Kommentare - Bundesregierung erwägt Pflicht für Solardächer

04. Juni 2021 - 09:47 Uhr

Die Bundesregierung diskutiert darüber, die Standards für Neubauten deutlich zu verschärfen. Einem Plan aus dem Finanzministerium zufolge geht es dabei auch um eine Pflicht zur Installation von Solarzellen auf jedem Dach.

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Kommentare

Das tut keinem weh und daher

Das tut keinem weh und daher ist das eine gute Lösung. Wenn man jetzt noch sinnvolle Ausnahmen zulässt (Bäume die Schatten werfen beispielsweise), dann könnte es zum Erfolg führen.
Sehr interessant sind auch die großen Industriehallen mit Flachdächern. Auch hier sollte man die Firmen verpflichten.
Die Firma muss bei Neubau die Fläche zur Verfügung stellen, sonst keine Baugenehmigung. Der Staat / die Kommune zahlt die Anlage und nutzt den Strom für die gesamten öffentlichen Einrichtungen und beispielsweise für Sportvereine und andere Einrichtungen, die einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen haben

@eine_anmerkung. um 10:52

>Mal bitte einen Schritt weiterdenken denn das hätte damals nichts gebracht weil die Energie, die zur Produktion von Solaranlagen benötigt wurde um einiges höher war als das, was die damaligen Solaranlagen in der ganzen Lebensperiode eingespielt haben. Diese Negativverhältnis hat sich aber meines Wissens jetzt neutralisiert?<

Das hatte es damals schon.
2009 war die Energie Amortisation bei 3 die preisliche bei 5 Jahren angekommen.
Es ist seit die Deutsche PV Wirtschaft unter schwarzgelb vorsätzlich gezielt zerschlagen wurde in der Weiterentwicklung nicht mehr viel passiert. 10 Jahre später zehren wir heute immer noch von diesem kurzen Innovationsschub. Wir könnten jetzt natürlich viel weiter sein, wenn alleine die Technologien die in den letzten Jahren der Deutschen PV entwickelt wurden jemals zur Marktreife gebracht worden wären und wir nicht Technologisch die Kuh des ersten Jahrzehnts unseres Jahrtausends zu Tode Melken würden.

Zu 11:18 von Didib57 "dauerhaft und zeitlich unbegrenzt.."

Wie wären längst schon mit den Solaranlagenausbau weiter, wenn es dauerhaft und zeitlich unbegrenzt eine einheitliche Einspeisevergütung gebe.

So weit sind wir schon. Dauerhaft und unbegrenzte garantierte Vergütungen, dazu selbstverständlich eine Abnahmegarantie unabhängig vom Bedarf.
Bezahlt von den nicht privilegierten Bürgern und sanktioniert vom Staat.

Das hätte jeder egoistische Anbieter unter den Wirtschaftsteilnehmern sicher auch gerne. Das würde auch für ihn auf Dauer nicht positiv ausgehen.

Warum eine Wirtschaftsordnung, in der das gesamte wirtschaftliche Geschehen zentral nach politischen Zielvorstellungen gelenkt wird, nicht funktioniert und dem Großteil der Menschen schadet, sollte aus der langen Geschichte bekannt sein.
Profit für wenige; für die gemachte Zeche zahlen die anderen.
Das EEG ist ein treffliches Beispiel für eine verunglückte staatliche Steuerung mit diversen Subventionen zu Lasten Dritter und über die Hintertüre. Weg damit und nie wieder!

Ach du Sch...

Die Kritik aus dem Hause Haus und Grund ist vollkommen richtig.
Das ist ein dummer, plakativer Schnellschuss, der z.B. sozialen Wohnungsbau endgültig zum Erliegen bringt, den sonstigen wohl auch.

Zuerst die Photovoltaik, in der Deutschland mal führend war, abwürgen, jetzt per Schnellschuss etwas verpflichtend per Gesetz verabschieden.
Dann die Dämm- und Haustechniklobby noch einmal pudern.
Alles ohne Sinn und Verstand.

Ich habe keine Lust mehr, hier konkrete Kritik zu üben, das habe ich, die Wohnungswirtschaft, Architektenkammern ... schon hundertfach bei der Politik versucht.

Und am Ende kommt wieder ein dummer Schnellschuss.
Besonders die Pflicht zum Solardach und ich darf den Strom ja nicht an die Bewohner verkaufen.

Sorry, das sind Vollhonks, die das produziert haben.

Am 04. Juni 2021 um 11:02 von kurtimwald

Bitte zu Ende denken

Zu Am 04. Juni 2021 um 10:16 von M. Höffling:

Natürlich ist Solar an manchen Standorten ungünstig, da muss man es ja auch nicht machen, es gibt ja noch Wärmepumpen, Windkraft, Pellets usw. für eine preiswerte und Klimaschonende Energiegewinnung.

Bevor man sich eine Untermenge zum Meckern heraus pickt, sollte man das ganze Portfolio der Möglichkeiten betrachten.
__
Bitte den Bericht lesen !
Hier ging es nämlich explizit um Solardächer, und genau darauf bezog sich der Forist Höffling. Egal, welche Maßnahme, jeder schreit nach Umweltschutz, nur selbst davon betroffen sein, will niemand, wie die ganzen anhängigen Verfahren der unterschiedlichsten Interessengruppen, zeigen, was man teilweise auch verstehen kann und teilweise auch widersinnig ist.

Grüner als die Grünen

Und noch einen.
Die Regierung geriert sich jetzt schnell grüner als die Grünen und übernimmt schnell etwas, was bei den Grünen auf der Agenda steht.

Nur eines werden die Grünkopien nie.
Das Original.

Die Grünen haben so etwas als Konzept ausgearbeitet, wissen also, warum sie es fordern.
Der Vorteil daran ist, dass man die Grünen argumentativ auch davon abbringen kann,
jemanden, der aus populistischen Motiven so etwas raushaut jedoch nicht.

@HerrJemine

"Das fossile Zeitalter muß zu Ende gehen, die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl desgleichen" Am 04. Juni 2021 um 11:22 von HerrJemine

*

Das ist schon unfreiwillig komisch.

Das Einfamilienhaus will ich sehen, das im Winter dank der Solaranlage auf dem Dach beheizt werden kann. :-D

@gman um 11:28

>..und wer zahlt wieder für die "Anreize", die "Rendite"? Der nicht privilegierte Verbraucher zahlt schon höchste und ständig steigende Preise!
Die Solaristen verabschieden sich mit der Eigennutzung von den Infrastrukturkosten und was mit dem Strompreis sonst fianziert wird. Für den Überschuss u.a. wollen sie alles aber nutzen. Das EEG ist ein treffliches Beispiel für eine schädliche unsoziale Subvention. Wenn, ist nur die Ausnahme für kurze Zeit sinnvoll.<

Bleiben sie beim Thema.

Es ging bei dem Satz um den Verkauf des Stromes aus den Anlagen an die Mieter.
Der Anreiz währe hier die Weitergabe eines teils des Profites an die Mieter, sprich, ein Günstiger Strompreis.
Nein, die Umlagen steuern etc werden selbstverständlich erhoben.
Trotzdem haben sowohl Vermieter als auch Mieter so einen Nutzen, und das ohne das es jemandem schadet, ausser den anderen Energieanbietern am markt die nicht ihrerseits den Profit einstreichen konnten. Ja, Profit, die verdienen damit ihren Lebensunterhalt.

Wieder einmal ein

Wieder einmal ein Schnellschuss. Nicht mal annähernd zu Ende gedacht.
Wer baut die ganzen Zellen? Wie speichern wir die Energie?
Was macht man in ungünstiger Lage.
Hier im Mittelgebirge gibts stellen, da scheint kurz morgens die Sonne. Dann is dunkel. Muss ich da auch so Quatsch montieren? Wie verteilen wir die Energie? Es will ja niemand mehr stromtrassen wegen gefährlicher Strahlung.
Usw usw

@Der Lenz um 10.09 Uhr

„Der Verkauf des „selbterzeugten“ Stroms ist legal möglich.“

Sorry, es geht nicht darum, dass es legal möglich ist, es geht darum, dass Sie als Vermieter dann ein kommerzieller Anbieter werden und Sie dann steuerlich enorme Nachteile haben.

Legal heißt leider nicht praktikabel und sinnvoll. Hier zahlt der Vermieter nämlich massiv drauf.

Zwang zum Unternehmertum

Ich persönlich halte nichts von diesem Gesetzesvorschlag, weil sich nicht jede Dachfläche eignet. Wer zudem in Deutschland Strom einspeisen will, wird damit zum Unternehmer, der den eingespeisten Strom entsprechend versteuern muss.

Stattdessen habe ich Regelung genutzt, die eigentlich für Mieter gedacht ist und 2 Panels auf der Garage installiert, deren Strom ich für den Eigenverbrauch nutze. Wer die mittlerweile sehr rentable Photovoltaik fördern will, sollte deren Nutzung niederschwellig machen, wie z.B. das niederländische Beispiel.

Solardächer sind eine feine

Solardächer sind eine feine Sache, nur möchte
ich mit dem von mir erzeugten Strom machen können was ICH will.
Ich will nicht schon wieder kleinkarrierte Vorschriften befolgen müssen von Behörden die einem nur Vorschriften machen wollen.
Eine Pflicht lehne ich grundsätzlich ab!
Als angemeldeter Selbstständiger muss ich den Strom verkaufen können an wen ich will und zu Konditionen die ich bestimmen kann.

Eins ist klar. Wenn alle so

Eins ist klar. Wenn alle so ein Dach haben, wird Strom aus der Steckdose für alle anderen, die kein eigenes Dach haben, zum Luxusgut.
Einfach die jetzigen gewine duch die kWh teilen. Wenn 2/3 wegfallen, muss der Rest die 2/3mitbezahlen. Is wohl logisch. Rwe & Co verzichten nicht.

Das ist kein Gesetz fürs

Das ist kein Gesetz fürs Klima, sondern für irgendwelche Wirtschaftsverbände. Die Liste ist lang, wo ähnliches geschah. Diese Teile sind störanfälligm, die Wartung teuer. Das darf man nicht zur Pflicht machen!

Alternativplan

Statt Besitzer zu kostenden Maßnahmen zu verpflichten könnte der Staat genausogut die Solaranlagen auf Häusern einrichten (lassen) und dann für Jahre selbst die Strom-Vergütung bis zur Abzahlung der Kosten kassieren.
Würde mit Sicherheit die Akzeptanz erhöhen, wenn Hausbesitzer nur das Dach zur Verfügung stellen müssten aber sonst keine Kosten und Aufwand hätten.

Ok. Kann der Staat wahrscheinlich nicht. Unfähig zu pragmatischen Lösungen. Juristische, freiheitliche, besitzwahrende, .... Bedenken. Lieber Menschen zu Ausgaben und Aufwand zwingen um als Politiker jede Verantwortung von sich weisen zu können wenn es nicht richtig läuft.
Was wundert ist dass die CDU bei diesem Programm mitmachen soll. Ist doch genau das was sie einer Vorschrifts-und Verbotspartei andauern vorwerfen. Und jetzt mit kostenpflichtigen Vorschriften für ihr Wählerklientel Umweltschutz betreiben?

11:36 von covid-strategie

Wir haben übrigens eine Wärmepumpe
.
will ihnen weiß Gott nicht zu nahetreten
aber wieviel KWh elektrische Energie müssen sie einsetzen um wieviel Wärme rausholen wollen
bei 20 ° bei - 20 °
wäre es da nicht zielführender statt mit Gas/Kohle Strom zu erzeugen
das Gas gleich zum Heizen zu verwenden

@DeHahn um 11:49

>Jollaladihü von der Bauindustrie!
Habe vor Jahren einen TV-Beitrag über verschärfte Wärmeisolation gesehen. Darin wurde eine Rechnung aufgestellt, wie viel Geld man beim Heizen sparen würde und was die Mehrkosten für die stärkere Isolation sind. Dabei kam heraus, dass man die Mehrkosten nicht durch Einsparungen beim Heizen wieder reinholen kann. Diese Regierung hat ja schon den Solarstromzuschuss gekürzt, den Windstrombeitrag gekürzt (fast Baustop bei Winmühlen) und der Mieter soll die CO2-Steuer allein tragen. Klar, dann können sich Eigner und Mieter auch noch mal eben ein Solardach leisten. Und die Bauindustrie reibt sich (mal wieder) die Hände.<

Milchmädchen dein Name sei Rechnung

Wir haben hier ja eine Durchschnittstemperatur von 15°C.
Wenn man also eine Kuschelige Raumtemperatur von 20°C haben will bräuchte man ja nur ein Lagerfeuer das winzig sein kann weil es ja gerade mal 5°C erzeugen müsste.
Wenn sie den Aufwand für Hausbau in Brennholz umrechnen.
Das lohnt sich nie!

@Forengedöns um 11.21 Uhr

„Für mich wird jedenfalls etwas sehr vernünftiges getan.“

Das freut mich für Sie.
Aber Pflegereform, Solardächer sind doch nur Schnellschüsse auf den letzten Metern der Regierungszeit und nicht im Geringsten in die Zukunft gedacht, sondern nur, um den Wählern noch schnell Sand in die Augen zu streuen.

Ich möchte eine Regierung, die fundiert in Ruhe solche Vorgaben macht und nicht als Getriebene schnell etwas abwirft.

Über die Pflegereform kann ich nicht fundiert moderieren. Der hier zur Diskussion stehende Auswurf jedoch fällt in meinen speziellen Fachbereich und erhält von mir glatt die Note 6.
Es geht nicht um die einzelnen Vorschläge, es geht darum, dass diese abgestimmt sein müssen und man erst mal überlegen muss, was man will.
Das kann man als Getriebener eben nicht und das sieht man hier, leider.

@10:46 von AbseitsDesMains...

Zitat: "Zu der Solardachpflicht kommt z. B. auch noch die zusätzliche CO2-Steuer oder die hohe Subventionierung der Batterieautos, die der einfache Bürger und Steuerzahler für die rot-grünen Ideologien bezahlen soll."

Sie halten also Klimaschutz für 'rot-grüne Ideologie'? Ihr Beitrag besteht aus Meckern und Klagen, ohne konkreten Bezug zum Thema und ohne jeden Ansatz oder auch nur Hauch von Lösungsvorschlag.

Das ist ziemlich leeres Herumreiten auf Stereotypien. Genau wegen solcher Haltungen wird man Vorschriften schaffen müssen, um klimamäßig irgendwie die Dinge in den Griff zu kriegen. Einsicht scheint ja zu viel verlangt zu sein.

Oder muss man annehmen, dass Ihrer Ansicht nach das Klimaproblem eh eine Lüge der 'links-grün versifften Lügenpressenvertreter' ist?

Übrigens ist es Teil der Idee, dass ein Solardach sich rechnet für den, der es anschafft. Schon mal darüber nachgedacht vor dem Meckern?

Am 04. Juni 2021 um 11:38 von Knut20

Ich kenne mind. 2 Anlagen in meiner Stadt auf großen Institutionen, die aus Kostengründen abgeschaltet und stillgelegt sind.
Und das beste ist, das Diplay in der Lobby zeigt immer den selben Wert an, wie viel Strom erzeugt wurde und wie toll die Anlage ist.
Hoch leben die merkelschen Dörfer.
__
Und was bitte hat Frau Merkel mit den aus Kostengründen abgeschalteten Solardächern in Ihrer Stadt zu tun ? Das ist ja wohl Sache der Stadt/Kommune, sich darum zu kümmern, oder soll Frau Merkel jetzt Solardächer warten und gegebenenfalls sanieren ?
Selten blöder Beitrag.

Am 04. Juni 2021 um 11:41 von logig

Eine teure Solaranlage auf dem
Dach, deren Herstellung schließlich zunächst die Umwelt belastet, ist wohlmöglich nicht der beste Weg. Vernünfiges Heizen und Lüften wäre sicher wirksamer. Nicht jeder muss das so rigoros machen wie ich: Heizung nur des Wohnzimmers, ansonsten reduzierte Heizung eine auf Temperatur 10 bis 12 Grad. Außerdem kann man sich auch in der Wohnung angemessen kleiden. Munter weiter verschwenden, aber eine Solaranlage auf dem Dach.
__
Wenn Sie über eine gewisse Eskimonatur verfügen und zu Hause in dickem Pullover und Mantel sitzen möchten, bleibt Ihnen das unbenommen. Ich ziehe es vor, mich in meiner Wohnung wohlzufühlen. Sie kostet mich nämlich einiges.

Eine Vorschrift zum Bauen von

Eine Vorschrift zum Bauen von Solardächern katapultiert die Kosten in die Höhe. Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein.

Endlich!

Wenn jetzt noch das typisch deutsche bürokratische EEG umgekrempelt wird, wird alles gut.

Nur mal ein paar Stichpunkte, die mir einfallen:

•Ab einer Grenze (ich meine derzeit 15kW) muß man für eine Solaranlage einen Gewerbeschein beantragen

• Alle Einspeiseanlagen funktionieren derzeit so, daß viele Solarzellen in Reihe geschaltet sind und direkt in den Wechselrichter einspeisen. Der macht erst bei einem Schwellenwert auf, obwohl die Module schon viel früher einsetzen.
die Lösung wäre ein kleiner Akku, (der müßte nur 10 Minuten überbrücken) und WR auf 12V-Basis. Dann klappts auch an der Mosel...

• Die restriktive Netzhoheit: Ist zwar noch nie verfolgt worden, aber rein theoretisch macht sich sowohl jemand strafbar, der einen Solarspringbrunnen betreibt, als auch jemand, der einem Bekannten das Handy lädt.

• Es sollte ein fester Preis gezahlt werden. Niemand von Verstand investiert Geld in eine Rendite, die bei Reparaturen oder Modernisierungen einen niedrigren Zinssatz abwirft

Jetzt wird die Groko aber getrieben!

Die Grünen kommen mit einem Wahnwitz nach dem Anderen,die 5 Kolonne FFF, Greenpeace, usw. helfen da mächtig. Da muss die Groko nachziehen. Über die Grenzen schauen ist nicht angesagt, denn, wir Deutschen wissen was richtig ist, richtig teuer, richtig einzigartig, richtig kurzfristig gedacht. Hohe Steuern für die Bürger, eine Belastung jagt die Nächste. Weiter so, ich muss hier nicht leben, wenn ich nicht mehr will. Nicht alle EU Staaten drehen durch.

11:55 von harry_up

"Ebenso wenig werden Solaranlagen dort vorgeschrieben werden, wo sie keinen Strom produzieren können".

Was genau habe ich an dem Satz im Aufmachertexte der "tagesschau" falsch verstanden: "Nach Plänen der Bundesregierung müssen ab 2022 auf jedem Dach Solarzellen installiert werden".

Alles wollen die Behörden

Alles wollen die Behörden einem vorschreiben. Das mag ich nicht an der Sache. Ansonsten ist es durchaus wünschenswert wenn mehr Solardächer gebaut werden würden.
Solarstrom, am besten gepuffert mit Batterien ist genau das was wir brauchen.
Aber ich bin nicht bereit dafür, daß ich für selber finanzierte Anlagen auch noch Steuern bezahlen soll.

Solaranlagen

Gründächer sind heute ziemlich out in den meisten Bereichen- weil die unmittelbare Energieversorgung deutlich wichtiger ist und mit Solartechnik oder Photovoltaik abgedeckt werden muss. Jede Warmluftgewinnung braucht ebenso Strom. Da die breite Kernschicht der grünen Liga nur noch E-Mobilität im Kopf hat, wäre das ebenso daran gedockt, jedem Haus seine eigene Solaranlage zu verpassen. Dass wir künftig wohl eher Wasserstofftechnik nutzen werden, ist für mich klar. Weil die Windkraftanlagen mit ihrem Flächenbedarf auch Schattenseiten haben, indem sie den Naturschutz von Wildvögeln und Flächen begrenzen, ist das ein endliches Feld. Aber Stromgewinnung bei hohem wie ansteigendem Bedarf/Verbrauch ist eine Sache. Die andere sind unsere begrenzten Flächen dafür. Endlich macht die Politik aber Nägel mit Köpfen- dafür aber umso moderater als die Grünen es im harten Kern wollen. Wie teuer alles wird, können wir jetzt schon überall sehen. Spritpreise, Heizkosten etc. Ohne Förderung wird das nix.

@ Täumerhabenverloren 13:17

" Die Grünen kommen mit einem Wahnwitz nach dem Anderen,die 5 Kolonne FFF, Greenpeace, usw. helfen da mächtig. Da muss die Groko nachziehen. Über die Grenzen schauen ist nicht angesagt, denn, wir Deutschen wissen was richtig ist, richtig teuer, richtig einzigartig, richtig kurzfristig gedacht. Hohe Steuern für die Bürger, eine Belastung jagt die Nächste. Weiter so, ich muss hier nicht leben, wenn ich nicht mehr will"

Willkommen im Club.

12:22 von weingasi1: Umweltschutz - Bäume - etc

Sie schreiben:
<< Sehen Sie, aus solchen und ähnlichen Gründen und Betrachtungen ist bei uns alles so unglaublich schwierig. Alle wolllen Umweltschutz, keiner will dafür IRGEND etwas opfern. >>
Im Bebauungsplan waren die Zahl der Straßenbäume und deren Standort vor Baubeginn exakt festgelegt.
Hingegen gab es darin keine Sonderregelungen, die ein Fällen aller Bäume deswegen vorsahen, weil sich einzelne Anwohnern durch die Bäume gestört fühlten.
Man hätte dann eben in diesem Baugebiet nicht bauen dürfen, wenn einem die Straßenbäume stören.
Oder man hätte ggf. bei der Bauplanung die Straßenbäume berücksichtigen müssen. Es gab sogar Grundstücke, vor denen es keine Straßenbäume gab.
Sie schreiben weiter:
<< Aber es gibt h´ja sogar Bürger, die sind gegen die EU, weil diese die Zeitumstellung nicht abschafft >>
Sie können es nicht lassen, solche Anfeindungen zu machen, nicht wahr?
Ich lese in Ihren Kommentaren öfters spitze Bemerkungen gegen von mir geäußerten Ansichten - keine Zeichen

Oje ...

Teurer für den Bauherrn und höhere Strompreise für den Verbraucher (die sind eh schon spitze). Wenn es nicht zum Heulen wäre, könnte man es ins Lächerliche ziehen: "wenigstens in einer Sache wo D spitze ist".

Warum anstatt Vorschriften nicht einfach mal Vorbild und öffentliche Gebäude energetisch sanieren. Von den Schulen fällt der Putz von der Wand, aber dem Verbraucher das Leben mit Vorschriften schwer machen.

Als ob das Bauen nicht schon teuer genug wäre, dann noch diese Schnellschüsse ohne Verstand. Es gibt auch Maßnahmen die nichts kosten und gut für die Umwelt sind (z.B. Bodendecker anstatt Steingärten, erzeugen wenig Abwärme und sind auch pflegeleicht).

Für mich ein zusätzliches Signal dafür, dass nicht nur die Grünen, sondern auch die amtierenden Parteien den Weg der Vorschriften, Verteuerung und Verbote einschlagen ... somit für mich unwählbar.

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Am 04. Juni 2021 um 10:46 von eine_anmerkung.

Am Nasenring durch die Arena ziehen lassen...

Damit dürfte der Traum vom Eigenheim für viele Familien noch ein Stück weiter in weite Ferne rücken und bauen ist jetzt schon in Germany abnormal teuer. Auf der anderen Seite wird immer eine Wohnungsnot beklagt.

So wird es wohl sein...

12:29 von Tada: Straßenbäume in Wohngebieten

<< Ich bin mir sicher, dass wenn man in ein Neubaugebiet zieht man über den Bebauungsplan inklusive Bäume informiert ist. Wozu zieht man denn dahin, wenn es einem nicht passt? >>
Genau das ist auch mein Kritikpunkt. Alles war vorher bekannt und man kann die Bauplanung dann ggf. anpassen.
Ein Wohngebiet mit Straßenbäumen ist einfach viel schöner, vom ökologischen Wert von Bäumen (Sauerstoff ...) abgesehen.
Außerdem ist der Verkaufspreis der Häuser in einem solchen Wohngebiet womöglich etwas höher, als wenn nur kahle Straßen vorhanden sind.

Am 04. Juni 2021 um 10:09 von Margitt.

Zitat: Daher sollten Solardächer nie zum Fällen von Bäumen führen dürfen!

Das gilt dann wohl auch für Windkraftanlagen und dazugehörige Stromtrassen.

13:11 weingasi1

"Wenn sie über eine Eskimonatur verfügen....."

Kleine Anmerkung: als Kinder und Jugendliche haben wir noch mit Eisblumen an den Fenstern geschlafen als Wärmehilfe zum Einschlafen gab's einen im Kohleofen gewärmten Ziegelstein. Schlafzimmer heizen war undenkbar.
Ja ich weiß Kohle etc. aber auf diesem Ofen wurde gekocht, gebacken, heißes Wasser gemacht und gewärmt zur Not auch noch Wäsche getrocknet.
Nur mal überlegen wieviel Energie für all diese Tätigkeiten heute gebraucht wird.

12:15 von Schwachstruller: Niederlande und Solaranlagen

Beispiel Niederlande
Mit einer Regelung wie in den Niederlanden hätte ich schon längst eine Anlage auf dem Dach und sogar auf jegliche zusätzliche Förderung verzichtet.
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Ja, diese Regelung in den Niederlanden würde auch hier die Solarenergie sehr fördern.
Doch offenbar bewegt sich Hr. Altmaier nicht, um dies zu ermöglichen.

Ich würde vermutlich auch noch nachträglich ein Solardach auf meinem Haus Installieren lassen.

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Am 04. Juni 2021 um 11:37 von glogos

Klimawahnsinn...
Der Klimairrsinn hat dieses Land und die Parteien fest im Griff. Kopfschüttel.

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Da haben Sie mit ihren Kommentar leider gar nicht so Unrecht...

13:13 von th711

<< Eine Vorschrift zum Bauen von Solardächern katapultiert die Kosten in die Höhe. Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein. >>
Die Kosten bekommt man durch den kostenlosen Solarstrom doch wieder rein.
Außerdem sind Solaranlagen viel billiger geworden als früher.

@zuschauer49 11:54

Warum sollte Dächer mit Firsten in Nord-Süd-Richtung verboten werden. Mit "Vektor" kann man sich doch schnell ableiten dass, wenn die Sonne im Süden steht, das ganze gleichbedeutend mit einem Flachdach ist. Und sich morgens und nachmittags höhere Sonnenstände bezogen auf die Flächennormale ergeben. Also optimal das Ganze!!

Wer soll das bezahlen

ständig neue Auflagen, die das Bauen verteuern, und gleichzeitig den Vermietern anlasten, dass die Mieten zu hoch sind. Man sollte endlich eingestehen, dass die Regenerativen allenfalls ein teures Add-on sind, dass es aber nicht ohne Kohle oder Kernkraft geht. Hoffentlich merken genug Bürger noch vor den Wahlen welche Kosten durch das Klimagetue auf sie zukommen. Wir können uns hier in Deutschland freiwillig alle ins Grab legen, das Weltklima merk es nicht einmal

eine_anmerkung 11:17

""Hundertausende Jobs hat die AfD auf dem Gewissen. Diese sind heute in China."<<

"Können Sie uns das bitte mal genauer erklären? (Anmerkung: eine Partei die nicht in Regierungsverantwortung ist)."

AfD-Mitläufer haben sich in der Vergangenheit öffentlich und getarnt in Bürgerinitiativen gegen Maßnahmen zum Klimaschutz geäußert und gegen demokratische Politiker aus allen demokratischen Partei gehetzt.

Es gehört sozusagen zum Standardrepertoire gegen Windkraft, Photovoltaik, "Green New Deal" oder saubere Luft Wühlarbeit zu betreiben in Onlineforen oder eben getarnt in Bürgerinitiativen o. Bürgerversammlungen.

Als es bei uns vor Ort um die Südlink-Stromtrasse in einer Bürgerversammlung ging, wurde von zwei Teilnehmern völlig sachfremd mit Themen aus anderen Poltikbereichen gegen CDU, SPD & Grüne gehetzt. Zur Rede gestellt, verweigerten beide die Bestätigung, dass sie AfD-Leute waren.

Nur zwei Tage später wurde einer entlarvt, da er bei der Kommunalwahl auf der AfD-Liste war.

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Am 04. Juni 2021 um 12:22 von bolligru
11:12 von Ch_F
"Entlastung der Bürger "
Genau deshalb haben wir auch die niedrigsten Strompreise in Europa- oder habe ich da etwas falsch verstanden?

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Dann warten sie erst mal ab wie sich die Energiepreise in den nächsten Jahren entwickeln werden... Und das bei steigenden Energiebedarf !

@Vaddern um 12:45

> steuerlich enorme Nachteile<

Stromhandel ist steuerlich sogar Günstiger als Vermietung.

@Am 04. Juni 2021 um 15:15 von BjörN S. Afdodel

Zitat: "AfD-Mitläufer haben sich in der Vergangenheit öffentlich und getarnt in Bürgerinitiativen gegen Maßnahmen zum Klimaschutz geäußert und gegen demokratische Politiker aus allen demokratischen Partei gehetzt."

Neeeeiiiinnn!

Die haben "gehetzte"? Die tun "hasssagen"?

Was hat denn konkret wer zu welchem Thema gesagt ... Pardon ... "gehetzt"?

Sicherlich konnten Sie überzeugende Sachargumente (welche?) anführen, mit welchen Sie oder man diese schlimmen "Hetzer" widerlegen und damit entlarven konnte, richtig?

Ich bin ganz Ohr!

Es ist doch ok, dass wir uns..

... um alternative Energien kümmern müssen. Fossile Brennstoffe werden über kurz oder lang zum Anachronismus erhoben werden. Der Ausstieg aus der Atomenergie - für mich nicht nachbollziehbar - ist ja in DE offensichtlich alternativlos. Zwischenzeitlich halte ich das, was aktuell in DE passiert bezüglich Umweltschutz und Öko für reinen Populismus. Getrieben von fff und Grünen, werden Gebote, Verbote und sonstiger Schnickschnack erlassen, nur um Pöstchen zu sichern und gut dazustehen. Um uns herum werden von den Bösen neue AKW's gebaut, neue Kohlekraftwerke gebaut. Offensichtlich sind alle unsere Nachbarn dumm und nur wir haben die Öko Wahrheit mit dem Löffel ge... ssen. Ob das alles für Otto Normalverbraucher finanzierbar ist, interessiert wohl niemanden. Vielleicht sollte man / frau sich überlegen, was man / frau dagegen tun kann, dass Rentner nach 45 Jahren Arbeit keine Pfandflaschen mehr sammeln müssen. Bringt garantiert auch Wählerstimmen.

11:03 von gman: Solar und viel "Grün" in Wohngebieten

Ich denke, dass man umso mehr Bäume pflanzen sollte, wenn in einem Wohngebiet viele Solardächer sind - aber auch wenn es keine gibt, weil der Nutzen von Bäumen für das Klima unbestritten ist.
Hinzu kommt, dass ein Wohngebiet attraktiver wird, je mehr Bäume es dort gibt (aus meiner Sicht).

Möglich wäre es schon, viele Bäume vorzusehen, erst Recht, wenn man Baugebiete so plant, dass z. B. an der Straße und im restlichen Baugebiet viele Baumpflanzungen vorgeschrieben werden.

Nur: Viele Hausbesitzer wollen nichts mit dem Laub, das die Bäume abwerfen, zu tun haben oder wie ich es erlebt habe, fürchten den Schatten der Bäume auf den Solardächern.
Das sehe ich als ein großes Problem an.

Ich bin kein Experte für Solarstrom.
Ich weiß nur, dass die Kosten für Solaranlagen sehr viel niedriger sind, als sie es vor rd. 20 Jahren mal waren.
Von daher halte ich es für möglich, dass sich der Solarstrom auch "rechnet", so dass die Bezuschussung nicht unbedingt zwingend ist.

Dieses Gesetz ist nur die halbe Arbeit

Wohin mit dem Strom, wenn in einem Neubaugebiet Nachmittags die Sonne scheint und keiner zuhause ist? Wir haben ja in Deutschland keinen Zweirichtungszähler. Also zahlt man Abends 30 ct fürs Fernsehen, Licht etc. und muss tagsüber seinen Strom für zwei ct. verschenken. Wenn die Regierung die Häuslebauer zur Solaranlage zwingt (was grundsätzlich zu begrüßen ist), dann muss aber auch eine wirtschaftliche Lösung zum vermarkten des Überschusses her.
Da haben unsere handelnden Politiker mal wieder ihre Aktivitäten nicht bis zum Ende durchgedacht. Einfach mal schnell etwas beschließen das gut klingt und ein paar Wählerstimmen bringen könnte.

Am 04. Juni 2021 um 15:06 von jukep

13:11 weingasi1

"Wenn sie über eine Eskimonatur verfügen....."

Kleine Anmerkung: als Kinder und Jugendliche haben wir noch mit Eisblumen an den Fenstern geschlafen als Wärmehilfe zum Einschlafen gab's einen im Kohleofen gewärmten Ziegelstein. Schlafzimmer heizen war undenkbar.
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Kann ich mich auch noch ganz dunkel erinnern bei Oma u. Opa im Westerwald. Da war es aber nur in den Schlafzimmern (eis-)kalt. In den anderen Räumen sorgten eben Kohleherd, soll ja aber auch nicht mehr, Badeofen im Bad (mit Holz) konnten dann halt nicht alle hintereinander baden und Kamin in den Wohnräumen. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass die Räume (ausser z. schlafen ) kalt waren, wie der Forist "logig" schreibt, und 12° ist kalt. Das hat mit Wohlfühltemperatur aber nichts mehr zu tun. Es sei denn, man ist ein Pinguin.

@ Am 04. Juni 2021 um 15:12

@ Am 04. Juni 2021 um 15:12 von Margitt.
13:13 von th711
<>
„Die Kosten bekommt man durch den kostenlosen Solarstrom doch wieder rein.
Außerdem sind Solaranlagen viel billiger geworden als früher“

Sehr geehrte Margitt.
Solarstrom ist das Gegenteil von kostenlos.
Für jede kWh die Sie selber verbrauchen sind 7ct EGG Zulage als Steuer fällig!!
Immerhin für selbst erzeugten und selbst genutzten Strom!
Dann kostet die Anlage Zählermiete, einen für die Abnahme einer für die Abgabe von Strom.
Und die Anlage kostet auch noch Geld, was sie erst wieder verdienen muss. Also nur die Sonne scheint für uns alle kostenlos. Die Wandlung in Strom kostet echtes Geld.

@sisyphos3 12:58

Dann rechnen Sie's doch mal vor mit der Wärmepumpe bevor Sie da was behaupten. Ansatz genügt.

10:06 von werner1955

>>Im Sept. wählen die demokratischen Bürger hoffentlich ein eigen und Selbstverantwortung Sofortprogramms 2022.
Weniger Abgaben und Ausbeutung,<<

Toll, viel weniger "Abgaben und Ausbeutung" aber bitte mit viel mehr Leistungen des Staates wie mehr Kankenhäuser, Kitas, usw.

>>mehr persönliche Freiheiten und kein politisches und ideologisches Bevormundungen.<<

Ganz viele Länder mit mehr persönlichen Freiheiten werden Sie nicht finden. (Ich weiß unsere persönlichen Freiheiten wurden seit Corona vollständig und grundgesetzwidrig eingestampft.)
Und ideologische Bevormundungen gibt es bei uns nicht. Sie können Ihre Meinung äußern ohne dass Ihnen ein persönlicher Nachteil entsteht. Sie können sich in jeder beliebigen politischen Partei engagieren, selbst wenn diese nicht in allen Dingen mit dem Grundgesetz konform geht.

Auf Kommentar antworten...

Am 04. Juni 2021 um 15:13 von kinglouis

Wer soll das bezahlen,
ständig neue Auflagen, die das Bauen verteuern, und gleichzeitig den Vermietern anlasten, dass die Mieten zu hoch sind. Man sollte endlich eingestehen, dass die Regenerativen allenfalls ein teures Add-on sind, dass es aber nicht ohne Kohle oder Kernkraft geht. Hoffentlich merken genug Bürger noch vor den Wahlen welche Kosten durch das Klimagetue auf sie zukommen. 

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100 % Zustimmung !

Solarzellen auf dem Dach

nach meiner Meinung nach zeigt dieser Beschluss nur eins klar auf, einmal mehr eine Politik gegen den Willen des Bürgers /Souverän durch die Regierung betrieben. bzw. wird der Bürger nicht mitgenommen und dann wundern sich diese Politiker das unsere Gesellschaft immer mehr gespalten wird bzw. ist.

Am 04. Juni 2021 um 15:26 von Opa Klaus

. Der Ausstieg aus der Atomenergie - für mich nicht nachbollziehbar - ist ja in DE offensichtlich alternativlos. Zwischenzeitlich halte ich das, was aktuell in DE passiert bezüglich Umweltschutz und Öko für reinen Populismus. Getrieben von fff und Grünen, werden Gebote, Verbote und sonstiger Schnickschnack erlassen, nur um Pöstchen zu sichern und gut dazustehen. Um uns herum werden von den Bösen neue AKW's gebaut, neue Kohlekraftwerke gebaut. Offensichtlich sind alle uns. Der Ausstieg aus der Atomenergie - für mich nicht nachbollziehbar - ist ja in DE offensichtlich alternativlos. Zwischenzeitlich halte ich das, was aktuell in DE passiert bezüglich Umweltschutz und Öko für reinen Populismus. Getrieben von fff und Grünen, werden Gebote, Verbote und sonstiger Schnickschnack erlassen, nur um Pöstchen zu sichern und gut dazustehen.
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Fürwahr ! Dem habe ich nichts hinzuzufügen ! Wie immer, sehr pointiert, Opa Klaus.

Eine Vorschrift zur Belegung

Eine Vorschrift zur Belegung neuer Dächer mit Solarpanels lässt sich kaum erfüllen.
Ich wollte bei unserem Großhändler ein paar Panels nachordern, da hieß es aber „Ausverkauft“ und ich musste sechs Wochen auf die Lieferung warten.
Jetzt liegen die Panels hier rum weil es mir einfach zu heiß ist aufs Dach zu gehen.

Eine Vorschrift könnte man mangels lieferbaren Panels erst gar nicht erfüllen, oder die werden so teuer daß es sich nicht lohnt. Eine kWh Panel sollte nicht mehr als 0,3€ kosten, sonst hat man teuer gekauft.

15:29 von BitteHirnEinschalten

unsere nachbarn lachen sich doch jetzt schon schlapp über die unfähigkeit der merkelregierungnen. wenn wind und sonne blasen, verschenken wir unsern strom an holländer und andere. wenn es windstill und dunkel ist, kaufen wir den franzosen den fessenheim strom und den tschechen den dreckigen kohlestrom für teures geld ab. aber das ist alternativlos in deutscheland

@Breiterbart-Prawda-Bote-eine_anmerkung-Werner1955

Mit Mehrfach-Online-Identitäten durch eine oder zwei AfD-Metapolitik-Kämpfer wird nicht inhaltlich kommuniziert ... einige andere Ihrer bestehenden Forennamen habe ich aus Platzgründen weggelassen.

Das Argumentieren und Entlarven der menschenfeindlichen Strategien geht erst weiter, wenn Sie sich hier im Forum auf eine Online-Identität beschränken.

Dann kann beispw. auf so lächerliche Scheinargumente wie der Beiden aus unserer Bürgerversammlung eingegangen werden, dass Atomkraft doch so menschenfreundlich ist und völlig ungefährlich sei, die Klimaerwärmung doch Spaß macht, weil die Sommer so schön mollig würden und ein bisschen Stickstoff noch niemand geschadet hat.

Die beiden AfDler wurden vom Saalmikro weggelacht. Der Stimmenanteil ihres Vereins war bei der nächsten Kommunalwahl nur noch ein Drittel.

15:06 von falsa demonstratio: Baumfällungen

<< Zitat: "Daher sollten Solardächer nie zum Fällen von Bäumen führen dürfen!"

Das gilt dann wohl auch für Windkraftanlagen und dazugehörige Stromtrassen. >>

Bäume müssen manchmal gefällt werden. Dafür werden dann andernorts Neupflanzungen vorgenommen und ein Ausgleich ist -einigermaßen- geschaffen.
Im Außenbereich ist das so machbar.

In einem Wohngebiet funktioniert dies aber nicht ganz so:
Wenn man Bäume zur Verschönerung oder zur Klimaverbesserung dort einsetzt, nutzt es wenig, dass bei Baumfällungen andernorts womöglich Neupflanzungen erfolgen.
Da Bäume wichtig für das Klima sind, sollte es m. E. sogar Zuschüsse für Baumpflanzungen für Grundstücksbesitzer geben, um einen Anreiz zu schaffen und/oder Strafen, wenn ein Baum ohne trifftigen Grund entfernt wird.
Allerdings sollten die Kommunen dabei auch angehalten sein, Bäume nicht unnötig zu fällen ...
Manchmal scheint dies bei den Kommunen nicht sehr beachtet zu werden.

Am 04. Juni 2021 um 13:02 von Vaddern

Zitat: Ich möchte eine Regierung, die fundiert in Ruhe solche Vorgaben macht und nicht als Getriebene schnell etwas abwirft.

Sie sollten den TS-Artikel nochmals in aller Ruhe lesen.

Die Bundesregierung macht keine Vorgaben. Sie wird ein Programm beschließen, das dann in den Bundestag kommen wird. Dort und in der Gesellschaft wird es breit diskutiert werden. Auf der Seite des Bundstages habe ich folgende gefunden: << In der Regel gilt das, was der frühere Bundesverteidigungsminister und Fraktionsvorsitzende der SPD, Dr. Peter Struck, einmal als „erstes Strucksches Gesetz“ bezeichnete: „Kein Gesetz kommt aus dem Parlament so heraus, wie es eingebracht worden ist.“ >>

Ich rate dazu, als Forist das zu beherzigen, was man selbst der Bundesregierung rät: Fundiert in Ruhe posten und nicht als Getriebener schnell etwas abwerfen.

15:12 von Der freundliche... re 11:37 von glogos

>>Klimawahnsinn...
Der Klimairrsinn hat dieses Land und die Parteien fest im Griff. Kopfschüttel.

###

Da haben Sie mit ihren Kommentar leider gar nicht so Unrecht...<<

Sie haben recht der Klimairrsinn hat viele Menschen und die meisten Parteien im Griff, die nicht begreifen, dass es bei der von Menschen verursachten Klimaerwärmung, schon 5 nach 12 ist.
Und verantwortlich für diesen Klimairrsinn sind wir alle, die in den letzten Jahrzehnten so hemmungslos foosile Rohstoffe verbrannt haben.

Keine gute Idee

Mein erster Kommentar wurde schon gelöscht. Da ich der Tagesschau mal keine Zensur vorwerfen will, gehe ich mal davon aus, dass externe Links nicht erlaubt sind. Dann an dieser Stelle leider ohne Quellen:

Die Pflicht halte ich für sehr fraglich, da sowohl der Nutzen für die Umwelt umstritten ist, u.A. aufgrund des Mülls der übrig bleibt. Und aus gesundheitlichen Gründen, da Solarzellen sehr hohen EMF produzieren. Googlet beides gerne mal selber und macht euch eure eigene Meinung dazu. In jedem Fall ist eine Pflicht nicht empfehlenswert.

15:33 von th711: Kosten Solarstrom in D

Wie ist das denn in den Niederlanden?
Denn dieses Modell der Niederlande soll doch dem unseren Modell so weit überlegen sein?!

Ich weiß, dass dort die Zähler rückwärts laufen, wenn die Sonne scheint und Strom produziert wird.
Zählermiete gibt es in den Niederlanden dann wohl nicht...
Nur mal angenommen, das Modell der Niederlande ist insgesamt viel preiswerter:
Was hindert uns daran, es auch in D einzuführen - erst Recht, wenn auf jedes neue Haus eine Solaranlage soll?

Zu spät

Jetzt rächt sich, dass Frau Merkel 2007 zwar die Gletscher in Grönland besuchte, aber ansonsten so gut wie nix in Sachen Klimapolitik gemacht hat.
Der Standard EH 40 hat es in sich, da ist eine Menge schon bei der Planung zu berücksichtigen, denn die Gebäudehülle muss luftdicht sein, und es wird überall gedämmt, auch die Bodenplatte.
Die Energieversorgung erfolgt rein regenerativ.
Meine Einschätzung: da wird jetzt ein Flaschenhals entstehen, der das Bauen verlangsamt und verteuert.

15:32 weingasi1

"Schön, dass sie sich auch noch erinnern können....."

Mein Beitrag habe ich mit einem Schmunzeln geschrieben und diese Lebensweise war der Not geschuldet.
Heute geht man als Wohlstandsbürger für viel Geld mal in eine Hütte um dieses Gefühl der "Armut" für 1 Woche zu genießen.

Ganz unabhängig davon muss man zugeben, dass unser Energieverbrauch horrent ist (fast schon pervers). Nicht auszudenken wenn jeder Mensch auf der Welt so viel Energie verbrauchen würde wie die "westliche" Welt.

Der Anreiz zur Selbstversorgung

liegt in der Unahängigkeit von einer neoliberalen Wirtschaftsordnung, von daher würde ich nur ohne "anreizende Subventionen" und den damit einhergehenden Knebelverträgen derartiges angehen,Baugenehmigung einholen, Durchführung und periodisch kontrollieren ob der Abnahmepreis passt, wer nicht genug zahlt braucht nichts, was ich unabhängig selbst produziere kann ich auch nach eigenem Gusto verwenden, oder gibt es mittlerweile eine Pflicht einzuspeisen?

@ Zuschauer49, um 13:17

re 11:55 von harry_up

Ja, wenn Sie's wörtlich nehmen...

Doch ich glaube keine Sekunde daran, dass es so kommen wird; deshalb kann ich mich über eine derartige Ankündigung auch keinen Augenblick aufregen, das sind Planungen, und wenn Altmaier plant... :-)

Aber das Solaranlagen-Baugenehmigungs-Hickhack der letzten Jahre hat auch mich bislang davon abgehalten, eine solche Anlage zu installieren. Obwohl Dachneigung und -ausrichtung optimal sind.
Mein Nachbar war mir ein warnendes Beispiel.

Ich habe mich bis heute...

... noch nicht in die technische Konstruktion eines Solarpaneels eingearbeitet. Welche Materialien werden hierfür benötigt, wie und wo werden diese gewonnen, wie lange ist die Lebensdauer und wie werden diese entsorgt? Bitte nicht falsch verstehen, ich finde die Energiegewinnung aus Solarenergie eine tolle Sache. Allerdings vermisse ich eine objektive Bewertung. Bei Lithiumbatterien für e-Mobiltät wird dies ja auch zu recht thematisiert. Wir sprechen hier von Millionen Solarpaneels.

...

@ Am 04. Juni 2021 um 15:50

@ Am 04. Juni 2021 um 15:50 von markus144
Keine gute Idee

Bitte, Herr 144, was sollen dann das für elektrische Felder sein, die bei GLEICHstrom auftreten sollen??

Bitte betreiben Sie hier doch keine Gerüchteküche nur um Foristen zu verängstigen. Es würde doch reichen mit belastbaren Tatsachen aufzuwarten.

Was soll dieser Zwang wieder

Was soll dieser Zwang wieder bedeuten?
Geschätzt schauen die Hälfte der neu zu bauenden Häuser schlicht in die falsche Richtung oder sind verschattet, von was auch immer. Andere Häuser, Bäume, irgendetwas.
Man kann also gar nicht pauschal beschließen.

@Am 04. Juni 2021 um 15:39 von BjörN S. Afdodel

Zitat: "Dann kann beispw. auf so lächerliche Scheinargumente wie der Beiden aus unserer Bürgerversammlung eingegangen werden, dass Atomkraft doch so menschenfreundlich ist und völlig ungefährlich sei, die Klimaerwärmung doch Spaß macht, weil die Sommer so schön mollig würden und ein bisschen Stickstoff noch niemand geschadet hat."

Scheint mir jetzt ein wenig verzerrt wiedergegeben.

Kann mir nicht vorstellen, dass jemand behauptet, dass
- die AKraft völlig ungefährlich sei
- Klimaerwärmung doll Spaß mache

Die Bemerkung hinsichtlich Stickstoff kann ich mir nur so erklären, dass der Kollege auf die grotesk niedrigen NOx-Werte, die durch die EU im Außenbereich (40 Mikrogramm/mhoch3) rekurriert hat, die man bekanntlich erreicht hat, wenn man zu Hause eine Kerze anzündet.

Zitat: "Die beiden AfDler wurden vom Saalmikro weggelacht"

Puuuh. Gerade noch einmal Glück gehabt.
Gerade noch einmal das Vierte Reich verhindern. Sie sind ein Held!!

und die Fassaden??

... bitte die Fassaden nicht vergessen. Zu jedem neuen Wohngebiet/Bebauungsplan sollte ein zwingender weise ein Gutachten gehören in dem geklärt wird wo Energiegewinnung auf Dächern sinnvoll ist und wo Anlagen an Fassaden Sinn machen.
.
Dann gehörte natürlich noch eine vernünftige Strategie dazu wie man den gewonnenen Strom nutzen kann. Von Power to Gas bis zu vernünftigen Einspeisevergütungen gehört da einiges geregelt.

Bundesregierung erwägt Pflicht...

Sollen wir nicht von der Bundesregierung auch noch eine Pflicht für entsprechende BAuformen udn Grundstücke verlangen, ansonsten wäre das ja nur wieder halber Kram.... Man hat es nur noch mit Blindgängern zu tun.
Die sollen zusehen, das sie mit Ihrem Fusionsreaktor zu Potte kommen und besser noch gleich zwei oder drei neue anfangen, bevor sie wissen ob das Konzept überhaupt klappt, dann haben sie Groschengrab, Beschäftigungsinitiative und Technologieführerschaft in einem initiiert.

@ Am 04. Juni 2021 um 15:53

@ Am 04. Juni 2021 um 15:53 von Margitt.
15:33 von th711: Kosten Solarstrom in D
„Wie ist das denn in den Niederlanden?
Denn dieses Modell der Niederlande soll doch dem unseren Modell so weit überlegen sein?!

Ich weiß, dass dort die Zähler rückwärts laufen, wenn die Sonne scheint und Strom produziert wird.
Zählermiete gibt es in den Niederlanden dann wohl nicht...
Nur mal angenommen, das Modell der Niederlande ist insgesamt viel preiswerter:
Was hindert uns daran, es auch in D einzuführen - erst Recht, wenn auf jedes neue Haus eine Solaranlage soll“

Sehr geehrte Margitt,
wir sind hier in Deutschland, das hindert uns holländisches einzuführen.
Rückwärts laufende Zähler sind bei uns verboten, weil sonst für eingespeisten Strom genau so viel bezahlt würde wie für abgenommenen.
Da sind aber die Kostenanteile klar definiert. Diverse Steuern und Abgaben zahlt man doch nicht zurück!!
Leider funktioniert das so also nicht. Wir hier machen alles kompliziert und damit richtig. Ganz sicher.

Ein klaren Nein zur

Ein klaren Nein zur Pflicht!

Ich denke, es muss dem Einzelnen überlassen bleiben, welche Energiequelle er nutzen will.
Zunächst muss der Staat erst einmal seine Hausaufgaben machen, bevor er den einzelnen Bürger verpflichtet.

Solar ist ohnehin nicht der alleinige Schlüssel zur Energiewende. Ein Gesamtkonzept muss her.

Rene

Die Umsetzung erfolgt zwar etwas spät aber wenigstens noch rechtzeitig. Da ist wohl irgendwas in Berlin vorgefallen, normalerweise werden keine Gesetze so schnell beschlossen. Es wundert mich etwas das zu diesem Gesetzesvorhaben keine Informationen vorher dem Springerhaus zugespielt wurden. Normalerweise gibt es doch immer irgendjemand der etwas weitergibt. Aber geschenkt, ich finde dieses Gesetz gut und es wurde höchste Eisenbahn dafür.

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