Kommentare

kommt einem bekannt vor

Mindestrente ab spätestens 65, Vermögenssteuer, 13 Euro Mindestlohn und ein bundesweiter Mietendeckel
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Eine Rente erarbeitet man sich, so zumindest meine Vorstellung
Vermögenssteuer, der übliche Neidgedanke, wie beim Erben etc. auch
Mindestlohn, eine angemessene Bezahlung wäre meine Definition
und Mietendeckel, wenn einer glaubt die Miete sei zu hoch, der Vermieter verdient sich ne goldene Nase
eben selber Wohneigentum erwerben den Gewinn selber einsacken

Auch Beamte und Selbstständige sollen einzahlen

(in die Rentenkasse)
und was soll das bringen ?
Die erwerben dadurch später, aufgrund ihrer Beiträge, doch auch Rentenansprüche
also mehr Einnahmen aber entsprechend auch mehr Ausgaben
wo ist dann der Clou bei der Sache ?

Online-Parteitag: Linkspartei beschließt Wahlprogramm....

Ein Wahlprogramm, daß sich immerhin von den anderen Parteien unterscheidet. Und dem sozialem Abstieg vieler entgegenwirken soll. Vor dem Hintergrund wichtig, daß es in den nächsten Jahren darum gehen wird, wer für die Corona-Krise bezahlen soll, daß die Lasten nicht nach unten gereicht werden. Und für Klimaschutz nicht auf Kosten von Berufspendlern, Mieter etc.
Ferner eine Absage an Aufrüstung, Rüstungsexporte und Militäreinsätze und damit auch singulär in der Parteienlandschaft......

Linke beschließt Wahlprogramm

Anstatt der Rente ab 67 sollen die Arbeitnehmer wieder spätestens mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen können. 

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Wenn man sich das beschlossene Wahlprogramm in ganzen so ansieht, stehen uns ja Goldene Zeiten bevor. Aber bevor die Linken ins Bundeskanzleramt einziehen, sollten sie auch Erklären wie sie diese ganzen Punkte dann auch Finanzieren möchte...

Online-Parteitag: Linkspartei beschließt Wahlprogramm

Huch, ob "die Linke" glaubt, mit derlei Vorhaben über die 5% Hürde zu kommen ?
Insbesondere welche Firmen es sich leisten können, die 30-Std.-Woche/36 Urlaubstage bei natürlich vollem Lohnausgleich zu bewerkstelligen. Die Linken scheinen zu glauben, es gäbe nur die finanzstarken AG's à la Daimler/BMW u.a. dabei haben wir überwiegend mittelständische, oft Familiengeführte Unternehmen, die dann ihren Betrieb einstellen können.
Alles in allem, ein Konglomerat aus Wolkenkuckucksheimen, Traumschlössern und Utopien.
Ich vermute (und hoffe) der Wahlerfolg wird sich in engen Grenzen halten.

Vermögensabgabe die auf

Vermögensabgabe die auf Nettovermögen von über zwei Millionen Euro erhoben werden soll.
Die Abgabe soll progressiv von zehn bis 30 % gestaffelt werden
und 20 Jahre lang über Raten abgezahlt werden.
.
ich weiß, das können sich nicht alle in der Republik vorstellen,
aber 2 Mill kostet in Stuttgart/München schon ein schäbiges Haus
mit größerem Garten in entsprechender Gegend
also ne Witwe die ne kleine Rente hat soll 200.000 Euro gar mehr löhnen
klar werden einige jetzt sagen, soll ihr Haus verkaufen
den Vorschlag macht man bei ner Mietwohnung auch ?
wo die betreffende Person seit 40 Jahren lebt

wobei wenn die von 2 Mill sprechen, dann ist ein "Vermögen" mit 500.000 bestimmt auch in der Planung.

gleich kommen sie,

die "und wer soll das bezahlen?"-Kommentare. Manche sind ja auch differenzierter und weisen klug darauf hin, dass nur das ausgegeben werden kann, was man auch erwirtschaftet. Was natürlich stimmt.
Allerdings: wir erwirtschaften nicht nur das gegenwärtige Bruttosozialprodukt. Sondern wir erwirtschaften so viel, dass das Nettovermögen der reichsten 10% der Deutschen derzeit um 6144 Euro steigt - pro Sekunde wohlgemerkt. Genug für 36 Tage Urlaub, für eine 30-Stunden-Woche und so manches dazu, was im Wahlprogramm der Linken steht.
Wer die "Umverteilung von oben nach unten" bejammert, muss erst mal die - vorher stattfindende - Umverteilung von unten nach oben stoppen. Die wird scheinbar immer als naturgegeben und unvermeidbar betrachtet.

14:59 von Bernd Kevesligeti

Ferner eine Absage an Aufrüstung, Rüstungsexporte und Militäreinsätze
.
wer sagt es denn, sogar ich finde ausgezeichnete Vorschläge bei der LINKEN

Viele der Punkte im

Viele der Punkte im Wahlprogramm der Linken setzen ein deutliches Zeichen hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit. Und sie sind selbstverständlich auch finanzierbar, wie das Programm zeigt.
Wenn es zu einer grün-rot-roten Regierung kommen sollte, sind die Bündnis- und Außenpolitik-Themen der mögliche Stolperstein. Aber mit dem Fokus auf ein Ende von Rüstungsexporten, einer Vertragstreue bei den bestehenden Auslandsmissionen und parallelen Initiativen zu neuen Verteidigungskooperationen sehe ich keine unüberwindbaren Hindernisse.

Soziales Programm

Das Programm der Linkspartei ist ausgewogen und sozial. Sie ist eine gute Alternative zur AFD.

Am 20. Juni 2021 um 14:55 von Sisyphos3

Auch Beamte und Selbstständige sollen einzahlen

(in die Rentenkasse)
und was soll das bringen ?
Die erwerben dadurch später, aufgrund ihrer Beiträge, doch auch Rentenansprüche
also mehr Einnahmen aber entsprechend auch mehr Ausgaben
wo ist dann der Clou bei der Sache ?
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Dieser Vorschlag ist schon gefühlt 1000 Mal gekommen. Genauso, wie der Vorhalt, den Sie hier benennen. Man scheint es nicht zu begreifen, dass wer einzahlt, auch Ansprüche erwirbt, auf der anderen Seite aber Ansprüche, die schon lange bestehen, nicht ändern kann. D.h. man müsste über einen langenZeitraum beide Systeme bedienen/bezahlen. Wie soll das gehen ?

man staunt nur noch

hurra, die linken leben noch

@Sisyphos3, 14:47

wenn einer glaubt die Miete sei zu hoch, der Vermieter verdient sich ne goldene Nase
eben selber Wohneigentum erwerben den Gewinn selber einsacken

Sicher. Wenn einer nicht genug Geld für die Miete hat, soll er sich doch einfach ein Haus kaufen!
Ich glaube, sie hieß Marie-Antoinette. Der von ihr überlieferte Spruch ist so bekannt, dass ich ihn hier gar nicht zitieren muss.

Partei der sozial Schwachen will mitregieren

Das Programm klingt überaus richtig, die Punkte und der Weg dahin sollen sehr konkret erläutert sein, die Programmpunkte bieten wirklich Alternativen , die Themen sind richtig und notwendig, allein es wird scheitern daran, dass zu wenige die Linke wählen werden.

Schade, ein Mitregieren würde zumindest hin und wieder etwas mehr soziale Gerechtigkeit bringen, warum sollen Reiche nicht was abgeben und Ärmere eine Grundsicherung erhalten, die Kluft bleibt dennoch immens.

Wenn sich die anderen Parteien nur etwas abschauen, dürfte bereits ein Erfolg sein.
Eine Mischung guter Ideen und Ansätze.
Rund wird’s in Kombination.

um 14:55 von Sisyphos3

Ich nehme an, die Linke orientiert sich am skandinavischen Modell.
Das waere dann fuer die Gutverdiener und insbesonder Spitzenverdiener nicht so toll. Voll einzahlen ( in Norwegen wird der Beitrag aufs Bruttogehalt der Einnahmen bezogen), aber nur aber nur eine recht hart gedeckelte Rente bekommen.

Da kommen wohl ein paar Fragen auf...

... Ob der bundesweite Mietpreisdeckel, oder die Vermögenssteuer tatsächlich verfassungskonform sind.

Beim bundesweiten Mietpreisdeckel ist die Frage nach Ausweichmöglichkeiten als milderes Mittel , und wieso der bundesweite Mietpreisdeckel das letzte mögliche Mittel sein soll.
Zudem sind Kosten für Mieten u. U in Großstädten teurer (z. B. Nebenkosten), als in ländlichen Gebieten.
Und wieso ist die Bundesregierung in keinster Weise in der Lage selber günstigen Wohnraum anzubieten?

Bei der Vermögenssteuer ist die Frage nach der Doppelbesteuerung oder gar Mehrfachbesteuerung.
Hier gibt's sicherlich tüchtigen Gegenwind.

Und wieso geht nicht eine befristete Soli-Steuer für alle (ggf nach Einkommen gestaffelt), um den horrenden Corona-Staatsschulden-Schaden z. B über 20 Jahre abzuzahlen.

Mehr Gerechtigkeit - Rente wie in Österreich

Die derzeitigen 24 Mindesturlaubstage (aus der Zeit von vor fast einem halben Jahrhundert) sind tatsächlich bei einer 5-Tage-Woche nur 20 Tage bzw. 4 Wochen. Zur Erholung im Jahr zu wenig, ein Lehrer hat allein mit den Sommerferien bereits den anderthalbfachen Urlaub zur Verfügung.
In die Altersversorgung zahlen Beamte gar nichts ein, im Gegenteil bekommen sie bei später erfolgender Verbeamtung bereits gezahlte Beiträge obendrein ausgezahlt, leicht ein fünfstelliger Betrag, der zusätzlich der Rentenkasse fehlt. Die fürstliche Pension bezahlt dann später ja die Allgemeinheit. Eine angesichts drohender Altersarmut immense Gerechtigkeitslücke.
Österreich zeigt, dass eine soziale Rente nicht bloß linke Utopie sein muss, sondern geht, wenn man nur will: Eine Frage der Umverteilung und Gerechtigkeit!
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Karriere auch für Frauen, geht perspektivisch nur mit 30-Stunden-Woche! Real bleiben Überstunden oft auch unausgeglichen, daher eine berechtigte Forderung!

Wünschdirwas

Das Programm ist zumindest in Teilen von "Freibier für alle" nicht weit entfernt. Die Schaumweinsteuerbefreiung passt dazu wie die "Faust aufs Auge". Wenn man dann noch weiss, dass Frau Wissler am liebsten gar keine Verantwortung trägt, sollte sich die angesprochene Klientel im klaren sein, was sie davon hat! Manche Idee wie das Rentensystem für alle klingt gut, ist aber wenig ausgegoren. Wenn man auch Beamten und Selbständige einbezieht, zahlen die nicht nur ein, sie erheben auch Ansprüche. Zudem gibt es auch Beamte mit jede Menge Anwartschaften aus dem alten System. Auch der Mietendeckel verspricht mehr als er hält, wenn er überhaupt verfassungsgemäss sein sollte. Irgendjemand muss halt auch noch vermieten wollen oder bauen wollen
In Berlin sind die Mieten während des Deckels gestiegen und es wurde weniger gebaut. Die Vermögenssteuer ist nicht völlig falsch, eine Erbschaftssteuererhöhung wäre aber effizienter.

@13:53 von nie wieder spd (geschlossener Thread)

Mir war wohl bewusst, dass ich Ihr Anliegen nicht so ganz getroffen habe. Passt aber auch viel besser hier, da es Ihnen um eine bessere Abfederung innerhalb des Sozialsystems und Vermeidung von Altersarmut geht.

Mit der Forderung der Linken nach einer solidarischen Mindestrente von 1200 Euro und bezahlbarem Wohnraum wäre hier m.E. ein guter Schritt in diese Richtung getan.

Vergleiche verschiedener Sozialsysteme innerhalb Europas finden Sie wahrscheinlich eher in der Fachliteratur und müssten sich dazu selbst auf die Suche begeben und diese durchstöbern.

@Sisyphos3 um 14:47 @ um 14:55

Da die Masse der Selbständigen ja im Endeffekt Tagelöhner sind, ob in Werkverträgen in der Produktion, per Fahrt als Kurier/Uberfahrer oder als Freelancer in Hochbildungsjobs bis hin zu Universitärer Lehre und Forschung ist eine eigenständige Vermögensbildung zur Altersabsicherung nicht zu erwarten. Sie werden schließlich in diesem Modus beschäftigt weil das Billiger ist als eine Anstellung. Wahrscheinlich enden sie im Sozialsysthem, das daher einer breiteren Aufstellung bedarf.
Da aber für viele keine Zeit mehr für den Aufbau von Rentenpunkten bleiben wird ist eine Rente für alle das was benötigt wird (und eben auch gegenfinanziert gehört)

Wo sie aber das "sich erarbeiten" der Rente ansprechen ...wo ist das "sich erarbeiten" eines Erbes?
Oder sind sie Neidisch auf die "Leistungslosigkeit" einer Grundrente?

Vermögens/Neidsteuer

Ach was wieder lustig was hier jemand abläßt
und schreib eine Rente muß man sich erarbeiten.

Die 5% welche seine Neidsteuer zahlen
erarbeiten sich kein Geld mit ihren Händen :-)

Alle Rente in die RentenKasse würde auch gehen denn es ist Egal ob der Staat in die VolksRentenkasse einzahlt oder dieses später aus einen anden Steuertopf abzweigt.

Der exorbitante Rente/Pensionsunterschied
ist vielen bekannt, welche in den Gleichen Amtsstuben täglich die gleichen tätigkeiten machen.

Auch da haben wir die Aussage einfach bauen und selbst vermieten,
am Beispiel Angestellter & Beamter, wenn sie vorm Bankschalter stehen :-)

@ Sisyphos3

Schaffe, schaffe, Häusle baue. Jeder ist seines Glückes Schmied, wer nichts hat, ist selbst schuld. Mir gäbet nix.

So kann man Ihre Kommentare hier im Thread verstehen. Ich nehme an, sie sind auch so gemeint.

Ist nicht mein Wahlprogramm

Ich setze auf mehr Unternehmertum und Innovationskraft, was für die weitere Entwicklung unseres Landes lebenswichtig ist, um die Kosten für die Bewältigung der anstehenden Probleme (wie z. B. Maßnahmen für den Klimaschutz, Maßnahmen für die Bekämpfung von der Pandemie, Sicherung der Renten, Ausbau der Infrastruktur und Digitalisierung, Verbesserung des Bildungssystems in der technischen Ausstattung - nur um einige Beispiele zu nennen) erwirtschaften zu können.
Bei den Linken und auch Teilen der Grünen habe ich das Gefühl, die nehmen die Bezahlbarkeit der o. g. Kosten als „Gott gegeben“ hin und möchten verteilen… und wer das wie erwirtschaften soll, bleibt deren Geheimnis (okay, zugegebenermaßen nennen die Grünen ein paar Punkte).
Die Linke versucht halt verzweifelt, mit ihrem Wahlprogramm auf jene 5-7 % aus der Bevölkerung abzuzielen, die das vielleicht auch gut finden - letztendlich kämpfen sie darum, bei der BT-Wahl die 5% zu erreichen und nicht aus dem Parlament zu fliegen.

Viel Interessanter im Wahlprogramm wäre zu lesen...

... Wie die linke Wirtschaftspolitik aussehen soll, wenn es darum geht, wie die Rückabwicklung des Over-Outsourcing z. B nach China oder andere Billig-Lohnstaaten von statten gehen soll.

Wie bekannt, ist D abhängig von anderen Staaten (auffällig hier China), wenn es um die Versorgung von System relevanten Produkten geht, med. Geräte, Schutzausrüstung z. B für Pflegepersonal, Impfstoffe und Medikamente (auch deren Entwicklung), und auch elektronische Bauteile uva wie Chips, und vieles mehr...

Leider ist da im Wahlprogramm nicht viel bekannt gegeben.

Auf Kommentar antworten...

Am 20. Juni 2021 um 14:55 von Sisyphos3

Auch Beamte und Selbstständige sollen einzahlen
(in die Rentenkasse)
und was soll das bringen ?

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Dann würden alle in die Rentenversicherung einzahlen. So die Agumente der Linken...
Man muß es aber auch so sehen. Beamtenpensionen werden mit Steuereinnahmen finanziert. Normalen Arbeitnehmer werden Beiträge für Rentenversicherung Zeitlebens gesetzlich von ihren Einkommen abgezogen. Und nun ist der Rententopf leer. Von daher kann ich diesen Punkt der Linken schon verstehen. Alternativ müßte man die Defizite der Rentenversicherung mittelfristig auch aus Steuereinnahmen finanzieren !
Ich weiß, dieses Thema ist ein heisses Eisen. Aber ich erwarte eigendlich, das alle Parteien sich den Thema im Wahlkampf annehmen !

@ um 14:55 von Sisyphos3

„wo ist dann der Clou bei der Sache ?“
Der Clou liegt darin, dass die Milliarden, die von den Regierungen abseits der Rentenversicherung für die Pensionen aufgewendet werden müssen, dann auch ab sofort in das Rentensystem fließen.
Eine völlige Umstellung wird aber natürlich eine lange Übergangszeit beanspruchen.
Aber genau deshalb muß damit zügig begonnen werden.
Selbstverständlich muß das Ziel sein, dass die momentanen Renten in der Höhe an die momentanen Pensionen angeglichen werden.
Nicht andersherum.
Um das ganze System zukunftsfest zu machen, könnte hier ja mal - ich weiß, ich wiederhole mich - eine detaillierte Aufschlüsselung wenigstens der Sozialversicherungssysteme der EU - Länder zu Besten gegeben werden. Besser noch aller ca 186 Länder dieser Erde. Nur das wir alle mal Bescheid wissen können, was alles möglich ist, wenn man will.
Dann können auch unsere Politiker einfach bei den Faktenfindern der ARD nachsehen, um auf bessere Lösungen zu kommen. Oder wäre das zu einfach?

@ 15:08 von 0_Ahnung

Haben sich schon Parteien gemeldet, die mit der Linken die Bundesregierung bilden wollen?

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Am 20. Juni 2021 um 15:07 von Sisyphos3

wer sagt es denn, sogar ich finde ausgezeichnete Vorschläge bei der LINKEN

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Finde ich auch !

um 15:08 von weingasi1

>D.h. man müsste über einen langenZeitraum beide Systeme bedienen/bezahlen. Wie soll das gehen ?<

Genau wie bei Abhängig beschäftigten.

@ um 15:08 von frosthorn

Das fiel mir auch dazu ein.
Gut, dass wir in einer Demokratie leben, denn das Ende der Geschichte ist ebenfalls bekannt genug.

Nennt sich Solidarrente

Sie vergessen was:
Es geht nicht darum, daß man was spart für später, sondern daß die Beitragszahler JETZT für die Rentenempfänger HEUTE aufkommen.

Und die nächsten Generationen zahlen mit ihren Rentenbeiträgen die Renten von uns usw.

Ist kein Sparschwein ;-)

Und je mehr einzahlen, desto mehr kommt bei den heutigen Empfänger*innen auch an, gerade in Zeiten, in denen die so genannten Babyboomer in Rente gehen, braucht es viele starke Schultern.

Einfache Logik, viele Einzahler gleich größerer Rentenpott.

richtige Ansätze

Die LInke muss so hoch rangehen mit den Forderungen - sie muss und will sich wieder als Partei der Armen, der Arbeiter, der Rentner etablieren. Zuletzt war sie die Partei der Yuppies, der Großstadt-Mittelständler. Deshalb hat sie auch überall an Boden verloren.
Viele schreiben: Wer soll das finanzieren... Die Antworten werden doch mitgeliefert - Steuern auf große Vermögen. Allein durch Corona gibt es 17 Milliardäre mehr in Deutschland. Und das sind die Menschen, die kaum oder keine STeuern zahlen, weil sie die Schlupflöcher ausnutzen. Deshalb sollte gleichzeitig das gesamte Steuersystem, dass die arbeitende Bevölkerung zu Kasse bittet, die Aktionäre und Anleger aber schont, geändert werden.
Aber das ist Wunschdenken. Es sitzen ja die am Ruder, die dann selbst betroffen wären. Also ändert sich nichts in Deutschland und die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Dafür wird die Wirtschaft mit ihren Lobbyisten schon sorgen. Dagegen kann auch die LInke nichts tun.

Ein gutes Programm,

das leider nicht umgesetzt wird, da die Menschen immer diejenigen wählen, die ihnen am meisten schaden. Motto: die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Da ist die CDU, deren Ehrenvorsitzender Kohl die Rentenkassen plünderte und davon die Einheit bezahlte. Seine Spender (deren Namen er nicht preisgab) wurden natürlich geschont. Und heute fordern seine CDU-Freunde, dass die Menschen länger arbeiten, da sonst die Rente gefährdet sei. Und sicherlich lauert schon der Mitarbeiter von Black Rock, ein gewisser Herr Merz, dass die Rente über Aktien gesichert wird und wenn die dann abstürzen, haben, die Rentner halt Pech gehabt haben (siehe USA). Denn Hauptsache ist: Privat vor Staat. Und wenn die CDU viel Glück hat, langt es für eine Koalition mit der Lindner-Partei (die Ein-Mann-Show). Und dann ist alles privat, was Geld bringt und der Staat hat die Aufgabe, die Gewinne zu sichern. Die Verluste tragen - wie schon immer- diejenigen ohne Vermögen.

@weingasi, 15:08

Man scheint es nicht zu begreifen, dass wer einzahlt, auch Ansprüche erwirbt, auf der anderen Seite aber Ansprüche, die schon lange bestehen, nicht ändern kann. D.h. man müsste über einen langenZeitraum beide Systeme bedienen/bezahlen. Wie soll das gehen ?

Indem die Ansprüche nach oben begrenzt werden, und die Beitragsbemessungsgrenzen abgeschafft werden. Die GRV ist, liebe @weingasi, eine SOZIAL-Versicherung. Da geht's nicht um Rendite, sondern um gesellschaftliche Aufgaben.

Ich war mein Leben lang Besserverdiener. Und ich fand es immer beschämend, dass jeder Niedriglöhner prozentual mehr in die Sozialkassen einzahlt als ich. Ich verlange nicht, dass Sie das verstehen. Aber wie Sie sehen, ist es nicht unmöglich.

Finanzierbar und Sinnundverstand 15:08

Nur weil Ideen in einem Programm stehen sind sie selbstverständlich noch nicht finanzierbar. Ein bisschen kritischer und weniger naiv sollten Sie sich mit dem Thema schon befassen. Alleine die Rente mit 65 würde sehr viel kosten. Die Erhebung einer Vermögenssteuer bedeutet viel Aufwand, aber relativ wenig Ertrag. Hinzu kommt, dass grosse Teile der Linken gar keine Verantwortung tragen wollen, insbesondere Frau Wissler. Nicht zu vergessen, das rotrotgrün in den letzten Jahren nie in einer Umfrage annähernd eine Mehrheit hatten. Daher schreiben wir hier über Träumchen und weniger über Realitäten.

15:04, Sisyphos3

>>ich weiß, das können sich nicht alle in der Republik vorstellen,
aber 2 Mill kostet in Stuttgart/München schon ein schäbiges Haus
mit größerem Garten in entsprechender Gegend
also ne Witwe die ne kleine Rente hat soll 200.000 Euro gar mehr löhnen
klar werden einige jetzt sagen, soll ihr Haus verkaufen
den Vorschlag macht man bei ner Mietwohnung auch ?
wo die betreffende Person seit 40 Jahren lebt<<

Kein Linker will der Oma ihr Häuschen wegnehmen. Wieso soll eine Witwe mit Eigenheim 200.000 Euro löhnen? Aus welchen Beschlüssen der Linken leiten Sie das ab? Selbst genutztes Haus- und Grundeigentum fällt nicht unter Geldvermögen.

wahlprogramm der linken

wenn man das Wahlprogramm so ansieht, erinnert mich die an die Erzählungen von ehemaligen bürgern in der glorreichen DDR.
schon in den 70er Jahren, war das glorreiche System der DDR pleite. dies wird uns wieder blühen, wenn die linken in die Regierungsverantwortung kommen.

14:55 von Sisyphos3

«Auch Beamte und Selbstständige sollen einzahlen
(in die Rentenkasse)
und was soll das bringen ?
Die erwerben dadurch später, aufgrund ihrer Beiträge, doch auch Rentenansprüche
also mehr Einnahmen aber entsprechend auch mehr Ausgaben
wo ist dann der Clou bei der Sache ?»

Der Gewinner sind die Rentensysteme, in die alle Pflichtbeiträge einzahlen müssen, und in denen es keine Beitragsbemessungsgrenze gibt. Man kann das im Detail mit den Kassen verschieden gestalten. Die Schweiz und Japan haben solche Systeme.

Jeder zahlt den gleichen Prozentsatz von der monatlichen Summe, die als Bezugs-Einkommen besteht. Seien es beispielhaft 10%.

Auf 1 Mio. SFR sind 100.000 SFR / Monat zu zahlen.
Auf die entspechende Summe in Yen das gleiche Verhältnis.
In beiden Ländern Konsens ohne Diskussionsbedarf.
Sozialisten haben dort nicht das Sagen.

Theorie und Praxis zugleich. Nicht jeder bekommt so automatisch viel Rente. Aber der monatliche Topf zur Auszahlung ist reglmäßig viel besser gefüllt.

Meinen Sie die Wirtschaft, die gerade den Bach runtergeht?

Wir haben einen Exportüberhang und sind abhängig von der Kaufkraft im Ausland, müssen uns durch Dumpinglöhne, Zollverzicht und Steuervergünstigungen sowie Wanderarbeiter immer billiger machen und Sie meinen, weiter so wäre die Lösung?

Wenn die Produktivität steigt, aber man ja eigentlich nicht mehr essen muß, sollte man meinen, gewinnt jeder mehr Zeit.

Aktuell mißbraucht die Wirtschaft die Produktivitätssteigerung, um immer mehr Output zu produzieren, was aber kaum noch Abnehmer findet, siehe allein Wegwerfquoten. Die Lohnzurückhaltung haben wir seit Schwarz-Gelb in den Siebzigern erlebt. Aber wir brauchen ein Konzept, das den Binnenmarkt stärkt, wenn das mit dem Innenstadtsterben etc. noch mal aufgehalten werden soll.

15:04 von Sisyphos3

Vermögensabgabe die auf Nettovermögen von über zwei Millionen Euro erhoben werden soll.
Die Abgabe soll progressiv von zehn bis 30 % gestaffelt werden und 20 Jahre lang über Raten abgezahlt werden.
[…]
aber 2 Mill kostet in Stuttgart/München schon ein schäbiges Haus

Bessere Hundehütten. Ach, was sage ich, Vogelkäfige!

… den Vorschlag macht man bei ner Mietwohnung auch ?

Ja, ganz richtig, so ist es vorgesehen, das haben Sie sehr gut erkannt.

Da etwa 85% bis 95% (je nach Bundesland) der Wohnungsmieter über Nettovermögen von mehr als zwei Millionen Euro verfügen, werden die ebenfalls zur Kasse gebeten. Ganz klar.

Ist das nicht Jammern auf hohem Niveau :-D

No Fun Fact:

Unter Adenauer gab es so eine gestreckte Vermögensabgabe auch schon, ist normal ;-)

Fragen Sie sich lieber, wer sonst für die Zinsen für die Coronahilfen aufkommen soll und wer von den Coronahilfen maßgeblich profitiert hat. Die kleinen Einkommen waren es nicht!

Eine arme Witwe mit 2 Millionen Euro Haus tut mir wirklich leid, wenn sie was zahlen muß. Meinen Sie Liz Mohn oder Elfriede Springer?! :-D

15:08 von SinnUndVerstand

natürlich nicht. einerseitz schlucken die grüninnen jede kröte um an die macht zu kommen, andererseitz dürfen annalena aber keine aussetzer oder falschbehauptungen mehr passieren. sonst kann man soviel ohnesinnundverstand hier posten, und es reicht trotzdem nur zum katzentisch im kanzleramt

Migrationsfrage?

Und wie geht die Linke mit dem Thema Migration um? Bisher stand die Linke für eine unbegrenzte Migration und war deswegen für den Großteil der Bevölkerung unwählbar. Warum gibt es hierzu keine Aussage?

Linkspartei

Warten wir es doch ab denn bewegt haben die nichts ! Und solche Sprüche wie z.B. große Unternehmen zu verstaatlichen, das hat noch nie geklappt ! Denn ein Staat , siehe DDR , kann so nicht funktionieren mal abgesehen von den ganzen anderen Dingen die nicht klappten.

@frosthorn

Der Spruch von Marie-Antoinette fällt mir auch immer wieder gelegentlich ein, wenn es sich um soziale Belange dreht.

Zur Rente möchte ich nur sagen, warum nicht die Rente so gestalten wie in den Niederlanden, wo der allergrößte Teil Steuer finanziert ist und der 2. Teil, die sogenannte Sahnehaube als abgesicherte Pflichtbetriebsrente, hälftig finanziert durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil. Wenn ein Niederländer ein normales Arbeitsleben abgeschlossen hat, bekommt er als Rentner ca. 75 Prozent eines ordentlichen Durchschnittsgehaltes.
Wir verteilen soviel Geld weltweit für alles und jeden und dann müßte dies auch für die Rente der eigenen Bevölkerung möglich sein, wie bei unseren direkten Nachbarn.
Dadurch würde auch weitestgehend der ganze Bürokratieaufwand wegfallen wie Wohngeld, Antrag zur Aufstockung der Mini-renten etc..

Auch hier noch mal

Sie rechnen falsch, das nennt sich Generationenvertrag.

Beitragszahler HEUTE zahlen auch für Rentenempfänger HEUTE ;-)

Nichts mit Sparschwein und eigene Beiträge etc.

Je mehr einzahlen, desto besser für alle.

@ Sisyphos3, um 14:47

Ihre Vorstellungen sind um keinen Deut realistischer als die Pläne der Linken.

So redet einer der's “geschafft“ hat.
Aber nicht anerkennen will, dass die Voraussetzungen nicht überall die gleichen sind...

ich hätte da noch eine Alternative

zur so sehr gescholtenen Vermögenssteuer. Und die müsste eigentlich den "Leistungsträgern" besonders sympathisch sein.
Die behaupten ja immer "jeder ist seines Glückes Schmied" und so weiter, und dass sie ihren Reichtum nur ihrer eigenen außerordentlichen Leistung und ihrer überlegenen Intelligenz zu verdanken hätten, während Armut eben die Folge von Dummheit und / oder Faulheit sei. Diese Menschen werden es doch auch ohne goldenen Löffel, den sie mit der Geburt erhalten haben, im Laufe eines Lebens zu Wohlstand und Anerkennung bringen, auch und erst recht, wenn nur die leistung zählt.
Also: Erbschaftssteuer 100%, jeder soll bei Null anfangen. Genau dann haben doch alle wirklich die gleichen Chancen, und die fleißigen werden belohnt!

Und hier auch noch mal, Wirtschaftsliberale schreien nach Infos

Ein Selbständiger kann sich aktuell von der Rente befreien lassen, das Geld nehmen, sich einen Kredit aufnehmen und ein Haus nach dem anderen abbezahlen, ja, der spart sich die Sozialabgabe und wird selbst reich.

Andere, die einzahlen müssen, können das nicht, zumal wir nicht alle Vermieter werden können, glaube ich :-P

Sie haben keine Definition, was heißt denn „angemessene Bezahlung“? Einmal Klatschen?

Und nein, nicht jeder ist kreditwürdig, um sich ein Haus leisten zu können, schon gar nicht wenn Spekulanten die Preise hochtreiben.

Fragen Sie sich mal, wie viel Kaufkraft freigesetzt wird, wenn nicht alles von der Miete aufgefressen würde ;-) So von wegen Binnenmarkt. Und fragen Sie sich weiterhin, wo Konzerne und Reiche ihr Geld parken!

@ 0_Panik

Und wieso ist die Bundesregierung in keinster Weise in der Lage selber günstigen Wohnraum anzubieten?

Also so was wie eine Einliegerwohnung im Bundeskanzleramt?

Der Treppenwitz der Geschichte

Zitat: "Zudem setzt sich die Partei für die Abschaffung der Schaumweinsteuer ein. Die Bundestagsabgeordnete Caren Lay verwies darauf, dass die Steuer Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt worden sei, um die kaiserliche Kriegsflotte zu finanzieren. "

Dass die Linken und nicht etwa die angeblich "Liberalen" von der FDP diese anachronistische Steuer abschaffen wollen, ist mal wieder ein Treppenwitz der Geschichte.

Aber, wie man erfährt, wenn man weiter liest, tun die Linken das natürlich nicht, um freie Bürger aus den Klauen des raubtiersozialistischen Staates zu befreien, sondern man mit der Schaumsteuer dereinst die kaiserliche Flotte finanzierte.

Newsflash, liebe Linke!

Weder die Flotter noch das Kaiserreiche existieren heute noch.

Wie so oft, wurde schon seit langem die Schaumsteuer zweckentfremdet zur Finanzierung jeglichen grünlinken Blödsinns verschwendet.

@ Der freundliche..., um 15:03

“Aber bevor die Linken in den Bundestag einziehen, sollten sie auch Erklären wie sie diese ganzen Punkte dann auch Finanzieren möchte...“

Brauchen die nicht zu erklären, denn sie werden nicht ...einziehen.

Aber würden Sie es erklären müssen:
Kirchensteuer, Vermögenssteuer, Umverteilung...

Mindestlohn - fauler Zauber durch die Politik

Zitat: "Mindestrente ab spätestens 65, Vermögenssteuer, 13 Euro Mindestlohn und ein bundesweiter Mietendeckel"

Mindestlohn ist und bleib fauler Zauber, mit der die Politik den Menschen vorgaukeln will, dass sie sich doch für die Interessen der Wähle einsetze!

Aus wirtschaftlicher Sicht ist der ML Nonsens: für diejenigen, dies sowieso einen Lohnen erzielen, der > ML ist, ist eine ML-Regelung nur eine zusätzliche, bürokratische Regelung.

Für Diejenigen, die auf dem freien Arbeitsmarkt einen Lohn erzielen, der < ML ist, führt eine ML-Regelung dazu, dass Unternehmen tendentiell weniger Arbeit nachfragen und ein Druck auf den Niedriglohnsektor entsteht.

Vernünftig wäre es stattdessen einmal Arbeitnehmer sowohl ML-Löhner als auch Normalverdiener massiv steuerlich zu entlasten, aber dann hätte die Politik weniger Geld zu verteilen, mit welchen sie die ach so "milden Gaben" finanzieren!

15:04 von weingasi1

"Alles in allem, ein Konglomerat aus Wolkenkuckucksheimen, Traumschlössern und Utopien."

Das herrschende Konglomerat aus asozialem und blind wuetendem Kapitalismus etc., glauben Sie ist durch leichte, vorsichtige und ruecksichtsvolle Renovierungsarbeiten korrigierbar? Etwa so ruecksichtsvoll wie gegen den Klimawandel vorgegangen wird?

Ich plaediere fuer einen chirugusch praezisen Abriss. Im Detail ist da eine Menge, wahrscheinlich das Meiste.

-- Wünschdirwas

@Advokat76
Wenn man auch Beamten und Selbständige einbezieht, zahlen die nicht nur ein, sie erheben auch Ansprüche.
Ich gebe Ihnen bei dieser Aussage vollkommen recht. Sie haben nur vergessen, dass viele in den westlichen Bundesländern darauf verlassen haben, dass sich die Rente aus:
höhe der Beiträge und der Dauer in der der Rentenberechtigte einzahlt. Das Thema "Lebensarbeitszeit" es gar nicht gibt. Ein Bürger der ehemaligen BRD welcher nach ca. 20 Jahren aus dem Rentensystem wegen Selbstständigkeit aus dem System austrat erhält nur die Rente aus der 20 jährigen Anwartschaft. Ein Rentner der ehemaligen DDR erhält für die gesamte Lebensarbeitszeit Rente.

@ um 15:26 von Kaneel

Stimmt fast.
Um eine Mindestrente/Mindestlohn von 1200€ durchzukämpfen muß man aber viel Höher in der Forderung gehen.
Denn es muss auch etwas Spielraum für eventuelle Koalitionsverhandlungen vorhanden sein.
Aber dass die Linken jemals eine Regierung in Deutschland anführen, glaube ich leider nicht.
Allerdings ständen genau solche Forderungen der SPD gut zu Gesicht.
Wenn sie noch Sozialdemokratisch wäre.
Also ca so, wie die SPD vor Willy Brandt, besser noch wie vor dem 2.WK

(und eben auch gegenfinanziert gehört)

von Der Lenz @
Dann aber nur auf Aktiengewinn, Mietien und leistungsloses Einkommen.
Die Menschen die jetzt schon hart arbeiten und eine Rente bekommen dürfen nicht nochmal so wie durch Schröder und Fischen mit Doppelbesteuerung undSozialabgaben belaste werden.

Klingt sehr gut, wird aber keiner merken...

Bei dem Wahlprogramm müsste eigentlich jeder die LINKE wählen, der nicht Millionär, Vermieter oder in der Rüstungsindustrie tätig ist.

Aber in diesem Land wählt man ja lieber konservativ gegen das Klima, gegen Ausländer, gegen soziale Gerechtigkeit, gegen die eigenen Interessen.

Mal sehen, ob die fünf Prozent zusammenkommen.

@ Karl Maria Jose..., um 15:08

“man staunt nur noch
hurra, die linken leben noch“<\cite>

Ja, und man schlägt sich vor Lachen auf die Schenkel, oder?

Vermögenssteuer?

Die Neiddebatte um eine Vermögenssteuer haben ja bereits die Grünen ins Spiel gebracht. Man sollte da aber mal einen Schritt weiterdenken? Wir hatten mal so eine Steuer die unter Kohl vom Bundesverfassungsgericht gekippt worden ist weil die Besteuerung des Einheitswertes veraltet war. Würde man eine Vermögenssteuer einführen müsste der Einheitswert neu berechnet werden und dieser wäre dann sehr viel höher. Die Folge wäre das jeder Häuslebesitzer mehr an Steuern für sein Eigenheim zu zahlen hätte auch wenn we unter der Vermögenssteuerabgabe liegen würde. Mieter brauchen sich auch nicht zu freuen weil diese höhere Steuern auf sie abgewälzt würden. Ein Schuss nach hinten also liebe Linke (und liebe Grünen).

15:08 von weingasi1

«Man scheint es nicht zu begreifen, dass wer einzahlt, auch Ansprüche erwirbt, auf der anderen Seite aber Ansprüche, die schon lange bestehen, nicht ändern kann. D.h. man müsste über einen langenZeitraum beide Systeme bedienen/bezahlen. Wie soll das gehen ?»

Doch … das begreift man schon.
Und es stimmt ja auch … man erwirbt Ansprüche.

Die Selbständigen zukünftig mit aufnehmen, das macht wenig Probleme. Für die gibt es bisher kein anderes Rentensystem neben der GRV. Entweder sie sind freiwillig Mitglied, haben eine Private Rentenversicherung, oder irgendwie gar keine. Oder zahlen wie bspw. Ärzte bisher in eigene "Standeskassen".

Richtig problematisch würde es bei den Beamten. Wie man das System der Beamten (schrittweise) auflösen, und in die GRV eingliedern sollte. Dazu habe ich gar keine Idee, und auch noch nie von einer gehört, wie man es machen wolle oder solle oder könne.

Sehr sehr schwierig im Angesicht der Gegebenheiten in Deutschland über Jahrzehnte seit immer BRD ist.

die mit der Linken die Bundesregierung bilden wollen?

von 0_Panik @

ja .
SPD unds grüne haben keine Sorgen mit diesem Programm.
In Berlin. Auch SPD-Karft und Grüne-Löhrmann haben es in NRW probiert .

Wie immer - an der Sache vorbei

Zitat: "Mindestrente ab spätestens 65, Vermögenssteuer, 13 Euro Mindestlohn und ein bundesweiter Mietendeckel"

Mit undurchdachtem sozialistischen Unfug will man eine in der Tat feststellbare Spreizung von Reich und Arm beheben. Während diese Analyse in der Sache zutreffen ist, sind die Maßnahmen mal wieder schwachsinnig, weil man sich nicht mit der Ursache beschäftigt: die Vermögenskonzentration wurde von der Anfang der siebziger Jahre eingeführten Finanzpolitik gefördert, die dem System der Mindestreserve (wonach die Bank nur einen kleinen Anteil der Guthaben zur Auszahlung vorhalten muß) das Fiatgeld-System (Geld als bloßes Tauschmittel ohne intrinsischen Wert) an die Seite stellte. Dieses System begünstigt automatisch diejenigen, die bereits vermögend sind und inflationiert das Einkommen/Vermögen von Angestellten/Arbeitnehmern; andererseits hat es die gegenwärtige Schuldenblase erzeugt, die historisch präzedenzlos ist.

wirklich zielführend.

Dies zu „Mindestrente ab spätestens 65, Vermögenssteuer, 13 Euro Mindestlohn und ein bundesweiter Mietendeckel: Die Linkspartei hat auf ihrem Online-Parteitag mit großer Mehrheit das Programm für die Bundestagswahl beschlossen“

Immerhin zielen diese Vorhaben in die richtige (weil zielführende) Richtung:
„Durch eine neue "Wohnungsgemeinnützigkeit" will die Linke die Förderung und steuerliche Vergünstigungen dauerhaft an Mietobergrenzen binden“ und
„Zur Bewältigung der Corona-Krise schlägt die Linkspartei eine Vermögensabgabe vor, die auf Nettovermögen von über zwei Millionen Euro erhoben werden soll“

Vorhaben bringen allerdings nicht viel, wenn man es nicht schafft, möglichst viele von der Sinnhaftigkeit ihrer Durchsetzung zu überzeugen. Und sich so deren Unterstützung zu sichern. Denn das hier dürfte klar sein: Gelingen können politische Projekte nur, wenn möglichst alle sie aktiv(!) unterstützen.

Es lohnt sich also, auf Kooperation statt auf Streit zu setzen.

beschließt Wahlprogramm ?

Leider kommen dort eigen Verantwortung, Selbstbestimmung sowie sparen, weniger Alimentierung und Subventionen nicht vor also für leistungsbereite Menschen nicht wählbar.

um 15:43 von schabernack

>>
Der Gewinner sind die Rentensysteme, in die alle Pflichtbeiträge einzahlen müssen, und in denen es keine Beitragsbemessungsgrenze gibt. Man kann das im Detail mit den Kassen verschieden gestalten. Die Schweiz und Japan haben solche Systeme.

Jeder zahlt den gleichen Prozentsatz von der monatlichen Summe, die als Bezugs-Einkommen besteht. Seien es beispielhaft 10%.
<<

Und das ist nur die halbe "Miete". Bei jeder rationalen Betrachtung wird man auch die Kapitaleinkünfte zur Berechnung der Beiträge hinzuziehen. Es ist ja geradezu absurd, dass jemand mit einem Minijob für lau eine Rundum-Voll-Krankenversicherung hat, während er gleichzeitig Millionen Kapitalerträge erzielt. Als letztes kommt dann immer das Märchen vom scheuen Reh. Und da muss man dann eben mal zur Jagd blasen.

die ihnen am meisten schaden.?

von datten @
Ich tue das nicht. habe einmal Rot/grün mit Fischer und Schröder gewäht. Nie wieder.

Also wähle ich jetzt eine gute demokratische Partei die mir persönlich noch nie geschadet hat.

@ waldkauz - üppige Rente auf Punp

Mehr Gerechtigkeit - Rente wie in Österreich

Das geht nur mit staatlichen Zuschüssen auf Pump. Denn zusätzliche Einnahmen haben die Österreicher ja nicht.

Am 20. Juni 2021 um 15:08 von frosthorn

Sicher. Wenn einer nicht genug Geld für die Miete hat, soll er sich doch einfach ein Haus kaufen!
___
Ganz unberechtigt ist der Vorhalt nicht. Je nach Miethöhe, würde es sich tatsächlich rechnen, in Eigentum zu investieren, gerade zu Zeiten der Niedrigzinspolitik. Die Belastung, auch wenn die Immo-Preise je nach Lage sehr hoch sind, ist im Verhältnis zu den (meisten) Gehältern, nicht höher als früher, zu Zeiten unserer Eltern bzw. Grosseltern. Die Crux daran ist halt, wenn die Familie auseinanderfällt z.B. wg. Scheidung. Das war eben früher nicht so oft der Fall und ist heute (vielleicht in einigen Fällen )nicht wirklich gut durchdacht, denn dann kann sich einer der beiden die Immo nicht leisten.

@ Bernd Kevesligeti

Bestimmten Auslandseinsätzen der Bundeswehr werden die Linken ja auch zustimmen.

15:42 von Advokat76

"Nicht zu vergessen, das rotrotgrün in den letzten Jahren nie in einer Umfrage annähernd eine Mehrheit hatten."

Sicherlich meinen Sie, dass die Linke dadrin das Problem war. Nun, vielleicht koennte man sagen, sie ist Problem und Loesung zugleich. Der linke Faden (als Analogie zum roten Faden) ist eine reifere Bewusstseinseinstellung. Sowas kann man nicht waehlen, sondern man hat es. Oder eben nicht. Daher ist eine fehlende Mehrheit was ganz Normales und das stellt die Richtigkeit des Programms keineswegs in Frage. Immerhin wird damit gesagt, was Sache ist.

Am besten

finde ich die Abschaffung der, sogenannten Sektsteuer. Rund 25 Jahre habe ich mir den Sozialismus schön gesoffen. Das klappt, meine letzten Jahre, auch noch mit dem Kapitalismus. Prost.

@ 0_Panik

Wie bekannt, ist D abhängig von anderen Staaten (auffällig hier China), wenn es um die Versorgung von System relevanten Produkten geht, med. Geräte, Schutzausrüstung z. B für Pflegepersonal, Impfstoffe und Medikamente

Bei Impfstoffen muss China noch viel von uns lernen.

Wenn einer nicht genug Geld für die Miete hat

von frosthorn@
Wer jahrelang freiwillig Miete zahlt, aber immer seien Urlaub, neues Auto, neue Klamotten, Event und Handys kauft hat in seiner persönlichen Lebens Planung grundlegende Fehler gemacht.

Ich hatte in 1980 auch überlegt ob ich für Urlaub, Auto oder Wohnung spare. Ich habe mich für eigen Verantwortung und Selbstbestimmung entscheiden. Und kann jetzt über Mieter die sich nicht so entscheiden haben nur wundern.

Selten so gelacht

Wolkenkuckucksheim, wie soll das finanziert werden? Sehr unterhaltsam zu lesen...

@ 0_Panik, um 15:37

re @ 15:08 von 0_Ahnung

“Haben sich schon Parteien gemeldet, die mit der Linken die Bundesregierung bilden wollen?“

Ja, CSU und AfD.

Oder hab ich das möglicherweise falsch...?
Ja, ich glaub schon, oder?

So, und ich wünsch mir jetzt ein Wägelchen voll Gold. Und nein, ich geb nix ab!

Am 20. Juni 2021 um 15:08 von SinnUndVerstand

Wenn es zu einer grün-rot-roten Regierung kommen sollte, sind die Bündnis- und Außenpolitik-Themen der mögliche Stolperstein.
__
Haaaallo,
aufwachen ! So gerne das auch von einer gewissen Klientel gerne gesehen würde, halte ich diese Möglichkeit für Utopie. Ganz davon abgesehen, dass das mit den Grünen, so wie diese sich (gottseidank) den meisten Gegebenheiten und Sachzwängen angepasst haben, wohl auch kaum zu machen wäre auf Bundesebene.
Die Bündnis- und Aussenpolitik sind nicht DER mögliche Stolperstein, sondern einer der grossen, nicht zu überwindenden Stolpersteine.
So ganz scheinen die Genossen die DDR noch nicht verdaut zu haben oder wie erklärt sich sonst das "kollektive Sicherheitssystem" unter Mitwirkung Russlands.
Nein, bei dem Programm sehe ich der BTW sehr gelassen entgegen.

weniger arbeiten,

früher in Rente, mehr Rente, mehr alles. Schlaraffenland. Warum wählt die eigentlich kaum einer ?

15:04 von Sisyphos3

«ich weiß, das können sich nicht alle in der Republik vorstellen,
aber 2 Mill kostet in Stuttgart/München schon ein schäbiges Haus
mit größerem Garten in entsprechender Gegend
also ne Witwe die ne kleine Rente hat soll 200.000 Euro gar mehr löhnen.»

Immer wieder die Witwe.
Wenigstens isse nich‘ auch noch gebrechlich mit Hinkebein.

Das selbst bewohnte Wohneigentum ist kein Vermögen im Sinn dieser Besteuerung. Und wenn die Witwe noch gar keine ist, neben dem Ehemann noch 2 Geliebte hat, und 5 Kinder im Haus toben. Dann zahlen die auch keine Vermögenssteuer auf die Hütte.

Außer die beiden Geliebten, die müssen zahlen. Aber auch nur dann, wenn man sie in flagranti mit der Nicht-Witwe ertappt.

Wie soll das erreicht werden?

Zitat: "Deutschland soll bis spätestens 2035 klimaneutral sein. Bereits bis 2030 müssten die Emissionen um mindestens 70 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt sein, fordert die Partei. "

Wie soll das erreicht werden?

Am 20. Juni 2021 um 15:29 von Der Lenz

Da die Masse der Selbständigen ja im Endeffekt Tagelöhner sind, ob in Werkverträgen in der Produktion, per Fahrt als Kurier/Uberfahrer oder als Freelancer in Hochbildungsjobs bis hin zu Universitärer Lehre und Forschung ist eine eigenständige Vermögensbildung zur Altersabsicherung nicht zu erwarten.
___
Haben Sie zu dieser "Masse" an Selbständigen, die Sie als Tagelöhner bezeichnen, auch eine belegte Prozent- Zahl oder vermuten und schätzen Sie das mal so ?

Am 20. Juni 2021 um 15:08 von 0_Ahnung

" Das Programm der Linkspartei ist ausgewogen und sozial. Sie ist eine gute Alternative zur AFD. "

Nur werden eingefleischte AfDler nicht Links wählen, würde mich wundern.

@Sisyphos3 - In welcher Parallelwelt leben Sie?

14:47 von Sisyphos3:
"Eine Rente erarbeitet man sich, so zumindest meine Vorstellung"
> Das ist eine klassische Fehlvorstellung. Die Rente erarbeiten die Arbeitenden und nicht die Rentner. Generationenvertrag.

"Vermögenssteuer, der übliche Neidgedanke, wie beim Erben etc. auch"
> Richtig. Es kann ja nicht jeder das Kind reicher Eltern sein. Sowas muss man sich schon mit der Geburt verdienen.

"Mindestlohn, eine angemessene Bezahlung wäre meine Definition"
> Welche Bezahlung wäre angemessen?

"und Mietendeckel, wenn einer glaubt die Miete sei zu hoch, der Vermieter verdient sich ne goldene Nase eben selber Wohneigentum erwerben den Gewinn selber einsacken"
> Eine Zweizimmerwohnung kostet in Berlin derzeit um die 350.000 Euro zzgl. Nebenkosten. Wer kann sich so etwas kaufen, um damit nebenbei Gewinne einzusacken?

gibt es 17 Milliardäre mehr in Deutschland

von Kritikunerwünscht @
aktuell betragen die Sozial ausgeben 255 Milliarden in Deutschland. Die Neuverschuldung für 2021 steigt auf den Rekordwert von 240,2 Milliarden Euro.

Also das werden Sie mit Programmen die persönliche Leistung bestraft, so wie RRGs das Vorhaben und Arbeitnehmer und Rentner weiter ausbeuten nicht hinbekommen.

Hier hilft nur sparen, Abbau aller leistungslosen Alimentierung und abschaffen der Subventionen.

Am 20. Juni 2021 um 15:08 von frosthorn

..........Sicher. Wenn einer nicht genug Geld für die Miete hat, soll er sich doch einfach ein Haus kaufen!......

Hat der Forist schon mal gepostet. Ich bin seiner Empfehlung gefolgt, aber die Bank wollte mir einfach keinen 6stelligen Kredit geben.

Sehr vernünftige Vorstellungen.

Aus Sicht eines Arbeitnehmers / Angestellten.
Die Umverteilerei von unten nach Oben sollte mal ein Ende finden.
Ich erinnere mich daran das es mal hieß " Eigentum / Vermögen verpflichtet".
Heute sieht es doch eher so aus das immer weiter daran gearbeitet wird die Weniger-Vermögenden soweit zur Kasse zu bitten das diese arm werden und die richtig Vermögenden noch reicher werden.

Aber es wird doch alles mal wieder so dargestellt das hier diejenigen gemeint sind die sich was erarbeitet haben und ein Häuschen besitzen.
Die sind aber gar nicht gemeint.

Am 20. Juni 2021 um 15:08 von weingasi1

" Man scheint es nicht zu begreifen, dass wer einzahlt, auch Ansprüche erwirbt "

Na dann befassen Sie sich mal mit den Pensionskassen, wer die Rückstellung eigentlich machen muss, und wie finster das aussieht.
Ohne das Pensionäre einzahlen, kommt also komplett aus Steuermitteln, Artikel gibt es reichlich die letzten Jahre.
Riesige Löcher, die dann wer auffüllt?.

@15:08 von 0_Ahnung

"Das Programm der Linkspartei ist ausgewogen und sozial. Sie ist eine gute Alternative zur AFD."

Sehe ich genauso.

Am 20. Juni 2021 um 15:39 von Der Lenz

um 15:08 von weingasi1

>D.h. man müsste über einen langenZeitraum beide Systeme bedienen/bezahlen. Wie soll das gehen ?<

Genau wie bei Abhängig beschäftigten.
__
Das ist Unsinn. So einfach geht das nicht; auch, weil grosse Anwartschaften an das dann "alte" System bestehen. Machen Sie sich einfach mal schlau. Das Netz ist voll mit solchen Berechnungen und Überlegungen. Man braucht eine Übergangszeit von mind. 30 Jahren, in denen BEIDE Systeme bedient UND bezahlt werden müssen. Deshalb hat man ja davor immer zurückgeschreckt.

Warum kein Mindestlohn von 100 EUR?

Zitat: "Mindestrente ab spätestens 65, Vermögenssteuer, 13 Euro Mindestlohn und ein bundesweiter Mietendeckel: "

Großartig!

Warum kein Mindestlohn von 100 EUR? Wäre es nicht ungerecht, die Menschen für nur 13 EUR arbeiten zu lassen?

Kurze Frage: wer erarbeitet diesen Mindestlohn dann eigentlich?
Welche Auswirkungen hat ein Mindestlohn auf das allgemeine Lohn- und Preisniveau?
Hat das einer der linken "Experten" schon einmal durchgerechnet?`

Meine Bewertung: grüner Öko- und Sozialpopulismus in Reinkultur.
Man muss entweder nichts von Wirtschaft verstehen oder sein Geld sowieso vom Staat bekommen, um diesem auf den Leim zu gehen!

Eigentlich kann man nur froh sein....

...dass die Chance (oder besser das Risiko), dass die Linke an der nächsten Bundesregierung beteiligt sein wird, gegen null geht. Egal ob rechts- oder linksaussen: die Geschichte lehrt, dass Deutschland mit den Parteien an einem der beiden radikalen Enden des politischen Spektrums noch nie gut bedient war.

Am 20. Juni 2021 um 15:41 von datten

. Da ist die CDU, deren Ehrenvorsitzender Kohl die Rentenkassen plünderte und davon die Einheit bezahlte.
__
Das stimmt doch garnicht. Kosten, die durch die Übernahme der Rentenzahlungen der ehem. DDR entstanden sind, wurden aus Steuermitteln an die Rentenkasse bezahlt.
Ich gehöre nicht unbedingt zu denjenigen, die die Einheit herbeisehnten. Aber sie wurde möglich, von vielen gewollt und musste eben auch gezahlt werden. Das geschah aber NICHT durch die Rentenkasse ! Bitte mal informieren !

@Am 20. Juni 2021 um 15:49 von frosthorn

Zitat: "zur so sehr gescholtenen Vermögenssteuer. Und die müsste eigentlich den "Leistungsträgern" besonders sympathisch sein.
Die behaupten ja immer "jeder ist seines Glückes Schmied" und so weiter, und dass sie ihren Reichtum nur ihrer eigenen außerordentlichen Leistung und ihrer überlegenen Intelligenz zu verdanken hätten"

Nein nicht nur der überlegenen Intelligent, sondern ebenso überragenden Schönheit, charakterlichen Stärke, Fleiß und sowieso Supersein.

Jetzt mal im Ernst: Vermögen ist bereits das Ergebnis von Leistung in der Vergangenheit, das im aktuellen Raubtiersozialismus zig-Mal besteuert wurde.

Wenn Sie etwas für Arme und Geringverdiener tun wollen: Steuern runter und vor allem das inflationäre Gelddrucken aus dem Nichts der EZB beenden. Denn diese inflationiert das bisschen Einkommen dann weg wie Schnee in der Sonne!

Gelungener und sozialer Realismus

Das Wahlprogramm muss den Spagat zwischen Opposition und angestrebter Regierungsverantwortung erfüllen, klare und gegenüber Grünen wie Scholz-SPD unterscheidbare Forderungen erheben, gleichzeitig aber Realismus und Regierungsfähigkeit beweisen. Dies ist mit dem vorliegenden Programm der Linken sicherlich gelungen.
Der sozialen Wirklichkeit heute und zukünftig muss endlich Rechnung getragen werden! Die SPD hat eine linke Mehrheit ausgeschlagen, um etwa die Bürgerversicherung auf den Weg zu bringen. Die Frage der Gleichberechtigung der Frau ist in erster Linie eine soziale Frage denn eine des Gender-Sterns (außer vielleicht für dünkelhafte Beamtinnen ohne andere Sorgen).
Zu mehr Geschlossenheit gibt es keine Alternative, breit aufgestellt zu sein ist sogar von Vorteil.
Wer ein grüngeführtes Linksbündnis und dessen Geist will, ist bei der Linken vielleicht sogar besser aufgehobenen als bei den Grünen! Ein Scholz taugt zur Buchhaltung und Steuer-CD-Recherche, nicht aber als linker Kanzler!

15:43, Taeler

>>wahlprogramm der linken
wenn man das Wahlprogramm so ansieht, erinnert mich die an die Erzählungen von ehemaligen bürgern in der glorreichen DDR.
schon in den 70er Jahren, war das glorreiche System der DDR pleite. dies wird uns wieder blühen, wenn die linken in die Regierungsverantwortung kommen<<

Was erinnert Sie denn im Wahlprogramm der Linken an die DDR?

Das Leben der Anderen

Die Linkspartei wird mittlerweile von zwei Frauen geführt, die verfassungsfeindlichen Strömungen entstammen. Hennig-Wellsow war bei der Antikapitalistischen Linken, Wissler bei Marx21 – einer trotzkistischen Gruppe, die die Unterwanderung größerer linker Parteien anstrebt. Bei der Linkspartei ist das nun wahrlich gelungen. Anstatt uns mit ihrem andauernden Sozialneid-Geleiere anzuöden und die von ihnen verschmähten „Leistungsträger“ abzugreifen, sollte die SED-Nachgeburt auf ihrem Trip zum Links-Sozialismus-Today mal einen Blick in eines der weltweit noch bestehenden "sozialistischen Volksparadiese" wie Venezuela, Nordkorea oder Somalia werfen. Da können sich ihre linken Ideologen mal schlau machen und das jeweilige Volk befragen ob es gerne unter sozialistischer Zwangsherrschaft verhungert, schikaniert, gefoltert, getötet und bevormundet wird, während die jeweilige Staatsführung wie früher „Drüben“ im Luxus schwelgt. „Das Leben der Anderen“ eben, gestern wie heute.

Am 20. Juni 2021 um 15:42 von frosthorn

Indem die Ansprüche nach oben begrenzt werden, und die Beitragsbemessungsgrenzen abgeschafft werden. Die GRV ist, liebe @weingasi, eine SOZIAL-Versicherung. Da geht's nicht um Rendite, sondern um gesellschaftliche Aufgaben.
__
Das wäre ja dann ein System ähnlich dem der Schweiz. Nur dass die Schweizer einen wesentlich geringeren %Satz in die Rentenkasse einzahlen und die Höhe, wie Sie sehr richtig sagen, nach oben gedeckelt ist.
Es ist aber ein System, was auf mehreren Säulen beruht. Ist nicht schlecht. Würde ich auch befürworten aber die Umstellung ist sehr kompliziert UND braucht Zeit. Könnte man u.U. machen.

Da sind gute Vorschläge

im Partei Programm der Linken enthalten.Mit allen das umzusetzen wird es wohl nicht gehen aber immerhin wählbar dürften die Linken für den kleinen Mann / Frau schon sein.Vieles davon hat die SPD vor langer Zeit auch einmal im Programm gehabt.

15:47, eine_anmerkung.

>>Migrationsfrage?
Und wie geht die Linke mit dem Thema Migration um? Bisher stand die Linke für eine unbegrenzte Migration und war deswegen für den Großteil der Bevölkerung unwählbar. Warum gibt es hierzu keine Aussage?<<

Die Positionen der Linken zur Migration sind allgemein bekannt. Wer hier AfD-Positionen den Vorzug gibt, sollte diese Partei auch wählen. Die Linke wird sich jedenfalls bei dieser Klientel nicht anbiedern.

@Frosthorn um 15:05

Nehmen Sie doch mal einen Taschenrechner und rechnen Ihre Zahlen nach.

Am 20. Juni 2021 um 15:56 von Taeler

" Ein Rentner der ehemaligen DDR erhält für die gesamte Lebensarbeitszeit Rente. "

Kleinigkeit vergessen, wer 89 schon Rentner war ( Eintritt in der DDR 65 Jahre ), der wäre heute 96 Jahre, wird es nicht viele mehr geben.
Alle anderen haben jetzt 31 Jahre eingezahlt, das Problem ist also jedes Jahr kleiner.
Andere zahlen nie etwas ein, und werden grundsätzlich aus Steuermitteln bezahlt, das scheint Sie dann nicht zu stören :-).
Und es geht ja um Zukünftige Rente, und da ist das von Ihnen ein sehr schwacher Einwand, für alle die wissen wie Rente funktioniert.

verschiedene Punkte wünschenswert

Verschiedene Programm-Punkte sind zwar wünschenswert, aber würde man die Linken wählen, bekommt man leider auch den bitteren Rest.

Aber die mir viel wichtigeren Dinge bieten die Linken nicht (geregelte Migrationspolitik, mehr Demokratie mittel Volksentscheide nach schweizer Vorbild, kleinerer Bundestag, Direktwahl des Präsidenten, und und und).

Am 20. Juni 2021 um 15:56 von das ding

Ich plaediere fuer einen chirugusch praezisen Abriss. Im Detail ist da eine Menge, wahrscheinlich das Meiste.
__
Ich würde mit Ihnen eine kleine, private Wette eingehen, dass es Ihr chirurgisch präzises Abrissunternehmen nach der BTW nach der BTW nicht braucht. Ich hoffe, die Politik, die sich über Jahre bewährt hat, wird weitergeführt aber machen Sie Ihr Kreuzchen gerne bei dem Träumerverein, damit diese nicht ganz soviel weinen müssen. Ich bin da etwas zartbesaitet.

@16:00 von schabernack

"Richtig problematisch würde es bei den Beamten. Wie man das System der Beamten (schrittweise) auflösen, und in die GRV eingliedern sollte. Dazu habe ich gar keine Idee,"

Ich schon.

Bekommen diese heute keine Pension?
Geht nicht heute schon Steuergeld in die Rente weil unser Politiker einst das Geld aus der Rentenkassen verjubelten anstelle diese umzubauen?
In den NL gibt es 2 Renten, die eine aus Steuermitteln und die Andere aus einem Topf in dem die Arbeitenden eingezahlt haben.....
Wieso können Andere es meist besser und die Unseren werden in Schutz genommen obwohl die mit wesentlich mehr Wirtschaftskraft wesentlich weniger erreichen?

15:13 von Mika D

die Themen sind richtig und notwendig, allein es wird scheitern daran, dass zu wenige die Linke wählen werden.

Schade, ein Mitregieren würde zumindest hin und wieder etwas mehr soziale Gerechtigkeit bringen, warum sollen Reiche nicht was abgeben und Ärmere eine Grundsicherung erhalten,
#
So sehe ich es auch.

15:23 von 0_Panik

« Und wieso ist die Bundesregierung in keinster Weise in der Lage selber günstigen Wohnraum anzubieten?»

Was soll sie denn noch alles machen?
Essen ausliefern und Rasen mähen fällt mir noch ein.

Am 20. Juni 2021 um 15:57 von nie wieder spd

Also ca so, wie die SPD vor Willy Brandt, besser noch wie vor dem 2.WK.
__
Es sei Ihnen gegönnt, von der Vergangenheit zu träumen. Die ist aber passé. Da muss man sich mit abfinden.

14:55 von Sisyphos3: Beamte .... ein beliebtes "Stichwort"

Auch Beamte und Selbstständige sollen einzahlen
(in die Rentenkasse)
und was soll das bringen ?
Die erwerben dadurch später, aufgrund ihrer Beiträge, doch auch Rentenansprüche
also mehr Einnahmen aber entsprechend auch mehr Ausgaben
wo ist dann der Clou bei der Sache ?
--------------
So sehe ich das auch. Wer einzahlt, bekommt auch Leistungen und unterm Strich ist die Kasse dann wieder leer.

Es ist aber ein in der Bevölkerung beliebtes Schein-Argument, wenn man fordert, dass Beamte oder Selbstständige in die Rentenkassen einzahlen.
Denn viele Bürger kennen sich z. B. mit dem Beamtenrecht nicht aus, manche meinen sogar, Beamte zahlen keine Steuern , und, und.

@Mal sehen, ob die fünf Prozent 15:58 Nachfragerin

"zusammenkommen"

Keine Frage und das sage ich, der nun gar nicht zu Spekulationen neigt,
insbesondere wenn er sieht, dass hier schon fleissig 'totgeredet' wird,
von den 'üblichen Verdächtigen'.

Und dann auch noch mit alter ego's ;-)
Mann, müssen die Angst haben davor,
dass ihre immer noch 'programmlose' Partei sowie die 'Alter tümliche' Partei
nicht das bringen werden, was zur Zeit gemessen wird.

20. Juni 2021 um 15:42 von frosthorn

>> Ich war mein Leben lang Besserverdiener. Und ich fand es immer beschämend, dass jeder Niedriglöhner prozentual mehr in die Sozialkassen einzahlt als ich. Ich verlange nicht, dass Sie das verstehen. Aber wie Sie sehen, ist es nicht unmöglich. <<
.
.
Warum fanden Sie das beschämend? Wenn ich mich an Ihren Beiträgen orientiere haben Sie doch sicherlich die Differenz an gemeinnützige Institutionen gezahlt?

Am 20. Juni 2021 um 15:58 von Nachfragerin

Mal sehen, ob die fünf Prozent zusammenkommen.
__
Ich gönne ihnen durchaus bis zu 4,9 %. Nicht übermütig werden, wobei der Wegfall der Sektsteuer natürlich Begehrlichkeiten weckt aber vielleicht kann man das der CDU auch noch irgendwie schmackhaft machen, denn nur dafür die Linken wählen, hat ja auch keinen Sinn.

Natürlich sollte man das

Wahlprogramm erst einmal lesen, bevor man es kritisiert.
Hier ist das leider nicht möglich, da der Kommentarbereich wohl bald geschlossen wird.
Daher auf den ersten Blick: das Wahlprogramm spiegelt wohl eher den Wunsch nach einer idealen Wirklichkeit wider, als den Willen, politisch zu gestalten.
Solch ein Utopiekonzept wirkt als Wahlprogramm leider eher lebensfern.

16:08, 0_Ahnung

>>@ Bernd Kevesligeti
Bestimmten Auslandseinsätzen der Bundeswehr werden die Linken ja auch zustimmen.<<

Natürlich werden die Linken Auslandseinsätzen der Bundeswehr unter UN-Mandat zustimmen.

Linker Parteitag

Viele Ideen die hier beschlossen wurden, finanzieren soll das wer bitte? Ach stimmt, man will den Reichen das Geld nehmen und nach unten verteilen.
Mietendeckel, na ja der für Berlin beschlossene wurde glaube ich gekippt.
Vielleicht sollte sich einer mal überlegen, wenn er die hohe Miete nicht zahlen kann mal selbst etwas zu kaufen oder aufs Land ziehen.
Mindestlohn 13 Euro, mal überlegt, wenn dem so sei das dann alles teurer wird?
Man liest aus dem beschlossenen Themen eins heraus, diese Partei besteht aus Träumern.

Was wäre der deutsche Michel ohne seine Neiddebatten...

Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass alle Wohlhabenden den Reichtum "mit dem goldenen Löffel" bei der Geburt mitbekommen haben? Meine Familiengeschichte mal in ultra-kurz: Großeltern: einer Hufschmied, drei ungelernt (Hilfsarbeiter, Magd in der Landwirtschaft, Näherin). Eltern im Krieg geboren, ausgebombt, Hauptschulabschluss und Lehre (Verläuferin, Klempner). Vermögen: NULL. Die Familiengeschichte meiner Frau liest sich erstaunlich ähnlich. Das einizige, was wir gemacht haben, war lernen und hart arbeiten. Wir sind heute beide Akademiker in leitender Position, einigermassen wohlhabend und dazu auch noch Vermieter...also genau das Feindbild der Linken und Leuten wie Ihnen. Ich habe lange Zeit SPD gewählt, aus Dankbarkeit für die Bildungschancen in diesem Land. Wenn aber jetzt den Linken und der SPD nichts besseres einfällt als uns das wieder weg zu nehmen, was wir uns durch Bildung und Arbeit von null erschaffen haben, ist das nur noch ein paradoxer Witz.

@werner1955, 16:02

Leider kommen dort eigen Verantwortung, Selbstbestimmung sowie sparen, weniger Alimentierung und Subventionen nicht vor also für leistungsbereite Menschen nicht wählbar.

Ich bin ein leistungsbereiter Mensch. Und für mich ist die Linke (nahezu) wählbar.
Ich habe nämlich keine Angst, dass man mir die Selbstbestimmung nimmt (wie denn? durch einen Mindestlohn? Oder bezahlbare Wohnungen?). Eigenverantwortung trage ich schon fast mein ganzes Leben. Ich sehe nicht, wo sie durch die Linke beschnitten werden sollte.
Was Sie "Alimentierung" nennen, ist für mich das Minimum an sozialem Ausgleich für Ungerechtigkeiten, die das gegenwärtige System und dessen Profiteure zu verantworten haben. Weg damit, und der Bedarf an "Alimentierung" löst sich in Wohlgefallen auf. Warum sollen wir z.B. Billiglöhner bezuschussen, denen ihr Arbeitgeber eine angemessene Bezahlung verweigert, um höhere Dividenden ausschütten zu können?

Richtig problematisch würde

Richtig problematisch würde es bei den Beamten. Wie man das System der Beamten (schrittweise) auflösen, und in die GRV eingliedern sollte. Dazu habe ich gar keine Idee, und auch noch nie von einer gehört, wie man es machen wolle oder solle oder könne.
__
Das meinte ich mit den Anwartschaften. Habe mich da etwas unbeholfen ausgedrückt.
Letzten Endes hat immer die Verantwortung für die Pensionszahlungen in die Zukunft verschoben um in der Gegenwart Geld zu sparen und deshalb kommt man aus diesem System kaum heraus.

Am 20. Juni 2021 um 15:47 von eine_anmerkung.

Zitat: Und wie geht die Linke mit dem Thema Migration um? Bisher stand die Linke für eine unbegrenzte Migration und war deswegen für den Großteil der Bevölkerung unwählbar. Warum gibt es hierzu keine Aussage?

Ups: Haben Sie das Programm in der kurzen Zeit schon gelesen - alle Achtung -und nichts zum Thema Migration gefunden?

von O-Ahnung 16:08

Hoffentlich nicht, daß können ja die anderen Parteien machen. Die Linke würde sich mit einer Zustimmung überflüssig machen........

@14:59 von Bernd Kevesligeti

//Vor dem Hintergrund wichtig, daß es in den nächsten Jahren darum gehen wird, wer für die Corona-Krise bezahlen soll, daß die Lasten nicht nach unten gereicht werden. Und für Klimaschutz nicht auf Kosten von Berufspendlern, Mieter etc.//

Genau das wird aber unter Schwarz/Grün passieren.

@Sisyphos3 um 14.47 Uhr

Und von Ihnen wieder nur das Gleiche.
„Eine Rente erarbeitet man sich.“
Siehe Beamte und weitere Nichteinzahler.
„Vermögenssteuer, der übliche Neidgedanke.“
Warum Neid, das nennt man Solidarität.
„Mindestlohn, eine angemessene Bezahlung wäre meine Definition“
Passt zu Ihrem Kommentar zum Mietendeckel, angemessene Bezahlung sollte dafür sorgen, dass man Wohnen, Essen und sich am kulturellen Leben beteiligen kann, da ist der Mindestlohn noch viel zu niedrig.
„Mietendeckel, eben selber Wohneigentum erwerben.“
Einfach nur noch Geschmacklos und dumm, so ein Kommentar.

Warum schreiben Sie nichts über die Sektsteuer? Wird Ihnen schon etwas Schmähendes zu einfallen.

Es

sind natürlich nur 15 Jahre. So jung habe wir, in der DDR, dann doch nicht angefangen.

Am 20. Juni 2021 um 16:00 von werner1955

Zitat: SPD unds grüne haben keine Sorgen mit diesem Programm.

Ich suche jetzt schon eine kleine Weile vergebens nach dem Pgramm.

Wo haben Sie es denn jetzt schon gelesen?

Einige richtige Ansätze

Mindestrente ab spätestens 65, Vermögenssteuer, 13 Euro Mindestlohn und ein bundesweiter Mietendeckel.
Diese Ansätze sind sicher vernünftig und sinnvoll.
Womit ich hadere ist, der Satz, dass Beamte und Selbstständige in die Rentenkassen einzahlen sollen. Denn wer einzahlt, bekommt auch Leisungen und die Kasse ist dann nicht voller.
Aber dies ist ein beliebtes Argument bei Wahlen, weil es eben auch Bürger gibt, die damit geködert werden können.
Unterm Strich aber würde die Abschaffung des Beamtenstatus den Staat viel mehr Geld kosten, als dies für den Staat bringen würde.
D. h. der Steuerzahler würde mehr belastet werden.

um 16:07 von weingasi1

>>
Ganz unberechtigt ist der Vorhalt nicht. Je nach Miethöhe, würde es sich tatsächlich rechnen, in Eigentum zu investieren, gerade zu Zeiten der Niedrigzinspolitik.
<<

Sie glauben also, wer so gerade mal eben seine Miete bezahlen kann, hat heimlich Geld gehortet, was er als Eigenanteil einer Immobilienfinanzierung verwenden kann ? Wahrscheinlich freut man sich da doch eher wenn man einen kleinen Dispo hat.

@Der freundliche ... um 15.03 Uhr

„Wenn man sich das beschlossene Wahlprogramm in ganzen so ansieht, stehen uns ja Goldene Zeiten bevor. Aber bevor die Linken ins Bundeskanzleramt einziehen, sollten sie auch erklären, wie sie diese ganzen Punkte dann auch finanzieren möchte ...“

Sie hätten heute den ARD Presseclub verfolgen sollen. Da waren sich alle Journalisten einig, dass die CDU vor der Wahl wieder das Blaue vom Himmel lügen wird (keine Steuererhöhungen, alles wird gut), um, wenn man an der Regierung ist, überrascht zu sein, dass die Wahlversprechen doch Geld kosten, und zwar das der mittleren und unteren Einkommensschichten.
Das Erschreckende daran ist, dass sich niemand darüber aufgeregt hat, man hält dies für normal.
Warum also fragt man immer nur bei den anderen Parteien, wie die Programme finanziert werden sollen?

Einfache Theorien von Christian Suhr ua 15:49

Ich habe für Ihre Theorien zur Solidarrente und Generationenvertrag durchaus etwas übrig. Für die Lösungen in 20 Jahren mag das ein guter Weg sein. Als "Schnellfeuerwaffe" für die Ansprüche der Babyboomer im reellen Leben ist das eher untauglich. Ein solcher Systemwechsel gelingt nicht von heute auf morgen. Viele Beamte, aber auch Selbständige mit Sonderrentensystem haben Anwartschaften, zum Teil für Jahrzehnte. Dh wenn der Systemwechsel vor der zu erwartenden Klagewelle Bestand haben soll werden sie eine sehr lange Übergangszeit gewähren müssen. Komplexe Problemlagen, die über Jahrzehnte verschleppt wurden, haben so gut wie nie einfache Lösungen.

16:06 von Eduart de Machina

"Die Linke wählen kommt ihnen nicht in den Sinn. Deren Ideen, wie hier schon von einigen UserInnen erkannt, sind zu skurril bis bedrohlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Sozialstaat. "

"Alle sagten, das geht nicht, dann kam einer, der wusste das nicht und hat es gemacht." (gefundenes Zitat)

@14:47 von Sisyphos3

//Vermögenssteuer, der übliche Neidgedanke, wie beim Erben etc. auch//

Sie wissen aber schon, dass wir bereits eine Vermögenssteuer hatten? Statt sie verfassungskonform zu gestalten hat man sie einfach ausgesetzt.

Der unterstellte Neidgedanke ist wohl eher bei denen zu finden, die sich einbilden, mehr geleistet zu haben als jene, die (aus sehr unterschiedlichen Gründen) auf Hilfe vom Staat - also auf Ihre und meine Unterstützung - angewiesen sind. Nennt sich Sozialstaat - oder auch Solidarität mit Schwächeren. Wollen Sie das abschaffen?

//Mindestlohn, eine angemessene Bezahlung wäre meine Definition//

Wenn eine angemessenen Bezahlung verweigert wird, muss der Staat eben in unser alle Interesse nachhelfen. Wenn "Löhne" aufgestockt werden müssen, zahlen Sie das letztlich auch. Finden Sie das richtig?

Am 20. Juni 2021 um 16:00 von Nettie

„Durch eine neue "Wohnungsgemeinnützigkeit" will die Linke die Förderung und steuerliche Vergünstigungen dauerhaft an Mietobergrenzen binden“.
__
Sozialer Wohnungsbau findet doch kaum noch statt. Wer will denn in Zeiten der Niedrig-Zinspolitik eine Förderung beantragen, die dem Staat bzw. der Stadt/Kommune ein Mitsprache- bzw. Belegrecht zugesteht für viele Jahre. Das möchten viele Bauherren nicht, was ich absolut verstehen kann.
Den Vermieter in seinen Rechten jetzt noch mehr zu beschneiden, dürfte dem sozialen Wohnungsbau nicht förderlich sein. Die Investoren sind doch nicht blöd und der Staat sicher nicht der bessere Bauherr.

@15:08 von Karl Maria Jose...

//man staunt nur noch
hurra, die linken leben noch//

Ich freue mich aufrichtig mit Ihnen.

@15:57 nie wieder spd @15:26 Kaneel

Stimmt fast.
Um eine Mindestrente/Mindestlohn von 1200€ durchzukämpfen muß man aber viel Höher in der Forderung gehen.

Das mag sein, aber Sie merken ja wie bei den aufgestellten Forderungen bereits viele User hier in den Panikmodus geraten.

Allerdings ständen genau solche Forderungen der SPD gut zu Gesicht.
Wenn sie noch Sozialdemokratisch wäre.
Also ca so, wie die SPD vor Willy Brandt, [...]

So genau kenne ich die Geschichte der SPD nicht, aber Schröders Regierungszeit war nun nicht gerade förderlich hinsichtlich sozialdemokratischer Politik so wie ich diese verstehe. (Und viele andere wohl auch).

Aber dass die Linken jemals eine Regierung in Deutschland anführen, glaube ich leider nicht.

Trotzdem übernehmen die Regierungsparteien durchaus Themen der Opposition wie z.B. Klimapolitik. Mir wäre ein BGE o.Ä. wichtig. Viele Ziele der Linken sagen mir zu, andere Punkte wiederum nicht. Schwierig.

Am 20. Juni 2021 um 15:59 von eine_anmerkung.

Zitat: Würde man eine Vermögenssteuer einführen müsste der Einheitswert neu berechnet werden und dieser wäre dann sehr viel höher.

Eine neue Steuermesszahl der Immobilienwerte muss auf jeden Fall kommen - bis Ende 2024 - unabhängig von der Vermögensteuer, nämlich wegen der Grundsteuer.

@15:42 von Advokat76

Ich zitiere Sie gerne: "Ein bisschen kritischer und weniger naiv sollten Sie sich mit dem Thema schon befassen." Die Rente mit 65 und teils früher ist de facto längst Realität. Im Jahr 2019 lag das durchschnittliche Renteneintrittsalter bei 64,3 Jahren, und damit rund zwei Jahre länger (!) als vor zwanzig Jahren.
Sie ist natürlich auch finanzierbar, wenn man eben kritisch auch an heilige Kühe rangeht und die ständig weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Geringverdienern und Superreichen nicht als 'gottgegeben' hinnimmt.
Grünrotrot hatte übrigens immer mal wieder eine rechnerische Mehrheit.

Mit einem haben Sie recht: Wär ein "Träumchen", wenn's damit auch im September klappt und vor allem dann auch in engagierten Verhandlungen politisch umgesetzt werden könnte.

Am 20. Juni 2021 um 16:06 von werner1955

Zitat: Also wähle ich jetzt eine gute demokratische Partei die mir persönlich noch nie geschadet hat.

Die gibt es?

Welche ist es?

Grüne? SPD? CDU? FDP?

@16:08 von 0_Ahnung

>> Bestimmten Auslandseinsätzen der
>> Bundeswehr werden die Linken ja auch
>> zustimmen.

Und welche Länder sollen das sein? oO

@Der Lenz um 15:29

In allen Unternehmerfamilien, die ich kenne, arbeiten die zukünftigen Erben im Unernehmen mit.

@15.41 Uhr von datten

Gut gebrüllt, Löwe.
Ihrem Kommentar möchte ich mich gerne anschließen.
Bei den Zukunftsaussichten wird mir leider wahrlich schwarz vor Augen.

Ich muss immer wieder an den Wahlkampf zwischen Kohl und Lafontaine denken.
Der eine hat uns belogen (die Einheit kostet nix), der andere hat mal nachgerechnet und uns die Rechnung vor der Wahl präsentiert (der kleine Dummi). Da haben wir natürlich den gewählt, der uns versprochen hat, dass alles gut ist und der uns in Watte packt, damit wir auch ja nichts merken.

Määäääääh ...

@Blitzgescheit, 16:20

Zitat: "Deutschland soll bis spätestens 2035 klimaneutral sein. Bereits bis 2030 müssten die Emissionen um mindestens 70 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt sein, fordert die Partei. "
Wie soll das erreicht werden?

Gute Frage. Zumal ja jeder hier weiß, dass Sie sich mit aller Macht dagegen stemmen werden. Aber seien Sie getrost. Man braucht Sie nicht unbedingt dazu, wenn genügend andere das für richtig halten.

20. Juni 2021 um 16:10 von rainer4528

>> Am besten

finde ich die Abschaffung der, sogenannten Sektsteuer. Rund 25 Jahre habe ich mir den Sozialismus schön gesoffen. Das klappt, meine letzten Jahre, auch noch mit dem Kapitalismus. Prost. <<
.
.
Darauf ein "Rotkäppchen". Prost.

Gruß
K. E.

@16.00 Uhr Blitzgescheit

Sie geben Ihrem Kommentar den richtigen Titel:
„Wie immer - an der Sache vorbei“

Und sachlich auch noch falsch.
Dass das Programm der Linken zum Diskutieren und Streiten einlädt, würde ich auch nicht bestreiten.

Die Abschaffung der Sektsteuer findet aber scheinbar bei allen Anklang, zumindest habe ich noch keine negativen Äußerungen gelesen.

Realitätsverlust

Ein Großteil der Forderungen der LINKEN geht leider an der Realität vorbei. So die geforderte Mindestrente ab 65. Bei einer immer älter werdenden Gesellschaft und und einer rückläufigen Zahl von Arbeitnehmern muss eine Anpassung erfolgen, um die Wirtschaftskraft und damit Arbeitsplätze zu sichern. Auch einr Wochenarbeitszeit von 30 Std. und ein gesetztlicher Mindestanspruch von Urlaubstagen ist völlig illusorisch, wobei tariflich in den meisten Bereich ohnehin längst ein deutlicher Zuschlag zum Mindesturlaub durchgesetzt wurde. Die avisierte Vermögenssteuer dürfte dazu führen, doch noch mehr Deutsche in unsere Nachbarländer, insbesondere nach Österreich flüchten und dem Fiskus noch mehr Geld durch die Lappen geht. Dann auch noch der Austritt aus der NATO, welcher mit dem schwammigen Begriff eines "kollektiven Sicherheitssystems" ummäntelt werden soll... Nein, trotz einiger ambitionierter Ansätze bleibt am Ende ein bunter Strauß nicht zu Ende gedachten Wunschvorstellungen.

@15:05 von frosthorn

//gleich kommen sie,
die "und wer soll das bezahlen?"-Kommentare.//

Dazu vielleicht noch dies hier aus der Financial Times:

***…Weniger gut steht Deutschland dagegen im internationalen Vergleich da, wenn es um den Ursprung der Milliardenvermögen geht. Berechnungen zeigen, dass zwei Drittel der Vermögen der deutschen Milliardäre nicht durch eigene Arbeit geschaffen wurden, sondern durch Erbschaften und Schenkungen. In den USA dagegen ist weit mehr als die Hälfte "neues Geld"...***

Aber die zahlen doch schon so viele Steuern - oder auch nicht? Nein, an die Vermögen darf man nicht ran. Da drehen wir doch lieber weiterhin ein paar armen Haushalten ganz klimagerecht den Strom ab, egal, ob das auch Kranke oder schulpflichtige Kinder trifft.

16:15, weingasi1

>>So ganz scheinen die Genossen die DDR noch nicht verdaut zu haben oder wie erklärt sich sonst das "kollektive Sicherheitssystem" unter Mitwirkung Russlands.<<

Mittelfristig wird es genau darauf hinauslaufen. Schließlich ist Russland ein europäisches Land. Auch wenn der größte Teil der Landmasse in Asien liegt, leben doch die allermeisten Russen im europäischen Teil des Landes. Auch historisch war Russland immer ein Teil Europas. Die Sprache am Zarenhof war französisch.

15:58 von Nachfragerin

Bei dem Wahlprogramm müsste eigentlich jeder die LINKE wählen, der nicht Millionär, Vermieter oder in der Rüstungsindustrie tätig ist.

Aber in diesem Land wählt man ja lieber konservativ gegen das Klima, gegen Ausländer, gegen soziale Gerechtigkeit, gegen die eigenen Interessen

#
Ich denke 5% werden die Linken auf alle Fälle kriegen.Das bringen ja schon ihre Stammwähler.

In Bezug auf Reformen…

…im positiven Sinne sind die linken vermutlich das einzig sinnvolle, was in D im Angebot ist.

Es gibt aber Teilbereiche, wo die Linken leider noch nicht zu einer realitätsnahen Politik in der Lage sind.
Reflektion ohne Selbstbetrug und eine Besinnung auf traditionell linke werte tut not.

Die Arbeiterklasse, das Dienstleistungsprekariat und schlecht entlohnte Angestellte brauchen eine Interessenvertretung.

Etwas, was ihnen alle anderen Parteien nicht ansatzweise bieten können und wollen.

Diese Partei wird im Herbst benötigt.
Um einer eventuell grün dominierten Regierung das soziale Element zu geben, wozu die grünen nicht in der Lage sind.

@Blitzgescheit, 16:20 Uhr

Die Frage der Umsetzung solcher ambitionierter Ziele muss tatsächlich gestellt werden. Allerdings müssen wir alle in Sachen Klimawandel umdenken und die Klimaziele neu formulieren, natürlich im Sinne einer glonalen Kraftanstrengungen. Deshalb scheint mir den Ehrgeiz der LINKEN zumindest in diesem Punkt begrüßenswert.

Seit doch mal ehrlich!

Wer glaubt denn hier das Die Linke die Regierung stellt?!
Somit sind die meisten Vorwürfe denen gegenüber so wie so haltlos.

Aber aus meiner Sicht gehört Die Linke in den deutschen Bundestag, zumindest in einer Zweistelligen Prozentzahl knapp unterhalb der 20% wenn diejenigen wählen würden für die diese Partei arbeiten wird.

Freut euch doch einfach darüber das die Ärmeren nicht zur Wahl gehen.

Und endlich weg mit den Bergen vor dem Mittelmeer

damit wir eine freien Zugang zum Mittelmeer haben. Übrigens nehmen die nun allen Selbständigen die Kohle weg die die angespart haben weil Sie keine Rente haben. Durch die geringen Zinsen reicht es vorne und hinter eh schon nicht.

Weniger Arbeiten und mehr haben geht nur wenn wir irgendwo auf der Welt jemanden ausbeiten oder G...bewahre auf irgendwas verzichten.

Aber wählt nur die Linken, die Richtung ist nicht so verkehrt. Opossition eben. Taktisch klug wären die Grünen, denn würden die, würden viele Posten und Pöstchen an Andere gehen.

um 16:17 von Schweriner1965

>>
weniger arbeiten,früher in Rente, mehr Rente, mehr alles. Schlaraffenland. Warum wählt die eigentlich kaum einer ?
<<

Vielleicht verstehen doch viele Bürger, dass es unabhängig vom Wirtschaftssystem Produktionsmittel bedarf. Will man also die "Reichen" stärker besteuern, dann darf man das nur in Bezug auf deren Konsum tun. Man könnte Ihnen zwar auch das Eigentum an Produktionsmitteln nehmen - das könnte aber niemand "verfrühstücken", weil ja die Produktion nicht gesenkt werden soll. Wenn Frau Klatten also eine große BMW-Beteiligung hat, dann hätten nach einer wie auch immer gestalteten Verstaatlichung 80 Mio. eine kleine Beteiligung und eine Dividende, die wahrscheinlich im Konsum aufgehen wird. Es fehlt an Neu- und Ersatzinvestitionen, die Produktion sinkt. Der alte Aldi-Albrecht hatte einen so geringen persönlichen Konsum, dass mancher Rentner sicher nicht tauschen wollte.

16:20, Blitzgescheit

>>Wie soll das erreicht werden?
Zitat: "Deutschland soll bis spätestens 2035 klimaneutral sein. Bereits bis 2030 müssten die Emissionen um mindestens 70 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt sein, fordert die Partei. "

Wie soll das erreicht werden?<<

Ärmel hochkrempeln, in die Hände spucken und los geht‘s.

Es gibt nichts gutes, außer man tut es.

16:22, Nachfragerin

>>> Eine Zweizimmerwohnung kostet in Berlin derzeit um die 350.000 Euro zzgl. Nebenkosten. <<

Damit kommen Sie nicht hin.

@15.59 Uhr eine_anmerkung

Stopp Stopp Stopp Stopp Stopp

„Vermögenssteuer?
Wir hatten mal so eine Steuer, die unter Kohl vom Bundesverfassungsgericht gekippt worden ist ...“

Sie beschreiben das hier m.E. völlig richtig, unterschlagen jedoch, dass die Vermögenssteuer mitnichten gekippt, sondern ausgesetzt wurde.
Sie hätte seitdem ganz einfach wieder in Kraft gesetzt werden können. So, wie Sie es beschrieben haben. Das hat aber seit 35 Jahren keine Regierung probiert.
Ich würde sagen, ein Skandal.

Und zum Schluss mein übliches Plädoyer: Wenn unter Kohl eine Vermögenssteuer gewollt war, wieso wird dann immer wieder verbreitet, die CDU sei heute weiter links als damals?

16:21 von wenigfahrer

Am 20. Juni 2021 um 15:08 von 0_Ahnung
" Das Programm der Linkspartei ist ausgewogen und sozial. Sie ist eine gute Alternative zur AFD. "

Nur werden eingefleischte AfDler nicht Links wählen, würde mich wundern.

Naja, etliche ehemalige Linken-Wähler sind ja in den letzten Jahren zur AfD gewechselt. Das kann durchaus auch andersherum funktionieren.

@16:13 von werner1955

//Wer jahrelang freiwillig Miete zahlt, aber immer seien Urlaub, neues Auto, neue Klamotten, Event und Handys kauft hat in seiner persönlichen Lebens Planung grundlegende Fehler gemacht.//

Ja, und wer in Kleinkleckersdorf oder auf dem Land gebaut hat, guckt jetzt in die Röhre, weil es sich kaum noch jemand leisten kann, abgehängt in der Walachei zu leben.

Und welche Vorschläge haben Sie für unsere gebeutelten Niedriglöhner? Jetzt kommen Sie bitte nicht mit Bildung, wenn Sie nicht gleichzeitig einen brauchbaren Vorschlag machen können, wer denn dann die Pakete austrägt, den Bus fährt, in öffentlichen Gebäuden für Sauberkeit sorgt etc.

Zweifelhaftes von das Ding 16:09

Ich hoffe, Sie wissen schon, dass Bewusstseinseinstellungen oder soll ich -erweiterungen schreiben, häufig mit der Einnahme suchtbefördernder Mittel einhergehen und häufig in völliger Abkoppelung von der Realität enden. Daher wird mutmasslich auch in den folgenden Jahren nur eine kleine Minderheit diesen unausgegorenen und unfinanzierbaren Ideen folgen.

@fathaland slim um 15:43

Im Artikel wird von Vermögen gesprochen, nicht von Geldvermögen. (btw sind Aktien nun Geldvermögen?)

16:20 von Blitzgescheit

"(...) bis spätestens 2035 klimaneutral sein. Bereits bis 2030 müssten die Emissionen um mindestens 70 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt sein, fordert die Partei. " Wie soll das erreicht werden?"

Eeine blitzgescheite Frage. Aber:

Wollen Sie die an der Regierung lassen, die dafuer verantwortlich sind, das es soweit gekommen ist das es so ist UND das es nicht mehr zu aendern ist? Wollen Sie die in den Stuehlen der industriellen, wirtschaftlichen und finanziellen Macht sitzen lassen, die dafuer verantwortlich sind, das es soweit gekommen ist das es so ist UND das es nicht mehr zu aendern ist?

Aber selbst diese faellige Abloesung schafft die Linke nicht. Ist nur eine Partei. Scheint aber Antstreflexe auszuloesen.

Ich frag ja nur so rein rhetorisch.

15:35 von Der freundliche...

>>Und nun ist der Rententopf leer. <<

Das die Rentenkasse gefüllt ist oder gefüllt sein soll, ist ein allgemein verbreiteter Irrtum.

Der Rententopf kann nie gefüllt sein- er muss immer leer sein!

Die heute eingezahlten Beiträge gehen morgen auf das Konto der Rentenbezieher.

Aber ich bin ganz auf ihrer Seite, dass jeder in Deutschland Renteneinzahler sein muss- egal ob Beamter, Vorstandsvorsitzender usw.

Bedingungsloses Grundeinkommen (Thomas G. sagte dazu Taschengeld) ist völliger Unsinn.

Ich wäre für die Verpflichtung, dass auch Selbstständige in die Rentenkasse einzahlen.

Zahlen sie nichts ein, wollen sie im entsprechenden Alter versorgt werden.

13 Euro Mindestlohn?

Zuviel zu wenig.

Wird in den seltensten Fällen möglich sein, kapitalgedeckte Altersvorsorge vorzunehmen.

Mind. 18 Euro!

PS. Das Rentenniveau muss erhöht werden und darf nicht weiter sinken- Armut wird produziert.

@werner1955 um 16.13 Uhr

„Wenn einer nicht genug Geld für die Miete hat ...“

Vielen Dank für Ihren Beitrag aus dem Jahr 1980 (ich glaube, da war Helmut Schmidt Bundeskanzler).
Ihre Botschaft wird bei den heute 25-jährigen einen Paradigmenwechsel auslösen, zumal sich die gesellschaftliche Ausgangslage seit 40 Jahren auch nicht geändert hat.

Oder vielleicht doch?

150 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungen pro Jahr

Um es nicht zu vergessen: Es warten jedes Jahr 150 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungsgeldern auf Eintreibung.
Geld genug für alles Soziale und noch mehr.
Steuererhöhungen wären auf Jahrzehnte nicht nötig und trotzdem könnte es gute Renten für alle geben und ein gutes Gesundheitswesen und gute Pflegeeinrichtungen mit bester Personalausstattung.
Und Schulen könnten so toll sein, dass die Kinder weinen müssten, wenn schon wieder Ferien sind.
Auch nicht für die Schulden durch die Pandemie.
Mit Laschet oder Scholz werden wir das nicht erreichen.

@ Schweriner1965

„.........Sicher. Wenn einer nicht genug Geld für die Miete hat, soll er sich doch einfach ein Haus kaufen!......

Hat der Forist schon mal gepostet. Ich bin seiner Empfehlung gefolgt, aber die Bank wollte mir einfach keinen 6stelligen Kredit geben.„

Ich bin auch der Empfehlung gefolgt und was soll ich sagen. Es war überhaupt kein Problem.

@Schweriner1965 um 16.17 Uhr

„Weniger arbeiten, früher in Rente, mehr Rente, mehr alles. Schlaraffenland. Warum wählt die eigentlich kaum einer?“

Weil das Monopol, den Menschen das Blaue vom Himmel zu erzählen, ohne, dass jemand darüber lacht, bei der CDU liegt.

Die Rende is sischä, die Wiedervereinigung kostet nichts, blühende Landschaften, keine Steuererhöhungen, Schlaraffenland a la CDU.
Wohl, wir vernehmen es immer wieder gern.

Am 20. Juni 2021 um 16:23 von Schweriner1965

Am 20. Juni 2021 um 15:08 von frosthorn ..........Sicher. Wenn einer nicht genug Geld für die Miete hat, soll er sich doch einfach ein Haus kaufen!......

Zitat: Hat der Forist schon mal gepostet. Ich bin seiner Empfehlung gefolgt, aber die Bank wollte mir einfach keinen 6stelligen Kredit geben.

Da haben Sie etwas falsch gemacht.

Sie hätten anbieten müssen, Ihre anderen Häuser mit Grundpfandrechten zubelasten und die Mieten aus Ihren Mietshäusern zur Sicherheit abzutreten.

@ 16:21 von wenigfahrer

„ Nur werden eingefleischte AfDler nicht Links wählen, würde mich wundern“

Mich wundert das zwar auch, aber angeblich haben viele AfD-Wähler im Osten doch früher die Linke gewählt. Vielleicht klappt der Rückweg ja auch. Die Linke müsste nur statt komplizierter Wahlprogramme sagen, sie sei gegen die Eliten und Mainstream.

@blitzgescheit 16:20

Wenngleich ich oft nicht das Mindeste Ihrer Ansichten teile stellt sich mir die Frage auch. Aber da das Thema ohnehin nur am Autofahren und Heizen festgefroren ist wird das eh nur als ein Anwanzer bei den Grünen gedacht sein. Bis auf "Oscar" -immerhin Experimentalphysiker, also kein Theoretiker-wird da ohnehin niemand diesen Transformationmoloch in der Tiefe verstehen. Die meisten kennen bei "Wasserstoff" eh nur den Hofmannschen Apparat, ohne daneben aufgebockten Elt-Zähler, wie ich hier schon öfters schrieb......

@15:59 von harry_up

Für Karl-Maria_innen, Fackelträgerin der grüninnen, müssten Sie verschwurbelter formulieren: "... und man/frau schlägt sich vor lach_innen (und _außen?) auf die schenkel_innen...

Was Sie schon präzise verstanden haben: Am besten in Antworten an diesen User/in/div. dessen/deren nivea_u halten und keine inhaltliche oder gar argumentative Linie verfolgen und eher ohnesinnundverstand bleiben...

Wie das finanziert werden soll?
Dazu haben die Linken natürlich auch Pläne:
Es soll für die Superreichen eine Vermögensteuer geben.
Wieso auch nicht? Die hat es früher schon gegeben und die oberen ca. Zehntausend in der Bevölkerung werden damit nicht ärmer, wenn sie Vermögensteuer bezahlen.

Es käme aber den Normalverdienern und sozial Schwachen zugute.

Wer soll das bezahlen?

Viele fragen hier, wie das Programm der Linken bezahlt werden soll. Kann man machen.

Aber dann bitte auch Laschet und Merz fragen, wie die ihre Mischung aus Steuersenkung für Unternehmen, Schuldenbremse, keine Steuererhöhung und Investitionen finanzieren.

Warum glauben viele deren Wolkenkuckucksheime? Oder gilt die Regel, wer weiß, wie er sich selbst die Taschen vollmacht, der schafft das auch für alle?

16:06 von werner1955

"habe einmal Rot/grün mit Fischer und Schröder gewäht. Nie wieder."

,.,.,

Geht ja auch nicht. Die beiden stehen nicht mehr zur Verfügung.

Und die heutigen Vertreter der beiden Parteien funzen ja ganz anders.

Manche glauben aber, ein Grüner ist wie der andere, ein Roter wie der andere.

Über Jahrzehnte, gar Jahrhunderte.

In dem Fall braucht man auch nicht mehr nachzudenken, im Grunde über gar nichts mehr.

@15:30 von fathaland slim

>> Jeder ist seines Glückes Schmied...

...aber nicht jeder bekommt bei seiner Geburt einen Amboss geschenkt. -.-

Zu den den leitungslosen Einkommen

Ich kopiere dazu noch einmal folgenden Test:

***So zeigen die Berechnungen der Financial Times, dass die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre hierzulande um 29 auf 136 Personen gestiegen ist. Deren Vermögen sind im Jahr 2020 um mehr als 100 Milliarden Euro oder drei Prozent der Wirtschaftsleistung Deutschlands angewachsen – während diese im gleichen Zeitraum um circa 170 Milliarden Euro oder 4,9 Prozent schrumpfte.***

Warum fällt den Usern, die sich hier totlachen, von Neid schwadronieren, einen Stundenlohn von 13 Euro für Schlaraffenland halten, eigentlich hierzu nichts ein?

15:18 von frosthorn

Zu dem bekannten Spruch von Marie-Antoinette.
Wenn sie sich kein Brot leisten können,sollen sie eben Kuchen essen.
Unter Historikern ist es aber umstritten,ob sie das wirklich so gesagt hat.
Das aber nur nebenbei.
In der Sache habe ich ihren Einwand schon verstanden.
Ohne dem User Sisyphos3 jetzt all zu sehr beipflichten zu wollen.
Schaffung von Wohneigentum ist durchaus möglich,wenn man das will.
Erfordert allerdings vor allem auch in jungen Jahren eine gewisse Disziplin und das richtige setzen der Prioritäten.
Kann dabei nicht zuletzt mich selbst,aber auch Bekannte als Beispiel nennen.
Eine Möglichkeit ist das Modell der Bausparverträge,was auch mir geholfen hat und ich immer noch laufen habe.

Gelobtes Land

Glücklicherweise merken die Leute schnell, daß diese linken Heilsversprecher/innen erst den "Gutverdienenden" das Geld wegnehmen müssen, wenn sie "ihre" Klienten damit bedienen wollen...die Frage ist nur, glauben die Linken wirklich, daß sie den "Reichen" ihr Geld so einfach wegsteuern können...es geht ja nicht um die wenigen Superreichen, sondern um die vielen Leistungsträger in dieser Gesellschaft - Ärzte, Ingenieure, Angestellte, Beamte usw. - immer das gleiche Programm: bloßes umverteilen...wer hat da noch Lust, so eine einfältige Partei zu wählen.

Oscar mit "k" natürlich

damit da keine Gereiztheiten aufkommen.

@16:23 von Schweriner1965

"..........Sicher. Wenn einer nicht genug Geld für die Miete hat, soll er sich doch einfach ein Haus kaufen!......

Hat der Forist schon mal gepostet. Ich bin seiner Empfehlung gefolgt, aber die Bank wollte mir einfach keinen 6stelligen Kredit geben."

Das ist de Teufelskreis der Deutschen Politik, die scheint gegen Eigentum für Ärmere zu sein.
In den USA / Canada gibt es Trailer-Parks, der Trailer ist günstig, die Landmiete auch, da kann man sparen um das benötigte Eigenkapital für was Richtiges zusammen zu bekommen.
Die Regierung legt keine Projekte auf wo kleine Leute aus der Miete rauskommen, da zahlen die lieber Mietzuschuss um die Reichen zu stützen!!!!!

Am 20. Juni 2021 um 14:47 von Sisyphos3

Am 20. Juni 2021 um 14:47 von Sisyphos3
kommt einem bekannt vor

Zustimmung, sei noch dazu gesagt, Mietendeckel?? wenn die Kosten und Steuern auch nen Deckel griegen,wuerde das sinn machen.

Am 20. Juni 2021 um 16:53 von schabernack

Am 20. Juni 2021 um 16:53 von schabernack
15:23 von 0_Panik

« Und wieso ist die Bundesregierung in keinster Weise in der Lage selber günstigen Wohnraum anzubieten?»
Was soll sie denn noch alles machen?
Essen ausliefern und Rasen mähen fällt mir noch ein.

LOL Staubsaugen und Geschirr spülen.

Ich als Supermarktverkäuferin .....

Ich als Supermarktverkäuferin bin sooooo dankbar für die tollen Tips, denn sowas sagt uns ja keiner! Nun weiß ich endlich, was besser ist als der Sparstrumpf unter der Matratze. Meine 4 Kinder werden es mal besser haben als ich, ganz gewiss!
.
"Eine Rente erarbeitet man sich, so zumindest meine Vorstellung
Vermögenssteuer, der übliche Neidgedanke, wie beim Erben etc. auch
Mindestlohn, eine angemessene Bezahlung wäre meine Definition
und Mietendeckel, wenn einer glaubt die Miete sei zu hoch, der Vermieter verdient sich ne goldene Nase -> eben selber Wohneigentum erwerben den Gewinn selber einsacken" @Sisyphos3

16:28 von Gvmm

Oder andersrum: Das Problem mit den Linken sind die Waehler und deren Erwartungen, die von den etablierten Parteien (und dem System) konditioniert wurden. Links greift direkt an und sagt: Mehr Geld zu "machen" ist in einer sozialen Gefuege keine akzeptable Motivation. Und ein soziales Gefuege zu schaffen und soziale Unruhen durch geschickte Manipulation zu verhindern und als sozialen Zusammenhalt und Frieden zu verkaufen ... um noch ungestoerter noch mehr Geld zu "machen" ist es auch nicht. (Klappt ja auch nicht) Links sein bedeutet, das zu analysieren und Gegenkonzepte zu suchen. Viele Leute, die Geld "gemacht" haben, dies weiterhin tun, und jene, die das auch wollen, die wollen Links einfach nicht. Die interne "Zwist"kultur der Linken ist permanentes Denken und Vielfalt. Das ist auch suspekt. Links ist fuer viele zuviel. Das Wahlprogramm ist entsprechend. Abgesehen davon, welches Wahlprogramm wurde schon jemals total umgesetzt, die Partei aber dennoch gewaehlt?

@ Christian Suhr

Wir haben einen Exportüberhang und sind abhängig von der Kaufkraft im Ausland, müssen uns durch Dumpinglöhne, Zollverzicht und Steuervergünstigungen sowie Wanderarbeiter immer billiger machen und Sie meinen, weiter so wäre die Lösung?

Zollverzicht? Zölle sind ein Mittel aus der kapitalistischen und nationalistischen Mottenkiste des 19. Jahrhunderts. Zölle gehören in einer Zeit des freien und fairen Handels abgeschafft.

Und in Deutschland gibt es keine billigen Wanderarbeiter, der Mindestlohn ist einer der höchsten weltweit. Deutschland zahlt gute Löhne und bietet innovative Produkte.

Vorschläge die nie umgesetzt werden zu schiebaer45 16:42

Ja, ein paar der Vorschläge haben etwas gutes, werden aber wohl nie oder nur verwässert umgesetzt. Die Linke, hier vertreten von Frau Wissler wollen gar keine Verantwortung, daher die Maximalforderungen. Ein Mehrheit für Rrg gab es schon seit vielen Jahren, 2005(?) nicht mehr. Daher dürfen Sie sich in 3 Monaten entscheiden, ein bischen soziale Entscheidungen mit Spd, ua Mindestlohn, -rente vielleicht umsetzen oder ganz gross in Träumen mit der Linken schwelgen, von denen aber gar nichts umgesetzt wird. Sie haben die Wahl, das ist schon mal mehr als in vielen anderen Ländern.

>> Ich war mein Leben lang

>> Ich war mein Leben lang Besserverdiener. Und ich fand es immer beschämend, dass jeder Niedriglöhner prozentual mehr in die Sozialkassen einzahlt als ich. Ich verlange nicht, dass Sie das verstehen. Aber wie Sie sehen, ist es nicht unmöglich. <<
.
.
„Warum fanden Sie das beschämend? Wenn ich mich an Ihren Beiträgen orientiere haben Sie doch sicherlich die Differenz an gemeinnützige Institutionen gezahlt?“

Das steht auch jedem absolut frei, das Geld, was er zu viel verdient, Bedürftigen zu geben.

Aber: viele, die das verbal verlauten lassen, dass das in ihrer DNA steckt, vergessen am Ende des Abends das verteilen.
Woran liegt es?
Hindern tut sie daran zumindest kein Außenstehender.

@eine -Anmerkung. 15:47

Das Thema Migration ist doch ziemlich ausgelutscht. Im Übrigen braucht Deutschland eine geregelte Migration, um den Bedarf An Arbeitskräften in den kommenden Jahren decken zu können. Erfreulich auch, dass ein Unternehmen wie Biontech, das von Bürgern mit Migrationshintergrund gegründet wurde, wirtschaftlich so erfolgreich ist und den Wissenschaftsstandort Deutschland gestärkt hat.

Damit wird die Linke keine Stimmen gewinnen

Den Deutschen geht es offensichtlich ausgesprochen gut. Linke Politik wird nur dann gebraucht, wenn es Menschen schlecht geht.

Die SPD und die Linke kommen laut letzten Umfragen zusammen nicht einmal auf 25% der Stimmen. Im Gegensatz dazu kommen Parteien rechts der Mitte (CDU FDP und AfD) auf 49%. Die beiden Parteien (FDP und AfD), die unseren Sozialstaat zugunsten der Reichen abbauen wollen, liegen mit 22% knapp hinter denen, denen die sozial schwächeren am Herzen liegen (soweit das für die SPD zutrifft).

Das Volk will keine soziale Politik. Das müssen die Linken irgendwann begreifen, wenn sie nicht unter die 5% Hürde fallen wollen.

Auch Beamte und Selbstständige sollen einzahlen

Noch mal Etwas zum Nachdenken.
Wir haben im Moment ca.5mio Beamte.
Das sind aber nicht alles Staatssekrätäre ,oder andere hochgestellte Personen.
Es fehlen heute schon Ca 90milliarden pro Jahr in der Rentenkasse.Glaubt wirklich jemand,die 5mio können mit ihren Beiträgen 90milliarden und bald 150milliarden Fehlbeträge auffangen?pffft.
Würden wir das Beamtentum abschaffen,hätten diese Leute ein Streikrecht.
Ich stelle mir gerade vor,das die Polizei mal 3-4 Monate streicken würde ,um mal ihre vor sich hergeschobenen Überstunden bezahlt zu bekommen,geschweige denn eine Lohnerhöhung wie teilweise in der freien Wirtschaft.Oder Feuerwehrleute in der nächsten Hitzewelle.oder,oder.
Ach und zum Argument ,zahl keine Miete,sondern kauf selber:
Es soll Menschen in Deutschland geben,die leben allein und wollen gar kein Haus oder eine grosse Eigentumswohnung,in der sie dann allein hocken und verblöden,weil sie gar nicht alle Räume nutzen können.

15:42 von frosthorn

aber sie haben doch sicherlich das geld, was ihnen der staat ihrer meinung nach zu wenig abgenommen hat, an org und andere vereine gespendet, wie annalena übrigens auch. dann sind sie doch auch moralisch auf der richtigen seite

"Teure Versprechen" ??

Wieso fällt das ausgerechnet bei der Linkspartei auf?

Der Atom- und Kohleausstieg von CDU/SPD wird auch mit Steuermilliarden erkauft, und der Strompreis bleibt für alle der teuerste in Europa.
Die FDP will sowieso immer nur die Steuern für "Leistungsträger" senken und gleichzeitig alles, was die Rendite schmälern könnte, mit Staatsknete subventionieren.
Und auch die Grünen versprechen viel, was erst durch massive Staatsförderung möglich gemacht wird.
Und alle wollen kräftig aufrüsten. Der ständig wachsende Rüstungsetat wurde hier noch nie mit "teuer" assoziiert.

Also bitte auf dem Boden bleiben.
Was die Linke fordert, wird den Binnenkonsum enorm ankurbeln und wird so durch Steuern wieder refinanziert ... so wird es doch sonst immer behauptet.

Teuer ist das linke Wahlprogramm nur für ein paar wenige Prozent der Bevölkerung, und die können sich das locker leisten.
Nenne wir es doch einfach "soziale Investition" und die Rendite ist eine glücklichere und fairere Gesellschaft.

@ Klärungsbedarf

Sie glauben also, wer so gerade mal eben seine Miete bezahlen kann, hat heimlich Geld gehortet, was er als Eigenanteil einer Immobilienfinanzierung verwenden kann ?

Mit einem mittleren Arbeitergehalt finanziert man bei uns in der Region was Eigenes. Klaro. Bei uns wohnt man im eigenen Haus, das kann auch das Elternhaus sein.

Und die niedrigen Zunsen sind wirklich fair für Arbeitnehmer, die dann halt nicht unfair viel für Darlehenszinsen an die Bank abdrücken müssen.

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