Kommentare - Mieten in Deutschland laut Studie stark angestiegen

06. Mai 2021 - 16:37 Uhr

Deutschlandweit werden die Mieten von Bestandwohnungen immer höher: Einer Studie zufolge sind sie Anfang des Jahres so stark angestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Verbände fordern die Bundesregierung auf, mehr für bezahlbaren Wohnraum zu tun.

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Wohnen ist ein Grundrecht und

Wohnen ist ein Grundrecht und ein Grundbedürfnis. Es wird höchste Zeit für eine effektive bundesweite Mietenbremse, für eine Neuregulierung des Immobilienmarktes, der sich an der Daseinsvorsorge und nicht an der Gewinnmaximierung orientiert und natürlich an Förderung des sozialen Wohnungsbaus, deren Bindung langfristig gesichert sein sollte.
Alles machbar, wenn man es denn politisch will und weniger Tabus und angeblich heilige Kühe pflegt.

@SinnUndVerstand 16:44

Da gebe ich Ihnen völlig recht.

Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.

16:44 von SinnUndVerstand

aber der staat hat es doch schon eindrücklich bewiesen, daß er es Nicht kann. Neue Heimat, VEBA u.a. städt. wohnungsgesellschaften lassen grüssen. und nur nebenbei; bei dem behördenirrsinn der auflagen ist keine wohnung unter 10 €/m² mehr zu bauen.

Am 06. Mai 2021 um 17:12 von DrBeyer

Genau so ist es. Und im September hat jeder die Möglichkeit dazu, solange das Kreuz nicht beim "Auffangbecken für Deppen" gemacht wird.

Nun....

...die Poltik hat offenbar kein Interesse an bezahlbaren Wohnraum für Menschen.
Würde sie sonst so handeln wie sie handelt?

Passt auch hier:
Auch Stromkosten gehören zunehmend zur Gesamtmiete.

Ach so. Das Geld kriegen die Solarkönige, die es dann auf ihre Privatkonten verfrachten.
Meinen Sie das wirklich ernst?[..]

Ja, das meine ich ernst. Die Einspeise wurde anfänglich mit 50 cent je KWh zwanzig Jahr garantiert. Privatrechtlich wäre das Wucher.
Nur mit dieser Vergütung, die u.a. den Strompreis verteuert, rechnet sich die PV. Manche haben sich per Jumbo-Jet kurz vor Jahresende noch Solarspiegel aus China einfliegen lassen um sich die höhere Einspeisevergütung für 20 Jahre zu sichern.
Jede Vergütung belastet den Strompreis.
Den Überschuß will der Solarbesitzer aber über die Leitungen "verkaufen". Die Kosten überlässt er mit der zunehmenden Eigenversorgung aber den Verbrauchern, denn die Infrastruktur wird über den Strompreis finanziert.

Beispiel zum Prädikat "Solarkönig":

https://www.welt.de/wirtschaft/article164456623/
An-der-Pleite-ist-Sonnenkoenig-Asbeck-vor-allem-selbst-schuld.html

Was sollen die denn auch sonst machen?

Bei 0% Zinsen und 2% Inflation pro Jahr, was bleibt da den armen Kapiztaleignern zwecks Vermehrung ihres Kapitals anderes übrig, als in Immobilien zu investieren und dank begrenztem Angebot die Preise in die Höhe zu treiben? So wächst ihr Kapital kräftig an, denn die Politik bremst den Wohnungsbau. Dafür verlieren alle Oppis und Ommis jedes Jahr 2% ihres mühsam angesparten Geldes und müssen immer mehr für Mieten aufwenden. So geht Umverteilung von unten nach oben!

man staunt nur noch

offenbar ist kritik an den grünen hier bei der ard nicht mehr erlaubt!

17:25 von gman

mit ihm kann man nicht diskutieren, da er alles besser weis. und nur zum verständnis der normalbürgerinnen hier. der "sonnenkönig" asbeck gehörte zu den gründungsmitgliederinnen der grünen.

Mieten in Deutschland laut Studie stark angestiegen?

Nicht nur die Mieten. Auch Kraftsoffe, Strompreies, abwasser, Müll und viele andern Gebühren.
Und nicht zuletzt die immer weiter steigenden Pflege und Krankenversicherungen. Und der Soli ist auch immer noch da.

@ 16:44 von SinnUndVerstand | Marktwirtschaft ist die Lösung

Wohnen ist ein Grundrecht und ein Grundbedürfnis. Es wird höchste Zeit für eine effektive bundesweite Mietenbremse, für eine Neuregulierung des Immobilienmarktes, der sich an der Daseinsvorsorge und nicht an der Gewinnmaximierung orientiert

Essen ist nicht weniger ein Grundbedürfnis als das Wohnen.
Im Lebensmittelhandel bedarf es keiner Preisbremsen. Der freie Markt liefert Top-Qualität zum günstigen Preis.
Die Mietpreisbremse bedeutet weniger Wohnungen.
Wer das verstanden hat, weiß, dass es Sinn ergibt auch für den Wohnungsmarkt auf Marktwirtschaft, und nicht auf Regulierungswut, zu setzen.
Mit etwas Umverteilung für Einkommensschwache natürlich, aber der unfähige Staat sollte keine Wohnungsunternehmen betreiben.

@16:44_SinnUndVerstand - Grundrecht auf Wohnen?

Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Das ist richtig. Gewohnt wird immer. Daher ist der Wohungsbau auch eine lukrative Sache. Aber das war nicht immer so.

Durch die Krise um die Jahrtausendwende gab es eine große Krise beim Wohungsbau. Viele Baufirmen gingen pleite, viele Investoren hatten Investitionsruinen. Nicht wenige wegen dem davor stattfindenden "Aufbau" OST.

Da hatte der Staat seine Finger im Spiel und hatte viele Fehlanreize gesetzt. Es entstanden Milliarden-Verluste

So wie das immer ist, wenn der Staat seine Finger im Spiel hat, anstatt das man dem Markt die Regulierung überlässt.

Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Das nächste Problem zieht schon auf, sollten die Grünen die nächste Regierung stellen.

Jedes Land braucht einen sozialen Wohungsmarkt. Der wurde bei uns aber Privatisiert.

In Berlin von SPD und den Grünen.

Der verfassungwidrige Mietendeckel in Berlin hatte zu weiterer Verknappung und Verteuerung geführt.

RRG:

SIE KÖNNEN ES NICHT!

um 17:18 von Karl Maria Jose...

>>
aber der staat hat es doch schon eindrücklich bewiesen, daß er es Nicht kann. Neue Heimat, VEBA u.a. städt. wohnungsgesellschaften lassen grüssen. und nur nebenbei; bei dem behördenirrsinn der auflagen ist keine wohnung unter 10 €/m² mehr zu bauen.
<<

Aber, aber ... darüber wurden Sie doch schon aufgeklärt: Neue Heimat ist nix mit Staatsunternehmen. Und welche VEBA ? Die mit VIAG fusioniert hat ? Ist dann schon lange her und welches Problem hatten die angeblich ?
Und für 10 €/m² konnte man noch nie eine Wohnung bauen .. das reicht nicht mal für eine Hundehütte. Aber Sie meinten vielleicht die Miete ? Drücken Sie sich doch gerne korrekt aus.

Mieten steigen wegen Corona - Maßnahmen

glaubt man nicht?

Länder wie China und die USA, aber auch Großbritannien und andere, die mit der Pandemie schon "durch" sind oder aber weniger restriktiv damit umgehen, haben bereits wieder Wirtschaftswachstum.

Während es bei uns durch unsere Corona-Maßnahmen abgewürgt wird. Die anderen Ländern um uns herum haben das schon erkannt und lockern nun ebenfalls was geht...

Jedenfalls müssten wir hier viel mehr bauen. Allerdings wird derzeit sehr viel Baumaterial exportiert in die Länder, in denen es bereits aufwärts geht. Die Preise sind massiv angestiegen dadurch, auch bei uns.

Es steht zu befürchten, dass hier einiges beim Wohnungabau ins Stocken gerät.

Das ist eben das Problem wenn man eine Regierung hat, die von Wirtschaft keine Ahnung hat.

Und ganz offensichtlich auch nicht von verhältnismäßiger Pandemiebekämpfung.

Und wenn weniger Wohungen gebaut werden, steigen die Preise noch weiter für den Bestand. Sowohl die Mieten, als auch die Verkaufspreise...

Ganz einfache Logik...

17:18 von Karl Maria Jose...

>> bei dem behördenirrsinn der auflagen ist keine wohnung unter 10 €/m² mehr zu bauen.<<

Jetzt sind es die Behörden die "Irrsinn" machen. Bundes- und Landesregierungen haben Sie ja auch schon mit solcher "Kritik" bedacht.
Frage: Warum haben Sie sich nie für ein öffentliches Mandat oder eine Behördenstelle beworben?
Sie sind doch "Denen" offensichtlich in allen Belangen überlegen.

....und da gibt es immer noch Menschen

.... und da gibt es immer noch Menschen bei uns, vornehmlich aus dem Grünen- und Linken-Lager die auf Demos gehen und plärren "wir haben Platz". Ich finde das so gemein angesichts unsere mehr als angespannten Wohnungsmarktsituation. Natürlich ist der Zustrom von fast 3 Mio. Menschen seit 2015, vornehmlich Flüchtling und Migranten nicht alleinige Initiator dieser Situation, wohl aber ein Verstärker denn es mangelt nicht an hochpreisigen Penthousewohnungen, sondern für den normalen Bürger bezahlbare Wohnungen.

Ein Armutszeugnis für die Groko

Sie hat ihre Ziele nicht erreicht und sollte deshalb abgewählt werden.
Ich habe Willy Brandt noch live erlebt, in den siebziger Jahren.
Die heutige Gleichgültigkeit der SPD-Spitze in der Wohnraumproblematik wäre damals unvorstellbar gewesen.

Das ZDF meldet:
Die staatliche Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) schätzt den Bedarf inzwischen sogar auf 350.000 bis 400.000 neue Einheiten pro Jahr.
Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/wohnungsbau-wohnraumkrise-100.ht…

Insbesondere für den Bau von Sozialwohnungen wird zu wenig getan.
Das Modell der "Wohnungsgemeinnützigkeit" könnte weiterhelfen. Es wurde 1990 abgeschafft.
Heute vertritt nur noch die Linke dieses Modell.
Quelle:
https://www.rosalux.de/publikation/id/37380/neue-wohnungsgemeinnuetzigk…

17:30 von Karl Maria Jose...

>>offenbar ist kritik an den grünen hier bei der ard nicht mehr erlaubt!<<

Haben Sie im Nachbarthread gar nicht mitgelesen?

@ 17:33 von Karl Maria Jose

Der Solarworld-Gründer Frank Asbeck musste mit seiner Firma als eines der letzten europäischen Solarunternehmen, das in der Breite aufgestellt war, vor der Flutung der Märkte mit chinesischer Billigware kapitulieren. Und er selbst scheint dabei nicht die besten Berater und Ideen gehabt zu haben. Wahrlich kein Glanzstück ökologisch orientierter Ökonomie.
Sein persönlicher Lebensstil gefällt mir auch nicht, aber sein Engagement für Solarenergie war davon abgesehen wichtig. Und damit die Energiewende gelingt, braucht es dafür auch adäquate Markt- und Rahmenbedingungen in Europa. Daran gilt es zu arbeiten.

17:42 von vriegel

>>Der verfassungwidrige Mietendeckel in Berlin hatte zu weiterer Verknappung und Verteuerung geführt.
RRG:
SIE KÖNNEN ES NICHT!<<

Ja, aber wen wollen Sie denn dann wählen? Die CDU und FDP können es ja auch nicht. Und die AfD kann nun wirklich überhaupt nichts.

@16:44 von SinnUndVerstand

Staatliche Eingriffe in die Preisgestaltung haben zu den komfortablen Wohnungen in der DDR geführt. Wenn es ausreichend ist diesen Wohnstandard bereit zu stellen dann kann man über einen zweiten Wohnungsmarkt nachdenken der Bedürftigen minderwertigen Wohnraum zur Verfügung stellt. Das Grundrecht auf eine moderne Wohnung gibt es nicht auch nicht ein Grundrecht auf eine eigene Wohnung. Seit 2000 ist die Bevölkerung kaum gewachsen. Was sind dann die Ursachen des Wohnungsmangels? Vielleicht die Tendenz als Single sein Leben zu gestalten? Anstelle Eigenheime zu diskutieren, sollte auch einmal überdacht werden, ob es sein muss als Einzelner überproportional viel Wohnraums belegt. Wenn man aber keine staatlichen Eingriffe will muss man sich die Marktpreise leisten können. Nicht jeder muss in einer der teuren Großstädte wohnen. Anstelle den Zuzug
Mit teuren Programmen noch zu fördern sollte erreicht werden, dass auch weniger attraktive Gebiete wieder als Wohngebiete erwogen werden.

Es wird künftig noch schwieriger...

Es wird künftig noch schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu generieren wenn die Grünen an die Macht kommen. Die dann kommenden Auflagen hinsichtlich Isolier- und energietechnischen Vorgaben werden die Baukosten weiter überproportional in die Höhe treiben, was dann natürlich auf die Mieten abgewälzt wird. Überhaupt lohnt sich dann die Investition in eine Immobile als Kapitalanlage hier in Deutschland immer weniger weil auch die Einheitswertbesteuerung (die dann die Grundlage des für die Vermögensteuer zu bewerteten herangezogen wird) in die Höhe schnellen wird. Welche Familie wird sich dann überhaupt noch ein Eigenheim leisten können? Ach ich vergaß; Hofreiter möchte ja keine Einfamilienhäuser mehr.

SinnUndVerstand, 16:44

"Wohnen ist ein Grundrecht und ein Grundbedürfnis"

Das aber mit den "Gesetzen" des Kapitalismus nicht in Einklang zu bringen ist. Was Sie mit Ihrem Stichwort "heilige Kühe" schön illustriert haben: "Es wird höchste Zeit (...) für eine Neuregulierung des Immobilienmarktes, der sich an der Daseinsvorsorge und nicht an der Gewinnmaximierung orientiert (...)
>> Alles machbar, wenn man es denn politisch will und weniger Tabus und angeblich heilige Kühe pflegt".

@17:53 von eine_anmerkung

Kann es sein, dass Sie einer Art Reflex anheim gefallen sind, bei jedem Thema auf "Flüchtlinge und Migration" zu kommen? Wenn Sie sich mit den Zahlen und Zusammenhängen ohne diesen Reflex befassen können, dann wüssten Sie, wieviele leerstehende Immobilien es bei uns gibt, die als reine Spekulationsobjekte verkommen, und dass Menschen mit Flucht- und Migrationshintergründen keinen messbaren Einfluss auf die Mietpreissteigerungen haben. Allerdings fallen viele immer noch darauf herein, dass die Blau-braunen als ihr vorrangiges Geschäftsmodell diese Menschen als Sündenböcke für politisch ganz anders verursachte Probleme anbieten.

@ DrBeyer

Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.

... und AFD.

Am 06. Mai 2021 um 17:38 von Vielfalt

,,...Essen ist nicht weniger ein Grundbedürfnis als das Wohnen.
Im Lebensmittelhandel bedarf es keiner Preisbremsen. Der freie Markt liefert Top-Qualität zum günstigen Preis..."

Gegen was wollen Sie ihre Glasperlen eintauschen? Wie einfältig muß jemand sein, der heutzutage nicht erkennt, wer den Preis für
,,günstig" bezahlt in dieser globalen Maschinerie des Ausbeutungswettbewerbs für das Dauerdelirium der Verbraucher, die aber nix mehr übrig haben, wenn 50% für die Miete abfließt und die Inflation.

Ihre Werbebroschüren für die Marktanarchie (da dort alles geht außer Anstand und Verantwortung) sind wirklich bemerkenswert. Fast als würden Sie's ernstmeinen.

um 17:12 von DrBeyer

>>"Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen."<<

Genau und stattdessen die gute AfD.

@eine Anmerkung 17:53

„... denn es mangelt nicht an hochpreisigen Penthousewohnungen, sondern für den normalen Bürger bezahlbare Wohnungen.“

Ursache und Wirkung wird ja von manchem gerne verwechselt, Luxussanierung und Entmietung, Niedriglohnsektor, Wohnungsverkauf an die Falschen ect. gerne ausgeblendet.
Wenn schon „Ausländer-Skepsis“ dann doch eher gegenüber den „Gierlappen-Investoren“ aus anderen Staaten (einschließlich Geldwäsche-Gruppen), die sich gewiss seltenst aus dem Flüchlingsklientel rekrutieren.

Am 06. Mai 2021 um 17:33 von Karl Maria Jose...

Zitat: und nur zum verständnis der normalbürgerinnen hier. der "sonnenkönig" asbeck gehörte zu den gründungsmitgliederinnen der grünen.

Vielen Dank, dass Sie mir die Augen geöffnet haben.

Die Grünen sind natürlich unwählbar, weil sie 1979 von dem damals 20jährigen Frank Asbeck mitgegründet wurden. Das bleibt ein ewiglicher Makel, zumal Asbeck auch noch 8 Jahre für die Grünen aktiv Politik gemacht hat

@ 17:42 von vriegel

Es wurde schon öfters klargestellt, aber gerne nochmal für Sie: Der Berliner Mietendeckel wurde nicht aus inhaltlichen Gründen gekippt, sondern aus formalrechtlichen Gründen bzgl. Zuständigkeit Bund - Länder.
Und zu fordern, dass der Markt, der aus purem Gewinnstreben die Mieten in astronomische Höhen trieb, die Dinge schon gut regeln würde, wenn nur die Politik sich raushielte, macht nun wirklich den Bock zum Gärtner.

@ vriegel

So wie das immer ist, wenn der Staat seine Finger im Spiel hat, anstatt das man dem Markt die Regulierung überlässt.

Das Wohnungsproblem können wir nur mit einem freien Markt mit sozialen Komponenten lösen. Das traue ich am ehesten den Grünen zu.

@17:54 von Sparpaket -Lösungsansätze

Die Groko, aber auch und insbesondere RRG in Berlin, haben versagt. Und ich bin auch dafür die alle abzuwählen. Merkel geht ja, damit gibt es bald eine andere und neue CDU

Die Lösung ist der Soziale Wohungsbau. Aber das funktioniert am besten über die Wohungsbaugenossenschaften. Zumindest wenn da Leute sitzen, die Ahnung vom Wirtschaften haben.

Übernehmen das die Städte und Kommunen selber, dann ist das meistens hochgradig ineffizient, teuer und am Bedarf vorbei.

Zu preiswerter Wohnraum (Wohnungsgemeinnützigkeit) ist übrigens eines der Grundübel, also keinesfalls eine Lösung des Problems.

Bei diesem Modell waren die Mieten so niedrig, dass davon nicht mal die Instandhaltung finanziert werden konnte.

Insbesondere in Berlin war das der Fall. Dadurch ist die Substanz zusehens verfallen, die Schulden stiegen, am Ende wurde alles billig abverkauft.

Wohnungsgemeinnützigkeit löst den Mangel nicht...

Baugenossenschaften sind da sicherlich sinnvoller. Die sind Teil des Marktes...

17:38 von Vielfalt

Der Vergleich mit den Lebensmitteln hinkt gewaltig.
Zum einen gibt es durch den "Markt" ein deutlich größeres Angebot an unterschiedlichen Preisspannen. Wenn ich mir kein Steak leisten kann, kaufe ich eben Kartoffeln.
Zum anderen greift da der Staat (EU) durchaus ein um Preise auf einem erträglichen Niveau zu halten. Stichwort: Subventionen.
Beim Wohnen sind viele durchaus örtlich gebunden und somit dem Wucher ausgesetzt.

@17:18 von Karl Maria

>> aber der staat hat es doch schon
>> eindrücklich bewiesen, daß er es Nicht
>> kann. Neue Heimat,

Ähh, kein Witz, die gibt es noch.

Die 'Neue Heimat' hat nach der Wiedervereinigung über die Treuhand hier in HRO die AWG (ArbeiterWohnungsGenossenschaft) und die KWV (KreisWohnungsVerwaltung) billig aufgekauft, haben sich in WIRO umbenannt und machen das jetzt hier in Rostock weiter.

Müßten bald 30 Jahre sein. -.-

um 18:11 von schneegans

>>"Ursache und Wirkung wird ja von manchem gerne verwechselt, Luxussanierung und Entmietung, Niedriglohnsektor, Wohnungsverkauf an die Falschen ect. gerne ausgeblendet.
Wenn schon „Ausländer-Skepsis“ dann doch eher gegenüber den „Gierlappen-Investoren“ aus anderen Staaten (einschließlich Geldwäsche-Gruppen), die sich gewiss seltenst aus dem Flüchlingsklientel rekrutieren."<<

Bitte lesen Sie erst meinen Kommentar genau bevor Sie einfach losschreiben? Ich sagte doch das der Zustrom an Migranten ein Verstärker des Problems, aber natürlich nicht die alleinige Ursache ist. Ihre genannten Gründen kommen natürlich auch zum tragen und einige andere auch noch.

18:10 von eine_anmerkung. um 17:12 von DrBeyer

>>>>"Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen."<<

Genau und stattdessen die gute AfD.<<

Ich habe den Sinn jetzt nicht verstanden.
Was soll denn an der AfD gut sein? Das ist die einzige Partei die zu gar keinem Thema etwas Sinnvolles beiträgt.

Am 06. Mai 2021 um 18:04 von eine_anmerkung.

Zitat: Ach ich vergaß; Hofreiter möchte ja keine Einfamilienhäuser mehr.

Sie sollten einmal das Spiegel-Interview mit Herrn Hofreiter, in dem es um Einfamilienhäuder geht, nachlesen, bevor Sie so eine unzutreffende pauschale Behauptung aufstellen.

um 18:14 von Mustafa Schulz-Gülen

>>"Das Wohnungsproblem können wir nur mit einem freien Markt mit sozialen Komponenten lösen. Das traue ich am ehesten den Grünen zu."<<

Ich traue den Grünen bei diesem Thema rein garnichts zu und deshalb würde ich mich freuen wenn Sie Ihre Aussage näher ausführen würden was Sie damit in Bezug auf die Grünen meinen?

@ 17:12 von DrBeyer- rot Rot Grün ist das Problem

... und nicht Teil der Lösung.

Wer den Markt verhindert, oder massiv zu regulieren versucht, der erntet am Ende immer Misswirtschaft.

Das immer wieder die selben Fehler gemacht weden..? Die linken und sozialistischen Ideologien sind einfach nicht tot zu kriegen.

Einerseits die "Salonlinken", wie Sarah Wagenkneckt sie bezeichnet. Und anderseits nachrückende Junge wie Kevin Kühnert, die offenbar die selben Fehler erst noch selber machen müssen (und wollen) um es zu lernen.

Wir sollten solchen Leuten nicht die Gelegenheit geben den Staat und damit uns alle zu ruinieren.

Denn leider ist auch die SPD zu weit nach links abgerückt, um Teil der Lösung sein zu können. Und leider wurden in 16 Jahren Merkel auch kaum Probleme gelöst, höchstens verdeckt...

Die Probleme sind bekannt. Umverteilung ist keine Lösung. Das zementiert Probleme nur.

Marktwirtschaft ist das Zauberwort. Das darf man nicht verwechseln mit Kapitalismus. Aber genau das tun offens. viele.

Also: bauen, bauen, bauen

@um 17:53 von eine_anmerkung.

"... denn es mangelt nicht an hochpreisigen Penthousewohnungen, sondern für den normalen Bürger bezahlbare Wohnungen."

Das liegt ja nicht an den aufgenommenen Flüchtlingen,sondern weil hauptsächlich nur noch Wohnungen im hohen Preissegment gebaut bzw. umgewandelt werden. Und auch für eine Wohnung, die mit Penthouse weder durch Ausstattung oder Größe das Geringste zu tun hat, sondern eher mit einer Hundehütte, zahlt man als Neumieter mittlerweile Mondpreise. Nicht weil der Wohnraum knapp wäre, der ist zur Genüge vorhanden. Die Bevölkerunganzahl Deutschlands ist seit 1990 auf nahezu gleichem Niveau und auf einmal soll der Wohnraum knapp werden?

An der Aufteilung haperts. Und an dem Unwillen der Regierung, den Wohnungsmarkt zu regulieren.

@Vielfalt 17:38

„ Essen ist nicht weniger ein Grundbedürfnis als das Wohnen.
Im Lebensmittelhandel bedarf es keiner Preisbremsen. Der freie Markt liefert Top-Qualität zum günstigen Preis.“

-...,weil Erzeuger einem ruinösen Preisdruck ausgeliefert sind, weil Massentierhaltung erlaubt und gefördert wird, weil Arbeitskräfte (u.a. aus dem ärmeren Ausland) zu unakzeptablen Bedingungen beschäftigt werden, weil Subventionen an die Falschen gehen, weil ......

>>Wer das verstanden hat, weiß, dass es Sinn ergibt auch für den Wohnungsmarkt auf Marktwirtschaft, und nicht auf Regulierungswut, zu setzen.
Mit etwas Umverteilung für Einkommensschwache natürlich, aber der unfähige Staat sollte keine Wohnungsunternehmen betreiben.>>

Die „Marktwirtschaft“ (Geld ist Macht) entzieht dem Staat das Geld (Eigentum verpflichtet ist ein Fremdwort) und dann guckt der Staat (das Volk) in die Röhre.

um 18:22 von Tremiro

>>"Ich habe den Sinn jetzt nicht verstanden.
Was soll denn an der AfD gut sein? Das ist die einzige Partei die zu gar keinem Thema etwas Sinnvolles beiträgt."<<

Wenn ich jetzt darauf antworten würde wäre mir der rote Balken sicher, also lasse ich es.

@drbeyer/mustafa, 18:07

Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.

... und AFD.

Und die Grünen/SPD.

..Komponenten.

"Das Wohnungsproblem können wir nur mit einem freien Markt mit sozialen Komponenten lösen. Das traue ich am ehesten den Grünen zu."

Sehen Sie. und ich traue genau das den Grünen gar nicht zu. Soziale Marktwirtschaft traue ich nur der FDP zu und Teilen der CDU.

Die Grünen haben eine Verbotskultur, Sie sind ideologisch geprägt und haben von Wirtschaft leider keine Ahnung. Anna-Lena Baerbock ganz besonders nicht...

Ich kann nur davor warnen dem Hype zu verfallen.

Neu und besser kommt dabei nicht heraus...

um 18:22 von falsa demonstratio

>>"Sie sollten einmal das Spiegel-Interview mit Herrn Hofreiter, in dem es um Einfamilienhäuder geht, nachlesen, bevor Sie so eine unzutreffende pauschale Behauptung aufstellen."<<

Natürlich kenne ich die Aussagen von Hofreiter, aber die führen im Ergebnis zu dem von mir Gesagtem. Entschuldigen Sie bitte das ich einen Schritt weiter gedacht habe.

@Vielfalt. um 17:38

>Essen ist nicht weniger ein Grundbedürfnis als das Wohnen.
Im Lebensmittelhandel bedarf es keiner Preisbremsen. Der freie Markt liefert Top-Qualität zum günstigen Preis.<

Gutes Beispiel:
Der Nahrungsmittelmarkt der Modernen Industrienationen ist das Wohl Sam Stärksten regulierte Marktsegment. Subventionen Für Landwirtschaft sind sowohl in der EU als auch den USA die größte Einzelsubvention, in beiden Fällen flankiert von Zöllen die vor Konkurrenz von Aussen abschirmt. Ziel Ist überall die Nahrungsmittelpreise in einem Für die Ernährung der Bevölkerung vorteilhaften Bereich zu halten und Gleichzeitigkeit durch erhalt der heimischen Produktion, zu egal welchem Preis, eine Abhängigkeit vom Weltmarkt, mit seinen möglichen nachteiligen Schwankungen, zu verhindern.

Das selbe währe auf dem Immobilienmarkt Wünschenswert.

Bürotürme zu Wohntürmen

Die Groko muss jetzt schnell das Gesetz "Bürotürme zu Wohntürmen" beschließen.
Es ist insbesondere in den Großstädten abzusehen, dass wg. Home-Office Machen und CORONA der Leerstand in Bürotürmen droht. Die Immobilienwirtschaft droht zu verarmen , und braucht daher dringend Kunden für ihre Produkte.
Da kommen Wohnungsmieter/innen gerade recht.
Zumal gerade in den Großstädten der Wohnraum sehr teuer ist.
Und wieso kein Home-Office-Machen in den Gebäuden wo der Arbeitgeber ohnehin seine Firma/Büro/Vertretung hat?

Wird sich nichts tun

Es wird sich aber nichts ändern, solange die großen, z.T. börsennotierten Investmentgesellschaften, Fonds bzw. Wohnungsgesellschaften, denen häufig diese Wohnungen gehören, ihre Gewinne einstreichen können, die Renditen steigen und für diese alles bleibt wie es ist.
Ausgestorbene Innenstädte wegen "alles geschlossen" und zu hohe Mieten stören ebenfalls niemanden "von oben". Erst wenn diese genannten Gesellschaften zwickt, dann wird sich etwas tun (oder natürlich, wir helfen ihnen mit Steuergeld)...
Interessen der Mieter (bzw. Bürger im allgemeinen) sind nicht DAX-relevant und daher unerheblich...

17:30, Karl Maria Jose...

>>man staunt nur noch
offenbar ist kritik an den grünen hier bei der ard nicht mehr erlaubt!<<

Die Kommentare hier im Forum, auch heute, stützen Ihre Behauptung nicht.

Mieten in Deutschland laut Studie in Deutschland stark angestieg

Und da gibt es immer noch Leute, die sagen "der Markt wird es richten". Gerichtet ist es gut für Vonovia und Co. :
Zuletzt ein Plus von 8 Prozent bei der Dividende und beim operativen Gewinn ein Plus von 1,35 Milliarden Euro ( mehr als 10 % Zuwachs).

Und die Mieter bei der Deutsche Wohnen zahlen im Schnitt monatlich 177 Euro für die Dividenden der Aktionäre und die Vorstandsvergütung.
Da kann man der Volksinitiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen nur viel Glück beim Unterschriftensammeln für den Volksentscheid wünschen.

18:30 von rossundreiter @drbeyer/mustafa, 18:07

>>Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.

... und AFD

Und die Grünen/SPD.<<

Äh, dann bleibt nur noch die "Linke"!
Also ich weiß nicht.

@18:01_Tremiro- Merkel, nicht die CDU kann es nicht

"Ja, aber wen wollen Sie denn dann wählen? Die CDU und FDP können es ja auch nicht. Und die AfD kann nun wirklich überhaupt nichts."

Der AfD traue ich - vor allem bei diesem Thema - auch nichts zu.

Aber einer erneuerten CDU - leider findet die Erneuerung erst statt wenn Merkel Geschiche ist - traue ich sehr viel zu.

Die jüngere CDU Generation hat sich schon vor einem Jahr mit einem guten Buch zu Wort gemeldet:

Neustaat:Politik und Staat müssen sich ändern. 64 Abgeordnete & Experten fangen bei sich selbst an – mit 103 Vorschlägen

Die Blaupause für die Zeit nach Merkel.

Und der FDP traue ich nicht nur viel zu, ich weiß dass sie viel kann. Aber auch das hat Merkel ja "effektiv" zu verhindern gewusst...

In einer Krise wie der jetzigen brauchen wir dringender denn je eine liberale Partei. Die Grünen sind eine sozialistische, aber keine liberale Partei.

Und in den Unternehmen ist Klima ja schon unumkehrbar und sehr weit umgesetzt. Dafür braucht es die Grünen auch nicht mehr...

Verwechslung.

Ist ja was. Hieß es nicht, Wohnen in Städten wird durch Corona günstiger, weil man im Homeoffice ja auch auf dem Land arbeiten kann?

War wohl nix. Vielleicht hat man "günstiges Wohnen" ja mit "günstigen Kontoständen" verwechselt. Kann ja mal passieren.

@18:18 von Bubs

Der Vergleich mit den Lebensmitteln hinkt gewaltig.
Zum einen gibt es durch den "Markt" ein deutlich größeres Angebot an unterschiedlichen Preisspannen. Wenn ich mir kein Steak leisten kann, kaufe ich eben Kartoffeln.

Sie sagen es: "durch den "Markt" ein deutlich größeres Angebot an unterschiedlichen Preisspannen."
In marktwirtschaftlichen Wohnungsmärkten dann eben nicht Steak oder Kartoffeln, sondern eine bessere und eine nicht so gute Wohnung. Da hinkt gar nichts.

Zum anderen greift da der Staat (EU) durchaus ein um Preise auf einem erträglichen Niveau zu halten. Stichwort: Subventionen.

Subventionen in Form von Wohngeld für einkommensschwache Mieter sind auch in Ordnung. Das meinte ich mit etwas Umverteilung für Einkommensschwache. Problematisch wird es wenn der Staat in die Vertragsfreiheit eingreift.

Beim Wohnen sind viele durchaus örtlich gebunden und somit dem Wucher ausgesetzt.

Dem "Wucher", als Ergebnis staatlicher Regulierung.

Der soziale Wohnungsbau wurde in D...

... Seit März2020 völlig abgewürgt. So wie viele andere notwendige Projekte, wie z. B das ganzheitliche Projekt der Digitalisierung der Schulen, oder schnelles Internet in jedes Gebäude in D, oder endlich mal alle Mobilfunklöcher in D stopfen.

Seit März2020 gibt es nur noch CORONA... Corona... Corona... Und sonst nichts.

Das Versagen der Groko ist so völlig offensichtlich.

Es lässt schon tief blicken, ...

..., dass das Grundrecht auf (angemessenes) Wohnen von manchen Menschen geringer eingeschätzt wird als das (vermeintliche) Grundrecht auf Reisen, Feiern, Menschen Anstecken ....

Die teuerste Energie war und ist die Atomenergie.

@17:25 von gman
Schon zu Kohls Zeiten hat eine Kommission mit durchaus atomfreundlichen Fachleuten subventionsbereinigt einen Preis von 5DM/kWh berechnet. Also das zigfache des tatsächlich bezahlten Stroms.
Die Einspeisevergütung ist natürlich gedacht, um Öko madig zu machen: Je billiger der Ökostrom wird, desto höher ist der Aufpreis für den Verbraucher!

doch, mein eingangsstatement

doch, mein eingangsstatement ist schon viermal zurückgewisen worden. nicht die ettikette ist schuld. offenbar die nachbarschaft der ard zu linksgrün

der Markt wird's richten?

Aber der Markt hat uns doch genau in die Situation gebracht, die wir jetzt haben: dass Menschen keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden können. Was erwarten also @vriegel, @vielfalt u.a. von einer weiteren Entfesselung des Markts? Dass dann, entsprechend den Marktgesetzen, ein Gut, dass viele brauchen und wenige zur Verfügung stellen können, im Preis sinkt?
Liebe Kapitalisten, kennt ihr euer eigenes System nicht?

In Deutschland ist Wohnen

In Deutschland ist Wohnen kein Grundrecht mehr. Ein Dach über dem Kopf ist zum Luxusgut geworden. Die Stimmung in diesem Land ist aus diversen Gründen schon aufgeheizt. Das schlimme ist, dass die Politik nicht weiss wann es genug ist. Ich rate dennoch zur Vorsicht.

18:13 von falsa demonstratio

wenn sie denn dadurch wirklich was gelernt hätten, würde mich das freuen. aber oftmals ist die ideologie da hinderlich

Was will man mehr ?

Der Trend geht daher zum Wohnen auf dem Friedhof. Denn da ist alles gratis vorhanden vom Wasseranschluß, Grabsteinmöbeln, Sitzbänken, frische Luft, Kapelle mit Stromanschluß, Müllabfuhr, Wohnen im Grünen, romantische Nächte im Kerzenschein, frisches Obst und Gemüse der Saison bis hin zur Regenwetter-Gruft.

wie früher und das Geld reicht nicht mehr?

von Gregor 42 @
Guter Beitrag. Danke.

Wir haben in unserem Land kein Lohn sonder ein Abgaben und Alimentierungsproblem.

Danke an die deutsche Einheit von Kohl, an Schröder mit H4 und Zeitarbeit, an Fischer mit BW Einsätzen im Ausland und Merkel für alles ab 2015.

Was will man mehr ?

Das Beste am Wohnen auf dem Friedhof: Kein Vermieter, der immer mehr Miete & Nebenkosten für immer weniger Wohnqualität haben will. Und keine kettenrauchenden Krawallmacber-Nachbarn mit ihren Zoo-Wohnungen voller Haustiere. Stattdessen Vogelkonzerte und stets frische Luft. Das alles bekommt man für keine noch so teure Miete geboten.

10€per qm

Würde die öffentliche Grundstücke, die dem Staat (also uns) gehören nur noch an Baugenossenschaft vergeben werden oder würde diese Grundstücke nur noch für 50 Jahre zu pachten sein, dann würde das Spekulantentum in den Städten sehr schnell aufhören.

Am 06. Mai 2021 um 16:44 von SinnUndVerstand

Es wird höchste Zeit für eine effektive bundesweite Mietenbremse, für eine Neuregulierung des Immobilienmarktes, der sich an der Daseinsvorsorge und nicht an der Gewinnmaximierung orientiert und natürlich an Förderung des sozialen Wohnungsbaus, deren Bindung langfristig gesichert sein sollte.
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Um den sozialen Wohnungsbau anzukurbeln, ist Ihr Vorschlag, so gut er vermutlich gemeint ist, kontraproduktiv. Wer sollte denn an einer Förderung Interesse haben, wenn diese Bindung, die ja u.a. bedeutet, dass die entsprechenden Kommunen ein Belegrecht haben und das womöglich auch noch langfristig, wenn Baugeld derart billig ist ? Und dass es so billig ist, da hat DE nur begrenzten Einfluss.
Das bedeutet, dass der soziale Wohnungsbau vermutlich ohne private Investoren ablaufen müsste, weil es für die Förderung keine wirklichen Anreize gibt.

@17:12 von DrBeyer

//Aber um das zu schaffen, müssten viele Deutsche darauf verzichten, CD/SU und FDP zu wählen.//

Amen!

um 18:43 von Vielfalt

Sie wissen genau was ich mit unterschiedlichen Preisspannen meine.
Und es ändert auch nichts daran, dass der Staat, bei dem von Ihnen gewähltem, Beispiel: essen/Lebensmitteln regulierend eingreift. Was für Sie ja der Untergang des Abendlandes zu sein scheint.
Aber noch ganz kurz:
Freie, SOZIALE Marktwirtschaft ist nicht gleich Planwirtschaft.
Sondern: negative soziale Auswirkungen, die ein freier Markt mit sich bringt sollen durch das Eingreifen des Staates abgemildert werden.
Wen DAS nicht beim Imobilienmarkt/Mieten genau das richtige wäre, wo dann?

@18:30 von vriegel

>> Soziale Marktwirtschaft traue ich nur der
>> FDP zu

Echt? -.-

Und wie das? Will die FDP solange auf Neoliberal machen, bis sie bei sozial wieder rauskommen? oO

@Vielfalt. um 18:43

>Subventionen in Form von Wohngeld für einkommensschwache Mieter <

Wohngeld ist in letzter Konsequenz ja nur eine Vermietersubvention die es diesen erlaubt Wohnungen über Marktpreis Anzubieten.
Natürlich ist das für den Staat, der seinen Bürgern gegenüber verantwortlich ist ein notwendiges Element solange er nicht willens ist die Re-regulierung der durch Monopolisierung einem realen Marktgeschehen entrissenen Immobilien in die Hand zu nehmen.
Markt wäre wenn wer schneller einen Mieter findet diesem die Wohnung vermitteln könnte, zu einem frei festzusetzenden `Preis; wer billiger ist vermietet mehr...
aber ja, auch das hätte die üblichen Marktprobleme; es funktioniert halt nie.

Oh Gott!

Wohnen teurer, die Politik kann da leider nichts machen. Es gibt ja kein Bauland und in den Markt können die leider nicht eingreifen und leider haben die Kommunen für unser Wohl schon fast alles verkauft und privatisiert.
Ganze Innenstädte z.B..
Und so hat leider die Politik gar keinen Einfluss mehr. Die können leider nur noch reden. Bauland ist leider nur noch für Gewerbe und Einkaufsmärkte vorhanden und natürlich paar Eigenheime. Leider.

@17:18 von Gregory Bodendorfer

//Nun....
...die Poltik hat offenbar kein Interesse an bezahlbaren Wohnraum für Menschen.
Würde sie sonst so handeln wie sie handelt?//

Es ist ja nicht nur der Wohnraum, bei dem Ihre Aussage bzw. Frage zutrifft. Bei keinem relevanten Thema wird an die Zukunft gedacht. Bildung, Gesundheitswesen, Digitales usw.... Klima auch nur, wenn der Druck von außen groß genug wird. Man hat den Eindruck, dass man vor allem in der CDU/CSU keine Zeit für Politik hat. Die Nebenbeschäftigungen scheinen wichtiger.

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