Kommentare - Keine grün-blühenden Landschaften im Osten

07. Juni 2021 - 08:26 Uhr

Grüne im Aufwind? Das Ergebnis bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet ein anderes Bild. Im Osten Deutschlands ist die Partei höchstens eine Randerscheinung. Eine Analyse von Sabine Henkel.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Der Mini-Gewinn der Grünen ist DIE Meldung ?

Die Grünen haben im Osten noch nie einen Blumentopf gewonnen und Sachsen-Anhalt ist das schwierigste Pflaster.
Aber das soll die vorherrschende Meldung zu dieser Wahl sein ?

Die Begabung der Grünen, sich vor einer Bundestagswahl selbst ins Knie zu schießen, ist erprobt und hat schon vor der letzten Bundestagswahl funktioniert.

Für die Grünen ist die Frage der nächsten 100 Tage, ob sie es hinbekommen eine professionelle Wahlkampagne mit überzeugenden Themen zu transportieren.

Das tut gut!

Das schlechte Abschneiden der medial hochgejazzten Grünen tut gut. Hoffentlich ein Präzedenzfall für die Bundestagswahl im Herbst.

Aber hat man wirklich erwartet, dass die in Sachsen-Anhalt gewählt werden, wenn sich schon die grüne Trampolinvorturnerin nicht mal den Namen der dortigen „Spitzenpolitiker“ merken kann?

Also ich würde es sehr schade finden

wenn jetzt für die Grünen der Absturz käme.
Ein Wechsel ist schon lange überfällig und Umweltschutz ist kein ideologisches Thema,sondern ein Thema das dringend angegangen werden muß.
Auch der Osten braucht eine saubere Umwelt.
Vor ein paar Tagen stand ein Artikel über die Kanzlerin hier in der Tagesschau.
In diesem Artikel sprach sie vom Klimaschutz und dass die dafür benötigten Mittel vorhanden wären.
Worauf warten wir eigentlich noch?

Naja jetzt wo der Wahlkampf

Naja jetzt wo der Wahlkampf begonnenen hat werden die Grünen halt entzaubert. Keine Frage wir müssen was tun um unsre Erde zu retten. Aber die Vorschläge der Grünen gehen halt leider an der Realität der meisten Menschen vorbei. Dazu kommt halt noch das viele Menschen in Zeiten von Corona die Bevormundungen leid sind. Da kommt eine Partei die ständig mit dem Moralischen Zeigefinger winkt nicht gut an. Grüne Politik schön und gut, mann muss sie sich aber auch leisten können.

Grüne im Aufwind ?

Das haben sich die Grünen anders vorgestellt. Guten Umfragewerten folgte ein schwaches Wahlergebnis.

###

Im Osten Deutschlands war das zu erwarten. Aber auch im Westen dämmert es den Wählern allmählich, was es ihnen kostet wenn die Grünen in die Regierungsverantwortung kommen...

Die Spannung dieser Wahl kam vom Rennen CDU gegen AfD

Ob die Grünen 5% oder 10 % in Sachsen-Anhalt bekommen, hat doch nicht wirklich jemanden umgetrieben.

Was die Leute gestern Abend um 18:00 Uhr mit Spannung vor den Fernseher getrieben hat, war das Rennen CDU gegen AfD. Nachdem INSA noch kurz vor der Wahl die Möglichkeit gesehen hat, dass der blaue Verein in Augenhöhe mit der CDU liegt, war doch jeder gespannt, wie das an der Urne ausgeht. Darum war das tatsächliche Ergebnis dann der Kick des Abends.

Viele Grünen Wähler

haben es schlicht nicht geschafft die Wahllokale zu erreichen.... die warten immer noch an der Bushaltestelle auf Ihren öffentlichen Nahverkehr, aber der fährt meistens nicht vor 9:00 und Sonntags gar nicht. ....

Wurde ja schon einmal bei

einem Bundestagswahlkampf propagiert.
Da waren die Grünen auf einmal die Verbotspartei und das wichtigste Thema im Wahlkampf war dann die PKW Maut für Ausländer.
Die PKW Maut war dann ein Rohrkrepierer,was eigentlich jeder wissen konnte.
Wichtigere Themen damals Fehlanzeige,hätte man ja Farbe bekennen müssen.
Bleibt nur zu hoffen,dass es diesmal nicht so,oder so ähnlich wird.

08:45 von heribix | Das Thema Corona hat nicht gezogen

'Dazu kommt halt noch das viele Menschen in Zeiten von Corona die Bevormundungen leid sind. .

Das ist eine unlogische Begründung. Wenn Corona die Leute umgetrieben hätte, dann hätten sie es nicht am Junior-Partner sondern an der Hauptregierungspartei CDU ausgelassen.

Wie die Umfragen gezeigt haben, hat sich die AfD mit dem Thema verspekuliert und es lief unter 'ferner liefen'.

08:42 von Naturfreund

08:42 von Naturfreund 064

//Umweltschutz ist kein ideologisches Thema,sondern ein Thema das dringend angegangen werden muß.//

Ja - und das sehr dringend.
Aber - das muss auch in den Köpfen der Mitmenschen ankommen - und genau das sehe ich leider nicht.
Als ich hier gestern gelesen habe, das sich jemand aufgeregt hat, weil so viele Windräder in SA stehen - da fehlen mir die Worte.
Ich wohne in Nds. und bei uns stehen die Dinger ( sehen nun mal nicht so toll aus ) acu rund herum - so what - ist nötig !

lieber in einer verarmten Welt leben

... als die Landwirtschaft ändern. Die Landwirtschaft ist heute der schlimmste Faktor für den Verlust unserer Artenvielfalt. Ein Luxusproblem? Vielleicht tatsächlich für die, die nichts zu essen haben. Sind das wirklich so viele im Osten? Wenn es so ist, haben unsere Regierungsparteien versagt. Nicht die, die unsere Natur retten wollen. Wir müssen unsere Landwirtschaft ändern, wenn wir überleben wollen. Der dümmste Bauer wird das irgendwann einmal verstehen.

um 08:40 von MRomTRom

Für die Grünen ist die Frage der nächsten 100 Tage, ob sie es hinbekommen eine professionelle Wahlkampagne mit überzeugenden Themen zu transportieren.
-------------------------
Überzeugende Themen haben die Grünen, was fehlt sind überzeugende Aussagen, wie man die Themen angehen will.

nicht so ganz

"Das ist eine unlogische Begründung. Wenn Corona die Leute umgetrieben hätte, dann hätten sie es nicht am Junior-Partner sondern an der Hauptregierungspartei CDU ausgelassen.". ... Die Grünen sind bezüglich Corona päpstlicher als die schwarze Regierung. Ich als Freiberufler nehme ihnen das übel. Ich habe sonst immer grün gewählt, weil mir Naturschutz besonders wichtig ist. Man beginnt dann aber zu überlegen.

Wen wundert es, das eine

Wen wundert es, das eine Partei für reiche Enthusiasten im "armen" Osten nichts gewinnt?
Dort ist nicht Klima oder Tempolimit die Frage, sondern Arbeit und Aufschwung.

Bevormundungspartei

"Wieder ist eingetreten, was die Partei schon mehrfach erlebt hat: Guten Umfragewerten folgte ein schwaches Wahlergebnis." Wundert mich nun gar nicht. Die Menschen im Osten wurden 40 Jahre lang von einer Besserwisser-Partei (SED) geknechtet. Da hat man erstmal die Nase voll von einer Partei, die sich darin gefällt, die Leute durch endlose Gebote und Verbote zu bevormunden.

08:48 von Der

08:48 von Der freundliche...

Die Kosten kommen - ob wir wollen oder nicht - auf uns zu.
Zumindest wenn wir weiter auf " Mutter
Erde " leben können/ wollen - und das vollkommen unabhängig von der/den Regierungsparteien !

Wieviel Grün ..

.. ist denn da? Die sog. Grünen leben zu einem Teil von ihrem Nimbus, den sie sich vor einigen Jahrzehnten erworben haben. Hier ist vieles einfach auch Nostalgie. Was mich mehr wundert ist die Zeile ".. wieso wählen so viele AfD .."? Man kann auch fragen: wieso wählen - schon wieder - so viele CDU, nach all den Korruptionsskandalen und nachdem Laschet bei Maischberger neulich den Journalismus zu Parteinahme aufgefordert hatte? Der vermeintlichen Sicherheit wegen in diesen schweren Zeiten? DAS erscheint mir seltsamer als das bisschen Grün ..

Die Grünen nicht im Aufwind, die AfD im Abwind

Die Erkenntnis des Abends ist einmal, dass die Grünen im Osten bei einer zwischen CDU und AfD polarisierten Wahl nicht nach vorne kommen.

Zum andere gilt, dass die AfD in ihrem Stammland im Abwind ist. Von 24,3 % auf 20,8 % abgerutscht ist keine Empfehlung für die Bundestagswahl. Bei 5 Wahlen in Folge Verluste einzufahren sagt eins: die Partei hat ihren Zenit überschritten und sie hat keine Themen mehr.

Dies war eigentlich vorher klar!

Sachsen-Anhalt ist das Land der Frühaufsteher, da die Leute zur Arbeitsstelle pendeln, meist mit dem Wagen z.B. nach Wolfsburg.

D.h. Mehrkosten bei Benzin oder Diesel kommen da nicht besonders gut an.
Auch da die Löhne weiterhin schlecht sind.
Da die Grünen eine Partei der Besserverdiener ist, da man sich Öko halt leisten muss, gibt es hier einen weiteren Rückschlag.

Dies alles war und ist bekannt, darum wundert es mich warum man mit einem solchen Ergebnis nicht gerechnet hat.

Und zum Thema Umweltschutz in BW.
S21 ist eine ökologische, ökonomische und infrastruktuelle Katastrophe. Und man baut kaum bis keine Windräder in BW, dank den Grünen.

Auf Kommentar antworten...

Am 07. Juni 2021 um 08:45 von heribix

Grüne Politik schön und gut, man muss sie sich aber auch leisten können.

###

Sehe ich genauso. Man sollte sich im Wahlprogramm der Grünen einmal gründlich Informieren was davon zu halten ist. Und was es für jeden einzelnen an Bevormundung bedeutet.
Das Wahlprogramm der Grünen betrifft ja nicht nur das Thema Klima...

Da sind Gestern

grüne Träume von der Kanzlerschaft zerplatz. Im Osten sind die Grünen nur eine Randerscheinung, mehr nicht. Und Klima ist nicht das Thema was die Ostdeutschen umtreibt.

um 08:58 von heutemalich

lieber in einer verarmten Welt leben
... als die Landwirtschaft ändern. Die Landwirtschaft ist heute der schlimmste Faktor für den Verlust unserer Artenvielfalt. Ein Luxusproblem? Vielleicht tatsächlich für die, die nichts zu essen haben. Sind das wirklich so viele im Osten? Wenn es so ist, haben unsere Regierungsparteien versagt. Nicht die, die unsere Natur retten wollen. Wir müssen unsere Landwirtschaft ändern, wenn wir überleben wollen. Der dümmste Bauer wird das irgendwann einmal verstehen.
------------------
Sagen sie doch mal wie die Landwirtschaft verändert werden soll. So wie vor hundert Jahren kann nicht funktionieren. Da reichten die landwirtschaftlichen Erlöse nicht aus, um eine wesentlich kleinere Bevölkerung, zu ernähren.

@ Louis2013

"Wieder ist eingetreten, was die Partei schon mehrfach erlebt hat: Guten Umfragewerten folgte ein schwaches Wahlergebnis." Wundert mich nun gar nicht. Die Menschen im Osten wurden 40 Jahre lang von einer Besserwisser-Partei (SED) geknechtet. Da hat man erstmal die Nase voll von einer Partei, die sich darin gefällt, die Leute durch endlose Gebote und Verbote zu bevormunden.„

Das erklärt auch den weiter anhaltenden Sinkflug der Linken. Die mageren 10%, die die SED-Nachfolge wählen, sind auch nicht die geknechteten von damals, sondern die, die geknechtet haben. Und so langsam sterben den Linken biologisch die Knechter von damals weg

08:57 von ich1961

Wenn man nur ein bisschen mit offenen Augen sich die Gegend anschaut,erkennt man sofort wie dringend dieses Thema Umweltschutz ist.
Wenn ich allerdings nur das höre,was in meinem Umfeld so geredet wird,überkommt mich oft das blanke Entsetzen bei so viel Gleichgültigkeit.
Was wirklich teuer wird,ist wenn wir nichts tuen.
Falls es dann nicht zu spät ist.
Und das schreibe ich als End50iger,der wohl seine erste Halbzeit schon überschritten hat.
Trotzdem ist es mir nicht gleichgültig.

Diese Wahl nicht überbewerten!

Auch wenn ich ein Unionswähler bin, ist mir klar, dass dieser überraschend deutliche Wahlerfolg der CDU auf keinen Fall auf den Bund übertragen werden kann. So wie die Wahlen in Bad.-Württ. und Rheinland Pfalz den amtierenden MP und Parteien zu Gute kam, ist es auch in Sachsen Anhalt, wobei hier noch der Kampf gegen die AfD v. a. der CDU zu Gute kam (sie haben am meisten davon profitiert). Dass die Grünen im Osten der Republik generell ein Problem bei Wahlen haben, ist nicht neu; gut für sie ist der Umstand, dass der Einfluss auf das Wahlergebnis bezogen auf Bundesebene nur gut 1/5 ausmacht. Auch das Thema „Laschet oder Söder“ spielte hier keine Rolle.
Ich sehe, dass sich die AfD derzeit selbst zerlegt (zwei Strömungen), auch wenn (objektiv betrachtet) 21% sicherlich kein schlechtes Wahlergebnis für sie sind.
Die FDP, im Osten auch eher eine „Randerscheinung“, scheint im Aufwind zu sein. Die Linke ist im Abwind.
Also für die Bundestagswahl ist für die Grünen alles noch möglich!

EinE KanzlerIn muss nun Mal für alle in Deutschland da sein

EinE KanzlerIn muss von allen auf den Deckel kriegen, denn nur das bedeutet, dass die Person Kompromisse sucht mit denen alle leben können - und damit ist nie jemand wirklich zufrieden und deshalb gibt es von allen Seiten nur Kritik.

Wenn jemand irgendwo hoch gelobt wird, dann hat der Mensch schon mindestens die Hälfte der Wähler ignoriert und ist für den Job ungeeignet.
Die Grünen wurden zu viel gelobt.

In den großen Bundesländern liegt das 'grüne Wiesle'

Wie die Schwaben sagen.

In den bevölkerungsreichen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, NRW, Niedersachsen, Hessen
werden Wählermassen bewegt.

Dort spielen die Grünen in einer anderen Liga mit Top-Plätzen, wie sie erst kürzlich in BaWü gezeigt haben.

Dennoch brauchen sie auch in den neuen Bundesländern eine solide Basis oberhalb der 5 %, wenn sie bundesweit in den 20 % Bereich vorstoßen wollen. Das ist Arbeit, die sich nicht von selbst erledigt.

@ Der freundliche... Das Wahlprogramm und die Bevormundung

Programm bei den Grünen sind wie in Bürgerbebwegungen immer von den Mitglieder gemacht, nicht wie bei CDU, AFD und FDP von einem kleinen Kreis an Machtpolitikern. Viele bevorzugen aber die enmündigenden, hierarschichen Einmannshows der anderen Parteien, sprich die ultimative Bevormundung.

Der mit abstand größte Teil unserer VOrschriften und bürokratischen Gesetze wurden von konservativen, bürgerlichen Parteien wie CDU, FDP oder auch den ganzen Altpolitikern der AFD gemacht. Wer mir vorschreibt, dass ich meinen Strom nicht an meinen Nachbarn verkaufen darf, sind nicht die Grünen. Wer mit vorschreibt wie meine Feuertür an der Heizung auzusehen hat und warum ich schon wieder eine neue einbauen muss, weil man eine Vorschrift willkürlich geänder hat sind nicht die Grünen sonder die CDU. Die paar Naturschutzvorschrift sind da vernachlässigbar.

@ MRomTRom

„Von 24,3 % auf 20,8 % abgerutscht ist keine Empfehlung für die Bundestagswahl.“

Da bin ich bei Ihnen, aber da sollten wir nicht unerwähnt lassen, dass das für einige andere Parteien (Grüne, Linke, SPD) ebenso gilt

Dankenswerter Weise für Land und Leute scheint die CDU auf einem guten Weg - das könnte uns so einigen denkbaren Schwachsinn im September ersparen

Auf Kommentar antworten...

Am 07. Juni 2021 um 09:06 von MRomTRom

Die Grünen nicht im Aufwind, die AfD im Abwind...
Die Erkenntnis des Abends ist einmal, dass die Grünen im Osten bei einer zwischen CDU und AfD polarisierten Wahl nicht nach vorne kommen.

###

Das sind doch eigendlich gute Nachrichten ! Wobei man leider nicht vergessen darf das die Afd immer noch mehr Stimmenanteil hat als die SPD, FDP und die Grünen zusammen...

09:06 von Shantuma| S21 wurde vom Wahlvolk bestimmt

S21 ist eine ökologische, ökonomische und infrastruktuelle Katastrophe.

Ist es nicht. Aber das ist ein anderes Thema.

S21 war in BaWü Gegenstand einer Volksabstimmung und wurde von einer deutlichen Mehrheit der Wähler, auch in der Stadt Stuttgart selbst, angenommen.

Ostdeutsche sind Pazifisten - Grüne wollen Waffen liefern!

Die Grünen möchten aufrüsten, wenn es nach Habeck und vor allem Baerbock geht - massiv. Waffen in Krisengebiete - da schüttelt es mich, besonders wenn man die ukrainische Innenpolitik verfolgt.
Das aber grüne Politik immer Frieden voraussetzt - das erkennt die grüne Spitze offensichtlich nicht. Das Miltitär - insbesondere im Kriegsfall ist ein enormer Umweltverschmutzer. Hinzu kommt, dass das Klima nicht nur bei uns sondern eben auch in Rußland verbessert werden muß! Und das geht nur GEMEINSAM.
Solange die transatlantischen Günen das nicht erkennen, sind sie für mich - und offensichtlich viele Ostdeutsche unwählbar!

09:06 von MRomTRom // die

09:06 von MRomTRom

// die Partei hat ihren Zenit überschritten und sie hat keine Themen mehr. //

Das würde ich mir und allen anderen von ganzem Herzen wünschen.

@ Am 07. Juni 2021 um 09:12 von berelsbub

>>Das erklärt auch den weiter anhaltenden Sinkflug der Linken. Die mageren 10%, die die SED-Nachfolge wählen, sind auch nicht die geknechteten von damals, sondern die, die geknechtet haben. Und so langsam sterben den Linken biologisch die Knechter von damals weg<<

Wow, was Sie Alles wissen.
Darf ich nach Belegen für diese fundierte Aussage fragen?

@Der freundliche....

Ja, was kostet es sie, die Wähler denn, wenn die Grünen in die Regierungsverantwortung kommen, was es die Wähler mit einer anderen Partei nicht kosten würde?
Umweltverträgliche Wirtschaft und umweltverträgliches Verhalten kostet - (mit und ohne Grüne) kein umweltverträgliches Verhalten gefährdet immer deutlicher die Umwelt und daher auch uns selbst.

@berelsbub - Endlose Gebote von wem??

Nur ist die Bevormundung durch die Gürnen ja ein komplett ausgedachter PR Gäg der Konservativen, ein Ablenkungs Manöver, damit SIE uns weiter knechten können (die Grünen sind übrigens die einzige Partei, die nicht als Blockpartei hinter der SED stand).

Die Grünen haben sich immer für eine liberalisierung, z.B. des Strommarktes engagiert. Es waren CDU/AFD und FDP, die den Markt aus Lobbygründen geschlossen halten, uns vorschreiben was wir zu essen habe, welche Auto wir fahren dürfen und welche Energie wir angeboten bekommen. Die Gürnen stehen für mehr Auswahl. Niemand ist gezwungen Ökostrom zu kaufen oder Bioprodukte zu essen, aber dan ihnen hat man nun die Auswahl.

Bevorumundung ist wenn man sich dafür einsetzt das die Bürger keine Wahl mehr haben, siehe konservative Energiepolitik oder Verkehrspolitik

@heribix um 08:45

"Grüne Politik schön und gut, mann muss sie sich aber auch leisten können."

Es ist eher so, dass man es sich leisten können muss, es nicht zu tun. Den Punkt haben wir eigentlich schon lange überschritten. Aber die einen kapieren es früher und die anderen später. Am Ende werden aber alle mitmachen und diejenigen, die es zuletzt kapieren wollen, werden dann am meisten meckern, warum nicht früher damit angefangen wurde.

09:16 von Naturfreund

09:16 von Naturfreund 064

Genau !
Ich bin ja nun auch sechzig ;-))

Und wem sollte das denn gleichgültig sein ? Ich kann mir das nicht vorstellen. Die eigenen Nachkommen wollen doch auch " nur " hier weiter leben.

rer Truman Welt

Es geht im Grunde doch gar nicht um die Umfragewerte der Grünen alleine. Die gesamte Demoskopie ist doch aufgrund derer Vorhersage bei diesem Ergebnis in Frage zu stellen. Ihr ist einfach nicht mehr zu trauen. Zu oft hat sie in den letzten Jahren mitunter krass versagt. Die eklatantesten Beispiele dafür war der Entscheid über den Brexit sowie die Wahl Trumps. Die Vorhersagesysteme funktionieren nicht mehr, der Mensch ist nicht mehr so berechenbar wie früher.
Das sollte sowohl der Politik bzw. den Politikern und Parteien zu denken geben wie auch dem Wähler. Es ist ja nicht so, als ob die Vorhersagen nicht auch die Wahl mit beeinflussen. Was wäre vielleicht das Endergebnis gewesen, wenn die Demoskopen das jetzt vorliegende Endergebnis vorhergesagt hätten? Eine doch interessante Frage oder?

09:12 von berelsbub | Die Knechte wandern zur AfD

'Und so langsam sterben den Linken biologisch die Knechter von damals weg' .

Einerseits.

Aber ein gewisser Teil hat einfach 'umgeparkt' und ist jetzt auf dem Parkplatz der AfD. Zumindest hat das Oliver Kirchner, der Chef der AfD in Sachsen-Anhalt gestern Abend in einem Fernsehinterview behauptet.

Die Grünen und die Wirklichkeit

Natürlich haben die Grünen Recht, wenn es um Klima und Ökonomie geht. Die Zukunftsaufgabe muss sein, diese beiden Blöcke miteinander zu vereinen und keinen Raubbau mehr an unserem Planeten zu betreiben. Ich denke, das ist der Mehrheit auch klar.

Das Problem bei den Grünen ist jedoch, sie können bis heute nicht wirklich erklären, was das für die Menschen bedeutet. Mit Schreckensgespenstern wie höheren Benzinpreisen jedenfalls nicht. Und wieso überhaupt immer erst beim Verbraucher angefangen werden muss, während man doch den eigentlichen Verursachern, der Industrie nämlich, endlich einmal aufzeigen muss, dass sie entweder von sich aus bereit sind, Lösungen zu bieten oder riskieren wollen, dass der Staat sich wieder einmischt und mit seiner Regulierungswut um sich schlägt, haben die Grünen auch noch nicht wirklich rüberbringen können.

Die Menschen im Osten haben sicher andere Probleme und Wünsche, die es zu klären gibt. Aber das Klima verlieren sie damit sicher nicht aus den Augen!

@heutemalich

"lieber in einer verarmten Welt leben.. als die Landwirtschaft ändern. Die Landwirtschaft ist heute der schlimmste Faktor für den Verlust unserer Artenvielfalt" Am 07. Juni 2021 um 08:58 von heutemalich

*

Schauen Sie sich bitte die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und auf der Welt an.
Mehr Menschen brauchen mehr Nahrung (Deutschland exportiert davon Recht viel).

Es gibt keinen Platz mehr, um ökologische Landwirtschaft zu betreiben, dabei Regenerative Energien auszubauen und auch noch mehr Menschen zu ernähren.

Seit der Geburt meines Vaters hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt.
In Deutschland wuchs die Bevölkerung um rund 13 Millionen. (Das entspricht in etwa der Anzahl der Einwohner Bayerns).

Keine/r für Alle @09:18 von Tada

Keine/r der diesjährigen zugegeben alle 3 auf ihre Art u Weise bescheidenen KanzlerkandidatInnen ist für Alle!
Ich sehe auch das alle 3 mich nicht überzeugen, aber richtig nervt mich eigentlich "Aussitzer" Laschet!
Das gute Abschneiden der CDU in Sachen Anhalt, geht definitiv NICHT auf sein Konto!

Auf Kommentar antworten...

Am 07. Juni 2021 um 09:08 von schiebaer45

Da sind Gestern
grüne Träume von der Kanzlerschaft zerplatz. Im Osten sind die Grünen nur eine Randerscheinung, mehr nicht. Und Klima ist nicht das Thema was die Ostdeutschen umtreibt.

###

Ganz bestimmt nicht. Und nach Corona wohl auch hier nicht mehr.

Der Aufstieg der Grünen funktioniert nur im Bürgerlichen

Wenn man mal die Wahlen der letzten Jahre zusammen nimmt, dann zeigt sich bei den Grünen eines ganz deutlich. Sie punkten dort, wo sie auf eine breite bürgerliche Mitte treffen, wie in den wirtschaftlich erfolgreichen Bundesländern BaWü, Bayern, HH.

Diese bürgerlichen Strukturen fehlen im Osten, von den Stadtgesellschaften wie in Leipzig oder Dresden mal abgesehen.

@MRomTRom Zitat: "Dennoch

@MRomTRom
Zitat:
"Dennoch brauchen sie auch in den neuen Bundesländern eine solide Basis oberhalb der 5 %, wenn sie bundesweit in den 20 % Bereich vorstoßen wollen. Das ist Arbeit, die sich nicht von selbst erledigt."

tja - das haben Die Grünen Ende 1990 mit ihrer verlorenen Bundestagswahl selbst vergeigt
die östlichen Landesverbände haben durch das getrennte Wahlbündnis zwar ihre Bundestags-Kandidaten durchgebracht - aber die wichtige Schnittstelle (Das Haus der Demokratie in Berlin) zwischen den Landesverbänden und der dann alleinigen Zentrale in Bonn - wurde aufgegeben.
Wichtige Ansprechpartner für die noch im Aufbau befindlichen Landesverbände waren weg - diese wurden NICHT in den Westen integriert...
..in Bonn hatte man damit zu tun - den eigenen Apparat zu schrumpfen da ja sämtliche Bundestagsmandate weg waren.
Davon hat man sich bis heute nicht erholt!

Fast egal

Die Landwirtschaft im Osten gibt es in ein paar Jahren wegen Dürren eh nicht mehr. Kohle fragt auch keiner mehr nach. Tja und nachhaltige Themen stehen dort auch nicht auf der Agenda, somit ist der Osten nur von kurzfristigen Gefühlen bestimmt im Wahlverhalten.

9:12 Uhr Berelsbub

Ich muss sie enttäuschen ich habe 30 Jahre in der DDR gelebt und jetzt 30 Jahre BRD erlebt und meine persönliche Meinung auch als Nichtkommunist, das der Kapitalismus aber die bedeutend schlechtere Seite ist. Schlimme und schreckliche Sachen sind in beiden Gesellschaften passiert und passieren in dieser auch jetzt noch in der bestehenden. Auch Russland ist kapitalistisch, es ist nur Feind des Hegemon Amerika. Warum wird den soviel gegen links gewettert, weil es die Grundfesten des Kapitals erschüttert. Ich finde soziale Gerechtigkeit besser als grenzenlose Profitgier. Und was die grüne Elite betrifft, hat sie eins begriffen kaputte Welt = kein Profit. Grün ist die Tarnung drunter ist alles schwarz. Wie gesagt meine persönliche Meinung, die kaum einen interessiert, aber das stört nicht. MfG

@um 09:02 von Louis2013

"Da hat man erstmal die Nase voll von einer Partei, die sich darin gefällt, die Leute durch endlose Gebote und Verbote zu bevormunden."

Wie erklären Sie sich dann den Stimmenzuwachs der CDU. Denn die ist bisher die einzige real existierende Gebots- und Verbotspartei.

falsche Schlüsse

Die Grünen haben im Osten keinen Erfolg weil die Menschen dort durch ihre Erfahrungen mit 40 Jahren Sozialismus ein Gespühr haben für arrogant wirkene Bevormundung von oben und für Wasser predigen und Wein trinken - was ja ein Markenkern des Sozialismus und der Grünen ist .
Außerdem erkennen die Ostdeutschen besser die wirklichen Probleme die tagtäglich den einfachen Bürger belasten und wägen pragmatischer ab wie Probleme gelöst werden und welche Wichtigkeit sie haben .
Und nicht zuletzt sind besonders die Ostdeutschen sehr empfindlich gegenüber Sprechverboten und Denkvorgaben aus ideologischen Gründen .
Das alles ist im Westen nach und nach verloren gegangen weil der Westen den Luxus hatte sich ohne Bevormundung entwickeln zu können - bis jetzt zumindest ....

Deutschland-Koalition

Wenn CDU, SPD und FDP eine sog. "Deutschlandkoalition" (schwarz-rot-gold/gelb) schließen, bleibt für die Grünen schon farblich aber hauptsächlich qua Wahlprogramm kein Platz mehr...

08:45, heribix

>>Keine Frage wir müssen was tun um unsre Erde zu retten. Aber die Vorschläge der Grünen gehen halt leider an der Realität der meisten Menschen vorbei. Dazu kommt halt noch das viele Menschen in Zeiten von Corona die Bevormundungen leid sind. Da kommt eine Partei die ständig mit dem Moralischen Zeigefinger winkt nicht gut an. Grüne Politik schön und gut, mann muss sie sich aber auch leisten können.<<

Damit haben Sie sehr schön die Stoßrichtung der Anti-Grünen-Kampagne des kommenden Wahlkampfes beschrieben.

Die Erzählung wird sein:

Die Grünen sind eine Verbotspartei, die die Interessen der Besserverdiener vertritt und sich moralisch über den „Durchschnittsbürger“ erhebt.

Es sind noch drei Monate Zeit bis zur Bundestagswahl. Ein kluges Wahlkampfteam wird diese Behauptungen mit sachlicher Argumentation leicht entkräften können, denn sie grenzen an faktenfreie Verleumdung.

Ich traue den Grünen ein kluges Wahlkampfteam durchaus zu, denn es gibt viele intelligente, gebildete Leute dort.

war wohl nichts ...

"Sie wollten ihr Ergebnis in Sachsen-Anhalt verdoppeln"

Zeigt einmal mehr, was für eine Träumerpartei die Grünen sind.

Landwirtschaft

Spannend wenn gerade das Bundesland, welches einem bei jedem Dürremonitor online knallrot entgegenleuchtet, den Kopf beim Thema Nachhaltigkeit wortwörtlich in den Sand steckt. Die Verbindung zwischen eigenem Handeln und den Folgen ist wenig ausgeprägt. Sind im Zweifel einfach die anderen schuld, wenn es mit der Landwirtschaft bergab geht?

@ tettigonia

"Wer mit vorschreibt wie meine Feuertür an der Heizung auzusehen hat und warum ich schon wieder eine neue einbauen muss, weil man eine Vorschrift willkürlich geänder hat sind nicht die Grünen sonder die CDU. Die paar Naturschutzvorschrift sind da vernachlässigbar."

Diese Vorschriften sind aber begründbar mit Marktgesetzen und Sicherheitsgrundsätzen .
Wer aber den eigenen Parteimitgliedern vorschreiben will welche Wörter nicht mehr benutzt werden dürfen - Stichwort : Indianer - hat ein gewaltiges Problem mit Andersdenkenden und auch eine gewisse Distanz zur Realität .

Warum die Grünen im Osten so schwach sind 2. Teil

warum ich so eine Analyse schreiben kann?
weil ich aus der Umweltschutzbewegung im Osten komme und bis 31.12.1990 im Partei-Apparat der OST-Grünen mitgearbeitet habe
darum war ich für wichtige Ereignisse -> Zeitzeuge

ein weiteres Manko waren die Besuche der westlichen Parteispitzen - die sich auf das Büro der Ostgrünen im Haus der Demokratie beschränkten - in die östliche Provinz ist niemand namhaftes gefahren
(über die absurden Begründungen der Betreffenden warum man dies nicht machte schweige ich lieber)

nun besteht "Bündnis90/Die Grünen" ja nicht nur aus den Überresten der Ostgrünen Partei - ein grosser Teil kommt von Gruppen die Demokratie Jetzt oder Neues Forum
aber ein grosser Teil deren Köpfe hat sich im Laufe der Zeit ins bürgerliche Lager (CDU, SPD usw.) verabschiedet
warum?
weil schlicht weg kein sie als Politiker unterstützender Apparat vorhanden war
z.T. waren sich die Teilgruppen vor Ort die jetzt aus 4-5 Büros ein neues bilden sollten nicht wirklich "grün"

Grün hat es nicht geschafft!

Grün hat es nicht geschafft, und wird es auch bei der Bundestagswahl nicht schaffen, Themen in den Vordergrund zu stellen, welche den einfachen und durchschnittlich verdienenden Wähler wirklich interessieren. Stattdessen blitzt immer wieder die grüne Neigung der Bevormundung und Besserwisserei auf.
Grüne Themen haben andere mittlerweile ebenfalls im Programm, der durchschnittliche Wähler kann fast keine Unterschiede mehr erkennen, und will sich auch nicht wirklich mit allen Wahlprogrammen auseinandersetzten, da andere Dinge wichtiger für Ihn sind, wie zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum, oder ordentliche Bedingungen in den Schulen, Nahverkehr auf dem Land, usw…….

Die 2 klaren Erfolgsgründe für die CDU

Für den überraschend deutlichen Wahlerfolg der CDU in Sachsen-Anhalt gibt es zwei wichtige Gründe:

1. Ministerpräsident Reiner Haseloff, der als Persönlichkeit, als populärer Politiker und mit der Leistungsbilanz seiner Regierung gepunktet hat.

2. Die Vorhersagen einiger Umfrageinstitute, die es in den Bereich des Möglichen gerückt haben, dass die AfD stärkste Partei in Sachsen-Anhalt werden könnte. Das hat viele alarmiert. Da man nur der CDU zutrauen konnte, die AfD auf die Plätze zu verweisen, haben viele Wähler anderer Parteien für die ‚Brandmauer‘ gestimmt und der CDU zum Wahlerfolg verholfen. Sie wurde zur Sammelpartei gegen die AfD. Aber das hat von Grünen, Linken, SPD u.a. Stimmen abgezogen.

@ um 09:06 von Shantuma

"D.h. Mehrkosten bei Benzin oder Diesel kommen da nicht besonders gut an."

Die "Mehrkosten bei Benzin oder Diesel" sind schon längst beschlossene Sache.
Und zwar von der Regierung Merkel unter Zustimmung auch aller Unions-Länderregierungen.

Ich wundere mich immer

noch warum der Hauptverursacher der Klimaprobleme, soziale Ausgrenzung, schlechte Bildung, Armut usw. immer wieder gewählt wurde und wird.
Es scheint geradezu das die Bürger das alles exakt genauso wollen.
Anders kann ich mir die Zahlen der CDU nicht mehr erklären...

@heutemalich

"Die Landwirtschaft ist heute der schlimmste Faktor für den Verlust unserer Artenvielfalt. Ein Luxusproblem? Vielleicht tatsächlich für die, die nichts zu essen haben."

Ich gehe mal davon aus dass Sie aus dieser Überzeugung heraus die Avocados oder Mangos , spanische Erdbeeren oder Ähnliches im Supermarktregal geflissentlich liegenlassen denn sonst würden Sie ja noch viel gewaltigere Umweltzerstörungen unterstützen und das wollen Sie ja sicher nicht , oder ?

Andere Prioritäten

Vielleicht erscheint ja vielen Menschen in den ostdeutschen Bundesländern der derzeitige Zustand von Natur und Umwelt schon als ausreichend, jetzt, da die sichtbaren Auswirkungen und Zerstörungen durch die DDR - Wirtschaft dank enormer finanzieller Aufwendungen teilweise verschwunden sind. Es bleibt aber noch viel zu tun, insbesondere um weiteren Schaden und weitere Verschlechterungen von Luft, Wasser und Erde zu verhindern, denn unsere Kinder und Nachkommen haben ein Anrecht darauf, dass wir mit der Welt, in der wir leben, sorgfältig und nachhaltig umgehen. Diese Bewusstsein scheint vielen Menschen zu fehlen.

Grüne tun sich schwer..

in Flächenländern, in denen trotz gegenseitiger Behauptungen das Auto immer noch Fortbewegungsmittel Nr. 1 ist und bis auf weiteres bleiben wird..

Wenn man kurz vor der Wahl mit Benzinpreiserhöhungen droht muss man sich nicht wundern, wenn man dafür abgestraft wird..

Die Grünen muss man sich leisten können..ländliche Bevölkerung und Ärmere können das eher nicht..

Grosstädter mit funktionerendem ÖPNV eher

Als ob Biographien den Menschen ausmachen.

"Schließlich war absehbar, dass alles überprüft werden würde, vor allem von politischen Gegnern und deren Unterstützern."

Warum Menschen in unserem Gesellschaftssystem (Kapitalismus, Demokratie und freiheitlicher Rechtsstaat) so veranlagt sind ,- gehässig, voreingenommen, akribisch suchend, nach eigener Macht strebend, unnachgiebig, heuchlerisch, hochnäsig, leistungsorientiert ... -, frage ich mich schon immer.
Wenn es nach mir ginge, würde ich nie in der Vergangenheit anderer wühlen und mehr Empathie zeigen, z.Bsp. auch ehemals Obdachlosen, Streetworkern, Kriminellen oder Nazi-Aussteigern jede Chance einräumen, ganz oben stehen zu dürfen, bis hin zur Bundeskanzlerschaft.

@ um 08:40 von Dr.Hans

"Das tut gut!
Das schlechte Abschneiden der medial hochgejazzten Grünen tut gut. Hoffentlich ein Präzedenzfall für die Bundestagswahl im Herbst.

Aber hat man wirklich erwartet, dass die in Sachsen-Anhalt gewählt werden, wenn sich schon die grüne Trampolinvorturnerin nicht mal den Namen der dortigen „Spitzenpolitiker“ merken kann?"
.
Die in die Hand gekritzelten Namen müssen Photoshop sein. Wer an der LSE mit Bestnote mastert, braucht solche Hilfsmittel nicht.

Nun ja

Um das Wahlergebniss „auszugleichen“ sollte der Lebenslauf von Frau B. wieder weiter „angepasst“ werden...Frau B. hat - entgegen ihren eigenen früheren Angaben – keinen Bachelor, sie war keine „wissenschaftliche Mitarbeiterin“, sie ist seit 2015 keine Doktorandin mehr, sie ist keine „Völkerrechtlerin“, keineswegs Juristin. Sie sie war nicht drei Jahre lang „Büroleiterin“ der grünen Abgeordneten Elisabeth Schroeter in Brüssel, sie ist nicht „Mitglied“ im UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees), nicht Mitglied des German Marshall Fund usw. usw. das stärkt das Vertrauen nicht gerade

Am 07. Juni 2021 um 08:45 von heribix

Naja jetzt wo der Wahlkampf begonnenen hat werden die Grünen halt entzaubert. Keine Frage wir müssen was tun um unsre Erde zu retten. Aber die Vorschläge der Grünen gehen halt leider an der Realität der meisten Menschen vorbei. Dazu kommt halt noch das viele Menschen in Zeiten von Corona die Bevormundungen leid sind. Da kommt eine Partei die ständig mit dem Moralischen Zeigefinger winkt nicht gut an. Grüne Politik schön und gut, mann muss sie sich aber auch leisten können.
__
M. M. ist das genau richtig dargestellt. Viele, auch hier im Forum scheinen ja zu denken, dass die "Grünen" so eine Art "Linke", nur mit Umweltschutz, verbunden sind. Nur ist das, wie ich glaube, ein Riesenirrtum. Die Grünen haben längst nicht mehr Probleme der Schwächeren u. Geringverdiener im Auge. Deren Klientel ist der gutverdienende Bürger mit Umweltambition. Das ist ja grundsätzlich vielleicht nicht falsch aber halt vermutlich nicht das, was sich viele wünschen.

@08:40 von Dr.Hans

Sie machen Ihrem Dr-Titel ja mal wieder alle Ehre, indem Sie Frau Baerbock als "grüne Trampolinvorturnerin" verunglimpfen.

grünrote Kanzlerkandidaten jetzt schon erledigt

Da hat Dietmar Bartsch das einzig Richtige des gestrigen Abends gesagt.
Die ganze AfD-Hetze hat nichts gebracht. Im Gegenteil!
Das nationalkonservative Lager ist mit überwältiger Mehrheit gewählt worden.
Heute Selter und Kopfschmerztabletten für die Kanzlerkandidaten des Schreckens.

09:32 von Meinung zu

09:32 von Meinung zu unse...

Warum sollte man denn bitte die Demoskopie in Frage stellen ? Das ist eine Meinungsumfrage - nicht mehr aber auch nicht weniger.
Mich würde es eher beunruhigen, wenn das alles zu 100 % stimmen würde.
Es kann doch niemand jemandem verwehren, seine Meinung zu ändern.

// Was wäre vielleicht das Endergebnis gewesen, wenn die Demoskopen das jetzt vorliegende Endergebnis vorhergesagt hätten? Eine doch interessante Frage
oder? //

Was hätten Sie denn erwartet ? Das die Wähler sich doch noch auf die AfD gestürzt hätten ?

Die Wahlen werden im Osten nicht gewonnen

... aber dafür können die Wahlen im Osten verloren gehen. Eine Partei, welche in weiten Teilen Deutschlands als Splitterpartei der Rückhalt in der Bevölkerung fehlt, kann keine Kanzlerpartei sein. Das gilt für die Grünen, aber mittlerweile auch für die SPD. Die Wahl Armin Laschets zum Kanzler ist daher alternativlos. Leider reicht der Horizont des Raumschiffs Berlin (Parteien + Presse) jedoch nur bis zur nächsten Veganerkneipe in B-Kreuzberg; und daraus schließt man, dass hier die Willensbildung des deutschen Volkes passiert. Dies ist mitnichten der Fall. Wahlen werden in Deutschland auch auf dem Land gewonnen, nicht in der Stadt. Auch das sollte hinlänglich bekannt sein.

Darstellung: