Kommentare

Immer wieder Probleme mit

Immer wieder Probleme mit Doktorarbeiten.
Da stellen sich mir zwei Fragen:
Wozu braucht man den Titel, wenn man nicht richtig dafür arbeiten will?

Sollte es unbeabsichtigt zu Fehlern kommen, was macht die Uni dann für eine schlechte Arbeit, dass das überhaupt durchkommen kann?

Die täglicheArbeit von Frau Giffey ändert sich dadurch überhaupt nicht.

Was bringt also dieses Nachtreten, nach 12 Jahren?

Verschiedene Maßstäbe

Das eine gibt frau (notgedrungen) auf und das andere möchte frau weiterverfolgen?!
Ist die moralische Verantwortung für und gegenüber Berlin eine andere oder soll das Schäfchen ins Trockene?

Seltsame Denke, aber vielleicht will Berlin ja auch gar nicht mehr...

Die Arbeit als

Die Arbeit als Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Neukölln und auch die Arbeit als Familienministerin von Frau Giffey war profiliert, engagiert und mutig. Dass Sie zurücktritt, spricht für Ihren Charakter, ist für die politische Arbeit im Bereich des Ministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend in meinen Augen ein Verlust. Ich finde es gut und unterstützenswert, dass Sie in Berlin weiter für das Amt der regierenden Bürgermeisterin antritt.

Wer so arbeitet gehört nicht in solche Ämter

Wer seine eigene Doktorarbeit nicht so hinbekommt, wie es den bekannten und benannten Standards entspricht, der oder die sollte keine öffentlichen Ämter bekleiden dürfen.

Oder will man jemand in solchen Tätigkeiten haben, der sich nicht mal um die vorhandenen Rahmenbedingungen kümmern kann oder will?

Das kann ein privater Arbeitgeber gerne anders sehen, aber ich als Steuerzahler, der diese Positionen mit bezahlt, sehe das einfach sehr eng.

12:54 von Bender Rodriguez

Immer wieder Probleme mit Doktorarbeiten.
.
Doktorarbeit ?
Dann beschäftigen sie sich mal mit dem Ehepaar Giffey.
ihr Mann verlor seinen Beamtenstatus wegen Arbeitszeit/Spesenbetrug
Also ein klein wenig Glaubwürdigkeit darf man doch wohl von einer Politikerin erwarten
und von Menschen mit denen sie sich in ihrer allernächsten Umgebung umgibt

"Respekt"?

Merkel nimmt den Rücktritt "mit großem Respekt" entgegen?
Respekt? Wofür den denn?
Die Frau hat betrogen und so lange es nur ging weitergemacht. Dass sie wusste, was Sache ist, sieht man daran, dass sie ihren Titel bereits zurückgegeben hatte. Spätestens zu dem Zeitpunkt wäre ein Rücktritt richtig gewesen. Aber stattdessen hat man sich ja noch in Position bringen müssen, um dann nach der Bundestagswahl so tun zu können, als sei nichts gewesen.
Wie soll ich meinen Studenten beibringen nicht zu betrügen, wenn man's damit auch nach dem Auffliegen des Plagiats noch zur Spitzenkandidatin der SPD für Berlin bringen kann?

Giffey?

Ausgerechnet die Ministerin, die den geringsten Schaden und Steuerschaden angerichtet hat tritt zurück?
Scheuer?
Spahn?
Klöckner?
Sollen wir die jetzt wieder wählen?
Der Rücktritt wirft auch Fragen auf!

Fast schade.

Regierende Bürgermeisterin wird sie, im Licht derzeitiger Umfragen, nicht werden. Dieses Amt geht, wie im Bund, an Grüne oder Union.

Müller hätte daran vielleicht etwas drehen können, steht aber nicht mehr zur verfügung.

Natürlich ist es spannend was bei der Prüfung rauskommt: Bisher hies es ja die beanstandeten Stellen fänden sich v.a. im Apparat, was dann die Arbeit als solche nicht infrage stellte (Anders als in den Vergleichsfällen ).

Politisch stimme ich mit ihr nicht überein, allerdings würde ich einen Sturz über Nichtigkeiten für unangemessen halten.

Sie tritt wegen sowas zurück

und Scheuer ist immer noch im Amt?
Hat der eine super coole Vertragsklausel, die ihm das Amt auf Lebenszeit garantiert?

Oder ist es so wie Fabian Köster (Heute Show) einmal zu Markus Söder andeutete:

Herr Söder sie sollten wirklich mal über die Praxis nachdenken, dass die Kernkompetenz des CSU-Verkehrsministers sein muss, das unfähigste Mitglied der CSU zu sein.

Und bisher wurde kein Ersatz gefunden.

@SinnundVerstand, 13.03

Frau Giffey hat betrogen; denn ein Plagiat in einer Dissertation ist Betrug. Auch das sagt einiges über ihren Charakter aus. Und dass sie erst jetzt, wo nichts mehr zu verschleiern ist, zurücktritt, ebenso. Und dass die SPD hinter einer Betrügerin steht und sie zu ihrer Spitzenkandidatin macht, sagt einiges über die SPD aus. Und dass die Kanzlerin ihr "Respekt" zollt, sagt einiges über die Kanzlerin aus.
Das Plagiat in einer Dissertation mit, soweit ich weiß, über 100 zu beanstandenden Stellen, ist kein Versehen, das mal so passiert. Sondern bewusste Täuschung über einen langen Zeitraum, den es braucht, so eine Arbeit zu erstellen.

13:03 von fpiep

>>Verschiedene Maßstäbe

Das eine gibt frau (notgedrungen) auf und das andere möchte frau weiterverfolgen?!
Ist die moralische Verantwortung für und gegenüber Berlin eine andere oder soll das Schäfchen ins Trockene?

Seltsame Denke, aber vielleicht will Berlin ja auch gar nicht mehr...<<

Seltsame Denke. Dürfen nach Ihren Maßstäben nur noch Docktorbetrittelte zum Bürgermeisteramt kandidieren?

Sie tritt vermtl. zurück, weil sie mit dem vermeintlich nicht haltbaren Titel in Amt und Würde kam. Das trifft für ihre neue Kandidatur nicht zu. Es liegen also tatsächlich unterschiedliche Sachverhalte vor.

Ausser Sie meinen, wer sein Leben nicht fehlerfrei bestritten hat, darf für öffentliche Ämter nicht mehr kandidieren. So etwas ähnliches scheint man in China anzustreben, da wird ein Punktesystem für Wohlverhalten und Fehler eingeführt. Aber vielleicht wollen Sie ja auch gar nicht mehr ...

13:03 von SinnUndVerstand

Dass Sie zurücktritt, spricht für Ihren Charakter,
.
das ist schon ne kühn Behauptung,
von Charakter zu sprechen wenn man offensichtlich betrügt,
gelten ihre Maßstäbe ganz allgemein oder speziell bei Politikern
Also ich erwarte von Menschen in hervorgehobener Position Glaubwürdigkeit

Es fällt langsam sehr stark auf...

... Das gewisse Leute ua mit politischem Einfluß oder Namen offensichtlich leichter an den Doktertitel mittels Doktorarbeit gelangen können.

Die Normalos aus der Bevölkerung müssen hingegen eine akribisch genaue Doktorarbeit abgeben, wo es nichts zu bemängeln gibt.

Da darf der Gedanke aufkommen, daß wenn die Leute aus einem Elternhaus mit Namen kommen, und sei es nur politisch, der Doktortitel einfacher zu erlangen ist.

Die Parteien, insbesondere die CDU /CSU, SPD, FDP, haben in ihrer Wählergefolgschaft eben Begünstigte, Lobbyisten, Selbstbereicherer/innen, und da liegt es in diesen Kreisen nahe, dass bei einer Doktorarbeit mal nicht so ganz genau geprüfte wird.

um 13:03 von fpiep

>>
Verschiedene Maßstäbe

Das eine gibt frau (notgedrungen) auf und das andere möchte frau weiterverfolgen?!
Ist die moralische Verantwortung für und gegenüber Berlin eine andere oder soll das Schäfchen ins Trockene?

Seltsame Denke, aber vielleicht will Berlin ja auch gar nicht mehr...
<<

Die seltsame Denke ist wohl eher bei Ihnen zu verorten. Ihre Kandidatur für Berlin geschieht nunmehr in voller Kenntnis der Wählenden. Die immer wieder auftretenden Probleme mit Doktorarbeiten liegen zum überwiegenden Teil offenbar an überforderten Doktorvätern (und -müttern). Völlig sinnfreie Themen und die Unfähigkeit, wirklich relevante Teile nicht als Zitat zu erkennen. Mir selbst wurde an der Uni mal vorgeworfen, ich hätte zu wenig zitiert. So eine Einstellung bedeutet letztendlich, dass derjenige, der wirklich eine wissenschaftliche Eigenleistung erbringt, schlechter angesehen wird als die Zitatesammler.

Mehr Verantwortung bitte.

Hier liegt nicht nur deutlich mehr Verantwortung bei den betreffenden Personen sondern auch bei der betr. Partei die die entsprechende Personen vorher in nähere Minister- oder sonstige Führungswahl zieht. Eigentlich sollte dies selbstverständlich sein. Das macht man auch bei jeder etwas gehobenere Bewerbung. Dazu das der oder die betr. person die entsprechende Folgen auch juristische Folgen zu tragen hat.
Im übrigen habe ich bislang in der Politik noch nicht erkennen können wie der Entschuldigungsvorgang für den Wählern ist, da wird einfach drüber hinweg gegangen. Und die stehen ja hier wohl im Regen.

so hart trifft es sie ja nicht

nur noch wenige wochen bis zur sommerpause. und dann nach der wahl ist eh schluss. so bekommt sie noch ein wenig mitleidbonus für ihre wahl zum reg. bürgermeister in berlin. denn schlechter als jetzt, kann die hauptstadt nicht mehr regiert werden.

Verhältnismäßigkeit

Da tritt eine Politikerin zurück weil sie vor 12 Jahren in ihrer Doktorarbeit nicht sauber gearbeitet/geschummelt hat (weiß ich nicht, will ich auch nicht beurteilen), was ja erst einmal mit ihrer aktuellen Arbeit als Ministerin nichts zu tun hat. Trotzdem natürlich in Ordnung, von Ministern kann man erwarten das sie so etwas nicht tun.

Die Frage ist nun was ist mit Ministern wie Scheuer, die Millionen versenken und während ihrer aktuellen Arbeit als Minister, man müsste eigentlich sagen bewusst rechtswidrig gearbeitet haben? Oder Spahn, der Milliarden von Euro mit überteuerten Masken versenkt hat?
Wenn CDU und CSU den Schritt von Frau Giffey für überfällig halten, sollten sie vielleicht bei Ihren eigenen Ministern auch aufräumen.

13:13, xeniosson

>>Wer seine eigene Doktorarbeit nicht so hinbekommt, wie es den bekannten und benannten Standards entspricht, der oder die sollte keine öffentlichen Ämter bekleiden dürfen.<<

Haben Sie einen Doktortitel?

Wenn ja, dann wissen Sie, daß eine Doktorarbeit von einem Doktorvater bzw. einer Doktormutter betreut wird.

Dem oder der scheint im Falle Giffeys wohl nichts aufgefallen zu sein.

Aber solche Diskussionen wie diese hier sind immer ein Fest ignoranter Selbstgerechtigkeit.

Da wären andere Rücktritte aber weit überfälliger!

Dass Frau Giffey zurücktritt, ehrt sie. In ihrer politischen Arbeit konnte ich (als politisch beobachtender Mensch) bisher keine Fehler erkennen, die einen Rücktritt nahelegen würden.
Wann treten endlich die Minister zurück, die ganz offensichtlich Sch.... in ihrem JOB gebaut haben? Merkwürdigerweise sind die, die hier null Verantwortung übernehmen, immer aus der Partei mit dem C ...

Zwei voneinender getrennt existierende Felder

"Sollte er [der Titel, Anm. des Kommentators ;-) ] ihr aberkannt werden, werde sie als Ministerin zurücktreten, versicherte sie."

Warum tat sie das?
Es ist doch klar, dass Wissenschaft und Politik rein gar nichts miteinander zu tun haben. Dass es ein und dieselbe Person betrifft, spielt doch keine Rolle!

Toll

Toll mit welchen Maßstäben hier im Forum gemessen wird.
Krokodilstränen bei dieser Frau, die nur das zugibt, was nun offensichtlich wird, zurücktritt und gleichzeitig andere öffentliche Ämter anstrebt. Sehr ‚glaubwürdig und konsequent’. Bei anderen können die Vorwürfe gar nicht lange genug zurückliegen, um den vollständigen Rückzug aus der Öffentlichkeit zu fordern.

Rücktritt ohne ernsthafte Konsequenzen

So nett Frau G. auch ansonsten ist, endlich zieht sie die Konsequenzen.

Ist ja für sie auch unschädlich. In ein neues Regierungsamt will sie ohnehin nicht, sondern sie hat sich für das Berlinerr Abgeordnetenhaus entschieden.

Der Doktortitel ist in unserer Gesellschaft bare Geld wert, wenn man Karriere machen will.
Frau G. hatte damit ihre Weichen gestellt; mit falschen "Zeugnissen, wie man gesehen hat.
Dass sie jetzt durch ihren Rücktritt so billig davon kommt und womöglich weiter Karriere macht, ist eigentlich ein Hohn.

13:03 von SinnUndVerstand

Der Rücktritt erfolgt zu spät!

@fpiep

So ist es leider.
Karriere um JEDEN PREIS!

um 13:18 von derdickewisser

>>
Wie soll ich meinen Studenten beibringen nicht zu betrügen, wenn man's damit auch nach dem Auffliegen des Plagiats noch zur Spitzenkandidatin der SPD für Berlin bringen kann?
<<

Die Prüfung ist nicht abgeschlossen; von einem Plagiat ist überhaupt nicht die Rede. Es geht um Zitierfehler. Niemand hat bisher behauptet, dass die für den Wert der Arbeit überhaupt relevant waren. Wenn Sie wirklich Studenten haben, denen Sie etwas vermitteln, dann gute Nacht Deutschland.

Wenn man dem Land, dem

Wenn man dem Land, dem Frieden, dem Zusammenleben, der Gemeinschaft was geben will, interessiert es einen nicht, ob damals in irgendeinem Dokument der Zitierstil nicht korrekt gewesen war.

Und: Wenn ich auch die Doktorarbeiten von nicht im Rampenlicht stehenden so akribisch prüfen würde, mal sehen wie viele Doktoren dann übrigblieben.
Und wenn dann jeder "ertappte" Dr. med. seine Arbeit aufgeben müsste wie Frau Giffey... da würden viele Menschen unversorgt bleiben.
Ohne all die Dipl. Ing., die dann gehen müssten: Wer sollte die Energiewende schaffen?

Frau Giffey, es tut mir Leid, daß sowas in diesem Land abgezogen wird. Ich hätte Sie gerne abgewählt, aber mit ehrlichen Argumenten, nicht mit Tricks.

13:18 von Sisyphos3

>>Doktorarbeit ?
Dann beschäftigen sie sich mal mit dem Ehepaar Giffey.
ihr Mann verlor seinen Beamtenstatus wegen Arbeitszeit/Spesenbetrug
Also ein klein wenig Glaubwürdigkeit darf man doch wohl von einer Politikerin erwarten
und von Menschen mit denen sie sich in ihrer allernächsten Umgebung umgibt<<

Finden Sie Sippenhaftung im vorliegenden Fall nicht auch "etwas" problematisch und im Grunde am Thema vorbei?

@Bender Rodriguez, 12.54

Sie unterschätzen die Schwierigkeiten, Plagiate aufzudecken. Da eine geisteswissenschaftliche Dissertation im allgemeinen mehrere hundert Seiten umfasst, ist es ausgesprochen problematisch, wörtliche oder sinngemäße Übernahmen aus anderen Texten, die nicht als solche gekennzeichnet sind (und genau das sind Plagiate), zu erkennen, weil nach wie vor die meisten der verwendeten Texte nicht digitalisiert vorliegen, sondern in gedruckter Form. Die Doktorväter und -mütter können aber nicht alle verwendeten Quellen im Kopf haben und jeden Gedanken, der in der Diss. besprochen wird, der jeweiligen Quelle zuordnen. Deshalb dauert die gezielte Überprüfung einer solchen Arbeit, die im Plagiatsverdacht steht, auch Monate. Es ist also keine schlechte Arbeit der Uni, sondern setzt einfach Betrugswillen der Doktorandin/des Doktoranden voraus, der/dem man als Betreuer/in normaler Weise zumindest in gewissem Maße vertraut, wenn man seine/ihre Arbeit zur Betreuung annimmt.

Rene

Schade das Sie geht.

Unterirdisch und Augenwischerei

Normal gehörte die Frau schon lange aus dem politischen Betrieb weg. Spätestens seit dem Spesenbetrug ihres Mannes.
Wofür dankt ihr die Kanzlerin?
Das sie jetzt Bürgermeisterin in Berlin werden möchte?
Diese Frau hat absolut nichts auf die Reihe gebracht. Wofür ihr Herr Scholz gerade im Bundestag gedankt hat kann ich auch nicht nachvollziehen.
Seine Äußerung: "Wir brauchen sie jetzt in Berlin!" läßt tief blicken wie weit die SPD im tiefen Fall ist.
Eindeutig,Betrug bei der Doktorarbeit befähigt nicht zum Bürgermeister in Berlin.

Bundesfamilienministerin Giffey tritt zurück....

Aber auch ganz unabhängig von Frau Giffey:
Es scheint ja weit verbreitet zu sein. Man strebt sehr nach Doktortiteln. Woran das wohl liegt ? Ist das Ausdruck
einer Obrigkeitsfixierung ?
Sylvana Kock-Mehrin, Theodor von und zu Guttenberg. Und Annette Schavan mit ihrer Dissertation über heutige Gewissensbildung. Das befähigte sie immerhin, nach ihrem Rücktritt Botschafterin beim Vatikan zu sein....

13:18 von derdickewisser

>>Wie soll ich meinen Studenten beibringen nicht zu betrügen, wenn man's damit auch nach dem Auffliegen des Plagiats noch zur Spitzenkandidatin der SPD für Berlin bringen kann?<<

Wenn Sie Ihren Student*innen noch beibringen müssen, daß betrügen nicht in Ordnung ist, müssen diese wohl noch sehr, sehr jung sein. Dieses Wissen sollten Studierende jeglicher Fakultäten doch wohl schon zu Studienbeginn mitbringen.

Wenn Sie allerdings Ihren Lernenden beibringen wollen, dass man nicht mehr für öffentliche Ämter kandidieren darf, wenn man mal was falsch gemacht hat, sollten Sie Ihre Lehrinhalte überprüfen.

Und noch ein Plagiat...

Hallo tsamm,

wenn das so weitergeht, dann steht akademische Laufbahn und Doktortitel für Klüngel, Bildung von Seilschaften und dem Diebstahl von geistigem Eigentum. Und das, bitteschön, strahlt auf die gesamte Gesellschaft aus.
Das ist weder Führungsschicht noch Leitkultur.

Libn grus
Karsten

@ 13:18 von Sisyphos3

Was haben Verfehlungen des Ehemanns mit Frau Giffey zu tun? Wir haben gottlob kein System der Sippenhaft, auch wenn es manchmal so scheint, dass einige sich das wünschen.

Die SPD darf hoffen

Eigentlich müsste ihre politische Karriere jetzt zu Ende sein.
Frau Schavan und Herr Guttenberg waren politisch nicht mehr zu halten und verschwanden von der politischen Bühne.
Frau Giffey versucht jetzt, ihre Berliner Landeskarriere zu retten, indem sie auf ihr Ministerinnenamt verzichtet, bevor die Schlagzeile "Aberkennung der Doktorwürde" da ist.
Eigentlich ganz pfiffig, denn die SPD wird in Berlin als Juniorpartnerin der Grünen noch gebraucht.
Mit diesem Schachzug Giffeys kann die Sozialdemokratie noch hoffen, dass der Rückstand zu den Grünen nicht zu groß wird, denn Frau Giffey ist beliebt und bleibt Spitzenkandidaten in Berlin.
Aber ob die Rechnung aufgeht?

Was soll das, in Berlin ein

Was soll das, in Berlin ein Pöstchen zu wollen? Giffey hat sich nach diesem Eklat ins Privatleben zurückzuziehen.
Permanent dreist.

Respekt Frau Giffey

Für etwas die Verantwortung zu übernehmen, ist in diesem Land leider inzwischen nicht mehr üblich. Ein Scheuer, ein Spahn, eine Klöckner, ein Altmaier, ein Seehofer - alle hatten mehr als einen Grund für einen Rücktritt, aber klebt immer noch an seinem Stuhl.
Während also die Minister der Union den Bürger noch anwidern - übernehmen Sie Verantwortung. Hut ab.

Bitte,endlich mal Schluss mit diesem Quatsch!

Kommt es mir nur so vor oder werden diese Plagiatsvorwürfe IMMER vor einer Wahl öffentlich gemacht?
Statt permanent Politiker nach Jahrzehnten an den Pranger zu stellen,sollte die dafür Verantwortlichen besser mal die Vorgehensweise derer überprüfen,die die Doktorarbeit anerkannt haben!Es muss doch wohl schon da geprüft werden,ob die Arbeiten den Regeln entsprechen?!Wenn nicht=kein Doktortitel!Wenn die Arbeiten genemigt werden=Doktortitel!Und dann ist das Thema erledigt!
Das in regelmäßigen Abständen Politiker zurücktreten müssen,weil irgenwo jemand "Plagiat" ruft,ist nicht mehr auszuhalten!Damit muss endlich Schluss sein!Wenn ein Politiker zurücktreten muss, dann weil er in seinem Job versagt hat und nicht,weil irgendjemand meint,er habe vor 10Jahren bei einer Doktorarbeit nicht alles richtig gemacht!
Dieser "Volkssport" wirft eher ein schlechtes Bild auf die Unis.Da sollte mal alles überprüft werden!Alles andere ist echt Quatsch!

Unklare - und unwahrhaftige - Handlungsweise

1.
Warum promoviert jemand? -
Wahrscheinlich, um beruflich voranzukommen.
Frau Giffeys Dissertation beinhaltete ein politisches Thema, das sie wohl auch beruflich nutzen wollte.

2.
Wenn eindeutig nachgewiesen ist, dass diese Doktorarbeit den wissenschaftlichen Ansprüchen nicht genügt - sei es aus Gedankenlosigkeit, sei es aus Unwissen:

dann sind selbstverständlich die Ämter zurückzugeben, die auf dieser Basis aufgebaut waren.

Wenn ich Bäcker bin und nebenher - fehlerhaft - promoviere, kann ich weiter Brötchen und Torte backen.

Nicht aber im obengenanntem Fall weiter politische Ämter anstreben.

3.
Ein ähnliches anstreben, ist darum in meinen Augen charakterlos und Betrug am Bürger.

Denn sie hat ja - de facto - mit der Diss. betrogen und war dazu fähig.

4. Falls die Überprüfung der Doktorarbeit auf Grund eines Fehlers der ÜBERPRÜFENDEN nachträglich abgelehnt wird, gelten meine Punkte 2 und 3 nicht.

Da es aber mehrere Überprüfer gibt, ist es sehr unwahrscheinlich.

We unbedingt finden will, der sucht und sucht...

Wer finden will, der sucht nach der Nadel im Heuhaufen. Nach dem Fr. Giffey bereits auf ihren Dr.-Titel verzichtet hat, hätte man es dabei belassen können, als das 3. Mal alles nach Plagiaten abzusuchen. Die Frau hat als Familienministerin einen guten Job gemacht und sich durchaus qualifiziert. Was wann vor zig Jahren "vielleicht" hätte geschehen sein könnte... man kann es auch übertreiben

Doktorarbeit

Was ich dabei nicht verstehe ist folgendes:

Die Dissertation wurde damals korrigiert und benotet. Da fiel nichts auf und Frau Giffey bekam eine Note dafür. Dann wurde das ganze schon einmal von der Uni kontrolliert und durchgewunken. Und jetzt wird es noch mal kontrolliert und ist plötzlich falsch. Was macht denn die Uni? Wie oft muss man eine Dissertation bewerten, bis man zu einem Urteil kommt?

Und natürlich zitiert und diskutiert man in einer Dissertation andere Arbeiten. Man muss eben nur das Zitat kennzeichnen und darf es nicht als eigene Idee verkaufen. Zum Glück schaut keiner meine Arbeit an. Vielleicht habe ich auch irgendwo die Anführungszeichen vergessen.

Oder stellt man bei der 3. Bewertung plötzlich Vorsatz fest?

Dass Frau Giffey zurücktritt ist sehr schade.

Sie war eine fähige und gute Ministerin und ist eine gute Politikerin.
Ein Titel oder Studium macht aber kein fähigen Minister/-in, siehe Dr. Scheuer (und fast alle Vorgänger), Magistra Artium Klöckner, usw.

Für was Doktor, ist jemand krank?

Für das Amt spielt der akademische Titel sicherlich keine Rolle.
Die charakterliche Eignung hat sie längst nachgewiesen, im Gegensatz zu mach LügenBaron.

Der Hauptvorwurf an die Diss.

Der Hauptvorwurf an die Diss. von Frau Giffey lautet m.W. "unsauber zitiert". Als ich vor einigen Jahrzehnten meine Dissertation erstellte, fand ich an mehreren Stellen meiner Literaturrecherche, dass Koryphäen in ihren Veröffentlichungen teils seitenweise voneinander abgeschrieben haben ohne die Zitate zu markieren oder die Quellen zu nennen. Ich habe mir dann den Spaß erlaubt, bei meinen Zitaten jeweils die Doppelquellen (in einem Fall eine Dreifachquelle) in den Fußnoten anzuführen.
Also: Man kann die Kirche mal im Dorf lassen, zumal Frau Giffey vom ersten Tag der vorwürfe an sehr aktiv damit umgegangen ist und selbst die Überprüfung beantragt hat.

Der Rücktritt ist überfällig!

Der Rücktritt ist überfällig! Auch als Kandidatin für den Regierenden in Berlin hat sie sich disqualifiziert. Offenbar ist Betrug in ihrer Familie ja etwas normales, siehe ihren Ehemann.

12:54 von Bender Rodriguez

"Immer wieder Probleme mit
Immer wieder Probleme mit Doktorarbeiten.
Da stellen sich mir zwei Fragen:
Wozu braucht man den Titel, wenn man nicht richtig dafür arbeiten will?"

Ich kenne den Sachverhalt nicht. Allgemein laesst sich sagen, dass wissenschaftliche Arbeiten immer bestimmten Standards genuegen muessen. Dabei koennen natuerlich nur die Standards der Jetzzeit zur Anwendung kommen. Eine Doktorarbeit, die vor 20 oder mehr Jahren angefertigt wurde entsprach moeglicherweise den damaligen Standards , aber den derzeitigen nicht mehr.

Deswegen sollte man MIT Vergleichen vorsichtig sein. Gerade bei geisteswissenschaftlichen Arbeiten.

Daneben gibt es sicher auch Arbeiten, die zeitlos keinem Standart entsprechen.

Man lernt durch eine Doktorarbeit wissenschaftlich zu arbeiten. Das ist der eigentliche Nutzen.

Aberkennung

Wenn man bedenkt was die SPD bei Gutenberg für ein Theater gemacht hat muss Sie froh sein so glimpflich davon zu kommen!!

Nach bestem Wissen und Gewissen kann ich nicht mehr hören, das hat die EU auch bei der Impfstoffbestellung in die Verträge hinein geschrieben!

13:18 von derdickewisser

"Wie soll ich meinen Studenten beibringen nicht zu betrügen, wenn man's damit auch nach dem Auffliegen des Plagiats noch zur Spitzenkandidatin der SPD für Berlin bringen kann?"

.-.-.

Genau das ist der Punkt.

@um 13:34 von fathaland slim

> Haben Sie einen Doktortitel?

Wenn ja, dann wissen Sie, daß eine Doktorarbeit von einem Doktorvater bzw. einer Doktormutter betreut wird.

Dem oder der scheint im Falle Giffeys wohl nichts aufgefallen zu sein.

Aber solche Diskussionen wie diese hier sind immer ein Fest ignoranter Selbstgerechtigkeit. <

Haben Sie eine Vollkaskoversicherung für alles, was Sie im Leben tun?

Genau darauf läuft das hinaus: Immer sind andere schuld.

Bei Doktoranden erwarte ich sorgfältige Arbeit ohne dass ich da etwas auf andere abladen kann. Ohne wenn und aber.

14:11, Wie123nun

>>Der Rücktritt ist politisch zunächst nötig, weil unter falschen Voraussetzungen gewählt wurde.<<

Hat der Doktortitel bei ihrer Wahl eine Rolle gespielt?

Schummeln bei Prüfungen

Gehen wir weg von den reinen Doktor-Arbeits-Plagiaten. Wieviele auf anderen schriftlichen Abschlussprüfungen geschummelt haben, können wir kaum ermessen. Und dennoch ist es nicht nur eine akademische Arbeit, sondern eine menschliche Schwäche, dass Prüfungen und Arbeiten (besonders auch die daheim zu fertigenden) in allen Bildungseinrichtungen seit Urzeiten immer wieder getürkt werden. Wenn man diese Hallodris nun alle deswegen aus dem Beruf entfernen wollte, hätten wir bald sehr viele leere Plätze. Nein, Plagiat und Schummelei sind keine Kleinigkeit. Aber ich frage mich auch, wo hier eigentlich die Professoren Hühneraugen und Augenbinden eingesetzt haben, um eine solche Arbeit "akribisch" zu prüfen. Da haben viele mächtig handwerkliche Fehler gemacht. Ja, Giffey geht. Das ist einerseits konsequent, auch um Anfeindungen und Shitstorm zu filtern. Aber der Schaden ist ein anderer: Vorurteilsfreiheit gegen Titel ist damit passee. Das Klischee geboren.

@ 13:24 von derdickewisser

Frau Giffey hat betrogen? Da haben Sie aber 'dickes Wissen'. Fakt ist: Frau Giffey hat unsauber zitiert, so dass die SZ zum Schluss kommt, "dass es sich bei den Plagiaten in der Arbeit eher um Schlamperei als um Betrug gehandelt hat. Mit dem Fall der Dissertation eines Karl-Theodor zu Guttenberg ist Giffeys Arbeit ganz gewiss nicht zu vergleichen."
Darüber hinaus sind Sie hier nicht der erste und nicht der einzige, der daraus ein politisches Schlachtfest machen möchte, indem Sie gleich die ganze SPD und die Kanzlerin, die Frau Giffey für ihre Arbeit im Kabinett mit Recht Respekt zollt, in Sippenhaft nehmen. Aber damit stehen Sie in einer Reihe z.B. mit dem CSU-Generalsekret. Blume, der Respekt vermissen lässt und sich auch erdreistet, unsauberes Zitieren bei Giffey mit "anderen" gleichzusetzen. Nur zur Erinnerung: Bei Guttenberg ging es um 'Täuschungsvorsatz' und 'strafrechtlich relevante Urheberrechtsverletzungen' incl. Misbrauch von Gutachten des Wissenschaftl. Dienst des Bundestages

@ 13:56 von Dr.Hans

Sie meinen also, das Amt der regierenden Bürgermeisterin in Berlin sein "ein Pöstchen"? Na dann. Möglicherweise gibt es neben mir noch andere, die so eine Bezeichnung eher 'permanent dreist' finden.

13:18, derdickewisser

>>Die Frau hat betrogen und so lange es nur ging weitergemacht.<<

Sie hat nicht betrogen, sondern nachlässig gearbeitet. Zitate nicht ausreichend kenntlich gemacht.
Hätte sie betrogen, gäbe es ein Strafverfahren.
Betrug ist nämlich strafbar.

Üble Nachrede übrigens auch.

>>Wie soll ich meinen Studenten beibringen nicht zu betrügen, wenn man's damit auch nach dem Auffliegen des Plagiats noch zur Spitzenkandidatin der SPD für Berlin bringen kann?<<

Vom Plagiat ist Frau Giffeys Arbeit, nach allem was man weiß, weit entfernt.

Eine unsaubere Zitiertechnik und ein Plagiat sind zwei verschiedene Sachen.

13:56 von Dr.Hans

>>Was soll das, in Berlin ein Pöstchen zu wollen? Giffey hat sich nach diesem Eklat ins Privatleben zurückzuziehen.
Permanent dreist.<<

Hallo Dr.Hans, ich habe den deutlichen Eindruck, dass Sie den Doktortitel ebenso überbewerten wie diejenigen Zeitgenossen, die sich den Titel erschleichen um andere Überbewerter mit dem Titel zu beeindrucken.

Sie haben recht, der Titel ist nur für die interessierte Öffentlichkeit, im Privatleben braucht so etwas kein Mensch.

@derdickeWisser, 13:18 uhr

Sie sind sehr schnell mit Ihren Betrugsbehauptungen zur Hand. Man kann einen Titel auch zurückgeben, weil man es leid ist, vorverurteilt zu werden.

Methoden politischer Auseinandersetzung

Ich verstehe schon, daß solch ein Vorgang wie der hier diskutierte ein Fest für politische Gegner ist. Da wird nach Herzenslust diffamiert und diskreditiert, nachdem man auf ein sehr hohes Moralross gestiegen ist. Aber Vorsicht, man fällt da leicht runter.
Man sollte vor allem aufpassen, daß die freudige Diffamierung nicht den Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllt.

Wenigstens konsequent

Der Rücktritt von Frau Giffey ist wenigstens konsequent, zumal die endgültige Bewertung der Doktorarbeit wohl noch aussteht.

Andere wie Frau von der Leyen, deren Doktorarbeit noch weit fragwürdiger ist, werden durch die Kanzlerin geschützt und treten nicht nur nicht zurück, sondern steigen auch noch zur Präsidentin der EU-Kommission auf. Das ist der eigentliche Skandal

rer Truman Welt

Der ganze Vorgang war doch von dem ersten Gutachten an eine Farce.
Giffey hat sich nie positioniert, ob an dem Vorwurf etwas dran sein könnte. Weshalb tat sie das nicht? Wollte sie nicht lügen oder wusste sie es einfach nicht? Ich meine, wenn es nicht meine eigene Arbeit ist, weiß ich es einfach nicht.
Sie wollte bzw. konnte sich gar nicht offenbaren, war aber direkt bereit, auf das Tragen des Titels zu verzichten. Weshalb wenn ich ein reines Gewissen habe? Na ja, sie war jetzt ja schon bereits Frau Ministerin und der Titel war dazu ja nur Mittel zum Zweck. Aber der Oberhammer war Merkels Reaktion darauf: sie stelle schließlich Menschen ein und keine Titel. Ah so, ob besagte Menschen betrogen haben ist ihr völlig schnuppe - interessant oder? Merkel verlangte noch nicht einmal von Giffey eine Unschuldsbeteuerung. Das zeigt mir die wahre Werthaltung von Merkel. Was nutzt und dienlich ist wird genommen und behalten, egal wer und was es auch letztlich ist. Das ist der Skandal für mich!

Zum Glück ist sie

Zum Glück ist sie zurückgetreten. Eine Familienministerin, die an ein ominöses, frauenunterdrückendes Patriarchat glaubt, ohne dessen Existenz jemals zu beweisen, und den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung nicht kennt, sollte eigentlich schon deswegen untragbar sein.

Giffey als Ministerin

Hat mich in einem Punkt interessiert, weil sie aus der Arbeit in einem Berliner Milieu viele gesellschaftliche, soziale und existierende Problempunkte sah und Sozialerfahrungen machen konnte. Neukölln ist nicht irgendein kleiner Bezirk. Wer da politisch arbeitet, weiß wovon er spricht. Die Spannungen und waschechte Politik mit Lebenswirklichkeit lernt man da kennen, das erinnere ich aus Interviews mit dem damaligen Bürgermeister und ihr. SPD ist kein Sammelbecken für Mitglieder mit gefälschten Doktortiteln. Was die SPD da befürchtet, ist nicht unbegründet. Aber Glaubwürdigkeit der PolitikerIn hängt nicht nur an einem Faden. Da kommt mehr zusammen. Guttenberg und andere aus der Union sind in diesem Punkt auch nicht Symbol für eine verkorkste Partei und Politik. Die anderen Parteien haben auch ihre Schwarzen Schafe. Giffey, Amthor und viele mehr haben sich selbst eine Karriere verbaut. Man sollte in seinem Treiben niemals die Argusaugen der Öffentlichkeit unterschätzen.

Schräge Geschichte

Die Doktorarbeit wurde 2010 nach Abgabe wie üblich von den Profs geprüft und für gut befunden.
Nach ersten Zweifeln wurde sie nochmals geprüft, einschl. der Software vroniplag. Ergebnis war, dass die Arbeit wiss. ausreichend war, aber Mängel beim Zitieren hatte, mit einer "Rüge" dafür wurde die Arbeit also ein zweites Mal als doktorwürdig befunden!
Erst als jetzt die Berliner CDU dagegen klagte und die Rechtspresse in der Hauptstadt eine Kampagne lostrat, wurde die Arbeit jetzt ein 3. Mal (!!!) geprüft - unsere Unis haben ja sonst nix zu tun ...
Ein echte schräge Hexenjagd ...

@ Xeniosson

Da schlägt mal wieder die hohe Stunde der Selbstgerechten und Makellosen.
Sind Ihnen denn Minister u.Abgeordnete in Ämtern lieber, die Millionen verschleudern und ein gebrochenes Verhältnis zur Wahrheit haben á la Scheuer (Maut), die Abermillionen in nicht fliegenden Drohnen und der Gorch Fock-Sanierung vernichten, die jahrzehntelang MwSt.-Karusselle geduldet haben und Cum-Ex-Geschäfte (Eichel, Schäuble, Steinbrück, Scholz). Ein Meineidler Zimmermann, oder Helmut Kohle, der sein Ehrenwort über seinen Amtseid stellte? Abgeordnete die an Masken verdienen? Wenn Sie es so genau nehmen: Wer 1 x im Leben Steuern hinterzogen hat, und sei es nur eine falsche Spesenrechnung oder 2 Stunden Hilfsarbeit im Garten bar bezahlt - kommt für ein öffentl. Amt nicht in Frage. Wer einmal in der Abiarbeit beim Nachbarn abgeschrieben hat - unwürdig, untauglich. Bei rot über die Ampel oder falsch geparkt - geht gar nicht, achtet nicht das Recht und kann daher kein Amt ausfüllen. Oh Ihr Selbstgerechten!

um 13:18 von Sisyphos3

>>
Doktorarbeit ?
Dann beschäftigen sie sich mal mit dem Ehepaar Giffey.
ihr Mann verlor seinen Beamtenstatus wegen Arbeitszeit/Spesenbetrug
Also ein klein wenig Glaubwürdigkeit darf man doch wohl von einer Politikerin erwarten
und von Menschen mit denen sie sich in ihrer allernächsten Umgebung umgibt
<<

Sippenhaft. Ich kann nur sagen Pfui. Schämen Sie sich.

Wissenschaftsbetrügerin

Wer wissenschaftliche Standards bricht und bei anderen abkupfert um sich einen Titel unrechtmäßig zu erschleichen ist für ein öffentlichen Posten ungeeignet.

Es gibt kein Privileg trotz aufgedecktem Wissenschaftsbetrug weiter machen zu können. Schavan, Koch Mehrin u Guttenberg haben ebenfalls Wissenschaftsbetrug gemacht. Alle drei sind freiwillig von der politischen Bühne verschwunden.

@ 14:12 von Sausevind

Genau das ist nicht der Punkt. Denn Frau Giffeys Aussage, dass Sie die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt hat, steht nach wie vor, und das Gegenteil ist nicht bewiesen - dazu passt die Einschätzung, dass sie eher 'schlampig als betrügerisch' zitiert hat. Eine ganz andere Hausnummer war z.B. der organisierte Betrug eines Guttenberg, der den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages als Abgeordneter mit Recherchen beauftragte und diese Rechercheergebnisse dann ohne Quellenangabe in seine Diss. übernahm.
Es muss doch möglich sein, solche Unterschiede transparent zu machen. Ich hoffe jedenfalls auf eine engagierte Kandidatur von Frau Giffey in Berlin.

Am 19. Mai 2021 um 13:03 von fpiep

Zitat: Das eine gibt frau (notgedrungen) auf und das andere möchte frau weiterverfolgen?! Ist die moralische Verantwortung für und gegenüber Berlin eine andere oder soll das Schäfchen ins Trockene?

Sehen Sie wirklich nicht den Unterschied: Das eine Amt hatte sie und hat es abgegeben. Um das andere Amt bewirbt sie sich im Rahmen einer Wahl.

Sie sagen es doch selbst: Zitat: [......] vielleicht will Berlin ja auch gar nicht mehr....

Möge der Wähler in Berlin entscheiden, wie wichtig ihm das Doktorgedöns ist.

15:17 von fathaland slim

Hat der Doktortitel bei ihrer Wahl eine Rolle gespielt?

Habe schon viel von ihnen gelesen, aber hier haben sie den Pfad der Redlichkeit eindeutig verlassen. Natürlich verlasse ich mich bei einem Spitzenpolitiker auf dessen Angaben zur Person. Das beeinflusst devinitiv auch mein Wahlverhalten.

ich möchte mal einen anderen Aspekt ins spiel bringen

Mit jeder nachträglich als erschlichen erkannten Doktorarbeit gerät das allgemeine Vertrauen in akademische Titel weiter ins Minus. Zeitgleich mit ein paar Dutzend Plagiatoren erwerben tausende ehrlich arbeitender Doktoranden ihren Titel, und der hat gefälligst mehr wert zu sein als die hingeschluderte, oder sogar als Auftragsarbeit vergebene Dissertation eines "Schummlers". Sonst sind irgendwann Doktoren- und Professorentitel, und nebenbei auch gleich noch alle Diplome und Staatsexamen nichts mehr wert und bringen dem Prüfling keinen Lohn mehr für seine Arbeit, sondern nur noch hochgezogene Augenbrauen.
Deshalb ist es im Interesse der Ehrlichen unabdingbar, dass Schummeleien die Aberkennung des Titels und, jawohl, auch den Verlust der hierdurch erschlichenen Vorteile nach sich ziehen.
Übrigens ist mir Charakter für einen Menschen, den ich wählen soll, wichtiger als sein akademischer Grad. Aber genau der kommt hier auch nicht mehr glaubwürdig rüber.

15:15, xeniosson @um 13:34 von fathaland slim

>>
> Haben Sie einen Doktortitel?

Wenn ja, dann wissen Sie, daß eine Doktorarbeit von einem Doktorvater bzw. einer Doktormutter betreut wird.

Dem oder der scheint im Falle Giffeys wohl nichts aufgefallen zu sein.

Aber solche Diskussionen wie diese hier sind immer ein Fest ignoranter Selbstgerechtigkeit. <

Haben Sie eine Vollkaskoversicherung für alles, was Sie im Leben tun?

Genau darauf läuft das hinaus: Immer sind andere schuld.

Bei Doktoranden erwarte ich sorgfältige Arbeit ohne dass ich da etwas auf andere abladen kann. Ohne wenn und aber.<<

Niemand, am allerwenigsten Frau Giffey, lädt irgend etwas auf andere ab.

Sie hat schlampig zitiert, nicht mehr und nicht weniger. Das ist weder ihr noch den Prüfern aufgefallen. Vorsatz von ihrer Seite ist jedenfalls nicht anzunehmen und wird ihr, außer in den Foren, auch nicht vorgeworfen.

Wenn sämtliche Doktorarbeiten so überprüft würden, dann würde sich die Zahl der Doktoren in Deutschland wohl mindestens halbieren.

um 13:18 von derdickewisser

"Die Frau hat betrogen..."

Oha! Ich wäre mit solchen Aussagen aber sehr vorsichtig. Denn Betrug ist eine Ebene, die hier noch gar nicht im Raum steht und wohl auch nicht stehen wird. Sie haben vermutlich nie eine Doktorarbeit geschrieben oder sich gar damit beschäftigt. Dann wüssten Sie nämlich, dass der Grad sehr schmal sein kann, ob es sich um ein Plagiat handeln könnte oder nicht. Denn alleine schon durch die vielen Quellen, auf die man sich bezieht, um eine Doktorarbeit zu schreiben, können zur Stolperfalle werden. So einfach ist es nicht, sich auf Quellen zu beziehen und am Ende bei der Vielzahl an Informationen eigene Schlüsse zweifelsfrei ohne das Risiko eines Plagiats darlegen zu können. Wer seinen Doktorarbeit in Jura abgelegt hat, weiss sehr wohl, wovon ich hier schreibe. Den Kreis ständig neu zu erfinden, ist bei der Doktorarbeit eine Herausforderung, die einem Schweiß wie bei einem Leistungssportler auf die Stirn treiben kann.

Betrogen hat Frau Giffey noch lange nicht!

@ 14:09 von Supergrobi

Und der nächste auf der Liste der Sippenhaftbefürworter. Haben wir dankenswerterweise nicht in unserem Rechtssystem.

14:09, Michael O

>>Wenn man bedenkt was die SPD bei Gutenberg für ein Theater gemacht hat muss Sie froh sein so glimpflich davon zu kommen!!<<

Der Fall Guttenberg war ein ganz, ganz anderes Kaliber und mit sämtlichen Fällen, die danach kamen, überhaupt nicht zu vergleichen.

15:26 von hkoerner

Vollste Zustimmung.

Doktortitel sind absolut überbewertet.

Ein Doktortitel befähigt zu nichts.
Das besagt nur das da jemand eine Wissenschaftliche Abhandlung erarbeitet hat, wie auch immer.
Wer da auf einen Ghostwriter setzt muss mit sowas rechnen.
Ein Meisterbrief berechtigt dazu ein Handwerk auszuüben und in diesem auszubilden, Bein einem Arzt ist es die Zulassung und nicht der Doktortitel......
Also überbewertet, was um Obrigkeitshörige zu beeindrucken.

Und was lernt man daraus?

Vertuschung holt uns aus der Vergangenheit bisweilen ein. Eine Schlingpflanze, die uns wie ein Schatten begleitet. Allerdings: Es gibt auch Dünnbrettbohrer, die sich mit fremden Federn schmücken und sich gern vordrängen. Die haben wir auf vielen Ebenen und Feldern in unserer Gesellschaft. Die finde ich auch nicht gerade als Vorbild geeignet. Giffey geht mit Würde aus der Tür- die hat sie sich jedenfalls mit ihren politischen Arbeiten erhalten. Politiker sind auch Menschen. Machen Fehler. Wie wir alle. Dass Hohn und Häme jetzt folgen, zeigt aber auch die Grimasse der Neider und notorischen "Ich-Habs-Immer-Gewusst" Gläubigen. Die in jedem politischen Akteur einen suspekten, korrupten und egoistischen Umtriebler wittern. Giffey wird noch die Medien und uns beschäftigen. Aber es gibt wirklich Wichtigeres: wen wählt man? Und wählen alle überhaupt? Das sollte uns wichtig sein. Denn Merkel geht. Wer kommt dann?

@SinnundVerstand, 15.21

Welche Informationen stehen Ihnen zu Gebote, die Sie annehmen lassen, dass Plagiate in der einen Dissertation "eher Schlamperei als Betrug" sind, in der anderen aber in Betrugsabsicht entstanden? Die Mitteilung der SZ? Worauf stützt die sich?
Ein Plagiat ist immer Ausdruck unsauberen Arbeitens und des Verschweigens von Quellen. Das passiert nicht einfach so nebenbei, weil man in der Regel jahrelang an einer Diss arbeitet.
Ich halte den Rücktritt im übrigen für ein rein taktisches Manöver, um sich für die Berliner Wahl erst mal aus dem Schussfeld rauszuziehen und dann so zu tun als wäre nie was gewesen. Wenn Sie das in Ordnung finden, dann lässt das tief blicken. Und dass eine Kanzlerin in dem Moment, wo eine Ministerin wegen Plagiatsnachweisen zurücktreten muss, von "Respekt" spricht, zeigt, auf welch heruntergekommenen Standards wir mittlerweile herumgeistern.

Alles wegen einem Papier

Wenn ich mir die Kommentare von manchen Usern durchlese, verstehe ich die Situation hier in Deutschland immer mehr!
Nur Personen mit einem Dr. Titel sollen auf Positionen…
Es ist Betrug, wenn man eine Prüfung ablegt und diese genehmigt wird…
Die Kanzler und Parteimitglieder dürfen keine Rückendeckung geben, für einen guten Job, was man sicher nicht mit einem Dr. Schmarntitel erlernt…
Man darf keinen Respekt zeigen, weil jemand Mehrarbeit geleistet hat, um eine Situation zu verbessern…
Datenschutz und Freiheit vor Pandemieschutz…
Viele Smarte Ideen werden erst gar nicht in Betracht gezogen, weil sich Menschen mit Dr. Titel dagegenentscheiden und die Macht haben….

Meinungsfreiheit hin oder her, aber langsam läuft alles aus dem Ruder!

Hätten wir so vor 70Jahren gedacht und gehandelt, wären wir heute definitiv in irgendeinem Loch….

@ Supergrobi

"Offenbar ist Betrug in ihrer Familie ja etwas normales, siehe ihren Ehemann."

Jetzt würde ich aber doch mal gerne Ihre Familie ganz genau durchleuchten? Hatten Sie oder Familienmitglieder schonmal Kontakt mit Drogen - irgendwann zwischen 1968 und heute? Hat in Ihrer Familie jemals jemand was im Supermarkt gestohlen? Ein paar Verkehrssünder werden doch wenigstens dabei sein? Und - rein statistisch betrachtet - ein, zwei, drei Steuerdelikte werden in der Familie zwischen Großeltern, Ihnen, Kindern, Onkeln, Tanten, Neffen und Cousins auch zusammen kommen. Ach, und was haben (alle) Ihre Familienmitglieder so zwischen 1933 und 1945 gemacht?

Lassen Sie also mal die Kirche im Dorf, und urteilen Sie nicht so selbstgerecht - an einem reuigen Sünder hat der Herrgott bekanntlich mehr gefallen als an Selbstgerechten wie Ihnen...

Herzlichen Dank

Ich danke der TS-Redaktion für den roten Balken, möchte aber dennoch klarstellen, dass man keinen Doktortitel tragen sollte, wenn man ihn sich nicht erarbeitet hat. Ich hoffe, dass dieser Kommentar uneingeschränkt veröffentlicht werden darf. Herzlichen Dank!

Fragwürdige Einseitigkeit

Plagiatsjäger sehen sich ja scheinbar wie die Robin Hoods der fleissigen, "ehrlichen" Akademiker mit Doktorgrad. Nur frage ich mich schon, was eigentlich die Konsequenzen für diese Leute sind, wenn sie in der Öffentlichkeit stehende Personen mit Plagiatsvorwürfen in Bedrängnis bringen, die sich am Ende als Haltlos erweisen. Ist der Ruf erst ruiniert...

Plagiatsjagd ist hier wie eine Einbahnstraße. Werfe ich es vor, hat der vermeintliche Doktor erstmal ein Problem. Erweisen sich die Vorwürfe als korrekt, dann war es das mit dem Doktor. Erweisen sich die Vorwürfe als falsch, dann habe ich eben Pech gehabt, der Doktor aber weiterhin einen angedetschten Rufschaden. Zumal diese Vorwürfe ja scheinbar in erster Linie unbedingt sofort öffentlich gemacht werden müssen. Da findet in der Regel schon eine Vorverurteilung statt, die so manche Plagiatsjäger wohl auch herbeirufen wollten. Das Unschuldsprinzip wird hier ad absurdum geführt.

@ 15:28 von mispel

Frau Giffey kennt den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung nicht? Sie lehnen sich aber weit aus dem Fenster.
Kennen Sie den Unterschied? Gleichberechtigung bezieht sich auf Individuen; Gleichstellung auf benacchteiligte Gruppen. Das war's.
Im politischen Geschäft kommen mit der Unterscheidung dieser beiden Begriffe meist diejenigen hinterm Ofen hervor, die jede Form von Gleichberechtigung und Gleichstellung für eher überflüssig halten und sich daher auf Wortspielchen konzentrieren.
Und über "ein ominöses, frauenunterdrückendes Patriarchat" zu schreiben, "dessen Existenz jemals zu beweisen" Frau Giffey versäumt hat, lässt mich nur müde schmunzeln und den obigen Satz unterstreichen.

Es zeigt sich, wie immer,

wer sein Herz der maroden SPD schenkt, redet alles klein - dann sind das alles nur winzige Ausrutscherchen der ach so tollen Frau Giffey, die ja nur von den doofen Profs in Berlin reingeritten wurde, weil die ihr nicht das Händchen beim Zitieren gehalten haben. Sehr glaubhaft das alles. Und ungemein ernstzunehmen, diese Statements. Zumal sie in vielen Fällen sehr profunde Kenntnisse über akademische Vorgänge an den Tag legen.

13:03 von SinnUndVerstand

erstaunlich, wen sie als gut empfinden. tatsache ist allerdings, daß schon ihr ehemann wegen spesenbetrug aus seinem amt geflogen ist. ok, sippenhaft gibt es nicht, sagt aber etwas zu gen geflogenheiten unserer politikerinnen aus. falls mir denn diese offene aussage erlaubt wird!

@Initiative Neue...:

Wie bitte? KTvuzGuttenberg ist freiwillig von der politischen Bühne verschwunden? Zählen nur die Schauspielpersonen in vorderster Reihe oder auch die Strippenzieher aus der Regie in einem Bühnenstück? -

13:40 von proehi

Finden Sie Sippenhaftung im vorliegenden Fall nicht auch "etwas" problematisch und im Grunde am Thema vorbei?
.
es ist ein breites Feld,
zwischen Sippenhaftung und Clankriminalität
vielleicht liegt es irgendwo dazwischen ?

15:29 von carsten67

Was sie da als Beispiele benennen ist natürlich sehr schlimm. Aber hat Deutschland wirklich nichts Lupenreines zu bieten? Bei 80 Millionen Einwohnern müssen doch noch redliche Politiker zu finden sein.

@ 15:30 von Initiative Neue...

Den Unterschied zwischen Guttenbergs organisiertem systematischen Betrug und Giffeys fahrlässiger Zitierweise habe ich schon deutlich gemacht. Dass Guttenberg "freiwillig zurücktrat" ist eine nette Mär. Wahr ist, dass Frau Giffey von Anfang an transparent mit den Vorwürfen umging und selbst das Überprüfungsverfahren beantragte und auch jetzt ihren Rücktritt unabhängig und offensiv anging.
Respekt.

um 13:56 von Dr.Hans

"Was soll das, in Berlin ein Pöstchen zu wollen? Giffey hat sich nach diesem Eklat ins Privatleben zurückzuziehen.
Permanent dreist."

Wenn der Wähler es so entscheidet, dann werden Sie diesem vermutlich auch noch Dreistigkeit vorwerfen. Ein Fehler des Systems halt. Man sollte solche "Straftäter" auch ohne Verurteilung all ihrer Rechte berauben und sie mit Peitschen durch die Straßen treiben.

Gut, dass sie nicht an einem

Gut, dass sie nicht an einem Posten klammert wie Herr Scheuer.....

Na dann

Da lobe ich mir jeden Malocher, der einen Gesellenbrief oder einen Meistertitel hat. Da nenne ich ehrliche Arbeit. Bei Politikern scheint man dies nicht zu benötigen. Aber es macht anscheinend das Leben lebenswerter. Irgendwie peinlich!

15:30 von Klärungsbedarf

Sippenhaft. Ich kann nur sagen Pfui. Schämen Sie sich.
.
erstaunlich
bin ich der Betrüger ?
muß ich mich rechtfertigen ?

und wie sagt der Volksmund (nicht nur hierzulande)
"Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist"
meinen sie das kommt von ungefähr ?

um 13:18 von

um 13:18 von derdickewisser
"Respekt"?
Merkel nimmt den Rücktritt "mit großem Respekt" entgegen?
Respekt? Wofür den denn?

->
Einem CDUler müsste man sowas "nahelegen". Der kommt nicht von allein darauf.
Bei der Korruptionsaffäre sind die ja maximal aus der Partei ausgetreten um ihre Buddies zu schützen, aber Verantwortung vorm Volk bloß belächelt und die Repräsentantenstellung behalten.

"
Wie soll ich meinen Studenten beibringen nicht zu betrügen, wenn man's damit auch nach dem Auffliegen des Plagiats noch zur Spitzenkandidatin der SPD für Berlin bringen kann?
"
->
v. d. L. als Beispiel nennen!
Nur so betrügen, dass man trotzdem den Doktortitel behalten darf.
Reicht immerhin zum EU-Spitzenamt.

Auf die gleiche Art und Weise kann man auch als Lobbyist für den eigenen Geldbeutel sein und trotzdem Spitzenkandidat im Landtagswahlkampf werden.(Amthor)

Oder Andi Scheuer präsentieren.
Falls man einen aktiven Minister mit aberkannten Doktortitel in Vorlesungen ansprechen will...

Komisch ist das alles

Komisch ist das alles, das hier zurückgetreten wird, obwohl derzeit andere Problem in Deutschland vorherrschen.
Was man in den Medien so sieht fordert aus der Opposition auch keiner großartig jemand ihren Rücktritt.
Von dem her ist das jetzt halt dem Wahlkampf geschuldet.
Aber das ist halt das Problem heute mit unseren Berufspolitikern. Man weis nie was kommt.

fehlt da die Unfähigkeit ?

Uiii, da ist der üble Doktortitel der Frau Giffey mit möglicherweise einigen unsauberen Zitierungen darin - Rücktritt erst jetzt, lassen sich einige voller Empörung hier darüber aus und sind sicher, dass so jemand ein Amt nie ausüben dürfte.
Ob das dieselben sind, die Minister Scheuer immernoch im Amt sehen wollen, trotz seines zurückgegebenen Doktortitels, das nicht nur wegen Plagiaten, sondern auch inhaltlicher Beschränktheit auf „Phrasendrescherei und Belanglosigkeiten“ (s. die WELT 2014, https://www.welt.de/debatte/kommentare/article124444134/Andreas-Scheuer-...).
Aber zu seinem Rücktritt wird es nicht kommen, da es offensichtlich aus der großen Auswahl der Gründe nicht gelingt, den schlimmsten daraus auszuwählen. Unter diesen ist auch der Spezi-Doktortitel das kleinste Übel.

@fataland, 13.34

Sie haben schon mehrere Doktorarbeiten betreut? Sie wissen daher, wie lächerlich einfach es ist, in einem Text von, sagen wir mal 300-500 Seiten (ich kenne Arbeiten von wesentlich größerem Umfang) jede Aussage dahingehend zu prüfen, ob sie das Produkt des Doktoranden ist oder aus einer anderen Quelle ohne Kennzeichnung stammt? Bei Quellen, die nicht digitalisiert sind und daher Prüfprogrammen nicht zugänglich? Sie wissen natürlich auch, dass Sie als Doktorvater alle zitierten Quellen so im Kopf haben, dass sie jede Idee, die daraus stammt und in der Diss referiert wird, sofort erkennen und dem entsprechenden Werk zuordnen können? Und deshalb sofort wissen, ob jemand ordnungsgemäß zitiert oder geistigen Diebstahl (Plagiat) begeht? Das beruhigt mich.

@ Sisyphos 3

Bei diesem Sippenhaft-Denken wird mir nur noch übel.

(Nur) wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein - und schaue vorher, ob er nicht im Glashaus sitzt. Glaubwürdigkeit erhofft und erwartet man sich erstmal von jedem Menschen - und wird oft genug enttäuscht. Auch Politiker sind nur Menschen, und Menschen machen Fehler, und dann ziehen sie die Konsequenzen (wie Giffey), oder auch nicht (wie Scheuer - der hat zumindest viele hundert Millionen € Steuergeld verbrannt).

Unerträglich aber ist diese selbstgerechte Häme: Möchte doch gerne mal wissen, wer in Ihrer Familie und "allernächsten Umgebung" schon mal Spesen falsch abgerechnet hat, schwarz nen Handwerker beschäftigt, mit zuviel Alkohol im Blut Auto gefahren ist, Drogen ausprobiert hat oder bei der Steuer geschummelt hat oder PG der NSDAP oder der SED war...

Mal sehen, wieviel "Glaubwürdigkeit" dann übrig bleibt.

@carsten67, 15.29

Ich glaube Ihr Argument nennt man, wenn es von rechtskonservativer Seite kommt, Whataboutismus. Aber wohl nur dann.

Mehrere Tausend Euro erhielt

Mehrere Tausend Euro erhielt Annalena Baerbock in den Jahren zwischen 2018 und 2020 als Sonderzahlungen von ihrer Partei. Beim Bundestag angemeldet waren die Einkünfte der Grünen-Spitzenkandidatin bis vor Kurzem aber offenbar nicht.

So steht es gerade in den Social- Medien. Was ist los in Deutschland? Die AFD zu beobachten ist so wichtig geworden, daß alles andere zweitrangig ist. Doch der einfache Bürger bekomt es trotzdem mit und wird darüber nachdenken.

rer Truman Welt

Es sollte das Ergebnis im Detail des letzten Gutachtens veröffentlicht werden, welches zur Aberkennung des Doktortitels geführt hat. Dann kann sich der Bürger selbst ein Bild davon machen, was Giffey unter "nach besten Wissen und Gewissen" versteht.
Ich befürchte, wir würden alle erschrecken. Den Titel verliert man nicht wenn ein paar Mal falsch zitiert wurde, nach Form und Inhalt, sondern wenn erkennbar wird, daß eine betrügerische Absicht im Vorgehen nicht eindeutig ausgeschlossen werden kann. Das ist etwas anderes. Deshalb ist auch der Abschlussbericht der Kommission höchst interessant. Der sollte ebenfalls der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

13:18 von derdickewisser

"Wie soll ich meinen Studenten beibringen nicht zu betrügen,..."
+
Was ist das für ein Lehrstuhl, in dem das "nicht Betrügen" gelehrt wird? Wie lautet der Abschluss? Diplom-Nichtbetrüger?

Im Ernst: Mir würde es reichen, wenn sie Ihren Kindern beibringen, ehrlich zu sein. Reicht vollkommen.

@fataland, 15.23

"Eine unsaubere Zitiertechnik und ein Plagiat sind zwei verschiedene Sachen."
Wären Sie so nett mich hierzu aufzuklären?

15:30 von SinnUndVerstand

dass sie eher 'schlampig als betrügerisch' zitiert hat.
.
meinen sie dann hat man Anspruch auf nen "akademischen Ehrentitel"
denke für was "Besonderes" sollte man auch etwas besonderes erwarten bzw. leisten

13:27, Sisyphos3

>>13:03 von SinnUndVerstand
Dass Sie zurücktritt, spricht für Ihren Charakter,
.
das ist schon ne kühn Behauptung,
von Charakter zu sprechen wenn man offensichtlich betrügt,
gelten ihre Maßstäbe ganz allgemein oder speziell bei Politikern
Also ich erwarte von Menschen in hervorgehobener Position Glaubwürdigkeit<<

Betrug setzt Vorsatz voraus und ist strafbar.

Das unterstellen Sie Frau Giffey?

Vorsicht mit solchen Behauptungen, auch in rechtlicher Hinsicht.

@fathaland slim, 15:23 Uhr @derdickeWisser, 13:18

Sie haben den Sachverhalt sehr gut, da differenziert, beschrieben. Vor allem ihr Hinweis auf den Tatbestand der üblen Nachrede ist die passende Replik auf die populistische Vorverurteilung durch derdickeWisser.

Ein Doktortitel sagt doch gar nichts aus....

.... nur, dass man sich über einen bestimmten Zeitraum intensiv mit einem ganz speziellen Thema befasst hat und darüber einen Aufsatz verfasst hat.

Frau Giffey ist mit Herzblut bei der Arbeit und hat sehr viel gemacht und durchgeboxt und verbessert.

Ich kann ihre Entscheidung verstehen, weil das einfach Nerven kostet diese ständige Prüferei. Sie wollte den Titel schon freiwillig abgeben, ging aber auch nicht ohne weiteres.
Frage mich, was das soll?

Denn das sagt nichts über ihre Fähigkeit, ein politisches Amt auszuüben.

Wer schon mal einen wissenschaftlichen Aufsatz verfasst hat, der weiß, dass es schnell mal zu ist, falsch zu zitieren oder Quellenangaben vergessen werden etc. Wenn man mal anschaut wievielen bekannten Menschen der Doktortitel bereits wieder aberkannt wurde, dann darf man nicht daran denken, wieviele es im Ganzen sind- ohne, dass Ottonormalo es mitbekommt.

Und ich möchte nicht wissen, wieviele Leute sich bei ihrer Doktorarbeit helfen lassen.

@ Initiative Neue

Mit Verlaub;

Frau Schavan wurde im Anschluss Botschafterin Deutschlands im Vatikan.

Und Herr zu Guttenberg Lobbyist mit weiterhin direktem Zugang zur Kanzlerin (siehe Wirecard-Affäre)

Jeder, der Fehler begeht, und das sind wohl alle Menschen (natürlich bis auf: Initiative Neue --- hat sicher noch nie im Leben etwas falsch gemacht willentlich wie versehentlich) hat ein Anrecht auf eine zweite Chance.

Offensichtlich nur nicht in den Augen einiger bigotter Foristen.

@um 15:29 von carsten67

> Da schlägt mal wieder die hohe Stunde der Selbstgerechten und Makellosen.
Sind Ihnen denn Minister u.Abgeordnete in Ämtern lieber, die Millionen verschleudern und ein gebrochenes Verhältnis zur Wahrheit haben <

Nein, die sind mir nicht lieber.

Sie relativieren also nach dem Motto "ist weniger übel als ..."

Dem stelle ich entgegen: Wenn wir nur solche Personen zur Wahl haben, wird es dann nicht arg dünn für eine Demokratie?

Das hat nichts mit Selbstgerechtigkeit zu tun. Rein gar nichts. Das muss eine Selbstverständlichkeit sein.

13:38, Hansi2012

>>Der Doktortitel ist in unserer Gesellschaft bare Geld wert, wenn man Karriere machen will.<<

Wirklich?

Ich kenne viele, die ohne Doktortitel Karriere gemacht haben.

um 13:20 Dasmussmalgesag....

> Ausgerechnet die Ministerin, die den geringsten Schaden und Steuerschaden angerichtet hat tritt zurück?
Scheuer?
Spahn?
Klöckner?
Sollen wir die jetzt wieder wählen?
Der Rücktritt wirft auch Fragen auf! <
- Es kann ja sein, dass Fr. Giffey einer mächtigen Lobby zu ungemütlich geworden ist... Denn mit den heutigen digitalen Möglichkeiten ist es in fast allen Doktorarbeiten nicht schwer, ein Haar in der Suppe zu finden, es kann auch eine Haarspalterei gewesen sein...
Frau Giffey tritt sympatisch auf, hat aber als Ministerin viel zu wenig für die Schulen und Kitas in der Pandemiezeit gemacht - zu wenig Durchsetzungsvermögen? Das wäre für mich ein Grund sie zu rügen.

@ Xeniosson

Mir ist völlig Banane, wie jemand seinen Doktortitel bekommt oder nicht. Denn ein Doktortitel sagt nichts über diesen Menschen aus, sondern nur, dass er sich über einen gewissen Zeitraum intensiv mit einer Thematik befasst hat und darüber einen Aufsatz verfasst hat.

Ich will nicht wissen wieviele Leute sich bei ihrer Doktorarbeit wirklich haben helfen lassen.
Sie hat jetzt Quellen vergessen anzugeben, vergessen anzuzeigen, dass etwas zitiert wurde etc. Daraus schließt man denn, sie habe abgeschrieben, denn anscheinend ist es hier nicht sehr offensichtlich, wenn schon die dritte Prüfung ansteht.

Ich beurteile Politiker nach ihrer Arbeit und die hat sie sehr gut gemeistert, viel bewegt und erreicht UND sich um Rahmenbedingungen gekümmert, während andere Politiker die Krise jetzt genutzt haben, um Maskenverträge an Angehörige zu vermitteln.
Frage mich, was schlimmer ist...

15:29 von carsten67

vielleicht bin ich ja merkwürdig !

aber für´s Abschreiben gab´s in meiner Jugendzeit ne 6
und zwar ohne Diskussion
wird das heute nicht mehr so gesehen oder haben Politiker (in der richtigen) Partei
VIP´s oder ähnliches Sonderrechte
was übrigens in allen Bereichen der Unredlichkeit gilt
sie brachten ja einige Beispiele
manchmal glaubt man es

Franziska Giffey, SPD, hat in ihren politischen

Positionen gute und engagierte Arbeit geleistet und beendet ihr Ministerinnenamt konsequent. Mich irritiert vor allem der zeitliche Hintergrund für die Prüfverfahren zu ihrer Doktorarbeit so kurz vor der Bundestagswahl - genauso irritiert mich die Art und Weise, in der offensichtlich in der Vergangenheit an Universitäten Dissertationen vor der Verleihung der Doktortitel nicht ordentlich geprüft wurden. Darin liegt das viel größere Fehlverhalten auf wissenschaftlicher Ebene. - Auf der Ebene der geleisteten politischen Arbeit frage ich mich doch, warum Personen als Minister mit eklatantem Fehlverhalten (Maut, Fehmarnbeltquerung, Gorch-Fock-Segelschulschiff, KSK, Schredderei beim Verfassungsschutz pp.) eine starke Lobby jeweils zum Verbleib im Ministeramt verhilft? Männerkungelei? -

Doktorarbeit und Ministeramt

Mich interessieren die Hintergründe für den Vorgang in der Berliner CDU auch. Es ist immer wieder "beeindruckend", wie oft gerade passend zur Kandidatur politischer Mitbewerber "verdächtige" oder auch bereits doppelt geprüfte Informationen lanziert werden, um jemandem etwas anzuhängen. Erstaunlich, wie schnell wir dann darauf ansprechen und uns einlassen. Zweimalige Überprüfung- mit einem akzeptablen Ergebnis. Nun noch einmal aufgerührt, weil die CDU Zweifel hat. Ist man sich dort sicherlich bewusst, dass man mit diesem Vorgehen auch die Universität in ein ziemlich schlechtes Licht bringt. Politik zeigt der Einrichtung, wie unfähig sie ist? Ich finde diese Art von Vorgehen jedenfalls grenzwertig. Hat man da noch eine Rechnung zu begleichen? Oder bangt man um die politische Macht in Berlin? Ich sehe es als ehrenrührig, wenn man auf solche Weise geschlossene Fälle wieder publik macht. Die Universität wird damit auch instrumentalisiert. Das Wahlkampf in amerikanischen Unart.

13:28, 0_Panik

>>Es fällt langsam sehr stark auf...
... Das gewisse Leute ua mit politischem Einfluß oder Namen offensichtlich leichter an den Doktertitel mittels Doktorarbeit gelangen können.

Die Normalos aus der Bevölkerung müssen hingegen eine akribisch genaue Doktorarbeit abgeben, wo es nichts zu bemängeln gibt.

Da darf der Gedanke aufkommen, daß wenn die Leute aus einem Elternhaus mit Namen kommen, und sei es nur politisch, der Doktortitel einfacher zu erlangen ist.<<

Franziska Giffey ist Tochter einer Buchhalterin und eines Kfz-Meisters aus Briesen im Kreis Fürstenwalde an der Spree. Ihre Doktorarbeit schrieb sie vor zwölf Jahren, da kannte sie niemand. Sie war Lokalpolitikerin in Berlin-Neukölln.

Was für eine Biografie muss man vorweisen, um von Ihnen als "Normalo" anerkannt zu werden?

@InitiativeNeue..., 15:30 Uhr

Der (strafbewehrte) Betrugsvorwurf, den Sie hervorzaubern, stand bzw. steht doch gar nicht im Raum. Vielmehr geht es um Schlampigkeiten bzw. Nachlässigkeiten bei der Erstellung der Dissertation, indem Zitate nicht als solche gekennzeichnet wurden. Dies wissen Sie auch, ebenso wie Ihnen das Sprichwort das Sprichwort bekannt sein dürfte, dass auf denjenigen, der auf andere zeigt, drei Finder zurück zeigen. Freilich unterstelle ich Ihnen auch nur Nachlässigkeit und keine Absicht.

kein Politiker mehr ohne

kein Politiker mehr ohne Dr.-Titel hieße das?
Wäre das erstrebenswert?
Da dann doch lieber solche Politiker, die ihren Dr. -Titel „nicht mehr benutzen“, ihn aber nicht ablegen, somit reaktivieren könnten, und dann im Amt nichts hinbekommen, aber viele hundert Mio Euro versenken für vergeigte Verträge???

Giffey Titelklau

Der Rücktritt kommt ziemlich verspätet und das Verfahren wegen Diebstahl kommt wohl garnicht.
Dabei ist geklaut von Politiker genau so geklaut als wenn es ein Penner getan hätte, aber Politiker müssen noch strenger bestraft werden.
In der Politik haben Diebe und Lügner eigentlich überhaupt nichts verloren.
Aber in Wirklichkeit gilt hier für Politiker in beiden Fällen Narrenfreiheit, halt wegen der Macht, die sie ausüben können, solange sie ein gutes Pöstchen haben. Mit einem guten Posten kann man natürlich noch mehr Straffreiheit genießen.
Ministerin ist ja ganz gut, aber als Bürgermeisterin kann sie auch ganz schön absahnen.
Wenn das Eine nicht klappt, kann man ja was anderes machen.

15:32, frosthorn

Sind Sie denn wirklich der Meinung, hinter Frau Giffeys schlampigem Zitieren stecke Absicht?

Was verleitet Sie zu dieser Annahme?

Und warum sollte sie das tun? Was für ein Vorteil erwuchs ihr daraus, Zitate nicht ausreichend kenntlich gemacht zu haben?

Ich habe bisher von niemandem, außer von Leuten, die die Arbeit nur vom Hörensagen kennen, gehört, daß es sich bei ihrer Arbeit um ein Plagiat handele.

Nicht nachvollziehbar

Für den Bund als Bundesfamilienministerin nicht mehr tragbar, für die SPD-Spitzenkandidatur für Berlin ok?!

Das verstehe wer will.

Wozu überhaupt kopieren?

Warum besteht überhaupt die Notwendigkeit, bei den läppischen Larfari-Promotionen zahlreicher Laberfächer abschreiben zu müssen? Wissenschaftlich weitgehend irrelevant sind das ohnehin nur reine Fleißaufgaben.
Ein Naturwissenschaftler, Ingenieur usw., der 3 - 4 Jahre experimentell arbeitet und handfeste Ergebnisse liefert, braucht so was jedenfalls nicht.
Extreme "Leichtgewichte" sind auch die Dissertationen der Mediziner, in Naturwissenschaften würden die nicht mal als Diplomarbeit reichen.

15:26, hkoerner

>>Wenigstens konsequent
Der Rücktritt von Frau Giffey ist wenigstens konsequent, zumal die endgültige Bewertung der Doktorarbeit wohl noch aussteht.

Andere wie Frau von der Leyen, deren Doktorarbeit noch weit fragwürdiger ist, werden durch die Kanzlerin geschützt und treten nicht nur nicht zurück, sondern steigen auch noch zur Präsidentin der EU-Kommission auf. Das ist der eigentliche Skandal<<

Was ist denn das Problem mit Frau von der Leyens Doktorarbeit? Was wissen Sie da?

Und glauben Sie, Frau Merkel hätte die Macht, akademische Prüfungen von Arbeiten zu stoppen?

Ob das Betrug war oder nicht …

… ist doch gar nicht feststellbar. Wir müssen unterscheiden zwischen politischen Konsequenzen, denen oft moralische Wertungen zugrunde liegen und den rein wissenschaftlichen Aspekten.
Hinsichtlich Letzterem hat Frau G. ganz offensichtlich schlampig gearbeitet, und die entsprechende Kommission muss nun beurteilen, ob das hinsichtlich der restlichen Arbeit vernachlässigt werden kann oder nicht mehr. Sieht so aus, als wäre das Zweite der Fall: dann muss die Arbeit aberkannt werden - und wirklich niemand (!) in diesem Forum kann beurteilen, ob das angemessen ist, weil niemand von uns in dieser Kommission saß (davon gehe ich jedenfalls aus). Insoweit wäre es ganz albern, darüber ein Pro- oder Contrastatement abzugeben.
Worüber sich trefflich streiten lässt ist, ob das politische Konsequenzen haben soll.

Egal aus welcher Partei der

Egal aus welcher Partei der etablieren, sie nennen sich Demokraten und es ist immer wieder das selbe. Ohne Doktortitel geht gar nichts und man hat auch noch größte Achtung voreinander. Zum totlachen.
Und nun meint man , das sie ja Oberbürgermeisterin der Hauptstadt werden könnte. Natürlich, ein Molloch ohne Ende.

Schade

Ich finde, daß sie als Ministerin wie auch vorher in Berlin gute Arbeit leistete.

Ich verstehe nicht, wie ein Doktorvater die Arbeit abnicken konnte - hat der die denn überhaupt gelesen?? Es wäre doch sein Job gewesen, ggf. falsche Zitate zu erkennen und zu diskutieren. Daß hier - wie von einigen unterstellt - wissentlich Betrug unterstellt wird und damit Verleumdung betrieben wird, halte ich für unanständig. Bis jetzt ist nicht bekannt, was denn überhaupt beanstandet wird!

15:33 von fathaland slim

dann würde sich die Zahl der Doktoren in Deutschland wohl mindestens halbieren.
.
dann ist es eben so !
Von einer wissenschaftlichen Arbeit, wie einer Promotion, erwarte ich zumindest mehr als das "Übliche".
Mit Vorsatz braucht man gar nicht kommen,
schlampiges Arbeiten zu akzeptieren harmoniert definitiv nicht mit den Ansprüchen,
die man gemeinhin an einen herausragenden Abschluß und das soll ja ne Doktorarbeit darstellen
vielleicht mögen sie das anders sehen,
aber eine Medaille gibt´s üblicherweise auch nicht für´s dabei sein

15:26 von hkoerner

Das sehe ich genau so.

Wahlkampf

Mit vermeintlichen Affären, Skandalen oder Unterstellungen sollte man in diesen Zeiten vorsichtig sein. Gerade weil viele Menschen ohnehin Vorbehalte und Ablehnung gegen Politik im Allgemeinen haben. Dass ein Wahlkampf in einer schwierigen Zeit stattfindet und andere publikumswirksame Wege suchen muss, ist wohl jedem deutlich geworden. Wenn man aber keine sachliche Handhabe und triftigen Argumente hat, den politischen Gegenspieler zu "schwächen", sollte man besser an dem Konzept und Image der eigenen Partei arbeiten. Ich finde, dass unser Weltbild von Parteien und Politik am Abgrund steht. Ein Niedergang von Wettstreit um Überzeugungen, Ideen, Begeisterung und öffentlicher Diskussion. Vor lauter Pandemie scheinen hier die Methoden und der politische Exkurs versandet zu sein. Dabei haben wir genug Themen, die Parteien erfassen und besetzen können. Katastrophenschutz wäre einer, statt bei einer Ministerin nun eine Katastrophe wegen einer Doktorarbeit zu kreieren und aufzubauschen.

rer Truman Welt

Das Schreiben von Dissertationen ist ein (illegales) Geschäftsmodell jedoch sehr verbreitet. Das wird sehr häufig in Anspruch genommen von Herrschaften, die keine akademische Laufbahn planen, sondern den Titel als Mittel zum Zweck benutzen wollen.
Das verstärkte Problem heute ist, daß Software hilft sowas aufzuspüren und sog. "Jäger der Täuschung" dies als Hobby verfolgen. Ob sie damit anderes vorhaben, weiß ich allerdings nicht. Theoretisch ist ein Titel tragender Betrüger erpressbar. Der, welcher eine solche Arbeit letztlich verfasst hat, weiß das i. d R. natürlich auch. Der Verkäufer wiederum ist nicht immer der Ersteller der Arbeit, sondern oft nur Sub-Auftraggeber. Solche Konstrukte können komplexer sein. Fakt ist, der Träger eines beauftragten Titels ist potentiell von verschiedenen Seiten mitunter erpressbar. Jeder möchte ja seinen Schnitt dabei machen. Der ursprünglich vereinbarte Kaufpreis kann deshalb manchmal lediglich eine erste Anzahlung sein oder man/frau fliegt auf.

@Supergrobi:

Ach du Schreck, jetzt auch noch Sippenhaft - aus der Mottenkiste. -

15:35 von fathaland slim

Der Fall Guttenberg war ein ganz, ganz anderes Kaliber
.
da mögen sie recht haben
summa cum lauda
die höchste Auszeichnung
welche die UNI zu vergeben hat
da sollte man den Doktorvater zur Rechenschaft ziehen

@derdickewisser

Eine Gesellschaft aus Hyänen stürzt sich nun mal auf das, was auf dem Boden liegt, was mit Ihren Beiträgen zu beweisen wäre.
Die Person und ihre politische Leistung hängt nicht von Titeln ab, sondern von Menschen, die Fehler einräumen und die Folgen ertragen. Frau Giffey hat , noch immer aus eigenen Stücken, Konsequenzen gezogen, und sie konnte dabei der Häme all derer sicher sein, die z.B. den akademischen Glanz von Andi Scheuer und seine Prachtbilanz in Maut und Vertragswesen wahrscheinlich für unübertreffbar halten!???
mir imponiert diese Frau, nicht die Aasgeier!

14:09, Michael O
>>Wenn man bedenkt was die SPD bei Gutenberg für ein Theater gemacht hat muss Sie froh sein so glimpflich davon zu kommen!!<<
--
Der Fall Guttenberg war ein ganz, ganz anderes Kaliber und mit sämtlichen Fällen, die danach kamen, überhaupt nicht zu vergleichen.

"Nicht zu vergleichen", immer wenn man nicht will, aus welchen Gründen auch immer.
KTG hat den Titel allerdings wieder:
Der frühere Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat seinen Doktor inzwischen nachgeholt. (dpa/Angelika Warmuth)

"https://www.deutschlandfunkkultur.de/karl-theodor-zu-guttenberg-nun-also-wieder-herr-doktor.2950.de.html?dram:article_id=482296"

Doktorgrad für Alle (Ironie aus)

Es ist ja schön, daß sie jetzt zurücktritt nach mehreren Jahren, zumal ich ihre Leistung als Ministerin auch nicht berauschend finde. Aber dann müsste m.E. mehr oder weniger die komplette Regierung zurücktreten wegen mangelnder Leistung, inkl. mehrere mit "Doktortitel". Im Bildungswesen herrscht mittlerweile eine Inflation an dem Titel "Doktor" und auch Absolventen. Zu meinen Studienzeiten vor mehr als 55 Jahren haben nur die wenigsten einen solchen Titel erworben. Und das waren die mit den besten Noten. Und wir brauchten dafür zwischen 3-5 Jahre. Heute schreibt man so eine Arbeit in maximal einem Jahr. Und es scheint ja heute so zu sein, daß der Doktorvater (und Ko-Prüfer) sich auch nicht mehr soviel Arbeit mit dem Durchlesen/Prüfen macht.

@12:54 von Bender Rodriguez

„Da stellen sich mir zwei Fragen:
Wozu braucht man den Titel, wenn man nicht richtig dafür arbeiten will?“

Gute Frage. Vermutlich Eitelkeit (insbesondere, wenn man schlampig arbeitet, scheint jedes wiss. Interesse zu fehlen).

„Sollte es unbeabsichtigt zu Fehlern kommen, was macht die Uni dann für eine schlechte Arbeit, dass das überhaupt durchkommen kann?“

Eine Diss ist keine Klassenarbeit, wo man alles exakt nachprüfen kann: ein kleines Bisschen muss man auch auf die Anständigkeit des Doktoranden vertrauen (weshalb ich auch fast keine externen Arbeiten zur Promotion annehme, sondern nur mit eigenen Mitarbeitern arbeite - wobei Beurteilung im MINT Bereich natürlich einfacher ist).

„Die täglicheArbeit von Frau Giffey ändert sich dadurch überhaupt nicht.“

Behautet auch niemand. Nur einen Doktortitel scheint sie eben nicht verdient zu haben.

Mal `ne Frage

Wird sie jetzt eigentlich zur strafrechtlich Rechenschaft gezogen, weil sie möglicherweise mit einem nichtvorhandenen Doktortitel in eine höhere Beamtenbesoldung gerutscht ist? Oder schützt sie da die politische Immunität?

hkoerner

richtig, die CDU/CSU Mitglieder kleben an ihren Ämtern ob nun Schmuh oder Steuereldverschwendung. Weitere Beispiele Scheuer, Spahn, Braun++ die müssen aus den Ämtern getragen werden, Schamgefühl?
Ist eigentlich Merkels Doktorabhandlung überprüft?

15:36 von Emil67

Doktortitel sind absolut überbewertet.
Ein Doktortitel befähigt zu nichts.
.
dachte immer zu wissenschaftlichem arbeiten
und dass er überbewertet angesehen wird
das liegt ja wohl mit daran dass den neuerdings "jederman" kriegen kann
ist beim ABI wohl kaum besser
in den 50 ern kriegten das bestenfalls 5 % eines Jahrgangs
heute liegt der Anteil bei über 50 %

15:39, derdickewisser

>>Ein Plagiat ist immer Ausdruck unsauberen Arbeitens und des Verschweigens von Quellen. Das passiert nicht einfach so nebenbei, weil man in der Regel jahrelang an einer Diss arbeitet.<<

Soviel ich weiß, hat sie keine einzige Quelle verschwiegen, sondern lediglich einzelne Zitate nicht ausgewiesen. Sämtliche Quellen finden sich im Quellenverzeichnis ihrer Arbeit.

Ein Plagiatsvorwurf wurde ihr von niemandem, der sich mit ihrer Arbeit beschäftigt hat, gemacht.

Betrug erfordert Vorsatz und ist strafbar. Da wäre es mit der Aberkennung des Titels nicht getan.

@14:04 von dr.bashir

„Was ich dabei nicht verstehe ist folgendes:

Die Dissertation wurde damals korrigiert und benotet. Da fiel nichts auf und Frau Giffey bekam eine Note dafür. Dann wurde das ganze schon einmal von der Uni kontrolliert und durchgewunken. Und jetzt wird es noch mal kontrolliert und ist plötzlich falsch. Was macht denn die Uni? Wie oft muss man eine Dissertation bewerten, bis man zu einem Urteil kommt?“

Dann schauen Sie sich einfach das Interview im Artikel mit Kollegen Dannemann an: Da spielen immer auch politische Aspekte mit hinein. Leider.

Na, bei der

Na, bei der Parteien-Aufzählung dürften ja wohl nicht nur Vorurteile, sondern auch ne gehörige Portion Nachtreten wegen des erhofften eigenen politischen Vorteils das Motiv sein, oder?

@derdickewisser 13.18

Respekt gehört hoffentlich auch zu Ihrem Standardrepertoire im Umgang mit Studenten. Sie wissen dann sicherlich auch, dass auf diplomatischem wie politischem offiziellem Parkett eine Würdigung mit Dank für getane Arbeit im Amt dazu gehört. Dass Studenten und andere Pennäler nicht betrügen, ist selbsterklärend. Oder müssen wir künftig jedem erklären, dass das Fahren ohne Führerschein strafbar und verboten ist? Etikette und Höflichkeit hat man im erwachsenen Alter gelernt und sollte das als Rüstzeugs sehen. Respekt und Würde sind auch obenan im Grundrechtsartikel 1 zu lesen. Muss Ihnen hoffentlich niemand erklären. Das ist Selbstverständlichkeit. Hoffentlich auch für Studenten und ihr Wissen.

15:48, Sisyphos3

>>15:30 von Klärungsbedarf
Sippenhaft. Ich kann nur sagen Pfui. Schämen Sie sich.
.
erstaunlich
bin ich der Betrüger ?
muß ich mich rechtfertigen ?

und wie sagt der Volksmund (nicht nur hierzulande)
"Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist"
meinen sie das kommt von ungefähr ?<<

Sie plädieren ja wirklich wirklich hartnäckig für Sippenhaft. Und das in jedem Thread, in dem es um Frau Giffey geht.

Sie sind aber trotzdem zu spät dran.

Entsprechende Paragrafen verschwanden vor mehr als 75 Jahren aus unseren Gesetzbüchern.

Und das ist gut so.

@Sisyphos3:

... bis Clankriminalität? Was ist kriminell im Falle der Doktorarbeit von Franziska Giffey? -

Am 19. Mai 2021 um 13:47 von Bernd Kevesligeti

"Das befähigte sie immerhin, nach ihrem Rücktritt Botschafterin beim Vatikan zu sein...."

Im Vatikan und für den Vatikan arbeiten noch ganz andere Kaliber.

15:36 von Emil67

>>Also [Titel] überbewertet, was um Obrigkeitshörige zu beeindrucken.<<

Deshalb wissen wir von so manchem Mitbürger gar nicht, dass er sich so einen Titel rechtmäßig erworben hat, weil er ihn im üblichen Umgang nicht im Namen führt. So jemand kann mich vielleicht noch ganz anders beeindrucken, weil von Vornherein keine Distanz hergestellt wird.

@ 15:39 von derdickewisser

Nun lassen also auch meine Kommentare "tief blicken". Was erblicken Sie denn da in der Tiefe?
Ich lese in Ihren Kommentaren, dass Sie nicht gerne unterscheiden und dass Sie daher Mutmaßungen anstellen, die dann mit der dicken generalisierenden Keule enden "auf welch heruntergekommenen Standards wir mittlerweile herumgeistern".
Seien Sie gewiss, ich geistere nicht auf heruntergekommenen Standards herum.

15:43, Sisyphos3

>>13:40 von proehi
Finden Sie Sippenhaftung im vorliegenden Fall nicht auch "etwas" problematisch und im Grunde am Thema vorbei?
.
es ist ein breites Feld,
zwischen Sippenhaftung und Clankriminalität
vielleicht liegt es irgendwo dazwischen ?<<

Weil Frau Giffeys Gatte sich irgendwelche Abrechnungsunregelmäßigkeiten zuschulden kommen ließ, reden Sie jetzt von Clankriminalität?

Ihre Äußerungen bewegen sich hart an der Grenze zur Strafbarkeit. Vorsicht mit der moralinsauren Selbstgerechtigkeit!

Sie sollten wirklich dringend

Sie sollten wirklich dringend umziehen, denn Berlin scheint Ihnen ja wahrlich ein Graus geworden zu sein. wie schön war‘s da anscheinend vor der Wende oder zu seligen Zeiten von Diepgen usw.?
so ein wirklich eingängiges Beispiel von schlechter Arbeit der Frau Giffey ist wohl keines vorhanden, mit dem dieser erkennbare Hass wenigstens sachlich begründbar wäre?

Am 19. Mai 2021 um 13:18 von Sisyphos3

Dann beschäftigen sie sich mal mit dem Ehepaar Giffey.
ihr Mann verlor seinen Beamtenstatus wegen Arbeitszeit/Spesenbetrug. Also ein klein wenig Glaubwürdigkeit darf man doch wohl von einer Politikerin erwarten und von Menschen mit denen sie sich in ihrer allernächsten Umgebung umgibt

Nennt man das nicht in anderem Zusammenhang "Sippenhaft"?

15:43 von Sisyphos3

>>13:40 von proehi

Finden Sie Sippenhaftung im vorliegenden Fall nicht auch "etwas" problematisch und im Grunde am Thema vorbei?
.
es ist ein breites Feld,
zwischen Sippenhaftung und Clankriminalität
vielleicht liegt es irgendwo dazwischen ?<<

Clankriminalität? Sie haben sich argumentativ verlaufen und bewegen sich außerhalb jeglicher Argumentationsebene.

Gute Ministerin

Der Doktortitel ist mir völlig egal und ob da ein paar Schnitzer mit Zitaten passiert sind. Die Frau ist eine gute Ministerin und es ist schade, dass sie zurück tritt. In Berlin wird sie uns aber hoffentlich noch lange erhalten bleiben und ihren Wähler*innen ist die Doktorarbeit einfach schnuppe. Die normalen Leute wollen eine Frau mit Kompetenz und Ehrlichkeit, die sie authentisch vertritt.

@Icke 1

Ich lobe und würdige jeden Abschluss inklusive Titel, der ehrlich und unter Beachtung der Regeln gemacht wird. Da wir aber auch durchaus andere Titel (auch Meister) haben, die manch einer sich auf dem Schwarzmarkt kauft, ist mit dem Fingerzeig auf Akademiker nichts getan. Die sind genauso in der breiten Masse ehrlich und beachten die Regeln. Ich halte wenig davon, einen Fall auf die Gesamtheit zu übertragen. Das zeigt wenig differenziertes Denken und Überlegen. Ich habe auch meine Erfahrungen im Umgang von (nicht)akademisch und kaufmännisch bzw handwerklichen Tätigen erlebt, die mehr Vorurteile hatten als ein Hund Haare auf dem Kopf. Das müssen wir ja nicht mitmachen. Bei Politikern finden wir alle Berufssparten und Bildungsgänge. "Politiker" ist kein Werdegang wie im Handwerk, sondern setzt Interesse und Einsatz, auch berufsmäßig gegen Bezahlung, voraus. Kann jeder werden und machen. Es sind keine Exoten.

tritt zurück

Das ist aus meiner demokratischen Sicht lange überfällig.
leider will sie das nicht auch in Berlin machen.

Dann werden die Wähler zeigen was Sie von diesem "Dr." Titel noch halten.

@s Sisyphos 3

Ja, Sie sollten sich rechtfertigen - und schämen für Ihr Aussage...

Schicken Sie doch mal eine Liste Ihrer Freunde, mit denen Sie sich umgeben, und Ihrer (gesamten) Familie. Würde mich nicht überraschen, wenn auch so das eine oder andere faule Äpfelchen dabei wäre (Steuersünder, Verkehrssünder, Drogen, Ehebruch, Diebstahl oder Untreue, Alkoholmissbrauch oder so dabei wäre), denn irgendeine (Jugend-)Sünde, einen Fehler hat eigentlich jeder im Keller.

Ach, natürlich - nur Sie und Ihre Freunde und Familie nicht. Lauter Engelchen unter Ihren Freunden, zum Lobe des Herrn.

fathaland slim 13:34

genau diese frage nach doktorvater/-mutter ist aus meiner sicht sehr wichtig und auch, warum ist es keinem der herren und damen bei der verteidigung bzw. bei der zweitbegutachtung aufgefallen,
ich habe nur eine diplomarbeit an der humboldt - uni 1981 geschrieben und vor einer kommission der uni verteidigt, es gab eine betreuerin an der uni und in der praxis (unternehmen der lebensmittelindustrie),

15:42, derdickewisser

>>Es zeigt sich, wie immer,
wer ein Herz der maroden SPD schenkt, redet alles klein - dann sind das alles nur winzige Ausrutscherchen der ach so tollen Frau Giffey, die ja nur von den doofen Profs in Berlin reingeritten wurde, weil die ihr nicht das Händchen beim Zitieren gehalten haben. Sehr glaubhaft das alles. Und ungemein ernstzunehmen, diese Statements. Zumal sie in vielen Fällen sehr profunde Kenntnisse über akademische Vorgänge an den Tag legen.<<

Ich glaube nicht, daß Sie Frau Giffeys Doktorarbeit kennen, geschweige denn sich näher mit ihr beschäftigt haben. Ihr Urteil steht aber trotzdem. Was vielleicht daran liegen könnte, daß Sie sich politisch in Gegnerschaft zu Frau Giffey befinden. Dann reicht natürlich Hörensagen und Phantasie, um die schlimmsten Vorwürfe zu erheben.

@ 15:48 von Sisyphos3

Jetzt ideologisieren Sie mal den Volksmund nicht: Natürlich könnten Sie an meinem Freundeskreis und ich an Ihrem etwas ablesen, evtl was Ihre Interessen angeht, Ihr Milieu, vielleicht auch was Ihnen wichtig ist und wofür Sie sich engagieren. Die Verfehlungen und Vergehen eines meiner Freunde oder auch meine können Sie aber nicht daran ablesen. Denken Sie also doch bitte nochmal über die Grenzen der Volksmund-Sprüche nach.

Weil das oft bemängelt wird …

… und ich mich als Hochschullehrer etwas angesprochen fühle: Wurde die Arbeit schlampig beurteilt?

Meine Antwort: Vielleicht. Auch Professoren haben menschliche Schwächen, mich eingeschlossen. Aber eine Diss ist nicht vergleichbar mit einer Klassenarbeit: man kann etwas, das in jahrelanger Arbeit entstanden ist, nicht in jedem Detail überprüfen. Bei mir (MINT-Fach) ist das vergleichsweise einfach: Wurde wirklich ein wiss. Fortschritt erzielt (also bis dato völlig Unbekanntes endlich erklärt)? Aber in zB Politologie? Aber auch bei mir weiß ich nicht, ob ein Kandidat bei vielleicht tausenden Computersimulationen an irgendeiner Stelle geschummelt hat, um das Resultat etwas zu schönen. Da muss ich auch ein wenig auf eine gewisse Redlichkeit vertrauen. So ist das halt.
Aber in der Tat: bei manchen Kollegen (nicht aus meinem Bereich) wundere ich mich schon hier und da …

Am 19. Mai 2021 um 13:24 von derdickewisser

Zitat: Frau Giffey hat betrogen; denn ein Plagiat in einer Dissertation ist Betrug.

Der Gebrauch des Ausdrucks "Betrug" ist in diesem Zusammenhang rechtlich nicht haltbar.

Auch wenn man so tut, als sein man ehrlich aufgebracht, sollte man sich vor dem Gebrauch falscher Rechtsbegriffe hüten.

15:53, derdickewisser

>>@fataland, 15.23
"Eine unsaubere Zitiertechnik und ein Plagiat sind zwei verschiedene Sachen."
Wären Sie so nett mich hierzu aufzuklären?<<

Das brauche ich nicht. Denn wenn Sie wirklich Akademiker sind, wie Sie behaupten, dann wissen Sie das selber.

Frau Giffey wird jedenfalls nicht vorgeworfen, irgendwelche Quellen unterschlagen zu haben. Die sind sämtlich in ihrem Quellenverzeichnis aufgeführt.

15:51 von carsten67

(Nur) wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein -
.
mit dem Spruch erschlägt man natürlich alles !
damit läßt sich auch alles rechtfertigen ?
schaffen wir also Gerichte und Strafen ab

.., im Gegenteil.
Doktortitel sind absolut überbewertet.
Ein Doktortitel befähigt zu nichts.
Das besagt nur das da jemand eine Wissenschaftliche Abhandlung erarbeitet hat, wie auch immer.
Wer da auf einen Ghostwriter setzt muss mit sowas rechnen.
Ein Meisterbrief berechtigt dazu ein Handwerk auszuüben und in diesem auszubilden, Bein einem Arzt ist es die Zulassung und nicht der Doktortitel..
Also überbewertet, was um Obrigkeitshörige zu beeindrucken.

"Nur eine wissenschaftliche Abhandlung". Nonsens, den Doktor erhält nur, wer sich eigenständig mit einer Forschungsfrage in seinem Fachgebiet auseinandersetzt und mit seiner Dissertation wesentlich zur Forschung beiträgt. Das ist eine anspruchsvolle Arbeit, die mehrere Jahre Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Beharrlichkeit bedarf.

Der Doktortitel zeigt zweifelsfrei eine herausgehobenen Qualifikation. Mit "Obrigkeitshörige zu beeindrucken" hat das kein Jota zu tun. Wer schummelt diskreditiert die Wissenschaft.

@DB_EMD, 15.35

Das absichtliche Verschweigen einer Quelle, die ich entweder wörtlich oder sinngemäß zitiere, ist ein Plagiat und Betrug, weil und sofern es die Annahme nahelegt, die zitierte oder referierte Auffassung sei meine eigene und als Erkenntnisgewinn auf meine eigene Forschungsarbeit zurückzuführen.

15:50, derdickewisser @fathaland slim, 13.34

>>Sie haben schon mehrere Doktorarbeiten betreut? Sie wissen daher, wie lächerlich einfach es ist, in einem Text von, sagen wir mal 300-500 Seiten (ich kenne Arbeiten von wesentlich größerem Umfang) jede Aussage dahingehend zu prüfen, ob sie das Produkt des Doktoranden ist oder aus einer anderen Quelle ohne Kennzeichnung stammt? Bei Quellen, die nicht digitalisiert sind und daher Prüfprogrammen nicht zugänglich? Sie wissen natürlich auch, dass Sie als Doktorvater alle zitierten Quellen so im Kopf haben, dass sie jede Idee, die daraus stammt und in der Diss referiert wird, sofort erkennen und dem entsprechenden Werk zuordnen können? Und deshalb sofort wissen, ob jemand ordnungsgemäß zitiert oder geistigen Diebstahl (Plagiat) begeht? Das beruhigt mich.<<

Ich bin Naturwissenschaftler. Da sind Doktorarbeiten ganz etwas anderes als in den Geisteswissenschaften, wo viele Arbeiten ausschließlich aus Zitaten bestehen.

Das Quellenverzeichnis von Frau Giffey wurde jedenfalls nicht beanstandet.

@dr.bashir - 14:05

"Die Dissertation wurde damals korrigiert und benotet. Da fiel nichts auf und Frau Giffey bekam eine Note dafür. Dann wurde das ganze schon einmal von der Uni kontrolliert und durchgewunken. Und jetzt wird es noch mal kontrolliert und ist plötzlich falsch. Was macht denn die Uni? Wie oft muss man eine Dissertation bewerten, bis man zu einem Urteil kommt?"

Das Lostreten von Plagiats-Affären bietet mittlerweile eine der wirksamsten Züge Politiker zu beschädigen. Die beste Wirkung erzielt man dabei, wenn der Zeitpunkt für die Veröffentlichung entsprechend gesetzt wird.

Murks im Amt oder gelöschte Daten, flankiert mit Erinnerungslücken bis hin zum Gedächtnisschwund konnten Politiker bei brisanten Themen dagegen immer im Amt halten - so erlebt bei Kohl, Schäuble, von der Leyen, Scheuer, Scholz etc.

Am 19. Mai 2021 um 13:56 von Dr.Hans

Zitat: Was soll das, in Berlin ein Pöstchen zu wollen? Giffey hat sich nach diesem Eklat ins Privatleben zurückzuziehen. Permanent dreist.

Ich finde Ihre Beschreibung einer demokratischen Wahl ausgesprochen despektierlich. Davon halten Sie wohl grundsätzlich nicht viel?

@Sisyphos3, 16.01

Offenbar werden alle Politiker von jeweils denen, die ihrer Partei nahestehen, prinzipiell exkulpiert - weil ja alles gar nicht so schlimm ist und die Frau doch so ne tolle Politikerin. Hier in der Diskussion ist sehr leicht zu erkennen, wer sich SPD-nah fühlt.

Ghostwriter etc

Nachdem ich von so manchen Studenten anhören durfte wie viel Arbeit in so einer Dissertation steckt und wie viele Studenten andere Studenten mit einspannen, die dann am Ende nicht genannt werden, gehe ich davon aus, dass keine Doktorarbeit eine richtige intensive Überprüfung besteht wenn man auch die Sprache mit analysiert. Die ärmeren Studenten finanzieren mit solchen Ghostwriting ihr Studium und die Reicheren haben weniger Aufwand mit ihrer Doktorarbeit oder müssen sich gar mit wichtigen Randthemen beschäftigen (dafür gibt's dann noch eine Zusammenfassung mit Zusatznotizen damit das selbst gemacht wirkt bei der Verteidigung). Das Kernproblem sind also nicht fehlerhafte Zitierungen, sondern dass die dicke Geldbörse von der dünnen Geldbörse profitiert und das am Ende sogar durchkommt (redet ja keiner darüber).
Alle Doktorarbeiten vor 2000 sind ohnehin nicht gut überprüfbar und werden mangels technischer Möglichkeiten nie so durchleuchtet werden wie die Arbeit von Frau Giffey.

Wer sich die Mühe machen will

bei Vroniplag nachzusehen - dort sind die relevanten Stellen aufgeführt und gekennzeichnet.
Es handelt sich um eine signifikante Vielzahl von wörtlichen Formulierungen aus anderen Quellen, die nicht als Zitate kenntlich gemacht werden.
Das sind keine Flüchtigkeitsfehler. So etwas kann nicht einfach passieren, sondern kann nur absichtlich geschehen. Und ist daher Betrug.

um 15:50 von derdickewisser

"Sie haben schon mehrere Doktorarbeiten betreut? Sie wissen daher, wie lächerlich einfach es ist, in einem Text von, sagen wir mal 300-500 Seiten (ich kenne Arbeiten von wesentlich größerem Umfang) jede Aussage dahingehend zu prüfen, ob sie das Produkt des Doktoranden ist oder aus einer anderen Quelle ohne Kennzeichnung stammt?"

Es ist nicht einfach, das mag sein. Aber genau das ist ihr Job!
Wenn sie sich dazu nicht in der Lage sehen dann wäre wohl ein Rücktritt fällig...

15:54 von fathaland slim

Vorsicht mit solchen Behauptungen, auch in rechtlicher Hinsicht.
.
wäre ihnen der Begriff "mutmaßlich" statt "offensichtlich angenehmer ?

wobei man natürlich schon die Frage stellen darf
ob eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Promotion nicht sauberes
im Sinne von wissenschaftliches arbeiten voraussetzen darf
wenn ich nen Fehler bei der Buchführung mache - als Laie wird das wohl auch anders gesehen/bewertet
wie wenn das ein versierter studierter Buchhalter macht

Weidmanns Dank! Wieder ist

Weidmanns Dank! Wieder ist den entsprechend gefärbten Kanalarbeitern, damit meine ich aber nicht die in der SPD, ein weiterer Blattschuss gelungen. Würde man tatsächlich nur an Offenlegung unrechter Vorgänge interessiert sein, müßten aus der Zeit, in der Frau Giffey ihre Promotionsarbeit abgeschrieben haben soll, dann auch noch andere Sachen genannt werden. Dann durchaus zu der heutigen Diskussion um die konkreten Vorwürfe an die Kirche, wäre, zu überprüfen, wie die damalige Fraktion in der Grünenpartei, Sex mit Kindern gut heißen lassen wollte, heute dazu stehen. In gleicher Zeit zwei Taten, die man aber komischerweise auf der einen Seite völlig ungerecht groß aufbauscht und die, welche der eigenen Seite schaden könnte, völlig verschweigt. Dass sich die gewünschten zukünftigen Regierungsmehrheiten zu ihrem Erstarken mittels dieser Doppelmoral helfen lassen, kotzt mich nur an und zeigt mir, was von dieser zukünftigen Regierung und ihren Helfershelfern zu halten ist.

@ 15:42 von Karl Maria Jose...

Sie sehen, Ihre Aussage wird Ihnen erlaubt. Richtig wird sie dadurch nicht. Und in meinen Kommentaren geht es nicht vorrangig darum, wen ich "als gut empfinde", sondern um Redlichkeit und Diffferenzierung in der Beurteilung. Ich weiß - ist nicht so Ihr Hauptsteckenpferd. falls mir denn diese offene aussge erlaubt wird!

Wäre allerdings schön, wenn nicht immer nur die Politiker, die sich in der Praxis dank ihrer Zuverlässigkeit und ihres konsequenten Handelns bewährt haben wegen der eifrigen Bemühungen von Zeitgenossen, denen sie offenbar politisch nicht genehm sind, ihnen "am Zeug zu flicken" (und die offenbar auch nichts Besseres zu tun haben als in der Vergangenheit nach "Gelegenheiten" dazu zu graben) abtreten würden.

@Werneranerin, 15.57

" Denn mit den heutigen digitalen Möglichkeiten ist es in fast allen Doktorarbeiten nicht schwer, ein Haar in der Suppe zu finden,"

Das ist eine ziemlich weitgehende und ebenso unbelegte Behauptung, die Sie da aufstellen - und die ich entschieden zurückweisen möchte.

16:02 von Mene mene tekel...

Männerkungelei? -
.
also bei der Gorch Fock, dem "Schrecken der Ostsee"
wirft man der Frau von der Leyen ein Fehlverhalten mit Konsequenzen vor ?
und die ist ja wohl definitiv ne Frau

@ Shorty74

"Und ich möchte nicht wissen, wieviele Leute sich bei ihrer Doktorarbeit helfen lassen."

Helfen lassen ist gut, wer bereit ist mindestens 10.000 EUR zu zahlen, kann sich die ganze Arbeit schreiben lassen, gibt Leute die leben davon, anderen die Doktorarbeiten zu schreiben.

Gibt auch erlaubte Hilfe bei Doktorarbeiten im naturwissenschaftlichen Bereich, BTA, MTA oder CTA helfen regelmäßig Doktoranden der Biologie, Chemie oder Medizin bei Analysen und anderen Tätigkeiten im Labor.

Ist derdickewisser in

Ist derdickewisser in Wahrheit nur ein Zwiderwurzn der übleren Art?
Wie muss man andere „lieben“, um so zu giften ?

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