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Politiker und Beamte müssen

Politiker und Beamte müssen such in dieses System. Das ist zwar für die Geldmenge unerheblich, weil die einzahlen auch irgendwann was raus haben wollen. Aber durch zwangsteilnahme an der Rentenkasse, fallen ihnen sämtliche Fehlentscheidungen sofort auf. Dann wird nicht permanent die Rentenkasse geplündert, wie das sonst immer gerne gemacht wurde.
Und wer wirklich mehr Geld im System haben will, muss die Produktivität mit einbeziehen. Dss bedeutet den Arbeitgeberanrmteil um 300-500% anzuheben.
Was nichts anderes bedeutet, als dass ein Arbeitnehmer die Arbeit von früher 3 bis 5 Leuten heute alleine macht.

Keine Panik!

Solange noch über 46 Milliarden für den Verteidigungshaushalt da sind, kann ich der selbsternannten Expertenrunde im Bundeswirtschaftsministerium das Wort "Rentenkollaps" leider nicht abnehmen.
Für Waffen ist genug Geld da, aber nicht für die Rente der alten Menschen?

Folgen der Liberalen Wirtschaftspolitik

Weil Deutschland in Europa ein Billiglohnland ist und Soziallasten nur von den wenigen abhängig Beschäftigten getragen werden, sind die Altersbezüge dermaßen schlechter als in den Nachbarländer. So sind z.B. in Österreich die Renten ca. doppelt so hoch, obwohl Österreich kein Industrieland ist. Auch in vielen anderen europ. Ländern ist das relative Rentenniveau zum Durchschnittseinkommen wesentlich ausgeglichener, vor allen in den Nordeuropa. Ländern.
Wie das kommt? Die CxU Regierungen lassen dem Markt zu viel Freiraum, obendrein wird mit Maschinenarbeit (Roboter, Computertransaktionen, usw.) und Scheinselbständigkeit zu viel Aktiengewinn erzielt und zu wenig Sozialabgaben eingenommen.

Führt das zwangsweise zur Rente mit 68 oder sogar 70?

Nein.
die Politiker müssen nur alle nicht durch Beiträge der Arbeitnehmer erzielten Ansprüche durch Steuermittel ersetzen.
Diese Steuermittel sollten aber nicht von den schon hoch belasteten Arbeitnehmern kommen, sondern vorwiegend durch Angleichungen der Pensionen auf das Niveau der Rentner bei gleich Arbeitszeit, Kürzungen bei Alimentierungen und wirkungslosen Hilf Zahlungen sowie ideologische bedingten Subventionen erzielt werden.

Umdenken

Die stetigen Geschenke an die Rentner können nicht ewig so weiter gehen.

Letztendlich wird das System in seiner jetzigen Form kaum zu finanzieren sein. Das Problem wird von den Parteien nicht ernst genommen. Im Wahlprogramm steht immer nur "die gesetzliche Rente stärken". Nirgends steht: "Rentenlücke schließen" oder "Höhe der Rente garantieren".

Dabei gibt es bereits Lösungen. Hier sei die Aktienbasierte (Teil-)Rente zu nennen. Einige Länder haben diese Art der Altersvorsoge bereits erfolgreich umgesetzt.

Zur Verdeutlichung:

Bei einem Durchschnittsgehalt über 40 Jahre fließen 301700 € in die Rentenkasse.
Bei einer 100% Aktienvorsorge würden bei einer jährlichen Rendite des DAX von 8% (Durchschnitt der letzten 50 Jahre) bei gleicher Einzahlung ein Vermögen von 2 000 000 € zu Buche stehen.

Warum kann hier nicht ernsthaft darüber diskutiert werden? Es sollte doch in aller Interesse sein.

Zuwenig Beitragszahler

und hohe Belastungen für den Haushalt......."

Na dann sind wir aber froh, dass dieses Problem nur die Rentner betrifft.

Bei den Pensionen gibt es das Problem "zuwenig Beitragszahler und hohe Belastung für den Haushalt " anscheinend nicht.

Gilt noch zu erwähnen, dass die Rentenbeitragszahler mit ihren Steuern gleichzeitig die Pensionen finanzieren.

Ökonomen warnen vor Finanzproblemen bei der gesetzlichen Rente..

In dem Artikel wird Klaus M. Schmidt genannt. Ehemals Havard Universität, Yale, Stanford, und Berkeley und Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse. Gegen Rentenerhöhungen, für höheres Renteneintrittsalter. Und für eine aktienbasierte Rentenversicherung (Kapitalorientiert, unsicher). Aber liegen die Probleme der Rentenversicherung nicht darin, daß nicht alle einzahlen ? Und vielleicht daran, daß viele aus dem Niedriglohnsektor in die Rente kommen ?

In den Niederlanden dagegen bekommt niemand weniger als 1218 Euro Rente.

Volks ,Wirtschaftsproblem oder Rentenproblem ?

Seit bald Drei Jahrzehnten verwöhnen uns die Ökonomen mit Stellenabbau , Betriebschließungen ,Verlagerungen
befristeten Verträgen sowie Milliarden von Transistoren aus Asiatischer Fertigung, dazu zig Weltaumsatelliten und ein paar Hausgemachte Krisen als Bonus obendrauf. Die globalisierte Exportwirtschaft rettet sich von Auftrag zu Auftrag ,beschäftigt aber lediglich Altersgruppen von 19 -39 jährig Qualifizierten tarifgerecht. Warnen müssten diese Herren vor ihrem eigenen Wirtschatsystem nicht vor ihren Bürgern.

Man kann nicht alles gleichzeitig haben ...

Im Bericht steht:
Zu wenig Beitragszahler ...:
D. h. wir haben zuwenig Nachwuchs/Geburten bzw. umgekehrt zuwenig Zuwanderung von jungen Migranten/Flüchtlingen, die in den
Arbeitsmarkt bereits integriert sind.
Wenn es also zu wenig einzahlende und vor allem auch jüngere Menschen gibt, müssen das Renteneintrittsalter erhöht werden oder die Renten gekürzt werden.

Das Problem mit den Geburten wird sich nie so verändern, als dass dies die Rentenkassen spürbar entlasten wird.
Was man aber ändern könnte, ist die Zuwanderung bzw. die Aufnahme von Flüchtlingen und deren Integration in den Arbeitsmarkt.
Nur gibt es ein paar Bundesbürger, die gegen die Aufnahme von Flüchtlingen sind. Ob diese dann lieber länger arbeiten wollen? Ich hätte da Zweifel.

Wir müssen uns also entscheiden, was wir wollen. Alles gleichzeitig geht nicht.

man kann alles schlecht reden

ich halte die umlagefinanzierte Rente für das allerbeste Modell
Selbstverständlich braucht es auch hier tragfähige Rahmenbedingungen
Eine Mütterrente ist vielleicht ne gute Sache, hat aber bei der Rente nichts verloren,
weil eine soziale Sache die alle betrifft und von allen finanziert werden muß
Dazu kommt als ich in mein Berufsleben eintrat war ich, man höre und staune 14 Jahre alt
das macht natürlich einen Unterschied ob Rentenbeiträge 50 Jahre fließen oder nur 40 Jahre gar weniger
auch werden Menschen heute älter ...
also Rente 10 Jahre ausbezahlt bekommt oder 25 Jahre
selbstverständlich muß ein "gesundes Verhältnis sein zwischen der Dauer / Höhe der Einzahlung
und dem was man raus kriegt Höhe und Dauer
Dazu kommen noch Dinge wie Scheidungen und Arbeitslosigkeit welche die Rente beeinflußen,
von miserablen Löhnen mal abgesehen
.. ja und eine Sache die auf den 1. Blick nicht dazu zählt
Die Eigenheimquote, es hilft ungemein, bei einer geringen Rente, wenn man keine Miete zahlt

Renteneintrittsalter

Das Renteneintrittsalter wird m. E. entsprechend der höheren Lebenserwartung der Menschen (was doch toll ist!) von 67 schrittweise erhöht werden müssen (fragen Sie mich nicht, wie hoch - ich weiß es nicht!), um die Rente bezahlbar zu erhalten - so jedenfalls im derzeitigen Rentensystem.
Das schwedische Modell (mit Aktienfondsanteile wie im Bericht beschrieben) finde ich gut, weil es auf Langfristigkeit ausgelegt ist und Kursschwankungen (v. a. die nach unten, und die kommen so sicher wie das Amen in der Kirche) standhält (auch wenn ich hier im Forum beim Thema Aktien schon viele negativ eingestellte Meinungen gelesen habe).
Das Rentensystem ansich müsste natürlich auch wieder nachjustiert werden, um es zukunftsfähig zu machen. Es darf nicht sein, dass die Jungen, die jetzt einzahlen (für die jetzigen Rentner), später leer ausgehen. Man kann es auch nicht allen Berufsgruppen recht machen (und das Alter zu reduzieren), dann hätte man vermutlich zu viele Ausnahmen zu berücksichtigen.

Tagesgespräch WDR5, 28.03.2014

Allein ein jährlicher Fortschritt der Produktivität um nur 1,25 Prozent sorge dafür, dass in einigen Jahrzehnten eine viel geringere Zahl von Beschäftigten dieselbe Menge an Waren und Dienstleistungen schaffe wie heute 35 Millionen Arbeitnehmer", sagt Gerd Bosbach, Professor für Arbeitsmarkt, Statistik und Empirie an der Fachhochschule Koblenz. "Die Lehre daraus könnte so einfach sein: Die Produktivität schlägt die Demografie, wenn die Umverteilung nicht die Löhne der Arbeitnehmer beschneidet. Schade, dass die Rentenkürzer der meisten Parteien dieses Wissen völlig ignorieren."
Fazit des WDR - Redakteurs Rainer Marquardt: Liebe 64er, lassen Sie sich nicht einreden, Sie seien durch ihr zurückhaltendes Zeugungs- und Gebärverhalten auch noch Schuld an der drohenden Altersarmut. Die ist keine Folge des demografischen Wandels, sondern ein Problem der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums.

Ökonomen warnen vor Finanzproblemen der gesetzliche Rente

wer sind diese Experten ?

Leute wie Maschmeyer die mit unrentablen Konstrukten ein Vermögen verdienten
Bei den aktuellen Zinsen gibt es kein Finanzierungsmodel für eine Rente
klar man kann Aktien kaufen oder Fonds,
hoffen dass die, wenn man die Kohle braucht, nicht im Keller sind

"Zwangsweise"?

Führt das zwangsweise zur Rente mit 68 oder sogar 70?

Selbstverständlich nicht!

Wie kommt man auf so eine Frage?

Staatliche Finanzierungsmodelle bieten immer Alternativen und sind nie "zwangsweise".

Natürlich wäre sogar eine Rente mit 50 möglich... wenn die Rentenlücke etwa aus Steuermitteln gedeckt würde.

Oder durch die Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen (auch Selbständiger) bei den Rentenbeiträgen.

Oder durch ein hervorragendes Händchen des Finanzministers am Kapitalmarkt.

Oder durch den Kriegsfall, also "externe Finanzierung" (schon bei David Ricardo klassische Einnahmequellen der Finanzpolitik - wünscht sich heute natürlich niemand).

Oder, oder, oder...

Finanzprobleme der gesetzlichen Rente ?

Die waren immer schon da. Es wurde immer schon darüber geschrieben ! Und es wurde immer nichts wesentliches dafür getan. Aber keiner hat mal gespart wie z.B. aktuell die 5 Milliarden für wirkungslose Masken oder die Maut-Geschichten,und mehr, des Herrn Scheuer. Wir hätten keine Geldsorgen wenn die Politik mal vernünftig mit Geld umgehen würde.

Dann sollte man vielleicht

Dann sollte man vielleicht endlich mal damit anfangen das alle einbezahlen. Für alle die jetzt gleich wieder um die Ecke kommen "bringt nicht dann müssten ja auch mehr Renten ausbezahlt werden", die sollten sich mal mit unserem Rentensystem beschäftigen. Wir haben ein Umlage finanziertes solidarisches Rentensystem. Das heißt das Beitragszahler die viel verdienen einen höheren Betrag bezahlen als ihnen dann später in Form von Rentenpunkten angerechnet wird. Dieses System soll all jene auffangen die nicht in der Lage sind einen Mindestbeitrag zu zahlen. Leider ist es in Deutschland so das sich aber gerade die Besserverdienenden aus dem solidarischen Rentensystem verabschieden und nichts mehr einzahlen. Würde man all die Personen mir in die Rentenkasse einzahlen lassen würde es zwar dazu führen das mehr Menschen später Anspruch auf Rente haben aber das Verhältnis von eingezahlten Beiträgen zur später tatsächlich ausgezahlten Rente würde sich verbessern.

obwohl ich mein renteneintrittsalter schon überschritten habe, arbeite ich weiter - ich denke, bis ich 68 jahre alt sein werde (wenn nicht etwas dazwischen kommen wird).

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Sagen wir mal so, das Thema Rente wurde jahrzehnte lang vor sich hin geschoben und nichts getan. Für vieles wird Geld aus dem Fenster heraus geschmissen, aber komisch, für die Rente ist nie was da. Liebe Politiker, was macht ihr denn alles mit den Steuereinnahmen? BER finanzieren? Maut finanzieren? Ach, man könnte weiter fortführen aber keiner will es gewesen sein. Aber Hauptsache, die Diäten kommen pünklich und die Boni werden schön ausgezahlt, und das mit von unseren Steuergeldern. Die Politik sollte mal dafür sorgen, das endlich die Steuern richtig eingezahlt werden, ich denke an die Firmen die sich drücken und ins Ausland gehen wegen den Steuern. Ich glaube, da kann man auch die Rente mit finanzieren. Da gehen dem Fiskus Milliarden durch die Finger, aber die Rentner und die Schwachen sollen dafür gerade stehen. Ich bin gespannt wie das noch ausgeht. Ein gutes Gefühl habe ich dabei nicht, denn der Mammon regiert.

Die Rente war auf Bezugszeiten von ...

.. fünf Jahren bei Männern, bis max. fünfzehn Jahre bei Frauen finanzierbar. Im Idealfall wird nicht mehr aus- als einbezahlt.
Heute verhält es sich ja so, dass man bei einer Lebenserwartung von 85 Jahren + X am liebsten zwischen 57 und 63 Jahren in der Ruhestand gehen möchte ... nach einer Lebensarbeitszeit um die 35 Jahre. Dann soll die Rente auch noch mindestens 66% +X betragen ... ohne nachzurechnen: kann nie funktioniere; außer bei unverhältnismäßigen Beiträgen.
Es kann nicht sein, dass "demnächst" mehr als 50% der Staatsausgaben als Rentenzuschüsse draufgehen.
Die Formel wird also heißen: lange Lebensarbeitszeit bei längerer Lebenserwartung und einer Rentenerwartung "für's Nötigste“. Was darüber hinausgeht wird Selbstvorsorge sein müssen.
Es ist mir klar, dass gleich die Kritikwelle über mich hereinbricht ... aber ICH hätte keine andere Regelung parat ohne ständig "den Staat" ins Spiel bringen zu müssen ... auch Steuern sind endlich.

Seit Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts

des vorigen Jahrtausends ist klar, daß mit hoher Geburtenzahl auch eine hohe Rentnerzahl kommen wird - aber statt daß die Regierungen dieser Zeiten einmal in Angriff genommen hätten, den Geburtsfehler der Bismarckschen Gesetze aus der Kaiserzeit zu beheben, daß nachfolgende Generationen für die Rentenzahlungen der alt Gewordenen zahlen, mogelt man sich darum herum, auch die CDU in diesen letzten 16 Jahren der Regierung. - Das jetzt auf dem Rücken der Alten auszuprügeln, läßt die grundgesetzlich geschützte Würde vor dem einzelnen Menschen dieser Gesellschaft vermissen genauso wie die lapidare Feststellung von Armin Laschet, CDU-Kanzlerkandidat, daß eine Mütterrente unbezahlbar sei. Aber Beiträge einer geschlossenen Gruppe von Arbeitenden aus versteuertem Einkommen einzubehalten, um dann Rentenzahlungen zu versteuern, das scheint der Volkspartei CDU gerecht zu sein. - Es ist noch viel zu tun gegen Generationenungerechtigkeit; packen wir es an bei der nächsten Wahl. -

Ausgerechnet die

Ausgerechnet die pensionsberechtigten Herren Professoren Schmidt und Raffelhüschen müssen mal wieder vor den Kosten der gesetzlichen Rentenversicherung warnen. Für 20 Millionen Rentener gibt der Staat 100 Milliarden Euro jährlich aus. Im Vergleich hierzu sind die 80 Milliarden Euro für 1,2 Millionen Pensionäre ja geradezu ein Schnäppchen.
Wann fordern diese Herren endlich einen eigenen Beitrag zu ihrer Altersverorgung. Wenn endlich alle Beschäftigten in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, sich nicht alle Besserverdienenden daraus verabschieden können, und Beiträge auf Aktiengewinne und Mieteinnahmen erhoben werden, wäre dieses Rentensystem endlich gerecht und effizienter als alle privaten Versicherungsunternehmen.

"Schwedisches Modell der

"Schwedisches Modell der Aktienrente" Bei der Einführung des Schwedischen Models der Rente bin ich sofort dabei, aber bitte dann komplett und nicht nur den Teil der der Wirtschaft Vorteile bringt. Schaut Euch das Schwedische Modell mal in Gänze an, dies einzuführen würde am Wiederstand der Industrie kläglich scheitern. Wäre doch mal eine Aufgabe für die Redaktion uns das Schwedische Modell etwas näher zu bringen. oder das Norwegische und zum Vergleich das Österreichische gleich mit.

Das Rentendach hat ein großes Loch!

Bisher hat es noch keine deutsche Regierung geschafft, die Rente richtig zu reformieren!
Jahr um Jahr und dass seit Jahrzehnten wurde das Loch im Rentendach nicht ordentlich repariert,
man stellte einen Eimer unter die undichte Stelle und vererbte diese, sich stetig vergrößernde, undichte Stelle,
Generation um Generation weiter, unter dem Motto "Nach uns die Sintflut"!

Manchmal frage ich mich, wie

Manchmal frage ich mich, wie unmenschlich unsere Politiker sein können. Rente mit 70 für das arbeitenden Volk beschließen, währen man sich als Politiker in ein gemachtes Nest setzten kann.
Und wenn ich lese, dass es den Rentnern die letzten Jahre zu gut ging, dann frage ich mich, wieso eine normale Rente mittlerweile unter die Armutsgrenze fällt und viele Rentner Flaschen aus Mülltonnen sammeln müssen.
Realitätsverlust nenn ich sowas.
Co2 Subventionen stoppen, Politiker Anwälte etc mit in dem Topf einzahlen lassen und den Menschen im alter ein würdiges Leben gönnen.

Peace

Faire Regelungen notwendig

Es sind faire Regelungen notwendig, die auch für künftige Generationen tragfähig sind. Dafür müsste man sich die Ursachen und Rahmenbedingungen für die Entwicklung anschauen und nicht einseitig auf die Höhe der Rente oder das Renteneintrittsalter schauen. Solange in Deutschland für viele Menschen keine Chance auf Eigenvorsorge besteht (Niedriglöhne und hohe Mieten) sind viele Ideen nur für kleine Gruppen eine denkbare Lösung. Auch das Drehen am Renteneintrittsalter ist wohl eher eine andere Form der Kürzung. Und das, wenn in den anderen EU Ländern viel früher in Rente gegangen wird ? Es ist auch eine Frage, welche Tatbestände für die Renten angerechnet und wie diese finanziert werden sollten und wo die Reserven aus guten Jahren geblieben sind. Das muss auf den Prüfstand. Die zusätzliche Stützung des Rentensystems muss letztlich generationengerecht aus Steuermitteln finanziert werden. Dann tragen alle dazu bei.

Welche Politiker sind denn "sozial"?

Diese beiden Zitate aus dem Artikel haben es knüppeldick auf sich!
"Während Politiker vieler Parteien die Vorschläge des Gremiums sogleich als "unsozial" oder nicht realistisch kritisierten," ...
Welche Politiker sind denn soziale Beitragszahler in die Rentenkasse? Wer sind denn die Hauptbelaster der Rentenkasse, wenn sie nichts einbezahlt haben - etwa die Politiker der AFD oder SPD oder usw.?

"Entweder müssten die Beitragssätze für die Rentenkasse oder der Zuschuss des Bundes drastisch erhöht werden. Die Bundesregierung habe in den vergangenen Jahren die "Mehrheit der Alten" zu großzügig beschenkt, so seine Einschätzung." Zitat von Bernd Raffelhüschen
Weiß denn der Mann nicht wieviel ein heutiger Mann der in Rente geht an Geldern einbezahlt hat und sich seine Rente verdient hat? - Von wegen beschenkt von der Bundesregierung - keine deutsche Regierung hat jemals einen Rentner beschenkt! Welch ein Wissenschaftler ist das? Fast ein Virologe könnte man denken :-))

Klar wie Kloßbrühe

Man wird doch nicht gerade vor Wahlen mit unpopulären Maßnahmen drohen, das kann Stimmen kosten. Nein, wie üblich lässt man das Thema hängen, und direkt nach der Wahl wird das Renteneintrittsalter erhöht. Bis zur nächsten Wahl haben das alle schon wieder vergessen.

Die gesamte Wertschöpfung einbeziehen

Wenn man beim bisherigen Finanzierungsmodell der Rente bleibt (hauptsächlich durch Beiträge der Arbeitnehmer/Arbeitgeber), kommt das System bei absehbar sinkenden Einzahlern und steigenden Rentnern tatsächlich in die Bredouille. Stichwort: Demografie.

Man sollte die Rente anders finanzieren und dabei die gesamte Wertschöpfung einbeziehen. Zwischen 1991 und 2019 sind die Rentenausgaben gemessen am Bruttoinlandsprodukt um lediglich 1 % gestiegen.

Bruttoinlandsprodukt (nominal)
1991: 1.585,8 Mrd. €
2019: 3.449,1 Mrd. €

Ausgaben Rentenversicherung:
1991: 133,7 Mrd. €
2019: 324,8 Mrd. €

Anteil Rente am BIP:
1991: 8,43 %
2019: 9,42 %

Gemessen am gesamtwirtschaftlich weiterhin steigenden Wohlstand lässt sich die Rente durchaus finanzieren - sofern man das politisch will. Und ohne, wie bei der Riester-Rente, die Versicherer reich zu machen. Auch mehr Einwanderer wären eine Lösung (siehe Studie Bertelsmann-Stiftung 2015).

Warum bei all den Problemen...

...der gesetzlichen Rente überhaupt noch darüber diskutiert werden muss, ob eine steuerfinanzierte Netto-Grundrente für alle eingeführt werden sollte, ist mir ein Rätsel.
Etwa 1200 Euro (vielleicht etwas mehr, ich gehe von dem aus, was mir derzeit reicht) ab 65 und Krankenversicherung inklusive, fertig.
Für mehr als das dann gerne zusätzlich Betriebsrente, Riester, Pension, alles, was das Mehrverdiener-Herz begehrt. Wer länger arbeiten kann und will, auch kein Problem. Zuverdienst mit anständigen Freibertrag - geht auch.

Aber irgendwie muss ja alles unnötig verkompliziert werden, damit man dem Wähler was verkaufen kann, dass er dann teuer bezahlt...

Viele Optionen werden vorenthalten

Die Präsentation ist ein schönes Beispiel für "betreutes Denken".
Es werden nur einige wenige Stellschrauben genannt, andere Optionen komplett ausgeblendet.
Dem Bürger wird mit dieser Verkürzung vorgegaukelt, er hätte nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, die Verwirrung wird verstärkt durch Attribute wie "zwangsweise" oder "unumgänglich".

Wie steht's mit der Beitragsbemessungsgrenze? Mit der Verbreiterung des Einzahlerkreises um Selbstständige und Beamte? Mit Rentenbeiträge auf jede Art von Einkommen?
Oder etwa eine Erhöhung der Löhne und des gesetzl. Mindestlohns?

Wenn der Reformbedarf schon "dramatisch" ist, dann bitte keine Denkverbote, die nur althergebrachte Besitzstände verteidigen.

Aber mit dem Wahlprogramm der CDU/CSU wird Deutschland weiterhin ein Streichelzoo für Reiche und Besserverdiener bleiben, der Rest darf sich um Brotkrumen streiten.

Zu wenige Beitragszahler

Wie wäre es mit Beamten? Habe gehört, davon gibt es ein paar in Deutschland.

Rentensicherheit seit Jahren gefährdet

Unser altes System hat ausgedient. Bisher haben weder die aktuell regierenden Parteien noch die Opposition stabile und tragfähige Konzepte vorgelegt, die aufzeigen, wie man den Umbruch und Umbau angehen wird. Die junge Generation schultert jetzt schon Ausgaben und hat dabei niedrige Gehälter, Teilzeit oder Minilohnverhältnisse, dass daraus keine Altersabsicherung privat nebenbei finanziert werden kann. Und bei allem Verständnis für Familien- was heute an Betreuung und anderen Hilfsmaßnahmen angeboten wird, muss man sich auch selbstkritisch fragen, wie weit das noch gehen und finanziert werden kann. Der Lebensstandard heute ist teilweise luxuriös, nimmt man allein Wohnfläche und Hausbau. Transferleistungen sind ein Übergangsmittel, um wieder selbst in Arbeit zu kommen. Auch hier soll immer mehr in Sozialleistungen gesteckt werden. Das können arbeitende Schichten nicht aufbringen. Die Senioren aber fallen nicht vom Himmel- hier hat die Politik gewaltig versagt.

Genauso lange, wie unsere

Genauso lange, wie unsere Politiker schon wissen, dass die Bevölkerungsstruktur sich dahingehend verändern wird, dass es eben immer mehr ältere Bürger geben wird, die ihrer Berentung entgegen gehen, weiß man um die Wackelige Konstruktion der Rente selber. Die nie gemachten Pensionsrückstellungen der Beamten in Bund und Ländern wurden dabei genauso gerne immer hinten angestellt, wie die Rentenpolitik und das Problemen zu immer größeren Problemen auflaufen zu lassen. Dazu haben die Regierungen, schon seit Erhard, immer wieder die Rentenkassen wie Dracula angesaugt aber nie mehr wieder ausgeglichen. Momentan baut man eine Atmosphäre auf in dem man Rentner wie Beamten als die eigentlichen Problemverursacher hinstellt und und den in Arbeit stehenden und kommenden Rentenzahlern Mitleid vorgaukelt, in der Hoffnung uns so mit uns selbst zu beschäftigen. Wenn wir offen alle Milliarden zusammenzählen, die wir verschenken, käme man bestimmt zu einer Lösung. Aber, oh Hybris, das hülfe ja uns selbe

Komisch

Im Wahlkampf geht es doch im Normalfall um Rentenerhöhung, aber doch nicht um die Konsequenzen daraus.
Schon in der Schule wurde vor dem demographischen Rentenkollaps gewarnt. Das ist auch schon seine 20 Jahre her.
Dann hoffen wir mal darauf dass die CDU im Herbst wieder stärkste Kraft wird, da sie so kompetent die Probleme aussitzen kann. Sie regiert ja schließlich nur 16 der 20 Jahre.

Und wieder grüßt das Murmeltier

Die Tagesschau macht sich nun also wieder zum Komplizen jener Kräfte, die seit einiger Zeit erneut zum Angriff auf die gesetzliche Rente blasen. Und wieder sind es altbekannte "Experten" wie Raffelhüschen, die ins Feld geführt werden, ein Mann, der schon vor Jahren zur Demontage des gesetzlichen Rentensystems eingesetzt wurde. Das Wort "unsozial" wurde vom Autor in Anführungszeichen gesetzt, wohl um es abzuwerten. Ein einseitiger Artikel, der ausschließlich die Propaganda der Neoliberalen bedient, kein Wort zu möglichen Alternativen, kein Wort zu Rentensystemen in Deutschlands Nachbarländern, geschweige denn zu Beamtenpensionen oder den üppigen Zusatzrenten der Öffentlichrechtlichen.

„Zu wenige Beitragszahler und hohe Belastungen für den Haushalt - immer wieder weisen Experten auf die Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung hin. Führt das zwangsweise zur Rente mit 68 oder sogar 70?“

Zwangsweise führt das nur zu noch mehr Unfreiheit, wenn unser Geld- bzw. Finanzierungssystem so bleibt wie es ist. Und Geld zugleich als Instrument zur „Anlage“ bzw. „Einlagerung“ von Werten dient und somit an Macht gekoppelt ist. Es wäre ja heute - im digitalen Zeitalter der Möglichkeit nicht nur zur grenzenlosen Kommunikation, sondern auch des grenzenlosen Austauschs von Daten in Echtzeit nicht nur theoretisch möglich, das o.g. auf „traditionell“-feudalistischen Prinzipien beruhende System zur Steuerung globalen der Wirtschaft (= der Ermöglichung bzw. Finanzierung der darin stattfindenden Projekte) durch ein zeitgemäßes, auf demokratischen Prinzipien, also jederzeitiger Nachvollziehbarkeit aller darin stattfindenden Transaktionen für jedermann (ein „ad-hoc-System“) zu ersetzen.

11:31 von Sigrun_1954

Und wenn nicht???
Prophezeiungen in die Zukunft haben es
so an sich.
Besser wäre eine wesentliche Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze.
Und jeder sollte nicht vergessen, das er auch mal Rentner wird.

Am 21. Juni 2021 um 11:28 von Bender Rodriguez

Zitat: Politiker und Beamte müssen such in dieses System. Das ist zwar für die Geldmenge unerheblich, weil die einzahlen auch irgendwann was raus haben wollen. Aber durch zwangsteilnahme an der Rentenkasse, fallen ihnen sämtliche Fehlentscheidungen sofort auf.

1,9 Mio (oder so ) Beamte, Richter und Soldaten müssen sozialversichert werden, damit ein paar hundert Entscheider beeidruckt werden?

Es gibt einiges besseres, was für die Versicherungspflicht von Beamten spricht.

Mehr Kinder ist doch auch

Mehr Kinder ist doch auch keine Lösung. Wir brauchen immer weniger Arbeitnehmer und dann sollen mehr Leute her? Passt absolut nicht zusammen.
Führt doch eine Vermögensteuer ein, kassiert da ab, wo jetzt die Gewinne hinfliessen, die die erwirtschafteten, für die es später kein Geld mehr gibt.
Und was spricht gegen eine Besteuerung von Aktienhandel/ gewinnen ? 99% sollten schon drin sein, da man absolut nichts leistet.
Im Grunde dreht sich doch alles nur darum, wie wir die Reichen bloß nicht zu hart angehen.
Kurz gefragt, wie viele reiche gehen wählen und wie viele Arme gibt es?
Ich würde mich eher um arme bemühen. Sind einfach mehr Wähler.

Am 21. Juni 2021 um 11:34 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Aber liegen die Probleme der Rentenversicherung nicht darin, daß nicht alle einzahlen ? Und vielleicht daran, daß viele aus dem Niedriglohnsektor in die Rente kommen ?

Ich frage mich schon lange, ob es wirklich das Arbeitseinkommen sein muss, das für Sozialversicherung und Steuern herangezogen wird.

Sind nicht andere Anknüpfungspunkte denkbar.

Die Rente mit 70 kommt

Friedrich Merz fordert sie schon lange und jetzt kann dieser Traum endlich Wirklichkeit werden. Armin Laschet, Friedrich Merz und die FDP werden das schon hinbekommen.

Das jetzt Ökonomen warnen sind die ersten Vorbereitungen für die Zeit nach Merkel.

@ 11:31 von Sigrun_1954

Was meinen Sie mit "stetigen Geschenken an die Rentner"? Die Pralinen, die die Bürgermeistervertreterin meiner Mutter zum 80. schenkte, doch wohl nicht, oder?
Hier gibt es immer mal wieder Berichte über zunehmende Altersarmut und die absehbaren Folgen aus dem Niedriglohnsektor, die automatisch zu niedrigen Renten führen. Wo also sehen Sie die Geschenke?
Die Programme der Parteien unterscheiden sich übrigens erheblich. Die Grünen z.B. setzen sich klar für die Sabilisierung des Rentenniveaus und den Umbau der gesetzlichen Rente zu einer Versicherung für alle Bürger ein. Die AfD z.B. hat ein Renten'konzept' vorgelegt, das nichts anderes ist als Deutschtümelei2.0.

150 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungen pro Jahr

Fest steht auf jeden Fall, dass die Milliardenbeträge, die Arbeitnehmer zB in die Riesterrente investiert haben, in der gesetzlichen Rentenversicherung besser aufgehoben gewesen wären. Und wieviele Arbeitnehmer tatsächlich mit Aktienkäufen ihre potenzielle Rente aufbessern konnten, und um wieviele €, wurde bisher noch nicht berichtet.
Es warten aber jedes Jahr 150 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungsgeldern auf Eintreibung.
Geld genug für alles Soziale und noch mehr.
Steuererhöhungen wären auf Jahrzehnte nicht nötig, auch nicht für die Schulden durch die Pandemie. Und trotzdem könnte es gute Renten für alle geben und ein gutes Gesundheitswesen und gute Pflegeeinrichtungen mit bester Personalausstattung.
Und Schulen könnten so toll sein, dass die Kinder weinen müssten, wenn schon wieder Ferien sind. Sogar mit mobilen Coronatauglichen Lüftungsgeräten in jedem Klassenraum.
Mit Laschet oder Scholz werden wir das nicht erreichen.

Ökonomen warnen... und empfehlen die "Aktienrente

BlackRock läßt grüßen
Wie weit sollten sich Staaten in die Abhängigkeit von Aktienmärkten begeben und damit erpressbar werden? Am Ende gibt es im Krisenfall nur noch systemrelevante Unternehmen und Banken, "too big to fail", Finanzkonglomerate und Versicherer, die der Politik die Richtung aufzwingen. Sozialer wird es sicher nicht werden.
Seit Jahrzehnten ist klar, daß dann, wenn die sog. "Babyboomer" in Rente gehen, es zeitweise schwierig wird. Nach dem "babyboom" aber kommt der sog. "Pillenknick" und dann gehen deutlich weniger Menschen in Rente als zuvor. Auch das weiß man schon lange. Dieser Aspekt aber, daß es sich um ein vorübergehendes Phänomen handelt, wird verschwiegen und sei eine grundlegende und dauerhafte Änderung und zwar eine Kürzungspolitik zwingend erforderlich.
Gern wird verschwiegen, daß unter Kohl die Beiträge zur Rentenversicherung höher waren als in den letzten Jahren.
Auch wird nie ein internationaler Vergleich dargestellt, denn da sieht es für uns schlecht aus.

Agieren statt reagieren

sollte bei diesem Thema normal sein.
Aber Politiker und Beamte funktionieren halt anders.
Rigoros werden derartige Probleme ignoriert.
Man reagiert erst 5 nach 12 und dann sind extreme Einschnitte notwendig.
Besser wäre es gewesen schon vor 10 Jahren das Rentensystem umzubauen auf ein System mit Zukunft.

Frage: Wir haben fast alle

Frage:
Wir haben fast alle die Rentenlage seit Jahren gesehen unsere Befürchtungen über das Ausmaß diskutiert, Politiker immer wieder dazu angesprochen, teils auch deshalb gewählt, oder nicht gewählt, kurzum, die Lage schon früh erkannt. Sind wir also alle Ökonomen?
Ich denke schon, denn schließlich mußten wir nur von dem Geld leben, was wir wirklich hatten, um ökonomisch,also schuldenfrei, über den Monat zu kommen, ganz im Gegensatz zu unseren Politikern, die das meiste von dem Geld, das sie ausgeben/ausgaben, nicht hatten/haben. Vor allem das Geld, das sie jährlich an manche Staaten verschenken, das uns fehlt, was aber für uns, nicht zum Verschenken an andere,in Form von Steuern von u bezahlt wurde. Ich nenne das Unterschlagung zum Nachteil des eigenen Volkes! (Hoffe das ist nicht zu rechts klingend, wäre ja schlimm, weil es die Wahrheit ist und bedeuten würde, dass man deshalb Wahrheiten verstecken müßte? Das wäre dann allerdings wieder gut für unsere Rentenmiserenverursacher. Also…

Politiker und Beamte müssen sich keine Sorgen machen,

Aber diejenigen die für ihre Altersversorgung ihr Leben lang in eine Sozialkasse eingezahlt haben denen will man weismachen das nicht genug für sie da ist.
Ist schon seltsam.
Andere Länder haben bessere Systeme bei geringerer Wirtschaftsleistung , siehe NL, Dänemark, Österreich.......
Jedes mal das gleiche vor der Wahl.

um 12:32 von Toni B.

"Zu wenige Beitragszahler
Wie wäre es mit Beamten? Habe gehört, davon gibt es ein paar in Deutschland."

Nur: wenn die bei den Einzahlern dabei sind, sind sie auch bei den anspruchsberechtigten dabei. Das verzögert das Problem, löst es aber nicht.

Ein Ansatz wäre: Sesselberufe (ich, beispielsweise) müssen länger Arbeiten als körperlich stark belastende Berufe.

Egal wie: Aus übergeordneten Gründen wird ein Bevölkerungsrückgang unausweichlich werden. Wir müssen ihn steuern, damit er human vonstattengeht.
Mit rein kapitalistischen Prinzipien wird das nicht funktionieren. Die Rente basiert auf der Mär des (unendlichen?) Wachstums. Das gibt es aber nicht. Bislang gab es immer mal Kriege, um das Problem zu lösen. Das ist die unmenschliche "Lösung". Die menschliche Lösung, die echte Lösung, muß friedvoll und wohl ausgewogen passieren. Ich beneide die Politiker nicht um diese Aufgabe.

12:20 von Calabi-Yau

Auch mehr Einwanderer wären eine Lösung
.
sollte man das nur vom finanziellen Aspekt betrachten ?

<< Politiker und Beamte müssen such in dieses System. Das ist zwar für die Geldmenge unerheblich, weil die einzahlen auch irgendwann was raus haben wollen. >>
-------------
Das geht nur, wenn man diese Beamte zu Angestellten macht und das wird für den Staat teuer:
1. Der Staat muss dann monatlich Arbeitgeber-Anteile für diese "Beamte" einzahlen, was er bisher nicht musste, weil Beamte erst im Rentenalter vom Staat eine Pension erhalten. Das führt zu einer enormen Schuldenaufnahme jeden Monat.
2. Der Staat muss auch monatlich Arbeitgeberanteile in die ges. Krankenversicherung einzahlen, die er bisher nicht zahlen musste, weil er nur im Krankheitsfall Beihilfen bezahlte.
Diese Beihilfen lagen bisher immer weit unter den fiktiven Arbeitgeber-Anteilen.
D. h. es wird also für den Staat bzw. den Steuerzahler teurer, wenn die Beamten zu Angestellten werden.

Ob das sooo erstrebenswert ist, wenn dann die Steuerzahler mehr Steuern deswegen zahlen müssen?

Warnung !

Ich warne vor den seit Jahrzehnten tatenlosen und von Lobbyisten gesteuerten Politikern, die eine Rente in Würde verhindern im Sinne des Turbo Kapitalismus.
Zu platt ?
In der verkürzten Wortwahl vielleicht, inhaltlich nicht.
Andere Regierungen in anderen Ländern respektieren die Lebensleistung ihrer Bürger mehr, die Sozialpolitik in diesem Land wird an den Problemen vorbei totgeschwafelt.
Eine Schande für unser Land.

@hummel, 11:51

Die Rente war auf Bezugszeiten von ...
.. fünf Jahren bei Männern, bis max. fünfzehn Jahre bei Frauen finanzierbar.

Wie? Für Männer sind fünf Jahre finanzierbar, für Frauen fünfzehn? Wie kann das denn sein? Wo bleibt die Geschlechtergerechtigkeit?

Im Idealfall wird nicht mehr aus- als einbezahlt.

Mag sein. "Im Idealfall" wird aber auch nicht mehr ein- als ausbezahlt. Haben Sie vergessen.

... und einer Rentenerwartung "für's Nötigste“.

Dafür brauchen wir keine Rente. Dafür gibt's die Grundsicherung/Hartz IV. Oder wollen Sie sagen, dass die das Nötigste gar nicht abdeckt?

... auch Steuern sind endlich.

Sicher. Alles ist endlich (außer dem Universum und der menschlichen Dummheit). Allerdings darf man "Endlichkeit" auch ausschöpfen...

Unsinnige Kopplung Einzahler-Empfänger

Es wird gerade eine Menge Steuergeld für Digitalisierung, KI-Forschung und 5G-Ausbau ausgegeben.
All diese Entwicklungen werden zwangsläufig dazu führen, dass Arbeitsplätze abgebaut werden.
Uber z.B. wirbt ganz offen bei Investoren damit, dass der menschliche Fahrer nur eine vorübergehende Übergangslösung und ein zu eliminierender Kostenfaktor ist.
Autonome LKW oder Logistik werden ebenfalls zu weniger Beschäftigung führen.

Es hat also überhaupt nichts zukunftsfestes, wenn man am Renteneintrittsalter herumspielt.
Überall wird "sozialverträglich" Beschäftigung abgebaut, d.h., es werden Ältere entlassen. Über 60 ist man fast nicht mehr vermittelbar. Eine höheres Renteneintrittsalter bedeutet längere Arbeitslosigkeit und geringere Rente.

All diese Vorschläge taugen nichts, weil sich damit die Ärmeren letztlich gegenseitig finanzieren sollen, und das natürlich auf niedrigstem Niveau.
Das Geld, das die Rentenkasse braucht, liegt woanders.

Unbrauchbare Vorschläge

Nach der reichsten Rentnergeneration die es je gab und die ob sdieses Wohlstandes auch eine Hohe Lebenserwartung hat ist jetzt eben die Größte; die Babyboomer-generation dabei aus dem Erwerbsleben auszuscheiden.

Jetzt für die Nachfolgenden, die Pillenknick-ff Generationen die Renten abzusenken bringt so wenig wie sie länger im Erwerbsleben zu halten oder ihnen zusätzlich eine Eigenvorsorge aufzubürden die sie sich noch viel weniger leisten kann als es irgendeine davor konnte.
Die Anlagemodelle sind Schneeballsystheme die man nicht versuchen braucht zu starten wenn man schon am Talgrund angekommen ist,

Querfinanzierung, wär was...ach so, hat RG damals gestartet weil das alles absehbar war, passte aber nicht ins Unionskonzept
tja
Oder Verbreiterung der Finanzierungsbasis; Einzahlung durch Jedermann, auch Selbständige...
..oder Wegfall der Beitragsbemessungsgrenze
oder besser beides, oder alles drei

und eine Mindestens- und eine Maximalrente.

Damit es nicht ausufert.

Mag alles sein

Es ist einzusehen, dass mit Zunahme der Leistungsempfänger und einem stagnieren der Einnahmen die "Rentenkasse" ein Problem hat. Vielleicht wäre auch mal ein Artikel ganz interessant, der das gleiche Problem für die Pensionen beschreibt. Aber dort gibt es keine "Kasse", die leer sein könnte und keine direkt zugeordneten Einnahmen, die man gegen die Ausnahmen gegenrechnen könnte.
Auch dort gehen in den nächsten Jahren immer mehr in den Ruhestand. Aber das scheint kein Problem zu sein. Das scheint also insgesamt das tragfähigere System zu sein.

Warum bekommen eigentlich nicht alle Pension? Funktioniert doch super. Weniger Brutto während der Tätigkeit, aber dank geringerer Abzüge macht das Netto nichts aus (vgl. angestellt und beamtete Lehrer). Dafür aber deutlich höhere Ruhestandsbezüge.

Oder einfach mal googeln, was uns allen, Beamte und Nichtbeamte, die Pensionen in den nächsten Jahren kosten werden. Aber die, die Beiträge bezahlt haben, sollen verzichten und Pensionen finanzieren.

Zu wenige Beitragszahler?

Möglicherweise liegt es an den Geldern, die zweckentfremdet werden, um Haushaltslöcher zu stopfen, die durch Versprechen vor einer Wahl generiert wurden/werden.

Man kann nur das ausgeben, was auch wieder reinkommt, ansonsten holt dich der Pleitegeier!

Mal bei der nächsten Wahl nachdenken, welche Parteien in den letzten 30 Jahren dafür verantwortlich waren.

11:32 von jukep: Finanzierung von Beamten

<< Bei den Pensionen gibt es das Problem "zuwenig Beitragszahler und hohe Belastung für den Haushalt " anscheinend nicht.

Gilt noch zu erwähnen, dass die Rentenbeitragszahler mit ihren Steuern gleichzeitig die Pensionen finanzieren.
>>

Sie schreiben, dass die Rentenbeitragszahler mit den Steuern die Pensionen (der Beamten) finanzieren.
Wenn Sie es zu Ende denken, finanziert der Steuerzahler (also auch die Steuerzahler unter den Beamten) die gesamte Bezahlung der Beamten, weil diese Staatsbedienstete sind.
Wenn man es aber ablehnt, dass der Staat eigene Mitarbeiter (Beamte, Angestellte oder was auch immer) hat, dann darf man sich nicht wundern, wenn keiner mehr da ist, der die Steuern eintreibt, der die Funktionen der Polizei ausübt, etc. Völlige Anarchie wäre die Folge.
D. h. die Gehälter von Staatsbediensteten muss irgendeiner bezahlen.
Am sinnvollsten ist dies, wenn das der Steuerzahler tut, denn der hat auch etwas von der Arbeit der Staatsbediensteten.

@ Toni B.

Zitat: "Wie wäre es mit Beamten? Habe gehört, davon gibt es ein paar in Deutschland."
#
Wird nichts wesentliches bringen: Einzahler generieren Anspruchsteller.
Je mehr Arbeitende dem System beitreten müssen (Selbstständige/Beamte ec.), Desto mehr halten im Anschluss die Hand auf.

Anzahl der Beitragszahler

Die Anzahl der Beitragszahler wird immer weiter sinken, wenn in absehbarer Zeit durch die Industrie 4.0 viele Arbeitsplätze wegfallen.

Durch die immer weiter fortschreitende Automatisierung werden in der Produktion von Gütern immer weniger Menschen für die Herstellung der gleichen Anzahl von Produkten benötigt.

Ob es für alle Ersatzarbeitsplätze geben wird, muss sich zeigen. Wenn nicht werden wir viele Millionen Arbeitslose bekommen, die neben den Rentnern auch noch finanziert werden müssen.

Die beitragsfinanzierte Rente nach heutigem Modell ist zum Scheitern veruteilt. Sie muss durch eine aus Steuern finanzierte Rente ersetzt werden. Diese muss dann für alle Menschen gelten. Egal ob Vorstand eines DAX Konzerns, Arzt, Rechtsanwalt, Politiker oder einfacher Arbeiter.
Jeder zahlt über Steuern ein und jeder hat einen Anspruch auf eine Rente.
Die Beitragsbemessungsgrenze muss fallen und es muss eine Mindest- und eine Höchstrente geben.

12:32 von Toni B. : Wer einzahlt, bekommt auch Leistungen

<< Zu wenige Beitragszahler
Wie wäre es mit Beamten? Habe gehört, davon gibt es ein paar in Deutschland. >>
------------
Schon mal daran gedacht, dass jeder der einzahlt, auch Leistungen bekommt?
Der Rententopf wird daher nicht voller, wenn noch mehr Menschen einzahlen, weil diese dann auch Renten erhalten.

um 11:31 von werner1955

"Führt das zwangsweise zur Rente mit 68 oder sogar 70?
Nein.
die Politiker müssen nur alle nicht durch Beiträge der Arbeitnehmer erzielten Ansprüche durch Steuermittel ersetzen."

Ja, in diese Richtung muß es gehen, wenn wir den Bevölkerungsrückgang als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ernstnehmen und gestalten wollen.
Aber diese Mittel müssen wo anders eingespart werden.
Dazu sind auch gesamtgesellschaftliche Anstrengungen nötig. Z.B., damit öffentliches Eigentum länger hält, damit Lehrer nicht so schnell ausbrennen, damit ... Es bedarf einer Analyse, wo durch gesellschaftliches Handeln Einsparungen erzielt werden können und wie man das herbeiführen kann.
Ebenso, denke ich, müssen Engagements im Ausland überdacht werden: Kriegseinsätze, z.B.
Die Frage der Klimapolitik ist immer auch eine Frage der Bevölkerungsentwicklung und wird damit zu einer Rentenfrage.

Kein Tempolimit, aber bald Rente ab 100 oder 130?

Die zunehmende Zahl und immer reicheren Millionäre und Milliardäre können den Klassenkampf von oben einfach nicht lassen. Damit das Volk ihre vollen Konten und Tresore akzeptiert, muss es ständig mit solch Rechenkünsten in Angst gehalten werden.
Wir haben ständiges Wirtschaftswachstum und Produktivitätszuwächse. Es gibt immer mehr für alle, nur wird es nicht verteilt, wie es sich gehört. Bevor das Volkseinkommen zur Verteilung kommt, schneidet sich die kleinste Gruppe das größte Stück ab und lässt hinterher erzählen, es gäbe eigentlich immer weniger und es könnte schlimmer kommen, fordern von der Mehrheit Genügsamkeit, mehr Arbeit und in Belangen des Denkens mehr "Flexibilität". Die Wahrheit ist: die größere Jacht, das nächste Mehrfamilienhaus zum generieren von Mieteinahmen, das nächste Aktienpaket, wollen unter Dach und Fach gebracht werden und auch der neue Supersportwagen will bald bestellt sein, diesmal eine Sonderanfertigung auf Elektrobasis (aus Tierliebe ohne Ledersitze?!).

Aktuelle, üppigen Renten kürzen oder einfrieren

Renten kürzen ist mMn eine diskussionwürdige dritte Option. Wieso bietet man der arbeitenden Gesellschaft nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera, es geht auch besser. Wir könnten die vorhandenen Renten kürzen! Keine zukünftige Generation wird solange, soviel Rente erhalten, wie es die aktuellen oder die baldigen Generationen haben. Das ist schon per se ungerecht! Und diesen Umstand weiterzuverschärfen ist dreist und lässt sich nur dadurch erklären, dass es eben überhaupt nicht um die Rente geht, sondern um die Lohnnebenkosten. Die will man senken oder stabilisieren. Den Unternehmen geht es also um ihr Geld, sonst nichts.
In der aktuellen und baldigen Rentnergeneration gibt es breite Schichte mit üppiger Rente, die man sehr wohl kürzen oder dauerhaft einfrieren könnte. Dadurch würde deutlich mehr gespart, als wenn man das Renteneintrittsalter erhöht!

Schon eigenwillig

es wird immer über Rente gesprochen, das den Pensionskassen die Rückstellungen fehlen, davon spricht keiner.
Die werden ohne das jemand etwas einzahlt, aus Steuermitteln bezahlt.
Dann haben wir viele Milliarden für Armee und Rüstung, steigende Tendenz, und keiner unserer Nachbarn bedroht uns.
Wir zahlen große Summen in die EU ein, und ein nicht geringer Teil von Menschen, die in den letzten 10-20 Jahren keinen Cent eingezahlt haben, werden auch bezahlt.
Das mag jetzt vielleicht unsozial klingen, aber für Menschen die 40-50 Jahre eingezahlt haben, soll dann kein Geld vorhanden sein.
Finde nur ich das etwas mehr als komisch, und das sind nur Beispiele wo Geld keine Rolle spielt.
Da gibt noch Steuervermeidung, Subventionen an der falschen Stelle und so weiter.

Der Presseclub gestern war sehr interessant, leider kommt der für die Meisten zu spät am Abend.

Peter Kock

Ich kann nicht nachvollziehen, das für unsere zukünftigen Rentner nicht mehr getan werden kann. Warum sperren sich viele Politiker gegen ein anderes Rentensystem, wo ALLE in die Rentenkasse einzahlen. Es wir soviel Geld für unnützes ausgegeben, vielleicht sogar verplempert. Ich würde an erster Stelle dafür eintreten, das der Raub und die Plünderung der Rentenkasse, bis heute ca 800 Milliaren, mit Zins und Zinseszins ca 950 Milliarden, auf irgend eine Art und Weise wieder zurückgezahlt werden muss. Wenn das nicht passiert wäre, hätten wir heute in der Rentenkasse paradiesische Zustände.

Beste Grüße

Am 21. Juni 2021 um 13:02 von Sisyphos3

12:20 von Calabi-Yau: Auch mehr Einwanderer wären eine Lösung
.
Zitat: sollte man das nur vom finanziellen Aspekt betrachten ?

Sie haben Recht.

Einwanderer kann man auch ohre Beachtung finanzieller Aspekte willkomen heißen.

<< Warum bekommen eigentlich nicht alle Pension? Funktioniert doch super. Weniger Brutto während der Tätigkeit, aber dank geringerer Abzüge macht das Netto nichts aus (vgl. angestellt und beamtete Lehrer). Dafür aber deutlich höhere Ruhestandsbezüge. >>
Die Ruhestandsbezüge werden voll besteuert und die Beamten müssen eine im Alter immer höher werdende private Krankenversicherung bezahlen. Wenn Sie dann die Netto-Bezüge mit denen von ehemaligen Angestellten vergleichen, werden diese in etwa gleich hoch sein.

Die privaten Krankenversicherungen zahlen vieles nicht und auch die Beihilfestellen versuchen zu kürzen, woimmer das möglich erscheint.
Beides führt zu immensem Schriftwechsel, wenn man die Kürzungen nicht akzeptiert.
D. h. viele Beamte wären froh, wenn sie gesetzlich versichert wären.
Das Leistungsniveau ist weitgehend dasselbe wie bei der ges. KV. Lediglich die Ärzte können mehr abrechnen.

Am 21. Juni 2021 um 11:28 von Bender Rodriguez

Dann wird nicht permanent die Rentenkasse geplündert, wie das sonst immer gerne gemacht wurde.
___
Gelder, die aus der Rentenkasse entnommen wurden, um z.B. die Ostrenten seinerzeit auszahlen zu können, sind ALLE aus dem Steuertopf zurückgezahlt worden und zwar unmittelbar. Das war so und das ist immer noch so. Da wurde nix geplündert. Wie kommen Sie überhaupt darauf ?

21. Juni 2021 um 13:57 von wenigfahrer

Schon eigenwillig
es wird immer über Rente gesprochen, das den Pensionskassen die Rückstellungen fehlen, davon spricht keiner.
Die werden ohne das jemand etwas einzahlt, aus Steuermitteln bezahlt.
Dann haben wir viele Milliarden für Armee und Rüstung, steigende Tendenz, und keiner unserer Nachbarn bedroht uns.

Schon mal mitbekommen wo ein großer Teil unseres Verteidigungshaushaltes hingeht? In die Pensionen. Schön, dass die Pensionen in den Haushalten der Ministerien verschwinden. So nimmt man sie nicht so genau wahr.

Der Presseclub gestern war sehr interessant, leider kommt der für die Meisten zu spät am Abend.
Der Presseclub läuft Sonntags um 12 Uhr im ARD. Kann man beim Mittag schauen.

Am 21. Juni 2021 um 13:10 von Margitt.

" Schon mal daran gedacht, dass jeder der einzahlt, auch Leistungen bekommt?
Der Rententopf wird daher nicht voller, wenn noch mehr Menschen einzahlen, weil diese dann auch Renten erhalten. "

Stimmt so weit, aber auch nur scheinbar, weil für Beamte es einen Pensionsrückstellung gibt, die könnte dann die Rentenversicherung bekommen, und eine hohe Summer an Steuergeldern für Beamte fließt ja auch.
Das Problem ist wohl eher, das die meisten Bundesländer, mit der Pensionsrückstellung ein wenig verschlampen.

Gehen würde das einiges.
Einfach mal nachlesen, wie Pensionen eigentlich gesichert werden sollen.

Am 21. Juni 2021 um 11:28 von Bender Rodriguez

Was nichts anderes bedeutet, als dass ein Arbeitnehmer die Arbeit von früher 3 bis 5 Leuten heute alleine macht.
__
In der DDR waren 6 Verkäufer für den Verkauf von 3 Paar Schuhen zuständig. Wenn heute 1 Angestellter die Arbeit schafft, die man sich früher zu fünft geteilt hat, dann weiss man, dass es sich wohl um eine ABM-Maßnahme gehandelt haben muss. Nun hat vermutlich der EINE Stress. Vernünftig wären vllt. 2; aber keinesfalls 5.

Ok. Dann lassen wir die

Ok. Dann lassen wir die Beamten wo sie sind, koppeln aber ihre Leistung 1:1 an die gesetzliche Rente. Also auch bis 95 arbeiten für 10% Rente. So soll es ja wohl mal werden.
Wer immer noch auf mehr einzahlen setzt, hat das Schneeball System nicht verstanden. Es funktioniert nur mit einer deutlich höheren Sterblichkeitsrate.
Will das jemand?

Am 21. Juni 2021 um 11:29 von Sparpaket

Solange noch über 46 Milliarden für den Verteidigungshaushalt da sind, kann ich der selbsternannten Expertenrunde im Bundeswirtschaftsministerium das Wort "Rentenkollaps" leider nicht abnehmen.
Für Waffen ist genug Geld da, aber nicht für die Rente der alten Menschen?
___
Ja, ja, da ist man mit der Kritik wieder flugs bei der Hand. Wenn man das nicht will, bliebe als Konsequenz nur der Austritt aus der NATO. Wenn man das will, muss man das auch so sagen. Ich glaube aber kaum, dass ein Nato-Austritt Akzeptanz fände. Will man Nato-Mitglied bleiben, muss man seinen Anteil zahlen, so oder so. Andere Mitglieder, die im Zweifelsfalle auch den Rücken gerade machen müssen, monieren schon lange unsere (angeblich ?) zu geringe Beteiligung. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen.

Problem seit Jahren Verschoben

Das Problem wurde Jahrelang verschoben.
Die CDU/CSU und vor allem FDP sind ganz im Sinne ihres Klientels für Kürzungen durch nach hinten in Richtung ableben verschobenen Renteneintritt, wer vorher geht bekommt weniger.
Die SPD hat ihnen ja unter Schröder die Drecksarbeit ein wenig abgenommen das bekommt sie heute noch zu spüren.
Wer glaubt durch Aktien das Problem zu lösen sollte sich darüber klar sein das für steigende Aktienkurse und nur das kann die Finazierung dieses System sichern irgend jemand bezahlen muss z.T. auch durch brutale Ausbeutung.
Ausserdem müssen die Jungen auch dafür zahlen und das haben Berechnungen ergeben ein vielfaches als bei einer Staatlichen Rente weil die Privatanbieter wollen ja daran verdienen die Rentenversicherung nicht. Das einzige was m.E. nach hilft ist alle Bürger egel welcher Beruf welcher Stand zahlen in die Staatlöich Rentenversicherung ein.

die demographischen Rechenkünstler

Da ernten 10 Leute 100 Kilogramm Kartoffeln im Jahr. Alle arbeiten mit.
Im nächsten Jahr ist einer zu krank und einer zu alt, um beim Anbau zu helfen. Aber die anderen acht ernten, dank des technologischen und wissenschaftlichen Fortschritts, trotzdem 110 Kilogramm. Im nächsten Jahr werden sie sehr wahrscheinlich 120 Kilo ernten, obwohl noch eine Frau schwanger wird.
Und jetzt kommt einer und sagt: die Kartoffeln reichen nicht mehr für alle. Die sieben können die drei nicht mehr mitversorgen.
Wem das komisch vorkommt, der ist wahrscheinlich auf die Grundrechenarten gestoßen und hat gemerkt, dass es nur auf die Menge der Kartoffeln ankommt und nicht darauf, ob 100%, 70% oder nur 50% den Anbau erledigen. Und der fragt sich wahrscheinlich, warum es bei jedem Jahr größer werdendem Kuchen nötig sein sollte, die Stücke für einzelne zu verkleinern.
Mir jedenfalls geht es so. Die meisten jedoch vertrauen lieber den Ökonomen.

Am 21. Juni 2021 um 11:29 von kurtimwald

obendrein wird mit Maschinenarbeit (Roboter, Computertransaktionen, usw.) und Scheinselbständigkeit zu viel Aktiengewinn erzielt und zu wenig Sozialabgaben eingenommen.
___
Durch Scheinselbständigkeit wird zuviel Aktiengewinn erzielt ? Wie das denn ? Ich dachte immer, jeder entscheidet selbst, ob man sich selbständig machen will. Man muss ein Gewerbe anmelden. Da gibts keinen Automatismus.

@ 13:02 von Sisyphos3

Es macht zumindest Sinn, neben dem 'finanziellen Aspekt', der von Rechtsaußen beim Thema Einwanderung mit besorgtem Zeigefinger vorgebracht wird, was das alles angeblich kostet, den Aspekt einzubringen, dass hier arbeitende Menschen auch Steuern zahlen und in die Rentenkasse Einnahmen fließen, auch wenn sie eingewandert sind.

Ökonomen warnen vor Finanzproblemen bei der gesetzlichen Rente..

Die Rente steht auch im Focus der Finanzwirtschaft: Da geht es um mögliche Versicherungsprodukte zur Ergänzung der niedrigen Renten. Nicht umsonst saßen in den früheren Rentenkommissionen der Bundesregierung Vertreter der Versicherungswirtschaft (ERGO-Group) wie Raffelhüschen oder Rürup. Für die Teilprivatisierung der Rente engagiert sich auch die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", finanziert von Gesamtmetall. Für einen niedrigen Rentenbeitragssatz, finanziert über niedrige Renten....

Am 21. Juni 2021 um 11:36 von Margitt.

Was man aber ändern könnte, ist die Zuwanderung bzw. die Aufnahme von Flüchtlingen und deren Integration in den Arbeitsmarkt.
___
Was Flüchtlinge anbelangt, so sollen diese ja eigentlich nur solange hier bleiben, wie sie in ihrem Land nicht leben können. Seit 6 Jahren sind Millionen Flüchtlinge hier. Wieviele konnten in den 1. Arbeitsmarkt integriert werden ? Ich glaube nicht allzu viele.
Ich bin aber durchaus bei Ihnen, wenn Sie von gesteuerter Zuwanderung sprechen. Das wäre eine gute Sache und das wird in anderen Ländern längst betrieben. Ich wüsste auch nicht, dass es dagegen grosse Einwändegäbe. Was kritisiert wird, ist die Einwanderung in unsere Sozialsysteme, mir recht, wie mir scheint, denn diese haben ja eben selbst genügend Probleme.

Das sind keine ...

... "Experten" unseres gesetzl. Rentensystems, die TS-ARD hier als Experten offeriert, sondern Fürsprecher der privatkapitalen Finanz- und Versicherungsbranche.
Und wen führt die TS-ARD als Beleg für 'längere Arbeitszeiten über 68 Jahre" hinaus an:
1. wörtlich "die Wissenschaft"und nennt dazu das "Unternehmerinstitut der Deutschen Wirtschaft" in Köln
2. den bekanntesten Lobbyisten der privatkapitalen Versicherungskonzerne Herrrn Raffelhüschen
Mehr Werbung mit Gebührengeldern für längere Arbeitszeiten und für private Altersvorsorge geht nicht.

Ökonomen warnen vor Finanzproblemen ...

Hm, was sonst sollten die Auguren tun - sie deuten die Möglichkeiten.
(so weit sie sie verstehen)
"Langfristig betragen nach dieser Konzeption die Beiträge zur Alterssicherung der ArbeitnehmerInnen 11% für die Arbeitgeber- und 15% für die Arbeitnehmerseite. [...] Mit der rigiden Begrenzung der gesetzlichen Lohnnebenkosten opfert die Koalition das sozialpolitische Ziel der Sicherung des Lebensstandards für die ältere Generation über die solidarische Rentenversicherung."
https://www.blaetter.de/ausgabe/2000/november/sondermemorandum-der-arbei...
Die Erkenntnis ist also nicht neu und das Problem fällt nicht vom Himmel.

Für die Jungen.

Man kann jungen Leuten, die sich vom deutschen Renten- und Coronairrsinn nicht veräppeln lassen wollen, eigentlich nur eines raten:

Wohn- und Arbeitsort im Ausland, in Grenznähe zu Deutschland, so dass man, wenn alle Stricke reißen, durch tagesnahen Umzug als deutscher Staatsbürger wieder auf's deutsche Sozialsystem zurückgreifen kann, ohne alle sozialen Kontakte zu opfern.

Diese Plätze im "bundesdeutschen Speckgürtel" sind aber auch heiß begehrt...

13:08 Margitt

"Wenn sie es zu Ende bedenken........"

Ich gebe zu überspitzt und leicht ironisch argumentiert zu haben.

Selbstverständlich brauchen wir Beamte und die müssen selbstverständlich für ihre Arbeit angemessen entlohnt werden und das geht nur über Steuern das steht überhaupt nicht zur Debatte.
Es geht aber um die Altersversorgung und da klafft irgendwas ziemlich auseinander. Der Arbeitnehmer muss extra 18 - 20% seines Einkommens als Rentenbeitrag entrichten (auch die 9 - 10% die der Arbeitgeber trägt sind Lohnanteile die nur nicht ausbezahlt werden) und um den Staat funktionsfähig (einschließlich Besoldung und Pensionen) zu halten muss er Steuern abgeben. Selbst wenn Beamte Steuern zahlen haben sie zuvor diese "Steuern" als Besoldung oder Pension aus Steuergeldern erhalten. (Es sei denn er zahlt zusätzlich Steuern aus Nebenjobs in der freien Wirtschaft). Ergo Arbeitnehmer müssen für Renten und Pensionen bezahlen.

Es wäre so einfach

Zuerst einmal: Sehr guter Punkt mit der steigenden Produktivität. Der Kapitalismus kommt in nicht allzu ferner Zukunft in sein Endstadium, wenn immer höher, schneller, weiter zu Ressourcenkriegen führt.

Ich bin mit meinen 35 Jahren zwar noch ganz, ganz weit von der Rente entfernt, aber es gibt eine einfache Lösung:

Die Deckelung des Rentenbeitrags abschaffen und ausnahmslos alle einzahlen lassen! Gleichzeitig natürlich die erhaltenen Entgeltpunkte ab einem gewissen Einkommen langsamer steigen lassen, damit die Ausgaben nicht im gleichem Maße mehr werden wie die Einnahmen.

Das kommt immer viel zu kurz. Alle linken Parteien reden von der Vermögenssteuer, um solche Dinge zu finanzieren, aber ich habe bisher noch von niemandem gelesen, die Deckelung der Sozialversicherungsbeiträge abzuschaffen.

"Wir sind doch ein reiches Land"

Zitat: "Berater der Bundesregierung halten es für notwendig, das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre anzuheben. Andernfalls steuere die Rente schon bald auf einen "Finanzierungsschock" zu."

Wir sind doch ein reiches Land.

Es reicht zumindest um über TARGET2, Corona-Bonds, ESM etc. die Schulden von halb Europa zu übernehmen und das obwohl das deutsche Medianhaushaltsvermögen mit am niedrigsten in der EU ist.

Dann muss man eben länger arbeiten.

Rente könnte sicher sein...

Man sollte das ständige Diskutieren "neuer" Rentenmodelle endlich unterlassen. Die ursprüngliche Idee inklusive paritätischer Umlagefinanzierung einer staatlich garantierten Altersruherente für alle abhängig Beschäftigten ist unschlagbar gerecht und sozial. ALLERDINGS (!) muß die verantwortliche Politik den Staat auch wieder in die Lage versetzen, Rentensicherheit in auskömmlicher Rentenhöhe durchzusetzen... statt sich immer weiter aus der Verantwortung für alle Bürger herauszustehlen. Wie die politische Administration den Staat befähigt, Rentensicherheit in auskömmlichem Umfang herzustellen, gehört zu den wichtigsten Pflichten gewählter Volksvertreter. Es darf nicht sein, gegenüber wirtschaftlichen Entwicklungen letztlich einflusslose Arbeitnehmer ein Erwerbsleben lang als Steuer-u. Abgabenbürger zu nutzen, im Alter aber nur eine Armutsrente anzubieten. Das sollten übrigens auch heutige FfF-Hüpfer bedenken...

Südeuropa weiterhin großzügige Renten

Laut dem Finanzwissenschaftler Prof. Raffelschüschen beträgt die Nettoersatzquote für Durchschnittsverdiener in Frankreich 67,7 Prozent und in Italien 79,7 Prozent, während sie in Deutschland bei rund 50 Prozent liegt.

Weiterhin gehen Italiener, Franzosen, Spanier und Griechen um Jahre früher in Rente als die Deutschen.

All das wird seit Jahren durch die Schuldengeldpolitik der EZB, die - als gäbe es kein Morgen - Schrottpapier aus Südeuropa in Billionenhöhe aufkauft. Hinzu kommen jetzt die leckere Billionenzahlungen aus dem Corona-Bonds.

Gut, dass man in Europa einen Dummen gefunden hat, der dann wenigstens länger arbeitet, bei niedrigeren Renten.

Das Ganze nennt man dann "europäische Solidarität".

Mein Dank geht an die Altparteien, die einen allzu vorzüglichen Deal für Deutsche herausgehandelt haben.

Q:

"https://www.welt.de/finanzen/article223627020/Suedeuropas-grosszuegige-Renten-sorgen-in-Deutschland-fuer-heftige-Kritik.html"

Rente mit 68 o. 70 ist Enteignung

Gerecht wäre es, die aktuellen Renten bereits zu kürzen um auch zukünftigen Rentnern ebenfalls mit 67 das Altersruhegeld zu ermöglichen!

Da Rentner aber auch Wähler sind, wird das wohl nichts.

Da sind doch die Leute besser dran die in Ländern mit Pensionfonds leben anstatt des deutschen Umlagesystems.

Bitte die ganze Wahrheit. (1)

Der Bund hat uns Rentner 2009 eine Rentengarantie versprochen.
Deshalb bekomme ich als Rentner seit Jahren eine Rentenanpassungen die nur die hälfte der Durchschnittsentgelte aller gesetzlich Rentenversicherten ist.

Das bedeutet, das wir Rentner seit Jahren immer weniger Kaufkraft haben.
Außerdem sterben 20% der Arbeitnehmer noch vor ihre Rente!
Was die Rentenkasse belastet, sind die nicht rentenpflichtige Leistungen.
Das sind ca. 34 Prozent aller Empfänger.

Zum Beispiel:
Mütterrente oder die Angleichung der Renten von Ruheständlern in Ost und West.
Die Regierung behauptet zwar, sie würden das mit ca. 100 Milliarden Euro ausgleichen aber die kosten für die nicht rentenpflichtige Leistungen sind jedes Jahr 15 bis 20 Milliarden Euro höher.
Auf diese weise spart sich der Bund Jährlich 15 bis 20 Milliarden Euro für Politische "Geschenke" auf kosten der Renteneinzahlern.

Siehe Teil 2

Bitte die ganze Wahrheit. (2)

Nun stöhnt der Bund über die hohe Kosten für Rentenempfänger.
Das stimmt, aber ist nur die halbe Wahrheit.
Pensionierte Beamte kosten den Bund über ca. 800 Milliarden Euro.
Da ist der Bundeszuschuss an die gesetzliche Rentenkasse von ca. 100 Milliarden Euro wohl nicht umbedingt der Kostentreiber.

Zusätzlich ist Ihnen sicher bekannt, das die Regierung in der Vergangenheit mehrmals direkt (70er Jahren mit Willi Brandt und 1991 mit der Finanzierung der Wiedervereinigung) und indirekt die Rentenkasse geplündert haben. (bis heute ca. 950 Milliarden Euro)

Ich habe auch in die Betriebsrentenkasse eingezahlt.
Auch hier bin ich als Rentner betrogen worden.
Mit meine monatlichen Zahlungen in die Betriebsrente schädigen ich meine eigenen Rentenanspruch auf eine gesetzliche Rente.
Dazu kommt noch, dass es vielen Pensionskassen - weil sie Privatisiert wurden - wirtschaftlich schlecht geht und diese sogar die versprochenen Rentenleistungen kürzen werden!

Siehe teil 3

Teil (3)

Die Lösung ist:
Alle (auch Beamten) zahlen in der Rentenkasse ein.

Pleite der Rentenabsicherung und kein Ende...

Das Ökonomen vorrechnen, dass die Rente nicht sicher ist, ist nun wahrlich nichts neues.

Neu ist, dass diese Rechnung mittlerweile auch aus dem Bundeswirtschaftsministerium stammt.
Hier ist ein höheres Renteneintrittsalter ua die Lösung.

Nur ist es mittlerweile so, dass jetzt schon ca 20% der möglichen Rentenanwärter/innen vor dem Eintritt in die Altersrente verstorben sind. Dazu kommt die Gruppe, die in den ersten 5 Jahren des Altersrentenbezugs versterben.

Markaberer geht's nicht.

Dabei muss nur über eine neue Finanzierung nachgedacht werden.

Rentner/innen, die eine zu geringe Rente bekommen, bekommen das Bedingungslose Grundeinkommen für Rentner /innen. Finanzierung : Bundessteuerkasse
Alle zahlen in die Rentenkasse ein. Beitragssatz ist zu klären.
Dazu, wer möchte und kann, kann eine private Rentenversicherung abschließen.
Die betriebliche Zussatzrente sollte besser entfallen (immer mehr Unternehmen gehen Insolvenz und d. betriebliche Altersrente müsste der Staat zahlen

Wenn ich mal in die Rente

Wenn ich mal in die Rente gehe,
habe ich 49 Jahre eingezahlt, ungefähr Netto 380.000€.
Hätte ich das Geld über die Zeit in Fondssparverträgen, Gold, oder ähnlichem angelegt so hätte ich ein beträchtliches Vermögen, von dem ich bequem leben könnte, so wie meinen Kindern noch was hinterlassen.

Hätte ich mich verzockt wäre ich selbe Schuld, aber nein der Staat hat mich dazu gezwungen das in die Gesetzliche Rentenkasse (staatliche Verantwortung) ein zu zahlen, somit sage ich jetzt wenn ihr zu dumm wart seht zu wo ihr das Geld herbekommt, ist das so schwer zu verstehen?
Bei Politiker und Beamten geht es doch auch ohne das die was einzahlen.

In anderen Ländern schafft man es aus den Eingezahlten Beträgen eine Rente in höhe von 70-90% des letzten Nettolohns zu generieren, hier nur 51,8%

Was soll das?

Höhere Beiträge sind die Lösung

Ich würde vorschlagen, wir erhöhen einfach die Rentenbeiträge deutlich und können damit die Probleme der Rentenversicherung und die sog. Armutsrentner (ich kenne keinen) in den Griff kriegen.

So lange unseren Politikern

So lange unseren Politikern jeder Hammel am Hindukush und sonst wo die ganze Welt hinaus, wichtiger und keine dafür verschenkte Milliarde je zuviel ist, und das an seinen treu Steuern blechenden Bürger eingespart wird und diese sich dann auch immer wieder von Wahl zu Wahl bei all den Themen für dumm verkaufen lassen, wird es bis zum Crash so weiterlaufen. So lange wir nämlich über unsere Rente Leute entscheiden lassen, die außer in ihren politischen Ämtern auch noch fett mit Sonderkonventionen bei Versicherung und Altenversorgung sich mit unserem Steuergeld buttern und pampern können und damit nie weder Gefühl noch wahres Erlebnis eines normalen Rentner- und Pensionärsdasein erleben müssen, solange warten wir umsonst auf eine einigermaßen gerechte Lösung des Problems, weil diese genannten da gar nicht mitfühlen können und wohl auch gar nicht wollen. Vorurteil? Dann einfach mal nachrechnen, was so im Jahr an Geld für all die genannten verzockt wird. Da vergeht‘s einem.

Das überrascht nicht,

nur die fantasielosen, wirtschaftsfreundlichen und unsozialen Lösungsansätze lassen mich immer wieder, ob ihrer rücksichtslosen Frechheit staunen. Unser Sozialstaat wird seit 30 Jahren stückweise zerlegt und zerstört, obwohl wir als reiches Land auch weiterhin gute Renten zahlen könnten. Man will es nur nicht. Und auch die linken Parteien sind schlimmerweise erheblich daran beteiligt. Der Sozialabbau wurde mit Schröder (SPD) erheblich forciert und hat unter SPD-Regierungsbeteiligung auch nicht wirklich abgenommen. Ziel - Geld für alles und andere ausgeben und in die Wirtschaft umleiten, die arbeitenden und älteren Bürger aushungern. Ade' Sozialstaat!

Die Regierung soll das regeln.

Die wollten den Job.
Kurzfassung, andere können es mit weniger und die Unseren schaffen nix richtiges fürs normale Volk.
Die Regierenden, Abgeordnete, Minister, Kanzler, Spezialisten....... sind Diener des Volkes und nicht Fürsten denen man huldigen muss.

Unser Problem sind die Ostrenten

Die Arbeitnehmer aus den östlichen Bundesländern haben nicht in die Rentenkassen eingezahlt, als es die DDR noch gab. Sie erhalten aber jetzt Rente, die nicht gedeckt ist. Das ist unser Problem in der Rentenversicherung.

Mütterrente, Flüchtlinge, Militärausgaben...

Jeder scheint hier ein Lieblingsthema zu haben, wo er Geld verschwendet sieht, das man doch bitte lieber den Rentnern geben solle...

Es hilft nichts: Am Ende ist unser Rentensystem umlagefinanziert. Und bei diesem System gilt, daß es abhängig ist davon, daß
Genug Leute früh sterben
Es Wirtschaftswachstum gibt
Es Bevölkerungswachstum gibt.

Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum hat seine Grenze, und hat seine Grenze wohl bald global erreicht.
Das frühe, sozialverträgliche Sterben wird durch die Medizin vermindert.

Also: Irgendwas muss sich ändern.
Weiter an der Überbevölkerung arbeiten, den endgültigen ökologischen Kollaps riskieren?
Industrie auf Teufel-komm-raus?
Lebenszeitbegrenzung?
Oder lieber die Systemfrage stellen?
Kommunismus hat versagt. Kapitalismus wird an dieser Frage versagen.
Es muß um neue, mit bürgerlicher Freiheit zusammenpasst.

@ Kambrium2

... und keine dafür verschenkte Milliarde je zuviel ist, und das an seinen treu Steuern blechenden Bürger eingespart wird und diese sich dann auch immer wieder von Wahl zu Wahl bei all den Themen für dumm verkaufen lassen, wird es bis zum Crash so weiterlaufen.

Crash? Welcher Crash? Wann soll der kommen? Hab ich was verpasst?

Maschinensteuer

Da heute, zumindest im produzierenden Gewerbe, aber zunehmend auch in einzelnen Dienstleistungsbereichen, immer mehr Automaten und Maschinen die Arbeit von Menschen übernehmen --- und damit neben Lohnkosten dem Arbeitgeber auch Sozialbeiträge ersparen, ist in meinen Augen eine Art Maschinensteuer/Automatensteuer unerlässlich, respketive eine Art "Sozialabgabe" auf Automaten etc. Meint: Wenn ein Roboter im Maschinenbau drei frühere Vollzeitkräfte ersetzt ((die dann als Arbeitslose oder Früh-Verrentete die Sozialkassen belasten)), dann müssen diese Ausfälle kompensiert werden. Völlig unabhängig davon, dass wir bei steigender Lebenserwartung auch länger arbeiten müssen.

@15:14 von Emil67

>> Hätte ich das Geld über die Zeit in
>> Fondssparverträgen, Gold, oder ähnlichem
>> angelegt so hätte ich ein beträchtliches
>> Vermögen [ungefähr Netto 380.000€], von
>> dem ich bequem leben könnte, so wie
>> meinen Kindern noch was hinterlassen.

Oder Sie hätten in der nächsten Finanzkrise (die definitiv kommen wird) auf einen Schlag ALLES verloren. -.-

@ DE-Kariol

Teil (3) Die Lösung ist: Alle (auch Beamten) zahlen in der Rentenkasse ein.

Aber nur der Arbeitgeber der Beamten, also der Staat. Die Beamten können nicht von ihrem Netto ein paar hundert Euro einfach so zusätzlich zahlen. Der Staat muss zahlen und das geht natürlich nur auf Pump.

@ 15:30 von gestört aber geil

"Unser Problem sind die Ostrenten"

Sehe ich nicht so.
Unser größtes Problem ist das wir uns untereinander Beschuldigen, so brauchen die Regierenden nichts großes zu leisten.

Wie im alten Rom, teile und Hersche.

Teile das Volk in verschiedene Lager, so das die sich gegenseitig Beschuldigen und mach was dir am meisten einbringt.......

21. Juni 2021 um 15:30 von gestört aber geil

Die Arbeitnehmer aus den östlichen Bundesländern haben nicht in die Rentenkassen eingezahlt, als es die DDR noch gab. Sie erhalten aber jetzt Rente, die nicht gedeckt ist.

Die Kinder dieser Menschen zahlen in das Rentensystem ein und bekommen noch nichts daraus. So ist das geplant.
Aus dem "Osten" kommt nur weniger, weil es gesetzlich erlaubt ist nach Wohnort weniger zu bezahlen seit 30 Jahren und so auch weniger Geld für die Rente abfällt bei gleicher prozentualer Steuerbeteiligung.

Aber man ist sich ja auch 30 nach der Wiedervereinigung nicht zu Schade irgendwelche Probleme den "Ostdeutschen" auf den Deckel zu schreiben.

Am 21. Juni 2021 um 15:30 von Emil67

Zitat: Die Regierenden, Abgeordnete, Minister, Kanzler, Spezialisten....... sind Diener des Volkes und nicht Fürsten denen man huldigen muss.

Ich will niemandens Diener sein und ich will meinerseits keine Diener haben.

@15:38 von saschamaus75

"Oder Sie hätten in der nächsten Finanzkrise (die definitiv kommen wird) auf einen Schlag ALLES verloren. -.-"

Habe ich das nicht auch geschrieben?
Was soll das jetzt?!
Dann wäre ich das selber schuld, ich hatte aber keine Wahl, weil der Staat mich dazu gezwungen hat das Geld dort zu Investieren in den Generationenvertrag, somit übernimmt dieser auch die Verantwortung.
Für Vertragsbruch gibt es keine Entschuldigung.
Das Versagen kann man versuchen zu erklären, das heißt aber nicht das man dann aus der Verantwortung entlassen werden muss.

Unsozial

@ Emil67:
Wenn ich mal in die Rente gehe,
habe ich 49 Jahre eingezahlt, ungefähr Netto 380.000€.
Hätte ich das Geld über die Zeit in Fondssparverträgen, Gold, oder ähnlichem angelegt so hätte ich ein beträchtliches Vermögen, von dem ich bequem leben könnte, so wie meinen Kindern noch was hinterlassen.

Ja, gute Idee. Jeder sorgt für sich allein. Kein Sozialstaat, keine Hilfe für sozial Schwache. Kann man machen. Obs auch gut ist?

@15:46 von falsa demonstratio

"Ich will niemandes Diener sein und ich will meinerseits keine Diener haben."

Es ist aber so das Beamte und Politiker auch Staatsdiener genannt werden.

Aber nennen wir sie für dich einfach, Angestellte der Fa. deutsches Volk.

Was ist das für ein Land

Die Alten wurden in der Vergangenheit zu reich beschenkt... Da freuen sich aber die Alten, die täglich zur Tafel gehen, Grundsicherung beziehen, im Müll suchen oder am Monatende überlegen, ob sie Geld für Nahrung oder fürs Heizen ausgeben sollten. An solchen Äußerungen sieht man, wieweit diese Menschen sich vom Volk entfernt haben. Sie leben in einer Blase des Reichtums, schweben über den Wolken und fordern Sparsamkeit bei den Anderen, um selbst in Saus und Braus leben zu können.
Klar, Rente mit 70 oder mit 80 - oder vielleicht lieber gar keine mehr; haben die dummen Alten eben Pech gehabt. Rentenerhöhungen soll es so nicht mehr geben. Gute Sache - in diesem Jahr gibt es schon keine bei 3 % Inflation - viele Alte kriechen schon auf dem Zahnfleisch. Was kommt als nächstes? Krankenhaus nur noch für Privatpatienten, Arztbesuche nur noch für Reiche? Die Zeit ist nah, in der wieder massenhaft Bettler auf den Straßen liegen werden und sterben. Deutschland geht düsteren Zeiten entgegen.

Mindestrente

Darüber sollten sich eigentlich alle einig sein: Wir brauchen eine Mindestrente, die einem alten Menschen ein würdevolles Leben ermöglicht, ohne Aufstockung auf Harz4.
Wer jetzt die Frage stellt, ob das gerecht sei, daß ein Mensch, der ein Leben lang wenig eingezahlt hat, weil er immer wenig verdient hat, der sollte sich einmal ansehen, unter welchen Bedingungen heutzutage viele (gewiß nicht alle) alte Menschen leben müssen und es gibt auch viele alte Menschen, die krankheitsbedingt viel zu wenige Beitragsjahre nachweisen können.
Über Höchstrenten kann man streiten, nicht aber über Würde im Alter.
Ja, es gibt auch vereinzelt Menschen, die eine solche Mindestrente nicht nötig haben. Diese sind aber die Ausnahme und rechtfertigen einen großen bürokratischen Aufwand kaum. Hier könnte pragmatisch bestimmt werden: Mit Antragsstellung wird einmal überprüft, ob der Antragssteller reich ist oder nicht. Grenzwerte könnten festgelegt werden. Ich weiß: Die Gerichte....

@15:30 von gestört aber geil

>> Unser Problem sind die Ostrenten

Diese Aussage ist zwar gestört, aber nicht(!) geil. Eher "Dümmer geht's nimmer". -.-

Die Lösung ist so einfach

man schaue einfach nach Österreich, das dieses Problem vor ca. 18 Jahren einfach gelöst hat - Beamte, Abgeordnete, SElbständige alle in einer Rentenkasse. Dazu dann noch eine Bürgerversicherung anstatt mehr als 100 Krankenkassen mit fürstlich entlohnten Vorständen und Aufsichtsräten.
Das Leben für alle Menschen in Deutschland könnte so einfach sein, angemessener Reichtum für alle.
ABer die ganzen Überlegungen gehen immer nur in eine Richtung: Wie kann man die Ärmeren noch ärmer machen, wie kann man die Reicher noch mehr beschenken - sei es durch Steuergeschenke, wie von CDU und CSU jetzt vorgeschlagen oder sei es durch einseitige Belastung durch eine CO2-Besteuerung.
Während in anderen Ländern der EU die Menschen ruhig und zufrieden leben können, die Reichen auch immer Reicher werden - die Armen aber nicht so arm sind wie in der BRD - geht es in Deutschland nur immer darum, die Armen noch ärmer zu machen, ihnen alles zu nehmen. So stärkt man die radikalen Kräfte, die das ausnutzen.

Am 21. Juni 2021 um 15:52 von Emil67

@15:46 von falsa demonstratio: "Ich will niemandes Diener sein und ich will meinerseits keine Diener haben."

Zitat: Es ist aber so das Beamte und Politiker auch Staatsdiener genannt werden. Aber nennen wir sie für dich einfach, Angestellte der Fa. deutsches Volk.

Das deutsche Volk ist keine Firma. Eine Firma hat keine Diener.

Ich verbitte mir Ihr Gedutze.

12:22 von AlterSimpel

"Mit dem Wahlprogramm der CDU/CSU wird Deutschland weiterhin ein Streichelzoo für Reiche und Besserverdiener bleiben, der Rest darf sich um Brotkrumen streiten."

Volltreffer!
Auf den Punkt gebracht!

@15:49 von gestört aber geil

"Ja, gute Idee. Jeder sorgt für sich allein. Kein Sozialstaat, keine Hilfe für sozial Schwache. Kann man machen. Obs auch gut ist?"

Das was ich da beschrieben habe ist eine Variante, nicht der unabdingbare Weg.

Was ich versuch allen zu erklären ist, wenn ein Staat einen Teil seiner Bürger entmündigt und diese dazu zwingt in eine Rentenkasse einzuzahlen, so kann dieser sich nicht mit billigen Entschuldigungen aus der Verantwortung stehlen.
Wenn dieser Weg zu dem WIR gezwungen wurden, so verwässert wurde mir Niedriglohn, Arbeitskräfte zu Dumping Löhnen aus dem Ausland, Ich AGs, Scheinselbstständige (Freiberufler) usw. nicht mehr funktioniert, so hat der Staat eine Lösung zu präsentieren die den Einzahlern gerecht wird.

Das System wäre gut, wenn man es nicht zersetzen würde

Das Rentensystem wurde 2004 mit Blick auf den demographischen Wandel reformiert und entsprechende Mechanismen zur Stabilisierung eingebaut (Nachhaltigkeitsfaktor, Möglichkeit der Justierung an mehreren Stellschrauben).
Dieses System wird nun vornehmlich von der SPD untergraben (Grundrente, abschlagsfreie Rente mit 63).

So schafft man doch statt Vertrauen nur weiteren Reformbedarf und Unsicherheit.

Man sollte nicht vergessen,

Man sollte nicht vergessen, daß manch einer sich auf dem Aktienmarkt verkalkuliert hat.
Was machen eigentlich Staaten, die auf Aktienrente setzen, wenn es einmal einen Börsencrash geben sollte?
Am Ende zahlt der Steuerzahler und die Gewinne, die vorher abgeschöpft wurden, sind futsch...
Noch einmal: ...Wie weit sollten sich Staaten in die Abhängigkeit von Aktienmärkten begeben und damit erpressbar werden? Am Ende gibt es im Krisenfall nur noch systemrelevante Unternehmen und Banken, "too big to fail", Finanzkonglomerate und Versicherer, die der Politik die Richtung aufzwingen. Sozialer wird es sicher nicht werden.
...
Norbert Blüm (CDU- Arbeitsminister unter Kohl) hätte da sicher nicht mitgespielt.
Die SPD muß sich des Themas kraftvoll annehmen, sonst versackt sie noch weiter als jetzt schon sichtbar.
Finanzierbarkeit? Bei anderen Themen sieht man nicht so genau hin (Bundeswehr, Corona, Entwicklungshilfe, EU- Anteil, ...)

16:02 von Emil67

Gerechtigkeit ist zweifelsfrei ein wichtiges Thema und da läßt sich fleißig drüber streiten, was "gerecht" ist.
Unbestritten aber sollte jedem Menschen ein Leben in Würde möglich sein. Ob dies immer der Fall ist wage ich zu bezweifeln und ich denke dabei an alte Menschen, die zur Tafel gehen müssen, weil die Aufstockung auf Harz4- Niveau nicht reicht. Es gibt unzählige "Einzelfälle" kleiner Rentner/innen, die oft von Hinterbliebenenrente leben müssen und gezwungen werden, auch im hohen Alter noch in eine kleinere Wohnung umzuziehen und durch Leergutsammeln oder Zeitungsaustragen ihre kleine Rente aufbessern müssen. Der Umgang mit diesen unseren Rentnern in diesem unserem Lande ist würdelos.
Aber: Rentner wehren sich nicht, können das oft auch nicht, gehen nicht in Massen auf die Straße und Steinewerfen ist schon gleich gar nicht (mehr) drin.
Für andere Zwecke ist Geld genug da- immer! Weshalb nicht für Rentner?
Die Würde des Menschen...Grundgesetz...

11:31 von Sigrun_1954

"Dabei gibt es bereits Lösungen. Hier sei die Aktienbasierte (Teil-)Rente zu nennen. Einige Länder haben diese Art der Altersvorsoge bereits erfolgreich umgesetzt."
*
Und was ist, wie vor einigen Jahren, als die Aktienbörsen weltweit, total in den Keller sausten und bei Lebensversicherungen und Bausparverträgen u.a. seitdem
noch nicht mal mehr das eingezahlte Geld, sicher ist, sondern Riesenverluste brachte!
Mit der Altersversorgung für Rentner soll nicht gezockt werden!
Dann wäre es ehrlich besser,
es würden die Beiträge für Arbeitgeber u. Arbeitnehmer erhöht Selbstständige, Freiberufler, Beamte, müssten auch in die Rentenversicherung einzahlen!

@14:24 von frosthorn: Rechenkünstler

"Wem das komisch vorkommt, der ist wahrscheinlich auf die Grundrechenarten gestoßen und hat gemerkt, dass es nur auf die Menge der Kartoffeln ankommt und nicht darauf, ob 100%, 70% oder nur 50% den Anbau erledigen. "

Es kommt vor allem darauf an, wie man die Kartoffeln verteilt. Wenn 100 Kg auf 10 Leute verteilt werden, bekommt jeder 10 Kg.

Wenn nur noch 7 Leute 120 Kg ernten, kann man entweder jedem 12 Kg geben oder man sagt, dass die 7 Leute jeweils 14 Kg bekommen und die 3 die nicht gearbeitet haben, bekommen nur 7,33 Kg.

Es ist eben immer eine Frage der Solidarität. Und wenn laut Umfragen ungefähr genauso viele Menschen Die Linke und SPD wählen wollen, wie es Wähler für FDP und AfD gibt, dann weiß man, dass es mit der Solidarität nicht besonders gut bestellt ist.
Sozialpolitik bei den letztgenannten heißt: "Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht."

Die Probleme

Sind bekannt.
Schon Adenauer nebst Kollegen zu deren Zeit wussten das.
Und schon damals hat es die Politiker nicht gejuckt.

Und heute???

/// Am 21. Juni 2021 um 16:27

///
Am 21. Juni 2021 um 16:27 von davidw.
........... Selbstständige, Freiberufler, Beamte, müssten auch in die Rentenversicherung einzahlen!///
.
Milchmädchenrechnung. Wer einzahlt erwirbt auch Rentenansprüche.

@GeMe, 16:31 re @frosthorn

Es kommt vor allem darauf an, wie man die Kartoffeln verteilt. Wenn 100 Kg auf 10 Leute verteilt werden, bekommt jeder 10 Kg.
Wenn nur noch 7 Leute 120 Kg ernten, kann man entweder jedem 12 Kg geben oder man sagt, dass die 7 Leute jeweils 14 Kg bekommen und die 3 die nicht gearbeitet haben, bekommen nur 7,33 Kg.
Es ist eben immer eine Frage der Solidarität.

Schön wär's ja. Tatsächlich ist es ja aber so, dass einer eben 40 Kg von den Kartoffeln haben will, und deshalb den anderen erzählt, es wären zu wenig Kartoffeln für alle da.

15:59 von Kritikunerwünscht

>>man schaue einfach nach Österreich, das dieses Problem vor ca. 18 Jahren einfach gelöst hat.<<

Hat Österreich das?
Vor wenigen Wochen war zu lesen dass österreichische Rentenxperten bald den Zusammenbruch des dortigen Rentensystems befürchten. Die schätze ich kompetenter ein als uns Foristen.

@16:24 von bolligru

"Für andere Zwecke ist Geld genug da- immer! Weshalb nicht für Rentner?
Die Würde des Menschen...Grundgesetz..."

Weil wir sooooooooo viele Politikversteher, Neider usw. haben.
Die NL sind da schon lange weiter, da bekommt die eine Rente Jeder 1.100€ Staatsrente und diejenigen die über ihre Tätigkeit in eine weitere Rente einbezahlt haben bekommen auch noch eine Zweite, eigentlich fast jeder.
Die können Das.
Die Österreicher können das auch besser als wir und noch viele mehr.
Der Neid-Deutsche ist das Problem.
Der Beamte will seine Privilegien nicht aufgeben, hält sich halt für was besseres, wenn es den Armen besser geht sieht man ja nicht mehr das ich was geleistet habe in meinem Leben.......
Ich habe mein Arbeitsleben lang eingezahlt und WILL dafür auch was haben, allerdings habe ich nichts dagegen wenn andere die nicht die Chance hatten dies zu tun auch anständig versorgt werden, wir kümmern uns ja auch für sooooo viele andere, was ich nicht für falsch halte.

Seit zwei Jahrzehnten

Seit zwei Jahrzehnten erschallen inzwischen die Unkenrufe über die angebliche demographische Bombe. Die reale Entwicklung bisher war eine andere, die Vorhersagen darüber, wie viele Arbeitnehmer im Umlageverfahren wie viele Rentner finanzieren müssen, lagen stets weit daneben und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich das in Zukunft ändert. Das Umlageverfahren ist mit Abstand das kostengünstigste und im Gegensatz zu kapitalbasierten Systemen, etwa das erwähnte schwedische, von Finanzcrashs weitgehend geschützt.
Auch das zweite Argument, die steigende Lebenserwartung steht auf tönernen Füssen. Es gibt gute Gründe, deren Ende zu erwarten. In den usa sinkt die Lebenserwartung gar schon.
Kurz, hier werden Irrwege angepriesen. Die Rente darf nicht präkarisiert oder kalt abgebaut werden. 67 als Eintrittsalter ist schon sehr hoch.

21. Juni 2021 um 16:24 von bolligru

und gezwungen werden, auch im hohen Alter noch in eine kleinere Wohnung umzuziehen

An dieser Stelle möchte ich auch gerne auf die Rentner hinweisen, die noch in der 4 Raum Wohnung alleine wohnen und umziehen möchten, es sich aber nicht leisten können, weil kleinere Wohnungen genauso teuer oder gar teurer sind und der Umzug und Einrichtung ja auch bezahlt werden möchte. Diese Menschen reinigen Räume und Flächen die niemand nutzt (manche hören auch auf zu putzen was man öfters auch gut sieht). Gerade in Berlin ist das Wohnraum, der derzeit einfach verloren ist und man kann die alten Menschen jetzt nicht dazu zwingen eine WG aufzumachen um den Platz nutzbar zu halten.

um 16:31 von GeMe

>>
Es ist eben immer eine Frage der Solidarität. Und wenn laut Umfragen ungefähr genauso viele Menschen Die Linke und SPD wählen wollen, wie es Wähler für FDP und AfD gibt, dann weiß man, dass es mit der Solidarität nicht besonders gut bestellt ist.
Sozialpolitik bei den letztgenannten heißt: "Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht."
<<

Das mag zum Teil stimmen. Zum großen Teil ist es aber auch ein Verständnisproblem. Viele Menschen verstehen die Zusammenhänge nicht. Auch, weil sie häufig desinteressiert sind.

Das stimmt, aber dann nur bis Maximal 3000,- €

Beamte und Politiker bekommen teilw. über 5000,-€ pension im Monat.

Adam Riese... 2000,-€ bekommt ein armer Rentner.

@DE-Karol um 15:03

>die Rentenkasse geplünder<

Ich glaube sie haben da eine etwas einfache Vorstellung.
Die Rentenkassen sind ins. 3 mal geplündert worden: zur Finanzierung des ersten Weltkriegs, zur Finanzierung von allem Möglichen unter den Nazis, und dann, endgültig, bei ihrer Auflösung.
Seitdem gibt es kein Sparschwein mehr das irgendjemand wiederrechtlich schlachten könnte sondern murdoch ein Umlagesysthem.

Das Konnte ihnen nur noch mit Geld das sie irgendeinem Privatunternehmen anvertrauten passieren: diese haben zwar Interesse am einnehmen, aber nicht am Ausgeben von Geld...die Angestellten dort wollen schließlich auch leben.:
Auch sind Anlagen niemals sicher; sehen sie z.b. die Rentenfonds aus Skandinavien die Gerne in Deutsche Immobilien Investieren, und damit hier den Rentnern das Leben schwer machen. Es könnte zu Einbußen kommen durch Mietdeckel oder andere Sozielmaßnahmen.
Schneeballsystheme sind immer irgendwann am Ende.

@16:42 von Werner40

"Milchmädchenrechnung. Wer einzahlt erwirbt auch Rentenansprüche."
Stimmt nicht ganz.
Wer vorher stirbt kragt nichts, usw.
Das ist eine Milchmädchen Rechnung!

Wenn wir so vielen anderen helfen können.....

Und bei unseren Rentnern dann anfangen das können wir uns nicht leisten.......
Was sagt das über die Parteien aus die das von sich geben?
Und die werden auch noch von sooooo vielen gewählt.
Ich verstehe es nicht.
Es muss möglich sein nach 45, 46, 47 oder 48 Arbeitsjahren in eine Angemessenen Ruhestand zu gehen.
Und die die das nicht geschafft haben müssen ab einem gewissen Alter, Gesundheitsstand auch eine mehr als ausreichendes Auskommen haben.
Wenn andere Länder mit weniger Wirtschaftsleistung das können MUSS das Deutschland auch können.
Dafür hat die Regierung zu sorgen.

aha, es reicht nicht....

1957 wurde durch Konrad Adenauer willkürlich die kapitalgedeckte Rentenkasse in ein Umlageverfahren geändert (§ 1383 RVO, heute § 153 SGB).
Der Bestand der Rentenkasse wurde um 14,5 Milliarden Gold-Mark geplündert.
Durch das Wirtschaftswunder der 50er und 60er Jahre war die Rentenkasse schnell wieder prall gefüllt.
Der Diebstahl der Gelder ging weiter – für folgende Ausgaben:
Kriegsschulden und /-schäden wurden bezahlt
die Bundeswehr wurde damit aufgebaut
Optionsanleihen an Großfirmen (VW, Audi, Siemens, BMW, etc.) ohne das jemals eine Rückzahlung stattgefunden hat
Entschädigungszahlungen an jüdische Opfer, SS-Opfer, Kriegsopfer und Stasi- Opfer.
die deutsche Wiedervereinigung zum Großteil finanziert
Bis heute wurden den Arbeitnehmern durch die regierenden Parteien insgesamt annähernd 812 Milliarden Euro gestohlen.
Zählt man die Zinsen und Zinseszinsen hinzu, beträgt der Schaden für die Arbeitnehmer insgesamt über 950 Milliarden Euro.

Naturlich gibt es eine "Rentenkasse"

Die Rentenversicherung muss normalerweise für drei Monate ohne Probleme Rentenzahlungen leisten können. Das es schon öfter mehr gewesen ist, hat sich der Staat einfach bedient.

Am 21. Juni 2021 um 16:27 von davidw.

Zitat: Dann wäre es ehrlich besser, es würden die Beiträge für Arbeitgeber u. Arbeitnehmer erhöht Selbstständige, Freiberufler, Beamte, müssten auch in die Rentenversicherung einzahlen!

Ich bezahle in mein Versorgungswerk und wäre bereit stattdessen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubezahlen.

Ich frage mich aber, ob es Berechnungen gibt über das Verhältnis von (vermehrter) Zahlung in die Rentenkasse und (vermehrten) Leistungsberechtigten.

@16:42 von Werner40

"Milchmädchenrechnung. Wer einzahlt erwirbt auch Rentenansprüche."

Noch eins zum Anmerken ich kenne viele die als Freiberufler Porsche gefahren haben, gelebt haben wie die Fürsten und heute auf Existenzsicherung angewiesen sind.
Ist auch wieder eine Lösung die die Braven finanzieren müssen.
Wie schon so oft gesagt die NL und andere haben das besser gelöst als D.
Eine Rente für Alle, von allen über Steuer finanziert und eine Weitere selbst finanziert, mit Arbeitgeber, oder, oder.

Anbei den Arbeitgeber würde es auch freuen, der Arbeitgeberanteil würde wesentlich geringer......

Lösungen gibt es genug, nur trauen muss man sich.

Lebenserwartung

Ein weiterer Grund, warum das Geld nicht mehr reichen wird, ist die höhere Lebenserwartung der Beamten, als die der Arbeiter und Angestellten (2 - 3 Jahre). Da die Beamten vollständig fremd finanziert werden, müssen die zusätzlichen Lebensjahre durch längere Arbeitszeiten der anderen erwirtschaftet werden.

@11:40 von nie wieder spd

//Tagesgespräch WDR5, 28.03.2014//

Ganz herzlichen Dank für diesen Hinweis.

Wer sich mit diesem Thema ernsthaft befasst hat, weiß nur zu gut , was falsch und zuriefst ungerecht läuft und plappert nicht einfach nach, was wirtschaftsnahe "Experten" uns einflüstern wollen.
Und dann auch noch dieser Blödsinn "Geschenke an die Rentner". Die Angstmacherei funktioniert beim einfachen Bürger so hervorragend, dass man sich gar nicht mit einer Umgestaltung des Systems befassen muss.

Und zum Thema Lebenserwartung füge ich die bekannte Aussage hinzu: Es kommt nicht darauf an, wie Alt man wird, sondern WIE man alt wird.
Dement mit Dekubitus am Rücken und 114 Euro Taschengeld im Monat irgendwo ein Bett belegen? Da gibt man doch gerne früher den Löffel ab. Ab das wollen einem viele Politiker auch wieder nicht zugestehen.

Wenn genau die Leute die den heutigen Rentnern einen wohlhabenden Ruhestand finanzieren, in einigen Jahren selbst in die Röhre gucken müssen wenn sie selbst dran wären.

Wie viel Geld wird zugeschossen?

Mich würde interessieren, wie viel Steuergelder mittlerweile zugeschossen werden. 100MRD heißt es, aber ist das der Betrag inkl Rente für Beamte und Politiker? Wird hier sauber getrennt? Ich weiß es nicht, daher die Frage.
Grundsätzlich sollte die Rente voll aus Steuermitteln finanziert werden, von allen für alle als Generationenvertrag. Die Arbeitgeber können pauschal beteiligt werden. So einfach kann es sein, denn dann sind alle beteiligt und können mal darüber diskutieren, was sich die Gesellschaft leisten will.

Das „Problem“ ist nicht die Lebenserwartung

Sondern die Unfähigkeit der staatlichen Institutionen und ihrer Repräsentanten, ein gerechtes System zu schaffen, das auch zukünftigen Generationen ein auskömmliches Altersruhegeld ermöglicht.

Anstatt die aktuellen Renten sofort zu kürzen (Rentner sind vor allem CDU Wähler !) versucht man die kommende Generation zu übervorteilen und hofft das die schon nichts merken bis es zu spät ist!

16:27 von davidw. 11:31 von Sigrun_1954

//Mit der Altersversorgung für Rentner soll nicht gezockt werden!//

Richtig. Abzocke, wie sie sich Herr Riester ausgedacht hat, ist auch keine Lösung.
Aber eine Lösung haben sie ja schon genannt:

//Dann wäre es ehrlich besser,
es würden die Beiträge für Arbeitgeber u. Arbeitnehmer erhöht Selbstständige, Freiberufler, Beamte, müssten auch in die Rentenversicherung einzahlen!//

@17:34 von Wächter

Danke für diesen kleinen Einblick in die Geschichte unseres Rentensystems und den Missbrauch damit.

Und trotzdem beschweren sich hier immer wieder User, wenn das System heute teilweise mit Steuermitteln gestützt werden muss.

Am 21. Juni 2021 um 17:48 von Anna-Elisabeth

Zitat: Dement mit Dekubitus am Rücken und 114 Euro Taschengeld im Monat irgendwo ein Bett belegen? Da gibt man doch gerne früher den Löffel ab. Ab das wollen einem viele Politiker auch wieder nicht zugestehen.

Ihre letzen beiden Sätze haben mich erschreckt.

Welche Erwartungen haben Sie diesbezüglich an die Politik?

@15:55 von bolligru

//Wer jetzt die Frage stellt, ob das gerecht sei, daß ein Mensch, der ein Leben lang wenig eingezahlt hat, weil er immer wenig verdient hat, der sollte sich einmal ansehen, unter welchen Bedingungen heutzutage viele (gewiß nicht alle) alte Menschen leben müssen und es gibt auch viele alte Menschen, die krankheitsbedingt viel zu wenige Beitragsjahre nachweisen können.//

Eine sehr wichtige Anmerkung. Danke. Etwas, das mir bei der Diskussion auch zu kurz kommt bzw. komplett ignoriert wird, ist der Umstand, dass gerade die Menschen im Niedriglohnsektor eine deutlich niedrigere Lebenserwartung haben als die Gut- und Durchschnittsverdiener. Und genau die sollen auch länger arbeiten?

@17:47 von Frankophilist

"Ein weiterer Grund, warum das Geld nicht mehr reichen wird, ist die höhere Lebenserwartung der Beamten, als die der Arbeiter und Angestellten (2 - 3 Jahre). Da die Beamten vollständig fremd finanziert werden, müssen die zusätzlichen Lebensjahre durch längere Arbeitszeiten der anderen erwirtschaftet werden."

Bitte bitte nicht untereinander zanken.
Es muss eine Lösung für alle her.
Ab einem gewissen Alter ist man nicht mehr leistungsfähig auch wenn man dank Medizin heute älter wird.
Es ist die Aufgabe der Regierung dafür die Lösung zu finden und nicht zu lasten der Alten oder der Jungen.
Das geht durch eine Zweiteilung der Rente, steuerfinanziert von allen für alle und eine die durch die Arbeitsleistung finanziert wird.

Sehr interessant ...

Vor allem so neu. Hätte man mal besser nach 2005 nicht
Mehr daran herum geschraubt, dann gäbe es kein Problem. Aber die SPD...

Es wird zudem kein Weg daran vorbei führen die Rente teilweise Kapital gedeckt auszugestalten. Das hätte man schon vor Jahrzehnten machen müssen. Das wäre sehr lukrativ gewesen.

Aber wir haben einfach zu viele Anti-Kapitalisten und sonstige Uneinsichtige hier im Land.

Uns geht’s einfach zu gut. So etwas können wir uns auf Dauer zukünftig nicht leisteten. Bzw. wenn wir die Rente in Zukunft nicht immer wieder absenken wollen, dann..

Sowohl die FDP, als auch die CDU haben ja die anteilige Kapitaldeckung der Rente im Programm...

Am 21. Juni 2021 um 17:55 von Walter Mo.

Zitat: Mich würde interessieren, wie viel Steuergelder mittlerweile zugeschossen werden. 100MRD heißt es, aber ist das der Betrag inkl Rente für Beamte und Politiker?

Der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung soll sich in der Tat auf 100Mrd. € belaufen.

Der Betrag kann nur exclusiv der Zahlungen an Beamte sein, weil diese keine Leistungen aus der Rentenversicherung erhalten.

Das Problem ist der Neidbürger, der wie immer nur sich selbst als Empfänger sieht, aber besser nie als Einzahler/Geber.

Das Problem ist, dass 3 von 10 Kartoffelempfängern nie, verschiedenste Gründe, Kartoffeln geerntet haben.

Man aber den Erntenden als auch denen die sie bekommen und sauer sind das es irgendwie ungerecht läuft immerwieder die Geschichte von denen erzählt wird die einfach so 40Kg kriegen würden...
Statistisch gesehen machen die rein gar nichts aus.
Sie, und vor allem das böse Märchen von ihnen, macht aber in der medialen Darstellung und der daraus zwangsweise folgenden Programmatik der Parteien das Hauptgewicht in der Entscheidungsfindung aus.
Das stimmt nicht?
Nein? Doch!
- unendlich viele Beispiele seit Adenauer bis Scholz kennt jeder... s. viele Kommentare oben.

@17:47 von Frankophilist

//Lebenserwartung
Ein weiterer Grund, warum das Geld nicht mehr reichen wird, ist die höhere Lebenserwartung der Beamten, als die der Arbeiter und Angestellten (2 - 3 Jahre). Da die Beamten vollständig fremd finanziert werden, müssen die zusätzlichen Lebensjahre durch längere Arbeitszeiten der anderen erwirtschaftet werden.//

So ist es. Ich wünschte, dass meine Aufregung bei diesem Thema wenigstens einen Sinn hätte. Na ja, vielleicht verkürzen ja die Blutdruckspitzen meine Renten-Geschenke-Bezugsdauer.

Und alledem zum Trotz wird wieder die CDU/CSU das Rennen machen.

@17:53 von Möbius

//Wenn genau die Leute die den heutigen Rentnern einen wohlhabenden Ruhestand finanzieren, in einigen Jahren selbst in die Röhre gucken müssen wenn sie selbst dran wären.//

Das hängt ganz von deren Wahlverhalten ab. Die haben es in der Hand. Wenn man die grundlegenden Probleme aber nicht (an)erkennen will, kann ich nur sagen: Selber schuld.

@17:57 von Möbius

"Anstatt die aktuellen Renten sofort zu kürzen (Rentner sind vor allem CDU Wähler !) versucht man die kommende Generation zu übervorteilen und hofft das die schon nichts merken bis es zu spät ist!"

Wenn etwas nicht mehr funktioniert, weil es unbrauchbar gemacht wurde von den Regierenden, muss man es umbauen und nicht rum unken, schuldige suchen die man beschneiden kann......

Wer etwas kaputt gemacht hat muss auch dafür sorgen das es einen adäquaten Umbau gibt.

Der Bürger, Rentenzahler, alte Mensch, Junge Mensch ist das nicht schuld.

11:50 von perchta

wereine höhere lebenserwartung, der sollte auch länger arbeiten.
.
ein gesundes Verhältnis sollte schon vorhanden sein
zwischen Beitragszahlen und Rente beziehen
30 Jahre im Berufsleben stecken und 30 Jahre Rente haben wollen
das kann nicht gutgehen

@18:14 von falsa demonstratio

//"Zitat: Dement mit Dekubitus am Rücken und 114 Euro Taschengeld im Monat irgendwo ein Bett belegen? Da gibt man doch gerne früher den Löffel ab. Ab das wollen einem viele Politiker auch wieder nicht zugestehen."

---

Ihre letzen beiden Sätze haben mich erschreckt.

Welche Erwartungen haben Sie diesbezüglich an die Politik?//

Ich erwarte, dass man ausschließlich mir überlässt, wann ich den Löffel abgeben will. (Stichwort Sterbehilfe)

Zu 18:03 von Anna-Elisabeth "Einblick"

@17:34 von Wächter
Danke für diesen kleinen Einblick in die Geschichte unseres Rentensystems und den Missbrauch damit.
---
..."Bis heute wurden den Arbeitnehmern durch die regierenden Parteien insgesamt annähernd 812 Milliarden Euro gestohlen.
Zählt man die Zinsen und Zinseszinsen hinzu, beträgt der Schaden für die Arbeitnehmer insgesamt über 950 Milliarden Euro."

@Anna-Elisabeth, das ist kein Einblick in die Geschichte unseres Rentensystems. Sorry, "von den regierenden Parteien bestohlen"; das ist vollständiger Unfug und das ist noch eine freundliche Bewertung.
Außerdem hätte sich jede Summe in dieser Zeit mit der "Zinseszinsrechnung" vervielfacht. Das ist keine Enblick, das ist Volksverdummung.

Der Präsident des Ifo-Wirtschaftsforschungsinstituts Clemens Fuest plädierte heute dafür, die Rentenpolitik im Grundgesetz zu regeln, um sie aus den Wahlkämpfen herauszuhalten.

Das ist ein vernünftiger Vorschlag!

Ich höre immer

länger arbeiten 68 , 70 oder noch länger ? Sicherlich ist die Lebenserwartung gegen über den zurück liegenden Jahren gestiegen. Aber das heißt noch nicht das die Menschen auch noch so fit sind um zu arbeiten.Sicher,ein Büro Job wohl schon aber ein Dachdecker oder Altenpfleger um nur 2 Beispiele zu nennen.Ich könnte als Kfz. Mechaniker nicht mehr auf dem Rollbrett unter das Auto rollen um dort zu arbeiten.

Lebenserwartung, Anna-Elisabeth et al

genau jetzt einfach noch sagen:
die Reichen, wer auch immer sich nicht angesprochen fühlt , aber immer gemeint ist, werden älter als die Armen, vile fühlen sich angesprochen nur kaum einer ist gemeint.

Wie richtig und sinnlos dieses Argument ist ,
möchte ich unseren Ideologiebetonköpfen hier einmal demonstrieren am Beispiel der Mehrheit der Bevölkerung der...

Wer hat eine höhere Lebenserwartung?
Wer erhält im Verhältniss zu seinen Einzahlungen und real erworbenen Rentenpunkten eine absolut höhere Rente auf gesamte Leben gerechnet?

Richtig.
Neid ist nie eine Lösung, er isst die Seele auf.

AUWEIA jetzt schäumt die Mehrheit.
FAKTEN tun weh, sind aber in einer sozialen Marktwirtschaft nur mit totalitären und diktatorischen oder dogmatischen Methoden zu entkräften....
Ich weiss daran wird wider gearbeitet...
Sorry einTip:
Ihr werdet es trotzdem nie schaffen -
siehe 1989

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