Kommentare - DDR-Aufstand vor 68 Jahren: "Der Wille zur Freiheit hat gesiegt"

17. Juni 2021 - 15:36 Uhr

Rund um den 17. Juni 1953 gingen in der DDR mehr als eine Million Menschen auf die Straße - doch die Freiheits-Proteste wurden blutig niedergeschlagen. Beim Gedenken in Berlin erinnerte Kanzleramtschef Braun an die Opfer.

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Kommentare

17:00, Miauzi

>>die CDU oder die FDP wurden 1946 auch von Leuten gegründet die im Reichstag FÜR Hitlers Ermächtigungsgesetz gestimmt hatten und ihn so zum Diktator machten!<<

Ganz besonders die FDP.

Ich empfehle das Buch von Gerhart Baum, "Freiheit. Ein Appell"

Am 17. Juni 2021 um 18:13 von Blitzgescheit

Zitat: Was mich dann aber wundert, ist dass er eine illegale Hausdurchsuchung gegen eine Berliner Rentnerin anordnet, die einen satirisch-kritischen Post auf Facebook gepostet hat, mit welchem sie die Doppelmoral von Hrn. Müller deutlich gemacht hatte.

Es ist ein Skandal, dass das Amtsgericht die Unverhältnismäßigkeit verkannt und einen Durchsuchungsbeschluss erlassen hat.

Falsch ist aber, dass die Hausdurchsuchung von Herrn Müller angeordnet wurde.

Soweit, dass ein Führer einfach eine solche Maßnahme anordnen kann, sind wir glücklicherweise nicht schon wieder.

Der Rechtstaat hat funktioniert. Das Landgericht hat die Maßnahme für rechtswidrig erklärt.

@ 18:31 von Blitzgescheit

Blitzgescheite Verdrehungen, kopiert aus dem üblichen copy&paste-Ordner. Wozu?
1. Was die "demokratische Wahl" anging, sollten Sie doch mittlerweile mitbekommen haben, dass das undemokratische von der afd kam, die den Landtag lahmlegen wollte, indem sie den eigenen Kandidaten geschlossen nicht wählte und stattdessen einen 5,x%-Mann der FDP wählte, der vorher jegliche Zusammenarbeit mit der afd ausgeschlossen hatte. Diese Wahl wurde übrigens nicht rückgängig gemacht, Kemmerich trat zurück.
2. Gegen Verträge und Gesetze wurde nicht verstoßen, oder können Sie mir erfolgreiche Klagen nennen? also...
3. Im Zusammenschlagen andersdenkender sind die Straßengangs der Rechten uneinholbar an der Spitze.
4. Es gibt keine "Schlägertruppe Antifa"; sollten doch auch Sie mittlerweile wissen.
5. Mit framing kennen Sie sich bestens aus, vergessen aber dabei den Blick in den Spiegel.
6. ... lassen Sie's doch mal, olle Kamelle u.v.m. zu bringen.
Ihr letzter Satz taugt nicht mal mehr zum Schenkelklopfen.

Unrechtsstaat

Schätzungsweise 80% der Staaten unserer Erde sind Unrechtsstaaten, wenn man der Definition dieses Begriffes folgt, die viele Foristen hier vertreten.

Ich halte es dann doch lieber mit Bodo Ramelow, der diesen von Fritz Bauer geschaffenen Begriff nur im Bauerschen Sinne verwendet sehen will.

Ich mag den Begriff „DDR-Diktatur“ nicht

Sicher gab es in der DDR ganz viele Dinge die nicht in Ordnung waren (übrigens weiß ich wovon ich rede, wir hatten Verwandte drüben und ich kenne die DDR aus eigener Erfahrung und der meines Vaters).

Aber manchmal kommt es wieder durch, dass mir der Gedanke in den Sinn kommt, dass die DDR das „bessere Deutschland“ war. Zumindest die Erben Albert Einsteins müssen wohl ähnlich gedacht haben: während die DDR Gedenkmünzen und -Briefmarken zu Ehren von Einstein herausbringen durfte, wurde dies der Bundesrepublik (bis heute!) untersagt.

@ Miauzi um 18:28

>keinerlei Rechtsgrundlage (im Grundsgesetz) für ein Volkseigentum <

Das ist so nicht ganz richtig.
Der Staat ist die Politische Organisation der Bevölkerung des Geltungsbereiches der Verfassung.
Staatseigentum, wie Infrastruktur, sind damit Volkseigentum.
Der Staat ist Letzteigentümer sämtlicher Güter in seinem Territorium,
und befugt im Falle von Nutzung die mit dem Öffentlichen Interesse unvereinbar ist dieses Eigentumsrecht einzufordern.
Gegebenenfalls, falls die Diskrepanz nicht auf Schuldhaftem verhalten des Besitzers basiert, ist eine Entschädigung fällig.
Das wäre dann die im Grundgesetz geregelte Enteignung.
Beschlagnahmen ohne Rückerstattungen sind ein anderer weg der Staatlichen Aneignung von Gütern (Drogen, Waffen ohne legale Besitzrechte usw.)

18:22 von Blitzgescheit

<< @Am 17. Juni 2021 um 18:15 von Sausevind

Zitat: "17:51 von Blitzgescheit
"... man möge mir nur ein Beispiel nennen, wo ein Land nicht bei Gewalt, Unfreiheit, Diktatur, Armut und Rückständigkeit geendet war, nachdem Linke meinten, auf die weniger "blitzgescheite" Idee zu kommen, einen sozialistischen Staat zu errichten."

,.,.,

Dann werden es die Rechtsradikalen ja richten. ;-)" <<

Wieso denken und reden Sie nur in Extremen?

,.,.,

1. Ich muss mich in meiner Antwort an Ihren Denkkreis anpassen, sonst verstehen Sie mich nicht.

2 Sie. wissen nicht, was ich denke und "nur" denke, und auch nicht, was ich "nur" rede.

xxx

<< Zitat: "Da wäre ja mal interessant, wie Herr Braun den Kapitalismus abschafft bzw. wie Sie sich das so vorstellen."

Wie ich in meinem Kommentar von 17.06.2021 - 17:53 ist diese Frage beantwortet. >>

.,.,.,

Nein. Da stehen nur leere Vokabeln.

18:31, Blitzgescheit

>>Zum Glück gibt es ja ein Bollwerk gegen die vielen Demokratie und Freiheitsfeinde: nämlich die AfD.<<

Sie wissen aber, daß die närrische Saison erst am 11.11. um 11:11 Uhr beginnt?

18:10 von Möbius

"Ich kenne nur zu gut die ganzen Rituale des 17. Juni."

,.,.,

Glaube ich Ihnen jetzt nicht so unbedingt.

xxx

"Natürlich hatte man in der DDR keine Wahl als sich dem „Sozialistischen Internationalismus“ verbunden zu fühlen."

,.,.,

Zumindest von der DDR haben Sie keine Ahnung.
"Man" hatte sehr wohl die Wahl.

Am 17. Juni 2021 um 18:31 von Blitzgescheit

Zitat: demokratische Wahlen rückgängig machen und/oder die Familie eines gewählten MP wie in Thüringen mit Gewalt bedrohen

Ersteres ist Ausfluss der Demokratie: Wählen und Abwählen (wobei dieser FDP-Mann nicht einmal abgewählt wurde, sondern zurückgetreten ist, weil er in Wirklichkeit keine Mehrheit hatte und weil seine Partei Druck machte).

Letzteres geht gar nicht - unter keinem denkbaren Gesichtspunkt - in keiner Richtung - gegen niemanden.

18:31 von Blitzgescheit

"Zum Glück gibt es ja ein Bollwerk gegen die vielen Demokratie und Freiheitsfeinde: nämlich die AfD."

,.,.,

Sie meinen im Ernst, eine Wiedererrichtung der Nazizeit wäre ein tolles Ziel für eine
Demokratie?

@fathaland slim

"Schätzungsweise 80% der Staaten unserer Erde sind Unrechtsstaaten, wenn man der Definition dieses Begriffes folgt, die viele Foristen hier vertreten."

Ich glaube aber nicht dass 80% dieser Staaten ihre Bürger mit Mauer und Stacheldraht einsperren und auch auf sie schiessen wenn Diese versuchen ihr Land zu verlassen .

Also ist der Begriff " Unrechtsstaat" für die damalige "DDR" nicht so ganz verkehrt , auch wenn Manche den sozialistischen Traum weiter träumen wollen .....

Zu 18:26 von derkleineBürger - und ...?

.. was wollen Sie uns mit den Zahlen und dem Vergleich BRD-DDR aus der "Quelle: Deutsche Bank 1992" sagen?

Wenn man zahlungsunfähig ist, ist man Pleite, völlig unabhängig von der Höhe der Schulden!

Die DDR war 1990 zahlungsunfähig und nicht erst da.
Die BRD war zu jeder Zeit zahlungsfähig!

u.a.:

http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m3208b.pdf

usw...

Am 17. Juni 2021 um 18:31 von Blitzgescheit

Zitat: Zum Glück gibt es ja ein Bollwerk gegen die vielen Demokratie und Freiheitsfeinde: nämlich die AfD.

Der Satz entält ein "n" zu viel.

Sprachlich muss es richtig heißen: Zum Glück gibt es ja ein Bollwerk gegen die viele (Anm. ohne "n") Demokratie und Freiheitsfeinde: nämlich die AfD

@Der Lenz, Zitat: "Der Staat

@Der Lenz,
Zitat:
"Der Staat ist die Politische Organisation der Bevölkerung des Geltungsbereiches der Verfassung.
Staatseigentum, wie Infrastruktur, sind damit Volkseigentum."
leider falsch - weil der Bürger keine Verfügungsgewalt darüber hat
Staatseigentum wird wie privates verwaltet und gehändelt
und
kan alleine schon deshalb KEIN Allgemein-Eigentum sein
ein Beispiel:
ein Park in einer Stadt mag kommunales Eigentum sein - da aber jederzeit die Verwaltung der Stadt ihren Bürgern ohne das diese darauf DIREKTEN Einfluss haben die Nutzung untersagen kann - ist dieser letztlich Privateigentum der Körperschaft Stadt und somit kein Eigentum der Allgemeinheit
die Anforderungen an Allgemein- bzw. Volkseigentum sind ein bissel höher
und
auch in der DDR waren diese NICHT gegeben

Zitat: "Die DDR war 1990

Zitat:
"Die DDR war 1990 zahlungsunfähig und nicht erst da."
und wieder die Telschik-Lüge die der CDU den Sieg bei der Volkskammerwahl 1990 bescherte.

Ja - die DDR hatte Auslandsschulden - sie hatte aber auch Auslands-Guthaben
und
genau letztere hat Telschik in böswilliger Absicht der Öffentlichkeit verschwiegen

Ihre ganze Argumentation fusst auf einer Lüge - die schon der damalige Bundesbank-Präsident entlarvt hatte

Zu 19:15 von Möbius -Nichtwissen oder ...?

.. Aber manchmal kommt es wieder durch, dass mir der Gedanke in den Sinn kommt, dass die DDR das „bessere Deutschland“ war. Zumindest die Erben Albert Einsteins müssen wohl ähnlich gedacht haben: während die DDR Gedenkmünzen und -Briefmarken zu Ehren von Einstein herausbringen durfte, wurde dies der Bundesrepublik (bis heute!) untersagt.

... böswillige Absicht?
Z.B.:
Bekanntmachung über die Ausprägung von deutschen Euro-Gedenkmünzen im Nennwert von 10 Euro (Gedenkmünze "Albert Einstein - 100 Jahre Relativität, Atome, Quanten")

Münz10EuroBek 2005-05
Ausfertigungsdatum: 11.05.2005

http://www.gesetze-im-internet.de/m_nz10eurobek_2005-05/BJNR141200005.h…

@Am 17. Juni 2021 um 19:37 von falsa demonstratio

Zitat: "Der Satz entält ein "n" zu viel.

Sprachlich muss es richtig heißen: Zum Glück gibt es ja ein Bollwerk gegen die viele (Anm. ohne "n") Demokratie und Freiheitsfeinde: nämlich die AfD"

Richtig.

Vollständigerweise hätten Sie aber noch darauf hinweisen müssen, dass ein Bindestrich fehlt, wie folgt: "Demokratie- und Freiheitsfeinde".

Wenn Sie sich als mein Sekretär qualifizieren wollen, müssen Sie beim Korrekturlesen noch präziser arbeiten.

19:38 von krittkritt

«Die DDR hatte am Ende 1/2 so viele Schulden wie die USA.
@18:08 von free Nawalny
Die DDR hatte am Schluss 16% Auslandsschulden, die USA 36%.»

Die USA konnte ihre Schulden aber zurückzahlen, und die DDR konnte das nicht. Das war das Kriterium.

@Am 17. Juni 2021 um 19:14 von falsa demonstratio

Zitat: "Es ist ein Skandal, dass das Amtsgericht die Unverhältnismäßigkeit verkannt und einen Durchsuchungsbeschluss erlassen hat.

Falsch ist aber, dass die Hausdurchsuchung von Herrn Müller angeordnet wurde."

Klar.

Eine Stadt mit strukturellen Problemen mit hochkriminellen Clans hat ja auch nichts Besseres zu tun, als Rentnerinnen ein Feeling von DDR 2.0 zu geben, weil diese einen satirisch-kritischen Kommentar über den regierenden OB Berlins abgibt.

19:36, John Koenig

>>@fathaland slim
"Schätzungsweise 80% der Staaten unserer Erde sind Unrechtsstaaten, wenn man der Definition dieses Begriffes folgt, die viele Foristen hier vertreten."

Ich glaube aber nicht dass 80% dieser Staaten ihre Bürger mit Mauer und Stacheldraht einsperren und auch auf sie schiessen wenn Diese versuchen ihr Land zu verlassen .<<

Sie wissen aber schon, was viele Staaten auf dieser Erde so alles mit ihren Bürgern anstellen?

Nach Osten war übrigens keine Mauer und kein Stacheldraht. Und auch kein Schießbefehl.

>>Also ist der Begriff " Unrechtsstaat" für die damalige "DDR" nicht so ganz verkehrt , auch wenn Manche den sozialistischen Traum weiter träumen wollen .....<<

Was hat denn die DDR mit dem sozialistischen Traum zu tun?

@schabernack, Zitat: "Die USA

@schabernack,
Zitat:
"Die USA konnte ihre Schulden aber zurückzahlen, und die DDR konnte das nicht. Das war das Kriterium."

Klar konnte sie diese zurück zahlen - dazu waren genügend Devisen-Guthaben da - siehe auch dazu Aussage des Bundesbank-Präsidenten der die Bilanz der DDR-Staatsbank hat überprüfen lassen.
Telschik hatte im Auftrag von Kohl aber nur die Schulden öffentlich genannt und somit die Legende von der Pleite-DDR in die Welt gesetzt

@ Miauzi um 19:42 von Miauzi

>leider falsch - weil der Bürger keine Verfügungsgewalt darüber hat
Staatseigentum wird wie privates verwaltet und gehändelt
und
kann alleine schon deshalb KEIN Allgemein-Eigentum sein<

Die Gesamtheit der Bürger hat in Demokratisch organisierten Staaten die Verfügungsgewalt. In repräsentativen, wie der in wir wir leben, indem durch Wahlen Repräsentanten bestimmt werden der die Verfügungsgewalt der einzelnen Regelt um auf diesem Weg individuell divergierende Interessen in Summe zufriedenzustellen; verschiedene Menschen haben verschiedene Ideen was mit dem Algemeineigentum geschehen sollte. Dies ist einer der wichtigsten Punkte in den Programmen der Politischen Parteien die als Vertreter der verschiedenen Interessen auftreten.
Eigentlich nicht schwer zu verstehen.

DIREKTEN Einfluss könnten nur "Private"Einzelpersonen haben, was wiederum dem Allgemeininterresse das potentiell vom individuellen verschieden, also nicht DIREKT ist, widersprechen könnte.

MIr wird schlecht

wenn ich wieder lese, wie die ganzen Leute, die im "goldenen Westen" gelebt haben, den dummen Ossis erklären wollen, was ein Unrechtsstaat ist, was Diktatur, wie die Ossis gelebt haben usw.
Die DDR ging auch deshalb unter, weil niemand auf die Menschen im Land gehört hat. Das gleiche wiederholt sich nun in der BRD. Auf einen Ossi hört ohnehin keiner, denn er ist ja noch ideologisch beeinflusst, die LInken sind alles alte SED -Kader (nach 31 Jahren....), nur die guten Menschen aus dem goldenen Westen sind die echten, guten Bundesbürger. Die neuen haben den Mund zu halten, weil sie im Osten lebten, sind eh fast alles Stasi-Leute oder zumindest Spitzel.
Toll, so wächst auseinander, was nicht zusammen passt.

@19:15 von Möbius

Ich mag den Begriff „DDR-Diktatur“ nicht

Ob Sie den Begriff nun mögen oder nicht, ändern nichts an der Tatsache, dass die DDR eine Diktatur war.

17. Juni: Rettung Ulbrichts.

@18:22 von Der Lenz
Ein interessanter Beitrag Ihrerseits.
Jetzt meine V.T.(?). Vielleicht weiß ja jemand mehr.
Vor vielen Jahren las ich eine Analyse, nach der der 17. Juni Ulbricht gerettet hatte. Demnach gab es innerhalb des Politbüros Auseinandersetzungen, bei denen Ulbricht fürchtete, abgelöst zu werden. Ein gewisser Kastner (?) mit guten Verbindungen auch in den Westen hätte Chancen gehabt.
Ulbrichts Clique provozierte mit einer unverfrorenen Normerhöhung die Arbeiter und erzwang dann das Eingreifen der Sowjets. Die waren angeblich zu diesem Zeitpunkt gar nicht so begeistert von Ulbricht.

Dass bei den Aufständen "Westler" auch noch mitgemischt haben, halte ich nicht für so unwahrscheinlich. Immerhin waren die Grenzen offen und in Berlin tummelten sich alle möglichen "Dienste" und Gruppierungen mit jeweils eigenen Zielsetzungen.

19:36 von John Koenig

«Also ist der Begriff " Unrechtsstaat" für die damalige "DDR" nicht so ganz verkehrt , auch wenn Manche den sozialistischen Traum weiter träumen wollen .....»

"Unrechtsstaat" ist ein zu sehr verallgemeinernder Begriff für die DDR. Es gab Felder der Rechtssprechung ohne politischen Bezug (bspw. Mord und Totschlag), bei denen sich die Justiz nicht großartig von der in der BRD unterschied.

Wer träumt denn so was, die DDR, UdSSR, CSSR & Co. seien sozialistisch gewesen zu ihrer Zeit …? Ganz schlechte und verworrene Träume.

Wo kommen Sie denn her

Es sitzen Stasinachfolger in den Parlamenten? was bitte schön sind Stasinachfolger? BND- oder Verfassungsschutzleute oder wen meinen Sie damit?
SED-Nachfolger - wir schreiben das Jahr 31 bzw. 32 nach der Wende. Da waren etliche der linken Parlamentarier überhaupt noch nicht geboren oder gingen in den Kindergarten - klar, wurden dort ideologisch beeinflusst, so dass sie nun die DDR wieder haben wollen...
Armes Deutschland, wenn man sowas liest, weiß man, dass es mit Deutschland bald zu Ende geht, wenn nicht bald das Denken beginnt.

18:20 von Francis Fortune

man sollte - wenigstens mal versuchen, wertneutral zu urteilen

es ist absolut unnötig die LINKE mit der SED gleichzusetzen
so wenig wie alles rechts der CDU per se als Nazis zu definieren
Ob man die Honeckers so einfach nach Chile ausreisen hätte lassen
das ist die Frage
andererseits nach 1945 war man auch nicht sehr ehrgeizig mit der Aufarbeitung und der "Bestrafung"
von daher ein grundsätzliches Problem, wie definiert man "Verbrechen" und wie geht man mit denen um

@Miauzi um 19:42

Nehmen wir ihr Beispiel:

>ein Park in einer Stadt mag kommunales Eigentum sein - da aber jederzeit die Verwaltung der Stadt ihren Bürgern ohne das diese darauf DIREKTEN Einfluss haben die Nutzung untersagen kann - ist dieser letztlich Privateigentum der Körperschaft Stadt und somit kein Eigentum der Allgemeinheit<

1. Nein kann sie nicht. Diese Entscheidung obliegt der gewählten Führung der Verwaltung.
Hat die vom Volk bestimmte Legislative ein Standardvorgehen das auf dem Willen der Mehrheit des Volkes basiert beschlossen, wird die Verwaltung angewiesen dem Volkswillen zu folgen und diesen umzusetzen.

Wenn die Bürger ein anderes vorgehen Wünschen gibt es diverse Wege diesem abweichenden Willen Einfluss zu verschaffen.
Letztlich kann die Gewählte Executive die Verwaltungen IMMER anweisen abweichend zum Standardvorgehen zu handeln.

Zu 19:45 von Miauzi - Wo sind sie nur geblieben?

.. die Auslands-Guthaben?!

Ja - die DDR hatte Auslandsschulden - sie hatte aber auch Auslands-Guthaben

Wie viel denn, wo genau.
Gibt's die vielleicht heute noch?

Zitat: "Die Gesamtheit der

Zitat:
"Die Gesamtheit der Bürger hat in Demokratisch organisierten Staaten die Verfügungsgewalt."
ja aber nicht über Eigentum - und schon gar nicht über Eigentum an Produktionsmittel

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen - ein Volks- oder Gemeinschafts- oder Allgemeineigentum als solches gibt es nicht.

Da hat sich der Kapitalismus schon rechtlich abgesichert.
*sarkasmus*

19:15 von Möbius

aber das ändert doch nix daran, daß mielke ein massenmörder war! auch, wenn er euch alle liebte!

@ krittkritt um 20:05

>Dass bei den Aufständen "Westler" auch noch mitgemischt haben, halte ich nicht für so unwahrscheinlich. Immerhin waren die Grenzen offen und in Berlin tummelten sich alle möglichen "Dienste" und Gruppierungen mit jeweils eigenen Zielsetzungen.<

Das ganze ist Historisch recht gut durchleuchtet, und ich bin nicht auf so etwas gestoßen.
Es wäre auch unlogisch, denn ein Vorwurf des Ostens, das die Westdienste vor allem aus Altnazies bestanden war ja richtig,
Und mit denen wollten die Linken Nazifeinde wirklich nichts zu tun haben.

19:58 von Miauzi

«Klar konnte sie diese zurück zahlen - dazu waren genügend Devisen-Guthaben da - siehe auch dazu Aussage des Bundesbank-Präsidenten der die Bilanz der DDR-Staatsbank hat überprüfen lassen.
Telschik hatte im Auftrag von Kohl aber nur die Schulden öffentlich genannt und somit die Legende von der Pleite-DDR in die Welt gesetzt.»

Auslands-Guthaben in Devisen müssen real "zu verflüssigen" sein, um sie zur Schuldentilgung anderswo einsetzen zu können. Guthaben beim Pleitier von nebenan nützen gar nicht, wenn der auch nicht zahlen kann.

Und Franz Josef Strauß besuchte immer den Osten so gerne, um Milliarden-Kredite der DDR für die BRD einzuwerben, weil die BRD ohne die sonst 1989 Pleite gegangen wäre.

Hat der Kohl nur verschwiegen, weil er den Strauß nicht mochte.

@ 19:37 von falsa demonstratio

Das sehe ich tatsächlich diametral anders:
Das "n" war in Ordnung, alles andere war zu viel.

wenn sie das so glauben?

von Sisyphos3 @

Ja.
Ich weiß es und habe es selbst erlebt und erfahren.

Die guten Jahren waren vorbei als Fischer und Schröder die Welt besser machen wollten.

@sausevind 19:24 Uhr: Erklären Sie doch mal!

Vielleicht kann man da ja noch was lernen ...

„ "Natürlich hatte man in der DDR keine Wahl als sich dem „Sozialistischen Internationalismus“ verbunden zu fühlen."

,.,.,

Zumindest von der DDR haben Sie keine Ahnung.
"Man" hatte sehr wohl die Wahl.“

Klar. Sie hatten die Wahl zwischen Karriere und Ausgrenzung. Zwischen EOS und Studium oder Maurerlehre. Es gab Ausnahmen, aber nur bei guten Beziehungen zu verdienten Genossen.

@schabernack, der von Strauss

@schabernack,

der von Strauss organisierte Kredit versorgte die DDR mit den nötigen Devisen um andere Kredite abzulösen und neue aufzunehmen
ja - dadurch ist eine Staatspleite abgewendet worden
nur war die auch 1990 noch abgewendet - denn die Guthaben waren wohl aus Sicht des Bundesbank-Präsidenten gut genug um die Verbindlichkeiten AUSREICHEND zu besichern.

ehrlich - um den Herbst 89, die Volkskammerwahl 1990 und letztlich das Treiben der treuhand existert ein derartiger Wust an Lügen, Halbwahrheiten und Legenden
ähm - wie lange noch sind Kohls Stasiakten für die Öffentlichkeit gesperrt??

Am 17. Juni 2021 um 20:19 von SinnUndVerstand

Zitat: Das sehe ich tatsächlich diametral anders: Das "n" war in Ordnung, alles andere war zu viel.

Ich habe ehrlich einen Augenblick gebraucht, bis ich es verstanden hatte. Jetzt lache ich laut hier rum.

Akzeptieren Sie dann bitte?

von Vaddern @
Tu ich.
Aber gut finden muss ich das nicht. SED Nachfolger werde ich nicht mehr Wählen. Mein Verwandten waren 40 Jahre isoliert und als Christen Repressalien Ausgesetzt. Jugendweihe- Kontra Kommunion oder Firmung. Das kann ich nicht vergessen oder vergeben.

"Der Wille zur Freiheit hat gesiegt"

Ist der Wille zur Freiheit noch lebendig? Siegen wir noch?

Nach 68 Jahren und der glücklichen Wiedervereinigung vor 30 Jahren zweifelt man doch ein wenig, wenn man manche Kommentare hier liest.

Freiheit die fehlt vermisst man.
Mehr als eine Generation hat die Abwesenheit von Freiheit und Demokratie nicht mehr erfahren. Sie sind keine Werte mehr für die man kämpfen will.

Verlernt, vergessen:
Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten, man muss ständig darum ringen und sie verteidigen sonst sind sie früher oder später weg.

20:15 von Miauzi

«Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen - ein Volks- oder Gemeinschafts- oder Allgemeineigentum als solches gibt es nicht.»

Man möge mir weit weg vom Leibe bleiben mit meinem Anteil an Volkseigentum an Parks und Zoos und Kinderspielplätzen, und ich nicht mal mehr zum Essen komme, weil ich 25 Stunden pro Tag irgendwas entscheiden muss, was denn mit mit dem Volkseigentum nun alles so werden und gemacht werden soll.

Genau deswegen gibt es auch kein Volkseigentum der ganz simplen Art, weil das noch schlimmer ist als an der Hacke Hundekacke.

20:24 von werner1955

Die guten Jahren waren vorbei als Fischer und Schröder die Welt besser machen wollten.
.
da bin ich vielleicht besonders empfindlich
aber ich fürchte mich vor "Weltverbesserern"
egal welcher Couloir
gerade diejenigen welche einem das Paradies versprechen
bringen gewöhnlich die Hölle auf Erden

@gman 19:45 Uhr: so war das bis zur Wende

Trotzdem vielen Dank für die Klarstellung. Offenbar hat sich die Erbengemeinschaft Einsteins das später noch einmal überlegt.

Aber bis zum Ende der DDR durfte die BRD keine Münzen oder Briefmarken zu Ehren Einsteins herausgeben, weil die Erben dies ablehnten.

Am 17. Juni 2021 um 19:02 von gman

" Der "Prager Frühling", ein Weg zu einem menschlichen demokratischen Sozialismus, wurde mit militärischer Gewalt und gegen das Volk mit Beteiligung der DDR-Volksarmee niedergeschlagen. "

Ich hab Ihnen den offiziellen Text ja verlinkt, wenn Sie die 30 einbeziehen, dann war die DDR natürlich beteiligt.
Wenn ich mich richtig erinnere, gibt auch irgendwo eine Erklärung warum die NVA nicht mit Truppen eingesetzt wurde.
Aber belassen wir es dabei, 53 und 68 ist Teil einer Geschichte, die vor 30 Jahren geändert wurde.

20:26 von Miauzi

«ehrlich - um den Herbst 89, die Volkskammerwahl 1990 und letztlich das Treiben der treuhand existert ein derartiger Wust an Lügen, Halbwahrheiten und Legenden.»

Man kann auch nicht erwarten, dass der in der Geschichte einzigartige Vorgang ohne Vorbilder aus der Vergangenheit … die Vereinigung zweier Staaten aus zwei grundlegend anderen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen … das Paradebeispiel für Transparenz und stringentes Handeln in allen Bereichen ist.

Eine große Mehrheit der Menschen in der DDR war 1990 dafür, dass es so geschah, wie es geschah. Und auch die Treuhand konnte nicht in der Bedienungsanleitung nachgucken, wie man es macht, weil nie wer zuvor so was gemacht hatte.

Hinterher was besser gekonnt hätte man immer, wenn man das gewusst hätte, was man gar nicht wissen konnte, als man was entscheiden musste. War ja auch nichts zu entscheiden mit dabei à la: "… besser mal was abwarten, hat auch noch Zeit bis nächstes Jahr …".

@Vielfalt 20:04 Uhr: die DDR war keine Demokratie

Aber eine „Diktatur“ (so wie der Führerstaat des 3. Reiches) war sie eben auch nicht.

Es ist schwer die Staatsform der DDR korrekt zu definieren. Honecker war kein Alleinherrscher. Am ehesten noch bündelte das Politbüro alle Macht - obwohl die SED Bezirkschef ebenfalls sehr einflussreich waren (vergleichbar Westdeutschen Ministerpräsidenten). Und auf Kommunalebene gab es zuletzt tatsächlich demokratische Strukturen.

@ Sisyphos3

gerade diejenigen welche einem das Paradies versprechen bringen gewöhnlich die Hölle auf Erden

Das hat George Orwell in seiner Fabel Farm der Tiere 1945 auch schon gewusst. Und damit den Aufstieg und Fall der DDR vorweggenommen.

@ wenigfahrer

Aber belassen wir es dabei, 53 und 68 ist Teil einer Geschichte, die vor 30 Jahren geändert wurde.

Die Geschichte ist geblieben, aber wir Ostdeutschen haben uns von der propagandistischen Sicht auf sie frei gemacht.

Zu 20:33 von Möbius

@Miauzi 19:45 Uhr: nicht zu vergessen die DDR Patente
Die nach der Wende gewinnbringend von Westdeutschen Firmen zu Geld gemacht wurden.

Ja gerne, man darf ein bisschen träumen:
"https://www.wihel.de/es-war-nicht-alles-schlecht-elsist-das-elektro-aut…"

Vermutlich sind der E-Golf und der TESLA ein Nachbau und VW und Elon Musk profitieren immer noch vom DDR-Patent.

"ein bisschen"=
..ein klein wenig, dann sollte man schnell zur Realität zurückkehren.

20:48 von Möbius

Honecker war kein Alleinherrscher
.
sicherlich nicht
aber so wenig wie nur Hitler "der böse Wolf war" umgeben von "unschuldigen Lämmern"
so wenig war Honecker, wie sie richtig schreiben allein verantwortlich
denke Macht ist ne kompliziert Sache

Wir wurden gedemütigt

Die Geschichte dieses Volksaufstandes ist auch die Geschichte unserer Entmündigung und Demütigung durch das SED Regime.

@ Miauzi um 20:15

>Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen - ein Volks- oder Gemeinschafts- oder Allgemeineigentum als solches gibt es nicht.

Da hat sich der Kapitalismus schon rechtlich abgesichert.
*sarkasmus*<

Sich die Augen zu halten und "Lala" singen ist nicht Sarkasmus

und Nein. Der Kapitalismus ist nicht von der Verfassung geschützt.
E gibt von Zeit zu Zeit initiativen um das zum erreichen aber es ist nicht mit den Grundartikeln kompatibel,

@ 20:48 von Möbius

Aber eine „Diktatur“ (so wie der Führerstaat des 3. Reiches) war sie eben auch nicht.

Habe ich auch nicht behauptet.
Diktaturen gibt es in verschiedenen Formen.

Es ist schwer die Staatsform der DDR korrekt zu definieren.

Im Gegenteil. Die Staatsform der DDR ist sehr leicht zu definieren: eine sozialistische Diktatur.

Honecker war kein Alleinherrscher.

Eine kleine Gruppe/Junta/Familie kann auch diktatorisch regieren, z. B. Honecker. Mielke, Honecker

@ Möbius

... obwohl die SED Bezirkschef ebenfalls sehr einflussreich waren (vergleichbar Westdeutschen Ministerpräsidenten).

Das ist falsch bis zur Peinlichkeit. Die Bezirkschefs waren Parteifunktionäre, die in keinster Weise über eine demokratische Legitimation verfügten.

Und auf Kommunalebene gab es zuletzt tatsächlich demokratische Strukturen.

In keinster Weise. Ich bin überzeugt, dass die örtlichen Parteikader sich nicht mal die Mühe machten, die Alibi-Wahlen auch nur auszuzählen.

Zu 20:40 von Möbius DDR - Einstein

@gman 19:45 Uhr: so war das bis zur Wende
Trotzdem vielen Dank für die Klarstellung. Offenbar hat sich die Erbengemeinschaft Einsteins das später noch einmal überlegt.
Aber bis zum Ende der DDR durfte die BRD keine Münzen oder Briefmarken zu Ehren Einsteins herausgeben, weil die Erben dies ablehnten.

@Möbius, so ganz kann das nicht stimmen. Z.B. hat die Deutsche Bundespost 1979 eine Briefmarke zu Ehren Einsteins herausgebracht:

"https://de.wikipedia.org/wiki/Briefmarken-Jahrgang_1979_der_Deutschen_B…"

@ Möbius

nicht zu vergessen die DDR Patente, Die nach der Wende gewinnbringend von Westdeutschen Firmen zu Geld gemacht wurden.

Ich vermute, dass das vor dem Zusammenbruch vom Regime in seinem Devisenhunger schon längst verhökert wurde. Denn ich konnte bei Recherchen kein einziges Patent finden, das nach der Wende an eine westdeutsche Firma gegangen wäre.

Die CDU hatte die meisten Stasi-IMs in der letzten Volkskammer.

Und nicht die PDS als Nachfolger der SED.
Gemeinsam hatten sie sich mit Händen und Füßen in einer emotionellen Sitzung dagegen gewehrt, dass die Ergebnisse der internen Ermittlungen zur Stasimitarbeit öffentlich gemacht wurden.

Interessant: Frau Wagenknecht durfte nach dem Abitur nicht studieren, sie war nicht konform genug. Frau Merkel dagegen machte Karriere.

@Vielfalt 20:59 Uhr: was ist eine „Sozialistische Diktatur“?

Politologen sprechen von einer „sozialistischen Demokratie“. Es war ein Einparteiensystem, gewiss, aber wer den Machtanspruch der Partei nicht grundsätzlich in Frage stellte konnte intern recht offen debattieren (ähnlich wie heute in China). Es gab auch Wahlen, Abstimmungen etc.

Nur die Volkskammerwahl bot tatsächlich nur eine Scheinauswahl.

Die Wandlitzer Machtclique war jedenfalls keine „Junta“.

@Miauzi

Sie sind in der DDR aufgewachsen, ich bin Kölner.

1972 war ich 7 Jahre alt, und habe meine Eltern belabert, wir müssen im Sommer im Urlaub die Oma in der Nähe von Greifswald besuchen fahren, die ich noch nie gesehen hatte. Eine echte Tante mit Mann und Familie gab es dort noch dazu.

Widerwillig wohl schon wissend, hat mein Vater einen Einreiseantrag gestellt. War seine Mutter. Die Tante und der angeheiratete Onkel waren Gummiohren, der Onkel auch ein größeres.

Einreisen durften wir nicht, weil die uns nicht sehen wollten (oder durften … keine Ahnung). Denkt man sich als 7-Jähriger dann so was dabei. Der Staat der Idioten, der nicht will, dass ich mich mit meiner Oma treffe. Wen anderes als Einladenden in DDR hatte ich nie. Verbotenes Land bis 1989 für den Jung uss Kölle.

Später lernte ich zu wissen, kein Land der Idioten.
Aber eins der Trottel in der Staatsführung forever bis zum Ende.

Eine deutsch-deutsche Geschichte, keine schlimme.
Die schlimmen waren im Osten bei anderen !

re möbius

"Es gab auch Wahlen, Abstimmungen etc. "

Nur waren die halt alles andere als demokratisch.
Ihre Versuche, die DDR-Diktatur zu beschönigen und allen Ernstes demokratische Strukturen und Vorgänge herbeischreiben zu wollen, scheitern an den Fakten...

@ Möbius um 21:21

>Politologen sprechen von einer „sozialistischen Demokratie“.<

Gibts bestimmt. Es gibt ja auch Virologen die Sarscov2 Harmlos nennen.

Der Allgemeine wissenschaftliche Konsens ist ein anderer.

@21:21 von Möbius

Nur die Volkskammerwahl bot tatsächlich nur eine Scheinauswahl.

Nur die Volkskammerwahl?
Somit war die DDR auf der höchsten und mächtigsten Ebene eine Diktatur. Also was die DDR eine Diktatur.

Es gab auch Wahlen, Abstimmungen etc.

Solche "Wahlen" und "Abstimmungen" gibt es in den meisten Diktaturen.

21:04 von Hartz-IV-Ossi @ Möbius

" .. obwohl die SED Bezirkschef ebenfalls sehr einflussreich waren (vergleichbar Westdeutschen Ministerpräsidenten).

Das ist falsch bis zur Peinlichkeit. Die Bezirkschefs waren Parteifunktionäre, die in keinster Weise über eine demokratische Legitimation verfügten."

ich hoffe, @Möbius meinte den Vergleich nur bezüglich des Einflussreichtums

"Und auf Kommunalebene gab es zuletzt tatsächlich demokratische Strukturen.

In keinster Weise. Ich bin überzeugt, dass die örtlichen Parteikader sich nicht mal die Mühe machten, die Alibi-Wahlen auch nur auszuzählen."

Formal vermutlich schon - am Ende haben sicher nicht viele es gewagt, den Wahlzettel ungültig zu machen, ansonsten gab es ja nur Blockparteien zu wählen .

@Möbius schaut sehr "ostalgisch" zurück, meiner Meinung nach, ich mußte darüber nachdenken, was weiter oben mit dem "4. Programm" gemeint war, inzwischen vermute ich, dass das DDR- Fernsehen aus Sicht von Westdeutschland gemeint sein könnte, bin aber nicht sicher

15:43 von werner1955: Unrechtsstaat

<< Und die SED Nachfolger stellen jetzt schon wieder einen Ministerpräsidenten und der MP sagt:
Die DDR war kein "Unrechtstaat". >>

Ramelow sagt, die DDR sei kein Rechtsstaat. Er will aber das Wort "Unrechtsstaat" nicht benutzen, weil es in den sog. "Auschwitz-Prozessen" seine Wurzeln hat.
D. h. so wie Sie es Ramelow unterstellen ist es also nicht.
Im übrigen sind die Linken eine demokratische Partei, so dass ein Vergleich mit der SED fehl am Platze ist.
Ehemalige SED-Mitglieder sind im übrigen nicht nur bei den Linken zu finden, sondern in allen anderen Parteien auch!

Zu 20:41 von wenigfahrer "offizieller Text!?

Am 17. Juni 2021 um 19:02 von gman
" Der "Prager Frühling", ein Weg zu einem menschlichen demokratischen Sozialismus, wurde mit militärischer Gewalt und gegen das Volk mit Beteiligung der DDR-Volksarmee niedergeschlagen. "
-
Ich hab Ihnen den offiziellen Text ja verlinkt, wenn Sie die 30 einbeziehen, dann war die DDR natürlich beteiligt.
Wenn ich mich richtig erinnere, gibt auch irgendwo eine Erklärung warum die NVA nicht mit Truppen eingesetzt wurde.
Aber belassen wir es dabei, 53 und 68 ist Teil einer Geschichte, die vor 30 Jahren geändert wurde.

Welcher Link, kann keinen finden. Welcher "offizielle Text"; amtlich von wem zertifiziert- wikipedia?
Was soll das Spiel? Wenn die DDR-Volksarmee nicht mit Divisionen an der Besatzung teilgenommen hat, so war sie unstreitig mit diesen unterstützender Teil der Truppen des Warschauer Paktes die in die Tschechoslowakei einmarschiert sind und den Prager Frühling zerschlagen haben.
Man nennt das mindestens Mittäterschaft.

@Karl Maria Jose... 20:16 Uhr: Mielke

Mielke war, nach allem was wir wissen, ein Mörder (er war beteiligt an dem Erschiessen zweier Polizisten 1932).

Außerdem hat Mielke mehrfach Regimekritiker mit dem Tod gedroht bzw. deren Tötung befohlen.

Ein „Massenmörder“ ist für mich Pol Pot, das war noch mal ein anderes Kaliber.

Mielke allerdings hat als Stasichef einem Unrechtssystem vorgestanden, dessen Aufgabe die Bespitzelung und Drangsalierung vieler unbescholtener Menschen war, mit dem Ziel, die Staatsmacht in den Händen der SED zu halten.

21:21 von Möbius

"Politologen sprechen von einer „sozialistischen Demokratie“. Es war ein Einparteiensystem, gewiss, aber wer den Machtanspruch der Partei nicht grundsätzlich in Frage stellte konnte intern recht offen debattieren (ähnlich wie heute in China). Es gab auch Wahlen, Abstimmungen etc."

Sie können einem wirklich Angst machen

"Nur die Volkskammerwahl bot tatsächlich nur eine Scheinauswahl.

Die Wandlitzer Machtclique war jedenfalls keine „Junta“."

Sagen Sie das bitte den Opfern der Diktatur

@ Möbius

... aber wer den Machtanspruch der Partei nicht grundsätzlich in Frage stellte konnte intern recht offen debattieren (ähnlich wie heute in China). Es gab auch Wahlen, Abstimmungen etc.

Unter etc. sind sicher die politischen Häftlinge subsummiert? Oder?

Ich bin von dieser Art der Geschichtsklitterung sehr unangenehm berührt. Das ist nicht aufrichtig.

21:16 von krittkritt

Interessant: Frau Wagenknecht durfte nach dem Abitur nicht studieren, sie war nicht konform genug. Frau Merkel dagegen machte Karriere.
.
meinen sie das sollte einem zu denken geben ?

@gman 21:08 Uhr: es geht um den photoelektrischen Effekt

Und nicht um Einstein selbst. Sein Name ist genannt (das konnten die Erben schlecht verhindern).

Einsteins Konterfei ist nicht abgebildet.

Die DDR hingegen hat zahlreiche Briefmarken und Münzen mit Einsteins Konterfei herausgegeben.

Übrigens auch eine 5M Münze in genau dem Jahr 1979, dass Sie genannt hatten!

Darstellung: