DDR-Aufstand vor 68 Jahren: "Der Wille zur Freiheit hat gesiegt"

17. Juni 2021 - 15:36 Uhr

Rund um den 17. Juni 1953 gingen in der DDR mehr als eine Million Menschen auf die Straße - doch die Freiheits-Proteste wurden blutig niedergeschlagen. Beim Gedenken in Berlin erinnerte Kanzleramtschef Braun an die Opfer.

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Kommentare

vor 68 Jahren:

Und die SED Nachfolger stellen jetzt schon wieder einen Ministerpräsidenten und der MP sagt:

Die DDR war kein "Unrechtstaat".

Nicht der Wille war es...

... Sondern am Ende das Unvermögen der gesamten DDR-Staatsführung (+Stasi-Apparat) einen Staat/Gesellschaft mit einem tatsächlichen wirtschaftlichen tragfähigen Background zu gestalten.

Solange damals die Sowietunion das wirtschaftliche Rückgrat der DDR bildete, da ging es noch mehr schlecht als recht.

Als die Sowietunion zerfiel, fiel auch der DDR-Staat wirtschaftlich in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

Fazit :
Die DDR war der erste Staat, der die Staatsinsolvenz vollzog.
Das Ende vom Lied:
Die damalige West-Zone hat die damalige Ost-Zone aufgekauft.

Am 17. Juni 2021 um 15:43 von werner1955

Zitat: und der MP sagt: Die DDR war kein "Unrechtstaat".

Haben Sie sich schon einmal mit der Argumentation derer, die die DDR nicht als Unrechtstaat bezeichen wollen, befasst?

Wollen Sie die Erklärung des Landesverbandes Thüringen der LINKEN zur Kenntnis nehmen: "Die DDR war eine Diktatur, kein Rechtsstaat. Weil durch unfreie Wahlen bereits die strukturelle demokratische Legitimation staatlichen Handelns fehlte, weil jedes Recht und jede Gerechtigkeit in der DDR ein Ende haben konnte, wenn einer der kleinen oder großen Mächtigen es so wollte, weil jedes Recht und jede Gerechtigkeit für diejenigen verloren waren, die sich nicht systemkonform verhielten, war die DDR in der Konsequenz ein Unrechtsstaat."

wer hätte das gedacht

und heute wie gestern versuchen linksextremisten, die von den medien liebevoll als aktivisten bezeichnet werden, polizisten zu ermorden in der rigastrasse des rrg senats in berlin

Werner

Wenn man berücksichtigt, dass die DDR gemacht hat, was in ihren Gesetzen stand, war sie kein Unrechtsstaat. Die haben sich schließlich an Gesetze gehalten. Dass die Gesetze Murks waren, ist das Problem.
Wenn man sich sowas von Alt-Sed-Schergen anhören muss, weiß man nicht, ob man lachen oder kotzen sollte.

um 15:43 von werner1955 vor

um 15:43 von werner1955
vor 68 Jahren:
Und die SED Nachfolger stellen jetzt schon wieder einen Ministerpräsidenten und der MP sagt:

Die DDR war kein "Unrechtstaat".

-> hier mal Originalzitate,die dieser Herr wirklich gesagt hat & nicht,was irgendwer behauptet, dieser gesagt zu haben:

»Der Begriff ›Unrechtsstaat‹ aber ist für mich persönlich unmittelbar und ausschließlich mit der Zeit der Nazi-Herrschaft und dem mutigen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer und seiner Verwendung des Rechtsbegriffs «Unrechtsstaat» in den Auschwitz-Prozessen verbunden.«

sowie
»Die DDR ist kein Rechtsstaat gewesen, sie war eine Diktatur«

Zitat: "Erst mit der

Zitat:
"Erst mit der Wiedervereinigung sei das Ziel der Aufständischen von einst erreicht worden."
Äh Aufstand 1953??
O-Ton meiner Mutter:
" wir haben für die Rücknahme der Normerhöhung gestreikt - aber nicht für das Ende der DDR"

also inwiefern hat die Wiedervereinigung von 1990 etwas mit den Arbeitsnormen von 1953 zu tun?
Gar nix!

1953 ging es auch nicht um Reisefreiheit oder faire Wahlen so wie 1989/90
(und das schreibe ich als jemand der bei letzterem aktiv dabei war)

aus meiner Sicht haben beide Ereignisse nix oder nur sehr wenig miteinander zu tun

das einzige was sie vielleicht gemeinsam haben:
sie werden von konservativer Seite für ihre politische Propaganda vereinahmt

ich als Beteiligte von 1989 finde das widerlich
und bevor jetzt jemand damit kommt och wäre vom System bevorzugt worden...
..nada - nix da - ich wurde politisch verfolgt

@0_Panik

Auch wenn ich prinzipiell ein Befürworter von Null Panik bin (Angst frisst Hirn) muss ich hier klar widersprechen; kurz: Nicht die Sowjetunion bildete das wirtschaftliche Rückgrat der DDR sondern die DDR das wirtschaftliche Rückgrat der Sowjetunion. Belege? Bitte sehr:

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Reparationen_nach_dem_Zweiten_We…

Die Sowjetunion hat tatsächlich das militärische Rückgrat gebildet. Man kann auch sagen die DDR Bevölkerung (und eigentlich der ganze Ostblock) wurde militärisch besetzt gehalten und wirtschaftlich ausgebeutet.

Am Ende war es aber auch nicht der Wille des Volkes, sondern die Nichtverlängerung der Ausländischen Kreditlinien die die DDR zu Fall brachten. Während heutzutage sehr viele Länder eine Verschuldung von deutlich über 100% haben (und auch damals hatten) wurde dies der DDR nicht gewährt. Und deshalb musste man zusperren (Alternativen waren Lohnkürzungen und Erhöhung von Arbeitsnormen - beides hätte zu massiven Streiks geführt)

16:03 von Karl Maria Jose..

"wer hätte das gedacht

und heute wie gestern versuchen linksextremisten, die von den medien liebevoll als aktivisten bezeichnet werden, polizisten zu ermorden in der rigastrasse des rrg senats in berlin"

,.,.,

Verbale Hetze - vor allem, wenn sie mit Halbwahrheiten bespickt ist - versucht ja ebenfalls, durch Verlogenheit unseren Staat zu ruinieren.

Der Stil, den Sie benutzen, erinnert mich sehr an die DDR.

@ 16:18 von Ein_Nutzer

Na ja, das auch die DDR das wirtschaftliche Rückgrat der Sowietunion war, ist glaubhaft.

Aber eben nicht nur.

Ist schon richtig.
Die DDR konnte Kredite nicht mehr zurück zahlen, auch an die damalige West-Zone nicht.
Am Ende :
Staatspleite.

16:22 von Sausevind

was ist denn falsch, wenn man/divers die wahrheit sagt.? die gesinnung, die nicht zu den meissten linkssocialisierten foristinnen hier passt?

rer Truman Welt

Tja, das ist Geschichte!
Das System schlägt andere Wege ein!

Zitat: "Am Ende war es aber

Zitat:
"Am Ende war es aber auch nicht der Wille des Volkes, sondern die Nichtverlängerung der Ausländischen Kreditlinien die die DDR zu Fall brachten."
Falsch - da ist jemand auf die Kredit-Lüge von Kohl und Telschik herein gefallen.

Die DDR war zu keiner Zeit von einem Zahlungsausfall im Bereich der Devisen betroffen - es standen auch keinerlei Kreditlinien vor dem AUS.

Das was im Frühjahr 1990 fast alle Zeitungen abgedruckt haben war eine Lüge von Telschik - die sogar dazu führte das der damalige Bundesbank-Präsident zurück trat.
Denn der hatte am Tag zuvor die Bilanz der DDR-Staatsbank veröffentlicht - neben den Schulden hatte diese auch Guthaben - so das es für die Kredite keine Unterdrckung gab.
Nur diese Guthaben wurden schlicht weg "untern Tisch" fallen gelassen.

Das ganze diente als Manöver in der Wahl zur Volkskammer - bei der die Ost-CDU zu dem zeitpunkt noch hoffnungslos zurück lag.
Am Wahlabend konnte man sehen das dieses Manöver erfolg hatte.

@ 15:52 von falsa demonstratio

"Wollen Sie die Erklärung des Landesverbandes Thüringen der LINKEN zur Kenntnis nehmen: "Die DDR war eine Diktatur, kein Rechtsstaat. Weil durch unfreie Wahlen bereits die strukturelle demokratische Legitimation staatlichen Handelns fehlte, weil jedes Recht und jede Gerechtigkeit in der DDR ein Ende haben konnte, wenn einer der kleinen oder großen Mächtigen es so wollte, weil jedes Recht und jede Gerechtigkeit für diejenigen verloren waren, die sich nicht systemkonform verhielten, war die DDR in der Konsequenz ein Unrechtsstaat."" Und das konnte jeder, der damals lebte erkennen. Aber dennoch hat die Partei, die damals SED hieß und heute Die Linke heißt, sich nicht radikal mit ihrer Geschichte und dem Schaden, den sie Millionen Menschen bereitet hat, auseinandergesetzt und sich aufgelöst. Wie können diejenigen, die damals nicht die Wahrheit erkennen wollten, uns heute erzählen, sie wüssten, wie es richtig sein müsste? Die Linke war und ist durchsetzt von Unterstützern jener Diktatur.

"Der Wille zur Freiheit hat gesiegt"

Und darum sitzen die SED- und Stasinachfolger in den Parlamenten, bilden mit SPD und Grüne Koalitionen und werden von Merkel u.a. in Thüringen unterstützt.

@ 16:14 von Miauzi

"" wir haben für die Rücknahme der Normerhöhung gestreikt - aber nicht für das Ende der DDR"" Richtig, es wurde also für ein Mitbestimmungsrecht gestreikt, wenigstens in dem engen Rahmen der eigenen Arbeitsverhältnisse (ist ja schon ein starkes Stück, dass man für sowas im "Sozialismus" streiken muss). Damit wurde aber gegen das Prinzip der Diktatur, der vollständigen Bestimmung aller Verhältnisse durch die SED-Parteihierarchie (und letztlich der KPdSU) gestreikt. Ob bei einer damaligen Gewährung eines sogar politischen Selbstbestimmungsrechts das Ende eine Vereinigung mit dem Westen gewesen wäre, kann niemand sagen - spannenderweise war die Aussicht auf eine politische Selbstbestimmung in der DDR und im ganzen Ostblock zu utopisch, um überhaupt in Erwägung gezogen zu werden.

Am 17. Juni 2021 um 16:30 von Autograf

Zitat: Aber dennoch hat die Partei, die damals SED hieß und heute Die Linke heißt, sich nicht radikal mit ihrer Geschichte und dem Schaden, den sie Millionen Menschen bereitet hat, auseinandergesetzt und sich aufgelöst. Wie können diejenigen, die damals nicht die Wahrheit erkennen wollten, uns heute erzählen, sie wüssten, wie es richtig sein müsste? Die Linke war und ist durchsetzt von Unterstützern jener Diktatur.

Das mag sein. Sicherlich wissen sie das besser als ich.

Das war aber nicht mein Thema.

Es ist mir aber auch als Westbürger über 30 Jahre nach dem Mauerfall ehrlich gesagt ziemlich schnuppe.

16:27 von Karl Maria Jose...

Am 17. Juni 2021 um 16:27 von Karl Maria Jose.....

16:22 von Sausevind

was ist denn falsch, wenn man/divers die wahrheit sagt.? die gesinnung, die nicht zu den meissten linkssocialisierten foristinnen hier passt?

___

Ich habe da mal eine Frage:
Sie haben "linkssocialisierten" geschrieben. Vermischen Sie unbewusst Englisch und Deutsch?
Mögen eher Menschen der rechten Seite doch lieber das "reine" Deutsch -.-
Wenn Sie aber der Mitte angehören, dann habe ich nichts gefragt.
Links können Sie ja nicht sein, auf die dreschen Sie ja immer ein weil Sie sie nicht gerade mögen

Zu 15:52 von falsa demonstratio "kein Unrechtstaat"

Am 17. Juni 2021 um 15:43 von werner1955
Zitat: und der MP sagt: Die DDR war kein "Unrechtstaat".
Haben Sie sich schon einmal mit der Argumentation derer, die die DDR nicht als Unrechtstaat bezeichen wollen, befasst?

Man war dabei! Aufstand, Reformen mit Gewalt niedergeschlagen.. auch hier:
Z.B. das Unrecht sieht der Großteil der tschechischen Brüder immer noch. In der Nacht vom 21.8.1968 marschieren zehn sowjetische Divisionen begleitet von DDR-Verbänden in die Tschechoslowakei ein.

Mit Panzern wird der "Prager Frühling" zerstampft. Dubcek hatte einen Sozialismus mit menschlichem Gesicht proklamiert. Zensur, Reisebeschränkungen waren weitgehend aufgehoben.

Das wurde von den "Brüdern" mit militärischer Gewalt gegen das Volk niedergeschlagen obwohl die Prager Reformer dem Warschauer Pakt ihre Treue versicherten. Säuberung folgten, die Reformen werden liquidiert. Die weiter Geschichte ist bekannt. Auch das war Unrecht.

Am 17. Juni 2021 um 16:05 von werner1955

von falsa demonstratio @
Zitat: Un weil wir in einem Rechsttaat leben darf Herr Ramelow das dann hier auch öffentlich sagen?

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/manuela-schwesig-und-bodo-ram...

Selbstvewrständlich darf er das sagen. Die Meinungsäußerungsfreiheit gilt auch für Ministerpräsidenten.

Im übrigen ist seine vom Spiegel zitierte Meinung, die DDR sei eindeutig kein Rechtsstaat gewesen, aber der Begriff 'Unrechtsstaat' sei für ihn persönlich unmittelbar und ausschließlich mit der Zeit der Naziherrschaft und dem mutigen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer und seiner Verwendung des Rechtsbegriffs 'Unrechtsstaat' in den Auschwitz-Prozessen verbunden, nachvollziehbar, ob man sie nun teilt oder nicht.

Eine nachvollziehbare Argumentation ist mir allemal lieber als eine inhaltsleere Fixierung auf Begrifflichkeiten.

Der Aufstand

Das war ein am 16. Juni 1953 in Ostberlin spontaner Arbeiteraufstand. Von Freiheit und Demokratie war keine Rede. Es ging um eine Normerhöhung. Die Normen sollten um ca. 10 Prozent steigen, nur der Lohn nicht. Also gingen sie auf die Straße.
So unbekannt sollte das Thema den Krankenpflegern und Krankenschwestern auch in der heutigen Zeit nicht sein.
In der alten Bundesrepublik wurde 1954 der 16. Juni als "Tag der deutschen Einheit" gefeiert. Ein Nationalfeiertag und warum eigentlich. Der Aufstand fand doch im Osten statt. Angebracht wäre ein Gedenktag gewesen, an dem die in Freiheit lebenden Bundesbürger der Toten des Aufstandes in der damaligen DDR gedenken.

16:27 von Karl Maria Jose...

>>...die gesinnung, die nicht zu den meissten linkssocialisierten foristinnen hier passt?<<

Haben Sie ein Problem mit Frauen, da Sie nur Foristinnen ansprechen and keine Foristen?

16:34 von Augustus Cäsar

<< "Der Wille zur Freiheit hat gesiegt"

Und darum sitzen die SED- und Stasinachfolger in den Parlamenten, bilden mit SPD und Grüne Koalitionen und werden von Merkel u.a. in Thüringen unterstützt. <<

,.,.,

Auch IHRE verfälschenden Aussagen sind typisch DDR.

Die DDR-Verlogenheit - z.B. sichtbar in unwahrhaftigen Verallgemeinerungen - setzt sich in allen möglichen Ideologien fort.

Am 17. Juni 2021 um 16:43 von gman

Am 17. Juni 2021 um 15:43 von werner1955
Zitat: und der MP sagt: Die DDR war kein "Unrechtstaat".
Haben Sie sich schon einmal mit der Argumentation derer, die die DDR nicht als Unrechtstaat bezeichen wollen, befasst?

Zitat: [viele Beispiele] Auch das war Unrecht.

Mit Ihrer Aufzählung von Unrecht rennen Sie bei mir offene Türen ein; ich wage einmal vorsichtig zu vermuten, bei Bodo Ramelow auch.

Warum folgen Sie nicht meinem Rat an "werner1955" und setzen Sie sich mit der Argumentation derer, die auf die DDR nicht den Begriff "Unrechtstaat" anwenden wollen auseinander? Als Anfang würde es genügen, wenn Sie dem Link von "Werner1955" um 16:05 folgen würden.

Vielleicht würden Sie sich wundern.

Zitat: "Wie können

Zitat:
"Wie können diejenigen, die damals nicht die Wahrheit erkennen wollten, uns heute erzählen, sie wüssten, wie es richtig sein müsste? Die Linke war und ist durchsetzt von Unterstützern jener Diktatur."
von denen damals...
..ist heute faktisch keiner mehr in der Partei "Die Linke"

die SED hatte ca. 2,5 Mio Mitglieder - von denen VOR der Wiedervereinigung mehr als 1,5 Mio ausgetreten sind
nicht wenige von denen - oft Funktionäre auf Kreisebene - findet man danach in Parteien wie CDU oder FDP
ich habe diese Typen -> Karriere-Kommunisten genannt
andere haben dazu -> Wendehälse gesagt

übrigens:
in der Partei "Die Linke" ist heute ein grosser Teil Mitglieder aus dem Westen - viele davon aus der SPD (via WASG)
und
die CDU oder die FDP wurden 1946 auch von Leuten gegründet die im Reichstag FÜR Hitlers Ermächtigungsgesetz gestimmt hatten und ihn so zum Diktator machten!

um 16:34 von Augustus Cäsar

"Der Wille zur Freiheit hat gesiegt"
Und darum sitzen die SED- und Stasinachfolger in den Parlamenten, bilden mit SPD und Grüne Koalitionen und werden von Merkel u.a. in Thüringen unterstützt."

Das tut ja weh. Das uralte SED Tattoo immer wieder rauszureissen und wieder anzunähen. Weiß da noch irgendwer bei den Linken im Jahr 2021, wie die SED gerochen hat und wo man für Privilegien petzt wie in der Partei, die bis zum 21. Jahrhundert durchhalten musste, bis sie wieder im Parlament war mit neuer Farbe? Stasi/Gestapo und Jugendorganisationen mit strammen Hörigkeits - und Aufstiegsregeln waren nur ein kleiner Teil eines Deja - Vu, dessen Aufarbeitung seit 1945 stockt.

16:47 von Tremiro

ich über noch an der hier erwünschten gender/diverssprache. aber inhaltlich haben sie auch jetzt mal wieder garnix beizutragen, woll mein gutster?

17:00 von Miauzi

die CDU oder die FDP wurden 1946 auch von Leuten gegründet die im Reichstag FÜR Hitlers Ermächtigungsgesetz gestimmt hatten und ihn so zum Diktator machten!
-
man höre und staune
wurden sogar Bundespräsident

16:27 von Karl Maria Jose...

"16:22 von Sausevind
was ist denn falsch, wenn man/divers die wahrheit sagt.? die gesinnung, die nicht zu den meissten linkssocialisierten foristinnen hier passt?"

,.,.,

Stimmt, EINMAL haben Sie die Wahrheit gesagt, wie ich mich erinnere, und da war auch keine ideologische Hetze dabei.

@O_Panik um 15:46

Mit dem ersten Teil Ihres Kommentars komme ich klar; die DDR war im Comecon eingebunden, und das Wirtschaftsleben darin fütterte die Staaten - wobei manche Ostblockstaaten wie z. B. Ungarn, Bulgarien und Jugoslawien) auch mit dem Westen Geschäfte machten (v. a. Tourismus).

Aber mit Ihrem „Fazit“ („Die DDR war der erste Staat, der die Staatsinsolvenz vollzog. Das Ende vom Lied: Die damalige West-Zone hat die damalige Ost-Zone aufgekauft.“) habe ich mit den Begrifflichkeiten (neudeutsch Wording) ein Problem: ich denke, dass kaum ein „Westler“ von der „West-Zone“ gesprochen hat („Ost-Zone“ ja, aber auch dieser herabwürdigender Begriff stimmt ja nicht): bei der Wiedervereinigung gab es die BRD und die DDR.
Ich denke, mit Ihrer Wortwahl möchten Sie bewusst provozieren… schade!

Vielleicht würden Sie sich wundern.

falsa demonstratio @
Was mich wundert und ich persönlich habe den Eindruck das linke "Verbrechen" hier immer als nicht so "schlimm" bezeichnet werden.

Aktuelles schlimmes Beispiel was wir leider nicht sehn ist die Riga Str. in Berlin.

17:07 von melancholeriker

Weiß da noch irgendwer bei den Linken im Jahr 2021, wie die SED gerochen hat
.
oder wie es im den Jahren 1933 ... 1945 zuging
wenn er heutzutage von "Nazis oder Nazipartei" spricht

auch das wäre ein verhöhnen

Ich würde keinem LINKEN unterstellen er wolle (gewaltsam) die SED mit DDR neuerschaffen
so wenig wie der AfD, nach KZ Bauplänen suchen ....

Zu 16:58 von falsa demonstratio -Viel Unrecht-

Am 17. Juni 2021 um 16:43 von gman
.
Am 17. Juni 2021 um 15:43 von werner1955
Zitat: und der MP sagt: Die DDR war kein "Unrechtstaat".
Haben Sie sich schon einmal mit der Argumentation derer, die die DDR nicht als Unrechtstaat bezeichen wollen, befasst?
.
Zitat: [viele Beispiele] Auch das war Unrecht.
.
Mit Ihrer Aufzählung von Unrecht rennen Sie bei mir offene Türen ein; ich wage einmal vorsichtig zu vermuten, bei Bodo Ramelow auch.
.
Warum folgen Sie nicht meinem Rat an "werner1955" und setzen Sie sich mit der Argumentation derer, die auf die DDR nicht den Begriff "Unrechtstaat" anwenden wollen auseinander? Als Anfang würde es genügen, wenn Sie dem Link von "Werner1955" um 16:05 folgen würden.
.
Vielleicht würden Sie sich wundern.

Es gab von mir nur ein Beispiel, nicht viele! "Prager Frühling".
Der empfohlene Link geht nicht.
Von Streit um Begriffe, mit oder ohne MP Bodo Ramelow, halte ich wenig.

Fakt bleibt, es gab viel Unrecht in und mit der DDR. >Geschichte

von Leuten gegründet ?

von Sisyphos3 @
"Sie waren ja leider noch nicht da".

Und einige wollten Verantwortung übennehmen und Ihre Fehler wieder gut machen, ohne Ausbeutung und Bevormundung. hat ja ein ganze weile auch gut geklappt.

Sozialismus führt immer zu Unterdrückung und Pleite

@ 17. Juni 2021 um 16:18 von Ein_Nutzer
@0_Panik
„…Nicht die Sowjetunion bildete das wirtschaftliche Rückgrat der DDR sondern die DDR das wirtschaftliche Rückgrat der Sowjetunion.“

Oder
„Nichtverlängerung der Ausländischen Kreditlinien die die DDR zu Fall brachten.“

Oder ob die ddr am Ende doch durch die Sowjets alimentiert wurden, die wegen fallender Ölpreise nicht mehr konnten.

… ist doch egal. Aus der Geschichte kann man lernen, dass Sozialismus immer erst zu Unterdrückung und dann in die Pleite führt.

Kann man grad in Venezuela bewundern.

Am 17. Juni 2021 um 17:26 von gman

Zitat: Fakt bleibt, es gab viel Unrecht in und mit der DDR.

Ich kenne niemanden Ernstzunehmendes, der das bestritte.

Das war aber eigentlich nicht so das Thema zwischen mir und "werner1955". Es ging einzig und allein um den Begriff "Unrechtstaat"

Ich konnte dem Link von "werner1955" auch nicht folgen, habe den Artikel aber über eine Suchmaschiene "Ramelow Schwesig Spiegel") gefunden.

17:27 von werner1955

wenn sie das so glauben
ich weiß es nicht !

17:24 von Sisyphos3

"Ich würde keinem LINKEN unterstellen er wolle (gewaltsam) die SED mit DDR neuerschaffen
so wenig wie der AfD, nach KZ Bauplänen suchen ...."

,.,.,

Es ist gefährlich, Sisyphos3, den Kopf in den Sand zu stecken und beide Extreme für dasselbe zu halten.

Natürlich will niemand die DDR mit Gewalt wiederherstellen.

Dass Nazis aber wieder ein Nazireich erstellen wollen, liegt doch auf der Hand.
Dazu benutzen sie doch die einschlägigen Symbole.

Wo ist unser Bundespräsident?

Beim Gedenken zum Tag der deutschen Einheit vermisse ich unser Staatsoberhaupt!

Am 17. Juni 2021 um 16:44 von falsa demonstratio

„Eine nachvollziehbare Argumentation ist mir allemal lieber als eine inhaltsleere Fixierung auf Begrifflichkeiten.“

Sie haben Recht,

darum sage ich:

„Der 17 Juni ist eigentlich ein weiblicher Tag.“

Am 17. Juni 1885 erreicht sie die Neue Welt,

Lady Liberty

mit der goldenen Fackel der Freiheit in der Rechten und der Inschriften-Tafel mit dem Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung in der Linken.

Auch darum ist der 17. Juni ein Tag der Freiheit.

Am 17. Juni 2021 um 16:14 von Miauzi

" O-Ton meiner Mutter:
" wir haben für die Rücknahme der Normerhöhung gestreikt - aber nicht für das Ende der DDR"

Ihre Mutter hat recht, kann man auch so nachlesen, wie man unten sehen kann, einfache Frage an Freund G.
Und die Grenzen waren ja offen, so das abgewandert wurde bis 1961, und Familien geteilt wurden, meine auch.
1953 war ich noch Kind, und kann mich erinnern, das die Eltern am alten Mende Röhrenradio saßen.
Einige verwechseln das mit späteren Zeiten, an uns Kinder ging das auch eher vorbei, viele die hier schreiben, haben das nicht bewusst erlebt.

" Warum kommt es zum Volksaufstand am 17 Juni 1953?
Ursachen. Die Ursachen des Volksaufstands in der DDR gehen auf die II. Parteikonferenz der SED im Juli 1952 zurück, auf der Walter Ulbricht den "planmäßigen Aufbau des Sozialismus" verkündet. ... Doch die SED-Führung reagiert im Mai 1953 mit der Erhöhung der Arbeitsnormen um 10,3 Prozent, während die Löhne gleich bleiben. "

"Der Wille zur Freiheit hat gesiegt"

Zitat: "Rund um den 17. Juni 1953 gingen in der DDR mehr als eine Million Menschen auf die Straße - doch die Freiheits-Proteste wurden blutig niedergeschlagen. Beim Gedenken in Berlin erinnerte Kanzleramtschef Braun an die Opfer."

Sozialistische Systeme sind immer und überall gescheitert. Das wird klar, wenn man sich folgende Länder / Entitäten vergleicht:

1. WestEuropa vs. OstBlock
2. WestD vs. DDR
3. USA vs. UdSSR
4. China heute vs. Mao-China
5. HK-China vs. Mao-China
6. SKorea vs. NKorea
7. Chile vs. Cuba resp. Venezuela
8. Bayern vs. Berlin
9. Europa vs. EU
10. ...

... man möge mir nur ein Beispiel nennen, wo ein Land nicht bei Gewalt, Unfreiheit, Diktatur, Armut und Rückständigkeit geendet war, nachdem Linke meinten, auf die weniger "blitzgescheite" Idee zu kommen, einen sozialistischen Staat zu errichten.

Warum Hr. Braun der Opfer des 17. Juni gedenkt ist ein wenig merkwürdig. Schließlich lenkt sein Partei D / Europa in immer sozialistischere Strukturen.

Statt sich um Worte zu streiten...

... sollten wir heute besser den Opfern gedenken und unseren Kindern erklären, was damals geschah. Und wir sollten alle froh sein, dass wir in einem geeinten Deutschland zusammen leben dürfen.

"Wir wählen die Freiheit!​“

Ein großer CDU-ler mit dem Vornamen Konrad hat hat 1952 ein zentrales Leitmotiv für unser Land formuliert, mit welcher eine Lehre aus den politischen Verhältnissen der Weimarer Republik und NS-Zeit gezogen wurde:

"Wenn wir die Wahl haben zwischen Freiheit und Sozialismus, wis­sen wir, was wir wählen: Wir wählen die Frei­heit."

Von einem solchen freiheitlichen Ansatz ist die heutige CDU so weit entfernt wie eine bestimmte Trampolinspringerin von einem Abschluss in Völkerrecht.

Die heutige CDU steht eher für Sozialismus:

1. Schulden- und Transferunion über die EZB und EU

2. Rekord bei Steuern- und Abgabenlast für Arbeitnehmer

3. Gängelung und Bevormundung angeblich freier Bürger und Unternehmen - das letzte "Späßen" und sozialistische Unsinn lautet Frauenquote

4. Diffamierung Andersdenkender statt echter Meinungsfreiheit und -vielfalt

5. Aufhebung nationaler Grenzen

6. kulturmarxistische Identitätspolitik

... traurig.

@werner1955 um 15.43 Uhr

„Und die SED Nachfolger stellen jetzt schon wieder einen Ministerpräsidenten ...“

Und die alten Blockpartei CDU stellt seit 16 Jahren eine FDJlerin als Kanzlerin.

Und eine blaubraune Partei lässt 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs verlauten, dass die „1000 Jahre“ davor ein Fliegenschiss in der deutschen Geschichte seien.

Wenn die AfD gewählt wird, jaulen Sie, dass sie demokratisch gewählt seien. Akzeptieren Sie dann bitte auch demokratische Abstimmungen, wenn Sie Ihnen nicht passen.
Denn dafür haben die Menschen damals am 17.06. demonstriert.

@ werner1955

Und die SED Nachfolger stellen jetzt schon wieder einen Ministerpräsidenten

Das ist doch ein riesen Pluspunkt für unsere Demokratie, die offen, kritisch und erwachsen geworden ist. Warum so nachtragend?
Die SED Nachfahren sind in der Linkspartei außerdem eine verschwindend kleine Minderheit. Und das sind auch Menschen.

Bei einigen Kommentaren hier

bleibt mir die Luft zum Atmen weg!
Und bisher war ich immer der Meinung, dass Deutschland eine großartige Demokratie ist und ich hier glücklich, frei und unbeschwert leben kann. Muss mich wohl geirrt haben...

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