Kommentare - K-Frage der Union: Söder will CDU-Entscheidung respektieren

19. April 2021 - 17:29 Uhr

CSU-Chef Söder will sich der Entscheidung der CDU über einen Kanzlerkandidaten beugen. Bei der berät momentan der Bundesvorstand die K-Frage. Allerdings erneuerte Söder sein Angebot, das Spitzenamt zu übernehmen.

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rer Truman Welt

Söder spielt sein aus meiner Sicht perfides Spiel bis zum bitteren Ende. Schaden für Personen, Partei sowie der Demokratie schiebt er verbal beiseite mit Geschwafel von demokratischen Strukturen und Gremien, welche er aber selbst ignoriert und nur die als gerade geltend definiert, die ihm dienlich sind. Söder stellt für mich damit demonstrativ unter Beweis, wonach er sich richtet, nach Macht und den Institutionen und Prozessen, die ihm davon das größtmögliche versprechen. Werte, Haltung, politische Ziele und Orientierung dienen ihm dabei lediglich als Mittel zum Zweck der persönlichen Machtbereicherung und des persönlichen Machterhalts. Dieser Mensch steht deshalb nur für eines -> sich und seinen Machtanspruch! Alles was er sagt ist deshalb Makulatur. Er selbst glaubt davon kein einziges Wort.

Damit ist es Laschet

Söder hat das geschickt gedreht, die Verantwortung liegt bei der CDU, „ich hätte ja gewollt...“
Die CDU kann doch nicht im Parteivorstand innerhalb einer Woche umentscheiden.
Das hieße das Ende von Parteichef Laschet.
Söders Platz ist nun in Bayern.
Egal, was ich mir persönlich wünsche.

Die Zerstörung der CDU durch die CDU!

"K-Frage der Union: Söder will CDU-Entscheidung respektieren"

Das hätte er doch längst tun können, denn die CDU hatte sich doch bereits für Armin Laschet entschieden. Dann kam der bayrische Markus und stellte alles in Frage. Dann fielen einige in der CDU um und der bayrische Markus witterte seine Chance.

Wie gesagt: Es bedarf gar keines Rezos, um die CDU zu zerstören. Das bekommen die Christdemokraten ganz locker selbst hin.

Wäre ich bei Facebook, würde ich der CDU dafür ein ganz dickes "Like" da lassen! :-)

Was eine "klare und souveräne Entscheidung" ist,...

...beurteilt dann erfahrungsgemäß wieder ER?

Zumindest hat Söder die CDU so weichgekocht, dass er seiner Sache diesmal sicherer ist als bei der ersten Runde.

Meiner isser nich, aber das nur am Rande...

Wie es auch gehen könnte,

sieht man bei den Grünen: Eine einvernehmliche Vereinbarung zweier Führungspersonen ohne gockelhaftes Sichspreizen vor der Öffentlichkeit. Und dazu noch ein Programm, das den Stillstand der letzten Jahre aufbrechen könnte. So geht Politik, die die Menschen erreicht!

Lösung Brückenkanzlerschaft

Scho mal gespannt , was Laschet nach dem nachdenken verkündet.

Brückenkanzlerschaft , Söder die Südhälfte von Deutschland uns Laschet die Nordhälfte

Söder hat scho mal den "Schwarzen Peter"
der CDU Wahlniederlage übergeben

Kommt Zeit, kommt Rat

Das Ringen darum, wer der erfolgversprechendste Kanzlerkandidat für die Union ist, kann man ein Stück weit nachvollziehen. Das Amt des Bundeskanzlers hat eine hohe Gestaltungs- und Strahlkraft. Es darf nicht zum Experimentierfeld werden. Doch nun scheint das Gefecht vor dem letzten, entscheidenden Treffer, dem "sudden death" zu stehen. Allein es fehlt der Obmann, der über Sieg und Niederlage entscheidet. Man darf gespannt sein, welchen Vorschlag Laschet aus dem Hut zaubert. Die Union kann beide Politiker im Wahlkampf gut gebrauchen. Von zwei gestandenen Kandidaten kann es eben nur einer werden. Der andere muss sich deshalb auch nicht als Verlierer fühlen.

@17:43 von Peter Meffert

"sieht man bei den Grünen: Eine einvernehmliche Vereinbarung zweier Führungspersonen ohne gockelhaftes Sichspreizen vor der Öffentlichkeit. Und dazu noch ein Programm, das den Stillstand der letzten Jahre aufbrechen könnte. So geht Politik, die die Menschen erreicht!"

Für CDU/CSU ist die Kanzlerfrage wesentlich relevanter weil es wahrscheinlicher ist, dass sie ihn stellen werden.
Ausserdem muss man die Konstruktion CDU/CSU berücksichtigen, sowie den Umstand, dass Söder trotz besserer Umfragen das Nachsehen hatte.
Ist schon irgendwie auch nachvollziehbar, dass er da nicht die Füsse stillhalten kann.

Lieber gute als laute Politiker

Herr Laschet macht in NRW einen guten Job und ist zum Parteivorsitzenden gewählt worden. Herr Söder macht vom reichen Bayern aus Getöse, stellt sich mehr als jede/r andere Landeschef*in in den Mittelpunkt, lässt sich mit Bäumen, Bienen und Masken fotografieren, verteilt verbale Seitenhiebe und beansprucht das Amt. Vermeintlich starke Männer wählen hat sich nicht bewährt, lieber gute.

Der Söder...

Wenn die CDU "klar" und "souverän" wäre, dann hätte Söder seine Show der letzten Woche gar nicht abziehen können. Aber selbst namhafte Vertreter der CDU sind von ihrem Vorsitzenden abgerückt. Dazu hat sie keiner gezwungen, am wenigsten Söder. Wahrscheinlich waren das die, die Laschet schon nicht als Vorsitzenden haben wollten. War ja auch knapp.
Aber vielleicht bekommen sie heute Abend eine Schauspiel von Einigkeit hin. Dann müssen die, die in den letzten Tagen für Söder waren wieder gedrechselte Begründungen liefern, warum sie jetzt Laschet toll finden.
Söder ist einigermaßen fein raus. Er hat ja nur ein Angebot gemacht, die große Schwester hat sich anders entschieden. Für Laschet wäre ein Rückzug viel verheerender.

Wir werden sehen.

Am 19. April 2021 um 17:43 von Peter Meffert

Wie es auch gehen könnte,
sieht man bei den Grünen: Eine einvernehmliche Vereinbarung zweier Führungspersonen ohne gockelhaftes Sichspreizen vor der Öffentlichkeit. Und dazu noch ein Programm, das den Stillstand der letzten Jahre aufbrechen könnte. So geht Politik, die die Menschen erreicht!
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Zum Glück sind noch etwa 80 % der Bevölkerung im Vollbesitz Ihrer Sinne. Die Vielfliegerpartei will dem Volk vieles verbieten aber selbst weiterhin alle Freiheiten genießen.
Erst das abholzen der Wälder beschließen und dann dagegen Protestieren.
Das und noch viel mehr Ungereimtheiten sind die Grünen von Heute.

@Meinung zu unserer..., 17:34 Uhr

Bei Wahlen geht es selbstverständlich immer auch um einen Machtfaktor, egal b das Amt des Vorsitzenden eines Gartenvereins oder das Amt des Bundeskanzlers zur Wahl steht. Die Union hat zweifellos ein Luxusproblem, um das sie manch andere Partei insgeheim beneiden dürfte. Zwei erfahrene, erfolgreiche Politiker, dazu noch Brinkhaus und Röttgen, die ebenfalls geeignet gewesen wären. Die Union hätte das Verfahren der Kanzlerkandidaten-Kür früher durchführen müssen, so vollzog sich das Ganze in einer Phase der Pandemie - denkbar ungünstig. Nun muss rasch die finale Entscheidung erfolgen. Bei zwei honorigen Bewerbern sollte es einen Sieger, aber keinen Verlierer geben.

Die x-malige Wiederholung,...

...es sei nun vollkommen Sache der CDU, die habe zu entscheiden, die CSU ist ja sooo klein neben der großen Schwester CDU, die ja auch immer die Große sein werde, er würde jedes Ergebnis respektieren, und, und...

So redet nur einer, der das Ergebnis kennt, und da er ja immer wieder durchblicken lässt, woher überall Zustimmung und Unterstützung für ihn kommt - er könnte auch gleich sagen:

"Ihr könnt nicht anders und werdet mich zum Kanzlerkandidaten küren!"

Die CDU wurde stramm auf

Die CDU wurde stramm auf Merkelwahlverein gebürstet. Ecken oder Kanten sucht man vergebens. Da wäre es naheliegend, einen KAndidaten aus der CSU zu nehmen.
Was in der CDu übrig geblieben ist, ist lediglich ein Abklatsch des "System Merkel".
Hätten sie eigene Ideen, wären sie längst weg. Wie Koch, Merz etc.

eigentlich ,müsste jetzt nach der Frauenquote, 16 Jahre ein westdeutscher Mann den Posten kriegen. Da Habeck nicht darf, wird das nicht kommen.
Herzlichen Glückwunsch Frau Baerbock zur Kanzlerschaft

Christlich Undemokratische Union

CDU/CSU gehen zusammen in den Wahlkampf und es ist absolut undemokratisch, dass ein kleines Führungsgremium von der CDU den Kanzlerkandidaten bestimmt. Es ist zutiefst undemokratisch zu argumentieren, dass beide Kandidaten geeignet sind, aber es gilt das Recht des Stärkeren (bzw. des Größeren).

Eine demokratische Partei sollte das Votum aller CDU/CSU Mitglieder berücksichtigen, bzw. eines repräsentatives Gremiums. Das einzige solche repräsentative Gremium ist z.Zt. die CDU/CSU Fraktion und daher sollte sie den gemeinsamen Kanzlerkandidaten wählen.

Eine Christlich Undemokratische Union wird unsere Familie diesmal daher nicht wählen.

@Meffert. Seh ich auch so,

@Meffert. Seh ich auch so, der Gockelkampf ist einfach nur peinlich und die Grünen haben klar demonstriert wie zeitgemäße Teamarbeit geht. Die Uralt-Parteien haben alle dringend ein professionelles Führungscoaching und eine Radikalerneuerung nötig. Vielleicht als Juniorpartner der Grünen, dann könnten sie sich vielleicht ein bisschen auf state of the art weiterbilden. Wer weiß: life long learning. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Söder hat Randale gemacht

Der Punk Söder hat Randale gemacht. Er spaltet die Union u CDU. Grund: Gier nach persönlicher Macht.

Jetzt mimt er den Biedermeier. Wieder ist es Machtgier.

Als Kanzler ist Söder ungeeignet.

"Stil und Anstand"

Was das ist, ist offenbar eine Frage der höchst individuellen Definition, über deren korrekte Beantwortung die Meinungen weit auseinandergehen ("Einen dauerhaften Schaden für die Union befürchtet Söder nach eigenen Angaben nicht. Wenn der Prozess "mit Stil und Anstand" auch am Ende zu einem Ergebnis führe ...").

@CapainGreybeard, 17:36 Uhr

Wer ist "die CDU"? Das Präsidium, die Fraktion, sind es die Kreisvorsitzenden oder die Mitglieder...? Die guten Umfragewerte für Söder sind nicht von der Hand zu weisen. Ich finde nicht, dass der Wettstreit um den besten Kandidaten die CDU massiv schädigen wird. Es spricht durchaus für die Partei, dass sie nicht willkürlich einen Kandidaten benennt, es geht immerhin um das Amt des Bundeskanzlers. So hat die CDU zwischenzeitlich in der Wählergunst zugelegt. Nun aber ist die Zeit reif für eine Klärung der Machtfrage. Möge der Bessere gewinnen.

@CapainGreybeard, 17:36 Uhr

Wer ist "die CDU"? Das Präsidium, die Fraktion, sind es die Kreisvorsitzenden oder die Mitglieder...? Die guten Umfragewerte für Söder sind nicht von der Hand zu weisen. Ich finde nicht, dass der Wettstreit um den besten Kandidaten die CDU massiv schädigen wird. Es spricht durchaus für die Partei, dass sie nicht willkürlich einen Kandidaten benennt, es geht immerhin um das Amt des Bundeskanzlers. So hat die CDU zwischenzeitlich in der Wählergunst zugelegt. Nun aber ist die Zeit reif für eine Klärung der Machtfrage. Möge der Bessere gewinnen.

Am 19. April 2021 um 17:55 von dp1003@web.de

"Herr Laschet macht in NRW einen guten Job und ist zum Parteivorsitzenden gewählt worden."

Was an dem Job, den Herr Laschet als MP von NRW macht, denn so gut sein soll, wird wohl Ihr (und sein) Geheimnis bleiben. Seine klare Linie in der Corona-Politik wird es wohl nicht sein, denn eine klare Linie hat er bislang nicht erkennen lassen. Er ist kein Krisenmanager, sondern ein Karnevalsprinz. Er taugt für die Bütt, nicht fürs Kanzleramt. Auch als Parteivorsitzenden der letzten deutschen Volkspartei halte ich ihn für ebenso ungeeignet wie Frau Kramp-Karrenbauer. Null Charisma, null Führungsstärke, immer nach allen Seiten schielend, bevor er irgendeine Entscheidung trifft. Solche Leute sind prima für die zweite Reihe, als graue Eminenzen im Hintergrund, aber nicht als Führungspersönlichkeiten. Im Grunde sind solche Leute schon mit landespolitischen Führungsaufgaben an der äußersten Grenze dessen angekommen, was man ihnen zutrauen und dem Land zumuten sollte.

Laschet

Die Wahl von Herrn Laschet zum CDU-Vorsitzenden war wohl doch zu knapp, um Begehrlichkeiten aus dem Söder-Lager im Keim zu ersticken. Vielleicht wird es jetzt doch noch Friedrich Merz. Corona würfelt vieles durcheinander.

K- Frage der Union...

Fakt ist doch. Entscheidend ist nicht was der CDU-Bundesvorstand will. Letztendlich entscheidet der Wähler ob es einen Bundeskanzler Laschet im September gibt's.
Und mit Armin Laschet als Kanzlerkandidat sieht es aufgrund der Umfragen für die CDU nicht gut aus...

@17:59 von Bender Rodriguez

"eigentlich ,müsste jetzt nach der Frauenquote, 16 Jahre ein westdeutscher Mann den Posten kriegen. Da Habeck nicht darf, wird das nicht kommen.
Herzlichen Glückwunsch Frau Baerbock zur Kanzlerschaft"

Na lieber 16 Jahre Frau Baerbock als irgendwelche Quoten. Erst recht nicht für "westdeutsche Männer". Wenn sie noch nach Altersgerechtigkeit gehen kommt dann nur Philipp Amthor in Frage – lassen wir die Wahl also ausfallen ;-)

Am 19. April 2021 um 17:57 von tagesschlau2012

Zitat: Die Vielfliegerpartei will dem Volk vieles verbieten aber selbst weiterhin alle Freiheiten genießen.

Sie hatten sicher noch nicht genügend Zeit, sich mit dem Programm der Grünen zu beschäftigen.

Ein besseren Wahlkampfhelfer

Ein besseren Wahlkampfhelfer als Laschet, wird die FDP nirgends finden....

"Die Zerstörung der CDU durch die CDU!
"K-Frage der Union: Söder will CDU-Entscheidung respektieren"
Das hätte er doch längst tun können, denn die CDU hatte sich doch bereits für Armin Laschet entschieden."
Rezo..

Es geht nicht um Zerstörung, keine Partei soll zerstört werden, es geht zuerst um den Erfolg bei der Bundestagswahl im September.
Mit welchem Kandidaten ist die Erfolgsaussicht größer.

Darum geht es und sicher nicht um größewahnsinnige Netz-Komiker, die mit dämlichen YouTube-Präsenzen ihr Geld machen und ihr Ego befriedigen.

MP Söder hat sich unmissverständlich geäußert:

"Breite Unterstützung heißt, wenn Vorstand, Fraktion und Basis das gemeinschaftlich wollen"

Wird sich die CDU in dieser Breite für MP Laschet entscheiden gilt mein Glückwunsch an Annalena Charlotte Alma Baerbock.
Ihre Chancen für die Kanzlerschaft werden steigen. Macht Laschet dann den Vize?

@ Peter Meffert um17.43 Uhr, tolle Vereinbarung

"Eine einvernehmliche Vereinbarung zweier Führungspersonen ohne gockelhaftes Sichspreizen vor der Öffentlichkeit."
Tolle Vereinbarung. Solange man sicher weiß, dass man einen Posten sowieso nicht bekommt und seine Fähigkeiten nie unter Beweis stellen muss, kann man sich locker aufstellen lassen.
Es fehlt nur noch eine klitzekleine Kleinigkeit: Die Zustimmung der WählerInnen.
Ich sehe da keine Gefahr, dass die WählerInnen Frau Baerbock als Kanzlerin wünschen.

Paradiesvögel.

Diese Vogelfamilie gibt es auch mit Gefieder.
Hauptsächlich in Südostasien beheimatet.
Vorwiegend auf der Insel "Neuguinea" vorkommend.

Die Männchen haben ein prächtiges Federkleid mit vor allem sehr langen Schwanzfedern (bis fast 1 m lang). Damit werben sie um die Weibchen, die vergleichsweise sehr unscheiinbar sind. Meist überwiegend grünes Federkleid, im Grün der Wälder nur schwer zu sehen.

Am tollsten sind die Paradiesvögel, die sich am Erdboden eine Arena zur Balz vorbereiten. Steine und Stöckchen weggeschafft, kreisrund angelegt, penibel mit Ausrichtung zum abendlichen Sonnenstand mit Lichteinfall gestaltet.

Ist die Zeit gekommen, sitzen die Paradiesvögelinnen und Annalena Baerbock auf dem Ast im Baum, schauen sich das augenbetörende Schauspiel an. Ein Faszinosum aus Farben + Lauten + Bewegungen der balzenden Männchen.

Annalena … nimm mich … lass mich dein Vizekanzler sein.
Wird sie den kleineren oder den größeren der beiden Buhler in CDU / CSU auserwählen? Man weiß es nicht.

@Initiative Neue...,18:01 Uhr-Wahlen sind immer auch Machtfrage

Sie schreiben in Ihren Kommentaren sehr oft von "Randale". Sorry, Randale erlebe ich auf diversen Demonstrationen mit gewaltbereiten Gruppen, zum Teil auch bei Hass- und Hetzreden von Gruppierungen. Die Auseinandersetzung zwischen Söder und Laschet mag zur Unzeit kommen, sie hat aber per se nichts zerstörerisches. Ich persönlich hätte durchaus verstanden, wenn Söder aufgrund all des Hasses, der Politikern aktuell entgegenschlägt, weiterhin MP in Bayer hätte bleiben wollen. Es spricht für ihn, aber auch für Laschet, dass sich beide dieser neuen Aufgabe stellen. Und selbstverständlich geht es - wie bei jeder Wahl - auch um Macht. Was soll daran verwerflich sein...?

Macht Armin Laschet den Vizekanzler ...

... wenn Annalena Charlotte Alma Baerbock mit den Grünen die Bundestagswahl gewinnt?

... oder bleibt er als MP in NRW?

Das sollte Armin Laschet vor seiner Kanzlerkandidatur noch beantworten!

Am 19. April 2021 um 18:00 von humanist_deu

Zitat: Das einzige solche repräsentative Gremium ist z.Zt. die CDU/CSU Fraktion

Inwiefern repräsentiert die Bundsragsfraktion, die auch aus Mitgliedern besteht, die aus dem Bundestag auscheiden werden, die Partei.

Warum repräsentiert der gem. Parteisatzung (und Parteiengesetz) gebildete Bundesvorstand die Partei nicht?

Wozu gibt es dann einen Bundesvorstand?

Soll die CDU zukünftig alles basisdemokratisch entscheiden.

Das einzige, was Söder noch

Das einzige, was Söder noch beherrscht, ist ein bisschen rhetorische Glätterei, die er mal beim bayrischen Rundfunk gelernt haben mag.
Laschet ist geliefert, falls sich der CDU-Bundesvorstand heute Abend nicht klar hinter ihm steht. Das würde sich in den Monaten bis September auch an Söder rächen.
Wer von beiden das tote Pferd nun sattelt, spielt kaum noch eine Rolle, denn das berühmte Tischtuch ist längst zerschnitten.

@tagesschlau2012, 17:57

Zum Glück sind noch etwa 80 % der Bevölkerung im Vollbesitz Ihrer Sinne. Die Vielfliegerpartei will dem Volk vieles verbieten aber selbst weiterhin alle Freiheiten genießen.

Die Plattheit Ihrer Plattheiten ist wirklich so platt, dass ich davon völlig platt bin.

Noch mal kurz ins Archiv geguckt, welche Schlagworte man so alles über die Grünen anzubringen gewohnt ist? Bis hin zu der intellektuellen Hochrechnung, dass 80% keine Grünen-Wähler sind? Dabei jedoch unerwähnt gelassen, dass der Wähleranteil, der den meisten anderen Parteien seine Stimme nicht gibt, noch größer ist?

@Söder hat Randale gemacht 18:01 Initiative Neue...

"Als Kanzler ist Söder ungeeignet."
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Und zur Cerzausten Deutschland Union fällt mir nur ein:
Bitte in der Opposition Platz nehmen. Und wenn möglich regenerieren.
Oder auch nicht ;-)

Historischen Fehler vermeiden

Ich denke heute oder morgen entscheidet sich, ob die CDU einen historischen Fehler begeht oder nicht. Will die CDU das Kanzleramt nicht an die Grünen verlieren, sollte sie sich für Söder entscheiden, ansonsten wird die Wahl für die Union zur Zitterpartie. Ich würde es als respektlos empfinden, wenn die CDU aus Angst vor Machtverlust in der Union Armin Laschet aufstellt. Große Teile der Basis schreien nach Söder, große CDU Mandatsträger rufen schon leise nach Söder und jetzt hat sich mit der JU auch noch der Nachwuchs für Söder ausgesprochen. Und auch wenn Umfragen keine Garantie sind, sprechen Söders Umfragewerte der letzten Monate(!) doch für sich.
Wird Laschet wirklich Kanzlerkandidat, dann hält man meiner Meinung nach den Kandidaten zurück, den die Bevölkerung will und das nur weil die CDU zeigen will, wer in der Union die Hosen an hat.

17:43 von Peter Meffert

naja, annalena hat ihm klar gemacht, daß er ungeeignet iszt für das amt, was sie natürlich auch nicht ausfüllen kann

Beide sollten die Kandidatur

zurück nehmen!
Wenn Herr Söder Kanzler würde, so würde er sich an keinerlei Absprachen oder Versprechen halten, die er dann der Bevölkerung gegeben hätte. Was interessiert mich mein Gesagtes von gestern!
Wenn Herr Laschet Kanzler würde, dann wird es im Land auch ohne Pandemie nur ein hin und her geben wie zu den jetzigen Zeiten auch! Was ich heute gesagt habe ist morgen schon nicht mehr gültig!
CDU und CSU waren einmal die Volkspartei!

Noch ein Zusatz zur Kanzlerin Dr. Frau Merkel.
Immer noch bin ich angetan von dem Anerkenntnis von
Dr. Frau Merkel, dass sie einräumt, einen Fehler im Rahmen der Pandemiebekämpfung gemacht zu haben. Davor ziehe ich immer noch den Hut!
Von allen anderen Politikern würde solch ein Schuldbekenntnis niemals kommen. Da sind es immer die Anderen die die Schuld haben! Immer!

MM Meine Meinung!

es wird zeit

dass die CSU sich aus der Union trennt und bundesweit antritt. Dann wäe die CDU nur noch Juniorpartner und man könnte die CSU nicht weiter auf Bayerntümelei reduzieren und verunglimpfen. Auch wäre das DIE Chance für Bremen, Berlin, Brandenburg, Hamburg, MeckPomm,Niedersachsen, NRW, RheinlandPfalz. Saarland, Sachsen, SachsenAnhalt, Schleßwig Holstein und Thüringen endlich aus der schuldenfalle zu kommen und endlich selbstständig und als Nettozahler in den Länderfinanzausglich zu kommen.
Und als Zwei Parteien könnten CSU und CDU immer noch koalieren.

Am 19. April 2021 um 18:10 von Der freundliche...

Zitat: Fakt ist doch. Entscheidend ist nicht was der CDU-Bundesvorstand will. Letztendlich entscheidet der Wähler ob es einen Bundeskanzler Laschet im September gibt's.

Die CDU maßt sich doch gar nicht an, jetzt über den Kanzler zu entscheiden. Sie entscheidet über ihren Kandidaten für dieses Amt (wiewohl es nach den Umfragen aussieht, als könnte die Union wieder den Kanzler stellen).

Egal.

Egal ob Söder oder Laschet - beide sind für das Kanzleramt ungeeignet. Und dass Söder die CDU-Entscheidung respektieren wolle, hatte er schon gesagt, bevor er die Diskussion vom Zaun brach.
Wenn das Duell ums Kanzleramt Laschet gegen Habeck gehießen hätte, dann wäre das sehr spannend geworden. Nun aber haben die Grünen ja mit der Aufstellung von Baerbock als Kanzlerkandidatin vorzeitig ihren Verzicht aufs Kanzleramt erklärt, von daher ist es auch egal, wen die Union aufstellt. Besser als "Mutti" wird es nicht werden, und das ist das eigentlich Traurige.

17:51 von Adeo60

erstaunlich, wie schnell sie vom jubelperser der kanzlerin jetzt auf laschet umgeschwenkt sin, ohne söder ganz zu vergessen. aber ihnen ist schon klar, daß laschet dann nachfolger von dem kleinen maasanzugträger wird. ok, das ist eine verbesserung. aber von den grüninnen gegängelt werden, möchte ich unter keinen umständen. vielleicht sagt das dem laschet noch jemand

ADeo60 um 17.58 Uhr, es kann sich noch vieles ändern

"Die Union hat zweifellos ein Luxusproblem, um das sie manch andere Partei insgeheim beneiden dürfte. Zwei erfahrene, erfolgreiche Politiker, dazu noch Brinkhaus und Röttgen, die ebenfalls geeignet gewesen wären." So ist es.
Aber bevor die Wahl nicht abgeschlossen und der/die Kanzler/Kanzlerin feststeht, sehe ich noch eine Variationsbreite. Bei dem derzeitig unruhigen Tagesgeschehen kann sich immer etwas ändern. Auch an der KandidatInnenauswahl.

@18:10 von Der freundliche...

"K- Frage der Union...
Fakt ist doch. Entscheidend ist nicht was der CDU-Bundesvorstand will. Letztendlich entscheidet der Wähler ob es einen Bundeskanzler Laschet im September gibt's.
Und mit Armin Laschet als Kanzlerkandidat sieht es aufgrund der Umfragen für die CDU nicht gut aus..."

Ich glaube die Umfrage ist nich wirklich haltbar, weil die Personalisierung bzgl. Kanzlerschaft nur kurzfristig polarisiert. Wenn das geklärt ist geht´s dann irgendwann in die programmatische Auseinandersetzung. Okey, vielleicht naiv, ... geht´s dann in die personalisierte Auseinandersetzung mit den Führungspersonen der anderen Parteien.

@Peter Meffert

"Wie es auch gehen könnte, sieht man bei den Grünen".
Robert Harbeck hat strategisch klug Annalena Baerbock den Vortritt überlassen, weil er nicht glaubt, dass diese die Wahl gewinnen kann.
Dass die Grünen das Kanzleramt im September erobern werden, ist nach den langjährigen Umfragen nicht zu erwarten. Für GRR oder eine Ampel reicht es nicht und so bleibt nur eine schwarzgrüne Koalition oder vielleicht Jamaika.

olivia

"Na lieber 16 Jahre Frau Baerbock als irgendwelche Quoten. Erst recht nicht für "westdeutsche Männer". Wenn sie noch nach"

Aha, Quote also nur zugunsten der Frauen?
Wenn man Frauenquote propagiert, muß man auch bei Frauenquote bleiben.

Aber Frau Baerböck wird das schon schaukeln. Die ist ja nicht blöd. Das Leben wird halt umständlicher und teurer, aber vielleicht hilft Grün mal gegen den dichten Filz von Regierung und Lobbiisten.

@Rodriguez, 17:59 Uhr

Als "Merkelwahlverein" - wie Sie es nennen - war die CDU 16 Jahre lang recht erfolgreich. Selbst Frau Baerbock spricht ja davon, dass sie das reiche und wirtschaftlich starke Deutschland als Kanzlerin weiterentwickeln möchte. Im übrigen können Sie doch im Ringen um die Kanzlerkandidatur aktuell jede Menge Ecken und Kanten erkennen. Kantiger geht es doch kaum noch, finden Sie nicht...?

@18:11 von falsa demonstratio @17:57 von tagesschlau2012

//Zitat: Die Vielfliegerpartei will dem Volk vieles verbieten aber selbst weiterhin alle Freiheiten genießen.
-------------
Sie hatten sicher noch nicht genügend Zeit, sich mit dem Programm der Grünen zu beschäftigen.//

Na ja, Programme. Die von der AFD klangen bisher auch nicht sooo abscheulich. Trotzdem weiß jeder, was drin steckt.

(Allerdings muss ich einräumen, dass ich das aktuelle Programm nicht kenne und wohl auch nicht lesen werde.)

Am 19. April 2021 um 18:09 von Stern2100

Zitat: Die Wahl von Herrn Laschet zum CDU-Vorsitzenden war wohl doch zu knapp, um Begehrlichkeiten aus dem Söder-Lager im Keim zu ersticken. Vielleicht wird es jetzt doch noch Friedrich Merz. Corona würfelt vieles durcheinander.

Ich habe schon einmal an folgendes Szenario gedacht:

Wenn Armin Laschet nicht die Unterstützung des Parteivorstandes bekommt, tritt er zurück.

Dann wird Friedrich Merz Parteivorsitzender.

Nach der Bundestagswahl wird Friedrich Merz, der ja dann der Bundestagsfraktion angehören wird (im Gegensatz wohl zu Markus Söder, der sich die bayerische Variante offen hält), nach einer Kampfabstimmung in der Fraktion Kanzlerkandidat.

Am 19. April 2021 um 17:59 von Bender Rodriguez

„Herzlichen Glückwunsch Frau Baerbock zur Kanzlerschaft“

Ich schließe mich Ihnen an.

Herrn Söder wird es wohl egal sein,
wer unter ihm Kanzlerin ist.

(ähnlich FJS)

Vor kurzem habe ich hier

Vor kurzem habe ich hier darauf hingewiesen, dass der Politikstil der Grünen der richtige ist, egal, wie man zur Politik selbst stehen mag.
Ruhig, ehrlich, unaufgeregt, pragmatisch, zukunfts- und lösungsorientiert, introvertiert.
Da hat eine Partei doch einen qualitativen Schritt gemacht.

Die CDU/CSU-Schwestern, insbesondere Söder, zeigen exakt das Gegenteil.
Laut, ichbezogen, extrovertiert, ablenkend, eine Schande.
Von Inhalten keine Spur.

Und ich dachte die Trumpisierung der deutschen Politik käme aus den Reihen der AfD und nicht aus Bayern.

Erbärmliche Darstellung der KKs

Es ist erbärmlich:
Seit Jahren ist bekannt, dass Merkel aufhören wird!
CDU/CSU hatten jahrelang Zeit, sich ein Verfahren/Gremium zur KK-Wahl zu bilden.
Genug Zeit, um ein konkretes Programm für die Zukunft Deutschlands zu erarbeiten. (Programm ist Arbeit und Diskussion)!
Genug Zeit für besseres Personal als Scheuer, Seehofer, Dobrindt, Altmeier ...

SPD und Grüne haben ihre Erneuerung hinter sich, vernünftige Programme und gute KKs ... Baerbock und Scholz werden schon nach einzelnen KONKRETEN Aspekten ihrer Poltik gefragt, nach den Finanzen ...

Aber CDU/CSU, Söder, Laschet haben ... nix: Kein Programm, keine Finanzen, kein Personal!
Erbärmlich ...

@18:17 von gman

//Macht Armin Laschet den Vizekanzler ...
... wenn Annalena Charlotte Alma Baerbock mit den Grünen die Bundestagswahl gewinnt?

... oder bleibt er als MP in NRW?

Das sollte Armin Laschet vor seiner Kanzlerkandidatur noch beantworten!//

Hat Herr Söder die Frage schon beantwortet? Habe ich etwas verpasst?

Söder ist wie Schröder - nur plumper

sagt: Christoph Schwennicke , ehemaliger Chefredakteur bei Cicero

Söder hat überreizt...

Es wäre sehr verwunderlich, wenn heute Abend nicht Laschet als Kanzlerkandidat ernannt werden würde..

Bundespräsidentenjob als Kompensation

Der Gedanke mit dem Job im Schloss Bellevue ist ja nicht neu und ich habe kein Copyright drauf.

Was letztes Jahr mit "Spahn-für-Laschet" als Gedankenversuchsballon von wie immer schlecht informierten Kreisen im Berliner Raumschuff lanciert wurde, könnte nun gleich ins Rennen kommen.

Laschet gibt klein bei, weil er den BuPrä-Job versprochen bekommen hat von den Unionsgranden.

Im Frühjahr 2022 steht bekanntlich die nächste Wahl an. SPD ist dann zur Reanimation in der Opposition und die Grünen als Koalitionspartner nach vier Monaten Koalitionsverhandlungen noch handzahmer Koalitionspartner wird das Geschachere um den Job abnicken.

Die Union begreift sich in ihrer anmaßenden Attitüde stets als die Verkörperung der natürlichen Regierungspartei ... quasi als "Staatspartei".

Ohne sie würde ja nichts gehen und der Untergang drohen.

So wird dann der Job des Staatsoberhaupts auch noch zum Versorgungsposten.

Ganz im Stil der CDU/CSU-Arroganz, die das Land seit über 70 Jahren kennt.

So Der ?

Die Nachricht vernehme ich wohl, doch allein mir fehlt der Glaube !

Wurden da nicht in der politischen Vergangenheit dieses Herrn manche „Mitbewerber“ und sogar Parteikollegen soweit bearbeitet und schließlich „weggebissen“ ?

Lange Zeit sich nicht aus der Deckung trauen (mein Platz ist in Bayern !) und dann plötzlich zuzubeißen und jetzt dann plötzlich zubeißen und nicht loslassen können, .... komme, was wolle ... (es war doch nach seinen eigenen Worten nicht sein Lebensentwurf Kanzlerkandidat zu werden).
Diese Aussagen und die nun offensichtliche Verhaltensweise sind für mich nicht kongruent. Meine Vermutung und Befürchtungen haben sich nun vollkommen bestätigt.

Viel, viel Wind um das, was letztendlich nur ihm selbst etwas bringt.
Und solch eine Persönlichkeit als möglicher Kanzler? Dazu Amigos wie etwa die Herren Scheuer, Nüsslein usw. ? Auweh !
Bayern Kraft? In dem Fall eindeutig: Nein Danke!
Ich kann sehr gut darauf verzichten.
Doch jedes Land verdient, was es sich wählt.

Sagt der Herr Söder:

«Aber man müsse eben in einer modernen repräsentativen Demokratie auch auf die Parteimitglieder, Abgeordnete und Bevölkerung hören.»

Auf die Bevölkerung wird bei der Wahl zum Bundestag gehört.

Bei der Kanzlerkandidatur kann Herr Söder auch gerne auf mich hören. Meine Stimme hat er sicher. Damit die Chancen auf Grün / Schwarz statt Schwarz / Grün ansteigen.

Die Abgeordneten bangen um ihre Sitze im neuen Bundestag. Weniger die mit den CDU-Direktmandaten, aber die mit den CDU-Listenplätzen. Sollen sie Herrn Söder unterstützen … dann gilt für sie das gleiche wie bei meiner Stimme aus der Bevölkerung vorab. Die CSU holt eh wieder alle Direktmandate in Bayern … falls nicht irgendwo dort ein Grüner einen Wahlkreis gewinnen sollte.

Die Junge Union soll zu ± 80% für Herrn Söder sein. Jugend schützt vor Torheit nicht. Aber evtl. wollen auch die lieber Vizekanzler. Wer versteht die Jungend heutzutage überhaupt noch.

So was Chaos wird … wenn man keine Regularien zur Kandidatenwahl hat.

@17:34_Meinung zu unse...- Söder, oder doch Merkel?

"Schaden für Personen, Partei sowie der Demokratie schiebt er verbal beiseite mit Geschwafel von demokratischen Strukturen und Gremien, welche er aber selbst ignoriert und nur die als gerade geltend definiert, die ihm dienlich sind. Söder stellt für mich damit demonstrativ unter Beweis, wonach er sich richtet, nach Macht und den Institutionen und Prozessen, die ihm davon das größtmögliche versprechen. Werte, Haltung, politische Ziele und Orientierung dienen ihm dabei lediglich als Mittel zum Zweck der persönlichen Machtbereicherung und des persönlichen Machterhalts. Dieser Mensch steht deshalb nur für eines -> sich und seinen Machtanspruch!"

Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, Sie hätten hier Merkel karikiert...

Verlässlichkeit

An einen Politiker stelle ich vor allem die Forderung der Verlässlichkeit.

Da bleibt ja nur Herr Söder, er ist verlässlich.
Danach biste verlassen, von allen guten Geistern.
Grässlich der Beitrag, hässlich das Ende.
Unpässlich der Beitragende.

Am 19. April 2021 um 18:19 von dane_abs

Zitat: Wird Laschet wirklich Kanzlerkandidat, dann hält man meiner Meinung nach den Kandidaten zurück, den die Bevölkerung will und das nur weil die CDU zeigen will, wer in der Union die Hosen an hat.

Sind Sie tatsächlich der Auffassung, dass die Union bei der Wahl auf über 50% kommen wird?

Diejenigen, die sowieso nicht Union wählen wollen, geht die ganze Kandidatenkür nichts an.

@Bender Rodriguez um 18.21 Uhr

Sorry, die CSU kann nicht bundesweit antreten.
Wen soll sie dann zugunsten Bayerns übervorteilen?
Das wäre das Ende der CSU.

Adeo

"Als "Merkelwahlverein" - wie Sie es nennen - war die CDU 16 Jahre lang recht erfolgreich. Selbst Frau Baerbock spricht ja davon, dass sie das reiche und wirtschaftlich starke Deutschland als Kanzlerin weiterentwickeln möchte. Im übrigen können Sie doch im Ringen um die Kanzlerkandidatur aktuell jede Menge Ecken und Kanten erkennen. Kantiger geht es doch kaum noch, finden Sie nicht...?"

Wo da der Erfolg sein soll, bleibt fraglich. Es wird stramm fürs Ausland und für die Wirtschaft regiert. Für Arbeitnehmer bleibt hier nicht viel übrig. die müssen sich mit abendlichem Applaus begnügen und werden in der Globalisierung verheizt.
Und den Laschi, der nicht die Realität erkennen will, als kantig zu titulieren, würde ich nie wagen.

Am 19. April 2021 um 18:11 von falsa demonstratio

Sie hatten sicher noch nicht genügend Zeit, sich mit dem Programm der Grünen zu beschäftigen.
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Doch, ich habe mir die Zeit genommen. Wenn Sie etwas nicht verstanden haben, dürfen Sie gerne Fragen.

@18:26_Bender Rodriguez -egal wer bei den grünen Kandidat ist

"Aber Frau Baerböck wird das schon schaukeln. Die ist ja nicht blöd. Das Leben wird halt umständlicher und teurer, aber vielleicht hilft Grün mal gegen den dichten Filz von Regierung und Lobbiisten."

Die Grünen haben ein ganz anderes Problem:

"Die Geisteshaltung hinter diesen Zahlen passt geradezu unheimlich zur Mentalität der Grünen. Ihr Wahlprogramm strotzt vor staatlichem Interventionismus, vor Geboten und Verboten. Der Bürger, das betreuungsbedürftige Wesen. Hat die Union noch eigene, von SPD und Grünen geschiedene Werte? In Ermangelung anderer Etiketten wird die Union konservativ genannt"

Eric Gujer, NZZ

Unser Land hat in der Pandemie versagt, ist dysfunktional und hat eine lähmende Bürokratie, ist überreguliert und hat in 16 Jahren Merkel einen gigantischen Reformstau aufgebaut..

Egal ob Rot oder grün, oder gar beides zusammen. Es würde noch mehr Staat geben noch mehr, Verbote und noch mehr Regulierung.

Wir brauchen aber massive Deregulierung und Verschlankung des Staates.

@18:26 von Bender Rodriguez

"Olivia: >>Na lieber 16 Jahre Frau Baerbock als irgendwelche Quoten. Erst recht nicht für "westdeutsche Männer". Wenn sie noch nach<<

Aha, Quote also nur zugunsten der Frauen?
Wenn man Frauenquote propagiert, muß man auch bei Frauenquote bleiben."

Ich propagiere Antiquote. Sieht man ja schon wie absurd Quoten sind, wenn man in dieser Logik nun legitimerweise gegensteuernd die Quote für Kanzlermänner fordert.
Frau Merkel hat es auch ohne Quote geschafft und Frau Baerbock dann auch, sollten die Unions-Männer ihrer Unionskonstruktion nachhaltig schaden.

@18:16 von Adeo60 @Initiative Neue

//Es spricht für ihn, aber auch für Laschet, dass sich beide dieser neuen Aufgabe stellen. Und selbstverständlich geht es - wie bei jeder Wahl - auch um Macht.//

Verehrter Adeo60,
jetzt drehen Sie Verhältnisse aber auf den Kopf. Wenn es so wäre, wie Sie es hier darstellen, dann hätten diese beiden längst eine Einigung erzielen können und MÜSSEN. Es gibt gerade jetzt sehr viel wichtigeres zu tun, als ein Affentheater aufzuführen.
Spricht es aus Ihrer Sicht auch für Herrn Söder, dass ihm das Parteiengesetz neuerdings schnurzpiepegal ist? Jetzt, wo es ihm im Weg steht. Nicht modern genug? Wie wird der Herr mit anderen Gesetzen umgehen, wenn Sie ihm gerade nicht passen?

K- Frage

Laschet muss ja fast Kanzler werden, in NRW hat man ihn ja weg "gelobt".
Sollte er es wirklich werden, wird die CDU bestenfalls Juniorpartner im Herbst. So wie in BAWÜ, nur hier ist nicht Berlin. Wenn dies so kommen sollte, sind wir froh schweizer Pässe zu haben und etwa 1000 Meter bis in Schweiz.

18:21 von Bender Rodriguez

Was wollen Sie mit der CSU in Rheinland-Pfalz?
Das würde gerade noch fehlen. Das ist und bleibt eine Bayernpartei die nicht weiter schaut als bis zur eigenen Nasenspitze.

Wartet mal ab was das gibt bei der Wahl. Da denken zwei sie können das Kanzleramt unter sich ausmachen und am Ende haben wir wieder eine Frau an der Spitze. Grundsätzlich ja kein Problem, wenn nicht die schöne gesunde Farben der Partei wäre.

Fakt ist, die Union zerlegt sich gerade selbst. Soviel Unfähigkeit wie die Dame und die Herren in den letzten Monaten an den Tag legen ist nicht mehr zu überbieten. Aber der Gipfel ist das diese zwei Wichtigtuer sich in der größten Krise seit dem 2. WK nichts besseres zu tun haben als sich um ihre Posten zu kümmern. Traurig, aber typisch.
Aber verstehen kann ich es. In der freien Wirtschaft hätten die nämlich wenig Chancen.

@ Der freundliche ...um 18.10, Laschet ist ein guter Landesvater

"Letztendlich entscheidet der Wähler ob es einen Bundeskanzler Laschet im September gibt.
Und mit Armin Laschet als Kanzlerkandidat sieht es aufgrund der Umfragen für die CDU nicht gut aus..."
Seh ich auch so. Momentan ist es etwas schwierig, weil die Medien es so darstellen, als würde Laschets Kanzlerschaft von Söder verhindert, aber da wird nur ein Popanz aufgebaut. NRW hat sehr viele WählerInnen, die ihren Landesvater Laschet lieben und evtl etwas beleidigt wären, wenn Söder ihm den Rang abläuft.
Aber Söder ist eben charismatischer, agiler, hat mehr Power ... und Laschet sollte das bleiben, was er ist: ein guter Landesvater. Ich meine, das ist die beste Lösung.

Politisches Urteilsvermögen auf Ganzrechtsaußen ...ein Jammertal

In diesem Forum fühlen sich Leute von ganzweit rechts laufend übereifrig bemüht mitreden zu wollen.

Jetzt sind dort alle für Söder, wo sie ihn vor wenigen Wochen noch im Zuge von Corona lächerlich gemacht haben.
Ein bisschen 'starker Mann'-Image auflegen (seitens Söder) und schon schwenken obrigkeitshörige, autoritär strukturierte Rechtsradikale um.

Ansonsten dort? Wie immer ... eine argumentative Wüste, wenn man schnell drüber wischt, um sich die ewig selben substanzlosen Aussagen zu ersparen.

Ich streite gern mit Rechten, wenn von dort mal was Originelles käme.

Die Dauerschleife mit "Grüne = Verbotsprtei" ist intellektuell so dürftig. Offenbar ist mehr nicht zu erwarten als Meinungsäußerung.

Öde.

Am 19. April 2021 um 18:18 von frosthorn

Die Plattheit Ihrer Plattheiten ist wirklich so platt, dass ich davon völlig platt bin.

Noch mal kurz ins Archiv geguckt, welche Schlagworte man so alles über die Grünen anzubringen gewohnt ist? Bis hin zu der intellektuellen Hochrechnung, dass 80% keine Grünen-Wähler sind? Dabei jedoch unerwähnt gelassen, dass der Wähleranteil, der den meisten anderen Parteien seine Stimme nicht gibt, noch größer ist?
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Schwer getroffen oder warum reagieren Sie so gereizt?
Etwa 80 % der Wahlberechtigten Deutschen wollen diese Partei nicht, und das ist auch gut so.-))

@Stern2100 um 18.25 Uhr

„Robert Habeck hat strategisch klug Annalena Baerbock den Vortritt überlassen, weil er nicht glaubt, dass diese die Wahl gewinnen kann.“

Na, dann hat er ja wenigstens nach der Devise gehandelt „Der Klügere gibt nach“.

Da sind die 2 Zankapfel aus der Christmette ja meilenweit entfernt.

17:54 von Olivia59

Zitat:"Für CDU/CSU ist die Kanzlerfrage wesentlich relevanter weil es wahrscheinlicher ist, dass sie ihn stellen werden."

Nach den derzeitigen Umfragen durchaus möglich. Aber bis September ist noch ein langer Weg...Mir ging es auch mehr um das WIE der Entscheidungsfindung, da, finde ich, haben die Grünen bis jetzt alles richtig gemacht.

Laschets PK

Ich habe mir noch einmal die Rede von Laschet aus der heutigen PK angehört: "...wir wollen einen fairen, einen frischen, ja manchmal auch 'fröhlichen' Wahlkampf...". Dabei fragte ich mich, in welchem Film dieser Mann grade kokettiert. Der "fröhliche Rheinländer" möchte einen "fröhlichen Wahlkampf"? Wie kann das in der jetzigen Zeit gehen? Kampfesgeist und Zielstreben sieht anders aus. Und dann nochmals zu betonen, wie sehr er sich über das "einhellige Votum" des Bundes freut, dessen Zusage er bekam. Was ist mit dem Rest? Was ist mit dem überwiegenden Teil der Wähler? Der wird übergangen. Aber grade die Mehrheit wird er brauchen. Einen ständigen Grinsemann kann ich nicht ernst nehmen.

18:17 von gman

ich befürchte, daß unserm armin der alte pulli vom genscher zu gross ist, und er auf den gruppenfotos mit den anderen AM nicht zu sehen ist.

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