Kommentare - K-Frage der Union: Die Angst vor der Kampfabstimmung

18. April 2021 - 08:13 Uhr

Während sich der Wettstreit zwischen den möglichen Kanzlerkandidaten Laschet und Söder fortsetzt, wächst in der Union die Sorge vor einer Spaltung: Fraktionsvize Linnemann warnte davor, mit einer Kampfabstimmung Gräben aufzureißen.

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Kommentare

Alles andere als Laschet wäre eine Überraschung

Außer die beiden würden sich darauf einigen doch Merz die Position anzubieten. Sozusagen als Ausweg aus der Patt-Situation.

Aber das wäre eigentlich eine noch größere Überraschung.

Jede Wahl ist eine Kampfabstimmung

Ich weiß nicht, was das Wort "Kampfabstimmung" sagen soll ?

Jede Wahl, in der man als Wähler zwischen zwei oder mehreren Kandidaten wählen kann, ist eine Kampfabstimmung. In einer Demokratie ist das normal.

Egal wer es wird - Nichts wird besser werden!

Mal abgesehen davon dass dies der falsche Zeitpunkt für derartige Streitigkeiten ist, hat die CDU/CSU gerade in der Pandemie ein sehr uneinheitliches Bild von weitestgehender Öffnung bis hin zum harten Lockdown geliefert. Einigkeit existiert in diesen Parteien und ihren Vertretern schon lange nicht mehr.
Alle sind nur noch damit beschäftigt irgendwie ihre "Umfragewerte" in die Höhe zu treiben egal ob mit sinnvollen Maßnahmen oder nicht. Das dabei auch täglich Menschen genau wegen dieser Uneinigkeit und Untätigkeit sterben ist diesen "Vertretern" offenbar völlig egal.
Man wird das Gefühl nicht los, dass das "Kompetenzvakuum"in den Köpfen dieser Politiker nur mit "Machtstreben" gefüllt wurde.

Die Union verzettelt sich schon wieder.

Die Union versagt mit ihrer Coronapolitik und tut es nun erneut mit dieser für Deutschland deutlich unwichtigeren K-Frage. Eine Regierungsauszeit der Union wird der politischen Landschaft gut tun. Dafür ist es dann auch völlig irrelevant, ob nun Laschet oder Söder mal Kanzlerkandidat waren.

Spaltung CDU und CSU ?

Wenn Dennis Radtke meint, der CDU-Einmarsch in Bayern sei ein Drohwerkzeug, täuscht er sich. Wenn die CDU nach Bayern kommt, kann sie froh sein, wenn sie dort die 5 % Marke knackt. Wenn die CSU in ganz Deutschland auftritt, würde sie in vielen Bundesländern die CDU überflügeln. In den neuen Bundesländern allemal.

Laschet muss zur Besinnung kommen

Ehrlich gesagt, verstehe ich das sture Festhalten von Laschet an der Kanzlerkandidatur nicht. Der bekommt doch jeden Tag in seinem Büro die Umfragewert auf den Tisch und weiß, wo er draußen im Lande bei den Wählern steht.

Und dann sagt er trotzdem, ist mir egal und ist mir auch egal, was das an Folgen für die Union hat, ICH muss es unbedingt werden. Auch wenn ich bei der Wahl herbe Verluste für die CDU einfahre.

Ich schüttle nur noch mit dem Kopf.

da die Unions-Parteien typische Klüngel-Parteien sind

haben sie kein Verfahren, ihren Kandidaten zu bestimmen und sind des Glaubens, eine Abstimmung sei schädlich (was viel über das Demokratieverständnis der Unions-Parteien aussagt). Man sollte meiner Meinung nach solche Parteien nicht wählen. Die bekanntgewordene Korruption in den Unions-Parteien dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein. Auch das Zeichen von Klüngel- und Seilschaften-Parteien, die Abstimmungen scheuen.

Die Biedermänner und der Brandstifter

Herr Linnemann möchte keine "Kampfabstimmung".
Schon dieses von ihm gewählte Wort zeugt von einem eklatanten Mangel an Mut.
So wird das nix.
Anstatt sich hinter ihren Chef zu stellen, murksen viele aus der CDU herum, in der Hoffnung, das Ganze irgendwie konfliktlos regeln zu können.
Dabei ist der Konflikt schon da und Markus Söder eskaliert weiter.
Jetzt heißt es, klare Kante zeigen.
Für Armin Laschet!
Die CDU kann jetzt beweisen, dass sie noch kämpfen kann.
Glück auf CDU!

Wer da nun ausgeklüngelt wird

Das ist letztendlich auch schon fast egal.
Die Klüngelparteien haben bei einigen der Bürger und Bürgerinnen verloren.

Ich würde empfehlen beide sollten als Kanzler- Kandidat zurücktreten und einer frischen Person aus der Union eine Chance geben.

Merz ist das in jedem Falle nicht.

Die Unionsparteien haben eine Krise in der Krise und benötigen Besinnung und Auszeit.
Ob sie überhaupt in den Luxus kommen, den Kanzler zu stellen, wird sich zeigen.

Dann sollte es jemand Neues idealerweise weibliches (aber nicht Auschlusskriterium) sein. So hat man sicher höhere Chancen und zeigt Zukunft - weil Grün und vermutlich Kanzlerin ist die andere Möglichkeit, die zur Auswahl steht.

Versteht keiner

Ich frage mich, warum in der Union so eine Hektik ausgebrochen ist, nur weil die Grünen angekündigt haben, am Montag ihre(n) KandidatIn bekannt zu geben. Wählt jemand eine Partei, weil die schneller war? Dann wäre die SPD die Siegerin.

Und dann haben sie kein Verfahren, um den Kandidaten zu bestimmen. Das rächt sich jetzt.

Ich bin sicher, die AfD und die Grünen wünschen sich Laschet.

Egoismus ist gefragt

Man muß doch kein Wahlforscher sein, um zu erkennen dass eine CDU
mit einem Kanzlerkandidaten Söder aktuell die ungleich besseren Chancen hat
und 23 % zu 56 % in Umfragen spiegelt doch klar die Popularität wieder
Natürlich ist es noch 5 Monate hin, bis zur Wahl, das Blatt könnte sich wenden,
ne Umfrage ist immer ne Augenblicksache .....
Aber warum ist man nicht in so einer Situation bereit zu sagen, klar ich halte mich für den "Besseren"
aber der Wähler auf den es ankommt, sieht das eindeutig anders

„Grabenkampf“ in der Union?

Es ist schon klar, dass mit einer Kampfabstimmung Gräben aufgerissen werden; wer aber mit solch einer Argumentation kommt, scheint generell ein Problem mit Kampfabstimmungen zu haben. Nach einer Kampfabstimmung müssen halt eventuell aufgerissene Gräben wieder zugeschüttet werden, wie es in einer Demokratie der Fall sein sollte. Auch die Drohung einiger CDUler, in Bayern eine CDU zu etablieren, ist ein Schuss in den Ofen: wenn sie das machen würde, könnte die CSU ihrerseits sich in einigen Bundesländern aufstellen; mein Gefühl sagt mir, dass dies für die CDU von großem Nachteil wäre! Außerdem könnte die CSU die lächerlichen Unterstellungen (von links), „nur“ eine Provinzpartei zu sein, endlich mal entkräften. Ich glaube, eine CSU, die ja programmatisch etwas konservativer als die CDU ist, wäre auch im politischen Kampf gegen die AfD von Vorteil. Insgesamt würde die Union (wenn man sie dann noch so nennen könnte) hinzugewinnen. Meine Präferenz für die Kandidatur ist klar: Söder!

08:40 von Freiheit-brauch...

vermute mal der rechnet trotz seiner miserablen persönlichen Umfragewerte,
mit einem, wenn auch knappen Wahlsieg.
Also er spielt eben Poker !
von Verantwortung gegenüber seiner Partei spricht das nicht,
passt aber in den aktuellen Zustand der CDU,
wo jeder nach seinem eigenen Vorteil schaut.
Angefangen beim finanziellen Vorteil ziehen aus der Coronakrise

08:55 von Wolf1905

eine CSU, die ja programmatisch etwas konservativer als die CDU ist,
wäre auch im politischen Kampf gegen die AfD von Vorteil.
.
selbst das wäre ein Gesichtspunkt, der noch hinzukommt

@vriegel um 08:27

Sie meinen „Außer die beiden würden sich darauf einigen doch Merz die Position anzubieten. Sozusagen als Ausweg aus der Patt-Situation. Aber das wäre eigentlich eine noch größere Überraschung.“
Nein, auf gar keinen Fall! Merz hat bei der vielen in der Bevölkerung keinen guten Ruf; deshalb würde er eher schaden als nützen.
Wenn Laschet „ins Wahlvolk hinein hört“, weiß er, was er zu tun hat: nämlich MP in NRW zu bleiben und auf die Kanzlerkandidatur zugunsten Söder zu verzichten. Aber diese Größe hat er anscheinend nicht. Er schadet somit die Wahlchancen der Union!

um 08:40 von Freiheit-braucht-Sicherheit

Die Leute überschätzen die Bedeutung solcher Umfragen. Wie sah denn das Ergebnis aus:
"Auf Söder und Merkel folgen Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht, Vizekanzler Olaf Scholz, die beiden Grünenchefs Robert Habeck und Annalena Baerbock sowie der FDP-Vorsitzende Christian Lindner."

Wagenknecht und Scholz sind dem Durchschnittsdeutschen nicht bekannt. Wenn die so weit vorne liegen, bedeutet das, dass die Umfrage nicht repräsentativ für das Wahlvolk war.

Wenn Söder antritt, sieht der Durchschnittswähler nur eins: "CSU". Und macht dann sein Kreuz woanders.

Und schon kriegen wir die erste grüne Kanzlerschaft.
_

Franz-Joself Strauß hat es schon so gesehen

Schon der CSU-Vorsitzende Strauß hat es so gesehen, dass die Unionsparteien bei getrenntem Auftreten zusammen mehr Stimmen holen können, als mit einer Zwangsgemeinschaft.

Dann hätte sie keine Fraktionsgemeinschaft mehr sondern müssten eben eine Koalition bilden. Aber das gemeinsame Gewicht wäre größer. Das ist für die Umsetzung von politischer Programmatik wichtiger als unbedingt den BT-Präsidenten zu stellen.

Mehr Wichtigtuerei von Söder

Mehr Wichtigtuerei von Söder geht nicht. Man nehme sich ein Beispiel an den Grünen.

Stiefschwester

Auch wenn mich die Balz dieser beiden Parteien nichts angeht, so ist sie doch ein Spiegel der aktuellen Debattenkultur.
Einfache Wahlen bzw. Entscheidungen werden Kampfabstimmungen genannt, Fraktionsabstimmungen werden als Demontage repräsentativer Strukturen der gesamten Republik umgedeutet, Empfehlungen werden Dogmen.

Und immer wieder zaubert die CDU die Drohung aus dem Hut einen bayrischen Landesverband zu gründen. Diesmal musste die TS wohl etwas Länger suchen, um einen Fürsprecher zu finden, der bereit ist mit diesem zweischneidigen Schwert in die Manage zu stolpern: Dennis Radtke - einer von wieviel (ich glaube 31) Landesvorstand-Beisitzern in NRW will in Bayern einen Klon gründen. Wie denn als nordrhein-westfälischer EU-Abgeordneter? Die Partei die Laschet als Kanzlerkandidaten aufstellt will Bayern erklimmen? Mit welchem Personal?

Fernab, wann will die CDU ihre Schwester den verdienten Respekt zollen wenn nicht jetzt angesichts der Umfragewerte? Wohl nicht in hundert Jahren!

@Sysiphos3 um 08:53

Prinzipiell gebe ich Ihnen recht mit Ihrer Aussage. Nur zu einem Punkt habe ich eine Anmerkung: „ne Umfrage ist immer ne Augenblicksache ...“ - diese „Augenblicksache“ ist aber schon seit Wochen so, und somit würde ich die Umfrageergebnisse nicht als eine „Augenblicksache“ bezeichnen.
Aber klar ist schon auch: im September könnte die Stimmung eine andere sein, aber die Entscheidung steht nun mal jetzt an.

Das „andere“ Problem

Das eigentliche Problem der „CDU“ sind nicht Laschet und Söder. Es ist der eklatante Mangel an wählbaren, d.h. fähigen UND glaubwürdigen Politikern.

Und hierfür ist die Ursache im „Gestern“ zu suchen.
Wer hätte sich denn vor (z.B.) 20 Jahren außer dem Typus Ziemiak für eine Karriere in der CDU interessiert?
Vor allem aber: Wann hat sich die CDU mal für Kinder und Jugendliche interessiert? Die wären aber 10 Jahre später Wähler und Nachwuchs geworden.

Jetzt ist es zu spät - ein Ziemiak und damit die „CDU“ bekommt keine jungen Denker/Innen. Die finden sich jetzt in anderen Parteien.

Zunächst bei den Grünen als Sammelbecken reflektiver junger Menschen. Aber eben auch in der SPD, deren Idee der Sozialdemokratie quasi naturgemäß zukunftsorientiert ist.

Und das ist es, was den „guten“ Nachwuchs interessiert: Die Zukunft!

Die Vergangenheit halten die „Alten“ schon fest genug!

09:02, MartinBlank

>>Wagenknecht und Scholz sind dem Durchschnittsdeutschen nicht bekannt.<<

Wie kommen Sie auf diese Idee?

Zu 08:41 von AufgeklärteWelt "Klüngel-Parteien"

"da die Unions-Parteien typische Klüngel-Parteien sind haben sie kein Verfahren, ihren Kandidaten zu bestimmen und sind des Glaubens, eine Abstimmung sei schädlich (was viel über das Demokratieverständnis der Unions-Parteien aussagt). Man sollte meiner Meinung nach solche Parteien nicht wählen. Die bekanntgewordene Korruption in den Unions-Parteien dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein. Auch das Zeichen von Klüngel- und Seilschaften-Parteien, die Abstimmungen scheuen."

@AufgeklärteWelt, Aufklärung sieht anders aus. Sorry, aber das ist der typische Blick durch eine Parteibrille mit eingefärbtem Gesichtsvisir.

Zum Beispiel, nur eines, was ist mit dem berühmten Kölschen Klingel. Affären am laufenden Band. Unions-Parteien sind da weniger beteiligt. Welche typische Partei ist da beteiligt? Es gibt noch viel mehr. Klarer Blick, frei nach allen Seiten, nur dann kann man aufklären.

Die Union tut alles dafür,

Die Union tut alles dafür, größte Oppositionspartei im neuen Bundestag zu werden. Egal ob's jetzt Laschet oder Söder oder jemand Drittes wird, der Schaden ist jetzt schon immens, und beide können die Union nicht mehr hinter sich versammeln. Wenn es Söder wird, ist Laschet politisch erledigt und mitten im Bundestagswahlkampf geht die Suche und der Streit um seine Nachfolge im Parteivorsitz los. Außerdem verliert Söder sein Image als bayrischer Interessenvertreter: Bundespolitisch hat er keines, und das wird seine Werte als Kandidat abstürzen lassen. Wenn Laschet es wird, werden die Stimmen nicht schweigen, die bei jedem Pünktchen-Verlust in Umfragen sagen "Mit Söder wäre das nicht passiert!" Und der unwahrscheinlichste Fall eines Dritten bedeutet einen Bruch der Union, gegen den Strauß' Ankündigung der Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft ein Sonntagsspaziergang in lauem Lüftchem war.
Zu Rezo's Aufzählung der Selbstzerstörung der Union wird gerade das letzte Kapitel geschrieben.

re Sisyphos3 08:58 / Das macht die Leute sauer

"vermute mal der rechnet trotz seiner miserablen persönlichen Umfragewerte,
mit einem, wenn auch knappen Wahlsieg."

Ich glaube Laschet unterschätzt den Rückschlag total, den er auslöst, wenn er sich gegen die Wählermehrheit als Unions-Kanzlerkandidat durchsetzt. Das würde viele Wähler und selbst CDU-Mitglieder so sauer machen, dass sie zwar nicht unbedingt andere Parteien wählen, aber zuhause bleiben.
Es würde sich einfach wie eine Missachtung anfühlen.

Und selbst wenn die CDU knapp stärkste Partei bleiben würdet, wäre sie so gerupft, dass sie von ihrer Programmatik von der ja ohnehin nicht viel übrig ist, in Koalitionsverhandlungen nichts mehr durchbekäme.

Aber Hauptsache Laschet ist Kanzler.

Laschet könnte zum Schulz der SPD werden.

Dann ist auch für die Union "Schulz".
Wenn der CDU ernsthaft an einer Regierungsbildung gelegen ist, und im Moment kann man fast das Gegenteil annehmen, behält sie im Angesicht fallender Zustimmungswerte Volkes Wunsch im Auge.
Es ist unerheblich, ob ein Präsidium jemanden nominiert ... der Wähler muss das am Wahlabend bestätigt haben.
Und danach sieht es im Moment weniger aus ... wo schon ein paar wenige Prozente extrem Wahlentscheidung sein können ... heute mehr denn je.
Wenn die Union also politischen Überlebenswillen hat und umsetzen möchte, kann es eigentlich nur DEN einen Kandidaten geben. Ansonsten reichen die verbleibenden 5 Monate nicht mal zur Schadenbegrenzung.

Unklare Verhältnisse rächen sich

Parteien wie CDU und CSU, die sich Volkspartei schimpfen haben keinen klaren Weg festgelegt, wie man zu einem Kanzlerkandidaten kommt? Das ist mehr als peinlich, unprofessionell und zeigt doch in welcher Zeit diese Parteien leben, immer noch in einer Zeit, in der von oben herunter alles geregelt wird, anscheinend per Ansage. Wozu gibt es denn Parteitage und Parteigremien, wenn dann die Parteifraktion des Bundestages auch noch in diesen Dingen mitreden will, und die Kandidaten mal das eine sagen mal das andere. Vor Wahlen wird gerne von vielen Politikern betont, daß Umfragen ja nicht das wirkliche Meinungsbild abliefern, deshalb gäbe es ja die Wahlen. Diesmal wird es mal gerade gedreht weil es einigen anders herum besser passt. Ich glaube viele Politiker sind sich gar nicht mehr klar darüber wie unglaubwürdig sie sich dadurch machen.

Durchschnitt

>>>Wenn Söder antritt, sieht der Durchschnittswähler nur eins: "CSU". Und macht dann sein Kreuz woanders.>>>

Sorry aber Wen Sie hier als "Durchschnittswähler" beschreiben, welcher nicht weiß wer Scholz ist......(Wagenknecht könnte er tatsächlich nicht kennen.)
Sieht in Söder nicht CSU (ist ja einerlei) sondern einen Starken, der auf den Tisch hauen kann, patenter Kerl, den wähle ich!

So viel zu den von Ihnen entworfenen "Durchschnittswähler" dem sind die C Parteien als "ein Pott" bekannt, mehr nicht.

Karnevalskasper

Laschet mag gut sein und seine Vorzüge haben. Die passen allerdings vorallem nach NRW. Auf der internationalen Bühne hat er nichts verloren. Zudem weiss ich bis heute nicht, wofür er in der Coronakrise wirklich stand und steht. In diesem Jahr sollte ja Karneval irgendwie wieder möglich sein, dann hat er ab dem 11.11. seinen passenden Platz wieder.

Söder ist der Bessere

Söder hat eine klare und entschlossene Corona-Politik. Er steht für die Kontrolle der Infektionen und den Lockdown. Laschet steht eher für das unentschlossene Laufenlassen, das diffuse Öffnen.

Daher bin ich für Laschet.

"Gräben zuschütten" - klingt ...

... so schön einfach! Richtig ist aber, dass das Wasser, das bisher durch diese Gräben floss, sich andere Wege sucht. Graben zu, Problem bleibt.
PS: Was nutzen CDU/CSU das vornehme Problem zwei Kandidaten zu haben, wenn jeder auf seine Art nicht wählbar ist?

@Freiheit braucht ... um 08:36

Was meinen Sie was los wäre, wenn die CSU in anderen Bundesländern zu Wahlen antreten würde und mit dem Defiliermarsch ankommen würde... a Gaudi wär des, Wahlkampfveranstaltungen mit (bierseliger) Oktoberfeststimmung (wenn nicht gerade eine Pandemie herrscht)... ja vielleicht nicht ganz politisch korrekt, aber amüsant! Und Einheizen dem politischen Gegner (nicht Feind, nur Gegner). Dann wäre Chancengleichheit gegeben!
(Bitte meinen Kommentar in Teilen mit etwas Humor ansehen, aber auch mit etwas Ernst betrachten).

@09:20 von gman

"um Beispiel, nur eines, was ist mit dem berühmten Kölschen Klingel. Affären am laufenden Band. Unions-Parteien sind da weniger beteiligt."

Sie haben natürlich recht, nicht nur CDU und CSU sind korruptionsanfällige Klüngelparteien, auch zum Beispiel die SPD fällt in diese Kategorie.

Vergleicht man die Berichterstattung

In der TS CDU/CSU und Grünen dann fällt auf, der ganz normale Wettbewerb in der CDU/CSU wird als Kampf, also negativ dargestellt, während die Kanzlerkandidatur der GRÜNEN als eine Harmonie Veranstaltung mit Himmelsgleichen Figuren dargestellt wird, sieht man sich die Bilder, den Text an. Hier wird nicht ausgewogen berichtet. Dieser Fehler der Parteilichkeit muss umgehend beendet werden.

8:40 Freiheit-braucht

"Ehrlich gesagt, verstehe ich das sture Festhalten von Laschet an der Kanzlerkandidatur nicht. Der bekommt doch jeden Tag in seinem Büro die Umfragewert auf den Tisch und weiß, wo er draußen im Lande bei den Wählern steht.
Und dann sagt er trotzdem, ist mir egal und ist mir auch egal, was das an Folgen für die Union hat, ICH muss es unbedingt werden. Auch wenn ich bei der Wahl herbe Verluste für die CDU einfahre."

Und Söder möchte von der CDU gebeten (!) werden, wird es aber nicht. Er verspricht, Laschet zu akzeptieren, tut es aber nicht. Beleidigt die CDU von wegen Hinterzimmerwahl. Und so einen wollen Sie lieber haben? Einen, der wie ein trotziges Kind aufstampft, weil er seinen Willen nicht kriegt? Das stelle ich mir bei einem Treffen mit Biden oder Putin vor.
Gerade jetzt, wo - wie ich finde - die Coronakrise nochmals einen Aufschwung hat, herum zu trotzen statt das zu tun, wofür er gewählt wurde, ist erbärmlich, nicht kanzlerwürdig.

Überzeuger Söder

Warum der Söder bei so vielen Menschen beliebt ist, kann ich nicht nachvollziehen. Ist das die Sehnsucht, dass mit harter Hand regiert wird ? Die PR Maschine des Lobbyismus läuft bestens, der mündige Bürger wird über-zeugt und wird vom Überzeuger Söder ausgesaugt und keiner will es merken.
Wer ist den der Brandstifter bei dem jetzigen
CDU/CSU Chaos ? Der Herr Söder ist in der Rhetorik sehr gut, aber man sollte einen KK
auch nach seinem Handeln beurteilen. Wer sich mit Söders Handeln auseinandersetzt, wird sicher Zweifel an Söders Rhetorik bekommen. Ich wünsche der CDU/CSU einen Weg ohne Söder zu finden.

Sinnlose Kampfabstimmung

Auch wenn Söder eine Mehrheit in der BT Fraktion bekommen sollte, spricht das ja noch nicht gegen Laschet.

Wenn sich zwei Streiten..

Ich denke, am Ende stellen die Grünen den Kanzler bzw. Die Kanzlerin.
Es sind nur noch wenige Prozent Unterschied - und egal wer Unionskandidat wird, am Ende werden bei beiden Kandidaten sicher etliche Wähler zu den Grünen überlaufen in dem Glauben, ohnehin Schwarz-Grün zu bekommen

Söder treibt es auf die Spitze

Söder hat es geschafft, Seehofer gegen seinen erbitterten Widerstand aus dem Amt zu drängen. Nachdem er sich in Bayern durchgesetzt hat, hält er sich vermutlich für unangreifbar und unschlagbar. Dass er durch sein Machtstreben die große Schwesterpartei ruinieren könnte, nimmt er billigend in Kauf.
So banal es klingt: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Es wäre keine Überraschung, wenn der oder die Dritte dann nicht aus den Reihen der Union stammt. Es ist höchste Zeit, dass die Wählerinnen und Wähler der Union eine Denk-, Regenerations- und Regierungspause verordnen.

ZU 09:18 von teachers voice die „Alten“

"[..]Und das ist es, was den „guten“ Nachwuchs interessiert: Die Zukunft!
Die Vergangenheit halten die „Alten“ schon fest genug!

Wieder so ein Blick durch die Parteibrille. Was für ein Armutszeugnis, dabei die Alten gegen die Jungen auszuspielen.
Es gibt solche und andere Junge und Alte.

Das Sprichwort "Hochmut kommt vor dem Fall", wird sich auch hier wieder bewahrheiten.
Wer überheblich ist, wird früher oder später dafür in Demut büßen müssen.

Einfach mal zu Kenntnis nehmen, bei der Frage, "wer kann Kanzler" sehen die Antworten bei Jungen und Alten ähnlich aus.

re MartinBlank 09:02 / das ist nicht nachvollziehbar

Ihre Umfragenmathematik in Ehren, aber ich kann sie nicht nachvollziehen, Herr Blank.

Für die Entscheidung der Union über die Kanzlerkandidatur zählt nur die Gegenüberstellung Söder gegen Laschet. Da sind die Umfragen eindeutig und sprechen für Söder.

"Wenn Söder antritt, sieht der Durchschnittswähler nur eins: "CSU". Und macht dann sein Kreuz woanders."

Das ist ein Widerspruch. Die Umfragen sagen, dass die Mehrheit der Bürger sich für Söder auspricht. So würden sie auch wählen. Das würde zwar keine absolute Mehrheit bedeuten, die bekommt aber in Deutchland heute sowieso keine Partei. Aber mit Söder wäre die Stimmenzahl deutlich größer und damit das Gewicht der Union bei Koalitionsverhandlungen.

@MartinBlank Umfragen

Ich freue mich jedenfalls schon auf das neue Buch von Frau Wagenknecht, besonders auf ihre Analyse der "Lifestyle Linken", woraus Sie schließen können dass sie mir bekannt ist. Das Hickhack der beiden Covid-Jakobiner hingegen (im doppelten Sinne, es steht ja noch eine weitere Kandidatenbenennung an) sehe ich für mein Fortergehen als völlig bedeutungslos an.

@MartinBlank um 09:02

Sie schreiben u. a. „Wenn Söder antritt, sieht der Durchschnittswähler nur eins: "CSU". Und macht dann sein Kreuz woanders.“ Sind Sie „Durchschnittswähler“??? Wenn ja, dann machen Sie halt Ihr Kreuzchen woanders hin. Aber das von Ihnen gewählte Wort „Durchschnittswähler“ ist sehr diffamierend und herabwürdigend! Da müssten Sie mal genau definieren, wen Sie darunter verstehen. Und dann kann ich Ihnen jetzt schon sagen, was da im Forum für Kommentare kommen würden.

09:02 von MartinBlank

"Wagenknecht und Scholz sind dem Durchschnittsdeutschen nicht bekannt. Wenn die so weit vorne liegen, bedeutet das, dass die Umfrage nicht repräsentativ für das Wahlvolk war.
Wenn Söder antritt, sieht der Durchschnittswähler nur eins: "CSU". Und macht dann sein Kreuz woanders."

Sie halten die Wähler schon für recht dumm, wenn Sie meinen, dass Wagenknecht und Scholz nicht bekannt sind. Wobei ... wenn ich das Brüllen nach dem Egomanen Söder erlebe, der noch nicht einmal sein geliebtes Bayern schützen konnte, denke ich über Ihre Einschätzung noch einmal nach.

Sahra Wagenknecht könnte ich mir als Kanzlerin vorstellen, aber ihre Aussichten sind schlecht.

"Und schon kriegen wir die erste grüne Kanzlerschaft."
Ja bitte!

@ um 08:53 von dr.bashir

"Versteht keiner
Ich frage mich, warum in der Union so eine Hektik ausgebrochen ist, nur weil die Grünen angekündigt haben, ..."

Ich glaube es lag am Medialen Weckruf:
Die Medien erzeugten schon vor Bekanntgabe des Termins der Grünen einen Druck gegen die CDUCSU, währdend man den Grünen ohne Zeitdruck nur wohlwollende Neugier entgenbrachte und die Stärke Annalenas und die Sinnhaftigkeit einer weiblichen Bewerbung beinahe von allen Seiten beleuchtet wurde, obwohl der 19. als Termin noch gar nicht feststand. Während dessen wurde Laschet schon demontiert und Söders Verhalten unter dem Miskroskop seziert. Auch nach Bekanntgabe des Termins resultierte keine Eile gegen die Grünen, keine Forderung nach sofortiger Offenlegung. Stattdessen eine fragwürdige Stille.
Ich frag mich: Sollte Robert kein Kandidat werden, wird er dann analog zu Laschet auch als zähneknirschender Verlierer wahrgenommen und warum war Söders Zögern so anders als das des Duos der Grünen?

@ 08:53_Sisyphos3- Umfragen sind Schall und Rauch

Sie verfliegen genauso schnell, wie
Sie gekommen sind.

Die Bürger sind hochgradig manipulierbar.

Die aktuellen Werte als Entscheidungsgrundlage zu nehmen wäre fatal.

Söder ist ein „Populist der Mitte“, wie das Eric Gujer von der NZZ treffend formuliert hat.

Vor gar nicht all zu langer Zeit waren
seine Umfragewerte auch im Keller.

Scheinen Sie und viele andere wohl auch schon vergessen zu haben.

Quod erat demonstrandum.

08:36 von Freiheit-brauch...

„ Spaltung CDU und CSU ?
Wenn Dennis Radtke meint, der CDU-Einmarsch in Bayern sei ein Drohwerkzeug, täuscht er sich. Wenn die CDU nach Bayern kommt, kann sie froh sein, wenn sie dort die 5 % Marke knackt. Wenn die CSU in ganz Deutschland auftritt, würde sie in vielen Bundesländern die CDU überflügeln. In den neuen Bundesländern allemal.“

Nein, definitiv nicht. Wie auch immer man zu Söder steht, er hat gelernt, sich nicht abschütteln zu lassen. Spätestens als er das Mobbing von Seehofer ignoriert hat wie lästige Fliegen, hat er mehr Stehvermögen als „Integrierer“ Laschet. Ginge es nur darum, würde er gewinnen.

Aber dafür hat Laschet jetzt nicht schnell genug von sich aus aufgegeben. Dadurch dass jetzt die Drohung einer bayerischen CDU im Raum ist, wird Söder heute Abend Laschet den Vortritt lassen.

Die Stimmen für CSU und CDU dürften sich in Bayern etwa 50:50 darstellen.

Wer mehr zu verlieren hat, muss aufgeben. Jetzt ist das Söder.

Bedenklich

Herr Söder hat ein besseres Bild in der Pandemie abgegeben. Er regiert ein erfolgreiches Bundesland und vereint viel Sympathie der Bürger/innen.
Die Frage, wer die CDU/CSU in die nächste Wahl führt ist damit doch geklärt?!

Auf die CDU blickt die BRD nun mit einer Lupe. "Können sie CHANGE? oder ist die CDU eine statischer Apparat der vor lauter Selbstverwaltung den Bezug zum Volk verloren hat?"

Was nützt es, innenpolitisch Sieger zu sein, zu zeigen, dass nicht Akzeptanz zum Kanzler befähigt sondern innerparteiliche Netzwerke ...und die Wahl verloren wird?

Mein Wunsch für die CDU ist: "Besinnt Euch auf das, was Eurer Auftrag ist. Seid eine Volkspartei, die auch die Stimme des Volkes gewichtig berücksichtigt - Herr Söder sollte Kanzlerkandidat werden."

Eigentlich ist es völlig egal

Eigentlich ist es völlig egal wer nun Kandidat wird in welcher Partei auch immer. Keiner wird an den wirklichen Problemen in Deutschland etwas ändern. Im Grunde folgen alle dem gleichen Herrn, Geld und Macht. Das Wohl des Volkes spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Die wären alle nicht da wenn sie keine Ja Sager wären. In Konstruktionen wie Parteien oder ähnlichen haben Rebellen in den seltensten Fällen Karriere gemacht.

Der Klügere gibt nach

Söder sollte seine Kandidatur besser jetzt endlich zurück ziehen.

9:02 MartinBlank

"Wagenknecht und Scholz sind dem Durchschnittsdeutschen nicht bekannt........"

Ganz egal wie der Bekannheitsgrad der Beiden ist, dieses Beiden sind und wären um Klassen besser als das was die CDU/CSU anzubieten hat.

@ 09:30_prerom- nicht die CDU-Merkel ist das Problem

So hat sich gestern ja auch -indirekt zumindest- Merz geäußert. Endlich möchte man sagen.

Es scheint ja ein Tabuthema zu sein in der CDU Merkel zu kritisieren. Dabei gibt es schon sehr lange Bestrebungen auch innerhalb der CDU Merkel abzusetzen.

Und das vollkommen zurecht. Leider ist Merkel im Volk beliebt. Offenbar mehr als bei vielen in der CDU. Da war sie als Mehrheitsbeschafferin geduldet.

Aber vielen hat ihr Linkskurs nicht gefallen. Aus diesem ist letztendlich ja auch die AfD heraus entstanden.

@Koeln2020 um 09:28

Sie schreiben „Ich sehe es so, dass die Umfragewerte der Parteien SPD, Grüne und FDP zurzeit insgesamt ca. 46-47% ergeben und noch entsprechend ansteigen werden...“; ja, das mag sein. Aber wenn die Ampel rechnerisch klappen sollte, klappt doch Jamaika allemal! Die Union wird sicherlich mehr Stimmen erhalten als die SPD. Und wenn dann die FDP den Ausschlag geben sollte, ist für mich jedenfalls klar, für welche Konstellation sie sich entscheidet - NICHT für die Ampel!

Anspruch

>>"Wenn Söder die Kanzlerkandidatur erzwingen will, wenn er die CDU zerstören will, dann darf die Gründung der CDU in Bayern kein Tabu mehr sein", sagte Radtke..<<

Diese Arroganz mit der Herr Radtke den 'Führungsanspruch' der CDU darstellt ist unerträglich.
Andere Parteipolitiker (Friedrich Merz) äußern einfach "die Partei hat entschieden" und meint damit seine und die Entscheidung der Spitzenfunktionäre.
Was aber außer Acht bleibt ist der Wille der Wähler. Getreu nach dem Motto der SED "die Partei hat immer Recht".
Das macht die Bundestagswahl für die CDU richtig spannend .... Arroganz wird von Ignoranz übertroffen?

Was ist denn eine Kampfabstimmung?

Ist da etwa eine Abstimmung gemeint, bei der das Ergebnis nicht bereits feststeht? Wenn beide Präsidien der Meinung sind, dass ihr Kandidat der bessere ist, muss es eben eine Abstimmung in der Fraktion oder sogar bei allen Mitgliedern geben. Sonst hätte die CSU ja nie die Chance einen Kanzlerkandidaten zu stellen. Wenn dann zu viele von der CDU für den Kandidaten der CSU stimmen sollten, ist er wohl dann auch besser geeignet. Das nenne ich „Demokratisch“. Merkel hat es übrigens auch nicht geschadet, dass sie damals Stoiber kandidieren ließ!

Einfache Lösung

Es gibt eine einfache Lösung.
Meiner Erfahrung nach ist jede einzelne Entscheidung die von Kanzlern in meiner Lebenszeit getroffen wurde immer die exakt falsche gewesen. Mit anderen Worten, alles was Kanzler gemacht haben, jede einzelne Entscheidung, hat die Welt schlechter gemacht.
Die beste Lösung wäre es daher, ganz einfach keinen Kanzler zu haben. Wäre Merkel vor 15 Jahren einfach Daheim geblieben und hätte geschwänzt, würden wir Heute vermutlich im Paradies leben.
Daher plädiere ich für keinen Kanzler. Oder wenn wir unbedingt einen brauchen, ein moosbewachsener Stein. Schlechter als Schröder und Merkel wäre der definitiv nicht.

re Wolf1905 09:26 / Kann ich mir gut vorstellen

"Was meinen Sie was los wäre, wenn die CSU in anderen Bundesländern zu Wahlen antreten würde und mit dem Defiliermarsch ankommen würde... "

Mit oder ohne Gaudi kann ich mir das gut vorstellen und fände es gut.
Das Einheizen des politischen Gegners (nie Feind) ist mir nicht so wichtig wie ein klares Bekenntnis zu Werten und zum eigenen Markenkern. Die CSU würde konservativen Wählern eine Heimat geben.

Söder kann das, Laschet nicht.

um 09:34 von Wolf1905

Der Durchschnittswähler ist keine Person ...

Der Begriff bezeichnet das Wahlergebnis.

@ vriegel

Umfragen sind Schall und Rauch. Sie verfliegen genauso schnell, wie
Sie gekommen sind. Die Bürger sind hochgradig manipulierbar.

Vielleicht ist es nicht so gut, von sich auf andere zu schließen. Vielleicht ist die breite Bevölkerung in Deutschland viel beständiger und meinungssicherer.

08:36 von Freiheit-brauch...

>>Wenn Dennis Radtke meint, der CDU-Einmarsch in Bayern sei ein Drohwerkzeug, täuscht er sich.<<

Womit Herr Radtke aber immerhin bewiesen hat wieweit er sich als CDU Politiker und EU Politiker von der Realität und dem Wählerwille entfernt hat. Aber an dieser 'Position' steht er nicht alleine.

Vielleicht

wird es eine Kombination aus beiden:

Der Scheuer, ist lustig und gehört der CSU an.

um 09:35 von Huhn

Dass da keine Missverständnisse aufkommen:

Eine grüne Kanzlerschaft kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Es nervt mich ein bisschen, dass die Grünen falsche Lorbeeren ernten; sie haben in Sachen Klimaschutz genauso versagt, wie alle anderen Parteien. Sogar mehr als die anderen Parteien, denn sie haben sich ja Umweltschutz als wichtigstes Thema auf die Fahnen geschrieben.

Aber ansonsten kann ich mit einer grünen Kanzlerin gut leben.

Auch für viele Positionen der Linken habe ich große Sympathie, aber dass deren Wähler nicht durchschauen können, was für eine selbstverliebte Person Sahra Wagenknecht ist, zeugt nicht gerade von starkem Realitätssinn.

Wäre schön gewesen, wenn sich der Bartsch mehr durchgesetzt hätte.
_

@ 09:33_Freiheit-brauch...Umfragen trojanisches Pferd

Umfragen sind Umfragen.

Wenn ich gefragt werde, ob ich lieber Baerbock oder Habeck als Kanzlerkandidat der Grünen will, dann gebe ich Baerbock an.

Weil ich denke damit sinken die Wahlchancen der Grünen. Mit Habeck werden sie mehr Stimmen bekommen.

Umfragen als Kriterium zu nehmen ist wenig sinnvoll.

Die Wahl ist in 5 Monaten erst.

Politrandale schadet der Demokratie insgesamt

Die Repräsentative Demokratie wird vorgeführt und verächtlich gemacht. Der Polit-Punk Söder u der lasche Laschet haben versprochen bis heute zu liefern. Werden beide wortbrüchig fallen beide als Kanzlerkandidaten aus. Denn das Motto versprochen u gebrochen ist nicht geeignet um das höchste Amt zu erreichen. Lügen Kandidaten sind ungeeignet.

Sollte die CDU tatsächlich in Bayern antreten wird die CSU in allen anderen Bundesländern antreten. Das wird die Grünen hart treffen.

@nachfragerin, 08:35 Uhr

Die K-Frage kommt tatsächlich zur Unzeit. Gleichwohl ist die Entscheidung darüber, wer voraussichtlich der nächste Kanzler werden wird, eine durchaus wichtige Weichenstellung. Die CDU hat in der Corona-Pandemie manches falsch, aber auch vieles richtig gemacht. Der Föderalismus, der per se ein wesentliches Element unserer Demokratie ist, hat leider in diesen Tagen zu einer Blockadehaltung geführt, die nun auf Initiative der Kanzlerin (endlich) aufgelöst werden soll. Auch die Leugnung bzw, wiederholte Verharmlosung des Virus durch AFD und Teile der FDP, Hand in Hand mit Verschwörungstheoretikern und Reichsbürgern, hat die Menschen verunsichert und unserem Land geschadet. So steigen aktuell auch wieder die Umfragewerte der CDU. Merkel übernimmt Verantwortung von den Länderchefs - das macht Hoffnung. Wir brauchen Kümmer, keine ideologisch verblendeten Querdenker.

@gman 09:20: Kompetenzvacuum ist Politik-immanent

Sie haben Recht wenn Sie sagen das es in anderen Parteien auch nicht besser aussieht, aber das ist nicht Gegenstand dieser Diskussion.
Auch "Seilschaften" und "Klüngel" lassen sich in anderen Parteien finden.
Aber zu glauben das mit einer Selbsterklärung der Abgeordneten alle wieder zur Ehrlichkeit zurückkehren ist seitens der Unionsparteien und seiner Anhänger schon naiv und gegenüber den Wählern unglaubwürdig wenn nicht schon frech.

09:02 von MartinBlank // "Auf

09:02 von MartinBlank

// "Auf Söder und Merkel folgen Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht, Vizekanzler Olaf Scholz, die beiden Grünenchefs Robert Habeck und Annalena Baerbock sowie der FDP-Vorsitzende Christian Lindner."
Wagenknecht und Scholz sind dem Durchschnittsdeutschen nicht bekannt. Wenn die so weit vorne liegen, bedeutet das, dass die Umfrage nicht repräsentativ für das Wahlvolk war.//

Alle genannten Personen sollten jedem - egal ob Durchschnitt oder was auch immer - etwas sagen. Warum sollte jemand Frau Wagenknecht ( von " den Linken " ) oder Herrn Scholz ( SPD, immerhin Bundesfinanzminister ) nicht kennen ? Das sind doch alle gemeinhin bekannte Politiker*innen und keine " Hinterbänkler " namens " Müller, Meier, Schulze ".

Der Ausgang solcher Machtkämpfe kann niemandem „egal“ sein

Weil allein die Tatsache, dass sie stattfinden ein unübersehbarer Hinweis auf einen gravierenden globalen gesellschaftlichen Missstand (und somit eine Gefahr für alle) ist.

Ich jedenfalls will nicht, dass irgendjemand die „Macht“ bzw. die Mittel hat, „Macht“ über mich auszuüben. Schon gar nicht ein ausgewiesener Egomane wie Söder.

Mir tut‘s nur um die CDU-Politiker leid, deren politisches Engagement - wie auch das der Mitglieder anderer demokratischer Parteien, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet sehen - auf dem ehrlichen Willen beruht, Positives für Gesellschaft (die ganze!) zu bewirken.

Und die jetzt zusehen müssen, wie die politische Organisation (ich verwende diesen Begriff, da „Partei“ per definitionem Parteilichkeit impliziert), mit der sie dieses Ziel erreichen zu können glaubten gerade den letzten Rest an Glaubwürdigkeit „verspielt“.

re von vriegel 09:35 / Umfragen sind ein guter Anhalt

"Umfragen sind Schall und Rauch. Sie verfliegen genauso schnell, wie Sie gekommen sind. "
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Ich bin kein Demoskop, aber wenn ich mir die Umfragen zu den letzten Wahlen zum Beispiel in Baden-Württemberg anschaue, dann blieben die über Wochen ziemlich nahe am Endergebnis. Sie nur als Schall-und-Rauch abzutun, weil sie einem nicht gefallen, ist problematisch.

Söder liegt in den Umfragen so deutlich vorne, dass es ein fataler Fehler der Union wäre, sich gegen den darin ausgedückten Willen zu entscheiden.

re 09:33 gman: Parteibrille?

>>ZU 09:18 von teachers voice die „Alten“
"[..]Und das ist es, was den „guten“ Nachwuchs interessiert: Die Zukunft!
Die Vergangenheit halten die „Alten“ schon fest genug!

Wieder so ein Blick durch die Parteibrille. Was für ein Armutszeugnis, dabei die Alten gegen die Jungen auszuspielen.
Es gibt solche und andere Junge und Alte.<<

Pardon, aber offensichtlich habe ich mich sehr missverständlich ausgedrückt. Jedenfalls finde ich nichts von Ihrer Entgegnung in meinem post begründet.

Ein „Ausspielen der Alten gg. die Jungen“ wäre das Letzte, für das ich eintrete. Es geht mir um die Einbeziehung der Jungen und sogar der Jüngsten in unsere gesellschaftliche Gestaltung.

Und ob diese gelingt oder nicht, entscheide nicht ich! Dies entscheiden die jungen Wähler und die jungen Gewählten. Und beide Gruppen suche ich vergeblich in der CDU. Und ich suche diese, weil ich sie mir dort wünsche!

9:36 The Voice

"Herr Söder hat ein besseres Bild in der Pandemie abgegeben......."

Nein Herr Söder hat täglich seinen Kopf in jede Kamera gehalten und seine (heiße Luft) Statements in allen Presseorganen verbreitet. Man konnte ihm zu jeder Tages- und Nachtzeit nicht entgehen das allein bringt Pluspunkte. Sein Zahlen in Bayern sind keinen Deut besser als die in anderen Bundesländern aber wer schaut da so genau hin wenn der gehypte seinen Sermon los läßt.

@ 09:18_teachers voice-SPD-Sammelbecken der Jugend?!?

„ Zunächst bei den Grünen als Sammelbecken reflektiver junger Menschen. Aber eben auch in der SPD, deren Idee der Sozialdemokratie quasi naturgemäß zukunftsorientiert ist.“

Was die SPD betrifft, so dürften Sie mit dieser Ansicht ziemlich alleine
Dastehen.

Es gibt kaum eine Partei in Deutschland, die ein so überaltertes Wählerpotential hat wie die SPD...

Sozial liberal ist ein Modell der Zukunft. Das sehe ich aber beim
Besten Willen nicht in der SPD

Da sehe ich ein abdriften stramm nach links.

Zumal
Bei der Basis, wie man ja an den gewählten Vorsitzenden gut erkennen kann...

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