Kommentare - Coronavirus: Kritik an Bundesnotbremse wächst

11. April 2021 - 12:31 Uhr

Der Bund will die Notbremse für strengere Corona-Auflagen vereinheitlichen. Doch die Pläne stoßen inzwischen auch auf Kritik: Der regionale Blick sei entscheidend, nicht ein bundesweites Schablonen-Regelwerk.

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Eine Frage: Kann es sein,

Eine Frage: Kann es sein, dass Herr Sager nicht verstanden hat, worum es bei bundeseinheitlichen Regelungen geht? Nicht Misstrauen steht dahinter, sondern die konkreten Erfahrungen der letzten Monate, in denen für etliche Landes- und Kommunalverantwortliche nicht mehr Infektionsschutz und Pandemie-Bekämpfung im Vordergrund standen. Bundeseinheitliches Vorgehen in den entsprechenden Situationen ist überfällig, und zwar Inzidenzwert-orientiert.

Interessantes Wortspiel

"Jeder soll nach seiner Fasson selig werden!" sagte Friedrich II. bezüglich der Religion.
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Einheitliche Richtwerte, nach denen die Regionen eigenständig die örtlichen Maßnahmen festlegen können, werden als "Schablonen-Regelwerk" bezeichnet.
.
Na, dann kann ich ja langsam mal anfangen, die Verkehrsschilder individuell zu deuten, mal sehen, was dann passiert ......

Nur ein einheitliches Regelwerk macht Sinn.

, denn nur dann weiß man auch,woran man ist. Und wenn z.B. ein Landkreis aufmacht, reisen halt viele Menschen hin. Noch haben wir ja genug Individualverkehr, die Kreis- und Landesgrenzen sind daher eher virtuell.
Sie werden und sollen und können praktisch nicht kontrolliert werden. Es betrifft uns alle und deshalb sollten auch alle möglichst wenig Verteilzentrum spielen und es nicht lokal neu eintragen , ween irgendwo die Inzidenz noch/wieder niedrig ist.

Das die " unteren Ebenen "

Das die " unteren Ebenen " damit nicht einverstanden sind, ist verständlich.
Aber ich halte ein gemeinsames Vorgehen für unbedingt notwendig.
Dieser Flickenteppich ist nicht geeignet für die Pandemie, deren Ausbreitung immer wieder durch die " Eigenheiten/ Eigenwilligkeiten " der Länderfürsten*innen nicht eingedämmt werden konnte.
Am wirksamsten war es am Anfang der Pandemie, als die Lieferketten zusammenbrachen und es dadurch einen richtigen " Shutdown " gab.
Das Fazit daraus sollte einfach sein, das es weitere Maßnahmen geben muss.

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, das es aktuell für Covid19 Patienten gerade mal 1.427 freie Betten gibt. Wie schnell die bei den hohen Infektionszahlen " voll laufen " kann sich jeder selber ausmalen.

Mittelalterliche Kleinstaaterei

Das ist gelebter Föderalismus. Oder wenn die Demokratie die Demokratie abschafft. Am Ende darf jede Bezirksvertretung über die Corona - Maßnahmen in ihrem Stadtteil entscheiden.
Warum ist man darauf bisher nicht gekommen?
Jeder für sich - Gnade uns Gott.
Gut das die Rechtsradikalen noch nicht stark genug sind. Aber mit ihren Symphatisanten in Union und FDP? Wer weiß ...

solange es einen

dauerhaften Freizeitlockdown gibt, ist die Mobilität ohnehin eingeschränkt. Wo soll man denn auch hingehen. Außengastronomie ist vielen nicht möglich, durch Wetter/Temperaturen ohnehin nur sehr eingeschränkt möglich. Für ein paar Wochen im Sommer macht doch kein Lokal auf. Ob Notbremse oder nicht, Lockdown bleibt. Gewöhnen wir uns besser dran. Die einzige Strategie die wir haben ist das impfen. Hoffen wir mal das es irgendwann hilft.

Das ist der reinste Hühnerstall.

Jeder kräht irgendeinen Wunsch oder Vorschlag in die Gegend und beweist damit, dass er/sie den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen hat.

Solange kein einheitliches, und zwar sehr straffes Vorgehen vereinbart und durchgehalten wird, gehen die Zahlen nicht dauerhaft runter - wie oft wollen die Länder und Herr Sager das eigentlich noch vorexerziert bekommen?

Und was Herr Hans da im Saarland veranstaltet ist eine traurige Kinderbelustigung, die sehr bald abgeblasen werden wird.
Dazu muss man keine hellseherischen Fähigkeiten besitzen, denn das war bereits vor Beginn dieses publikumswirksamen Unsinns klar.

Vorwand

"Der regionale Blick sei entscheidend, nicht ein bundesweites Schablonen-Regelwerk."

Für mich nur ein Vorwand, damit die Länder weiter machen können was sie wollen! Keiner will Kompetenzen abgeben.
Das bisherige Geschehen hat ganz klar gezeigt, dass es so NICHT funktioniert.

Der "regionale Blick" kann auch vom Bund gewährleistet werden. Der Vorteil, der Bund hat zusätzlich den Überblick und dies unterstützt sogar die Möglichkeit lokal handeln zu können.

Auch von mir gibts Kritik,

Auch von mir gibts Kritik, aber nicht daran das man verbindliche Regeln schaffen sondern an der Art und weise. Der Bund sollte einen verbindlichen Ramen schaffen der auch durchgesetzt werden sollte. Die Einzelheiten sollten aber weiter die Länder ausarbeiten, notfalls auch mit dem Bund absprechen. Bayern und Sachsen brauchen sicher andere Regeln mitihren Grenzen zur Tschechei als zum Beispiel MekPom. Die Stadstaaten sicher andere als ein Flächenland wie Niedersachsen. Aber vorallem sollten sie Sinn machen, was eine nächtliche Ausgangsperre meiner Meinung nach nicht tut. Als Schichtarbeiter bin ich oft spät am Abend noch unterwegs, wenn ich da mal wen treffe sind es meist Menschen die auch von oder zur Arbeit gehen oder mal wen die mit dem Hund drausen sind und die sind sicher kein Hotspot.

Dauerlockdown

Der unflexible Dauerlockdown, der hier bis zum vertrödelten Erfolg der Impfkampagne zementiert werden soll, dürfte weiter an der Akzeptanz der Maßnahmen nagen.

Man kann vier, sechs oder acht Wochen "gut" damit zurechtkommen, wenn ein Haushalt nur eine einzige weitere Person treffen darf. Nach einem halben Jahr Dauerlockdown und mit etlichen weiteren Monaten voraus, wird diese Regelung mittlerweile von keinem in meinem Bekanntenkreis mehr gelebt, weder von ungeimpften Risikopatienten noch von Leuten, die von sich glauben und sagen, hinter den Einschränkungen zu stehen. Alles bewegt sich innerhalb des 5-Personen-Rahmens, allerdings auch mit 2 oder 3 weiteren Haushalten, mit denen man sich trifft.

Die Ausgangssperre wird als Empfehlung empfunden; man darf sich auf dem Heimweg um 22.30 Uhr halt einfach nicht erwischen lassen.

Das ist die Praxis, die ich beobachte, auch bei Gutwilligen, auch bei Risikopatienten.

Man kann die Natur des Menschen nicht dauerhaft ignorieren.

@12:44 von Epilog

>> Eine Frage: Kann es sein, dass Herr Sager
>> nicht verstanden hat...

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

Kritik an Bundesnotbremse wächst

Gut so.

Regionale Unterschiedliche und Entscheidungen nah an den Menschen vor Ort sind besser.

Nur ein einheitliches Regelwerk macht Sinn?

von hhgoten @

Warum?

Wir haben in jeder Stadt ander Regeln , Gebühren und Kosten warum sollte das jetzt bei Corona plötzlich anders sein.

Oder solten jetzt alle gleich Müllgebühren, Grundsteuer, ÖPNV Tarif, parkgebühren usw. bekommen?

Misstrauen?

Ein Misstrauensvotum?
Ja, ja und nochmal ja. Zu Recht. Es wundert mich nur, dass das so spät kommt. Was bei uns hier gelaufen ist, spottet jeder Beschreibung.

Rechts?

Ist denn wirklich jeder, der national denkt ein " Rechtsradikaler? das wird sich mir nie erschliessen. jeder der anders denkt als der mainstream ist also radikal. nun gut. Aber sie haben recht. Bislang hattenw ir 16 verschiedene Auslegngen der Massnahmen. Und dann im einzelnen Lnad wurden wieder in den einzelnen Kreisen einzelne Auslegungen vorgenommen. Und genau deswegen hat ja auch nichts funktioniert. Dieser Förderalismus in sonnigen Zeiten mag ok sein. In Krisenzeiten ist es ein Unding.Weswegen gibt es denn den Förderalsismus? Man wollte verhindern, dass unser land regiert wird. Man wollte nur eine Verwaltung ohne Bundesweite Befugnisse.

Mißtrauen berechtigt

Herr Sager hat Recht, wenn er hier ein Mißtrauen in die Verantwortlichen vor Ort vermutet. Und das ist auch berechtigt. Die meisten Landräte und Bürgermeister tun sich schwer die Regeln auch durchzusetzen. Und das nicht nur bei Corona. Bei jedem lieb Kind zu sein hat in diesen Ebenen die letzten Jahre Einzug gehalten. Ist ja gut wenn Herr Sager jetzt dem Vorhaben widerspricht. Kann er doch dann schön auf "die da oben" zeigen wenn er die Regeln durchsetzen muss. Anders ist der anfängliche große Zuspruch nicht zu verstehen. Jetzt ein bisschen Opposition und er ist weiter der Gute. Das scheinen sich einige andere nach einer Woche überlegen auch gedacht zu haben und stimmen mit ein.

Kein Infektionsschutzgesetz mit Notbremse f. d. Bundesregierung

Live-Blog 11:03 h tagesschau.de

Der frühere Vorsitzende des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa :
"..." >>... "Der Bund schießt deutlich über alle Verhältnismäßigkeitsgrenzen hinaus"... Es gehe bei den Vorschlägen nun nicht mehr um einen Brücken-Lockdown von zwei oder drei Wochen, sondern um einen "nicht mehr einzufangenden Dauerlockdown"... eine "Nichtachtung der Justiz", wenn ab 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen nächtliche Ausgangssperren verhängt werden müssten - obwohl von Gerichten deren Wirksamkeit angezweifelt worden sei. Auch seien die strengen Kontaktbeschränkungen aus seiner Sicht rechtlich zweifelhaft. "Eltern ab einer Inzidenz von 100 zu verbieten, ihre Kinder zu treffen, entspricht für mich auch nicht dem Bild des Grundgesetzes"... <<"

Für den Ex-Bundesverfassungsrichter Kirchhoff ist die Inzidenz ein Schätzwert auf dem weitreichende Endscheidungen und Verordnungen und Gesetze nicht zu Fussen haben. tagesschau.de berichtete im Live-Blog.

Der regionale Blick

.. hat uns das eingebrockt was wir grad erleben. Ein Flickenteppich an Maßnahmen. Förderalismus mag ja in sonnigenzeiten ein Luxus sein, den wir uns erlauben können. Alles in 16 facher Ausfertigung. Aber in Krisenzeiten 16 Brandmeister die alle nicht wollen dass der andere tätig wird? Damit das eigene nixtun nicht bemerkt wird?

@ich1961 Freie Betten

@ich1961

Zitat: "Ich möchte nochmals darauf hinweisen, das es aktuell für Covid19 Patienten gerade mal 1.427 freie Betten gibt. "

... und die sind regional sehr verschieden verteilt, so dass es lokal oder regional auch ggbnflls. kein freies Intensivbett mit Beatmung mehr gibt. Das gilt dann nicht nur für Covid-19 Erkrankte sondern auch für jeden anderen intensivmedizinischen Notfall.

Wenn man anfängt, die Menschen regional zu verlegen, dann bringt dies einen immensen zusätzlichen personellen Aufwand mit sich.

@12:45 von hhgoten

>> irgendwo die Inzidenz noch/wieder niedrig
>> ist.

Das haben wir ja in Rostock gesehen.

Da sind hier irgendwie an einem einzigen(!) Wochenende die ganzen Einkaufsterroristen (inkl. Innenminister MeckPomm Torsten Renz) wie die Vandalen eingefallen, jetzt haben wir hier eine Inzidenz von 71,2. ;(

Wen wundert es, dass der

Wen wundert es, dass der privilegierte, deutsche Bildungsbürger als erstes Verschärfungen fordert, wenn es darum geht, die Freiheit weniger Privilegierter einzuschränken....

Der wütende, besserwissende und - handelnde Biodeutsche kann es sich schließlich weiterhin im eigenen Garten gut gehen lassen....

Coronavirus !

Also so ganz will sich mir dies nicht erschließen, dass nun die BR die Zügel in die Hand nehmen will, wo sie doch selbst mit die größten Fehler begangen hat. Die Grenzen nicht zu, zu viele Reisemöglichkeiten, zu wenige Tests vorhanden, zu wenig Impfstoff, viel zu langsam die Corona- Hilfen bezahlt, ein Bürokratiemonster an Vorschriften.
Ach, und nicht zu vergessen, all die Firmen die einfach ohne Tests und sonstige Vorschriften lustig weiter arbeiten lassen konnten, und damit zu einem großen Teil dazu beitrugen und beitragen, dass sich Menschen infizieren.
Auch ist in dem neuen Gesetz nichts zu lesen von geschlossenen Betrieben, außer derer sie eh schon lange zu sind. Also wird einfach der gleiche Mist weiter gemacht, nur um die doch so jammernde Wirtschaft und Industrie zu schonen. Es ist ja so über lebenswichtig, dass jeden Tag neue Autos und Maschinen gebaut werden, während viele Einzelhändler und Gastro- Betriebe pleite gehen. So eine Politik ist echt zum Kotzen !!!

Wenn D. Bundesregierung e. Infektionsschutzgesetz m. Notbremse..

... Haben will, dann muss sie das Grundgesetz so komplett abändern, das ein Regieren wie in Frankreich möglich ist.

Das muss die Bundesregierung der Wählerschaft in D aber ganz klar vor der Bundestagswahl erklären.

Die Wählerschaft muss dann bei der Bundestagswahl abstimmen ob sie eine derartige Bundesregierung haben möchte oder nicht.

12:59 von heribix Was hat

12:59 von heribix

Was hat Meck.Pomm. denn nicht ? Die haben die Grenze zu Polen - ist das besser ?

// Aber vorallem sollten sie Sinn machen, was eine nächtliche Ausgangsperre meiner Meinung nach nicht tut //

Sie sollten mal in andere Länder sehen, da hat auch die Ausgangssperre geholfen.

@ werner1955, um 13:05

re @ hhgoten

Ihr Vergleich hinkt gewaltig.
Denken Sie einfach mal einen Moment nach...

Die Regierung hat die Sachen

Die Regierung hat die Sachen mit den Masken, den Tests und den Impfungen nicht vernünftig hinbekommen. Wieso sollte eine Pandemie mit einem strengeren ISG besser laufen? Nur weil alle das gleiche harte Programm fahren, muss es nicht besser sein. Übrigens kann jeder für sich seine Maßnahmen selbst verschärfen, ohne das "Mutti" das anordnet!

Welch ein politisches Theater

um einen medizinischen Notstand.

Jetzt kann man verstehen, warum von Beginn an so vieles falsch lief.

Zuallererst haette man das Virus bzw die Virustraeger nicht hereinlassen sollen. Danach waere es notwendig gewesen, die verdaechtigen von den nicht infizierten zu trennen. Da spielt
Regionalisierung eine Rolle.

Schliesslich konnte man nicht mal genug Impfstoff besorgen, obwohl die Schluesselfirma eine deutsche ist.

Jeder Politiker hat auf Wiederwahl gearbeitet. Die Pandemie unter Kontrolle zu bringen schien zweitrangig.

Was muss passieren, damit die echten Probleme gelöst werden

Unsere Politiker sollten mal Kommentare wie hier oder auf anderen Plattformen lesen,damit sie mitbekommen,wo wirklich die Probleme liegen!
Der Inzidenz ist doch,mal ehrlich,nur bedingt zu glauben.Ständig heißt es,aufgrund von Wochenende,Feiertag,Systemfehler sind die Zahlen nicht so richtig korrekt!Zudem wurde bei uns im LK gerade darum gebeten,Infizierte mögen selber dafür Sorge tragen,andere zu informieren,da man im Zentrum momentan nicht mehr hinterher komme!Und da nun zusätzlich Selbsttest durchgeführt werden,steigt logischer Weise die Inzidenz.
Es gibt doch vom RKI bestimmt eine Aufstellung wo Ansteckungen stattfinden!?Dann sollte da mal endlich eingeschritten werden!Testpflicht für Unternehmen ist längst überfällig!Nachts auf der Straße oder im Baumarkt sind bestimmt keine Infektionsherde!
Trauerspiel Impfen = kein Kommentar
Die Jungendlichen machen sich langsam Sorgen um ihren Anschluss und der Ausbildung.Und überall stehen Pleiten an! Das muss einheitlich geregelt werden!

13:00 von M. Höffling // Man

13:00 von M. Höffling

// Man kann die Natur des Menschen nicht dauerhaft ignorieren. //

Und die Menschen s o l t e n ( !! ) das Virus nicht ignorieren. Es lässt sich nicht gut verhandeln mit dem " fiesen kleinen Vieh ".

Ich empfehle Ihnen und allen anderen Nörglern mal den Blick zurück ins vergangene Jahr. Die Zahlen gingen runter, der Sommer wurde - trotz der Mahnungen von Frau Merkel und den Fachleuten ( denen allerdings die Kompetenz hier von einigen angezweifelt wird - warum auch immer und welche Studiengänge die auch immer absolviert haben ) gelebt, als gäbe es kein Covid 19 und dann kam das " böse
Erwachen " im Herbst. Dann wieder die WArnungen, die in den Wind geschlagen wurden und das Ergebnis kennen Sie doch auch. Jetzt gab es wieder die Lockerungen - das Ergebnis ist ebenfalls bekannt.
Aber daraus lernen ? Bloß nicht, da werden ja die Grundrechte abgeschafft usw.
Was für eine Dämlichkeit.

13:02 von werner1955 Haben

13:02 von werner1955

Haben wir doch - und was ist der Erfolg ??

Wo ist das Problem?

Ich find Föderalismus toll, hat bei Corona aber nicht geklappt. Liegt auch an den Menschen.
Also geht es jetzt weiter auf Bundesebene. Ist ok. Schön reinklotzen: Ab 100 durchgreifen und bei unter 100 wieder lockern? Nicht erst bei 90, 50 oder 30 lockern? Ok. Geben wir jetzt systematisch auf?
Kann es sein, dass man jetzt auf Bundesebene weiter rumeiern möchte? Ob das klug ist? Wo die Akzeptanz nicht mehr nur angekratzt sondern verbeult ist?
Für mich macht es keinen Unterschied ob man auf Bundes- oder auf Landesebene versagt.

@ich1961

"Am wirksamsten war es am Anfang der Pandemie, als die Lieferketten zusammenbrachen und es dadurch einen richtigen " Shutdown " gab.
Das Fazit daraus sollte einfach sein, das es weitere Maßnahmen geben muss."

Sicher doch, vernichten wir doch einfach noch weiter ein paar Existenzen.
Es gab vor einigen Tagen eine Doku auf 3sat zu sehen, in der sich Schweizer Wissenschaftler mit den Folgen der "Maßnahmen" beschäftigt haben. Zum Schluss gab es ein interessantes Fazit eines Wissenschaftlers:
Nach der Pandemie wird es eine 2. geben und zwar die, der zerstörten Existenzen, der Abgehängten und Gegängelten, derjenigen, die von der Politik vergessen oder Mundtot gemacht wurden, denn die werden all ihren Frust und die Wut herauslassen - und das zu Recht.
Im Übrigen kann Merkel ins Gesetz kritzeln was sie will, incl. mir, kenne ich niemanden, der es sich weiterhin verbieten lässt, Familienangehörige zu treffen. Das haben wir lange genug mitgetragen.

13:05 von werner1955 //

13:05 von werner1955

// Müllgebühren, Grundsteuer, ÖPNV Tarif, parkgebühren usw. //

Die haben alle nichts mit einem Virus gemein.
Bitte nicht immer ablenken wollen !

Re : Giselbert !

Ja es mag sein, bzw. es hat sich gezeigt, dass nicht wirklich alle an einem Strang ziehen.
Nur denke ich nicht, dass die jetzige BR in dieser Zusammensetzung tatsächlich jemals einen Überblick zusammen kriegt, schon gar nicht einen "Regionalen".
Was so zu lesen war, sollen die Einschränkungen verschärft werden, Bundeseinheitlich und hauptsächlich weiter im privaten Bereich. Es ist aber nicht vorgesehen, dass alle Firmen ihre AN regelmäßig testen, dass bei einem weiteren Lock Down alle Firmen, auch die Großen den Laden für ein paar Wochen dicht machen, und nur die Grundversorgung offen bleibt.
Das ist weiter das gleiche hässliche Spiel, nur die Industrie und Wirtschaft vor weiteren Einbußen zu schützen, aber viele kleine Unternehmen, die eh schon am Kollabieren sind, ganz zu zerstören.
Das ist die einheitliche Linie, Exportweltmeister zu sein, deutsche Produkte auf den Markt zu bringen und viele Existenzen zu vernichten und töten !
Typisch für die Politik der CSU und CDU !

Der Streit ist überflüssig

Eine automatische Ausgangssperre, abhängige von einem willkürlich gewählten Wert - ohne jeden belastbaren Hintergrund - wird schneller von den Gerichten kassiert, als es auf dem Papier steht.
Also wozu diesen Unsinn erst fortsetzen?

Geht's auch einheitlich und intelligent?

An sich sollte es doch möglich sein, mit Virologen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern ein sinnvolles Konzept auszuarbeiten. Dieses müsste einen Stufenplan enthalten, der jeder Inzidenz (oder einer besser geeigneten Messgröße) bestimmte - wissenschaftlich fundierte(!) - Maßnahmen zuschreibt.

Das wäre ein bundesweit einheitliches Vorgehen, das dennoch regional vorliegenden Rahmenbedingungen gerecht würde.

Aber wer Einzelhandel, Kultur und Freizeit für die Ansteckung am Arbeitsplatz verantwortlich macht, der wird auch keine Hemmungen haben, die Nordfriesen für die Inzidenz in Bayern zu bestrafen...

ganz klar vor der Bundestagswahl erklären?

von 0_Panik @

Wieso? Ist doch nur ganz selten so.

Haben wir bei der EU Wahl schon über VL abgestimmt?

Es kommen dann immer Ereignisse die alternativlose Maßnahmen zum regieren notwendig machen.

D braucht kein Infektionsschutzgesetz m. Notbremse...

... Sondern eine Strategie gg die Pandemie.

Hier hat die Bundesregierung und das Bundeskanzleramt nichts als ganzheitliche Strategie vorgestellt.

Die v.g. Verantwortlichen waren seit März2020 nicht in der Lage ein Quarantäne Kozept /Strategie speziell für D vorzustellen.

Gleichwohl ist das Quarantäne Kozept /Strategie eine feste Säule in jeder Pandemiebekämpfungsstrategie, nur bei den Verantwortlichen nicht.

Stattdessen wird ein Infektionsschutzgesetz mit Notbremse geschaffen, damit die Bundesregierung hier mehr zentral handeln kann.
Das zeigt wie hilflos die Bundesregierung und das Bundeskanzleramt ist, und zeigt auf, daß die Verantwortlichen Corona Krise nicht können.

@ Schwarzseher, um 13:13

Wer sagt Ihnen denn, dass alle diejenigen, die Verschärfungen fordern, dem "privilegierten deutschen Bildungsbürgertum" angehören?

Es gehört lediglich ein Minimum Beobachtungsgabe und Urteilskraft dazu, um Tatsachen festzustellen und die daraus notwendigerweise zu ziehenden ja: höchst unerfreulichen! Konsequenzen zu ziehen.

Dem Virus ist es nun mal sch...egal, ob es sich in einem privilegierten oder weniger privilegierten Biodeutschen breitmacht.

11. April 2021 um 13:17 von

11. April 2021 um 13:17 von Marmolada

"und Herr Lauterbach abends zuhause bleibt und nicht durch die Talkshows turnt........
(falls er es noch nicht weiß..... es heißt Ausgangbeschränkung und Kontaktbeschränkung)"

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Für Talkshowauftritte im enger Runde sind Schnelltests offenbar das Mittel der Wahl, während sie den Getesteten im privaten Bereich lediglich falsche Sicherheit vermitteln....

13:09 von Humanokrat Stimmt,

13:09 von Humanokrat

Stimmt, konnte oder sollte sich aber jeder selber sagen !
Auch die Frage nach den Intensivbetten ( z.B. gestern ) muss da mal beleuchtet werden: ein Covid19 - Patient mit Beatmung benötigt z.B. mehr Personal als ein " normaler " Intensivpatient.
Aber sowas wird immer wieder vergessen und immer zu Lasten des Pflegepersonals.

länderübergreifend

In Bayern kann es nicht schlimmer werden, hier wird jede Maßnahme, ob sinnvoll oder nicht, mitgenommen. Aber vielleicht haben wir unseren Minister der Einschränkungen ja bald los...

Die Erfahrung lehrt, dass die

Die Erfahrung lehrt, dass die " Bundesnotbremse " zur Pandemiebekämpfung sinnvoll erscheint. Die Kompetenzübertragung auf den Bund wäre richtig.

Ich habe bis jetzt nicht

Ich habe bis jetzt nicht beobachten können, dass zentral organisierte Staaten in Europa besser mit dem Virus klarkommen. Siehe Frankreich.
Die Impfkampagne ist gerade der entscheidende Faktor, der uns aus der Misere wieder herausbringen kann. Hier liegt auch das große Versagen.

Ich bin großer Befürworter

Ich bin großer Befürworter unseres föderalen Systems, das einer Übermacht des Bundes Grenzen setzt.
Deshalb lehne ich auch die Überlegungen zu einer Machterweiterung des Bundes entschieden ab.
Was lokal gelöst werden kann sollte auch dort gelöst werden.
Wir brauchen mehr entscheidungsfreudige Politiker/Innen wie den Grünen Palmer.
Die Coronaepedemie wird zum Glück irgendwann, füher oder später, der Verangenheit angehören- die geplanten Gesetzesänderungen mit einer Erweiterung der Befugnisse des Bundes aber werden dauerhaft zementiert sein. Gewiss, die nächste Pandemie kommt bestimmt, aber, das war seit Menschengedenken so. Zurückblickend muß die Frage erlaubt sein: Was hätte mit einer zentralistischeren Machtkonzentration besser geregelt werden können als geschehen?
Zeigt nicht die Verlagerung der Impfstoffbeschaffung auf die europäische Ebene, daß die Abgabe der Entscheidungsmacht auf eine Zentrale nicht immer auch automatisch effektiver ist?

@Tada - Testpflicht an Schulen

10:39 von Tada:
"Wie kommen Die darauf, dass der Bereich Schule bislang nicht angetastet wurde?"

Mit "Antasten" meinte ich die Durchsetzung epidemiologisch sinnvoller Maßnahmen. Das zwanghafte Festhalten am Präsenzbetrieb ist keine sinnvolle Maßnahme - erst recht nicht nach dem Impfstopp für Lehrer.

Die Testpflicht für Schüler sehe ich auch sehr kritisch, da sich diese im Schulalltag kaum umsetzen lassen wird. (In Berlin sollen die Schüler in der Schule getestet werden.)

Es es nicht tatsächlich...

...doch nur um mehr Macht für Berlin und die Schädigung des Föderalismus? Wir haben bereits alle Instrumente zu Hand, müssen sie nur konsequenter anwenden. Das das Misstrauen einer hochgradig genervten und überaus gereizten Bevölkerung mit jedem Tag wächst, dürfte klar sein. Wenn nur 5-10 % der Bevölkerung ihr bisheriges Unverständnis in blanke Wut wandeln, wird man schnell sehen wie machtlos Merkels "Gesetze" und wie doch sehr einflussreich die kommunale Politiker sind. SH und Daniel Günther zeigen wie man mit ruhiger Hand die Pandemie handelt und gleichzeitig die Öffnungen vorantreibt. Mehr bzw. weniger werden die Menschen nicht mehr akzeptieren. Berlin treibt perfiden Wahlkampf mit der Pandemie, dies wird immer mehr Bürgern bewusst und deswegen grassiert das "Misstrauen" bald als ebenfalls schlimmes Virus in Deutschland.

Re : 0_Panik !

Vollkommen richtig ! Es geht der BR auch nicht um den tatsächlichen Infektionsschutz, sondern nur darum, die Wirtschaft und Industrie weiter so arbeiten zu lassen wie bisher.
Es ist den Menschen gegenüber echt eine Frechheit, wenn es in den Firmen keine gesetzliche Verpflichtung zum Testen gibt, aber Bußgelder verhängt werden, wenn mal die Maske nicht dabei ist oder vergessen wurde. Auch eine Ausgangsbeschränkung Nachts ist ein weiterer unverschämter Eingriff der Politik, obwohl diese inzwischen wissen müsste, dass da wohl kaum Infektionen stattfinden.
Man sieht es doch, Herr Altmaier von der CDU und so gut wie alle Wirtschaftsverbände wollen keine Testpflicht und auch kein Stillstand, würde ja die ach so arme Wirtschaft treffen, den Geldbeutel verschmälern.
Dass aber ALLE sich an der Bekämpfung der Pandemie beteiligen sollten, geht einigen nicht in die Birne, weil zu viel Egoismus, Gier und Habsucht herrscht, auch in der Politik.

IInzidenzwert ungeeignet

Der Inzidenzwert ist wirklich völlig ungeeignet um weitreichende Maßnahmen zu treffen.

Den je nachdem wie viel getestet wird oder nicht kann der Wert bei gleicher Infektionslage höher oder niedriger ausfallen. Nicht umsonst wurden wir seit Ostern "gewarnt", dass der Inzidenzwert nur begrenzt aussagefähig ist, weil über die Feiertage weniger getestet wird etc.

Man kann nicht auf der einen Seite verlangen "Leute, lasst euch mehr testen", auf der anderen Seite dann die Konsequenz einführen, dass man sich dann automatisch in noch stärkere Beschränkungen "reintestet".

Würden wir so viel testen wie letztes Jahr, wären die Inzidenzen weitaus niedriger. Jetzt haben wir eine bessere Sicht auf die Situation.

Wollen wir auf den Zustand letztes Jahr zurück weil über jedem Test das Damoklesschwert noch härterer Maßnahmen droht?

@13:15 von Traumfahrer

JEP!

Und ergänzt werden muss noch, daß die Bundesregierung nicht in der Lage ist Schnell-Tests zu beschaffen, welche als Notreserve beim Bundesamt für Katastrophenschutz und Bevölkerungsschutz eingelagert werden, und wo im Falle der Unterversorgung z. B. in den Schule oder auch in den Unternehmen, drauf zugegriffen und geordnet werden kann.

Das wäre schon längst eine Daueraufgabe für die - zuständige- Bundesregierung.
Hier ist aber nichts gemacht worden.

Aber ein Infektionsschutzgesetz mit eingebauter Notbremse sei für die Bundesregierung sehr wichtig.
Wieso?

Tauwetter.

Nun heißt nicht mehr nur:

Bundesregierung gegen Bevölkerung

Sondern auch:

Bundesregierung gegen Landesregierungen.

Wenn beim Tauziehen kontinuierlich Welche die Seite wechseln, gewinnt die Seite, zu der gewechselt wird, irgendwann...

@M.Höffling

"Man kann vier, sechs oder acht Wochen "gut" damit zurechtkommen, wenn ein Haushalt nur eine einzige weitere Person treffen darf. Nach einem halben Jahr Dauerlockdown und mit etlichen weiteren Monaten voraus, wird diese Regelung mittlerweile von keinem in meinem Bekanntenkreis mehr gelebt, weder von ungeimpften Risikopatienten noch von Leuten, die von sich glauben und sagen, hinter den Einschränkungen zu stehen. Alles bewegt sich innerhalb des 5-Personen-Rahmens, allerdings auch mit 2 oder 3 weiteren Haushalten, mit denen man sich trifft."

Ja, das trifft es auf den Punkt, genauso handhaben wir das auch. Keine großen Partys, aber in der Regel um die 5-8 Personen aus 3 Haushalten. Alles andere ist völlig lebensfern, da kann Frau Merkel ins Infektionsschutzgesetz pinseln was sie will.
Wem will man auch vermitteln, das ich im Job täglich xx Kontakte zu mir völlig fremden Menschen habe, im privaten bin ich aber kriminell, wenn ich mehr als 1 Person treffe. Ist doch völlig gaga.

Wenn von 16

jeder seine eigene Suppe kocht, dann gilt das uralte Sprichwort, viel Köche verderben den Brei.
Die hatten alle diese Blatt Papier was gelten sollte, hoch und heilig, gemacht wird genau das Gegenteil, und die Gerichte helfen dabei.
Und wie man sieht, soll das so weiter gehen, dann ist dieser Sommer auch gelaufen.

Sowas.

Schrieb Herr Rödle nicht vor wenigen Tagen, dieses Vorhaben wird niemandem "wehtun" und kaum Widerstand hervorrufen?

Dafür ist obiger Artikel als Zusammenfassung der wenigen Widerstände aber ganz schön lang geraten...

13:22 von Sabert // Zudem

13:22 von Sabert

// Zudem wurde bei uns im LK gerade darum gebeten,Infizierte mögen selber dafür Sorge tragen,andere zu informieren,da man im Zentrum momentan nicht mehr hinterher komme! //

Das ist ein großes Problem, das auch mit niedrigen Inzidenzen bekämpft werden könnte - aber es gibt ja immer die, die alles besser wissen.

// Und da nun zusätzlich Selbsttest durchgeführt werden,steigt logischer Weise die Inzidenz. //

Nein !!

Wer gibt denn die Ergebnisse ans Gesundheitsamt weiter - mit allen notwendigen Folgen ? Und wenn die Meldung ans Gesundheitsamt erfolgt, kann das GA einen PCR - Test veranlassen, n u r das Ergebnis geht dann auch in die Werte ein.

Machtgerangel

Und genau wegen den Machtspielen bekommen wir die Pandemie so schnell nicht in den Griff! Es mischen viel zu viele mit und viele Köche verderben nun mal den Brei.
Irgendwo reicht das langsam! Es wird immer von Solidarität gesprochen, aber keiner ist dazu bereit sie anzuwenden. Und deshalb gehört eine Pandemieregelung her, die von der Bundesregierung festgelegt wird und an die sich jede und jeder in unserem Land zu halten hat, basta! Wer sich nicht dran hält soll und muß hart bestraft werden!
Denn die Impfungen alleine werden den Virus nicht reduzieren, man sieht es ja momentan an den täglichen Fallzahlen!
Das Tübinger Model war nicht schlecht, ist aber an den uneinsichtigen Mitmenschen die massenweise von anderen Landkreisen nach Tübingen zum Einkaufen oder sonstigem gereist sind gescheitert. Das mußte die Fallzahlen ja zwangsweise nach oben treiben.

@ nie wieder spd - Es sieht immer mehr so aus, als

ob manche - auch der Medien - die Chance nutzen wollen, um am Föderalismus zu knabbern: also zentralistische Regierung in Berlin.

Ich bin sicher, wenn das weiter betrieben wird, wird es einen Aufstand geben, der auch die Wiedervereinigung in Frage stellt. Denn eine zentralistische Regierung à la preußischem Kaiserreich und hitlerschem 1000-jährigem Reich haben ja bei uns zum Föderalismus als Mittel zur Machteinschränkung geführt.

Manche "Landesfürsten" mögen nicht begreifen, dass die derzeitige Not- und Ausnahmesituation nicht der Moment für Machtspielchen, sondern für Zusammenhalt nach Zusammenraufen ist; aber Selbstsucht und Gier beherrschen ja in diesen Notzeiten selbst manche Abgeordnete/Volksvertreter, Unternehmen, Pharmabosse und zigtausende Privatpersonen, die sich unter platten Sprüchen zusammenrotten und die Seuche ohne strafrechtliche Folgen für sie selbst wissentlich weiterverbreiten.
Wollen wir deshalb Abgeordnete, Bosse und Volk abschaffen?

Regelwerk ja -

aber doch nicht mit der CDU/CSU, die bisher jede Pflicht in der Wirtschaft erfolgreich abgewehrt hat; Testpflicht? - nein, freiwillig; Heimarbeitspflicht? - nein, freiwillig; Mindestlohnpflicht? - nein, Lücken lassen - freiwillig; Steuerpflicht? - au weia, nein, Lücken lassen. - Da immer und überall die auch faulen Kompromisse als Siegeslösung gefeiert werden und wurden, erscheint mir der Vorschlag vom BIM nicht ernsthaft gewollt. -

Genau

Besser hätte ich es nicht formulieren können.

Kompetenz- und Entscheidungsabgabe führt immer zu Beschwerden bei den Betroffenen. "Objektiv" gesehen macht dieses Flickenschusterwerk an verschiedenen Sichtweisen (Länder/Kommunen) vor allem bei der Pandemie wenig Sinn. Wenn man noch weiter gehen wollte, ist auch die Länder-Zuständigkeit bzgl. Schulsytem total veraltet.

Letzlich wird der Bund sicherlich auch gewisse Kompetenzen bei Ländern/Kommunen belassen. Insofern sind auch PAuschalurteile wie "Zentralregierung" etc. unangebracht und werden einfach wie immer von den Vertretern eigener Interessen viel zu scharf formuliert.

Bedingungslose Kapitulation

Wenn man dieses Forum, die Regierenden auf allen Ebenen und vor allem die Menschen neugierig beobachtet, dann muss man attestieren: Eine bedingungslose Kapitulation vor dem Virus ist die rationale Strategie! Wir KÖNNEN keine Pandemie! Und wir WOLLEN es vor allem nicht können...

@Schwarzseher 13:30, re Marmolada

"Für Talkshowauftritte im enger Runde sind Schnelltests offenbar das Mittel der Wahl, während sie den Getesteten im privaten Bereich lediglich falsche Sicherheit vermitteln...."

Und dazu kommt, dass in einem Fernsehstudio eine permanente Belüftung ist und die Talkshowgäste gute Abstände halten.
Beides ist im privaten Bereich eher unwahrscheinlich, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Kitas....

werden in der politischen und dann folgenden journalistischen Diskussion meist nicht gesondert erwähnt oder nur in Nebensätzen abgehandelt. Für diesen Bereich gilt nach wie vor, ein als Notbetrieb bezeichneter (fast) Regelbetrieb, indem immer noch nicht geimpfte Erzieher*innen je nach Lage durchschnittlich 8-14 Kinder, größtenteils ohne Maske betreuen!!!
Teststrategien werden nur für Schulen näher beschrieben und den Erzieher*innen die Auseinandersetzungen mit den Eltern überlassen. Besonders die Diskrepanz zwischen der Ankündigung der Politik weiterer Kontakteinschränkungen und einer noch gültigen "Notbetreuungsliste", sowie deren Ergänzung/weitere Gründe für eine Berechtigung auf eine Notbetreuung, machen mich sprachlos!
Außerdem sind auch einige Erzieher*innen Eltern, die Kinder in der Notbetreuung haben oder sie im Home-Schooling oftmals vom Job aus begleiten müssen, um die Betreuung anderer Kinder aufrechtzuerhalten.

Re : IBELIN !

Ja genau das war der erste mächtige Fehler der BR, dass gleich nach dem Bekanntwerden des Virus nicht reagiert wurde, die Grenzen offen, alle durften rein und raus, und niemand von der BR hat sich einen Gedanken gemacht, was zu tun ist.
Als Mutanten bekannt wurden, das gleiche unsägliche Spiel, obwohl die echt kein Spiel ist. Auch da wurde wieder total versagt. Dann wurde ein Lock Down veranstaltet, aber die große, so bedeutende Wirtschaft und Industrie durfte im großen Stil weiter arbeiten. Auch im November, beim zweiten Lock Down, der heute noch läuft, der gleiche Mist.
Sicher, so mancher MP hat seine eigenen "Ideen" forciert, was auch nicht immer so geschickt war, aber die eigentlichen Fehler wurden schon viele Jahre zuvor gemacht, weil die jeweiligen Regierungen Warnungen von Experten in den Wind schossen und sich nie mit einer möglichen Pandemie beschäftigten.
Und nun nur Gezanke, aber keinen Plan, der auch wirklich greifen würde. Echt schaurig und beschämend !!

13:25 von bäuerchen // Nach

13:25 von bäuerchen

// Nach der Pandemie wird es eine 2. geben und zwar die, der zerstörten Existenzen, der Abgehängten und Gegängelten, derjenigen, die von der Politik vergessen oder Mundtot gemacht wurden, denn die werden all ihren Frust und die Wut herauslassen - und das zu Recht. //

Zuerst mal : wer wurde denn bitte " mundtot " gemacht und wie ??
Sonst könnte das durchaus stimmen, aber es gibt auch die , die sagen : dann gibt es wieder einen Aufschwung mit neuen Geschäften .

// Im Übrigen kann Merkel ins Gesetz kritzeln was sie will, incl. mir, kenne ich niemanden, der es sich weiterhin verbieten lässt, Familienangehörige zu treffen. Das haben wir lange genug mitgetragen. //

Das ist letztlich Ihre Entscheidung, allerdings hoffe ich, das sich jemand findet, der Ihnen und den anderen Ihre Grenzen aufzeigt.

@ 13:16 von ich1961

"... Die sollten mal in andere Länder sehen, da hat auch die Ausgangssperre geholfen..."

Wo ist das denn jemals mit Zahlen faktisch richtig exakt erfasst worden?

Ein Blick auf die Internetseite der Deutschen Welle zeigt, dass es international nichts gibt, worauf sich eine Ausgangssperre begründen lassen könnte.

Demnach wäre D das erste Land in der Welt welches eine solche belastbar Studie erstellen würde.

Soll deswegen das Infektionsschutzgesetz mit eingebauter Notbremse kommen, damit eine derartige Studie am ges. Volk in D zelebriert werden kann?

Oder was geht?

@wenigfahrer, 13:46

Die hatten alle diese Blatt Papier was gelten sollte, hoch und heilig, gemacht wird genau das Gegenteil, und die Gerichte helfen dabei.

Manche Gerichte in Deutschland halten sich eben doch noch an Recht und (Grund)gesetz. Soll's noch geben.

kritik ? wieder die vernunft !

die mathematische Zählung Inzidenz ist vornehm ausgedrückt blödsinnig. Zu echten bewertung fehlt der bezug zum umfang der stichprobe. Die Ergebnisse (OStern) sind Zufall. Seit März sind fast 4.000 I-Betten verschwunden und die 9.000 Notbetten sicher nur ein Luftschloss. Die Beamten in den Gesundheitsämtern haben eine Dienstpflicht. Statt allen Einschluss ohne Hofgang zu verordnen könnten Beamte aus allen Dienststelllen zu ein 60 Stunde Woche verpflichtet werden. Dazu fehlt im "Bundesrecht" IFSG der zwingende Ausnahme -Regel Zusammenhang. Also - es sind genug Betten da - wenn die verschwundenen wieder gefunden werden. Statt aller könnte wenige zum Pflichtgerechten Handeln aufgefordert werden. Und die Wertung Inzidenz verstößt auch noch gegen die Grundrechenarten. ganz - ganz schwer für korrupte Politiker - -an die Eigenverantwortlichkeit des Menschen glauben können. Machen man mehr ehr auf doof - als fiese nur für andere

Re : Sabert !

Das scheint das große Manko überhaupt zu sein, dass anscheinend keiner von den Verantwortlichen beim RKI und den KL`s wirklich weiß, wo fanden und finden die Infektionen statt. Denn dann könnte und müsste mal gezielt da ansetzen, aber es werden immer die gleichen bescheuerten Maßnahmen ins Auge gefasst und beschlossen, weil man einige Dinge wie die Digitalisierung nicht auf die Reihe bringt, nirgendwo ein einheitliches System, in dem alles das was wichtig ist erfasst und dann auswerten könnte, um einen Überblick zu haben.
Würde ich so einen Großbetrieb führen, wäre ich schon vor Beginn der Arbeit pleite !!!

@SiMonAu 13:38

""Den je nachdem wie viel getestet wird oder nicht kann der Wert bei gleicher Infektionslage höher oder niedriger ausfallen."

Aus diesem Grund werden zur Beurteilung der pandemischen Lage auch noch andere Werte wie bspw. die Positivrate herangezogen. Sollte inzwischen eigentlich allgemein bekannt sein.

"Würden wir so viel testen wie letztes Jahr, wären die Inzidenzen weitaus niedriger."

Auch, dass die erste Welle in Wirklichkeit größer war, als die Zahlen auf den ersten Blick sagen, ist längst bekannt.
Das ändert aber natürlich nichts daran, dass die Lage gerade ohne Übertreibung (!!) dramatisch ist.

11. April 2021 um 13:51 von

11. April 2021 um 13:51 von DrBeyer

"Und dazu kommt, dass in einem Fernsehstudio eine permanente Belüftung ist und die Talkshowgäste gute Abstände halten.
Beides ist im privaten Bereich eher unwahrscheinlich, um es mal vorsichtig auszudrücken."

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Weil man sich in den Sommermonaten ausschließlich in Innenräumen aufhält?

Ich halte meine Mitbürger für mündig und zudem für intelligent genug, um eigene Entscheidungen treffen zu können.....

13:27 von Nachfragerin // An

13:27 von Nachfragerin

// An sich sollte es doch möglich sein, mit Virologen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern ein sinnvolles Konzept auszuarbeiten. //

Was glauben Sie denn, wer die BR berät, Waldschrate, Hexenmeister und Hellseher ?

Bitte mal hier nachlesen :
"https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-diese-sieben-fa…"

// Dieses müsste einen Stufenplan enthalten, der jeder Inzidenz (oder einer besser geeigneten Messgröße) bestimmte - wissenschaftlich fundierte(!) - Maßnahmen zuschreibt.//

Was hatten wir denn seit Anfang März und die 100 Punktefrage : wer hat sich dran gehalten ?
Auch da wieder : wer berät denn die Regierung ? Ach ja , ich vergesse immer, das alle anderen besser wie die Wissenschaftler wissen, was richtig ist :-((

Ja, alle haben recht!

Natürlich, regionales Vorgehen ist besser als bundeseinheitliches. Ortsangepasste Regelungen sind zielgenauer und wirksamer. Alle müssen an einem Strang ziehen.
Ja, ja, ja! Ist richtig! Kennen wir schon!
FUNKTIONIERT ABER NICHT!
Ihr liebe Ministerpräsidentenhabt es doch selbst bewiesen, dass ihr nichts auf die Kette bekommt! Deshalb muss der Bund jetzt mal ran. Und wenn die Inzidenz dann unter 100 ist, dann könnt ihr beweisen, dass ihr es drauf habt sie drunter zu halten. Wenn das ne Weile klappt, dann kann man auch wieder anfangen auf das Gejammer ob der verlorenen Macht zu hören.

Zumal ich bislang immer den Eindruck hatte, dass es Corona-Leugner nicht nur in der Bevölkerung, sondern eben auch bei demokratischen Parteien gibt und manch einer mit Freuden die Beschlüssen torpediert hat. Damit muss jetzt Schluss sein. Nächste Woche werden wir sehen, wie die Zahlen explodieren. Schulen öffnen wir wieder in die Krise hinein. Den Fehler haben wir schon zwei Mal gemacht. Dumm sind wir.

Am 11. April 2021 um 12:46 von ich1961

Am wirksamsten war es am Anfang der Pandemie, als die Lieferketten zusammenbrachen und es dadurch einen richtigen " Shutdown " gab.
Das Fazit daraus sollte einfach sein, das es weitere Maßnahmen geben muss.
___
Da Sie ja immer allen Foristen raten, sich zu informieren, möchte ich Sie auf folg. Fehler, den leider die mesten tägl. begehen, aufmerksam machen :
ein SHUT-down ist das, was wir seit Monaten machen; es sind viele Bereiche nicht geöffnet.
Sie sind geschlossen = shut (down) als Sinnbild vielleicht einen Rolladen, den man
runterzieht.
ein LOCK-down ist das, was wir zu Beginn hatten. Allerdings auch nicht so richtig, weil damals gab es ja KEINE Ausgangssperren.
Wenn wirklich ALLES, ausser dem Lebensnotwendigen geschlossen ist und die Bürger NUR für die Besorgung des Lebensnotwendigen ihr Haus verlassen dürfen, dann ist es ein LOCK-down, was wir bis jetzt nie flächendeckend hatten.
Können Sie gerne nachprüfen. Das raten Sie ja anderen auch immer.

@buerdi um 13.42 Uhr, so machen wir das

"Ja, das trifft es auf den Punkt, genauso handhaben wir das auch. Keine großen Partys, aber in der Regel um die 5-8 Personen aus 3 Haushalten. Alles andere ist völlig lebensfern, da kann Frau Merkel ins Infektionsschutzgesetz pinseln was sie will.
Wem will man auch vermitteln, das ich im Job täglich xx Kontakte zu mir völlig fremden Menschen habe, im privaten bin ich aber kriminell, wenn ich mehr als 1 Person treffe. Ist doch völlig gaga."
Das handhaben wir anders und ich bin froh darüber.Bisher hatten wir in unserer Familie keinen an Corona Erkrankten. Wir treffen uns nur warm angezogen draußen im Garten, mit Decke kann man auch dort zusammen Kaffee trinken.
Wir gehen viel zusammen spazieren, das ist sowieso besser, als immer in der Bude zu hocken.
Einkaufen nur morgens um 7 Uhr, zum Spielplatz bis max 11 Uhr früh, möglichst wenig Außenkontakte und wenn, dann draußen. Zum Glück können wir Home-Office machen.
Bis zur Impfung werden wir das durchhalten, auch wenn es wirklich schwerfäl

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