Kommentare

""Ihre Arbeit wird unter dem

""Ihre Arbeit wird unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung eingeschränkt, Debatten werden unterbunden, Fehlinformationen verbreitet", erklärte Maas."

All das wollen bei uns sicher die wenigsten; allerdings wollen wir auch Medien, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, aus Katastrophen wie der derzeitigen Seuche nicht durch Exzesse an Dauerbeschallung und Hysterieverbreitung Quotenprofit schlagen, und die sich generell immer mehr als Meinungsbildner, ja sogar Meinungseinpauker sehen und nicht als objektive Berichterstatter.

In diesem Sinne wäre ich auch froh, wenn die TS nicht subjektiv-polemische Titel für Artikel durchgehen ließe, die nicht als Kommentar eines TS-Journalisten gekennzeichnet sind, und z. B. nicht wie heute das Bild einer Totkranken in Indien veröffentlichten nach dem Motto: "och, die kann sich ja doch nicht wehren".

Das Respektgebot gilt auch für Medien, sonst sind auch sie nur Katastrophengewinnler.

Die Doppelgesichtigkeit des

Die Doppelgesichtigkeit des worldwideweb hat viel mit der Bedrohung der Pressefreiheit zu tun: Auf der einen Seite ist das www eine wichtige Möglichkeit für oppositionelle Gruppierungen in autoritären und diktatorischen Ländern, sich zu organisieren und unzensiert zu berichten. Auf der anderen Seite ist es leider auch die Plattform für die Vernetzung von Rechtsextremisten, Verschwörungspalaverern und Fakenewsverbreitern. Da hilft nur, genau das offen zu markieren, politisch klar Position zu beziehen und sich auch bei uns weiterhin für Pressefreiheit, Unabhängigkeit und Schutz der Journalisten und ihrer Teams zu engagieren, den diffamierenden Unsinn der Lügenpresse-Gröhler zu benennen und gegen jeden Angriff auf Presseleute bei ihrer Arbeit auch juristisch vorzugehen.

Pressefreiheit ....

.... oder die eigene Meinung verfassen geht bei uns auch nicht unbedingt ! Der Staat hat den Medienkonzernen auferlegt alles zu löschen was irgendwie nicht richtig ausschaut ! Damit sieht es so aus , als wären es die Konzerne die hier " Recht" sprechen würden aber es ist lediglich der verlängerte Arm der Politik. Die möchte eben nicht das alles verbreitet wird.
Dabei sollte es klar sein , auf Lügen muss verzichtet werden!

man muss nicht lange suchen

um festzustellen, dass auch bei uns die Pressefreiheit in Gefahr ist. In üblicher rechter Manier werden hierzulande Journalisten und Kamerateams angepöbelt, beschimpft und bedroht. Da muss noch gar keine "Machtübernahme" stattgefunden haben, bereits jetzt und hier, mitten in der demokratischen Gesellschaft, ist man schon von der Vorstufe "Lügenpresse"-Skandieren zur körperlichen Gewalt übergegangen. Und das leider häufig mit Duldung der anwesenden Staatsgewalt.
Die Verteidigung der Informationsfreiheit ist unser aller Aufgabe. Jeder einzelne sollte sie wahrnehmen.

"65 Mal wurde zugeschlagen,

"65 Mal wurde zugeschlagen, bedroht, beleidigt. Und warum? Weil Berichterstatter Bericht erstatten und dabei nicht Verschwörungsideologen, Reichsbürgern und Corona-Leugnern nach dem Mund schreiben" - besser als mit diesen Worten des Bundesvorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbands, Frank Überall, kann man die wichtige Rolle unabhängiger Medien und Presseleute und ihre Gefährdung bei uns nicht auf den Punkt bringen.

08:49 von Peter Kock: Kokolores

"Der Staat hat den Medienkonzernen auferlegt alles zu löschen was irgendwie nicht richtig ausschaut ! "
-Deswegen kann ich Ihren faktenfreien Erguss hier auch lesen...

-"Dabei sollte es klar sein , auf Lügen muss verzichtet werden!"
Es steht Ihnen jederzeit frei, damit anzufangen.

v. Zabbalodt

Die Presse - ein Fels in der Brandung

Berichterstattung und Kommentierung lassen sich in der Pressearbeit nicht immer klar trennen. Allein schon die Auswahl der Themen folgt auch einer subjektiven Wertung. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Medien sehr objektiv und ausführlich über das Zeitgeschehen berichten. Man kann und darf nicht erwarten, dass Journalisten per se Kritik an der Regierung üben oder dieser gar ablehnend gegenüberstehen, auch wenn die Medien grds. ein gewisses Gegengewicht im Machtgefüge eines Staates bilden. Gerade die aktuelle Corona-Situation zeigt, dass bei einer ganzheitlichen Betrachtung auch die Opposition im Bundestag kritisch hinterfragt werden muss. Gewalt gegen Pressevertreter ist völlig indiskutabel, auch verbale Verrohung, die sich in Wortschöpfungen wie "Lügenpresse" oder "Fake News" gebildet hat, bereitet letztlich den Boden für Gewaltpotential. In den USA haben die Medien entscheidend zur Sicherung des Rechtsstaates und der Demokratie beigetragen. So auch in D und Europa.

@ 22:59_Thomas D.- Meinungsfreiheit

Gilt auch @ BILD.DirEinDuHä...
...ttestEineMeinung
„22:39 von vriegel
... Der unabhängige Journalist Boris Reitschuster ...

Ah, nach Ioannidis und Stöhr Ihr nächster Guru? Es ist auffallend, dass Sie sich immer wieder für ganz besonders umstrittene Figuren begeistern.

Ich fürchte, dass Sie für seriösen Journalismus nicht mehr empfänglich sind.“

Wer „umstritten“ ist, das ist immer eine Frage des Blickwinkels.

„ Er ist einer der bekanntesten Forscher weltweit: John Ioannidis von der Universität Stanford veröffentlichte 2005 ein tausendfach zitiertes Paper mit dem provokanten Titel: Why most research findings are false, zu Deutsch: Warum die meisten Forschungsergebnisse falsch sind. Nun kommt John P. A. Ioannidis ans Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH), gefördert von der Einstein Stiftung und der Stiftung Charité, um als Einstein BIH Visiting Fellow am QUEST Center des BIH eine Dependance seines Stanforder Forschungszentrums METRICS aufzubaue

@Kokolores2017 Pressefreiheit

Ich finde Ihren Kommentar sehr gut, auch ich habe sehr oft den Eindruck, dass sich in der Berichterstattung oft Tatsachen mit der Meinung des Verfassers mischen. Ich bin Deutscher und lebe seit über 15 Jahren in China und erlebe immer wieder, dass die Berichterstattung über China doch sehr einseitig ist und das sehen auch alle deutschen Freunde hier so. Teilweise sind die Berichte sogar absurd, so schrieb z.B. Herr Wurzel hier, dass eine Brücke zwischen China und Macau ein reines Prestigeprojekt wäre, was nur reichen Chinesen nutzen würde und am Wochenende drauf kamen fast 100.000 Chinesen über die Brücke zum Shoppen, da das Busticket nur 6 Euro kostet. Ich würde mir da manchmal dann doch ein wenig gründlichere Recherche und Berichterstattung wünschen.

Unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung

Natürlich gehen wir davon aus, dass Internetfirmen in China oder Russland unter der Herrschaft des Staates agieren.
Ebenso sicher schließen wir das für uns kategorisch aus.

Man kann nur sagen: Wenn dort passieren würde, was hier bei uns passiert - dass viele Vlogger, Journalisten, oder auch ganze Platformen und Firmen wie Ovalmedia oder KenFM von Youtube/Google (Twitter, Amazon etc.) unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung gelöscht werden, ihnen die Konten gekündigt werden und ihre berufliche Existenzgrundlage damit weitgehend vernichtet wird - dann hätten wir damit ein RIESIGES Problem.
Bei uns natürlich nicht. Gehen Sie weiter. Es gibt nichts zu sehen.

Und Julian Assange sitzt immer noch in Einzelhaft, inzwischen seit über zwei Jahren. Bis vor einem Jahr waren es mal "Bewährungsauflagen", gegen die er verstoßen hätte - inzwischen gibt es nichtmal mehr den ernsthaften Versuch, den Angriff auf seine Person wie die westliche Pressefreiheit noch irgendwie zu begründen..

Ein Problem mit der Presse

Ein Problem mit der Presse ist die gewaltige Vielfalt der Möglichkeiten sich zu äußern. Und es will ja nicht jeder das gleiche sagen. Damit entsteht ein gewaltiger Sog nach Themen.
Um genügend Stoff zum Veröffentlichen zu haben wird jetzt auch die Meinung von Hinz und Kunz veröffentlicht.
Ob relevant oder nicht. Auf diese Art und Weise sinkt meiner Meinung nach die Qualität der Nachrichten.
Zum Thema Corona gibt es gefühlt 80 Millionen Experten und jeder will zu Wort kommen.
So wird auf jedem Thema rumgehackt bis nichts mehr übrig ist.
Ob das jetzt günstig für die Pressefreiheit ist sei dahin gestellt.

@Adeo60

DIE Presse gibt es ja in diesem Sinne nicht, es gibt ja da doch eine große Vielfalt. Sicherlich berichten die öffentlich rechtlichen Medien einigermassen neutral, aber es gibt ja z.B. auch die Bild-Zeitung wo es dann oft nur um billige Schlagzeilen geht und manchmal auch Stimmung gemacht wird und das finde ich gerade in Pandemiezeiten oft etwas fragwürdig. Hier sollten solche Medien mehr Verantwortungsbewusstsein zeigen.

...ttestEineMeinung @03. Mai 2021 um 08:49 von Peter Kock

Welche Lügen meinen sie denn?
Z.B. ihre, daß in Deutschland staatliche Zensur stattfände?

Aber ja, es gibt eine Lügenpresse und ihre Flagschiff hat vier Buchstaben.
Dazu kommen z.B. die vielen Lügen des vom User vriegel so hochgeschätzten "unabhängigen" Journalisten Boris Reitschuster, der in seinem eigenen Livebericht auf einer AFD-Demo zugibt, dass ihm gerade einer der Teilnehmer ebendieser AFD-Demo Geld in die Hand gedrückt hat um "seinen Blog zu unterstützen"?!?

Der ist nämlich suuuuuperunabhängig und verbreitet in seinem Blog bestimmt die gesamte Vielfalt der Meinungen.

Im Gegensatz natürlich zu unseren öffentlich rechtlichen "Hofberichterstattungsmedien", die völlig von der Politik abhängig sind, indem sie von uns allen, nicht von der Regierung bezahlt und vom Rundfunkrat ('de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkrat') kontrolliert werden, dessen Mitglieder z.B. von Gewerkschaften, Frauenverbänden, Kirchen und Fraktionen entsandt werden und den "Bevölkerungsquerschnitt abbilden" sollen.

@ 08:56_vom Zabbalodt - Medienkonzerne

„ Deswegen kann ich Ihren faktenfreien Erguss hier auch lesen...

-"Dabei sollte es klar sein , auf Lügen muss verzichtet werden!"
Es steht Ihnen jederzeit frei, damit anzufangen.

v. Zabbalodt“

Also erstens ist die Tagesschau kein Medienkonzern. Somit liegen Sie da schon mal falsch.

Und ich denke am Tag der Pressefreiheit wird das heute mal etwas „lockerer“ gesehen.

Wobei... ich habe den Eindruck mein erster Kommentar, der ähnlich aber etwas fundierter war, ist irgendwo „verschwunden“...

Vielfalt und Gleichberechtigung wichtiger

als Neutralität oder Ausgewogenheit.

Neutralität und Ausgewogenheit sind sehr subjektive Konzepte und lassen sich leicht von Machthabern aller Art umdeuten und verzerren, natürlich zugunsten der Mächtigen.

Deshalb setzen die etablierten freiheitlichen Demokratien, nebst selbstverständlicher Meinungsfreiheit, auf Vielfalt und Gleichberechtigung für die Medienlandschaft. Durch eine nicht-gewaltbasierte Medienlandschaft sichert man Pressefreiheit, Demokratie und den gesellschaftlichen Frieden am besten.

Pressefreiheit...

"Ihre Arbeit wird unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung eingeschränkt, Debatten werden unterbunden, Fehlinformationen verbreitet", erklärte Maas."
In Deutschland passiert doch gerade das gleiche ! Und unsere Regierung und hat noch die Frechheit andere zu belehren! Unglaublich!!!

@ Peter Kock, um 08:49

Soso: “Der Staat hat den Medienkonzernen auferlegt alles zu löschen was irgendwie nicht richtig ausschaut.“

Da das großer Blödsinn ist:

Wie kommt es, dass der “Medienkonzernen TS“ Ihren Kommentar nicht gelöscht hat?

Nicht nur auf Lügen, auch auf Unsinn sollte verzichtet werden.

...ttestEineMeinung

Lieber User vriegel,

wie seriös ihre immer wiederkehrenden Wiederholungen längst widerlegter Halbwahrheiten (oder auch Halblügen) sind, darf jeder selbst beurteilen.

Aber meinten sie vielleicht den "unabhängigen" Journalisten Boris Reitschuster, der in seinem eigenen Livebericht auf einer AFD-Demo zugibt, dass ihm gerade einer der Teilnehmer ebendieser AFD-Demo Geld in die Hand gedrückt hat um "seinen Blog zu unterstützen"?!?

Der ist bestimmt suuuuuperunabhängig!

Beweise?

Bitteschön:

(twitter.com/democ_de/status/1360696886701789185)

@ 08:52_frosthorn- Gewalt gegen Journalisten

Geht natürlich gar nicht. Ich kann aber gut verstehen, dass es viele Menschen gibt, die ihre Meinung in den öffentlichen Medien nicht repräsentiert sehen. Dass das zu Frust führt ist verständlich.

Auch die Ausgrenzung der AfD, die viele als „ihre“ demokratische Vertretung ansehen, halte ich in einer Demokratie für unwürdig.

Die AfD ist in großen Teilen demokratisch. Grenzt man diese Partei aus, dann
Erstarken die anti-demokratischen Kräfte dort. Macht man das nicht, stärkt man die demokratischen Kräfte dort.

Die Ausgrenzung hat also System. Wird die AfD „hoffähig“, dann ist die erhoffte grün rot rote Mehrheit futsch...

Übrigens ist der Ausdruck „Lügenpresse“ auch eine Form der Meinungsäußerung.

Wobei bspw. der Begriff „Teilwahrheitserzähler“ o. ä. sicherlich zutreffender wäre.

ARD und ZDF gehören sicherlich auch dazu.

Allerdings gibt es mit ARTE, Phoenix und dem Deutschlandfunk noch ein gewisses Gegengewicht dazu...

Glaubwürdigkeit

Wenn die Medien ständig tendenziös berichten und immer eine bestimmte Linie vertreten und andere Meinungen mit der Nazikeule belegt werden, dann wundert mich nicht das die Medien einen Glaubwürdigkeitsverlust erleiden

@08:52 von frosthorn

"dass auch bei uns die Pressefreiheit in Gefahr ist. In üblicher rechter Manier werden hierzulande Journalisten und Kamerateams angepöbelt, beschimpft und bedroht."

Ich würde eher sagen, dass allgemein die Meinungsfreiheit in Gefahr ist. Von linker Seite gibt es da die cancel culture.

@Peter Kock, 08:49

' Der Staat hat den Medienkonzernen auferlegt alles zu löschen was irgendwie nicht richtig ausschaut !' -

Echt, hat er das? Dann haben sie ja sicher auch einen Beleg für diese Aussage. Wo kann ich desbetreffende Anweisungen des Staates zurückfinden? Oder ist das nur ihre eigene Meinung, die sie hier unzensiert veröffentlichen durften?

@ 23:11 von harpdart - @vriegel

>>"Der unabhängige Journalist Boris Reitschuster hat das in einem YouTube Video sehr gut zusammen gefasst."<<

„Sehr schön.
Also, zusammengefasst, sehr unabhängig...

So ungefähr wie Sie hier des öfteren die Lanz-Doku über Schweden zusammengefasst haben?
Indem Sie nur das erwähnenswert fanden, was wenigstens ein wenig Ihre Position stützte, obwohl das allermeiste der Doku zu einer anderen Bewertung der schwedischen Strategie passte?
Wahrlich sehr unabhängig.“

Sie kritisieren einen akkreditierten Journalisten, weil er sich - um ein Gegengewicht zur Berichterstattung in den ÖR-Medien zu schaffen - auf einzelne Themen konzentriert..?! Das zeigt ihren wahren Geist...

Und zu Markus Lanz:

Der kennt die „Regeln und Rituale“ der deutschen Medien. Man muss erst mal relativieren und dem „Mainstream huldigen“, bevor man die eigentliche Message rüber bringen darf und kann.

Man hat ja am #allesdichtmachen gesehen was passiert, wenn man das nicht macht...

Paul Sethe wusste schon 1965:

„Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“
Und das als "Gründungsherausgeber" der FAZ.
Seither hat sich nichts geändert.

08:52 von frosthorn 08:53 von

08:52 von frosthorn
08:53 von SinnUndVerstand

Ihren Kommentaren stimme ich voll umfänglich zu !

Ich schäme mich zutiefst dafür, das es " Usus "
zu sein scheint, Presse, Polizei, Rettungskräfte usw. tätlich an zu gehen.
Für mich gilt daher : entweder tritt man für diese Menschen ein ( verteidigt sie gegen Angreifer ) oder man geht ( angewidert ) weg. Aber daneben stehen und tolerieren ist für mich keine Option.

@Peter Kock, 8:49

Pressefreiheit ....
.... oder die eigene Meinung verfassen geht bei uns auch nicht unbedingt ! Der Staat hat den Medienkonzernen auferlegt alles zu löschen was irgendwie nicht richtig ausschaut !

Mi dieser Verschwörungstheorie erklimmen Sie bereits die erste Sprosse auf der Leiter, an deren oberem Ende Angriffe auf Journalisten stehen.
Ist Ihnen das klar?

09:03 von Adeo60

>>Die Presse - ein Fels in der Brandung<<

In Rundfunkräte sitzen politische Vertreter!

Die Presse - eine Sandburg, die beim ersten Sturm.....

PS. Sie sollten sich als Bundespressesprecher bewerben!

Guter KOmmentar!

Tja...

...was hier mit Meinungsfreiheit los ist kann doch
folgendes Geschehen in der letzten Woche einwandfrei
aufzeigen:

Künstler verfassen satirische, kritische Videos.
Leitende Medienschaffende verlangen die nicht
mehr Beschäftigung, also quasi Berufssperre für diese
Personen im öffentlich-rechtlichen TV.

Konsequenzen für solch eine Forderung die an die
dunkelsten Zeiten erinnert?

Null.

Der wahre Zustand der Republik ist:
Sagt man was man denkt und es nicht mit einer gewissen
vorherrschenden zu habenden Meinung konform,
kommt die große Keule und damit einhergehend
Repressionen und Verleumdung.
Oft massiv befeuert und gesteuert DURCH die Medien.

Meine Frau stammt aus der UDSSR

Hat also erlebt was Unfreiheit bedeutet und Pressezensur, Unterdrückung der Meinungsfreiheit usw.

Nicht erst als sie die Reaktionen hier auf #allesdichtmachen durch die Medien gesehen hatte, aber da auch, sagte sie zu mir, es ist für sie unglaublich. Sie hätte nie gedacht dass in Deutschland, der vermuteten Vorbilddemokratie, so ein angehen gegen diese Schauspieler möglich wäre.

Die Reaktion der Medien erinnerte sie an Methoden, die sie aus der UDSSR kennt.

Zugegeben: dort hätte der Staat die Schauspieler zusätzlich noch alle eingesperrt. Wir sind also schon noch etwas freier.

Sie wunderte sich schon 2015 wegen der Flüchtlingskrise, was hier in Deutschland abgeht.

Auch die Dominanz der Linken und Grünen Meinungen in den Medien verwundert sie. Die Eingrenzung des Diskurs.

Boris Palmer äußerte sich ja ganz ähnlich vor einigen Tagen bei Illner...

Ich sehe die Meinungsfreiheit in Deutschland in weit größerer Gefahr, als die Pressefreiheit.

@ Kokolores2017 um 8.31 Uhr, Klasse, Ihr Kommentar

>>"... Debatten werden unterbunden, Fehlinformationen verbreitet", erklärte Maas."

All das wollen bei uns sicher die wenigsten; allerdings wollen wir auch Medien, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, aus Katastrophen wie der derzeitigen Seuche nicht durch Exzesse an Dauerbeschallung und Hysterieverbreitung Quotenprofit schlagen, und die sich generell immer mehr als Meinungsbildner, ja sogar Meinungseinpauker sehen und nicht als objektive Berichterstatter."<<

Herr Maas spricht von der Berichterstattung in totalitären Systemen, aber ich teile Ihre Meinung, dass auch bei uns, sogar bei den örMedien, die Berichterstattung zugunsten von Meinungsmache zurückgedrängt wird. Kommentare sind erwünscht, aber wenn ich mir so etwas ansehe wie den Kommentar der 20Uhr-Tagesschau am 13.4., dann stehen mir die Haare zu Berge - aus Angst um die Meinungsfreiheit der abhängig beschäftigten JournalistInnen.
Was das Foto einer wehrlosen todkranken Person betrifft: Auch da stimme ich Ihnen zu.

09:04 von vriegel - Freiheiten...

"Wer „umstritten“ ist, das ist immer eine Frage des Blickwinkels."
und von Seiten der Wissenschaft aus ist vielleicht Ioannides "einer der bekanntesten", seriös aber, oder von ernstzunehmenden wissenschaflichem Gehalt, sind seine Aussagen nicht. Sie passen nur gut in Ihre Agenda.
Der einzige Blickwinkel, von dem Ioannides nicht umstritten aussieht, ist von rechts draußen. Aus diesem Blickwinkel verzichtet man dann auch gerne darauf, sich mit Kritik an solchen Leuten auseinanderzusetzen.
Preisen Sie solche Leute ruhig weiterhin als "Experten", picken Sie sich die Aussagen raus, die Ihnen in den Kram passen, zum Tag der Pressefreiheit kann ich Ihnen nur sagen, journalistische oder wissenschaftliche Prinzipien gelten ja nicht für Sie, Sie dürfen weiterhin behaupten, Ioannides sei ein ernstzunehmender Wissenschaftler,
das heißt nur nicht, das das auch so ist und andere das auch so sehen müssen.

v. Zabbalodt

09:15 von DeRus Hätten Sie

09:15 von DeRus

Hätten Sie für Ihre ( mMn dreisten ) Aussagen auch belastbare seriöse Belege ?

dass dieser Bericht zur Pressefreiheit

in diesem Forum zur Medienschelte genutzt wird, das ist schon ein Hammer. Die Aussagen wie "Journalisten selbst schuld" oder "verständlicher Frust" hatte ich zwar befürchtet, aber in dieser Offenheit nicht erwartet. Wieder sind wir bei der Schutzgeld-Erpresser-Strategie: den Journalisten würde ja gar nichts passieren, wenn sie das Richtige schreiben würden. Aber so ... brauchen sie sich natürlich nicht zu wundern.

um 09:04 von vriegel

,,...Er ist einer der bekanntesten Forscher weltweit: John Ioannidis von der Universität Stanford veröffentlichte 2005 ein tausendfach zitiertes Paper mit dem provokanten Titel: Why most research findings are false, zu Deutsch..."

Und millionenfach im web aufgerufen. Da hatten Sie ja viel zu tun. Das traurige an Statistiken ist, daß man hinter den Blöcken Zahlen und Quotienten, die gerne als Beleg für ,,Wahrheit" in Diskussionen geschmissen werden, fast immer Leute herausragen, die sich dem 'Durchschnitt' verpflichtet sehen, weil der nicht echt ist und nicht wehtun kann wie die absolute Wahrheit eineln verlesener tausend sinnlos Gestorbener (auch in Schweden z. B). Statistik ist neben seinen wichtigen Funktionen besonders hier in diesem Forum mitunter nur Ausrede für das Fehlen von Empathie. Und wenn ich mir die großspurigen Urteile von Ioannidis zum Spektrum der seriöseren Wissenschaft anhöre als Publisher (so wie Sie hier einer zu sein sich trauen), bin ich bestens informiert.

Welche Pressefreiheit meint Außenminister Maas?

Man kann sich die heutige Presseschau anhören bzw. den Pressespiegel ansehen.
Es fällt zunehmend auf und das ist erschreckend, wie gleichgestaltet die Medien Meinung verbreiten. Eine mediale Subkultur breitet sich hier aus, die mit der Vielfalt der Gesellschaft immer weniger gemein hat. Demokratie geht anders! Richtig, einige haben den „Knall nicht gehört“!

Es sind die Halbwahrheiten, die übertriebene selektierte Hälfte, die tendenziell, nicht nur als politische Meinung, sondern als Fakt und Nachricht verkauft wird. Ein treffliches Beispiel sind die "Berichte" über Hans-Georg Maaßen (EX-BfV-Präsident).

Meinungs- und Pressefreiheit ist ein Grundrecht:
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung .. werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Kritik an Medien gehört dazu Art5GG!

Boris Reitschuster war genehm, als es gegen Osten ging...

@09:22 von BILD.DirEinDuHä...
Sein "Drehbuch" in der Ukraine für die ÖR wurde dort bekannt, aber der gezinkte Film trotzdem gesendet. Ebenso im gegen Putin gerichteten Film.
Jetzt, wo er wohl auch gegen seine früheren Arbeitgeber arbeitet, wird ihm - endlich - die Seriosität abgesprochen.

@09:15 von DeRus | Lage anderswo noch schlimmer als in DE

"Ihre Arbeit wird unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung eingeschränkt, Debatten werden unterbunden, Fehlinformationen verbreitet", erklärte Maas."
In Deutschland passiert doch gerade das gleiche ! Und unsere Regierung und hat noch die Frechheit andere zu belehren! Unglaublich!!!

Natürlich habe Sie mit Ihrer Kritik zum Teil recht.
Nur das Gleichsetzen ist nicht hilfreich. In vielen anderen Staaten ist die Situation der Meinungs- und Pressefreiheit sowie medialen Gleichberechtigung noch schlimmer als in Deutschland.

Das mag ja auf der Welt

ein Problem sein, in Deutschland ist aber nicht so, die Presse ist in den 5 großen Onlinemedien ohne große Unterschiede, alle mehr oder weniger der gleichen Meinung, zeigen zumindest die Artikel.
Wenn es mal eine abweichende Meinung gibt, entsteht meist ein großer Sturm, und die Meinung wird fast immer zurückgezogen, oder relativiert.
Zeigen zu mindestens die letzten Ereignisse, ja auf Demos gibt es manchmal Angriffe, aber sonst im Allgemeinen nicht.
Abweichende Meinungen sind ein Luxus den sich heute keiner mehr so richtig leisten kann, zumindest wenn man auf FB oder Twitter aktiv ist.
Der Sturm ist dann meist gewaltig, die Deutungshoheit ist eigentlich schon vorher klar, also alles in Ordnung bei uns.

Meinungs- und Pressefreiheit...

"...stehen nach Einschätzung von Menschenrechtlern und Journalistenverbänden weltweit unter Druck. Außenminister Maas betonte zum Tag der Pressefreiheit die Bedeutung unabhängiger Medien.

Solche Sätze suggerieren uns, dass wir und Deutschland besser sind. Und in der tat war Deutschland über Jahrzehnte Vorbild für andere. Die Tagesschau war und teilweise ist weiter eine Säule des fundierten Journalismus. Ich frage mich, was passierte, dass Kommentare auf Tagesschau.de, die weder hässlich, noch in irgendeiner Weise unkorrekt zu Netiquette sind, einfach gelöscht werden. Fängt der Bruch an solchen Stellen nicht bereits an? Was sind die Befürchtungen, dass eine Meinung nicht gezeigt werden darf? Und selbst wäre sie "falsch".

09:04 @ vriegel @ 22:59_Thomas D.-

"... Warum die meisten Forschungsergebnisse falsch sind. ..."

Das darf sich Hr Ioannidis selbst fragen.

"... Nun kommt John P. A. Ioannidis ans Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH), gefördert ..."

Sie verkaufen uns eine Meldung der Charité aus 2019, als wäre sie top aktuell.
Dazu nicht einmal als Zitat gekennzeichnet.

Was ist daraus geworden?
Vermutlich nicht viel.

Jetzt jedenfalls würde die Charité Ioannidis vor die Tür setzen. Seine "Studien" sind indiskutabel und fehlerhaft, er wertet nur aus, was ihm in den Kram passt, verunglimpfte auf persönlicher Ebene andere Autoren und Studien, was er teils zurücknehmen musste, weil unwissenschaftlich.

Ich brauche auch keinen Hr. Reitschuster, um eine Bundespressekonferenz zu verstehen, die Zusammenschnitte von Reitschuster sind ganz nach seiner Unabhängigkeit erfolgt.

@ vriegel, um 09:12

Obwohl ich seit geraumer Zeit Ihre Äußerungen nur noch überfliege, weil ich inzwischen alles singen könnte, was Sie da immer wiederholen, hatte ich damit aufgehört, auf Ihre stets “gründlich recherchierten Behauptungen“ zu antworten.

Und heute ist “Tag der Pressefreiheit“, da meinen Sie wahrscheinlich, erst recht “zupacken“ zu dürfen oder zu müssen - und da geht doch tatsächlich einer Ihrer unwiderlegbaren Kommentare, der “ähnlich, aber etwas fundierter war“ (geht das überhaupt?), doch tatsächlich verschütt!

Fast könnte man dem Schicksal dankbar sein. :-)

Aber man wird heute ja wieder den ganzen Tag von Ihnen lesen, wie üblich.

8:31 Kokolores2017

"allerdings wollen wir auch Medien die sich ihrer Verantwortung bewusst sind....."

kann ihrem gesamten Kommentar nur zustimmen.

@ 09:03_ Adeo60- Regierung und Opposition

„ Gerade die aktuelle Corona-Situation zeigt, dass bei einer ganzheitlichen Betrachtung auch die Opposition im Bundestag kritisch hinterfragt werden muss.“

Im Gegenteil.

Man muss -und zwar ganz gewaltig - die Arbeit der Regierung kritisch hinterfragen. Und das macht die Opposition nun endlich auch. In Karlsruhe vor dem Bundesverfassungsgericht.

Allein die Tatsache, dass es so weit kommen musste zeigt ja, dass die Arbeit der Regierung alles andere als gut ist.

Zudem sehen große Teile der deutschen Mediziner und selbst der Intensivpfleger Ricardo Lange, bei der BPK am Donnerstag, die Arbeit der Regierung in nahezu allen Belangen als schlecht an.

Und wenn man mal bei Covid-Strategie de bei den Mitwirkenden und vor allem bei den Unterstüzern schaut, dann findet man da Hunderte honorige Namen, außer eben den paar Theoretikern, die Angela Merkel um sich gescharrt hat...

Schaut man aber wer in den Medien hauptsächlich zu Wort kommt...

Merken Sie was..?

Pressefreiheit

es ist gut mit der Pressfreiheit. Gewalt sollte ohnehin abgelehnt werden ob nun gegen die Presse geht oder gegenueber andere.
Das die Presse aber weder unabhaengig der gar objektiv ist bekannt - eigentlich vertrauen wir in dem wir sie selbst als Informationsquelle weahlen.
Die Presse kontrolliert sich selbst, sie wird nicht gewaehlt oder demokratisch legimitiert. "Jeder" kann ein Medium gruenden und sich Presse nennen und schreiben was ihm in den Kopf kommt.
Oftmals nehmen Politiker, Kirchen, Konzerne Einfluss auf die "Medien"
Die Presse darf kritisiert werden.
Wer kontrolliert die Presse? Hat sie Sonderrechte, andere als andere Menschen oder Institutionen?

Wenn ich so ...

.. an zahllose "Rote Balken" denke, welche mir hier von der "Moderation"verliehen wurden, frage ich mich jetzt, ob die Forderung nach freier Meinungsäußerung nur für die von Journalisten gelten soll. "Frei" soll doch wohl nicht bedeuten, daß ich ausschließlich in der offenen Landschaft (übrigens jetzt sehr schön !) meine Gedanken aussprechen darf. Es ist doch Tatsache. daß alle Menschen über einen völlig verschiedenen Erfahrungsschatz verfügen, welcher Gefühle und Meinungen bestimmt. Diese Vielfalt sollte die Stärke eines Gemeinwesens ausmachen. Einengen des "Meinungskorridors" , wie seit längerer Zeit in zunehmendem Maße zu beobachten, führt in eine Sackgasse. Die Schöpfer unseres Grundgesetzes wollten eben dies Verhindern.

Richtig aber nicht nur im Ausland!

"Ihre Arbeit wird unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung eingeschränkt, Debatten werden unterbunden, Fehlinformationen verbreitet"

Leider sind viele Journalisten mittlerweile in ihrer eigenen Blase gefangen. Siehe die Volontärsumfrage beim ARD nach Parteienvorliebe. Fast ausschliesslich Grün oder Linke. Da ist ein massiver Disconnect zwischen deren Welt und der Bevölkerung.
https://www.pro-medienmagazin.de/ard-volontaere-waehlen-ueberwiegend-links/

Wer die einseitige Berichterstattung zu #allesdichtmachen mitbekommen hat, die völlig konträr 90% positiv bewertet wurde in Youtube, sieht dass in D wenig das Problem von staatlicher Zensur besteht als in einer Selbstzensur und unkritischer, ohne Selbstreflexion Grundhaltung bei der Mehrheit des ÖR.

Garrit Duhn WDR fordert "Berufsverbot" als Konsequenz für einen 1 min Video von Liefers.
WDR Journalist lässt Liefers nicht ausreden.
Nur im ZDF und ausgerechnet in der BILD findet eine neutrale Berichterstattung statt.

Genau!

@Kokolores: Sehe ich auch so

Pressefreiheit in der Pandemie

In meinen Augen macht unsere Regierung in der Bekämpfung der Pandemie eine schwache Figur. Flickenteppiche, unsägliche PMK's, "Lockdown light" oder andere unsinnige Entscheidungen. Oft habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Presse, aber auch Tagesschau sich an der Seite der Regierenden schlägt, so der Eindruck. Wäre es nicht die Aufgabe der Journalismus den Finger in die Wunde zu legen. Wie kann es sein, dass wir nach über einem Jahr, weder fundierte Daten noch deren Auswertung haben? Das nur als Beispiel. Wäre es nicht die Aufgabe der Presse die Schwächen aufzuzeigen? Und, wenn die Damen und Herren heute sagen "wir haben es gemacht", dann sage ich: NICHT GENUG!

Pressefreiheit

Wenn schlichte Gemüter von rechts oder links Journalisten oder Journalistinnen anpöbel, bespucken oder tätlich angreifen, ist das widerlich, hat aber nichts mit staatlicher Unterdrückung oder gar Tötung von Journalist*innen zu tun. In Deutschland ist die Pressefreiheit nicht bedroht, das Problem ist, dass viele Journalist*innen eine falsche Berufswahl getroffen haben. Sie hätten Politiker*innen werden sollen.

09:07, marvin

>> Wenn dort passieren würde, was hier bei uns passiert - dass viele Vlogger, Journalisten, oder auch ganze Platformen und Firmen wie Ovalmedia oder KenFM von Youtube/Google (Twitter, Amazon etc.) unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung gelöscht werden,<<

KenFMs Konto wurde, und das auch noch unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung, aus YouTube entfernt?

Warum behaupten Sie so einen Unsinn?

Ich habe seinen Namen gerade eben mal bei YouTube eingegeben, es tauchen hunderte Videos auf.

>>Und Julian Assange sitzt immer noch in Einzelhaft, inzwischen seit über zwei Jahren. Bis vor einem Jahr waren es mal "Bewährungsauflagen", gegen die er verstoßen hätte - inzwischen gibt es nichtmal mehr den ernsthaften Versuch, den Angriff auf seine Person wie die westliche Pressefreiheit noch irgendwie zu begründen..<<

Die Haft wird mit Fluchtgefahr begründet. Die USA haben Berufung gegen das Urteil, Assange nicht auszuliefern, eingelegt. Das war noch unter Trump. Ich hoffe auf Joe Biden.

Einäugig blind?

@frosthorn: Sie wissen vielleicht nicht dass der Angriff auf das ZDF-Team bei einer Querdenker-Demo aus dem"links-autonomen" Spektrum stattfand?
Und dass es eine Art von Entschuldigung dafür gab, man hätte die verwechselt (da das ZDF-Teams die Logos abgeklebt hatte).

https://www.berliner-zeitung.de/news/angriff-auf-zdf-team-in-berlin-das-...

Das war geplant, "professionell" durchgeführt mit Wechsel der Kleidung.

Das ist eine andere, beängstigende Art von Gewalt als spontanes Fehlverhalten auf einer Demo.

@ 09:12 von BILD.DirEinDuHä..-Unabhängige Journalisten

„ Dazu kommen z.B. die vielen Lügen des vom User vriegel so hochgeschätzten "unabhängigen" Journalisten Boris Reitschuster, der in seinem eigenen Livebericht auf einer AFD-Demo zugibt, dass ihm gerade einer der Teilnehmer ebendieser AFD-Demo Geld in die Hand gedrückt hat um "seinen Blog zu unterstützen"?!?

Der ist nämlich suuuuuperunabhängig und verbreitet in seinem Blog bestimmt die gesamte Vielfalt der Meinungen.“

Reitschuster erzählt keine Lügen. Er berichtet darüber, was in den ÖR Medien zu kurz kommt oder ganz weggelassen wird. Oft auch aus einem anderen Blickwinkel.

Er leistet dadurch einen Beitrag dazu, dass man sich besser eine eigene Meinung bilden kann.

Und ihn in einem Atemzug mit der Bildzeitung zu erwähnen verfolgt wieder ganz klar die
Absicht ihn zu diskreditieren. Ich lese keine BILD, sehe da aber auch keine Ähnlichkeiten oder gar eine Nähe von Reitschuster dazu.

Bei Ihnen meine ich aber eine gewisse Nähe zu ganz anderen „Positionen“ zu erkennen...

Nachricht oder Propaganda?

Für viele auch namhafte Journalisten gilt leider: nicht die nackte Nachricht ist wichtig, sondern die kommentierte, die, die den Leser beeinflussen soll. Und wenn die Nachricht in Gänze nicht passt, wird ein Teil davon einfach weggelassen. Damit wird die Wahrheit gewahrt.
Da ist es oft mühsam, sich ein eigenes Bild zu machen. Der Leser soll nicht nur informiert, sondern auch beeinflusst werden. Das gilt übrigens in besonderem Maße für viele Magazinsendungen in ARD und ZDF. Wenn es um massive Kritik an der NRW-Landesregierung geht, tut sich der WDR besonders hervor.

09:44 von vriegel

"Ich sehe die Meinungsfreiheit in Deutschland in weit größerer Gefahr, als die Pressefreiheit."

,.,.,

Gerade Sie sind ein gutes Beispiel dafür, der Meinungsfreiheit unterwandert, indem er Verbreitung von Lügen als "Meinungsfreiheit" zu verkaufen sucht.

In unzähligen Beiträgen verbreiten Sie - und dürfen Sie hier verbreiten - Unwahrheiten, gefälschte Fakten etc.

Der Punkt ist nur, dass, soweit ich das erkennen kann, das hier jeder durchschaut.

Das Schlimme ist eben der Missbrauch von Begriffen, die in einer Demokratie einen positiven Wert haben.

Dieses Phänomen wird schon in Orwells "1984" beschrieben: ein sog. Wahrheitsministerium fälscht systematisch Begriffe.

Das machen natürlich nicht nur Sie, sondern auch andere User.
Aber immer nach dem gleichen Schema:
Die Lüge soll als Wahrheit verkauft werden, und die Presse soll die Lüge nicht bekämpfen, sondern unterstützen.

Im Namen aller?

>>Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell erklärte im Namen aller 27 EU-Staaten, die Pressefreiheit sei ein Grundpfeiler demokratischer Gesellschaften, die nur gedeihen können, wenn Bürger Zugang zu verlässlichen Informationen haben und informierte Entscheidungen treffen könnten. In einer Zeit, in der unabhängige und freie Medienberichterstattung wichtiger denn je seien, sei die Pressefreiheit weiterhin bedroht.<<

Auch im Namen von Ungarn, Polen und Tschechien?

@von Adeo60

"Berichterstattung und Kommentierung lassen sich in der Pressearbeit nicht immer klar trennen."
Doch, Journalist*innen müssen das und können das auch, soweit sie hier Handwerk beherrschen. Aber wer das nicht viel, kann es auch nicht.

Wenn man Pressefreiheit will,

Wenn man Pressefreiheit will, darf man missliebige Meinungen nicht "moderieren" .
Man darf auch nicht parteiisch sein.
Das bitte immer im Hinterkopf behalten.
Da haben viele, die such Presse nennen, schon ein Defizit.

Zum Beispiel

Myanmar oder auch Belarus,dort ist eine solche Diskussion gar nicht möglich.
Dort kommen die Menschen ins Gefängnis oder müssen zm ihr Leben fürchten,wenn sie sich für solche eigentlich selbstverständlichen Dinge wie Menschenrechte oder Pressefreiheit einsetzen.
Ich sehe das als sehr hohe Werte,welche es sowohl bei uns wie überall zu erhalten und zu respektieren gilt.
Bei den zwei von mir oben genannten Beispielen Myanmar und Belarus setzen sich die Menschen großen Gefahren aus,um das verzweifelt durchzusetzen,was bei uns selbstverständlich ist.

@ 09:50_melancholeriker- Quelle vergessen

Ich habe vergessen die Quelle zu nennen, die ich zitiert habe.

Bzw. Der zweite Teil meines Kommentars wurde leider nicht veröffentlicht.

Es geht um die Einstein Foundation.

„Bundesforschungsministerin Anja Karliczek zeigte sich erfreut über den international hoch geachteten Forschungsgast: „Medizinische Forschungsergebnisse müssen qualitativ hochwertig, verlässlich und verwertbar sein, damit neue Therapien und Medikamente schneller den Patienten zugutekommen. Mit dem METRIC Berlin wird Professor John Ioannidis seine Initiative zur Qualitätssicherung in der medizinischen Forschung weiter vorantreiben. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag, um diesen Transfer zu verbessern. Ich freue mich, dass Professor John Ioannidis für das Berliner Institut für Gesundheitsforschung als Einstein Visiting Fellow gewonnen werden konnte.“

09:44 von draufguckerin

>>Herr Maas spricht von der Berichterstattung in totalitären Systemen, aber ich teile Ihre Meinung, dass auch bei uns, sogar bei den örMedien, die Berichterstattung zugunsten von Meinungsmache zurückgedrängt wird. Kommentare sind erwünscht, aber wenn ich mir so etwas ansehe wie den Kommentar der 20Uhr-Tagesschau am 13.4., dann stehen mir die Haare zu Berge - aus Angst um die Meinungsfreiheit der abhängig beschäftigten JournalistInnen.
<<

Auch ich teile weitestgehend Ihre Ansichten. Meine Hauptnachrichtenquelle beziehe ich weitestgehend aus anderen Medien, da mir hier die einseitige Berichterstattung zu sehr an Gewicht gewonnen hat. Meinungen, die hier geblockt werden, kommen wo anders durch. Parteien aller Colour werden wo anders kritisch betrachtet... all das ist hier sehr einseitig... und darum klicke ich mich immer seltener in die ÖR ein.
Allerding ist die Gewalt von Extremisten aus der rechten und linken Szene auf Polizisten und Journalisten nicht zu rechtfertigen...

9:12 BILD.DirEinDuHä...

"Er ist suuuuperunabhängig und verbreitet in seinem Block......"

Nun weil sie es erwähnen besagter Herr war als "Russland-Experte" ein gern gesehener Talkgast auch im ÖR und Gastbeitragschreiber in allen Medien bis in die Schweiz und Österreich solange er seinen giftigen Geifer und Lügen und Halbwahrheiten gegen Russland versprühte. Jetzt verspüht er seine "Weisheiten" im eigenen Land und siehe da, plötzlich ist er keine Demokrat und unabhängiger Experte mehr und als Talkgast und Beitragsschreiber out.

1. Kommentar - 2. Versuch

Wir haben in Deutschland sicherlich noch nicht das Niveau von China oder Nordkorea erreicht. Aber wir sind auch ganz sicher nicht auf dem Niveau der skandinavischen Länder.

Hier gibt es qua Gesetz keine Einschränkungen. Aber was die Medien berichten und vor allem wie, das empfinden offenbar viele als eine Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Und vor allem ist unser Problem hier, dass der überwiegende Teil der Journalisten ein Herz hat, das „links schlägt“..

Dies ist nicht erst bekannt, seit die NZZ vor über 2 Jahren so titelte.

Diese "Meinungshoheit" schränkt den Bereich des noch "Zulässigen" - aus Sicht von vielen - unzulässig weit ein. Deren Empfinden ist:

eine elitäre Minderheit versucht (erfolgreich) den öffentlichen Diskurs zu verschieben.

Es gibt im Focus einen guten Artikel von Jan Fleischhauer dazu:

„Im Baerbock-Bann: wie Elite-Journalisten die Grünen ins Kanzleramt zu schreiben versuchen."

09:04 von vriegel

<< Wer „umstritten“ ist, das ist immer eine Frage des Blickwinkels. <<

,.,.,

So gesprochen ist das natürlich richtig.

Nur:
Jetzt kommt es erst.
Der "Blick" und der "Winkel" müssen nun untersucht werden.

Unter WELCHEM Blickwinkel wird etwas behauptet, ist etwas umstritten.

Der Blickwinkel kann sein:
wo wird der Bürger belogen.
ODER: Wo werden die Lügen aufgedeckt.

Im Grunde bedeutet Ihre Aussage:
Es gibt keine Wahrheit. Lüge kann man als Lüge nicht entlarven.

Aber man KANN es.
Und dadurch bleibt eine Demokratie wehrhaft.
Indem Sie die Sprache vor Missbrauch schützen kann.

@von frosthorn

"Aussagen wie Journalisten selbst schuld oder verständlicher Frust hatte ich zwar befürchtet, aber in dieser Offenheit nicht erwartet"
Wer hat sich hier in dieser Weise denn geäußert?

09:44 von draufguckerin @ Kokolores2017

Herr Maas spricht von der Berichterstattung in totalitären Systemen, aber ich teile Ihre Meinung, dass auch bei uns, sogar bei den örMedien, die Berichterstattung zugunsten von Meinungsmache zurückgedrängt wird. Kommentare sind erwünscht, aber wenn ich mir so etwas ansehe wie den Kommentar der 20Uhr-Tagesschau am 13.4., dann stehen mir die Haare zu Berge - aus Angst um die Meinungsfreiheit der abhängig beschäftigten JournalistInnen.

Auf wessen Kommentar zu welchem Thema beziehen Sie sich?

Pressefreiheit?

Meiner Meinung nach existiert eine "Pressefreiheit" in unserem Land nur eingeschränkt. Eine Einschränkung deswegen weil meiner Meinung nach die öffentlich rechtlichen Medien nicht "frei", sondern rot/grün ausgerichtet, berichten und dann kann man nicht mehr von Pressefreiheit sprechen, sondern eher gezielter Manipulation. 82% der Volontäre der öffentlich Rechtlichen wählen an eigenen Angaben grün/rot und Vorsitzende des öffentlich rechtlichen Rundfunkbeirates ist eine gewisse Frau Malu Dreyer und die ist bekanntlich bei der SPD. Ich denke da darf man sich nicht wundern?

Meinungsfreiheit in Deutschland in weit größerer Gefahr?

von vriegel @
Dassehen Sie aber ganz falsch, Wenn menschen mit Ihrer persönlichen Meinung vollkommen daneben liegen und die Grenzen zwischen Satire und Beleidigungen nicht achten muss Ihnen klar gemacht werden das es "falsch" ist.

Hier gehts nicht um das ein wenig Presse sondern um Meinungsfreiheit für alle Bürger.

@09:26 von vriegel

>> Die AfD ist in großen Teilen demokratisch

Ähh, haben Sie gerade zugegeben, daß es undemokratische Teile in der AfD gibt? oO

09:49, frosthorn

>>dass dieser Bericht zur Pressefreiheit
in diesem Forum zur Medienschelte genutzt wird, das ist schon ein Hammer.<<

Was hatten Sie denn erwartet?

>> Die Aussagen wie "Journalisten selbst schuld" oder "verständlicher Frust" hatte ich zwar befürchtet, aber in dieser Offenheit nicht erwartet. <<

Ich schon. Auf die Freunde von Diktatur und Autokratie ist immer Verlass. Auch wenn sie es weit von sich weisen, wenn man sie so nennt.

Pressefreiheit

Die Pressefreiheit ist nicht antastbar. Um das zu unterstreichen wünsche ich mir, dass gerade unsere öffentlich – rechtliche freie Presse möglichst objektiv berichtet. Heute beispielsweise lese ich zu den Ausschreitungen in Berlin im Fett gedruckten ganz zu Beginn "Grünen-Chefin Baerbock hat…". Erst in der zweiten Hälfte des Artikels lese ich "Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Thorsten Frei (CDU) warnte…".
Hätte es dann im Beginn des Fett gedruckten nicht heißen müssen: 'Politiker verschiedene Fraktionen…'

um 08:52 von frosthorn

>>".. In üblicher rechter Manier werden hierzulande Journalisten und Kamerateams angepöbelt, beschimpft und bedroht..."<<

Mich wundert ehrlich gesagt das ein solcher Satz "In üblicher rechter Manier" hier so veröffentlicht wird, beinhaltet dieser doch eine üble Verleumdung und nichts anderes. Aber wenn gegen "Rechts" gehetzt wird ist offenbar jedes Mittel legitim. Dabei ist es doch erwiesen das Anpöbelungen gegen Journalisten etc. NICHT AUSSCHLISSLICH von rechts kommen.

09:26 von vriegel

>>ARD und ZDF gehören sicherlich auch dazu.
Allerdings gibt es mit ARTE, Phoenix und dem Deutschlandfunk noch ein gewisses Gegengewicht dazu...<<

Sie sind sicher mit der Struktur der öffentlich rechtlichen (ARD - ZDF) und deren Spartensendern vertraut?

@vriegel, 09:44

„Ich sehe die Meinungsfreiheit in Deutschland in weit größerer Gefahr, als die Pressefreiheit“

So ein Quatsch. Meinungs- und Pressefreiheit im Prinzip dasselbe - nämlich die Grundpfeiler der Demokratie. Und hierzulande können Sie jederzeit frei äußern, was immer Ihnen durch den Kopf geht. Auch wenn das, was Sie da äußern anderen nicht gefällt: Sie werden deshalb - zumindest solange Sie dabei niemanden ganz persönlich in seinen Rechten bzw. in seiner Menschenwürde angreifen - keinerlei Konsequenzen „staatlicherseits“ befürchten müssen. Leider ganz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern. Und dass sich dieser Missstand (ganz aktuell) in vielen Teilen der Welt zusehends immer weiter verschlimmert, sollte Ihnen bekannt sein.
Hier in Deutschland können Sie nur nicht erwarten, dass andere Ihre Sicht der Dinge teilen - und schon gar nicht, dass sie sich danach richten. Genau das scheint aber für viele, die ihre Freiheiten (und ihre Möglichkeiten) nicht zu schätzen wissen ein Problem zu sein.

@ 09:50_melancholeriker - tausend sinnlos Gestorbene??

" wie die absolute Wahrheit eineln verlesener tausend sinnlos Gestorbener (auch in Schweden z. B). Statistik ist neben seinen wichtigen Funktionen besonders hier in diesem Forum mitunter nur Ausrede für das Fehlen von Empathie."

Bitte unterstellen Sie mir nicht empathielos zu sein.

Geht es um die Gesamtbetrachtung, dann muss man aber gerade alles möglichst emotionslos sehen. Aus juristischer Sicht ist das sogar zwingen notwendig. Und aus staatsmännischer Sicht sollte es das auch sein. Sonst kann man nicht mehr klar und objektiv abwägen.

Und genau das ist hier passiert. Das objektive Abwägen über den richtigen Umgang mit der Pandemie ist vollkommen einseitig erfolgt, zu Gunsten der vermeitlich maximalen "Lebensrettung".

Die "Leiden der Anderen" werden weitgehend ignoriert. Wieso das falsch ist und auch - aus guten Gründen - dem Grundgesetz widerspricht, wurde hier schon hundertfach thematisiert.

um 09:03 von Adeo60

>>"... Gewalt gegen Pressevertreter ist völlig indiskutabel, auch verbale Verrohung, die sich in Wortschöpfungen wie "Lügenpresse" oder "Fake News" gebildet hat, bereitet letztlich den Boden für Gewaltpotential. In den USA haben die Medien entscheidend zur Sicherung des Rechtsstaates und der Demokratie beigetragen. So auch in D und Europa."<<

Ich sehe das ähnlich wie Sie. Fake-News gehen gar nicht und die müssen bekämpft werden. Der Begriff "Lügenpresse" ist denke ich falsch gewählt. Besser wäre man würde von "manipulierender Presse" sprechen was sicherlich berechtigt ist.

@Kock, 08:49 - Schutz der Medien

Der Staat hat den Medienkonzernen mitnichten auferlegt, "alles zu löschen, was irgendwie nicht richtig ausschaut". Wie kommen Sie denn auf eine solche Idee...? Aber selbstverständlich dürfen die Medien keine strafbewehrten Handlungen vornehmen. Volksverhetzung, Beleidigungen, Diffamierungen, Hass und Hetze, Gewaltandrohung etc. haben in den Medien nichts, aber auch gar nichts verloren. Schlimm genug, dass von extremistischen Kreisen immer wieder Begriffe wie "Lügenpresse" und "Fake-News" genutzt werden, um krude Verschwörungstheorien zu verbreiten. Die Folgen dieser Aktivitäten hat man in den USA hautnah erleben können, als Journalisten tätlich angegriffen und deren Ausrüstung beschädigt wurde. Derartige Szenen brauchen wir nicht.

08:52 von frosthorn

>>man muss nicht lange suchen
um festzustellen, dass auch bei uns die Pressefreiheit in Gefahr ist.
<<

Bis hierher stimme ich Ihnen zu.

>>In üblicher rechter Manier werden hierzulande Journalisten und Kamerateams angepöbelt, beschimpft und bedroht
<<

Und ab da wird es wieder sehr einseitig. Dass die Gewalt auf Journalisten und Polizisten ebenso aus der linken Szene kommt, sehen Sie nicht oder wollen Sie es nicht sehen? Beides ist nicht zu rechtfertigen. Auf einen drauf zu hauen, bei anderen wegzusehen ist ebenfalls ein Teil der Axt...

09:35, baumgart67

>> ich habe sehr oft den Eindruck, dass sich in der Berichterstattung oft Tatsachen mit der Meinung des Verfassers mischen.<<

Ja, was erwarten Sie denn? Journalisten sind Menschen und keine Maschinen. Die Meinungen und Einschätzungen der "Pressemacher" fließen schon bei der Auswahl der Nachrichten ein.

Ich möchte noch einmal Karl Valentin zitieren:

"Es ist doch immer wieder erstaunlich, daß jeden Tag auf der Welt genau so viel passiert, wie auf die Seiten einer Zeitung passt."

Ein umfassendes Bild dessen, was was passiert, entsteht nicht aus der Lektüre eines einzigen Mediums, sondern aus der ganzen Vielfalt, die ein Land, in dem es Pressefreiheit gibt, zu bieten hat.

>> Ich bin Deutscher und lebe seit über 15 Jahren in China <<

Dann sind Sie, was diese Vielfalt angeht, wohl ein wenig entwöhnt.

@baumgart67, 09:10 Uhr

Der Leser sollte die Berichterstattung in den Medien immer kritisch reflektieren und sich seine eigene Meinung bilden. Auch ich stehe z.B. der BILD-Zeitung sehr kritisch gegenüber. Gerade in der Corona-Krise waren die Artikel doch sehr populistisch bzw. reißerisch aufbereitet, entsprechend oberflächlich dann auch der Inhalt. Tatsächlich hätte ich mir - nicht nur in diesem Zusammenhang - etwas mehr Verantwortungsbewusstsein gewünscht. Aber den meisten Zeitungen geht es letztlich nur um die Auflage - und sie schreiben dann, was der Leser lesen möchte.

@harry_up, 09:22 Uhr

Volle Zustimmung!

10:08 von Quakbüdel Es gibt

10:08 von Quakbüdel

Es gibt für alles, was Sie hier nicht los werden können, einen Weg das zu veröffentlichen.
Notfalls müssen Sie eben ein wenig suchen.

Ich - für meinen Teil - verzichte aber nur zu gerne auf die komplett empathielosen, humanitätsfernen und " braun angehauchten Beiträge " mancher User hier.

@09:57_Leipzigerin59 -Teil 2 wurde nicht veröffentlicht

"Sie verkaufen uns eine Meldung der Charité aus 2019, als wäre sie top aktuell.
Dazu nicht einmal als Zitat gekennzeichnet.

Was ist daraus geworden?
Vermutlich nicht viel."

Leider wurde Teil 2 nicht veröffentlicht. Da steht der Rest dazu... Und nein, ich verkaufe hier nichts. Ich wollte damit nur aufzeigen, dass Ioannidis ein renommierter und weltbekannter Wissenschaftler ist.

Nun wendet er seine Arbeit an und das Ergebnis passt der deutschen Regierung nicht in ihr Konzept, also wird der Mann diskreditiert. Und ignoriert.

Dabei gibt es jede Menge deutscher Wissenschaftler wie bpsw Hendrik Streeck oder Schmidt-Chanasit, die auch öffentlich sich schon beschwert haben, dass man Ioannidis hier bewusst ignoriert und tot schweigt.

Und falls Sie Meyerowitz/Katz meinen.. die kritisiert er, die ihn auch. Aber beide sind deutlich näher zueinander (!) als zu den Ansichten, die man bei den "Beratern der Regierung" in Deutschland hat.

Ich habe vergessen die Quelle zu nennen, die ich zitiert habe.

Ich kann mich nicht erinnern, dass Sie hier jemals eine Quelle korrekt und eindeutig angegeben hätten. Wenn ich etwas zitiere, füge ich dazu den entsprechenden Link an. Das tun Sie leider nicht.

@gman, 09:50 Uhr

Ich bin nun wahrlich kein Fan von Herrn Mass. Als Justizminister hat er aber durchaus erfolgreich gegen Hass und Hetze angekämpft. Das Grundrecht der Meinungs- und Pressefreiheit findet dort sein Grenze, wo es dazu missbraucht wird, strafbewehrte Handlungen vorzunehmen, andere zu diffamieren, Hass und Hetze zu verbreiten. Herr Maaßen ist eine Person des öffentlichen Lebens. er hat durch verschiedene Äußerungen Zweifel daran aufkommen lassen, dass er die verfassungsmäßige Ordnung schützen kann und schützen will. Due Kritik an seiner Person ist durchaus nachvollziehbar.

@10:17_Sausevind - ich verbreite keine Unwahrheiten!

"Gerade Sie sind ein gutes Beispiel dafür, der Meinungsfreiheit unterwandert, indem er Verbreitung von Lügen als "Meinungsfreiheit" zu verkaufen sucht.

In unzähligen Beiträgen verbreiten Sie - und dürfen Sie hier verbreiten - Unwahrheiten, gefälschte Fakten etc.

Der Punkt ist nur, dass, soweit ich das erkennen kann, das hier jeder durchschaut."

Ich verbreite hier keine Unwahrheiten, schon gar nicht bewusst.

Möglicherweise unterliegen Sie und einige andere hier dem Phänomen; ..dass nicht sein kann was nicht sein darf..??

Oder unterliegen Sie dem Irrtum, dass es nur eine und zwar die "richtige" Meinung gibt..?

Ich zitiere hier oft Quellen, um aufzuzeigen, dass es auch eine andere Sicht der Dinge gibt. Es gibt noch viel mehr, auch aus dem Ausland. Objektivität ist der Schlüssel zur eigenen Meinung.

Ich interpretiere Ihre Aussage so, dass Sie versuche mich zu diskreditieren und in die rechte Ecke zu stellen. Oder wie soll ich das verstehen?!

um 10:20 von Walter2929

>>"Auch im Namen von Ungarn, Polen und Tschechien?"<<

Sollten wir da nicht auch vor unserer eigenen Tür kehren?

09:13, Vielfalt.

>>Vielfalt und Gleichberechtigung wichtiger
als Neutralität oder Ausgewogenheit.

Neutralität und Ausgewogenheit sind sehr subjektive Konzepte und lassen sich leicht von Machthabern aller Art umdeuten und verzerren, natürlich zugunsten der Mächtigen.

Deshalb setzen die etablierten freiheitlichen Demokratien, nebst selbstverständlicher Meinungsfreiheit, auf Vielfalt und Gleichberechtigung für die Medienlandschaft. Durch eine nicht-gewaltbasierte Medienlandschaft sichert man Pressefreiheit, Demokratie und den gesellschaftlichen Frieden am besten.<<

Ich glaube, das ist das erste Mal, daß ich Ihnen zustimme.

10:20 von Walter2929

>>"Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell erklärte im Namen aller 27 EU-Staaten, die Pressefreiheit sei ein Grundpfeiler demokratischer Gesellschaften, die nur gedeihen können, wenn Bürger Zugang zu verlässlichen Informationen haben und informierte Entscheidungen treffen könnten. In einer Zeit, in der unabhängige und freie Medienberichterstattung wichtiger denn je seien, sei die Pressefreiheit weiterhin bedroht."
Auch im Namen von Ungarn, Polen und Tschechien?
<<

Das weiß man wohl, aber man kommt nicht gegen an, leider. Und es wird immer schlimmer, fürchte ich.

@10:08 von Quakbüdel

"Rote Balken" und "Meinungskorridor" Danke Ihnen für den Beitrag. Sie sind nicht alleine.

Ich kann mich den Eindruck nicht erwehren, dass eben der "Meinungskorridor" der Medienlandschaft am Ende zu den Auswüchsen des "Querdenkens" führt. So verursacht man man Ende das, was man verhindern wollte.

09:15, DeRus

>>Pressefreiheit...
"Ihre Arbeit wird unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung eingeschränkt, Debatten werden unterbunden, Fehlinformationen verbreitet", erklärte Maas."
In Deutschland passiert doch gerade das gleiche ! Und unsere Regierung und hat noch die Frechheit andere zu belehren! Unglaublich!!!<<

Tut es das?

Bitte ein oder zwei Beispiele.

Sie sollten übrigens mal Ihre Taste mit dem Ausrufezeichen reparieren. Die hakt.

Grundkurs in Medienkompetenz

Ich finde es oft belustigend, wenn User, die nicht mal die elementarsten Dinge in Sachen Medienkompetenz beherrschen, Journalisten erklären wollen, wie sie ihre Arbeit zu machen haben. Deshalb mal hier ein kleiner Grundkurs in Sachen Medienkompetenz.

Niemand, kein Journalist - auch nicht die von den Ö-R-Medien ist verpflichtet, neutral zu berichten. Das wäre nämlich ein Verstoß gegen das im Grundgesetz verbriefte Recht auf Meinungsfreiheit. "Neutralität" der Medien ist ein genauso gern verbreitetes wie falsches Narrativ der Anhänger einer gewissen Partei.

Ausgewogenheit bedeutet nicht, nach 2 Berichten über Partei auch 2 Berichte über Partei B veröffentlichen zu müssen.

Das Gebot der Trennung von Meinung und Kommentar gilt nur für eine einzige journalistische Darstellungsform: Der Nachricht. Alle anderen Formen wie Bericht, Reportage, Interview, Kommentar, dürfen und sollen sogar Meinung enthalten. Denn das gehört zu den ureigensten Aufgaben der Journalisten: dem Einordnen.

Oh ja die Pressefreiheit ist

Oh ja die Pressefreiheit ist ein für unsere Demokratien fast heilig zu nennendes Gesetz! Nur schlimm ist nur, das diese Pressefreiheit immer mehr zur aufrechterhaltung eigener Absprachen und Meinungen zu deren Zielführung von vielen verantwortungslosen Journalisten mißbraucht wird. Schlimme Folge, das Vertrauen in die Medien schwindet und viel versuchen nun selber Informationen abzusetzen, wobei so ein leichtes Spiel für bestimmte “Influencer“ entsteht, um entsprechende Desinformation in Umlauf zu bringen, was wiederum letztlich die stark macht die uns zu Staatsformen verschleppen wollen, in denen Pressefreiheit nur noch zu einer Erinnerung werden wird. Darum bedenkt, was ihr tut und was ihr verderbt wenn ihr dieser Verantwortung der Pressefreiheit nicht gerecht werdet und respice finum!

09:33, vriegel

>>Sie kritisieren einen akkreditierten Journalisten, weil er sich - um ein Gegengewicht zur Berichterstattung in den ÖR-Medien zu schaffen - auf einzelne Themen konzentriert..?! Das zeigt ihren wahren Geist...<<

Wo ist Boris Reitschuster denn akkreditiert? Und selbst wenn er es wäre, darf man ihn dann nicht kritisieren, ohne das, was Sie als wahren Geist bezeichnen, zu offenbaren?

>>Und zu Markus Lanz:

Der kennt die „Regeln und Rituale“ der deutschen Medien. Man muss erst mal relativieren und dem „Mainstream huldigen“, bevor man die eigentliche Message rüber bringen darf und kann.<<

Ach, so funktioniert das? Na ja, Sie setzen den größten Blödsinn ja in Anführungszeichen...

>>Man hat ja am #allesdichtmachen gesehen was passiert, wenn man das nicht macht...<<

Es gibt eine intensive Diskussion in wohl sämtlichen Presseorganen dieser Republik. Was Ihnen offensichtlich nicht gefällt. Es wird wohl zu wenig gegen den Mainstream gehuldigt...

@Bender Rodriguez um 10:20

>Wenn man Pressefreiheit will, darf man missliebige Meinungen nicht "moderieren" .
Man darf auch nicht parteiisch sein.<

Nein muss man nicht und doch darf man.

Sie zum Beispiel müssen nicht meine Meinung vertreten sondern dürfen ganz Parteiisch bei ihrer eigenen bleiben.

Wenn ein anderes Medium diese allerdings nicht veröffentlichen will muss es das auch nicht, sowenig wie sie meine Meinung adaptieren müssen.
Sie dürfen allerdings, das ist der Inhalt der Pressefreiheit, selber ein Medium initiieren um ihre Meinung zu veröffentlichen.
Ob das dann Leser findet ist diesen überlassen; aber ein Recht auf die Leser anderer Medien haben sie nicht.

Wenn bei solchen Meldungen...

.... der Name Julian Assange nicht erwähnt wird, dann fragt man sich ernsthaft, was mit unserer Wertegemeinschaft los ist.

Was unsere Bundesregierung zu diesem Journalisten zu sagen hat, kann man schön in der Bundespressekonferenz sehen. Einfach mal auf Youtube nach "Bundespressekonferenz Assange" suchen.

Es ist zum schämen.

10:20 von Bender Rodriguez

"Wenn man Pressefreiheit will, darf man missliebige Meinungen nicht "moderieren" .
Man darf auch nicht parteiisch sein.
Das bitte immer im Hinterkopf behalten.
Da haben viele, die such Presse nennen, schon ein Defizit."

,.,.,

Diese "Regel", die Sie da aufstellen, soll - wie es für mich aussieht - Falschmeldungen durchgehen lassen.

Das ist der Traum derer, die eine Demokratie aushöhlen wollen.

Ganz im Gegenteil hat die Presse - u.a. - den Auftrag, die Bürger gegen Unterwanderung mittels Unwahrheiten zu schützen.

Sie muss die Unwahrheiten aufdecken.

@10:1_jochjoch60 - nicht genug? Oder das Falsche?!

"..macht unsere Regierung in der Bekämpfung der Pandemie eine schwache Figur. Flickenteppiche, unsägliche PMK's, "Lockdown light" oder andere unsinnige Entscheidungen. ..den Eindruck gewonnen, dass die Presse, aber auch Tagesschau sich an der Seite der Regierenden schlägt, .. Wäre es nicht die Aufgabe der Journalismus den Finger in die Wunde zu legen. Wie kann es sein, dass wir nach über einem Jahr, weder fundierte Daten noch deren Auswertung haben?...Und, wenn die Damen und Herren heute sagen "wir haben es gemacht", dann sage ich: NICHT GENUG!"

Es ist ganz offensichtlich, dass die Regierung Merkel schon seit dem 1. Lockdown in einer Sackgasse steckt. In der 2. Welle hatte Merkel dann erneut aufs falsche Pferd "No Covid" gesetzt. Das ging mit Ansage schief und hatte zehntausende Menschen in den Heimen das Leben gekostet. Direkter Schutz? fehlte..

Die Bundesnotbremse war der untaugliche Versuch das nachträglich zu "legitimieren". "Leider" endete die 3 Welle zu früh und von selbst...

09:34, Glasbürger

>>Paul Sethe wusste schon 1965:
„Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“
Und das als "Gründungsherausgeber" der FAZ.
Seither hat sich nichts geändert.<<

Und wie ist das mit den öffentlich-rechtlichen? Welche reichen Leute stecken da hinter?

Oder der TAZ?

Dem Freitag?

Natürlich ist es ein dem Kapitalismus immanentes Problem, daß sich auch die Presse in Konzernen organisiert. Das gilt es immer wieder zu diskutieren.

10:35, eine_anmerkung.

>>um 08:52 von frosthorn
>>".. In üblicher rechter Manier werden hierzulande Journalisten und Kamerateams angepöbelt, beschimpft und bedroht..."<<

Mich wundert ehrlich gesagt das ein solcher Satz "In üblicher rechter Manier" hier so veröffentlicht wird, beinhaltet dieser doch eine üble Verleumdung und nichts anderes. Aber wenn gegen "Rechts" gehetzt wird ist offenbar jedes Mittel legitim. Dabei ist es doch erwiesen das Anpöbelungen gegen Journalisten etc. NICHT AUSSCHLISSLICH von rechts kommen.<<

Nicht ausschließlich, aber ganz überwiegend. Das ist eine nicht abzustreitende Tatsache, auch wenn Sie es natürlich tun werden.

@Am 03. Mai 2021 um 09:39 von morgentau19

Der Rundfunkrat setzt sich aus Mitgliedern verschiedener Vereinigungen zusammen. Dies sind z. B. Gewerkschaften, Frauenverbände, Kirchen und Fraktionen. Diese entsenden eigenständig ihre Vertreter. Der Rundfunkrat soll einen Querschnitt der Bevölkerung abbilden. Die Mitglieder der Rundfunkräte werden je nach Sender für vier (z. B. ZDF), fünf (SWR) oder sechs (MDR) Jahre von den im RStV genannten Vereinigungen entsendet. Dabei bleibt es den jeweiligen Vereinigungen intern überlassen, ihre Vertreter durch Wahl oder Ernennung zu bestimmen.

Das Bundesverfassungsgericht hat 2014 ein Urteil zur Staatsferne des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks gesprochen. Das Gericht erließ dabei ein „Gebot der Vielfaltsicherung“ bei der Besetzung der Rundfunkräte. Der „Anteil der staatlichen und staatsnahen Mitglieder“ wurde
"ausdrücklich auf höchstens ein Drittel der gesetzlichen Mitglieder des jeweiligen Gremiums begrenzt, um die Staatsferne sicherzustellen".

Quelle Wiki

09:43 von JanRos

>>Künstler verfassen satirische, kritische Videos.
Leitende Medienschaffende verlangen die nicht
mehr Beschäftigung, also quasi Berufssperre für diese
Personen im öffentlich-rechtlichen TV.
Konsequenzen für solch eine Forderung die an die
dunkelsten Zeiten erinnert?
<<

Ich habe diese Videos (#allesdichtmachen) unter "freier Satire" abgehakt und für gut befunden. Sogar ein bisschen Bewunderung den Darstellern gegenüber, so etwas ins Netz zu stellen. Grade jene, die solche Äußerungen wieder missverstehen und falsch interpretieren, sind Verfechter eines einheitlichen Systems. Ich bewundere nach wie vor Herr Liefers, wie tapfer er sich bereits dazu in zwei (mir bekannten) Talk-Shows rechtfertigte. Auch wenn gewisse Aufmachungen auch mir etwas zu "grobschlächtig" erschienen... es ist deren Meinung, die ich respektiere. Auch wenn ich sie nicht unbedingt teile.

@ Am 03. Mai 2021 um 10:26 von vriegel

Sehr schön zusammengefasst! Ich möchte vielleicht noch ergänzen, dass man in den meisten deutschen Medien inzwischen einen deutlichen Unterschied zwischen grundsätzlich wohwollender und grundsätzlich kritischer Berichterstattung erkennt, je nachdem um welche Politikrichtung es sich handelt.

> eine elitäre Minderheit versucht (erfolgreich) den öffentlichen Diskurs zu verschieben.

Und wird von der Presse, welche natürlich auf Suche nach Quote ist, nach Kräften dabei unterstützt.

Zu 10:33 von fathaland slim >Kritik ist keine Schelte<

09:49, frosthorn
>>dass dieser Bericht zur Pressefreiheit
in diesem Forum zur Medienschelte genutzt wird, das ist schon ein Hammer.<<
Was hatten Sie denn erwartet?
>> Die Aussagen wie "Journalisten selbst schuld" oder "verständlicher Frust" hatte ich zwar befürchtet, aber in dieser Offenheit nicht erwartet. <<
Ich schon. Auf die Freunde von Diktatur und Autokratie ist immer Verlass. Auch wenn sie es weit von sich weisen, wenn man sie so nennt.

Aber auch überhaupt nichts verstanden! Was einem nicht passt ist Kritik, was anderen nicht passt ist Schelte?!
Selbst "die Freunde" haben das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und selbstverständlich gehört Kritik dazu.

Lange her und leider wohl vergessen.
Journalist und Tagesthemenmoderator Hanns Joachim „Hajo“ Friedrichs:

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“

10:34 von Ritchi

"Die Pressefreiheit ist nicht antastbar. Um das zu unterstreichen wünsche ich mir, dass gerade unsere öffentlich – rechtliche freie Presse möglichst objektiv berichtet."

,.,.,

Berichte müssen - soweit menschenmöglich - objektiv sein.

Beurteilung der Fakten - ebenfalls Aufgabe der Presse - drücken eine Meinung aus.

Ich lese hier oft, dass manche User der Presse letzteres nicht zugestehen wollen.
Dabei ist genau das äußerst wichtig.

Ich selber habe bei der Tagesschau noch nie einen Artikel gelesen - und ich lese sie täglich -, wo nicht klar erkennbar ist, wann die Meinung oder die Beurteilung von Fakten beginnt.

Wenn User das nicht unterscheiden können, dann muss ich den Schulunterricht vielleicht tadeln, der das nicht gelehrt hat.

Man kann es sich aber auch selber beibringen.

Meistens aber tadeln die User hier die Öffentlich-Rechten nur darum, weil letztere die Lügen nicht ungerügt lassen.

Sie wollen freie Bahn haben für die Unterwanderung der Demokratie.

@eine_anmerkung, 10:39

"Der Begriff "Lügenpresse" ist denke ich falsch gewählt. Besser wäre man würde von "manipulierender Presse" sprechen was sicherlich berechtigt ist." -

Ist es das? Wer (oder was) manipuliert 'die Presse' denn (und welche)? Inwiefern wird die Presse dann manipuliert? Und haben sie für diese Manipulationen auch ein paar Belege, um das für mich greifbar zu machen?

Wir alle sind gefordert

Die Presse- und Meinungsfreiheit ist ein sehr hohes Gut und vielen von uns ist dies als Normalität ins Tagesgeschäft abgeglitten. Dabei gibt es leider viele Länder wo dies nicht der Fall ist und wir können uns glücklich schätzen unsere Zustände zu haben. Aber diese Presse- und Meinungsfreiheit gilt es auch zu verteidigen und da sind wir alle gefordert. Angriffe etc. auf Journalisten gehen gar nicht und müssen bekämpft und geächtet werden und dies gilt ungeachtet einer politischen Verortung. Die Journalisten sind jedoch auch gefordert indem diese nicht tendenziös oder gar manipulierend, sondern korrekt und richtig berichten.

10:35 von eine_anmerkung.

"Mich wundert ehrlich gesagt das ein solcher Satz "In üblicher rechter Manier" hier so veröffentlicht wird [...] Dabei ist es doch erwiesen das Anpöbelungen gegen Journalisten etc. NICHT AUSSCHLISSLICH von rechts kommen."

Wenn ich "frosthorn" recht verstanden habe, weist er in seinem Post darauf hin, dass bei Gelegenheiten, bei denen Rechte im Spiel sind, auch mit Pöbeleien gegen die Presse zu rechnen ist. Die Frage, ob nur Rechte pöbeln, steht auf einem anderen Blatt und war nicht sein Gegenstand.

So lange es Ihnen nicht gelingt, Ihre Leser davon zu überzeugen, dass auf rechten Demos etc. so gut wie regelmäßig Pressevertreter angegriffen werden, geht Ihr Einwand ins Leere.

09:44, vriegel

>>Meine Frau stammt aus der UDSSR
Hat also erlebt was Unfreiheit bedeutet und Pressezensur, Unterdrückung der Meinungsfreiheit usw.

Nicht erst als sie die Reaktionen hier auf #allesdichtmachen durch die Medien gesehen hatte, aber da auch, sagte sie zu mir, es ist für sie unglaublich. Sie hätte nie gedacht dass in Deutschland, der vermuteten Vorbilddemokratie, so ein angehen gegen diese Schauspieler möglich wäre.

Die Reaktion der Medien erinnerte sie an Methoden, die sie aus der UDSSR kennt.

Zugegeben: dort hätte der Staat die Schauspieler zusätzlich noch alle eingesperrt. Wir sind also schon noch etwas freier.<<

Gab es denn überhaupt irgendwelche staatlich-hoheitlichen Reaktionen auf diese Aktion? Ich kann mich an keine erinnern und wüsste auch keine gesetzliche Grundlage dafür.

>>Sie wunderte sich schon 2015 wegen der Flüchtlingskrise, was hier in Deutschland abgeht.<<

Alles klar. Das hilft bei der Einordnung dessen, was Sie schreiben.

Ich weis nicht ob es Ihnen selber auffällt -

Aber ich habe noch keinen konstruktiven Beitrag von Ihnen gelesen.

Im Wesentlichen versuchen Sie andere Meinungen zu diskreditieren. Sogar wenn es ganz offensichtlich aussichtslos ist.

Unabhängige Journalisten leben davon, dass sie „Spenden“ bekommen.

Ich finde das auch gut und richtig das zu unterstützen.

Was bitte soll daran falsch sein Geld anzunehmen..?! Ich hab Reitschusters Arbeit auch schon unterstützt und ich wähle nicht die AfD.

Ich habe auch bislang in keinem seiner Berichte „Wahlwerbung“ für die AfD gesehen:

"Unterstützung

Nur dank Ihrer Hilfe ist diese Seite zu einem echten Medium geworden: Allein im Januar kamen 3,1 Millionen Besucher, die Zahl der Klicks lag bei fast 10 Millionen . Damit hat meine Seite ein großes Medium wie den Cicero mit einer großen Redaktion und einem Vielfachen an Artikeln überholt"

"Mit jedem Euro helfen Sie, Journalismus ohne Belehrung und ohne Ideologie hunderttausendfach zu verbreiten."

@10:34_Ritchi- bekanntes "Phänomen"

"Heute beispielsweise lese ich zu den Ausschreitungen in Berlin im Fett gedruckten ganz zu Beginn "Grünen-Chefin Baerbock hat…". Erst in der zweiten Hälfte des Artikels lese ich "Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Thorsten Frei (CDU) warnte…".
Hätte es dann im Beginn des Fett gedruckten nicht heißen müssen: 'Politiker verschiedene Fraktionen…'"

Thorsten Frei ist ein großes Talent und er hat das Zeug ganz nach oben zu kommen in der CDU. Vergleichbare Talente wie ihn hatte Merkel während ihrer Amtszeiten leider alle "abgesägt", so dass aktuell nur die ihr "Genehmen" noch was zu sagen hatten.

Gut, dass sich das nun bald ändern wird.

Und ja. Dass viele Journalisten gerne Baerbock als nächste Kanzlerin hätten, das ist ja kein Geheimnis.

09:44 von vriegel

«Ich sehe die Meinungsfreiheit in Deutschland in weit größerer Gefahr, als die Pressefreiheit.»

Schreibt ausgerechnet der, der meinungsfrei bis zu frei Erfundenes öffentlich meinen darf. Sie dürfen hier bis zu 100x pro Tag den Elch names Ioannidis im Feld sich aufführen lassen. Kaum wer schreibt mehr zu Corona faktenfrei als Sie, und darf es dennoch meinen, bis der Arzt zu den Lesern kommen muss.

«Nicht erst als sie [Ihre Frau] die Reaktionen hier auf #allesdichtmachen durch die Medien gesehen hatte …»

Es ist neu für Sie, die Erkenntnis:

Meinungsfreiheit ist nicht gleich Kritikfreiheit. Frei von Kritik habe das Sinnlos zu sein, und niemand widerspreche. Meinungsfreiheit war auch die Reaktion von "Doc Caro" auf den gleichen Kanälen wie die Wortkünstler Schauspieler. Eine Intensivmedizinerin, die mit "den Medien" gar nichts zu schaffen hat.

Es wird sich nie bis zu den Phrasen-Medienscheltern wie Ihnen herumsprechen, dass schwarz immer Abwesenheit von Licht und Sicht ist.

@10:33_saschamaus75-AfD teilweise undemokratisch?

"@09:26 von vriegel

>> Die AfD ist in großen Teilen demokratisch

Ähh, haben Sie gerade zugegeben, daß es undemokratische Teile in der AfD gibt? oO"

Ich denke das ist unstrittig, dass es in der AfD auch anti-demokratische Kräfte gibt. Die gab es bei den Grünen auch viele Jahre lange. Und die gibt es bei der Linken auch heute noch.

Aber vielleicht lesen Sie meinen Kommentar nochmals ganz durch..?

@ 11:03 von Anderes1961 | Medienkompetenz

Ich finde es oft belustigend, wenn User, die nicht mal die elementarsten Dinge in Sachen Medienkompetenz beherrschen

Oft der Fall in nicht-freiheitlichen Staaten. Viele sind auch nicht fähig zwischen Freiheit und Zwang zu unterscheiden. Medial sowie anderweitig. Zum Beispiel: viele glauben die Kosten für Fernsehwerbung seien eine "Zwangsabgabe" an der Supermarktkasse (als ob Menschen gezwungen wären so beworbene Produkte zu kaufen). Und echten Zwang in der Medienlandschaft verstehen sie dann als "Freiheit".

"Neutralität" der Medien ist ein genauso gern verbreitetes wie falsches Narrativ der Anhänger einer gewissen Partei.

Mancher Anhänger. Die meisten wissen jedoch, dass Neutralität bei Journalisten nicht möglich ist und fordern deshalb mediale Gleichberechtigung. Also ein mit seiner Gesetzgebung gegenüber der Medienlandschaft neutraler Staat. Dass diese Form der Neutralität sehr wohl möglich ist, belegen die freiheitlichen Demokratien.

@Sausevind

"[...] Meistens aber tadeln die User hier die Öffentlich-Rechten nur darum, weil letztere die Lügen nicht ungerügt lassen.

Sie wollen freie Bahn haben für die Unterwanderung der Demokratie."

Vor allem erschreckt mich immer wieder, daß genau diese User Journalisten des Ö-R nicht zugestehen wollen, was sie für sich selbst in Anspruch nehmen - nämlich Meinungsfreiheit - und immer wieder aufs Neue vom "neutralen" Journalismus schwadronieren.

10:56 von vriegel

"I@10:17_Sausevind - ich verbreite keine Unwahrheiten

Ich interpretiere Ihre Aussage so, dass Sie versuche mich zu diskreditieren und in die rechte Ecke zu stellen. Oder wie soll ich das verstehen?!"

,.,.,

Egal, wie Sie es verstehen:

meinen Job sehe ich u.a. darin, Begriffsverfälschungen und Wahrheitsverdrehungen - und das in quantitativ überdurchschnittlichem Maß - als solche zu kennzeichnen.

Das Gleiche versuchen hier auch ziemlich viele andere User.

@Pressefreiheit 11:15 von fathaland slim

"ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“
zu @@9:34 Glasbürger

Aber Sie wollen wohl doch nicht dass TAZ-Kollektiv
oder den Freitag Herausgeber zu den 200 zählen?

Das ist doch das Hauptproblem des monopolistischen Kapitalismus:
er schafft sich selbst ab.

Oder wie Charly M sagen würde:
Es trifft sie am Ende selbst.

'Die Zentralisation der Produktionsmittel und
die Vergessellschaftung der Arbeit erreichen einen Punkt,
wo sie unerträglich werden mit der kapitalistischen Hülle.'

@eine_anmerkung, 10:39 Uhr

Mit Verlaub: Sie schreiben allen Ernstes von einer "manipulierenden Presse"...! Das ist ganz schön harter Tobak, finden Sie nicht? Von wem und zu wessen Gunsten soll denn die Presse manipuliert sein? Wenn ich mir die BILD-Zeitung der letzten Wochen so betrachte (ich lese dieses Blatt nicht, sondern sehe nur deren reißerische Schlagzeilen), dann ist dies sicherlich keine Regierungsfreundliche Postille. Die Presse berichtet grds. ausgewogen und kompetent.

@ 11:15 von fathaland slim

A) stammt das Zitat aus dem Jahre 1965 mit anderen Gegebenheiten, so daß man es wohl an die heutige Zeit "anpassen" muß und b) um dies zu tun, ergänzen Sie "reiche Leute" um "reiche, in einflußreichen Vereinigungen und Parteien vernetzte und politisch, wie gesellschaftlich "mächtige" Leute".
Das dürfte das Heute wohl ziemlich genau treffen.

@10:56 von vriegel - keine Unwahrheiten ?

Zitat: „Und nein, ich verkaufe hier nichts. Ich wollte damit nur aufzeigen, dass Ioannidis ein renommierter und weltbekannter Wissenschaftler ist.“

Sie verbreiten hier immer wieder eine ‚wissenschaftlich bewiesene‘ Infektionssterblichkeit IFR von 0,15% gemäß einer Studie von Ioannidis. Dieser Wert ist erwiesenermaßen falsch.

- Er stammt aus einer Studie 2/2020 – 4/2020, vor allen Mutationen
- Die Datengrundlage und Methodik dieser Studie ist international übereinstimmend als unseriös kritisiert worden.
- Der Wert kann nicht stimmen, weil viele Länder bereits eine höhere Gesamtsterblichkeit an Corona haben. Wurde hier bereits mehrfach dargelegt.
- Seine Studie zu Maßnahmen beweise angeblich, dass Schweden mit D vergleichbar sei. Das ist auch falsch. Die Studie nimmt diese Vergleichbarkeit einfach an, ohne kritische Bewertung.

Trotzdem posten Sie diesen Blödsinn hier ohne Unterlass und präsentieren sich als ‚kompetent‘. Sind das bewusste Lügen oder glauben Sie das alles selbst?

11:22 , gman, zu Hanns Joachim Firedrichs

Aus Wikipedia:

"„Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören.“

– Hanns Joachim Friedrichs: Interview mit dem Spiegel[2]
Tatsächlich findet sich das Zitat schon als Klappentext auf der Rückseite der Friedrichs-Biographie „Journalistenleben“ von 1994. Aus dem Buch geht jedoch hervor, dass das Zitat im Wesentlichen auf Charles Wheeler, einen Mentor Friedrichs bei der britischen BBC, zurückgeht."

Herr Friedrichs würde sich sehr dagegen verwahren, als Kronzeuge für Positionen rechts der Mitte, um es höflich auszudrücken, vereinnahmt zu werden. Er kann sich aber nicht mehr wehren, deswegen macht man mit ihm, was man will.

um 10.30 Uhr von Kaneel, bitte selbst anschauen

Um das zu konkretisieren habe ich Sendedatum und -zeit genannt, mehr geht nicht, sonst bekomme ich rot.

Was mich immer wieder wundert

Wenn ich auf eine Demo gehe, dann tue ich das, um meine Meinung einer breiten Öffentlichkeit kundzutun.

Jeder Pressevertreter, der über diese Demo berichtet, müsste begeistert begrüßt werden, sorgt er doch dafür, dass meine Meinung einer größeren Menge bekannt gemacht wird.

Was tun aber die Querdenker? Sie pöbeln die Pressevertreter an, werden handgreiflich und verprügeln Journalisten.

Das ist meiner Meinung nach doch eher kontraproduktiv, aber ich bin ja kein Querdenker und denke daher vermutlich zu gradlinig, um den tieferen Sinn dahinter zu verstehen, sich die Presse zum Feind zu machen.

@eine_anmerkung, 11:23 Uhr

"Die Journalisten sind jedoch auch gefordert indem diese nicht tendenziös oder gar manipulierend, sondern korrekt und richtig berichten".

Aber genau nach dieser Direktive verfahren die Journalisten doch - sie berichten kompetent und korrekt.

11:12, vriegel

>>Es ist ganz offensichtlich, dass die Regierung Merkel schon seit dem 1. Lockdown in einer Sackgasse steckt. In der 2. Welle hatte Merkel dann erneut aufs falsche Pferd "No Covid" gesetzt. Das ging mit Ansage schief und hatte zehntausende Menschen in den Heimen das Leben gekostet. Direkter Schutz? fehlte..<<

Meine Güte, Ihr Karussell der Falschbehauptungen dreht sich immer rasender.

Machen Sie sich doch mal kundig, was man unter No Covid versteht.

@Jack08

"
Am 03. Mai 2021 um 11:20 von Jacko08
09:43 von JanRos

>>Künstler verfassen satirische, kritische Videos.
Leitende Medienschaffende verlangen die nicht
mehr Beschäftigung, also quasi Berufssperre für diese
Personen im öffentlich-rechtlichen TV.
Konsequenzen für solch eine Forderung die an die
dunkelsten Zeiten erinnert?
<<

Ich habe diese Videos (#allesdichtmachen) unter "freier Satire" abgehakt und für gut befunden. Sogar ein bisschen Bewunderung den Darstellern gegenüber, so etwas ins Netz zu stellen. Grade jene, die solche Äußerungen wieder missverstehen und falsch interpretieren, sind Verfechter eines einheitlichen Systems. "

Bevor Sie vor Bewunderung in Ehrfurcht erstarren, empfehle ich Ihnen, zwei sehr empfehlenswerte Berichte über die Aktion zu lesen. Das "Mißverstehen" war gewollter Teil der Aktion. Tagesspiegel und Volksverpetzer haben die Hintergründe recherchiert:

"tinyurl.com/n2j35npx"
"tinyurl.com/yyzsm3j6"

10:49 @ vriegel @09:57_Leipzigerin59

"Leider wurde Teil 2 nicht veröffentlicht. ... "
Ohne Quelle und Zeitangabe, eben aus Charite (bzw. Einstein BIH) März 2019.

"...Meyerowitz/Katz meinen.. die kritisiert er, die ihn auch. Aber beide sind deutlich näher zueinander (!)..."

Meyerowitz-Katz meine ich, habe viele Tweets von ihm gelesen, da ist nix mit deutlich näher. Er verwies außerdem auf die neue Seroprävalenz-Studie von Drosten et.al., die auf gravierende Fehler der von Ioannidis bevorzugten Studie hinweist.
"https://www.nature.com/articles/s41467-021-22351-5"

Sie werden nicht bestreiten können, dass Hr. Streeck meist sehr falsch gelegen und Hr. Stöhr Fakten ausgeblendet hat. Außerdem beruft sich die Covid-Strategie-de merkwürdigerweise auf Empfehlungen des RKI.

Es ist auch nicht Fr. Merkels NoCovid-Strategie gescheitert, sondern dass die MPK, KMK und andere Politiker*innen nicht mitgezogen haben. Niedrige Inzidenzen hätten viele Tote, schwere Erkrankungen und LongCovid verhindern können.

@11:24 von Poliós: auf rechten Demos

"So lange es Ihnen nicht gelingt, Ihre Leser davon zu überzeugen, dass auf rechten Demos etc. so gut wie regelmäßig Pressevertreter angegriffen werden, geht Ihr Einwand ins Leere."

Nehmen Sie z.B. die PEGIDA Demos. Dort wurden Journalisten so oft angepöbelt und auch angegriffen, dass sich irgendwann niemand mehr dort hingetraut hat.

Inzwischen berichtet nur noch PI-News regelmäßig von über PEGIDA. Auf deren Webseite passen die Berichte aber auch am Besten.

Pressefreiheit ist unverzichtbar

Ein Grundrecht für jede Gesellschaft, das man nicht hoch genug bewerten kann. Auch wenn wir uns von der tollen Vorstellung verabschieden müssen, weltweite Pressefreiheit garantieren zu können. Es braucht Leute, die stets darauf hinweisen, wo Presse und Journalisten beschränkt oder bedroht werden. Es darf aber auch nicht verschwiegen werden, dass manche Staatsapparate und Machthaber Presse missbrauchen und keine kritischen Stimmen zulassen. Und dass sich etliche Journalisten für solchen Staatsmissbrauch instrumentalisieren lassen und damit Pressefreiheit im Verständnis der freien Welt selbst aushebeln und abschaffen. Journalisten, Politiker wie andere kritische Stimmen aber werden auf allen Etagen in unseren Gesellschaft derzeit angeprangert, angegriffen oder bedroht. Das haben wir alle in der Hand, dagegen vorzugehen und nicht zu tolerieren, wenn Freiheit nur dem gewährt werden soll, der einem nach dem Munde redet.

10:42 von Adeo60

Der Staat hat den Medienkonzernen mitnichten auferlegt, "alles zu löschen, was irgendwie nicht richtig ausschaut"

Doch, hat er. Kann ich mit zig Beispielen beweien. Nein, Meinungsfreiheit gibt es hier nicht.

11:03 von Anderes1961

>>Grundkurs in Medienkompetenz <<

Danke für Ihren Grundkurs, Herr Oberlehrer! Das kein Journalist verpflichtet ist, neutral zu berichten, ist mir persönlich bekannt. Aber das ich verpflichtet bin, für eine Berichterstattung, die m.E. immer offensichtlicher Wahlkampagne betreibt, Gebühren zu zahlen, das grenzt gewaltig an meinen Sinn für Medienkompetenz. Mir z.B. ist auch herzlich egal, was eine "taz" berichtet, da ich mein Leben keinen Ct. dafür ausgeben werde... Von gebührenpflichtigen Medien erwarte ich eine halbwegs ausgewogene Berichterstattung, die früher einmal durchaus hier zu finden war...
Das, was ich immer noch sehr von den ÖR zu wertschätzen weiß sind die vielen Dokumentationen über Tiere sowie Landschaft und Leben anderer Kulturen... und die Polit-Talkshows, selbstverständlich.

12:31, vriegel

>>Thorsten Frei ist ein großes Talent und er hat das Zeug ganz nach oben zu kommen in der CDU. Vergleichbare Talente wie ihn hatte Merkel während ihrer Amtszeiten leider alle "abgesägt", so dass aktuell nur die ihr "Genehmen" noch was zu sagen hatten.

Gut, dass sich das nun bald ändern wird.<<

Wenn Sie Ihre eigene Meinung lesen möchten, dann sollten Sie vielleicht die Welt, die FAZ oder die NZZ lesen. Aber nicht den ÖR vorwerfen, daß ihnen die stramm konservative Ausrichtung fehle.

>>Und ja. Dass viele Journalisten gerne Baerbock als nächste Kanzlerin hätten, das ist ja kein Geheimnis.<<

Na und?

Das unterscheidet Journalisten nicht vom Rest der Bevölkerung.

Es gibt aber auch Journalisten, die das nicht gern hätten.

Also alles im grünen Bereich:=)

11:22 von gman

«Lange her und leider wohl vergessen.
Journalist und Tagesthemenmoderator Hanns Joachim „Hajo“ Friedrichs:

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“»

Vergessen ist das nicht, und halbgar war diese Aussage schon immer.

Eine völlig unsinnige Forderung an Journalisten, sie dürften nirgendwo dazu gehören. Sie sind keine Aliens, die nach der Arbeit nachhause fahren, um auf einem anderen Planeten zu wohnen. Auch ein Journalist, der offen erkennbar unter einer bestimmten Sichtweise unter Berücksichtigung von Tatsachen berichtet, kann ein guter Journalist sein.

Fotografen können auch Journalisten mit Bildern sein. Der beste lebende Photograph … der Brasilianer Sebastião Salgado … war immer gemein mit den Miserabelsten auf dieser Erde. Seine Photos sind augenbetörender Schmerz von Leid mit ganz eindeutiger Parteinahme zugunsten der Elendigen.

@11:12 von vriegel - Unwahrheiten (2)

Hier mal kurz der aktuelle Stand zum 'Versagen' unserer Regierung im Vergleich einiger ausgewählter Länder:

An Corona verstorbene / 100.000 Einwohner
Tsch 273,5
B 210,7
UK 190,3
Bra 183,8
USA 174,6
Fr 156,0
S 133,8
D 100,1
Fn 16,6
N 13,7

WER lügt hier? WER postet hier Fake ??
Unwahrheit unterliegt in Grenzen der Meinungsfreiheit, sie bleibt jedoch unwahr.

Dazu die Quelle: Johns Hopkins Stand 1.5.2021

@Vielfalt

"[...] Mancher Anhänger. Die meisten wissen jedoch, dass Neutralität bei Journalisten nicht möglich ist und fordern deshalb mediale Gleichberechtigung."

Die meisten mögen es wissen. Sie fordern und schwadronieren dennoch unablässig, daß der Ö-R doch gefälligst "neutral" berichten solle. Für die AfD ist Meinungsfreiheit nunmal die Freiheit, die Meinung der AfD frei verbreiten zu dürfen. Mediale Gleichberechtigung - was soll das sein? - hat von dieser Partei noch nicht ein einziger gefordert.

Also ein mit seiner Gesetzgebung gegenüber der Medienlandschaft neutraler Staat. Dass diese Form der Neutralität sehr wohl möglich ist, belegen die freiheitlichen Demokratien."

Aha. Die Bundesrepublik ist also keine freiheitliche Demokratie?

Zur Pressefreiheit in Deutschland

Der internationale Tag der Pressefreiheit erinnert an die Deklaration von Windhoek vom 3. Mai 1991.
Eine deutsche Übersetzung findet man im Internet bis heute nicht.
Die Konzentration in der Medienlandschaft in Deutschland ist an diesem Tag kein Thema.
Vielen Bürgern unbekannt ist in dem Zusammenhang die Die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg), in der die SPD ihre Beteiligungen an deutschen Medien zusammengefasst hat. Sogar an der dpa ist die SPD über die DDVG direkt beteiligt.
Es wäre wünschenswert auch diesen Aspekt der Pressefreiheit näher in den Fokus zu rücken, denn die Frage ist ja, wie weit sich die mediale Macht der SPD schon auf die Auswahl der Themen auswirkt, die in den verschiedenen Öffentlichkeiten überhaupt angesprochen werden.

um 12:29 @ vriegel

Zitat in Ihrem Kommentar :

"Unterstützung
Nur dank Ihrer Hilfe ist diese Seite zu einem echten Medium geworden: ..."

Schon wieder ein Zitat ohne Quellenangabe, wann lernen Sie das endlich?

Vermutlich Reitschuster.

Zitat in Ihrem Kommentar
"... Journalismus ohne Belehrung und ohne Ideologie hunderttausendfach zu verbreiten."

Vermutlich auch Reitschuster,
ich lese ihn ab und zu,
da ist jede Menge Ideologie,
Berichte "Zeugenaussagen", meist ebenso ohne Quellen zu nennen
und viel Unwahrheit.

12:41 von Anderes1961

>>Bevor Sie vor Bewunderung in Ehrfurcht erstarren, empfehle ich Ihnen, zwei sehr empfehlenswerte Berichte über die Aktion zu lesen. Das "Mißverstehen" war gewollter Teil der Aktion. Tagesspiegel und Volksverpetzer haben die Hintergründe recherchiert:
<<

Machen Sie sich um mich bitte keine Sorgen, ich erstarre nicht... und ich benötige auch keine anderen Recherchen, um mir meine eigene Meinung darüber bilden zu können.

@11:12 von vriegel - nicht genug? Oder das Falsche?!

...Ich meinte nicht unsere Politiker, sondern Damen und Herren Journalisten, die, wie ich meine, nicht genügend getan haben. Ja, sie hätten als 4. Gewalt im Lande eine wichtige Aufgabe. Diese haben sie nicht erfüllt. Warum? Vielleicht wegen dem "Meinungskorridor" ?

@fathaland slim

Am 03. Mai 2021 um 12:37 von fathaland slim
11:22 , gman, zu Hanns Joachim Firedrichs

Aus Wikipedia:

"„Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören.“

– Hanns Joachim Friedrichs: Interview mit dem Spiegel[2]
Tatsächlich [...]"

Herr Friedrichs würde sich sehr dagegen verwahren, als Kronzeuge für Positionen rechts der Mitte, um es höflich auszudrücken, vereinnahmt zu werden. Er kann sich aber nicht mehr wehren, deswegen macht man mit ihm, was man will."

War nicht schwer vorauszusehen, daß Friedrichs vereinnahmt würde. Alles, was Sie schreiben, stimmt. Ergänzen möchte ich noch, daß Friedrichs sich immer klar positioniert hat.

@fathaland slim

"
Am 03. Mai 2021 um 12:41 von fathaland slim
11:12, vriegel

>>Es ist ganz offensichtlich, dass die Regierung Merkel schon seit dem 1. Lockdown in einer Sackgasse steckt. In der 2. Welle hatte Merkel dann erneut aufs falsche Pferd "No Covid" gesetzt. Das ging mit Ansage schief und hatte zehntausende Menschen in den Heimen das Leben gekostet. Direkter Schutz? fehlte..<<

Meine Güte, Ihr Karussell der Falschbehauptungen dreht sich immer rasender.

Machen Sie sich doch mal kundig, was man unter No Covid versteht."

Sich kundig machen geht gar nicht, das wäre ja Meinungsmanipulation. :-)

Pressefreiheit? Meinungsfreiheit?

Meinen Beobachtungen als "Nicht-Journalist" nach ist es heute leider so, daß zunehmend weniger berichtet, dafür mehr kommentiert wird. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, reine Fakten vermeldet zu bekommen, sondern man wird auch dazu gedrängt, diese auf eine bestimmte Weise zu bewerten. Je nach Gusto der Quelle. Insofern hat es der Normalbürger heute schwerer als früher, da er die selben Informationen aus verschiedenen Quellen beziehen muß, um sich ein halbwegs realistisches Bild machen zu können. Wer das nicht tut, läuft Gefahr irgendwann in einer "Blase" zu landen, aus der man oft nur schwer wieder rauskommt.
Leider betrifft das nunmehr alle Medien, egal ob ÖR oder "unseriös" a`la "BILD".

@GeMe um 12:38

>Wenn ich auf eine Demo gehe, dann tue ich das, um meine Meinung einer breiten Öffentlichkeit kundzutun.... ...Was tun aber die Querdenker? Sie pöbeln die Pressevertreter an, werden handgreiflich und verprügeln Journalisten.<

Es ist eben genau dies der Ausdruck ihrer Meinung. Da die Grundlagen dessen worauf sie ihre Meinung bilden in krassem Gegensatz zu den von den Meisten Akzeptierten Tatsachen stehen kann nach ihrem Dafürhalten selbst eine positive Darstellung in den Medien nur eine weitere negative sein, eben weil ja ihre Grundlagen nicht übernommen werden.
Damit bleibt nur eine totale Ablehnung aller Medien die nicht ihrem vom Rest der Welt abgegrenzten Denksystem Folgen.

Diese Ablehnung darzustellen bleibt dann das einzige Bedürfnis in dieser Interaktion: das Ergebnis ist genau die Botschaft die sie Transportieren wollen: Gewalt und versuche der Einschüchterung.
Nichts neues.

@ Anderes 1961 um 11.03 Uhr, So einfach ist das nicht

Wenn Sie meinen, uns die Welt erklären zu müssen: Bitte, gerne.
JournalistInnen sind Menschen, sie dürfen Ihre Position natürlich genauso vertreten wie jeder andere auch, selbstverständlich. Oft vertreten sie als abhängig Beschäftigte auch die Position ihres Vorgesetzten. Allein schon die Auswahl dessen, was man bringt oder was man "unter den Tisch fallen lässt", ist eine deutliche Stellungnahme. Neutrale Berichterstattung kann es nicht geben soweit gebe ich Ihnen Recht.

Was mich aber stört, das ist das Vorgeben angeblicher Objektivität. Umfragen und Statistiken braucht niemand zu fälschen, man kann die Ergebnisse allein schon durch Auswahl und Relativieren ( In-Beziehung-Zueinander-Setzen) in die gewünschte Richtung lenken.

Befragungen auf der Straße, in Schulen, in bei Eltern ... veröffentlicht werden die Aussagen, die der/die VerfasserIn wünscht, um seine "Nachricht" zu belegen.

Der schöne Schein der Objektivität soll Medienkonsumenten beeinflussen. Oder streiten Sie das ab

@ GeMe

"Was tun aber die Querdenker? Sie pöbeln die Pressevertreter an, werden handgreiflich und verprügeln Journalisten."

Köstlich. Dieses Niveau kann jeder:
Was tun aber die Journalisten? Sie belügen und betrügen ihre Leser.

Merken Sie noch was?
Halten Sie "die sind alle so und so" für Ihr Privileg?

Freiheit von überprüfbaren Tatsachen

Man sollte diesen Tag Relotius-Tag nennen.
Damit zeigt man dass die Presse das totale Recht auf Freiheit hat, auch auf Freiheit von überprüfbaren Tatsachen.

12:41, Anderes1961 @Jack08

>>"Ich habe diese Videos (#allesdichtmachen) unter "freier Satire" abgehakt und für gut befunden. Sogar ein bisschen Bewunderung den Darstellern gegenüber, so etwas ins Netz zu stellen. Grade jene, die solche Äußerungen wieder missverstehen und falsch interpretieren, sind Verfechter eines einheitlichen Systems. "

Bevor Sie vor Bewunderung in Ehrfurcht erstarren, empfehle ich Ihnen, zwei sehr empfehlenswerte Berichte über die Aktion zu lesen. Das "Mißverstehen" war gewollter Teil der Aktion. Tagesspiegel und Volksverpetzer haben die Hintergründe recherchiert:

"tinyurl.com/n2j35npx"
"tinyurl.com/yyzsm3j6"<<

Ganz herzlichen Dank für diese Links. Sie bestätigen, was ich vermutet habe.

Pressefreiheit

Ja, die Presse ist so frei, deswegen durfte die Dokumentation "Tödlicher Staub" von Frieder Wagner, Träger des Grimme-Preises, natürlich ganz normal im Fernsehen gelaufen.
Natürlich darf die Presse Kritik an der NATO üben.
Oder etwa nicht?

@powderc um 10:16

>Für viele auch namhafte Journalisten gilt leider: nicht die nackte Nachricht ist wichtig, sondern die kommentierte,<

Die "nackte Nachricht" ist leider oft nicht sehr aussagekräftig. Eine Leiche ist erstmal eine Leiche - die kann da, ohne weitere Deutungen, schon 10 000 Jahre liegen (Ja, das bei sowas die Polizei eingeschaltet wurde bevor ein wissenschaftliches Gutachten diese aus dem Spiel nahm ist vorgekommen). Wenn man allerdings dazusagt das sie von der Covid-Station kahm ...
Nakte Fakten sind leider Dumme Fakten
Nichts ist dabei Dümmer als Zahlen, Daten, Werte.
Ohne Kontextuelle Einordnung kann man alles daraus machen, auch das Gegenteil des wahrscheinlichen.
Ohne Kontextklährung wäre die Veröffentlichung eines R- Wertes und einer Inzidenz für Nichtfachleute umnachvollziehbar.
Ja das eröffnet die Möglichkeit der Propaganda, oder der Aufklärung

12:38 von draufguckerin

bitte selbst anschauen

Das hatte ich vorhin bereits getan - weiß leider trotzdem nicht worauf Sie sich beziehen.

@vriegel, 10:02 Uhr - Gute Arbeit der Regierung

Nun, die Opposition hat bislang leider nicht mit konstruktiven Vorschlägen zur Corona-Bekämpfung beigetragen. Im Gegenteil! Wie wollen Sie denn den Bürgern erklären, dass die AFD die Regierung kritisiert, während sie selbst Corona verharmlost und die Maskenpflicht sogar in ihrem Parteiprogramm ablehnt. Das verstehe wer will... Im übrigen erhält die Regierung von Ärzten, Virologen, Epidemiologen, den Menschen, die auf Intensivstationen Arbeiten, Wissenschaft und Ärzteverbänden sehr viel Zustimmung. Manche wollen härtere Maßnahmen, aber kaum einer folgt den Verharmlosungen von AFD und FDP.

@von vriegel

"Meine Frau stammt aus der UDSSR. Hat also erlebt was Unfreiheit, Pressezensur, Unterdrückung der Meinungsfreiheit u.s.w."
Ich bin zwar auch der Meinung, dass der ÖR in Deutschland politisch seinem Auftrag nicht in Gänze nachkommt ausgewogen zu informieren und könnte hierfür viele Belege anführen. Sie machen es dem grünlinken Spektrum jedoch zu leicht diesen Fakt zu widerlegen, indem Sie die Verhältnisse in Deutschland in die Nähe der Verhältnisse in der früheren UDSSR bringen. Zudem können Sie sich die Informationen, die im ÖR beschwiegen werden, auch aus frei zugänglichen Quellen beschaffen. Auch auf Youtube können Sie alte Bekannte treffen, die früher einmal auch in Talkshows auftreten durften.

@fathaland slim 12:41 @vriegel 11:12

Volle Zustimmung zu Ihrer Antwort an vriegel.
Offensichtlich scheint die Aussage "No covid" tatsächlich nicht verstanden worden zu sein. Kanzlerin Merkel hat immer wieder vor der 1. wie auch der 2. und der 3. Welle gewarnt, während AFD und FDP ihr Panikmache und Hysterie vorwarfen. So wird der Bock zum Gärtner gemacht... Schön, dass Sie Falschbehauptungen immer wieder richtig stellen. Ich fürchte aber, dass so mancher User sich seinen eigenen Reim zu machen versucht.

um 11:23 von JorisNL

>>"Ist es das? Wer (oder was) manipuliert 'die Presse' denn (und welche)? ..? Und haben sie für diese Manipulationen auch ein paar Belege, um das für mich greifbar zu machen?"<<

Manipulierend ist zum Beispiel das Weglassen von Sachverhalten. Manipulierend ist auch beispielsweise eine einseitige Berichterstattung. Beispiele; Haben Sie hier jemals gelesen das und wie die Grünen in Rheinland-Pfalz bei der Ämtervergabe jahrelang betrogen haben? (Beförderungen wurden nach Gutsherrenart ohne die notwendigen Beurteilungen vergeben; Stellen wurden nicht ausgeschrieben, sondern unter der Hand an Günstlinge vergeben). Nein denn das würde ein schlechtes Licht auf die Grünen werfen. Wenn aber ein AfD-Mann als Antiquitätenhändler tätig ist und Dritte-Reichsorden an Sammler verscherbelt wird der minutiös selektiert. Anderes Beispiel: Haben Sie hier jemals einen kritischen Bericht über das Thema Migration oder kritische Auswirkungen diesbezüglich auf unser Land gelesen?

@ Adeo60

"Mit Verlaub: Sie schreiben allen Ernstes von einer "manipulierenden Presse"...! Das ist ganz schön harter Tobak, finden Sie nicht? Von wem und zu wessen Gunsten soll denn die Presse manipuliert sein?"

Mit Verlaub: Sie erkennen hier offensichtlich nicht den Unterschied zwischen "manipuliert" und "manipulierend", also den Unterschied zwischen passiv und aktiv.

Da kann ich von Ihnen wohl kaum erwarten, dass Sie erkennen, welche Personen und Institutionen Einfluss auf welche Presseorgane nehmen.

12:29, vriegel

>>Unabhängige Journalisten leben davon, dass sie „Spenden“ bekommen.

Ich finde das auch gut und richtig das zu unterstützen.<<

Ein Geschäftsmodell wie ein amerikanischer Fernsehprediger.

Ja, das was von Vielen als "unabhängiger Journalist" bezeichnet wird, ähnelt Sektenpredigern. Und ihre Anhänger einer Sekte, die fanatisch und von Tatsachen unbeirrt ihre "Wahrheiten" verkündet. Und sich gleichzeitig darüber beklagt, daß diese "Wahrheiten" unterdrückt würden. Auch das absolut sektentypisch.

Spätestens bei einer Reitschuster-Aussage wie dieser, die Sie ja zitieren,:

>>"Mit jedem Euro helfen Sie, Journalismus ohne Belehrung und ohne Ideologie hunderttausendfach zu verbreiten."<<

sollten alle Alarmglocken läuten. Natürlich belehrt Herr Reitschuster, und selbstverständlich sind seine Ausführungen alles andere als ideologiefrei. Wer das nicht erkennt, der ist wohl einem sachlichen Diskurs nicht mehr zugänglich.

Die Pressefreiheit muss auch genutzt werden!

Die größte Bedrohung der Pressefreiheit in Deutschland sehe ich im Zeitmangel sowie einem (vermuteten) internen Druck, gewisse Dinge zum Wohle der Karriere besser nicht zu schreiben. Das Gefühl von einseitiger Berichterstattung dürfte der häufigste Auslöser von Straftaten gegen Journalisten sein.

Blasenschwäche

Hallo tsamm,

in einer ÖR-Medienwelt, in der sich Klüngel in die jeweilig bequemste Filterblase zurückzieht, statt z.B. als Nachrichtendienst des Volkes den Regierungen auf die Finger zu schauen, wird die verfassungsmäßig zugedachte Aufgabe als solche gegen null entwertet.
Ich schreibs an jede Wand: Neue JournalistInnen braucht das Land.

LG
Karsten

@ 12:37 von fathaland slim

Herr Friedrichs würde sich sehr dagegen verwahren, als Kronzeuge für Positionen rechts der Mitte, um es höflich auszudrücken, vereinnahmt zu werden.

Nein, das würde er nicht. Weil es eben nicht darum geht, als Kronzeuge für irgendwelche Positionen am politischen Spektrum vereinnahmt zu werden, sondern um den Erhalt bedrohter freiheitlich-demokratischer Medientraditionen.

@frosthorn um 08:52

Habe ich da was nicht mitbekommen? Waren am 1.Mai wirklich nur "Rechte" am Demonstrieren?

@ 12:34_Sausevind/ ihr Job?

„ meinen Job sehe ich u.a. darin, Begriffsverfälschungen und Wahrheitsverdrehungen - und das in quantitativ überdurchschnittlichem Maß - als solche zu kennzeichnen.

Das Gleiche versuchen hier auch ziemlich viele andere User.“

Das sieht man. Ein verschworenes Dutzend, dass dem Irrglauben unterliegt die Deutungshoheit inne zu haben und auch zu wissen was die Wahrheit ist...

Sarah Wagenknechts neues Buch „Die Selbstgerechten“ haben Sie, vermutlich aus Gründen des Selbstschutzes, bisher noch nicht gelesen.??

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