Ihre Meinung zu: Bund und Länder einig: Schärfere Bußgelder für Autofahrer

16. April 2021 - 15:13 Uhr

Autofahrer, die falsch parken oder zu schnell fahren, müssen sich auf höhere Bußgelder einstellen. Die Verkehrsminister von Bund und Ländern haben sich nach langem Streit auf einen neuen Bußgeldkatalog verständigt.

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Kommentare

Bund und Länder einig?

Seltsam,das es das noch gibt.
Aber bei der Aussicht auf höhere Steuereinnahmen sind alle gleich mit dabei und werden auch nicht mit eigenen Regeln oder Modellprojekten starten.

Dafür wurden aber die Bußgelder teils verdoppelt

Fahrzeug im allgemeinen Halte- oder Parkverbot abstellen, von bis zu 55 Euro statt wie bisher bis zu 15 Euro.
.
wenn ich das mal überschlage komme ich auf mehr als das Doppelte

Bußgelderhöhung ist überfällig

Fahren mit Handy, Dichtparken der Einfahrten von Krankenhäusern, Raserei innerorts - es gibt viele Gründe, den Verursachern und Übeltätern einen saftigen Denkzettel zu verpassen. Wobei ich manchmal den Eindruck habe, Geld ist weniger "schmerzhaft" als Fahrverbot. Die Ellenbogenmentalität und die Rücksichtslosigkeit sind offensichtlich bei manchen Bageluten Grund für die missverstandene liberale Verkehrsregelung. Wenn nun noch Pferdehalter auf Rad/Fußwegen und andere Verkehrsteilnehmer auf unzulässigen Fahrwegen bzw. bei Gefährdung anderer eingeschlossen und vergattert werden, ist das die Konsequenz solch rückwärtsgewandter ungehobelter Verhaltensweisen, die uns alle gefährden.

Weniger Todesopfer bei geringeren Geschwindigkeiten.

Aber vor allem die CSU wollte die Opfer in Kauf nehmen. Und hat sich zu einem Teil wieder durchgesetzt.

Corona bedingt niedriger Einnahmen

...müssen jetzt an anderer Stelle herein geholt werden.

Das wird sicher nicht die letze Erhöhung sein.

Zumal wenn Österreich jetzt die große Freiheit in Aussicht stellt und Merkel jetzt nochmal alles in den lockdown schickt.

Völlig Unnötig.

zu lasch.. Eben Scheuer

Die Bußgelder sollten endlich Strafgelder werden. Wie in fast ganz Europa. Aber ein Lobbyist, wie Scheuer fühlt sich augenscheinlich eher der Autolobby denn dem Volk verpflichtet. Wer weiß, vielleicht wird er ja mal Nachfolger von Wissmann. Würde ja passen....

@krittkritt

"Weniger Todesopfer bei geringeren Geschwindigkeiten. Aber vor allem die CSU wollte die Opfer in Kauf nehmen. " Am 16. April 2021 um 17:44 von krittkritt

*

Wenn man das so sieht, dann sollte man wohl gleich Autos komplett verbieten.

Selbst auf der Autobahn gibt es die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.
Wer schneller fährt und in einen Unfall verwickelt ist dem zahlt die Versicherung womöglich nichts, selbst wenn er nicht am Unfall schuld ist.
Eigenverantwortung!

Da fehlt wohl Geld in der Staatskasse

Wenn man um Sicherheit besorgt wäre dann würde man Bußgelder in Tagessätzen berechnen.

Bußgeld fūr gefährdendes Parken

Ja schön, Bußgeld für falsches Parken. In Bremen soll jetzt das wilde Parken geahndet werden. So weit ist das erstmal gut. Aber wo bleiben die Autos? Ganz einfach: Sehr viele Radweg-Schilder wurden entfernt, d.h. die Radwege werden nicht mehr gewartet, sind nicht mehr benutzungspflichtig und werden statt dessen beparkt. RadlerInnen "dürfen" jetzt auf der Straße fahren und die Autos haben einen neuen Parkstreifen. Ich empfinde das als Enteignung der radfahrenden BürgerInnen. Der ADFC, der überwiegend aus älteren bis alten Herren besteht, betet schon ewig sein Mantra von vor 30 Jahren vor: "Auf der Straße sind RadfahrerInnen sichtbar und damit sicherer." Kann sein, dass das vor 30 Jahren so war ... Ich möchte auf dem Radweg fahren Wo sollen die Kinder hin? Auf den Fußweg? Damit wir Eltern an jeder Kreuzung, an jeder Ein-/Ausfahrt Blut und Wasser schwitzen?
Was hier als Verbesserung verkauft wird ist ein Billigmodell - aber sowas von

Europa-einheitlich

wäre mir recht. Dann käme nach einem Vergehen auch keine "Buße" mehr, sondern eine harte Strafe, bis hin zur Stillegung und Versteigerung des KfZ. Seltsam das deutsche Autofahrer in Rest Europa mit den Verkehrsregeln scheinbar problemloser klar kommen. Woran das wohl liegen mag....

17:55 von draufguckerin

wo liegt ihr Problem ?
Radfahrer in Stuttgart fahren dort wo es frei ist.
Straße, Gehweg, Radweg und über Zebrastreifen ....

Nur zu bestraft die

Nur zu bestraft die Autofahrer noch mehr und ehrlich wer hier mit dem Handy anfängt wegen höheren Strafen den sag ich mal das das nicht so ablenkt wie zwei Touchscreens in E-Autos.
Bei der Geschwindigkeit müsste auch mehr differenziert werden ob der Verstoß am Tag im dicksten Berufsverkehr ist oder Nachts halb drei. Zumal Verstöße im Straßenverkehr, überhöhte Geschwindigkeit, gleich dreimal bestraft werden.
Zu den Radfahrern muss ich auch was sagen die sind nämlich genauso Verkehrsteilnehmer und haben sich an die StVO zu halten und haben nicht uneingeschränkte Rechte, wer neben einem LKW der rechts abbiegen will sich mit dem Fahrrad hinstellt und denkt der ist der stärkere dem sage ich Pech gehabt.
Fazit: Autoland Deutschland ade, ihr arbeitet dran.
Noch was, warum werden LKW nicht rausgewunken oder geblitzt, auf Landstraßen teilweise mit 80 kmh unterwegs bei erlaubten 60, überholen im Überholverbot usw.

Der Bußgeldkatalog ist eine staatliche Erziehungsmassnahme.

Es ist auch nicht per se falsch das es Strafen für Verkehrsverstösse gibt.

Warum aber müssen in Deutschland Geschwindigkeitskontrollen mittels Radar mit quasi militärischer Tarnung durchgeführt werden?

Warum macht man es nicht so wie in anderen Ländern, wo regelmäßig auf die Möglichkeit von Radarkontrollen hingewiesen wird ?

Motorradfahrer sind da übrigens ganz außen vor. Ein bekanntes Problem, über das die Polizei ungern spricht.

Denn Blitzerfotos werden von vorne gemacht. Und Motorradfahrer sind unter dem Helm ohnehin nicht zu identifizieren.

Mit dem „autonomen“ Fahren vernetzter Fahrzeuge der Zukunft könnte dies sich alles ändern: schon heute weisen digitale „Fahrassistenten“ bei Daimler-Benz auf die Einhaltung der Verkehrsregeln hin.

Zukünftig teilt ihr Fahrzeug per GPS Signal seinen Standort im Halteverbot mit. Knöllchen wird dann direkt elektronisch ausgelöst.

Und später „weigert“ sich ihr Auto einfach !

17:58 von Eislöwe

man passt sich eben an
schauen sie sich nur die Eidgenossen an
wenn sie in der Schweiz unterwegs sind
... und auf der A 81 Bodenseeautobahn

@ draufguckerin

"Wo sollen die Kinder hin? Auf den Fußweg?"
Am 16. April 2021 um 17:55 von draufguckerin

*

Warum soll das schlecht sein? Das kommt auf die Situation an.

Zunächst: KI der bis 10 Jahren dürfen sowieso auf Fußwegen fahren und die Aufsichtsperson darf sie darauf ebenso begleiten.

Wenn der Fußweg kaum benutzt wird, die Straße aber voll ist macht es auch Sinn auf dem Fußweg Fahrrad zu fahren. Es gibt sowieso schon gemeinsame Wege für Fußgänger und Radfahrer. Mit etwas Kultur ist das auch überhaupt kein Problem.
Es kommt darauf an, wie viel Verkehr mit welchem Fortbewegungsmittel auf der Strecke herrscht.

Der Deutschen liebstes Kind

Es gibt Umfragen, in denen Deutsche gefragt wurden, wieviel Geld ein Auto im Unterhalt kostet.

Fast alle Befragten konnten die Tankkosten sehr genau angeben; ist ja auch nicht schwer, wenn man seine jährliche Strecke in Kilometer kennt.

Bei allen anderen Zahlen lagen die Befragten im Schnitt 50% zu niedrig. Sprich: Wer die Kosten seines Autos für Versicherung, Steuer, Werkstattkosten, Parkkosten, und vor allem Wertverlust mit ca. €3.000 im Jahr schätzt, zahlt wahrscheinlich in Wirklichkeit an die €6.000 usw.

Wenn einfach nur alle Deutschen sich selbst gegenüber ehrlich wären, würden laut einer weiteren Umfrage ca. ein Viertel (!) auf ihr Auto verzichten, weil es viel zu teuer ist.

Ich habe trotzdem die Hoffnung, dass wir doch noch irgendwann erwachsen werden und von dieser kindischen Sucht loskommen.
_

Verfehlte Städteplanung zahlt sich aus

Da werden die Städte den Autofahrern noch die letzten Parkmöglichkeiten zupollern und mit Parkverbotsschildern verbieten, damit die Bußgeldkasse klingelt. Und wegen einem 5 Minuten-Einkauf zehnmal um den Häuserblock kreiseln auf der vergeblichen Suche nach einem legalen Parkplatz, ist auch nicht gerade klimafreundlich und gesund. Ausbaden müssen das dann alles wieder mal die Anwohner und Privatgrundstücke, auf die all die Parkplatzsucher ausweichen müssen, wenn sie die ansonsten komplett abgemeldeten Städte überhaupt noch mal nutzen wollen. Der Einzelhandel geht auf diese Tour auch ohne Corona schon seit Jahren den Bach runter und pleite. Gewinner in diesem Verdrängungsspiel sind die großen Einkaufsmärkte auf der grünen Wiese.

Die Kommunen

ächzen unter den Folgen des Corona-Mißmanagement. Hier wird Geld in die Kassen gespült. In meiner kleinen Stadt hat man auf dem Stadtplatz die Anzahl der Parkplätze halbiert, die restlichen Parkplätze sind praktisch nur für Kurzzeitparker verwendbar und ein privates Serviceunternehmen sammelt Geld für die Stadt.
.
Dem kurzfristigen Gewinn werden Langzeit-Mindereinnahmen folgen. Das einzige Textilunternehmen macht Ausverkauf, die Bäckereien sind alle dicht, da man bei Edeka oder einem Drive-In-Bäcker seine Semmeln ohne Parkprobleme kaufen kann.
.
Aber die Radfahrer können durch die Stadt ohne Rücksicht auf Verluste brettern und niemand kontrolliert die auf die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.

@Möbius

"Motorradfahrer sind da übrigens ganz außen vor. Ein bekanntes Problem, über das die Polizei ungern spricht. Denn Blitzerfotos werden von vorne gemacht. Und Motorradfahrer sind unter dem Helm ohnehin nicht zu identifizieren" Am 16. April 2021 um 18:04 von Möbius

*

Soweit ich weiß muss der Fahrzeughalter zahlen, wenn der Fahrer nicht erkannt werden kann. Deswegen wird der Fahrzeughalter immer nach Daten des Fahrers gefragt.

So wie ein Waffenhalter für seine Waffen verantwortlich ist, so ist der Fahrzeughalter für seine Fahrzeuge verantwortlich.

@17:37 von Sisyphos3

Es ist offensichtlich, dass Bund und Länder auch künftig nichts auslassen werden um neue Einnahmen zu generieren.
Nur eine höhere Alkoholsteuer dürfte ganz am Ende der Liste auftauchen. Man will sich ja nicht selber schröpfen.

//Fahrzeug im allgemeinen Halte- oder Parkverbot abstellen, von bis zu 55 Euro statt wie bisher bis zu 15 Euro.//

Das könnten von mir aus gerne auch 115 Euro sein. Zumindest dann, wenn (wie ich es selbst regelmäßig erlebt habe) Autos in einer Kurve in voller Breite auf dem Gehweg abgestellt werden und somit Fußgänger in dieser Kurve gezwungen sind, auf der Straße weiterzugehen. Von Rollstuhlfahrern und Personen mit Kinderwagen ganz zu schweigen.

30 im Wohngebiet und in der Innenstadt

Geschwindigkeitsbeschränkungen im innerstädtischen Bereich auf 30 km/h, da muss die CDU noch dazulernen, die FDP auch. Damit wūrde man auch das leidige Parkproblem in den Griff kriegen: Wer würde weiterhin mit einem SUV-Panzer durch die Stadt cruisen, wenn bei mehrmaligem Überschreiten (mehr als 30) der Lappen weg ist? Kleine Fahrzeuge für die Stadt reichen doch auch.
Zudem finde ich es mehr als unverschämt, dass riesige Kfz 10m2 und mehr kostenlosen Abstellraum beanspruchen. Dann könnte ich auch meinen Schuhschrank auf den Bürgersteig stellen oder ein Hochbeet - dafür brauche ich auch Platz.

@ Tada

„Soweit ich weiß muss der Fahrzeughalter zahlen, wenn der Fahrer nicht erkannt werden kann. Deswegen wird der Fahrzeughalter immer nach Daten des Fahrers gefragt.“

Das ist bei Geschwindigkeitsverstößen zu 100% falsch. Das einzige, was dem Halter dort blühen könnte, ist die Auferlegung eines Fahrtenbuches, sollte der verantwortliche Fahrzeugführer nicht zu ermitteln sein

@Thrombosen-Paul

"Verfehlte Städteplanung zahlt sich aus Da werden die Städte den Autofahrern noch die letzten Parkmöglichkeiten zupollern und mit Parkverbotsschildern verbieten, damit die Bußgeldkasse klingelt" Am 16. April 2021 um 18:06 von Thrombosen-Paul

*

Von verfehlt kann nicht die Rede sein. Parkhäuser gibt es immer genug - kostet aber.

Ich habe mit jemanden gesprochen, der in einer Straße wohnte, in der plötzlich das Parken gebührenpflichtig wurde.
Erst hat er sich geärgert, dass er jetzt eine Monatsgebühr für Anwohner zahlen sollte / musste, aber dann fand er es genial, weil er absolut immer einen freien Parkplatz quasi vor der Haustür gefunden hatte. In einer Stadt ist das oft Luxus!

Ps. Ich zahle meinen PKW-Stellplatz mit der Miete und will da auch keinen Fremden drauf stehen sehen.

@Tada, 17:55

„Wenn man um Sicherheit besorgt wäre dann würde man Bußgelder in Tagessätzen berechnen“

Allerdings. Bei den einen gibt‘s nach Zahlen des Bußgelds für den Rest des Monats nur noch Nudeln, während die, die sich Rücksichtslosigkeit „leisten“ können das aus der Portokasse zahlen.

@ werner1955, um 17:34

"Aber bei der Aussicht auf höhere Steuereinnahmen..."

Ja, so ist es, wenn man reflexartig irgendwas gegen die Regierung loslässt, dann werden aus Bußgeldern schnell mal Steuern - und schon kann kann wieder tief und befreit durchatmen.

"Modellprojekte bei Steuern" - das hätte sicher seine Reize. :-)

@Tada 18:10 Uhr: Sie haben es nicht verstanden

Motorradfahrer haben VORNE kein Kennzeichen - deshalb kann auch KEIN Halter identifiziert werden!

Wenn bei Ihnen also ein Biker mit 200 Sachen vorbeibrettert bleibt nur noch die Vollsperrung um den Verkehrssünder dingfest zu machen - falls er nicht vorher abgebogen ist oder brav und unauffällig weiterfährt...

Alles graue Theorie. Um

Alles graue Theorie. Um Strafe zu zahlen, muss man erstmal erwischt werden. Und strafen für Raser klingt so griffig. Schlimmer sind a er die Dauerlinksfahre, die Bummler, Ignoranten.
Deshalb nicht höhere Strafen, sondern dauerhaft Fahrtests. Für alle. Das Auto muss zum Tüf. Dss größte Problem sitzt a er immer vorne links. Dss sehe ich immer wieder auf der Autobahn, der Stadt, Parkplatz.
Miteinander ist völlig aus der Mode gekommen.

Beim Geld

ist man sich bei Mehreinnahmen immer schnell einig, also sollte man wenn möglich nicht mehr in die Stadt fahren.
Leider muss man manchmal auf Ämter, und die sind leider nicht auf der grünen Wiese.
Ist alles ein fürchterlicher Spagat in den Innenstädten, kann Rathäuser nicht mal außerhalb bauen ;-).
Aber ich nehme an, es wird alles Grün, dann ist mit Stadt fahren so oder so alles vorbei, Parkproblem gelöst.

Verfehlte Städteplanung zahlt sich aus

Solche städtebaulichen Verdichtungen mit immer weniger Parkplatzmöglichkeiten sind für all Jene schlimm, die wegen irgendwelchem Amtskram, Arztpraxenbesuch oder sonstwas noch mal in die von Knöllcheneintreibern belagerten Städte rein müssen. Wohnen und Arbeiten in solchen Städten sind da nur noch ein Alptraum. Denn mit dem verkorksten und abgebauten ÖPNV konnte man schon vor der Coronapandemie nichts mehr sinnvolles anfangen und ist daher ohne Auto komplett aufgeschmissen.

@17:58 von Eislöwe

//Seltsam das deutsche Autofahrer in Rest Europa mit den Verkehrsregeln scheinbar problemloser klar kommen. Woran das wohl liegen mag....//

Den deutschen Autofahrer wird ohnehin bald das große Jammern und Wehklagen überfallen. Tesla wurde 2003 gegründet und ist schon jetzt laut SPIEGEL-Bericht rund dreimal so viel wert wie die drei großen deutschen Autokonzerne zusammen. Die deutsche Autoindustrie hat verpennt und befindet sich immer noch in der Aufwachphase.
Und das Tempo-Limit wird sicher schon in ein paar Monaten durchgesetzt. Was will man da noch mit 400 PS?

@Sisyphos3 um 18 Uhr, Problem

Radfahrer fahren da wo frei ist: "Radweg, Fußweg, Zebrastreifen ... " Ja, weiß ich, am besten noch mit einem getunten E-Bike. Die Schwächsten sind die Fußgänger. Eine nette ältere Frau: Einmal von hinten umgenietet, neues Knie: OP, Reha, lebenslänglich gehbehindert. Dem Radfahrer reichte ein flüchtiges "Tut mir leid". Als Radfahrerin habe ich selbst Angst vor Kampfradlern.

@ vriegel, um 17:50

"Corana bedingt niedriger Einnahmen..."

Was ist das doch eine billige Sichtweise.

Dass Sie die Dinge gern durch die "Geldbrille" sehen, kann man ja auch bei anderen Themen feststellen.

Es dreht sich nicht immer alles ausschließlich um Geld, da könnten Sie ruhig einmal drüber nachdenken.

Vor Jahren las ich nach einem

Vor Jahren las ich nach einem sehr schneereichen Winter in der Zeitung eine Klage der Kommunen, die Autofahrer wären zu langsam gefahren, und daher hätte man Ausfälle bei den Bußgeldern, die selbstverständlich schon fest im Etat verplant waren. Am Schluss drohte man, man müsse zum Ausgleich jetzt mehr Radarfallen aufstelllen.
Das zeigt ganz deutlich, worauf es den Kommunen ankommt.

17:34 von werner1955

Sie schrieben:"Aber bei der Aussicht auf höhere Steuereinnahmen sind alle gleich mit dabei"

Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Steuern und Bußgeldern? Kleiner Tipp: Steuern müssen Sie zahlen, Bußgelder nur, wenn Sie gegen Regeln verstoßen haben. Die kann man also ganz einfach vermeiden, einfach an die Regeln halten

@18:19 von Nettie @Tada, 17:55

//Bei den einen gibt‘s nach Zahlen des Bußgelds für den Rest des Monats nur noch Nudeln, während die, die sich Rücksichtslosigkeit „leisten“ können das aus der Portokasse zahlen.//

Stimmt. Tröstlich ist allerdings, dass man sich von Punkten in Flensburg nicht freikaufen kann. Und nicht jede Portokasse ist so gefüllt, dass es bei Führerscheinentzug noch für einen Chauffeur reicht.

17:50 von vriegel

Zitat:"Corona bedingt niedriger Einnahmen
...müssen jetzt an anderer Stelle herein geholt werden. "

Hallo vriegel, wie hoch sind denn die Bußgelder in Schweden? Und stellen Sie sich vor, wenn Sie die Regeln der STVO einhalten, müssen Sie GARNICHTS zahlen!!

@ Tada

So ganz haben Sie in meinem Beitrag offenbar nicht verstanden, wer Ihnen diese ganze Misere einbrockt und daraus obendrein dreist ein fettes Bußgeldergeschäft macht, anstatt für derlei verfehlte Städteplanung zur juristischen Verantwortung gezogen zu werden.

Und wegen Baufälligkeit schon seit Jahren in den Stadtzentren geschlossene oder abgerissene Parkhäuser nützen auch keinen Parkplatz-suchenden Autofahrern etwas. All diese städtebauliche Mißwirtschaft müssen dann auch die Anwohner mit hohen Luftschadstoffe- und Feinstaubwerten der umher kreiselnden Parkplatzsucher ausbaden.

Mehr "Abzocke" bitte! (und weniger Autos!)

...und wieder:
nur Makkulatur; kein wirkliches Konzept und keine wirkliche Stärkung der Rechte für Verkehrsteilnehmende, die nicht mit dem Auto unterwegs sind. Keine Anpassung an gesellschaftliche Entwicklungen und perspektivische Notwendigkeiten.

Die rücksichtslose Vormachtsstellung des Automobils ist von gestern. Wer sich partout nicht an die noch viel zu harmlosen Regelungen halten kann, wer Gesetze und Verordnungen missachtet, gehört "abgezockt", und zwar konsequent. Das gilt natürlich für alle, aber gegenüber Radfahrenden, nochmehr gegenüber Zufußgehenden hat ein Auto die Qualität einer tödlichen Waffe.
Also: Respekt und Verantwortung für alle oder eben "Abzocke"

v. Zabbalodt

//Bei den einen gibt‘s nach

//Bei den einen gibt‘s nach Zahlen des Bußgelds für den Rest des Monats nur noch Nudeln, während die, die sich Rücksichtslosigkeit „leisten“ können das aus der Portokasse zahlen.//

Stimmt. Tröstlich ist allerdings, dass man sich von Punkten in Flensburg nicht freikaufen kann. Und nicht jede Portokasse ist so gefüllt, dass es bei Führerscheinentzug noch für einen Chauffeur reicht.„

Kleiner und kostenloser Tipp, wie man sich Bußgelder spart und man dann sogar die teuren Bio-Nudeln essen kann.
Sich an das besinnen, was man in der Fahrschule gelernt hat. Und wenn man merkt, man kann sich trotzdem nur schwer an die Regeln halten, könnte man seinen Führerschein noch freiwillig abgeben.

17:37 von Sisyphos3

«Fahrzeug im allgemeinen Halte- oder Parkverbot abstellen, von bis zu 55 Euro statt wie bisher bis zu 15 Euro.»

Straßenverkehrs-Bußgeldstrafen Billiglohnland Deutschland.

Ich habe in den NL schon zu Zeiten, als es noch den Gulden gab, für unberechtigt Parken mit den 2 Rädern rechts am Auto auf dem Gehweg 60 Gulden Bußgeld gezahlt. Wäre ich dem Abschleppen nicht kurz zuvor gekommen, hätte ich dann 300 Gulden berappen müssen, bevor man mir mein Auto wieder zurück gibt.

Das ganz dicke Autofahrerland mit den ganz kleinen Bußgeldern.
Gottes Schlaffenland mit Freier Fahrt für Freie Bürger soll Deutschland heißen.

@17:50 von vriegel

" Corona bedingt niedriger Einnahmen

...müssen jetzt an anderer Stelle herein geholt werden. "

Da gibt es eine ganz einfache Methodes das zu verhindern! Rasen sie nicht, parken sie nicht falsch und behindern sie keine anderen Verkehrsteilnehmer.

18:23 von Thrombosen-Paul

Zitat:"in die von Knöllcheneintreibern belagerten Städte rein müssen. Wohnen und Arbeiten in solchen Städten sind da nur noch ein Alptraum. Denn mit dem verkorksten und abgebauten ÖPNV konnte man schon vor der Coronapandemie nichts mehr sinnvolles anfangen"

Ach du meine Güte! Wann waren Sie das letzte Mal in einer deutschen Großstadt? So eine Aneinanderreihung von Unfug habe ich schon lange nicht mehr gelesen...

Und das Asthmaspray ist auch immer mit dabei

So wie man es nicht schafft, für E-Autos ausreichend Ladesäulen in den immer weiter baulich verdichteten Stadtzentren zu errichten, so ermangelt es auch an einem akzeptablen und nutzbaren Park & Ride-System, wo man als Autofahrer am Stadtrand parken könnte und mit dem Bus ins Stadtzentrum weiterreisen könnte. Also bleibt es bis auf´s weitere bei chronischem Parkplatzmangel sowie hohen Luftschadstoffe- und Feinstaubwerten in den Innenstädten.

liebe Leute

dass man daran immer wieder erinnern muss: wer Bußgeld zahlt, tut das völlig freiwillig. Niemand wird gezwungen, die Regeln zu missachten. Also wird auch niemand "abgezockt".
Es gibt also wirklich keinen, gar keinen Grund zu meckern.

@ Möbius, um 18:04

Ihr Kommentar zeigt, dass Sie da auf dem Laufenden sind. :-)

Allerdings dachte ich das mit dem Nicht-Geblitzt-werden-können auf dem Motorrad auch.

Blöderweise standen noch zwei Polizeibeamte abseits des "ambulanten" Blitzers, der mich von vorn erfasst hatte.
Die schauten mir hinterher, notierten mein KZ, und ich hatte später die Wahl zwischen Fahrtenbuch und Zahlemann.

@18:06 von MartinBlank

//Ich habe trotzdem die Hoffnung, dass wir doch noch irgendwann erwachsen werden und von dieser kindischen Sucht loskommen.//

Keine Bange, wer sich jetzt nicht auf neue Zeiten einstellt, wird dann mit "kaltem Entzug" konfrontiert.

@18:00 von Sisyphos3

"Radfahrer in Stuttgart fahren dort wo es frei ist.
Straße, Gehweg, Radweg und über Zebrastreifen ...."

Und Autofahrer in Berlin rasen innerorts, parken ständig falsch und töten unschuldige Verkehrsteilnehmer?

Was sollen solchen blödsinnigen Verallgemeinerungen?

18:27 von zyklop

Zitat:"Das zeigt ganz deutlich, worauf es den Kommunen ankommt."

Seit wann beschließen die Kommunen den Bußgeldkatalog? An all die Jammerer: Haltet euch doch einfach an die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln, dann schlagt ihr dem bösen Staat, den geldgierigen Kommunen und den schlimmen Knöllcheneintreibern ein Schnippchen. Geht ganz einfach...

Am 16. April 2021 um 17:34 von werner1955

Zitat: Bund und Länder einig? ---- Seltsam,das es das noch gibt.

Lesen Sie einmal die Statistik des Bundesrates. Es gibt nur sehr wenige Gesetze, denen der Bundesrat seine Zustimmung versagt.

Trifft wieder mal nur die Working Poor

2020 und 2021 waren für diese Gruppe der Mindestlohn- und Niedriglohnempfänger zwei katrastrophale Jahre. Als ob die Lockdowns und explodierende Mieten nicht schon schlimm genug waren, kostet jetzt schon 2x Falschparken einen signifikanten Betrag vom Netto.
Warum nicht nach dem Verdienst des Halters dynamisch berechnen ? 1% des Bruttolohns. Das sind beim Working Poor mit 2000€ = 20€ und beim Manager mit 10.000€ mit seinem 100.000 € Luxus-SUV dann 100€ und beim TOP Manager mit 100.000€ und Maserati eben 1000 €.
DAS wäre gerecht.
Fixe Strafen sind asozial.

Am 16. April 2021 um 17:54 von Tada

Zitat: Wenn man das so sieht, dann sollte man wohl gleich Autos komplett verbieten. Selbst auf der Autobahn gibt es die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Wer schneller fährt und in einen Unfall verwickelt ist dem zahlt die Versicherung womöglich nichts, selbst wenn er nicht am Unfall schuld ist. Eigenverantwortung!

Was nutzt mir die Eigenverantwortung meines Unfallgegners, wenn er mich mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn tangiert?

@18:39 von harry_up: Wegen dem Fahrtenbuch....

Kann man da nicht seine Phantasie voll ausleben und allen erdenklichen, plausiblen Blödsinn reinschreiben ? Nur nicht die betroffene Strecke / immer einen anderen Fahrer ?
Dann läuft die Ermittlung ins Leere.

18:34 von schabernack

für unberechtigt Parken mit den 2 Rädern rechts am Auto auf dem Gehweg 60 Gulden Bußgeld gezahlt
.
so was soll vorkommen !
Aber wie es scheint ist die Höhe des Bußgeldes nicht entscheidend für die Einhaltung von Verboten/Geboten

@18:06 von Thrombosen-Paul

"Der Einzelhandel geht auf diese Tour auch ohne Corona schon seit Jahren den Bach runter und pleite. "

Das ist nachweislich falsch, der innerstädtische Einzelhandel profitiert von verkehrsberuhigten Straßen. Wer lässt mehr Geld da? Der gehetzte Autofahrer oder der flanierende Fußgänger oder bummelnde Radfahrer?

Die autogerechte Stadt der 60er Jahre ist tot, nur dank mächtiger Autolobby hat sich diese Erkenntnis nur noch nicht durchgesetzt. Die Umweltbelastung sinkt, Krankheiten, Todesfälle verringern sich und die Lebensqualität kommt wieder zurück.

Leute wie sie sind wie die Dinosaurier, die bekanntlich ausgestorben sind, weil sie sich nicht anpassen konnten.

18:19 von Nettie @Tada, 17:55 (Tagessätze)

Nehmen wir doch die Schweiz als gutes Vorbild:

Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h ab 165 Euro
Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 km/h ab 60 Tagessätzen
Rotlichtverstoß 215 Euro
Überholverstoß ab 275 Euro

"https://www.bussgeldkatalog.de/schweiz/"

@ zyklop, um 18:27

Es war nie ein Geheimnis, dass Bußgelder fest im Etat einer Gemeinde... eingeplant sind.

Bielefeld 2018 ca. 15 Mio. €...

Was glauben Sie, was festinstallierte Autobahnblitzer jährlich so einbringen?
Deshalb funktionieren die Dinger ja auch durchgehend . :-)

18:40 von IchMeinJaNur

was hat mein Beitrag mit ihrem Beitrag zu tun
kein Verkehrsteilnehmer hält sich an die Regeln
so meine Erfahrung - schon gar keine Fußgänger

18:48 von harry_up

und vor allem stehen 'Blitzer dort wo sie die meiste Kohle bringen und nicht wo sie die Sicherheit erhöhen

Es ist so ungeheuer entspannt in CH zu fahren...

Alle wissen um die harten Strafen und alle halten sich wunderbar an die Limits. So gut wie alle (99,x %).
3 spurige Autobahn am Sonntag - rechts die Gespanne und Anhänger und einige langsame Autos. In der Mitte mit 10-15 Km/h mehr die Wohnmobile und Autos und links die Autos mit max. 120.
Solange ich nicht abfahren musste, war ich immer links mit Tempomat = 125 (der hatte noch kein GPS, daher Tachowert mit Toleranz). Klappte traumhaft und war total entspannt.

„Kann man da nicht seine

„Kann man da nicht seine Phantasie voll ausleben und allen erdenklichen, plausiblen Blödsinn reinschreiben ? Nur nicht die betroffene Strecke / immer einen anderen Fahrer ?
Dann läuft die Ermittlung ins Leere.“

Natürlich kann man das machen, aber wer das Fahrtenbuch nicht ordnungsgemäß führt und das bei einer Kontrolle / einem erneuten Verstoß mit dem Pkw auffällt, wird es für den Halter teuer... logisch oder?

Am 16. April 2021 um 18:10 von Tada

Zitat: Soweit ich weiß muss der Fahrzeughalter zahlen, wenn der Fahrer nicht erkannt werden kann. Deswegen wird der Fahrzeughalter immer nach Daten des Fahrers gefragt.

So eine Regelung gibt es nur bei Parkverstößen.

18:48 von Kaneel

Zitat:"Nehmen wir doch die Schweiz als gutes Vorbild:"

Im Prinzip stimme ich Ihnen zu. Aber raten Sie mal, wer vor allem am Wochenende, aber auch sonst gerne mit 200 km/h und mehr über die A 81 von Singen bis Stuttgart brettert und wieder zurück in einer Stunde? Auch die benutzten Automarken sind leicht zu erraten...

Zwischenfrage, Werner1955

Was haben Steuereinnahmen mit Bußgeldern zu tun?

Ich finde das ausgesprochen..

.. gemein, diese Erhöhungen-hicks- da fahre ich seit nunmehr - - - - hicks- 46 Jahren unfallfrei mit 2,oPromille. Und wenn ich - hicks- in der Feuerwehrzufahrt parke, dann brennts da ja nie. Und überhaupt - hicks- ist rechts überholen ja ok. Machen die in Thailand ja auch - hicks.

Und überhaupt, diese Merkeldiktatur - hicks- sieht man ja was bei rumkommt. Alles nur - Entzuch meiner rechtlichen Menscheit äh Menschenrechte. Und übrrhaubt - hicks- solllten die da oben doch endlich auf die Selbstzerflei..äh Selbstzerstö... ich meine - hicks - Selbstverantwortung der Mopedfahrer denken. Also ich sach mal.. Freies Parken für freie Alkoholiker, jawoll
Und wehe - hicks- mir kommt einer in die Quere. Ausserdem sollten sich Polizisten - hicks- mit der zurückgehenden Population des gelb gefiederten Schnurzfalters beschäftigen - hicks- das wäre mal ne Aufgabe, statt uns Mobilisten zu drangsa.. drandsi.. naja zu ärgern halt.

18:04 von Möbius

,,Wenn das „autonome“ Fahren kommt ist Schluss mit Verstößen
Der Bußgeldkatalog ist eine staatliche Erziehungsmassnahme.

Es ist auch nicht per se falsch das es Strafen für Verkehrsverstösse gibt.

Warum aber müssen in Deutschland Geschwindigkeitskontrollen mittels Radar mit quasi militärischer Tarnung durchgeführt werden?

Warum macht man es nicht so wie in anderen Ländern, wo regelmäßig auf die Möglichkeit von Radarkontrollen hingewiesen wird ?..."

Gegenfrage, warum ist es in Deutschland erwünscht, solche Anlagen via Radio zu verpetzen mit juvenilem Übermut, damit juvenile Draufgänger und andere Ignoranten von Regeln in feixender Komplizenschaft gemeinschaftlich Aufruhr spielen können gegen die
,,Abzocker"?

Autonomes Fahren ist ein seltsames Unterfangen in diesem Zusammenhang. Menschen, deren letztes Refugium zum Schimpfen, Schreien, Ausagieren von Triebstau oder wenigstens zum Bewundertwerden, im Selbstlenken, Selbstfahren und autonomsein besteht, sollen vom Lenkrad weg?

um 18.44 Uhr von WirSindLegion

"Fixe Strafen sind asozial" ja, rücksichtsloses Fahren und Parken ist auch asozial, egal ob mit einem kleinen Auto oder mit einer Protzkarre.
Aber ich stimme Ihnen insofern zu, als dass Bußgelder spürbar sein sollten und sich am Einkommen des Halters oder an der Größe/ Kategorie des Fahrzeugs orientieren könnten.

Am 16. April 2021 um 18:27 von zyklop

Zitat: Vor Jahren las ich nach einem sehr schneereichen Winter in der Zeitung eine Klage der Kommunen, die Autofahrer wären zu langsam gefahren, und daher hätte man Ausfälle bei den Bußgeldern, die selbstverständlich schon fest im Etat verplant waren. Am Schluss drohte man, man müsse zum Ausgleich jetzt mehr Radarfallen aufstelllen.
Das zeigt ganz deutlich, worauf es den Kommunen ankommt.

Mir ist es lieber, Sie zahlen die Staatsausgaben zum Teil mit Ihren Bußgeldern als ich mit meinen Steuergeldern.

18:45 von falsa demonstratio

... und was nützt ein Tempolimit
wenn er sich nicht dran hält
und das Thema Eigenverantwortung
wird ja gerade in Thread Corona beackert

@ WirSindLegion, um 18:47

Da fragen Sie jetzt den Verkehrten, ich hatte gezahlt...

Aber ich weiß, das so ein Ding pingelig und lückenlos geführt und aktuell gehalten sein muss, und dass Verstöße dagegen mit bis 100 € geahndet werden können.

Aber hier gibt's bestimmt erfahrenere Leidensgenossen...

18:48 von Kaneel

und zum Austoben kommen die dann zu uns .....

18:24 von Anna-Elisabeth

«Und das Tempo-Limit wird sicher schon in ein paar Monaten durchgesetzt.
Was will man da noch mit 400 PS?»

400 PS braucht man eh nicht.
Um die aktuelle Richtgeschwindigkeit von 130 km/h zu überfahren.

Schon mein einstiger Renault Espace (Baujahr 1989) mit 110 PS konnte 180 km/h, hätte ich das gewollt. Der war aber auch sehr mager mit Leergewicht von ± 1.100 kg. Mein nun Landrover (Baujahr 1999) mit 148 PS könnte fast 150 km/h. Dann aber sehr laut und rappelig und unangenehm ohne jeden Spaß.

Die Tendenz wird wieder zurück gehen zu kleineren Autos mit weniger PS als Nicht-Status-Symbole, sondern als Nutzfahrzeuge zu dem bestimmten Einsatzzweck, für den jüngere Fahrer das Gefährt benötigen.

Andereseits wird die Spezies Tiefer-Gelegt mit laut hinten raus geblasen aber auch nicht aussterben. Dem kann man aber in Grenzen mit Auto-Beschlagnahmung mit anschließender Zulässigkeitsprüfung für Straßentauglichkeit entgegen wirken.

400 PS mehr abschreckend als höhere Bußgelder.

Koppelung an das Einkommen vor Steuer

Es gibt Menschen, denen sind selbst 500 Euro egal und es gibt Menschen, für die 200 Euro bereits existenzbedrohend sind.

Man sollte Tagessätze haben, wenn es Punkte gibt und nicht einen Festpreis, der so manchem vollkommen egal sein dürfte.

Eine Koppelung an das Einkommen vor Steuer mit direktem Abgleich beim Finanzamt wäre da eine gute Idee. Jaja, Datenschutz ... ich weiss. Aber die Daten von Tätern will ich zumindest da nicht mehr schützen.

So vermeidet man auch eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.

@18:48 von Kaneel: 20 km/h ab 165 Euro - NUR ?

20 km/h gelten in CH schon als extremer Verstoß.... haben die das abgemildert ?
Beim Parkvestoß haben wir die Schweizer jetzt deutlich abgehängt - wer hätte das gedacht.....
Aber die haben ja schon fast immer mehr Augenmaß bewiesen, besonders in der Corona-Krise.

um 18:00 von Sisyphos3

wo liegt ihr Problem ?
Radfahrer in Stuttgart fahren dort wo es frei ist.
Straße, Gehweg, Radweg und über Zebrastreifen ....
-------------
und wenn die Ampel rot anzeigt, fährt man einfach am Fußweg weiter.
Kein Verkehrsteilnehmer missachtet die Verkehrsregeln wie Radfahrer.

@WirSindLegion, 18:47

Sie sollten sich mal informieren, was in einem Fahrtenbuch wie drinzustehen hat.

Sobald eine Kontrolle durchgeführt wird ( einem Bekannten vor etlichen Jahren mal auf dem ALDI-Parkplatz passiert. Er wollte es erst nicht zulassen, bis die Polizei eintraf... ) und der km-Stand des Kfz nicht EXAKT mit dem ( bei jedem Verlassen des Fahrzeugs zu aktualisierenden ! ) Eintrag im Heft übereinstimmt, wird es ganz schnell sehr sehr teuer.
Im Wiederholungsfall ist dann der Führerschein des Halter ganz fix weg.
Da das Fahrtenbuch kein "Büchlein" sondern ein DOKUMENT ist, kommen solche Sachen wie vorsätzliche Fälschung etc. noch dazu.
P.S.:
Mein Bekannter durfte damals ca. 100€ zahlen, weil die 2 km von zu Hause zum Aldi nicht eingetragen waren...

@18:48 von harry_up @ zyklop, um 18:27

//Es war nie ein Geheimnis, dass Bußgelder fest im Etat einer Gemeinde... eingeplant sind.

Bielefeld 2018 ca. 15 Mio. €...

Was glauben Sie, was festinstallierte Autobahnblitzer jährlich so einbringen?//

Ist zwar schon etwas her, aber speziell die Dinger bei Bielefeld haben für große Aufregung gesorgt. Daraus darf man wohl schließen, dass man als Autofahrer oft auch gar nicht vor hat, anständig zu fahren.

Eigentlich unterstütze ich ja

Eigentlich unterstütze ich ja diese neuen Bußgelder.
Leider werden sie dazu führen, dass die Kommunen noch mehr ihr Geschäftsmodell einsetzen werden.
Bei uns ist im Bereich einer KITA Tempo 30; und das ist gut so.
Aber die Stadt kontrolliert am späten Nachmittag und frühend Abend, wenn die KITA bereits geschlossen ist!

Verfehlte Städteplanung zahlt sich aus

Solche Bußgeldtreibereien sind nur Dünnbrettbohrer- und Sündenbockpolitik, die kein Poblem lösen, sondern Probleme nur verlagern und verschärfen. Denn all diese Bußgeldorgien müssen Menschen, die wegen ihrer Arbeit auf ein Auto angewiesen sind und gar keine Zeit am Tag haben für all diese städtebaulichen Parkplatzverknappungsspielchen, dann wiederum durch noch mehr Aggressivität und Raserei zusätzlich erarbeiten. Logo, das solchermaßen dann auch die Unfallzahlen weiter steigen werden.

18:54 von GAW

dass beides die Staatskasse füllt !

Ganz einfach

an die Regeln halten,damit kann man das Bußgeld ganz einfach umgehen.
Verstehe nur eines nicht,Jeder der Auto fährt,hat mal einen Führerschein gemacht.
Bei der Fahrprüfung musste man sich ja auch an die Regeln halten,sonst wäre man ja durchgefallen.
Hält man sich jetzt als Fahrprüfling nur deshalb an die Regeln,damit man nicht durchfällt und danach interessiert das nicht mehr?
Oder wie soll ich das jetzt verstehen.

derdie Wählerin hat schuld

Wenn dieser Regierung nichts mehr einfällt, werden Steuern, Gebühren, Bußgelder erhöht.
...und wiedergewählt.

um 18:13 von draufguckerin

Zudem finde ich es mehr als unverschämt, dass riesige Kfz 10m2 und mehr kostenlosen Abstellraum beanspruchen. Dann könnte ich auch meinen Schuhschrank auf den Bürgersteig stellen oder ein Hochbeet - dafür brauche ich auch Platz.
---------------
und die Kleinwagenfahrer*innen die im Parkhaus zwei Parkplätze benötigen, Lappen weg?

18:13 von draufguckerin

30 im Wohngebiet und in der Innenstadt
Kleine Fahrzeuge für die Stadt reichen doch auch.
Zudem finde ich es mehr als unverschämt, dass riesige Kfz 10m2 und mehr kostenlosen Abstellraum beanspruchen.

Wenn sich RadfahrerInnen und AutofahrerInnen die Straße teilen sollen ohne Protected Bike Lane, muss die Geschwindigkeit gedrosselt werden. Nutze nur selten PKW, aber mir erschließt sich nicht, dass ich auf Straßen, auf denen viele Radelnde unterwegs sind, mit nur gestricheltem Radweg (also eigentlich keinem) und zu beiden Seiten geparkten Autos, 50 km/h fahren muss. Meistens fahre ich dann 40 km/h. Dass an vielen vielbefahrenen Straßen auch Menschen leben - über deren Lebensqualität und Sicherheit scheint sich zudem kaum jemand Gedanken zu machen. Wer es sich leisten kann, wohnt eher verkehrsberuhigt, behaupte ich mal.

@18:48 von harry_up: Das endet mit den "automatischen" Autos

Das wird mit den automatischen Autos ein endgültiges Ende nehmen. Denn die fahren immer präzise nach GPS und Schilderkennung. Auf den einen km/h genau.
Die StVo ist da im Bordcomputer einprogrammiert und die "künstliche Intelligenz" (nicht abschaltbar) hält sich absolut akribisch dran.
Das gilt übrigens auch für den gesamten übrigen Bußgeldkatalog - selbst im Halteverbot wird sich nicht der Motor abschalten lassen / das Auto absperren lassen und ein Alarm schrillt wenn man es versucht.

Für die paar Oldtimer lassen die sicher nicht die Unterhalt kostenden Blitzer stehen - oder 10 km/h drüber kosten später mal gleich 1000€.....

Am 16. April 2021 um 18:56 von Sisyphos3

Zitat: ... und was nützt ein Tempolimit wenn er sich nicht dran hält

Sorry - Sie haben Recht. Das habe ich nicht bedacht. Am besten gleich alle Verbots- und Gebotsnormen abschaffen, weil sich eh nicht alle daran halten oder zumindest die Überwachungsmaßnahmen, weil man sowieso nicht alle erwischt.

18:58 von Sisyphos3 18:48 von Kaneel

und zum Austoben kommen die dann zu uns .....

Wer sich austoben will, soll Sport treiben und Laufen. Oder sich vor ein virtuelles Lenkrad setzen. Die Straße ist dafür der falsche Ort.

um 18:47 von IchMeinJaNur

"Der Einzelhandel geht auf diese Tour auch ohne Corona schon seit Jahren den Bach runter und pleite. "

Das ist nachweislich falsch, der innerstädtische Einzelhandel profitiert von verkehrsberuhigten Straßen. Wer lässt mehr Geld da? Der gehetzte Autofahrer oder der flanierende Fußgänger oder bummelnde Radfahrer?

Die autogerechte Stadt der 60er Jahre ist tot, nur dank mächtiger Autolobby hat sich diese Erkenntnis nur noch nicht durchgesetzt. Die Umweltbelastung sinkt, Krankheiten, Todesfälle verringern sich und die Lebensqualität kommt wieder zurück.

Leute wie sie sind wie die Dinosaurier, die bekanntlich ausgestorben sind, weil sie sich nicht anpassen konnten.
---------------------------
Ich kenne einige Städte die den Autoverkehr, auf Druck des Einzelhandels, wieder in die Innenstadt geholt haben. Das ist so eine Sache mit den Dinos.

Am 16. April 2021 um 18:54 von GAW

Zitat: Was haben Steuereinnahmen mit Bußgeldern zu tun?

Je höher die Bußgeldeinnahmen sind, desto geringer müssen die Steuereinnahmen sein.

@ vriegel Re: Corona bedingt niedriger

Einnahmen müssen jetzt an anderer Stelle herein geholt werden. Und schon geht wieder das Gejammere los? Im Gegensatz zu Öko.-, CO2.-, Benzin.-, Fesicherungs.-, Märchensteuern usw haben Sie hier SELBER in der Hand ob sie den Staat "unterstützen" oder wie andere es nennen abgezockt werden. Die Strafen sind teilweise viel zu milde. Letztens so einen .... gehabt, der mir mit dem Auto den Weg auf dem Gehweg verstellte. Auf die Frage ob es möglich wäre dort weiter zu gehen zu können, kam die Antwort er dürfe ja nirgendwo Parken (durchgezogene Mittellinie) und er wäre Handwerker. Auf der Str. darf er wegen der Linie nicht parken aber auf dem Gehweg die Fußgänger behindern, nötigen und gefährden? Als Alternative wollte er dann einen Pöller beseitigen und in einer Feuerwehrzufahrt parken. 55€ sind viel zu wenig, solchen .... gehört der Fläppen entzogen.

18:58 von schabernack

Nicht-Status-Symbole
.
jede Generation hat so ihre Eigenheiten

Bei meiner Generation war der Führerschein das Wichtigste auf der Welt.
Heute ist es eben das entsprechende Handy oder etwas wo ein Apfel abgebildet ist,
An meinem Auto gibt´s keinen Hinweis über dessen Motorisierung
und sollte die Autobahn entsprechend frei sein fahre ich gern mal 180 ... 200
Wenn nicht dann eben nicht !
Gasgeben um gleich wieder abzubremsen, ist nicht mein Ding

Es fehlen Nummernschilder für Fahrräder

Nicht alle, aber zu viele Fahrradfahrer betrachten Verkehrsregeln als Empfehlungen, denen man folgen kann, aber nicht muss. Stinkefinger, Beleidigungen... alles schon erlebt. Sanktionen gegen Radfahrer? Wie denn, wenn sie nicht zu identifizieren sind und nicht auf frischer Tat ertappt und gestoppt werden...

Gleiche Buße für alle! Nummernschilder für Fahrradfahrer! Nur als Registrierung, ohne weitere Kosten. Damit man weiß, wer das Knöllchen zugestellt bekommen muss. Alles weitere wie beim Auto mit mehreren potentiellen Fahrern.

um 18:24 von Anna-Elisabeth

Und das Tempo-Limit wird sicher schon in ein paar Monaten durchgesetzt. Was will man da noch mit 400 PS?
----------------------
in den USA gibts Tempolimit, trotzdem sind dort 8 Zylinder Autos zugelassen als in Deutschland.

18:47 von Sisyphos3 / @schabernack, 18:34

«so was soll vorkommen !
Aber wie es scheint ist die Höhe des Bußgeldes nicht entscheidend für die Einhaltung von Verboten/Geboten.»

Ich wusste damals gar nicht, was Falschparken in den NL an Bußgeld kostet, und auch nicht, dass Polizisten es schon damals nicht als Kavaliersdelikt betrachteten.

Ich war sehr jung damals, und mein Auto nur eine kleine Ente 2CV mit ganz dünnen Rädern. Aber die Stadt war Amsterdam … die Stadt, wo das Velo schon damals wohnte, und so viel mehr durfte, als meine kleine unschuldige Ente.

Höhere Bußgelder für Falschparken in Innenstädte machen Gebühren in Parkhäusern attraktiver in Relation. Der einzig richtige Weg, der Autoseuche in Innenstädten zu begegnen. Bekloppt, wer als Kölner mit dem Auto zum Shoppen nach Köln in die Innenstadt fährt. Für Auswärtige gibt es Parkhäuser, und für mich Kölner, der was großes Sperriges kaufen will, sind die auch gedacht.

Times are gone … zu denen das Auto der Alleinseligmacher war.
Bußgelder kann man vermeiden …

die pure Abzocke

Als ob die meisten Autofahrer zum Spaß im Parkverbot parken. Sollen die Regierenden erst mal für ausreichend Parkplätze sorgen, bevor sie solche exorbitanten Bußgelder einführen.

Am 16. April 2021 um 19:02 von Hansi2012

Zitat: Bei uns ist im Bereich einer KITA Tempo 30; und das ist gut so.
Aber die Stadt kontrolliert am späten Nachmittag und frühend Abend, wenn die KITA bereits geschlossen ist!

Gelten die Verkehrszeichen nur während der Kita-Öffnungszeiten?

Jeder Verkehrsteilnehmer, nicht nur Kita-Besucher,muss sich jerzeit darauf verlassen können, dass im 30er-Bereich nur 30 gefahren wird.

19:02 von Thrombosen-Paul

Zitat:"Denn all diese Bußgeldorgien müssen Menschen, die wegen ihrer Arbeit auf ein Auto angewiesen sind und gar keine Zeit am Tag haben für all diese städtebaulichen Parkplatzverknappungsspielchen, dann wiederum durch noch mehr Aggressivität und Raserei zusätzlich erarbeiten"

Danke, dass Sie uns immer wieder mit Ihren Kommentaren erheitern wollen. Aggressivität beim Autofahren und Rasen sind also Folgen von zuwenig Parkplätzen? Logo, wenn ich den letzten freien Parkplatz haben will, muss ich natürlich rasen, auch gerne auf Landstraßen und Autobahnen und vor Kindergärten...

Und wieder ... Wunderbare Nachrichten

Und immer wieder freuen wir uns doch ...
... wer das Geld hat - kann auch bezahlen!
Und wer es nicht nicht übrig hat - der hält sich an die Verkehrsregeln - und spart jede Menge Kohle. So einfach ist das.
Ich empfinde es als keine Schikane, wenn ein Raser dreimal mehr Bußgeld bezahlen müsste als bis jetzt. Wenn es dem Deutschen Büttel im Geldbeutel weh tut - lernt er schneller als in der Fahrschule! Weiter so - mir tut nicht weh, denn ich habe schon 5 Jahre kein Strafzettel oder Bußgeld mehr bekommen.

@ Sisyphos3, um 18:52

re 18:48 von harry_up

DAVON ist jeder überzeugt, egal wo oder wann er geblitzt wird. :-)

Seit ich mein Navi mit Radarwarner und akustischem "Ping-Ping!" bei Überschreitung der vorgegebenen Geschwindigkeit habe, ist ein Bußgeld deswegen die große Seltenheit geworden.

Eine absolut rentable Investition.

Zudem:
Ich bin ja auch älter und damit, was das Tempo angeht, gelassener geworden, obwohl mein Auto etwas über 200 km/h könnte. Muss ich nich, das zu wissen reicht...

Vernunft braucht (viel) Zeit

"Vor allem die verschärften Regeln für zu schnelles Fahren und das raschere Verhängen eines einmonatigen Fahrverbots hielt die Union für überzogen."

Selbstverständlich ist die politische Vertretung der Autokonzerne gegen alles ist, was das Autofahren unattraktiv macht. Vernunft ist da sekundär.

18:59 von hesta15

und wenn die Ampel rot anzeigt, fährt man einfach am Fußweg weiter.
Kein Verkehrsteilnehmer missachtet die Verkehrsregeln wie Radfahrer.

Musste als Radfahrerin an der selben Ampel zweimal innerhalb weniger Wochen eine Vollbremsung machen als ich grün hatte und geradeaus fahren wollte. Von vorne bogen die Autofahrer nach links vor mir ab. Der Cloux: das war doppelt falsch.

1) als geradeaus Fahrende hätte ich Vorfahrt gehabt
2) der entgegenkommende Verkehr hatte Linksabbiegeverbot!!

Aber natürlich wird gerne alles auf die Radler geschoben. Wenn sich von denen einige falsch verhalten, was ohne Frage geschieht, ist man als "armer" Autofahrer geradezu gezwungen sich auch falsch zu verhalten. Richtig?

19:02 von Anna-Elisabeth

dass man als Autofahrer oft auch gar nicht vor hat, anständig zu fahren
.
sie erinnern sich BW´s Grünem Umweltminister und Befürworter eines generellen Tempolimits von 130
wurde auf der  A 8 von der Polizei bei einer drastischen Tempoüberschreitung erwischt
mit 177 statt der vorgeschrieben 120 also satte 57 km/h zu schnell

@ Möbius Re: Wenn das „autonome“ Fahren kommt

Da freue ich mich auch schon drauf, wenn das Auto dann 1km vorm Ziel rechts rann fährt und parkt und die Türen öffnet, weil näher dran kein Parkplatz frei ist oder es in der 30er Zone konsequent auf 30 abbremst statt zu überholen und noch den Vogel zu zeigen, weil der Vordermann seine 30km/h HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT (keine Mindestgeschwindigkeit) einhält.

Unsinn ?

Niemand wollte Opfer in Kauf nehmen.
Das ist doch Unsinn!
Es geht doch darum, die unverbesserlichen Raser, Rüpel und Poser aus dem Verkehr zu ziehen bzw. zu erziehen.

19:15 von schabernack

Höhere Bußgelder für Falschparken in Innenstädte machen Gebühren in Parkhäusern attraktiver in Relation.
.
das auf jeden Fall
wobei mir ein Parkhausplatz ohnehin angenehmer wäre
als am Straßenrand zu parken und ewig zum Einkaufen laufen müsste

@ M. Höffling, Re: Es fehlen Nummernschilder für Fahrräder

Die Dinger heißen zwar Kennzeichen ;-) , aber Sie haben Recht und eine Haftpflichtversicherung. Das Kennzeichen alleine reicht ihnen auch nicht wenn sie von einem Radfahrer auf dem Gehweg über den Haufen gefahren werden und sich die Knochen brechen.

@19:15 von schabernack

"Höhere Bußgelder für Falschparken in Innenstädte machen Gebühren in Parkhäusern attraktiver in Relation. Der einzig richtige Weg, der Autoseuche in Innenstädten zu begegnen. Bekloppt, wer als Kölner mit dem Auto zum Shoppen nach Köln in die Innenstadt fährt. Für Auswärtige gibt es Parkhäuser, und für mich Kölner, der was großes Sperriges kaufen will, sind die auch gedacht."

Das macht die Parkhäuser wohl einfach nur noch teurer. Da muss der ein oder andere nach dem shoppen bald die Abwägung treffen, ob er sein Vehikel noch auslöst oder sich von dem Geld lieber ein neues Auto kauft.

um 19:02 von Hansi2012

Eigentlich unterstütze ich ja diese neuen Bußgelder.
Leider werden sie dazu führen, dass die Kommunen noch mehr ihr Geschäftsmodell einsetzen werden.
Bei uns ist im Bereich einer KITA Tempo 30; und das ist gut so.
Aber die Stadt kontrolliert am späten Nachmittag und frühend Abend, wenn die KITA bereits geschlossen ist!
-------------
Da stimme ich ihnen gerne zu. Im Bereich von Kitas und Schulen macht Tempo 30 absolut Sinn.
Wenn man dann noch ein unbedingtes Halteverbot über 500 Meter im Schulbereich verhängen würde, gibt es auch nicht mehr die unübersichtlichen Situationen, die durch wild parkende Mama Taxis verursacht werden

@falsa, 19.17 Uhr

"Jeder Verkehrsteilnehmer, nicht nur Kita-Besucher,muss sich jerzeit darauf verlassen können, dass im 30er-Bereich nur 30 gefahren wird."

Was nicht heißt, dass solche zeitlich unbefristeten Regelungen sinnvoll sind.

Bleiben Sie nachts um zwei bei leerer Innenstadt an der roten Fußgängerampel stehen, bis es grün wird?

@Tada, 18.10h

Das ist falsch.
Im fließenden Verkehr gilt die Halterhaftung nicht.
Es ist aber letztendlich möglich, dem Halter die Führung eines Fahrtenbuches aufzuerlegen.

18:50 von Sisyphos3 18:40 von IchMeinJaNur

,,...kein Verkehrsteilnehmer hält sich an die Regeln
so meine Erfahrung - schon gar keine Fußgänger"

Wenn ich nur wüsste, wie man Sie damit bloßstellen könnte, so allgemeingültig und ernüchternd wahr ist das mal wieder. Ich bin für einen Bußgeldkatalog mit exponentiell steigendem Veröffentlichungsrisiko für Rechtsüberholen auf den Standstreifen von seriösen Internetforen.

@ knutwahrheit, um 19:03

"Wenn dieser Regierung nichts mehr einfällt, werden Steuern, Gebühren, Bußgelder erhöht."

Ja, Sie bringen es auf den Punkt.

So wie die sich seit gut einem Jahr langweilen, konnte einfach nichts Gescheites rauskommen...

Frage nebenbei:
Artikel gelesen?

Das Auto-Bashing nimmt noch mehr an Fahrt auf,

wie man merkt. Schon die vielen Einschränkungen, Barrieren und andere Drangsalierungen von Autofahrern und Autobesitzern hat genervt. Nun noch die Steigerung.
Aber wer kontrolliert mal die völlig wilden Fahrradfahrer/innen, die sich nie an Geschwindigkeiten halten, mit Vollspeed durch Fußgängerzonen rasen, Radwege meiden und Autofahrer absichtlich auf den Fahrbahnen behindern, weil diese wissen, der Autofahrer muss mind. 2,50 m Abstand zu ihm halten, während der Radweg ungenutzt bleibt. Das ist einfach nur noch irrational und völlig verkommen. Während Radfahrer bei uns in der Stadt schon fast normal die rote Ampel ignorieren, verschärfen sich nur einseitig die Strafen für Autofahrer....ah ja!
Ich bin für Kennzeichenpflicht für Radfahrer, nachdem jeder Polizist und jedes Pferd auf der Straße ein Kennzeichen tragen muss.
Das wäre mal eine Neuerung; dann kann man auch geblitzte Radfahrer verfolgen.

Am 16. April 2021 um 19:02 von Thrombosen-Paul

>>Verfehlte Städteplanung zahlt sich aus

Solche Bußgeldtreibereien sind nur Dünnbrettbohrer- und Sündenbockpolitik, die kein Poblem lösen, sondern Probleme nur verlagern und verschärfen. Denn all diese Bußgeldorgien müssen Menschen, die wegen ihrer Arbeit auf ein Auto angewiesen sind und gar keine Zeit am Tag haben für all diese städtebaulichen Parkplatzverknappungsspielchen, dann wiederum durch noch mehr Aggressivität und Raserei zusätzlich erarbeiten. Logo, das solchermaßen dann auch die Unfallzahlen weiter steigen werden.<<

"Denn all diese Bußgeldorgien müssen Menschen, (...) dann wiederum durch noch mehr Aggressivität und Raserei zusätzlich erarbeiten."
Dieser Satz schlägt den restlichen Unsinn noch um Längen.
Man muss doch nicht mit mehr Aggressivität und Raserei reagieren.

Radfahrer

Wenn ich in meiner Stadt unterwegs bin fallen mir sehr oft Radfahrer auf die sich an keine STVO halten.

Wir lesen immer wieder auch von der Presse hoch gejubelt wenn Radfahrer tödlich verletzt werden und auf die Autofahrer schuld sind.

Wo bleiben denn die Statistiken in denen festgehalten wird das der Radfahrer die STVO nicht eingehalten hat und es deshalb zum Unfall kam??

Noch eins, die Grünen wollen ja die Autos in Deutschland halbieren, uns weiß machen das das über den Öffentlichen Nahverkehr aufgefangen werden soll.

Es leben die 60er Jahre!!

@19:15 von hesta15 um 18:24 von Anna-Elisabeth

//Und das Tempo-Limit wird sicher schon in ein paar Monaten durchgesetzt. Was will man da noch mit 400 PS?
----------------------
in den USA gibts Tempolimit, trotzdem sind dort 8 Zylinder Autos zugelassen als in Deutschland.//

Man wird auch hier weiter PS-starke Autos bauen und kaufen. Ich frage aber trotzdem: Was will man damit? Angeben?

@Anna-Elisabeth, 18.24h

Aus Ihnen spricht Unverständnis oder Neid.
Sind Sie schon mal mit 400 PS im Stau gestanden?
Mann, das ist ein ganz anderes Gefühl, als nur mit einem Smart dort zu stehen.

um 19:19 von Kaneel

Musste als Radfahrerin an der selben Ampel zweimal innerhalb weniger Wochen eine Vollbremsung machen als ich grün hatte und geradeaus fahren wollte. Von vorne bogen die Autofahrer nach links vor mir ab. Der Cloux: das war doppelt falsch.

1) als geradeaus Fahrende hätte ich Vorfahrt gehabt
2) der entgegenkommende Verkehr hatte Linksabbiegeverbot!!

Aber natürlich wird gerne alles auf die Radler geschoben. Wenn sich von denen einige falsch verhalten, was ohne Frage geschieht, ist man als "armer" Autofahrer geradezu gezwungen sich auch falsch zu verhalten. Richtig?
-----------
Ich habe nicht behauptet das sich alle Autofahrer an die Regeln im Straßenverkehr halten, und ich halte es auch nicht für falsch das Verstöße geahndet werden.

19:27 von melancholeriker

sie wollen behaupten das eine Gruppe,
ob jetzt Radfahrer, Fußgänger, Krad oder Autofahrer
sich wesentlich unterscheiden was Einhaltung der Vorschriften betrifft ?

@18:07 von Hirschauer

"Aber die Radfahrer können durch die Stadt ohne Rücksicht auf Verluste brettern und niemand kontrolliert die auf die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h."

Ja, ja, das Märchen vom sterbenden Einzelhandel, längst widerlegt.

Und Radfahrende müssen eine "Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h" einhalten? Wo wollen sie denn das gelesen haben?

@draufguckerin, 18.25h

Erst heute erlebt.
Einer dieser Kampfradler zwängte sich mit einem Affenzahn rechts an mir vorbei.
Dann, an der Ampel wolllte er diese bei Rot umfahren und fuhr stockvoll gegen den Ampelmasten.
Da freute sich der Teufel in mir.

19:33 von DerVaihinger

ach Vaihinger,
das kann man toppen.
Mit nem E Auto, wenn es kalt ist (man heizen muß)
und das über Stunden
das macht Laune, wenn man kein Notstromaggregat im Kofferraum hat :-)

@18:23 von Thrombosen-Paul

Dagegen gibt es sehr einfache Mittel. Innenstädte für den MIV sperren, schon ist wieder Platz für den ÖPNV und alle, die auf ihr Auto angewiesen sind.

Dann noch innerorts 30 km/h und schon sinken die Unfallzahlen und die Anwohner haben weniger Dreck und Lärm.

19:30 von yolo

Zitat:"Aber wer kontrolliert mal die völlig wilden Fahrradfahrer/innen, die sich nie an Geschwindigkeiten halten, mit Vollspeed durch Fußgängerzonen rasen, Radwege meiden und Autofahrer absichtlich auf den Fahrbahnen behindern, weil diese wissen, der Autofahrer muss mind. 2,50 m Abstand zu ihm halten, während der Radweg ungenutzt bleibt."

Ja, die gibt es. Aber Ihre Verallgemeinerung grenzt schon an üble Nachrede. Im Übrigen gibt es in immer mehr Städten Fahrradstaffeln der Polizei, die solchen schwarzen Schafe beim Radfahren auf die Finger/den Lenker schauen. Als wahlweise Radler oder Autofahren kenne ich beide Seiten. Etwas mehr Rücksicht von allen Verkehrsteilnehmern wäre immer wünschenswert. Dass Radwege häufig nicht benutzt werden, liegt übrigens an einer Gerichtsentscheidung, die ich bedauere.

19:33 von hesta15

und ich halte es auch nicht für falsch das Verstöße geahndet werden.
.
wie denn
ein Auto hat ein Kennzeichen das ne gewisse Zuordnung zuläßt
ein Fahrrad auch ?

19:13 von Sisyphos3

«Jede Generation hat so ihre Eigenheiten
Bei meiner Generation war der Führerschein das Wichtigste auf der Welt.
Heute ist es eben das entsprechende Handy oder etwas wo ein Apfel abgebildet ist.»

Wer ab spätestens 14 Jahre Lebensalter hätte heutzutage kein Smartphone. Nur die, deren Eltern sich das gar nicht leisten können. Ist gar kein Vergleich zur Fahrerlaubnis für Autos.

In my family … war die Fahrerlaubnis der Generationensprung, dass erstmals überhaupt wer so ein Teil Auto fahren durfte. Haben meine Eltern dann auch nicht geklagt, dass Sie in dem Schrägen Vogel Ente mitfahren mussten / durften / konnten, der immer so sehr schaukelte in der Kurve.

Nur Fahrerlaubnis haben sagt alleine gar nichts über Auto-Maniac, oder nicht, oder selbst ein Auto haben. Ich hatte jahrelang gar keins, und wenn, dann eines für zweckgebunden. Jahrelang VW-Bully Campingbus einst. Heute Landrover, weil ich beruflich-photographisch immer mal was Schwereres transportieren muss. Und für die Kanus.

@ yolo, um 19:30

Da hat sich ja Einiges in Ihnen aufgestaut.

Ohne den Radfahrern das Wort zu reden, denn Sie haben ganz sicher nicht ganz unrecht:

Wann und wie oft sind Sie in der Stadt mit dem Rad unterwegs?

Die armen Raser und Drängler

Falschparker und Aggro-Ps-Boliden-Anbeter. Immer weniger Verständnis kommt denen entgegen. Und der Rest der Welt hat obendrein auch noch seit Jahrzehnten erkannt, das niemand zum Verkehrsrowdy gezwungen wird. Ob ich Regeln breche, das ist immer meine eigene Entscheidung. Immer. Da hilft kein lamentieren und whataboutism. Je höher die Strafen, desto weniger ist es plötzlich ein Kavaliersdelikt. Das gilt und galt im gesamten Strafrecht. Wohl nur bei Rasern unter Verkehrsminister Scheuer nicht...

Immer mehr Bußgelder bringen

Immer mehr Bußgelder bringen nichts, wenn es zu wenig Beamte gibt, die das alles bearbeiten.

@18:58 von schabernack 18:24 von Anna-Elisabeth

//400 PS braucht man eh nicht.
Um die aktuelle Richtgeschwindigkeit von 130 km/h zu überfahren.//

Ist mir schon klar. Ich dachte dabei nur an den Ehemann einer meiner Nichten und seinen BMW. Den hatte ich wegen der 400 PS auch gefragt: "Was willst de denn damit?" Darauf wusste der Herr Pfarrer dann allerdings auch keine Antwort. Trotzdem finde ich sein Gefährt ungeheuer schick.

Was wird das eine schöne Zeit

Was wird das eine schöne Zeit sein, wenn Autos völlig verschwinden, Kabinen zur Verfügung automatisiert und gesichert den öffentlichen Transport übernehmen, dann ohne Stau und blitzschnell. Jedenfalls, bis irgendein Spinner, Sicherheitsforscher sich beweisen muss und das System hackt.

Guten Tag!
Ähnlich wie bei Geldstrafen aufgrund von Straftaten sollte man Bußgelder aufgrund von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Strassenverkehr nach der Höhe des Netto-Einkommens bemessen (Tages- Sätze á xxx €).
Das wäre gerecht.

Die derzeitige und die künftige Regelung begünstigt - in meines Erachtens unzulässiger Weise - die Bürger*innen mit höheren Einkommen.

Freundlicher Gruß;
Jürgen W. Brauchler

@ 19:30 von yolo

... volle Zustimmung zu Ihrem gesamten Beitrag!

"Das Auto-Bashing nimmt noch mehr an Fahrt auf, ... "

Irgendwann ist es so weit, dann wird das zur Arbeit pendeln teurer als man Geld verdient. Dann bleibt man am besten gleich daheim, muss man auch keinen Parkplatz suchen oder unverhältnismäßige Protokolle zahlen.

@19:37 von DerVaihinger @draufguckerin, 18.25h

//Erst heute erlebt.
Einer dieser Kampfradler zwängte sich mit einem Affenzahn rechts an mir vorbei.
Dann, an der Ampel wolllte er diese bei Rot umfahren und fuhr stockvoll gegen den Ampelmasten.
Da freute sich der Teufel in mir.//

Ich hoffe aber doch, dass der Teufel in Ihnen sich erst gemeldet hat, nachdem sichergestellt war, dass dem Radfahrer nicht Ernstes passiert ist?

@Bender - was nun?

wollen Sie künftig Regeln brechen, ja oder nein? Wenn "nein", dann können Sie hohe Strafen überhaupt nicht stören.
.
Niemand in Deutschland wird gezwungen, Regeln zu brechen, Gesetze zu missachten. Wer es tut, steht dafür gerade und lamentiert nicht. Die Welt könnte so einfach sein

Wer hier von Abzocke spricht,

Wer hier von Abzocke spricht, sollte nicht Auto fahren.
Wegen mit können die 4 Jshresgehälter a kassieren, wenn man zu schnell fährt. Oder falsch parkt.
Ich fahre seit 32 Jahren ohne Strafzettel.
Wozu falsch parken? Selbst das teuerste Parkhaus kostet weniger, als das billigste Ticket.
So teuer, wie 100km Taxi darf das Ticket schon sein.

@18:50 von Sisyphos3

"was hat mein Beitrag mit ihrem Beitrag zu tun
kein Verkehrsteilnehmer hält sich an die Regeln
so meine Erfahrung - schon gar keine Fußgänger"

Sie haben verallgemeinert. Und tun es schon wieder.

@ Thrombosen-Paul, um 19:02

Die Ihnen eigene Coronalogik setzt sich beim Thema Bußgeld fort.

Mal überlegen: Gibt's da evtl. etwas Homöopathisches gegen Zu-Spät-Losfahren...

@um 19:40 von Peter Meffert

Etwas mehr Rücksicht von allen Verkehrsteilnehmern wäre immer wünschenswert.
---
Richtig. Aber das ist ja das Problem. Weil die Radfahrer/innen eben nicht kontrolliert werden, nicht im Maße wie die Autofahrer, kommt es ja zu diesen Verzerrungen und Ungerechtigkeiten. Die Fahrradfahrer haben den politischen grünen Engel in der Tasche, mit dem sie winken und nur all zu oft verschont bleiben. Das verursacht immensen Ärger. Der Fahrradfahrer wird auch geblitzt, aber niemals zur Kasse gebeten, weil nicht gekennzeichnet. Das ist eben nicht gleich, das ist ungerecht und hat ein politisches Ziel. Das ist verwerflich.

19:40 von schabernack

dann meine ich sie sind die Ausnahme !
Was war das damals für ne tolle Sache ein Auto zu haben,
und wenn es noch so klapprig war
man war nicht auf den Bus bzw. Straßenbahn angewiesen konnte Mädchen heimfahren ....
das war so toll wie für viele ein Moped mit 16

19:16 von Giselbert

<>

Also da muss ich unsere Regierenden mal ganz pauschal in Schutz nehmen. Es gibt genügend Parkplätze. Das können Sie so nachts gegen 3 Uhr daran erkennen, dass die meisten irgendwo parken und nicht fahren.

Ich würde Ihnen raten, suchen Sie sich einen Parkplatz dort, wo einer frei ist. So können Sie exorbitant die Anzahl an moderaten Bußgeldern reduzieren.

um 19:40 von Sisyphos3

und ich halte es auch nicht für falsch das Verstöße geahndet werden.
.
wie denn
ein Auto hat ein Kennzeichen das ne gewisse Zuordnung zuläßt
ein Fahrrad auch ?
----------------
Wo immer mehr Radfahrer mit E- Bikes fahren, die Geschwindigkeiten wie Mofas erreichen, sollte man darüber nachdenken, einen Fahrradführerschein und ein Versicherungskennzeichen einzuführen.

Eislöwe

Bitte was?
Ich will Regeln brechen?
Ganz im Gegenteil. Ich würde gerne gemäß der Regel überall fahren können.

@um 19:41 von harry_up

Das habe ich seit Jahren aufgegeben, weil wir aufs Land gezogen sind und es mit dem Rad zu weit wäre, um in die Stadt zu gelangen. Aber meine Kinder fahren zum Großteil Rad und ärgern sich über andere Radfahrer ebenso, wie ich als Autofahrerin. Das Verhalten von Radfahrern ist immer gleich: Sie halten sich nicht an Vorschriften, halten das Handzeichen für Überholt, machen oft nicht mal den Schulterblick, ignorieren rote Ampeln, rasen auf Fußgängerwegen, stellen ihre Räder an allen möglichen Laternenpfählen ab und ketten sie an ( tagelang und niemand kann dann in die Einfahrt mit dem Auto kommen) etc. Meine Tochter fährt sogar mit Kinderhänger und ätzt gegen ignorante Polizisten, die nicht für Ordnung sorgen, weil es wohl zu unbequem wird. Fahrradpolizisten gibt es bei uns nicht zu sehen, weder in den Touristenbereichen, noch in der Stadt.

@ Joachim68, um 19:42

"Immer mehr Bußgelder bringen nichts, wenn es zu wenig Beamte gibt, die das alles bearbeiten."

Auch hier hat die EDV längst erfolgreich Einzug gehalten.

Deshalb: Begraben Sie getrost Ihre unausgesprochene Hoffnung - der Bescheid kommt so sicher wie das Amen... :-)

um 19:44 von Anna-Elisabeth

//400 PS braucht man eh nicht.
Um die aktuelle Richtgeschwindigkeit von 130 km/h zu überfahren.//

Ist mir schon klar. Ich dachte dabei nur an den Ehemann einer meiner Nichten und seinen BMW. Den hatte ich wegen der 400 PS auch gefragt: "Was willst de denn damit?" Darauf wusste der Herr Pfarrer dann allerdings auch keine Antwort. Trotzdem finde ich sein Gefährt ungeheuer schick.
---------------
Gerade für Menschen die viel mit dem Auto unterwegs sind, spielt der Komfort den größere Autos bieten, eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung.

19:44 von Anna-Elisabeth

"Was willst de denn damit?"
.
das ist die falsche Frage !
der eine hat ne Uhr für 10.000 Euro und spricht nicht darüber
reicht doch wenn er das weiß und sonst niemand
ok Understatement liegt nicht jedem
also im Schwabenland gilt es als unschicklich Reichtum zu zeigen
da jammert man "arm" zu sein
ist aber böse wenn es einer glaubt :-)

Worum geht es eigentlich?

Will man für mehr Sicherheit sorgen?
Will man die (autofahrende) Bevölkerung disziplinieren?
Will man die leeren Kassen der Kommunen füllen?
Will man möglichst den Autoverkehr abschaffen?

Nun gut, viele sind vermutlich inzwischen dafür, die letzte Frage mit Ja zu beantworten. Eine Rechtfertigung für die Erhöhung von Bußgeldern wäre aber eigentlich nur in Bezug auf die erste Frage gegeben. Sieht man sich aber den Bußgeldkatalog an und bewertet wie und wo die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert wird, hat man nicht den Eindruck, dass dies risikobasiert erfolgt.

Im Gegensatz dazu, scheint man mit der Einhaltung der Coronavorschriften, trotz der bekannt hohen Risiken und Sterberaten, eher lax umzugehen. Es ist eben doch bequemer, einen Blitzer am Straßenrand zu parken, als sich mit Querdenkern auseinanderzusetzen.

Gesunder Menschenverstand hilft weiter als die Hatz auf Autos

Wer meint, Deutschland von einer Auto- auf eine Fahrradstrampler-Nation umrüsten zu können, der hat in seiner Schulzeit nicht viel von Biologie, Physik und Chemie mitbekommen. Denn so wie bei der Turbo-Massentierhaltung jede Menge CO2-Treibhausgas entsteht, ist dies auch bei einem Fahrräder-Massenverkehr der Fall, wie schon in China weit vor dem Autoboom nachgewiesen wurde. Und bei all der Energieverbrennung von Fahrradstramplern entsteht summa summarum sogar mehr CO2 Treibhausgas, als wenn man mit dem Auto effektiver und vernünfter als heute umgehen würde. Und so bräuchte man z.B. für einen Wocheneinkauf mit dem Auto vergleichsweise ein Vielfaches an Fahrradfahrten mit dem dadurch zusätzlich steigenden Unfallrisiko für noch mehr Pflegenotstand.

19:26 von Olivia59 / @schabernack, 19:15

«Das macht die Parkhäuser wohl einfach nur noch teurer. Da muss der ein oder andere nach dem shoppen bald die Abwägung treffen, ob er sein Vehikel noch auslöst oder sich von dem Geld lieber ein neues Auto kauft.»

Musste ich schon mehrmals tun.
Neues Auto kaufen, altes einfach im Parkhaus stehen lassen. Kümmern sich in Köln die Heinzelmännchen drum, und schaffen die Dinger dann weg. Ist für die wie Flaschensammeln als zusätzliches Taschengeld für die Kneipe em Veedel.

Man muss meinen, es gäbe gar keine anderen Länder draußen von Deutschland. Autofahren, Benzin, Bußgelder, Parkgebühren, keine Maut auf Autobahnen. Biliglohnland Autofahrerland Deutschland.

Anderswo (Paris) darf man an ungeraden Tagen mit ungeradem Kennzeichen in die City, an geraden andresrum. In Japan kriegen Sie erst gar kein Auto angemeldet, können Sie keinen Parkplatz nachweisen. Müssen Sie den mieten, kostet das umgerechnet 250 bis 450 € / Monat.

Meilenweit enfernt von so was Billiglohn Autoland Deutschland.

@um 19:46 von Giselbert

Mir scheint es wirklich, als wollten die Grünen wieder zurück in die Steinzeit. Es gibt ja grüne Politiker, die träumen von Rikschas in Berlin.
Das will ich mir nicht vorstellen müssen. Das erinnert mich dann doch an alte verwerfliche Kolonialzeiten und Sklaverei. Aber einige scheinen damit keine Menschenrechte missachtet zu sehen.
Komische Politik!

@18:59 von hesta15

"und wenn die Ampel rot anzeigt, fährt man einfach am Fußweg weiter.
Kein Verkehrsteilnehmer missachtet die Verkehrsregeln wie Radfahrer."

Dumm nur wenn solche platten Lügen von keiner Verkehrsstatistik belegbar sind.

@ Giselbert, um 19:46

"Auto-Bashing" - das Wort muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Ich habe noch kein einziges Auto gesehen, das ohne Fahrer doppelt so schnell gefahren wäre oder das sich von allein auf einen Fahrradweg geparkt oder in eine Feuerwehr- oder Krankenhauszufahrt gestellt hätte.

@ Peter Meffert 18:41

Die Kommunen beschließen nicht den Katalog, aber sie nutzen ihn aus. Speziell auf großen, breiten Straßen werden Radarfallen aufgestellt, aber offiziell dient das doch alles der VerkehrsSICHERHEIT. Das ist eben gelogen.

@19:09 von hesta15

"Ich kenne einige Städte die den Autoverkehr, auf Druck des Einzelhandels, wieder in die Innenstadt geholt haben. "

Und ich kenne einen, der einen kannte dessen Nachbar...

Nennen sie uns mal eine Stadt. Nur eine!

Ja,das Auto

Habe zwar nach wie vor ein Auto,lebe auf dem schönen Land und geht manchmal nicht anders.Mache aber wenn es geht meine Touren mehr und mehr mit dem eBike.Es ist wirklich schön damit ohne stinkenden,lauten Motor draußen in der Natur durch die Landschaft zu fahren.
Verkehrsregeln sind natürlich mit beidem einzuhalten.Habe als Radfahrer Respekt vor Autos und als Autofahrer bin ich sehr vorsichtig bei Radfahrern,aus gutem Grund.
Fahre aber viel lieber mit dem Rad,Auto nur noch notgedrungen.

19:46 von Giselbert @ 19:30 von yolo

dann müssen wir im herbst nur linksgrün wählen. mit dem bedingungslosem grundgehalt von 1000€ käme ich gut hin. brauche kein auto mehr, kann länger schlafen und bastele mir meine kleidung selbst.

@19:13 von M. Höffling

"Gleiche Buße für alle! Nummernschilder für Fahrradfahrer! Nur als Registrierung, ohne weitere Kosten. Damit man weiß, wer das Knöllchen zugestellt bekommen muss."

Achja, wenn Raser, Drängler und Dauerfalschparker nicht mehr weiter wissen, dann wird mit dem Finger auf Radfahrer gezeigt.

Schauen sie mal in die Statistik!

19:37 von DerVaihinger

Erst heute erlebt.
Einer dieser Kampfradler zwängte sich mit einem Affenzahn rechts an mir vorbei.
Dann, an der Ampel wolllte er diese bei Rot umfahren und fuhr stockvoll gegen den Ampelmasten.
.
was soll´s ähnliches passierte mir vor Jahrzehnten
ein Motorradfahrer überholte mich und merkte zu spät ne Verkehrsinsel
ich mußte ne Vollbremsung hinlegen, sonst wäre er auf der Motorhaube gelandet,
dann war eine weitere Vollbremsung zu hören, hinter mir !
Da waren 2 Motorradfahrer unterwegs .....

@ Sisyphos3 Re: Was war das damals für ne tolle Sache

Und wie, hatte meine Prüfung schon vor dem 18. und mit meinem Auto fuhr so lange mein Vater. Freundin dann mal mit dem Auto vom Vatter, dem eigenen oder dem Motorrad vom Vatter von der Schule abgeholt ;-)

@19:16 von Giselbert

"Als ob die meisten Autofahrer zum Spaß im Parkverbot parken. Sollen die Regierenden erst mal für ausreichend Parkplätze sorgen, bevor sie solche exorbitanten Bußgelder einführen."

Genau! Soll doch die Regierung ausreichend Geld an alle verschneken, damit die armen Bankräuber...

Sie merken selbst, wie blödsinnig ihr Vorschlag ist oder?

Egal, ob Auto, Fahrrad,

Egal, ob Auto, Fahrrad, Pferd, Schiff oder Fußgänger: Bei jeder Mobilität entsteht äquivalant dazu die entsprechende Menge CO2 Treibhausgas. Und somit ist nicht die Art der Mobilität entscheidend für den Umwelt- und Klimaschutz, sondern der vernünftige und effektive Umgang mit Mobilität. Daran ändert auch der Öko-Gaukel um E- und H-Autos nichts, die das Schadstoffe-Problem nur örtlich verlagern. Und somit ist es besser, wenn ein Auto ökonomisch sinnvoll genutzt 90 % der Zeit ungenutzt dasteht, als wenn man stattdessen jeden Tag viele Stunden am Radeln ist.

Vielleicht beruhigt es das eine oder andere Gemüt:

In Bonn, nicht nur in der Innenstadt, ist durchweg eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h geplant; teilweise ist die bereits eingeführt: soviel ich weiß, auf der B 9.

Da wird man also ggflls. von einem Radfahrer überholt.

@ 18:06_Thrombosen-Paul-wozu in der Stadt wohnen?

Wenn man sich VOR der Stadt wohnen kann.

Die Innenstädte sind vielerorts ja stark frequentiert von Touristen, die sowieso oft ohne Auto da sind.

Besser wohnt man sowieso im Grünen, vor allem wenn es in der Nahversorgung alles wichtige gibt.

Und da weiß man auch wo die Blitzer stehen. Naja. Fast alle, außer meiner Frau..

Am 16. April 2021 um 19:26 von M. Höffling

Zitat: Bleiben Sie nachts um zwei bei leerer Innenstadt an der roten Fußgängerampel stehen, bis es grün wird?

Das tue ich. Warum auch nicht? Tut doch nicht weh.

Wenn ich es nicht täte, würde ich mich nicht beschweren, wenn ich einen Monat keinen Lappen hätte.

20:02 von harry_up

manche Verkehrsverstöße sind schon typisch.

Also ich als Autofahrer habe noch nie nen Radweg / Gehweg benutzt, wenn die Straße überfüllt war.
Auch keine Einbahnstraße in der falschen Richtung.
Ebenso ne Rote Ampel so häufig !! bzw. regelmässig überfahren
Schon mal weil es den Führerschein kosten kann.

um 20:02 von IchMeinJaNur

"und wenn die Ampel rot anzeigt, fährt man einfach am Fußweg weiter.
Kein Verkehrsteilnehmer missachtet die Verkehrsregeln wie Radfahrer."

Dumm nur wenn solche platten Lügen von keiner Verkehrsstatistik belegbar sind.
-------------------
Wenn sie meinen ich würde platte Lügen verbreiten, würde ich ihnen raten, in irgendeiner deutschen Stadt, mit offenen Augen für 1 Stunde den Verkehr zu beobachten. Sie werden feststellen wie wahr meine Aussage ist.

Warum?

... werde ich nachts auf der Berliner Stadtautobahn mit z.B. 50 zu schnell genauso hart bestraft, wenn ich mit 80 durch eine Tempo 30 Zone fahre?

@19:30 von yolo

Wie gesagt, wenn notorische Raser, rücksichtslose Dränger und Dauerfalschparker nicht weiter wissen, dann zeigt man auf Radfahrer.

Dumm nur dass keine Verkehrstatistik ihre Stuß bestätigt. Bei einer solchen Wahrnehmung geht es schneller zur MPU als sie Radlrüpel tippen können.

Solchen Leuten gehört die Pappe auf Lebenszeit entzogen, das sind nämlich die, die den Straßenverkehr eigentlich lebensgefährlich machen.

Am 16. April 2021 um 20:00 von yolo

Zitat: Es gibt ja grüne Politiker, die träumen von Rikschas in Berlin.

Es gibt längst Rikschas in Berlin.

Ganz ohne Vorschriften - findige Junguternehmer.

19:52 von hesta15

>>Wo immer mehr Radfahrer mit E- Bikes fahren, die Geschwindigkeiten wie Mofas erreichen, sollte man darüber nachdenken, einen Fahrradführerschein und ein Versicherungskennzeichen einzuführen.<<

Nur mal so zur Überprüfung Ihres Ansinnens. Wenn Führerschein und Versicherungskennzeichen die Verkehrsteilnehmer an Geschwindigkeitsübertretungen hindern würde, hätte man sich schärfere Bußgelder für Autofahrer verkneifen können.

@IchMeinJaNur

Dumm nur wenn solche platten Lügen von keiner Verkehrsstatistik belegbar sind.
Auch wenn es Ihnen vielleicht gegen den Strich geht, aber das umfahren der roten Ampel über den Gehweg ist KEINE platte Lüge sondern tagtägliche Praxis von Radfahrern

"... Schärfere Bußgelder für Autofahrer"

Verehrte*r Mitbürger*in,

ähnlich wie bei Geldstrafen aufgrund von Straftaten außerhalb des Straßenverkehrs sollte man Bußgelder aufgrund von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Strassenverkehr nach der Höhe des Netto-Einkommens bemessen (Tages- Sätze á xxx €).
Das wäre gerecht.

Die derzeitige und die künftige Regelung begünstigen - in meines Erachtens unzulässiger Weise - die Bürger*innen mit höheren Einkommen.

Freundlicher Gruß;
J. Walter B.

Was will ich mit 400PS? Wer

Was will ich mit 400PS?
Wer sowas fragt, ist sowas noch nie gefahren.
Damit kan man schnell fahren, muss es aber nicht.
Aber ich kann damit absolut gelassen fahren, weil ich nie bergab Schwung holen muss. Dann geht's halt mal langsam.und? Ich weiß ja, dass ich Richtgeschwindigkeit immer wieder leicht errei he. Und das Ding braucht nicht mehr, als eine hochgezpchtete downsize rennsemmel. Doppelter hubraum&1/3 Drehzahl macht entspanntes gleiten möglich. Sogar wenn man vollgeladen in den Urlaub fährt.
Irgendwer fragte nach was Homöopathischen gegen zu spät losfahren.
Genau das ist das Problem.
Die Leute nehmen sich nicht Die Zeit, für den Ortswechsel. Zu spät sein, lässt sich nie "reinrasen".

19:41 von harry_up @ yolo, um 19:30

"Wann und wie oft sind Sie in der Stadt mit dem Rad unterwegs?"

Am Vatertag, damit die Pappe nicht weg ist?

Im Ernst, es sind solche schwer gestörten Autofahrer wie der, der a) solche Ausreden braucht um seine Gesetzesverstöße zu legitimieren und b) die sind die richtig gefährlich sind.

Schuld sind ja immer nur die anderen.

@@schabernack, 19:15

"Anderswo (Paris) darf man an ungeraden Tagen mit ungeradem Kennzeichen in die City, an geraden andresrum. In Japan kriegen Sie erst gar kein Auto angemeldet, können Sie keinen Parkplatz nachweisen. Müssen Sie den mieten, kostet das umgerechnet 250 bis 450 € / Monat."

Das Paris-Model klingt wenigstens nach einer fairen Regelung. Hierzulande über Preise zu steuern, wo dann die Parkhausbesitzer einfach nachziehen, weil die Anzahl der Stellplätze sich ja nicht der Nachfrage anpasst, ist wie so oft bei Umweltpolitik ein etwas plakativ formuliert "Klassenproblem". In Hamburg-City ist man im Parkhaus jetzt schon fix bei 20 Euro. Das macht demjenigen mit dem dicken Stadtgeländewagen vergleichsweise weniger aus.

um 20:03 von IchMeinJaNur

"Ich kenne einige Städte die den Autoverkehr, auf Druck des Einzelhandels, wieder in die Innenstadt geholt haben. "

Und ich kenne einen, der einen kannte dessen Nachbar...

Nennen sie uns mal eine Stadt. Nur eine!
-----------------------
zum Beispiel die wunderschöne Fachwerkstadt Celle.

@ 20:08 von IchMeinJaNur

"Genau! Soll doch die Regierung ausreichend Geld an alle verschneken, damit die armen Bankräuber...
Sie merken selbst, wie blödsinnig ihr Vorschlag ist oder?
"

Ihr Vergleich hinkt gewaltig ...
Sie merken selbst, wie blödsinnig ihr Vergleich ist oder?

@19:33 von DerVaihinger @Anna-Elisabeth, 18.24h

//Aus Ihnen spricht Unverständnis oder Neid.//

Ich kann mit beidem nicht dienlich sein. Haben Sie eventuell noch andere Wünsche?

//Sind Sie schon mal mit 400 PS im Stau gestanden?//

Wie geht das?

Amazon & Co. gewinnen - sonst niemand

Das wird dann auch die allerletzten Dorf- und Kleinstadtbewohner aus den Innenstädten raushalten. Alles per Lieferdienst. Alles.
Aber das ist scheinbar wirklich politisch gewollt.
Ich fand als Dörfler das Einkaufen in den großen Städten schon immer stressig, aber auch interessant und ein Erlebnis der besonderen Art.
Doch fürs parken galt schon lange: Entweder wahnsinnig teuer oder lange suchen.
Coronabedingt war ich 2019 das letzte Mal dort. Ich werde es wohl auch weiter sein lassen - falls es jemals ein "Ende" von Corona geben wird.
PS: Vier große, schwere Tüten per Zug + ÖpNv zu transportieren war noch NIE eine Option.

um 19:33 von Sisyphos3 19:27 von melancholeriker

,,sie wollen behaupten das eine Gruppe,
ob jetzt Radfahrer, Fußgänger, Krad oder Autofahrer
sich wesentlich unterscheiden was Einhaltung der Vorschriften betrifft ?"

Eigentlich habe ich garnix behauptet, nicht mal, daß Ihre Behauptung bzw. die Verallgemeinerung wie so oft Unfug sind. Obwohl ich schon der Arbeit wegen im Alltag häufiger unterwegs bin als jemand, der keinen Thread verpassen darf und viele Verkehrsteilnehmer sehe, die sich korrekt oder gar überkorrekt verhalten, lasse ich mich gerne mit realistischen Argumenten überzeugen.

19:59 von Thrombosen-Paul

>>Gesunder Menschenverstand hilft weiter als die Hatz auf Autos
Wer meint, Deutschland von einer Auto- auf eine Fahrradstrampler-Nation umrüsten zu können, der hat in seiner Schulzeit nicht viel von Biologie, Physik und Chemie mitbekommen. Denn so wie bei der Turbo-Massentierhaltung jede Menge CO2-Treibhausgas entsteht, ist dies auch bei einem Fahrräder-Massenverkehr der Fall, wie schon in China weit vor dem Autoboom nachgewiesen wurde. Und bei all der Energieverbrennung von Fahrradstramplern entsteht summa summarum sogar mehr CO2 Treibhausgas, als wenn man mit dem Auto effektiver und vernünfter als heute umgehen würde...<<

Wenn die KFZ-Insassen während der Fahrt das Atmen einstellen würden um den Autoabgasen den Vortritt zu gewähren, könnten Ihre Biologie-, Physik- und Chemiekenntnisse summa summarum ... meinen Sie das würde reichen?

@19:59 von Thrombosen-Paul

Ich lasse es den Stuß auch noch zu zitieren.

Fallen sie nicht vom Rand der Erde, achten sie auf Echsenmenschen und sorgen sie für immer genügend Alu.-folie im Haushalt...

Malaholo

Warum?
... werde ich nachts auf der Berliner Stadtautobahn mit z.B. 50 zu schnell genauso hart bestraft, wenn ich mit 80 durch eine Tempo 30 Zone fahre?"
Völlig falsche Frage.
Richtig:"warum fahre ich 50 km zu schnell auf der Autobahn wie auch in der verkehrsberuhigten Zone?"

20:14 von Malochlo

das ist Politiker Logik
bei uns gibt es die Theodor Heuss Straße, die hat 8 Spuren und nen breiten Grünstreifen dazwischen.
Da galt lange Zeit Tempo 50 (ist ja in der Stadt)
da allerdings einige Jugendlich dort gerne Rennen veranstalten
führte man des Nachts ab 22:00 Tempo 30 ein !!
als ob einer der sich nicht an 50 hält sich an Tempo 30 hält

um 20:06 von IchMeinJaNur

Gleiche Buße für alle! Nummernschilder für Fahrradfahrer! Nur als Registrierung, ohne weitere Kosten. Damit man weiß, wer das Knöllchen zugestellt bekommen muss."

Achja, wenn Raser, Drängler und Dauerfalschparker nicht mehr weiter wissen, dann wird mit dem Finger auf Radfahrer gezeigt.

Schauen sie mal in die Statistik!
------------------------
Kann es sein das sie ideologisch etwas verblendet sind. Ich habe keinen Kommentar gelesen der Bußgelder bei Verstößen gegen die STVO in Frage stellt. Vielleicht sollten Sie uns mal mitteilen auf welche Statistik sie hinweisen.

@ um 18:04 von Möbius

"Wenn das „autonome“ Fahren kommt ist Schluss mit Verstößen
…"
Wenn das mal nur so einfach wäre. Ich fahre so ein E-Auto, das irgendwoher Daten bezieht. Wenn ich auf eine Kreuzung oder einen Kreisverkehr zufahre, wird das Auto angemessen langsamer. Schön, wenn nur die Fehlerquote nicht so hoch wäre. Ich fahre auf eine leichte Kurve zu, im Display steht: Kurve voraus 25 km/h. Bislang bin ich diese Kurve problemlos mit 50 + 3 durchgefahren, wenn ich das Auto machen lasse beißen die Autofahrer hinter mir ins Lenkrad. Rauf auf die Schnellstraße, die Zufahrt liegt im Ort. Dennoch beschleunigt das Auto auf 70, warum? Das weiß nur das Auto allein. Ebenso spontanes 50 statt 70 auf der Landstraße, spontanes 80 statt 100 auf der Autobahn, 30 oder 70 in der Stadt statt Tempo 50 … das digitale Straßennetz ist noch eine Katastrophe.

@wenigfahrer um 18:22

Weswegen müssen Sie häufig auf Ämter?
.
Ich bin seit Anf. 2017 in Rente und war seit damals 2 Mal auf einem Amt: Abmeldung meines 2. Wohnsitzes am Ex-Arbeitsort und Erneuerung meines Personalausweises.

@20:14 von hesta15

"Wenn sie meinen ich würde platte Lügen verbreiten, würde ich ihnen raten, in irgendeiner deutschen Stadt, mit offenen Augen für 1 Stunde den Verkehr zu beobachten. Sie werden feststellen wie wahr meine Aussage ist."

1. Ich wohne, arbeite und fahre in Berlin.

2. Nein, kann ich nicht da ich nicht wie sie unter einer gestörten Wahrnehmung leide.

Nochmal, sehen sie in die Statistik aber ich weiß, sie haben ihre eigene.

@20:12 von falsa demonstratio: Es war als Fußgänger gemeint....

Als Autofahrer halte ich auch IMMER bei rot - völlig egal wo und wann. Als Fußgänger laufe ich natürlich drüber, wenn weit und breit kein Auto / Radfahrer zu sehen ist. Hat was mit Logik zu tun.

Bei Verstößen als Fußgänger kann man übrigens nicht den Lappen entzogen bekommen - nicht in Deutschland.
Als Radfahrer übrigens schon - und das ist schon schizo genug....

„Die derzeitige und die

„Die derzeitige und die künftige Regelung begünstigen - in meines Erachtens unzulässiger Weise - die Bürger*innen mit höheren Einkommen.“

Das denke ich mir auch immer, wenn ich sehe, dass der wohlhabende Firmenchef in meiner Stadt auch nur 1,09€ für den Liter Bio-Milch zahlen muss. Das finde ich sehr sehr gemein und jammere dann auf dem Weg nach Hause vor mich hin...

Wenn sogar schon in

Wenn sogar schon in vielen Stadtrandlagen keine Parkplätze mehr zu finden sind, welche Chance hat man da noch auf StVO-konformes Verhalten ? Daher sind die neuerlichen Bußgelderorgien nur scheinheilig und verlogen und machen Autofahrer zu Sündenböcken für eine verfehlte Städteplanung, die sie nicht zu verantworten haben.

Am 16. April 2021 um 19:56 von yolo

Zitat: Aber meine Kinder fahren zum Großteil Rad und ärgern sich über andere Radfahrer ebenso, wie ich als Autofahrerin. Das Verhalten von Radfahrern ist immer gleich:[.....]

Merken Sie gar nicht, dass Sie in Ihre unzulässige Verallgemeinerung auch Ihre Fahrrad fahrenden Kinder einbeziehen oder sind diese die große, einzige Ausnahme?

20:17 von Bender Rodriguez

Was will ich mit 400PS
Damit kann man schnell fahren, muss es aber nicht
.
sie sagen es, man muß nicht rasen wie ein wildes Tier !
Aber sich auch keine Gedanken machen, beim Einfahren in eine Autobahn
und überholen, selbst am Berg, wenn vor einem auch ein LKW fährt ....

@ hesta15

>>Wo immer mehr Radfahrer mit E- Bikes fahren, die Geschwindigkeiten wie Mofas erreichen““

Wer noch keine 40 Jahre alt ist und mit einem guten Fahrrad keine 25 km/h auf gerader Strecke schafft, hat ein Fitnessproblem.
Wir haben auf dem Weg zur Schule regelmäßig mit unsern Rädern die armen Burschen auf den Mofas überholt... bis dann der Berg kam

um 20:08 von IchMeinJaNur

"Als ob die meisten Autofahrer zum Spaß im Parkverbot parken. Sollen die Regierenden erst mal für ausreichend Parkplätze sorgen, bevor sie solche exorbitanten Bußgelder einführen."

Genau! Soll doch die Regierung ausreichend Geld an alle verschneken, damit die armen Bankräuber...

Sie merken selbst, wie blödsinnig ihr Vorschlag ist oder?
-----------------------------
Wenn sie mal ausrechnen, wie viele Steuern Autofahrer für die Nutzung öffentlicher Verkehrswege und Plätze bezahlen...
Sie merken selbst wie blödsinnig ihre Antwort ist, oder

20:09 von Thrombosen-Paul

>>Und somit ist es besser, wenn ein Auto ökonomisch sinnvoll genutzt 90 % der Zeit ungenutzt dasteht, als wenn man stattdessen jeden Tag viele Stunden am Radeln ist.<<

Bestechende Logik.
Während der 90%igen Parkzeit atmet der Fahrer nur noch ein, während diese Kampfradler in gleichem Zeitraum die Luft verpesten. Da sollte man das Radeln doch gleich verbieten.

... oder ist da irgendein Denkfehler drin?

@ IchMeinJaNur Re: @19:30 von yolo

Dumm nur dass keine Verkehrstatistik ihre Stuß bestätigt. Bei einer solchen Wahrnehmung geht es schneller zur MPU als sie Radlrüpel tippen können.
Oh, da fühlt sich aber einer ertappt und auf den Schlips getreten, oder warum beißen Sie so wild um sich? Komisch dass mehrere die gleiche "Wahrnehmung" haben. Und diese Wahrnehmung habe ich als punktefreier Autofahrer ebenso wie als Fußgänger. Ich bin übrigens schon 2mal in Fußgängerzonen und einmal auf einem Gehweg von Fahrradrüpeln angefahren worden von den Beinahe Unfällen durch solche Zeitgenossen als Fußgänger und Autofahrer will ich gar nicht sprechen. Es fehlen leider Kennzeichen an Fahrrädern, dann sähe die Statistik auch anders aus besonders in Hinsicht auf Fahrer.-/Unfallflucht durch Radrüpel

Auch mit dem Fahrrad

Wenn ich bei rot über die Ampel fahre kann mir der Führerschein genommen werden,wenn ich einen habe.
Dasselbe gilt auch wenn ich als Fußgänger bei rot über die Ampel gehe.
Kann aber als Fahrradfahrer wenn es in der Situation günstig ist absteigen und das Rad schieben,dann gehe ich als Fußgänger weiter.

Weiss nicht ob diese Diskussion..

...zielführend ist. Einfach an die Regeln halten und gut iss. Habe geschätzt 1,6 Mio km auf dem Buckel, mit 30 Autos (davon 13 Firmenwagen), bin von 45 bis 400 PS alles gefahren, in Paris, Istanbul und Bangkok ( mit Linksverkehr) und immer noch unfallfrei unterwegs. Denken, Respekt den Anderen Gegenüber, Rücksicht. Und wenns frei ist, gerne auch 250. Obwohl ich zugeben muss, dass mein Reaktionsvermögen nachlässt. Also, Regeln einhalten, Geld sparen. Ist so wie Corona.

@20:21 von hesta15

Erzählen kann man viel wenn der Tag lang ist.
Bringen sie mal Nachweise.

19:51 von yolo

«Die Fahrradfahrer haben den politischen grünen Engel in der Tasche, mit dem sie winken und nur all zu oft verschont bleiben. Das verursacht immensen Ärger. Der Fahrradfahrer wird auch geblitzt, aber niemals zur Kasse gebeten, weil nicht gekennzeichnet.»

Fahrradfahrer haben den Tiger im Tank.
Vom Tiger lassen sie die Autofahrer anbrüllen.
Hatten die die Autofahrer auch mal, wollten sie dann aber nicht mehr.

Flott muss der Radfahrer unterwegs sein, um überhaupt geblitzt zu werden. Was wurde nicht schon alles geblitzt ohne Kennzeichen und Bußgeldbescheid: Enten, Schwäne, ein Uhu, die Rennmaus, und ständig der Roadrunner auf der Flucht vor Coyote Carl.

Und wieder mal so getan, als sei Fehlverhalten von Fahrradfahrern für andere Verkehrsteilnehmer genau so gefährlich und tödlich wie das von Autofahrern mit Raserei und Rotlichtverstoß.

In der Autoseuche Stadt Köln gab es 3 tote Radfahrer in 6 Monaten als Unbeteiligte wegen Autorennen in der Stadt. Jetzt gibt es die: "SOKO Raser".

@19:56 von hesta15 um 19:44 von Anna-Elisabeth

//Gerade für Menschen die viel mit dem Auto unterwegs sind, spielt der Komfort den größere Autos bieten, eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung.//

Ja, das ist einleuchtend. Mein Partner ist früher auch nur BMW gefahren. Wie viel PS der hatte, weiß ich gar nicht. Später hatte er sich einen Opel Ampera zugelegt. Für mich als Beifahrerin waren beide Autos sehr bequem. Ansonsten gilt für mich heute nur noch: Hauptsache nicht weit laufen. Der fahrbare Untersatz ist mit da egal.

@Am 16. April 2021 um 20:27 von proehi

>>von proehi
19:59 von Thrombosen-Paul

>>Gesunder Menschenverstand hilft weiter als die Hatz auf Autos
Wer meint, Deutschland von einer Auto- auf eine Fahrradstrampler-Nation umrüsten zu können, der hat in seiner Schulzeit nicht viel von Biologie, Physik und Chemie mitbekommen. Denn so wie bei der Turbo-Massentierhaltung jede Menge CO2-Treibhausgas entsteht, ist dies auch bei einem Fahrräder-Massenverkehr der Fall, wie schon in China weit vor dem Autoboom nachgewiesen wurde. Und bei all der Energieverbrennung von Fahrradstramplern entsteht summa summarum sogar mehr CO2 Treibhausgas, als wenn man mit dem Auto effektiver und vernünfter als heute umgehen würde...<<

Wenn die KFZ-Insassen während der Fahrt das Atmen einstellen würden um den Autoabgasen den Vortritt zu gewähren, könnten Ihre Biologie-, Physik- und Chemiekenntnisse summa summarum ... meinen Sie das würde reichen?<<

Eine berechtigte Frage, die in einer Studie für den Ig-Nobelpreis erörtert werden sollte.

Die Zukunft braucht keinen Bußgeldkatalog

Das autonom fahrende und vernetzte Auto hält sich an jede Verkehrsregel! Das biegt nicht mal unerlaubt in den Waldweg!

Motorradfahrer haben leider dann das Nachsehen. Oder können Sie sich vorstellen auf einem vom Autopiloten gesteuerten Motorrad zu fahren (da ist die Geisterbahn noch entspannender).

Das wird dann auch das Ende des Autos als Statussymbol einläuten.

Lang ist es nicht mehr hin.

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@20:17 von Bender Rodriguez: Jeder wie wer will (und kann)

Soll jeder halten wie er will und bezahlen kann.
Stimmt schon, ein V8 mit 400 PS braucht nicht mehr als ein 2 Liter mit 400 PS (A Klasse AMG) - bluten müssen die Halter beim Kauf, der Versicherung, Inspektion, Wertverlust, ein PillePalle Unfall mit 15 km/h kostet gleich 8000 €, weil dann sofort der Ladeluftkühler geplatzt ist und mit Pech auch der Klimakondensator und diverse Sensorik vorne. Die Hauben und Vorderwägen sind nur noch aus Alu (leicht aber weich), eine "aktive" Motorhaube "zurückzustellen" kostet fast wie eine neue Haube, sauteuere Lackierung weil das nur noch "Dünnsplitterlack" ist, etc.
Solide wurde zuletzt Anfang der 90-er gebaut. Und da gab es 400 PS nur im V12 600SEL oder im stärksten AMG / Porsche - oder eben in Tuning Autos.

20:24 von melancholeriker

ich habe nicht behauptet das sich eine der 4 Gruppen vorbildlich verhalten
Sondern lediglich unterschiedliche Verbote mißachten
Also auf nem Gehweg oder nem Radweg sieht man kaum Autofahrer fahren.
Auch ne Einbahnstraße in der falschen Richtung
Wenn ich jetzt ne Statistik führe wer ne Rote Ampel ignoriert, Fußgänger/Radfahrer zum Rest ?
Ob das jetzt meine üblichen Verallgemeinerungen sind ?

@Anna-Elisabeth, 20.23h

Ja, ich wünsche, dass Sie die Ironie erkannt hätten.

Am 16. April 2021 um 20:31 von WirSindLegion

Zitat: Bei Verstößen als Fußgänger kann man übrigens nicht den Lappen entzogen bekommen - nicht in Deutschland.

Sie irren sich, zumindest, was Alkohol betrifft.

Zudem frage ich mich, ob man nicht so viele Verstöße als Fußgänger begehen kann (z.B. wenn man ständig seine eigene Logik über die Verkehrsgesetze stellt), dass man sich als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erweisen kann. Muss ich bei Gelegenheit mal überprüfen.

@20:31 von berelsbub

"J.Walter B_ >>Die derzeitige und die künftige Regelung begünstigen - in meines Erachtens unzulässiger Weise - die Bürger*innen mit höheren Einkommen.<<

Das denke ich mir auch immer, wenn ich sehe, dass der wohlhabende Firmenchef in meiner Stadt auch nur 1,09€ für den Liter Bio-Milch zahlen muss. Das finde ich sehr sehr gemein und jammere dann auf dem Weg nach Hause vor mich hin..."

Wenn sich die finanzschwächeren Bürger keine Milch mehr leisten könnten wird es tatsächlich zum gesellschaftlichen Problem. Mobilität ist ebenso ein Grundbedürfnis. Die Korrelation zwischen Einkommen und Mobilität ist längst statistisch belegt – muss man nicht noch verschärfen.

20:32 von Thrombosen-Paul

>>Wenn sogar schon in vielen Stadtrandlagen keine Parkplätze mehr zu finden sind, welche Chance hat man da noch auf StVO-konformes Verhalten ? Daher sind die neuerlichen Bußgelderorgien nur scheinheilig und verlogen und machen Autofahrer zu Sündenböcken für eine verfehlte Städteplanung, die sie nicht zu verantworten haben.<<

Genau. Hätte man im Mittelalter die Städte schon großzügiger angelegt und genügend Platz für große Autos und Radwege gelassen, könnten wir uns heute nicht an Bußgeldorgien erfreuen. Chance vertan.

Das Versäumnis müssen jetzt die Sündenböcke ausbaden und statt Auto mehr ÖPNV, Rad und zu Fuß ... kann man mal sehen, schon damals waren die Politiker ...

20:31 von WirSindLegion

und das ist schon schizo genug....
.
nicht unbedingt
als Fußgänger mit 3 Promille passiert ihnen im Gegensatz zum Autofahrer nichts
wie auch sonst bringt es ja nichts zu laufen

@Tada - Welche Eigenverantwortung?!

17:54 von Tada:
"Wer schneller fährt und in einen Unfall verwickelt ist dem zahlt die Versicherung womöglich nichts, selbst wenn er nicht am Unfall schuld ist. Eigenverantwortung!"

Wie gut Eigenverantwortung funktioniert, sieht man in fast allen Lebensbereichen.

Wer Spaß am Rasen hat und damit maßgeblich sein eigenes Leben gefährdet, der wird sich auch nicht von der mangelnden Zahlungsmoral seiner Versicherung abhalten lassen. Und anderen Unfallopfer ist dadurch erst Recht nicht geholfen.

@20:30 von Ritchi: Mit "bald" waren wohl 10 Jahre gemeint...

10 Jahre ab heute. Und dann sollte es doch ausgereift sein.

@ um 19:38 von Sisyphos3

"19:33 von DerVaihinger
ach Vaihinger,
das kann man toppen.
Mit nem E Auto, wenn es kalt ist (man heizen muß)
und das über Stunden
das macht Laune, wenn man kein Notstromaggregat im Kofferraum hat :-)"
.
So ähnlich dachte ich früher auch. Jetzt fahre ich so ein E – Auto und stelle fest, dass ich bei 0 °C im Stand etwa 1,2 kWh verbrauche. Bei 77 kWh in der Batterie kann ich Tage mit mollig warmen Füßen im Stau stehen.

@20:37 von hesta15

"Wenn sie mal ausrechnen, wie viele Steuern Autofahrer für die Nutzung öffentlicher Verkehrswege und Plätze bezahlen...
Sie merken selbst wie blödsinnig ihre Antwort ist, oder"

Zu wenig. Statistisch bewiesen.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/studie-autofah...

20:48 von Möbius

Lang ist es nicht mehr hin.
.
ich werde es wohl nicht mehr erleben

@KeinedemokratieBRD - Bußgeld nach Einkommen!

19:18 von KeinedemokratieBRD:
"Ich empfinde es als keine Schikane, wenn ein Raser dreimal mehr Bußgeld bezahlen müsste als bis jetzt."

Man sollte das Bußgelder dem Einkommen anpassen. Geschwindigkeitsüberschreitung von 10% => 10% des Monatseinkommen als Bußgeld. Das würde die Subvention derer beenden, die Bußgelder aus der Portokasse zahlen.

Bußgeldern schnell mal Steuern -

harry_up@
Zwei Begriffe mit dem gleichen Zielen.
Einnahmen von Bürgern zu erzielen. Viel und schnell. Und das ist die Gemeinsamkeit vieler Regierungen.

@20:41 von Klabautermann 08

"Komisch dass mehrere die gleiche "Wahrnehmung" haben."

Neue Märchen vom Klabautermann ...

Ich sehe noch nicht einmal hier eine Mehrheit, die eine solche gestörte Wahrnehmung besitzen, nur die immer gleichen.

20:51 von Olivia59

wollen sie zukünftig nen Einkommensbescheid verlangen wenn sie beim Aldi einkaufen gehen ?

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