Kommentare - Treffen Putins mit Biden: "Für einen Tango braucht man zwei"

16. Juni 2021 - 08:04 Uhr

Das Verhältnis zwischen Russland und den USA ist schlecht wie lange nicht - entsprechend gering sind in Moskau die Erwartungen an das heutige Treffen von Putin und Biden. Dennoch ist die Begegnung auch für den Kreml wichtig. Von C. Nagel.

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Kommentare

"Ja - die Etiquette! Und die besagen, dass man einen Mord nicht Mord nennen darf?"

So ist die Diplomatensprache eben. Biden hat sich hier nicht gerade diplomatsch gezeigt und ist auf eine Suggestivfrage des Reporters hereingefallen.

10:15, Bernd Kevesligeti

>>Was manche hochmütige hier erwarten ist aber illusorisch, wenn man sich die Parteienlandschaft und Stimmungen in Russland anguckt: Es wird auch nach der Amtszeit von Putin keine neuen Jelzins, Gaidars oder Kossyrews geben.<<

Diese drei Herren wünsche ich mir gewiss nicht zurück. Wobei ich die Herren Gaidar und Kossyrew erst nachschlagen musste, um dies zu erkennen.

Ich wünsche mir einen neuen Gorbatschow. Leider hat der russische Mainstream mit ihm immer noch nicht seinen Frieden gemacht. Die Demütigung des Zerfalls des zaristischen Kolonialreichs, welches, zum Schluss unter dem Namen Sowjetunion, bis 1990 überlebt hatte, sitzt wohl zu tief.

@ 10:53 von krittkritt

Ach so, und wegen der undurchsichtigen Situation im Jahr 1954 hat Putin das Recht, über 60 Jahre später kurzerhand die Krim wieder zu annektieren? Merkwürdiges Geschichts- und Politikverständnis.
Und: Putin "spricht sich für Minderheiten aus"? Wo haben Sie das denn her? Gibt's dafür auch nur einen einzigen winzigen Beleg?
Wo ich Ihnen zustimme ist, dass "vorwiegend rechtsaußen Parteien nach Russland fahren" - und allein das zeigt schon, dass es mit dem 'sich-aussprechen-für-Minderheiten' nicht so weit her ist.

was denn nun

Gestern schrieb noch ein Forist, Putin sei ein Idol der Linken. Etwas verwundert antwortete ich ihm, dass er da wohl einiges durcheinander bringt. Heute lese ich nun das, was ich auch glaube: bei den Rechten hat Putin einen dicken Stein im Brett, und sie bei ihm ebenfalls.
Ich schätze mal, alle, egal von welcher Seite, lieben es, dem jeweils anderen enge Verbindungen zu Putin anzuhängen. Habe ich so auch noch nie erlebt.

@man kann auch rechts-konservativ sein 10:37 derdickewisser

zu @@9:45 fathaland slim

Sicherlich kann man das, aber die sitzen immer noch in der CDU.
In der AfD eher ein paar Alibi-Konservative.
die in der CDU nicht 'vorankamen'.

Und ich halte Putin eher für einen elenden Machiavellisten,
der Biden für berechenbarer hält als seinen 'Einflussagenten' Trump.

Natürlich hat Biden auch seine 'Einflussagenten',
die sitzen aber in der Wirtschaft im eigenen Lande, wie meist im Kapitalismus.

Wie man sieht, zerrütettes Verhältnis aber noch spielbar..

10:50 von Sisyphos3 schwierig, schwierig

„Es wäre schon ein Fortschritt, wenn die unterschiedlichen Regierungsformen
wieder zur Koexistenz zurückkehren würden.
.
würde es nicht schon genügen wenn man bei "demokratisch" gewählten Regierungen,
in seinen Nachbarsstaaten sich darauf einigen könnte ? „
Einen friedliche Koexistenz ist nützlich, sie vermeidet Sand im Getriebe des Zusammenlebens. Bei den „demokratisch gewählten Regierungen in seinen Nachbarstaaten“ vermute ich von Ihnen als abweichlerisch beurteilte EU Staaten. Es stellt sich für die Behandlung des Abweichlertums die Frage des Beurteilungs-/Entscheidungskriteriums. Dafür gilt für rechtsstaatlich basierte Organisationen die gemeinsam vereinbarte Rechtsgrundlage. Will man innerhalb der rechtsstaatlich basierten Organisation Mitglied bleiben, muss man sich an die gemeinsam unterzeichnete Rechtsposition halten, damit man Mitglied dieses Organismus bleiben kann. Denn anderenfalls zerstört man diesen Organismus.

@Altaria 10:46 Uhr: glauben Sie das wirklich?

Sie meinen Biden würde mit Putin über dessen Nachfolge sprechen sollen?

Abgesehen mal davon das in Russland Putins Nachfolger nicht bestimmt, sondern gewählt werden wird, denke ich nicht das Biden seinen Gesprächspartner mit Nachfolgefragen brüskieren wird.

Übrigens hat die EU und Berlin anfangs Putin durchaus mit offenen Armen empfangen, weil man hoffte er würde die konziliante Politik Jeltzins fortführen.

Doch Jeltzin hat nicht nur Sibirien geöffnet für die Rohstoffausbeutung durch westliche Konzerne, er hat es zugelassen das Russland einen Staatsbankrott erlitt, die Menschen gegen Lebensmittelkarten einkaufen mussten und die Mafia das ganze Land im Würgegriff hatte. Viele junge Menschen sind damals ums Leben gekommen.

Das erklärt den Rückhalt, den Putin heute noch in Russland genießt.

Die Sicherheitsvorkehrungen in Genf halte ich übrigens für völlig überzogen. Denn die Führer der beiden Länder, die ein solches Treffen gefährden könnten, sitzen da ja gerade zusammen.

Resultat "0"!

Es war "0" und es bleibt "0"! Spezifische Interessen sind zu groß, um daß es eine Chance gibt! Russland arbeitet langfristig mit China, denn beide wissen, wie stark sie sind. Die USA hat nur eine Chance, die alleinigen Weltmachtansprüche aufzugeben und dem endlichen Frieden eine Chance zu geben, mit allen Staaten! Weiterhin ist die USA heute mehr als gezwungen ein sehr gutes Verhältnis zu der bereits amputierten EU ( ohne GB) zu organisieren, damit die eigen Macht erhalten bleibt. Das Gespräch mit Putin und Biden wird freundlich sein, aber der Abstand bleibt! Keine Änderung in Aussicht!

10:23, Sisyphos3 @09:53 von fathaland slim

>>"Man muss sie immer und immer wieder ansprechen."
.
irgendwann wird das ermüdend !
Also mich würde das mit der Zeit nerven,
wenn mir mein Gegenüber immer erklärt,
was ich anders, mehr noch "richtig" machen muß
Mein Vorschlag,
wenn ich mit den Zuständen dort nicht einverstanden bin,
schränke ich meine Kontakte eben weitestgehend ein
In meiner Jugendzeit war es ja populär Südafrika wegen seiner Apartheitspolitik zu boykottieren
also ich plane keinen Urlaub in China und bin bemüht
(so weit möglich) keine Waren "Made in China" zu kaufen
Denke so was ist weniger spektakulär als "staatliche Handelsbeschränkungen"
aber um so wirksamer und ein Potential zur Eskalation ist nicht gegeben<<

Was Sie vorschlagen ist genau der falsche Weg. Wandel durch Annäherung heißt die einzig zielführende Devise. Nur so kommt ein Austausch unter den Bürgern der Länder zustande, und nur so kann sich Druck auf die Führung "von unten" aufbauen. Boykotte und Sanktionen bewirken das Gegenteil. Siehe Nordkorea.

...ttestEineMeinung @16. Juni 2021 um 08:48 von Bender Rodrigu

Ich finde es gut, dass endlich mal das Oberhaupt eines grossen Landes den Anfang macht und offen ausspricht, wenn auch (noch?) nur über das Oberhaupt eines anderen Landes:

Die vorsätzliche Tötung eines Menschen ohne Gerichtsverfahren (nicht dass ich für die Todesstrafe plädieren würde), ausserhalb von Kampfhandlungen und ohne eine UNMITTELBARE Notwehrsituation IST Mord.

Putin weiss das selbst - und versucht deshalb diese Morde (scheinbar) zu legitimieren.
2006 wurde in Russland ein entsprechend schwammig formuliertes Gesetz verabschiedet, dass es Putin erlaubt Einsätze auch im Ausland zu autorisieren:

https://www.heise.de/tp/features/Lizenz-zum-Killen-im-Ausland-3406977.h…

Interessant auch das parallel eingebrachte Gesetz zur Einschränkung der Berichterstattung über diese Einsätze...

@SinnUndVerstand, 11:09

Es gibt hier durchaus einige Foristen, darunter mich, die sich einer Positionierung im Fall Nawalny enthalten. Ganz einfach, weil die Informationen von beiden Seiten gleich glaubwürdig oder gleich unglaubwürdig sind.
Sicher, einige hier wären von der Scheibengestalt der Erde überzeugt, wenn die Russen diese bestreiten. Damit meine ich, dass gefordert wird, russische Stellungnahmen automatisch für gelogen zu halten mit der einzigen Begründung, dass es russische Stellungnahmen sind. Ich nehme Putin und seinen Gefährten zwar ihre Aussagen nicht ab, weigere mich aber, deshalb alles zu glauben, was von der Gegenseite verbreitet wird.
Das hat mir persönlich schon merhfach den Anwurf des "Putin-Verstehers" eingebracht. Ein Grund, weshalb ich solche Themen nur ungern kommentiere.
Auch bei Ihnen fällt mir auf, dass Sie dazu neigen, den Wahrheitsgehalt von Informationen danach zu beurteilen, von wem Sie kommen. Etwas enttäuschend, da ich Sie für einen sehr differenziert denkenden Menschen halte.

Teachers voice So wie hier

Teachers voice
So wie hier einigen vorgeworfen wird, Putintrolle zu sein, möchte ich wissen, ob es sowas auch für "den Westen" gibt?

Ich hingegen bin weder für den einen noch anderen. Aber ich beschwere mich über die einseitigen Schuldzuweisungen, die selbst dann noch geschehen, wenn klar ist, das derjenige der beschuldigt und sich beschwert, haargenau gleich handelte oder handelt.

10:24, Crosterland

>>Was die Ukraine angeht, würde mich 'mal interessieren, wie sich wohl Washington und seine europäischen Vasallen verhalten würden, gäbe es in Mexiko eine von Moskau orchestrierte orangene oder sonst 'was für eine farbige Revolution. Kuba 1962 lässt grüßen ...<<

Gab es denn in Kuba eine von Moskau orchestrierte farbige Revolution? Wenn ich mich richtig erinnere, ging die kubanische Revolution, genau wie die ukrainische, von den Bürgern des Landes aus.

Glauben Sie, die Situation in Mexiko ist so, daß Russland dort eine Revolution initiieren könnte? Glauben Sie nicht, Putin täte das, wenn die Chancen dafür gut stünden?

Vielleicht sind ihm ja auch die großen Summen Devisen eine Warnung, die die UdSSR damals, in der alten Bundesrepublik, in die DKP und angeschlossene Organisationen gepumpt hatte, ohne daß dies irgendeine meßbare Wirkung gezeigt hätte.

von fathaland slim 11:19

Da werden Sie vermutlich kein Glück haben, mit einem Gorbatschow. Schon 1996 dümpelte der bei Präsidentschaftswahlen mit 0,51 Prozent.
Aber wer auch immer nach Putin kommt, ob Grudinin oder jemand aus der zentristischen Einiges Russland oder wer auch immer. Da wird sich bestimmt nicht untergeordnet und russische Interessen verkauft, wie man daß hier erwartet...

Am 16. Juni 2021 um 10:35 von

Am 16. Juni 2021 um 10:35 von von-der-Baar
@Bender Rodriguez: Nicht die USA dehnen die NATO aus.
Die russischen Nachbarländer suchen Schutz. Empfehlung: mal das Gespräch mit Letten oder Polen suchen. Deren Angst vor Russland sitzt tief. Das ist keine Paranoia, sondern historische Erfahrung, kombiniert mit objektiver Beobachtung russischer Realpolitik:"

Die Absprache war "keine Ausdehnung". Was gab es da misszuverstehen?
Die Angst vor Russland wird duch die Hinwendung zur Nato doch erst erzeugt.

09:27 von ich1961

"Ein gewisses Maß an " Vaterlandestreue "
( abseits der AfD ) sollte aber doch jeder haben - oder ?"

.-.-.

Obwohl ich mich über den Inhalt Ihrer Beiträge und Ihrem hohen Einsatz hier fast immer sehr freue:

Ihre Frage möchte ich mit 'nein' beantworten.

Niemand ist dazu verpflichtet, und muss das auch nicht wollen, "vaterlandstreu" zu sein.

Als Baby bin ich nicht primär als Vaterlandsgeselle geboren, sondern als Mensch.

Und man muss sich auch mit keinem Land, keiner Nation identifizieren.

Geht auch gar nicht mehr, wenn man z.B. lange im Ausland gelebt hat.

@ 10:35 von krittkritt

In Wikipedia steht folgendes. "Artikel 3 verpflichtet mit erneutem Verweis auf die Schlussakte von Helsinki die Signatarstaaten zur Enthaltung von der Ausübung ökonomischen Zwangs (coercion), um die Souveränitätsrechte der Ukraine den eigenen Interessen zum eigenen Vorteil unterzuordnen." -> Die USA haben das Memorandum NICHT gebrochen.

Und würden heute russische Soldaten (natürlich nur während ihres Urlaubs) auf ukrainischen Boden stehen, wenn die Ukraine noch Atomwaffen hätte.
Wie gesagt, Russland ist nicht vertrauenswürdig. Siehe auch die extreme Propaganda, die hier russische Trolle gegen den Westen für Russland fahren.

...ttestEineMeinung @16. Juni 2021 um 11:26 von fathaland slim

So gerne ich ihnen zustimmen möchte - in repressiven Systemen ohne freie Medien können Handel und Annäherung den Machthabern sowohl die materiellen Mittel in die Hand geben, um das System aufrecht zu erhalten, als auch die Möglichkeit andere Nationen als Feindbilder aufzubauen.

Ihr Beispiel Nordkorea zeigt genau das.
Wirtschaftliche Annäherung (aber auch digitale Raubzüge) geben dem System die Mittel in die Hand und gefilterte bis stark verzerrte Medien betreiben Gehirnwäsche bei der Bevölkerung.

Russland und China bauen übrigens gerade genau solche Systeme auf.

Vielleicht würde ja weitgehendes Ignorieren (Geschäftlich und diplomatisch) aller Amtsträger und Profiteure eines solches Systems helfen?

um 10:53 von krittkritt

,,...Putin selbst hat nie große Sympathien für Rechtsradikale erkennen lassen. Er spricht sich für Juden, für Minderheiten aus..."

Nein, ganz bestimmt nicht und seine Nähe zu Rockern aus der rechtsnationalen und rechtsradikalen Szene gilt natürlich den Harleys und Motoguzzis. Hier wird besonders scharf sichtbar, wie sich der Kreis schließt von stolzen Antifaschisten im Gedenken an Stolz und Herrlichkeit des Triumphes über Nazideutschand, mit Nationalstolz samt einem von Putin unterschwellig betriebenen hegemoniell kommunizieren Anspruch auf Entschädigung für die erlittenen Verluste und die fehlende Wertschätzung in der Welt ob der großen Anzahl der Opfer und der medialen Erniedrigung als Hassbild einer "Gefahr für den Weltfrieden" über 50 Jahre hinweg. Nein, Putin macht das sehr geschickt und bedient virtuos alle Bedürfnisse nach ,,starker" Führungskraft weltweit bei vielen Menschen, die sich ähnlich benachteiligt, ausgeschlossen, verkannt und betrogen fühlen. Bei QD bzw AFD zu sehen.

10:28, krittkritt

>>Auch in Syrien hat Russland - völkerrechtskonform - erst 2015 eingegriffen, vorher haben nur US-Verbündete bombardiert.<<

Ja klar. Die russische Luftwaffe hat in Syrien den Leuten völkerrechtskonform Bomben auf den Kopf geworfen, was die gewiss dankbar zur Kenntnis genommen haben.

Welche US-Verbündeten haben eigentlich davor in Syrien gebombt?

>> Ein christlicher Bischof aus Aleppo hat Russland sogar für das Eingreifen gegen den IS gedankt.<<

Der IS in Syrien wurde von der kurdisch-arabischen Allianz (SDF) besiegt. Die waren tatsächlich Verbündete der USA, bis Trump sie nach getaner Arbeit Erdogan zum Fraß vorwarf.

@Opa Klaus Zitat: "Es ist mir

@Opa Klaus
Zitat:
"Es ist mir schon öfter hier in verschiedenen Diskussionen aufgefallen, dass Foristen, welche sich nicht bedingungslos auf die USA-Seite stellen, sofort als Putinfans diskreditiert werden, oder - noch schlimmer - gleich in die rechte Ecke gestellt werden. Bist du nicht meiner Meinung, bist du mein Feind? Wer glaubt, die politische und wirtschaftliche Situation weltweit ist nur schwarz oder weiß, hat vieles nicht verstanden."

dieses:
"bist Du nicht für uns bist Du gegen uns"
begleitet uns als Gesellschaft seit den Zeit der Bush-Regierung (ich meine "Baby-Bush")

da wurden dann mal schnell Staaten deren Politik man nicht tolerieren wollte - schnell mal zu "Schurkenstaaten"
und
alle die sich um eine halbwegs neutrale Position bemühten automatisch zu -> Feinden

damit war (und ist) von vornherein klar dass man keinerlei Diskussion um seine eigene Politik wünscht

...ttesstEineMeinung @16. Juni 2021 um 11:38 von Bender Rodrig

Zum einen ist das Märchen von der "Absprache" längst widerlegt.
Es gab bezüglich einer Erweiterung der Nato nach Osten nie eine.

Zum anderen gab es die Nato noch nicht, als Russland (Sowjetunion) die baltischen Staaten annektierte, oder gemeinsam mit Deutschland Polen überfiel (Hitler-Stalin-Pakt).

Wie dann die Nato Schuld sein kann, an der Angst dieser Staaten vor Russland, müssten sie mir mal genauer erklären...

Sausi

Geht auch gar nicht mehr, wenn man z.B. lange im Ausland gelebt hat."

Der Kausalzusammenhang erschließt sich mir jetzt nicht, aber warum sollte man sich identifizieren müssen?
Meine Familie kommt von überall her, ich könnte mich mit ganz Europa identifizieren.
Schließlich stammt meine Familie noch aus dem heiligen römischen Reich deutscher Nation (1442)
Dass ich jetzt in Hessen bin, ist doch purer Zufall.

...ttestEineMeinung @16. Juni 2021 um 09:30 von Bender Rodrigu

Selbstverständlich können sie den Vergleich ziehen.

Sowohl Kuba als auch Polen und die baltischen Staaten hatten aus guten Gründen Angst vor ihrem direkten Nachbarn und suchten Schutz bei starken Partnern.

Übrigens haben in der Kubakrise beide Seiten fast den 3. Weltkrieg begonnen - und auch beide möglichst geräuschlos den Schwanz eingezogen und es gelassen.

Was die Harmlosigkeit Putins betrifft, so können wir auch selbstverständlich Vergleiche zu Hitler ziehen.

Beide entledig(t)en sich ihrer Gegner durch Repression,Schauprozesse und Mord.
Beide bereicherten sich und ihre Günstline am Staat - Putin allerdings deutlich mehr.
Hitlers erklärte Politik war es, dass überall wo Deutsche leben auch deutsches Hoheitsgebiet sei.
Dementsprechend die Annektion des Sudetenlands, Memelgebiets, Danzig...
Genauso bei Putin - Russland ist wo Russische Bürger sind - Transnistrien, Georgien, Krim, Ostukraine...

Ich denke nicht, dass Putin einen Völkermord plant, aber "ungefährlich" ist er nicht.

@ Matthias Schulz

"Wenn man aber Lösungen bei der Reduzierung der teuren Rüstung und beim Klimaschutz haben will braucht man die Großmächte Russland und China."
Wenn man sich die Rüstungsausgaben ansieht, die Zahl der weltweiten Stützpunkte, die Zahl der Militäraktionen usw. dann weiß man schon, wer da mehr tun muss!

10:31, sikgrueblerxyz

>>Für einen Tango wird es wohl nicht reichen,
denn wir stecken in einem Systemwettbewerb, autoritäre Regierungsform gegen rechtstaatliche Demokratie. Die Autoritären haben in der jüngsten Vergangenheit die Koexistenzidee zwischen den Regierungsformen aufgegeben, sie wollen der autoritären Regierungsform die Vormachtstellung verschaffen. Es wäre schon ein Fortschritt, wenn die unterschiedlichen Regierungsformen wieder zur Koexistenz zurückkehren würden.<<

Daran haben die Autoritären kein Interesse. Der Koexistenzgedanke ist für solche Herrscher bedrohlich. Denn sie sind ja in ihren jeweiligen Ländern gewaltig unter Druck, weil viele Menschen ein freiheitliches System der Bevormundung unerklärlicherweise vorziehen. Also gibt man sich große Mühe, die freiheitliche Idee zu diskreditieren und Unfrieden zu säen, zum Beispiel indem man autoritäre Bewegungen in freiheitlichen Ländern unterstützt.

ich finde den Versuch lächerlich,

Putin eine rechte oder linke Weltsicht zuzuschreiben. Putin ist für Putin und tut das, wovon er sich den größten Nutzen verspricht. Dass er rechtsextreme Parteien und Bewegungen in Europa unterstützt, macht ihn nicht zum Faschisten. Würde er sich mehr davon versprechen, sich extremer Linker zu bedienen, dann würde er das tun - ohne dass ihn das zu einem Antifaschisten machte.

Bild....

Wie dann die Nato Schuld sein kann, an der Angst dieser Staaten vor Russland, müssten sie mir mal genauer erklären...

Die UdSSR hat sich aufgelöst. Die Balten wurden wieder frei.
Die Absprache besagte, keine Ausdehnung.

Jetzt wollen die Balten, Ukraine., Polen aber doch in die Nato. Das passt Russland natürlich nicht. Also machen die ein wenig Tamtam. Deshalb haben die Beitrittskandidaten Angst.
Was meinst du passiert, wenn Mexiico wegen der dämlichen Mauer, die Russen als Schutzmacht aussuchte?
Hey, Mexico ist souverän. Die dürfen sich ihre Schutzmacht auch selber aussuchen. Und weil das so praktisch ist, macht Kanada das auch. Mit China. Was meinst du, passiert dann?

...ttestEineMeinung @16. Juni 2021 um 10:16 von artist22

Putin ist nicht nur der Freund der Rechten, sondern auch einer ihrer Hauptfinanziers.

Wie war das mit Krediten russischer Staatsbanken?

Übrigens gilt das nicht nur für die Rechten, sondern interessanterweise auf für andere Extremisten.

Nicht dass erstere sich noch zuviel drauf einbilden...

@ fathaland slim

"genau wie die ukrainische, von den Bürgern des Landes aus" Dem ist nicht so! Der Maidan-Putsch ging nicht von den Bürgern aus.
Diese, wie auch andere Farbrevolutionen wurden von verschiedenen NGO`s vorbereitet. Man kann sehr viel darüber lesen. Die Finanziers halten mit ihren Informationen nicht hinterm Berg. So spielte jüngst in Weißrussland der Telegram-Kanal NEXTA aus Polen einen entscheidende Rolle.
Begonnen hatten die Farbrevolutionen in Jugoslawien, die Bewegung dort hieß OTPOR. Alle weiteren liefen nach dem selben Muster ab, auch die NGO sind meist die gleichen!

@kambrium2 - 11:02

"Eigentlich haben wir längst wieder Verhältnisse, wie zu Kalten Kriegszeiten, sind also wieder darauf angewießen, dass unter uns 7 bis 8 Milliarden Menschen eine Handvoll von selbstbegeisterten Pimpfen nicht plötzlich überdreht und uns mittels von unserem Geld entwickelter und gebauter Killertechnik, Menschen und Erde ins Nichts katapultiert. Das ist der Stand im uns so erwartungsfroh geschilderten 21. Jahrhundert. Also im Westen wie im Osten und weltweit nichts Neues."

Dazu kann ich Ihnen nur sagen, was uns jenseits der Ideologieschlacht hier im Forum als Zivilbevölkerung im Kriegsfall wieder eint ist, wie man überlebt und wenn ja, welche Chancen uns die Nachkriegszeit bietet.
Das wäre das grobe Fazit meiner Eltern und Großeltern aus WK I und WK II.

Die Vermutung zu einem 3. Weltkrieg wird z.Zt. als Quatsch dargestellt, das Hochfahren der Rüstung ist aber das Gebot der Stunde.
Eine Kriegsgefahr liegt nicht nur zwischen Ost/West sondern künftig auch im Kampf um schwindende Ressourcen

@krittkritt, @Shantuma

08:29 @krittkritt
"...daneben benimmt, eine Richterin sexistisch beleidigt..."

Navalny hat niemanden sexistisch beleidigt.

10:45 @Shantuma
@SinnUndVerstand
"...Vergiftung von Nawalny ist ...,
Die OPCW gibt Russland auch keine Daten und verweist auf Deutschland.
Im Hotelzimmer haben die russischen Behörden keine belastenden Beweise gefunden. Diese wurden entweder entfernt, bzw erst in einem Flugzeug gefunden..."

Russland kann wie Sie u. ich den OPCW-Bericht lesen.
Außerdem gibt es eine für jeden einsichtbare Studie d. Charité zur Behandlung u. Genesung.

Im Hotelzimmer ... keine belastbaren Beweise gefunden?
Wenn man nicht sucht.
Was wurde in welchem Flugzeug gefunden?

Der FSB hat selbst die Beweise geliefert.

"...anstatt sich zu erholen produziert man einen CGI-Film von einem im Bau befindlichen Hotelkomplex, welcher dann Putin
zugeschrieben..."

Der Bau begann 2005, war 2010 weitestgehend fertig.
Seitdem berichteten verschiedene Medien darüber, ua. Reuters.
s. Wikipedia

10:35, krittkritt

>>Das Budapester Memorandum wurde nie ratifiziert.
@10:17 von Carlos12
Wie z.B. schon die US-Botschaft in Minsk feststellte.<<

Die US-Botschaft in Minsk kann feststellen, was sie will, völkerrechtliche Folgen hat das nicht. Zum Budapester Memorandum empfehle ich für den Anfang den Wikipediaartikel.

>>Es wurde außerdem ständig gerade von auch von den USA gebrochen.
In Punkt 3. ist z.B. wirtschaftliche Einmischung untersagt.<<

Das ist grob verfälscht dargestellt.

Aus besagtem Wikiartikel:

"Artikel 3 verpflichtet mit erneutem Verweis auf die Schlussakte von Helsinki die Signatarstaaten zur Enthaltung von der Ausübung ökonomischen Zwangs (coercion), um die Souveränitätsrechte der Ukraine den eigenen Interessen zum eigenen Vorteil unterzuordnen."

Welcherart ökonomischen Zwang haben denn die USA auf die Ukraine ausgeübt?

Carlos12

Wie gesagt, Russland ist nicht vertrauenswürdig. Siehe auch die extreme Propaganda, die hier russische Trolle gegen den Westen für Russland fahren."

Der Satz bleibt ebenso richtig, wenn du Russland durch USA ersetzt.

Oder ist es vertrauensfördernd, wenn man Partner ausspioniert?(Merkel)
Ihnen Sanktionen angedroht?(NS2)
Und jeden Moment verträge brechen kann( Iran)

10:12 von SinnUndVerstand

Da ist im übrigen das beredte Schweigen der afd höchst interessant, die Nawalny politisch ja durchaus nahe steht aber Putins fütternde Hand nicht beißen will.///

Als der AfD Abgeordnete, Schlund, 2019 eine Reise nach Moskau organisierte, nahmen 7 Abgeordnete aller Fraktionen daran teil (Trittin, Gysi).
Haben die in Putins fütternde Hand gebissen?

11:47 von BILD.DirEinDuHä...

"[...] Zum einen ist das Märchen von der "Absprache" längst widerlegt.
Es gab bezüglich einer Erweiterung der Nato nach Osten nie eine. [...]"

Aha - dann sind also der frühere deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher und der frühere amerikanische Außenminister James Baker Märchenonkel ...
... und die ARD mit ihrem Weltspiegel, in welchem davon berichtet wird, ebenfalls welche ...

Interessant.

11:40 von Sausevind Ich bin

11:40 von Sausevind

Ich bin hier geboren, lebe hier, fühle mich
( meistens ) Wohl in Deutschland und drücke bei Sportveranstaltungen meistens den deutschen Sportlern die Daumen - gehört für mich auch zur " Vaterlandstreue "( ist vielleicht daws falsche Wolrt ).
Aber ja, ich fühle mich auch als Europäerin oder Weltbürgerin - nicht weil ich im Ausland gelebt habe - sondern weil es für mich selbstverständlich ist. Darum ist mir auch die " Fremdenfeindlichkeit " ein Graus.

Aber danke für Ihren Zuspruch. Mir geht es mit Ihren Beiträgen auch so.

@Bender Rodriguez 11:57

"Die UdSSR hat sich aufgelöst. Die Balten wurden wieder frei.
[...]
Jetzt wollen die Balten, Ukraine., Polen aber doch in die Nato. Das passt Russland natürlich nicht. Also machen die ein wenig Tamtam. Deshalb haben die Beitrittskandidaten Angst."

Die Reihenfolge, die Sie hier schreiben, ist einfach falsch.

Die Balten und Polen hatten nicht wegen des Tamtams Angst, sondern schon vorher.
Genaugenommen hatten sie schon seit Beginn des 20. Jhs. Angst (Polen sogar länger), aber allerspätestens mit dem Zerfall des Warschauer Pakts hatten sie Angst, von Russland dominiert zu werden. Wie die Geschichte im Hinblick auf die Ukraine, Georgien, den Kaukasus und auch diverse asiatische Staaten zeigt, durchaus zu Recht.

Sie wollten also nicht wegen des Tamtams seit 1989 in die NATO, sondern aus grundsätzlichen Erwägungen und leidvoller historischer Erfahrungen mit Russland.

...ttestEineMeinung @16. Juni 2021 um 11:57 von Bender Rodrigu

Sie fabulieren hier ständig von einer Absprache.
Wo soll dieser Vertrag geschlossen worden sein?
Wo ratifiziert?
Wo einzusehen?
Oder sind sie Anhänger der noch gewagteren Theorie einer bindenden, geheimen, mündlichen Absprache zwischen einem Aussenminister und einem Staatsoberhaupt zweier Länder?

Die UDSSR hat sich aufgelöst - Russland ist der Nachfolger und es sind die an der Macht, denen diese Auflösung nicht gepasst hat.
Ausserdem hat Russland das annektierte Staatsgebiet Polens nicht zurück gegeben.

Ich weiss nicht wes Brot sie essen, aber das Lied das sie pfeiffen kenne ich...

11:51 von Bender Rodriguez

"Sausi

Geht auch gar nicht mehr, wenn man z.B. lange im Ausland gelebt hat."

Der Kausalzusammenhang erschließt sich mir jetzt nicht, aber warum sollte man sich identifizieren müssen?
Meine Familie kommt von überall her, ich könnte mich mit ganz Europa identifizieren.
Schließlich stammt meine Familie noch aus dem heiligen römischen Reich deutscher Nation (1442)
Dass ich jetzt in Hessen bin, ist doch purer Zufall."

.-.-.

Eben.
Insofern sind wir hier einer Meinung.

@Bender Rodriguez 12:01

"Der Satz bleibt ebenso richtig, wenn du Russland durch USA ersetzt."

Das ist selbstverständlich völliger Unsinn.
Die USA destabilisieren niemanden bei uns, Russland dagegen tut das sehr wohl und schreckt dabei weder vor offiziellen Lügen von höchsten Stellen noch vor Morden oder Annektionen zurück.

"Oder ist es vertrauensfördernd, wenn man Partner ausspioniert?(Merkel)"

Das ist tägliches Geschäft und kein müdes Lächeln wert.

"Ihnen Sanktionen angedroht?(NS2)"

Das ist in der Tat eine Sache, die gar nicht geht. Und deswegen von Biden auch nicht weiterverfolgt wird.

"Und jeden Moment verträge brechen kann( Iran)"

Das geht ebenso nicht und wird deswegen ebenso von Biden nicht weiterverfolgt.

Ihre Beispiele sind also mehr als schlecht.

10:53, krittkritt

>>CSU-Scharnagl "Krim ´54 völkerrechtswidrig zur Ukraine"<<

Tolle Kronzeugen fahren Sie hier auf.

>>@10:12 von SinnUndVerstand
Es braucht keinen Wortschwall. Der stalinvertraute, ukrainischstämmige sowjetische Machthaber Chruschtschow "schenkte" gegen jedes Recht der Sowjetunion und Russlands die Krim seiner Heimat.<<

Natürlich war Chruschtschow "stalinvertraut". Er hätte sonst nach dessen Ableben nicht seine Funktion übernehmen können. Weil er dann nämlich längst vorher selbst abgelebt worden wäre.

Außerdem war die Ukraine damals Bestandteil der Sowjetunion. Der Schenkungsakt ist in etwa so zu verstehen, als würde die deutsche Bundesregierung beispielsweise Oberschwaben an Baden-Württemberg verschenken. Das hätte nur dann Folgen, wenn sich Baden-Württemberg zum selbständigen Staat erklären würde.

@ BILD.DirEinDuHä...

"Sowohl Kuba als auch Polen und die baltischen Staaten hatten aus guten Gründen Angst vor ihrem direkten Nachbarn und suchten Schutz bei starken Partnern."

Naja Kuba hat die USA wohl noch nie angegriffen.

Bei Polen ist das anders, die haben in den 1920er Jahren Russland angegriffen - sogar erfolgreich mit enormen Landgewinnen. Russland ist da mit Vorsicht gut beraten.

Viele Balten haben an der Seite der Nazis gegen Russland gekämpft, auch heute noch werden die rechten Einheiten von damals wieder verehrt. Russland hat also allen Grund, Vorsichtig mit diesen Staaten zu sein!

Warum ist die Krim zu Rußland gewechselt? Naja dort wohnen fast nur (über 85%) Russen, und die mag mannicht in der Ukraine - man schaue sich nur die aktuelle Innenpolitik an. Leider berichtet man darüber in Deutschland wenig!

@BILD.DirEinDuHättestEineMeinung 12:08

"Oder sind sie Anhänger der noch gewagteren Theorie einer bindenden, geheimen, mündlichen Absprache zwischen einem Aussenminister und einem Staatsoberhaupt zweier Länder?"

Naja, ganz so gewagt finde ich diese Theorie, ehrlich gesagt, nicht.
Nach dem, was ich da so gehört habe, war diese Zusage schon halbwegs ernstzunehmen.
Da hat sich in der Tat Gorbatschow über den Tisch ziehen lassen in der Hektik der damaligen Zeit. Oder schlichtweg übersehen, dass dieser Passus in den Verträgen fehlte.

10:53, krittkritt

>>Zur AfD: Der traue ich in keiner Weise. Meiner Meinung nach versucht sie, einfach Themen zu finden, mit denen sie bei Wählern punkten kann.<<

Das ist einer der wenigen Punkte, die die AfD mit sämtlichen anderen Parteien gemeinsam hat.

>>Putin selbst hat nie große Sympathien für Rechtsradikale erkennen lassen.<<

Er empfängt sie lediglich im Kreml und unterstützt sie auf vielfältige Weise.

>>Er spricht sich für Juden,<<

So wie die AfD ja auch.

>>für Minderheiten aus.<<

Ich bin ein homosexueller Mann. Gestatten Sie, daß ich laut lache?

>>Im Gegensatz zu Nawalny. Dass vorwiegend rechtsaußen Parteien nach Russland fahren, sagt eher mehr über den anderen aus.<<

Wer ist "der andere"?

11:02, Kambrium2

>>Was will man als normaler Erdenbürger schon erwarten, wenn sich zwei der drei größten Hütchenspielernationen zu einem Plausch treffen…<<

Ja, so kann man das wohl sehen.

11:10, Möbius

>>Zum Teil geht es um abzusteckende „claims“ zB in Syrien oder Libyen.<<

Da sind noch ganz andere Mächte zugange.

Wie Putin gerade nach dem Entzug der Unterstützung der Kurden in Syrien durch die USA erfahren muss. Was er aber vorher wusste. Nun muss er sich eben mit Erdogan rumärgern. Und Saudi-Arabien sowieso schon lange. China nicht zu vergessen. Das Verhältnis ist ja ebenfalls von Konkurrenz geprägt.

Beyer

"Sie wollten also nicht wegen des Tamtams seit 1989 in die NATO, sondern aus grundsätzlichen Erwägungen und leidvoller historischer Erfahrungen mit Russland."
FALSCH. es gab überhaupt keinen Grund sich mehr vor Russland zu fürchten, hätten wir die einfach ordentlich behandelt.
"Das ist selbstverständlich völliger Unsinn.
Die USA destabilisieren niemanden bei uns, Russland dagegen tut das sehr wohl und schreckt dabei weder vor offiziellen Lügen von höchsten Stellen noch vor Morden oder Annektionen zurück."

Ja. Völliger Unsinn. Die USA destabilisieren nicht, sie marschieren ein. Mit einer Achse der Willigen.
Die Usa lügen da ja auch nicht, die haben wirklich geglaubt, Saddam hätte Massenvernichtungswaffen.
Und Drohnen zu schicken oder Komandoaktionen in Souveränen Staaten durchzuführen ist selbstverständlich was ganz anderes, als unbewiesene Maßen, komischerweeise nichttödliches Nervengas zu verschmieren.

@ 12:01 von Bender Rodriguez

Ich beobachte das Forum hier schon eine Weile. Und wann immer es hier Beiträge gibt, die sich mit Russland auseinandersetzen, gibt es Teilnehmer, die Russland massiv und völlig ergeben verteidigen. Das Gleiche gab es in geringerer Form bei Präsident Trump.

Aber ich kenne keinen Teilnehmer hier, der vorbehaltlos die USA verteidigt. Kennen Sie irgendeinen Beitrag hier, der die US-Spionage geleugnet, gebilligt oder relativiert hat, nach dem Motto "Die Chinesen spionieren auch".

@12:02 von rainer4528

Sie können sicher mit etwas gutem Willen unterscheiden, ob Abgeordnete verschiedener Fraktionen zu Gesprächen gemeinsam nach Moskau reisen oder ob eine Partei (afd) zu Putins kriegerischer Annexionspolitik und mörderischen Anschlägen auf Oppositionelle schweigt, oder?
Die fütternde Hand bezieht sich weiter klar auf die afd.
Im übrigen gab es berechtigte Diskussionen um die Parlamentarierreise, die auch nicht von afd-Schlund organisiert wurde, aber von ihm angeführt wurde, was einer der zentralen Streitpunkte war.

11:32, frosthorn

>>Es gibt hier durchaus einige Foristen, darunter mich, die sich einer Positionierung im Fall Nawalny enthalten. Ganz einfach, weil die Informationen von beiden Seiten gleich glaubwürdig oder gleich unglaubwürdig sind.<<

Ich positioniere mich nicht zur Person Nawalny, aus ähnlichen Gründen wie den Ihrigen.

Ich positioniere mich allerdings ganz eindeutig zum Umgang der russischen Autoritäten mit Nawalny sowie anderen nicht so bekannten russischen Oppositionellen.

Ich würde mich ebenso eindeutig positionieren, wenn deutsche Oppositionelle, selbst wenn sie der AfD angehören sollten, mittels von der Exekutive vorgegebener Urteile in Gerichtsprozessen aus dem Verkehr gezogen würden und sie unterstützende Organisationen verboten würden. Selbst wenn ich die sich unter Putingegnern häufenden Vergiftungs- und Erschießungsfälle erst mal außen vor lasse, reicht das für mich, um eine ganz klare, eindeutige Meinung zu dem Thema zu haben.

Nämlich:

Das geht gar nicht!

Das Budapester M. wurde gerade auch von den USA gebrochen.

@11:41 von Carlos12
Verstoß gegen Punkt 3. Zuerst hatte schon die EU in den Assoziierungsverhandlungen immer stärkeren wirtschaftlichen Druck ausgeübt, was dazu führt, dass Janukowitsch, der das Assoziierungsabkommen haben wollte, am Schluss nicht mehr sofort unterzeichnen wollte.
US-Firmen haben unmittelbar nach dem Umsturz versucht, wirtschaftliche Vorteile auf Kosten der Ukraine zu erlangen. Monsanto hatte sogar die Armee eingespannt.
Später kam dann noch - gestützt durch den IWF - die Verpflichtung, die Verfassung im Interesse ausländischer Investoren zu ändern. Die Ukraine hat berühmte fruchtbare Äcker. Aber nach der Verfassung durften die nicht an ausländische Investoren verkauft werden.

Und die selbstlosen 5 Milliarden Dollar (V. Nuland) vor dem Putsch. Danach die lukrativen Jobs für US-Bürger im Ölgeschäft, Burisma etc.??

Bud.M.: Art 4 verpflichtet, den Sicherheitsrat der UN unmittelbar zur Unterstützung der Ukraine bei atomarer Bedrohung einzuschalten.

@ 11:20 von frosthorn

Es gibt in meinen Augen zwei mögliche Erklärungen, wenn jemand Putin als "Idol der Linken" bezeichnet: Zum einen absolute Ahnungslosigkeit, die in den Zuschreibungen der 70er/80er Jahren stecken geblieben ist, und zum anderen bewusste Vertuschung der Kanäle unserer Rechtsaußen zur Putin-Administration.

10:53 von krittkritt

«CSU-Scharnagl "Krim ´54 völkerrechtswidrig zur Ukraine".»

CSU-Plaudertasche Scharnagel.
Hauptsache auch was gesagt, was ist ganz egal.

"Verschenkt" wurde die Krim innerhalb der UdSSR.
Entsprach wohl nicht dem damaligen Recht der UdSSR.
Was dagegen gemacht und geklagt hat aber niemand.
Wäre auch was gefährlich gewesen damals zur Zeit.
War so, und blieb so. Inner-UdSSR-Angelegenheit.

Dann war die UdSSR nicht mehr nach 1991.
Verschenkt ist verschenkt.
Wieder geholt ist gestohlen.
Wissen schon die kleinen Kinder.
Ganz einfaches Prinzip, das auch der Wortschwall nicht kippt.

Manchmal geschehen auch in der Politik Dinge, da sagen‘se dann hinterher, hätteste mal besser anders gemacht, das wäre klüger gewesen.

Und weil das mit der Krim damals vom Chruschtschow nicht so klug war.
Hat der Putin dann Jahrzehnte später der Ukraine die Krim gestohlen.
Weil er sie wiederhaben wollte.

Hätte er besser auf die Kinder gehört.
Die hätten ihm schon gesagt, dass Stehlen gegen Völkerrecht ist.

Carlos12

Sehr viele Foristen verteidigen den Westen und verteufeln Russland.

Ich bin hier völlig neutral.und ich spreche den USA dieses Anprrangern ab, während die sich gleichzeitig 1000% gleich gebärden.

Usa kann nicht verlangen, dass ich deren Untaten vergesse,, nur weil die Russland nicht mögen.
Nur darum geht es.

11:54, frosthorn

>>ich finde den Versuch lächerlich,
Putin eine rechte oder linke Weltsicht zuzuschreiben. Putin ist für Putin und tut das, wovon er sich den größten Nutzen verspricht. Dass er rechtsextreme Parteien und Bewegungen in Europa unterstützt, macht ihn nicht zum Faschisten. Würde er sich mehr davon versprechen, sich extremer Linker zu bedienen, dann würde er das tun - ohne dass ihn das zu einem Antifaschisten machte.<<

Ja, da haben Sie Recht. Putin ist krachender Pragmatiker, das hat er, so böse wie es klingt, mit Stalin gemeinsam. Denn der war alles andere als ein Ideologe, was die Komintern spätestens nach seinem Pakt mit Hitler, in dessen geheimem Zusatzabkommen die Aufteilung Osteuropas unter den beiden Unterzeichnern festgelegt wurde, in große Verwirrung stürzte.

Ich empfehle aber trotzdem, sich mit Alexander Dugin und Alexander Prochanow zu beschäftigen. Auch wenn Putin sich aus guten Gründen offiziell nicht zu ihnen bekennt, sind sie im Kreml höchst einflussreich.

@frosthorn Zitat: "ich finde

@frosthorn
Zitat:
"ich finde den Versuch lächerlich, Putin eine rechte oder linke Weltsicht zuzuschreiben. Putin ist für Putin und tut das, wovon er sich den größten Nutzen verspricht. Dass er rechtsextreme Parteien und Bewegungen in Europa unterstützt, macht ihn nicht zum Faschisten. Würde er sich mehr davon versprechen, sich extremer Linker zu bedienen, dann würde er das tun - ohne dass ihn das zu einem Antifaschisten machte."

das sehe ich ähnlich
ich persönlich gehe davon aus das er genau die Gruppierungen unterstützt von denen er sich maximalen Schaden bei seinen Gegner verspricht
und
das ist genau das was "wir" ja bei ihm ebenso machen

es gehört aber zu "unserer" Doppelzüngigkeit ihm genau das vorzuwerfen was "wir" selbst UNVERHOLEN praktizieren
es wird dann damit gerechtfertigt das "wir" ja die "Guten" sind
hier (EU) wie dort (Russland) herrscht zunächst einmal Kapitalismus
und nur das zählt für mich

12:00, Denkerist

>>@ fathaland slim
"genau wie die ukrainische, von den Bürgern des Landes aus" Dem ist nicht so! Der Maidan-Putsch ging nicht von den Bürgern aus.
Diese, wie auch andere Farbrevolutionen wurden von verschiedenen NGO`s vorbereitet. Man kann sehr viel darüber lesen. Die Finanziers halten mit ihren Informationen nicht hinterm Berg. So spielte jüngst in Weißrussland der Telegram-Kanal NEXTA aus Polen einen entscheidende Rolle.
Begonnen hatten die Farbrevolutionen in Jugoslawien, die Bewegung dort hieß OTPOR. Alle weiteren liefen nach dem selben Muster ab, auch die NGO sind meist die gleichen!<<

Putsch, NEXTA, NGOs, Otpor. Und die Jugoslawen, Ukrainer und Weißrussen sind willenlose Lämmlein, die sich von diesen Agenten der New World Order (dieser Begriff fehlt mir in Ihrem Kommentar noch) am Nasenring durch die Manege ziehen lassen.

Ich kenne diese Erzählung seit Jahren. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

einfach herrlich hier wieder

warum sollte putin einem mann das tanzen beibringen, der ihn einen killer nennt?

11:52 von fathaland slim denke da anders

„>> Es wäre schon ein Fortschritt, wenn die unterschiedlichen Regierungsformen wieder zur Koexistenz zurückkehren würden.<<
Daran haben die Autoritären kein Interesse. Der Koexistenzgedanke ist für solche Herrscher bedrohlich.“
Bedrohlich empfinden sie die „ regime change versuche“ , denn Autoritäre lieben den Machterhalt. Friedliche Koexistenz ohne Zersetzungsversuche würde den Machterhalt leichter machen, und die Autoritäre würden sich sicherer fühlen.
„Denn sie sind ja in ihren jeweiligen Ländern gewaltig unter Druck, weil viele Menschen ein freiheitliches System der Bevormundung unerklärlicherweise vorziehen.“ Die bezweifele ich. Bei Einzelinterviews erkennen die Bürger die Defizite der autoritären Regierung, sie sind aber bereit, sich damit zu arrangieren; die Russen befürchteten bei einem Sturz die Wiederkehr chaotischer Wirtschaftsverhältnisse, die Chinesen sind tolerrant für ein autoritär regiertes Leben gegen wirtschaftliches Wohlergehen. Mehrheitsmeinungen?, ich weiß es nicht

12:02, rainer4528

>>10:12 von SinnUndVerstand
Da ist im übrigen das beredte Schweigen der afd höchst interessant, die Nawalny politisch ja durchaus nahe steht aber Putins fütternde Hand nicht beißen will.///

Als der AfD Abgeordnete, Schlund, 2019 eine Reise nach Moskau organisierte, nahmen 7 Abgeordnete aller Fraktionen daran teil (Trittin, Gysi).
Haben die in Putins fütternde Hand gebissen?<<

Er hat sie nicht organisiert, sondern angeführt. Es handelte sich um eine offizielle Delegation des deutschen Bundestages. Näheres dazu hier:

"https://www.nordbayern.de/politik/gegen-sanktionen-afd-politiker-fuhrt-…"

Interessant auch der Artikel der Russlandexpertin Claudia von Salzen im Tagesspiegel:

"https://www.tagesspiegel.de/politik/reise-von-deutschen-abgeordneten-na…"

@ Am 16. Juni 2021 um 13:00 von Karl Maria Jose...

>>Am 16. Juni 2021 um 13:00 von Karl Maria Jose Wim und Wendelin Fellhering

einfach herrlich hier wieder

warum sollte putin einem mann das tanzen beibringen, der ihn einen killer nennt?<<

Vielleicht differenziert Hr. Putin einfach ein Mü mehr als Sie es tun & könnte Chancen erkennen, die Sie generell ausblenden.

um 12:49 von Bender Rodriguez Carlos12

,,Sehr viele Foristen verteidigen den Westen und verteufeln Russland.

Ich bin hier völlig neutral.und ich spreche den USA dieses Anprrangern ab, während die sich gleichzeitig 1000% gleich gebärden.

Usa kann nicht verlangen, dass ich deren Untaten vergesse,, nur weil die Russland nicht mögen.
Nur darum geht es."

Ich habe hier nicht EINE(N) Teilnehmer(in) gesehen in diesem Forum außer dem oder den Vielfältigen, der oder die die USA kritiklos unterstützt. Im Gegenteil. Und das zurück bis 1777. Wie so oft in gesunder und hilfreicher Diskussion muß ein für x nicht ein gegen y sein, damit die Gleichung für die Herrschaft über das eigene Ideologiezentrum unbeschädigt bleibt und man zufrieden einschlafen kann weil THEM eigentlich noch schlimmer sind als US. Wenn man entdeckt, daß die Amerikaner sogar das Pronomen ausnutzen als Identitätsvehikel, muß man sich doch fast auf die russische Seite schlagen...
Oder vielleicht lieber auf die Schenkel. Ach nein, das darf man hier nicht sagen.

12:15, Denkerist

>>Bei Polen ist das anders, die haben in den 1920er Jahren Russland angegriffen -<<

Beschäftigen Sie sich bitte mit der Geschichte Polens. Haben Sie beispielsweise schon einmal etwas von der ersten, zweiten und dritten Teilung Polens gehört?

>>Viele Balten haben an der Seite der Nazis gegen Russland gekämpft, auch heute noch werden die rechten Einheiten von damals wieder verehrt. Russland hat also allen Grund, Vorsichtig mit diesen Staaten zu sein!<<

Und Stalin hat mit Hitler einen Pakt geschlossen, in dem die Aufteilung Osteuropas, also auch Polens und des Baltikums, unter die beiden Protagonisten festgelegt wurde. Johannes R. Becher, der zukünftige Kulturminister der DDR, hat das damals in Gedichtform gefasst:

"An Stalin
Du schützt mit deiner starken Hand
den Garten der Sowjetunion.
Und jedes Unkraut reißt du aus.
Du, Mutter Rußlands größter Sohn,
nimm diesen Strauß.
Nimm diesen Strauß mit Akelei
zum Zeichen für das Friedensband,
das fest sich spannt zur Reichskanzlei."

Ohne die Beseitigung der legalen Regierung wäre die Krim immer

@12:48 von schabernack
ukrainisch.
´54 war nicht so harmlos: Der ukrainischstämmige sowjetische Machthaber Chruschtschow brach dabei die Gesetze sowohl Russlands als auch der Sowjetunion. Der damalige Regierungschef der Krim, Pawel Titow, weigerte sich, und wurde abgesetzt.
Die Verfassung der Russischen Föderation (RSFSR) verpflichtete Chruschtschow, die territoriale Integrität zu wahren . Die sowjetischen Formalien wurden auch sonst gebrochen, z.B. Gremien, die gar nicht zuständig waren, waren unterbesetzt. Die Bewohner der Krim durften nicht abstimmen, ebenso wie das Parlament usw.

@ teachers voice

"Natürlich kann man Raketenstationierungen in Kuba und den NATO-Beitritt souveräner Staaten"

Ein NATO Beitritt erfolgt nicht einseitig durch eienen souveränen Staat, die NATO muss den Antrag erst anehmen, was sie bei einigen Staaten ausgeschlossen hatte, so wie Ulbricht den Mauerbau.

Natürlich müssen die sowjetischen Raketen auf Kuba mit den vorher von den USA in der Türkei aufgestellten Raketen verglichen werden - der Vergleich zeigt eindeutig, dass es die USA waren, die aggressiv vorgegangen sind.

12:00 von Denkerist

«Begonnen hatten die Farbrevolutionen in Jugoslawien,
die Bewegung dort hieß OTPOR.»

Gar nix "Farbenrevolution" hat in Jugoslawien begonnen. Hört sich immer so an, als sei Tante Clementine, oder wer anderes aus der Waschmittlewerbung, mit Pads and Pearls stets in der 1. Reihe mit dabei.

Jugoslawien ist zerfallen als Vielvölkerstaat unterschiedlicher Regionen und Konfessionen, nachdem es General Tito nicht mehr gab, die UdSSR aufgehört hatte zu existieren, und das Sozialistische Gegenbild Jugoslawien zum Sowjetkommunismus keine Attraktivität mehr ausstrahlte.

Zerfallen ist es schnell und gewalttätig mit dem miesesten Krieg auf Europäischem Boden nach WK2. Zerfallen in so was wie "Trümmer". Einige kleiner, andere größer. Streitigkeit und Uneinigkeit sind immer noch nicht vorüber.

Litanei von den Farbrevolutionären von Meister Plemmplemm in Jugosawien.
Was sollten sie denn wohl vorgehabt haben, "die Jugos" zu welcher Farbe hin zu revolutionieren.

De Männer mit den OPTOR-Farbpads.

@ ich1961

"Bloß´keine Wahrheiten über Herrn P. und sein Land verbreiten. Es könnten ja einige glauben."

Wahrheiten sind nicht das Problem, denn die Wahrheiten über Russland und die USA sind eindeutig, angefangen beim Militärbudget über militärische Angriffe auf souveräne Staaten, Geheimdienstputsche, Beeinflussung der Medien durch Geheimdienste (Operation Mockingbird) bis zu Brüchen internationaler Verträge.

@SinnUndVerstand um 11:09

Es geht um die Sachlage.

Was internationale Ermittlungen, welche es nicht gab, erbringen aussagen weiß ich nicht.

Bitte zeigen Sie mir die internationalen Ermittler, welche im Hotelzimmer waren, nach dem der Trupp von Nawalny dort Beweismaterial entwendet hat.
Oder glauben Sie es ist gut Beweismaterial von einem Tatort zu entwenden?
Für eine neutrale Betrachtung ist dies absolut nicht dienlich!

Zum Thema Rechtsradikale in der Ukraine:
Der Rechte Sektor hat großen Einfluss auf die Politik in der Ukraine. Sonst gebe es schon Gespräche zwischen den Separatisten und der ukrainischen Regierung, war ja ein Wahlkampfversprechen.
Und wenn man dann Nazi-Symbole öffentlich durch die kiewer Straßen trägt und Sprüche mit zweifelhafter Herkunft auf Trikots druckt, dann sollte man sich mal Gedanken machen.

Vom Asow Bataillon haben sie bestimmt auch schon gehört. Diese sind seit einiger Zeit auch Teil der ukr. Nationalgarde.

13:19, Shuusui

>>Ein NATO Beitritt erfolgt nicht einseitig durch eienen souveränen Staat, die NATO muss den Antrag erst anehmen<<

Das gilt eigentlich immer, für jede Organisation, jeden Verein, jede Partei, oder?

>> was sie bei einigen Staaten ausgeschlossen hatte, so wie Ulbricht den Mauerbau.<<

Nein, das hatte die NATO nicht ausgeschlossen.

Die Ukraine bemüht sich übrigens seit vielen Jahren, lange vor dem "Putsch", um eine Aufnahme in die Nato. Ähnlich wie Georgien. Die NATO will aber nicht.

ein Zeichen, das positiv stimmt...

... die beiden haben sich die Hand gegeben, bevor sie sich zum Gespräch zurück gezogen haben.
Sehr gut.

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