Kommentare

Natürlich stellt sich auch

Natürlich stellt sich auch die CDU gegen diese Pläne. Soll sie 4 Monate vor der Wahl der Bevölkerung erklären "Wenn Ihr uns wieder wählt müsst Ihr dann bis 68 arbeiten". Dieser Wahlkampftrick ist so plump das er sogar mir aufgefallen ist. Naja mir ists egal ich hätte die CDU so oder so nicht wieder gewählt.

Der Kampf gegen Rente mit 68 führt gerade die GDL

Bei den angestellten Lokführern wird alles zusammengestrichen , damit der staatliche Arbeitgeber Bahn die Pensionsrücklagen für Beamte schaffen kann.

Übrigens sollten Politiker so wie angestellte auch eine private Renten/Pensionsvorsorge schaffen !

längst überfällig ...

Ein neues Rentensystem ist längst überfällig.
Die klassische Rentenversicherung weist typische Merkmale einer Ponzi-Pyramide auf und ist daher bei einer stagnierenden, schrumpfenden Bevölkerung oder gar nur bei Altersverschiebung vom Zusammenbruch bedroht. Das weiß fast jeder, nur scheinbar die Regierenden nicht.

Klar, vor der Wahl distanzieren sich die Parteien von solchen Vorschlägen. Aber wirklich glauben tue ich dies nicht. Wie häufig ist der Wähler schon vor den Wahlen belogen worden?

"Altmaier kassiert Pläne seiner Berater"

Die sind im Wahlkampf wohl nicht so opportun. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Ähnlichkeiten

Das ist wie mit Corona .... alles jammern, ignorieren und nicht-glauben-wollen hilft gegen Fakten überhaupt nicht ... und schon gar nicht, wenn - wie hier im Forum ja zu sehen ist - manche das deutsche Rentensystem nicht mal im Ansatz verstanden haben ...
Man wird sich in etlichen Jahren freuen, wenn es bei der Rente mit 68 bleibt ...

Für die Wahl wäre er damit schlecht beraten.

Wie wäre es mit freiwilliger Selbstverpflichtung, wie beim Arbeitsschutz?
Die es toll finden, die Berater voran, machen es erst mal vor wie es geht.

Kassieren oder nicht...

Fakt ist, dass das System Rente so auf Dauer nicht mehr funktionieren kann, wenn eine Bevölkerung immer älter wird. Aber wer will schon eine Reform durchsetzen? Die SPD knappst bis heute an ihrer Agenda 2010. Da wird sie sich kaum auf die nächste, unpopuläre Sache stürzen. Die Union könnte zwar damit beginnen, hat aber nicht das Vertrauen aller Menschen im Land, dieses sozialverträglich zu gestalten und alle übrigen Parteien haben eh nur Wunschvorstellungen, die keiner bezahlen kann!

Also? Was machen wir in 5, 10 oder 20 Jahren? Das Thema Rente wird nur aufgeschoben und damit wird das Problem, das es zu lösen gilt, immer größer!

Zeit für Reformen

Es wird höchste Eisenbahn die Finanzierung der Rente auf ganz neue Beine zu stellen. Jeder Arbeitnehmer erwirtschaftet heute viel mehr und ist produktiver als vor 10-20 Jahren. Warum nicht einen Teil dieser steigenden Wertschöpfung für die Finanzierung der Rente heranziehen als zweite Säule der Finanzierung etc. Warum keine geförderte private Vorsorge an der nicht nur Versicherungen und Banken verdienen sondern der Einzahler... etc. Es gibt genug Ideen nur traut sich keiner ran. Das Rentenalter zu erhöhen ist auch nur ein weiter so im alten Denken und System

die Schieflage ist schon längst da

Die Schieflage käme nicht erst mit der Rente mit 68, sondern die ist schon längst da.

Es kann nicht sein, dass D 25% des Eurobudgets zahlt, aber (in Kürze) bis 67 arbeiten muss, Frankreich nur bis 60 usw.
Bevor D das Rentenalter erhöht, müssen dies die EU-Mitgliedsstaaten tun! Diese jetzige Ungerechtigkeit schreit ja zum Himmel!

Und jetzt komme mir keiner mit den 2-3 Ländern die länger als D arbeiten (der Gerechtigkeit halber müsste dies dort natürlich herabgesetzt werden).

Lieber Herr Altmaier, sollen wir

nun klatschen? Ich finde die Rente mit 67Jahren schon eine Frechheit. Machen sie Maschinen, Roboterund KI sozialversicherungspflichtig und die Probleme werden entschärft. Dann lohnt es sich nicht mehr Menschen "frei zu setzen" oder in Frührente weg zu loben. Einfach mal neue Wege gehen.

Der Herr Karl

Der bissige Kabarettist Helmuth Qualtinger erschuf die Figur des Herrn Karl und hielt damit seinen Österreichern einen Spiegel vor.

Der Herr Karl ist Opportunist, immer dort wo gerade die Macht ist. Sei es im österreichsichen Ständestaat, unter den Nazis oder später unter den Russen.

Altmaier wurde von Mutti, wie andere auch, nicht unbedingt nach Leistung, sondern nach Treue ausgesucht. Und als es so aussah, als ob Söder der Unionskandidat werden würde, war er ganz bei ihm. Um einen Tag später ganz bei Laschet zu sein. Was eine Nachrichtensprecherin etwas sprachlos vermerkte.

Bei so viel "Idealismus" (wie die Figur des Herrn Karl über sich und sein stetiges Wechseln zu den jeweils an der Macht befindlichen urteile), kann schon mal die Leistung hintan stehen.

Denn wenn so etwas just im Wahlkampf aus seinem Haus kommt - zeigt der "Idealist" (und Wendekopf) Altmaier uns allen, dass er sein Ministerium nicht im Griff hat.

Ich hoffe, dass Laschet fähigere in seine Regierung holen wird.

@Karl Klammer, 15:56

"Bei den angestellten Lokführern wird alles zusammengestrichen , damit der staatliche Arbeitgeber Bahn die Pensionsrücklagen für Beamte schaffen kann"

Sie merken offenbar, wo der Hase langläuft: Wer nicht brav die von Staats wegen aufgestellten Regeln befolgt, kriegt kein Geld.

Womit auch erklärt wäre, warum Sie die Umsetzung von dem hier vergessen können: "Übrigens sollten Politiker so wie angestellte auch eine private Renten/Pensionsvorsorge schaffen !".

Diese Meldung zu diesem Zeitpunkt hat wohl selbst Peter Altmaier

das Frühstück verdorben. Wenn der Rentengeburtsfehler aus der Kaiser-Zeit, nachfolgende Generationen für die Renten der Alten zahlen zu lassen (ist ja so praktisch in der Politik), nicht endlich behoben wird, dann wird immer wieder an den Bedingungen herumgewurschtelt werden. Es wäre wunderbar gewesen zu erklären, wofür die CDU sich denn bei den Alternativvorschlägen entscheiden könnte. Aber das verschweigt des Sängers Höflichkeit. -

Die Rente

Dass das "Pyramidenspiel" umlagefinanzierte Rente nicht ewig funktionieren kann ist schon klar. Selbst wenn es keinen "Pillenknick" gäbe und die Menschen nicht immer älter würden, wären dem Grenzen gesetzt. Damit z.B. immer 5 aktive Arbeitnehmer 1 Rentner finanzieren können muss die Zahl der Arbeitnehmer ja ständig steigen. Damit das z.B. mit den geburtenstarken Jahrgängen der Sechziger (zu denen ich auch gehöre) funktionieren kann, hätten ja in den Jahrzehnten danach viel mehr Kinder zur Welt kommen müssen, die dann auch Jobs finden und Beiträge zahlen. Und die gehen ja auch irgendwann in Rente usw.

Es gibt ja in unserem Land auch Altersversorgungen, bei denen das demographische Problem nie thematisiert wird. Für Pensionen ist anscheinend immer Geld da und die ganzen Kammerberufe kommen auch klar, obwohl die unter den niedrigen Zinsen leiden müssten.

Aber es ist ja nicht so, dass das Problem nicht schon seit meiner Jugend diskutiert würde. Es passiert nur nichts. Außer Kürzungen

@Giselbert, 16:00

Die klassische Rentenversicherung weist typische Merkmale einer Ponzi-Pyramide auf und ist daher bei einer stagnierenden, schrumpfenden Bevölkerung oder gar nur bei Altersverschiebung vom Zusammenbruch bedroht.

Schön für Sie, dass Sie mit so scheinwissenschaftlichen Begriffen auftrumpfen können. Leider haben Sie nicht verstanden, dass die RV keineswegs auf einer Ponzi-Pyramide beruht.
Es müssen nämlich - im Gegensatz zu letzterer - nicht etwa ständig mehr Einzahler her. Nur die eingezahlte Summe muss wachsen, und schon ist gar nichts mehr vom Zusammenbruch bedroht. Und das geht, wenn man nur will, durch steigende Produktivität, wie wir sie ja bekanntlich schon immer haben. Offenbar haben alle Verschiebungen der Altersstruktur in den letzten Jahrzehnten nicht das Anwachsen des BSP gestoppt, geschweige denn umgekehrt. Und wenn der Kuchen immer größer wird, dann werden es auch die Stücke für jeden einzelnen, egal, ob ihn 90, 70 oder 30% der Bevölkerung gebacken haben.

Ist doch klar

so ein Diskussion ist vor der Wahl nicht gut, das kostet Mandate die sehr gut bezahlt werden.
Nach der Wahl ist man wieder für 4 Jahre sicher, da sieht das dann anders aus.
Nachbarländer haben 70 Prozent Zugang, wir 48 Prozent, darüber sollte mal nachgedacht werden, nicht über noch mehr Jahre.
Meine Generation hatte bis 65 in Durchschnitt um die 50 Arbeitsjahre, durch die laufenden Änderungen, da ging die Lehre nämlich mit 14 bei einigen los, die anderen mit 16-17.
Und von 17 bis 65 ist eine verdammt lange Zeit, und das nicht auf dem Bürostuhl mit Kaffeemaschine, sondern das Meiste per Hand und im Dreck.

Selbstverständlich erst nach der Wahl

Altmaier - wie wir ihn kennen. Da er die Fakten natürlich auch nicht ändern kann, dass Thema aber zur Unzeit kommt - wird es vertagt bis nach der BTW, dann werden Fakten geschaffen. Es lebe die Heuchelei.

Wenn man endlich einen Teil

Wenn man endlich einen Teil aus den ca. 350 bis 400 Milliarden, die der Staat zum Haushalt verwendet, statt viel zu viel davon in der Welt zu verteilen, einen Teil denen zukommen läßt, die das Geld “erschaffen“ haben, wie z.B. den Rentnern, wäre das Problem, das, was es eigentlich sein sollte, nämlich keines.

Warum eigentlich kann man das

Warum eigentlich kann man das Renteneintrittsalter nicht offen halten? Wer wirklich will, darf so lange arbeiten, wie er will, wer früher in Rente gehen will als vorgesehen, muss Abschläge hinnehmen. In USA gibt es keine feste Altersgrenze, da sind manche Leute bis 80 tätig. Im Gegenteil, man spricht von "Alterdiskriminierung", wenn jemand gegen seinen willen in Rente geschickt wird. Es ist typisch deutsch, ein festes Lebensalter für alle in die Gesetze zu schreiben. Anders können wir offenbar nicht.

Altmaier ist echt ein Spielverderber

Da konnte und wollte sich jeder schön über Rente mit 68 hermachen, lästern, schimpfen, protestieren, da nimmt er alles wieder zurück. Eine Schande ist das, und die Splitterparteien SPD und Linke haben vorerst einmal Sendepause. Keine Sorge, da kommt noch was, worüber man sich künstlich aufregen kann.

@Giselbert, 16:00 Uhr

Zitat: "Die klassische Rentenversicherung weist typische Merkmale einer Ponzi-Pyramide auf und ist daher bei einer stagnierenden, schrumpfenden Bevölkerung oder gar nur bei Altersverschiebung vom Zusammenbruch bedroht. Das weiß fast jeder, nur scheinbar die Regierenden nicht." Zitat Ende.

Natürlich ist dieser Umstand den Regierenden aller Parteien bekannt. Nur keiner hat den Mut bzw. die Mehrheiten, dieses gewaltige Problem anzugehen, ähnlich der Deckungslücke bei den Pensionen, dem Investitionsstau der Infrastruktur (Kanalisation, Telekommunikation, Zustand der Schulen und Straßen u.v.a.m.). Auch ist nicht sichergestellt, dass eine etwaige Änderung des Rentensystems über mehrere Regierungsperioden Bestand haben würde.

Rente mit 68

nun ja, die neoliberalen Fu.......... zis können nicht anders.
Der Mann ist eine abolute Fehlbesetzung.

"Das Renteneintrittsalter sei momentan kein Thema."

Reine Beschwichtigung ... "Momentan" kann sich schnell ändern, z.B. wenn die Bundestagswahl vorüber ist oder 2025 baldigst bevorsteht.
Umsonst ist die Nebelkerze "Rente ab 68" bestimmt nicht in die Diskussion geworfen worden. Das Wahlvolk soll sich halt stückchenweise darauf einstellen (und dann gefälligst diese Kröte schlucken) - Gelle, liebe CDU?

wer hätte das gedacht

aber liebe baldrentner, da müsst ihr noch bis nov/dez warten. dann sagt man euch, daß der gesundheitsstand es in deutscheland ermöglicht, bis 73 zu arbeiten

@dr.bashir, 16:29

Damit z.B. immer 5 aktive Arbeitnehmer 1 Rentner finanzieren können muss die Zahl der Arbeitnehmer ja ständig steigen.

Auch an Sie zum Nachdenken: Sie hätten zumindest ein wenig recht, wenn durch die Alterung der Bevölkerung und die dadurch bedingte Abnahme der Einzahler die Wirtschaftsleistung sinken würde. Das ist aber nun mal nicht der Fall, im Gegenteil. Wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jahr zuvor. Wie erklären Sie sich das? Offenbar spielt es für das BSP keine Rolle, ob es von 90, 70 oder 30% der Bevölkerung erwirtschaftet wird, solange es nur nicht absinkt. Wenn der Kuchen jedes Jahr größer wird, gibt es keinen Grund, die Stücke für einzelne zu verkleinern.
Das Mehr, das wir erarbeiten, wird aber in Kanäle gelenkt, die an die Allgemeinheit nichts ausschütten. Das ist das Problem.

Honorarbedarf

Die sogenannten Berater (vermutlich zum großen Teil extern) brauchten vermutlich mal wieder eine Beratung zum Abrechnen. Es wäre interessant zu wissen, was Hr.Altmaier für die kassierte Beratung von unserem Steuergeld ausgegeben hat.

Am 08. Juni 2021 um 16:37 von Karl Maria Jose...

Zitat: aber liebe baldrentner, da müsst ihr noch bis nov/dez warten. dann sagt man euch, daß der gesundheitsstand es in deutscheland ermöglicht, bis 73 zu arbeiten

Bitte malen Sie den Teufel nicht an die Wand.

Nach meiner Lebensplanung ist mit 70 Schluss.

Der wissemschaftliche Beirat

Der wissemschaftliche Beirat hat natürlich recht. Die Rente ist zukünftig nicht nachhaltig finanzierbar, da das Rentnerleben sich von 8 auf 16 Jahre verdoppelt hat. Sinnvoll wäre, nur das auszuzahlen, was ein Durchschnitsrentner eingezahlt hat ( Versicherungsprinzip ). Da mit 50% Rentenniveau aber kaum jemand leben kann bleibt nur das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben. Alternativ die Beiträge stark zu erhöhen plus Steuergeldzuschuss wäre eine sehr generationenungerechte Lösung.

Ich bin froh, daß ich als

Ich bin froh, daß ich als
Selbstständiger eine Lebensversicherung hatte.
Die reicht allerdings auch nur für ca. 10 Jahre. Da wurden auch wir über den Tisch gezogen.
Gott sei Dank habe ich aber rechtzeitig Rücklagen gebildet sonst sähe ich alt aus.
Das Rentensystem wurde leider ausgebeutet wie noch Geld vorhanden war. Krankenhäuser für Kurden wurden gebaut und Kuren bezahlt. Ganze Städte lebten davon, z. B. Bad Kreuznach. Nachdem Kuren für alle mehr oder minder abgeschafft wurden schauten diese Städte erst einmal ganz verlegen in die Zukunft .
Man hat das Geld mit beiden Händen herausgeworfen was jetzt fehlt. Keiner will daran Schuld sein.

Da wären mal neue Berater

Da wären mal neue Berater fällig und sicher nicht nur in diesem Ministerium. Sie haben es sich sehr gemütlich gemacht in Berlin. Das gehört geändert, nur passiert da nichts unter den jetzigen politischen Bedingungen. Also zuerst diese ändern.......das Volk/der Wähler wird es irgendwann auch kapieren....dauert halt leider.

EIn Blick nach Österreich oder in die Schweiz

Bekanntlich haben andere Demokratien wie Österreich oder Schweiz ihr Rentensystem zumindest wasserdichter gemacht als es hierzulande ist. Dort mal hinschauen!

Eine Groko hätte das Durchsetzungsgewicht (nach zuvor erfolgter breiter gesellschaftlicher Diskussion). Leider nichts geschehen.

Die Union hatte per Bundesratsmehrheit (um 2000 herum) und Roland Koch als deren Vorreiter die Rot-Grüne- Schröder-Regierung vor sich hergetrieben und der SPD das neoliberale Projekt Sozialabbau geschickt aufgenötigt. Historisch perfide Leistung, wird oftmals vergessen. Hartz4 stammt ideologisch von rechts.

Daher traut sich aktuell keiner an die Rente. CDU ist programmatisch ausgehöhlt, eine Nullnummer. SPD will sich nicht das letzte Hemd verbrennen. Dass die SPD in den drei Grokos der Aktivposten für die abhängig Beschäftigten war & ist (2008 Scholzens Kurzarbeitergeld , später der Mindestlohn, hälftige GKV-Beiträge durch Arbeitnehmer&-geber., wird alles ignoriert.

Viel Spaß mit Blackrock-Merz!

@ Giselbert

Die Alterstruktur der Gesellschaft ist nur nachranging für die Funktionsweise des Rentensystems relevant.
Es ist erstmal ziemlich egal, wie viele Jüngere auf die viele Ältere kommen. Ein einziger junger Arbeitnehmer könnte 1 Million Rentner finanzieren, wenn seine Arbeit derart Produktiv ist, dass dieser eine Arbeitnehmer eine Wertschöpfung hat, die diese 1 Million Rentner finanziert.
Wichtiger als das numerische Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentern ist also die Frage der Produktivität.
Im zweiten Schritt ist eine Bezahlung entsprechend diese Produktivität notwendig. Das heißt der Mehrwert der geleisteten Arbeit darf nicht einseitig vom Arbeitgeber einbehalten werden sondern muss in die Löhne fließen.
Und zuletzt gibt es überhaupt kein anderes Rentensystem als die Umlage. Jede Sozialleitung kann nur aus der laufenden Wirtschaftsleistung bezahlt werden.

Schon gestern...

...konnte man hier feststellen, was das größte Problem unseres Rentensystems ist. Nämlich, dass viele Leute glauben, dass sie Rente kriegen, weil sie einst Rentenbeiträge bezahlt haben und das Geld jetzt quasi angespart ist und ausbezahlt wird.

Da das aber nicht so ist, brauchen wir über Rente mit 67, 68 oder meinetwegen auch 70 oder 75 gar nicht mehr nachdenken. Schon viele Mittfünfziger von heute können damit rechnen, dass sie arbeiten, bis sie umfallen.

@ 16:31 von frosthorn

Wie es auch @ 16:29 von dr.bashir anschaulich beschreibt, wird dieses System IMMER zum Scheitern verurteilt sein.

Ihre Idee der immer steigenden Produktivität sind Grenzen gesetzt. Gerade in Zeiten des Klimawandels kann steigende Produktivität nicht die Antwort sein.

Ich bleibe dabei - da nützt auch Ihre Schönrederei nichts - das Rentensystem bedarf einer grundlegenden Reform.

Am 08. Juni 2021 um 16:36 von Staanemer

Zitat: nun ja, die neoliberalen Fu.......... zis können nicht anders. Der Mann ist eine abolute Fehlbesetzung.

Kann es sein, dass Ihnen die Bedeutung eines Beratergremiums nicht so richtig bewusst ist?

Ups ist da wieder was rausgerutscht was noch geheim

bleiben sollte.

Ist typisch für Union und Co. wir haben mit den schlechtesten Rentenniveau der EU und da geht doch noch was wenn es nach unseren Lobbyvertretern geht.

Man sollte die kommende Wahl mal darauf aufbauen das zu ändern.

Korregiert: Ich bin froh, daß

Korregiert:
Ich bin froh, daß ich als
Selbstständiger eine Lebensversicherung hatte.
Die reicht allerdings auch nur für ca. 10 Jahre. Da wurden auch wir Eilzahler über den Tisch gezogen.
Gott sei Dank habe ich aber rechtzeitig Rücklagen gebildet sonst sähe ich alt aus.
Das Rentensystem wurde leider ausgebeutet als noch Geld vorhanden war. Kurkrankenhäuser für Kurstädte wurden gebaut und Kuren bezahlt. Ganze Städte lebten davon, z. B. Bad Kreuznach. Nachdem Kuren für alle mehr oder minder abgeschafft wurden schauten diese Städte erst einmal ganz verlegen in die Zukunft .
Man hat das Geld mit beiden Händen herausgeworfen was jetzt fehlt. Keiner will daran Schuld sein.

@16:44 von Werner40

Das immer Steilvorlagen geliefert werden die Menschen in D noch mehr auszubeuten zugunsten von was weiß ich was alles.
Wieso schaffen es so viele um uns herum, bei schlechterer Wirtschaftsleistung, ein wesentlich besseres Rentensystem auf die Beine zu stellen.

Vorsicht Altmaier

Also egal was dieser Wirtschaftsminister sagt, man sollte immer vom Gegenteil ausgehen.
.
Natürlich kommt die Rente mit 68 bis 70. Immerhin müssen immer mehr Rentner von immer weniger Jungen finanziert werden. Den Jungen, die geringe Löhne haben und prekäre Beschäftigung. Wie soll das also gehen?
.
Die CDU hat noch nie eine andere Idee gehabt, als einfach Beiträge zu erhöhen oder Kosten zu senken.
.
Altmaier könnte ja auch mal sagen, wie dieser Staat gedenkt die zunehmden Beamten in Rente zu finanzieren? Mit Schulden? Und wer zahlt die....
.
Es ist offenkundig, dass seit 20 nahezu nichts gemacht wurde. Klimawandel, Energie, Bildung, Pflege, Rente.... Infrastruktur. Diese Generation von Politikern hinterlässt eine Wüste.
.
Hoffentlich erkennen das die Jungen jetzt mal. Die CDU ist dafur direkt verantwortlich. Und wer die Kohle den Konzernen in den Rachen wirft, dem fehlt es eben im Sozialstaat.
.
Das ist die soziale Marktwirtschaft. Ziemlich asozial. Werden wir bald sehen.

und wer kennt sich besser als der peter

in der wirtschaft aus? niemand! nur er kann auf den ersten blick die schweinshaxe vom katzenkopf unterscheiden

Am 08. Juni 2021 um 16:47 von Parteibuchgesteuert

Zitat: Da wären mal neue Berater fällig und sicher nicht nur in diesem Ministerium.

Sie haben vollkommen Recht.

Berater hat man schließlich nicht, damit sie nach bestem Wissen und Gewissen ihre Expertise abgeben, sondern sie sollen gefälligst in vorauseilendem Gehorsam, das feststellen, was der Minister denkt, am besten parteibuchgesteuert.

@ falsa demonstratio. 16:43

"Nach meiner Lebensplanung ist mit 70 Schluss"

Ich hoffe, Sie meinten damit nur das Arbeitsleben...

Rente mit 68

Das Thema Rente ist schon ein sehr altes und viel diskutiertes Thema. Keiner traut sich eine rigorose Änderung zu. Flexibles Rentenalter aber so das diejenigen die länger arbeiten wollen und können nicht gleich wieder mit Steuerklasse 6 bestraft werden. Keine Besteuerung der Rente und jeder zahlt in die Rentenkasse auch die Manager die sich bisher befreien können. Beamte usw. Mit diesen Maßnahmen können die Menschen früher und mit angemessener Rente ihre Zeit genießen. Privatvorsorge von Menschen im Niedriglohnsektor bringen uns nicht weiter. Mit dier etwas besseren Rente macht es keinen Unterschied ob die Leute anstatt aus dem 10 Stockwerk dann nur noch aus dem 8 springen. Politik macht endlich eine Revolution in der Rente.

Solidaritätsgedanke

Wo ist der Solidaritätsgedanke, den man vom Volk ständig einfordert? Als es um den Rundfunkbeitrag ging, wurde mir geantwortet, dass alle Bürger, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls in Deutschland einen Beitrag leisten, damit jeder profitieren kann. Bei der Rente ist das unmöglich, weil der politische Wille fehlt. Es wird zuerst an die eigene Versorgung gedacht.
Wir sind ein Volk? Das riefen die DDR-Bürger. Wer ruft das heute?

@ 16:40 von frosthorn

"Wenn der Kuchen jedes Jahr größer wird, gibt es keinen Grund, die Stücke für einzelne zu verkleinern.
Das Mehr, das wir erarbeiten, wird aber in Kanäle gelenkt, die an die Allgemeinheit nichts ausschütten. Das ist das Problem."

Zunächst hört sich dies gar nicht so falsch an, aber der Kuchen kann nicht unbegrenzt größer werden (Stichwort: unbegrenztes quantitatives Wachstum).

Bevor wir über Ihre vorgeschlagene Möglichkeit nachdenken, sollte zuerst mal die Kanalisation Richtung Allgemeinheit umgesetzt sein. Vorher ist dies völlig illusorisch.

Kündigung des Generationenvertrags

Der Generationenvertrag muss endgültig gekündigt werden und jeder für sich selbst sparen. Gerne auch staatlich verwaltet wie die bisherige Rente. Nur kann es nicht sein, dass immer länger gearbeitet werden soll und so die Jungen für die Fehler der Alten gerade stehen müssen.
Das Aufschieben der erneuten Erhöhung des Rentenalters bringt auch nichts. Später muss die Erhöhung doch nur noch stärker steigen. Bald muss doch ein Arbeitender schon die Rente für einen ganzen Rentner zahlen, wenn es so weiter geht.
Somit bleibt nichts anderes, als die Rente anstatt immer weiter bei der Auszahlung zu versteuern, immer weiter bis schlussendlich 100% auf private Beine zu stellen.

Wenn ein Rentenzahler vor dem statistischen Renteneintrittsalter

verstirbt, sollte die Witwe den vollen Rentenanspruch erhalten. Bei den Zahlen wird ca. jeder 5. die Rente nicht erreichen, der Statistik zum Trotz. Bei Eintritt des Renteneintrittsalter, des Verstorbenen meine ich, ziehen dann die bisherigen Witwenrenten Regeln. Zumindest das wäre fair. Ein EU weites Renteneintrittsalter wäre auch zu begrüßen, bei den meisten Ländern ist das mit 65. Wie machen die das blos? Und die Auszahlung ist auch noch höher? An anderen Stellen vielleicht das Geld nicht zum Fenster rausschmeißen wäre auch nicht schlecht, der Bundesrechnungshof weiß wovon ich rede!

Schockartig steigende Finanzierungsprobleme?

Dann sollten Sie mal die Steuerzahler und Rentner fragen die das sehr oft erleben und wie sie damit umgehen müssen.

Wir haben da jahrelange Erfahrung. Und wie die demokratichen Bürger damit umgehen haben die Partein die immer mehr Abgaben fordern ja bei der letzten Wahl festgestellt.

Ein neues Rentensystem ist längst überfällig,

von Giselbert @
Gut so, das sehe ich auch so.
Es müssen alle nicht durch persönliche Beiträge gewirtschafteten Leistungen entfernt und durch nicht durch lohnabhänige finazierten System bezahlt werden.

Zinsen, Dividende, Mieten usw.

Pläne

Klar Wahlkampf. Dreimal kann geraten werden wer für die Koronakrise bezahlen wird und die Rente Erhöhung kommt ganz sicher nur nach der Wahl.
Eine Steuererhöhung bedarf es nicht, weil die Regierung einen Goldesel hat. Die Milliarden die u.a Spahn Scheuer verbraten haben und Milliarden die Merkel ans Ausland verschenkt oder die EU finanziert die lösen sich in Luft auf.
Ehrliche Ansagen sind nicht zu erwarten.

Rente mit 68?

Das ein Renteneintrittsalter mit 68 hauptsächlich der Armut Vorschub leistet, weil nicht die Zahl der Einzahler, sondern die Renteneinzahlungen geringer werden, weiß jeder!

Über 25% Beschäftigte im Niedriglohnsektor bedeutet weitaus geringere Rentenbeiträge und entsprechend weniger Rente, was wiederum mehr Armut in 10/20 Jahren bedeutet.

Die Zahl der Armen wird darüber hinaus steigen, weil nur sehr wenige die 68 überhaupt schaffen, (Eckrentner sind ca.3-4% der Beitragszahler), was zu Abschläge der Rente führen wird.

Vom Absinken des Rentenniveaus...na ja, ich lasse das...

In anderen EU-Ländern sind längere Arbeitszeiten überhaupt kein Thema. Im Gegenteil. Die dürfen viel früher ihr Rentendasein genießen....

Warum also das Ganze?

Sollte vor der BTW ein Versuchsballon gestartet werden und die Reaktionen darauf?

Rente mit 68: Altmaier kassiert Pläne seiner Berater....

Denn Ungeschicklichkeit sollte man denen nicht unterstellen. Natürlich kassiert er die Pläne, etwas mehr als drei Monate vor der Bundestagswahl. Könnte ja sonst ins Auge gehen.

Aber nach der Wahl ? Da wird das irgendwann auf den Tisch kommen. Ob von Altmaier oder von Baerbock/Habeck.....

@ 16:18 von Libbi

"Warum keine geförderte private Vorsorge an der nicht nur Versicherungen und Banken verdienen sondern der Einzahler." Und wie soll das gehen? Wenn definierte Mengen des Bevölkerungseinkommens in die Kapitalmärkte fließen, ohne Rücksicht darauf, ob das Geld da gebraucht wird, wird nur eine Blase produziert, an der nur die Spekulanten verdienen, alle anderen verlieren. Genau das passiert in den Kapitalmärkten, seitdem das UK und die USA die Altersversorgung immer breiterer Bevölkerungsschichten in die Kapitalmärkte pumpen. Ein kleines Land wie Norwegen kann sich das vielleicht erlauben, wenn es Fachleute einsetzt, aber auch Norwegen hat deutlich in der letzten Krise bluten müssen. Der Generationenvertrag ist schon richtig - nur muss hieraus ein sauber kalibrierter 3-Generationenvertrag werden - wer keine Kinder hat, muss das eingesparte Geld sonstwie in Altersversorgung investieren, notfalls indem er durch höhere Abgaben z.B. die Ausbildung von anderer Leute Kinder mitfinanziert.

Das Renteneintrittsalter in D liegt bei 67

Wenn nicht besonders langjährig versichert.

Und damit arbeitet man heute schon am längsten in der EU.

Wenn man es gerechter gestallten will sollte man die Leistung in Relation setzen.

Rente mit 68 wer 40 Jahre eingezahlt hat.
41-67
42-66
43-65
44-64
45-63
usw.

17:00 von Jatorf

Ganz richtig was sie schreiben! Aber was bei der Politik noch gar nicht auf dem Schirm ist, die haben ja gerade erst das Internet entdeckt, dass es in Zukunft immer weniger Arbeit geben wird. Selbst wenn jetzt fleißig Kinder gezeugt werden, löst das das Rentenproblem mit nichten! Maschinen Roboter IT Systeme ersetzen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, warum werden diese von dieser Pflicht ausgeklammert? Ach ich vergaß, dann können sich die Superreichen, die dank der Steuerpolitik auch kaum Steuern zahlen, ja keinen x-ten Sportwagen, Villa, Kunstwerk oder sonstwas kaufen. Wie lange das wohl noch gut geht?

@ 17:11 von morgentau19

"Sollte vor der BTW ein Versuchsballon gestartet werden und die Reaktionen darauf?"

Sei es nur Versuchsballon oder tatsächlicher Umsetzungswille, dass Schlimme an der Geschichte ist, dass die Verursacher trotzdem gewählt werden.

Wir brauchen keine Debatte um das Eintrittsalter…

Wir brauchen ein völlig neues und durchdachtes System. Aber da fehlt es leider an Reformwillen.

@ 17:11 von morgentau19

"In anderen EU-Ländern sind längere Arbeitszeiten überhaupt kein Thema. Im Gegenteil. Die dürfen viel früher ihr Rentendasein genießen...." Die stehen alle vor der gleichen Problematik - wie lange können die das dann noch durchhalten? Die werden dann so überschuldet sein, dass es dort zu einer Altersarmut kommt, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können. Schauen Sie sich mal an, wie schlecht es Rentnern in Polen geht. So ähnlich wird es dann auch mal in den Musterländern der Verschwendung und der leeren Versprechungen wie in Österreich gehen.

Rentenreform

ausgesessen wie vieles andere die Regierung.
Eine kinderfreundliche Gesellschaft, wo Kinder nicht Armut bedeutet. Jetzt hofft man auf junge Imigranten, die die schlechtbezahlte Arbeid machen soll und die Pyramide etwas abflachen. Da müssen die Menschen eben länger schubbern und trotzdem werden sie in der Rente kaum ihre Miete bezahlen können. Alles was man falsch machen kann haben unsere Volksvertreter die letzten Jahrzehnte vergeigt.

@ 16:50 von Emil67

"wir haben mit den schlechtesten Rentenniveau der EU" Polen gehört auch zur EU. Haben Sie sich mal das Rentenniveau dort angesehen? Es gibt ein paar Ausreißer nach oben in der EU, das ist richtig, aber die holt die Realität der umkippenden Bevölkerungspyramide in 10 Jahren umso schlimmer heim.

Kassiert

Altmaier kassiert noch ganz andere Dinge.

@16:40 von frosthorn

"im Gegenteil. Wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jahr zuvor. Wie erklären Sie sich das?"

Muss ich das in dem Zusammenhang wirklich erklären? Die Produktivität steigt, ohne Frage. Pro Arbeitnehmer wird immer mehr produziert. Die Frage lautet, welcher Teil dieser Produktivitätssteigerung als Beitrag in der Rentenkasse landet. Die Löhne steigen nicht immer im gleichen Maß wie die Produktivität und von denen werden die Beiträge bezahlt. Die sind dann natürlich höher. Aber gleichzeitig steigen ja auch die bestehenden Renten abhängig von der Lohnsteigerung. Damit ist das schon mal abgefrühstückt. Wenn sich dann das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentner ändert, wird es schwer. Außer man schafft es, andere Teile der Produktivitätssteigerung auch noch zur Rentenfinanzierung heranzuziehen. Nicht nur die Löhne. Aber da sehe ich keine Ansätze, weil das ja auch schnell den Verdacht des Sozialismus aufbringt.

Beraterhonorare

Ähm... was hat Herr Altmaier denn gedacht, was da raus kommt? Also wieder schön die Kohle für Berater aus dem Fenster geworfen. Tolle Wurst.
.
Würde man die Berater mal einsparen und das eigene Personal nutzen, könnte man bestimmt zig tausenden einen schönen Ruhestand finanzieren. Einfach so.
.
Offensichtlich sitzen in den Ministerien unfähige Spitzenbeamte, die am Ende ihres Arbeitslebens üppige Pensionen erhalten werden. Wozu braucht es sonst die Berater.
.
Vielleicht erklärt Altmaier mal, warum ausgerechnet er kurz vor dem Renteneintritt seine Top Beamten nochmal schön befördert?! Kostet ja nix.
.
Und eine Partei, wie sei CDU, in der nahezu jeder Abgeordnete noch fleißig zum Vollzeit Job als Abgeordneter nochmal ein paar tausend Euro in Nebenjobs mitnimmt, wirkt eben nicht so, als wäre diese jetzt sehr arbeiternah.

Zurückgepfiffen, genau dafür bezahlt man Berater

Altmaier bekommt doch längst selber die große Rententorschlußpanik.

Am 08. Juni 2021 um 16:31 von frosthorn

„Und wenn der Kuchen immer größer wird, dann werden es auch die Stücke für jeden einzelnen, egal, ob ihn 90, 70 oder 30% der Bevölkerung gebacken haben.“

Sie haben Recht,

die Frage ist aber

ob 30, 70 oder 90% ein Stck. vom Kuchen abhaben wollen.

Ich verstehe ...

..., vor der demnächst anstehenden BTW möchte man solche Themen lieber meiden.
Sonst würde der gerade erst meisterlich arrangierte Aufwind in Sachsen-Anhalt, schon wieder dahin sein.
Respekt übrigens für diesen coolen PR-Move. Allen eine Gefahr einreden, die es nicht gibt und sich dann als Retter in der Not präsentieren....

/// Am 08. Juni 2021 um 16:56

///
Am 08. Juni 2021 um 16:56 von Emil67
@16:44 von Werner40

Das immer Steilvorlagen geliefert werden die Menschen in D noch mehr auszubeuten zugunsten von was weiß ich was alles.
Wieso schaffen es so viele um uns herum, bei schlechterer Wirtschaftsleistung, ein wesentlich besseres Rentensystem auf die Beine zu stellen.///
.
Wenn ein Durchschnittsrentner heute inflationsbereinigt mehr ausgezahlt bekommt als er jemals eingezahlt hat, dann ist das keine " Ausbeutung " sondern Subvention. " Besseres Rentensystem " im Ausland gibt es nicht. Auch diese Systeme sind nicht nachhaltig finanziert.

Das Cosanostra-Rentenmodell

Bald muß ein Arbeiter einen Rentner finanzieren. Das paßt doch. Ist doch besser, als wenn wie heute 7 Arbeiter für einen Rentner schuften müssen.

Das Problem löst sich vielleicht biologisch

Das Problem sind doch die Jahrgänge aus der 1. Hälfte der Sechziger, zu denen ich auch gehöre. Das wären sehr viele Kinder pro Jahr. Die gehen alle in den nächsten Jahren in Rente. Aber irgendwann hören wir ja auch wieder auf, Rente zu beziehen. Das dauert halt heutzutage nur viel länger als Bismarck oder Adenauer sich so vorgestellt haben. Aber die Jahrgänge aus den Siebzigern und danach sind ja deutlich weniger. Da gibt es dann pro Jahr auch wieder weniger Renteneintritte. Wenn es dann immer noch so viele sozialversicherungspflichtige Jobs gibt, wie heute, entspannt sich die Lage.

@heribex, 15:55 Uhr

Wo sehen Sie einen Wahlkampftrick? Keine Partei sagt Ihnen, dass die Rente mit 68 kommen wird und sie wird kommen, weil die Menschen älter werden und länger Rente beziehen. Diese Kosten können nicht allein der jungen Generation überantwortet werden.

@17:23 von Autograf

Deutschland in Relation zu Polen stellen ist schon eine geistig Leistung.

Ich würde Deutschland lieben in Relation zu Dänemark, Österreich, Belgien, Niederlande usw. sehen.

Aber jemand der so argumentiert wie sie versteht das so wie so nicht.

Es ist an der Zeit sich

Es ist an der Zeit sich generell um ein neues Renten - UND Pensionenmodell zu kümmern. Auch für die Pensionen muss eine andere Finanzierung erdacht werden als über das Steueraufkommen.
Ich höre und lese fast nur über Probleme der Rentenfinanzierung.

...aah

...sei momentan kein Thema.
Sehr interessant.
Und nach der Wahl im September?
...lass Dich überraschen...

Wann kommst du, Crash?

Das wahre Problem benennt niemand nämlich , dass die Deutschen viel zu wenig Kinder bekommen. Wer bitte soll die Renten der vielen Alten denn bezahlen? Was ist die Empörung der Linken für ein populistischer Quatsch.

Die “Lösung“wird sein, dass noch mehr Geld elektronisch erzeugt werden wird. Dann kommt eben der große Finanzzusammenbruch. Die Frage ist nur wann. Die Aussitzer in den Regierungen werden den Crash so lange hinauszögern wie es nur geht.

Wie viele Menschen arbeiten noch bis zu diesem Alter?

Wie viele Vertreter der Arbeitgeber beschäftigen noch Menschen bis in dieses Alter?

@Mene mene tekel... - 16:26

"Wenn der Rentengeburtsfehler aus der Kaiser-Zeit, nachfolgende Generationen für die Renten der Alten zahlen zu lassen (ist ja so praktisch in der Politik), nicht endlich behoben wird, dann wird immer wieder an den Bedingungen herumgewurschtelt werden."

Ach ja, so hält der konservative Zukunfts-Express ohne Tempo-Limit mit freie Fahrt für freie Bürger, Ressourcenvergeudung und Umweltsünden noch die Rentenfrage für die nachfolgenden Generationen parat.

Die Wut dürfte ziemlich groß sein, was da neben Klima-Leichtsinn noch so alles zum Vorschein kommt, wenn sich der Wachstums-Express zur Geisterbahn entwickelt hat.

/// Am 08. Juni 2021 um 17:29

///
Am 08. Juni 2021 um 17:29 von Wolfes74
Ich verstehe ...

..., vor der demnächst anstehenden BTW möchte man solche Themen lieber meiden.
Sonst würde der gerade erst meisterlich arrangierte Aufwind in Sachsen-Anhalt, schon wieder dahin sein.
Respekt übrigens für diesen coolen PR-Move. Allen eine Gefahr einreden, die es nicht gibt und sich dann als Retter in der Not präsentieren....///
.
Dass das gegenwärtige Rentensystem nicht zukunftsfähig ist, ist den Verantwortlichen in allen Parteiein klar. Dass sich niemand traut es rechtzeitig zu reformieren ist schlecht.

Von wegen Kammerenten ,Anwälte ,Architekten etc

Die Alterspyrsmide trifft alle...
Höchst egalitaer, aber i.d.R werden o.g. im Median älter d.h. es ist noch länger zu zahlen...
Dann kommt noch das 0 und - Zinsniveau dazu...
Das führt dazu dass die Renten dort SINKEN und zwar seit über 10Jahren.

Alle in die g Rente ist also eine Milchmädchenrechnung

17:19 von Giselbert @ 17:11 von morgentau19

>>"Sollte vor der BTW ein Versuchsballon gestartet werden und die Reaktionen darauf?"

Sei es nur Versuchsballon oder tatsächlicher Umsetzungswille, dass Schlimme an der Geschichte ist, dass die Verursacher trotzdem gewählt werden.<<

Nei, das "Schlimme" an der Geschichte ist (aus Sicht der Rentenversicherung) dass die Menschen heute etliche Jahre älter werden als vor 50 Jahren.
Haben Sie Beide Vorschläge wie man das Rentenniveau halten oder gar steigern kann, ohne dass die Beiträge erheblich steigen bzw das Renteneintrittsalter erhöht Wird?

/// Am 08. Juni 2021 um 17:43

///
Am 08. Juni 2021 um 17:43 von Tada
Wie viele Menschen arbeiten noch bis zu diesem Alter?

Wie viele Vertreter der Arbeitgeber beschäftigen noch Menschen bis in dieses Alter?///
.
Darum geht es nicht primär. Es geht darum, ab wann Rente gezahlt wird.

@ MrEnigma, um 17:26 Uhr

Zitat: „Ähm... was hat Herr Altmaier denn gedacht, was da raus kommt? Also wieder schön die Kohle für Berater aus dem Fenster geworfen. Tolle Wurst.“ Zitat Ende.

Leider entspricht Ihre Aussage nicht der Wahrheit.

Bei Wikipedia ist unter „Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft“ folgendes zu finden:
„Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) ist ein Organ von Sachverständigen, die den Bundesminister in wirtschaftspolitischen Fachfragen ehrenamtlich beraten. Derzeit (2019) gehören dem Beirat 38 Hochschullehrer der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften an.“

Es handelt sich also um ehrenamtliche Tätigkeiten. Mein ehemaliger Professor zählt übrigens auch dazu.

@ 17:33 von dr.bashir- biologische Lösung

Es gab vor einigen Jahren eine gute Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durch die Ruhr Uni.

Die hatte u. a. untersucht wie das wäre wenn Beamte und Selbständige mit einzahlen müssten. Der Ansatz war, dass nur neue Beamte und Selbständige einzahlen und dadurch erst mal mehr Geld in die Rentenkasse käme, da ja nur wenig Leitungen abgerufen werden. So ab dem Jahr 2040-2050 etwa würde das aber kippen, da diese Menschen überproportional höhere Rentenansprüche hätten.

Allerdings würde nach 2050 auch biologisch eine Entlastung der Rentenkasse erfolgen, eben durch das sukzessive Ableben der starken Jahrgänge..

Aber wenn die Biontech bis in 5 Jahren den Krebs weitgehend besiegt hat, dann könnte das eher noch zusätzlichen Druck auf die Rentenkasse geben...

Falscher Zeitpunkt für wichtige Entscheidung.

Das Thema Rente muss auf den Tisch kommen .Aber sicher nicht kurz vor der Wahl. Und dann als Wahlkampfthema. Minister Altmaier hat ein unglaubliches Geschick manchmal das Falsche zum falschen Zeitpunkt an zu packen. Gleich wie die Finanzierung angepackt wird, lösen lässt sich es nicht durch eine ständige Erhöhung der Lebensarbeitszeit. Auch hier sind physische und psychische Grenzen gesetzt. Auch die Feststellung das jeder künftig für seine eigene Altersfürsorge verantwortlich ist, ist nicht realisierbar. Schon die ständig zunehmende Rentenzeitdauer und die fortlaufende Geldentwertung bei annähernd 0 Zinsen macht dies zur Utopie. Aber ein Faktum ist das die ständig zunehmende Wirtschaftlichkeit, ein wesentlicher Faktor der ständige Erhöhung des BSP und erbracht von der Summe aller Tätigen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch eingesetzt werden muss für die Rentesicherung und nicht nur als Unternehmensbesitzstand zu sehen ist.

16:47 von esgehtauchanders

>>Bekanntlich haben andere Demokratien wie Österreich oder Schweiz ihr Rentensystem zumindest wasserdichter gemacht als es hierzulande ist. Dort mal hinschauen!<<

Zur Schweiz kann ich nichts sagen. Aber nach Österreich haben Sie nicht geschaut, bevor Sie diesen Satz schrieben.
Erst vor ein paar Tagen hat ein österreichischer Politiker davor gewarnt dass deren Rentensystem kollabieren kann.

@17:29 von Werner40

"Wenn ein Durchschnittsrentner heute inflationsbereinigt mehr ausgezahlt bekommt als er jemals eingezahlt hat, dann ist das keine " Ausbeutung " sondern Subvention. " Besseres Rentensystem " im Ausland gibt es nicht. Auch diese Systeme sind nicht nachhaltig finanziert."

Dann lügt die OECD nach ihren Vorstellung.

Wir haben einen Generationenvertrag wo man anhand der gesammelten Punkte Rente bekommt, das war mal Fortschrittlich.
NL macht es mittlerweile besser, die haben eine Steuerfinanzierte Rente und eine die Angespart wird durch die Innungen.....
Viele haben sich verbessert, wir anscheinend nicht, unsere haben damals die Kasse geplündert anstelle sie umzubauen wie andere. Und da war die Union und die SPD immer dabei.

@Tada 17:43 Uhr..

"Wie viele Vertreter der Arbeitgeber beschäftigen noch Menschen bis in dieses Alter?"

In unserer Klinik bleiben die meisten Arbeitnehmer bis zur Rente..oft bis zum wirklich letzten Tag.

45-47 Jahre sind keine Seltenheit

Eigentlich eine simple Rechnung

Ich verstehe ehrlich gesagt die ganze Aufregung nicht.

Wird sich das Renteneintrittsalter in den nächsten Jahren nach hinten verschieben?

Wahrscheinlich ja.

Ist das die Schuld der Politiker?

Ja, wenn sie für die höhere Lebenserwartung verantwortlich gemacht werden sollen.

Es ist doch simpel - wenn die Menschen immer älter werden, also länger Rente beziehen, müssen sie auch länger arbeiten.

Wenn die bisherigen Kalkulationen davon ausgehen, dass mit einem Arbeitsleben von ca. 45 Jahren ca. 15 Jahre +/- 5 Jahre finanziert werden können, stimmt die Rechnung nicht mehr, wenn der zweite Zeitraum sich verlängert.

Ich gehöre übrigens auch zu den Glücklichen und habe mich schon seit ein paar Jahren darauf eingestellt. Das war doch absehbar.

@Giselbert, 16:49

Ich teile die Ansicht des Users Frosthorn. Jedes System muss von Zeit zu Zeit fortgeschrieben werden, so auch unser Rentensystem. Und natürlich ist dieses sehr stark an die Produktivität geknüpft. Deshalb zahlen viele Menschen ja auch freiwillig in die DRV ein, weil ihr Geld mit deutlich über 2% verzinst wird. Zudem nehmen sie noch während ihres Arbeitslebens an jeder Rentenerhöhung teil. Man kann sich trefflich darüber streiten, ob die sinkenden Löhne während der Pandemie nicht auch zu einer aktuellen Senkung der Renten führen müssten, denn wenn der Aufschwung einsetzt werden die Rentner in besonders hohem Maße davon profitieren (Generationengerechtigkeit). Aber die gesetzlichen Vorgaben sind wie sie sind und daran will niemand etwas ändern. Deshalb stehen den Rentnern in D durchaus rosige Zeiten bevor und die deutsche Wirtschaft macht nicht den Eindruck, dass sie nach der Pandemie einknicken könnte. Insgesamt scheint unser Land gut aus der Krise hervorzugehen.

Die Wahlprogramme der Parteien

Einfach mal die Wahlprogramme der Parteien genau lesen.
Nur wenn darin ein durchgreifende Reform der Sozialabgaben,

also nur wenn diese Abgaben auf alle Menschen die Einnahmen haben, ohne Begrenzung nach oben, ausgedehnt wird,

haben die Sozialsysteme wie Rente, Kranken oder Pflegeversicherung eine langfristige Zukunft.

Und bitte nur Parteien wählen, die das fest schreiben.

Debatte um Rente ab 68

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68 Jahre, wie von einem Beratergremium seines Hauses empfohlen, abgelehnt. 

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Ich denke das war nur der falsche Zeitpunkt seines Beratergremiums, ansonsten würde der Wirtschaftsminister nicht so schnell zurückrudern. Allerdings nicht ohne einen Seitenhieb gegen Ex SPD Minister Müntefering. Der Wahlkampf geht nun los. Also erst einmal die Wahl abwarten, dann kann das Thema evtl. erneut auf den Tisch kommen...

rer Truman Welt

Das will die jetzige Regierung lediglich aus späterer Sicht nicht auch noch auf dem Kerbholz haben. Um eine Rente ab 70 kommt dieses System harvnicht herum und das schon ab bald! Das weiß von den Verantwortlichen und Experten jeder
Blühm hatte mit seinem Spruch damals bzgl. der Sicherheit der Rente dennoch Recht! Aufmerksame Beobachter damals wissen heute, dass er dabei nie sagte, ab wann bzw. welchem Rentenalter.

Kanns nicht mehr hören.

Das oft angeführte Argument der demografischen Entwicklung gilt nur, wenn man Rente als selbstfinanziertes System formumiert: "die weniger werdenden Beitragszahler tragen die mehr werdenden Rentner".

Wenn man die Aufgabe formuliert "der Staat muss seinen früheren Arbeitern ein anständiges Auskommen sichern" sieht das ganz anders aus.

Ein Staat ist keine Firma. Sozialstaatliche Errungenschaften (Rente, Bildung, Pflege, Krankenversicherung) sind keine Costcenter die Erträge bringen müssen.

Wenn man das mal geblickt hat, hören auch diese unsäglichen Ausreden auf.

Der Staat kassiert viele Steuern und macht was draus. Wer oder was sagt, dass das nicht auch Renten sein können?

Wer das nicht sehen mag, der frage sich:
Wie machen es die Staaten, die aus weniger Beitragsjahren mehr Rente rausholen?
Wieso gibts dann überhaupt Pensionen annähernd in der Höhe der letzten Bezüge?

Rente mit 68

SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich sagte, eine neue Regelung für ein mögliches Eintrittsalter von 68 gehe man bei der SPD nicht mit.

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War es nicht die SPD die das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre erhöht hat ?

Rente mit 68

Arbeiten bis 68 - dieser Vorschlag vom Beirat des Wirtschaftsministeriums sorgt für massiven Gegenwind.

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In Frankreich hätte man eine Regierung mit so einen Vorschlag sofort aus denkt gejagt...

@ 16:29 dr.bashir - Schneeballsystem gesetzliche Rente

„ Dass das "Pyramidenspiel" umlagefinanzierte Rente nicht ewig funktionieren kann ist schon klar. Selbst wenn es keinen "Pillenknick" gäbe und die Menschen nicht immer älter würden, wären dem Grenzen gesetzt. Damit z.B. immer 5 aktive Arbeitnehmer 1 Rentner finanzieren können muss die Zahl der Arbeitnehmer ja ständig steigen.“

Wäre die gesetzliche Rente eine Finanzanlage, sie würde als illegales Schneeballsystem (Pyramidensystem) verboten werden.

Das es nicht funktioniert erkennt man ja auch schon daran, dass der Staat immer größere Zuschüsse leisten muss.

Die Umstellung auf Kapitaldeckung in Form der Riester und Basisrente war auch nicht durchdacht. Bzw man dachte vor allem an die Versicherungsindustrie.

Das Schwedische Modell wäre auch hier von großem Vorteil.

Staatlich und lukrativ. Das Problem in Deutschland ist eher solche Geldtöpfe vor dem Zugriff der Politik zu schützen.

MrEnigma, 16:56 Uhr

Deutschland hat ein sehr engmaschiges soziales Netz - dieses muss aber finanziert werden durch eine starke Wirtschaftsleistung. Dazu tragen auch die Konzerne bei. "Kohle", auch im übertragenen Sinne, wird diesen gerade nicht in den Rachen geworfen. Die von Ihnen apostrophierte Wüste kann ich nicht erkennen. Zwar gibt es Baustellen - und Sie haben zutreffend einige genannt, aber wenn ich mich in der Welt so umschaue, kann sich Deutschland durchaus sehen lassen: Hohe Wirtschaftsleistung, niedrige Arbeitslosenzahl, viel Sicherheit, gute Sozialleistungen, gesellschaftlicher Zusammenhalt, starke Demokratie/ Rechtsstaatlichkeit, steigende Renten... Ein lebenswertes Land, finden Sie nicht?

Björn H,. 17:24 Uhr

"Altmaier kassiert noch ganz andere Dinge".

Würden Sie bitte erläutern, was Sie damit meinen?

@18:02 Der freundliche...- Frankreich

„ In Frankreich hätte man eine Regierung mit so einen Vorschlag sofort aus denkt gejagt..“

Deshalb kommt Frankreich auch nie auf einen grünen Zweig und die Staatsverschuldung steigt und steigt.

Haben Sie auch noch praktikable Vorschläge?

Wie wäre es mit selber vorsorgen? Oder selbständiger Tätigkeit? Da sind Sie dann komplett raus aus dem System und kümmern sich mit Geldanlagen, Immobilien usw selber um die Altersvorsorge.

@91541matthias

"In unserer Klinik bleiben die meisten Arbeitnehmer bis zur Rente..oft bis zum wirklich letzten Tag" Am 08. Juni 2021 um 17:54 von 91541matthias

*

Wow! So fit sind alle, die in einer Klinik arbeiten?

Oder war das Ironisch gemeint "bis zur [Früh-]Rente..oft bis zum wirklich letzten Tag"?
Denn wenn es alle bis zur normalen Rente schaffen, dann müssen Sie den wirklich letzten Tag nicht so betonen.

Bei meinem Vater (Schweißer, arbeitete in einer Werft, das heißt körperliche Arbeit bei Wind und Wetter draußen) schaffte es keiner. Wenigstens die Gelenke gehen den Leuten einfach kaputt, meistens ist es mehr.

@der freundliche..., 18:02 Uhr

Sie wollen aber nicht die wirtschaftliche Entwicklung Frankreich mit Deutschland vergleichen...? Das Bruttoinlandsprodukt ist in D deutlich stärker angewachsen, während die Schulden in Frankreich wesentlich stärker gestiegen sind. Dafür mag es Gründe geben, finden Sie nicht.

Wo ist die Finanzierungsplanung

Like Norwegen???

Der „ wissenschaftliche“ Beratungsrat hätte seine er seine Arbeit vor Jahrzehnten verantwortungsvoll nachgekommen, gäbe es das Problem erst gar nicht!!

Nun sollen die Bürger ( in gewohnter Weise) gravierende Versäumnisse der Regierung ausbaden?

Ein fettes double NEIN!

Vielleicht mal anders an die Sache rangehen

Es wundert mich doch sehr, dass nach so vielen Jahrzehnten immer wieder nur die gleichen Lösungen kommen. Gleichzeitig merke ich, das Generationen sich hier gegenseitig ausspielen. Hört auf damit, den Fehler beim Nächsten zu suchen. Problem ist nicht der heutige Rentner. Lösungen sind gefragt, die gerecht, fair und für alle Bürger in einem Land gelten. In Österreich hat man vor einiger Zeit schon begonnen, das Beamtentum zu reduzieren. Jede Feuerwehrfrau ist keine Beamtin. Aber natürlich so bezahlt, dass die Leistung erbracht werden kann und so aufgestellt, (Vertrags-, Zeit- und Personalmäßig), dass die Aufgaben genauso erfüllt werden. Komischerweise sind alle da sehr zufrieden mit. Lehrerin; Verwaltungsangestellte... Keine Frage. Polizei, Politiker, Bundeswehr sollen den Status haben. Den Rest kann man mal beleuchten. JEDER (AN+AG), der hier Geld verdient, sollte ins Grundsicherungssystem (Rente; Krankenkasse..) einbezahlen. Der WILLE fehlt und der Lobbyist zieht die Fäden.

/// Am 08. Juni 2021 um 17:58

///
Am 08. Juni 2021 um 17:58 von püppie
Kanns nicht mehr hören.

Das oft angeführte Argument der demografischen Entwicklung gilt nur, wenn man Rente als selbstfinanziertes System formumiert: .....
Der Staat kassiert viele Steuern und macht was draus. Wer oder was sagt, dass das nicht auch Renten sein können?....///
.
Da haben Sie recht. Rente wäre dann keine (Renten)Versicherung mehr, sondern eine (Renten)Sozialleistung. Schon heute wird die Rentenkasse aus Steuermitteln bezuschusst.

@ covid-strategie

"Wie wäre es mit selber vorsorgen?" Am 08. Juni 2021 um 18:10 von covid-strategie

*
Den Generationenvertrag kündigen?

Wie wäre es mit Steuerhinterziehung ernsthaft bekämpfen?

Wissen Sie, was ich an den USA total sympathisch finde:
Alle US-Bürger zahlen in den USA Steuern, egal wo sie wohnen. Sozusagen "Mitgliedsbeitrag".

Wem das nicht passt, der kann sei es Bürgerschaft ja abgeben.

@ 16:37 von Karl Maria Jose

Weder die Baldrentner noch ganz Deutschland muss für die Botschaft "Rente mit 73" bis November/Dezember warten, denn Karl Maria offenbart es uns schon heute; allerdings müssen Baldrentner und andere auf eine Begründung warten, denn mit Rente und so kennt sich Karl Maria nicht so aus: Meist endet seine Expertise bei den Vornamen derer, die er nicht so mag.

Einfach mehr Zuwanderung von jungen Menschen

Wenn man Erhöhungen des Renteneintrittsalters vermeiden will, muss es deutlich mehr Beitragszahler für die Rentenversicherung geben, d. h. entweder müssen die hier geborenen Kinder in 2 Jahren dann erwachsen werden oder weil dies bisher nicht machbar ist, muss es Zuwanderung aus dem Ausland geben bzw. die hier eingewanderten Menschen wie Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert und nicht abgeschoben werden.

Doch Letzteres wollen die Menschen nicht, die in der rechten Ecke stehen.
Man kann sich im Leben aber nicht alles aussuchen oder wünschen. Daher muss man im Rahmen dessen, was machbar ist, eine Entscheidung treffen.

Für mich ist diese klar:
Wir nehmen weiterhin Flüchtlinge auf, die gewillt sind, sich hier ausbilden zu lassen, danach hier arbeiten wollen und sich
integrieren wollen.
Damit ist den Flüchtlingen und uns auch geholfen und Erhöhungen des Rentenalters sind nicht mehr nötig, wenn wir genug Menschen hier in den Arbeitsmarkt integrieren.

17:39 von Emil67

Ich vergleiche überhaupt nicht Deutschland mit der EU. Sie haben eine Behauptung über die ganze EU aufgestellt, nämlich dass Deutschland eines der schlechtesten Rentenniveaus in der EU hat, und ich habe geantwortet, dass Polen zur EU gehört und das das Niveau dort, wie auch in vielen anderen EU-Ländern, wesentlich schlechter ist als in Deutschland. Und ich weise nochmal darauf hin, dass "Rentenniveau" nur einen Momentaufnahme ist - keinem heute Berufstätigen nützt diese Momentaufnahme etwas, weil das nichts darüber aussagt, wie das Rentenniveau sein wird, wenn wir in Rente gehen. Und ich glaube nicht, dass irgendeiner meiner Kollegen (Wirtschaftsmathematiker) in den von Ihnen genannten Ländern glaubt, dass das dortige Niveau länger als noch ein paar Jahre aufrecht erhalten werden kann. Babyboomer gibt es in den Ländern auch. Irgendwann müssen auch deren Regierungen, die so großzügig zu Lasten der nächsten Generation Schulden und zugleich "Rentenansprüche" produziert haben, zurückrudern

@Tada 18:13 Uhr..

Gemeint waren die, welche in den 70-iger Jahren in unserer Psychiatrie angeworben wurden..

Die damaligen blieben ein Leben lang bei uns, die jetzt Jungen gehen oft nach ein paar Jahren wieder..

Unsereins ist auch schon 33 Jahre dabei..

Das Problem Ist seit 50 Jahren bekannt

Rentenpolitik ist Politik für Generationen. Deutschland weiß seit Anfang der 70er Jahre, dass die umlagefinanzierte Rente (Generationenvertrag) bei sinkenden Geburten nicht stabil finanziert ist. In diesen 50 Jahren waren ALLE demokratischen Parteien schon in Regierungsverantwortung. Keine Koalition hat das Problem richtig angepackt. Im Gegenteil, die Rentenkasse wurde für alles Mögliche missbraucht. Heute einem Vertreter einer Registrierungspartei die Lösung abzuverlangen ist unfair. Die Fehler wurden vor Jahrzehnten gemacht. Hätte man die Finanzierung ähnlich wie die Schweiz oder Norwegen organisiert, wohlgemerkt über Jahrzehnte, dann stünden Deutschlands Rentner heute besser da. Sicher ist umlagefinanziert nur eine kleine Rente. Kapitalgedeckte Systeme habe auch Risiken, aber die Kombination mehrerer Anlageformen streut Risiken und maximiert im gegebenen Rahmen die Rendite. Das hat man in Deutschland Jahrzehnte lang ignoriert, zum Schaden derer die gearbeitet haben.

Wir haben doch Wahlen => Verärgerung der Wähler vermeiden

Natürlich wird man vor den Wahlen solche Entscheidungen nicht treffen wollen und andere Entscheidungen, die eine Erhöhung des Renteneintrittsalters verhinden auch nicht.
Aber von allein wird sich das Loch in den Rentenkassen nicht schließen lassen.
Daher wird nach den Wahlen die Erhöhung des Renteneintrittsalters kommen.

Die AfD will ja ein noch höheres Renteneintrittsalter, wie man weiß, weil die AfD dagegen ist, dass wir durch Zuwanderung junger Menschen der Erhöhung des Eintrittsalters entgegenwirken.

Zum Nulltarif wird sich das Loch in den Rentenkassen aber nicht schließen lassen, es sei denn, man will dann lieber Rentenkürzungen in Kauf nehmen.
Dies ist aber bei den geringen Renten vieler Bürger kaum realistisch, wenn die Renten nicht aufgestockt werden sollen.

Tada

Wissen Sie, was ich an den USA total sympathisch finde:
Alle US-Bürger zahlen in den USA Steuern, egal wo sie wohnen. Sozusagen "Mitgliedsbeitrag""

Wenn ein us Bürger in Deutschland wohnt, zahlt er hier Steuern. Und die Amis ziehen auch was ab.
Das muss er dann nicht hier zahlen.
Im Grunde ziehen sie den anderen Staaten Echtes Geld ab.
Amerika first.
Würde ich nicht durchgehen lassen.

Margit

"Einfach mehr Zuwanderung von jungen Menschen
Wenn man Erhöhungen des Renteneintrittsalters vermeiden will, muss es deutlich mehr Beitragszahler für die Rentenversicherung geben, d. h. entweder müssen die hier geborenen Kinder in 2 Jahren dann erwachsen werden oder weil dies bisher nicht machbar ist, muss es Zuwanderung aus dem Ausland geben bzw. die hier eingewanderten Menschen wie Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert und nicht abgeschoben werden."
Das ist halt nicht richtig.
Wir brauchen immer weniger Arbeitskräfte. Wozu dann mehr Kinder oder Zuwanderer? Was sollen die dann machen?
Besser wäre es die Produktivität mit einzubeziehen. Wenn ein Computer 10 Sekretärinnen ersetzt, dann muss für den eben 10 Beiträge entrichtet werden.
Mit deinem System basteln wir nur massenweise Billigkräfte.

18:10, covid-strategie

>>Wie wäre es mit selber vorsorgen? Oder selbständiger Tätigkeit? Da sind Sie dann komplett raus aus dem System und kümmern sich mit Geldanlagen, Immobilien usw selber um die Altersvorsorge.<<

Ja, so wie ich.

Das taugt aber nicht als Modell für die Allgemeinheit.

Die Rente mit 68 wird kommen!

Wenn man wirklich nüchtern betrachtet, was auf die Bevölkerung zukommt (glücklicherweise u. a. dank besserer Medizinversorgung ein durchschnittlich höheres Lebensalter / Rentenempfänger, die nicht in die Kasse einbezahlt haben / womöglich weniger Beschäftigte in der Arbeitswelt, die die Rentenbeiträge zu bezahlen haben und deren Beitragszahlungen natürlich auch nicht weiter steigen dürfen / etc.), ist mir klar, dass das Renteneintrittsalter (bis ins Jahr 2040!) etwas angehoben werden muss.
Klar ist für mich aber auch, dass es mit dieser einen Anpassung getan ist - das ganze System muss angepasst werden (wer zahlt ein? / ab wieviel Arbeitsjahren darf man abschlagsfrei in die Rente? / etc.).
Es gibt in diesem Thema so viel anzupacken - wie z. B. im Gesundheitswesen auch - dass es hier in 1000 Zeichen erklärt werden könnte. Nur ist meine Meinung, dass eine Rente mit 68 jetzt vor der Wahl von den Parteien natürlich total abgelehnt wird, aber nach der Wahl auf der Tagesordnung stehen wird.

Rentenreform notwendig

Frauen erhalten im Mittel 20 Jahre Rentenzahlung, da Sie sechs Jahre länger als Männer leben. Männer bekommen nur 14 Jahre im Mittel Rente.

Bei gleicher Einzahlung von Rentenbeiträgen erhalten Frauen also fast 50 % mehr Auszahlungen an Rente. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit ist fast noch schlimmer, als die Subventionierung kinderloser Menschen in der Rente und in der Pflege im Alter durch die Kinder anderer Familien.

@16:52 von th711

Sind Sie sicher, dass diese Gelder aus der Rentenkasse kamen und nicht etwa von den Krankenkassen ? Die Krankenkassen sind für Kuren zuständig und haben ja auch zeitweise Geld für Kochkurse bezahlt.

alles bemerkenswerte kommentare

ich bin begeistert was hier alles vorgeschlagen wird für die lösung des rentenproblems.
ich empfehle da mal das rentenkonzept von dr. wilfried schreiber zu lesen.
Der gute mann hat bereits 1955 den demografischen wandel vorausgesehen und da sin sein konzept eingearbeitet, allein der liebe adenauer aus der cdu wollte es nicht.
dafür wird dann heute allen ernstes eine erhöhung des renteneintrittaltes vorgeschlagen, mal im ernst, was für ein (be)-rate gremium soll das sein?

@17:19 Giselbert

"das(s) Schlimme an der Geschichte ist, dass die Verursacher trotzdem gewählt werden."

Sie und alle anderen AfD-Wähler hier sollten sich vllt. mal ein bisschen für Details in der Politik interessieren. Das schafft neue Erkenntnisse.

Die AfD hat zu keinem Sachthema irgendwelche konstruktiven Pläne erarbeitet in 8 Jahren ihrer Existenz. Pflege, Altersarmut, Corona, Klima, Außenpolitik, Finanzen? Null.

Halt, und damit sind wir beim Thema: Zur Rente wollte sie was erarbeiten:

1. Ost-AfD, die NS, National-sozialen um Höcke, Pohl ua)= rechtsextr. Flügel wollte eine "Deutschen-Zusatzrente" ausschl. für dt. Bürger.

Fazit: rechtswidrig, rassistisch, nicht EU-konform. Jedes Gericht hätte das kassiert, kein BuPrä hätte das unterschrieben.

2. Die etwas weniger extreme Meuthen-AfD wollte was? Privatisierung der Rente à la... na, gewusst? Vorbild war das marktradikale Modell Pinochets (Chile) nach Friedman,Hayek, v.Mises.

Wirtschaft war nach Ende der Rechtsdikatur zerrüttet. Verbrannte Erde.

18:38 von fathaland slim

ja, aber da muss auch schon ein gewisses grundwissen vorhanden sein. linksextremes gedankengut und mitgliedschaft bei den ersten ohne grenzen hilft da nicht wirklich, wie sie hier ja schon oft bewiesen haben

Am 08. Juni 2021 um 18:19 von Tada

Zitat: Wissen Sie, was ich an den USA total sympathisch finde: Alle US-Bürger zahlen in den USA Steuern, egal wo sie wohnen. Sozusagen "Mitgliedsbeitrag".

Gibt es zwischen den USA und Deutschland kein Doppebesteuerungsabkommen?

17:42, Dr.Hans

>>Wann kommst du, Crash?
Das wahre Problem benennt niemand nämlich , dass die Deutschen viel zu wenig Kinder bekommen. Wer bitte soll die Renten der vielen Alten denn bezahlen? Was ist die Empörung der Linken für ein populistischer Quatsch.<<

Gegen Zuwanderer haben Sie ja was, und die Deutschen werden einfach nicht mehr Kinder bekommen. Das ökonomisch-demographische Paradox live bei der Arbeit.

>>Die “Lösung“wird sein, dass noch mehr Geld elektronisch erzeugt werden wird. Dann kommt eben der große Finanzzusammenbruch. Die Frage ist nur wann. Die Aussitzer in den Regierungen werden den Crash so lange hinauszögern wie es nur geht.<<

Ein Mensch braucht Rente, um sich das leisten zu können, was er zum Leben braucht. Unsere Produktion von Waren und Dienstleistungen kennt nur eine Richtung, nämlich nach oben. Mit immer weniger Arbeitskräften.

Es herrscht nicht der geringste Mangel, lediglich mit der Verteilung hapert es.

Das umlagefinanzierte Rentenmodell hat sich überlebt.

18:37 von Bender Rodriguez: Wir haben Fachkräftemangel

Es gibt einige Branchen, in denen wir einen starken Fachkräftemangel haben:
Das sind die Handwerksberufe, das ist die Alternpflege und die Pflegeberufe in den Krankenhäusern.
Je älter die Menschen werden, umso mehr werden auch altersgerechte Gegenstände und Hilfsmittel benötigt wie Rollstühle, Pflegebetten, Treppenlifte.
Ältere Menschen benötigen Putzhilfen, Haushaltshilfen, etc.
Es gibt durch die alternde Gesellschaft neue Anforderungen in der Berufswelt.
Der Klimawandel wird zu einer Umstrukturierung mancher Branchen führen, so dass immer wieder Arbeitskräfte benötigt werden.
In manchen Branchen werden vielleicht weniger Arbeitnehmer benötigt, die dann in anderen neuen Branchen eingesetzt werden können.
Also ich denke, dass wir weiterhin mehr Arbeitskräfte denn weniger benötigen.

Am 08. Juni 2021 um 18:43 von AbseitsDesMains...

"Frauen erhalten im Mittel 20 Jahre Rentenzahlung, da Sie sechs Jahre länger als Männer leben. Männer bekommen nur 14 Jahre im Mittel Rente.
Bei gleicher Einzahlung von Rentenbeiträgen erhalten Frauen also fast 50 % mehr Auszahlungen an Rente. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit ist fast noch schlimmer, als die Subventionierung kinderloser Menschen in der Rente und in der Pflege im Alter durch die Kinder anderer Familien."

Komisch, dass auch kinderlose Menschen Beiträge zahlen, und viele Menschen das Rentenalter gar nicht erreichen. Sie scheinen sehr gut mit Statistiken vertraut zu sein, dann sollten Sie auch wissen, dass man Statistiken nur trauen kann, wenn man diese selbst gefälscht hat. Was haben Sie gegen Menschen, die dem Arbeitsmarkt ständig zur Verfügung stehen und deshalb ständig Beiträge zahlen? Ist dies in Ihren Augen Subventionierung?

18:43, AbseitsDesMains...

>>Rentenreform notwendig
Frauen erhalten im Mittel 20 Jahre Rentenzahlung, da Sie sechs Jahre länger als Männer leben. Männer bekommen nur 14 Jahre im Mittel Rente.

Bei gleicher Einzahlung von Rentenbeiträgen erhalten Frauen also fast 50 % mehr Auszahlungen an Rente. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit ist fast noch schlimmer, als die Subventionierung kinderloser Menschen in der Rente und in der Pflege im Alter durch die Kinder anderer Familien.<<

Prima. Eine Neiddiskussion ist genau das, was uns bei diesem Problem weiterbringen wird.

18:10, covid-strategie >>Wie

18:10, covid-strategie
>>Wie wäre es mit selber vorsorgen? Oder selbständiger Tätigkeit? Da sind Sie dann komplett raus aus dem System und kümmern sich mit Geldanlagen, Immobilien usw selber um die Altersvorsorge.<<
Weil ich mir das als Angestellter nicht raussuchen kann.
Würde ich meine Beiträge selbst für mich verwenden, müsste ich mir keine Gedanken machen. Das ist aber nicht erlaubt. Ich bekomme wesentlich wenigerceaus, als ich einzahlen.
Dann muss es viel zu viele geben, die mehr rausbekommen.

Weg vom Beitragssystem

Vielleicht sollte man schrittweise komplett sich von der Beitragszahlung loslösen. Somit also die Rente über die Steuer finanzieren. Welche Steuer das sein soll muss man überlegen. Es könnte auch z. B. eine Art Soli für die Rente sein oder man hebt die Umsatzsteuer an. Letzteres hat den Vorteil, dass der überteuerte SUV was gutes für die Rentenkasse ist und Touristen auch das Säckl füllen. Wenn die Beitragsfinanzierung wegfällt, würden vom Gehalt 18,6 % weniger abgeführt. Der AN hat 9,3 Prozent weniger Abzüge und der Arbeitgeber spart ebenfalls 9,3 Prozent Effektivkosten. Fair wäre es dann, wenn der Arbeitgeber seine Ersparnis für seine AN in die betriebliche Altersvorsorge einzahlt. So wird die Mindestrente aufgestockt. Kaufkraft geht zwar verloren durch eine höhere Steuer bzw. Abgabe - aber der Nettolohn steigt durch den Beitragswegfall. Altfälle müssen aber ordentlich abgewickelt werden: Stw. Bestandsschutz.

Unverschämt

Es ist schon eine bodenlose Unverschämtheit: Wie halt immer geht man auf die „kleinen Leute“ los. Da verschwenden Scheuer, Spahn oder Scholz Milliarden von Steuergeldern, haben noch nicht mal einen Funken von Anstand, sonst wären sie schon lange zurückgetreten, füllen sich sogenannte Volksvertreter die Taschen mit dubiosen Masken- und anderen Geschäften. Wie wäre es, statt Steuern an Banken oder Autokonzerne zu verschwenden, statt arrogant und unbedarft und vor allem unverantwortlich mit Steuergeldern um sich zu werfen, durch eine umsichtige Finanzpolitik Mittel für Renten, Schulen und den Kranken-/Altenpflegebereich frei zu bekommen. Deutschland als Sozialstaat im Sinne des Grundgesetzes, wie weit sind wir schon davon entfernt …

Abseits des Mains, 18:43

Aber Sie haben nichts dagegen, wenn "Kinderlose" z.T. 40 Jahre lang in Vollzeitberufen arbeiten und ggf. sehr hohe Steuern zahlen, durch die Familien mit Kindern bspw.unterstützt werden? Ihr gesamter undifferenzierter Kommentar macht mich sprachlos.

Zuschuss aus der Mehrwertsteuer

Die Wirtschaftsleistung wächst. Egal ob die konsumierten Produkte automatisiert oder personalintensiv produziert werden: Beim Kauf wird Mehrwertsteuer fällig. Die "Rentenlücke" sollte durch Zuschüsse aus dieser Steuer geschlossen werden. Vorteile: Die Exportprodukte bleiben wettbewerbsfähig. Importe aus Ländern mit Sozial- und Umweltdumping verlieren ihen unfairen Wettbewerbsvorteil. Und Automatisierung ist kein Killer für die Rentenkasse, sondern ein Helfer.

Das Thema ist unangenehm.

Das Thema ist unangenehm.
Doch zur Wahrheit gehört eben, dass die aktive Lebensarbeitszeit verlängert werden muss, wenn die Menschen älter werden.

Rente zu beziehen über einen Zeitraum, der länger ist, als das Berufsleben, funktioniert nicht.

18:48, Karl Maria Jose...

>>18:38 von fathaland slim
ja, aber da muss auch schon ein gewisses grundwissen vorhanden sein. linksextremes gedankengut und mitgliedschaft bei den ersten ohne grenzen hilft da nicht wirklich, wie sie hier ja schon oft bewiesen haben<<

Ja, ich war immer einer der ersten ohne Grenzen.

Aber was haben Ihre freundlichen, höchst liebenswürdigen Zeilen mit meinem Kommentar zu tun?

Ganz herzliche Grüße von einem 65jährigen Mann, der eine Rente von etwa 285 Euro erwarten darf und trotzdem für den Rest seines Lebens versorgt ist.

@ 18:19 von Tada

"Alle US-Bürger zahlen in den USA Steuern, egal wo sie wohnen. Sozusagen "Mitgliedsbeitrag"." Tatsächlich ? Was und wieviel zahlen diejenigen, die die US-Staatsbürgerschaft als 2. Staatsbürgerschaft haben und auch gar nicht in den USA wohnen ?

Wie kann es sein, dass wir

Wie kann es sein, dass wir uns wegen des Rententhemas mittlerweile eine Stimmung gegenseitiger Vorwürfe zwischen Jung und Alt leisten, während die Regierungen viel Geld in fremde und uns nicht einmal wohlgesonnene Staaten verschenkt? Solange wir z.B. an Polen jährlich, viele Milliarden zahlen und die ihren Rentnern, die gehen viel früher in Rente als wir, 14 Monatsrenten auszahlen können, bin ich der Meinung, das bei uns auch deshalb das Rentensystem nicht richtig sein kann und akzeptiere nicht, dass wir unseren Rentnern zumuten, bald bis 68 weiter arbeiten zu müssen. Dazu soll soll unserSystem dann weiter finanziert werden, in dem unsere jungen Leute mit Abzügen bei Löhnen und Gehältern so abkassiert werden, so dass diese selber kein Geld für ihre eigene Altersrückstellungen mehr haben? Da ist doch mächtig was am stinken. Warum hat dieses Thema noch keine gemeinsamen “Freitagsdemos“ ergeben und warum haben unsere “Wächter“ von der vierten Macht noch nie Stimmung dagegen gemacht?

Dieses Schneeballsystem

Dieses Schneeballsystem fliegt uns um die Ohren und alle klammern sich fest daran. Bei immer älteren Leuten und immer weniger benötigter Arbeitskraft, wird das nichts. Nicht daß das schon seit 70 Jahren bekannt wäre. Jetzt haut auch die Globalisierung mitten rein und verstärkt das ganze. Ohne hätten wir diese Probleme halt erst in 50 Jahren.

Lebensarbeitszeit, Beamtenruhestand

Beamtenruhestand: Es müssen ähnliche Regeln gelten wie bei den Renten. Auch das Niveau des Ruhestandgeldes ist dem Rentenniveau anzupassen und eine Obergrenze MUSS eingeführt werden. Die Ruhestandsgehälter werden komplett aus Steuern finanziert und wenn die Herren vom Staatsbankrott reden sollte man auch bedenken, dass zuviele Beamte in den Ruhestand gehen. Diese Ruhestandsgehälter müssen besteuert werden bis ein ähnliches Niveau erreicht ist. Ob diesen beiden Professoren, die ihr Leben lang keinen Cent erwirtschaftet und keine Steuern bezahlt haben wohl gefällt ?

@ 18:31 von 91541matthias

Meinen Sie jetzt Pflegekräfte oder Patienten ?

Jetzt ist die Katze aus dem Sack.

Jetzt hat die CDU die Katze aus dem Sack gelassen.
Zum Glück der CDU sind die meisten Wähler extrem vergesslich.

Zu diesem Glück gehört auch das Thema "Impfstoffbeschaffung", wo sich Frau Merkel und Herr Spahn auch nicht mit Ruhm bekleckert haben.

@AbseitsDesMains..., 18:43

„Frauen erhalten im Mittel 20 Jahre Rentenzahlung, da Sie sechs Jahre länger als Männer leben. Männer bekommen nur 14 Jahre im Mittel Rente.

Bei gleicher Einzahlung von Rentenbeiträgen erhalten Frauen also fast 50 % mehr Auszahlungen an Rente. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit ist fast noch schlimmer, als die Subventionierung kinderloser Menschen in der Rente und in der Pflege im Alter durch die Kinder anderer Familien.“

Ich (männlich) bin doch irritiert von Ihrem Vorschlag. Frauen leisten in diversen Bereichen viel unbezahlte Arbeit - z.B. Fürsorge für Kinder, Eltern, z.T. auch ihre Männer. ;)
Mindestens die ersten beiden sind meines Wissens wissenschaftlich belegt.
Und Sie schreiben von Ungerechtigkeit und wollen, dass diese Frauen, die im Schnitt weniger als die Männer verdienen und schlechter bezahlt werden, mehr zahlen?
Haben Sie Angst um unberechtigte Privilegien von Männern?! Ich kann Ihre Einschätzung und Forderung so jedenfalls nicht nachvollziehen.

Fathi

Prima. Eine Neiddiskussion ist genau das, was uns bei diesem Problem weiterbringen wird."

Aber die hat doch abseits des Mains nicht begonnen.
Auf Kinderlosen, die Die Welt nicht mit noch mehr Überbevölkerung beglücken, wird doch prima eingehauen.haben halt keine Lobby. Und wenn Frauen über weniger Rente klagen, müssen sie sich die längere Lebenszeit schon anhören müssen.

Nur eine Partei ist gegen Erhöhung des Rentenalters

Die Partei Die Linke hat ermitteln lassen, wie viele Bürger überhaupt ein Rentenalter von 69 erreichen würden. 20% schaffen es nicht. Und gerade die Linke ist die einzige Partei, die sich diesem Vorhaben entgegenstellt.
Die Deutschen haben die Wahl. Aber die Leitmedien werden alles tun, um diese Partei zu verteufeln - ganz sicher!
Schlussendlich werden wieder CDU/FDP/Grüne gewählt, von denen alle wissen, dass sie das Renteneintrittsalter erhöhen!

Also selber Schuld.
Und dann aber bitte nicht jammern!
Die Bürger in Italien, Spanien, Österreich usw. sind da cleverer! Den Deutschen geht es zu gut!

@esgehtauchanders, 16:47

„[...] SPD will sich nicht das letzte Hemd verbrennen. Dass die SPD in den drei Grokos der Aktivposten für die abhängig Beschäftigten war & ist (2008 Scholzens Kurzarbeitergeld , später der Mindestlohn, hälftige GKV-Beiträge durch Arbeitnehmer&-geber., wird alles ignoriert. [...]“

Ich fürchte, da ist etwas dran - bei allem, was auch an der SPD zu recht kritisiert werden kann.

@ Werner40

"Wieso schaffen es so viele um uns herum, bei schlechterer Wirtschaftsleistung, ein wesentlich besseres Rentensystem auf die Beine zu stellen."
Weil es sich die Bürger dort nicht gefallen lassen! Die gehen auf die Straße und wählen die richtigen Parteien!

Wir nicht! Bei uns wählen sogar H4er die FDP, wegen der Steuern! Das Bildungssystem zeigt Erfolge!

Am 08. Juni 2021 um 17:42 von Dr.Hans

„Die Aussitzer in den Regierungen werden den Crash so lange hinauszögern wie es nur geht.“

Und mit was?

Mit Recht!

Am 08. Juni 2021 um 18:07 von Adeo60

seien Sie bitte nicht so neugierig.
BITTE

Super!

Ich hatte vor einem Jahr ein Treffen mit meiner Bankberaterin.
"Haben Sie denn schon was fürs Alter beiseite gelegt, oder was haben Sie da geplant?"
"Ich plane mir demnächst eine kleine Immobilie zu kaufen, lege Geld an der Börse an und bekomme ja später Rente."
"Wissen Sie denn was Sie später von der Rente bekommen werden?"
"Ja."
Verdutztes Starren seitens der Bankberaterin.
"Nach unseren Vorhersagen werden Sie bis min. 70 arbeiten müssen und dann 20% Rente erhalten."
"Nein. Ich gehe mit 66 Jahren nach 45 Beitragsjahren in Rente."
Noch verdutzteres Gestarre seitens der Bankerin.
"Wissen Sie, wenn ich in Rente gehe, ist der Wasserkopf der Bevölkerungspyramide, die Babyboomer, durch die Rente durch und haben das System letzten Endes gesprengt und sind dann bereits weggestorben. Dann gibt es die Einheitsrente mit einheitlichem Beitragssatz für alle ohne BBG. Und ich mache es wie die heutigen Rentner, ich sage euren Enkeln, sie müssen bis 120 arbeiten. Aber ICH hab mirs verdient."

17:47 von Tremiro

>>Haben Sie Beide Vorschläge wie man das Rentenniveau halten oder gar steigern kann, ohne dass die Beiträge erheblich steigen bzw das Renteneintrittsalter erhöht Wird?<<

Selbstverständlich!

Aber das werden Politiker niemals umsetzen, da sie zwei Herren nicht dienen können!

Die zunehmende Armut ist das Ziel.

Ja, kann eine Verschwörung sein.

Aber lassen wird das.

Durch die zunehmenden Niedriglohnbeschäftigungen kommt weniger Geld in die R-Kassen.

Hier klemmt es bereits.

Renten werden aus dem Sozialetat entnommen, aus dem viele Leistungen gezahlt werden (A-losengeld 1+2, Pensionen usw.)

Alle sollen in den einen Topf einzahlen! Keine Trennung mehr von anderen Berufsgruppen.

Beitragsbemessungsgrenzen bei KK-Beiträge abschaffen.

Wer viel verdient, kann viel zahlen.

Schmerzt einen Vielverdiener nicht.

Es gäbe garantiert noch mehr Möglichkeiten, die Armut zu verringern (Anhebung des Rentenniveaus)

Jetzt dürfen sie ran- ihre Gedanken hierzu.

Habe etw. Zeit, kann plaude

Was hat das Bundeswirtschaftsministerium für Impulse gesetzt?
Nichts.
Selbst die Kerntätigkeit im Kampf gegen Corona hat das Bundeswirtschaftsministerium mit den völlig vergeigten Auszahlungen der Corona-Hilfen an die kleinen Betriebe und mittelständischen Betriebe nicht hinbekommen.
Viele kleine Betriebe stehen vor dem Ruin oder vor der Pleite oder sind schon pleite.

Und jetzt der Rückzug aus der geplanten Rente ab 68.

Was sind das wohl für Versager/innen in diesem Ministerium.

Der Bundeswirtschaftsminister muss sich jetzt schnell Gedanken machen wie er das Bedingungslose Grundeinkommen für Rentner hin bekommt.
Wenigstens den Kampf gegen Armut im Alter muss er jetzt schnell in den Kopf rein kriegen.

Vielleicht erledigt sich das Problem auch von selbst...

Frau von der Leyen hat Japan ja 100 Mio. Impfdosen zugesagt. Laut eigener Aussgabe ein starkes Signal Richtung Japan.

Nur ein starkes Signal Richtung Japan ?
Wohl auch ein starkes Signal Richtung EU-Bürger. Die Spiele müssen stattfinden, da müssen die EU-Bürger eben Opfer bringen.
In jeder Beziehung.

Kommt wirklich die 4. Welle und wir kommen mit dem Impfen nicht nach, dann bleibt es mit dem Eintrittsalter von 67 Jahren in die Rente.

Auf Kommentar antworten...

Am 08. Juni 2021 um 18:10 von covid-strategie

Deshalb kommt Frankreich auch nie auf einen grünen Zweig und die Staatsverschuldung steigt und steigt.
Wie wäre es mit selber vorsorgen?

###

Selber Vorsorgen kann auch nur der, der es sich leisten kann...
Mein Vorschlag : Dann soll die Staatsverschuldung doch weiter steigen ! In anderen Länder zb. den USA geht es doch auch.

Am 08. Juni 2021 um 19:04 von Karin Mustermann

Zitat: Ob diesen beiden Professoren, die ihr Leben lang keinen Cent erwirtschaftet und keine Steuern bezahlt haben wohl gefällt ?

Sie haben Recht.

Bildung, Wissenschaft, Forschung und wie das ganze Zeug heißt brauchen wir nicht.

@moritzs, 19:06 Uhr

Sorry, aber die Impfstoffbeschaffung lag in den Händen der EU, nicht von Frau Merkel oder von Herrn Spahn. Die Wähler sind nicht vergesslich und deshalb erinnern Sie sich auch daran, dass es 16 erfolgreiche Jahre in der Kanzlerschaft von Frau Merkel waren, auch wenn nicht alle Baustellen geschlossen werden konnten.

18:31 von Clemens_H

Ganz genau, dass sind eine der Ursachen, wozu auch die Fremdfinanzierung zählt.

In den nächsten 5 Jahre gehen die starken Geburtenjahrgänge in Pension.

Bei den Zahlungen von Beamten- Pensionen wird uns das System um die Ohren fliegen.

Das wird ein dicker Brocken, der in Zukunft kommen wird.

Mein Schwager ist bei der Bundesbank angestellt.....und plaudert manchmal aus dem Nähkästchen

PS. Ist es nicht seltsam, dass dies medial oder politisch so gut wie nie thematisiert wird?

@moritzs, 19:18

Wir haben es mit einer Pandemie, also mit einem weltweit grassierenden Virus zu tun. Es hilft überhaupt nich, wenn unser Land durchgeimpft wird und sich in anderen Ländern gefährliche Mutationen bilden, die dann auch unseren Impfschutz zunichte machen.

Sind unsere Regierenden nur noch dafür da

Uns das zu Verkaufen was die Wirtschaft über ihre Lobbyisten anordnet?
Es werden so viele Steuern / Abgaben eingetrieben und die meisten Nachbarn in West, Süd und Nord schaffen mehr mit weniger.
Sind wir so Obrigkeitshörig das wir uns alles gefallen lassen?

Am 08. Juni 2021 um 18:48 von Karl Maria Jose...

>>Am 08. Juni 2021 um 18:48 von Karl Maria Jose Wim und Wendelin Fellhering
18:38 von fathaland slim

ja, aber da muss auch schon ein gewisses grundwissen vorhanden sein. linksextremes gedankengut und mitgliedschaft bei den ersten ohne grenzen hilft da nicht wirklich, wie sie hier ja schon oft bewiesen haben<<

Abgesehen vom sonstigen Wirrwarr, aber wer sind denn "die ersten ohne grenzen"?

flexibel denken!

Die Lebenserwartung steigt, aber sie ist nicht fuer alle gleich.
Es gibt Leute, die koennten bis 68 arbeiten und manche wuerden das sogar wollen.
Es gibt andere, die nicht einmal das 65. Lebensjahr erreichen.
Offenbar ist das u.a. auch vom Einkommen und der Art Arbeit abhaengig.
Also sollten bessere Loesungen gefunden werden, als alle ueber den gleichen Kamm zu scheren.
Aber veraendern muss sich was, sonst muessen immer weniger junge Leute fuer immer mehr Rentner Beitraege zahlen.

Das der Bundeswirtschaftsminister...

... Die Pläne Rente mit 68 aus dem eignen Hause kassiert, darf nicht verwundern.

Die Grotten schlechte Corona-Politik der Bundesregierung und in seinem Hause völlig verbockten Corona-Hilfszahlungen an kleine und mittlere Unternehmen haben dazu beigetragen, dass viele Betriebe vor dem Ruin stehen oder so gut wie pleite sind oder es bereits sind. Die Arbeitslosen /Kurzarbeit kommt noch hinzu.

Das führte und wird dazu führen das viel weniger Geld in die Rentenversicherung eingezahlt wird. Der Ausfall ist noch gar nicht so wirklich beziffert worden - oder ggf doch durch die Experten im Bundeswirtschaftsministerium mit dem Plan Rente ab 68...

Am 08. Juni 2021 um 19:22 von Adeo60

Sorry, aber die Impfstoffbeschaffung lag in den Händen der EU, nicht von Frau Merkel oder von Herrn Spahn.
#
#
Frau Merkel und Jens Spahn im Sommer 2020 die Beschaffung des Impfstoffs an die Europäische Union delegiert.
Ihre Aussage ist mal wieder falsch.

@ 19:09 von Denkerist

Als die Rentenversicherung eingeführt worden ist, ging man davon aus, dass höchstens 20% das Rentenalter erreichen - damals haben die meisten bis zum Tod gearbeitet. Inzwischen ist die Lebenserwartung so extrem gestiegen, dass die meisten, dank der hervorragenden Gesundheitsvorsorge und dem Wohlstand in Deutschland, noch viele Jahre als Rentner genießen können. Ich habe so leicht den Eindruck, also wollte die Linke hier etwas dran ändern, das Land so ruinieren, dass die Lebenserwartung deutlich sinkt (wie in den übrigen früheren kommunistischen Staaten) und man daher auch das Rentenalter senken kann, erlebt dann ohnehin kaum noch einer. Auch die Linke kann nichts daran ändern, dass immer weniger Aktive die Brötchen für immer mehr Rentner backen müssen. Da bleibt dann immer weniger Freizeit und Wohlstand für die nächste Aktivengeneration übrig - die heutige Jugend. Jugend,denkt dran, was passiert mit der Sahara, wenn die SED (die Linke) an dahinkommt: Nach 10 Jahren wird der Sand knapp.

@man weiß ja nie, 19:13

Ich bin nicht neugierig, sondern mag es nicht, wenn unsubstantiierte Behauptungen in die Welt gesetzt werden.

Durchsichtiges Wahlkampfmanöver

Mehr gibt es nicht dazu zu sagen. Wer jetzt noch die CDU wählt, darf sich nicht beklagen, wenn er/sie noch mit 72 malochen gehen muss, denn das ist offenkundig die konservative Marschrichtung. "Konservativ" markiert hierbei den wahrsten Wortsinne. Statt nämlich endlich eine Rentenreform anzupacken, beharrt man an einem System, dass auf absehbare Zeit seinem Kollaps entgegenschwankt.

Ich persönlich rechne für meine Generation übrigens mit einem Renteneintrittsalter von 70 Jahren.

18:10 von covid-strategie

>>Wie wäre es mit selber vorsorgen? Oder selbständiger Tätigkeit? Da sind Sie dann komplett raus aus dem System und kümmern sich mit Geldanlagen, Immobilien usw selber um die Altersvorsorge.<<

Der normale Arbeitnehmer wird gezwungen, Rentenbeiträge zu zahlen!

Warum sind das Rentenniveau kontinuierlich, während es für Beamte stabil bei 71% steht? (Ich hoffe, die Zahl ist korrekt) Und nicht zu vergessen: bei einem Beamten zählt das letzte Gehalt.....

Fragen sie bitte die rd. 11,5 Millionen Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor, wie viel Geld sie in die kapitalgedeckte Altersvorsorge investieren können.

Ja, aber wenn es beim Selbstständigen nicht immer beruflich rund läuft, gehört er später zu der Gruppe, die staatliche Unterstützung beantragen.

Ihre Gedanken sind nett, aber alltagstauglich leider nicht.

PS. Vermögende brauchen sich nicht um ihre Altersvorsorge kümmern, die sind - wie der Name sagt- vermögend!

Auf Kommentar antworten...

Am 08. Juni 2021 um 18:57 von Hansi2012

Rente zu beziehen über einen Zeitraum, der länger ist, als das Berufsleben, funktioniert nicht.

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Da man mind. 45 Berufsjahre haben muß und mit 65 Jahren in Rente gehen zu können, müßte ja jeder Beitragzahler nach ihrer Rechnung weit über 110 Jahre Alt werden...
Bleiben wir doch dabei. Rente mit 65 bei mind. 45 ( bei vielen ja auch mehr) Berufsjahren sind mehr als genug !

18:57, Hansi2012

>>Das Thema ist unangenehm.
Doch zur Wahrheit gehört eben, dass die aktive Lebensarbeitszeit verlängert werden muss, wenn die Menschen älter werden.<<

Das ist nur dann eine Wahrheit, wenn man das umlagefinanzierte Rentensystem, aus dem man sich sogar ab einer bestimmten Einkommenshöhe ausklinken kann, auch in Zeiten sinkender Geburtenraten zum Dogma erklärt.

>>Rente zu beziehen über einen Zeitraum, der länger ist, als das Berufsleben, funktioniert nicht.<<

Es wird mit wesentlich weniger Arbeitskräften erheblich mehr produziert als, sagen wir, vor zwanzig Jahren. Sehr viele Menschen werden für den Produktionsprozess überhaupt nicht mehr gebraucht. Und für den Dienstleistungssektor auch nicht. Denken Sie nur mal daran, wie viele Schrankenwärter es bis vor wenigen Jahrzehnten noch gab. Und jeder auch noch so kleine Bahnhof hatte Fahrkartenschalter mit täglichen Öffnungszeiten.

Um nur mal die Bahn als Beispiel herauszugreifen.

dann reicht ja einer, der für alle zahlt

also wenn es keine "Personenpyramide" ist, sondern es nur auf die steigenden Beiträge ankommt, ist es ja einfach:

Wenn der letzte noch arbeitende Mensch für alle Rentner aufkommt, dann ist das System also immer noch ok ?

Sie reden sich da ein System schön, dass so nicht immerfort klappen kann.
Niemals werden die Beiträge in dem Maß steigen können, wie es Rentenansprüche gibt.
Es sein denn: Es gibt weniger Rente.

@ Denkerist, um 19:11

re @ Werner40

Danke für den Schmunzler des Tages. :-)

(Trotz des an sich ernsten Themas.)

19:22 von Adeo60

sie verbreiten wiedermal unsinn als inoffizieller sprecher von merkel. spahn wollte auf eigene faust mit anderen europäern impfstoff nachbestellen, als er von der unfähigkeit vdL kenntnis hatte er wurde von der Deutschen Bundeskanzlerin zurückgepfiffen

19:30, Autograf

>>Auch die Linke kann nichts daran ändern, dass immer weniger Aktive die Brötchen für immer mehr Rentner backen müssen.<<

Was bei der extrem fortgeschrittenen Automatisierung des Brötchenbackprozesses überhaupt kein Problem ist. Der Löwenanteil der hierzu benötigten Teigrohlinge kommt übrigens mittlerweile aus Polen.

Um nur mal beim Brötchenbeispiel zu bleiben.

Ich könnte Ihnen noch viele vergleichbare Beispiele aus der Produktion nennen.

@morgentau2012, 19:30

Es war der gemeinsame Wille der EU, dass die Impfstoffe Zentral durch die Eu beschafft werden sollten. Diese Vorgehensweise war auch richtig, um einer Raffgier der Einzelstaaten vorzubeugen. Ich denke, dieser Sachverhalt ist Ihnen auch bekannt. Bezichtigen Sie mich bitte nicht der Lüge.

@Denkerist

Zitat: "Bei uns wählen sogar H4er die FDP, wegen der Steuern!"

Ja und wegen der Vermögenssteuer. ^^ Das ist leider wirklich so und ich kenne einige aus meinem eigenen Bekanntenkreis, die z. B. die FDP tatsächlich gewählt hatten und die hat sich dann damals u. a. bei den Hoteliers bedankt ^^

Aber Vorsicht: Ich halte ja nichts von der Dämonisierung der AFD, aber ... die AFD ist näher an die FDP als an die SPD und die ist meilenweit von den Linken entfernt. Zumindest immer dann, wenn die SPD auf Bundesebene federführend regieren darf. Dann zeigt sie ihr wahres Gesicht, bezüglich des Wortes "Sozial". Genosse der Bosse halt. Und nicht vergessen, Hartz IV hatte nicht nur einen Vater. Die Eltern waren (Schröder-SPD/Fischer-Die Grünen). Die Abfindungen wurden übrigens unter CDU/CSU und SPD steuerpflichtig im Jahre des Herrn 2006 n. C.

Was soll man machen? Es ärgert mich wirklich. Privat sollte man ja auch vorsorgen. Hey ich hab ne Idee. Das Besteuern. Ach so wird ja schon gemacht.

Und mal so nebenher

Wenn Menschen älter werden als früher, bedeutet das noch lange nicht im Umkehrschluss das diese auch länger fit sind für bestimmte Arbeiten, oder das diese dann gerne von der Wirtschaft eingestellt werden wenn man jüngere mit mehr Leistungsfähigkeit haben kann.

Das ist und bleibt immer nur die Rentenkürzung durch die Hintertür die unsere Politiker möglich machen wollen.

18:27 von Margitt.

Mit Verlaub, ihre gewünschte Zuwanderung von Flüchtlingen ist weltfremd!

Selbst nach 5 Jahren sind knapp die Hälfte in Beschäftigung, wovon ein Großteil im Niedriglohnsektor sind.

Wie viele davon beantragen noch zusätzliche Leistungen, um über die Runden zu kommen?

Die andere Hälfte bezieht ausschließlich staatliche Leistungen.

Ob es mehr Einzahler im Rentensystem geben muss, will ich nicht verneinen, aber auf die Höhe der Beiträge kommt es auch an.

Je mehr AN im Niedriglohnsektor tätig sind, desto geringer deren Beiträge, bedeutet mehr Armut im Alter.

Was wir dringend benötigen ist, dass ALLE dieses R-System bedienen- egal welche Berufsgruppe.

Keine Trennung von bestimmten Berufsgruppen!

Keine Bemessungsgrenzen bspw. bei KK

Keine Absenkung des R-Niveaus, was der Armut im Alter entgegenwirkt.

Aber ich weiß, dass es nie geschehen wird.

Lobbyisten werden dies zu verhindern wissen.

Aber ihr Vorschlag ist eine zusätzliche Belastung....

Büro oder Knochenjob?

Unser Rentensystem ist i.A. hat langfristig keine Zukunft.
Aber die Damen und Herren Berater sollten mal 40 Jahre nen echten Knochenjob auf'm Bau machen - um dann zu erfahren "ihr müßt noch 10 Jahre".
Oder im unregelmäßigen Wechseldienst - also nich nur 3 Schichten. Mo von 3 bis 10; Di von 8 bis 19; Mi von 12 bis 23; Do frei; Fr von 1 bis 7 .
Oder so ähnlich. So ähnlich geht es vielen Lokführern, vielleicht auch Piloten, Zugbegleitern, ...
Jeden Tag andere Arbeitszeiten - 300 Tage im Jahr. Und dann Verantwortung für etliche hunderte Tonnen teils giftiger/explosiver/teurer Fracht oder einige Hundert Menschen.
Wenn auch meist nicht körperlich anstrengend. Die Anstrengung ist um 3 morgens aufstehen und dann 10 Stunden voll konzentriert zu sein. Weil es sonst zur Katastrophe kommt! Und das mit knapp 70? Denn Rentnerfahrplan gibt's nicht mehr.

@karl Maria, 19:40

Ich hatte lediglich festgestellt, dass der Impfstoff absprachegemäß zentral durch die EU beschafft wurde. Kanzlerin Merkel hat sich m.E. Völlig zu Recht dagegen gewandt, dass Deutschland an dieser Vorgabe vorbei Impfstoffe orderte. In einer Gemeinschaft darf es keine Raffgier einzelner Staaten geben.

Rente mit 68

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68 Jahre, wie von einem Beratergremium seines Hauses empfohlen, abgelehnt.

###

Das Beraterteam des Wirtschaftsministerium könnte sich ein Denkmal setzen, wenn sie ein Konzept erarbeitet, wie man das Rentensystems stabilisiert ohne das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Und das jeder der Eingezahlt hat, dann auch eine auskömmliche Rente erhält !
Natürlich, das kostet werden nun einige schreiben. Aber das Geld scheint doch da zu sein... Es landet leider nur dorthin, die es nicht erwirtschaftet haben...

63-68-70.....,das löst die Probleme nicht wirklich !!!

Fakt ist vielmehr,es gibt nicht mehr genügend Nachwuchs in wichtigen Kernberufen des Handwerks und der Dienstleistung. Wenn ich die Älteren noch zwei drei Jahre länger quähle,eh sie in den wohlverdienten Ruhestand dürfen, sie fehlen dann halt zwei drei Jahre später.Allein es fehlt an Nachrückern,die diese Lücken ausfüllen können. Das ist das eigentliche Dilemma!!! Was kommt eigentlich nach ? Junge Menschen die am liebsten Berater,Influencer oder Superstars werden wollen und deren Kernkompetenz sich im bedienen von Smartphones erschöpft. Jugendliche, die Mitte des 3.Lebensjahrzehnts ihr 4. Studium beginnen, weil sie noch immer nichts Sinnstiftendes für ihr Leben gefunden haben. Sie fallen als Einzahler in die Rentenversicherung genau so aus, wie das Heer der noch nie in ihrem Leben gearbeitet zu habenden Hartz4 Empfänger, die nur gelernt haben, mit der Stütze und diversen zusätzlichen Geldquellen zu überleben. Hier ist in den letzten 20 Jahren so Manches schief gelaufen !

18:46 von hallersharry

Ich habe ihre Empfehlung in die Tat umgesetzt und mir eben die pdf- Datei runter geladen.

Werde sie mir zu Gemüte führen.

Bin echt gespannt.

Ich bedanke mich auf jeden Fall für ihre Empfehlung!

PS. Eine Erhöhung des Rentenalters aufgrund der Lebenserwartung heißt doch nicht, dass jeder auch länger in der körperlichen Verfassung ist, zu arbeiten.

Ja, dieses Beratergremium sollte sich mal beraten lassen.

@Denkerist - 19:09

"Die Partei Die Linke hat ermitteln lassen, wie viele Bürger überhaupt ein Rentenalter von 69 erreichen würden. 20% schaffen es nicht. Und gerade die Linke ist die einzige Partei, die sich diesem Vorhaben entgegenstellt.
Die Deutschen haben die Wahl. Aber die Leitmedien werden alles tun, um diese Partei zu verteufeln - ganz sicher!"

Und das klappt ganz easy nach dem Prinzip des pawlowschen Reflexes.

Man zieht so Begriffe wie "Die Mauertoten" oder "zurück zur DDR" und schon ist jeder Satz und jede Idee von vornherein ungültig. Die objektive Bewertung der Aussage entfällt oder wird in der Analyse als sozialistische Denkweise "enttarnt".

Alle sehen nur den demografischen Wandel

ich sehe die weiterentwicklung der Technologien und das macht sozialversicherungspflichtige Arbeiter und innen überflüssig. Dieses Problem ist noch gar nicht auf dem Schirm der Politik, geschweigedenn ist eine Lösung dafür erdacht. Einfach mal agieren statt, viel zu spät, zu reagieren. Es bleibt spannend. Wenn die zukünftige Regierung so arbeitet wie die jetzige, wirdes noch lustig. Ich würde der alten Regierung das goldene Sitzkissen verleihen. Warum? Denken wir mal scharf nach...

Natürlich kein Thema - bis nach der Wahl

Seien wir mal ehrlich - die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten erheblich gestiegen. DIe Rentenbezugsdauer somit auch.
Wie soll man das nachhaltig finanzieren?

Ich bin auf keinen Fall dafür, dass man jetzt Geld zum Fenster rauswirft, was jüngeren Generationen in deren Rente dann fehlt.

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Am 08. Juni 2021 um 19:44 von morgentau19

Mit Verlaub, ihre gewünschte Zuwanderung von Flüchtlingen ist weltfremd!
Selbst nach 5 Jahren sind knapp die Hälfte in Beschäftigung, wovon ein Großteil im Niedriglohnsektor sind.
Wie viele davon beantragen noch zusätzliche Leistungen, um über die Runden zu kommen?
Die andere Hälfte bezieht ausschließlich staatliche Leistungen.
Ob es mehr Einzahler im Rentensystem geben muss, will ich nicht verneinen, aber auf die Höhe der Beiträge kommt es auch an.
Je mehr AN im Niedriglohnsektor tätig sind, desto geringer deren Beiträge, bedeutet mehr Armut im Alter.
Was wir dringend benötigen ist, dass ALLE dieses R-System bedienen- egal welche Berufsgruppe.
Keine Trennung von bestimmten Berufsgruppen!
Keine Absenkung des R-Niveaus, was der Armut im Alter entgegenwirkt.
Aber ich weiß, dass es nie geschehen wird.
Lobbyisten werden dies zu verhindern wissen.
Aber ihr Vorschlag ist eine zusätzliche Belastung....

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Ein bitterer aber wahren Kommentar !

Das uns die Pandemie ...

viel Kosten wird war von vornherein klar. Aber warum die Politik es versäumt die Gewinner der Krise an den Kosten zu beteiligen zeigt nur
wie wenig ihr der Bürger Wert ist.
Die Rentenkürzungen sind nur die Spitze des Eisbergs. Im umverteilen von Volks- ins Privatvermögen sind unsere Politiker wirklich Spitze- aber einen vernünftigen Spitzenbeitrag fordern sie nicht....

19:43, LESEN - GRÜBELN...

>>Und nicht vergessen, Hartz IV hatte nicht nur einen Vater. Die Eltern waren (Schröder-SPD/Fischer-Die Grünen). <<

Sowie die Union und die FDP. Die nämlich im Bundesrat die Mehrheit hatten. Und ohne den ging bei Hartz4 gar nichts, da Länderinteressen berührt waren. Weswegen Schröder, als NRW auch noch an Schwarzgelb ging, entnervt das Handtuch warf.

Sicherlich, Schröder war Kanzler einer rotgrünen Bundesregierung. Aber, was die Sozialgesetzgebung anging, wurde Deutschland von einer ganz großen, einer Allparteienkoalition regiert.

17:43 von Tada - Beschäftigung Älterer

Wieviele Menschen werden denn mit 55/56 und ähnlich bereits „ausgemustert“, wie stehen denn die Jobchancen für die älteren Generationen ( außer im Politischen Bereich) ?
Wo heute schon keine 58 jährigen mehr eingestellt werden, dürften schwer vorstellbar 60+ bis 68 eingestellt werden..oder beschäftigt bleiben.
Das Ganze bedeutet mehr Altersarmut und stellt eine unrealistische Perspektive dar.
Wer selbständig ist oder arbeiten kann und will im hohen Alter soll es tun können, doch wo es unsinnig ist und nicht mehr möglich ist, muss es andere Lösungen geben.

Ich kann es leider nicht mehr auf das Jahr genau sagen, aber ich hatte mir damals den Bundeshaushalt heruntergeladen und die Posten analysiert. und in einem dieser Jahre war der Bundessteuerzuschuss zur Rente 94 Mrd. €. Also mehr als alle H4ler und Sozialhilfe-, Wohngeld-, Kindergeldempfänger zusammen gekostet haben. Derzeit im aktuellen Haushalt sind es, trotz guter wirtschaftlicher Lage, glaube ich immernoch rund 74 Mrd. € Rentenzuschuss. Soviel zu 'die Rente ist voll finanziert'. Und die Rentnerzahl wird sich ja in den nächsten 4 Jahren mehr als verdoppeln, bei gleichzeitigem Rückgang der Erwerbstätigen (weshalb ich mir übrigens als IT Fachkraft keine Sorgen um meinen Arbeitsplatz mehr mache). Die 165 Mrd. € Bundeszuschuss, den die Wirtschaftsweisen vor knapp 4 Monaten mal für 2025 vorhergesagt hatten, werden mMn nicht reichen. Und mich kann man nicht mit 120% Rentenbeitrag gängeln. Sonst höre ich einfach auf zu arbeiten, oder lasse mich als Selbstständiger projektbasiert anstellen.

19:42 von Adeo60

>>Es war der gemeinsame Wille der EU, dass die Impfstoffe Zentral durch die Eu beschafft werden sollten. Diese Vorgehensweise war auch richtig, um einer Raffgier der Einzelstaaten vorzubeugen. Ich denke, dieser Sachverhalt ist Ihnen auch bekannt. Bezichtigen Sie mich bitte nicht der Lüge<<

Tut mir leid, dass ich sie nicht bedienen kann, aber ich habe um 19.30 Uhr kein Kommentar abgeschickt. Und das Thema in diesem Strang hat nichts mit Impfstoffen zu tun......

@ 19:52 von MamasLiebling

"Ich bin auf keinen Fall dafür, dass man jetzt Geld zum Fenster rauswirft, was jüngeren Generationen in deren Rente dann fehlt."

Da sind wir einer Meinung.
Aber warum sind denn alle hier so engstirnig?
Es gibt doch nicht nur einen Weg nach Rom.
NL macht das mit 2 Renten, eine Vom Staat und eine die mit der Arbeit angespart wird.

Es gibt viele Lösungen, nur der liebe Neid im Deutschen Kopf sorgt dafür das unsere Regierenden sich nicht bemühen müssen und einfach das umsetzen was die Lobbyisten vorgeben.

@fathaland slim

Danke für die Ergänzung! =)

19:51, Defender411

>>Alle sehen nur den demografischen Wandel
ich sehe die weiterentwicklung der Technologien und das macht sozialversicherungspflichtige Arbeiter und innen überflüssig. Dieses Problem ist noch gar nicht auf dem Schirm der Politik, geschweigedenn ist eine Lösung dafür erdacht.<<

Es ist schon auf dem Schirm der Politik. Die Grundeinkommensthematik beispielsweise wird quer durch die Parteien diskutiert.

Ich glaube, daß den Beteiligten schon bewusst ist, daß ein grundstürzender Systemwechsel bevorsteht. Solche Vorstöße wie die der Professoren, die hier diskutiert werden, sind IMHO Rückzugsgefechte der „alten Denke“.

@ tagesschlau2012, um 19:30

“Frau Merkel und Jens Spahn im Sommer 2020 die Beschaffung des Impfstoffs an die Europäische Union delegiert.“

Da die EU beschlossen hatte, die Impfstoffbeschaffung in ihre Hände zu nehmen, war da nix mehr mit delegieren.
Aber Sie wissen das doch, und jedermann konnte das seinerzeit nachlesen; warum wiederholen Sie das eigentlich immer wieder, wenn die Rede darauf kommt?

Der Normalbürger soll es richten.

Der Leistungsträger hinterzieht jährlich 130 Milliarden € oder mehr.

Morgentau19, 19:59 uhr

Sorry, der Kommentar wurde, wie ich gerade feststellte, von Tagesschlau2012 ins Netz gestellt. Natürlich hatte dieser Kommentar nichts mit dem Thema zu tun. Gleichwohl musste die Aussage des Users richtig gestellt werden, zumal er mich der Lüge bezichtigte.

Rente mit 68

Ich bin Jahrgang 60, habe 2 Kinder, die ich alleinerziehend betreut habe. Ich habe bis auf 7 Jahre Kindererziehung immer gearbeitet, teilweise mit 2 Jobs den Lebensunterhalt bestritten. Habe mehrere Jahre meine Eltern gepflegt und als mein Vater 2005 starb meine Mutter im Altenheim 3 Jahre lang finanziell mit ca. 600€ monatl. unterstützt.
Mein momentaner Rentenstand ist bei ca. 1200€. Ich möchte nicht bis 2027 arbeiten, jedoch werde ich mir dieses im Großeinzugsgebiet München nicht leisten können.
Es wird Zeit, dass sämtliche Politiker Verantwortung übernehmen und den Gürtel "enger schnallen" und auch Beiträge in die Rentenkasse einzahlen. Ich habe gelesen, dass Otto Normalverbraucher ca. 150 Jahre arbeiten muss, für den Rentenbetrag, den Politiker nach 3 Jahren bekommen - ohne jemals eingezahlt zu haben. Ebenso sollten die Millionen von Beamten, die sich mit ihren Pensionen brüsten, genauso wie alle anderen zur Kasse gebeten werden.
Wann kapieren die, dass wir das nicht stemmen können

@frosthorn Zitat: "Auch an

@frosthorn
Zitat:
"Auch an Sie zum Nachdenken: Sie hätten zumindest ein wenig recht, wenn durch die Alterung der Bevölkerung und die dadurch bedingte Abnahme der Einzahler die Wirtschaftsleistung sinken würde. Das ist aber nun mal nicht der Fall, im Gegenteil. Wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jahr zuvor."

es ehrt Sie dass Sie versuchen einfache Zusammenhänge in die Diskussion zu bringen...
..nur scheitern Sie ebenso wie andere an einer Jahrzehnte Konditionierung des Bundesbürger - der die Rente ausschliesslich aus der Sicht der Demografie und nicht aus der Sicht des BIP beurteilt

noch absurder wird es wenn die gleichen Leute die den Zusammenhang zw. Rente und BIP ignorieren letzteres in anderen Diskussionen - z.B. über die Wirtschaftleistung im internationalen Vergleich - wie selbstverständlich anführen

ein derart selektives Denken erscheint mir massiv "pathologisch"
*seufst*

@16:07 von Nettie

//Die sind im Wahlkampf wohl nicht so opportun. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.//

So ist es. Aber sind wir nicht alle auch selber ein wenig schuld, wenn unsere Politiker glauben, die Bürger fielen auf diese plumpen Wahlkampfmanöver rein? Oder sie geben sich sich erst gar keine Mühe, weil sie wissen, dass es keinen nennenswerten Widerstand geben wird.

Da fällt mir der Witz ein:
Was unterscheidet einen englischen, französischen und deutschen Rentner?
Der Engländer trinkt seinen Whisky und geht zum Pferderennen. Der Franzose trinkt Rotwein und geht zur Freundin. Und der Deutsche?
Nimmt seine Herztropfen und geht weiter zur Arbeit!

Auch in Witzen kann viel Wahrheit stecken.

Wenn es dann doch zur Erhöhung des Rentenalters kommen sollte, könnten ja auch wir Deutsche mal mit gelben Westen auf die Straße gehen.
Ich glaube, ich träume gerade wieder.

19:47 von Adeo60

aber bei erwiesener unfähigkeit sollte dann doch schon der amtseid wenigstens anseatzweise verfolgt werden. was wir hier jetzt haben, ist staatsversagen in reinkultur. angefangen bei ihrer kanzlerin, die nicht jetzt endlich mal auf den tisch haut, bei den ungeheuerlichen entgleisungen der spd-spitze

17:00 von Jatorf - Wer einzahlt, bekommt auch Leistungen

<< Keine Besteuerung der Rente und jeder zahlt in die Rentenkasse auch die Manager die sich bisher befreien können. Beamte usw. >>
Bei diesen Forderungen, dass auch Beamte und Manager in den Rentenkassen einzahlen sollen, muss ich immer schmunzeln.
Denn wer einzahlt, bekommt auch Rentenleistungen aus diesen Kassen.
Und gerade die Manager oder die Beamten des höheren Dienstes bekämen dann sehr viele Rentenleistungen.
Dass unterm Strich dann aber mehr im Rententopf wäre, ist nicht zu erwarten.

Im übrigen ist das Beamtensystem so wie es derzeit ist, für die Staatskasse die preiswerteste Lösung - sowohl bei den Pensionen als auch bei den Beihilfen im Krankheitsfall.
Bei den Beihilfen ist es so, dass diese viel geringer sind, als es die Arbeitgeber-Anteile wären, die der Staat im Falle einer gesetzlichen Krankenversicherung für diese Beamte abführen müsste.
Bei den Altersbezügen müsste der Staat die Arbeitgeber-Anteile sofort (weit vor der Rente) zahlen. Pension wird erst ab 65 bezahlt.

Renteneintrittsalter

Kaum zieht die FDP nach langer Zeit wieder in einen Landtag ein und schon soll wieder das Renteneintrittsalter nach oben geschraubt werden. Dazu fällt mir nur eins ein, lasst nie wieder die FDP an die Macht! Wenn jeder der aus de Rentenkasse bezieht auch in dieser einzahlen würde (z.B. Beamte u.ä.) dann reicht es auch für alle.

SchwarzbierWaldi

"
Am 08. Juni 2021 um 19:49 von SchwarzbierWaldi
63-68-70.....,das löst die Probleme nicht wirklich !!!

Fakt ist vielmehr,es gibt nicht mehr genügend Nachwuchs in wichtigen Kernberufen des Handwerks und der Dienstleistung. Wenn ich die Älteren noch zwei drei Jahre länger quähle,eh sie in den wohlverdienten Ruhestand dürfen, sie fehlen dann h
63-68-70.....,das löst die Probleme nicht wirklich !!!

Fakt ist vielmehr,es gibt nicht mehr genügend Nachwuchs in wichtigen Kernberufen des Handwerks und der Dienstleistung. Wenn ich die Älteren noch zwei drei Jahre länger quähle,eh sie in den wohlverdienten Ruhestand dürfen, sie fehlen dann h"

Wieder diese falschen Schlüsse.

Wen man als influencer mehr geld bekommt, als als Arbeiter, Handwerker oder Pfleger, dann ist das doch völlig logisch.
es gibt aber keinen Mangel. Das ist absolut gelogen. Es gibt mehr, als genug Leute, die sich Arbeit in Handwerk, Pflege oder Ählichen einfach nicht leisten können.

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19:04 von Karin Mustermann: Ruhestandgehälter

<< Die Ruhestandsgehälter werden komplett aus Steuern finanziert und wenn die Herren vom Staatsbankrott reden sollte man auch bedenken, dass zuviele Beamte in den Ruhestand gehen. Diese Ruhestandsgehälter müssen besteuert werden bis ein ähnliches Niveau erreicht ist.
Ob diesen beiden Professoren, die ihr Leben lang keinen Cent erwirtschaftet und keine Steuern bezahlt haben wohl gefällt ?
>>

Sie scheinen falsch informiert zu sein:
Jeder Professor, der verbeamtet ist, zahlt sein Leben lang aus dem Gehalt Steuern!

Wenn Sie fordern, dass Ruhestandsgehälter versteuert werden sollen, so kann ich Ihnen sagen, dass die Beamten ihre Gehälter schon immer VOLL versteuern mussten.
Deshalb, weil 25 % und mehr Steuern davon einbehalten werden, liegen diese Ruhestandsgehälter auch über den Renten vergleichbarer Rentner.

@20:06 von fathaland slim 19:51, Defender411

//Es ist schon auf dem Schirm der Politik. Die Grundeinkommensthematik beispielsweise wird quer durch die Parteien diskutiert.//

Ich glaube, das haben wir vor allem unseren Philosophen - allen voran R.D. Precht - zu verdanken, die nicht müde werden, darauf hinzuweisen, dass wir dringend ein neues (Verteilungs-)System brauchen.

@harry-up, 20:09 Uhr

Schön, dass Sie dem User Tagesschlau2012 die Sachlage nochmals eingehend erläutern. Ich fürchte, wir werden diese mühsamen Diskussionen weiterhin führen müssen. Offensichtlich weil nicht sein kann, was nicht sein darf...

Jetzt wird es endlich Zeit

Jetzt wird es endlich Zeit, die Milliarden Steuerverschwendung von Jahr zu Jahr bei den Beamten zu beenden. Die Altersversorgung der Beamten muß schnellstens zur Hälfte durch Eigenanteile finanziert werden und nicht mehr voll durch Steuern. Die dadurch frei werdenden Milliarden können dann zur Finanzierung der GRV verwendet werden. Auch die steuerfinanzierten Pensionen können reduziert werden, es müssen keine 71% vom letzten Einkommen sein, hier ist eine Annäherung zu den gesetzlich Versicherten ratsam. Die frei werdenden Milliarden können zur Finanzierung der Altersarmut verwendet werden. Das privilegierte steuerfinanzierte Leben der Beamten muß endlich beendet werden. Und liebe Beamte, das ist ernst gemeint und nicht Teil einer von euch herbeigeredeten Neiddebatte. Solidarität ist endlich gefragt und keine Zweiklassengesellschaft.

Gibt das die Lebenserwartung überhaupt her?

Altmaiers Berater hatten sich ja ein Hintertürchen offengelassen: „Wenn die Lebenserwartung sinkt, könne auch das Renteneintrittsalter sinken“.

Mal abgesehen davon, dass eine verringerte Lebenserwartung nicht unbedingt ein Ziel der Politik sein sollte :-)

..ist es schon so, dass aufgrund von Corona in einigen europäischen Ländern die Lebenserwartung sinken könnte.

Also kein Grund für die Anhebung des Renteneintrittsalters?

Leider nicht. Denn die enormen Kosten der Pandemie sollen irgendwie gegenfinanziert werden. Eine Möglichkeit sind Steuererhöhungen - eine andere effektive Rentenkürzungen.

Immer aus dem Blick kommt dabei das in Deutschland das Alter nur EIN Kriterium ist - ein anderes wird die „Wartezeit“ genannt: in Wirklichkeit ist es die Mindestversicherungszeit (aktuell 35 Jahre für die Regelaltersrente).

Wer zB 67 ist, aber noch keine 35 Jahre eingezahlt hat - hat ein Problem.

Auch Zahlungen von Betriebsrenten sind an die Auszahlung der BfA Renten gekoppelt.

@ 18:48 von esgehtauchanders

"Die AfD hat zu keinem Sachthema irgendwelche konstruktiven Pläne erarbeitet in 8 Jahren ihrer Existenz. Pflege, Altersarmut, Corona, Klima, Außenpolitik, Finanzen? Null.
Halt, und damit sind wir beim Thema: Zur Rente wollte sie was erarbeiten:"

Sie scheinen da nicht auf dem aktuellen Stand zu sein. Auch zu diesem Thema kommen laufen konstruktive Beiträge von der AfD. Um nur einige herauszugreifen: - auch die Beamten sollen in die Rentenkassen einzahlen, - Abschaffung der Politikerpensionen, - keine Doppelbesteuerung ...

Außerdem wäre grundsätzlich mehr Geld in den Kassen (durch EU-Politik ...) und auch mehr für die Rente übrig.

Bitte last uns dafür sorgen

Das es mindestens eine dreier Koalition sein muss um zu Regieren nach der Wahl im September.

um 20:09 von Bärbel Kaps: Rente mit 68

<< Ebenso sollten die Millionen von Beamten, die sich mit ihren Pensionen brüsten, genauso wie alle anderen zur Kasse gebeten werden. >>
Beamte würden, wenn sie gesetztlich versichert würden und dann keine Beamte mehr wären, zwar auch in die Rentenkassen einzahlen, aber sie würden dann daraus auch Leistungen, d. h. Renten beziehen. Unterm Strich würde das die Rentenkassen nicht auffüllen.

Außerdem:
Es wäre für den Staat teurer.
Denn der Staat als Arbeitgeber müsste dann Arbeitgeber-Anteile für diese Beamten Monat für Monat leisten, sowohl in der Rentenkasse als auch für die ges. Krankenversicherung.
Die Beihilfen im Krankheitsfall sind aber deutlich geringer als es die Arbeitgeber-Anteile wären, weil Beamte nicht so viele Krankheitskosten haben.
Die Finanzierung der Arbeitgeber-Anteile Monat für Monat wäre schon wegen des Zinsnachteils eine höhere Belastung für den Staat. Denn die Pensionen muss der Staat erst bezahlen, wenn der Beamte mit ca. 65 in den Ruhestand geht.

Arbeiten bis 68 ?

mach ich eh schon,kein problem,es soll ja Menschen geben die Ihren Beruf und damit verbundene Arbeit Lieben.

@karl Maria, 20:11

Mit plakativen und unsubstantiierten Schlagworten wie Staatsversagen kann ich nichts anfangen. Ich würde Sie im übrigen bitten, meine Kommentare nicht als „Unsinn“ zu bezeichnen. Ich antworte ihnen immer sachlich und ein gewisses Niveau würde ich mir auch von Ihnen erwarten.

@ Bärbel Kaps

Das kapieren die solange nicht, solange Menschen wie Sie und abertausende Anderer nicht mit Heugabeln und Fackeln bewaffnet gen Berlin marschieren! Anders werden es die Politiker und die Heuschrecken nämlich nicht verstehen! Warum denn auch, wenn das Wahlvolk genau diese Klientel immer und immer wieder in die politischen Ämter wählt, egal was diese treibt.

um 20:16 von Jürgen David: Beamte in Rentenkasse einzahlen

<< Wenn jeder der aus de Rentenkasse bezieht auch in dieser einzahlen würde (z.B. Beamte u.ä.) dann reicht es auch für alle. >>
Wenn Beamten in die Rentenkasse einzahlen, bekämen sie auch aus dieser Rentenkasse Renten.
Solange sie Beamte aber bleiben, bekommen sie nichts aus der Rentenkasse.
Es ist ein Trugschluss, wenn man glaubt, dass Beamte nur einzahlen sollen und dann keine Renten darauf bekämen.
Denn unterm Strich wird die Rentenkasse nicht voller, wenn Beamte auch einzahlen, weil sie dann nämlich auch Renten daraus bekämen.
Im übrigen ist das Beamtensystem, so wie es derzeit ist, die für den Staat preiswerteste Lösung, auch wenn das jemandem, der sich damit noch nicht beschäftigt hat, auf Anhieb nicht einleuchtet.
Ich habe schon 2 Mal dazu hier etwas geschrieben und verweise auf diese Beiträge.

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