Kommentare

Wohnen ist ein Grundrecht und

Wohnen ist ein Grundrecht und ein Grundbedürfnis. Es wird höchste Zeit für eine effektive bundesweite Mietenbremse, für eine Neuregulierung des Immobilienmarktes, der sich an der Daseinsvorsorge und nicht an der Gewinnmaximierung orientiert und natürlich an Förderung des sozialen Wohnungsbaus, deren Bindung langfristig gesichert sein sollte.
Alles machbar, wenn man es denn politisch will und weniger Tabus und angeblich heilige Kühe pflegt.

@SinnUndVerstand 16:44

Da gebe ich Ihnen völlig recht.

Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.

16:44 von SinnUndVerstand

aber der staat hat es doch schon eindrücklich bewiesen, daß er es Nicht kann. Neue Heimat, VEBA u.a. städt. wohnungsgesellschaften lassen grüssen. und nur nebenbei; bei dem behördenirrsinn der auflagen ist keine wohnung unter 10 €/m² mehr zu bauen.

Am 06. Mai 2021 um 17:12 von DrBeyer

Genau so ist es. Und im September hat jeder die Möglichkeit dazu, solange das Kreuz nicht beim "Auffangbecken für Deppen" gemacht wird.

Nun....

...die Poltik hat offenbar kein Interesse an bezahlbaren Wohnraum für Menschen.
Würde sie sonst so handeln wie sie handelt?

Passt auch hier:
Auch Stromkosten gehören zunehmend zur Gesamtmiete.

Ach so. Das Geld kriegen die Solarkönige, die es dann auf ihre Privatkonten verfrachten.
Meinen Sie das wirklich ernst?[..]

Ja, das meine ich ernst. Die Einspeise wurde anfänglich mit 50 cent je KWh zwanzig Jahr garantiert. Privatrechtlich wäre das Wucher.
Nur mit dieser Vergütung, die u.a. den Strompreis verteuert, rechnet sich die PV. Manche haben sich per Jumbo-Jet kurz vor Jahresende noch Solarspiegel aus China einfliegen lassen um sich die höhere Einspeisevergütung für 20 Jahre zu sichern.
Jede Vergütung belastet den Strompreis.
Den Überschuß will der Solarbesitzer aber über die Leitungen "verkaufen". Die Kosten überlässt er mit der zunehmenden Eigenversorgung aber den Verbrauchern, denn die Infrastruktur wird über den Strompreis finanziert.

Beispiel zum Prädikat "Solarkönig":

https://www.welt.de/wirtschaft/article164456623/
An-der-Pleite-ist-Sonnenkoenig-Asbeck-vor-allem-selbst-schuld.html

Was sollen die denn auch sonst machen?

Bei 0% Zinsen und 2% Inflation pro Jahr, was bleibt da den armen Kapiztaleignern zwecks Vermehrung ihres Kapitals anderes übrig, als in Immobilien zu investieren und dank begrenztem Angebot die Preise in die Höhe zu treiben? So wächst ihr Kapital kräftig an, denn die Politik bremst den Wohnungsbau. Dafür verlieren alle Oppis und Ommis jedes Jahr 2% ihres mühsam angesparten Geldes und müssen immer mehr für Mieten aufwenden. So geht Umverteilung von unten nach oben!

man staunt nur noch

offenbar ist kritik an den grünen hier bei der ard nicht mehr erlaubt!

17:25 von gman

mit ihm kann man nicht diskutieren, da er alles besser weis. und nur zum verständnis der normalbürgerinnen hier. der "sonnenkönig" asbeck gehörte zu den gründungsmitgliederinnen der grünen.

Mieten in Deutschland laut Studie stark angestiegen?

Nicht nur die Mieten. Auch Kraftsoffe, Strompreies, abwasser, Müll und viele andern Gebühren.
Und nicht zuletzt die immer weiter steigenden Pflege und Krankenversicherungen. Und der Soli ist auch immer noch da.

@ 16:44 von SinnUndVerstand | Marktwirtschaft ist die Lösung

Wohnen ist ein Grundrecht und ein Grundbedürfnis. Es wird höchste Zeit für eine effektive bundesweite Mietenbremse, für eine Neuregulierung des Immobilienmarktes, der sich an der Daseinsvorsorge und nicht an der Gewinnmaximierung orientiert

Essen ist nicht weniger ein Grundbedürfnis als das Wohnen.
Im Lebensmittelhandel bedarf es keiner Preisbremsen. Der freie Markt liefert Top-Qualität zum günstigen Preis.
Die Mietpreisbremse bedeutet weniger Wohnungen.
Wer das verstanden hat, weiß, dass es Sinn ergibt auch für den Wohnungsmarkt auf Marktwirtschaft, und nicht auf Regulierungswut, zu setzen.
Mit etwas Umverteilung für Einkommensschwache natürlich, aber der unfähige Staat sollte keine Wohnungsunternehmen betreiben.

kein Interesse an bezahlbaren Wohnraum für Menschen?

Gregory Bodendorfer @
Richtig erkannt.
Aber wir sollten das vermieten abschaffen und so wie in vielen andern Ländern selbstgenutztes Eigentum fördern.

Dann würden viel Treppenhäuser, Vorgärten und hauswände viel besser aussehen.

Hier sollten wir den Rumänen folgen.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155734/umfrage/wohneigent...

@16:44_SinnUndVerstand - Grundrecht auf Wohnen?

Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Das ist richtig. Gewohnt wird immer. Daher ist der Wohungsbau auch eine lukrative Sache. Aber das war nicht immer so.

Durch die Krise um die Jahrtausendwende gab es eine große Krise beim Wohungsbau. Viele Baufirmen gingen pleite, viele Investoren hatten Investitionsruinen. Nicht wenige wegen dem davor stattfindenden "Aufbau" OST.

Da hatte der Staat seine Finger im Spiel und hatte viele Fehlanreize gesetzt. Es entstanden Milliarden-Verluste

So wie das immer ist, wenn der Staat seine Finger im Spiel hat, anstatt das man dem Markt die Regulierung überlässt.

Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Das nächste Problem zieht schon auf, sollten die Grünen die nächste Regierung stellen.

Jedes Land braucht einen sozialen Wohungsmarkt. Der wurde bei uns aber Privatisiert.

In Berlin von SPD und den Grünen.

Der verfassungwidrige Mietendeckel in Berlin hatte zu weiterer Verknappung und Verteuerung geführt.

RRG:

SIE KÖNNEN ES NICHT!

um 17:18 von Karl Maria Jose...

>>
aber der staat hat es doch schon eindrücklich bewiesen, daß er es Nicht kann. Neue Heimat, VEBA u.a. städt. wohnungsgesellschaften lassen grüssen. und nur nebenbei; bei dem behördenirrsinn der auflagen ist keine wohnung unter 10 €/m² mehr zu bauen.
<<

Aber, aber ... darüber wurden Sie doch schon aufgeklärt: Neue Heimat ist nix mit Staatsunternehmen. Und welche VEBA ? Die mit VIAG fusioniert hat ? Ist dann schon lange her und welches Problem hatten die angeblich ?
Und für 10 €/m² konnte man noch nie eine Wohnung bauen .. das reicht nicht mal für eine Hundehütte. Aber Sie meinten vielleicht die Miete ? Drücken Sie sich doch gerne korrekt aus.

Mieten steigen wegen Corona - Maßnahmen

glaubt man nicht?

Länder wie China und die USA, aber auch Großbritannien und andere, die mit der Pandemie schon "durch" sind oder aber weniger restriktiv damit umgehen, haben bereits wieder Wirtschaftswachstum.

Während es bei uns durch unsere Corona-Maßnahmen abgewürgt wird. Die anderen Ländern um uns herum haben das schon erkannt und lockern nun ebenfalls was geht...

Jedenfalls müssten wir hier viel mehr bauen. Allerdings wird derzeit sehr viel Baumaterial exportiert in die Länder, in denen es bereits aufwärts geht. Die Preise sind massiv angestiegen dadurch, auch bei uns.

Es steht zu befürchten, dass hier einiges beim Wohnungabau ins Stocken gerät.

Das ist eben das Problem wenn man eine Regierung hat, die von Wirtschaft keine Ahnung hat.

Und ganz offensichtlich auch nicht von verhältnismäßiger Pandemiebekämpfung.

Und wenn weniger Wohungen gebaut werden, steigen die Preise noch weiter für den Bestand. Sowohl die Mieten, als auch die Verkaufspreise...

Ganz einfache Logik...

Am 06. Mai 2021 um 17:39 von werner1955 kein Interesse an bezahl

Werner?
Sie sind ein Fuchs!

17:18 von Karl Maria Jose...

>> bei dem behördenirrsinn der auflagen ist keine wohnung unter 10 €/m² mehr zu bauen.<<

Jetzt sind es die Behörden die "Irrsinn" machen. Bundes- und Landesregierungen haben Sie ja auch schon mit solcher "Kritik" bedacht.
Frage: Warum haben Sie sich nie für ein öffentliches Mandat oder eine Behördenstelle beworben?
Sie sind doch "Denen" offensichtlich in allen Belangen überlegen.

....und da gibt es immer noch Menschen

.... und da gibt es immer noch Menschen bei uns, vornehmlich aus dem Grünen- und Linken-Lager die auf Demos gehen und plärren "wir haben Platz". Ich finde das so gemein angesichts unsere mehr als angespannten Wohnungsmarktsituation. Natürlich ist der Zustrom von fast 3 Mio. Menschen seit 2015, vornehmlich Flüchtling und Migranten nicht alleinige Initiator dieser Situation, wohl aber ein Verstärker denn es mangelt nicht an hochpreisigen Penthousewohnungen, sondern für den normalen Bürger bezahlbare Wohnungen.

Ein Armutszeugnis für die Groko

Sie hat ihre Ziele nicht erreicht und sollte deshalb abgewählt werden.
Ich habe Willy Brandt noch live erlebt, in den siebziger Jahren.
Die heutige Gleichgültigkeit der SPD-Spitze in der Wohnraumproblematik wäre damals unvorstellbar gewesen.

Das ZDF meldet:
Die staatliche Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) schätzt den Bedarf inzwischen sogar auf 350.000 bis 400.000 neue Einheiten pro Jahr.
Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/wohnungsbau-wohnraumkrise-100.html

Insbesondere für den Bau von Sozialwohnungen wird zu wenig getan.
Das Modell der "Wohnungsgemeinnützigkeit" könnte weiterhelfen. Es wurde 1990 abgeschafft.
Heute vertritt nur noch die Linke dieses Modell.
Quelle:
https://www.rosalux.de/publikation/id/37380/neue-wohnungsgemeinnuetzigkeit

17:30 von Karl Maria Jose...

>>offenbar ist kritik an den grünen hier bei der ard nicht mehr erlaubt!<<

Haben Sie im Nachbarthread gar nicht mitgelesen?

@ 17:33 von Karl Maria Jose

Der Solarworld-Gründer Frank Asbeck musste mit seiner Firma als eines der letzten europäischen Solarunternehmen, das in der Breite aufgestellt war, vor der Flutung der Märkte mit chinesischer Billigware kapitulieren. Und er selbst scheint dabei nicht die besten Berater und Ideen gehabt zu haben. Wahrlich kein Glanzstück ökologisch orientierter Ökonomie.
Sein persönlicher Lebensstil gefällt mir auch nicht, aber sein Engagement für Solarenergie war davon abgesehen wichtig. Und damit die Energiewende gelingt, braucht es dafür auch adäquate Markt- und Rahmenbedingungen in Europa. Daran gilt es zu arbeiten.

17:42 von vriegel

>>Der verfassungwidrige Mietendeckel in Berlin hatte zu weiterer Verknappung und Verteuerung geführt.
RRG:
SIE KÖNNEN ES NICHT!<<

Ja, aber wen wollen Sie denn dann wählen? Die CDU und FDP können es ja auch nicht. Und die AfD kann nun wirklich überhaupt nichts.

@16:44 von SinnUndVerstand

Staatliche Eingriffe in die Preisgestaltung haben zu den komfortablen Wohnungen in der DDR geführt. Wenn es ausreichend ist diesen Wohnstandard bereit zu stellen dann kann man über einen zweiten Wohnungsmarkt nachdenken der Bedürftigen minderwertigen Wohnraum zur Verfügung stellt. Das Grundrecht auf eine moderne Wohnung gibt es nicht auch nicht ein Grundrecht auf eine eigene Wohnung. Seit 2000 ist die Bevölkerung kaum gewachsen. Was sind dann die Ursachen des Wohnungsmangels? Vielleicht die Tendenz als Single sein Leben zu gestalten? Anstelle Eigenheime zu diskutieren, sollte auch einmal überdacht werden, ob es sein muss als Einzelner überproportional viel Wohnraums belegt. Wenn man aber keine staatlichen Eingriffe will muss man sich die Marktpreise leisten können. Nicht jeder muss in einer der teuren Großstädte wohnen. Anstelle den Zuzug
Mit teuren Programmen noch zu fördern sollte erreicht werden, dass auch weniger attraktive Gebiete wieder als Wohngebiete erwogen werden.

Es wird künftig noch schwieriger...

Es wird künftig noch schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu generieren wenn die Grünen an die Macht kommen. Die dann kommenden Auflagen hinsichtlich Isolier- und energietechnischen Vorgaben werden die Baukosten weiter überproportional in die Höhe treiben, was dann natürlich auf die Mieten abgewälzt wird. Überhaupt lohnt sich dann die Investition in eine Immobile als Kapitalanlage hier in Deutschland immer weniger weil auch die Einheitswertbesteuerung (die dann die Grundlage des für die Vermögensteuer zu bewerteten herangezogen wird) in die Höhe schnellen wird. Welche Familie wird sich dann überhaupt noch ein Eigenheim leisten können? Ach ich vergaß; Hofreiter möchte ja keine Einfamilienhäuser mehr.

SinnUndVerstand, 16:44

"Wohnen ist ein Grundrecht und ein Grundbedürfnis"

Das aber mit den "Gesetzen" des Kapitalismus nicht in Einklang zu bringen ist. Was Sie mit Ihrem Stichwort "heilige Kühe" schön illustriert haben: "Es wird höchste Zeit (...) für eine Neuregulierung des Immobilienmarktes, der sich an der Daseinsvorsorge und nicht an der Gewinnmaximierung orientiert (...)
>> Alles machbar, wenn man es denn politisch will und weniger Tabus und angeblich heilige Kühe pflegt".

@17:53 von eine_anmerkung

Kann es sein, dass Sie einer Art Reflex anheim gefallen sind, bei jedem Thema auf "Flüchtlinge und Migration" zu kommen? Wenn Sie sich mit den Zahlen und Zusammenhängen ohne diesen Reflex befassen können, dann wüssten Sie, wieviele leerstehende Immobilien es bei uns gibt, die als reine Spekulationsobjekte verkommen, und dass Menschen mit Flucht- und Migrationshintergründen keinen messbaren Einfluss auf die Mietpreissteigerungen haben. Allerdings fallen viele immer noch darauf herein, dass die Blau-braunen als ihr vorrangiges Geschäftsmodell diese Menschen als Sündenböcke für politisch ganz anders verursachte Probleme anbieten.

@ DrBeyer

Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.

... und AFD.

Am 06. Mai 2021 um 17:38 von Vielfalt

,,...Essen ist nicht weniger ein Grundbedürfnis als das Wohnen.
Im Lebensmittelhandel bedarf es keiner Preisbremsen. Der freie Markt liefert Top-Qualität zum günstigen Preis..."

Gegen was wollen Sie ihre Glasperlen eintauschen? Wie einfältig muß jemand sein, der heutzutage nicht erkennt, wer den Preis für
,,günstig" bezahlt in dieser globalen Maschinerie des Ausbeutungswettbewerbs für das Dauerdelirium der Verbraucher, die aber nix mehr übrig haben, wenn 50% für die Miete abfließt und die Inflation.

Ihre Werbebroschüren für die Marktanarchie (da dort alles geht außer Anstand und Verantwortung) sind wirklich bemerkenswert. Fast als würden Sie's ernstmeinen.

um 17:12 von DrBeyer

>>"Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen."<<

Genau und stattdessen die gute AfD.

@eine Anmerkung 17:53

„... denn es mangelt nicht an hochpreisigen Penthousewohnungen, sondern für den normalen Bürger bezahlbare Wohnungen.“

Ursache und Wirkung wird ja von manchem gerne verwechselt, Luxussanierung und Entmietung, Niedriglohnsektor, Wohnungsverkauf an die Falschen ect. gerne ausgeblendet.
Wenn schon „Ausländer-Skepsis“ dann doch eher gegenüber den „Gierlappen-Investoren“ aus anderen Staaten (einschließlich Geldwäsche-Gruppen), die sich gewiss seltenst aus dem Flüchlingsklientel rekrutieren.

Am 06. Mai 2021 um 17:33 von Karl Maria Jose...

Zitat: und nur zum verständnis der normalbürgerinnen hier. der "sonnenkönig" asbeck gehörte zu den gründungsmitgliederinnen der grünen.

Vielen Dank, dass Sie mir die Augen geöffnet haben.

Die Grünen sind natürlich unwählbar, weil sie 1979 von dem damals 20jährigen Frank Asbeck mitgegründet wurden. Das bleibt ein ewiglicher Makel, zumal Asbeck auch noch 8 Jahre für die Grünen aktiv Politik gemacht hat

@ 17:42 von vriegel

Es wurde schon öfters klargestellt, aber gerne nochmal für Sie: Der Berliner Mietendeckel wurde nicht aus inhaltlichen Gründen gekippt, sondern aus formalrechtlichen Gründen bzgl. Zuständigkeit Bund - Länder.
Und zu fordern, dass der Markt, der aus purem Gewinnstreben die Mieten in astronomische Höhen trieb, die Dinge schon gut regeln würde, wenn nur die Politik sich raushielte, macht nun wirklich den Bock zum Gärtner.

@ vriegel

So wie das immer ist, wenn der Staat seine Finger im Spiel hat, anstatt das man dem Markt die Regulierung überlässt.

Das Wohnungsproblem können wir nur mit einem freien Markt mit sozialen Komponenten lösen. Das traue ich am ehesten den Grünen zu.

@17:54 von Sparpaket -Lösungsansätze

Die Groko, aber auch und insbesondere RRG in Berlin, haben versagt. Und ich bin auch dafür die alle abzuwählen. Merkel geht ja, damit gibt es bald eine andere und neue CDU

Die Lösung ist der Soziale Wohungsbau. Aber das funktioniert am besten über die Wohungsbaugenossenschaften. Zumindest wenn da Leute sitzen, die Ahnung vom Wirtschaften haben.

Übernehmen das die Städte und Kommunen selber, dann ist das meistens hochgradig ineffizient, teuer und am Bedarf vorbei.

Zu preiswerter Wohnraum (Wohnungsgemeinnützigkeit) ist übrigens eines der Grundübel, also keinesfalls eine Lösung des Problems.

Bei diesem Modell waren die Mieten so niedrig, dass davon nicht mal die Instandhaltung finanziert werden konnte.

Insbesondere in Berlin war das der Fall. Dadurch ist die Substanz zusehens verfallen, die Schulden stiegen, am Ende wurde alles billig abverkauft.

Wohnungsgemeinnützigkeit löst den Mangel nicht...

Baugenossenschaften sind da sicherlich sinnvoller. Die sind Teil des Marktes...

17:38 von Vielfalt

Der Vergleich mit den Lebensmitteln hinkt gewaltig.
Zum einen gibt es durch den "Markt" ein deutlich größeres Angebot an unterschiedlichen Preisspannen. Wenn ich mir kein Steak leisten kann, kaufe ich eben Kartoffeln.
Zum anderen greift da der Staat (EU) durchaus ein um Preise auf einem erträglichen Niveau zu halten. Stichwort: Subventionen.
Beim Wohnen sind viele durchaus örtlich gebunden und somit dem Wucher ausgesetzt.

@17:18 von Karl Maria

>> aber der staat hat es doch schon
>> eindrücklich bewiesen, daß er es Nicht
>> kann. Neue Heimat,

Ähh, kein Witz, die gibt es noch.

Die 'Neue Heimat' hat nach der Wiedervereinigung über die Treuhand hier in HRO die AWG (ArbeiterWohnungsGenossenschaft) und die KWV (KreisWohnungsVerwaltung) billig aufgekauft, haben sich in WIRO umbenannt und machen das jetzt hier in Rostock weiter.

Müßten bald 30 Jahre sein. -.-

um 18:11 von schneegans

>>"Ursache und Wirkung wird ja von manchem gerne verwechselt, Luxussanierung und Entmietung, Niedriglohnsektor, Wohnungsverkauf an die Falschen ect. gerne ausgeblendet.
Wenn schon „Ausländer-Skepsis“ dann doch eher gegenüber den „Gierlappen-Investoren“ aus anderen Staaten (einschließlich Geldwäsche-Gruppen), die sich gewiss seltenst aus dem Flüchlingsklientel rekrutieren."<<

Bitte lesen Sie erst meinen Kommentar genau bevor Sie einfach losschreiben? Ich sagte doch das der Zustrom an Migranten ein Verstärker des Problems, aber natürlich nicht die alleinige Ursache ist. Ihre genannten Gründen kommen natürlich auch zum tragen und einige andere auch noch.

18:10 von eine_anmerkung. um 17:12 von DrBeyer

>>>>"Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen."<<

Genau und stattdessen die gute AfD.<<

Ich habe den Sinn jetzt nicht verstanden.
Was soll denn an der AfD gut sein? Das ist die einzige Partei die zu gar keinem Thema etwas Sinnvolles beiträgt.

Am 06. Mai 2021 um 18:04 von eine_anmerkung.

Zitat: Ach ich vergaß; Hofreiter möchte ja keine Einfamilienhäuser mehr.

Sie sollten einmal das Spiegel-Interview mit Herrn Hofreiter, in dem es um Einfamilienhäuder geht, nachlesen, bevor Sie so eine unzutreffende pauschale Behauptung aufstellen.

um 18:14 von Mustafa Schulz-Gülen

>>"Das Wohnungsproblem können wir nur mit einem freien Markt mit sozialen Komponenten lösen. Das traue ich am ehesten den Grünen zu."<<

Ich traue den Grünen bei diesem Thema rein garnichts zu und deshalb würde ich mich freuen wenn Sie Ihre Aussage näher ausführen würden was Sie damit in Bezug auf die Grünen meinen?

@ 17:12 von DrBeyer- rot Rot Grün ist das Problem

... und nicht Teil der Lösung.

Wer den Markt verhindert, oder massiv zu regulieren versucht, der erntet am Ende immer Misswirtschaft.

Das immer wieder die selben Fehler gemacht weden..? Die linken und sozialistischen Ideologien sind einfach nicht tot zu kriegen.

Einerseits die "Salonlinken", wie Sarah Wagenkneckt sie bezeichnet. Und anderseits nachrückende Junge wie Kevin Kühnert, die offenbar die selben Fehler erst noch selber machen müssen (und wollen) um es zu lernen.

Wir sollten solchen Leuten nicht die Gelegenheit geben den Staat und damit uns alle zu ruinieren.

Denn leider ist auch die SPD zu weit nach links abgerückt, um Teil der Lösung sein zu können. Und leider wurden in 16 Jahren Merkel auch kaum Probleme gelöst, höchstens verdeckt...

Die Probleme sind bekannt. Umverteilung ist keine Lösung. Das zementiert Probleme nur.

Marktwirtschaft ist das Zauberwort. Das darf man nicht verwechseln mit Kapitalismus. Aber genau das tun offens. viele.

Also: bauen, bauen, bauen

@um 17:53 von eine_anmerkung.

"... denn es mangelt nicht an hochpreisigen Penthousewohnungen, sondern für den normalen Bürger bezahlbare Wohnungen."

Das liegt ja nicht an den aufgenommenen Flüchtlingen,sondern weil hauptsächlich nur noch Wohnungen im hohen Preissegment gebaut bzw. umgewandelt werden. Und auch für eine Wohnung, die mit Penthouse weder durch Ausstattung oder Größe das Geringste zu tun hat, sondern eher mit einer Hundehütte, zahlt man als Neumieter mittlerweile Mondpreise. Nicht weil der Wohnraum knapp wäre, der ist zur Genüge vorhanden. Die Bevölkerunganzahl Deutschlands ist seit 1990 auf nahezu gleichem Niveau und auf einmal soll der Wohnraum knapp werden?

An der Aufteilung haperts. Und an dem Unwillen der Regierung, den Wohnungsmarkt zu regulieren.

@Vielfalt 17:38

„ Essen ist nicht weniger ein Grundbedürfnis als das Wohnen.
Im Lebensmittelhandel bedarf es keiner Preisbremsen. Der freie Markt liefert Top-Qualität zum günstigen Preis.“

-...,weil Erzeuger einem ruinösen Preisdruck ausgeliefert sind, weil Massentierhaltung erlaubt und gefördert wird, weil Arbeitskräfte (u.a. aus dem ärmeren Ausland) zu unakzeptablen Bedingungen beschäftigt werden, weil Subventionen an die Falschen gehen, weil ......

>>Wer das verstanden hat, weiß, dass es Sinn ergibt auch für den Wohnungsmarkt auf Marktwirtschaft, und nicht auf Regulierungswut, zu setzen.
Mit etwas Umverteilung für Einkommensschwache natürlich, aber der unfähige Staat sollte keine Wohnungsunternehmen betreiben.>>

Die „Marktwirtschaft“ (Geld ist Macht) entzieht dem Staat das Geld (Eigentum verpflichtet ist ein Fremdwort) und dann guckt der Staat (das Volk) in die Röhre.

um 18:22 von Tremiro

>>"Ich habe den Sinn jetzt nicht verstanden.
Was soll denn an der AfD gut sein? Das ist die einzige Partei die zu gar keinem Thema etwas Sinnvolles beiträgt."<<

Wenn ich jetzt darauf antworten würde wäre mir der rote Balken sicher, also lasse ich es.

@drbeyer/mustafa, 18:07

Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.

... und AFD.

Und die Grünen/SPD.

..Komponenten.

"Das Wohnungsproblem können wir nur mit einem freien Markt mit sozialen Komponenten lösen. Das traue ich am ehesten den Grünen zu."

Sehen Sie. und ich traue genau das den Grünen gar nicht zu. Soziale Marktwirtschaft traue ich nur der FDP zu und Teilen der CDU.

Die Grünen haben eine Verbotskultur, Sie sind ideologisch geprägt und haben von Wirtschaft leider keine Ahnung. Anna-Lena Baerbock ganz besonders nicht...

Ich kann nur davor warnen dem Hype zu verfallen.

Neu und besser kommt dabei nicht heraus...

um 18:22 von falsa demonstratio

>>"Sie sollten einmal das Spiegel-Interview mit Herrn Hofreiter, in dem es um Einfamilienhäuder geht, nachlesen, bevor Sie so eine unzutreffende pauschale Behauptung aufstellen."<<

Natürlich kenne ich die Aussagen von Hofreiter, aber die führen im Ergebnis zu dem von mir Gesagtem. Entschuldigen Sie bitte das ich einen Schritt weiter gedacht habe.

@Vielfalt. um 17:38

>Essen ist nicht weniger ein Grundbedürfnis als das Wohnen.
Im Lebensmittelhandel bedarf es keiner Preisbremsen. Der freie Markt liefert Top-Qualität zum günstigen Preis.<

Gutes Beispiel:
Der Nahrungsmittelmarkt der Modernen Industrienationen ist das Wohl Sam Stärksten regulierte Marktsegment. Subventionen Für Landwirtschaft sind sowohl in der EU als auch den USA die größte Einzelsubvention, in beiden Fällen flankiert von Zöllen die vor Konkurrenz von Aussen abschirmt. Ziel Ist überall die Nahrungsmittelpreise in einem Für die Ernährung der Bevölkerung vorteilhaften Bereich zu halten und Gleichzeitigkeit durch erhalt der heimischen Produktion, zu egal welchem Preis, eine Abhängigkeit vom Weltmarkt, mit seinen möglichen nachteiligen Schwankungen, zu verhindern.

Das selbe währe auf dem Immobilienmarkt Wünschenswert.

Bürotürme zu Wohntürmen

Die Groko muss jetzt schnell das Gesetz "Bürotürme zu Wohntürmen" beschließen.
Es ist insbesondere in den Großstädten abzusehen, dass wg. Home-Office Machen und CORONA der Leerstand in Bürotürmen droht. Die Immobilienwirtschaft droht zu verarmen , und braucht daher dringend Kunden für ihre Produkte.
Da kommen Wohnungsmieter/innen gerade recht.
Zumal gerade in den Großstädten der Wohnraum sehr teuer ist.
Und wieso kein Home-Office-Machen in den Gebäuden wo der Arbeitgeber ohnehin seine Firma/Büro/Vertretung hat?

Wird sich nichts tun

Es wird sich aber nichts ändern, solange die großen, z.T. börsennotierten Investmentgesellschaften, Fonds bzw. Wohnungsgesellschaften, denen häufig diese Wohnungen gehören, ihre Gewinne einstreichen können, die Renditen steigen und für diese alles bleibt wie es ist.
Ausgestorbene Innenstädte wegen "alles geschlossen" und zu hohe Mieten stören ebenfalls niemanden "von oben". Erst wenn diese genannten Gesellschaften zwickt, dann wird sich etwas tun (oder natürlich, wir helfen ihnen mit Steuergeld)...
Interessen der Mieter (bzw. Bürger im allgemeinen) sind nicht DAX-relevant und daher unerheblich...

17:30, Karl Maria Jose...

>>man staunt nur noch
offenbar ist kritik an den grünen hier bei der ard nicht mehr erlaubt!<<

Die Kommentare hier im Forum, auch heute, stützen Ihre Behauptung nicht.

Mieten in Deutschland laut Studie in Deutschland stark angestieg

Und da gibt es immer noch Leute, die sagen "der Markt wird es richten". Gerichtet ist es gut für Vonovia und Co. :
Zuletzt ein Plus von 8 Prozent bei der Dividende und beim operativen Gewinn ein Plus von 1,35 Milliarden Euro ( mehr als 10 % Zuwachs).

Und die Mieter bei der Deutsche Wohnen zahlen im Schnitt monatlich 177 Euro für die Dividenden der Aktionäre und die Vorstandsvergütung.
Da kann man der Volksinitiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen nur viel Glück beim Unterschriftensammeln für den Volksentscheid wünschen.

18:30 von rossundreiter @drbeyer/mustafa, 18:07

>>Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.

... und AFD

Und die Grünen/SPD.<<

Äh, dann bleibt nur noch die "Linke"!
Also ich weiß nicht.

@18:01_Tremiro- Merkel, nicht die CDU kann es nicht

"Ja, aber wen wollen Sie denn dann wählen? Die CDU und FDP können es ja auch nicht. Und die AfD kann nun wirklich überhaupt nichts."

Der AfD traue ich - vor allem bei diesem Thema - auch nichts zu.

Aber einer erneuerten CDU - leider findet die Erneuerung erst statt wenn Merkel Geschiche ist - traue ich sehr viel zu.

Die jüngere CDU Generation hat sich schon vor einem Jahr mit einem guten Buch zu Wort gemeldet:

Neustaat:Politik und Staat müssen sich ändern. 64 Abgeordnete & Experten fangen bei sich selbst an – mit 103 Vorschlägen

Die Blaupause für die Zeit nach Merkel.

Und der FDP traue ich nicht nur viel zu, ich weiß dass sie viel kann. Aber auch das hat Merkel ja "effektiv" zu verhindern gewusst...

In einer Krise wie der jetzigen brauchen wir dringender denn je eine liberale Partei. Die Grünen sind eine sozialistische, aber keine liberale Partei.

Und in den Unternehmen ist Klima ja schon unumkehrbar und sehr weit umgesetzt. Dafür braucht es die Grünen auch nicht mehr...

Verwechslung.

Ist ja was. Hieß es nicht, Wohnen in Städten wird durch Corona günstiger, weil man im Homeoffice ja auch auf dem Land arbeiten kann?

War wohl nix. Vielleicht hat man "günstiges Wohnen" ja mit "günstigen Kontoständen" verwechselt. Kann ja mal passieren.

@18:18 von Bubs

Der Vergleich mit den Lebensmitteln hinkt gewaltig.
Zum einen gibt es durch den "Markt" ein deutlich größeres Angebot an unterschiedlichen Preisspannen. Wenn ich mir kein Steak leisten kann, kaufe ich eben Kartoffeln.

Sie sagen es: "durch den "Markt" ein deutlich größeres Angebot an unterschiedlichen Preisspannen."
In marktwirtschaftlichen Wohnungsmärkten dann eben nicht Steak oder Kartoffeln, sondern eine bessere und eine nicht so gute Wohnung. Da hinkt gar nichts.

Zum anderen greift da der Staat (EU) durchaus ein um Preise auf einem erträglichen Niveau zu halten. Stichwort: Subventionen.

Subventionen in Form von Wohngeld für einkommensschwache Mieter sind auch in Ordnung. Das meinte ich mit etwas Umverteilung für Einkommensschwache. Problematisch wird es wenn der Staat in die Vertragsfreiheit eingreift.

Beim Wohnen sind viele durchaus örtlich gebunden und somit dem Wucher ausgesetzt.

Dem "Wucher", als Ergebnis staatlicher Regulierung.

Der soziale Wohnungsbau wurde in D...

... Seit März2020 völlig abgewürgt. So wie viele andere notwendige Projekte, wie z. B das ganzheitliche Projekt der Digitalisierung der Schulen, oder schnelles Internet in jedes Gebäude in D, oder endlich mal alle Mobilfunklöcher in D stopfen.

Seit März2020 gibt es nur noch CORONA... Corona... Corona... Und sonst nichts.

Das Versagen der Groko ist so völlig offensichtlich.

Es lässt schon tief blicken, ...

..., dass das Grundrecht auf (angemessenes) Wohnen von manchen Menschen geringer eingeschätzt wird als das (vermeintliche) Grundrecht auf Reisen, Feiern, Menschen Anstecken ....

Die teuerste Energie war und ist die Atomenergie.

@17:25 von gman
Schon zu Kohls Zeiten hat eine Kommission mit durchaus atomfreundlichen Fachleuten subventionsbereinigt einen Preis von 5DM/kWh berechnet. Also das zigfache des tatsächlich bezahlten Stroms.
Die Einspeisevergütung ist natürlich gedacht, um Öko madig zu machen: Je billiger der Ökostrom wird, desto höher ist der Aufpreis für den Verbraucher!

doch, mein eingangsstatement

doch, mein eingangsstatement ist schon viermal zurückgewisen worden. nicht die ettikette ist schuld. offenbar die nachbarschaft der ard zu linksgrün

der Markt wird's richten?

Aber der Markt hat uns doch genau in die Situation gebracht, die wir jetzt haben: dass Menschen keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden können. Was erwarten also @vriegel, @vielfalt u.a. von einer weiteren Entfesselung des Markts? Dass dann, entsprechend den Marktgesetzen, ein Gut, dass viele brauchen und wenige zur Verfügung stellen können, im Preis sinkt?
Liebe Kapitalisten, kennt ihr euer eigenes System nicht?

In Deutschland ist Wohnen

In Deutschland ist Wohnen kein Grundrecht mehr. Ein Dach über dem Kopf ist zum Luxusgut geworden. Die Stimmung in diesem Land ist aus diversen Gründen schon aufgeheizt. Das schlimme ist, dass die Politik nicht weiss wann es genug ist. Ich rate dennoch zur Vorsicht.

18:29 von eine_anmerkung.

geht mir bei diesem foristen fast immer so

18:13 von falsa demonstratio

wenn sie denn dadurch wirklich was gelernt hätten, würde mich das freuen. aber oftmals ist die ideologie da hinderlich

Was will man mehr ?

Der Trend geht daher zum Wohnen auf dem Friedhof. Denn da ist alles gratis vorhanden vom Wasseranschluß, Grabsteinmöbeln, Sitzbänken, frische Luft, Kapelle mit Stromanschluß, Müllabfuhr, Wohnen im Grünen, romantische Nächte im Kerzenschein, frisches Obst und Gemüse der Saison bis hin zur Regenwetter-Gruft.

wie früher und das Geld reicht nicht mehr?

von Gregor 42 @
Guter Beitrag. Danke.

Wir haben in unserem Land kein Lohn sonder ein Abgaben und Alimentierungsproblem.

Danke an die deutsche Einheit von Kohl, an Schröder mit H4 und Zeitarbeit, an Fischer mit BW Einsätzen im Ausland und Merkel für alles ab 2015.

Was will man mehr ?

Das Beste am Wohnen auf dem Friedhof: Kein Vermieter, der immer mehr Miete & Nebenkosten für immer weniger Wohnqualität haben will. Und keine kettenrauchenden Krawallmacber-Nachbarn mit ihren Zoo-Wohnungen voller Haustiere. Stattdessen Vogelkonzerte und stets frische Luft. Das alles bekommt man für keine noch so teure Miete geboten.

10€per qm

Würde die öffentliche Grundstücke, die dem Staat (also uns) gehören nur noch an Baugenossenschaft vergeben werden oder würde diese Grundstücke nur noch für 50 Jahre zu pachten sein, dann würde das Spekulantentum in den Städten sehr schnell aufhören.

Am 06. Mai 2021 um 16:44 von SinnUndVerstand

Es wird höchste Zeit für eine effektive bundesweite Mietenbremse, für eine Neuregulierung des Immobilienmarktes, der sich an der Daseinsvorsorge und nicht an der Gewinnmaximierung orientiert und natürlich an Förderung des sozialen Wohnungsbaus, deren Bindung langfristig gesichert sein sollte.
___
Um den sozialen Wohnungsbau anzukurbeln, ist Ihr Vorschlag, so gut er vermutlich gemeint ist, kontraproduktiv. Wer sollte denn an einer Förderung Interesse haben, wenn diese Bindung, die ja u.a. bedeutet, dass die entsprechenden Kommunen ein Belegrecht haben und das womöglich auch noch langfristig, wenn Baugeld derart billig ist ? Und dass es so billig ist, da hat DE nur begrenzten Einfluss.
Das bedeutet, dass der soziale Wohnungsbau vermutlich ohne private Investoren ablaufen müsste, weil es für die Förderung keine wirklichen Anreize gibt.

@17:12 von DrBeyer

//Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.//

Amen!

um 18:43 von Vielfalt

Sie wissen genau was ich mit unterschiedlichen Preisspannen meine.
Und es ändert auch nichts daran, dass der Staat, bei dem von Ihnen gewähltem, Beispiel: essen/Lebensmitteln regulierend eingreift. Was für Sie ja der Untergang des Abendlandes zu sein scheint.
Aber noch ganz kurz:
Freie, SOZIALE Marktwirtschaft ist nicht gleich Planwirtschaft.
Sondern: negative soziale Auswirkungen, die ein freier Markt mit sich bringt sollen durch das Eingreifen des Staates abgemildert werden.
Wen DAS nicht beim Imobilienmarkt/Mieten genau das richtige wäre, wo dann?

@18:30 von vriegel

>> Soziale Marktwirtschaft traue ich nur der
>> FDP zu

Echt? -.-

Und wie das? Will die FDP solange auf Neoliberal machen, bis sie bei sozial wieder rauskommen? oO

@Vielfalt. um 18:43

>Subventionen in Form von Wohngeld für einkommensschwache Mieter <

Wohngeld ist in letzter Konsequenz ja nur eine Vermietersubvention die es diesen erlaubt Wohnungen über Marktpreis Anzubieten.
Natürlich ist das für den Staat, der seinen Bürgern gegenüber verantwortlich ist ein notwendiges Element solange er nicht willens ist die Re-regulierung der durch Monopolisierung einem realen Marktgeschehen entrissenen Immobilien in die Hand zu nehmen.
Markt wäre wenn wer schneller einen Mieter findet diesem die Wohnung vermitteln könnte, zu einem frei festzusetzenden `Preis; wer billiger ist vermietet mehr...
aber ja, auch das hätte die üblichen Marktprobleme; es funktioniert halt nie.

Oh Gott!

Wohnen teurer, die Politik kann da leider nichts machen. Es gibt ja kein Bauland und in den Markt können die leider nicht eingreifen und leider haben die Kommunen für unser Wohl schon fast alles verkauft und privatisiert.
Ganze Innenstädte z.B..
Und so hat leider die Politik gar keinen Einfluss mehr. Die können leider nur noch reden. Bauland ist leider nur noch für Gewerbe und Einkaufsmärkte vorhanden und natürlich paar Eigenheime. Leider.

@17:18 von Gregory Bodendorfer

//Nun....
...die Poltik hat offenbar kein Interesse an bezahlbaren Wohnraum für Menschen.
Würde sie sonst so handeln wie sie handelt?//

Es ist ja nicht nur der Wohnraum, bei dem Ihre Aussage bzw. Frage zutrifft. Bei keinem relevanten Thema wird an die Zukunft gedacht. Bildung, Gesundheitswesen, Digitales usw.... Klima auch nur, wenn der Druck von außen groß genug wird. Man hat den Eindruck, dass man vor allem in der CDU/CSU keine Zeit für Politik hat. Die Nebenbeschäftigungen scheinen wichtiger.

17:33, Karl Maria Jose...

>>17:25 von gman
mit ihm kann man nicht diskutieren, da er alles besser weis.<<

Ja, ich weiß es wirklich oft besser. Was aber meiner Diskussionsfähigkeit keinen Abbruch tut.

>>und nur zum verständnis der normalbürgerinnen hier. der "sonnenkönig" asbeck gehörte zu den gründungsmitgliederinnen der grünen.<<

Und hat sich 1987 aus der Politik zurückgezogen, um ungehindert sein Leben als reicher Unternehmer leben zu können. Insolvenzen inbegriffen. Die gehören in diesen Kreisen ja wohl zum guten Ton.

Unternehmer ist Frank Asbeck übrigens nicht in erster Generation.

17:30 von Karl Maria Jose...

ein herzliches Dankeschön lieber Administ. du hättest besser meinen 6x zensierten beitrag veröffentlichen sollen

@19:04 von Der Lenz

Wohngeld ist in letzter Konsequenz ja nur eine Vermietersubvention die es diesen erlaubt Wohnungen über Marktpreis Anzubieten.

Wohngeld ist in erster Linie eine Subvention für Mieter, weil er den Nutzen (eine Wohnung) erhält.
Natürlich erhöhen sich durch die erhöhte Nachfrage auch die Mietpreise etwas. Die Gesamtkosten eines staatlichen Eingreifens in die Vertragsfreiheit sind für Steuerzahler, Vermieter und Mieter jedoch viel höher als das Zahlen von Wohngeld.

Am 06. Mai 2021 um 19:04 von Der Lenz

Wohngeld ist in letzter Konsequenz ja nur eine Vermietersubvention die es diesen erlaubt Wohnungen über Marktpreis Anzubieten.
__
Das stimmt so nicht. Ich habe in der Wohnungsverwaltung gearbeitet und es war immer so, dass das Wohngeld gedeckelt war. Das heisst, es wurde nur innerhalb des Marktpreises anerkannt und subventioniert. Wenn ein bedürftiger Mieter eine teure Wohnung hatte, so wurde ihm das Wohngeld nur bis zu der Summe bewilligt, die einer Miete des ortsüblichen Marktpreises entspricht. (die anderen Berechnungsgrundlagen habe ich aussen vor gelassen, weil es darum ja nicht geht).
Eine unverhältnismässig teure Wohnung wird beim Wohngeld NICHT berücksichtigt.

Kommen sie zu uns aufs Land

Kommen Sie zu uns aufs Land: Die Mieten im Mainland, bzw. Mainfrankenland sind immer günstiger als in München und Berlin. Doch leider leiden wir hier genauso: Immer weniger Arbeitsplätze für junge Leute!
Staatlich regulierte Mietpreise helfen da auch nicht weiter. Sozialwohnungsbau gibt es hier auf dem Land sowie nicht. Im Söder-Land herrscht ein Landesfürst der weit weg vom Landvolk lebt und sowieso kein echter Franke mehr ist, sondern ... na ja den Ausdruck erspare ich hier, denn sonst ...
Auf jeden Fall bin ich froh nicht im Raum oder in der Stadt München leben zu müssen!

17:53, eine_anmerkung.

>>.... und da gibt es immer noch Menschen bei uns, vornehmlich aus dem Grünen- und Linken-Lager die auf Demos gehen und plärren "wir haben Platz". Ich finde das so gemein angesichts unsere mehr als angespannten Wohnungsmarktsituation.<<

Ich plärre nicht und kenne auch niemanden, der plärrt.

>>Natürlich ist der Zustrom von fast 3 Mio. Menschen seit 2015, vornehmlich Flüchtling und Migranten nicht alleinige Initiator dieser Situation, wohl aber ein Verstärker<<

2015 lebten 82,16 Millionen Einwohner in Deutschland, 2019 83,167 Millionen. 2020 nach Zahlen des statistischen Bundesamtes 83,2 Millionen.

>>denn es mangelt nicht an hochpreisigen Penthousewohnungen, sondern für den normalen Bürger bezahlbare Wohnungen<<

Weil bezahlbare Wohnungen am laufenden Bande in hochpreisige Wohnungen umgewandelt werden. Ein in allen entwickelten Ländern dieser Erde zu beobachtender Trend, der in Deutschland später als anderswo einsetzte.

Am 06. Mai 2021 um 19:10 von Anna-Elisabeth

Es ist ja nicht nur der Wohnraum, bei dem Ihre Aussage bzw. Frage zutrifft. Bei keinem relevanten Thema wird an die Zukunft gedacht. Bildung, Gesundheitswesen, Digitales usw.... Klima auch nur, wenn der Druck von außen groß genug wird. Man hat den Eindruck, dass man vor allem in der CDU/CSU keine Zeit für Politik hat. Die Nebenbeschäftigungen scheinen wichtiger.
__
Bei der Vielfalt der Themen stelle ich immer wiederfest, dass überwiegend an allem, vor allem aber an der Politik gemeckert wird.
Ich habe hier schon mehrfach unterschiedliche Foristen gebeten, doch mal Beispiele zu nennen, wo es denn zu ihrer Zufriedenheit läuft. Damit meine ich nicht, dass es in einem Land mal besser mit der Digitalisierung, und in einem andern mit der E-Mobilität, sondern im allgemeinen und nicht nur in einer Beziehung. Komischerweise habe ich noch nie von irgendeinem Foristen Beispiele gelesen. Also gehe ich mal von Utopien aus. NUR meckern ist ja nicht schwer und geht immer.

@tremiro, 18:41

Äh, dann bleibt nur noch die "Linke"!
Also ich weiß nicht.

"Nur noch die "Linke"?"

Zur Bundestagswahl treten vermutlich um die 40 Parteien an. Darunter solche, die derzeit in deutschen Landesparlamenten sitzen oder gar an Landesregierungen beteiligt sind.

Aber danke, dass Sie Ihr einfaches Welt- und Demokratiebild mit uns teilen. Da wundert mich (auch Sachen Ihrer Beurteilung der Corona-Politik) nichts mehr.

So, schnell, bevor wieder zu

So, schnell, bevor wieder zu ist, meinen Senf dazugeben.

1. Es fehlt kein Wohnraum, er ist nur völlig falsch verteilt.
2. Man kann die Wohnungsbauer, Wohnungsgesellschaften, nicht dafür einsetzen, einer gesellschaftliche Fehlentwicklung (die Bürger verdienen zu wenig, um sich eine Wohnung zu leisten) etwas entgegenzusetzen.
3. Man darf nicht immer die Probleme alleine betrachten. Klimaschutz und Bauen wie blöde geht nicht, da müssen intelligente Lösungen her. Z.B. „Kauf“ der Kommunen von weiteren Jahren, die Sozialwohnungen nicht aus der Preisbindung fallen.

Es gibt noch mehr, aber das möchte ich erst mal schnell abschicken, bevor die Diskussion geschlossen ist.

wo und wie wohnen

Es steckt viel Verdruss und Hoffnungslosigkeit in den Kommentaren. Gibt es gar nichts Positives in den neuen Ansätzen? Auch die Politik hat verstanden: Es gibt sehr wenig bebaubare Grundstücke und von Immobilienwirtschaft habe „die da oben“ wenig Ahnung – zumindest nicht bis in den zuständigen Stellen. Aber Ansätze sind da: Da das verstanden wurde entsteht der Trent den Markt der freien Wirtschaft zu überlassen – aber unter Auflagen: Keine Baugenehmigung ohne einen festen Anteil von Sozialwohnungen. Fehler hier: Die Bindungsfristen und die Belegungsvorgaben sind nicht bis zu Ende gedacht.
Da sind zunächst die Fehlbelegungen: Glücklicher Weise gibt es Arbeitnehmer die durch eigene Leistung in der Hierarchie aufsteigen und sich eine teurere Wohnung leisten könnten – aber nicht tun. Diese müssten aus der Berechtigung (diese müsste jedes Jahr? an die Einkommensentwicklung und Lebenshaltungskosten angepasst werden) rausfallen und dem Immobilienbesitzer die marktübliche Miete bezahlen.

Der Grund ist gefunden.

"Wohnraum könnte sich durch Pandemie weiter verteuern" könnte" ist gut.
Die Viren kaufen nämlich die immobilien und vermieten sie teuer.

Wohnen

Die Bauvorschriften sollten gründlich überarbeitet und entschlackt werden.
Das alles löste aber nicht da Problem mit dem fehlenden Bauland. Der Wunsch nach dem Eigenheim ist verständlich – aber können wir uns das im Umfeld der Großstädte leisten? Aber raus auf’s Land mit dann mit dem Auto in die Innenstadt? Hier gibt es einen Lichtblick. Oft kann das durch vermehrte Heimarbeit verringert werden. Also sind hier Kompromisse zu machen und zusätzlich über den ÖPV nachzudenken.

Als ob..

alle Vermieter gierig sind und alle Mieter Lämmer, die das Vermieten einfach machen..

bei unserer mieterfreundlichen Gesetzgebung wundert es nicht, dass immer mehr Wohnungen von Privat wegfallen..

Wohnraum könnte sich durch Pandemie weiter verteuern

Wie kann man mit soviel Naivität bei den Lesern/Zuschauern rechnen und so einen Blödsinn veröffentlichen, wieder zum Schutz der Gesellschaften und dann noch behaupten, dass Fördergelder für die energetischen Sanierungen die Teuerung bremsen, Opportunismus, wie er im Buche steht.
Man sieht hier, wer das Land regiert.

Wen wundert es?

Zitat: "Deutschlandweit werden die Mieten von Bestandwohnungen immer höher: Einer Studie zufolge sind sie Anfang des Jahres so stark angestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. "

Wen wundert es?

Selbstverständlich haben die Maßnahmen des Bundes hätten keine Entlastung auf dem Wohnungsmarkt, weil diese Maßnahmen mal wieder völlige undurchdachter Unsinn ist, da man sich nicht einmal die Mühe macht oder will, die Ursachen der Immoblienpreisentwicklung zu verstehen. Und die bestehen in der

1. Geldpolitik der EZB

2. der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und

3. der überbordenden Steuern, Vorschriften und Bürokratie.

Aber das wäre ja das erste Mal, dass man sich in diesem Land mit den Urachen befasst, um ein Problem zu lösen!

Wie man billigen Wohnraum schafft

Wie man billigen Wohnraum schafft: bauen, bauen und nochmals bauen gefragt.

Künstliche Kostentreiber wie eine desaströse Geldpolitik der EZB, Flüchtlingspolitik, massiv gestiegene Bürokratie und Auflagen eliminieren.

Zuerst verursacht die Politik Probleme wie die Mietpreisexplosion, indem sie für die URSACHE sorgt. Danach kommt sie mit sozialistischen Unsinn wie die Mietpreisbremse!

Es ist zum Mäusemelken!

Schon ein wenig schizophren ... ...

Schon ein wenig schizophren ...

... auf der einen Seite stellt man fest, dass der Wohnraum knapp ist oder bleibt und die Zahl der Wohnungslosen Deutschland wächst.

... einen Artikel weiter bekunden Städte und Kommunen, dass wir in Deutschland angeblich noch viel Platz haben.

Also wenn das nicht ein eklatanter Fall von kognitiver Dissonanz ist, dann weiß ich es auch nicht!

an Bubs

"Wenn ich mir kein Steak leisten kann, kaufe ich eben Kartoffeln.", oh Gott, wie sinkt das Niveau.
Haben Sie schn mal gesehen, dass die preiswertesten LM in jedem Markt das Gleiche kosten? Und zufällig, dass das preiswerteste Mineralwasser sich in reichlich zehn Jahren um ca. 120 Prozent verteuert hat. Wasser, was aus der Erde kommt, ein Menschenrecht, ein Grundnahrungsmittel!!!

@blitzgescheit, 20:29

Naja. Wir haben ja auch Platz. Bloß halt nicht in Hamburg auf dem Jungfernstieg. Sondern eher in der Brandenburger Tiefebene.

Kommen Sie. So dumm sind Sie doch nicht.

@gescheit wie ein Blitz

... auf der einen Seite stellt man fest, dass der Wohnraum knapp ist oder bleibt und die Zahl der Wohnungslosen Deutschland wächst.
... einen Artikel weiter bekunden Städte und Kommunen, dass wir in Deutschland angeblich noch viel Platz haben.Also wenn das nicht ein eklatanter Fall von kognitiver Dissonanz ist, dann weiß ich es auch nicht!

Googeln Sie "kognitive Dissonanz". Dann sehen Sie, dass dieser Begriff etwas ganz anderes bedeutet. Und mäßigen sich vielleicht in Ihrer Prahlerei mit Ihrer allumfassenden Bildung.

Obwohl ich mir das nicht vorstellen kann.

@20:29 von Blitzgescheit: Platz ist dort, wo keiner hin will!

Platz ist dort, wo keiner, der noch im Arbeitsleben ist, hin will - weil es dort außer holprige Landstraßen überhaupt keine Verbindungen gibt und die ersten in Frage kommenden Arbeitgeber eine dreistellige Kilometerzahl weit weg sind.
Aber wenn es schnelles Internet gibt (notfalls über SAT) - geht von dort aus immerhin Telearbeit. Da müssen die Firmen aber noch sehr viel flexibler werden...

In scheußlichen Wohn-Ghettos dicht an dicht, will man nicht lange sein.

Wieviel Existenzen sind zerstört?

In welchem Gesetzbuch steht denn, dass die Immobiliengewinne immer weiter wachsen müssen? Wenn ein kleiner Buchladen pleite geht, hat er eben Pech gehabt, Hauptsache, er hat seine Miete bezahlt, denn der Vermieter hat natürlich ein Recht darauf.

@Vielfalt um 19:15

> Die Gesamtkosten eines staatlichen Eingreifens in die Vertragsfreiheit sind für Steuerzahler, Vermieter und Mieter jedoch viel höher als das Zahlen von Wohngeld.<

Nicht zwangsläufig. Wennwir wie jetzt eine Künstliche Verknappung haben um die Preise hochzutreiben sind alle Maßnahmen die dem entgegenwirken und damit auch Wohnungsweiser/Obdachlosigkeit verhindern reiner Zugewinn für den Staat, als summe seiner Bürger unter denen die Mieteinnehmer eine Minderheit sind; geringer als die Masse der Obdach/Wohnungslosen.

Auch die Beendigung des Abflusses von Kapital in form von Miete in Gesellschaften mit Steuervermeidungsstandort würde der Staatskasse sehr gut tun und damit den Steuerzahler entlasten.

War ja noch nicht fertig. 4.

War ja noch nicht fertig.
4. Bauträger werden neue Wohnungen und Häuser wie warme Semmeln aus der Hand gerissen, obwohl das Bauen immer teurer wird. Allerdings werden schon mal 2 oder 3 Wohnungen und Häuser von einer Partei gekauft. Menschen, die sich ihr Eigenheim vom Munde absparen, können sich diese Wohnungen nicht mehr leisten. Das Geld ist da, aber falsch verteilt. Dem Bauträger kann es egal sein. Statt in die eigenen 4 Wände ziehen zu können, dürfen diese Menschen dann froh sein, als Mieter für diese Wohnungen in Frage zu kommen.

Und von der Politik wird dann noch kolportiert, dass ja soundsoviel Wohnungen gebaut wurden.
Was verschwiegen wird, ist, dass diese Wohnungen nicht unbedingt in den Besitz derjenigen übergeht, die sie benötigen.

Von Schwarzgeld, dass durch Investition in Betongold erhellt werden soll, schreibe ich hier noch nicht einmal.

@18:47 von frosthorn

Was erwarten also @vriegel, @vielfalt u.a. von einer weiteren Entfesselung des Markts? Dass dann, entsprechend den Marktgesetzen, ein Gut, dass viele brauchen und wenige zur Verfügung stellen können, im Preis sinkt?

Nein, entsprechend den Marktgesetzen, wird auf hohe Nachfrage mit mehr Angebot reagiert und Preise schießen dann nicht in die Höhe.
Geht natürlich nicht wenn die Regierung in vielen Bereichen eine Politik macht, die diese Dynamik erschwert oder unmöglich macht.

Liebe Kapitalisten, kennt ihr euer eigenes System nicht?

Doch, sehr gut sogar.

20:27, Blitzgescheit

>>Selbstverständlich haben die Maßnahmen des Bundes hätten keine Entlastung auf dem Wohnungsmarkt, weil diese Maßnahmen mal wieder völlige undurchdachter Unsinn ist, da man sich nicht einmal die Mühe macht oder will, die Ursachen der Immoblienpreisentwicklung zu verstehen. Und die bestehen in der

1. Geldpolitik der EZB

2. der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und

3. der überbordenden Steuern, Vorschriften und Bürokratie.

Aber das wäre ja das erste Mal, dass man sich in diesem Land mit den Urachen befasst, um ein Problem zu lösen!<<

Aha, das sind also die Ursachen.

Und was waren die Ursachen beispielsweise in der San Francisco Bay Area, wo 1990, als ich dort lebte, ein 10 qm Zimmer mit Gemeinschaftsklo auf dem Flur um die 500 $ kostete?

Ich musste solche Preise zum Glück nicht zahlen, da ich in einer so genannten Ghetto Neighbourhood lebte, bei Freunden.

Aber Deutschland ist jetzt da, wo die USA, ganz ohne EZB etc. schon vor 30 Jahren waren.

2015 glaubten viele Eigentümer, sie würden ihre

Immobilienwerte retten können. Aber woran liegt denn nun dieses Preistreiben wirklich?
Das liegt an der Wohnungsknappheit
und diese liegt woran?
Richtig, wir sind für unsere Infrastruktur anscheinend zu viele Menschen geworden. Dabei hatte die Regierung doch auf demographische Rückgänge in der Bevölkerung hingewiesen und vor Leerständen gewarnt, vor ganzen Vierteln, die verwaisen würden.
Aber nun haben wir eine Überfüllung unseres Landes erreicht und die Mieten steigen in die Höhe. Den Eigentümer freut es noch immer. Aber die Mieter dieses Landes haben das Nachsehen, gerade die Klientel, die einst durch die Linken vertreten werden sollte und durch linke Politik immer noch angeblich vertreten werden soll. Stimmt das aber? Wessen Politik hat denn die Mieter in diese Lage gebracht? Sind es nicht die Befürworter der extremen Zuwanderung in unser Land? Ist es nicht so, dass man gar nicht so viel Wohnraum bauen kann, wie man an Bedarf pro Jahr decken möchte?
Pro Jahr 250000 Zuwanderer?

@20:32 von joe70: Niemand hier braucht Wasser in Flaschen

Absolut niemand. In Ländern und Gebieten, in denen das Trinkwasser / Leitungswasser verseucht ist, sieht es anders aus. Dort müssen die Regierungen der "Wasser-MAFIA" eben das Handwerk legen. Oder es gibt eine Revolution bei zu viel Korruption.

Grundkurs Volkswirtschaftslehre - Teil 1

Zitat: "Deutschlandweit werden die Mieten von Bestandwohnungen immer höher: Einer Studie zufolge sind sie Anfang des Jahres so stark angestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. "

Da man sich offensichtlich nur mit "einfachen Antworten" befassen möchte und man in diesem Land generell mit einer fundierten Analyse der Ursachen-Wirkungszusammenhänge bekanntlich überfordert ist, hier einmal ganz langsam zum Mitschreiben:

1. der Preis ergibt sich - so bitterlich Linke darüber klagen werden - nach dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage

2. wenn man das Angebot künstlich verknappt oder verteuert, indem man die baurechtlich- und umweltrechtliche Bürokratie die Kosten erhöht

3. wenn man die Nachfrage künstlich nach oben treibt, indem man zwei Millionen vom Steuerzahler finanzierte sog. "Flüchtlinge" in Wohnungen unterbringt und eine Flucht in Betongold über die Nullzinspolitik und Geldmengenausweitung der EZB forciert

... endet man am Ende des Tages mit einer Mietpreisexplosion.

Noch mehr. 5. Bauordnungen

Noch mehr.
5. Bauordnungen und kommunale Verordnungen überbieten sich in immer neuen Verteuerungen, sei es durch technische Gebäudeausrüstung (Lobbyarbeit) oder Ausweisung von Parkplätzen - sämtlich mit E-Ladestationen -, Dach- und Fassadenbegrünungen, Barrierefreiheit.
Allein die Vorrüstung von Parkplätzen mit E-Ladestationen können die kommunalen Stromversorger gar nicht leisten. Jedes meiner Bauvorhaben ist mittlerweile von der Anfrage bei den Stadtwerken begleitet, ob die Versorgung überhaupt gewährleistet ist.

Alles teurer machen und billigen Wohnraum verlangen, das ist erschreckenderweise mittlerweile auch kommunale Politik und die kommunale Politik habe ich bislang noch nicht als frei von gesundem Menschenverstand gesehen ... bislang.

20:10 von weingasi1 Am 06. Mai 2021 @19:10 von Anna-Elisabeth

//NUR meckern ist ja nicht schwer und geht immer.//

Sie haben ein schlechtes Gedächtnis, wenn Sie mir "nur meckern" vorwerfen. Aber das ist wahrlich Ihr Problem.
Kritisieren ist übrigens nicht meckern.

//Ich habe hier schon mehrfach unterschiedliche Foristen gebeten, doch mal Beispiele zu nennen, wo es denn zu ihrer Zufriedenheit läuft.//

Und Sie meinen, dass Sie Foristen um etwas bitten, sei Grund genug, auch völlig am Thema vorbei sich an Schönfärberei zu beteiligen? Wem soll DAS denn helfen.
Ja, ich bin sehr unzufrieden mit der derzeitigen Politik.

Übrigens: Was Sie hier schreiben, hört sich auch eher nach Meckern an.

20:41 von WirSindLegion

Ach, ist gut jetzt. Es schweift ab und es wird unsachlich.
Es war die Antwort auf jemand anderes.

@ 20:10 von weingasi1

//Bei der Vielfalt der Themen stelle ich immer wiederfest, dass überwiegend an allem, vor allem aber an der Politik gemeckert wird.//

Nehmen Sie mir doch einfach die Arbeit ab und erklären, was bei den von mir aufgezählten Themen gut läuft.
Danke im Voraus.

@17:53 von eine_anmerkung

"Natürlich ist der Zustrom von fast 3 Mio. Menschen seit 2015, vornehmlich Flüchtling und Migranten nicht alleinige Initiator dieser Situation, wohl aber ein Verstärker denn es mangelt nicht an hochpreisigen Penthousewohnungen, sondern für den normalen Bürger bezahlbare Wohnungen."

Gratuliere, sie versuchen immer wieder ihre rechtsextreme Gesinnung mit aktuellen Themen zu verknüpfen.

Mehr schlecht als recht...

Ach ja. 6. Solange es sich

Ach ja.
6. Solange es sich immer noch eher lohnt, ein erworbenes Grundstück unbebaut zu lassen und später mit Gewinn zu veräußern, der potenzielle Investor dafür nicht belangt werden kann (Rückkaufrecht der Kommune zum Verkaufs- oder höchstens Bodenrichtwert), werden wir keine größeren Flächen mit bezahlbarem Wohnraum sehen.

7. Intelligente Lösungen bedeutet auch, dass das Gefälle Stadt/Land abgeflacht werden muss. Hier spielt die Pandemie (Homeoffice, aufkommende Co-Workingspaces auf dem Land) vielleicht auch mal eine positive Rolle. Dezentralisierung, Abflachen der Hierarchien in der Raumplanung (Ober-, Mittel- Unterzentren), so dass die Ballungszentren nicht mehr automatisch als bevorzugte Wohnorte laufen.

@Am 06. Mai 2021 um 20:38 von fathaland slim

Zitat: "Und was waren die Ursachen beispielsweise in der San Francisco Bay Area, wo 1990, als ich dort lebte, ein 10 qm Zimmer mit Gemeinschaftsklo auf dem Flur um die 500 $ kostete?"

Sie kommen immer mit Ihren putzigen Anekdoten aus Kalifornien.

Was hat dies mit meiner fundierten Analyse des Ursachen-Wirkungszusammenhanges, den ich oben beschrieben habe?

Am 06. Mai 2021 um 18:52 von Karl Maria Jose...

Zitat: wenn sie denn dadurch wirklich was gelernt hätten, würde mich das freuen. aber oftmals ist die ideologie da hinderlich

Meine Whlentscheidung ist noch nicht gefallen. In solchen Sachen bin ich völlig undogmatisch.

"The nine most terrifying words in the English language"

Zitat: "Deutschlandweit werden die Mieten von Bestandwohnungen immer höher: Einer Studie zufolge sind sie Anfang des Jahres so stark angestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Verbände fordern die Bundesregierung auf, mehr für bezahlbaren Wohnraum zu tun."

Wenn die Politik zuerst das Problem schafft, in dem sie künstlich - über die Flüchtlingspolitik, Schuldenpolitik der EZB und EU - Nachfrage nach Immobilien schafft und man gleichzeitig über zu hohe Steuern, Kosten, Bürokratie, Vorschriften und sonstigen Unsinn künstlich das Angebot verknappt bzw. verteuert, dann ist das Resultat eine Verteuerung der Vermögenswerte - darunter Immobilien.

Und dann verschlimmbessern die Politiker, die dieses Problem verursacht haben, das Problem auch noch mit quasi-sozialistischen Unsinn wie Mietpreisbremsen und sonstigen Schwachsinn, mit welchen sowieso nur das Gegenteil erreicht wird.

Hier kann man nur an den guten alten Reagan erinnern, der sagte: ""The nine most terrifying words in the English!

@20:38 von fathaland slim: Noch nicht, wird aber sicher.

Also bei 500€ für so ein 10 qm Loch sind wir noch nicht - das kommt aber sicher noch.
Für eine Arbeitsstelle in so eine entweder brutal teuere oder mega eklige Zweitwohnung zu ziehen, habe ich auf Lebenszeit schon verworfen. Das Kapitel ist endgültig Geschichte bei mir. Wenns meine jetzige Stelle wegen Corona erwischt, suche ich wieder nur in akzeptabler Distanz. Oder arbeite mal als Freelancer (überwiegend in Telearbeit). Kann ich mir wegen meiner Kenntnisse in einem recht exquisiten Spezialbereich auch leisten.

Am 06. Mai 2021 um 18:32 von eine_anmerkung.

Zitat: Natürlich kenne ich die Aussagen von Hofreiter, aber die führen im Ergebnis zu dem von mir Gesagtem. Entschuldigen Sie bitte das ich einen Schritt weiter gedacht habe.

Ich muss mich entschuldigen, dass ich Ihnen unterstellt habe, das Interview nicht zu kennen. Es war aber wirklich nicht zu merken, dass Sie es gelesen haben. Offensichtlich haben sie Herrn Hofreiteres Gedankengänge einfach nicht verstanden.

Mai 2021 um 20:32 von joe70

Sätze aus dem Zusammenhang reißen.... was für ein Niveau.
Haben Sie schonmal gesehen, dass eine Kartoffel genauso viel kostet wie ein Steak?
Ich hatte lediglich darauf hingewiesen, dass der Vergleich den der Forist Vielfalt angebracht hatte nicht gut gewählt war.
Man kann sich eben auch d...... als man ist!

@17:42 von vriegel

"Jedes Land braucht einen sozialen Wohungsmarkt. Der wurde bei uns aber Privatisiert.

In Berlin von SPD und den Grünen."

Sie unterschlagen dabei warum privatisiert wurde. Ich unterstelle ihnen Absicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal

"Der verfassungwidrige Mietendeckel in Berlin hatte zu weiterer Verknappung und Verteuerung geführt. "

Nein, es war die grenzenlose Gier, die sich z.B. in der Umwandlung in "Eigenbedarf" niederschlägt.

@Blitzgescheit

Zitat fathaland slim: //Und was waren die Ursachen beispielsweise in der San Francisco Bay Area, wo 1990, als ich dort lebte, ein 10 qm Zimmer mit Gemeinschaftsklo auf dem Flur um die 500 $ kostete?//

Ich bin wahnsinnig gespannt auf Ihre Erklärung.

Die Politik hat es seit Schröder so gewollt

Dabei zahlen die Bürger Deutschlands doch schon Spitzensätze in den Steuern und sämtliche Abgaben. Der Eigentümer hierzulande zahlt sogar Niederschlagssteuer, weil er den Boden versiegelt, neben Grundsteuern und anderen teuren Erfindungen des Staates.
Wo bleibt das Geld?
Ach ja, man rettete Griechenland, übernimmt die Schulden innerhalb der EU und möchte auch sonst sich gern mit den Standards anderer Länder anpassen? Nur, dass in anderen europ. Ländern die Menschen mehr Eigentum besitzen, weniger Miete zahlen und / oder viel weniger Steuern entrichten.
Dumpinglöhne führen dazu, dass man Mieten nicht mehr zahlen kann ( SPD-Politik).
Und dann sind Eigentümer die Baulöwen, die Wohnraum schaffen, aber drangsaliert werden, weil sie kapitalistisch sind. Ja es gibt Miethaie. Das Problem sind vielen Menschen, die auf Sozialgelder angewiesen sind, weil die Politik es hat so werden lassen.
Damit lässt sich kein Wohnraum bauen, finanzieren und erkaufen. Das schafft Abhängigkeiten und Neid:

@20:48 von joe70: Ich finde die Themen aber durchaus verwandt

Bezahlbarer Wohnraum und sauberes Wasser - sind beides elementare Grundrechte / Menschenrechte.
Und auf diese elementaren Grundrechte wurde irgendwie ein gezielter, koordinierter Angriff gestartet vor X Jahren. Warum auch immer.....

Wenn sich Parteien in Widersprüchen wiederfinden

Mehr Menschen, mehr Wohnraum, mehr Versiegelung,
mehr CO2-Belastung in Städten, mehr Energiebedarf, mehr Umweltsorgen.
Weniger Lebensqualitäten, weniger Naturflächen, weniger saubere Luft und weniger Platz.
Das beschert uns die extreme Zuwanderungspolitik und diese ist nicht klimarettend, nicht umweltschonend und auch nicht human.
DAS ist ein Widerspruch in sich und macht gar keinen Sinn.
Die EU ist schon heute so stark bevölkert, dass es eng wird. Andere Kontinente haben da entschieden mehr Raum zur Verfügung.
Man sollte die Politik überdenken, wenn man sich tatsächlich für Klima und Umwelt interessiert.

@20:37 von Vaddern

Lieber Vaddern,

einfach nur Danke für Ihre erhellenden Beiträge.

@Blitzgescheit um 20.28 Uhr

Aua!
Sie werfen ja alles durcheinander und in einen Topf, gibt Eintopf.

1. Bauen Bauen Bauen ist vollkommener Unsinn. Hat man mittlerweile auch herausgefunden, frag nach in Münster.
Abgesehen davon, dass Bauen Bauen Bauen das Bauen nur noch mehr verteuert.

2. Was hat die Flüchtlingspolitik mit steigenden Mieten zu tun? Flüchten tut nur das Kapital aus dem Ausland, und zwar in Beton auf deutschem Boden (die Herstellung von Beton verursacht übrigens mehr CO2 als so manche Rinderherde in Argentinien).
Das Ergebnis sind allerdings leerstehende Luxuswohnungen.

Man kann keinen billigen Wohnraum schaffen, man kann nur dafür sorgen, dass die Menschen sich wieder Wohnraum leisten können.
Die Herstellung günstiger gestalten + die finanzielle Ausstattung der Menschen erhöhen (gerechte Löhne).

Am 06. Mai 2021 um 20:37 von joe70

Zitat: Wenn ein kleiner Buchladen pleite geht, hat er eben Pech gehabt, Hauptsache, er hat seine Miete bezahlt, denn der Vermieter hat natürlich ein Recht darauf.

Mein Vermieter hat ein Einzehandelsgeschäft in der Modebranche. Ziemlich zu gewesen das Ding in den letzten Monaten.

Daneben hat er ein Mietshaus mit zwei Einheiten geerbt. Darin habe ich mein Büro. Ich habe ihm gleich zu Beginn der Pandemie zugesagt, so lange es irgendwie geht, meine Miete zu entrichten.

Ich finde in der Tat, dass mein Vermieter ein Recht auf die Miete hat. Würden die beiden Mieten wegfallen, sähe es für ihn und seine Familie düster aus.

20:38 von fathaland slim

heiliges blechle, was du alles schon erlebt hast, früher

@21:04 von Vaddern

Hier in Berlin kommt noch eine unglaubliche Schattenwirtschaft hinzu.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/04/gefluechtete-miethaeuser...

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/03/leerstand-berlin-wohnung...

Wenn Leerstand nicht gleich Leerstand ist...

Die links werden verstümmelt, Interessierte werden sie dennoch finden.

Wo war ich? 8.? 8. Die

Wo war ich? 8.?
8. Die Tauschbörsen für Wohnungen sind eigentlich eine gute Idee, werden aber leider nicht angenommen, schade.

9. Mir gehen die Argumente aus.
Die jedem zur Verfügung stehende Wohnfläche hat sich seit den 50er Jahren nahezu verdoppelt. Eine Singlewohnung bietet pro Person mehr Platz als ein Mehrfamilienwohnhaus für 4 Personen und da es heute mehr Singles gibt ... schlussfolgern erlaubt.

10. Zum selber ausmalen.

Am 06. Mai 2021 um 21:06 von Karl Maria Jose...

20:38 von fathaland slim

Zitat: heiliges blechle, was du alles schon erlebt hast, früher

Ich teile Ihre anerkennenden Worte.

Die Lebenserfahrung macht die Beiträge von "fathaland slim" oft so wertvoll.

@IchMeinJaNur

Habt ihr keine Fleischindustrie in Berlin?

Der Tönnies würde den Leerstand in nullkommanix vollkriegen, proppenvoll.

@yolo um 21.04 Uhr

Vielen Dank für ihren erhellenden Beitrag.
Europa ist voll, aber die gesamte Sahelzone könnten wir mit Einfamilienwohnhäusern zupflastern.
Warum haben wir da noch nie drüber nachgedacht?
Oder gab es da ein paar Standortnachteile?
Vielleicht Standortnachteile, die damit zusammenhängen, dass wir hier verdichtet immer noch ein viel besseres Leben haben, auf Kosten anderer?

Ach was.

@21:21 von Vaddern

"Der Tönnies würde den Leerstand in nullkommanix vollkriegen, proppenvoll."

Meine Art von Humor. Wie bei Volker Pispers.

Erst lacht man aus vollen Hals, bis einem das Lachen so ganz langsam im Hals steckenbleibt.

21:05 von falsa demonstratio

Ein Einzelfall, vielleicht gibt es noch ein paar andere.
Im Großen und Ganzen hat der Vermieter aber doch wohl nicht gerade eine Armutsgarantie, so dass er unbedingt in Luxusanierungen investieren muss.

Und zum Schluss das 11.

Und zum Schluss das
11. Gebot
Alles wird gut (Et hät noch immer jot jejange).

20:54, Blitzgescheit

>>@Am 06. Mai 2021 um 20:38 von fathaland slim
Zitat: "Und was waren die Ursachen beispielsweise in der San Francisco Bay Area, wo 1990, als ich dort lebte, ein 10 qm Zimmer mit Gemeinschaftsklo auf dem Flur um die 500 $ kostete?"

Sie kommen immer mit Ihren putzigen Anekdoten aus Kalifornien.

Was hat dies mit meiner fundierten Analyse des Ursachen-Wirkungszusammenhanges, den ich oben beschrieben habe?<<

Sie und Ihre "fundierten" Analysen. Die aus den immergleichen Satzbausteinen bestehen.

Ich habe keine Anekdote erzählt, sondern Ihnen eine sachliche Frage gestellt. Der Sie natürlich ausweichen.

21:02 von WirSindLegion

Ja, warum ist das wohl so? Weil sich damit in Zukunft sich die größten, lukrativsten und sichersten Geschäfte machen lassen ansonsten wäre es ja in öffentlicher Hand.
Es wird nicht mehr lange dauern, und unser Trinkwasserversorgung wird privatisiert.

21:21, IchMeinJaNur

>>@21:04 von Vaddern
Hier in Berlin kommt noch eine unglaubliche Schattenwirtschaft hinzu.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/04/gefluechtete-miethaeuser...

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/03/leerstand-berlin-wohnung...

Wenn Leerstand nicht gleich Leerstand ist...

Die links werden verstümmelt, Interessierte werden sie dennoch finden.<<

Wenn man sie in Anführungszeichen setzt, werden sie nicht mehr verstümmelt.

21:06, Karl Maria Jose...

>>20:38 von fathaland slim
heiliges blechle, was du alles schon erlebt hast, früher<<

Natürlich früher.

Oder stammen Ihre Erlebnisse aus der Zukunft?

@IchMeinJaNur um 21.29 Uhr

Ja, ist schon traurig, auch, dass Volker Pispers endgültig aufgehört hat und uns nicht mehr vorrechnen kann,
dass Tönnies jeden ausgebeuteten Subunternehmeschlachter aus Rumänien wahrscheinlich in eine Villa im Grunewald setzen könnte und trotzdem noch Gewinn machen würde.

Eigenbedarf?

IchMeinJaNur@

Was hat Eigenbedarf mit Gier zu tun?
Wenn ich meinen Wohnraum selbst nutzen möchte oder muss.

Viele vermieten auch wegen der hohen Einkommensteuern nicht mehr und nutzen müssen jetzt selbst Nutzen oder verkaufen.

21:00, Anna-Elisabeth

>>@Blitzgescheit
Zitat fathaland slim: //Und was waren die Ursachen beispielsweise in der San Francisco Bay Area, wo 1990, als ich dort lebte, ein 10 qm Zimmer mit Gemeinschaftsklo auf dem Flur um die 500 $ kostete?//

Ich bin wahnsinnig gespannt auf Ihre Erklärung.<<

Ich auch. Aber sie wird wohl nicht kommen.

@21:36 von fathaland slim

Danke für den Hinweis, wie gesagt.

Interessierte werden sie dennoch finden. Für Blitzboten sind sie die sprichwörtlichen "Perlen vor die Säue".

@21:04 von Vaddern

//Wenn Leerstand nicht gleich Leerstand ist...//

In meiner Straße gibt es drei Häuser mit mehren Wohneinheiten (Reihenhäusern ähnlich). Schon vor mehreren Jahr wurde im Lokalblatt über "kalte Entmietung" berichtet, die die Menschen, die dort über 40 Jahre gewohnt hatten, vertrieb. Dann standen die Häuser, die angeblich saniert werden sollten, lange leer. Vor ein paar Jahren wurden dort Flüchtlinge untergebracht. Nun stehen die Häuser wieder seit geraumer Zeit leer. Ich verstehe es einfach nicht.

20:57, WirSindLegion

>Also bei 500€ für so ein 10 qm Loch sind wir noch nicht - das kommt aber sicher noch.<<

Für ein WG-Zimmer in Berlin zahlt man mittlerweile zwischen 400 und 500 Euro.

Und das zahlen junge Leute sogar.

Ich begreife das nicht.

@fathaland I Anna-Elisabeth - Blitzgescheit

Es kann in San Francisco Bay nicht so schlimm gewesen sein, schließlich schreibt Blitzgescheit ja, dass er dort gelebt hat, und nicht auf 10 m2 dahinvegetiert (oder -vegemenscht).

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

@21:40 von werner1955

"Was hat Eigenbedarf mit Gier zu tun?"

Weil es tatsächlichen Eigenbedarf gibt und nur einen, der vorgeschoben ist. Sie dürfen raten, wie sich das prozentual verteilt.

Darstellung: