Bundesregierung erwägt Pflicht für Solardächer

04. Juni 2021 - 09:47 Uhr

Die Bundesregierung diskutiert darüber, die Standards für Neubauten deutlich zu verschärfen. Einem Plan aus dem Finanzministerium zufolge geht es dabei auch um eine Pflicht zur Installation von Solarzellen auf jedem Dach.

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Kommentare

Die Groko macht jetzt schnell einen auf Grüne...

... Muss die Groko auch. Die Grünen machen derzeit in den Umfragen das Rennen.
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und die Bundestagswahl steht an.

Der EuGH hat der Bundesregierung mit einem entsprechenden Urteil eine Rüge zur Klimapolitik um die Ohren gehauen.
Das kommt bei der Wählerschaft derzeit nicht an.

Die Bundesregierung vergisst leider, dass nur Solarstromgewinnung auf den Dächern von Neubauten nicht die Gesamtlösung darstellt.

Die gewonnene Energie muss überall in D zur Verfügung stehen.

Dazu wird ein gesondertes fertig gestelltes Energienetz und eine dezentrale/örtliche organisierte Energieverteilung benötigt.
Hier hat die Bundesregierung nichts vorzuweisen. Hier wird wieder das Unvermögen der Bundesregierung mehr als deutlich.

Klimaschutz-Sofortprogramms 2022

Im Sept. wählen die demokratischen Bürger hoffentlich ein eigen und Selbstverantwortung Sofortprogramms 2022.
Weniger Abgaben und Ausbeutung, mehr persönliche Freiheiten und kein politisches und ideologisches Bevormundungen.

Solardächer nur, wenn die Bäume vor den Dächern stehen bleiben!

Im lt Bebauungsplan ökologisch mit viel "Grün" geplanten Neubaugebiet, in dem ich wohne, war es vor Jahren so, dass sich wenige Anwohner durch die Straßenbäume vor ihrem Haus beeinträchtigt fühlten - teils weil die Baumwurzeln die Grundstücksumrandung etwas anhoben u. teils aber auch, weil die Bäume Schatten auf das Solardach einiger Anwohner werfen werden, wenn sie größer geworden sind.

Kurzerhand hat der Ortschaftsrat ohne Anhörung aller Anwohner beschlossen, dass alle Straßenbäume in diesem Neubaugebiet in einer "über-Nacht-Aktion" gefällt wurden.
Ich habe leider erst davon erfahren, als die Bäume bereits gefällt waren.

Ich machte mich danach unbeliebt, als ich einen Widerspruch erhob. Es wurden dann 3 Ersatzbäume gepflanzt, aber die gefällten ca. 15 Bäume wurden nie ersetzt, trotzdem im Bebauungsplan diese vorgeschrieben sind.
Der Charakter des Wohngebiets ist ohne die Bäume alles andere als "Ökologisch" mehr.

Daher sollten Solardächer nie zum Fällen von Bäumen führen dürfen!

Überfällig

Eigentlich hätte dieses Gesetz zwischen 2005 und 2010 kommen müssen, den damals war schon die Rentabilitätsschwelle überschritten.
Aber damals hat man ja den Ausbau der Erneuerbaren lieber gebremst als zu fördern.

>"lächerlich, eine Solardachpflicht einzuführen, ohne endlich den Verkauf des produzierten Stromes an die Bewohner des Hauses zu erlauben".<

Ist sachlich Falsch. Der Verkauf des "selbsterzeugten" Stromes ist legal möglich.
Es git nur keine Abnahmepflicht durch Mieter.
Da muss man schon Anreize setzen.

Pflicht für Solardächer

Es gibt noch so viele ungenutzte Dachflächen in sehr günstigen Lagen.
Hier sollten aber auch die Energieversorger in die Pflicht genommen werden, ihren Stromkunden ein vernünftiges Angebot zur Nutzung dieser Flächen zu unterbreiten.
Dies allein - trotz staatlicher Bezuschussung - auf die "Häuslebauer" abzuwälzen, empfinde ich als Zumutung.

An vielen Standorten unverhältnismäßig unwirtschaftlich

Das flache Berlin, viel Licht, hohe Mieten, Flachdächer oder einfach eingehängte rote Ziegel auf dem Dach: Das sehen die praxisfremden Politiker, denen so eine Regelung einfällt.

Mosel und Mittelrhein, die Flusstäler schon eng und gerade im Winter oft mit wenig Licht, in den Bachtälern teilweise monatelang keine Sonne, wenig indirektes Licht. Die Dächer mit Schiefer gedeckt, die den Bau einer Solaranlage nochmal deutlich teurer machen. Die Mieten noch erträglich, also nicht so irrsinnig hoch, dass man locker die Investition stemmen könnte. Das ist auch Realität. Viele Standorte hier sind für Solaranlagen einfach unbrauchbar.

Aber dann mal locker flockig alles über einen Kamm scheren. Wohnen teurer machen. Einfach per Dekret. Ich sehe mich bestätigt: Die Bürger sind während der Corona-Epidemie so schön gesprungen, wenn die Politik "Hüpf!" gesagt hat. Da kann man schonmal auf den Geschmack kommen und mit Zwingen, Verbieten und Gängeln einfach weiter machen.

Grundsätzlich halte ich das...

tatsächlich für den richtigen Ansatz: Verbrauch verringern und autonome Versorgung ermöglichen (entlastet auch die Netze, die unter der E-Mobilität noch ganz schön in's schwitzen kommen werden). Nur: die autonome Versorgung muss tatsächlich einfacher und unbürokratischer werden, aktuell sind Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung etc. extrem kompliziert im Betrieb, was die Verwaltung betrifft.

Wenn man einfach auf Einspeisevergütungen verzichten könnte und sich damit die komplizierte Anmeldung und Abrechnung sparen kann, könnte auch dies ein Anreiz sein, sich selbst zu versorgen.

hehre Ziele

Es ist nett, dass die Solartechnik nun in den Vordergrund rückt. Es ist auch eine höchst effektive und saubere Alternative. Allerdings muss man sich doch fragen, weshalb unsere Gesetzgebung die Inbetriebnahme und das Betreiben dieser Anlagen seit Jahren steuerrechtlich so kompliziert macht, dass viele dadurch abgeschreckt wurden, sich solch eine Anlage anzuschaffen. Ein Hoch auf die Steuerberater-Lobby! Wenn es den Gesetzgebern tatsächlich um die Umwelt ginge, wäre es effektiver und zielführender gewesen, das Anschaffen und Betreiben der Anlagen komplett aus der Steuer rauszuhalten und sie stattdessen einfach mit einem kleinen Betrag bei der Anschaffung und geringeren Verbrauchskosten zu fördern. Dann wäre mit Sicherheit auch kein Zwang nötig, denn das würde Solaranlagen von allein so attraktiv machen, dass sie bestimmt ganz von selbst auf den meisten Dächern Einzug hielten.

Super!

Na endlich sollen die riesige Menge an Dachflächen zum Ausbau der erneuerbaren, natürlichen Energie verwendet werden. Das ist 1A! So sollte es weitergehen: Elektrische Energie sparen und aus der Strahlung der Sonne gewinnen! Das ist für uns Menschen und die uns umgebene Natur wertvoll.

Grüße, Kurt

10:06 von 0_Panik: Man wählt besser das Original ...

Sie schreiben:
"Die Groko macht jetzt schnell einen auf Grüne...
Muss die Groko auch. Die Grünen machen derzeit in den Umfragen das Rennen.
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und die Bundestagswahl steht an ...
Die Bundesregierung vergisst leider, dass nur Solarstromgewinnung auf den Dächern von Neubauten nicht die Gesamtlösung darstellt."
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Es werden "Halbherzigkeiten" werden, wenn jetzt erst (wieso echt früher), also kurz vor den Wahlen von einer bisher klimafeindlichen Regierung ein bißchen "rumgefummelt" wird, um den weniger kritischen Wählern etwas vorzugaukeln.

Wem es ernst damit ist, dass dieser Planet noch für die nächsten Generationen bewohnbar bleibt, der sollte lieber das "Original" wählen, also Parteien, die ein bißchen mehr tun wollen, als "rumfummeln".

10:09 von Margitt.

Daher sollten Solardächer nie zum Fällen von Bäumen führen dürfen!
.
Wasch mich, aber mach mich nicht nass !
Man sollte schon wissen was man will,
Solarstrom, der eben Licht voraussetzt
oder Bäume die das Ganze beschatten

Ich denke es gibt genug Möglichkeiten für ne Fotovoltaikanlage, die kein Baumfällen voraussetzt

Solardächer gern mit dem in den Niederlanden angewendetem System

In einer Magazin-Sendung (Frontal21 ?) kam vor Monaten ein Bericht darüber, dass die Einspeisung des auf Solardächern gewonnenen Stromes in den Niederlanden ganz einfach und wenig kostenintensiv erfolgt.
Dort gehen die Stromzähler dann rückwärts, wenn die Sonne scheint und das Solardach Strom produziert.

Bei uns ist das viel komplizierter und kostenintensiver. Wie es genau ist, kann ich nicht sagen. Ich meine, dass bei uns noch weitere Zähler installiert werden müssen und eine teurere Technik dann die Rentabilität des Solardaches zunichte macht.
Aber Minister Altmaier, der das ändern könnte, hat sich dazu überhaupt nicht "bewegt". Dem scheint das egal zu sein.
So zumindest wurde es im Bericht dargestellt.

Und gerade so eine Partei mit einem solchen Minister macht plötzlich auf "Grün".
... dass ich nicht lache.

Gute, dass es veröffentlicht wird

Zu der Solardachpflicht kommt z. B. auch noch die zusätzliche CO2-Steuer oder die hohe Subventionierung der Batterieautos, die der einfache Bürger und Steuerzahler für die rot-grünen Ideologien bezahlen soll.

Immerhin erfahren wir in diesem Portal darüber, denn es wird immer gerne unter den Teppich gekehrt.

Am Nasenring durch die Arena ziehen lassen...

Mein Gott was muss die Angst vor den Grünen den Regierungsparteien im Nacken sitzen? Damit dürfte der Traum vom Eigenheim für viele Familien noch ein Stück weiter in weite Ferne rücken und bauen ist jetzt schon in Germany abnormal teuer. Auf der anderen Seite wird immer eine Wohnungsnot beklagt.

Einspeisevergütungen verzichten?

RenamedUser @
Nicht jeder kann seinen Strom spericher oder Nutzen wenn gerade die sonne scheint.

Einfachen "zwei Richtungs" Zähler zu Pflicht machen ohne Antrag und Gebühren. Dann kann jeder selbst aktiv werden.

„Bundesregierung plant Pflicht für Solardächer“

„Pflicht“?

Warum nicht einfach den Bürgern die „Möglichkeit“ geben, sich für die vernünftigste Lösung zu entscheiden? Die haben schließlich mindestens ebensoviel Interesse an einem lebenswerten ökologischen und gesellschaftlichen Umfeld wie ihre Regierungsverantwortlichen. Und weniger intelligent als die sind sie auch nicht. Ganz im Gegenteil: Allein schon deshalb, weil sie rein zahlenmäßig „mehr“ sind, vereinen sie auch mehr Aspekte und (vernünftige) Lösungsansätze auf sich. Die müssten nur zum Tragen kommen bzw. sich durchsetzen können.

Was weitaus zielführender sein dürfte, als die Ausarbeitung von zahllosen Plänen (mit ebensovielen „Unbekannten“) durch alle Parteien. Über die dann meist so lange gestritten wird, bis die Datenbasis auf denen sie bzw. die Parameter der Berechnungen, auf denen sie beruhen von der Realität (der ökologischen bzw. physischen wie der gesellschaftlichen) längst überholt bzw. „über den Haufen geschmissen“ worden sind.

Weitsichtige Politik geht anders.

10:29 von RenamedUser

so sind wir eben
während in den Niederlanden der Stromzähler vorwärts läuft
wenn man Strom verbraucht
und Rückwärts wenn die Solaranlage welchen erzeugt
brauchts bei uns nen "riesen" Aufwand
(ich habe zum Beispiel 3 Zähler wo ich ablesen muß)
Klar,
unterschiedliche Preise was erzeugt / verbraucht wird,
dazu noch untergliedert die ersten 20 % soviel,
die nächsten 30 % soviel Zuschlag

um 10:09 von Der Lenz

>>"Eigentlich hätte dieses Gesetz zwischen 2005 und 2010 kommen müssen, den damals war schon die Rentabilitätsschwelle überschritten.
Aber damals hat man ja den Ausbau der Erneuerbaren lieber gebremst als zu fördern."<<

Mal bitte einen Schritt weiterdenken denn das hätte damals nichts gebracht weil die Energie, die zur Produktion von Solaranlagen benötigt wurde um einiges höher war als das, was die damaligen Solaranlagen in der ganzen Lebensperiode eingespielt haben. Diese Negativverhältnis hat sich aber meines Wissens jetzt neutralisiert?

10:06 von werner1955

"... kein politisches und ideologisches Bevormundungen"

Haben Sie außer plumper Parteipropaganda auch was zum Inhalt des ts-
Beitrags beizutragen?

Ihre Partei der autoritären Diktatorenfreunde (Putin, Lukaschenko) & Demokratiefeinde (Orban, Trump, Kaczynski) ist das Paradebeispiel ideologischer Bevormundungen:

Meinungsfreiheit abschaffen wie in Russland, Ungarn. Klimawandel leugnen, Covid leugnen ... Wissenschaftliche Erkenntnisse abstreiten und damit Menschen dem Tod ausliefern.

Die Solarindustrie wurde wie die Windenergie von Konservativen aus CDU, FDP und seit 2013 von extremistischen AfD-Ideologen in Bürgerinitiativen an die Wand gefahren.

Hundertausende Jobs hat die AfD auf dem Gewissen. Diese sind heute in China.

10:16 von M. Höffling: Man findet immer eine Lösung

Sie sehen nur die Kosten eines Solardaches. Den Nutzen, nämlich die immer höher werdenden Einsparungen an Stromkosten infolge des Klimawandels, lassen Sie außer Betracht.
Da die Regelung wohl nur für Neubauten gelten soll, dürfte die Planung eines Solardaches immer möglich sein. Denn eine Seite eines jeden Gebäudes bekommt immer deutlich mehr Sonne als die anderen Seiten ab.
Natürlich gibt es bedingt durch den Standort nicht immer den genau gleichen "Ertrag". Das ist aber hinnehmbar.
Und auch auf Flachdächern lassen sich Solarmodule installieren. Das sieht man schon häufiger, dass das geht.
Ich denke, dass man endlich damit anfangen sollte, die vorhandenen Möglichkeiten für Solar etc. zu nutzen und andere, vielleicht noch kostenintensivere Maßnahmen der Stromerzeugung sein zu lassen.
Ggf. können dann auch Zuschüsse für Solardächer gewährt werden?

Re : 0_Panik !

Dies ist wieder nur eine Panik- Reaktion auf sinkende Umfragewerte, ohne wirklich nach zu denken. Denn nicht nur der Solarstrom muss transportiert werden, sondern auch der Strom der Windräder oder anderen Quellen. Aber da hat die Noch Regierung NULL Antworten, ist zu umständlich, zu bürokratisch, viel zu langsam, und zu Ideenlos.
Aber auch viel Bürger/innen machen sich sich zu wenige Gedanken, protestieren wenn es vor ihrer Haustür "regnet" oder gar "schneit", und wollen nicht wirklich weiter denken, über den Teller- Rand hinaus !
Es müssten alle endlich den Wunsch haben, den Klimaschutz an zu gehen !

Der Neubau wird immer mehr abgewürgt

Den Neubau immer mehr zu verteuern ist ja nicht gerade das was jetzt geboten wäre. Selbst wenn die Nebenkosten sich damit senken lassen sind weitere Verteuerungen von Kreditraten genau das Gift was den Neubau für viele unerschwinglich macht.

10:16 von M. Höffling

Dem kann ich nur zustimmen!

Mein Haus selbst gebaut 2015.

- Holzständerbauweise (bessere CO2 Bilanz als Massiv)
- Passivhaus Wände
- Luft-Wasser Wärmepumpe (Wollte kein Gas auch wegen der Umwelt)
- KfW 55 bescheinigt ( 44,1 kWh/m²a Heizleistung wird dafür gebraucht)

Das alles wollte ich genau so haben und habe teilweise ordentlich Preisaufschläge in Kauf genommen. Aber mir war es wichtig für mich und die Umwelt.

Was ich auf keinen Fall wollte, waren Platten auf dem Dach weil die mich optisch einfach stören.
Zudem haben ich keine passende Ausrichtung des Daches für die Platten, was den Wirkungsgrad deutlich verschlechtert.

Aber die Drehstuhlpiloten in Berlin wollen jetzt das zur Pflicht machen?
Ich habe absichtlich ein Niedrigenergiehaus gebaut, der Spaß kostete einiges mehr. Das war es mir aber Wert.

Aber das alles ist natürlich nicht so wichtig wie Platten auf dem Dach.

Bitte zu Ende denken

Zu Am 04. Juni 2021 um 10:16 von M. Höffling:

Natürlich ist Solar an manchen Standorten ungünstig, da muss man es ja auch nicht machen, es gibt ja noch Wärmepumpen, Windkraft, Pellets usw. für eine preiswerte und Klimaschonende Energiegewinnung.

Bevor man sich eine Untermenge zum Meckern heraus pickt, sollte man das ganze Portfolio der Möglichkeiten betrachten.

Alibi-Anlagen

Schon jetzt gibt es haufenweise Alibi-Anlagen, bei denen die Gastherme nur genehmigungsfähig war, weil gleichzeitig eine Miniatur-Solarthermie installiert wurde, die praktisch nichts bringt, nie gewartet wird und nach wenigen Jahren gar nicht mehr funktioniert.

Ich fürchte, mit einer solchen gesezlichen Regelung wird sich dieser Trend fortsetzen, statt wirklich vernünftige und rentable Photovoltaikanlagen zu fördern.

Ein neuer nicht zu Ende gedachter Vorschlag

Die unüberlegten Schnellschüsse in der Klimapolitik Deutschlands müssen endlich aufhören. Als ob das das Weltklima retten würde, wenn diese Regelungen so umgesetzt werden. Bisher war das Ergebnis nur eine Verteuerung der Energiekosten. Eine Pflicht wird zwar die Sektkorken in der Solarbranche knallen lassen aber die jetzt schon angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt weiter verschärfen. Egal ob Eigentum oder Mieten. Wenn es wirtschaftlich ist wird es sich auch ohne Pflicht durchsetzen, die Pflicht wird das Ergebniss nicht nachhaltig verbessern. Nur teurer wird alles werden.

.. ökologisch mit viel "Grün" geplanten Neubaugebiet..

Danach sieht es nicht aus, diese politische Solar-Hype steht zum echten Grün zweifelsfrei im Widerspruch:

Auf dem Dach eines jeden Neubaus muss demnach künftig eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage installiert werden.

Bäume sind wichtig für das Kleinklima vor Ort. Hitze wird gedämpft. Co2, jetzt Bäume pflanzen, viel mehr, nicht noch mehr Solarspiegel, die die Hitze fördern und dabei auch noch ihre Wirkung verlieren.

Hunderte Milliarden an Solarförderung, geförderte profitorientierte Solaristen, höchste und ständig steigende Strompreise. Umverteilung über die EEG-Umlage von Arm nach Reich, jährlich >20 Mrd.€; und das ist nicht alles.
Trotzdem nichts gewonnen für das globale Klima, nichts für die Umwelt wie man sieht. Im Gegenteil.
Nichts gelernt, die nächste grenzenlose E-Förderung ist schon im Gange. Aus Erfahrung werden Politiker/innen nicht klug. Hier ist das Sprichwort offensichtlich wirkungslos.

10:09 Margitt.

"Solardächer nur wenn die Bäume vor den Dächern stehen bleiben........."

Danke sie sprechen ein wichtiges Thema an.

Wie grün, klimaneutral oder umweltfreundlich sind eigentlich die grünen Umwelttechniken?
Wie umweltfreundlich und klimaneutral sieht's bei der Gewinnung der Rohstoffe, dem Transport derselben, der Herstellung, der Nutzung und Entsorgung der grünen Technik aus? Besonders die Entsorgung sollte man genau im Blick haben. Wenn bei der Herstellung und Ensorgung mehr Umweltbelastung entsteht als die Nutzung einspart kann man das Ganze recht kritisch betrachen.

ab 2022 auf jedem Dach Solarzellen installiert werden.

wo liegt der Sinn ?
Also ich habe mich beraten lassen vor der Installation
hat das Dach die richtige Neigung
vor allem die richtige Ausrichtung
wie viel Sonnenstunden sind in meiner Gegend zu erwarten
Die Kosten einer Anlage sind in Italien so hoch wie in Lappland / Polarkreis
der "Ertrag" wenn die das halbe Jahr keine Sonne haben nicht

10:37 von Margitt.

"Die Groko macht jetzt schnell einen auf Grüne..."
"Muss die Groko auch. Die Grünen machen derzeit in den Umfragen das Rennen."

Da haben wir doch ein Problem der heutigen Zeit.
Die Parteien sollen nicht von Wahl zu Wahl ihr Fähnchen nach dem Wind richten.

Was nützt es den aus Angst vor einer andern Partei oder Machtverlust deren Ziele zu "klauen" oder zu kopieren?

Das wurde von Merkel bestens beherrscht und wird der CDU nach Merkel noch ordentlich auf die Füße fallen, denke ich.

Das Profil der Partei ist einfach nicht mehr da.

Gute Maßnahme!

Neben den positiven Klimaeffekten wird dies auf lange Sicht auch zu einer Entlastung der Bürger führen. Bei steigenden Energiepreisen hat sich ein Solardach schneller als geplant amortisiert!

Bauen wird noch teurer

Die Wohnungsknappheit in den niedrigeren Preissegmenten wird so nur noch größer. Von den Problemen der Feuerwehr mit Solardächern bei einem Brand (was vermutlich die Brandversicherung auch verteuern dürfte), nicht zu reden. Politik mit Scheuklappen: Man sieht nur, was man sehen will.

Zu Ihrem Kommentar: „Zu der

Zu Ihrem Kommentar:

„Zu der Solardachpflicht kommt z. B. auch noch die zusätzliche CO2-Steuer oder die hohe Subventionierung der Batterieautos, die der einfache Bürger und Steuerzahler für die rot-grünen Ideologien bezahlen soll.

Immerhin erfahren wir in diesem Portal darüber, denn es wird immer gerne unter den Teppich gekehrt.„

Falls es an Ihnen vorbei gegangen ist: das Gesetz kommt von der derzeitigen Regierund!

Eine Regierung Grün/Rot wird vielleicht einst noch kommen, wenn uns die CxU-ler das Klima weiter vergiften wollen

um 10:06 von 0_Panik

>>"... Muss die Groko auch. Die Grünen machen derzeit in den Umfragen das Rennen.
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und die Bundestagswahl steht an."<<

Da sind Sie nicht mehr ganz auf dem Laufenden denn die Grünen sind momentan am Abschmieren. Nur Forsa sieht die Grünen noch vorne; alle anderen (7 an der Zahl) Meinungsfrageinstitute sehen die Grünen schon seit Tagen schon im Abwärtstrend was sicherlich auch nicht verwundert.

@ 10:06 von werner1955

>>Weniger Abgaben und Ausbeutung, mehr persönliche Freiheiten und kein politisches und ideologisches Bevormundungen.<<

Genau, deswegen gehören solche drangsalierende Zwänge, wie die Steuerpflicht oder die Straßenverkehrsordnung abgeschafft. Das sollte der Selbstverantwortung überlassen werden?
Mal im Ernst, das Problem der Klimakatastrophe ist seit den 90ern bekannt. Der allermeisten Bürger und Unternehmen haben gar nicht oder völlig unzureichend reagiert. Deswegen muss systemisch eingegriffen werden

um 10:53 von BjörN S. Afdodel

>>"Hundertausende Jobs hat die AfD auf dem Gewissen. Diese sind heute in China."<<

Können Sie uns das bitte mal genauer erklären? (Anmerkung: eine Partei die nicht in Regierungsverantwortung ist).

Wie wären längst schon mit

Wie wären längst schon mit den Solaranlagenausbau weiter, wenn es dauerhaft und zeitlich unbegrenzt eine einheitliche Einspeisevergütung gebe.
Der,Staat steht sich dabei selbst im Wege, wenn jemand auf die Idee käme größere Anlagen über 10 kw zu betreiben, dann zahlt er anteilig EEGUmlage und bekommt weniger für die Einspeisung. Das sind Schildbürgerstreiche sondergleichen, und haben manchen Investor abgeschreckt.

Da warte ich seit 20 Jahren darauf.

Als ich dies vor 20 Jahren forderte, wurde ich glatt ausgelacht.
So aendern sich die Zeiten.

Ich hoffe, dies gilt auch fuer oeffentliche Gebauede, Fabrikhallen usw. Denn da ist es am interessantesten.

Als wenn wir in Deutschland

nicht schon genug Bauauflagen hätten.

Wohnen in Deutschland wird immer teurer, da die ganzen Auflagen das bauen erheblich verteuern. Dann wird wieder gejammert das der Wohnraum fehlt oder man fordert Enteignung.

Naja die Deutschen und ihr ÖKO-Wahn.

Ob man den ganzen Strombedarf mit Wind und Sonne decken kann, insbesondere wenn dann alle E-Auto fahren, dazu kann man stehen wie man möchte.
Deutschland wird das Klima nicht retten, es wird ja immer deutlicher das die meisten der 195 Länder ganz andere Probleme haben und da nicht mitziehen, auch schon in Europa nicht. Wenn man in der Welt unterwegs ist, dann sieht man wohin unsere ganze alte umweltunfreundliche Technik hingeht und weiter fleißig genutzt wird. Aber in Deutschland gilt; aus den Augen aus dem Sinn.

Viele junge Familien können sich jetzt schon kaum noch ein Eigenheim leisten. Baut Solarkraftwerke dort, wo es sich wirklich lohnt. Schon im Winter, wenn Schnee auf den Dächern liegt war's dass mit der Stromproduktion... naja.

In die Zukunft gedacht

Die Wahlperiode ist im Herbst vorbei und zumindest meinen ehrlichen Respekt für das, was diese Koalition angestoßen und umgesetzt hat, muss ich hier mal bekunden. Das ist nicht von schlechten Eltern.
Auch wenn ich selbst eine andere Koalition preferiert hätte.

Die Pflegereform ist wirklich anständig und die Solardächer sind ein guter und zukunftsweisender Ansatz. Gut so. Auch die Corona-Politik ist bis auf Kleinigkeiten richtig, mutig und gelungen.

Die Aufgabe von politischen Repräsentanten ist es, etwas für die Allgemeinheit zu tun. Für mich wird jedenfalls etwas sehr vernünftiges getan.

Endlich!

Es wurde höchste Zeit, daß eine Pflicht zur Installation von Solartechnik auf Dächern beschlossen wurde.
Das fossile Zeitalter muß zu Ende gehen, die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl desgleichen.

10:57 von Erna Müller

Umweltschutz hat eben seinen Preis, den gibt es nicht zum Nulltarif
und ob der Klimawandel ne Ausnahme macht bei "sozial Schwacher" bezweifle ich

Es stellt sich die Frage?

Es stellt sich die Frage wie ernst man solche Ausgaben wie ".. die Bundesregierung plant.." nehmen kann?

Überfällig
Eigentlich hätte dieses Gesetz zwischen 2005 und 2010 kommen müssen, den damals war schon die Rentabilitätsschwelle überschritten.
Aber damals hat man ja den Ausbau der Erneuerbaren lieber gebremst als zu fördern.
-
"lächerlich, eine Solardachpflicht einzuführen, ohne endlich den Verkauf des produzierten Stromes an die Bewohner des Hauses zu erlauben".
-
Ist sachlich Falsch. Der Verkauf des "selbsterzeugten" Stromes ist legal möglich.
Es git nur keine Abnahmepflicht durch Mieter.
Da muss man schon Anreize setzen.

..und wer zahlt wieder für die "Anreize", die "Rendite"? Der nicht privilegierte Verbraucher zahlt schon höchste und ständig steigende Preise!
Die Solaristen verabschieden sich mit der Eigennutzung von den Infrastrukturkosten und was mit dem Strompreis sonst fianziert wird. Für den Überschuss u.a. wollen sie alles aber nutzen. Das EEG ist ein treffliches Beispiel für eine schädliche unsoziale Subvention. Wenn, ist nur die Ausnahme für kurze Zeit sinnvoll.

EU-typisch

Nachdem die dt. Solarpanelenhersteller wegen der Flut von chin. Billigware vom Markt gedrängt wurden, ist diese Maßnahme ein Konjunkturprogramm für chin. Staatsfirmen, die durch die Regierung mit unglaublichen Staatszuschüssen nicht nur gefördert, sondern faktisch übernommen wurden.
Das nehmt man Preisdumping.

um 10:53 von BjörN S. Afdodel

>>"Die Solarindustrie wurde wie die Windenergie von Konservativen aus CDU, FDP und seit 2013 von extremistischen AfD-Ideologen in Bürgerinitiativen an die Wand gefahren.
Hundertausende Jobs hat die AfD auf dem Gewissen. Diese sind heute in China."<<

AfD-Bashing ist hier ja ganz groß angesagt und da scheint der Zusammenhang oder gar Richtigkeit der Aussagen nebensächlich zu sein? Richtig ist, das in der Vergangenheit die deutschen Solarhersteller keine Chance hatten weil die aus China importierten Solaranlagen vom chinesischen Staat derart subventioniert wurden, das unsere heimischen Hersteller keine Chance hatten. Aber Hauptsache gegen die AfD gehetzt, obwohl das nichts mit dem Thema zu tun hat wie gesagt.

Vorgaben der EU

Dass Häuser Energie effizienter werden müssen, das ist schon längst klar und auch von der EU so vorgegeben.

Wer Solardächer will, der sollte auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbessern. Viele Altanlagen werden nach Ablauf der 20-jährigen EEG-Zahlungen massiv abstürzen auf weniger als 10% des Ertrages. Diese Anlagen sind zumeist noch zu mind. 90% funktionstüchtig.

Neue Anlagen, wenn Sie Pflicht werden sollten, müssen dann weiter massiv staatlich gefördert werden.

Nochmehr sollte man im Bestand Solardächer fördern, um vor allem die dezentrale Eigenversorgung zu fördern. Statt dessen stärkt man mit den Strukturen die großen dezentralen Energieversorger.

Wenn PV-Anlagen Pflicht werden, dann aber bitte die Regeln zum Eigenverbrauch, auch durch eventuelle Mieter, anpassen.

Wir haben übrigens eine Wärmepumpe und unterschreiten die geforderten Dämmwerte bei weitem.

Klimawahnsinn...

die GroKo will also noch mal beim Klima nachlegen. Ob das nach der Wahl dann wirklich so kommt ist allerdings völlig offen. Die CDU will anscheinend die Grünen um jeden Preis noch überholen, sprich Verbote/Auflagen, Schikanen etc. um beim Wähler zu punkten! Und sie hat dabei sogar noch gute Chancen weil der Michel alles abnicken wird, wie immer. Dass damit das haus bauen erheblich teurer wird, viele es sich nicht mehr leisten können, Dachsanierungen drastisch teurer werden etc. wen interessiert? Der Klimairrsinn hat dieses Land und die Parteien fest im Griff. Kopfschüttel

Potjomkin und andere Blender

Ich kenne mind. 2 Anlagen in meiner Stadt auf großen Institutionen, die aus Kostengründen abgeschaltet und stillgelegt sind.
Und das beste ist, das Diplay in der Lobby zeigt immer den selben Wert an, wie viel Strom erzeugt wurde und wie toll die Anlage ist.
Hoch leben die merkelschen Dörfer.

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