Kommentare - Rente mit 68: Altmaier kassiert Pläne seiner Berater

08. Juni 2021 - 15:47 Uhr

Arbeiten bis 68 - dieser Vorschlag vom Beirat des Wirtschaftsministeriums sorgt für massiven Gegenwind. Nach der Ablehnung auch der Koalitionspartner CSU und SPD äußerte sich nun Altmaier selbst: Das Renteneintrittsalter sei momentan kein Thema.

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Natürlich stellt sich auch

Natürlich stellt sich auch die CDU gegen diese Pläne. Soll sie 4 Monate vor der Wahl der Bevölkerung erklären "Wenn Ihr uns wieder wählt müsst Ihr dann bis 68 arbeiten". Dieser Wahlkampftrick ist so plump das er sogar mir aufgefallen ist. Naja mir ists egal ich hätte die CDU so oder so nicht wieder gewählt.

Der Kampf gegen Rente mit 68 führt gerade die GDL

Bei den angestellten Lokführern wird alles zusammengestrichen , damit der staatliche Arbeitgeber Bahn die Pensionsrücklagen für Beamte schaffen kann.

Übrigens sollten Politiker so wie angestellte auch eine private Renten/Pensionsvorsorge schaffen !

längst überfällig ...

Ein neues Rentensystem ist längst überfällig.
Die klassische Rentenversicherung weist typische Merkmale einer Ponzi-Pyramide auf und ist daher bei einer stagnierenden, schrumpfenden Bevölkerung oder gar nur bei Altersverschiebung vom Zusammenbruch bedroht. Das weiß fast jeder, nur scheinbar die Regierenden nicht.

Klar, vor der Wahl distanzieren sich die Parteien von solchen Vorschlägen. Aber wirklich glauben tue ich dies nicht. Wie häufig ist der Wähler schon vor den Wahlen belogen worden?

Ähnlichkeiten

Das ist wie mit Corona .... alles jammern, ignorieren und nicht-glauben-wollen hilft gegen Fakten überhaupt nicht ... und schon gar nicht, wenn - wie hier im Forum ja zu sehen ist - manche das deutsche Rentensystem nicht mal im Ansatz verstanden haben ...
Man wird sich in etlichen Jahren freuen, wenn es bei der Rente mit 68 bleibt ...

Für die Wahl wäre er damit schlecht beraten.

Wie wäre es mit freiwilliger Selbstverpflichtung, wie beim Arbeitsschutz?
Die es toll finden, die Berater voran, machen es erst mal vor wie es geht.

Kassieren oder nicht...

Fakt ist, dass das System Rente so auf Dauer nicht mehr funktionieren kann, wenn eine Bevölkerung immer älter wird. Aber wer will schon eine Reform durchsetzen? Die SPD knappst bis heute an ihrer Agenda 2010. Da wird sie sich kaum auf die nächste, unpopuläre Sache stürzen. Die Union könnte zwar damit beginnen, hat aber nicht das Vertrauen aller Menschen im Land, dieses sozialverträglich zu gestalten und alle übrigen Parteien haben eh nur Wunschvorstellungen, die keiner bezahlen kann!

Also? Was machen wir in 5, 10 oder 20 Jahren? Das Thema Rente wird nur aufgeschoben und damit wird das Problem, das es zu lösen gilt, immer größer!

Zeit für Reformen

Es wird höchste Eisenbahn die Finanzierung der Rente auf ganz neue Beine zu stellen. Jeder Arbeitnehmer erwirtschaftet heute viel mehr und ist produktiver als vor 10-20 Jahren. Warum nicht einen Teil dieser steigenden Wertschöpfung für die Finanzierung der Rente heranziehen als zweite Säule der Finanzierung etc. Warum keine geförderte private Vorsorge an der nicht nur Versicherungen und Banken verdienen sondern der Einzahler... etc. Es gibt genug Ideen nur traut sich keiner ran. Das Rentenalter zu erhöhen ist auch nur ein weiter so im alten Denken und System

die Schieflage ist schon längst da

Die Schieflage käme nicht erst mit der Rente mit 68, sondern die ist schon längst da.

Es kann nicht sein, dass D 25% des Eurobudgets zahlt, aber (in Kürze) bis 67 arbeiten muss, Frankreich nur bis 60 usw.
Bevor D das Rentenalter erhöht, müssen dies die EU-Mitgliedsstaaten tun! Diese jetzige Ungerechtigkeit schreit ja zum Himmel!

Und jetzt komme mir keiner mit den 2-3 Ländern die länger als D arbeiten (der Gerechtigkeit halber müsste dies dort natürlich herabgesetzt werden).

Lieber Herr Altmaier, sollen wir

nun klatschen? Ich finde die Rente mit 67Jahren schon eine Frechheit. Machen sie Maschinen, Roboterund KI sozialversicherungspflichtig und die Probleme werden entschärft. Dann lohnt es sich nicht mehr Menschen "frei zu setzen" oder in Frührente weg zu loben. Einfach mal neue Wege gehen.

Der Herr Karl

Der bissige Kabarettist Helmuth Qualtinger erschuf die Figur des Herrn Karl und hielt damit seinen Österreichern einen Spiegel vor.

Der Herr Karl ist Opportunist, immer dort wo gerade die Macht ist. Sei es im österreichsichen Ständestaat, unter den Nazis oder später unter den Russen.

Altmaier wurde von Mutti, wie andere auch, nicht unbedingt nach Leistung, sondern nach Treue ausgesucht. Und als es so aussah, als ob Söder der Unionskandidat werden würde, war er ganz bei ihm. Um einen Tag später ganz bei Laschet zu sein. Was eine Nachrichtensprecherin etwas sprachlos vermerkte.

Bei so viel "Idealismus" (wie die Figur des Herrn Karl über sich und sein stetiges Wechseln zu den jeweils an der Macht befindlichen urteile), kann schon mal die Leistung hintan stehen.

Denn wenn so etwas just im Wahlkampf aus seinem Haus kommt - zeigt der "Idealist" (und Wendekopf) Altmaier uns allen, dass er sein Ministerium nicht im Griff hat.

Ich hoffe, dass Laschet fähigere in seine Regierung holen wird.

@Karl Klammer, 15:56

"Bei den angestellten Lokführern wird alles zusammengestrichen , damit der staatliche Arbeitgeber Bahn die Pensionsrücklagen für Beamte schaffen kann"

Sie merken offenbar, wo der Hase langläuft: Wer nicht brav die von Staats wegen aufgestellten Regeln befolgt, kriegt kein Geld.

Womit auch erklärt wäre, warum Sie die Umsetzung von dem hier vergessen können: "Übrigens sollten Politiker so wie angestellte auch eine private Renten/Pensionsvorsorge schaffen !".

Diese Meldung zu diesem Zeitpunkt hat wohl selbst Peter Altmaier

das Frühstück verdorben. Wenn der Rentengeburtsfehler aus der Kaiser-Zeit, nachfolgende Generationen für die Renten der Alten zahlen zu lassen (ist ja so praktisch in der Politik), nicht endlich behoben wird, dann wird immer wieder an den Bedingungen herumgewurschtelt werden. Es wäre wunderbar gewesen zu erklären, wofür die CDU sich denn bei den Alternativvorschlägen entscheiden könnte. Aber das verschweigt des Sängers Höflichkeit. -

Die Rente

Dass das "Pyramidenspiel" umlagefinanzierte Rente nicht ewig funktionieren kann ist schon klar. Selbst wenn es keinen "Pillenknick" gäbe und die Menschen nicht immer älter würden, wären dem Grenzen gesetzt. Damit z.B. immer 5 aktive Arbeitnehmer 1 Rentner finanzieren können muss die Zahl der Arbeitnehmer ja ständig steigen. Damit das z.B. mit den geburtenstarken Jahrgängen der Sechziger (zu denen ich auch gehöre) funktionieren kann, hätten ja in den Jahrzehnten danach viel mehr Kinder zur Welt kommen müssen, die dann auch Jobs finden und Beiträge zahlen. Und die gehen ja auch irgendwann in Rente usw.

Es gibt ja in unserem Land auch Altersversorgungen, bei denen das demographische Problem nie thematisiert wird. Für Pensionen ist anscheinend immer Geld da und die ganzen Kammerberufe kommen auch klar, obwohl die unter den niedrigen Zinsen leiden müssten.

Aber es ist ja nicht so, dass das Problem nicht schon seit meiner Jugend diskutiert würde. Es passiert nur nichts. Außer Kürzungen

@Giselbert, 16:00

Die klassische Rentenversicherung weist typische Merkmale einer Ponzi-Pyramide auf und ist daher bei einer stagnierenden, schrumpfenden Bevölkerung oder gar nur bei Altersverschiebung vom Zusammenbruch bedroht.

Schön für Sie, dass Sie mit so scheinwissenschaftlichen Begriffen auftrumpfen können. Leider haben Sie nicht verstanden, dass die RV keineswegs auf einer Ponzi-Pyramide beruht.
Es müssen nämlich - im Gegensatz zu letzterer - nicht etwa ständig mehr Einzahler her. Nur die eingezahlte Summe muss wachsen, und schon ist gar nichts mehr vom Zusammenbruch bedroht. Und das geht, wenn man nur will, durch steigende Produktivität, wie wir sie ja bekanntlich schon immer haben. Offenbar haben alle Verschiebungen der Altersstruktur in den letzten Jahrzehnten nicht das Anwachsen des BSP gestoppt, geschweige denn umgekehrt. Und wenn der Kuchen immer größer wird, dann werden es auch die Stücke für jeden einzelnen, egal, ob ihn 90, 70 oder 30% der Bevölkerung gebacken haben.

Ist doch klar

so ein Diskussion ist vor der Wahl nicht gut, das kostet Mandate die sehr gut bezahlt werden.
Nach der Wahl ist man wieder für 4 Jahre sicher, da sieht das dann anders aus.
Nachbarländer haben 70 Prozent Zugang, wir 48 Prozent, darüber sollte mal nachgedacht werden, nicht über noch mehr Jahre.
Meine Generation hatte bis 65 in Durchschnitt um die 50 Arbeitsjahre, durch die laufenden Änderungen, da ging die Lehre nämlich mit 14 bei einigen los, die anderen mit 16-17.
Und von 17 bis 65 ist eine verdammt lange Zeit, und das nicht auf dem Bürostuhl mit Kaffeemaschine, sondern das Meiste per Hand und im Dreck.

Selbstverständlich erst nach der Wahl

Altmaier - wie wir ihn kennen. Da er die Fakten natürlich auch nicht ändern kann, dass Thema aber zur Unzeit kommt - wird es vertagt bis nach der BTW, dann werden Fakten geschaffen. Es lebe die Heuchelei.

Wenn man endlich einen Teil

Wenn man endlich einen Teil aus den ca. 350 bis 400 Milliarden, die der Staat zum Haushalt verwendet, statt viel zu viel davon in der Welt zu verteilen, einen Teil denen zukommen läßt, die das Geld “erschaffen“ haben, wie z.B. den Rentnern, wäre das Problem, das, was es eigentlich sein sollte, nämlich keines.

Warum eigentlich kann man das

Warum eigentlich kann man das Renteneintrittsalter nicht offen halten? Wer wirklich will, darf so lange arbeiten, wie er will, wer früher in Rente gehen will als vorgesehen, muss Abschläge hinnehmen. In USA gibt es keine feste Altersgrenze, da sind manche Leute bis 80 tätig. Im Gegenteil, man spricht von "Alterdiskriminierung", wenn jemand gegen seinen willen in Rente geschickt wird. Es ist typisch deutsch, ein festes Lebensalter für alle in die Gesetze zu schreiben. Anders können wir offenbar nicht.

Altmaier ist echt ein Spielverderber

Da konnte und wollte sich jeder schön über Rente mit 68 hermachen, lästern, schimpfen, protestieren, da nimmt er alles wieder zurück. Eine Schande ist das, und die Splitterparteien SPD und Linke haben vorerst einmal Sendepause. Keine Sorge, da kommt noch was, worüber man sich künstlich aufregen kann.

@Giselbert, 16:00 Uhr

Zitat: "Die klassische Rentenversicherung weist typische Merkmale einer Ponzi-Pyramide auf und ist daher bei einer stagnierenden, schrumpfenden Bevölkerung oder gar nur bei Altersverschiebung vom Zusammenbruch bedroht. Das weiß fast jeder, nur scheinbar die Regierenden nicht." Zitat Ende.

Natürlich ist dieser Umstand den Regierenden aller Parteien bekannt. Nur keiner hat den Mut bzw. die Mehrheiten, dieses gewaltige Problem anzugehen, ähnlich der Deckungslücke bei den Pensionen, dem Investitionsstau der Infrastruktur (Kanalisation, Telekommunikation, Zustand der Schulen und Straßen u.v.a.m.). Auch ist nicht sichergestellt, dass eine etwaige Änderung des Rentensystems über mehrere Regierungsperioden Bestand haben würde.

Rente mit 68

nun ja, die neoliberalen Fu.......... zis können nicht anders.
Der Mann ist eine abolute Fehlbesetzung.

"Das Renteneintrittsalter sei momentan kein Thema."

Reine Beschwichtigung ... "Momentan" kann sich schnell ändern, z.B. wenn die Bundestagswahl vorüber ist oder 2025 baldigst bevorsteht.
Umsonst ist die Nebelkerze "Rente ab 68" bestimmt nicht in die Diskussion geworfen worden. Das Wahlvolk soll sich halt stückchenweise darauf einstellen (und dann gefälligst diese Kröte schlucken) - Gelle, liebe CDU?

wer hätte das gedacht

aber liebe baldrentner, da müsst ihr noch bis nov/dez warten. dann sagt man euch, daß der gesundheitsstand es in deutscheland ermöglicht, bis 73 zu arbeiten

@dr.bashir, 16:29

Damit z.B. immer 5 aktive Arbeitnehmer 1 Rentner finanzieren können muss die Zahl der Arbeitnehmer ja ständig steigen.

Auch an Sie zum Nachdenken: Sie hätten zumindest ein wenig recht, wenn durch die Alterung der Bevölkerung und die dadurch bedingte Abnahme der Einzahler die Wirtschaftsleistung sinken würde. Das ist aber nun mal nicht der Fall, im Gegenteil. Wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jahr zuvor. Wie erklären Sie sich das? Offenbar spielt es für das BSP keine Rolle, ob es von 90, 70 oder 30% der Bevölkerung erwirtschaftet wird, solange es nur nicht absinkt. Wenn der Kuchen jedes Jahr größer wird, gibt es keinen Grund, die Stücke für einzelne zu verkleinern.
Das Mehr, das wir erarbeiten, wird aber in Kanäle gelenkt, die an die Allgemeinheit nichts ausschütten. Das ist das Problem.

Honorarbedarf

Die sogenannten Berater (vermutlich zum großen Teil extern) brauchten vermutlich mal wieder eine Beratung zum Abrechnen. Es wäre interessant zu wissen, was Hr.Altmaier für die kassierte Beratung von unserem Steuergeld ausgegeben hat.

Am 08. Juni 2021 um 16:37 von Karl Maria Jose...

Zitat: aber liebe baldrentner, da müsst ihr noch bis nov/dez warten. dann sagt man euch, daß der gesundheitsstand es in deutscheland ermöglicht, bis 73 zu arbeiten

Bitte malen Sie den Teufel nicht an die Wand.

Nach meiner Lebensplanung ist mit 70 Schluss.

Der wissemschaftliche Beirat

Der wissemschaftliche Beirat hat natürlich recht. Die Rente ist zukünftig nicht nachhaltig finanzierbar, da das Rentnerleben sich von 8 auf 16 Jahre verdoppelt hat. Sinnvoll wäre, nur das auszuzahlen, was ein Durchschnitsrentner eingezahlt hat ( Versicherungsprinzip ). Da mit 50% Rentenniveau aber kaum jemand leben kann bleibt nur das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben. Alternativ die Beiträge stark zu erhöhen plus Steuergeldzuschuss wäre eine sehr generationenungerechte Lösung.

Ich bin froh, daß ich als

Ich bin froh, daß ich als
Selbstständiger eine Lebensversicherung hatte.
Die reicht allerdings auch nur für ca. 10 Jahre. Da wurden auch wir über den Tisch gezogen.
Gott sei Dank habe ich aber rechtzeitig Rücklagen gebildet sonst sähe ich alt aus.
Das Rentensystem wurde leider ausgebeutet wie noch Geld vorhanden war. Krankenhäuser für Kurden wurden gebaut und Kuren bezahlt. Ganze Städte lebten davon, z. B. Bad Kreuznach. Nachdem Kuren für alle mehr oder minder abgeschafft wurden schauten diese Städte erst einmal ganz verlegen in die Zukunft .
Man hat das Geld mit beiden Händen herausgeworfen was jetzt fehlt. Keiner will daran Schuld sein.

Da wären mal neue Berater

Da wären mal neue Berater fällig und sicher nicht nur in diesem Ministerium. Sie haben es sich sehr gemütlich gemacht in Berlin. Das gehört geändert, nur passiert da nichts unter den jetzigen politischen Bedingungen. Also zuerst diese ändern.......das Volk/der Wähler wird es irgendwann auch kapieren....dauert halt leider.

EIn Blick nach Österreich oder in die Schweiz

Bekanntlich haben andere Demokratien wie Österreich oder Schweiz ihr Rentensystem zumindest wasserdichter gemacht als es hierzulande ist. Dort mal hinschauen!

Eine Groko hätte das Durchsetzungsgewicht (nach zuvor erfolgter breiter gesellschaftlicher Diskussion). Leider nichts geschehen.

Die Union hatte per Bundesratsmehrheit (um 2000 herum) und Roland Koch als deren Vorreiter die Rot-Grüne- Schröder-Regierung vor sich hergetrieben und der SPD das neoliberale Projekt Sozialabbau geschickt aufgenötigt. Historisch perfide Leistung, wird oftmals vergessen. Hartz4 stammt ideologisch von rechts.

Daher traut sich aktuell keiner an die Rente. CDU ist programmatisch ausgehöhlt, eine Nullnummer. SPD will sich nicht das letzte Hemd verbrennen. Dass die SPD in den drei Grokos der Aktivposten für die abhängig Beschäftigten war & ist (2008 Scholzens Kurzarbeitergeld , später der Mindestlohn, hälftige GKV-Beiträge durch Arbeitnehmer&-geber., wird alles ignoriert.

Viel Spaß mit Blackrock-Merz!

@ Giselbert

Die Alterstruktur der Gesellschaft ist nur nachranging für die Funktionsweise des Rentensystems relevant.
Es ist erstmal ziemlich egal, wie viele Jüngere auf die viele Ältere kommen. Ein einziger junger Arbeitnehmer könnte 1 Million Rentner finanzieren, wenn seine Arbeit derart Produktiv ist, dass dieser eine Arbeitnehmer eine Wertschöpfung hat, die diese 1 Million Rentner finanziert.
Wichtiger als das numerische Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentern ist also die Frage der Produktivität.
Im zweiten Schritt ist eine Bezahlung entsprechend diese Produktivität notwendig. Das heißt der Mehrwert der geleisteten Arbeit darf nicht einseitig vom Arbeitgeber einbehalten werden sondern muss in die Löhne fließen.
Und zuletzt gibt es überhaupt kein anderes Rentensystem als die Umlage. Jede Sozialleitung kann nur aus der laufenden Wirtschaftsleistung bezahlt werden.

Schon gestern...

...konnte man hier feststellen, was das größte Problem unseres Rentensystems ist. Nämlich, dass viele Leute glauben, dass sie Rente kriegen, weil sie einst Rentenbeiträge bezahlt haben und das Geld jetzt quasi angespart ist und ausbezahlt wird.

Da das aber nicht so ist, brauchen wir über Rente mit 67, 68 oder meinetwegen auch 70 oder 75 gar nicht mehr nachdenken. Schon viele Mittfünfziger von heute können damit rechnen, dass sie arbeiten, bis sie umfallen.

@ 16:31 von frosthorn

Wie es auch @ 16:29 von dr.bashir anschaulich beschreibt, wird dieses System IMMER zum Scheitern verurteilt sein.

Ihre Idee der immer steigenden Produktivität sind Grenzen gesetzt. Gerade in Zeiten des Klimawandels kann steigende Produktivität nicht die Antwort sein.

Ich bleibe dabei - da nützt auch Ihre Schönrederei nichts - das Rentensystem bedarf einer grundlegenden Reform.

Am 08. Juni 2021 um 16:36 von Staanemer

Zitat: nun ja, die neoliberalen Fu.......... zis können nicht anders. Der Mann ist eine abolute Fehlbesetzung.

Kann es sein, dass Ihnen die Bedeutung eines Beratergremiums nicht so richtig bewusst ist?

Ups ist da wieder was rausgerutscht was noch geheim

bleiben sollte.

Ist typisch für Union und Co. wir haben mit den schlechtesten Rentenniveau der EU und da geht doch noch was wenn es nach unseren Lobbyvertretern geht.

Man sollte die kommende Wahl mal darauf aufbauen das zu ändern.

Korregiert: Ich bin froh, daß

Korregiert:
Ich bin froh, daß ich als
Selbstständiger eine Lebensversicherung hatte.
Die reicht allerdings auch nur für ca. 10 Jahre. Da wurden auch wir Eilzahler über den Tisch gezogen.
Gott sei Dank habe ich aber rechtzeitig Rücklagen gebildet sonst sähe ich alt aus.
Das Rentensystem wurde leider ausgebeutet als noch Geld vorhanden war. Kurkrankenhäuser für Kurstädte wurden gebaut und Kuren bezahlt. Ganze Städte lebten davon, z. B. Bad Kreuznach. Nachdem Kuren für alle mehr oder minder abgeschafft wurden schauten diese Städte erst einmal ganz verlegen in die Zukunft .
Man hat das Geld mit beiden Händen herausgeworfen was jetzt fehlt. Keiner will daran Schuld sein.

@16:44 von Werner40

Das immer Steilvorlagen geliefert werden die Menschen in D noch mehr auszubeuten zugunsten von was weiß ich was alles.
Wieso schaffen es so viele um uns herum, bei schlechterer Wirtschaftsleistung, ein wesentlich besseres Rentensystem auf die Beine zu stellen.

Vorsicht Altmaier

Also egal was dieser Wirtschaftsminister sagt, man sollte immer vom Gegenteil ausgehen.
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Natürlich kommt die Rente mit 68 bis 70. Immerhin müssen immer mehr Rentner von immer weniger Jungen finanziert werden. Den Jungen, die geringe Löhne haben und prekäre Beschäftigung. Wie soll das also gehen?
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Die CDU hat noch nie eine andere Idee gehabt, als einfach Beiträge zu erhöhen oder Kosten zu senken.
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Altmaier könnte ja auch mal sagen, wie dieser Staat gedenkt die zunehmden Beamten in Rente zu finanzieren? Mit Schulden? Und wer zahlt die....
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Es ist offenkundig, dass seit 20 nahezu nichts gemacht wurde. Klimawandel, Energie, Bildung, Pflege, Rente.... Infrastruktur. Diese Generation von Politikern hinterlässt eine Wüste.
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Hoffentlich erkennen das die Jungen jetzt mal. Die CDU ist dafur direkt verantwortlich. Und wer die Kohle den Konzernen in den Rachen wirft, dem fehlt es eben im Sozialstaat.
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Das ist die soziale Marktwirtschaft. Ziemlich asozial. Werden wir bald sehen.

und wer kennt sich besser als der peter

in der wirtschaft aus? niemand! nur er kann auf den ersten blick die schweinshaxe vom katzenkopf unterscheiden

Am 08. Juni 2021 um 16:47 von Parteibuchgesteuert

Zitat: Da wären mal neue Berater fällig und sicher nicht nur in diesem Ministerium.

Sie haben vollkommen Recht.

Berater hat man schließlich nicht, damit sie nach bestem Wissen und Gewissen ihre Expertise abgeben, sondern sie sollen gefälligst in vorauseilendem Gehorsam, das feststellen, was der Minister denkt, am besten parteibuchgesteuert.

@ falsa demonstratio. 16:43

"Nach meiner Lebensplanung ist mit 70 Schluss"

Ich hoffe, Sie meinten damit nur das Arbeitsleben...

Rente mit 68

Das Thema Rente ist schon ein sehr altes und viel diskutiertes Thema. Keiner traut sich eine rigorose Änderung zu. Flexibles Rentenalter aber so das diejenigen die länger arbeiten wollen und können nicht gleich wieder mit Steuerklasse 6 bestraft werden. Keine Besteuerung der Rente und jeder zahlt in die Rentenkasse auch die Manager die sich bisher befreien können. Beamte usw. Mit diesen Maßnahmen können die Menschen früher und mit angemessener Rente ihre Zeit genießen. Privatvorsorge von Menschen im Niedriglohnsektor bringen uns nicht weiter. Mit dier etwas besseren Rente macht es keinen Unterschied ob die Leute anstatt aus dem 10 Stockwerk dann nur noch aus dem 8 springen. Politik macht endlich eine Revolution in der Rente.

Solidaritätsgedanke

Wo ist der Solidaritätsgedanke, den man vom Volk ständig einfordert? Als es um den Rundfunkbeitrag ging, wurde mir geantwortet, dass alle Bürger, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls in Deutschland einen Beitrag leisten, damit jeder profitieren kann. Bei der Rente ist das unmöglich, weil der politische Wille fehlt. Es wird zuerst an die eigene Versorgung gedacht.
Wir sind ein Volk? Das riefen die DDR-Bürger. Wer ruft das heute?

@ 16:40 von frosthorn

"Wenn der Kuchen jedes Jahr größer wird, gibt es keinen Grund, die Stücke für einzelne zu verkleinern.
Das Mehr, das wir erarbeiten, wird aber in Kanäle gelenkt, die an die Allgemeinheit nichts ausschütten. Das ist das Problem."

Zunächst hört sich dies gar nicht so falsch an, aber der Kuchen kann nicht unbegrenzt größer werden (Stichwort: unbegrenztes quantitatives Wachstum).

Bevor wir über Ihre vorgeschlagene Möglichkeit nachdenken, sollte zuerst mal die Kanalisation Richtung Allgemeinheit umgesetzt sein. Vorher ist dies völlig illusorisch.

Kündigung des Generationenvertrags

Der Generationenvertrag muss endgültig gekündigt werden und jeder für sich selbst sparen. Gerne auch staatlich verwaltet wie die bisherige Rente. Nur kann es nicht sein, dass immer länger gearbeitet werden soll und so die Jungen für die Fehler der Alten gerade stehen müssen.
Das Aufschieben der erneuten Erhöhung des Rentenalters bringt auch nichts. Später muss die Erhöhung doch nur noch stärker steigen. Bald muss doch ein Arbeitender schon die Rente für einen ganzen Rentner zahlen, wenn es so weiter geht.
Somit bleibt nichts anderes, als die Rente anstatt immer weiter bei der Auszahlung zu versteuern, immer weiter bis schlussendlich 100% auf private Beine zu stellen.

Wenn ein Rentenzahler vor dem statistischen Renteneintrittsalter

verstirbt, sollte die Witwe den vollen Rentenanspruch erhalten. Bei den Zahlen wird ca. jeder 5. die Rente nicht erreichen, der Statistik zum Trotz. Bei Eintritt des Renteneintrittsalter, des Verstorbenen meine ich, ziehen dann die bisherigen Witwenrenten Regeln. Zumindest das wäre fair. Ein EU weites Renteneintrittsalter wäre auch zu begrüßen, bei den meisten Ländern ist das mit 65. Wie machen die das blos? Und die Auszahlung ist auch noch höher? An anderen Stellen vielleicht das Geld nicht zum Fenster rausschmeißen wäre auch nicht schlecht, der Bundesrechnungshof weiß wovon ich rede!

Schockartig steigende Finanzierungsprobleme?

Dann sollten Sie mal die Steuerzahler und Rentner fragen die das sehr oft erleben und wie sie damit umgehen müssen.

Wir haben da jahrelange Erfahrung. Und wie die demokratichen Bürger damit umgehen haben die Partein die immer mehr Abgaben fordern ja bei der letzten Wahl festgestellt.

Ein neues Rentensystem ist längst überfällig,

von Giselbert @
Gut so, das sehe ich auch so.
Es müssen alle nicht durch persönliche Beiträge gewirtschafteten Leistungen entfernt und durch nicht durch lohnabhänige finazierten System bezahlt werden.

Zinsen, Dividende, Mieten usw.

Pläne

Klar Wahlkampf. Dreimal kann geraten werden wer für die Koronakrise bezahlen wird und die Rente Erhöhung kommt ganz sicher nur nach der Wahl.
Eine Steuererhöhung bedarf es nicht, weil die Regierung einen Goldesel hat. Die Milliarden die u.a Spahn Scheuer verbraten haben und Milliarden die Merkel ans Ausland verschenkt oder die EU finanziert die lösen sich in Luft auf.
Ehrliche Ansagen sind nicht zu erwarten.

Rente mit 68?

Das ein Renteneintrittsalter mit 68 hauptsächlich der Armut Vorschub leistet, weil nicht die Zahl der Einzahler, sondern die Renteneinzahlungen geringer werden, weiß jeder!

Über 25% Beschäftigte im Niedriglohnsektor bedeutet weitaus geringere Rentenbeiträge und entsprechend weniger Rente, was wiederum mehr Armut in 10/20 Jahren bedeutet.

Die Zahl der Armen wird darüber hinaus steigen, weil nur sehr wenige die 68 überhaupt schaffen, (Eckrentner sind ca.3-4% der Beitragszahler), was zu Abschläge der Rente führen wird.

Vom Absinken des Rentenniveaus...na ja, ich lasse das...

In anderen EU-Ländern sind längere Arbeitszeiten überhaupt kein Thema. Im Gegenteil. Die dürfen viel früher ihr Rentendasein genießen....

Warum also das Ganze?

Sollte vor der BTW ein Versuchsballon gestartet werden und die Reaktionen darauf?

Rente mit 68: Altmaier kassiert Pläne seiner Berater....

Denn Ungeschicklichkeit sollte man denen nicht unterstellen. Natürlich kassiert er die Pläne, etwas mehr als drei Monate vor der Bundestagswahl. Könnte ja sonst ins Auge gehen.

Aber nach der Wahl ? Da wird das irgendwann auf den Tisch kommen. Ob von Altmaier oder von Baerbock/Habeck.....

@ 16:18 von Libbi

"Warum keine geförderte private Vorsorge an der nicht nur Versicherungen und Banken verdienen sondern der Einzahler." Und wie soll das gehen? Wenn definierte Mengen des Bevölkerungseinkommens in die Kapitalmärkte fließen, ohne Rücksicht darauf, ob das Geld da gebraucht wird, wird nur eine Blase produziert, an der nur die Spekulanten verdienen, alle anderen verlieren. Genau das passiert in den Kapitalmärkten, seitdem das UK und die USA die Altersversorgung immer breiterer Bevölkerungsschichten in die Kapitalmärkte pumpen. Ein kleines Land wie Norwegen kann sich das vielleicht erlauben, wenn es Fachleute einsetzt, aber auch Norwegen hat deutlich in der letzten Krise bluten müssen. Der Generationenvertrag ist schon richtig - nur muss hieraus ein sauber kalibrierter 3-Generationenvertrag werden - wer keine Kinder hat, muss das eingesparte Geld sonstwie in Altersversorgung investieren, notfalls indem er durch höhere Abgaben z.B. die Ausbildung von anderer Leute Kinder mitfinanziert.

Das Renteneintrittsalter in D liegt bei 67

Wenn nicht besonders langjährig versichert.

Und damit arbeitet man heute schon am längsten in der EU.

Wenn man es gerechter gestallten will sollte man die Leistung in Relation setzen.

Rente mit 68 wer 40 Jahre eingezahlt hat.
41-67
42-66
43-65
44-64
45-63
usw.

17:00 von Jatorf

Ganz richtig was sie schreiben! Aber was bei der Politik noch gar nicht auf dem Schirm ist, die haben ja gerade erst das Internet entdeckt, dass es in Zukunft immer weniger Arbeit geben wird. Selbst wenn jetzt fleißig Kinder gezeugt werden, löst das das Rentenproblem mit nichten! Maschinen Roboter IT Systeme ersetzen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, warum werden diese von dieser Pflicht ausgeklammert? Ach ich vergaß, dann können sich die Superreichen, die dank der Steuerpolitik auch kaum Steuern zahlen, ja keinen x-ten Sportwagen, Villa, Kunstwerk oder sonstwas kaufen. Wie lange das wohl noch gut geht?

@ 17:11 von morgentau19

"Sollte vor der BTW ein Versuchsballon gestartet werden und die Reaktionen darauf?"

Sei es nur Versuchsballon oder tatsächlicher Umsetzungswille, dass Schlimme an der Geschichte ist, dass die Verursacher trotzdem gewählt werden.

@ 17:11 von morgentau19

"In anderen EU-Ländern sind längere Arbeitszeiten überhaupt kein Thema. Im Gegenteil. Die dürfen viel früher ihr Rentendasein genießen...." Die stehen alle vor der gleichen Problematik - wie lange können die das dann noch durchhalten? Die werden dann so überschuldet sein, dass es dort zu einer Altersarmut kommt, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können. Schauen Sie sich mal an, wie schlecht es Rentnern in Polen geht. So ähnlich wird es dann auch mal in den Musterländern der Verschwendung und der leeren Versprechungen wie in Österreich gehen.

Rentenreform

ausgesessen wie vieles andere die Regierung.
Eine kinderfreundliche Gesellschaft, wo Kinder nicht Armut bedeutet. Jetzt hofft man auf junge Imigranten, die die schlechtbezahlte Arbeid machen soll und die Pyramide etwas abflachen. Da müssen die Menschen eben länger schubbern und trotzdem werden sie in der Rente kaum ihre Miete bezahlen können. Alles was man falsch machen kann haben unsere Volksvertreter die letzten Jahrzehnte vergeigt.

@ 16:50 von Emil67

"wir haben mit den schlechtesten Rentenniveau der EU" Polen gehört auch zur EU. Haben Sie sich mal das Rentenniveau dort angesehen? Es gibt ein paar Ausreißer nach oben in der EU, das ist richtig, aber die holt die Realität der umkippenden Bevölkerungspyramide in 10 Jahren umso schlimmer heim.

Kassiert

Altmaier kassiert noch ganz andere Dinge.

@16:40 von frosthorn

"im Gegenteil. Wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jahr zuvor. Wie erklären Sie sich das?"

Muss ich das in dem Zusammenhang wirklich erklären? Die Produktivität steigt, ohne Frage. Pro Arbeitnehmer wird immer mehr produziert. Die Frage lautet, welcher Teil dieser Produktivitätssteigerung als Beitrag in der Rentenkasse landet. Die Löhne steigen nicht immer im gleichen Maß wie die Produktivität und von denen werden die Beiträge bezahlt. Die sind dann natürlich höher. Aber gleichzeitig steigen ja auch die bestehenden Renten abhängig von der Lohnsteigerung. Damit ist das schon mal abgefrühstückt. Wenn sich dann das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentner ändert, wird es schwer. Außer man schafft es, andere Teile der Produktivitätssteigerung auch noch zur Rentenfinanzierung heranzuziehen. Nicht nur die Löhne. Aber da sehe ich keine Ansätze, weil das ja auch schnell den Verdacht des Sozialismus aufbringt.

Beraterhonorare

Ähm... was hat Herr Altmaier denn gedacht, was da raus kommt? Also wieder schön die Kohle für Berater aus dem Fenster geworfen. Tolle Wurst.
.
Würde man die Berater mal einsparen und das eigene Personal nutzen, könnte man bestimmt zig tausenden einen schönen Ruhestand finanzieren. Einfach so.
.
Offensichtlich sitzen in den Ministerien unfähige Spitzenbeamte, die am Ende ihres Arbeitslebens üppige Pensionen erhalten werden. Wozu braucht es sonst die Berater.
.
Vielleicht erklärt Altmaier mal, warum ausgerechnet er kurz vor dem Renteneintritt seine Top Beamten nochmal schön befördert?! Kostet ja nix.
.
Und eine Partei, wie sei CDU, in der nahezu jeder Abgeordnete noch fleißig zum Vollzeit Job als Abgeordneter nochmal ein paar tausend Euro in Nebenjobs mitnimmt, wirkt eben nicht so, als wäre diese jetzt sehr arbeiternah.

Am 08. Juni 2021 um 16:31 von frosthorn

„Und wenn der Kuchen immer größer wird, dann werden es auch die Stücke für jeden einzelnen, egal, ob ihn 90, 70 oder 30% der Bevölkerung gebacken haben.“

Sie haben Recht,

die Frage ist aber

ob 30, 70 oder 90% ein Stck. vom Kuchen abhaben wollen.

Ich verstehe ...

..., vor der demnächst anstehenden BTW möchte man solche Themen lieber meiden.
Sonst würde der gerade erst meisterlich arrangierte Aufwind in Sachsen-Anhalt, schon wieder dahin sein.
Respekt übrigens für diesen coolen PR-Move. Allen eine Gefahr einreden, die es nicht gibt und sich dann als Retter in der Not präsentieren....

/// Am 08. Juni 2021 um 16:56

///
Am 08. Juni 2021 um 16:56 von Emil67
@16:44 von Werner40

Das immer Steilvorlagen geliefert werden die Menschen in D noch mehr auszubeuten zugunsten von was weiß ich was alles.
Wieso schaffen es so viele um uns herum, bei schlechterer Wirtschaftsleistung, ein wesentlich besseres Rentensystem auf die Beine zu stellen.///
.
Wenn ein Durchschnittsrentner heute inflationsbereinigt mehr ausgezahlt bekommt als er jemals eingezahlt hat, dann ist das keine " Ausbeutung " sondern Subvention. " Besseres Rentensystem " im Ausland gibt es nicht. Auch diese Systeme sind nicht nachhaltig finanziert.

Das Cosanostra-Rentenmodell

Bald muß ein Arbeiter einen Rentner finanzieren. Das paßt doch. Ist doch besser, als wenn wie heute 7 Arbeiter für einen Rentner schuften müssen.

Das Problem löst sich vielleicht biologisch

Das Problem sind doch die Jahrgänge aus der 1. Hälfte der Sechziger, zu denen ich auch gehöre. Das wären sehr viele Kinder pro Jahr. Die gehen alle in den nächsten Jahren in Rente. Aber irgendwann hören wir ja auch wieder auf, Rente zu beziehen. Das dauert halt heutzutage nur viel länger als Bismarck oder Adenauer sich so vorgestellt haben. Aber die Jahrgänge aus den Siebzigern und danach sind ja deutlich weniger. Da gibt es dann pro Jahr auch wieder weniger Renteneintritte. Wenn es dann immer noch so viele sozialversicherungspflichtige Jobs gibt, wie heute, entspannt sich die Lage.

@heribex, 15:55 Uhr

Wo sehen Sie einen Wahlkampftrick? Keine Partei sagt Ihnen, dass die Rente mit 68 kommen wird und sie wird kommen, weil die Menschen älter werden und länger Rente beziehen. Diese Kosten können nicht allein der jungen Generation überantwortet werden.

@17:23 von Autograf

Deutschland in Relation zu Polen stellen ist schon eine geistig Leistung.

Ich würde Deutschland lieben in Relation zu Dänemark, Österreich, Belgien, Niederlande usw. sehen.

Aber jemand der so argumentiert wie sie versteht das so wie so nicht.

Es ist an der Zeit sich

Es ist an der Zeit sich generell um ein neues Renten - UND Pensionenmodell zu kümmern. Auch für die Pensionen muss eine andere Finanzierung erdacht werden als über das Steueraufkommen.
Ich höre und lese fast nur über Probleme der Rentenfinanzierung.

...aah

...sei momentan kein Thema.
Sehr interessant.
Und nach der Wahl im September?
...lass Dich überraschen...

Wann kommst du, Crash?

Das wahre Problem benennt niemand nämlich , dass die Deutschen viel zu wenig Kinder bekommen. Wer bitte soll die Renten der vielen Alten denn bezahlen? Was ist die Empörung der Linken für ein populistischer Quatsch.

Die “Lösung“wird sein, dass noch mehr Geld elektronisch erzeugt werden wird. Dann kommt eben der große Finanzzusammenbruch. Die Frage ist nur wann. Die Aussitzer in den Regierungen werden den Crash so lange hinauszögern wie es nur geht.

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