Ihre Meinung zu: Coronavirus: Kritik an Bundesnotbremse wächst

11. April 2021 - 12:31 Uhr

Der Bund will die Notbremse für strengere Corona-Auflagen vereinheitlichen. Doch die Pläne stoßen inzwischen auch auf Kritik: Der regionale Blick sei entscheidend, nicht ein bundesweites Schablonen-Regelwerk.

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Eine Frage: Kann es sein,

Eine Frage: Kann es sein, dass Herr Sager nicht verstanden hat, worum es bei bundeseinheitlichen Regelungen geht? Nicht Misstrauen steht dahinter, sondern die konkreten Erfahrungen der letzten Monate, in denen für etliche Landes- und Kommunalverantwortliche nicht mehr Infektionsschutz und Pandemie-Bekämpfung im Vordergrund standen. Bundeseinheitliches Vorgehen in den entsprechenden Situationen ist überfällig, und zwar Inzidenzwert-orientiert.

Interessantes Wortspiel

"Jeder soll nach seiner Fasson selig werden!" sagte Friedrich II. bezüglich der Religion.
.
Einheitliche Richtwerte, nach denen die Regionen eigenständig die örtlichen Maßnahmen festlegen können, werden als "Schablonen-Regelwerk" bezeichnet.
.
Na, dann kann ich ja langsam mal anfangen, die Verkehrsschilder individuell zu deuten, mal sehen, was dann passiert ......

Nur ein einheitliches Regelwerk macht Sinn.

, denn nur dann weiß man auch,woran man ist. Und wenn z.B. ein Landkreis aufmacht, reisen halt viele Menschen hin. Noch haben wir ja genug Individualverkehr, die Kreis- und Landesgrenzen sind daher eher virtuell.
Sie werden und sollen und können praktisch nicht kontrolliert werden. Es betrifft uns alle und deshalb sollten auch alle möglichst wenig Verteilzentrum spielen und es nicht lokal neu eintragen , ween irgendwo die Inzidenz noch/wieder niedrig ist.

Bei einer schwierigen

Bei einer schwierigen Situation gilt es die richtige Entscheidung zu fällen.
Manchmal muss man neue Wege einschlagen, wenn sich herausgestellt hat, dass der bisherige Weg nicht den gewünschten Erfolg eingebracht hat.
Leider ist nach 15 Monaten Corona die Seuche nicht eingedämmt worden. Sie bedroht uns immer noch alle und ist tatsächlich viel näher gerückt. Die "Urform", der Wildtyp schwindet zusehends und vor uns allen stehen leider gefährliche Virusmutanten.
Wie lange will man zögern, zumal die aktuellen Impfungen nicht auf die Mutanten abgestimmt sind.

Das die " unteren Ebenen "

Das die " unteren Ebenen " damit nicht einverstanden sind, ist verständlich.
Aber ich halte ein gemeinsames Vorgehen für unbedingt notwendig.
Dieser Flickenteppich ist nicht geeignet für die Pandemie, deren Ausbreitung immer wieder durch die " Eigenheiten/ Eigenwilligkeiten " der Länderfürsten*innen nicht eingedämmt werden konnte.
Am wirksamsten war es am Anfang der Pandemie, als die Lieferketten zusammenbrachen und es dadurch einen richtigen " Shutdown " gab.
Das Fazit daraus sollte einfach sein, das es weitere Maßnahmen geben muss.

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, das es aktuell für Covid19 Patienten gerade mal 1.427 freie Betten gibt. Wie schnell die bei den hohen Infektionszahlen " voll laufen " kann sich jeder selber ausmalen.

Mittelalterliche Kleinstaaterei

Das ist gelebter Föderalismus. Oder wenn die Demokratie die Demokratie abschafft. Am Ende darf jede Bezirksvertretung über die Corona - Maßnahmen in ihrem Stadtteil entscheiden.
Warum ist man darauf bisher nicht gekommen?
Jeder für sich - Gnade uns Gott.
Gut das die Rechtsradikalen noch nicht stark genug sind. Aber mit ihren Symphatisanten in Union und FDP? Wer weiß ...

solange es einen

dauerhaften Freizeitlockdown gibt, ist die Mobilität ohnehin eingeschränkt. Wo soll man denn auch hingehen. Außengastronomie ist vielen nicht möglich, durch Wetter/Temperaturen ohnehin nur sehr eingeschränkt möglich. Für ein paar Wochen im Sommer macht doch kein Lokal auf. Ob Notbremse oder nicht, Lockdown bleibt. Gewöhnen wir uns besser dran. Die einzige Strategie die wir haben ist das impfen. Hoffen wir mal das es irgendwann hilft.

Das ist der reinste Hühnerstall.

Jeder kräht irgendeinen Wunsch oder Vorschlag in die Gegend und beweist damit, dass er/sie den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen hat.

Solange kein einheitliches, und zwar sehr straffes Vorgehen vereinbart und durchgehalten wird, gehen die Zahlen nicht dauerhaft runter - wie oft wollen die Länder und Herr Sager das eigentlich noch vorexerziert bekommen?

Und was Herr Hans da im Saarland veranstaltet ist eine traurige Kinderbelustigung, die sehr bald abgeblasen werden wird.
Dazu muss man keine hellseherischen Fähigkeiten besitzen, denn das war bereits vor Beginn dieses publikumswirksamen Unsinns klar.

Vorwand

"Der regionale Blick sei entscheidend, nicht ein bundesweites Schablonen-Regelwerk."

Für mich nur ein Vorwand, damit die Länder weiter machen können was sie wollen! Keiner will Kompetenzen abgeben.
Das bisherige Geschehen hat ganz klar gezeigt, dass es so NICHT funktioniert.

Der "regionale Blick" kann auch vom Bund gewährleistet werden. Der Vorteil, der Bund hat zusätzlich den Überblick und dies unterstützt sogar die Möglichkeit lokal handeln zu können.

Auch von mir gibts Kritik,

Auch von mir gibts Kritik, aber nicht daran das man verbindliche Regeln schaffen sondern an der Art und weise. Der Bund sollte einen verbindlichen Ramen schaffen der auch durchgesetzt werden sollte. Die Einzelheiten sollten aber weiter die Länder ausarbeiten, notfalls auch mit dem Bund absprechen. Bayern und Sachsen brauchen sicher andere Regeln mitihren Grenzen zur Tschechei als zum Beispiel MekPom. Die Stadstaaten sicher andere als ein Flächenland wie Niedersachsen. Aber vorallem sollten sie Sinn machen, was eine nächtliche Ausgangsperre meiner Meinung nach nicht tut. Als Schichtarbeiter bin ich oft spät am Abend noch unterwegs, wenn ich da mal wen treffe sind es meist Menschen die auch von oder zur Arbeit gehen oder mal wen die mit dem Hund drausen sind und die sind sicher kein Hotspot.

Dauerlockdown

Der unflexible Dauerlockdown, der hier bis zum vertrödelten Erfolg der Impfkampagne zementiert werden soll, dürfte weiter an der Akzeptanz der Maßnahmen nagen.

Man kann vier, sechs oder acht Wochen "gut" damit zurechtkommen, wenn ein Haushalt nur eine einzige weitere Person treffen darf. Nach einem halben Jahr Dauerlockdown und mit etlichen weiteren Monaten voraus, wird diese Regelung mittlerweile von keinem in meinem Bekanntenkreis mehr gelebt, weder von ungeimpften Risikopatienten noch von Leuten, die von sich glauben und sagen, hinter den Einschränkungen zu stehen. Alles bewegt sich innerhalb des 5-Personen-Rahmens, allerdings auch mit 2 oder 3 weiteren Haushalten, mit denen man sich trifft.

Die Ausgangssperre wird als Empfehlung empfunden; man darf sich auf dem Heimweg um 22.30 Uhr halt einfach nicht erwischen lassen.

Das ist die Praxis, die ich beobachte, auch bei Gutwilligen, auch bei Risikopatienten.

Man kann die Natur des Menschen nicht dauerhaft ignorieren.

@12:44 von Epilog

>> Eine Frage: Kann es sein, dass Herr Sager
>> nicht verstanden hat...

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

Kritik an Bundesnotbremse wächst

Gut so.

Regionale Unterschiedliche und Entscheidungen nah an den Menschen vor Ort sind besser.

Nur ein einheitliches Regelwerk macht Sinn?

von hhgoten @

Warum?

Wir haben in jeder Stadt ander Regeln , Gebühren und Kosten warum sollte das jetzt bei Corona plötzlich anders sein.

Oder solten jetzt alle gleich Müllgebühren, Grundsteuer, ÖPNV Tarif, parkgebühren usw. bekommen?

Misstrauen?

Ein Misstrauensvotum?
Ja, ja und nochmal ja. Zu Recht. Es wundert mich nur, dass das so spät kommt. Was bei uns hier gelaufen ist, spottet jeder Beschreibung.

Rechts?

Ist denn wirklich jeder, der national denkt ein " Rechtsradikaler? das wird sich mir nie erschliessen. jeder der anders denkt als der mainstream ist also radikal. nun gut. Aber sie haben recht. Bislang hattenw ir 16 verschiedene Auslegngen der Massnahmen. Und dann im einzelnen Lnad wurden wieder in den einzelnen Kreisen einzelne Auslegungen vorgenommen. Und genau deswegen hat ja auch nichts funktioniert. Dieser Förderalismus in sonnigen Zeiten mag ok sein. In Krisenzeiten ist es ein Unding.Weswegen gibt es denn den Förderalsismus? Man wollte verhindern, dass unser land regiert wird. Man wollte nur eine Verwaltung ohne Bundesweite Befugnisse.

Mißtrauen berechtigt

Herr Sager hat Recht, wenn er hier ein Mißtrauen in die Verantwortlichen vor Ort vermutet. Und das ist auch berechtigt. Die meisten Landräte und Bürgermeister tun sich schwer die Regeln auch durchzusetzen. Und das nicht nur bei Corona. Bei jedem lieb Kind zu sein hat in diesen Ebenen die letzten Jahre Einzug gehalten. Ist ja gut wenn Herr Sager jetzt dem Vorhaben widerspricht. Kann er doch dann schön auf "die da oben" zeigen wenn er die Regeln durchsetzen muss. Anders ist der anfängliche große Zuspruch nicht zu verstehen. Jetzt ein bisschen Opposition und er ist weiter der Gute. Das scheinen sich einige andere nach einer Woche überlegen auch gedacht zu haben und stimmen mit ein.

Live-Blog 11:03 h tagesschau.de

Der frühere Vorsitzende des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa :
"..." >>... "Der Bund schießt deutlich über alle Verhältnismäßigkeitsgrenzen hinaus"... Es gehe bei den Vorschlägen nun nicht mehr um einen Brücken-Lockdown von zwei oder drei Wochen, sondern um einen "nicht mehr einzufangenden Dauerlockdown"... eine "Nichtachtung der Justiz", wenn ab 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen nächtliche Ausgangssperren verhängt werden müssten - obwohl von Gerichten deren Wirksamkeit angezweifelt worden sei. Auch seien die strengen Kontaktbeschränkungen aus seiner Sicht rechtlich zweifelhaft. "Eltern ab einer Inzidenz von 100 zu verbieten, ihre Kinder zu treffen, entspricht für mich auch nicht dem Bild des Grundgesetzes"... <<"

Für den Ex-Bundesverfassungsrichter Kirchhoff ist die Inzidenz ein Schätzwert auf dem weitreichende Endscheidungen und Verordnungen und Gesetze nicht zu Fussen haben. tagesschau.de berichtete im Live-Blog.

Der regionale Blick

.. hat uns das eingebrockt was wir grad erleben. Ein Flickenteppich an Maßnahmen. Förderalismus mag ja in sonnigenzeiten ein Luxus sein, den wir uns erlauben können. Alles in 16 facher Ausfertigung. Aber in Krisenzeiten 16 Brandmeister die alle nicht wollen dass der andere tätig wird? Damit das eigene nixtun nicht bemerkt wird?

@ich1961 Freie Betten

@ich1961

Zitat: "Ich möchte nochmals darauf hinweisen, das es aktuell für Covid19 Patienten gerade mal 1.427 freie Betten gibt. "

... und die sind regional sehr verschieden verteilt, so dass es lokal oder regional auch ggbnflls. kein freies Intensivbett mit Beatmung mehr gibt. Das gilt dann nicht nur für Covid-19 Erkrankte sondern auch für jeden anderen intensivmedizinischen Notfall.

Wenn man anfängt, die Menschen regional zu verlegen, dann bringt dies einen immensen zusätzlichen personellen Aufwand mit sich.

@12:45 von hhgoten

>> irgendwo die Inzidenz noch/wieder niedrig
>> ist.

Das haben wir ja in Rostock gesehen.

Da sind hier irgendwie an einem einzigen(!) Wochenende die ganzen Einkaufsterroristen (inkl. Innenminister MeckPomm Torsten Renz) wie die Vandalen eingefallen, jetzt haben wir hier eine Inzidenz von 71,2. ;(

Wen wundert es, dass der

Wen wundert es, dass der privilegierte, deutsche Bildungsbürger als erstes Verschärfungen fordert, wenn es darum geht, die Freiheit weniger Privilegierter einzuschränken....

Der wütende, besserwissende und - handelnde Biodeutsche kann es sich schließlich weiterhin im eigenen Garten gut gehen lassen....

Coronavirus !

Also so ganz will sich mir dies nicht erschließen, dass nun die BR die Zügel in die Hand nehmen will, wo sie doch selbst mit die größten Fehler begangen hat. Die Grenzen nicht zu, zu viele Reisemöglichkeiten, zu wenige Tests vorhanden, zu wenig Impfstoff, viel zu langsam die Corona- Hilfen bezahlt, ein Bürokratiemonster an Vorschriften.
Ach, und nicht zu vergessen, all die Firmen die einfach ohne Tests und sonstige Vorschriften lustig weiter arbeiten lassen konnten, und damit zu einem großen Teil dazu beitrugen und beitragen, dass sich Menschen infizieren.
Auch ist in dem neuen Gesetz nichts zu lesen von geschlossenen Betrieben, außer derer sie eh schon lange zu sind. Also wird einfach der gleiche Mist weiter gemacht, nur um die doch so jammernde Wirtschaft und Industrie zu schonen. Es ist ja so über lebenswichtig, dass jeden Tag neue Autos und Maschinen gebaut werden, während viele Einzelhändler und Gastro- Betriebe pleite gehen. So eine Politik ist echt zum Kotzen !!!

... Haben will, dann muss sie das Grundgesetz so komplett abändern, das ein Regieren wie in Frankreich möglich ist.

Das muss die Bundesregierung der Wählerschaft in D aber ganz klar vor der Bundestagswahl erklären.

Die Wählerschaft muss dann bei der Bundestagswahl abstimmen ob sie eine derartige Bundesregierung haben möchte oder nicht.

12:59 von heribix Was hat

12:59 von heribix

Was hat Meck.Pomm. denn nicht ? Die haben die Grenze zu Polen - ist das besser ?

// Aber vorallem sollten sie Sinn machen, was eine nächtliche Ausgangsperre meiner Meinung nach nicht tut //

Sie sollten mal in andere Länder sehen, da hat auch die Ausgangssperre geholfen.

Gibt es eigentlich noch ein

Gibt es eigentlich noch ein Land in Europa indem durch Gerangel und Selbstdarstellung von Ministerpräsidenten der Gesundheitsschutz der Bürger komplett außer Acht gerät?
Was ist hier denn los. Haben die MPs vergessen, was in der letzten mpschalte festgelegt wurde? Offensichtlich denn genau das soll jetzt in den eigentlich schon immer nötigen gesetzlichen Rahmen gegossen werden. Nichts anderes.

@ werner1955, um 13:05

re @ hhgoten

Ihr Vergleich hinkt gewaltig.
Denken Sie einfach mal einen Moment nach...

@12:45 von Gregor 42

>> Leider ist nach 15 Monaten Corona die
>> Seuche nicht eingedämmt worden

Ähh, ja?

Seit die WHO am 30.01.2020 den weltweiten Pandemienotstand erklärt hat, habe ich (für mich persönlich) schon mal ein halbes Jahrzehnt(!) eingeplant. Sorry, bin Realist. -.-

P.S.: "nach 15 Monaten Corona"? Wir können froh sein, daß es nach so kurzer Zeit überhaupt Impfstoffe gibt. oO

Die Regierung hat die Sachen

Die Regierung hat die Sachen mit den Masken, den Tests und den Impfungen nicht vernünftig hinbekommen. Wieso sollte eine Pandemie mit einem strengeren ISG besser laufen? Nur weil alle das gleiche harte Programm fahren, muss es nicht besser sein. Übrigens kann jeder für sich seine Maßnahmen selbst verschärfen, ohne das "Mutti" das anordnet!

Welch ein politisches Theater

um einen medizinischen Notstand.

Jetzt kann man verstehen, warum von Beginn an so vieles falsch lief.

Zuallererst haette man das Virus bzw die Virustraeger nicht hereinlassen sollen. Danach waere es notwendig gewesen, die verdaechtigen von den nicht infizierten zu trennen. Da spielt
Regionalisierung eine Rolle.

Schliesslich konnte man nicht mal genug Impfstoff besorgen, obwohl die Schluesselfirma eine deutsche ist.

Jeder Politiker hat auf Wiederwahl gearbeitet. Die Pandemie unter Kontrolle zu bringen schien zweitrangig.

Unsere Politiker sollten mal Kommentare wie hier oder auf anderen Plattformen lesen,damit sie mitbekommen,wo wirklich die Probleme liegen!
Der Inzidenz ist doch,mal ehrlich,nur bedingt zu glauben.Ständig heißt es,aufgrund von Wochenende,Feiertag,Systemfehler sind die Zahlen nicht so richtig korrekt!Zudem wurde bei uns im LK gerade darum gebeten,Infizierte mögen selber dafür Sorge tragen,andere zu informieren,da man im Zentrum momentan nicht mehr hinterher komme!Und da nun zusätzlich Selbsttest durchgeführt werden,steigt logischer Weise die Inzidenz.
Es gibt doch vom RKI bestimmt eine Aufstellung wo Ansteckungen stattfinden!?Dann sollte da mal endlich eingeschritten werden!Testpflicht für Unternehmen ist längst überfällig!Nachts auf der Straße oder im Baumarkt sind bestimmt keine Infektionsherde!
Trauerspiel Impfen = kein Kommentar
Die Jungendlichen machen sich langsam Sorgen um ihren Anschluss und der Ausbildung.Und überall stehen Pleiten an! Das muss einheitlich geregelt werden!

13:00 von M. Höffling // Man

13:00 von M. Höffling

// Man kann die Natur des Menschen nicht dauerhaft ignorieren. //

Und die Menschen s o l t e n ( !! ) das Virus nicht ignorieren. Es lässt sich nicht gut verhandeln mit dem " fiesen kleinen Vieh ".

Ich empfehle Ihnen und allen anderen Nörglern mal den Blick zurück ins vergangene Jahr. Die Zahlen gingen runter, der Sommer wurde - trotz der Mahnungen von Frau Merkel und den Fachleuten ( denen allerdings die Kompetenz hier von einigen angezweifelt wird - warum auch immer und welche Studiengänge die auch immer absolviert haben ) gelebt, als gäbe es kein Covid 19 und dann kam das " böse
Erwachen " im Herbst. Dann wieder die WArnungen, die in den Wind geschlagen wurden und das Ergebnis kennen Sie doch auch. Jetzt gab es wieder die Lockerungen - das Ergebnis ist ebenfalls bekannt.
Aber daraus lernen ? Bloß nicht, da werden ja die Grundrechte abgeschafft usw.
Was für eine Dämlichkeit.

13:02 von werner1955 Haben

13:02 von werner1955

Haben wir doch - und was ist der Erfolg ??

Wo ist das Problem?

Ich find Föderalismus toll, hat bei Corona aber nicht geklappt. Liegt auch an den Menschen.
Also geht es jetzt weiter auf Bundesebene. Ist ok. Schön reinklotzen: Ab 100 durchgreifen und bei unter 100 wieder lockern? Nicht erst bei 90, 50 oder 30 lockern? Ok. Geben wir jetzt systematisch auf?
Kann es sein, dass man jetzt auf Bundesebene weiter rumeiern möchte? Ob das klug ist? Wo die Akzeptanz nicht mehr nur angekratzt sondern verbeult ist?
Für mich macht es keinen Unterschied ob man auf Bundes- oder auf Landesebene versagt.

@ich1961

"Am wirksamsten war es am Anfang der Pandemie, als die Lieferketten zusammenbrachen und es dadurch einen richtigen " Shutdown " gab.
Das Fazit daraus sollte einfach sein, das es weitere Maßnahmen geben muss."

Sicher doch, vernichten wir doch einfach noch weiter ein paar Existenzen.
Es gab vor einigen Tagen eine Doku auf 3sat zu sehen, in der sich Schweizer Wissenschaftler mit den Folgen der "Maßnahmen" beschäftigt haben. Zum Schluss gab es ein interessantes Fazit eines Wissenschaftlers:
Nach der Pandemie wird es eine 2. geben und zwar die, der zerstörten Existenzen, der Abgehängten und Gegängelten, derjenigen, die von der Politik vergessen oder Mundtot gemacht wurden, denn die werden all ihren Frust und die Wut herauslassen - und das zu Recht.
Im Übrigen kann Merkel ins Gesetz kritzeln was sie will, incl. mir, kenne ich niemanden, der es sich weiterhin verbieten lässt, Familienangehörige zu treffen. Das haben wir lange genug mitgetragen.

13:05 von werner1955 //

13:05 von werner1955

// Müllgebühren, Grundsteuer, ÖPNV Tarif, parkgebühren usw. //

Die haben alle nichts mit einem Virus gemein.
Bitte nicht immer ablenken wollen !

Re : Giselbert !

Ja es mag sein, bzw. es hat sich gezeigt, dass nicht wirklich alle an einem Strang ziehen.
Nur denke ich nicht, dass die jetzige BR in dieser Zusammensetzung tatsächlich jemals einen Überblick zusammen kriegt, schon gar nicht einen "Regionalen".
Was so zu lesen war, sollen die Einschränkungen verschärft werden, Bundeseinheitlich und hauptsächlich weiter im privaten Bereich. Es ist aber nicht vorgesehen, dass alle Firmen ihre AN regelmäßig testen, dass bei einem weiteren Lock Down alle Firmen, auch die Großen den Laden für ein paar Wochen dicht machen, und nur die Grundversorgung offen bleibt.
Das ist weiter das gleiche hässliche Spiel, nur die Industrie und Wirtschaft vor weiteren Einbußen zu schützen, aber viele kleine Unternehmen, die eh schon am Kollabieren sind, ganz zu zerstören.
Das ist die einheitliche Linie, Exportweltmeister zu sein, deutsche Produkte auf den Markt zu bringen und viele Existenzen zu vernichten und töten !
Typisch für die Politik der CSU und CDU !

Der Streit ist überflüssig

Eine automatische Ausgangssperre, abhängige von einem willkürlich gewählten Wert - ohne jeden belastbaren Hintergrund - wird schneller von den Gerichten kassiert, als es auf dem Papier steht.
Also wozu diesen Unsinn erst fortsetzen?

Geht's auch einheitlich und intelligent?

An sich sollte es doch möglich sein, mit Virologen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern ein sinnvolles Konzept auszuarbeiten. Dieses müsste einen Stufenplan enthalten, der jeder Inzidenz (oder einer besser geeigneten Messgröße) bestimmte - wissenschaftlich fundierte(!) - Maßnahmen zuschreibt.

Das wäre ein bundesweit einheitliches Vorgehen, das dennoch regional vorliegenden Rahmenbedingungen gerecht würde.

Aber wer Einzelhandel, Kultur und Freizeit für die Ansteckung am Arbeitsplatz verantwortlich macht, der wird auch keine Hemmungen haben, die Nordfriesen für die Inzidenz in Bayern zu bestrafen...

ganz klar vor der Bundestagswahl erklären?

von 0_Panik @

Wieso? Ist doch nur ganz selten so.

Haben wir bei der EU Wahl schon über VL abgestimmt?

Es kommen dann immer Ereignisse die alternativlose Maßnahmen zum regieren notwendig machen.

D braucht kein Infektionsschutzgesetz m. Notbremse...

... Sondern eine Strategie gg die Pandemie.

Hier hat die Bundesregierung und das Bundeskanzleramt nichts als ganzheitliche Strategie vorgestellt.

Die v.g. Verantwortlichen waren seit März2020 nicht in der Lage ein Quarantäne Kozept /Strategie speziell für D vorzustellen.

Gleichwohl ist das Quarantäne Kozept /Strategie eine feste Säule in jeder Pandemiebekämpfungsstrategie, nur bei den Verantwortlichen nicht.

Stattdessen wird ein Infektionsschutzgesetz mit Notbremse geschaffen, damit die Bundesregierung hier mehr zentral handeln kann.
Das zeigt wie hilflos die Bundesregierung und das Bundeskanzleramt ist, und zeigt auf, daß die Verantwortlichen Corona Krise nicht können.

@ Schwarzseher, um 13:13

Wer sagt Ihnen denn, dass alle diejenigen, die Verschärfungen fordern, dem "privilegierten deutschen Bildungsbürgertum" angehören?

Es gehört lediglich ein Minimum Beobachtungsgabe und Urteilskraft dazu, um Tatsachen festzustellen und die daraus notwendigerweise zu ziehenden ja: höchst unerfreulichen! Konsequenzen zu ziehen.

Dem Virus ist es nun mal sch...egal, ob es sich in einem privilegierten oder weniger privilegierten Biodeutschen breitmacht.

11. April 2021 um 13:17 von

11. April 2021 um 13:17 von Marmolada

"und Herr Lauterbach abends zuhause bleibt und nicht durch die Talkshows turnt........
(falls er es noch nicht weiß..... es heißt Ausgangbeschränkung und Kontaktbeschränkung)"

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Für Talkshowauftritte im enger Runde sind Schnelltests offenbar das Mittel der Wahl, während sie den Getesteten im privaten Bereich lediglich falsche Sicherheit vermitteln....

13:09 von Humanokrat Stimmt,

13:09 von Humanokrat

Stimmt, konnte oder sollte sich aber jeder selber sagen !
Auch die Frage nach den Intensivbetten ( z.B. gestern ) muss da mal beleuchtet werden: ein Covid19 - Patient mit Beatmung benötigt z.B. mehr Personal als ein " normaler " Intensivpatient.
Aber sowas wird immer wieder vergessen und immer zu Lasten des Pflegepersonals.

länderübergreifend

In Bayern kann es nicht schlimmer werden, hier wird jede Maßnahme, ob sinnvoll oder nicht, mitgenommen. Aber vielleicht haben wir unseren Minister der Einschränkungen ja bald los...

Die Erfahrung lehrt, dass die

Die Erfahrung lehrt, dass die " Bundesnotbremse " zur Pandemiebekämpfung sinnvoll erscheint. Die Kompetenzübertragung auf den Bund wäre richtig.

Ich habe bis jetzt nicht

Ich habe bis jetzt nicht beobachten können, dass zentral organisierte Staaten in Europa besser mit dem Virus klarkommen. Siehe Frankreich.
Die Impfkampagne ist gerade der entscheidende Faktor, der uns aus der Misere wieder herausbringen kann. Hier liegt auch das große Versagen.

Ich bin großer Befürworter

Ich bin großer Befürworter unseres föderalen Systems, das einer Übermacht des Bundes Grenzen setzt.
Deshalb lehne ich auch die Überlegungen zu einer Machterweiterung des Bundes entschieden ab.
Was lokal gelöst werden kann sollte auch dort gelöst werden.
Wir brauchen mehr entscheidungsfreudige Politiker/Innen wie den Grünen Palmer.
Die Coronaepedemie wird zum Glück irgendwann, füher oder später, der Verangenheit angehören- die geplanten Gesetzesänderungen mit einer Erweiterung der Befugnisse des Bundes aber werden dauerhaft zementiert sein. Gewiss, die nächste Pandemie kommt bestimmt, aber, das war seit Menschengedenken so. Zurückblickend muß die Frage erlaubt sein: Was hätte mit einer zentralistischeren Machtkonzentration besser geregelt werden können als geschehen?
Zeigt nicht die Verlagerung der Impfstoffbeschaffung auf die europäische Ebene, daß die Abgabe der Entscheidungsmacht auf eine Zentrale nicht immer auch automatisch effektiver ist?

@Tada - Testpflicht an Schulen

10:39 von Tada:
"Wie kommen Die darauf, dass der Bereich Schule bislang nicht angetastet wurde?"

Mit "Antasten" meinte ich die Durchsetzung epidemiologisch sinnvoller Maßnahmen. Das zwanghafte Festhalten am Präsenzbetrieb ist keine sinnvolle Maßnahme - erst recht nicht nach dem Impfstopp für Lehrer.

Die Testpflicht für Schüler sehe ich auch sehr kritisch, da sich diese im Schulalltag kaum umsetzen lassen wird. (In Berlin sollen die Schüler in der Schule getestet werden.)

Es es nicht tatsächlich...

...doch nur um mehr Macht für Berlin und die Schädigung des Föderalismus? Wir haben bereits alle Instrumente zu Hand, müssen sie nur konsequenter anwenden. Das das Misstrauen einer hochgradig genervten und überaus gereizten Bevölkerung mit jedem Tag wächst, dürfte klar sein. Wenn nur 5-10 % der Bevölkerung ihr bisheriges Unverständnis in blanke Wut wandeln, wird man schnell sehen wie machtlos Merkels "Gesetze" und wie doch sehr einflussreich die kommunale Politiker sind. SH und Daniel Günther zeigen wie man mit ruhiger Hand die Pandemie handelt und gleichzeitig die Öffnungen vorantreibt. Mehr bzw. weniger werden die Menschen nicht mehr akzeptieren. Berlin treibt perfiden Wahlkampf mit der Pandemie, dies wird immer mehr Bürgern bewusst und deswegen grassiert das "Misstrauen" bald als ebenfalls schlimmes Virus in Deutschland.

Re : 0_Panik !

Vollkommen richtig ! Es geht der BR auch nicht um den tatsächlichen Infektionsschutz, sondern nur darum, die Wirtschaft und Industrie weiter so arbeiten zu lassen wie bisher.
Es ist den Menschen gegenüber echt eine Frechheit, wenn es in den Firmen keine gesetzliche Verpflichtung zum Testen gibt, aber Bußgelder verhängt werden, wenn mal die Maske nicht dabei ist oder vergessen wurde. Auch eine Ausgangsbeschränkung Nachts ist ein weiterer unverschämter Eingriff der Politik, obwohl diese inzwischen wissen müsste, dass da wohl kaum Infektionen stattfinden.
Man sieht es doch, Herr Altmaier von der CDU und so gut wie alle Wirtschaftsverbände wollen keine Testpflicht und auch kein Stillstand, würde ja die ach so arme Wirtschaft treffen, den Geldbeutel verschmälern.
Dass aber ALLE sich an der Bekämpfung der Pandemie beteiligen sollten, geht einigen nicht in die Birne, weil zu viel Egoismus, Gier und Habsucht herrscht, auch in der Politik.

IInzidenzwert ungeeignet

Der Inzidenzwert ist wirklich völlig ungeeignet um weitreichende Maßnahmen zu treffen.

Den je nachdem wie viel getestet wird oder nicht kann der Wert bei gleicher Infektionslage höher oder niedriger ausfallen. Nicht umsonst wurden wir seit Ostern "gewarnt", dass der Inzidenzwert nur begrenzt aussagefähig ist, weil über die Feiertage weniger getestet wird etc.

Man kann nicht auf der einen Seite verlangen "Leute, lasst euch mehr testen", auf der anderen Seite dann die Konsequenz einführen, dass man sich dann automatisch in noch stärkere Beschränkungen "reintestet".

Würden wir so viel testen wie letztes Jahr, wären die Inzidenzen weitaus niedriger. Jetzt haben wir eine bessere Sicht auf die Situation.

Wollen wir auf den Zustand letztes Jahr zurück weil über jedem Test das Damoklesschwert noch härterer Maßnahmen droht?

@13:15 von Traumfahrer

JEP!

Und ergänzt werden muss noch, daß die Bundesregierung nicht in der Lage ist Schnell-Tests zu beschaffen, welche als Notreserve beim Bundesamt für Katastrophenschutz und Bevölkerungsschutz eingelagert werden, und wo im Falle der Unterversorgung z. B. in den Schule oder auch in den Unternehmen, drauf zugegriffen und geordnet werden kann.

Das wäre schon längst eine Daueraufgabe für die - zuständige- Bundesregierung.
Hier ist aber nichts gemacht worden.

Aber ein Infektionsschutzgesetz mit eingebauter Notbremse sei für die Bundesregierung sehr wichtig.
Wieso?

13:21 von IBELIN //

13:21 von IBELIN

// Schliesslich konnte man nicht mal genug Impfstoff besorgen, obwohl die Schluesselfirma eine deutsche ist. //

Zu Ihrem Bashing kann ich Ihnen nur die folgende Seite empfehlen :

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1200499/umfrage/prognose-zu-lieferungen-von-corona-impfstoffen/"

// Die Pandemie unter Kontrolle zu bringen schien zweitrangig. //

Ihnen und Gleichgesinnten vielleicht.

Tauwetter.

Nun heißt nicht mehr nur:

Bundesregierung gegen Bevölkerung

Sondern auch:

Bundesregierung gegen Landesregierungen.

Wenn beim Tauziehen kontinuierlich Welche die Seite wechseln, gewinnt die Seite, zu der gewechselt wird, irgendwann...

@M.Höffling

"Man kann vier, sechs oder acht Wochen "gut" damit zurechtkommen, wenn ein Haushalt nur eine einzige weitere Person treffen darf. Nach einem halben Jahr Dauerlockdown und mit etlichen weiteren Monaten voraus, wird diese Regelung mittlerweile von keinem in meinem Bekanntenkreis mehr gelebt, weder von ungeimpften Risikopatienten noch von Leuten, die von sich glauben und sagen, hinter den Einschränkungen zu stehen. Alles bewegt sich innerhalb des 5-Personen-Rahmens, allerdings auch mit 2 oder 3 weiteren Haushalten, mit denen man sich trifft."

Ja, das trifft es auf den Punkt, genauso handhaben wir das auch. Keine großen Partys, aber in der Regel um die 5-8 Personen aus 3 Haushalten. Alles andere ist völlig lebensfern, da kann Frau Merkel ins Infektionsschutzgesetz pinseln was sie will.
Wem will man auch vermitteln, das ich im Job täglich xx Kontakte zu mir völlig fremden Menschen habe, im privaten bin ich aber kriminell, wenn ich mehr als 1 Person treffe. Ist doch völlig gaga.

Wenn von 16

jeder seine eigene Suppe kocht, dann gilt das uralte Sprichwort, viel Köche verderben den Brei.
Die hatten alle diese Blatt Papier was gelten sollte, hoch und heilig, gemacht wird genau das Gegenteil, und die Gerichte helfen dabei.
Und wie man sieht, soll das so weiter gehen, dann ist dieser Sommer auch gelaufen.

Sowas.

Schrieb Herr Rödle nicht vor wenigen Tagen, dieses Vorhaben wird niemandem "wehtun" und kaum Widerstand hervorrufen?

Dafür ist obiger Artikel als Zusammenfassung der wenigen Widerstände aber ganz schön lang geraten...

13:22 von Sabert // Zudem

13:22 von Sabert

// Zudem wurde bei uns im LK gerade darum gebeten,Infizierte mögen selber dafür Sorge tragen,andere zu informieren,da man im Zentrum momentan nicht mehr hinterher komme! //

Das ist ein großes Problem, das auch mit niedrigen Inzidenzen bekämpft werden könnte - aber es gibt ja immer die, die alles besser wissen.

// Und da nun zusätzlich Selbsttest durchgeführt werden,steigt logischer Weise die Inzidenz. //

Nein !!

Wer gibt denn die Ergebnisse ans Gesundheitsamt weiter - mit allen notwendigen Folgen ? Und wenn die Meldung ans Gesundheitsamt erfolgt, kann das GA einen PCR - Test veranlassen, n u r das Ergebnis geht dann auch in die Werte ein.

Machtgerangel

Und genau wegen den Machtspielen bekommen wir die Pandemie so schnell nicht in den Griff! Es mischen viel zu viele mit und viele Köche verderben nun mal den Brei.
Irgendwo reicht das langsam! Es wird immer von Solidarität gesprochen, aber keiner ist dazu bereit sie anzuwenden. Und deshalb gehört eine Pandemieregelung her, die von der Bundesregierung festgelegt wird und an die sich jede und jeder in unserem Land zu halten hat, basta! Wer sich nicht dran hält soll und muß hart bestraft werden!
Denn die Impfungen alleine werden den Virus nicht reduzieren, man sieht es ja momentan an den täglichen Fallzahlen!
Das Tübinger Model war nicht schlecht, ist aber an den uneinsichtigen Mitmenschen die massenweise von anderen Landkreisen nach Tübingen zum Einkaufen oder sonstigem gereist sind gescheitert. Das mußte die Fallzahlen ja zwangsweise nach oben treiben.

@ nie wieder spd - Es sieht immer mehr so aus, als

ob manche - auch der Medien - die Chance nutzen wollen, um am Föderalismus zu knabbern: also zentralistische Regierung in Berlin.

Ich bin sicher, wenn das weiter betrieben wird, wird es einen Aufstand geben, der auch die Wiedervereinigung in Frage stellt. Denn eine zentralistische Regierung à la preußischem Kaiserreich und hitlerschem 1000-jährigem Reich haben ja bei uns zum Föderalismus als Mittel zur Machteinschränkung geführt.

Manche "Landesfürsten" mögen nicht begreifen, dass die derzeitige Not- und Ausnahmesituation nicht der Moment für Machtspielchen, sondern für Zusammenhalt nach Zusammenraufen ist; aber Selbstsucht und Gier beherrschen ja in diesen Notzeiten selbst manche Abgeordnete/Volksvertreter, Unternehmen, Pharmabosse und zigtausende Privatpersonen, die sich unter platten Sprüchen zusammenrotten und die Seuche ohne strafrechtliche Folgen für sie selbst wissentlich weiterverbreiten.
Wollen wir deshalb Abgeordnete, Bosse und Volk abschaffen?

Regelwerk ja -

aber doch nicht mit der CDU/CSU, die bisher jede Pflicht in der Wirtschaft erfolgreich abgewehrt hat; Testpflicht? - nein, freiwillig; Heimarbeitspflicht? - nein, freiwillig; Mindestlohnpflicht? - nein, Lücken lassen - freiwillig; Steuerpflicht? - au weia, nein, Lücken lassen. - Da immer und überall die auch faulen Kompromisse als Siegeslösung gefeiert werden und wurden, erscheint mir der Vorschlag vom BIM nicht ernsthaft gewollt. -

Genau

Besser hätte ich es nicht formulieren können.

Kompetenz- und Entscheidungsabgabe führt immer zu Beschwerden bei den Betroffenen. "Objektiv" gesehen macht dieses Flickenschusterwerk an verschiedenen Sichtweisen (Länder/Kommunen) vor allem bei der Pandemie wenig Sinn. Wenn man noch weiter gehen wollte, ist auch die Länder-Zuständigkeit bzgl. Schulsytem total veraltet.

Letzlich wird der Bund sicherlich auch gewisse Kompetenzen bei Ländern/Kommunen belassen. Insofern sind auch PAuschalurteile wie "Zentralregierung" etc. unangebracht und werden einfach wie immer von den Vertretern eigener Interessen viel zu scharf formuliert.

Bedingungslose Kapitulation

Wenn man dieses Forum, die Regierenden auf allen Ebenen und vor allem die Menschen neugierig beobachtet, dann muss man attestieren: Eine bedingungslose Kapitulation vor dem Virus ist die rationale Strategie! Wir KÖNNEN keine Pandemie! Und wir WOLLEN es vor allem nicht können...

@Schwarzseher 13:30, re Marmolada

"Für Talkshowauftritte im enger Runde sind Schnelltests offenbar das Mittel der Wahl, während sie den Getesteten im privaten Bereich lediglich falsche Sicherheit vermitteln...."

Und dazu kommt, dass in einem Fernsehstudio eine permanente Belüftung ist und die Talkshowgäste gute Abstände halten.
Beides ist im privaten Bereich eher unwahrscheinlich, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Kitas....

werden in der politischen und dann folgenden journalistischen Diskussion meist nicht gesondert erwähnt oder nur in Nebensätzen abgehandelt. Für diesen Bereich gilt nach wie vor, ein als Notbetrieb bezeichneter (fast) Regelbetrieb, indem immer noch nicht geimpfte Erzieher*innen je nach Lage durchschnittlich 8-14 Kinder, größtenteils ohne Maske betreuen!!!
Teststrategien werden nur für Schulen näher beschrieben und den Erzieher*innen die Auseinandersetzungen mit den Eltern überlassen. Besonders die Diskrepanz zwischen der Ankündigung der Politik weiterer Kontakteinschränkungen und einer noch gültigen "Notbetreuungsliste", sowie deren Ergänzung/weitere Gründe für eine Berechtigung auf eine Notbetreuung, machen mich sprachlos!
Außerdem sind auch einige Erzieher*innen Eltern, die Kinder in der Notbetreuung haben oder sie im Home-Schooling oftmals vom Job aus begleiten müssen, um die Betreuung anderer Kinder aufrechtzuerhalten.

Re : IBELIN !

Ja genau das war der erste mächtige Fehler der BR, dass gleich nach dem Bekanntwerden des Virus nicht reagiert wurde, die Grenzen offen, alle durften rein und raus, und niemand von der BR hat sich einen Gedanken gemacht, was zu tun ist.
Als Mutanten bekannt wurden, das gleiche unsägliche Spiel, obwohl die echt kein Spiel ist. Auch da wurde wieder total versagt. Dann wurde ein Lock Down veranstaltet, aber die große, so bedeutende Wirtschaft und Industrie durfte im großen Stil weiter arbeiten. Auch im November, beim zweiten Lock Down, der heute noch läuft, der gleiche Mist.
Sicher, so mancher MP hat seine eigenen "Ideen" forciert, was auch nicht immer so geschickt war, aber die eigentlichen Fehler wurden schon viele Jahre zuvor gemacht, weil die jeweiligen Regierungen Warnungen von Experten in den Wind schossen und sich nie mit einer möglichen Pandemie beschäftigten.
Und nun nur Gezanke, aber keinen Plan, der auch wirklich greifen würde. Echt schaurig und beschämend !!

13:25 von bäuerchen // Nach

13:25 von bäuerchen

// Nach der Pandemie wird es eine 2. geben und zwar die, der zerstörten Existenzen, der Abgehängten und Gegängelten, derjenigen, die von der Politik vergessen oder Mundtot gemacht wurden, denn die werden all ihren Frust und die Wut herauslassen - und das zu Recht. //

Zuerst mal : wer wurde denn bitte " mundtot " gemacht und wie ??
Sonst könnte das durchaus stimmen, aber es gibt auch die , die sagen : dann gibt es wieder einen Aufschwung mit neuen Geschäften .

// Im Übrigen kann Merkel ins Gesetz kritzeln was sie will, incl. mir, kenne ich niemanden, der es sich weiterhin verbieten lässt, Familienangehörige zu treffen. Das haben wir lange genug mitgetragen. //

Das ist letztlich Ihre Entscheidung, allerdings hoffe ich, das sich jemand findet, der Ihnen und den anderen Ihre Grenzen aufzeigt.

@ 13:16 von ich1961

"... Die sollten mal in andere Länder sehen, da hat auch die Ausgangssperre geholfen..."

Wo ist das denn jemals mit Zahlen faktisch richtig exakt erfasst worden?

Ein Blick auf die Internetseite der Deutschen Welle zeigt, dass es international nichts gibt, worauf sich eine Ausgangssperre begründen lassen könnte.

Demnach wäre D das erste Land in der Welt welches eine solche belastbar Studie erstellen würde.

Soll deswegen das Infektionsschutzgesetz mit eingebauter Notbremse kommen, damit eine derartige Studie am ges. Volk in D zelebriert werden kann?

Oder was geht?

@wenigfahrer, 13:46

Die hatten alle diese Blatt Papier was gelten sollte, hoch und heilig, gemacht wird genau das Gegenteil, und die Gerichte helfen dabei.

Manche Gerichte in Deutschland halten sich eben doch noch an Recht und (Grund)gesetz. Soll's noch geben.

kritik ? wieder die vernunft !

die mathematische Zählung Inzidenz ist vornehm ausgedrückt blödsinnig. Zu echten bewertung fehlt der bezug zum umfang der stichprobe. Die Ergebnisse (OStern) sind Zufall. Seit März sind fast 4.000 I-Betten verschwunden und die 9.000 Notbetten sicher nur ein Luftschloss. Die Beamten in den Gesundheitsämtern haben eine Dienstpflicht. Statt allen Einschluss ohne Hofgang zu verordnen könnten Beamte aus allen Dienststelllen zu ein 60 Stunde Woche verpflichtet werden. Dazu fehlt im "Bundesrecht" IFSG der zwingende Ausnahme -Regel Zusammenhang. Also - es sind genug Betten da - wenn die verschwundenen wieder gefunden werden. Statt aller könnte wenige zum Pflichtgerechten Handeln aufgefordert werden. Und die Wertung Inzidenz verstößt auch noch gegen die Grundrechenarten. ganz - ganz schwer für korrupte Politiker - -an die Eigenverantwortlichkeit des Menschen glauben können. Machen man mehr ehr auf doof - als fiese nur für andere

13:27 von nachfragerin

„An sich sollte es doch möglich sein, mit Virologen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern ein sinnvolles Konzept auszuarbeiten. Dieses müsste einen Stufenplan enthalten, der jeder Inzidenz (oder einer besser geeigneten Messgröße) bestimmte - wissenschaftlich fundierte(!) - Maßnahmen zuschreibt.“
Nein, das geht offensichtlich nicht. Gestern wurde an gleicher Stelle über Freiheiten für geimpfte diskutiert, weil die ja nicht mehr ansteckend sein sollen. Hätten wir uns schenken können, heute haben wieder andere Virologen erörtert, dass dem nicht so sei.
Also wenn unter denen keine Einigkeit herrscht, wie soll dann, wenn noch mehr Experten mitquatschen was erreichen. Man kann nur noch den Kopf schütteln.

Re : Sabert !

Das scheint das große Manko überhaupt zu sein, dass anscheinend keiner von den Verantwortlichen beim RKI und den KL`s wirklich weiß, wo fanden und finden die Infektionen statt. Denn dann könnte und müsste mal gezielt da ansetzen, aber es werden immer die gleichen bescheuerten Maßnahmen ins Auge gefasst und beschlossen, weil man einige Dinge wie die Digitalisierung nicht auf die Reihe bringt, nirgendwo ein einheitliches System, in dem alles das was wichtig ist erfasst und dann auswerten könnte, um einen Überblick zu haben.
Würde ich so einen Großbetrieb führen, wäre ich schon vor Beginn der Arbeit pleite !!!

@SiMonAu 13:38

""Den je nachdem wie viel getestet wird oder nicht kann der Wert bei gleicher Infektionslage höher oder niedriger ausfallen."

Aus diesem Grund werden zur Beurteilung der pandemischen Lage auch noch andere Werte wie bspw. die Positivrate herangezogen. Sollte inzwischen eigentlich allgemein bekannt sein.

"Würden wir so viel testen wie letztes Jahr, wären die Inzidenzen weitaus niedriger."

Auch, dass die erste Welle in Wirklichkeit größer war, als die Zahlen auf den ersten Blick sagen, ist längst bekannt.
Das ändert aber natürlich nichts daran, dass die Lage gerade ohne Übertreibung (!!) dramatisch ist.

11. April 2021 um 13:51 von

11. April 2021 um 13:51 von DrBeyer

"Und dazu kommt, dass in einem Fernsehstudio eine permanente Belüftung ist und die Talkshowgäste gute Abstände halten.
Beides ist im privaten Bereich eher unwahrscheinlich, um es mal vorsichtig auszudrücken."

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Weil man sich in den Sommermonaten ausschließlich in Innenräumen aufhält?

Ich halte meine Mitbürger für mündig und zudem für intelligent genug, um eigene Entscheidungen treffen zu können.....

13:27 von Nachfragerin // An

13:27 von Nachfragerin

// An sich sollte es doch möglich sein, mit Virologen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern ein sinnvolles Konzept auszuarbeiten. //

Was glauben Sie denn, wer die BR berät, Waldschrate, Hexenmeister und Hellseher ?

Bitte mal hier nachlesen :
"https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-diese-sieben-fachleute-beraten-bundesregierung-und-laenderchefs-a-93abc4f5-cac1-4cbb-bc22-8d3b9c623b28"

// Dieses müsste einen Stufenplan enthalten, der jeder Inzidenz (oder einer besser geeigneten Messgröße) bestimmte - wissenschaftlich fundierte(!) - Maßnahmen zuschreibt.//

Was hatten wir denn seit Anfang März und die 100 Punktefrage : wer hat sich dran gehalten ?
Auch da wieder : wer berät denn die Regierung ? Ach ja , ich vergesse immer, das alle anderen besser wie die Wissenschaftler wissen, was richtig ist :-((

Ja, alle haben recht!

Natürlich, regionales Vorgehen ist besser als bundeseinheitliches. Ortsangepasste Regelungen sind zielgenauer und wirksamer. Alle müssen an einem Strang ziehen.
Ja, ja, ja! Ist richtig! Kennen wir schon!
FUNKTIONIERT ABER NICHT!
Ihr liebe Ministerpräsidentenhabt es doch selbst bewiesen, dass ihr nichts auf die Kette bekommt! Deshalb muss der Bund jetzt mal ran. Und wenn die Inzidenz dann unter 100 ist, dann könnt ihr beweisen, dass ihr es drauf habt sie drunter zu halten. Wenn das ne Weile klappt, dann kann man auch wieder anfangen auf das Gejammer ob der verlorenen Macht zu hören.

Zumal ich bislang immer den Eindruck hatte, dass es Corona-Leugner nicht nur in der Bevölkerung, sondern eben auch bei demokratischen Parteien gibt und manch einer mit Freuden die Beschlüssen torpediert hat. Damit muss jetzt Schluss sein. Nächste Woche werden wir sehen, wie die Zahlen explodieren. Schulen öffnen wir wieder in die Krise hinein. Den Fehler haben wir schon zwei Mal gemacht. Dumm sind wir.

Am 11. April 2021 um 12:46 von ich1961

Am wirksamsten war es am Anfang der Pandemie, als die Lieferketten zusammenbrachen und es dadurch einen richtigen " Shutdown " gab.
Das Fazit daraus sollte einfach sein, das es weitere Maßnahmen geben muss.
___
Da Sie ja immer allen Foristen raten, sich zu informieren, möchte ich Sie auf folg. Fehler, den leider die mesten tägl. begehen, aufmerksam machen :
ein SHUT-down ist das, was wir seit Monaten machen; es sind viele Bereiche nicht geöffnet.
Sie sind geschlossen = shut (down) als Sinnbild vielleicht einen Rolladen, den man
runterzieht.
ein LOCK-down ist das, was wir zu Beginn hatten. Allerdings auch nicht so richtig, weil damals gab es ja KEINE Ausgangssperren.
Wenn wirklich ALLES, ausser dem Lebensnotwendigen geschlossen ist und die Bürger NUR für die Besorgung des Lebensnotwendigen ihr Haus verlassen dürfen, dann ist es ein LOCK-down, was wir bis jetzt nie flächendeckend hatten.
Können Sie gerne nachprüfen. Das raten Sie ja anderen auch immer.

@buerdi um 13.42 Uhr, so machen wir das

"Ja, das trifft es auf den Punkt, genauso handhaben wir das auch. Keine großen Partys, aber in der Regel um die 5-8 Personen aus 3 Haushalten. Alles andere ist völlig lebensfern, da kann Frau Merkel ins Infektionsschutzgesetz pinseln was sie will.
Wem will man auch vermitteln, das ich im Job täglich xx Kontakte zu mir völlig fremden Menschen habe, im privaten bin ich aber kriminell, wenn ich mehr als 1 Person treffe. Ist doch völlig gaga."
Das handhaben wir anders und ich bin froh darüber.Bisher hatten wir in unserer Familie keinen an Corona Erkrankten. Wir treffen uns nur warm angezogen draußen im Garten, mit Decke kann man auch dort zusammen Kaffee trinken.
Wir gehen viel zusammen spazieren, das ist sowieso besser, als immer in der Bude zu hocken.
Einkaufen nur morgens um 7 Uhr, zum Spielplatz bis max 11 Uhr früh, möglichst wenig Außenkontakte und wenn, dann draußen. Zum Glück können wir Home-Office machen.
Bis zur Impfung werden wir das durchhalten, auch wenn es wirklich schwerfäl

/// Am 11. April 2021 um

///
Am 11. April 2021 um 13:49 von LehrerFrankfurt
Bedingungslose Kapitulation

Wenn man dieses Forum, die Regierenden auf allen Ebenen und vor allem die Menschen neugierig beobachtet, dann muss man attestieren: Eine bedingungslose Kapitulation vor dem Virus ist die rationale Strategie! Wir KÖNNEN keine Pandemie! Und wir WOLLEN es vor allem nicht können...///
.
Das sehen Sie viel zu pessimistisch und tun vielen Menschen Unrecht. Fakt ist: im zweiten Quartal werden 70 Millionen Impfdosen für Deutschland geliefert werden und in den beiden Folgequartalen noch mal 300 Millionen. Es ist abzusehen, dass bis zum Jahresende das Virus " bedingungslos kapitulieren " wird.

Wir brauchen keine Bundesnotbremse sagt die ADF

Die Bürger würden sich ja freiwillig dran halten.

Wie Realitäts & Weltfremd muß diese Partei sein ?

12:45 von ich1961

deshalb muss man nicht polemisch werden. Ich bin davon überzeugt das die jetzigen Maßnahmen wenn sie weitergeführt werden letztlich die Werte sinken lassen. Sie müssen nur konsequent durchgezogen werden. Mit gestatten Groß-Beerdigungen von mehren Hundert Personen im Migranten Bereich in NRW und geduldeten Querdenker Demos in mehreren Städten machen wir alles kaputt. Da hilft auch Mutti Merkel mit länder übergreifenden Gesetzen nicht weiter.

@hgoten_Einheitliche Maßnahmen

Die geplante Bundesnotbremse soll Maßnahmen auf Kreisebene regeln. Wenn in Ldkrs. A die Inzidenz über 100 steigt, in Ldkrs. B aber bei "nur" 70 liegt, greifen die Maßnahmen in Ldkrs. A, in Ldkrs. B bleibt alles beim alten. Bundeseinheitlich ist nur die Regel, dass bei Inzidenz >100 Maßnahmen (Ausgangssperre etc.) ergriffen werden müssen. Die zu ergreifenden Maßnahmen gelten dann aber auch nur in dem betroffenen Ldkrs.

Am 11. April 2021 um 13:15 von Traumfahrer Coronavirus !

Mal eine Frage zu Tests in der Wirtschaft: Wenn viele laut danach schreien, warum lässt sich dann kaum einer kostenfrei im Testzentrum testen, wenn er zur Arbeit möchte? Warum wird nicht einfach festgelegt: Wer zum Einkaufsbummel möchte, muss sich testen lassen und wer zur Arbeit (oder Schule/Bildungseinrichtung) gehen möchte, muss sich auch testen lassen? Die Tests sind kostenfrei und zumindest in NRW nicht beschränkt - wer will, kann sich täglich testen lassen!
Es scheitert aber an der Furcht, dass man ja positiv sein könnte...
Arbeitgebern da die ganze Verantwortung zuzuschieben finde ich nicht sehr gerecht und die Kostenverteilung privates Vergnügen/Lebensunterhalt verdienen steht in Bezug auf Tests in einem m. E. argen Missverhältnis. Jeder sollte von sich aus verantwortungsvoll mit der Situation umgehen und sich nicht nur die Rosinen rauspicken!

Re : werner1955 !

Ja bitte, aber überall die niedrigsten Sätze der Gebühren, nicht die höchsten.
Sonst würden in manchen Städten deutlich höhere Gebühren plötzlich fällig.
Wir werden doch eh schon durch eine Sche.... Politik von Altmaier bei den Energiekosten abgezockt.
Grundsätzlich sollten die jeweiligen lokalen Infektionsherde eingedämmt werden, dafür muss ich aber nicht im ganzen Land alle Gastro- Betriebe, den Einzelhandel, die Kultur und Freizeiteinrichtungen lahm legen, nur damit die Industrie ja nicht behindert wird. Auch da geht hauptsächlich auf die CDU, CSU und Altmaier und Merkel zurück !

wenn es regent

nehme ich einen schirm mit oder setz einen hut auf - wenn ich krank bin geh ich zum Arzt . Niemand ist der Staat. Es gilt die Rechtswegegarantie. Es gilt der alte Satz der Weisheit: Manchmal kam man ALLE hinters licht führen, manche kann man IMMER hinters Licht führen aber man kann nicht IMMER ALLE Hinters Lichtführen. Stellen Sie sich doch bitte mal die Schandesersatzklagen vor, das die Unternehmen in Deutschland NACH dem Lockdown von den GEMEINDEN beanspruchen werden. Bei vielen Körperschaften wird die Prozeßkosten den Jahresetat übersteigen.

@ich1961

"Zuerst mal : wer wurde denn bitte " mundtot " gemacht und wie ??"

Es gab schon genügend Leute, die vor den massiven Folgen der "Schutzmaßnahmen" gewarnt haben, die wurden aber immer ins Schubfach der Querdenker und "Unsolidarischen" abgeschoben. Oder eben mit Eiern beworfen, wie dieses Wochenende ein Autokorso von Demonstranten in Dresden.

"Sonst könnte das durchaus stimmen, aber es gibt auch die , die sagen : dann gibt es wieder einen Aufschwung mit neuen Geschäften ."

Klar, alles ganz einfach, neben den Schulden, die diese vernichteten Existenzen nun haben, machen die mal eben ein neues Unternehmen auf. (Hust)

"Das ist letztlich Ihre Entscheidung, allerdings hoffe ich, das sich jemand findet, der Ihnen und den anderen Ihre Grenzen aufzeigt."

Vielleicht sollten wir "Jüngeren" euch mal die Grenzen aufzeigen und klarmachen, das die Welt nicht nur aus Alten und Kranken besteht?
Mal drüber nachdenken.
So und nun ist Schwiegervaters Geburtstag angesagt.

@ Nachfragerin 13:27

Guten Tag . Ich gebe Ihnen vollkommen recht , würde aber noch Epidemiologen , Verfassungsrechtlern und Psychologen mit in das Gremium nehmen.

@saschamaus, 13:20

(...) habe ich (für mich persönlich) schon mal ein halbes Jahrzehnt(!) eingeplant. Sorry, bin Realist. -. -

Ähh... eins muss ich Ihnen lassen.

Sie legen zumindest quartalsmäßig eine Ehrlichkeit an den Tag, die der Politik vollständig abgeht...

Aber täuschen Sie sich nicht... das kann auch länger dauern... wenn wir es nicht demokratisch drehen... oO oO oO

@13:21 von Watteinwurm

>> Die Regierung hat die Sachen mit
>> den Masken,
Das ist Ländersache. -.-

>> den Tests
Das ist ebenfalls Ländersache. -.-

>> und den Impfungen nicht vernünftig
Wir haben derzeit 17.578.573 verabreichte Impfdosen und sind damit immer noch Platz 7 der Weltrangliste? oO

>> Übrigens kann jeder für sich seine
>> Maßnahmen selbst verschärfen,
Mach ich, kein Problem. -.-

>> ohne das "Mutti" das anordnet!
Ähh, das hat aber die WHO "angeordnet". -.-

Am 11. April 2021 um 13:05 von werner1955

Wir haben in jeder Stadt ander Regeln , Gebühren und Kosten warum sollte das jetzt bei Corona plötzlich anders sein.
Oder solten jetzt alle gleich Müllgebühren, Grundsteuer, ÖPNV Tarif, parkgebühren usw. bekommen?
_______
Normalerweise zählen SIE doch hier jeden Tag die Toten und mahnen zu mehr Härte. Da muss Ihnen doch aufgefallen sein, dass sich die MP's eben NICHT an die Beschlüsse, die an sich gut sind und gemeinsam beschlossen wurden, halten. Der eine macht dies nicht mit, weil...., der andere macht jenes anders, weil....
der dritte wiederum sieht für sein BL die Situation GANZ anders usw.usw. So kommen dann die Flickenteppiche zustande, die kein Bürger mehr versteht.
Was das mit öffentlichen Abgaben zu tun hat, bleibt mir verborgen. Sie müssen nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen.

Machtgerangel um Notbremse ...

Die Bundesländer "mitten in der Krise zu entmachten", wäre "ein großer Fehler", meint auch der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius. Der Bund besitze keine Expertise für Krisenbewältigung oder Krisenkommunikation. 

###

Und die Länder besitzen angeblich diesen Sachverstand und die Weisheit ? Warum wird diese von den Verantwortlichen Ministerpräsidenten abgesegnete Notbremse, die bei steigenden Neuinfektionen notwendig ist, nun plötzlich als Fehler und in Frage gestellt ?
Ein Fehler wäre es, bei steigenden Zahlen nicht's zu Unternehmen und zu hoffen es werde in unsere Region schon nicht so schlimm. Mit diesen Denken und solchen Verantwortlichen werden wir die Pandemie nie in den Griff bekommen.

@Kokolores2017 13:48

"Es sieht immer mehr so aus, als ob manche - auch der Medien - die Chance nutzen wollen, um am Föderalismus zu knabbern: also zentralistische Regierung in Berlin."

Sie müssen aber zugeben, dass unsere werten Länderchefs auch wirklich alles in ihrer Macht stehende tun, um eine zentralistische Regierung erforderlich zu machen.

Ich bin traurig und bestürzt, selbst zu solchen Worten zu greifen, aber was soll ich angesichts der völligen Handlungsunfähigkeit der Länderregierungen seit inzwischen 5 (!!) Monaten anderes machen?

@ich1961

Für Sie, der/die ja hier permanent für noch härtere Maßnahmen ungeachtet der Folgen für uns als jüngere Generation, die aber (vorerst) keine Impfung bekommen einsteht, mal ein Vorschlag:

All die Geimpften und Dauer-Lockdown-Befürworter machen unsere Jobs, gehen für uns Arbeiten und erledigen unsere Wege.
Dann können die Geimpften auch ganz nebenbei ihre wiedererworbenen Grundrechte, auf die ja ganz solidarisch (hust) gepocht wird gleich wieder wahrnehmen.
Wir, die Jüngeren können dann enspannt in den Lockdown gehen und niemanden mehr anstecken, bis wir eben auch geimpft werden... irgendwann mal.

Es gibt 2 Möglichkeiten der Wahl.

1. Weiteres Gehuddel und Gebrassel mit Inzidenz mit Zielzahl = 100.

Auf - zu … lockerer - fester … rauf … runter.
Konsequenz: Alle klagen noch in 3 bis 4 Monaten über das gleiche. Alle hucken auch dann noch mit halbgarem Gebaren genau so unzufrieden wie heute irgendwo.

2. Zielzahl Inzidenz sei = 50. Besser wäre = 35, aber das ist hierzulande wohl Illusion inzw., obwohl sie Ende Sommer 2020 deutlich darunter war.

Für einen begrenzten Zeitraum konsequente Maßnahmen ohne 1.001 Ausnahmen. Die Summe vieler kleiner Puzzleteile macht das Gesamtbild.

Konsequenz: Erst danach entstehen Handlungsspielräume, die alle wollen, die es bei Inzidenz = 100 plus der Bettenbelegung auf Intensivstationen aber nicht gibt. Bei 50 (35) ist es kein Problem, wieder mehr zuzulassen, ohne dass wieder alles an den Rand von, oder außer Kontrolle gerät.

Unabhängig von den Unterschieden zu SO-Asien (S-KOR / JAP), ist dort der Korridor mit Inzidenz 10 = gut bis 35 = Red Alert.
So it's done … mit Impfquoten < 2%.

@ich1961 um 13:16

>Sie sollten mal in andere Länder sehen, da hat auch die Ausgangssperre geholfen<
.
zB Wuhan. Hier wurden die Menschen 76 Tage in ihren Wohnungen eingesperrt. Hat aber geholfen.

@ich1961 - dynamisches System

13:24 von ich1961:
"Ich empfehle Ihnen und allen anderen Nörglern mal den Blick zurück ins vergangene Jahr. Die Zahlen gingen runter, der Sommer wurde [...] gelebt, als gäbe es kein Covid 19 und dann kam das ' böse
Erwachen ' im Herbst."

Das ist schnell erklärt.

Letztes Frühjahr: Kitas und Schulen zu, sehr viele Eltern zuhause, massive Kontaktreduzierung trotz offener Baumärkte.
Letzter Sommer: Die Menschen sind viel draußen. Sommerferien. Reisen. Trotzdem wenig Kontakte.
Letzter Herbst: Schulen offen, Eltern auf Arbeit, zahlreiche Kontakte.

Das Infektionsgeschehen ist ein dynamisches System. Das heißt, es passt sich den Rahmenbedingungen an und liefert die entsprechenden Zahlen.

Die Situation vom Herbst unterscheidet sich kaum von der aktuellen, da Maßnahmen wie Ausgangssperren und Reiseverbote den Kern des Problems verfehlen: Die meisten Kontakte finden im Berufsalltag statt.

Es kann sich nichts ändern, solange die Politik den Arbeitsplatz aktiv ausblendet.

Auf Kommentar antworten...

Am 11. April 2021 um 12:45 von hhgoten

Nur ein einheitliches Regelwerk macht Sinn...

###

Genauso sehe ich es auch !

Re : Neukölln !

Da stellt sich doch klar die Frage : Warum wird eine Notbetreuung überhaupt notwendig und angeboten ????
Nur um bestimmte Bereiche der Wirtschaft und Industrie weiter aufrecht zu erhalten, dass diese ungehindert weiter arbeiten können.
Dabei wäre es mehr als sinnvoll gewesen, auch diese Bereiche am Lock Down zu beteiligen, die Grenzen rechtzeitig zu schließen, bzw. nur diese Personen rein zu lassen, die immer wieder getestet wurden, und nicht infektiös sind. Aber man lässt heute noch viel zu viele rein und raus, wie die gerade wollen. Es dürfen Menschen auf die Balearen, aber nicht an eine deutsche Küste, es sollen Nachts Ausgangssperren her, aber viele Betriebe machen weiter ihren Schichtbetrieb. In Kitas und Schulen wird nicht wirklich regelmäßig getestet, gleiches gilt für viele Firmen, weil nur freiwillig. Alles zusammen ist nur ein einziges Chaos, das die Politik da veranstaltet !!

Am 11. April 2021 um 13:06 von Hmorun

Ist denn wirklich jeder, der national denkt ein " Rechtsradikaler? das wird sich mir nie erschliessen. jeder der anders denkt als der mainstream ist also radikal. nun gut.
_____
Ich denke, Sie meinen folgendes:
es gehört zum guten Ton sich "polical correct"
zu zeigen bzw. sich (vor allem ) nach aussen
entsprechend zu verhalten. Dadurch erweckt man den Anschein, als sei der Mainstream derart politisch korrekt. Ich glaube, dass das so eher nicht stimmt. Wenn viele Bürger ganz ehrlich wären, würden Sie z.B.zugeben, dass es Ihnen in erster Linie wichtig ist, dass HIER Impfstoff hinkommt und erst, wenn hier ausreichend verhanden ist, dann kann man auch anderen Ländern abgeben. Das ist zwar politisch nicht korrekt, vielleicht sogar unklug, mit Sicherheit aber die Meinung von vielen (vielleicht den meisten ) Bürgern.
Das hat aber mit rechtsradikalem Verhalten nichts zu tun. Es ist einfach nur (verständlicher ? ) Egoismus.

Notwendig

wäre eine Testpflicht für Unternehmen und der Distanzunterricht an Schulen, sowie das Schließen der Kitas.
Das traut sich die Politik bisher aber nicht, weder auf Bundesebene, noch auf Landesebene ist da der notwendige Mumm vorhanden.
Testpflicht für Unternehmen? Die CDU sagt nein...
Schulen in Distanzunterricht?
Da sagen alle Länder bisher nein...
Kitas zu! Wer traut sich das?

Ansonsten: sorry, aber so einfach ist das rechtlich nicht mit der Bundesnotfallbremse, der Automatik-Ausgangssperre, der inzidenzabhängigen Zuständigkeit zwischen Bund und Ländern und dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und der Ausweitung der Befugnis, Rechtsverordnungen zu erlassen.
Es geht hier um Verfassungsrecht.
Das ist kompliziert und dauert.
Trotzdem:
irgend jemand muss jetzt der Böse sein, und durch die Anordnungen von notwendigen Maßnahmen Regeln setzen.
Aber im Ernst: dass Frau Merkel hier die Böse spielen will, glaube ich erst, wenn die Union ja sagt zur Testpflicht für die Unternehmen.

und wenn nun die inzidenz falsch

ermittelt wird - eine UNBERECHTIGTE Handbremse wegen falscher Inzidenz - können pro Tag bundesweit einen SCHADENSERSATZ vom 4 Milliarden Euro fordern - Karfreitag bis Osterdienstag wären dann 20 Milliarden + Gerichts- und Anwaltskosten. Nein Konzerne die in Deutschland keine Steuern zahlen setzen nicht ihre Heerscharen an Anwälten in Marsch. Klar nicht - die haben keine richtigen Statistiken ... RKI ist dagegen die Pförnterloge auf deren Campus. Viel Spass

Herr Gnisa

hat vollkommen Recht. Man bleibt sprachlos zurück. Und die Wahlen können wir uns schenken, wenn das durchgeht.

Nachfragerin, Tada

Die Testpflicht für Schüler sehe ich auch sehr kritisch, da sich diese im Schulalltag kaum umsetzen lassen wird. (In Berlin sollen die Schüler in der Schule getestet werden.)

Natürlich lässt sich das umsetzen. In unseren Schulen vor Ostern geschehen.
Was ist denn mit der Industrie? Da kräht kein Hahn nach, ob getestet wird, außer Herr Heil, der gerade aus seinem Winterschlaf erwacht ist. Dabei hat er scheinbar nicht mitbekommen, dass es derzeit nicht genug Tests gibt und deshalb in NRW 2,5 Millionen Kinder nicht zur Schule gehen können.

Die Diktatur der Angsthasen

... hat die Menschheit fest im Griff. Schliesst nur alles und trefft keinen Menschen mehr. Dann werden ihr sehen, dass man von Essen und Trinken allein nicht leben kann.

Bei der von der Regierung

Bei der von der Regierung gewollten Aussetzung des Föderalismus-Prinzips geht es bestimmt nicht um `Schutz der Bevölkerung´. Man hat wohl eher keine Lust mehr auf Diskussionen und andere Argumente und will so auch gleich noch die Justiz aus dem Spiel nehmen. Zu oft haben sich Verwaltungsgerichte als lästig erwiesen.
Letztlich haben es aber die Bundesländer selbst in der Hand, ob sie diesen Tabubruch zulassen, denn es müsste ja auch durch den Bundesrat.

Zu den geplanten Ausgangssperren ein Zitat aus dem Zeit-Artikel 'Nicht von der Verfassung gedeckt':
Ausgangssperren sind ein probates Mittel der Politik – in Diktaturen und autoritären Regimen.

Aber interessiert die Verfassungsmäßigkeit überhaupt noch ?

13:26 von ich1961

13:05 von werner1955 //
13:05 von werner1955

// Müllgebühren, Grundsteuer, ÖPNV Tarif, parkgebühren usw. //

Die haben alle nichts mit einem Virus gemein.
Bitte nicht immer ablenken wollen !///

Aber mit dem Föderalismus.
Was macht das zentralistisch regierte Frankreich besser?
Übrigens. Wer andere dämlich nennt ist vielleicht selbst der Dämliche.

@K.Napf 13:48

"Denn die Impfungen alleine werden den Virus nicht reduzieren, man sieht es ja momentan an den täglichen Fallzahlen!"

Das stimmt so nicht.
An den Fallzahlen kann man sehen, dass die Impfungen das Virus durchaus reduzieren. Allerdings aktuell hauptsächlich in der Gruppe der Ü80 und der medizinischen Mitarbeiter. Im Laufe des Jahres werden Sie sehen, wie stark die Impfungen das Virus reduzieren werden - aber Sie müssen sich bis dahin schon noch so zwei bis drei Monate gedulden.

"Das Tübinger Model war nicht schlecht, ist aber an den uneinsichtigen Mitmenschen die massenweise von anderen Landkreisen nach Tübingen zum Einkaufen oder sonstigem gereist sind gescheitert."

Nicht nur daran, sondern auch daran, dass es schlicht zum falschen Zeitpunkt kam, nämlich mitten in das exponentielle Wachstum hinein. Da konnte das beste Testkonzept nichts ausrichten; da hilft nur noch "Schotten dicht!"

13:38 von SiMonAu: Inzidenzwert ungeeignet

Und ich habe mir immer gedacht, Testen identifiziert bisher unerkannt Infizierte. Und wenn die in Isolation gehen, werden Infektionsketten unterbrochen, so dass mittelfristig die Inzidenz sinkt. Oder hab ich da was durcheinander gebracht?

Und das mit dem Hilferuf aus der Intensivmedizin haben Sie hoffentlich gehört!?! Eine prognostizierte Bettenbelegung ist vielleicht etwas konkreter und hängt sicher nicht von der Anzahl der Tests ab.

Es ist im Moment so als fahren wir mir 200 km/h auf eine enge Kurve zu.

Und für einige Zeitgenossen ist das gerade der richtige Zeitpunkt, eine grundsätzliche Diskussion zu starten: Weshalb weder Straßenmarkierung, Beschilderung, noch Leitplanken geeignet sind um uns zu sagen, wie Lenkrad und Bremse bedient werden müssen. Derzeit rollen wir weiter geradeaus.

es gibt ein leben

vor dem lockdown - und die abrechnung danach

Herr Gnisa

hat vollkommen Recht. Man bleibt sprachlos zurück. Und die Wahlen können wir uns schenken, wenn das durchgeht.

13:00 von M. Höffling

"Der unflexible Dauerlockdown, der hier bis zum vertrödelten Erfolg der Impfkampagne zementiert werden soll, dürfte weiter an der Akzeptanz der Maßnahmen nagen"
100% Zustimmung zu ihrem Kommentar. Die Regierung hat sich das selbst zuzuschreiben mit ihren teilweise widersprüchlichen massnahmen fern der menschlichen Realität. Das liegt wohl an der Beratung durch Experten die fast alles Theoretiker sind aber praktisch keine Ahnung haben.
Alle die ich kenne machen schon lange was sie für sinnvoll halten (aha-Regeln) und damit basta. Was soll der Unsinn dass ich mich nur mit 1 Person am Tag treffen soll wenn ich bei der Arbeit bis zu 10 Kollegen um mich habe?
Wo soll ich mich abends beim spazieren oder im Garten anstecken wenn 200m um mich herum kein Mensch ist?
Ein bisschen mehr Sinn fürs praktische wäre gut.

13:57 von steuer.mann Können

13:57 von steuer.mann

Können Sie die Behauptung mit den Betten bitte belegen ?
Eigentlich alle Ihre Angaben in dem Kommentar !

Das ändert dich gar nichts

Aber das ist doch der selbe Unsinn den wir seit einem Jahr haben. Wird Region 1 geschlossen, gehen die Menschen eben in Region 2 einkaufen. Wie genau ist so der Flickenteppich beseitigt?
Und fahre ich auf einer Bundesstraße durch eine Region kann ich mich strafbar machen selbst wenn ich nicht aussteige oder tanke, einfach nur die Anwesenheit alleine im Auto kann für eine Strafe ausreichen.
Daran ist doch absolut nicht besser als an der bisherigen Regelung.
Und warum macht noch immer nichts von dem was beschlossen wird Sinn?
Außengastronomie ist nicht der Treiber der Pandemie, diese zu verbieten macht keinen Sinn. Und Friseure ebenso, als man im März endlich wieder zum Friseur durfte haben diese von 8 Uhr bis 22 Uhr geschafft, es wäre viel vernünftiger Friseure auf 10 Kunden pro Tag zu beschränken, ab 100 auf 4, als nur die maximalen Extreme, offen und zu, in Betracht zu ziehen.
Diese Politik ist einfach entsetzlich, Merkel sollte zurücktreten, das würde viele Menschenleben retten.

Am 11. April 2021 um 13:26 von Traumfahrer Re : Giselbert !

"Es ist aber nicht vorgesehen, dass alle Firmen ihre AN regelmäßig testen, dass bei einem weiteren Lock Down alle Firmen, auch die Großen den Laden für ein paar Wochen dicht machen, und nur die Grundversorgung offen bleibt."

Was macht der Unternehmer, wenn ein Mitarbeiter den Test ablehnt? Abmahnen, nach Hause schicken und im "Notfall" kündigen? Da sagt der gute Arbeitsminister nichts zu! Ich kann (und darf) als Unternehmer meine Mitarbeiter nicht zwingen. Ein verantwortungsbewußter Mitarbeiter könnte sich für den privaten Einkauf im Testzentrum testen lassen und die Bescheinigung auch für die Arbeit nutzen - völlig kostenlos und in NRW beliebig oft...

Machen wir die Industrie zu, wie von vielen gefordert. Dann bekommen Arbeitnehmer im Besten Fall Kurzarbeitergeld - im ungünstigsten die Kündigung. Läuft ein Großteil der Wirtschaft nicht mehr, leiden in erster Linie alle, da kein volles oder gar kein Gehalt mehr, erheblich weniger Konsum und imense zusätzliche Kosten für den Staat!

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Am 11. April 2021 um 13:05 von werner1955

Nur ein einheitliches Regelwerk macht Sinn?
Warum?
Oder solten jetzt alle gleich Müllgebühren, Grundsteuer, ÖPNV Tarif, parkgebühren usw. bekommen?

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Es geht hier ja nicht um Park oder Müllgebühren. Es geht um die Weiterverbreitung und Eindämmung einer Pandemie. Und es bringt nichts wenn, wenn zb. in Bremen die Fallzahlen unter 100 sind und in Delmenhorst bei über 300. (Nur als Beispiel) Dadurch wird es einen regen Shoppingtourismus geben. Ich will nicht sagen, das Einkaufsmeilen der Infektionsherd schlechthin sind. Aber es treffen halt Menschen aus verschiedenen Regionen auf engsten Raum aufeinander... Beste Voraussetzungen für die Verbreitung eines Virus. Deshalb eine einheitliche Regelung !

14:02 von weingasi1 Ok, Sie

14:02 von weingasi1

Ok, Sie haben recht.
Aber mein Englisch ist nicht so doll ;-(

@Silverfuxx 14:25

"Zu den geplanten Ausgangssperren ein Zitat aus dem Zeit-Artikel 'Nicht von der Verfassung gedeckt':"

Den Artikel habe ich auch gelesen.
War ein extrem schwaches Stück, sehr einseitig, polemisch, faktenfremd und überhaupt nicht zielführend.
Und der Gipfel der sinnfreien Polemik war sicherlich der von Ihnen zitierte Satz
"Ausgangssperren sind ein probates Mittel der Politik – in Diktaturen und autoritären Regimen."

Der übrigens seine Begründung darin fand, dass in einer Demokratie die Polizei nicht den Widerstand der uneinsichtigen Teile der Bevölkerung brechen dürfe.

Da hat leider ein ZEIT-Redakteur noch nicht mitbekommen, dass wir Pandemie haben. Und Pandemie ist nicht einfach nur Erkältungssaison.

Am 11. April 2021 um 13:09 von 0_Panik

Für den Ex-Bundesverfassungsrichter Kirchhoff ist die Inzidenz ein Schätzwert auf dem weitreichende Endscheidungen und Verordnungen und Gesetze nicht zu Fussen haben. tagesschau.de berichtete im Live-Blog.
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Äähhm, ich vermute, dass es die Richter sind, die solche Art Auffassung vertreten, die gleichen sind, die die unsäglichen Q-Demos zulassen.
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"Eltern ab einer Inzidenz von 100 zu verbieten, ihre Kinder zu treffen, entspricht für mich auch nicht dem Bild des Grundgesetzes"... <<
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Wenn man nur diesen Satz, ausserhalb des Kontextes liest, möchte man direkt ausrufen "das kann ja nicht sein". Es handelt sich ja aber nicht um "Kinder" im wahrsten Sinn des Wortes, sondern um die mittlerweile erwachsenen Nachkommen, die auch nicht mehr zusammen wohnen, sondern jeder hat seinen eig. Lebensmittelpunkt. Das ist ja ein kleiner Unterschied, auch wenn es die "Kinder" natürlich lebenslang bleiben.

Corona-Testpflicht

""Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte sich dagegen am Freitag gegen eine Corona-Testpflicht in Unternehmen ausgesprochen"""

Solange solche wichtigen Maßnahmen den Unternehmen nicht zwingend vorgegeben werden, ist das Ausgehverbot etc., den Bürgern nicht vermittelbar.
Diese Regierung bekämpft mit solchen Maßnahmen nicht die Coronaverbreitung, sondern unterstützt sie.
Ich hoffe auf die BW, damit die Wähler dieses indirekte Corona Unterstützungs Programm der Regierung bestrafen.

@bouleazero 14:24

"Die Diktatur der Angsthasen hat die Menschheit fest im Griff."

Was bin ich froh, dass es so ist!
Wenn ich mir vorstelle, die Diktatur der Obermachos à la Bolsonaro hätte die Menschheit fest im Griff ...

"Schliesst nur alles und trefft keinen Menschen mehr. Dann werden ihr sehen,"

... wie schnell die Pandemie vorbei sein könnte.
Ohne dass jemand verhungert wäre, im Gegensatz zu unserem Long-Corona-Modell, das ganz sicher einige Folgen haben wird.

Entsetzen

steigt in mir auf, wenn ich sehe, dass hier doch einige die Verfassung für vollkommen überflüssig halten. Der Verfassungsschutz hat mehr zu tun, als ich dachte.

rki

Grafik zum Krankenhausmonitor - da steht es

13:49 von LehrerFrankfurt

"Eine bedingungslose Kapitulation (vor dem Virus) ist die rationale Strategie!"
Richtig! Vor allem wenn man mit dem Messer zur Schießerei kommt.
Im Februar/März 2020 waren 6 Wochen Quarantäne landesweit angesagt, vorallem nachdem die symtomlose Verbreitung recht früh bekannt war, die eine Nachverfolgung annähernd unmöglich macht. So bleiben aufflammende Hotspots isoliert.
Lockdown ist für mich mittlerweile das Synonym für "irgendwie werden wir uns durchmogeln, in einer wirtschaftskonformen Demokratie".
Welcher Teil der Volkswirtschaft die Konformität festlegt hat Herr Russwurm kürzlich dargelegt.
Die Epidemie/Pandemie oder der Virus waren nie ernsthaftes Ziel, höchstens Mittel für zusätzlichen Umsatz.
Diese Haltung ändert sich erst, wenn ein Virus effizient die Werkshallen leert.
Ernüchternd.

... Hat die Bundesregierung und das Bundeskanzleramt völlig den Weg der mildern Mittel verlassen und das Infektionsschutzgesetz mit eingebauter Notbremse als völlig alternativlose Lösung für das ges. Volk in Betracht gezogen.

Mildere Mittel wurden der Bundesregierung und dem Bundeskanzleramt vorgetragen.
Auch hier im Forum waren und sind genügend praktikable Möglichkeiten vorgetragen worden und sind z. T. auch von den Medien oder über Talkshows an die Politiker heran getragen worden.

Die Bundesregierung und das Bundeskanzleramt haben diese Ideen und Möglichkeiten für ihren zuständigen Bereich nicht aufgenommen.

Es galten nur die Vorschläge der Beraterinnen /er, z. B. der Wissenschaft, insb. d. Wirtschaftsverbände und Großunternehmen, u.ä. usw.

Jetzt am Ende soll über das Infektionsschutzgesetz m. eingebauter Notbremse Ausgangssperren in ganz D möglich werden, - so kann dann erstmalig in der Welt eine belastbare Studie erstellt werden ob Ausgangssperren in der Pandemie was bringen

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Am 11. April 2021 um 14:24 von bouleazero

Die Diktatur der Angsthasen
... hat die Menschheit fest im Griff. 

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Dann sehen Sie also die Ärzte, Intensivmediziner und Pflegekräfte in den Intensivstationen, die Tagtäglich um das Leben von Menschen kämpfen als Angsthasen ??? Genau das könnte man auch Ignoranz oder Gleichgültigkeit nennen !
Die Idee einer Einheitlichen Notbremse, die ja auch von den Verantwortlichen Ministerpräsidenten die Zustimmung erhielt, hat nichts mit einer Diktatur zu tun. Sie ist in der derzeitigen Situation einfach nur erforderlich !

@Jung-Unternehmer 14:33

"Ich kann (und darf) als Unternehmer meine Mitarbeiter nicht zwingen."

Könnten Sie ihn aber situationsbedingt zum Fegen des Hofes abstellen und abmahnen, wenn er sich weigert?
Ist eine wirklich ernstgemeinte Frage, da mich wirklich interessiert, welche Handhabe Unternehmer gegen ignorante Uneinsichtige haben.

"Machen wir die Industrie zu, wie von vielen gefordert. Dann bekommen Arbeitnehmer im Besten Fall Kurzarbeitergeld - im ungünstigsten die Kündigung. Läuft ein Großteil der Wirtschaft nicht mehr, leiden in erster Linie alle"

Im letzten Frühjahr war wirklich viel dicht. Selbst VW konnte für einige Wochen nicht arbeiten. Darunter haben viel weniger Menschen gelitten als unter dem monatelangen Kaum-Lockdown, den wir aktuell fahren.

Die Länder könnten bereits jetzt handeln

Vor sechs Wochen noch: Inzidenz unter 35, dann wird gelockert. Hatten die Leute wohl keine Lust drauf, lieber Projektmodelle, oder hieß es Modellprojekte (egal, ist eh Schönsprech).

Dann, vor drei Wochen: Virologen warnen usw., hat niemanden interessiert.

Jetzt: Intensivmediziner warnen. Interessiert irgendwie noch immer niemanden. Lieber erst einmal einheitlichen gesetzlichen Rahmen usw., und dann gleich wieder föderalistisches Gegenfeuer mit schiefen Vergleichen.

Liebe Politiker, Ihr habt doch eben erst ein Infektionsschutzgesetz beschlossen, handelt jetzt einfach danach. In vier Wochen könnten die Intensivstationen überlaufen und Leute heimgeschickt werden. Wollt Ihr den Karren sehenden Auges in eine solche Situation reinfahren lassen?

Am 11. April 2021 um 13:13 von Schwarzseher

Der wütende, besserwissende und - handelnde Biodeutsche kann es sich schließlich weiterhin im eigenen Garten gut gehen lassen....
_____
Komisch, ich bin weder wütend, noch glaube ich besserwissend (was überhaupt ?) zu sein, und biodeutsch, was immer das sein mag, bin ich bestimmt auch nicht, lasse mir meinen Garten aber dennoch nicht vermiesen, weil, in den BIER-garten geht ja z. Zt. nicht.
Übrigens darf der gebildete Bürger dort ebenso wenig hin, wie der ungebildete Bürger.
Selbst wenn es kein deutscher Bürger, egal ob gebildet, oder nicht, ist, darf er dorthin.

Bundesnotbremse

Die Bundesnotbremse ist gut und richtig ! Was aber wirklich fehlt ,um Änderungen zu bekommen, ist der Impfstoff ! Vor einem Jahr hat Herr Spahn noch gedröhnt er habe 300 Millionen Dosen gekauft ! Gekauft ? Kaufmännisch gedacht sollten die längst hier sein ! Mit einem Kaufvertrag , verbunden mit einer handelsüblichen Konventionalstrafe , wäre das anders gelaufen. Warum kümmert sich Spahn denn nicht ? Der redet nur ...wie die vielen anderen auch !

wgen inzidenz ermittlung

ist KEINE Statistik sondern eine ZÄHLUNG - es fehlt umfang der stichprobe und genaue Kriterien für die zuordnung der treffer - etc. eine Zählung ist Gleicheitswidrig. Beispeil im Werk B in L werden 5000 Mitarbeiter getestet (Umfang der Stichprobe) davon gelten 50 als Infiziert. In der Stadt L sind 40 Infektionen zuzurechnen - 10 weitere Infektionen sind alle Mitgleider einer Fahrgemeinschaft aus der Stadt a mit 25.000 Einwohner. Damit wird in der Stadt a eine Inzidenz von 40 erreicht. In allen Fällen ist die Ansteckungsquote "nur" 1 % deshalb ist eine Zählung politische Demagogie und falsch.

14:40 von hippojim

Solange solche wichtigen Maßnahmen den Unternehmen nicht zwingend vorgegeben werden,
.
dann aber auch bitte eine Handhabe das umzusetzen !

@13:38 von SiMonAu

"Würden wir so viel testen wie letztes Jahr, wären die Inzidenzen weitaus niedriger. Jetzt haben wir eine bessere Sicht auf die Situation." Es kommt darauf an welchen Zeitraum Sie ansprechen. Seit Ende August 2020 werden pro Woche zwischen 1 und 1,6 Mio PCR Tests durchgeführt. An der Anzahl der Tests können die Inzidenzanstiege also nicht liegen. Ist alles öffentlich zugänglich. Auch die Positivrate. Die lag im August unter 1% jetzt bei etwa 10%. Sicher wären auch andere Zahlen als Kriterium möglich. Aber ich Frage mich wer diese berechneten Kennziffern verstehen soll, wenn nicht einmal der Inzidenzwert als Signalwert akzeptiert wird.

14:15 von buerdi Nur mal zu

14:15 von buerdi

Nur mal zu Ihrer Info :
ich werde 60, bin Hochrisikopatientin, mein Mann ist schwer Krank und Hochrisikopatient , beide noch n i c h t geimpft .
Seit Beginn der Maßnahmen am 17.03. 2020 gehe ich höchsten 1x die Woche einkaufen - wenn es sich machen lässt nur alle 2 Wochen. Sonst bin ich zu Hause und pflege meinen Mann.

Im übrigen sollten auch die Jüngeren langsam mal auf die Kette kriegen, das sie die nächsten sein könnten , die auf der ITS landen - nicht unbedingt wegen Covid19 sondern vielleicht wegen eines Arbeitsunfalls, eines Autounfalls oder, oder, oder - oder eben wieder weggeschickt werden ( Triage ).
Oder stellen Sie sich vor , ihr Kind
( ersatzweise Vater, Mutter, Geschwister, Onkel oder Tante ) würde mit Covid19 auf die ITS kommen und es wäre kein Bett frei.
Das Gejammer höre ich jetzt schon.

Ja, es lässt sich immer leicht reden, aber man muss auch die Zusammenhänge beachten.

Aus Angst vor dem Tod

... hören einige Kommentatoren hier auf zu leben.

Ich lasse mich aber nicht einsperren!

Vielleicht muss man demnächst für Freiheit in Deutschland auch wieder kämpfen.

Unsinn

Wenn sich in einer Arbeiterunterkunft, einem Asylheim oder anderem, abgeschlossenen Bereich viele Leute infizieren, kann die Inzidenz in einem Landkreis schnell über die 100 steigen. Warum sollen dann alle in Mitleidenschaft gezogen werden? Für mich klingt das weder rechtsstaatlich noch verfassungskonform. Oder spielt das mittlerweile keine Rolle mehr? Ich hoffe, das Ding kippt im Bundesrat. Vielleicht hatten die Kritiker recht mit dem Begriff Ermächtigungsesetz? Unsere Politiker und inbesonders eine davon, machen mir Angst.

@Punk66 14:30

"Herr Gnisa hat vollkommen Recht."

1. Was hat Herr Gnisa mit dem zu kommentierenden Artikel zu tun?

2. Nein, er hat keinesfalls recht. Kaum eine seiner Aussagen ist von der Realität gedeckt.
In der Tat scheint mir das einer der Richter zu sein, die noch nicht realisiert haben, in was für einer Situation wir hier feststecken.

@M. Höffling, 13:00

„[...] Die Ausgangssperre wird als Empfehlung empfunden; man darf sich auf dem Heimweg um 22.30 Uhr halt einfach nicht erwischen lassen.

Das ist die Praxis, die ich beobachte, auch bei Gutwilligen, auch bei Risikopatienten.

Man kann die Natur des Menschen nicht dauerhaft ignorieren.“

Ich sehe da vor allem eine wenig überzeugende Rechtfertigung, die bestehenden Regeln nicht mehr einzuhalten. ‚Ich kann nichts gegen meine Natur tun. Und die anderen machen es doch auch.‘

Ließe sich auf vieles anderes übertragen, von Zu-schnell-Fahren über Diebstahl bis hin zu schwersten Vergehen wie Vergewaltigung und Mord.
Mich überzeugt das nicht.

14:09 von saschamaus75

«>> Die Regierung hat die Sachen mit
>> den Masken,
Das ist Ländersache. -.-

>> den Tests
Das ist ebenfalls Ländersache. -.-»

Das eben gerade ist doch der Honk auf dem Spielfeld !

Der Bund muss (!) für Materialbeschaffung federführend sein. Statt 16 einzelne Materialbeschaffer aus den Bundesländern. Verhandelt & bestellt der Bund Masken, Tests & Co. Dann ist eine Koordinierungsstelle, und bessere Preise bei größeren Bestellmengen gibt es gleich noch mit dazu.

Man heuere eine kleinere Crew erfahrener Verhandler aus der Industrie an, und bezahle die für für 1 Jahr lang richtig gut. 5 Leute können je 1 Mio. Euro / Jahr verdienen. Aus der Portokasse gemopst … im Vergleich zu 16x vertüddeltes Geld wegen Un-Koordination + Durcheinander.

Man weiß, in welchem BL wie viele Hospitäler und Schulen und Schüler sind, der Bedarf in Zahl ist ein offenes Geheimnis. Und der Bund (!) ordere endlich Gurgeltests für Schulen.

Grauenhaftes Unvermögen … weniger föderal ist hier mega-sinnvoll !

Am 11. April 2021 um 13:37 von Nachfragerin

Die Testpflicht für Schüler sehe ich auch sehr kritisch, da sich diese im Schulalltag kaum umsetzen lassen wird. (In Berlin sollen die Schüler in der Schule getestet werden.)
______
Ich habe einen Beitrg im TV gesehen, da wurden kleine Kinder, mag auch eine Kita gewesen sein, zusammen getestet. Das war eine Art Pool-test. Die ganzen (in dem Falle waren es Wattestäbchen ) kamen in einen Behälter und wurden zusammen im Pool getestet. Nur wenn innerhalb dieses Pools ein pos. Ergebnis auftauchte, wurde individuell getestet. Der Pooltest ging ratz-fatz, da wurde auch nicht bis "ins Hirn" gebohrt, sondern mit dem Stäbchen über die Wangeninnenfläche gerieben, wie man das von DNA-Tests schon gesehen hat. Tut also auch nicht weh und dauert nach dem 2. Üben vielleicht 5-10 Min. im Rahmen der Pandemie ein hinzunehmender Aufwand.

14:16 von Nachfragerin Sie

14:16 von Nachfragerin

Sie vergessen dabei, das wir bereits auf einem sehr guten Weg waren und die Inzidenz ( ich glaube es war 57 ) gut runtergebracht hatten.
Und nein, die Reiseverbote verringern die Kontakte - also bringen sie auch was.

Aber ja, die Arbeitsplätze müssen weiter in den Focus gerückt werden. Das meinte ich mit meinem Verweis aufs letzte Jahr. Das war aber auch die Intension von Frau Merkel mit der " Osterruhe " , nur es war nicht drin.
Und ich hoffe, Herr Heil kann das durchboxen .

Seit weit über einem Jahr

Seit weit über einem Jahr reagiert jedes Bundesland individuell. Hat das was gebracht?
Man darf deshalb einmal "misstrauisch" nachfragen, warum das "individuelle Handeln jedes Bundesland weitergehandhabt werden soll.
Die Regierung hat ein Ziel, die Seuchenbekämpfung.
Wir in diesem Land sind in diesen 15 Monaten, nach dem Motto:" jeder handle eigenverantwortlich und wie er meine" überhaupt nicht vorangekommen.
Im Gegenteil, mittlerweile greifen die Virusmutanten an um die Oberhand zu gewinnen. Und die Impfungen und die Impfstoffentwicklung dauert an.... es gibt bislang keine Garantie, lediglich eine evt. Hoffnung wird dargelegt.

Populistischer Nonsens

Also so lange nicht das gesamte Land, also wirklich alle, Zuhause einpfercht werden, solange sollte man mal mit diesem Populismus des ultraharten Mega LockDown mal lassen.
.
Und solange ich weiterhin Leute über 65 sehe, die jeden Tag einkaufen gehen, solange wirkt jedes Gezeter von Merkel einfach grotesk.
.
Also alles runterfahren die Bundeswehr verteilt Fresspakete und gut ist.
.
Das geht natürlich nicht. Denn man kann eine moderne Gesellschaft eben nicht behandeln, wie ein Dorf im Mittelalter.
Aber dann kann das Kanzleramt jetzt auch mal aufhören, so zu tun als ob.
.
Die Betriebe bleiben offen, selbst die Bäckereien am Sonntag, damit man seine Torte kaufen kann, also sooo schlimm scheint es wirklich nicht zu sein.
.
Und ja - entweder es ist dramatisch, oder eben nicht.
.
Meinetwegen sollen doch 80 Prozent der Arbeitnehmer in diesem Land alles verlieren. Mal sehen, wie lange dann noch fröhlich dieses LockDown Gequatsche weiter geht.
.
Zu verlieren hat nur der Mittelstand etwas

@0_Panik 14:40

"Mildere Mittel wurden der Bundesregierung und dem Bundeskanzleramt vorgetragen.
Auch hier im Forum waren und sind genügend praktikable Möglichkeiten vorgetragen worden und sind z. T. auch von den Medien oder über Talkshows an die Politiker heran getragen worden."

Das ist schlicht falsch.
In der aktuellen Situation ist eine nächtliche Ausgangssperre ein mildes Mittel. Dadurch, dass wir die Karre dermaßen vor die Wand gefahren haben, gibt es momentan einfach keine milden Mittel!

"Jetzt am Ende soll über das Infektionsschutzgesetz m. eingebauter Notbremse Ausgangssperren in ganz D möglich werden, - so kann dann erstmalig in der Welt eine belastbare Studie erstellt werden ob Ausgangssperren in der Pandemie was bringen"

Lesen Sie eigentlich Nachrichten?! Wir wären keinesfalls das erste Land auf der Welt mit Ausgangssperren!
Und alle anderen Länder mit Ausgangssperren haben ihre Zahlen massiv senken können!

Da es fast nur ...

... noch rote Gebiete gibt, erübrigt sich eine Differenzierung sowieso.

@Traumfahrer um 13:38

Warum sollen die Firmen den Test bezahlen? Wer bestellt bezahlt - also Regierungen und Abgeordnete (nicht der Steuerzahler).
.
Es spricht auch nichts gegen die Test aus Zeitgründen. Die Beschäftigten können 30 - 60 Minuten früher kommen. Den Verdienstausgleich bezahlt > siehe oben.

@YinYangFish 14:56, re M. Höffling

"Ich sehe da vor allem eine wenig überzeugende Rechtfertigung, die bestehenden Regeln nicht mehr einzuhalten. ‚Ich kann nichts gegen meine Natur tun. Und die anderen machen es doch auch.‘

Ließe sich auf vieles anderes übertragen, von Zu-schnell-Fahren über Diebstahl bis hin zu schwersten Vergehen wie Vergewaltigung und Mord.
Mich überzeugt das nicht."

Mich auch nicht.
Die Argumentation des Users ist primitiv und asozial.

@ um 14:37 von DrBeyer

"War ein extrem schwaches Stück, sehr einseitig, polemisch, faktenfremd und überhaupt nicht zielführend."

Bei dieser Umschreibung kommen mir umgehend ihre Kommentare ins Gedächtnis...

Was wirklich mal interessant wäre...

... Ist der Umstand, ob die Dauerjasagerinnen /er und Befürworter/innen zum immer wieder LockDown und des Infektionsschutzgesetzes mit eingebauter Notbremse in der weiten Mehrheit Beamte sind, und aus dem öffentlichen Dienst (insb. Bundesministerien oder Landesministerien) sind, oder auch Rentner/innen und Pensionäre/innen usw sind.

Falls ja, dann ist auch die eher geringe Angst zu verstehen, dass sie ihre Existenz verlieren.

Das sieht bei Selbständigen und Belegschaften in den Unternehmen aber völlig anders aus.

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