Kommentare - K-Frage der Union: Söder will CDU-Entscheidung respektieren

19. April 2021 - 17:29 Uhr

CSU-Chef Söder will sich der Entscheidung der CDU über einen Kanzlerkandidaten beugen. Bei der berät momentan der Bundesvorstand die K-Frage. Allerdings erneuerte Söder sein Angebot, das Spitzenamt zu übernehmen.

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Kommentare

18:45 von realitychecker

Na von ihnen als Linksausen kommen außer die üblichen abfälligen Triaden auch nichts wirklich Originelles . Die argumentative Wüste ist doch ein Markenzeichen von ihnen und wenn sie nicht mehr weiter wissen sind alle anderen Rechtsausen.
Es zwingt sie niemand die Union zu wählen.
Wenn sie meinen sie haben einen überlegenen (eher überheblichen) Intellekt ist das ihre Sache.

Mehr als Öde

@schabernack, 18:49

Bei der AfD steht drin: "Wir müssen mehr Japan wagen.".
Der mit dem "… öck …" in der Mitte vom Namen sagt das.

Nun wird's eng für ihre Nippon-Liebhaberei...

Suchen Sie sich prophylaktisch schon mal was Neues...

@19:14 von Werner Krausss

//Ansonsten,
Politik ist dynamisch.//

Dann wollen wir mal hoffen, dass bei uns bald wieder Politik gemacht wird.

19:08 von gman

Ja.... das mit den bayrischem Königreich ist lange her. Keine Sorge das ist mir durchaus bewusst.
Die CSU als Bayernpartei zu bezeichnen war nicht gleichbedeutend mit der „wirklichen“ Bayernpartei sondern ist aus meiner Sicht auf den geringen Horizont, den diese Partei für die Bundespolitik hat, gemünzt. Was ja auch nicht schlimm ist. Aber in ihrer jetzigen Aufstellung wäre die CSU als bundesweite Partei in Konkurrenz zur CDU eher nicht regierungsfähig.

19:14 von Freiheit-brauch...

Die Umfragen sind sowas von klar kontra Laschet und pro Söder, dass eine Wahl für Laschet vielen von ihnen wie eine hochnäsige Missachtung durch eine abgeschottete Parteiführung ohne Bodenkontakt vorkommen wird. Das geht nicht gut und das müsste in der CDU jeder wissen.
#
Das sehe ich genau so. Die CDU kann nur mit Söder gewinnen,nicht aber mit Laschet.m.M.

18:41 von vriegel

>>Hat die Union noch eigene, von SPD und Grünen geschiedene Werte?<<

Die drei Parteien liegen momentan bei ca. 70% Wählerzuspruch. So schlimm können diese Werte dann wohl nicht sein.

>>Wir brauchen aber massive Deregulierung und Verschlankung des Staates.<<

Also Turbokapitalismus ist das Allerletzte was wir brauchen.

re vriegel 19:06 / Für schwarz-gelb würde es reichen wenn

"Mit Armin Laschet kommt am ehesten schwarz-gelb." Das geht sich so nicht aus.

Ich habe jetzt mal aufgrund ihres Kommentars die Umfragen von Emnid angeschaut. Union und FDP kämen zusammen auf 38 %.

So wie früher die SPD ihre Mehrheitsfähigkeit für eine Zwei-Parteien-Koalition durch das Aufkommen der Grünen verloren hat, so geht es jetzt der Union mit der AfD.

Der Witz ist, dass zumindest diejenigen unter den AfD-Wählern, die eigentlich eine konservative Politik wollen, durch ihren Stimmentzug für die Union das Gegenteil bekommen. Entweder Schwarz-Grün oder wieder eine Groko.

@ Karl Klammer um 19.13 Uhr, seh ich noch nicht

"Denn Söder steht für frischen Wind in der Union und wird so einige Protestlerwähler
von der AFD zurückgewinnen.
Für diese wären Söder - Baerbock der Supergau"
Söder- Baerbock sehe ich noch nicht. Die SPD hat sich im letzten Halbjahr gemausert. Weg von dem ewigen Meckerern und Miesmachern (wie Klingbeil , Stegner u.a.) hin zu solidarisch kooperativ arbeitenden Leuten wie Scholz, Heil und anderen. Ich hoffe, die SPD schafft es, ihre guten Leute in den Vordergrund zu stellen. Dann werden sie auch wieder mehr Erfolg haben.

Grundfeste der repräsentativen Demokratie: Wenn ein Gremium wie das CDU-Präsidium demokratisch legitimiert ist, dann muss sich nach der Entscheidung des Gremiums (sogar einstimmig pro Laschet) die Partei auch solidarisch daran halten, nicht nur die Gremienmitglieder. Weil der bayer. MP vor der Abstimmung versprochen hat, die Entscheidung des CDU-Präsidiums zu akzeptieren, gleich nach der Wahl aber umfiel und sein Wort brach, ist seine persönliche Glaubwürdigkeit vernichtet: Er hat sich bloßgestellt als nackter Populist, dem demokratische Grundsätze egal sind. Auch keine Regierungsentscheidung sollte nur, weil sie unpopulär ist, in den Schmutz gezogen werden als „Entscheidung im Hinterzimmer“ (Söder „respektvoll“ über die CDU-Vorstandssitzung).

@rossundreiter, 19:14 Uhr

Aber was steckt hinter der Floskel "Votum der CDU". Idealerweise übereinstimmende Bewertungen der CDU-Wähler, der Fraktion und des Präsidiums. Söder hat aber durchaus Recht, wenn er auf die Divergenzen hinweist. Es ist nicht so einfach, wie es manche darzustellen versuchen. Und deshalb war es völlig in Ordnung, eine gute Woche verstreichen zu lassen. Nun aber muss es rasch zu einer Entscheidung kommen, denn eine Lähmung in der politischen Arbeit kann unser Land aktuell nicht gebrauchen.

Ich bin auf jeden Fall für

Ich bin auf jeden Fall für Söder,
dann kommt Orban sicher als Erster zum Gratulieren.
Mit solchen demokratischen Mächten möchte man es sich schließlich nicht verscherzen.

@19:08 von falsa demonstratio

//Sind Sie auf das Märchen von Markus Lanz letztens in seiner Vorlesestunde hereingefallen?//

Sie meinen, Herr Lanz hat Märchen vorgelesen, die selbst Markus Feldenkirchen nicht als solche erkannt hat?

18:46 von Karl Maria Jose... 18:17 von gman

>>ich befürchte, daß unserm armin der alte pulli vom genscher zu gross ist, und er auf den gruppenfotos mit den anderen AM nicht zu sehen ist.<<

Naja, wenn Sie Körpergröße als Maßstab nehmen.
Ich habe zwar nicht nachgemessen, vermute aber dass er größer ist als Putin.
Da schlägt man sich doch vor Lachen auf den Schenkel.

Zu 18:59 von Jochen Peter "Es ist eine Kampfabstimmung"

"Was hier abläuft, [..] Das alles neben den Corona-News. Hier wird dem Bürger wirklich sehr viel zugemutet."

Ja logisch neben Corona, alles läuft neben Corona, was denn sonst. Corona läßt sich nicht mal zwischendurch abschalten.

Es ist eine offene Kandidatenfindung zwischen zwei Schwesterparteien die im Bundestag eine gemeinsame Fraktion bilden.
Es ist eine Angelegenheit der beiden Parteien, "der Bürger" ist nicht beteiligt und ihm wird auch nichts zugemutet.

Sicher ein Gegensatz zu der nach Drehbuch erfolgten Kandidatenfindung der Grünen. Auch im krassen Gegensatz zur früheren lebendigen Dauerfehde zwischen den Realos und Fundis.

Jetzt eine inszenierte Geschlossenheit zwischen Baerbock und Habeck. Eine Kandidatenkür nach Drehbuch mit anschließender Selbstbeweihräucherung des erwarteten Ergebnisses durch die Akteure und Parteifreunde. Wie im schönsten Roman von Rosamunde Pilcher!

Logisch, alles auch während Corona! Sorry, für wie dumm wird hier der "Bürger" gehalten?!

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