Kommentare - Bund und Länder einig: Schärfere Bußgelder für Autofahrer

16. April 2021 - 15:13 Uhr

Autofahrer, die falsch parken oder zu schnell fahren, müssen sich auf höhere Bußgelder einstellen. Die Verkehrsminister von Bund und Ländern haben sich nach langem Streit auf einen neuen Bußgeldkatalog verständigt.

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Kommentare

@18:48 von harry_up @ zyklop, um 18:27

//Es war nie ein Geheimnis, dass Bußgelder fest im Etat einer Gemeinde... eingeplant sind.

Bielefeld 2018 ca. 15 Mio. €...

Was glauben Sie, was festinstallierte Autobahnblitzer jährlich so einbringen?//

Ist zwar schon etwas her, aber speziell die Dinger bei Bielefeld haben für große Aufregung gesorgt. Daraus darf man wohl schließen, dass man als Autofahrer oft auch gar nicht vor hat, anständig zu fahren.

Eigentlich unterstütze ich ja

Eigentlich unterstütze ich ja diese neuen Bußgelder.
Leider werden sie dazu führen, dass die Kommunen noch mehr ihr Geschäftsmodell einsetzen werden.
Bei uns ist im Bereich einer KITA Tempo 30; und das ist gut so.
Aber die Stadt kontrolliert am späten Nachmittag und frühend Abend, wenn die KITA bereits geschlossen ist!

Verfehlte Städteplanung zahlt sich aus

Solche Bußgeldtreibereien sind nur Dünnbrettbohrer- und Sündenbockpolitik, die kein Poblem lösen, sondern Probleme nur verlagern und verschärfen. Denn all diese Bußgeldorgien müssen Menschen, die wegen ihrer Arbeit auf ein Auto angewiesen sind und gar keine Zeit am Tag haben für all diese städtebaulichen Parkplatzverknappungsspielchen, dann wiederum durch noch mehr Aggressivität und Raserei zusätzlich erarbeiten. Logo, das solchermaßen dann auch die Unfallzahlen weiter steigen werden.

18:54 von GAW

dass beides die Staatskasse füllt !

Ganz einfach

an die Regeln halten,damit kann man das Bußgeld ganz einfach umgehen.
Verstehe nur eines nicht,Jeder der Auto fährt,hat mal einen Führerschein gemacht.
Bei der Fahrprüfung musste man sich ja auch an die Regeln halten,sonst wäre man ja durchgefallen.
Hält man sich jetzt als Fahrprüfling nur deshalb an die Regeln,damit man nicht durchfällt und danach interessiert das nicht mehr?
Oder wie soll ich das jetzt verstehen.

derdie Wählerin hat schuld

Wenn dieser Regierung nichts mehr einfällt, werden Steuern, Gebühren, Bußgelder erhöht.
...und wiedergewählt.

um 18:13 von draufguckerin

Zudem finde ich es mehr als unverschämt, dass riesige Kfz 10m2 und mehr kostenlosen Abstellraum beanspruchen. Dann könnte ich auch meinen Schuhschrank auf den Bürgersteig stellen oder ein Hochbeet - dafür brauche ich auch Platz.
---------------
und die Kleinwagenfahrer*innen die im Parkhaus zwei Parkplätze benötigen, Lappen weg?

18:13 von draufguckerin

30 im Wohngebiet und in der Innenstadt
Kleine Fahrzeuge für die Stadt reichen doch auch.
Zudem finde ich es mehr als unverschämt, dass riesige Kfz 10m2 und mehr kostenlosen Abstellraum beanspruchen.

Wenn sich RadfahrerInnen und AutofahrerInnen die Straße teilen sollen ohne Protected Bike Lane, muss die Geschwindigkeit gedrosselt werden. Nutze nur selten PKW, aber mir erschließt sich nicht, dass ich auf Straßen, auf denen viele Radelnde unterwegs sind, mit nur gestricheltem Radweg (also eigentlich keinem) und zu beiden Seiten geparkten Autos, 50 km/h fahren muss. Meistens fahre ich dann 40 km/h. Dass an vielen vielbefahrenen Straßen auch Menschen leben - über deren Lebensqualität und Sicherheit scheint sich zudem kaum jemand Gedanken zu machen. Wer es sich leisten kann, wohnt eher verkehrsberuhigt, behaupte ich mal.

@18:48 von harry_up: Das endet mit den "automatischen" Autos

Das wird mit den automatischen Autos ein endgültiges Ende nehmen. Denn die fahren immer präzise nach GPS und Schilderkennung. Auf den einen km/h genau.
Die StVo ist da im Bordcomputer einprogrammiert und die "künstliche Intelligenz" (nicht abschaltbar) hält sich absolut akribisch dran.
Das gilt übrigens auch für den gesamten übrigen Bußgeldkatalog - selbst im Halteverbot wird sich nicht der Motor abschalten lassen / das Auto absperren lassen und ein Alarm schrillt wenn man es versucht.

Für die paar Oldtimer lassen die sicher nicht die Unterhalt kostenden Blitzer stehen - oder 10 km/h drüber kosten später mal gleich 1000€.....

Am 16. April 2021 um 18:56 von Sisyphos3

Zitat: ... und was nützt ein Tempolimit wenn er sich nicht dran hält

Sorry - Sie haben Recht. Das habe ich nicht bedacht. Am besten gleich alle Verbots- und Gebotsnormen abschaffen, weil sich eh nicht alle daran halten oder zumindest die Überwachungsmaßnahmen, weil man sowieso nicht alle erwischt.

18:58 von Sisyphos3 18:48 von Kaneel

und zum Austoben kommen die dann zu uns .....

Wer sich austoben will, soll Sport treiben und Laufen. Oder sich vor ein virtuelles Lenkrad setzen. Die Straße ist dafür der falsche Ort.

um 18:47 von IchMeinJaNur

"Der Einzelhandel geht auf diese Tour auch ohne Corona schon seit Jahren den Bach runter und pleite. "

Das ist nachweislich falsch, der innerstädtische Einzelhandel profitiert von verkehrsberuhigten Straßen. Wer lässt mehr Geld da? Der gehetzte Autofahrer oder der flanierende Fußgänger oder bummelnde Radfahrer?

Die autogerechte Stadt der 60er Jahre ist tot, nur dank mächtiger Autolobby hat sich diese Erkenntnis nur noch nicht durchgesetzt. Die Umweltbelastung sinkt, Krankheiten, Todesfälle verringern sich und die Lebensqualität kommt wieder zurück.

Leute wie sie sind wie die Dinosaurier, die bekanntlich ausgestorben sind, weil sie sich nicht anpassen konnten.
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Ich kenne einige Städte die den Autoverkehr, auf Druck des Einzelhandels, wieder in die Innenstadt geholt haben. Das ist so eine Sache mit den Dinos.

Am 16. April 2021 um 18:54 von GAW

Zitat: Was haben Steuereinnahmen mit Bußgeldern zu tun?

Je höher die Bußgeldeinnahmen sind, desto geringer müssen die Steuereinnahmen sein.

@ vriegel Re: Corona bedingt niedriger

Einnahmen müssen jetzt an anderer Stelle herein geholt werden. Und schon geht wieder das Gejammere los? Im Gegensatz zu Öko.-, CO2.-, Benzin.-, Fesicherungs.-, Märchensteuern usw haben Sie hier SELBER in der Hand ob sie den Staat "unterstützen" oder wie andere es nennen abgezockt werden. Die Strafen sind teilweise viel zu milde. Letztens so einen .... gehabt, der mir mit dem Auto den Weg auf dem Gehweg verstellte. Auf die Frage ob es möglich wäre dort weiter zu gehen zu können, kam die Antwort er dürfe ja nirgendwo Parken (durchgezogene Mittellinie) und er wäre Handwerker. Auf der Str. darf er wegen der Linie nicht parken aber auf dem Gehweg die Fußgänger behindern, nötigen und gefährden? Als Alternative wollte er dann einen Pöller beseitigen und in einer Feuerwehrzufahrt parken. 55€ sind viel zu wenig, solchen .... gehört der Fläppen entzogen.

18:58 von schabernack

Nicht-Status-Symbole
.
jede Generation hat so ihre Eigenheiten

Bei meiner Generation war der Führerschein das Wichtigste auf der Welt.
Heute ist es eben das entsprechende Handy oder etwas wo ein Apfel abgebildet ist,
An meinem Auto gibt´s keinen Hinweis über dessen Motorisierung
und sollte die Autobahn entsprechend frei sein fahre ich gern mal 180 ... 200
Wenn nicht dann eben nicht !
Gasgeben um gleich wieder abzubremsen, ist nicht mein Ding

Es fehlen Nummernschilder für Fahrräder

Nicht alle, aber zu viele Fahrradfahrer betrachten Verkehrsregeln als Empfehlungen, denen man folgen kann, aber nicht muss. Stinkefinger, Beleidigungen... alles schon erlebt. Sanktionen gegen Radfahrer? Wie denn, wenn sie nicht zu identifizieren sind und nicht auf frischer Tat ertappt und gestoppt werden...

Gleiche Buße für alle! Nummernschilder für Fahrradfahrer! Nur als Registrierung, ohne weitere Kosten. Damit man weiß, wer das Knöllchen zugestellt bekommen muss. Alles weitere wie beim Auto mit mehreren potentiellen Fahrern.

um 18:24 von Anna-Elisabeth

Und das Tempo-Limit wird sicher schon in ein paar Monaten durchgesetzt. Was will man da noch mit 400 PS?
----------------------
in den USA gibts Tempolimit, trotzdem sind dort 8 Zylinder Autos zugelassen als in Deutschland.

18:47 von Sisyphos3 / @schabernack, 18:34

«so was soll vorkommen !
Aber wie es scheint ist die Höhe des Bußgeldes nicht entscheidend für die Einhaltung von Verboten/Geboten.»

Ich wusste damals gar nicht, was Falschparken in den NL an Bußgeld kostet, und auch nicht, dass Polizisten es schon damals nicht als Kavaliersdelikt betrachteten.

Ich war sehr jung damals, und mein Auto nur eine kleine Ente 2CV mit ganz dünnen Rädern. Aber die Stadt war Amsterdam … die Stadt, wo das Velo schon damals wohnte, und so viel mehr durfte, als meine kleine unschuldige Ente.

Höhere Bußgelder für Falschparken in Innenstädte machen Gebühren in Parkhäusern attraktiver in Relation. Der einzig richtige Weg, der Autoseuche in Innenstädten zu begegnen. Bekloppt, wer als Kölner mit dem Auto zum Shoppen nach Köln in die Innenstadt fährt. Für Auswärtige gibt es Parkhäuser, und für mich Kölner, der was großes Sperriges kaufen will, sind die auch gedacht.

Times are gone … zu denen das Auto der Alleinseligmacher war.
Bußgelder kann man vermeiden …

die pure Abzocke

Als ob die meisten Autofahrer zum Spaß im Parkverbot parken. Sollen die Regierenden erst mal für ausreichend Parkplätze sorgen, bevor sie solche exorbitanten Bußgelder einführen.

Am 16. April 2021 um 19:02 von Hansi2012

Zitat: Bei uns ist im Bereich einer KITA Tempo 30; und das ist gut so.
Aber die Stadt kontrolliert am späten Nachmittag und frühend Abend, wenn die KITA bereits geschlossen ist!

Gelten die Verkehrszeichen nur während der Kita-Öffnungszeiten?

Jeder Verkehrsteilnehmer, nicht nur Kita-Besucher,muss sich jerzeit darauf verlassen können, dass im 30er-Bereich nur 30 gefahren wird.

19:02 von Thrombosen-Paul

Zitat:"Denn all diese Bußgeldorgien müssen Menschen, die wegen ihrer Arbeit auf ein Auto angewiesen sind und gar keine Zeit am Tag haben für all diese städtebaulichen Parkplatzverknappungsspielchen, dann wiederum durch noch mehr Aggressivität und Raserei zusätzlich erarbeiten"

Danke, dass Sie uns immer wieder mit Ihren Kommentaren erheitern wollen. Aggressivität beim Autofahren und Rasen sind also Folgen von zuwenig Parkplätzen? Logo, wenn ich den letzten freien Parkplatz haben will, muss ich natürlich rasen, auch gerne auf Landstraßen und Autobahnen und vor Kindergärten...

Und wieder ... Wunderbare Nachrichten

Und immer wieder freuen wir uns doch ...
... wer das Geld hat - kann auch bezahlen!
Und wer es nicht nicht übrig hat - der hält sich an die Verkehrsregeln - und spart jede Menge Kohle. So einfach ist das.
Ich empfinde es als keine Schikane, wenn ein Raser dreimal mehr Bußgeld bezahlen müsste als bis jetzt. Wenn es dem Deutschen Büttel im Geldbeutel weh tut - lernt er schneller als in der Fahrschule! Weiter so - mir tut nicht weh, denn ich habe schon 5 Jahre kein Strafzettel oder Bußgeld mehr bekommen.

@ Sisyphos3, um 18:52

re 18:48 von harry_up

DAVON ist jeder überzeugt, egal wo oder wann er geblitzt wird. :-)

Seit ich mein Navi mit Radarwarner und akustischem "Ping-Ping!" bei Überschreitung der vorgegebenen Geschwindigkeit habe, ist ein Bußgeld deswegen die große Seltenheit geworden.

Eine absolut rentable Investition.

Zudem:
Ich bin ja auch älter und damit, was das Tempo angeht, gelassener geworden, obwohl mein Auto etwas über 200 km/h könnte. Muss ich nich, das zu wissen reicht...

Vernunft braucht (viel) Zeit

"Vor allem die verschärften Regeln für zu schnelles Fahren und das raschere Verhängen eines einmonatigen Fahrverbots hielt die Union für überzogen."

Selbstverständlich ist die politische Vertretung der Autokonzerne gegen alles ist, was das Autofahren unattraktiv macht. Vernunft ist da sekundär.

18:59 von hesta15

und wenn die Ampel rot anzeigt, fährt man einfach am Fußweg weiter.
Kein Verkehrsteilnehmer missachtet die Verkehrsregeln wie Radfahrer.

Musste als Radfahrerin an der selben Ampel zweimal innerhalb weniger Wochen eine Vollbremsung machen als ich grün hatte und geradeaus fahren wollte. Von vorne bogen die Autofahrer nach links vor mir ab. Der Cloux: das war doppelt falsch.

1) als geradeaus Fahrende hätte ich Vorfahrt gehabt
2) der entgegenkommende Verkehr hatte Linksabbiegeverbot!!

Aber natürlich wird gerne alles auf die Radler geschoben. Wenn sich von denen einige falsch verhalten, was ohne Frage geschieht, ist man als "armer" Autofahrer geradezu gezwungen sich auch falsch zu verhalten. Richtig?

19:02 von Anna-Elisabeth

dass man als Autofahrer oft auch gar nicht vor hat, anständig zu fahren
.
sie erinnern sich BW´s Grünem Umweltminister und Befürworter eines generellen Tempolimits von 130
wurde auf der  A 8 von der Polizei bei einer drastischen Tempoüberschreitung erwischt
mit 177 statt der vorgeschrieben 120 also satte 57 km/h zu schnell

@ Möbius Re: Wenn das „autonome“ Fahren kommt

Da freue ich mich auch schon drauf, wenn das Auto dann 1km vorm Ziel rechts rann fährt und parkt und die Türen öffnet, weil näher dran kein Parkplatz frei ist oder es in der 30er Zone konsequent auf 30 abbremst statt zu überholen und noch den Vogel zu zeigen, weil der Vordermann seine 30km/h HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT (keine Mindestgeschwindigkeit) einhält.

Unsinn ?

Niemand wollte Opfer in Kauf nehmen.
Das ist doch Unsinn!
Es geht doch darum, die unverbesserlichen Raser, Rüpel und Poser aus dem Verkehr zu ziehen bzw. zu erziehen.

19:15 von schabernack

Höhere Bußgelder für Falschparken in Innenstädte machen Gebühren in Parkhäusern attraktiver in Relation.
.
das auf jeden Fall
wobei mir ein Parkhausplatz ohnehin angenehmer wäre
als am Straßenrand zu parken und ewig zum Einkaufen laufen müsste

@ M. Höffling, Re: Es fehlen Nummernschilder für Fahrräder

Die Dinger heißen zwar Kennzeichen ;-) , aber Sie haben Recht und eine Haftpflichtversicherung. Das Kennzeichen alleine reicht ihnen auch nicht wenn sie von einem Radfahrer auf dem Gehweg über den Haufen gefahren werden und sich die Knochen brechen.

@19:15 von schabernack

"Höhere Bußgelder für Falschparken in Innenstädte machen Gebühren in Parkhäusern attraktiver in Relation. Der einzig richtige Weg, der Autoseuche in Innenstädten zu begegnen. Bekloppt, wer als Kölner mit dem Auto zum Shoppen nach Köln in die Innenstadt fährt. Für Auswärtige gibt es Parkhäuser, und für mich Kölner, der was großes Sperriges kaufen will, sind die auch gedacht."

Das macht die Parkhäuser wohl einfach nur noch teurer. Da muss der ein oder andere nach dem shoppen bald die Abwägung treffen, ob er sein Vehikel noch auslöst oder sich von dem Geld lieber ein neues Auto kauft.

um 19:02 von Hansi2012

Eigentlich unterstütze ich ja diese neuen Bußgelder.
Leider werden sie dazu führen, dass die Kommunen noch mehr ihr Geschäftsmodell einsetzen werden.
Bei uns ist im Bereich einer KITA Tempo 30; und das ist gut so.
Aber die Stadt kontrolliert am späten Nachmittag und frühend Abend, wenn die KITA bereits geschlossen ist!
-------------
Da stimme ich ihnen gerne zu. Im Bereich von Kitas und Schulen macht Tempo 30 absolut Sinn.
Wenn man dann noch ein unbedingtes Halteverbot über 500 Meter im Schulbereich verhängen würde, gibt es auch nicht mehr die unübersichtlichen Situationen, die durch wild parkende Mama Taxis verursacht werden

@falsa, 19.17 Uhr

"Jeder Verkehrsteilnehmer, nicht nur Kita-Besucher,muss sich jerzeit darauf verlassen können, dass im 30er-Bereich nur 30 gefahren wird."

Was nicht heißt, dass solche zeitlich unbefristeten Regelungen sinnvoll sind.

Bleiben Sie nachts um zwei bei leerer Innenstadt an der roten Fußgängerampel stehen, bis es grün wird?

@Tada, 18.10h

Das ist falsch.
Im fließenden Verkehr gilt die Halterhaftung nicht.
Es ist aber letztendlich möglich, dem Halter die Führung eines Fahrtenbuches aufzuerlegen.

18:50 von Sisyphos3 18:40 von IchMeinJaNur

,,...kein Verkehrsteilnehmer hält sich an die Regeln
so meine Erfahrung - schon gar keine Fußgänger"

Wenn ich nur wüsste, wie man Sie damit bloßstellen könnte, so allgemeingültig und ernüchternd wahr ist das mal wieder. Ich bin für einen Bußgeldkatalog mit exponentiell steigendem Veröffentlichungsrisiko für Rechtsüberholen auf den Standstreifen von seriösen Internetforen.

@ knutwahrheit, um 19:03

"Wenn dieser Regierung nichts mehr einfällt, werden Steuern, Gebühren, Bußgelder erhöht."

Ja, Sie bringen es auf den Punkt.

So wie die sich seit gut einem Jahr langweilen, konnte einfach nichts Gescheites rauskommen...

Frage nebenbei:
Artikel gelesen?

Das Auto-Bashing nimmt noch mehr an Fahrt auf,

wie man merkt. Schon die vielen Einschränkungen, Barrieren und andere Drangsalierungen von Autofahrern und Autobesitzern hat genervt. Nun noch die Steigerung.
Aber wer kontrolliert mal die völlig wilden Fahrradfahrer/innen, die sich nie an Geschwindigkeiten halten, mit Vollspeed durch Fußgängerzonen rasen, Radwege meiden und Autofahrer absichtlich auf den Fahrbahnen behindern, weil diese wissen, der Autofahrer muss mind. 2,50 m Abstand zu ihm halten, während der Radweg ungenutzt bleibt. Das ist einfach nur noch irrational und völlig verkommen. Während Radfahrer bei uns in der Stadt schon fast normal die rote Ampel ignorieren, verschärfen sich nur einseitig die Strafen für Autofahrer....ah ja!
Ich bin für Kennzeichenpflicht für Radfahrer, nachdem jeder Polizist und jedes Pferd auf der Straße ein Kennzeichen tragen muss.
Das wäre mal eine Neuerung; dann kann man auch geblitzte Radfahrer verfolgen.

Am 16. April 2021 um 19:02 von Thrombosen-Paul

>>Verfehlte Städteplanung zahlt sich aus

Solche Bußgeldtreibereien sind nur Dünnbrettbohrer- und Sündenbockpolitik, die kein Poblem lösen, sondern Probleme nur verlagern und verschärfen. Denn all diese Bußgeldorgien müssen Menschen, die wegen ihrer Arbeit auf ein Auto angewiesen sind und gar keine Zeit am Tag haben für all diese städtebaulichen Parkplatzverknappungsspielchen, dann wiederum durch noch mehr Aggressivität und Raserei zusätzlich erarbeiten. Logo, das solchermaßen dann auch die Unfallzahlen weiter steigen werden.<<

"Denn all diese Bußgeldorgien müssen Menschen, (...) dann wiederum durch noch mehr Aggressivität und Raserei zusätzlich erarbeiten."
Dieser Satz schlägt den restlichen Unsinn noch um Längen.
Man muss doch nicht mit mehr Aggressivität und Raserei reagieren.

Radfahrer

Wenn ich in meiner Stadt unterwegs bin fallen mir sehr oft Radfahrer auf die sich an keine STVO halten.

Wir lesen immer wieder auch von der Presse hoch gejubelt wenn Radfahrer tödlich verletzt werden und auf die Autofahrer schuld sind.

Wo bleiben denn die Statistiken in denen festgehalten wird das der Radfahrer die STVO nicht eingehalten hat und es deshalb zum Unfall kam??

Noch eins, die Grünen wollen ja die Autos in Deutschland halbieren, uns weiß machen das das über den Öffentlichen Nahverkehr aufgefangen werden soll.

Es leben die 60er Jahre!!

@19:15 von hesta15 um 18:24 von Anna-Elisabeth

//Und das Tempo-Limit wird sicher schon in ein paar Monaten durchgesetzt. Was will man da noch mit 400 PS?
----------------------
in den USA gibts Tempolimit, trotzdem sind dort 8 Zylinder Autos zugelassen als in Deutschland.//

Man wird auch hier weiter PS-starke Autos bauen und kaufen. Ich frage aber trotzdem: Was will man damit? Angeben?

@Anna-Elisabeth, 18.24h

Aus Ihnen spricht Unverständnis oder Neid.
Sind Sie schon mal mit 400 PS im Stau gestanden?
Mann, das ist ein ganz anderes Gefühl, als nur mit einem Smart dort zu stehen.

um 19:19 von Kaneel

Musste als Radfahrerin an der selben Ampel zweimal innerhalb weniger Wochen eine Vollbremsung machen als ich grün hatte und geradeaus fahren wollte. Von vorne bogen die Autofahrer nach links vor mir ab. Der Cloux: das war doppelt falsch.

1) als geradeaus Fahrende hätte ich Vorfahrt gehabt
2) der entgegenkommende Verkehr hatte Linksabbiegeverbot!!

Aber natürlich wird gerne alles auf die Radler geschoben. Wenn sich von denen einige falsch verhalten, was ohne Frage geschieht, ist man als "armer" Autofahrer geradezu gezwungen sich auch falsch zu verhalten. Richtig?
-----------
Ich habe nicht behauptet das sich alle Autofahrer an die Regeln im Straßenverkehr halten, und ich halte es auch nicht für falsch das Verstöße geahndet werden.

19:27 von melancholeriker

sie wollen behaupten das eine Gruppe,
ob jetzt Radfahrer, Fußgänger, Krad oder Autofahrer
sich wesentlich unterscheiden was Einhaltung der Vorschriften betrifft ?

@18:07 von Hirschauer

"Aber die Radfahrer können durch die Stadt ohne Rücksicht auf Verluste brettern und niemand kontrolliert die auf die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h."

Ja, ja, das Märchen vom sterbenden Einzelhandel, längst widerlegt.

Und Radfahrende müssen eine "Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h" einhalten? Wo wollen sie denn das gelesen haben?

@draufguckerin, 18.25h

Erst heute erlebt.
Einer dieser Kampfradler zwängte sich mit einem Affenzahn rechts an mir vorbei.
Dann, an der Ampel wolllte er diese bei Rot umfahren und fuhr stockvoll gegen den Ampelmasten.
Da freute sich der Teufel in mir.

19:33 von DerVaihinger

ach Vaihinger,
das kann man toppen.
Mit nem E Auto, wenn es kalt ist (man heizen muß)
und das über Stunden
das macht Laune, wenn man kein Notstromaggregat im Kofferraum hat :-)

@18:23 von Thrombosen-Paul

Dagegen gibt es sehr einfache Mittel. Innenstädte für den MIV sperren, schon ist wieder Platz für den ÖPNV und alle, die auf ihr Auto angewiesen sind.

Dann noch innerorts 30 km/h und schon sinken die Unfallzahlen und die Anwohner haben weniger Dreck und Lärm.

19:30 von yolo

Zitat:"Aber wer kontrolliert mal die völlig wilden Fahrradfahrer/innen, die sich nie an Geschwindigkeiten halten, mit Vollspeed durch Fußgängerzonen rasen, Radwege meiden und Autofahrer absichtlich auf den Fahrbahnen behindern, weil diese wissen, der Autofahrer muss mind. 2,50 m Abstand zu ihm halten, während der Radweg ungenutzt bleibt."

Ja, die gibt es. Aber Ihre Verallgemeinerung grenzt schon an üble Nachrede. Im Übrigen gibt es in immer mehr Städten Fahrradstaffeln der Polizei, die solchen schwarzen Schafe beim Radfahren auf die Finger/den Lenker schauen. Als wahlweise Radler oder Autofahren kenne ich beide Seiten. Etwas mehr Rücksicht von allen Verkehrsteilnehmern wäre immer wünschenswert. Dass Radwege häufig nicht benutzt werden, liegt übrigens an einer Gerichtsentscheidung, die ich bedauere.

19:33 von hesta15

und ich halte es auch nicht für falsch das Verstöße geahndet werden.
.
wie denn
ein Auto hat ein Kennzeichen das ne gewisse Zuordnung zuläßt
ein Fahrrad auch ?

19:13 von Sisyphos3

«Jede Generation hat so ihre Eigenheiten
Bei meiner Generation war der Führerschein das Wichtigste auf der Welt.
Heute ist es eben das entsprechende Handy oder etwas wo ein Apfel abgebildet ist.»

Wer ab spätestens 14 Jahre Lebensalter hätte heutzutage kein Smartphone. Nur die, deren Eltern sich das gar nicht leisten können. Ist gar kein Vergleich zur Fahrerlaubnis für Autos.

In my family … war die Fahrerlaubnis der Generationensprung, dass erstmals überhaupt wer so ein Teil Auto fahren durfte. Haben meine Eltern dann auch nicht geklagt, dass Sie in dem Schrägen Vogel Ente mitfahren mussten / durften / konnten, der immer so sehr schaukelte in der Kurve.

Nur Fahrerlaubnis haben sagt alleine gar nichts über Auto-Maniac, oder nicht, oder selbst ein Auto haben. Ich hatte jahrelang gar keins, und wenn, dann eines für zweckgebunden. Jahrelang VW-Bully Campingbus einst. Heute Landrover, weil ich beruflich-photographisch immer mal was Schwereres transportieren muss. Und für die Kanus.

@ yolo, um 19:30

Da hat sich ja Einiges in Ihnen aufgestaut.

Ohne den Radfahrern das Wort zu reden, denn Sie haben ganz sicher nicht ganz unrecht:

Wann und wie oft sind Sie in der Stadt mit dem Rad unterwegs?

Die armen Raser und Drängler

Falschparker und Aggro-Ps-Boliden-Anbeter. Immer weniger Verständnis kommt denen entgegen. Und der Rest der Welt hat obendrein auch noch seit Jahrzehnten erkannt, das niemand zum Verkehrsrowdy gezwungen wird. Ob ich Regeln breche, das ist immer meine eigene Entscheidung. Immer. Da hilft kein lamentieren und whataboutism. Je höher die Strafen, desto weniger ist es plötzlich ein Kavaliersdelikt. Das gilt und galt im gesamten Strafrecht. Wohl nur bei Rasern unter Verkehrsminister Scheuer nicht...

Immer mehr Bußgelder bringen

Immer mehr Bußgelder bringen nichts, wenn es zu wenig Beamte gibt, die das alles bearbeiten.

@18:58 von schabernack 18:24 von Anna-Elisabeth

//400 PS braucht man eh nicht.
Um die aktuelle Richtgeschwindigkeit von 130 km/h zu überfahren.//

Ist mir schon klar. Ich dachte dabei nur an den Ehemann einer meiner Nichten und seinen BMW. Den hatte ich wegen der 400 PS auch gefragt: "Was willst de denn damit?" Darauf wusste der Herr Pfarrer dann allerdings auch keine Antwort. Trotzdem finde ich sein Gefährt ungeheuer schick.

Was wird das eine schöne Zeit

Was wird das eine schöne Zeit sein, wenn Autos völlig verschwinden, Kabinen zur Verfügung automatisiert und gesichert den öffentlichen Transport übernehmen, dann ohne Stau und blitzschnell. Jedenfalls, bis irgendein Spinner, Sicherheitsforscher sich beweisen muss und das System hackt.

Guten Tag!
Ähnlich wie bei Geldstrafen aufgrund von Straftaten sollte man Bußgelder aufgrund von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Strassenverkehr nach der Höhe des Netto-Einkommens bemessen (Tages- Sätze á xxx €).
Das wäre gerecht.

Die derzeitige und die künftige Regelung begünstigt - in meines Erachtens unzulässiger Weise - die Bürger*innen mit höheren Einkommen.

Freundlicher Gruß;
Jürgen W. Brauchler

@ 19:30 von yolo

... volle Zustimmung zu Ihrem gesamten Beitrag!

"Das Auto-Bashing nimmt noch mehr an Fahrt auf, ... "

Irgendwann ist es so weit, dann wird das zur Arbeit pendeln teurer als man Geld verdient. Dann bleibt man am besten gleich daheim, muss man auch keinen Parkplatz suchen oder unverhältnismäßige Protokolle zahlen.

@19:37 von DerVaihinger @draufguckerin, 18.25h

//Erst heute erlebt.
Einer dieser Kampfradler zwängte sich mit einem Affenzahn rechts an mir vorbei.
Dann, an der Ampel wolllte er diese bei Rot umfahren und fuhr stockvoll gegen den Ampelmasten.
Da freute sich der Teufel in mir.//

Ich hoffe aber doch, dass der Teufel in Ihnen sich erst gemeldet hat, nachdem sichergestellt war, dass dem Radfahrer nicht Ernstes passiert ist?

@Bender - was nun?

wollen Sie künftig Regeln brechen, ja oder nein? Wenn "nein", dann können Sie hohe Strafen überhaupt nicht stören.
.
Niemand in Deutschland wird gezwungen, Regeln zu brechen, Gesetze zu missachten. Wer es tut, steht dafür gerade und lamentiert nicht. Die Welt könnte so einfach sein

Wer hier von Abzocke spricht,

Wer hier von Abzocke spricht, sollte nicht Auto fahren.
Wegen mit können die 4 Jshresgehälter a kassieren, wenn man zu schnell fährt. Oder falsch parkt.
Ich fahre seit 32 Jahren ohne Strafzettel.
Wozu falsch parken? Selbst das teuerste Parkhaus kostet weniger, als das billigste Ticket.
So teuer, wie 100km Taxi darf das Ticket schon sein.

@18:50 von Sisyphos3

"was hat mein Beitrag mit ihrem Beitrag zu tun
kein Verkehrsteilnehmer hält sich an die Regeln
so meine Erfahrung - schon gar keine Fußgänger"

Sie haben verallgemeinert. Und tun es schon wieder.

@ Thrombosen-Paul, um 19:02

Die Ihnen eigene Coronalogik setzt sich beim Thema Bußgeld fort.

Mal überlegen: Gibt's da evtl. etwas Homöopathisches gegen Zu-Spät-Losfahren...

@um 19:40 von Peter Meffert

Etwas mehr Rücksicht von allen Verkehrsteilnehmern wäre immer wünschenswert.
---
Richtig. Aber das ist ja das Problem. Weil die Radfahrer/innen eben nicht kontrolliert werden, nicht im Maße wie die Autofahrer, kommt es ja zu diesen Verzerrungen und Ungerechtigkeiten. Die Fahrradfahrer haben den politischen grünen Engel in der Tasche, mit dem sie winken und nur all zu oft verschont bleiben. Das verursacht immensen Ärger. Der Fahrradfahrer wird auch geblitzt, aber niemals zur Kasse gebeten, weil nicht gekennzeichnet. Das ist eben nicht gleich, das ist ungerecht und hat ein politisches Ziel. Das ist verwerflich.

19:40 von schabernack

dann meine ich sie sind die Ausnahme !
Was war das damals für ne tolle Sache ein Auto zu haben,
und wenn es noch so klapprig war
man war nicht auf den Bus bzw. Straßenbahn angewiesen konnte Mädchen heimfahren ....
das war so toll wie für viele ein Moped mit 16

19:16 von Giselbert

<>

Also da muss ich unsere Regierenden mal ganz pauschal in Schutz nehmen. Es gibt genügend Parkplätze. Das können Sie so nachts gegen 3 Uhr daran erkennen, dass die meisten irgendwo parken und nicht fahren.

Ich würde Ihnen raten, suchen Sie sich einen Parkplatz dort, wo einer frei ist. So können Sie exorbitant die Anzahl an moderaten Bußgeldern reduzieren.

um 19:40 von Sisyphos3

und ich halte es auch nicht für falsch das Verstöße geahndet werden.
.
wie denn
ein Auto hat ein Kennzeichen das ne gewisse Zuordnung zuläßt
ein Fahrrad auch ?
----------------
Wo immer mehr Radfahrer mit E- Bikes fahren, die Geschwindigkeiten wie Mofas erreichen, sollte man darüber nachdenken, einen Fahrradführerschein und ein Versicherungskennzeichen einzuführen.

Eislöwe

Bitte was?
Ich will Regeln brechen?
Ganz im Gegenteil. Ich würde gerne gemäß der Regel überall fahren können.

@um 19:41 von harry_up

Das habe ich seit Jahren aufgegeben, weil wir aufs Land gezogen sind und es mit dem Rad zu weit wäre, um in die Stadt zu gelangen. Aber meine Kinder fahren zum Großteil Rad und ärgern sich über andere Radfahrer ebenso, wie ich als Autofahrerin. Das Verhalten von Radfahrern ist immer gleich: Sie halten sich nicht an Vorschriften, halten das Handzeichen für Überholt, machen oft nicht mal den Schulterblick, ignorieren rote Ampeln, rasen auf Fußgängerwegen, stellen ihre Räder an allen möglichen Laternenpfählen ab und ketten sie an ( tagelang und niemand kann dann in die Einfahrt mit dem Auto kommen) etc. Meine Tochter fährt sogar mit Kinderhänger und ätzt gegen ignorante Polizisten, die nicht für Ordnung sorgen, weil es wohl zu unbequem wird. Fahrradpolizisten gibt es bei uns nicht zu sehen, weder in den Touristenbereichen, noch in der Stadt.

@ Joachim68, um 19:42

"Immer mehr Bußgelder bringen nichts, wenn es zu wenig Beamte gibt, die das alles bearbeiten."

Auch hier hat die EDV längst erfolgreich Einzug gehalten.

Deshalb: Begraben Sie getrost Ihre unausgesprochene Hoffnung - der Bescheid kommt so sicher wie das Amen... :-)

um 19:44 von Anna-Elisabeth

//400 PS braucht man eh nicht.
Um die aktuelle Richtgeschwindigkeit von 130 km/h zu überfahren.//

Ist mir schon klar. Ich dachte dabei nur an den Ehemann einer meiner Nichten und seinen BMW. Den hatte ich wegen der 400 PS auch gefragt: "Was willst de denn damit?" Darauf wusste der Herr Pfarrer dann allerdings auch keine Antwort. Trotzdem finde ich sein Gefährt ungeheuer schick.
---------------
Gerade für Menschen die viel mit dem Auto unterwegs sind, spielt der Komfort den größere Autos bieten, eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung.

19:44 von Anna-Elisabeth

"Was willst de denn damit?"
.
das ist die falsche Frage !
der eine hat ne Uhr für 10.000 Euro und spricht nicht darüber
reicht doch wenn er das weiß und sonst niemand
ok Understatement liegt nicht jedem
also im Schwabenland gilt es als unschicklich Reichtum zu zeigen
da jammert man "arm" zu sein
ist aber böse wenn es einer glaubt :-)

Worum geht es eigentlich?

Will man für mehr Sicherheit sorgen?
Will man die (autofahrende) Bevölkerung disziplinieren?
Will man die leeren Kassen der Kommunen füllen?
Will man möglichst den Autoverkehr abschaffen?

Nun gut, viele sind vermutlich inzwischen dafür, die letzte Frage mit Ja zu beantworten. Eine Rechtfertigung für die Erhöhung von Bußgeldern wäre aber eigentlich nur in Bezug auf die erste Frage gegeben. Sieht man sich aber den Bußgeldkatalog an und bewertet wie und wo die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert wird, hat man nicht den Eindruck, dass dies risikobasiert erfolgt.

Im Gegensatz dazu, scheint man mit der Einhaltung der Coronavorschriften, trotz der bekannt hohen Risiken und Sterberaten, eher lax umzugehen. Es ist eben doch bequemer, einen Blitzer am Straßenrand zu parken, als sich mit Querdenkern auseinanderzusetzen.

Gesunder Menschenverstand hilft weiter als die Hatz auf Autos

Wer meint, Deutschland von einer Auto- auf eine Fahrradstrampler-Nation umrüsten zu können, der hat in seiner Schulzeit nicht viel von Biologie, Physik und Chemie mitbekommen. Denn so wie bei der Turbo-Massentierhaltung jede Menge CO2-Treibhausgas entsteht, ist dies auch bei einem Fahrräder-Massenverkehr der Fall, wie schon in China weit vor dem Autoboom nachgewiesen wurde. Und bei all der Energieverbrennung von Fahrradstramplern entsteht summa summarum sogar mehr CO2 Treibhausgas, als wenn man mit dem Auto effektiver und vernünfter als heute umgehen würde. Und so bräuchte man z.B. für einen Wocheneinkauf mit dem Auto vergleichsweise ein Vielfaches an Fahrradfahrten mit dem dadurch zusätzlich steigenden Unfallrisiko für noch mehr Pflegenotstand.

19:26 von Olivia59 / @schabernack, 19:15

«Das macht die Parkhäuser wohl einfach nur noch teurer. Da muss der ein oder andere nach dem shoppen bald die Abwägung treffen, ob er sein Vehikel noch auslöst oder sich von dem Geld lieber ein neues Auto kauft.»

Musste ich schon mehrmals tun.
Neues Auto kaufen, altes einfach im Parkhaus stehen lassen. Kümmern sich in Köln die Heinzelmännchen drum, und schaffen die Dinger dann weg. Ist für die wie Flaschensammeln als zusätzliches Taschengeld für die Kneipe em Veedel.

Man muss meinen, es gäbe gar keine anderen Länder draußen von Deutschland. Autofahren, Benzin, Bußgelder, Parkgebühren, keine Maut auf Autobahnen. Biliglohnland Autofahrerland Deutschland.

Anderswo (Paris) darf man an ungeraden Tagen mit ungeradem Kennzeichen in die City, an geraden andresrum. In Japan kriegen Sie erst gar kein Auto angemeldet, können Sie keinen Parkplatz nachweisen. Müssen Sie den mieten, kostet das umgerechnet 250 bis 450 € / Monat.

Meilenweit enfernt von so was Billiglohn Autoland Deutschland.

@um 19:46 von Giselbert

Mir scheint es wirklich, als wollten die Grünen wieder zurück in die Steinzeit. Es gibt ja grüne Politiker, die träumen von Rikschas in Berlin.
Das will ich mir nicht vorstellen müssen. Das erinnert mich dann doch an alte verwerfliche Kolonialzeiten und Sklaverei. Aber einige scheinen damit keine Menschenrechte missachtet zu sehen.
Komische Politik!

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