Kommentare - Wie Banken und Sparkassen von Kunden Strafzinsen kassieren

03. April 2021 - 08:10 Uhr

Viele Banken und Sparkassen verlangen für Giro- und Tagesgeldkonten "Verwahrentgelte" - teils schon ab Einlagen von 10.000 Euro. Damit holen sie sich Negativzinsen der Zentralbank von ihren Kunden zurück. Von Gerrit Rudolph.

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@13:12 von heribix

Tatsächlich habe ich wie Sie festgestellt, dass gemanagte(!) Fonds keine Alternative sind. In den vergangenen mauen 20 Aktienjahren (s. meinen Post von 12:21 Uhr) gabe es kaum Kursgewinne, dafür aber Aufschläge für den Kauf und Gebühren für das Management und die Depotverwaltung. Ziehen wir dann noch die Inflation und Steuern auf die kleinen Erträge ab, ist das Ergebnis traurig.

Die Bankberater schwätzen einem aber just diese gemanagten Fonds auf, weil sie Provisionen für den Verkauf erhalten.

An der direkten Anlage in breit gestreuten Standardaktien aus EuroStock, Dax und DowJones führt bei den derzeitigen Minuszinsen kein Weg vorbei.

Der Grund für die Negativzinsen

Das Banken und Sparkassen versuchen ihre Kunden in Aktienanlagen zu drängen, mag sein.

Aber entscheidend ist doch dass das bisherige Geschäftsmodell vieler Banken, die Marge zwischen kurz- und langfristigen Festzinsanlagen zu nutzen, nicht mehr funktioniert (Fristentransformation). Vor allem Bausparkassen leiden darunter.

Die EZB Politik ist eigentlich schizophren: auf der einen Seite kauft man massiv Anleihen auf damit sich Südländer refinanzieren können. Auf der anderen Seite verhängt man Negativzinsen damit Banken ihr Geld als Kredite begeben oder am Kapitalmarkt investieren. (Letzteres ist einer der Treiber der DAX Rallye).

Durch Negativzinsen werden deflationäre Tendenzen verstärkt, die man durch die Anleihekäufe ja gerade versucht zu bekämpfen.

Interessant ist, wie Verbraucher in Deutschland damit umgehen. Während die einen Aktien kaufen, legen die anderen ihr Vermögen in Betongold an, einer der Gründe für die stetig steigenden Immobilienpreise (trotz sinkenden Bedarfs).

12:36 von Hartz-IV-Ossi sie irren wahrscheinlich

Selbst Niedriglöhner haben im Fernsehen schon berichtet, dass sie sich 30000 euro vom Mund für die Altersversorgung und für die knappe Rentenversorgungslage angespart haben. Für diese Personengruppe müsste es eine Mindestgrenze für die Strafzinsen geben. Dies müßte die Politik machen, hat sie aber meines Wissens nicht gemacht. Einfach nur unanständig.

Sparen ist teuer...

Wenn man für die Altersvorsorge etwas ansparen will, ohne dies, verbunden mit gewissen Risiken, irgendwie anzulegen, ist man doch schon lange der Dumme. Man bekommt keine Zinsen und die Inflation lässt den Geldwert Jahr für Jahr schrumpfen. Nun das Sahnehäubchen, die Negativzinsen. Aber wenigstens erheben die seriösesten Banken diese erst ab einem Betrag von 100T €. Also Angebote einholen und erkundigen, es lohnt sich. Meine Hausbank sieht außerdem bei Stammkunden von Negativzinsen ab und erhebt nur für Neukunden welche. Hoffentlich bleibt es dabei. Ich würde ja gern eine Immobilie kaufen, aber durch die niedrigen Zinsen sind sowohl Preise wie auch Nachfrage explodiert. Bin mal gespannt, wie lange das so noch geht.

Banken zocken uns weiterhin ab und geben der EZB die schuld

Aus Wiki + 1ne mini Ergänzung von mir

Nach der Insolvenz von Lehman Brothers ist der Interbankenmarkt weltweit und speziell in Deutschland ab Oktober 2008 praktisch zum Erliegen gekommen. Bei allen Transaktionen mit typischen Gläubigerrisiken (etwa ungesicherte Interbank-Geldanlagen) hat ein spürbarer Attentismus dazu geführt, dass Kreditinstitute sich gegenseitig nur noch in geringem Maße Geld leihen, weil eine Insolvenz des Kontrahenten die Rückzahlung gefährden könnte. Anstatt dessen legen Kreditinstitute überschüssige Liquidität bei der Zentralbank an, sie nehmen in großem Umfang die Einlagefazilität in Anspruch (""" also den Strafzins der EZB """), sodass die Refinanzierungsfunktion des Interbankenmarktes praktisch entfallen ist.
(""" EZB wollte durch den Strafzins eigentlich den Interbankenhandel wieder ankurbeln. Durch das Misstrauen der Banken untereinander versuchen die nun das Geld bei den Kunden zu holen. Abzocke. Allerdings: schaut euch die Hauspreise in den USA an "")

@13:08 von Wombat Warlock: Viele Anlageformen sind "tot"

Leider sind gerade viele Anlageformen ziemlich "tot" bzw. komplett unrentabel.
Lebensversicherung war mal gut. Seit 15 Jahren aber ziemlich unrentabel und seit wenigen Jahren komplett obsolet (Garantiezins = 0).
Tagesgeld: Tot (nahe Nullzins)
Festgeld: Fast tot - auch bald nahe Nullzins
Sparbuch: Schon lange tot: Nullzins
Bausparvertrag: Noch kein Nullzins aber 2% sind fraglich
Gold: Derzeit sehr teuer - Risiko
Aktien: Derzeit sehr teuer - Risiko
Fonts: Sollen noch OK sein - aber sehr kompliziert, das richtige Produkt zu finden (finde ich...)
Ich warte auf den nächsten Aktiencrash und kaufe dann einen dividendenstarken Wert, wo mir der Kurs relativ egal ist.

Aktien verstehen ....

Deshalb verdienen die " Zwischenhändler " ja so gut daran ; ...der Normalbürger schaut auf die Rendite , ..der komplexe Vorgang des Marktes ist überhaupt nur wenigen Beteiligten bekannt ; ..also wird immer der gewinnen , ..der die Aktien mit Sachverstand begutachten lässt , ..also Insiderwissen ist absolut notwendig !

Die Börse ist mir einfach unheimlich

Beim Aufräumen neulich habe ich im Schrank eine "Das ABC der Börse"-Broschüre meiner Hausbank aus dem Jahr 2004 gefunden.

Darin eine Infobox, die das Kurs-Gewinnverhältnis erklärte: 10 sei noch gut, wer Aktien bei einem KGV von 20 kaufe äußerst risikofreudig und wer bei über 25 einsteige quasi verrückt.

Viele im letzten Jahr phänomenal gelaufene Aktien werden jedoch aktuell bei KGVs von >100 gehandelt oder die Firmen machen gar keinen Gewinn. Wenn die FDP die staatliche Aktien-Rente umsetzt, geht die Börsen-Party vielleicht wirklich noch viel weiter, aber es will nicht in meinen Kopf rein, dass es mittlerweile so egal sein kann, wie viel Gewinn eine Firma tatsächlich macht bzw. auf absehbare Zeit machen wird.

Das ist mir einfach unheimlich, denn ich habe nicht die Nerven dafür, dass sich wie im März 2020 Altersvorsorge in Höhe eines Nettojahresgehalts in Luft auflöst, weil auch die breit gestreuten ETFs massiv eingebrochen sind. Dann doch lieber Strafzinsen zahlen.

Dringender Handlungsbedarf bei Politik/EZB

Ich habe ein kleines Unternehmen und möchte meinen Mitarbeitern eine finanzielle Sicherheit bieten, indem ich die Löhne für drei Monate zurücklege. Das Vorgehen hat sich in der letzten Zeit mehr als bewährt. Nun werde ich von der Politik/EZB bestraft, dass ich die Stabilität meiner Firma nicht von Staatshilfen abhängig machen will, sondern selbst dafür Sorge... ist doch nicht zu fassen...

Es sollte bei Handlungen nicht nur an die Konzerne und Großunternehmen in der EU gedacht werden, sondern etwas differenzierter auch die vielen kleinen Unternehmen ohne mächtige Lobbyisten berücksichtigt werden.

Das Problem ist ...

... dass die notwendigen Alltags- Kleinrücklagen (die ein Normalo für Zwischenfälle spart/braucht) nicht mehr verzinst werden, da dadurch die Geldentwertung nicht ausgeglichen wird.
Die Großbeträge mit Strafzinsen besitzen Mindestlohnbezieher ohnehin nicht.

Die Bank wechseln ist keinerlei vorwärtsbringender Ratschlag (für dieses Problem), da keine Bank mehr Sparzinsen verteilt. Ein Bankwechsel (nach reiflichem Abwägen) bringt allenfalls Gebühren- oder Nutzungsvorteile. Auffällig ist außerdem, dass Überziehungszinsen nach wie vor horrend sind.

Wohin das „Vermeidenwollen von Strafzinsen führt, haben gerade die Gemeinden gezeigt, die das Geld ihrer Bürger bei der „Pleitebank Greensill verschleudert haben, weil dort kleine Zinsen angeboten wurden.
Wie man dem „kleinen Mann“ das Geld (außerdem) „falsch“ aus der Tasche zieht, passt hier nicht in die 1000 Zeichen.

@ vriegel

Als Sparer oder Kunde einer klassischen Lebensversicherung ist man der Gelackmeierte.

Nein, im Gegenteil, man ist privilegiert.
Viel Leute sind total verwöhnt, wenn jetzt mal ein kleiner Beitrag für die Ersparnisse gefordert wird.

Am 03. April 2021 um 10:36 von Demokratieschue...

Zitat: So macht man das. Denn ob Strafzinsen legal sind, wird noch gerichtlich geklärt werden. Denn laut einem Gutachten sind Strafzinsen verfassungswidrig.

Bei dem zitierten Gutachten geht es um die von der EZB von den Banken erhobenen Strafzinsen.

Es geht nicht um die von den Banken von ihren Kunden erhobenen Strafzinsen.

Ein wirtschaftlicher Zusammenhang besteht natürlich. Es ist fraglich, ob verfassungsrechtlicher Zusammenhang besteht.

@M. Höffling, 08:22

„Zwei Möglichkeiten:

1. Bank wechseln
2. Geld abheben

Dazu kommt: Wieder mehr bar bezahlen.

Bei Genossenschaftsbanken: Anteile kaufen (kleine Dividende statt Gebühr, aber Achtung, Haftungsregelungen beachten) und - wenn's die Bank dann zu toll treibt - wieder verkaufen. Letzteres freut die nämlich meist gar nicht

Grundsätzlich: Bargeld lacht ;-)“

Letzten Endes geht es dabei aber immer um die besten „Ausweich“- bzw. „Verteidigungsmanöver“ im Kampf gegen die Finanzinstitutionen. Dabei sollte man meinen, dass das Geld für die Menschen da sei und nicht umgekehrt. Und ursprünglich wurde es auch tatsächlich als ein Instrument „erfunden“, um den Menschen (allen) den Handel bzw. das Wirtschaftsleben zu erleichtern.
P.S. „Umständlicher“ als andere Zahlungsmittel ist Bargeld allerdings schon...

Unverantwortliche Ratschläge

Ich kann jedem, der keine Ahnung von Wertpapieren hat, nur davon abraten. Kurse können willkürlich steigen oder fallen, egal ob es dem Unternehmen oder der Wirtschaft gut oder schlecht geht. Wenn jemand doch mit Aktien handeln will, dann niemals unter Zeitdruck setzen lassen, schon gar nicht von Negativzinsen oder Bankangestellten.

13:54 von AbseitsDesMains. im Grunde richtig

"An der direkten Anlage in breit gestreuten Standardaktien aus EuroStock, Dax und DowJones führt bei den derzeitigen Minuszinsen kein Weg vorbei."
Und hier liegt die Krux. Wenn in den Dax Aktien aufgenommen werden, die erst eine kurze Lebenszeit haben und auch keine Dividende zahlen ( den möglichst sicheren Ertrag will ja der Anleger, nicht die Chance jeden Tag´vor dem Bildschirm zu sitzen und einen Kursgewinn zu erspielen), weil man mit vielen bewährten Aktien nicht mehr genug Börsengebühren erzielen kann, dann gerät der Index ins Zwielicht. Eine stetige Indexierung von Qualitätsaktien erforderte eigentliche eine staatliche Börse, weil diese Börse nicht auf Verdienst durch Aktenumsätze schielen müsste.

@ sikgrueblerxyz

Selbst Niedriglöhner haben im Fernsehen schon berichtet, dass sie sich 30000 euro vom Mund für die Altersversorgung und für die knappe Rentenversorgungslage angespart haben.

Ja, wenn ich die 3 wegstreiche, dann bleibt das übrig, was genau meinen Rüchlagen entspricht. Nichts.
Dabei fühle ich mich nicht mal arm.

Negativzinsen

Meine Sparkasse erhebt keine Negativzinsen, hat jedoch die Kontoführungsgebühren zu Jahresbeginn im 40 % erhöht. Zudem wurden die Kreditkartenkosten und die Depotkosten erhöht. Die Weitergabe der Negativzinsen an die Kunden und Kundinnen ist m.E. jedoch im Grunde verursachergerecht bzw. konsequent und die logische Konsequenz aus der Negativzinspolitik der EZB.

Is schon toll, mit welchen

Is schon toll, mit welchen Mitteln man mittlerweile unsere(?) EU finanziert. Durch deren Finanzpolitik, mit der wir Bankkunden und ehemals Sparer dieses finanziell nicht lebensfähige System ständig mittels Zinzentzug transfundieren müssen, ist die Finanzwelt, die sich ja über Zinsen finanzieren muss, längst tot und holt sich das so fehlende Geld. Macht aber nix, die fehlende Kohle holt man sich wieder beim kleinen Mann, ehemals Sparer, dem man eh schon eine Billion an Zinsen für den oben genannten Verein gestohlen hat und dem man ständig auch noch das Theater von der tollen EU vorspielt. Die Eintrittskarten für das Theaterspiel sind mittlerweile unbezahlbar geworden. Wir dürfen unsere Lebenssparpläne und erhofften Alterszulagen auf kinkerliche Renten zusammen auch noch opfern, samt unserem ganzen Finanzsystem von Banken und Versicherungen. Um doch noch eine Alterssicherung aufzubauen, dürfen wir uns in die Börsengeschäfte drängen lassen, wo wir dann endgültig abgezockt werden. Toll!

11:43 von Wolf1905

«Wer 10000 Euro hat, soll die auch nicht auf einmal in der Börse anlegen, sondern monatlich (z. B. 50 Euro) ansparen - Möglichkeiten gibt es da viele.»

Aktienbesitz ist in Deutschland im Vergeich zu vielen anderen Ländern weit unter-proportional. Es scheint sich aber mittel- und längerfristig etwas zu ändern. Immer mehr jüngere Menschen nutzen diese Art von "Aktiensparplan", den Sie erwähnen. Bei weiter zu erwartenden niedrigen Zinsen auch keine schlechte Wahl. So als Sparplan für ein ganzes Leben gedacht.

Sehr ärgerlich sind Aktien immer dann, wenn die Kurse (sehr) sinken gerade zu dem Zeitpunkt, an dem man das Vermögen daraus bspw. als die Zusatzrente aus Privater Vorsorgen nötig hätte.

Aktienfonds mit Streuung der Werte auf verschiedene Unternehmen sind langfristig gesehen sicher nicht "Casino". Aber in Deutschland haben Aktien eher schlechten Leumund und Ansehen. In anderen Ländern tragen sie zu mehr Privatvermögen bei.

Aber auch nur bei denen, die was zum Sparen haben …

@von Klausewitz

"Bargeld abheben und in den Tresor packen".
Die Transaktionskosten hierfür wurden durch die Abschaffung der 1000 €-Scheine bereits verdoppelt und Bargeldgeschäfte werden in den nächsten Jahren mit Sicherheit kriminalisiert.

Zewei Möglichkeiten

Entweder Fonds oder Immobilien.
Immobilien sind auch eine gute Altersvorsorge.Natürlich nur für den wer es machen kann.
Nur ist bei Immobilien der Markt sehr abgeräumt und die Preise weit oben.Hier hilft nur Geduld und genaue Beobachtung des Marktes.So lange es nicht passt,das Geld lieber vorerst auf dem Sparbuch lassen.
Unbedachtes Handeln ist der größte Fehler wenn es um Geld geht.
Erstmal sicherstellen auch wenn der Zinssatz überhaupt nicht toll ist.

@Barbarossa 2, 13:27

Als Rentner muss man sich natürlich nicht mehr allzu sehr mit der Börse beschäftigen, es sei denn im Rahmen einer Vermögensverwaltung. Auch ich bedauere, dass die Nullzinspolitik Lebensversicherungen und Sparguthaben ad absurdum führt. Dadurch profitieren einzig die Länder, die sich allzu gerne verschulden.

@wenigfahrer

"Einige haben schon vergessen wie viel Geld Menschen an der Börse verloren haben"
Verluste der einen, ergeben die Gewinne der anderen. In der Totalen ein Nullsummenspiel, das diejenigen gewinnen, die informiert und geduldig sind. Beispiel: Wer im März 2020 seine Aktien in Panik verkauft hat, machte vermutlich Verluste, die Käufer dieser Aktien haben ihren Einsatz vergoldet bekommen.

[...] ... sind gleich 30% Quellensteuer drauf. So viel kann

auch die Daimler Aktie nicht klettern, als dass man da mit einem blauen Auge rauskommt. [...]

Werter Albert.Regel, dass die Quellensteuer nicht auf den Gesamtbetrag, sondern nur auf den Gewinn berechnet wird (und das auch erst seit Beginn 2009 unabhängig von der Haltedauer) ist scheinbar noch nicht so richtig zu Ihnen vorgedrungen?

@ WirSindLegion

Leider sind gerade viele Anlageformen ziemlich "tot" bzw. komplett unrentabel.

Trotzdem ist es besser, Ersparnisse zu haben als keine zu haben. Auch ohne Zinsen sind Ersparnisse eine tolle Sache.

@14:20 von mlz: KGV von TESLA.... fast 1000

Der Kurs ist reine Phantasie. Eine Phantasie auf eine mögliche Zukunft. Spekulativer geht es gar nicht mehr.
In einer möglichen Zukunft, wo Tesla fast alle anderen Autokonzerne vom Parkett gefegt hat und eine Art Weltmacht bei Automobilen darstellt - ist das KGV sogar OK. Aber in allen andern "Zukünften" natürlich nicht.

Weder in Aktien

noch in Fonds werde ich nicht bewusst investieren,unbewusst bin ich in irgendeiner Form wahrscheinlich trotzdem drinnen.Bei Lebensversicherungen oder Bausparverträgen weiß ich es nicht wo dort die Anlagen sind.
Keiner weiß wahrscheinlich wann,aber der nächste Crash kommt bestimmt.

@ M. Hillmann

Dringender Handlungsbedarf bei Politik/EZB

Nein, die lassen die Zinsen wie sie sind. Das wäre doch logisch.

Wie Banken und Sparkassen von Kunden Strafzinsen kassieren...

Und auch für die Zeit der Niedrigzinsen und der Strafzinsen für Kunden gilt:
Die Vorstands- oder Aufsichtsratsgehälter bewegen sich zwischen 900.000 Euro bei der Deutschen Bank und 595.000 Euro bei einer Düsseldorfer Sparkasse.

Die Null-Zins-Politik der EZB

Die Null-Zins-Politik der EZB ist richtig. In Zeiten negativer Anleihezinsen ist eine Anlage am Aktien- und/oder Immobilienmarkt am Sinnvollsten. Sollte jedem klar sein.

Mit Lebensversicherungen wirds noch lustig....

Die Versicherer werden - juristisch natürlich auf extrem dünnem Eis und spekulierend dass die Meisten nicht klagen - Altverträge mit jenseits der 2% kündigen. Weil sie gar nicht anders können angesichts der Minuszins Politik der EZB.

Ich habe einen Altvertrag von 1993 zu 4% Garantiezins und einen kleineren Vertrag von 2002 zu 3%.
Mal sehen, wann die mit fadenscheinigen Begründungen den Vertrag zu Dreckskonditionen kündigen.
Ich gehe dann auf jeden Fall durch die juristischen Instanzen mit denen. Nicht um die Kündigung zu revidieren - aber für ordentliche Verkaufskonditionen.

Geld in Aktien anlegen

Ist ein Glücksspiel und kann sogar mit etwas Glück mal ganz gut gehen.Wem es so gegangen ist,kann ich nur empfehlen,Gewinn mitnehmen und in Zukunft Finger weg.
Ansonsten kann man auch gleich in die Spielbank gehen.

14:58 von Adeo60

Das alles gilt auch für Betriebsrenten. Ich verstehe nicht, was sich der deutsche Michel so alles gefallen läßt. Und was hört man von der Opposition? Richtig, nichts.

Am Ende der Eskalationskette haben wir wieder "Tauschwährung"

Das Ende dieser Eskalation is doch absehbar:
Wir haben hinter einer doppelten Wand im Keller oder anderen Verstecken wieder Alkohol, Zigaretten, Gold, Silber, Platin, etc.
Und vorher alles ins Haus gesteckt und nochmal richtig High Life gemacht mit dickem Auto oder teureren Reisen - je nach Präferenz....
Oder Kryptowährungen im Darknet ohne staatliche Kontrolle.

Leeres EU Bashing

@ offene Diskussion
Is schon toll, mit welchen Mitteln man mittlerweile unsere(?) EU finanziert. Durch deren Finanzpolitik, mit der wir Bankkunden und ehemals Sparer dieses finanziell nicht lebensfähige System

Dass das eigentlich Quatsch ist, könnten Sie schon mal daran sehen, dass die Zinsen in der Schweiz noch niedriger sind, obwohl die Schweiz nicht zur EU gehört.

@Demokratieschützerin

"Denn laut einem Gutachten sind Strafzinsen verfassungswidrig und rechtswidrig".
Ich frage mich wie "Ihr" Gutachter darauf kommt. Die EZB betreibt ihre Nullzinspolitik, um die Inflationsrate auf durchschnittlich 2 % anzuheben. Da dieses Ziel bisher nicht erreicht wurde, werden jetzt auch höhere Inflationsraten angestrebt. In Teilbereichen (Aktien, Edelmetalle, Immobilien etc.) gibt es bereits teilweise dramatische Erhöhungen und in den nächsten Jahren werden die Verbraucherpreise um 3 oder 4 % jährlich steigen. Da sind Strafzinsen besser zu ertragen. Oder?

Gier?

@ WirSindLegion
Ich habe einen Altvertrag von 1993 zu 4% Garantiezins und einen kleineren Vertrag von 2002 zu 3%.
Mal sehen, wann die mit fadenscheinigen Begründungen den Vertrag zu Dreckskonditionen kündigen.
Ich gehe dann auf jeden Fall durch die juristischen Instanzen mit denen. Nicht um die Kündigung zu revidieren - aber für ordentliche Verkaufskonditionen.

Ich lehne für mich selbst genommen Klagen aus Geldgier jetzt nur für mich privat grundsätzlich ab.

13:08wombak

diese gedanken wollte ich hier auch schon mehrfach zur sprache bringen

@ WirSindLegion

Am Ende der Eskalationskette haben wir wieder "Tauschwährung"

Geld ist eine Tauschwährung. Buchgeld und Bargeld.

13:12herbi

ein hochwertiges smartphone nützt auch nur richtig, wenn man davon was versteht. nur fürs telofonieren reicht auch ein billiges. falls Ich das hier heute so offen aussprechen darf

12:21 von AbseitsDesMains...

so isses. aber das ist den hiesigen foristen nicht beizubringen

@Barbarossa 2 um 13:27

Wenn Sie sich mit Wertpapieren nicht auskennen, brauchen Sie mir nicht zu schreiben, dass meine Meinung ein Unsinn sei.
Auch ich bin mit 65 Jahren fast Rentner, wenn auch nicht ein alter Rentner. Sie brauchen sich auch mit der Börse gar nicht beschäftigen, das habe ich Ihnen doch gar nicht vorgeschlagen.
Ich kann's auch einfach nicht fassen, um bei Ihren Worten zu bleiben.
Frohe Ostern!

@alberregel, 13:27

Da können Sie bei Inflation und Wertverfall das Geld auch wegfließen sehen...

Das ist natürlich richtig. Ich sprach nur von dem Geld, dass ich gerade nicht anderweitig anlege, das also früher auf dem Sparbuch lag ;-).

@Naturfreund 064

"Geld in Aktien anzulegen ist ein Glückspiel".
Vielleicht sollten Sie Ihre Meinung einmal mit Fakten stützen. In der Tageszeitung "Die Welt" konnten Sie im vergangenen Jahr lesen, dass, wer in den vergangenen 30 Jahren momatlich 150 € in Aktien investierte, jetzt über ein Vermögen zwischen 100.000 € und 600.000 € verfügt. Da ist Altersarmut dann kein Thema mehr.

Mir kommt es so vor..

..als wenn wir Bürger durch Strafzinsen dazu angeleitet werden sollen unsere Ersparnisse auszugeben und zukünftig für Unvorhergesehenes Kredite aufnehmen sollen.

Dies wird in der immer öfters ausgestrahlten Werbung für "-0,4%-Kredite" angesprochen,wobei niemand diese -0,4% bekommt.

Sollen wir endgültig abhängig von den Banken werden?

In unserer Stadt benötigt man noch Bargeld und das ist auch gut so..

Ein auf meinem Tagesgeldkonto liegendes Guthaben wird heuer in unser historisches Haus investiert, bevor Strafzinsen kommen..

09:37 von Adeo60+ARD

aber doch gerade der FM deiner regierung ist doch mit seinem sparbuch hochzufrieden. den restlichen bürgern presst er halt nach dem strafzins der banken, munter weiter die zwangsabgabe ost ab, obwohl er die eigentlich wegen verfassungswidrigkeit abschaffen musste. nur nebenbei, damit es keinen sturm der entrüstung gibt. jeder geldbesitzer zahlt weiter den soli auf event. zinsen und dividenden.

@Am Ende der Eskalationskette haben wir 15:19 WieSindLegion

"wieder "Tauschwährung"
bzw.
"Oder Kryptowährungen im Darknet ohne staatliche Kontrolle."

Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Kryptowährungen nur mit staatlicher Kontrolle, alle andern werden verboten.
So wie China es vorgemacht hat:
Erst verboten, jetzt gefördert.

Nur so kann man das Bargeld weltweit abschaffen,
und ggf. gleich die Strafzinsen 'per Knopfdruck' ändern.

Nicht ohne Grund gibts einige 'Herrschende' bei uns, die diese abschreckende Variante
durchaus goutieren.

Sicherlich in dem Wissen, dass sie aus der Kontrolle ausgenommen sind ;-)

Zu Moebius 14.03

Es ist nicht schizophren, was die EZB macht. Die Anleihekaeufe dienen dazu und sind auch dafuer geeignet, Rezessionen zu verhindern. Genau in die gleiche Richtung zielt die Niedrigzinspolitik. Sie haben also die GLEICHE Richtung und wirken additiv. Letztendlich sind beide Massnahmen inflationsfoerdernd, wenn sie denn in einer starken Konjunktur eingesetzt wuerden, die wir nicht haben. Ob sie auf Dauer strukturfoerdernd sind, ist dann die Frage. Und da ist Kritik berechtigt. Ihre bashingartige Kritik ist demgegenueber von Unwissenheit ueber vwliche Zusammenhaenge gepraegt und daher im Ansatz falsch.

15:04 von Harz-IV-Ossi

"Trotzdem ist es besser,Ersparnisse zu haben.Auch ohne Zinsen sind Ersparnisse eine tolle Sache."
Da gebe ich ihren vollkommen recht.Vor allem hat es etwas beruhigendes,wenn man noch etwas auf der Seite hat.

15:30 von Wolf1905

Auch ihnen ein frohes Osterfest.

Mir geht es darum, daß der Handel mit Aktien mit Risiko verbunden ist, das werden sie hoffentlich nicht bestreiten. Und warum soll ich dann mein sehr sauer erspartes Geld einem Risiko aussetzen?

15:39 von 91541matthias

genau das war eine der ideen der ezb. mit ohne zinsen das geld raushauen für den konsum, der von den linken hier bemängelt wird. dafür heissen sie aber diese den eu gesetzen zuwiderlaufende nullzinspolitik für gut

Das ist halt so, wenn der Kapitalismus defekt ist.

Die Lage für die Banken ist schwierig, denn womit sollen sie denn heutzutage ihr Geld verdienen?
Natürlich mit den Kunden, mit denen man schon eine Geschäftsbeziehung hat.
Da drängt es sich auf, die Gebühren-Schraube anzuziehen.
Geld gibt es wie Heu von der EZB, da braucht man die kuddrigen Spargroschen der Kleinsparer echt nicht mehr.
Das Ziel ist, die Kunden in Geldanlagen hineinzuquatschen, die aber leider auch keine hohe Rendite abwerfen.
Womit man zur eigentlichen Frage kommt.
Woher kommen für die Filialbanken die Umsatzerlöse, mit denen sie ihre Filialmitarbeiter bezahlen können?
Gute Frage, nächste Frage!

15:35 von Stern2100

Wer 30 Jahre lang jeden Monat 150€ auf sein Sparkonto eingezahlt,hat nach 30 Jahren auch 54000€ ohne Zinsen.
Das können die nachrechnen.
Ich bezweifle auch nicht dass es möglich ist,das es so geht wie sie das Schreiben.
Aber nur wenn er in der richtigen Anlage investiert ,dann hat er eben Glück gehabt und ich gönne es demjenigen auch.
Aber gewusst hat das derjenige vor 30 Jahren nicht,dass das so geht.

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