Heil will Corona-Testpflicht am Arbeitsplatz

11. April 2021 - 08:55 Uhr

Pro Woche ein Corona-Selbsttest für ihre Angestellten - dazu sollen Unternehmen nach den Plänen von Arbeitsminister Heil verpflichtet werden. Er will dies am Dienstag im Kabinett durchsetzen. Zieht die Union mit?

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Machen wir seit Wochen

Seit mehreren Wochen machen wir uns in der Klinik 2x pro Woche einen Schnelltest, dazu bei Bedarf auch einen PCR zum Laborversand.

Ist anfangs unangenehm aber man gewöhnt sich dran.

Einzig der bürokratische Aufwand mit Eintrag in 3 verschiedene Listen nervt..

rer Truman Welt

Was man bei dieser Regierung sehr schön studieren kann, ist, was auch so im beruflichen wie auch privaten Umfeld nicht selten zu finden ist, desto weniger jemand selbst in der Lage ist zu leisten, desto mehr fordert genau dieser von anderen, daß diese gefälligst das und mehr noch zu leisten haben, wenn nötig mit Androhung von Sanktionen.
Sie selbst bekommen rein gar nichts auf die Reihe und hinterlassen dabei Schäden, deren Ausmaß wir erst nach der Pandemie so richtig zu sehen und zu spüren bekommen werden. Für mich ist unbegreiflich, dass trotz Zustimmungseinbruch dennoch weiterhin so viel Inkompetenz so viel Zustimmung bekommt.

Testpflicht

..OK, wir haben im Büro eine freiwillige "Testpflicht" von 3x / Woche!

Wenn jetzt das kommt, verschlimmet sich der Zyklus, oder glaubt jemand das dann weiterhin alle 2 Tage getestet werden kann?

Ich hätte gerne eine sofortige Impfpflicht mit sofortigen Umsetzung.

Gruß

Kasperle

Kontakte sind zu vermeiden ...

.. wo das nicht möglich ist, sind verpflichtende Tests ein probates Mittel Infektionen zu erkennen und die betroffenen Multiplikatoren zu isolieren. Vor allem vor dem Hintergrund, dass manche Infektion zwar durchaus unerkannt verläuft, die betreffende Person aber trotzdem für eine unkontrollierbare Verbreitung sorgt. Als abschreckendes Beispiel wie es ohne Tests ablaufen kann, sind die vielen fleischverarbeitenden Betriebe des vergangenen Jahres.
Für mich ein guter Beschluss ... so er denn umgesetzt wird. Der Fokus lag zu lange auf den verpflichtenden Tests an Schulen ... wo es ja bis zur Einführung nicht nachvollziehbare Haarspalterei ohne Ende gegeben hat.
Bleibt zu hoffen, dass der Amtsschimmel in diesem Falle etwas schneller trägt.

Wieder Zeit verplempert

Der Bundesgesundheitsmiste hätte schon ab März2020 alles in die Wege leiten müssen, wie z. B die Prüfung von Schnell-Tests /Selbst-Schnell-Test auf Eignung welch die BfArM durch zu führen hatte. Erst im Januar 2021 /Februar 2021 kam es zur Änderung der Verordnung dass diese Tests zum Gebrauch und Erhalt für Privatpersonen freigegeben gegeben wurden. Dann hat der Bundeswirtschaftsminister versucht die Wirtschaftsverbände davon zu überzeugen das die freiwillige Testpflicht der Belegschaft in den Unternehmen notwendig ist. Leider mit sehr kläglichem Ergebnis. Dabei sind es insbesondere d. Grenzgängerinnen /er aus den Grenzregionen mit hohen Inzidenzen welche CORONA in die Unternehmen einschleppen, aber wg. der - Infektionskreisläufe - nicht nur diese Gruppe.

Und jetzt endlich kommt der Bundesarbeitsminister auf die Idee die Testpflicht mit dem Arbeitsschutz zu verbinden (ist hier im Forum schon seit 2020 immer wieder mal vorgetragen worden).

Was ist das für eine Pandemie Bekämpfung ?

Wirklich?

"Die Pläne des Bundesarbeitsministeriums sehen nach Informationen der "Bild am Sonntag" vor, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice sind, das Recht auf einen Corona-Test pro Woche bekommen."

Haben Sie doch schon, die werden vom Bund bezahlt.... jeder hat ein Recht auf ein Schnelltest pro Woche.

Thema erledigt.

@11. April 2021 um 09:01 von 91541matthias

Wg. Testpflicht :

Wäre gut, wenn das Testen vor dem Betreten des Geländes / Gebäude / Arbeitsplatz / Wirkungsbereich mit Schnell-Test stattfinden würde.

Dann ist die Gefahr reduziert dass jemand erst andere infiziert.

Spannende Frage

Heil: "Alle müssen jetzt ihren Beitrag im Kampf gegen Corona leisten, auch die Arbeitswelt. Um die zu schützen, die nicht von zu Hause arbeiten können, brauchen wir flächendeckend Tests in den Betrieben"

Die Frage ist nur, ob das („alle müssen“) auch alle so sehen.

Bald werden wir‘s wissen: "Ich will, dass wir das am Dienstag in der Bundesregierung beschließen."

Lieber

Herr Bundesarbeitsminister Hubertus Heil
sorgen Sie lieber dafür, das Firmen mit Hygienekonzepte diese auch einhalten.
Ja, sprechen Sie mit dem Innenminister und kontrollieren Sie mal Vereine der DFL an einem Spieltag.

Es wurde zügig alles in die Wege geleitet geleitet

@ 0_Panik:
Der Bundesgesundheitsmiste hätte schon ab März2020 alles in die Wege leiten müssen, wie z. B die Prüfung von Schnell-Tests

Im März 20 gab's natürlich noch keine Schnelltests. Aber als es sie gab, hat das Gesundheitsministerium die Prüfung sofort in die Wege geleitet. Ihre Vorwürfe sind unberechtigt.

Das Virus verbreitet sich

wo Menschen zusammen kommen, also Schule, Kindergartem und Arbeitsplatz. Privat gibt es jede Menge Vorschriften, beruflich ist NICHTS geregelt. Wer nicht getestet ist sollte nicht in die Schule, Kindergarten, Arbeitsplatz dürfen. Wenn ein Arbeitgeber darauf besteht weiter produzieren zu dürfen ( i.e. Tönnies ) MUSS er dafür sorgen, dass die Leute getestet sind. Ist doch einfach oder ?

@ Kasperle

OK, wir haben im Büro eine freiwillige "Testpflicht" von 3x / Woche!
Wenn jetzt das kommt, verschlimmet sich der Zyklus, oder glaubt jemand das dann weiterhin alle 2 Tage getestet werden kann?

Klar, warum nicht.

Testpflicht geboten

Es bedarf einer Testpflicht, nicht eines etwaigen Angebots eines Tests. Ebenso einer Homeoffice Pflicht, nicht eines Angebotes.

Die Praxis zeigt, Angebote werden für beide Seiten praktisch wenig angenommen, denn Tests sind mit „Unangenehmem“ und einer etwaigen Quarantäne verbunden, dann fällt der Arbeitnehmer aus und der Umkreis gleich mit. Home Office Angebot, der Traum für Leute mit Platz und eigenem Büro, der Alptraum für enge Verhältnisse mit Kinderbetreuung wird oft nicht angenommen, es ist viel einfacher und netter im Büro, der AG will das auch nicht, schließlich fehlt ihm die Kontrolle und „new work“ ist für viele noch ein Fremdwort.

Doch im Office finden täglich ungehindert Infektionen statt, die zu verhindern wären.

Stattdessen müssen Büroarbeiter tagsüber 8 Std. mit Kollegen und Kundenkontakt arbeiten, abends dürfen sie nicht allein spazieren gehen an der frischen Luft.

So gehen die Inzidenzen hoch, die Welle nimmt kein Ende, es sterben unnötig fahrlässig Menschen.

@ 09:10 von Meinung zu unse...

Vielleicht weil nicht Alles so schlecht ist, wie Sie behaupten? Wo läuft es denn besser? Immer diese Rosinenpicker Vorschläge... In Deutschland wurden in Rekordzeit 2 Impfstoffe entwickelt und werden staatlich gefördert produziert, seit neuestem in der größten Impfstofffabrik weltweit in Marburg. Es gab ein Priorisierungskonzept, welches die Sterbezahlen massiv reduziert hat u.v.m. Das einige Politiker wie Herr Heil jetzt versuchen im Wahlkampf zu punkten überrascht nicht - nur hätte er erst seinen SPD Freund Weil zu einem effektiveren Lockdown überreden können - Portugal hat es mal wieder vor gemacht wie man mit einem strickten Lockdown von 900er Inzidenzen auf unter 50 kommt! Diese Lockdowns werden mehr oder weniger effektiv in allen Ländern Europas durchgeführt - die Lockdown Gegner hier wissen es besser als alle Spezialisten in allen europäischen Ländern - beeindruckend!

Putzig

Also bislang war die normale Bevölkerung kaum mehr als Zaungast bei der ganzen Geschichte. Hausarrest und Home Office für die einen, normale Arbeit wie immer für die anderen. Immerhin 45 Prozent der Bürger scheinen in diesem Land keine Rolle zu spielen. Nicht systemrelevant. Daher egal.
.
Also muss man sich auch nicht kümmern.
Und die systemrelevanten, tja... auch bitte einfach weiter funktionieren. Nehmen wir mal als Beispiel die Beschäftigten im Supermarkt.
.
Wer hier laut schreit wird dann geimpft. Das betrifft die Lehrer. Die eigentlich auch niemand so wirklich braucht, aber ok... Respekt vor der guten Lobbyarbeit der GEW.
Jetzt sind alle in den Schulen geimpft, die dennoch schließen, während normale Arbeitnehmer, einfach immer weiterarbeiten sollen.
.
Und all das immer mit dem Argument der steigenden Zahl der Toten. Seit 1 Jahr.
Göttlich.
.
Aber jetzt kommt Merkel und der Aktionismus. Jetzt geht's ab. Jetzt werden alle alle 5 Minuten getestet. Also steigen die Zahlen. Hui.

Corona-Testpflicht

Die Salami - Scheibchen - Taktik in unserer Demokratie erweist sich zunehmend als unbrauchbar.
Wären wir nach dem Auftauchen der B.1.1.7 - Mutation in D Merkel und ihren Hardlinern gefolgt, würden wir jetzt nicht gegen die hohen Infektionszahlen kämpfen müssen.
Wir haben es den "Weichspülern" unter den Mitverantwortlichen, den Sorglosen und Unverantwortlichen zu verdanken, dass uns das Wasser jetzt bis zum Halse steht.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Dies hätte der Wirtschaft weniger geschadet und dem Staat weniger Geld gekostet.

Wo sind die Massen an Schnell-Tests

Die Wirtschaftsverbände / Unternehmensverbände hatten beim Treffen mit dem Bundeswirtschaftsminister bemängelt dass nicht genügend Schnell-Tests erhältlich sind, um die geforderte Anzahl an Schnell-Tests bei der Belegschaft durchzuführen.

Hier muss jetzt schnell der Bundesgesundheitsminister für die gesicherte Beschaffung der Schnell-Tests Sorge tragen und sich mit dem Bundesinnenminister ganz klar abstimmen, dass der Bundesinnenminister dafür Sorge trägt dass die Schnell-Tests Reserven beim Bundesamt für Katastrophenschutz und Bevölkerungsschutz einlagelagert wird.
Hier können dann die Unternehmen im Fall des Falles Schnell-Tests ordern und erhalten.

Leider sind wir aber so weit noch lange nicht...

Was ist das für eine Pandemie-Bekämpfung ?

Pro und contra

Jede durch einen Schnelltest erkannte Infektion unterbricht die Infektionskette und führt somit zum Ende der Pandemie in Deutschland. Aber ist das von allen gewollt? Dann könnten ja die Maskendeals der Freunde des Gesundheitsministers nicht mehr durchgeführt werden. Schlimm genug, dass der Druck so groß wurde, dass er die Zulassung der Schnelltests nach neun Monaten nicht mehr verweigern konnte. Aber der eine oder andere glaubt ja immer noch daran, dass das Paul Ehrlich Institut nicht dem Minister unterstellt ist, sondern dieser dem Institut und macht, was das Institut beschließt.

Wir haben bereits durch den AG die Möglichkeit,

uns 2 x wöchentlich testen zu lassen. Wer das will, kann das gerne tun. Ich werde mich nicht testen lassen, so lange ich nicht krank bin. Warum auch?

Wird das zur Pflicht, dann werde ich zu 100% ins HO gehen. Auch, wenn das einen großen Informationsverlust bedeutet. Viele Dinge erfährt man halt leider immer noch erst dann, wenn man direkt vor Ort ist. Auch sich oder andere in neue Aufgabengebiete einzulernen (tu ich grad) erfordert die persönliche Anwesenheit.

Im alten Thread kam oft die Frage, weshalb man sich eingesperrt fühlt. Meine Antwort dazu: in Bayern sind wir eingesperrt. Ausgang nur mit triftigem Grund, dazu viele Kontrollen. Oft Ausgangssperren nachts. Immer hat man Angst, was falsch zu machen.
Auch Motorradfahrer sollen wieder fahren dürfen.

Freiheit bedeutet, selbst zu entscheiden, ob und wann man allein oder mit anderen rausgehen, rausfahren oder daheim bleiben will, ohne dafür (bußgeldbewehrte) Konsequenzen fürchten zu müssen. Ansonsten ist man eingesperrt.

Spannende Frage

Arbeitsminister Heil: "Alle müssen jetzt ihren Beitrag im Kampf gegen Corona leisten, auch die Arbeitswelt. Um die zu schützen, die nicht von zu Hause arbeiten können, brauchen wir flächendeckend Tests in den Betrieben"

Die Frage ist nur, ob das („ALLE müssen ihren Beitrag leisten“) auch alle so sehen.

Bald werden wir‘s wissen: "Ich will, dass wir das am Dienstag in der Bundesregierung beschließen".

Kommt jetzt die Erkenntnis?

Nach über einem Jahr Coronakrise nimmt das erste Regierungsmitglied das Ansteckungsrisiko Arbeitsplatz wahr.

Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch der Rest der Regierung dafür sensibilisiert ist. Bisher wird ja lieber mit Sinnlosverboten experimentiert, um bloß nicht die wirklichen relevanten Bereiche wie Schule und Arbeitsplatz antasten zu müssen.

Die Wissenschaft ist da schon weiter:
M. Kriegel, A. Hartmann: "Covid-19 Ansteckung über Aerosolpartikel Vergleichende Bewertung von Innenräumen hinsichtlich des situationsbedingten R-Wertes"

Ungleichgewicht

Schüler müssen sich je nach Fallzahlen 2 bis 5 mal die Woche testen lassen oder dürfen gar nicht mehr in die Schule.
Warum wird immer noch mit unterschiedlichen Maßstäben gehandelt?

Geht ganz einfach

In meinem Bekanntenkreis hat der Arbeitgeber Anweisung an alle Mitarbeiter gemailt, sie hätten wöchentlich, nach Arbeitsende an dem Tag, einen Schnelltest im nächstgelegenen städtischen Zentrum zu machen und den Nachweis darüber anderntags am Arbeitsplatz vorzulegen.
Genial und kostensparend, nicht?

@ sonnenbogen

Haben Sie doch schon, die werden vom Bund bezahlt.... jeder hat ein Recht auf ein Schnelltest pro Woche.
Thema erledigt.

Gelegentlich zahlt es sich aus, den Artikel auch zu lesen, den man kommentiert. Es geht um einen, bzw zwei Selbsttests, die für Arbeitnehmer vom Betrieb zusätzlich bereit gestellt werden müssen.

Wer kontrolliert?

Wer kontrolliert das? Es gibt leider immer noch viele Firmen in denen Arbeitnehmerrechte als optionales Extra gesehen werden. Gerade dort wird es viele Infektionen geben.

Wer sorgt dafür das die Tests nicht nur auf dem Papier existieren? Wenn Tests nicht garantiert werden können, müssen die Unternehmen eben für 3 Wochen geschlossen werden.

„Machen wir seit Wochen Seit

„Machen wir seit Wochen
Seit mehreren Wochen machen wir uns in der Klinik 2x pro Woche einen Schnelltest, dazu bei Bedarf auch einen PCR zum Laborversand.“
...
Das ist schön für sie, bei uns in der Klinik haben sie nur dann die Möglichkeit sich regelmäßig zu testen, wenn sie in besonders sensiblen Bereichen arbeiten. Der Rest hat Pech, wenn man nicht gerade Kontaktperson war. Soviel zur generellen Testpflicht in Krankenhäusern

Was ist daran neu

wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bekommt doch jeder ein Test pro Woche, also kann eine Ausweitung auf 2 oder wie auch immer, kein Problem sein.
Bei kleinen Firmen kein Problem, bei großen mit einigen 1000 Mitarbeitern, ein Zeitfaktor.
Problem ist wohl eher, das die positiv getesteten gleich ausfallen, dort wird eher das Problem liegen.

Steuerverschwendung durch die Regierung

....und hinterlassen dabei Schäden, deren Ausmaß wir erst nach der Pandemie so richtig zu sehen.....

Wer redet heute noch über den Millionenschaden durch den Einkauf von unbrauchbaren Masken und Ganzkörperabdeckungen für die Intensivmedizin, die Subventionierung der Apotheker durch die kostenlose Abgabe an einen gefährdeten Personenkreis bei einer Vergütung von 6 € pro Maske an den Apotheker?

Irgendwann in ferner Zukunft werden wir dann über Milliardenschäden in den Zeitungen lesen können. Die in dieser Zeit regierenden Personen werden dann in den Talkshows darauf hinweisen, dass diesen Schaden die frühere Bundesregierung die verantworten hat.

Kommt das irgend jemanden bekannt vor?

@ um 09:17 von H. Hummel

"Kontakte sind zu vermeiden ...
.. wo das nicht möglich ist, sind verpflichtende Tests ein probates Mittel Infektionen zu erkennen und die betroffenen Multiplikatoren zu isolieren. Vor allem vor dem Hintergrund, dass manche Infektion zwar durchaus unerkannt verläuft, die betreffende Person aber trotzdem für eine unkontrollierbare Verbreitung sorgt. … Der Fokus lag zu lange auf den verpflichtenden Tests an Schulen ... wo es ja bis zur Einführung nicht nachvollziehbare Haarspalterei ohne Ende gegeben hat.
…"
Das mit der Schule verstehe ich nicht. In Niedersachsen hat eine Schule den Eltern erklärt, dass im Schulhof positiv getestete Kinder vor allen anderen Kindern in einen Isolationsraum gebracht werden, viele Eltern sehen darin eine Stigmatisierung und verweigerten die Tests. Daraufhin werden die Tests jetzt den Kindern mit nach Hause gegeben. Die Kinder gelten jetzt als getestet, ob die Tests überhaupt oder richtig durchgeführt wurden, wissen nur die Götter.

Öffnungsexperiment

Im Saarland wird das Öffnungsexperiment mit Schnelltests jetzt wie man hört beendet. Trotz vieler Testungen steigt die Zahl der Infektionen kontinuierlich an. Die Behörden ziehen die Reißleine.

@0 Panik Pandemie Bekämpfung mit zweierlei Maß

Gesundheitsschutz und Arbeitsschutz würden sträflich vernachlässigt, wenn ausgerechnet der Bereich und die Menschen in diesen Bereichen, die ungehindert offen bleiben nicht besser durch Testpflicht geschützt werden.

Nur im Privaten Bereich runterzufahren alleine reicht nicht aus.

Und schon gar nicht Ausgangssperre im Privaten aber AfD Parteisitzungen mit 1000 Abgeordneten zulassen. So werden die Geduldigsten nicht mehr hinter den Regeln und Anordnungen stehen.

Das ist messen mit zweierlei Maß.

Wenn ernsthaft Pandemiebekämpfung erfolgen soll, muss es die Pflicht zum Test geben, nicht „nur“ das Angebot.
Wer sich nicht testen will o. kann muss ins Homeoffice. Wer fliegen will muss sogar einen PCR Test vorweisen, hier zeigt sich das funktioniert gut. Für Arbeit und Schule muss es „nur“ der Schnelltest sein zb. wie in Schulen der „Nasenbohrer“ oder „Gurgel“Test.
Die sind einfach, schnell und entdecken Infizierte frühzeitig und verhindern eine Durchseuchung ganzer Betriebe.

Testpflicht

Alles gut aber es wäre doch wohl wichtiger das Impfmaterial zu beschaffen denn erst dann lösen sich die Probleme ! Bitte endlich etwas richtig machen ! Die sind wie die Hühner alles rennt wild durch die Gegend aber nichts passiert ..... tolle Problemlösung in der Pandemie.

Wird Zeit

Es wird höchste Zeit, dass flächendeckend auch Betriebe und Arbeitgeber herangezogen werden, ihren Beitrag zur Überwindung der Pandemie zu leisten. Es kann nicht sein, dass die Bürger im Privatleben massiv eingeschränkt und "bevormundet" werden, Arbeitgeber sich aber aus der Verantwortung stehlen können. Da mir sowieso viel zu viel nur über Home-Office geschrieben und geredet wird, ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Millionen Menschen können aufgrund ihrer Tätigkeit eben NICHT ins Home-Office. Es wurde bisher, so mein (subjektiver) Eindruck, immer so getan, als ob es nur Menschen gibt, die in Callcenter, Büros, etc arbeiten.

@ dito um 9.46 Uhr, Man kann's auch übertreiben

"Wer sorgt dafür das die Tests nicht nur auf dem Papier existieren? Wenn Tests nicht garantiert werden können, müssen die Unternehmen eben für 3 Wochen geschlossen werden."
Test können Sie für 5 Eu pro Stück beim Discounter kaufen. Auch hier wird für Unternehmen gelten: Im Dutzend billiger.

Man kann es auch übertreiben mit dem Misstrauen. Ungültige/gefälschte Testbescheinigungen wären Betrug und entsprechend strafbar.
Welcher angestellte Test- Beauftragte einer Firma würde sich dem Risiko einer persönlich strafbaren Handlung aussetzen, um für die Firma ein paar Euro zu sparen?

@ um 09:30 von kritt

"Es wurde zügig alles in die Wege geleitet geleitet
@ 0_Panik:
Der Bundesgesundheitsmiste hätte schon ab März2020 alles in die Wege leiten müssen, wie z. B die Prüfung von Schnell-Tests

Im März 20 gab's natürlich noch keine Schnelltests. Aber als es sie gab, hat das Gesundheitsministerium die Prüfung sofort in die Wege geleitet. Ihre Vorwürfe sind unberechtigt."
.
Da fehlt Ihnen wohl Hintergrundwissen. Bereits im März 2020 hat Südkorea mit Schnelltests das Infektionsgeschehen erfolgreich eingedämmt, wenn irgendwo eine Infektion auftaucht werden zig Tausende getestet und jede Infektionskette unterbrochen. @baumgart hat schon im Sommer letzten Jahres darauf hingewiesen, dass diese Schnelltests problemlos bestellt werden können, vom selben Produzenten, dessen Schwangerschaftstests bei uns in den Supermärkten ausliegen.

Solange nicht alle

Solange nicht alle Arbeitnehmer mitmachen, hilft eine Verpflichtung der ach so bösen Arbeitgeber nicht weiter. Deshalb: Betreten des Betriebes nur mit negativem Test, nicht älter als x Tage. Geht bei der Einreise nach D doch auch.

Was sind Hygienekonzepte in der Praxis wer?

Gehen Sie einmal an einem Samstag zum Pflanzen Kölle nach München.
Die Zustände spotten jeder Beschreibung. Die Gänge sind so voll mit Ware gestellt. dass die geforderten Entfernungen von 1,5 m nicht eingehalten sind.

Eigentlich müsste der Einzelhandel in Abhängigkeit zur Verkaufsfläche nur eine begrenzte Anzahl von Kunden einlassen. So hat es einmal der Aldi vorgeführt. Da ging die Außentüre bei der Zahl von 200 Besuchern erst gar nicht mehr auf.

Ich bin der Meinung, dass diese Hygienekonzepte reine Lippenbekenntnisse sind und sie von Extern nie überprüft werden um sie dann, bei Verstößen den Laden einfach dicht machen.

Testpflicht

So fange man im Landtag von NRW an. Es gibt für die Mitarbeiter dort ein einmal wöchentliches Angebot, aber keine Pflicht.
Außerdem sind die Tests unzuverlässig hoch zehn. Bei uns in der Schule waren vor Ostern von 21 positiven Schnelltests 20 falsch positiv.

09:50 von Alexander K.

"Steuerverschwendung durch die Regierung
....und hinterlassen dabei Schäden, deren Ausmaß wir erst nach der Pandemie so richtig zu sehen.....

Wer redet heute noch über den Millionenschaden durch den Einkauf von unbrauchbaren Masken und Ganzkörperabdeckungen für die Intensivmedizin, die Subventionierung der Apotheker durch die kostenlose Abgabe an einen gefährdeten Personenkreis bei einer Vergütung von 6 € pro Maske an den Apotheker?

Irgendwann in ferner Zukunft werden wir dann über Milliardenschäden in den Zeitungen lesen können. Die in dieser Zeit regierenden Personen werden dann in den Talkshows darauf hinweisen, dass diesen Schaden die frühere Bundesregierung die verantworten hat.

Kommt das irgend jemanden bekannt vor?"

,.,.,

Ja, kommt mir bekannt vor. Es gibt ja mehrere User hier, die a. behaupten, die Zukunft zu kennen, b. Politiker pauschal beleidigen und unterschwellig damit sagen, dass sie selber das besser gemacht hätten.

@ 0_Panik

Hier muss jetzt schnell der Bundesgesundheitsminister für die gesicherte Beschaffung der Schnell-Tests Sorge tragen

Miesmachen der Regierung ist zwar bequem, aber zuständig für den Einkauf von Schnelltests ist nicht der Bundesminister.

Die Arbeitgeber müssen Tests anbieten...

...aber die Arbeitnehmer sind nicht verpflichtet, diese Tests auch anzunehmen.
Da wird die Testpflicht verpuffen, denn es wird viele geben die sich nicht testen lassen werden, vor allem wenn sie keine Symptome haben.

Als ob

die Arbeitgeber scharf darauf wären, dass die Arbeitskräfte ausfallen. So argumentiert man nur, wenn man keine Ahnung von der Wirklichkeit hat.

@ pemiku um 9.38 Uhr, hinterher ist man immer schlauer

"Wären wir nach dem Auftauchen der B.1.1.7 - Mutation in D Merkel und ihren Hardlinern gefolgt, würden wir jetzt nicht gegen die hohen Infektionszahlen kämpfen müssen."
Den Hardlinern haben wir steigende Infektionszahlen zu verdanken? Verwechseln Sie das nicht etwas?

"Wir haben es den "Weichspülern" unter den Mitverantwortlichen, den Sorglosen und Unverantwortlichen zu verdanken, dass uns das Wasser jetzt bis zum Halse steht."

Wären wir ... würden wir ... hätten wir - ja, hinterher ist man immer schlauer, oder?

Ist doch gut, wenn Herr Heil das Abwarten nicht mehr zulässt und eine Wende vollzieht. Denen, die immer noch nicht kooperationbereit sind, das Testen "aufzudrücken", finde ich richtig.

@ um 09:51 von kritt.

"Öffnungsexperiment
Im Saarland wird das Öffnungsexperiment mit Schnelltests jetzt wie man hört beendet. Trotz vieler Testungen steigt die Zahl der Infektionen kontinuierlich an. Die Behörden ziehen die Reißleine."
.
Es reicht nicht aus, wenn ab und zu jemand getestet wird, dafür sind die Schnelltests nicht zuverlässig genug. Es ist erforderlich, dass mit den Schnelltests möglichst viele Menschen in kurzen Abständen, beispielsweise zweimal die Woche, über mehrere Wochen getestet werden. Erst dann erfasst man nahezu alle Infizierten und kann die Infektionsketten unterbrechen.

@Ritchi

Das ist echt so ein aktuelles Sinnbild der Gesellschaft Ihr Beispiel in der Schule und es zeigt einmal mehr, dass es hier klare gesetzliche Vorgaben und Regelungen geben muss und zwar einheitlich für ganz Deutschland. Natürlich müssen Kinder, die positiv getestet sind, umgehend isoliert werden, um nicht noch die anderen Mitschüler und Lehrer anzustecken, das versteht sich doch von selbst. Wenn Eltern das dann als Stigmatisierung empfinden und es besser finden, wenn andere Kinder auch noch angesteckt werden, dann muss es hier saftige Bußgelder geben, denn das ist Egoismus pur und hat nichts mehr mit Solidarität zu tun. Genau wegen solcher Eltern werden dann letztendlich die Schulen geschlossen.

09:54 von Peter Kock

°Testpflicht
Alles gut aber es wäre doch wohl wichtiger das Impfmaterial zu beschaffen denn erst dann lösen sich die Probleme ! Bitte endlich etwas richtig machen ! Die sind wie die Hühner alles rennt wild durch die Gegend aber nichts passiert ..... tolle Problemlösung in der Pandemie.°

,.,.,

Fakt ist allerdings, dass der Impfstoff derzeit nur so purzelt und in Hamburg zum Beispiel jede Menge täglich geimpft wird; das Maximalalter wird sukzessive heruntergeschraubt.

Nach meinem Eindruck wollen das einige User aber nicht wissen, weil sie sonst nicht das Gegenteil behaupten können.

Darum verbreiten sie konsequent Fakes.

09:10 von Meinung zu unse...

>>Was man bei dieser Regierung sehr schön studieren kann, ist, was auch so im beruflichen wie auch privaten Umfeld nicht selten zu finden ist, desto weniger jemand selbst in der Lage ist zu leisten, desto mehr fordert genau dieser von anderen, daß diese gefälligst das und mehr noch zu leisten haben, wenn nötig mit Androhung von Sanktionen.
<<

Oh, dann stellen sich bei einem Regierungswechsel die Politiker höchstselbst an jeder Pforte und passen auf, ach was, die testen die Personen auch noch selbst. Dann werden auch anstatt Sanktionen ständig zwei Augen zugedrückt...
Außer mosern auf hohem Niveau habe ich von Ihnen noch keinen niveauvollen Gegenvorschlag vernommen...

Vollkommen richtig...

...aber nicht neu. Herr Heil möchte die verpflichtenden Tests in Betrieben schon länger. Aber er kann es nicht umsetzen. Der Koalitionspartner CDU/CSU blockiert. Dabei sind Betriebe neben den Schulen die Bereiche mit den meisten Kontakten. Das allerdings die Tagesschau hier die Bild-Zeitung als alleinige Quelle heranzieht, ohne die Nachricht zu verifizieren halte ich für wesentlich bedenklicher. Seit wann ist die Bild eine zuverlässige Nachrichtenquelle???

@ Ritschi

Hörensagen ist mir zu unverbindlich. Und in diesem Forum wird viel behauptet, wenn der Tag lang ist. Können Sie nachvollziehbar belegen, dass im März 20 tatsächlich Schnelltests verfügbar waren? Wie hieß z. B. der Hersteller?

In Europa hat ein Verbraucher das Recht auf zuverlässige Funktion eines Produktes. Wussten Sie, dass ein Hersteller das nachweisen muss und eine Zulassung braucht?

schön !

und wenn sich der Arbeitnehmer weigert
was dann ?
Dann ist der Arbeitgeber wieder der Buhmann !
Auf die Unterstützung des Gesetzgebers oder sonst wem kann er nicht bauen

Darstellung: