Ihre Meinung zu: Großbritannien zu AstraZeneca: "Unser Vertrag übertrumpft deren"

25. März 2021 - 13:37 Uhr

Der Streit um den AstraZeneca-Impfstoff zwischen der EU und Großbritannien geht in die nächste Runde: Dem britischen Gesundheitsminister zufolge haben die Briten einen Exklusiv-Vertrag - und werden deshalb bevorzugt behandelt.

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Kommentare

Ok so

Ist in Ordnung. Vertrag ist Vertrag. Ich möchte dringend empfehlen, mit dem UK seitens der EU im Gegenzug keinen Handelsvertrag abzuschließen. Wer von uns sitzt auf einer Insel?

Tja, da glaube ich eher den

Tja, da glaube ich eher den Engländern. Die konnten ohne nutzlose EU ganz anders verhandeln. Die EU hat geglaubt, das geht alles von selbst. Falsch gedacht. Und mit Sicherheit auch unfassbar schlecht verhandelt. Dazu gibt es zu viele Beispiele, als dass es ausgerechnet hier anders sein müsste.
Exportverbot, weil selber blöd? Das merken sich Alle zukünftigen Verhandlungspartner.
Das geht total in die Hose.

Versäumnisse der EU

Die EU habe einen Vertrag, der lediglich "beste Bemühungen" seitens des Impfstoffherstellers zusichere, London habe sich hingegen Exklusivität zusichern lassen.
---------------------------------------------------------------
Das sieht nach einem weiteren Versäumnis der EU aus.
NIcht nur dass man erst im November 2020 Impfstoffe bestellte, man hat offenbar die Verträge nicht präzise genug formuliert.
Die EU wird erneut zum "Bremsklotz".
Und die Briten haben mit dem Brexit alles richtig gemacht.

...ttestEineMeinung #Brittaniarules

Verträge mit denen man sich einen möglichst grossen Teil vom Impfkuchen sichert, ohne Rücksicht auf den Rest der Welt..
Hierzulande hört und liest man auch schon wieder Stimmen, die gerne sähen, wenn wir uns genauso verhielten.

Genau diese Art von Nationalismen wollten Deutschland und die EU aber vermeiden - und zu Recht!

Diese Strategie ist nämlich sehr kurzsichtig gedacht.
Denn wenn sich der Rest der Welt fröhlich weiter anstecken kann, geben wir dem Virus mehr Möglichkeiten Mutanten zu entwickeln, gegen die unsere Impfungen dann womöglich nicht mehr wirksam sind.

Neben den richtigen Strategien zur Verhinderung von Infektionen sollten die Industrienationen nicht um die vorhandenen Produktionskapazitäten konkurrieren, sondern sie erheblich ausweiten.
Genügend Impfstoff für die Weltbevölkerung in weniger als einem Jahr muss das Ziel sein - Start parallel zur Entwicklung.

Schade dass wir dass in Deutschland nicht letzten Sommer schon angepackt haben.
Wir wären schon viel weiter!

man darf gespannt sein.

Exklusiv hin oder her: wenn die EU die Ausfuhr untersagen sollte, dann bekommt das VK den Impfstoff trotzdem nicht - aber exklusiv.

Wer besser und früher

verhandelt und bestellt, ist eben klar im Vorteil.
Hätte sich nicht die Alternativlose mit der Unfähigen zusammen getan, stünde zumindest Deutschland deutlich besser da.

Wen wunderts

Jeder ist sich eben selbst der nächste, eine europäische Solidarität gab es noch nie und wird es auch nicht geben. Wer an so etwas glaubt der sollte sich (alte börsenweisheit) besser einen Hund kaufen. Insofern war Frau Merkels Idee mir einem einheitlichen europäischen Vorgehen zwar ethisch super, aber sinnlos.
Übrigens verhält sich Europa auch nicht anders

EU

Gut zu wissen - für das nächste "Versprechen" von der Insel. Und schade - eigentlich mag ich die Briten (v.a. die Waliser).

Wenn das so ist...

Wenn das so stimmt mit den Verträgen (und wer von uns könnte das schon kontrollieren), dann ist das so. Wenn ein Kunde einen Vertrag hat, in dem steht, es wird auf jeden Fall maximal geliefert und der andere hat einen, der sagt, es wird geliefert, so gut es geht (best effort), dann ist das so.
Kenne mich im Vertragsrecht nun wirklich nicht aus, aber wenn es solche Streitigkeiten gibt, dann müsste es doch internationale Institutionen oder Schiedsgerichte geben, die so etwas beurteilen. Sonst nervt der Streit ewig.
Wenn nur jede Seite irgendwas in einem Interview sagt und sich dann Millionen juristischer Laien daraus eine Meinung bilden sollen, bringt das niemand voran.
Wenn allerdings die EU einen guten Vertrag hätte, dann könnte sie doch bestimmt AZ auf Lieferung verklagen. Oder nicht? Wenn man das nicht könnte, bräuchte es auch keinen Vertrag.

@ 11:13 von Der Lenz (Vorgängerm.)

Unser Immunsystem kennt Grippeviren, und es gibt Studien, dass die erste Grippe-Erkrankung im Leben das Immunsystem mit prägt und eine längere Teilimmunität vor Viren der gleichen Gruppe gewährleistet.
Andererseits verändern sich die Grippeviren ständig; Krankheitsverläufe bei der echten Grippe variieren stark, ca 1/3 der Patient*innen erkranken schwer, und dramatische Verläufe führen auch zum Tod. Nach einer Grippeinfektion ist man gegen den jeweiligen Virustyp immun. Da aber die Typen variieren, gibt es in der Regel keine länger andauernde Immunität.
Genau das ist ja bei der Impfung gegen Sars-Covid-2 und seine Mutationen (v.a. derzeit Mutation B.1.1.7) eine spannende und sehr wesentliche Frage, und davon hängt auch ab, in welchen Abständen die Corona-Impfung künftig erfolgen muss/sollte.
Die meisten Expert*innen sagen, eine Corona-Impfquote von 60 - 70% reiche für eine Herdenimmunität aus, manche sagen 80% v.a. wegen der Mutationen. Bei den hochansteckenden Masern sind es z.B. 90%.

12:42 von Eu-Schreck // Ist

12:42 von Eu-Schreck

// Ist in Ordnung. Vertrag ist Vertrag. //

Das ist soweit richtig, aber ich hoffe, die EU macht den Vertrag ( ohne Schwärzungen , meinetwegen auch gegen die Wünsche vom Hersteller !) öffentlich. Dann kann werden wir sehen.

// Ich möchte dringend empfehlen, mit dem UK seitens der EU im Gegenzug keinen Handelsvertrag abzuschließen. Wer von uns sitzt auf einer Insel? //

Dem stimme ich zu. Es scheint nicht anders zu klappen.

Aber die UK unkritischen, werden sich schon noch " aus den Löchern " trauen.

Impfung

Es ist schon traurig. Aber nicht vergessen, das Impfstoffproblem besteht deshalb weil Merkel eingegriffen und spahn zurück gepfiffen hat. Vielen Dank für nichts!

Kontinentalsperre

damit haben die Briten in ihrer Geschichte ja nicht erst einmal sehr gute Erfahrungen gemacht.

Allerdings geht das natürlich auch mit einer Inselsperre. Auch das kennen die Briten. Tja, dann sollten sie sich doch ausschließlich auf Beziehungen zu den USA konzentrieren - so die USA denn das so wollen. (Was ich stark bezweifle.)

Partner, Verbündete?

Gruß, Wolfgang

Ist bald irrelevant...

Naja. Das ganze ist wohl eher ein Thema für Vertragsjuristen.

Wir haben bereits in Teilen impfstoffresistente Corona-Varianten (brasilianische/südafrikanische).

Und demnächst kommt die indische (sogenannte) Doppelmutante in Europa an.

Spätestens gegen die hilft dieser Impfstoff sowieso gar nicht mehr.

Ein Milliardenschaden.

So einfach ist das. Vertragsrecht ist zu respektieren. Die Hilflosigkeit der EU ist erschreckend. Wer eine solche Organisation wesentliche Rechte überlässt, so wie im Falle Deutschland und andere Länder geschehen, zahlt dafür einen Preis.
Der Preis ist das unserer Wirtschaft erst mir einer Verzögerung von einem Jahr richtig starten kann und das wir deutlich mehr Kosten haben bei der Versorgung von Kranken und Toten. Ein Milliardenschaden.

Haben wir nicht noch aus China etwas zugute?

Im Februar 2020 wurden mit 2 Flügen, die zur Rückholung von Deutschen aus China gestartet wurden, mehr als 14 to Schutzmaterial nach China geflogen. Ich nehme an, dass dafür keine Rechnung gestellt wurde.
Wie wäre es denn, wenn sich China mit ein paar Millionen Impfstoffdosen des Impfstoffes der Fa. Sinopharm dafür revanchiert?
Sinopharm hat einen Totimpfstoff entwickelt, der sich in der Herstellung von den hier gebräuchlichen unterscheidet und der daher diese Zwischenfälle (wie Gerinnungsstörungen, etc.) womöglich nicht verursacht.
Totimpfstoffe gibt es schon lange. Sie werden bei den Grippeschutzimpfungen angewendet.
Daher verspreche ich mir davon, dass diese für mich, die ich die Grippeschutzimpfungen ohne Zwischen fall immer überstanden habe, dass ich am ehesten einen Totimpfstoff gegen das Corona-Virus vertragen würde.
Denn ich hatte schon Hirnvenenthrombosen und habe ein erhöhtes Thromboserisiko.

Vielleicht geht es auch anderen Bürgern mit Thrombosen in der Vorgeschichte so?

Der einzige Impfstoff im Land

Also falls man es noch nicht wusste: Es gibt auch andere Impfstoffhersteller, die ebenfalls zugelassene Impfstoffe produzieren. Es gibt sogar einen in Deutschland, dessen Impfstoff in aller Munde und sicherlich auch gerne in aller Organismus wäre. Vielleicht liegt es daran, dass Astrazeneca nur ein Zehntel pro Dosis im Vergleich zu den anderen Impfstoffen kosten soll (Faktencheck?). Aber wenn man die deutsche Berichterstattug verfolgt, bekommt man tatsächlich den Eindruck, dass es nur einen einzigen Impfstoff von Astrazeneca gibt. Irgendwie lustig.

Tja, da glaube ich eher den

Tja, da glaube ich eher den Engländern. Die konnten ohne EU ganz anders verhandeln. Die EU hat geglaubt, das geht alles von selbst. Falsch gedacht. Und mit Sicherheit auch wieder mal schlecht verhandelt. Dazu gibt es zu viele Beispiele, als dass es ausgerechnet hier anders sein müsste.
Exportverbot, weil "selber blöd" ? Das merken sich Alle zukünftigen Verhandlungspartner.
Das geht total in die Hose.

@Tagesschau

GB bekommt Lieferungen von AstraZeneca aus der EU. Welcher Impfstoff wird denn von GB in die EU geliefert? Auch AstraZeneca?
Und wenn es ein anderer Impfstoff ist, warum wird der dann nicht in der EU hergestellt und GB stellt dann nur für GB Impfstoff her? Wozu also auch noch unsinnige hin - und her Lieferei? ZB vorgestern, die 29 Millionen Impfdosen in Italien. In Holland hergestellt und in Italien abgefüllt. Und während der Impfstoff durch die Gegend juckelt, warten Menschen dringend darauf und einige sterben sogar.
Warum wird in der EU überhaupt noch ein anderer Impfstoff hergestellt als Biontech?
Das scheint doch der wirksamste zu sein und dann sollten Produktionskapazitäten nicht mit anderen Impfstoffen belastet werden.
Sind da alle Wahnsinnig geworden oder mache ich einen Denkfehler?

Schmutzige Geschäfte

Die Raffgier der Briten in der aktuellen Krisensituation wirft ein düsteres Bild auf Boris Johnson und seine Regierung.
Wer weiß...? Gut möglich, dass man vertragliche Zusagen des britischen/schwedischen Herstellers gegenüber London noch einmal "angepast" hat und nunmehr Exklusivrechte hervorzaubert. Das Vertrauen in die Seriosität des Herstellers AstraZeneca und in die Regierung Johnson ist jedenfalls verloren gegangen. Die EU hat es vom Grundsatz her richtig gemacht, indem alle Mitgliedsstaaten zentral beliefert werden sollten. Verteilungsgerechtigkeit und günstige Einkauskonditionen waren das Ziel, leider auch Dilettantismus beim Ordern der Vakzine. Es war schon merkwürdig, dass die Briten immer wieder Lieferungen erhielten, während der Rest Europas vertröstet wurde. Ein schmutziges Geschäft, das die Regierung Johnson offenkundig betreibt...

Man kann es nur wiederholen,

Man kann es nur wiederholen, raus aus der EU gilt für alle, die Leistungsträger in Europa sind. Die EWG hat funktioniert und wird es auch in Zukunft. Von der Leyen hat hier nichts hinbekommen und wird es in Brüssel auch nicht. Den Bock zum Gärtner machen sagt man da.

@ 12:44 von Bender Rodriguez

Die EU hat durch die koordinierte Einkaufsstrategie mehr Impfdosen einkaufen können als es den einzelnen Mitgliedsstaaten gelungen wäre - was da also "nutzlos" an der EU ist, bleibt wohl Ihr Geheimnis.
Der Impfstoff-Engpass hat mit Produktions- und Lieferprozessen zu tun, wie eigentlich alle wissen, die die Details zur Kenntnis nehmen; und es hat damit zu tun, dass die EU von Anfang an die fachliche Klugheit einbezogen hat, dass für eine erfolgreiche Impfstrategie eine weltweite Impfgerechtigkeit wichtig ist. Auch das dürfte nun wirklich bekannt genug sein.
In 2-3 Wochen ist das übrigens wohl Geschichte, dann ist genügend Impfstoff vorhanden, so dass bei uns neben den Impfzentren, die logistisch v.a. für Impfgerechtigkeit stehen, auch die Hausärzt*innen in großer Zahl impfen können, so dass sich die Schnelligkeit erhöht, um eine signifikante Impfquote zu erreichen.

Da will

aber jemand ein bisschen Schaumschlagen was?
Wie der Herr so das G'scher den großen Provokateur spielen.
tja
Ich hoffe das es wie grade erst bei Herr Kurz an den adressierten einfach abprallt.
Der einzige "geopolitische Auseinandersetzung" die hier denkbar ist ist GBs sehr einseitiges Bedürfnis Überlegenheit gegenüber dem Rest Europas zu demonstrieren. Auch hier wieder eine Parallele zu Kurz, da man dessen pöbelnden gegen die EU jetzt in Österreich gerne zu einem Deutsch-Österreichichen Konflikt umdeuten möchte.

Die EU ihrerseits hat GB in der Notlage ende Letzten Jahres hingegen mit Lieferungen unterstützt, eben weil das Rationales Handeln ist.
Man sollte beim Rationalen bleiben und die Dackel ignorieren.
...und auf Vertragseinhaltungen insistieren: sowas wie "Übertrumpfen" ist nicht Vertragsrechtich relevant.

@12:52 von Advocatus Diabo...

"Jeder ist sich eben selbst der nächste, eine europäische Solidarität gab es noch nie und wird es auch nicht geben"

Und vor allem GB war schon während seiner Mitgliedschaft für seine Extrawürste berühmt. Das wird nach dem Austritt nicht besser.

Aber auch innerhalb der EU sieht man das an Herrn Kurz, der durch Meckern über die Verteilung von Impfstoff durch die EU von seinen inländischen Schwierigkeiten ablenken möchte.

Schwierigkeiten haben all die Länder, die freiwillig auf Biontech verzichtet haben um mehr AZ zu bestellen. Die leiden jetzt noch mehr darunter, dass diese Firma als Lieferant nur mäßig verlässlich ist.

Nach dem Heckmeck würde ich bei AZ auf jeden Fall nichts mehr bestellen, wenn es Alternativen gibt.

Einfacher Vorschlag

Einfach mal alle EU Importe und Exporte für 8 Wochen nach Grossbritannien stoppen. Dann mal schauen wer die besseren Verträge hat.

@ 12:51 von DerVaihinger

Auch wenn man Falschinformationen öfters wiederholt, werden sie nicht wahr: Die EU hat ausreichend Impfstoffe bestellt, die EU hat gut verhandelt. Die derzeitige Liefersituation ist der Produktion und Logistik geschuldet.
Aber wahrscheinlich muss man das hier wieder und wieder richtig stellen... Da kann man froh sein, dass ich das Thema in 2-3 Wochen von selbst abräumt.

um 12:56 von Margitt. >>Haben

um 12:56 von Margitt.
>>Haben wir nicht noch aus China etwas zugute?
Im Februar 2020 wurden mit 2 Flügen, die zur Rückholung von Deutschen aus China gestartet wurden, mehr als 14 to Schutzmaterial nach China geflogen. Ich nehme an, dass dafür keine Rechnung gestellt wurde.
Wie wäre es denn, wenn sich China mit ein paar Millionen Impfstoffdosen des Impfstoffes der Fa. Sinopharm dafür revanchiert? ...<<
_____
China hat sich Nov. 2020 an EU gewandt mit Anfrage ob chinesische Impfstoffe benötigt werden. Nein, es wurde nicht abgelehnt. Aber China wurde gesagt, dass wir in Europa genug herstellen. Also eine kalte Schulter.

China vertritt jetzt die Ansicht: wer unsere Impfstoffe will, der muss sich an Beijing wenden. Und das tun viele Länder.
Warum sollte China der EU jetzt zu Gefallen sein?

Gruß, Wolfgang

Nutzlos?

Die EU ist nicht nutzlos. Ihre Aussage zeigt, dass Sie schlecht informiert sind oder es aus Überzeugung nicht einsehen wollen, dass die EU (bei allen Problemen und Fehlern) ein Garant für Freiheit und Wohlstand sind.

GB ist eine Insel.

Deshalb mag es dort in einigen Jahren gelingen, Corona-virenfrei zu werden.

Voraussetzung ist die umgehende Rückführung des Landes in importsubstituierende, agrarische Strukturen, um Abhängigkeiten vom Ausland vollständig auszuschließen.

Dann kann auch eine Rückkehr zum demokratischen Gesellschaftsmodell möglich sein.

Für Deutschland sehe ich diese Möglichkeit nicht, da auf dem Landweg immer wieder Eintragungen verschiedenster Mutationen erfolgen.

Hier werden Grundrechte auf Dauer ausgesetzt bleiben müssen, wenn man Infektionen kleinhalten will.

Brexit

GB first. das wird letztlich auf GB zurückfallen.
Trumps Egoismus lebt und nicht nur in USA.

Begegnen wir der Herausforderung in bezug auf Corona endlich mit einem wirksamen Lockdown und flankierenden Maßnahmen. Dies würde zumindest den Druck auf den Impfstoffmarkt relativieren. Folgen wir dem Vorbild Portugal.
Spiegelfechtereien, wie die durch Ausnahmen wirkungslosen Ausgangsbeschränkungen In Österreich, helfen allerdings nicht.

Wer zuerst kommt, malt

Wer zuerst kommt, malt zuerst. Wer zuletzt kommt den bestraft das Leben.
Deutsche Gründlichkeit, lt. Frau Merkel heisst auch, Deutschland zuerst.
Wir dürfen in Sachen Impfung und Pandemiebekämpfung nichts dem Zufall überlassen, nicht einmal die EU.
Die Zeiten sind vorbei, wo viele getreu in Grab gingen.

Es geht nicht um

Es geht nicht um Übertrumpfen, sondern um eine faire Verteilung. GB’s Regierung verhält sich unsolidarisch. Die EU sollte passende Konsequenzen ziehen.

Sagt der Herr von der Insel:

«Das nennt sich Vertragsrecht und ist eindeutig: Die EU habe einen Vertrag, der lediglich "beste Bemühungen" seitens des Impfstoffherstellers zusichere, London habe sich hingegen Exklusivität zusichern lassen.»

Ganz wenig Ahnung von Vertragsrecht scheint der Herr zu haben. Hätte er nämlich einen "Exklusivvertrag", dann düfte AstraZeneca während dessen Laufzeit (Gültigkeit) an niemand anderes das liefern, wofür der Herr glaubt, es sei für ihn exklusiv. Was ja schon alleine das Wort "exklusiv" besagt.

Mache ich freiberuflich Fotos für einen Auftraggeber, dem ich vertraglich zusichere, die Fotos seien nur zur Nutzung für ihn exklusiv. Kann ich mehr Geld dafür verlangen, als wenn ich die Bilder auch anderen Kunden anbieten (und verkaufen) kann.

"Beste Bemühungen" kann ich unternehmen, vertagsbrüchig zu werden, um die Bilder woanders zu verticken.

Der Herr sollte den Ball mal ganz flach halten, und im Gedächtnis, dass GB in einer Notlage viel Impfstoff aus der EU importiert erhielt.

Die Dummen

Wir sind die Dummen,

wer rücksichtsvoll und gutgläubig ist, der wird im Leben stehts eines Besseren belehrt.

Vermutlich hätten unsere Politiker schärfer verhandeln müssen, mehr an uns deutsche denken sollen....die Anderen machen uns das vor. Ich hoffe die Politik lernt daraus für die Zukunft. Vertragsrecht! Ist etwas, dass sollten wir deutschen eigentlich beherrschen. In der Wirtschaft klappt das, in der Politik Fehlanzeige.

Die Frage wäre auch, wer hat eigentlich das Hoheitsrecht für die Waren innerhalb unserer Grenzen?

...ttestEineMeinung @25. März 2021 um 12:56 von Margitt:

Das, sehr geringe, Thromboserisiko scheint ja nur den Astra-Zeneca Impstoff zu betreffen.
Auch wenn es immer noch viel geringer ist, als allein das Thromboserisiko bei einer Covidinfektion, würde ich Ihnen einfach empfehlen auf einen der anderen Impfstoffe auszuweichen.

Die Zulassung anderer Impstoffe, z.B. aus China und Russland wird bei uns gerade geprüft, falls die Anträge inzwischen gestellt sind.

Ich bin allerdings bei diesen etwas skeptischer was die Verlässlichkeit der diesbezüglichen Studiendaten betrifft.
In diesen Ländern besteht ein deutlich grösserer politischer Erfolgsdruck für die Impstoffe und die Systeme sind geübt darin nur die Ergebnisse zuzulassen, die ihnen genehm sind.

Diese Impfstoffe sind höchstwahrscheinlich deutlich besser als nicht zu impfen, aber verlässliche Zahlen wird man wohl erst aus einer grossen Zahl an Impfungen ausserhalb Chinas und Russlands mit diesen Wirkstoffen bekommen.

Das mag alles sein

Da diese Woche im Straubinger Krankenhaus schon wieder eine 37 jährige nach der Impfung mit Astra Zeneca verstorben ist, können die liefern wann oder was sie wollen.

Ich würde den Impfstoff sowieso nicht wollen.

@andererseits um 12:54

Grippe
Es gibt bei uns zwei Grippe Grundtypen mit Jährlichen Varianten.
wenn sie sich die berüchtigte "Spanische Grippe" mal betrachten wollen: Zu diesem Zeitpunkt war einer dieser Typen eine Lange Zeit nicht aufgetreten so das eine Ganze Generation von Menschen ihn nicht kannte - die sehr alten kannten ihn noch, deshalb starben vor allem die Jungen. Aber! Auch diese hatten noch ein gewisses maß an Kreuzimmunität durch den anderen Grippehauptstamm, der immer noch sehr nah verwandt ist.
Grippe war eine der Krankheiten die das Massenaussterben auf dem Nordamerikanischen Kontinent mitverursachte; das tut Grippe in NImmunnaiver Bevölkerung.
Die Anpassungsleistung für unser Immunsystem für die Jährliche Variante ist aufgrund fortwährender Exposition hingegen relativ gering
und ja, trotzdem ist es immer noch eine Krankheit an der viele sterben
weitgehende Immunität ist eben nicht Sterilität, und die Arbeit muss das Immunsystem alleine machen, und selbst das kann einen noch umbringen.

Goodbye little Britain...

Ich gebe zu, obwohl ich das Land England oft bereist habe, meist habe ich Urlaubsregionen gemieden, in denen zu viele Engländer Urlaub machen! Nich einmal meine englischen Freunde möchten dort mit ihren Underdogs gemeinsam Urlaub machen! Wer wie ich viele Engländer kennt, weis welche Sorte ich meine! Die, die wie die unseren auch nur zu gerne nach Malle fliegen...

Der britische Gesundheitsminister drückt letztendlich nur aus, was die meisten Briten denken! Sie lachen über uns, spotten mit Hähme - aber wie bei uns auch, so gilt es auch im mittlerweile Little Britain:

"who laughs last, laughs best "!

Ich weis, dass Menschen gerne nur zu vergesslich sind, vieleicht aber erinnert sich der ein oder andere künftig mal daran, wenn er mal wieder auf der Insel Urlaub machen möchte: Es gibt genügend andere schöne Flecken in dieser Welt, auch Schottland oder Irland ist stets eine Reise wert!

Für mich ist "Little Britain" seit dem Brexit sowieso als Urlaubsland gestorben.

@Rodriguez, 12:44 Uhr - Zweifel sind angebracht

Ich sehe die EU keineswegs als "nutzlos" und es war vom Grundsatz her richtig, die Impfstoffe zentral über die EU zu ordern. Dass es für die Engländer "Exklusivrechte" geben soll, also Abnehmer 1., 2. oder 3. Klasse im Spiel sein sollen, wirkt reichlich dubios.
Auch die geheimen Lager von AstraZeneca Beständen lassen Zweifel aufkommen, ob da alles mit rechten Dingen zuging. Wir sollten also nicht vorschnell urteilen, sondern die Stellungnahme bzw. Prüfung durch die EU abwarten. Wenn sich London unzulässige Vorteile auf Kosten anderer Länder verschafft haben sollte, müsste dies Konsequenzen haben. Sollte freilich die EU nach der dilettantischen Beschaffung der Impfstoffe erneut versagt haben, müsste auch dies Folgen haben. Weder Sie noch ich kennen aktuell die Hintergründe.

Vertrag

Alle Einkäufer unserer Firmen in Deutschland lachen über unsere Regierung und EU!

Wer solche naiven und saudumme Verträge abschließt sollte sofort seinen Hut nehmen!!

Wir verkommen zu einer Bananenrepublik!!!

Im July 2020 stand schon fest welche Firma das Rennen um den Impfstoff gewinnt!!!

Gesundheitsfragen und Beschaffung von Impfstoffen ist Ländersache nicht Sache der EU, aber unsere Regierung hielt es ja für anständig es in die Hände der EU zu legen.

Scholz, Spahn und die Kanzlerin haben einen Amtseid abgelegt den sie verletzt haben!!

@ 12:59 von Parteibuchgesteuert

Man kann es nur wiederholen: Die EU besteht aus Leistungsträgern in Europa. Sie funktioniert und wird es auch in Zukunft. Ihr geflügeltes Wort vom Bock und Gärtner zielt ins Leere: Die Eu-koordinierte Bestellung der Corona-Impfstoffe war gut und richtig, auch wenn manche Böcke, denen die Fakten egal sind, solange sie pauschal kritisieren können, das anders sehen.

@andererseits um 12:54

Corona: Impfen allein genügt nicht

https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(21)00143-2/fulltext

13:00 von andererseits Danke

13:00 von andererseits

Danke für Ihren ausgezeichneten Kommentar.

@Bender Rodriguez - Sie haben sicher nicht gehört,

dass Johnson sagte, der Vakzinerfolg im UK beruhe auf "Gier und Kapitalismus" - und zwar als Erfolgstugenden!

Obwohl ich England schon alleine beruflich eng verbunden bin und immer war: wenn das Ihre Form der "Schönen neuen Welt" ist, dann wünsche ich Ihnen viel Spass damit, aber mir ist die "nutzlose EU", die immer wieder versucht, einen fairen Ausgleich zwischen den Nationen zu schaffen, in ihrer Grundgesinnung tausendmal lieber.
Und mir fällt zu dem Clown, der so inkompetent agiert und über Monate und von ihm erbetene Verlängerungen hinweg einen "Deal" mit der EU aushandelte, dessen Gültigkeit er im Bezug auf das Nordirland-Problem dann öffentlich widerruft; dessen Kabinettsmitglieder von erhöhter Schlagkraft und nuklearer Aufrüstung des UK faseln, nur noch ein: "Und es soll wissen jedes Kind, dass da recht böse Menschen sind unter den Clowns dieser Welt" (L. Hirsch).
Johnson und Co. agieren nur durch Verteufelung der EU; nach der Pandemie wird das für den Brexit nicht reichen.

an von Smoerebroed um 12:55

Bei dem ethisch und wirtschaftlich richtigen Weg gäbe es das Problem gar nicht.
Der Vorteil der schnellen Senkung der Inzidenzen hat sich immer wieder gezeigt.. Auch in Ländern, die erst spät auf den Zug aufgesprungen sind.

@ 13:06 von Didib57

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst - mit malen hat diese alte Weisheit der Kornmühlen nichts zu tun. Sie stimmt aber auch inhaltlich nicht im Kampf gegen eine Pandemie: Da hilft nur eine koordinierte und auf weltweite Gerechtigkeit zielende Impfstrategie. Oder um Ihre Worte vom Kopf auf die Füße zu stellen: Die Zeiten sind leider nicht vorbei, wo viele Nationalisten getreu ins Grab gehen.

@12:50 von BILD.DirEinDuHä...

"Verträge mit denen man sich einen möglichst grossen Teil vom Impfkuchen sichert, ohne Rücksicht auf den Rest der Welt..
Hierzulande hört und liest man auch schon wieder Stimmen, die gerne sähen, wenn wir uns genauso verhielten.
Genau diese Art von Nationalismen wollten Deutschland und die EU aber vermeiden - und zu Recht!"

Als Frau von der Leyen kürzlich ankündigte, dass die EU nun erstmal ausschliesslich die Mitgliedsländer berücksichtigt und die 3. Welt entgegen der 2020 formulierten Ansprüche hinten anstellt, da konnte man im Prinzip die selbe Einstellung beobachten.
Fehlt nur die passende Sprache um dies ausdrücken zu können, denn "EU-Nationalismus" ergibt wenig Sinn.

12:59 von nie wieder spd: EU und andere Impfstoffe

Warum wird in der EU überhaupt noch ein anderer Impfstoff hergestellt als Biontech?
Das scheint doch der wirksamste zu sein und dann sollten Produktionskapazitäten nicht mit anderen Impfstoffen belastet werden.
.......................................................................................
Es gibt Menschen, die in ihrer Vorgeschichte Gerinnungsstörungen und Thrombosen (auch HIrnvenenthrombosen) bereits hatten.
Nach Impfungen mit Biontech, mit Moderna und mit Astrazeneca kam es mal häufiger mal weniger häufig zu Gerinnungsstörungen bzw. Thrombosen.
Auch ich hatte in der Vorgeschichte Hirnvenenthrombosen.
Ich warte daher bis ein Totimpfstoff in der EU zugelassen wird. Einer wird in der EU (Coprodukion aus Niederlande, Deutschland u. Dänemark) entwickelt, ist aber erst in Phase I/II.
Totimpfstoffe werden bei den Grippeimpfstoffen eingesetzt. Ich hatte die jedes Mal vertragen (ohne Zwischenfall).

Daher bin ich nicht dafür, wenn nur eine Impfstoffart in der EU hergestellt wird.

Quod erat demonstrandum

Wieder mal wurde nachgewiesen, dass die EU, ihre Repräsentanten (-innen) und Mitarbeiter (- innen) eine Anhäufung überbezahlter Dilettanten (-innen) sind.

Garantiert für .....

Die EU ist ein Garant für Geschäfte hinter verschlossenen Türen , damit der Normalbürger nicht sein Vertrauen an diese unsägliche Allianz verliert .
Man braucht ihn schließlich diesen Wähler ; ..leider darf der alle 5 Jahre wählen , also muss man ihn geschickt im Glauben lassen , ..alles im Interesse der Nation !
Nation schon , aber nicht für "Otto" Normalverbraucher .

Vielleicht hätte die EU sich

Vielleicht hätte die EU sich nicht im Scheidungsprozess mit GB einen Rosenkrieg vom feinsten liefern sollen. Jetzt kommt die Retourkutsche, kann ich GB nicht verdenken.

@ 12:55 von rossundreiter

Es ist gottlob nicht richtig, dass es impfstoffresistente Corona-Varianten gibt. Es gibt möglicherweise in Zukunft Mutationen, bei denen der derzeitige Impfstoff nicht greifen könnte, was aber etwas anders ist als Resistenz. Die bisherigen Forschungen zur Wirksamkeit bei den derzeitigen Mutationen sind verhalten optimistisch und positiv und zeigen, dass Biontec & Co Vakzine haben, die auch bei den Mutationen die Krankheitsverläufe deutlich abmildern und somit eine Wirkung erzielen. Aber wie sich das in den kommenden Wochen und Monaten (und Jahren?) entwickelt, ist nicht wirklich vorhersehbar, weshalb auch die Forschung und die Abgleichung der Wirksamkeit weitergeht - und damit auch die Frage, in welchen Abständen die Impfung erneuert werden muss, nicht abschließend beantwortet werden kann.

@smoerebroes, 12:55 Uhr - Abwarten

Es war und ist völlig richtig, dass die Impfstoffe einheitlich und für alle Mitgliedsländer über die EU bestellt wurden. Und natürlich darf man als Vertragspartner davon ausgehen, dass Bestellungen auch in der vereinbarten Größenordnung erfüllt werden. Wenn es dann noch - möglicherweise nachgebesserte - Verträge mit anderen Ländern gibt, die irgendwelche Priorisierungen bzw. Exklusivrechte beinhalten, die den anderen Vertragspartnern nicht bekannt sind, dann hat dies ein "G`schmäckle". Aber warten wir es ab, vielleicht hat ja auch die EU ein weiteres Mal Murks gebaut...

@ 13:13 von Der Lenz

Von mir haben Sie das noch nicht gelesen, dass "impfen allein" genügen würde - aber ohne impfen gibt es keine erfolgreiche Strategie, das ist auch klar.

@12:59 von nie wieder spd

"Warum wird in der EU überhaupt noch ein anderer Impfstoff hergestellt als Biontech?
Sind da alle Wahnsinnig geworden oder mache ich einen Denkfehler?"

Gleich mehrere. Der Impfstoff von Biontech gehört nicht Deutschland oder der EU, sondern erst mal Biontech und danach, dank Vertrag, Pfizer. Und die beiden haben auch Verträge mit allen möglichen Ländern geschlossen, an die sie sich halten müssen.

Biontech alleine hatte bis vor kurzem noch gar keine wesentlichen Produktionskapazitäten und hätte alleine vermutlich auch keine weltweite Studie mit 40000 Probanden auf die Beine gestellt.

Alle Länder mussten auf gut Glück bestellen als man noch nicht wusste, welcher Impfstoff überhaupt zugelassen wird und welcher am Ende "der beste" sein wird. Da war es schon schlau, mal von allen zu bestellen. Sonst hätte F nur bei Sanofi bestellt und Biontech hätte ohne Pfizer wahrscheinlich damals keine großen Mengen zusagen können.

Die Arroganz der Reichen.

Sie handeln seit Jahrhunderten nach dem Motto "Wir stehen an der Spitze der Hierarchien, wir haben die Macht und das Geld, exlusive Verträge allein zu unseren Gunsten abzuschließen, denn wir sind die wichtigsten Menschen auf Erden!".
Typisch USA, Großbritanien und Israel. Heute in der globalisierten Marktwirtschaft lebt immer noch der Egoismus und der Narzissmus des Ex-Adels, der Herrscher und Beherrschten, der ehemaligen Kolonien, der besetzten Gebiete im nahen Osten und der Apartheid fort... die Armen in Südafrika, Süd- und Osteuropa, Westjordanland, Nord- und Zentralafrika, Mittelamerika... können ruhig weiterhin am Virus sterben, - sie sind unwichtigere Menschen als die Privilegierten z.B. in GB.

"Unser Vertrag übertrumpft deren" - dümmer geht's nimmer

"Dem britischen Gesundheitsminister zufolge haben die Briten einen Exklusiv-Vertrag - und werden deshalb bevorzugt behandelt"

Solange es selbst in einer Pandemie darum geht, irgendjemanden in "wirtschaftlicher" Hinsicht zu "übertrumpfen" bzw. sich exklusive Vorteile zu verschaffen, können alle nur verlieren. "Dank" solcher nationalpolitischen Egoismen wird sich das Virus nämlich überall dort, mangels "Kapitals" - also aus "wirtschaftlichen" Gründen - die Mittel zu seiner Bekämpfung (Impfstoffbeschaffung) fehlen umso schneller ausbreiten und dabei ständig neue Mutationen hervorbringen können.
Um sich dann - klassisches Merkmal einer Pandemie - über diesen Umweg früher oder später wieder in den sogenannten "wirtschaftsstarken" Ländern auszubreiten.

Nebst der während dieser "Reise" provozierten neuen Mutanten, versteht sich; mehr dazu u.a. hier: aljazeera.com/news/2021/3/24/india-reports-novel-covid-19-variant-daily-deaths-at-years-high
Verantwortungsloser kann Politik gar nicht sein.

@ 12:57 von valley9

Sie haben nicht mitbekommen, wie häufig Biontec und ihre Gründer*innen in der "deutschen Berichterstattung" Thema sind? Irgendwie lustig.

Was mach eigentlich die EMA und der russische Sputnik V?

Es ist für mich schon mehr als verwunderlich - Da krabbeln die unseren dem Astra Z hinterher, lassen sich von den Briten vorführen, wie man protektionistisch schön erst einmal die eigene Bevölkerung schützt ...

(was sogar nicht einmal von der Ethik her verwerflich ist, weil nur wem es selbst gut geht, kann sich um andere kümmern)

...und über die Zulassung des russischen Impfstoffes wird ewig laaaaaaaaaange nachgedacht. Ist wohl eher der Politik denn der Impfnotwendigkeit geschuldet?!

Na denn, wenn wir es ja so eilig nicht haben, kann uns das Wasser wohl auch noch nicht hoch genug bis zum Halse stehen. Dann warten wir einfach noch 2-3 neue und gefährlichere MuTanten ab, dann wirds vielleicht doch noch was mit Sputnik und die Briten können uns dann mal...

Wer sich nur ein wenig mit russischer Medizingeschichte befasst hat, der weis, dass selbst in den schlimmsten sozialistischen Zeiten stets eines hervorragend klappte: die medizinische Versorgung und Forschung!

@andererseits, 13:13 Uhr

Danke für Ihren zutreffenden Kommentar. Dem ist nichts hinzuzufügen.

13:06 von rossundreiter

«Voraussetzung ist die umgehende Rückführung des Landes in importsubstituierende, agrarische Strukturen, um Abhängigkeiten vom Ausland vollständig auszuschließen.»

Das glorreiche Vorbild für UK 2.0 sollte Japan aus der Zeit von 1603 bis 1853 sein. "Zeit der Abschließung", als kein Fremder die Inseln dort betreten, und kein Japaner sie verlassen durfte.

«Dann kann auch eine Rückkehr zum demokratischen Gesellschaftsmodell möglich sein.»

Genau. Die gute alte Ritterdemokratie aus dem Mittelalter muss wieder her.
So wie damals in Japan mit den Samurai.

«Voraussetzung ist die umgehende Rückführung des Landes in importsubstituierende, agrarische Strukturen, um Abhängigkeiten vom Ausland vollständig auszuschließen.»

Agrarland ist immer gut, moderner ist doof.
GB muss sofort das Internet abschalten, das nur bitterböse Abhängigkeit vom Ami schafft. Autos gibt es in GB 2.0 nur noch Rollys & Bentley. Die werden schon heute dort angebaut auf dem Acker.

Ausland kann nix & ist doof.

@ 10:52_Nelke785-Danke für Ihren Einsatz

„Doch das habe ich. Ich arbeite auf Intensivstation direkt neben der Kinder Intensivstation und glücklicherweise ist bei uns noch kein Kind an Corona gestorben. Wenn Sie auf die brasilianische Mutation hinaus sind- auch hierzulande keine schweren Verläufe bei Kindern. Lediglich einige wenige Ausnahmen in Brasilien bei jungen Erwachsenen, wir wir gestern in den Nachrichten verfolgen konnten. Was ich aber im Klinikum mit eigenen Augen sehe, zählt für mich. Und ich kann nur den Risikogruppen und Älteren raten, auf sich zu achten, denn sonst tut es hier gerade keiner für sie.“

Meine Kontakte sagen das selbe.

Die Regierung hätte gut daran getan zu erklären, dass das Virus für die allermeisten nicht gefährlich ist.

Und wir aber die potentiell hoch Gefährdeten besonders schützen müssen und daher gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.

Der Versuch mit Angst besser regieren zu können, ist grandios gescheitert und hat das Land in die größte Krise seit WWII gestürzt.

AZ-Exclusiv-Vertrag mit GB

Tja, wenn hier gem. Vertrag Astra/Zeneca GB vorrangig mit Impfstoff zu versorgen hat, dann ist das so.

Hier ist das Versagen der Vertreterinnen/er der EU im Vertragsabschluss zu beklagen.
Und auch das lange Zaudern, überhaupt zum Vertragsabschluss zu kommen.

Und wenn dann noch obendrein wenig Geld gezahlt wird, obwohl die Ware (- aktuell immer noch -) Mangelware in der EU ist, dann ist Voll-Versagen auf der administrativen Ebene des Vertragsabschlusses und das Voll-Versagen der Administration der Finanzierung des Impfstoffes zu beklagen.

Astra/Zeneca kann dafür gar nichts.

Da bleibt für die verantwortlichen Beschafferinnen/er des AZ-Corona-Impfstoffes nur eins übrig:
Betteln ... Betteln ... Betteln ...

Und bis dahin den AZ-Corona-Impfstoff erst mal verabreichen, der z.B. in D. und in der EU derzeit auf Halde liegt.

da hat die EU halt gepennt

da hat die EU halt gepennt bei der Vertragserstellung, andere waren da schneller und pfiffiger.

Allerdings ist auch das Geschäftsgebaren von AstraZeneca durchaus recht fragwürdig....

Und dem britischen Handelsminister sei gesagt, das die EU absolut nicht gezwungen ist irgendwelche Handelsdeals in Zukunft einzugehen. Diese Rosinenpickerei der Briten gabs ja schon als sie in der EU waren. Schon da hat man ja gern gutes direkt für sich beansprucht, bei negativem lieber ne Extrawurst ausgehandelt. ..

@ 13:19 von Basil Disco

Das ist ein - sagen wir mal - erstaunliches Niveau, dass Sie da anbringen: Sie können GB "die Retourkutsche" nicht verdenken. Was meinen Sie damit? Die Tatsache, dass GB die Lieferung von zig Millionen Dosen Vakzin aus der EU verschweigt und zu keinen Gegenleistungen bereit oder fähig ist? Da ist dann doch - wenn man schon auf dem Niveau diskutieren will - die Frage, wer den "Rosenkrieg" liefert: Sicher nicht die EU, die millionenfach Impfstoff an das Ex-Mitglied GB liefert.
Bei manchen alten Brexit-Reflexen hier in den Kommentaren kann man nur sagen: Autsch! Ausgerutscht...

an andererseits 12:54

"Die meisten Expert*innen sagen, eine Corona-Impfquote von 60 - 70% reiche für eine Herdenimmunität aus, manche sagen 80% v.a. wegen der Mutationen. Bei den hochansteckenden Masern sind es z.B. 90%."

Im Grunde hat sich immer die ungünstigste Voraussage bestätigt.
Daher sollten wir davon ausgehen, dass eine Herdenimmunität nicht entstehen wird.
Nur niedrige Inzidenz so schnell wie möglich kann eine andauernden verlustreichen Kampf mit dem Virus verhindern.

@andererseits um 13:21

>Von mir haben Sie das noch nicht gelesen, dass "impfen allein" genügen würde - aber ohne impfen gibt es keine erfolgreiche Strategie, das ist auch klar.<

Ohne Impfen geht gar nichts, das ist klar, aber sie haben mir genau bezüglich der Gründe für erstere Problematik widersprochen.

Ich nehme das jetzt einfach als zu streichen an.

@Smoerebroed, 12.55h

Bei der Bestellung von Schnelltests war es ebenso.
Wird seltsamerweise gern unter den Teppich gekehrt.

Es scheint mir

das die Briten ohne EU dos ganz gut zurecht kommen.Allen Unkenrufen zum Trotz.

Exklusivvertrag? Wohl ein Witz!

Einen Exklusivvertrag können die Engländer gar nicht haben, sonst dürfte niemand sonst Impfdosen von AZ bekommen. Und ein nationales Exklusivrecht auf ein medizinisches Produkt wäre wohl einmalig in der Weltgeschichte. Das wollte ja Trump von Curevac.
Ebenso kann GB kein Exklusivrecht auf nur in England von AZ produzierte Vakazine erhalten, denn das wäre ja ein Exportverbot.
Vielmehr verstößt AZ gerade gegen Treu und Glauben des Vertragsrechts aufgrund höherer Zahlungen pro Dosis aus GB. England und AZ machen sich gerade die ganze EU zum Feind, ich weiß nicht, ob das dem Land bewusst ist und welche anhaltenden wirtschaftlichen Schäden das für AZ bedeutet. Hätte ich Aktien von AstraZenenca, würde ich die lieber schnell verkaufen.

um 13:11 von

um 13:11 von BILD.DirEinDuHä...
>>...ttestEineMeinung @25. März 2021 um 12:56 von Margitt:
Das, sehr geringe, Thromboserisiko scheint ja nur den Astra-Zeneca Impstoff zu betreffen.
Auch wenn es immer noch viel geringer ist, als allein das Thromboserisiko bei einer Covidinfektion, würde ich Ihnen einfach empfehlen auf einen der anderen Impfstoffe auszuweichen.

Die Zulassung anderer Impstoffe, z.B. aus China und Russland wird bei uns gerade geprüft, falls die Anträge inzwischen gestellt sind...<<
______
China hat keine Zulassung von eigenen Impfstoffen in EU beantragt - siehe mein vorheriger Post. Warum sollten sie auch?

3. Phase Test chin. Impfstoffe erfolgte weltweit, weil nicht mehr genug Infizierte in China vorhanden.
Zulassungsverfahren chin. Impfstoffe für weltweiten Einsatz läuft z.Z. bei der WHO.
Warum dann bei einem Regionalbündnis, wie die EU?

Gruß, Wolfgang

@ um 13:18 von Margitt.

Danke.
Dafür habe ich selbstverständlich Verständnis.
Ein Impfstoff gegen Corona, der Ihrem Bedarf entspricht, sollte natürlich hergeforscht und dann auch hergestellt werden.
Mir ging es aber um die aktuellen Produktionskapazitäten, die mit Anderem verschwendet werden.
Wenn der für Sie passende Impfstoff fertig ist, wird vielleicht der Bedarf an den anderen zurückgehen können, weil Viele dann bereits geimpft sind.

@12:56 von Margitt.

"Im Februar 2020 wurden mit 2 Flügen, die zur Rückholung von Deutschen aus China gestartet wurden, mehr als 14 to Schutzmaterial nach China geflogen. Ich nehme an, dass dafür keine Rechnung gestellt wurde.
Wie wäre es denn, wenn sich China mit ein paar Millionen Impfstoffdosen des Impfstoffes der Fa. Sinopharm dafür revanchiert?"

Sie wissen schon, dass 14 Tonnen Schutzmaterial für eine 1,4 Mrd. Population maximal als PR taugt.
Wenn damit noch eine Forderung nach Millionen von Impfdosen verknüpft wird lässt man die nächste "Hilfe" postwendend zurückgehen.

Marktwirtschaft ist hier kein Weg

Stichwort "Doppelmutante aus Indien".
Wer hat bei der nächsten gefährlichen Mutation, falls dann die bisherigen Impfstoffe nicht wirken sollten, die tollsten Verträge?

Jeder weiß, dass die Pandemie in Teilen der Welt neue Mutationen hervorbringen wird.
Ob die bisherigen Impfungen dann ausreichen, steht in den Sternen.
Diese Pandemie ist eher ein globaler Survival-Test für die Menschheit, als ein nationales Wettrennen einzelner Staaten.
Ein globales Nasa-Weltraum-Spiel, nur "in Echt".

@ 13:18_Margitt.- Totimpfstoffe

Die Impfstoffe von Biontech und moderna sind ebenfalls als Totimpfstoffe anzusehen und dürften zu den Nebenwirkungsärmsten überhaupt gehören.

Ich würde an ihrer Stelle nicht warten und mich lieber schnell impfen lassen - wenn Sie denn zu einer relevanten Risikogruppe gehören...

an andererseits13:21

Bei hoher Inzidenz wird Impfen weitgehend scheitern. Von einer niedrigen Inzidenz aus, kann sie ein hilfreiches Mittel sein.

Modernes Raubritterum oder politischer Dilettantismus?

Die EU ist GB weit entgegengekommen. Raffgier ist ein unzivilisiertes Verhalten - noch dazu in Zeiten der Pandemie. Aber warten wir erst einmal ab, bevor wilde Spekulationen gestreut werden. Man darf gespannt sein. Wenn sich GB ungerechtfertigte Vorteile verschafft hätte, müsste dies natürlich Konsequenzen haben.

re 12:44 Bender Rodriguez: Geier

>>Tja, da glaube ich eher den Engländern. Die konnten ohne nutzlose EU ganz anders verhandeln.<<

Da Sie die EU auch jenseits des aktuellen Falles als „nutzlos“ erachten, ergibt sich alles andere von selbst.

Tatsächlich zeigt dieses absolut primitive und kurzsichtige Verhalten von GB genau den „Nutzen“ einer EU auf. Was wäre denn in Europa los, wenn alles so wie GB und auch Ungarn etc. nur versuchen würden, den „Anderen“ die Bonbons vom Teller zu klauen und diese dann laut schmatzend und grinsend zu essen?

Verstehen Sie den Gedanken? Klar hätte D sich schnell den größten Batzen grapschen können! Und dann? Unseren Nachbarn etwas vom Rest abgeben? Frei nach dem Motto „Keine Arme, keine Plätzchen“?

Und Sie glauben, von solch einer Bullymentalität würden die Briten langfristig profitieren?

>>Die EU hat geglaubt, das geht alles von selbst.<<
Na klar, die hätten doch wissen können, dass man sich auf „die Briten“ nicht verlassen kann. Also mal wieder „selbst schuld“!?

Freie Länder halten sich an Handelsverträge

Wohl wahr, aber jeder ist letztlich sich selbst der nächste - und deshalb darf dieses Exportverbot ruhig in Kraft gesetzt werden - aber wir müssen ja erst mal jahrelang verhandeln bis ...
---
Hatte der Murks in Brüssel dort bislang irgendwelche Konsequenzen ??? Oder sind wirklich nur die Bürger wieder die Gelackmeierten?

@ um 13:23 von dr.bashir

Ja. Produktionskapazitäten. Ein Werk für Biontech wurde gerade eröffnet. Nach 6 Monaten Bauzeit.
Warum werden nicht schon 10 neue Werke gebaut? Ab dem Zeitpunkt, ab dem klar war, dass das alles zu langsam und zu wenig wird, hätte man das nächste Werk bauen können und dann hätten wir im Mai schon 2.
Wenn wir Corona nie mehr loswerden, benötigt die Menschheit vielleicht jedes Jahr über 8 Milliarden Impfdosen.
Und immer wieder neue Impfstoffe um den Mutanten ausweichen zu können.
Da kann auch ein Impfstoff - Werk zu viel nicht weiter stören.
Bei der Kohle, die gerade rausgehauen wird, auch die Kostenfrage nicht.

einen Exklusiv-Vertrag?

Sehr gut,
jetzt kann jeder demokratische und eigenverantwortliche Bürger erkenn wie Politik ohne EU Bürokratie einfach, schnell und gut möglich ist.

13:11 von Jim456: Tod nach Impfung mit AZ

Da diese Woche im Straubinger Krankenhaus schon wieder eine 37 jährige nach der Impfung mit Astra Zeneca verstorben ist, können die liefern wann oder was sie wollen.
Ich würde den Impfstoff sowieso nicht wollen.
..................................................................................
Diese Frau soll auch ein Gerinnungsproblem (Hirnblutung) gehabt haben wie man nach Googeln erfährt.
Vielleicht ist es daher auch gut für die Länder der EU, wenn der Impfstoff nicht nur hier verimpft wird?
In GB gibt es wohl deshalb noch keine solcher Fälle, weil man dort bisher nur Ältere damit geimpft hat.
Vielleicht muss man auch in GB dann Erfahrungen mit solchen Gerinnungsstörungen, die teils tötlich enden, machen?
Schade ist, das man es hier nicht so macht wie in Frankreich: Dort werden nur Frauen über 55 Jahren damit geimpft.

Tja, kluge Leute,

die Briten. Müssen sich nicht mehr vom EU-Chaos und der unfähigen v.d.Leyen-Truppe abhängig machen. Beneidenswert.

Es gibt nicht nur AZ-Corona-Impfstoff

Von Astra/Zeneca gibt es eben derzeit nichts.
Auch gut.

Aber was hat die EU bisweilen in die Reihe bekommen, dass andere Impfstoffe in die EU geliefert werden kann ?

Jedes Land, dass derzeit Impfstoffe produzieren kann, versorgt erst mal die eigne Bevölkerung.

Leider ist den Verantwortlichen bei den Vertragsabschlüssen nicht so wirklich aufgefallen, dass in den letzten ca. 20 Jahren fast die gesamte Impfstoffproduktion aus der EU in andere Länder verlagert wurde, vorrangig nach Asien.

Und in der EU wird so gut wie nichts mehr für die EU produziert.
Falls mal etwas Impfstoff von Fizer (liefert in die USA) oder von Johnson&Johnson oder von Astra/Zeneca für die EU übrig bleibt, dann kommt das in der Menge über gnädige Almosen nicht darüber hinaus.

Also Fragen an Frau Bundeskanzlerin:
Wo hat die EU sonst noch Verträge wg. Impfstoffe abgeschlossen ?
Und wann werden die Impfstoffe in Massen - gesichert - an die EU geliefert ?

Großbritannien zu AstraZeneca: "Unser Vertrag übertrumpft deren"

AstraZeneca, ein britisch-schwedisches Pharmaunternehmen. Und darum entbrennt offensichtlich der erste größere Konflikt nach dem Brexit zwischen Großbritannien und der EU. Offenbar haben die Briten da schlauer gehandelt, haben den höherwertigen Vertrag. Oder jetzt die besseren Karten.

Das wird aber auch ein Schlaglicht auf die Impfpolitik der EU.

Am 25. März 2021 um 12:52 von Advocatus Diabo...

Jeder ist sich eben selbst der nächste, eine europäische Solidarität gab es noch nie und wird es auch nicht geben. Wer an so etwas glaubt der sollte sich (alte börsenweisheit) besser einen Hund kaufen. Insofern war Frau Merkels Idee mir einem einheitlichen europäischen Vorgehen zwar ethisch super, aber sinnlos.
Übrigens verhält sich Europa auch nicht anders
----
Ich bin Ihrer Meinung. Man kann sich wundern, ob der offenbar dilettanischen Vertragsgestaltung. Bei dem riesigen Apparat hätte ich mit einer exclusiven internationalen Rechtsabtlg. gerechnet, die einen so wichtigen Vertrag auf Herz u. Nieren gerüft hätte. Wenn die EU jetzt hingehen sollte/müsste, weil der britische Vertrag das so vorsieht, und weiteren Impfstoff (nach GB) exportiert, dann wird die Einstellung zur EU nochmal empfindlichst leiden. Leider weiss ich nicht, ob GB auf eine Herausgabe klagen kann und wo und wie die Aussichten insofern erfolgreich sein würden.

Wer sich jetzt noch beklagt

hat es immer noch nicht verstanden.
Alle wünschen sich eine Villa, Yacht und Luxuslimusine mit Chauffer, aber nicht alle haben eine.
Einfach mal nachdenken, woran das liegen könnte.

der Reichen?

WM-Kasparov-Fan @
Nein.
Sonder sinnvoller Schutz für leistungsbereite Bürger di anschließen auch den andern helfen können.

Wie geht die Sicherheitsunterweisung im Flieger für Sauerstoffmasken?

Erst selbst ....... und dann andern .......
Nur so können viel gerettet werden.

Vertrauen ist die wichtigste Währung

Weder die EU noch GB sind Engel. Aber die tiefen Einblicke in die britische Politik und ganz besonders die Verlogenheit von BJ und seinen Schergen während der ewigen Brexit Verhandlungen haben mein Vertrauen in GB auf Null reduziert. Allerdings: Britische Hinterhältigkeit und Verlogenheit schlägt in diesem Fall europäische Unfähigkeit und Naivität.

13:25 von ChristianK.: Impfstoffe und Sputnik

Dann warten wir einfach noch 2-3 neue und gefährlichere MuTanten ab, dann wirds vielleicht doch noch was mit Sputnik und die Briten können uns dann mal...
....................................................................
Wenn es nicht gelingt, die die große Mehrheit der EU schnell zu impfen, werden die Impfstoffe gegen neue Mutanten vielleicht nicht mehr wirksam sein.
Wie hieß es neulich bei "Hart aber fair" ?
In einer Pandemie ist die Währung die Schnelligkeit und nicht die Genauigkeit.

Backstabbing

Selbst in einer schweren Krise (Pandemie), die alle betrifft und alle (ver)einen sollte, werden vorbubertäre Kindergartenspiele betrieben ("Das ist meeeein Eimer, der gehört mir). Soziale Weiterentwicklung...Fehlanzeige. Am Beispiel Großbritannien sieht man wohin eine, dem Grabe entfleuchte, "neue" Kleinstaaterei führen wird: Misstrauen, Kampf um Ressourcen, Übervorteilung, Hass und hohe Bereitschaft sich die Köpfe einzuschlagen (Krieg) Hatten wir schonmal in Europa über Jahrhunderte. Das zeichnet ein düsteres und nachdenkliches Bild für die schwierigen Herausforderungen einer zukünftigen (gemeinsamen) Welt.

Wird spannend!

Wenn ich mich recht erinnere enthielt der Vertrag mit der EU eine Passage, wonach keine anderweitigen Absprachen bestehen, die die Erfüllung beeinträchtigen würden.
Sollte der UK-Vertrag tatsächlich solches beinhalten (was ich nicht einfach so glaube), dann hat AZ ein richtiges Problem - und Exportverbote wären mehr als gerechtfertigt.

@Adeo60, 13.34

" Wenn sich GB ungerechtfertigte Vorteile verschafft hätte, müsste dies natürlich Konsequenzen haben."
Und an was denken Sie da? Ausschluss aus der EU? :-)

@ schiebaer45 um 13:31

>Es scheint mir
das die Briten ohne EU dos ganz gut zurecht kommen.Allen Unkenrufen zum Trotz.<

Eher nicht

Ohne die Impfstofflieferungen aus der EU wäre der Schnelle Impfstart in GB gar nicht möglich gewesen

und ja, unternehmen wie Biontech haben dafür extra ein Einverständnis eingeholt da die Dosen ja eigentlich für den Heimischen Markt vorproduziert wurden, und sie haben dieses Einverständnis bekommen, weil die Problem GBs eben auch die Probleme Europas sind (Britische Variante? Schon mal gehört?).
Es sind halt immer die Fußhupen die besonders Allarm schlagen.

Ein Nachtrag zur Frage der

Ein Nachtrag zur Frage der Resistenz, um da exakt zu bleiben: Nicht nur der volle Impfschutz ist erst nach der zweiten Impfung gegeben mit einem Schutz von ca 95 Prozent (Die 2. Impfung erhöht die Antikörper im Blut um das 10 bis 20 fache), es ist auch für die weitere Entwicklung der Virusmutationen wichtig, die zweite Imfpung nicht zu vernachlässigen: Wenn jemand sich nach der ersten Impfung infiziert, hat man erst vergleichsweise wenige Antikörper, so dass das Virus sich trotzdem in Maßen weiter vermehren kann und sich genau an die durch die Impfung gebildeten Antikörper anpassen könnte. Dann könnte sich evtl. eine Resistenz entwickeln. Wenn das bei SARS-CoV-2 passieren würde, gäbe es ein Problem, denn fast alle Impfstoffe nutzen das gleiche Protein, das sog. Spike-Protein. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist gering, und bisher gibt es dafür keine Anzeichen. Aber die verzögerte Impfung beim Mumps hat in der Vergangenheit vereinzelt zur Entstehung resistenter Varianten geführt.

@ 12:55_rossundreiter- keine Panik wegen Mutationen

„Naja. Das ganze ist wohl eher ein Thema für Vertragsjuristen.

Wir haben bereits in Teilen impfstoffresistente Corona-Varianten (brasilianische/südafrikanische).

Und demnächst kommt die indische (sogenannte) Doppelmutante in Europa an.

Spätestens gegen die hilft dieser Impfstoff sowieso gar nicht mehr.“

Sog. Escape Mutationen sind nichts Neues. Deswegen muss man aber nicht in Panik geraten.

Prof. Dr. Klaus Stöhr schreibt dazu:
„Tragen Impfungen dazu bei, das Escape-Mutanten häufiger entstehen?

Trotz voranschreitender Impfungen werden natürliche Infektionen den größeren Anteil bei der Senkung der Populationsempfänglichkeit behalten.“

Und zudem kann mit der mRNA-Technologie innerhalb weniger Wochen gegen jede beliebige Mutation ein Impfstoff / Botenstoff angepasst werden.

Gut wäre es dann, wenn man da kein neues Zulassungsverfahren mehr durchlaufen müsste.

nur "in Echt".?

von Sparpaket @

Aber das änder doch nicht.

Die leistungsbereiten demokratien der westlichen Welt können Impftoffe entwickeln, und nach dem Sie Ihre eigenen Bürger geschützt haben können sie auch andern helfen.
Was soll daran falsch sein?

Oder sollen ander zuerst versorgt werden und die Menschen im eigen Land bleiben unversorgt? Alles gleichzeitig geht leider nicht.

Perspektiven

Wenn ich das Personal der Parteien vergleiche, wird mir sehr unwohl ob der Aussichten nach der Wahl und es gibt so viele Konfliktfelder die dringend und proaktiv und ohne Ideologie bearbeitet werden müßten. Man hat das Gefühl, daß nur noch reagiert wird, strategisches Handeln ist nicht erkennbar. Erschreckend!

@ 13:38 von werner1955

Die demokratischen und eigenverantwortlichen Bürger*innen, von denen Sie sprechen, erkennen allenfalls, wohin nationale Alleingänge führen: Sie schaffen einen scheinbaren kurzfristigen Vorteil, torpedieren aber die notwendige globale Strategie im Kampf gegen eine Pandemie.

Rule, Britannia

Ja, schau! Was hat die EU (und deren Fanboys und -girls in den Medien) gefeixt, wie schlecht es bald den Briten gehen werde...und jetzt? Klassisch am Nasenring durch die Manege geführt!

Kann auch ein Vorteil sein, diesem lahmen Monstrum nicht mehr anzugehören.

13:34 von vriegel : Totimpfstoffe

Die Impfstoffe von Biontech und moderna sind ebenfalls als Totimpfstoffe anzusehen und dürften zu den Nebenwirkungsärmsten überhaupt gehören.
--------------------------------------------
Totimpfstoffe sind das aber nicht. Es sind mRNA-Impfstoffe.
Der Begriff Totimpfstoff wird für die Impfstoffe verwendet, die ähnlich den Grippeimpfstoffen hergestellt werden.
Da offenbar Gerinnungsstörungen aber bei allen bisher hier zugelassenen Impfstoffen (mRNA und Vektor) aufgetreten sind, setze ich meine Hoffnung auf die Totimpfstoffe.
Ich hatte schon Sinusvenenthrombosen und davon dauerhafte Schädigungen und will daher keine solche Thrombose nochmals riskieren.
Bei den Grippeimpfungen (Totimpfstoffe) gab es bei mir keine solchen "Zwischenfälle". ...

Wer mal bei Kant nachlesen möchte:

Das Sittengesetz fordert im gleichen Maße, in dem es Fürsorge für andere verlangt, auch Selbstfürsorge. Sich in Gefahr zu bringen, um andere zu schützen, ist unsittlich. Genau das tut Deutschland (besser: die deutsche Politik), wenn mit hohem Geldaufwand hier entwickelte Impfstoffe nicht zuerst hier verimpft werden, sondern man der EU gestattet, sie mit (dilettantisch verhandelten) Verträgen ins Ausland zu exportieren in der Hoffnung, vor dort irgendwann irgendwas zurückzubekommen.

ein Schlaglicht auf die Impfpolitik?

von Bernd Kevesligeti @
Nein, sondern auf die Bürokratie in Brüssel die es nicht geschafft hat gleichwertige Verträge abzuschließen.

Die langsam und schlechte Impfpolitik ist die logische Folge vorhergegangen schlimmer Fehler.

@13:34 von Adeo60

"Raffgier ist ein unzivilisiertes Verhalten - noch dazu in Zeiten der Pandemie."

Stimme ich Ihnen unumwunden zu! Soweit zum Wunschdenken wie auch z. B.
- Eine Welt ohne Hunger
-Eine Welt ohne Grenzen und ohne Rassismus
-Eine Welt ohne Kriege, Mord und Totschlag

Sprich: Paradiesische Zustände...

Ich möchte Sie ja nur ungern frustrieren, die Realität sieht aber anders aus und daran werden leider weder Sie, noch ich noch immer wieder aber und aber und abertausende gutmeinender Demonstranten etwas ändern!

Napoleon meinte bereits dereinst recht treffend: "Eine Revolution kennt nur 2 Sorten von Menschen, die Opfer und diejenigen, die von Revolutionen profitieren!"

Daher mag Raffgier verwerflich sein, aber wenn ein Spielpartner nur diese Art des Spieles spielt, hilf es nicht, ihm mit Vernunft gut zureden zu wollen! Da hilft nur klare Linie und Kante, kein Watrtebauschwerfen...!

Doppelmoral der Briten

Nun entrüsten sich die Briten über Exportbeschränkungen pochen aber auf „Vertragsfreiheit“ - wie schlau. Effektiv haben die Briten Exportbeschränkungen aber eben über frühe Forschungsförderungs-Verträge.
Viele hier schreiben über die angeblich „rechtzeitige“ Bestellung durch UK. Das ist falsch: Die Briten haben 1 Tag nach der EU formal bestellt.
Allerdings haben sie bereits bei der Entwicklung des Impfstoffs durch die Uni Oxford eine priorisierte Lieferung festgelegt. Das hat Deutschland bei der Förderung von z.B. BioNTech nicht getan und es ist ein sehr egoistisches Verhalten der Briten. Europa ist so zur verlängerten Impfstoff-Werkbank des UK geworden.
Es ist richtig dass die EU jetzt Gleiches mit Gleichem vergilt. Bereits die vergangenen Exporte waren angesichts der britischen Position ein Fehler.

Am 25. März 2021 um 12:55 von Smoerebroed

Es ist schon traurig. Aber nicht vergessen, das Impfstoffproblem besteht deshalb weil Merkel eingegriffen und spahn zurück gepfiffen hat. Vielen Dank für nichts!
____
Normalerweise bin ich Merkel-Fan aber hier gebe ich Ihnen recht. Man hätte, wenn man es dann gewollt hätte, immer noch anderen hilfreich zur Seite stehen können/sollen aber es wäre auf jeden Fall schneller gegangen u. einen Druck auf die Hersteller hätte man als DE (oder zu viert zusammen mit F, IT und NL)
als grosses und solventes Land mit einigem Gewicht auch gehabt. Hat GB ja offensichtlich auch ohne Partner und wesentlich kleiner gut hinbekommen. Wenn man selbst genug hat, kann man auch gut etwas abgeben, ohne dass der Volkszorn kocht, wie das jetzt garantiert der Fall wäre.
Es gibt ja auch noch sowas wie den Amtseid, von dem ich nicht weiss, ob Europa-Politiker den auf die EU leisten ?

13:32 von Olivia59: 14 to Schutzmaterial

Sie wissen schon, dass 14 Tonnen Schutzmaterial für eine 1,4 Mrd. Population maximal als PR taugt.
---------------------------------------------
Natürlich reicht dieses Schutzmaterial nicht für so viele Menschen.
Es ging wohl auch in die damals am meisten betroffene Region in China (um Wuhan denke ich).
Bei 14 to Material denke ich, dass der Marktwert aber auch nicht gerade gering ist (schwer zu schätzen ...).
Wenn China den Deutschen in Höhe des Marktwertes Impfstoffe liefern würden, wäre das sicher auch in Ordnung.
Nur: Deutschland müsste dann noch die Zulassung des Impfstoffes hier vornehmen ... Das wäre wohl das Hauptproblem.

12:48 von Margitt.

>>Und die Briten haben mit dem Brexit alles richtig gemacht.<<

Das kann man erst in ein paar Jahren seriös beurteilen.

Tja, "Es ist wie es ist"

und " es kommt wie es kommt".
Den letzten beißen halt die Hunde und wenn andere schlauer sind als die Verantwortlichen der EU, dann ist das eben ein Problem und zwar von der EU. Schön wäre es natürlich gewesen, wenn wir die "Schlauen" hätten.
Wenn ich so mal in diesem Land schaue dann stelle ich fest, dass wir noch nicht einmal eine einheitliche Regelung in den Bundesländern hinbekommen, wie soll dann bitte die EU funktionieren?

Tja, "Es ist wie es ist"

und " es kommt wie es kommt".
Den letzten beißen halt die Hunde und wenn andere schlauer sind als die Verantwortlichen der EU, dann ist das eben ein Problem und zwar von der EU. Schön wäre es natürlich gewesen, wenn wir die "Schlauen" hätten.
Wenn ich so mal in diesem Land schaue dann stelle ich fest, dass wir noch nicht einmal eine einheitliche Regelung in den Bundesländern hinbekommen, wie soll dann bitte die EU funktionieren?

Vorteile sind Momentaufnahmen

Der Vorteil eines Staates, sich selbst erst einmal nur allein mit dem Impfstoff zu bereichern, scheint eine überlegene Momentaufnahme. Weiter gedacht, hat kein Mensch der Welt letztendlich etwas davon, wenn sich anderswo fleißig eine Mutation des Virus nach der anderen bildet und sich weiter entwickelt. Bis evtl. eine Mutation zu Tage kommt, die gegen einen Impfstoff resistent ist.

@Lè Bonk, 13.44

Ich weiß zwar nicht, wo Sie derzeit in Großbritannien "Hass" und "Krieg" sehen. Die "dem Grabe entfleuchte Kleinstaaterei" führt in GB im Moment aber vor allem zu einem: dass dort schon eine horrend höhere Zahl Menschen geimpft wurde als bei uns. Eine Bekannte, 50, in London, wurde schon vor guten 4 Wochen geimpft. Ihre über 90jährige Mutter in Deutschland hat grad mal vor einer Woche die erste Impfung erhalten. Diese "Kleinstaaterei" ist für die Kleinstaatenbewohner akzeptabel, denke ich.

GB hat mittlerweile die

GB hat mittlerweile die Hälfte seiner Bevölkerung geimpft.
Dieser Erfolg ist auch darauf zurückzuführen, daß die Politiker dort einiges richtig gemacht haben, was die deutschen Politiker falsch gemacht haben.

So wird in GB jede vorhandene Dosis verimpft.
Kekulé: „Das reicht, damit können wir in kurzer Zeit das Sterben effektiv begrenzen. Damit wäre die Kurve der Inzidenz von der Sterblichkeit abgekoppelt.“ (Das gilt generell, sobald ein deutlicher Anteil der "Vulnerablen" geimpft ist)

Hausarztpraxen informieren jeden Briten über mögliche Termine.- bei und gibt es endlose Bürokratie. In GB wird sogar in Kirchen geimpft. Könnte das ein Vorbild sein? Zur Ostermesse gibt es eine Impfung gratis?

Die Einkaufspolitik war in GB einfach besser. Kann man dafür die Briten kritisieren?

Unsere Politik will von eigenen Versäumnissen abzulenken! Man sucht den Gegner außerhalb- eine uralte Taktik- jetzt sollen es die Briten sein.

re 13:38 werner1955: Exklusiv?

>>Sehr gut, jetzt kann jeder demokratische und eigenverantwortliche Bürger erkenn wie Politik ohne EU Bürokratie einfach, schnell und gut möglich ist.<<

Zunächst mal gibt es keine „demokratischen Bürger“, es gibt nur demokratische Staaten.

Vor allem aber sieht jetzt „jeder Bürger“, welch eine EU sich die nationalistischen Gegner einer EU wünschen. Eine EU, in der jeder schlauer sein will und muss als der Andere. In der ein eigener Vorteil immer gleichbedeutend mit einem Nachteil für „Andere“ zu sein hat. Weil man ja soooo viel besser sei als „die Anderen“.

Im Ernst: Wollen Sie wirklich wieder ein Europa, in dem sich alle Staaten so verhalten wie es jetzt GB vormacht? Wenn ja, weiß ich jedenfalls noch besser als vorher, warum ich so vehement für ein vereintes Europa eintrete.
Und ja: Auch und gerade für ein „bürokratisches“ Europa! Wofür denn sonst?

FakT : England hatte ein Volltreffer im Impfstoff Lotto

Die EU war viel breiter aufgestellt

Leider liefert bisher Hopps Biotech-Firma Curevac und Sanofi noch keinen zugelassenen Impfstoffe

um 12:56 von Margitt. Haben

um 12:56 von Margitt.
Haben wir nicht noch aus China etwas zugute?
>>... Totimpfstoffe gibt es schon lange. Sie werden bei den Grippeschutzimpfungen angewendet.
Daher verspreche ich mir davon, dass diese für mich, die ich die Grippeschutzimpfungen ohne Zwischen fall immer überstanden habe, dass ich am ehesten einen Totimpfstoff gegen das Corona-Virus vertragen würde.
Denn ich hatte schon Hirnvenenthrombosen und habe ein erhöhtes Thromboserisiko.<<
_______
Liebe Margitt, es tut mir leid, dass Sie solche Vorerkrankungen hatten.
Bleiben Sie bitte optimistisch. Ich bin auch vorgeschädigt mit COPD, die ich mit zwei Stämmen MRSA (deutsches Krankenhaus) "erhalten" habe.
Habe jetzt Einladung für Impfen erhalten mit BionTech für Mai bzw. Juni.
Bin mir sicher, dass auch Ihre Hausärztin über Ihr Problem informiert hat - und damit AZ ausfällt. Alles Gute!

Gruß, Wolfgang

Hat die Kanzlerin...

Hat die Kanzlerin nicht die rhetorische Frage gestellt, wo wir ohne diese EU jetzt stünden in Sachen Corona?
Ich möchte dennoch antworten: Bei höheren Impfquoten wie das UK!
Die Orientierung an den Langsamsten, das ewige Prüfungsverfahren der EMA, die ewigen Debatten über die "Impfstrategie"... all das hat Zeit gekostet. Zeit, in der das UK bereits Verträge geschlossen und Impfungen durchgeführt hat.
Man schaue sich nur an, wann die einzelnen Präparate in der EU und wann in dem UK zugelassen wurden.
Nun ja. Jetzt brauchen wir also einen "Europäischen Weg", also eine Impfstrategie, die gleichermaßen in Nordfinnland und in Paris anwendbar ist. Wer davon profitiert? Das Virus.
Liebe Frau Bundeskanzlerin: "DIESE" EU ist zur Behörde für Selbsthemmung geworden. "EINE" EU ist eine gute Sache. Nur: Den Weg der Optimierung sollten wir nicht auf dem Rücken der COVID-Erkrankten austragen, die Erkranken werden, weil DIESE EU es vergeigt hat.

torpedieren

von andererseits

tun das meiner persönlichen Meinung nach Bürokraten die nicht in der Lage waren/sind schnell, einfach und zielgenau für die eigenen Bürger etwas zu erreichen.

Leider ist das beim bezahlen und fordern von Bürgern immer genau anders.

@derdickewisser, 13:45 Uhr

Wenn sich ein solches Verhalten bestätigen sollte und weltweit kommuniziert werden sollte, wäre dies allein schon ein gewaltiger Imageschaden für Großbritanien, der auch wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen dürfte. Und natürlich müsste die Belieferung der EU mit Impfstoff deutlich erhöht werden, zulasten der britischen Kontingente.

Ungarn scherte aus und kauft sich seinen Impfstoff selbst

In diesem Zusammenhang muss man vielleicht auch die Vorgehensweise von Ungarn erwähnen. Ungarn hat aus China den Totimpfstoff von Sinopharm gekauft und ihn mit Notzulassung zugelassen.
Ungarn wartet nicht, bis die EU irgendwann irgendwelche Impfstoffe besorgt. Es handelt.
Auch wenn ich sonst von Ungarn wegen deren Präsident Orban nicht viel halte, in diesem Punkt gebe ich Ungarn Recht.
Denn es kommt auf Schnelligkeit in einer Pandemie an. Das hat die EU womöglich immer noch nicht ganz verstanden.

12:55 von rossundreiter

Das gleiche haben Sie weiter oben schon geschrieben.
Ich versichere Ihnen Unwahrheiten werden auch nicht wahr, wenn man sie öfters wiederholt.

Am 25. März 2021 um 12:56 von Margitt.

Sinopharm hat einen Totimpfstoff entwickelt, der sich in der Herstellung von den hier gebräuchlichen unterscheidet und der daher diese Zwischenfälle (wie Gerinnungsstörungen, etc.) womöglich nicht verursacht.
__
Für den Fall, dass es für Sie neu ist : ein Impfstoff muss hier zugelassen sein. Die Produktionsstätten müssen zugelassen sein(!!) Selbst wenn DE an diesem Stoff interessiert wäre, würde es mind. 1 Jahr dauern bis das 1. Fläschchen hier vom Band liefe. Aber Sie können ja mal mit Xi Jinping telefonieren, vielleicht kann er Ihnen ein Fläschchen schicken. Ich habe auch schon Thrombosen gehabt und wurde 2x operiert aber deshalb mache ich doch keinen solchen Bohei. Ihr Thrombosenschicksal teilen Millionen Bürger allein in der EU und bei 99,9998 % kommen die mit dem IS klar.

@13:33 von Sparpaket

"... Jeder weiß, dass die Pandemie in Teilen der Welt neue Mutationen hervorbringen wird.
Ob die bisherigen Impfungen dann ausreichen, steht in den Sternen ... "

Von daher müssen die die Impfstoffe eh erst mal wieder angepasst werden.
Die neuen angepassten Impfstoffe werden dann eh erst in 2022 über die Produktion zur Verfügung stehen.

Da die EU-Administration für Vertragsabschlüsse und Finanzierung für die Lieferung für Impfstoffe reichlich lahm in der Umsetzung aufgestellt ist, macht es jetzt schon mal Sinn, dass sich die Verantwortlichen auf die Impf-Saison-2022 vorbereiten, und die Vertragsabschlüsse als "Exclusiv-Verträge" mit Vorranglieferung zu einem vertraglichen fixierten Datum mit den Unternehmen abschließen.

Hier muss Frau Bundeskanzlerin mit ran.
Das muss Chefin-Sache sein.

@navitrolla, 13:45 Uhr

Ich gehe davon aus, dass die Vertragsjuristen der EU klug genug waren, einen entsprechenden Passus in den Vertrag einzupflegen. Deshalb teile ich Ihre Vermutung, dass auf AZ erhebliche Probleme zukommen könnten.

@andererseits, 13.48

Von Alleingängen zu sprechen, ist hier sicherlich nur bedingt gerechtfertigt. Es ist nicht möglich alle Menschen gleichzeitig zu impfen, auch nicht innerhalb einer Woche oder eines Monats. Eine Reihenfolge gibt es bei allen Vorgängen, die nicht instantan stattfinden können. Also würde nach Ihrer Auffassung jede Reihenfolge, gleich welche, "die notwendige globale Strategie im Kampf gegen eine Pandemie torpedieren". Das wäre auch der Fall, wenn wir zunächst alle 3.Welt- und Schwellenländer impfen würden und dann erst EU, USA etc.

Wie wär´s mal mit Impfen?

Statt sich ständig zu streiten wäre es mal schön, wenn wir das verimpfen würden, was wir haben.

Ende letzter Woche sind wieder 2 Mio. Dosen geliefert worden und haben den Vorrat wieder auf über 4 Mio. Dosen anschwellen lassen. Verimpft werden aber jede Woche bestenfall 1,5 Mio. Dosen. Da könnte man mal Gas geben.

Wenn im April nur annähernd so viel geliefert wird, wie die Regierung verspricht, braucht man auch wirklich nichts mehr als Reserve aufbewahren.

Statt dessen wird am Wochenende weniger geimpft, mal sehen wie es an Ostern wird. Bürger verschmähen den einen Impfstoff - gut, dann hinten anstellen, aber dafür die impfen die wollen. Wenn in Berlin von denen die dürfen, keiner einen Termin im AZ-Impfzentrum ausmacht, dann die Anmeldung für die nächsten öffnen. Und wenn Berlin kein weniger AZ haben will, dann rückt es raus für andere Bundesländer.

Bis irgendeine Taskforce darüber befindet ist das Zeug vergammelt.

13:03 von Wolfgang GA: EU und Impfstoffe aus China

China hat sich Nov. 2020 an EU gewandt mit Anfrage ob chinesische Impfstoffe benötigt werden. Nein, es wurde nicht abgelehnt. Aber China wurde gesagt, dass wir in Europa genug herstellen. Also eine kalte Schulter.
---------------------------------------
Das ist sehr interessant und es passt zu der Meinung, die ich über die EU habe.
Man hat dort nicht begriffen, dass wir Impfstoffe benötigen, egal woher sie kommen.
Gut, ich hätte auch lieber einen Impfstoff, der in einem demokratischen Land produziert wird.
Wenn wir aber bei vielen Produkten in einer Abhängigkeit von asiatischen Ländern (vor allem China und Indien) bereits sein, so kommt es hier darauf auch nicht mehr an. D. h. dann kann man auch Impfstoffe aus China kaufen.

Wenn AstraZeneca mit UK einen Exklusivertrag hat

ist es gegenüber der EU vertragsbrüchig geworden. In dem Vertrag mit der EU erklärt AstraZeneca, dass es keine anderweitigen Verpflichtungen hat, die den Verpflichtungen gegenüber der EU entgegenstehen. Danach einen Exklusivertrag mit einem anderen abzuschließen, ist ein Verstoß gegen Treu und Glauben. Sowas scheint man bei AstraZeneca nicht zu kennen. Daran sollte man denken, wenn man Verträge mit dem Unternehmen abschließt. Johnson steht so mit dem Rücken zur Wand aufgrund seiner völlig verfehlten Politik, dass er offensichtlich quer schreiben muss.

12:59 von nie wieder spd

>>Sind da alle Wahnsinnig geworden oder mache ich einen Denkfehler?<<

Ja!
Die Hersteller haben in verschiedenen Ländern Produktionsstätten. z.B. für Zutaten, Behältnisse usw.. Kein Hersteller wird seine Produkte aus Jux und Tollerei in der Gegend herumfahren und damit die Herstellungskosten erhöhen.
Sollte ein erwachsener Mensch verstehen.

um 13:19 von andererseits

Es ist gottlob nicht richtig, dass es impfstoffresistente Corona-Varianten gibt. Es gibt möglicherweise in Zukunft Mutationen, bei denen der derzeitige Impfstoff nicht greifen könnte, was aber etwas anders ist als Resistenz.

Bitte informieren Sie sich über die neue Doppelmutante des Virus in Indien ("https://www.tagesschau.de/ausland/asien/indien-doppelmutante-101.html")

Nach den Ergebnissen der indischen Spezialisten breitet sich die Mutante extrem aggressiv aus, ist viel tödlicher und mit den in Indien vorhandenen/hergestellten Vakzinen fast nicht zu bekämpfen.

Merke: Bei einem Wettstreit zwischen Mensch und Virus gewinnt der Virus, wenn die "nichtpharmazeutischen Maßnahmen" unzureichend sind (wie gerade in DE).

Vertrag

Dann wäre es seriös gewesen, genau das ( UK hat Exclusivrechte) im Vertrag zu fixieren.

Problem EU Hausgemacht

Es ist eine sehr sehr schwierige Situation, sowie für die EU als auch für Großbritannien. Klar ist natürlich das die EU in dieser Sache völlig versagt hat, deswegen hat Ungarn zb auch bereits reagiert und zb Sputnik aus Russland gekauft. Da die EU aber keinen imspstoff aus Russland und China will, sondern warum auch immer an Astrazeneca festhält, wird es wahrscheinlich mehrere Jahre dauern bis in Deutschland die gesamte Bevölkerung geimpft sein wird.

13:40 von 0_Panik:

Also Fragen an Frau Bundeskanzlerin:
Wo hat die EU sonst noch Verträge wg. Impfstoffe abgeschlossen ?
Und wann werden die Impfstoffe in Massen - gesichert - an die EU geliefert ?
----------------------------------------------------
Das sind 2 berechtigte Fragen:
Denn einerseits wird stets behauptet, dass wir im 2. Quartal sooo viele Impfstoffe bekämen, aber andererseits zeigt dieser Fall mit AZ, dass diese Prognosen überhaupt nicht sicher sind.
Was ist, wenn wir im 2. Quartal dann noch weitere Engpässe haben, weil es Lieferschwierigkeiten etc. gibt?

12:51 von flodian

Exklusiv hin oder her: wenn die EU die Ausfuhr untersagen sollte, dann bekommt das VK den Impfstoff trotzdem nicht - aber exklusiv.
.
Geschäft ist Geschäft, würde ich sagen
oder wie würden sie reagieren wenn sie am Flughafen stehen und ein anderer fliegt mit ihrer gebuchten Reisen
oder ihr bestelltes Schnitzel beim Mezger packt ein anderer ein ?

13:10 von Demokrat 2014

>>Die Frage wäre auch, wer hat eigentlich das Hoheitsrecht für die Waren innerhalb unserer Grenzen?<<

Vermutlich der Eigentümer. Hier der Hersteller und nach Lieferung und Bezahlung der Kunde.

@Kevesligeti, 13:41 Uhr

Zunächst einamal ist vieles, ja fast alles Spekulation. Ich vermute, nein ich bin mir sicher, dass die EU über genügend juristischen Sachverstand verfügt, um Kunstkniffen wie der Einpflegung von "Exklusivrechten" in Verträgen mit Dritten entgegenzuwirken. Boris Johnson hat sich in der Vergangenheit wahrhaft nicht als verlässlicher Partner erwiesen und die Lüge zu einem wesentlichen Instrument seiner Politik erhoben. Daran dürfte sich nichts geändert und das Misstrauen eher noch gestärkt haben.

12:55, rossundreiter

>>Ist bald irrelevant...
Naja. Das ganze ist wohl eher ein Thema für Vertragsjuristen.

Wir haben bereits in Teilen impfstoffresistente Corona-Varianten (brasilianische/südafrikanische).

Und demnächst kommt die indische (sogenannte) Doppelmutante in Europa an.

Spätestens gegen die hilft dieser Impfstoff sowieso gar nicht mehr.<<

Sie haben wirklich eine blühende Phantasie.

Oder gibt es irgendwelche "alternativen" Seiten, wo man so einen Quatsch lesen kann?

Ich werde erst Ende 2023

Ich werde erst Ende 2023 einen Termin haben. Bis dahin werde ich aber nicht kürzer treten. Auch wenn das in Berlin so angedacht ist. Ich werde weiterhin so viele Leute auf einmal treffen, wie es sich gerade ergibt.
Es macht überhaupt keinen Unterschied, ob ich illegal privat 100 Leute treffe, oder legal beruflich.
Ostern wird das Wetter gut. Die Party ist sozusagen alternativlos.

Ich werde diesen Unsinn nicht länger mitmachen.

13:40 von derdickewisser Wer

13:40 von derdickewisser

Wer hindert Sie, Ihren Schlussfolgerungen Taten folgen zu lassen?

13:11 von Jim456

Da diese Woche im Straubinger Krankenhaus schon wieder eine 37 jährige nach der Impfung mit Astra Zeneca verstorben ist, können die liefern wann oder was sie wollen.
Ich würde den Impfstoff sowieso nicht wollen.
.
....und stellen sie sich vor diese Woche sind wieder 1.500 Ungeimpfte gestorben
und sollten sie den Impfstoff nicht wollen
ich nehme in gern

Was kümmert die EU das Geschwafel

von gestern. GB hat sich nie an nix gehalten. Jetzt mal durchstarten EU, machts wie GB.

Russisch Roulette bekommt man auch billiger

Einen Impfstoff, der zu 30 % versagt und reihenweise Personal von Heimen, Kliniken, Feuerwehr und Polizei in die Arbeitsunfähigkeit umimpft, überläßt man doch gern den Briten.

@ullibulli, 13:31 Uhr

Das sehe ich ähnlich. Auch der Ausdruck "übertrumpfen", den die britische Regierung verwendet, ist völlig deplaziert. Als ginge es um ein Spiel, bei dem einer den anderen "ausstechen" müsste. AZ und die Briten werden sich wohl warm anziehen müssen.

@andererseits

Wo das Verhalten der EU klug war, bleibt dein Geheimnis. Die EU ist völlig nutzlos für Endverbraucher, wie mich.
Sie kostet lediglich Geld. Auch mein Geld. GB lacht und hat ausreichend Mittel. Wer war also umsichtig?

13:34 von Adeo60

Wenn sich GB ungerechtfertigte Vorteile verschafft hätte, ---

haben die das ?
wenn ja, in welcher weise,
weil sie rechtzeitig Impfstoff bestellten ?

@13:46 von werner1955

"Die leistungsbereiten demokratien der westlichen Welt können Impftoffe entwickeln, und nach dem Sie Ihre eigenen Bürger geschützt haben können sie auch andern helfen.
Was soll daran falsch sein?
Oder sollen ander zuerst versorgt werden und die Menschen im eigen Land bleiben unversorgt? Alles gleichzeitig geht leider nicht."

Es geht um gleiche Verteilung, nicht Bevorzugung.
Wenn ich "leistungsbereit" schon lese und mir den implizierten Umkehrschluss dazu denke.
Wenn man die "leistungsbereiten" Flüchtlinge wenigstens alle in unsere Demokratien einwandern lassen würde, damit auch sie am Ende vom Vorsprung profitieren können, den man sich historisch per Eroberung, Kolonialisierung und Ausbeutung geschaffen hat.
Nur gegen China wird´s gerade schwierig diesen zu behaupten.

@derdickewisser, 13:40 Uhr

Ich würde Klugheit durch Dreistigkeit ersetzen, wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten. Sin now, pay later...

Immerhin

Jetzt ist ja klar, woran man in der EU mit den britischen ‚Freunden‘ ist.

Das mag legal sein. Ob es gut und richtig ist, kann sich jede_r selbst überlegen.

Dass es eher heikel ist, kann man vielleicht auch daran sehen, wie lange die britische Regierung das nicht öffentlich gemacht hat. Manche AstraZeneca-Kontroversen hätten mit dieser Info schneller geklärt werden können.

@ von Michael O um 13:13

>Im July 2020 stand schon fest welche Firma das Rennen um den Impfstoff gewinnt!!!<

Nein, tat es nicht

Sanofi und Curevac die beide vorne lagen haben erst im Dezember mitten im Zulassungsverfahren wegen unbefriedigender Phase3 Ergebnisse zurückgezogen und sind seitdem in der Überarbeitung - sonst wären beide schneller gewesen als sowohl Cambridge als auch Biontech - beide hatten den Malus erstmal einen großen Partner finden zu müssen und lagen bis dahin weiter hinten.

12:59 von nie wieder spd

>>GB bekommt Lieferungen von AstraZeneca aus der EU. Welcher Impfstoff wird denn von GB in die EU geliefert? Auch AstraZeneca?
<<

Keiner. Steht im Bericht. Und war auch oft genug zu lesen, nach dem der Kontrollmechanismus der Impfstofflieferungen in der EU ausgerufen wurde.

Exklusive Belieferung von AZ

Sieht kurzfristig sehr gut aus! Aber UK braucht für die 2te Impfung sehr viel Impfstoff in kurzer Zeit um die Sicherheit vor einer Ansteckung aufrecht zu erhalten und zu erhöhen.
Des weiteren muss die UK hoffen das die SA Mutation sich nicht in den UK verbreitet (nach neusten Erkenntnissen bittet AZ nur zu 10% Schutz vor der Mutation) sonst waren alle Bemühungen für die Katz.

13:03, Wolfgang GA @12:56 von Margitt.

>>>>Haben wir nicht noch aus China etwas zugute?
Im Februar 2020 wurden mit 2 Flügen, die zur Rückholung von Deutschen aus China gestartet wurden, mehr als 14 to Schutzmaterial nach China geflogen. Ich nehme an, dass dafür keine Rechnung gestellt wurde.
Wie wäre es denn, wenn sich China mit ein paar Millionen Impfstoffdosen des Impfstoffes der Fa. Sinopharm dafür revanchiert? ...<<
_____
China hat sich Nov. 2020 an EU gewandt mit Anfrage ob chinesische Impfstoffe benötigt werden. Nein, es wurde nicht abgelehnt. Aber China wurde gesagt, dass wir in Europa genug herstellen. Also eine kalte Schulter.

China vertritt jetzt die Ansicht: wer unsere Impfstoffe will, der muss sich an Beijing wenden. Und das tun viele Länder.
Warum sollte China der EU jetzt zu Gefallen sein?<<

China liegt, was die Impfung der "eigenen" Bevölkerung angeht, weit zurück. Die können gar keine Millionen Impfdosen irgendwohin liefern. Mangels Kapazität.

In einigen Wochen ist das Thema ohnehin gegessen.

um 13:25 von Nettie

Solange es selbst in einer Pandemie darum geht, irgendjemanden in "wirtschaftlicher" Hinsicht zu "übertrumpfen" bzw. sich exklusive Vorteile zu verschaffen, können alle nur verlieren. "Dank" solcher nationalpolitischen Egoismen wird sich das Virus nämlich überall dort, mangels "Kapitals" - also aus "wirtschaftlichen" Gründen - die Mittel zu seiner Bekämpfung (Impfstoffbeschaffung) fehlen umso schneller ausbreiten und dabei ständig neue Mutationen hervorbringen können.
Um sich dann - klassisches Merkmal einer Pandemie - über diesen Umweg früher oder später wieder in den sogenannten "wirtschaftsstarken" Ländern auszubreiten.

Nebst der während dieser "Reise" provozierten neuen Mutanten, versteht sich; mehr dazu u.a. hier: "aljazeera.com/news/2021/3/24/india-reports-novel-covid-19-variant-daily-deaths-at-years-high"
Verantwortungsloser kann Politik gar nicht sein.

Auch TS berichtet: "https://www.tagesschau.de/ausland/asien/indien-doppelmutante-101.html"

13:44 von Lè Bonk

jetzt übertreiben sie mal nicht
es geht im aktuellen Fall nicht um "arme Entwicklungsländer" die sich den Impfstoff nicht leisten können
sondern darum, dass wie es aussieht, ein paar "Schnarchzapfen" in Brüssel ganz einfach den Impfstoff nicht bestellt haben
und wenn sie Kleinstaaterei anführen, da wäre das nicht passiert
der Moloch EU schein aktuell unfähig zu sein, die Impfstoffbeschaffung zu organisieren

Heroisch...

Es macht Mut wenn man sieht, wie hier von einigen in unermüdlicher Fleißarbeit der deutschen Regierung und vor allem der EU der doch schon etwas krumme Rücken gestärkt wird. Aber a n d e r e r s e i t s -
ob da wirklich noch was zu retten ist?

So ein Corona-Impfstoff,

So ein Corona-Impfstoff, der bei 30 % der Geimpften versagt und bei 40 % der Geimpften schwere Nebenwirkungen hervorruft, taugt zwar nicht zum Schutz vor Corona, aber zeigt stattdessen das wahre Ausmaß der Corona-Risikogruppe auf, das somit nicht laut Karl Lauterbach bei 0,01 % liegt, sondern in die Millionen geht bei denen, die mit Embolien, Thrombosen und CFS-Spätfolgen durch Covid-19 und durch Corona-Impfstoffe zu rechnen haben.

13:31 von schiebaer45

>>Es scheint mir das die Briten ohne EU dos ganz gut zurecht kommen.Allen Unkenrufen zum Trotz.<<

Wo haben sie Unkenrufe gehört oder gelesen dass in GB sofort nach dem Brexit die Welt untergeht?
Ob sich der Brexit für die Briten gelohnt hat wird sich in einigen Jahren zeigen.

@derdickewisser um 13:50

>Sich in Gefahr zu bringen, um andere zu schützen, ist unsittlich<

Das ist so frei nach Kant das es ihm inhaltlich widerspricht.

Am 25. März 2021 um 12:57 von valley9

Also falls man es noch nicht wusste: Es gibt auch andere Impfstoffhersteller, die ebenfalls zugelassene Impfstoffe produzieren. Es gibt sogar einen in Deutschland, dessen Impfstoff in aller Munde und sicherlich auch gerne in aller Organismus wäre.
__
Zustimmung. So würde versuchen zusätzlichen IS von Biontech zu ordern. Auch zu einem höheren Preis versteht sich, wenn man dann diesem eh ungeliebten und von einem Skandal in den nächsten schlitternden AZ einen Tritt in den Allerwertesten geben könnte. Ich hatte ja von Anfang an vermutet, dass der Geiz und die Krämerseele hier den Ausschlag für den zwar mit Abstand frühesten (nämlich schon im Juli )aber scheinbar auch schlechtesten Vertrag gegeben hat, den der Preis mit
+/- € 2,00 hat wohl alles überstrahlt und den Denkprozess vernebelt. Da hat man ja toll verhandelt und ein richtiges Schnäppchen gemacht. Zwar stockt deshalb ständig der Impfprozess, egal, der Preis war super. Man fasst es nicht !

Ob die Briten mit dem Brexit

Ob die Briten mit dem Brexit "alles" richtig gemacht haben, wird sich erst noch zeigen...

Die EU sollte aus ihren Versäumnissen lernen und jetzt nicht das erratische Verhalten mit Exportbeschränkungen fortsetzen.

Ein Anfang wäre, Spitzenpositionen wie die Kommissionsposten nach Fähigkeit und Expertise zu besetzen, nicht nach politischem Dünkel.

Reste imperialen Verhaltens

Die Briten sind immer noch in ihrer "glorreichen" Vergangenheit verhaftet, als es hieß: "Right or wrong, my country!". Und so sind Indien und China verarmt und die südamerikanischen Kautschuk-Plantagen pleite gegangen, weil man Samen aus Südamerika geklaut und in Asien angepflanzt hat. Insofern ist das Ranraffen des Impstoffs ganz "natürliches" britisches Verhalten.

Übertrumpft

Also wenn ich einen Vertrag mit jemandem habe und derjenige sichert mir etwas zu, dann interessiert es mich nicht was derjenige noch für Verträge mit Anderen hat. Ich habe einen Anspruch gegen meinem Vertragspartner. Und der hat mir etwas zugesichert. Der Hersteller beruft sich jedenfalls auf Herstellungsprobleme, da passt es gar nicht, wenn andere beliefert werden.

13:50 von ChristianK.

Eine Welt ohne Hunger
-Eine Welt ohne Grenzen und ohne Rassismus
-Eine Welt ohne Kriege, Mord und Totschlag

Sprich: Paradiesische Zustände...
.
also ein Ponyhof !
dazu noch ein Regenbogen über den ein Einhorn springt
ein klein wenig sollte man schon in der realen Welt leben
Wie kommt es denn zu Kriege, Mord und Totschlag ?
weil einige was haben das andere gern besitzen würden
Warum haben einige was ?
weil sie es geraubt haben oder erarbeitet ?
Auch das sollte man gelegentlich beachten
es gibt nicht hier, die Guten und dort die Schlechten

re 13:46 werner1955: Nach mir...

>>Die leistungsbereiten demokratien der westlichen Welt können Impftoffe entwickeln, und nach dem Sie Ihre eigenen Bürger geschützt haben können sie auch andern helfen.
Was soll daran falsch sein?<<

Und wer keine Impfstoffe entwickeln kann, ist eben nicht „leistungsbereit“ und muss dann eben warten? Wollen Sie wirklich wieder in ein Europa zurück, wo jeder alles zuerst für sich haben will? Wo nur der jeweils „Stärkere“ gewinnt? Wo dann konsequenterweise jeder gegen jeden kämpft? Wo jeder alles für sich haben will?

Ist Ihnen unsere europäische Geschichte wirklich noch nicht Erfahrung genug, wie dies nur enden kann?

Kurz: Können Sie sich wirklich nicht vorstellen, dass ein Ganzes immer mehr ist als die Summe seiner Teile? Viel mehr? Sehr viel mehr?

Ich war jedenfalls noch nie so froh, dass ich hier auf dem „Kontinent“ lebe und nicht in England. Obwohl ich London liebe und die Engländer schätze. Auch wenn ich auf meine Impfung etwas länger warten muss.

@ vanaik um 13:51

>Bereits die vergangenen Exporte waren angesichts der britischen Position ein Fehler.<

Nein waren sie nicht.
Es ist genau wie mit den Impf- und Maßnahmengegnern. Wenn sie dann ins Krankenhaus müssen werden sie trotzdem behandelt, auch wenn ihr verhalten zu einer Verlängerung des Lockdowns für alle führen kann.
Die Dummheit anderer sollte einem nicht davon abhalten weiterhin das richtige zu tun.
Nichtmal wenn diese sich damit Brüsten wie sie einen dadurch ausnutzen.

EU macht sich lächerlich

Das ging schon los mit der plötzlichen Aktivierung der „Backstop“ Regelung, die kurz darauf zurückgezogen wurde. Peinlich, weil gerade die EU immer auf „offenen Grenzen“ pochte. Von der Leyen hat übrigens den Fehler versucht auf ihre Handelskommisarin abzuwälzen (ein Vorgehen, welches von Frau vdL aus Deutschland nicht ungewohnt ist).

Dann kam das Exportverbot aus Italien nach Australien, welches die australische Regierung verärgerte, die prompt Zuspruch bei GB und USA suchte.
Wie reagiert Brüssel? Man unterstellt GB und USA, ihre Exporte nach EU „aus Rache“ zurückzuhalten. Ein absurder Vorwurf, der auch inzwischen nicht mehr geäußert wird.

Nun kommt die nächste Runde des Trauerspiels: weil die EU in der Beschaffung des Impfstoffs versagt hat (dh auch vdL persönlich), muss jetzt ein Exportstopp her. Kurioserweise zuerst nur für den in Verruf geratenen AZ Impfstoff.

Von einem Exportverbot für Biontech ist nicht die Rede. Was auch ziemlich albern wäre.

12:59 von Adeo60

>>Die Raffgier der Briten in der aktuellen Krisensituation wirft ein düsteres Bild auf Boris Johnson und seine Regierung.
<<

Kommt auf die Betrachtungsweise an. Innerhalb der britischen Bevölkerung wirkt er ganz sicher als ein "Mann mit Power", und hat somit erst mal gewonnen. Ich glaube nicht, dass ihm im Moment der Brexit zu schaffen macht und den Briten wohl auch nicht. Und allein das ist doch erst einmal eine gute Voraussetzung für Johnson, auf diesem Weg weiter zu machen.

13:48 von Margitt.

>>Da offenbar Gerinnungsstörungen aber bei allen bisher hier zugelassenen Impfstoffen (mRNA und Vektor) aufgetreten sind, setze ich meine Hoffnung auf die Totimpfstoffe.<<

Glauben Sie wirklich dass Biontech/Pfizer ein Lebendimpfstoff ist?

Was soll die Empörung?

Jetzt sind wir empört, weil wir den Impfstoff nicht bekommen, den wir nicht haben wollen?

"Hunderttausende Berliner reagieren nicht auf ihre Impf-Einladung":
hxxps://www.tagesspiegel.de/berlin/astrazeneca-ablehnung-hunderttausende-berliner-reagieren-nicht-auf-ihre-impf-einladung/27036890.html

@13:51 von vanaik

Wir wählen uns unsere Parlamente aber nicht um moralisch unfehlbar zu sein, sondern damit diese uns bestmöglich vor Ungemach schützen und um strategisch in die Zukunft zu planen. UK hat offenbar frühzeitig erkannt, daß es einen Mangel an Vakzinen geben wird und rechtzeitig entsprechende Maßnahmen eingeleitet. In der Politik auf das Prinzip Hoffnung zu setzen ist naiv und zeigt nur Eines: Schwäche.

13:56 von teachers voice

Wollen Sie wirklich wieder ein Europa, in dem sich alle Staaten so verhalten wie es jetzt GB vormacht?
.
was macht den GB aktuell vor ?
Vorsorge treffen !
ich habe auch ne Rente und andere eben nicht
die haben Impfstoff bestellt andere nicht ...
wer ist da Schuld

13:15, Kokolores2017

>>"Und es soll wissen jedes Kind, dass da recht böse Menschen sind unter den Clowns dieser Welt" (L. Hirsch).<<

Der große Ludwig Hirsch.

Danke, daß Sie ihn erwähnen. Er sollte nicht vergessen werden, auch wenn er schon neuneinhalb Jahre tot ist. Er war wirklich ein ganz besonderer.

isser nicht schnucklig?

"Ich glaube daran, dass freie Handelsnationen sich an das Vertragsrecht halten."

sagt der handelsminister der nation, die sich nach dem Brexit anscheinend an gar keine normalen gepflogenheiten im internationalen handel mehr gebunden fühlt.

an die adresse derer, die GB jetzt für ihren asozialen alleingang in den höchsten tönen loben:

wollen sie wirklich wieder in einer welt leben, in der jede nation die ellbogen ausfährt, nur um die stärkste zu sein und andere zugrunde gehen???

Um mal den rechtlichen Aspekt

Um mal den rechtlichen Aspekt einzubringen:
D bilateral zwischen GB und Astra abgeschlossenen Verträge können der EU völlig egal sein. Insbesondere kann sich Astra bei der Auslegung von "bestmöglich" nicht darauf berufen.

@13:54 von Tremiro

"Margitt: >>Und die Briten haben mit dem Brexit alles richtig gemacht.<<

Das kann man erst in ein paar Jahren seriös beurteilen."

Bei so signifikanten Veränderungen (hat ja auch Rückwirkungen auf die EU) wird´s mit der Nachbetrachtung ziemlich komplex.
Kissinger erkundigte sich einmal bei Zhou Enlai (Premier China) ob die Französische Revolution denn ein Erfolg gewesen sei.
Die weise Antwort: „Zu früh, um das zu beurteilen“ ;-)

13:58 von Margitt.

deren Präsident Orban nicht viel halte
.
wie werden denn die Ungarn diesen Orban bei der nächsten Wahl wohl sehen ?

13:18 von Marmolada

Quod erat demonstrandum
Wieder mal wurde nachgewiesen, dass die EU, ihre Repräsentanten (-innen) und Mitarbeiter (- innen) eine Anhäufung überbezahlter Dilettanten (-innen) sind.

Sie meinen, so ähnlich wie viele Foristen, die zwar kaum verstehen, was wirklich vorgeht, dafür aber völlig substanzlos auf die EU eindreschen?

14:00 von Tremiro

Zu Recht wird das Thema "Mutationen" angesprochen.
Jedes Virus mutiert.
Es soll mittlerweile einige tausend Varianten des Coronavirus geben. Die meisten Varianten sind übrigens nicht gefährlicher als die Urform. Es wird sogar vermutet, daß die spanische Grippe deshalb endete, weil eine Mutation, die weniger gefährlich war, sich deutlich stärker verbreitete und zu einer Immunisierung auch gegen die Ursprungsform führte.
Es kann auch eine Mutation kommen, die deutlich gefährlicher ist und eine höhere Sterblichkeit bringt. Das wäre katastrophal. Alle hoffen, daß das nicht geschieht.
Es bleibt die Frage, wie weiter zu verfahren ist. Man kann nicht über die wirtschaftlichen und psychologischen Folgen hinweggehen, als sei das unbedeutend. "Dauerlockdown" ist keine Lösung. Wir werden leider lernen müssen, mit dem Virus, auch in mutierter Form, zu leben.
Ausbau der Intensivkapazitäten statt Klinikschließungen und Ausbau von Tesmöglichkeiten sind eine Antwort.

@13:50 von derdickewisser

Sie scheinen weder Kant noch die Pandemie-Bekämpfung verstanden zu haben.

@ Margitt. um 12:56

>Sinopharm hat einen Totimpfstoff entwickelt, der sich in der Herstellung von den hier gebräuchlichen unterscheidet und der daher diese Zwischenfälle (wie Gerinnungsstörungen, etc.) womöglich nicht verursacht.
Totimpfstoffe gibt es schon lange. Sie werden bei den Grippeschutzimpfungen angewendet.
Daher verspreche ich mir davon, dass diese für mich, die ich die Grippeschutzimpfungen ohne Zwischen fall immer überstanden habe, dass ich am ehesten einen Totimpfstoff gegen das Corona-Virus vertragen würde. <

Im Prinzip richtig aber:
Totimpfstoffe sind sozusagen die Großmütter der Modernen: sie sind aus der Mode gekommen weil sie tendenziell mehr Nebenwirkungen haben. Die Nebenwirkungen ähneln stark der Jeweiligen Krankheit (logisch)
Covid 19 selber hat auch eine Trombosenproblematik....

@adeo60

Das die UK und Indien zuerst beliefert werden hatte ich bereits Mitte Dezember geschrieben!

Herr Spahn hatte am 10 und 12 November berichtet das die EU 200mil Dosen von Biontech gesichert hat, davon seien 100min für Deutschland! Was sich als falsch herausgestellt hat.
400mil wurden angeboten 100mil gekauft. Erst im Januar wurde nachbestellt welche natürlich erst viel Später geliefert werden.
Herr Spahn hätte sich die restlichen Dosen sichern sollen.

Einen Vertrag auf

Einen Vertrag auf Exklusivität, der im Angesicht einer Pandemie, viele Tote bei den anderen bedeutet, muss nachrangig beliefert werden und muss schon alleine aus Gründen der Lebensgefahr, die das aus diesem Vertrag für andere bedeutet, unhaltbar und nichtig sein. In Pandemien kann nicht plötzlich eine Nation und halte sie sich aus welchen zweifelhaften Gründen auch immer, für wichtiger als andere, Liefervorrechte für sich verlangen und jede Firma, die solche Verträge, wie gesagt in einer Pandemie, mit sich aushandeln läßt, hat sich in schwerster Weise strafbar gemacht. Die Lieferungen an Great Britanien, sind aus genannten Gründen anteilsmäßig an alle EU-Staaten und an Great Britanien zu verteilen und wehe es nimmt sich einer irgendwelche Vorrechte heraus.

Am 25. März 2021 um 12:59 von Adeo60

Die EU hat es vom Grundsatz her richtig gemacht, indem alle Mitgliedsstaaten zentral beliefert werden sollten.
_____
Weshalb sollten sie denn "zentral" beliefert werden ? Das werden sie doch jetzt auch nicht. Das wäre auch Quatsch, wenn z.B. Dänemark und Portugal vom gleichen "Zentrallager" beliefert würden. (oder habe ich jetzt ein Brett vor'm Kopf ?)
-------
Verteilungsgerechtigkeit und günstige Einkauskonditionen waren das Ziel, leider auch Dilettantismus beim Ordern der Vakzine.
___
Eine noch so "günstige Einkaufskondition"
wiegt den Schaden der durch die zwangsläufige Behäbigkeit entsteht, bei weitem nicht auf. Eben weil man das "Optimum" erfeilschen wollte, ist es so, wie es ist. Michael Ryan von der WHO hat ausdrücklich betont, dass in einer Pandemie der Faktor ZEIT das A + O ist. Diesem Faktor ist alles andere unterzuordnen, wenn man erfolgreich sein will. Das spricht total gegen
uns.

13:56 von bolligru

>>...daß die Politiker dort einiges richtig gemacht haben, was die deutschen Politiker falsch gemacht haben.<<

Ja die "Politiker dort" haben einiges richtig gemacht, wie die Zahlen beweisen.

GB: 60,5 Mio Einwohner, 126.621 Coronatote
D: 83,2 Mio Einwohner, 78.498 Coronatote

Großartig wie die britischen Politiker das besser gemacht haben.
Ironie aus.

13:13 von Michael O

Alle Einkäufer unserer Firmen in Deutschland lachen über unsere Regierung und EU! ...

Alle? Könnten Sie mal kurz so tun, als hätten Sie einen Beleg für diese lächerliche Behauptung und ein paar von diesen Einkäufern nennen?

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