Kommentare - Corona-Zahlen steigen: "Dritte Welle hat schon begonnen"

11. März 2021 - 08:03 Uhr

14.356 binnen eines Tages gemeldete Neuinfektionen und eine auf 69,1 gestiegene Inzidenz - ein Jahr nach Beginn der Pandemie ist die Lage in Deutschland weiterhin angespannt. RKI-Präsident Wieler sieht die dritte Welle schon in vollem Gange.

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Kommentare

Eine große Gefahr sehe ich

Eine große Gefahr sehe ich bei den Schnelltests, da sie die Mutationen nicht verlässlich bestimmen. Ich habe das erlebt. Wenn man sich darauf verlässt und unvorsichtiger wird, dann steigen die Zahlen wie in Österreich. Ich habe mit Inzidenzen von 200 kein Problem, nur mit den daraus resultierenden Schulschliessungen.

Dritte Welle...

Das war zu erwarten und ist damit nichts überraschendes.
Unsere Prioritäten werden uns vom Virus um die Ohren gehauen, aber Hauptsache wir sind "gut organisiert" und haben viele Pläne.

Ziellinie in Sicht

"Die Impfkampagne beschreibt Wieler als Wettlauf gegen das mutierende Virus. Die Ziellinie sei aber in Sicht: Wenn es keine Unterbrechungen wegen Produktionsausfällen oder aus anderen Gründen gebe, könnten bis Herbst 80 Prozent der Bevölkerung immun gegen das Virus sein. "Wenn das der Fall ist, können alle Maßnahmen aufgehoben werden", sagte Wieler. "

Wenn nur das Wörtchen wenn nicht wär, dann wären wir alle gesund und Millionär.

Es muss alles drangesetzt werden, dass es nicht nur keine Unterbrechungen wegen Produktionsausfällen oder "aus anderen Gründen?"geben wird, sondern dass generell das Impfen schnell, flexibel und mit "hands on Mentalität " vonstattengeht.

Noch immer viel zu wenig, zu unsicher ob, J&J soll heute genehmigt, doch auch erst später liefern, Sputnik wurde gar nicht geordert..usw. Monate voller Leid.

Die Ärzte stehen in den Startlöchern, doch es fehlt. Tragisch, was wir der EU zu verzeihen haben.

Dritte Welle hat schon begonnen

Dritte Welle hat schon begonnen und die Impfungen in Deutschland sind immer noch schleppend langsam. Wen kann man das nächste Mal wählen, damit bei der nächsten Bedrohung für die Bevölkerung so eine Katastrophe nicht mehr vorkommt.

Dringender Handlungsbedarf bei den Impfungen

Der RKI-Präsident hat Recht - die Zahlen belegen einen kontinuierlichen Anstieg der Infektionszahlen, wohl auch bedingt durch die wachsende Zahl an Mutationen. Die einzige Chance, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist eine rasche und deutliche Anhebung der Impfungen. Die Arztpraxen wären hierfür ein ideales Forum. Wenn ich nun höre, dass dort mit den Impfungen erst frühestens Mitte April begonnen werden könnte, dann macht mich dies wütend und fassungslos. Die Politik scheint mehr und mehr ihr bisher gutes Krisenmanagement zu verspielen.

Und noch immer wird planlos

Und noch immer wird planlos an Symptomen rumgedoktort.
Ausser Lockdown keine Idee. Im Land der Dichter und Denker.
Das macht einfach nur wütend.

Die dritte Welle hat schon...

... begonnen. Aktuell erleben wir einen Wettlauf zwischen der Initialisierung der Impfungen einerseits und der massiven Zunahme der infizierten Menschen andererseits. Letztlich wird die Überwindung der Pandemie durch das Impfen erfolgreich sein, es ist jedoch zu befürchten, dass zunächst das Virus die Oberhand gewinnen wird. Keine guten Aussichten für Gastro und EZH. Da werden wir durch müssen....

bis Herbst 80% Immunität...

hat Herr Wieler denn schon gesicherte Erkenntnisse über die Wirkdauer der verschiedenen Impfstoffe?

Selbstbetrug

Wenn wir öffnen, beschwichtigen bzw. betrügen wir uns nur selbst. Für eine Öffnung gibt es wissenschaftlich gesehen keinen Grund.

Sei nochmals daran erinnert :

Wir könnten schon viel besser dastehen, wenn die Politiker Spahn, Merkel und v.d.Leyen bei der Impfstoffbestellung nicht so katastrophal versagt hätten.
Die 3. Welle geht also zum Großteil auf deren verfehlte Politik zurück ! Vielen Dank dafür !

Schneller impfen, jünger impfen

Ich gehöre zwar nicht zu der Generation 80+, die schlimmstenfalls in Heimen festsitzen, zähle aber mit 70+ schon zur Risikogruppe.
Natürlich bin ich erleichtert, daß ich schon einen Antrag zum Impftermin bestätigt bekommen habe. Im Freundeskreis ähnlichen Alters oder besonders gefährdet ist man untereinander jedesmal froh, zu hören, dass wieder einer seinen Termin sicher hat. Aber ist es eigentlich sinnvoll, dafür monatelang die Impfungen für Menschen zu verzögern, die die Gesellschaft am Laufen halten und dabei unweigerlich gefährdet sind, sich zu infizieren und die Seuche weiterzutragen?
Die allgemeine Ansteckungsgefahr kommt dann doch z.B. auf die Altersheime wieder zu, wie man fast jeden Tag lesen kann. Mit einer besseren Impfquote für die beruflich Aktiven würde die Erkrankungsgefahr für jedermann geringer. Meine Impfung zurückstellen zu müssen, etwa zugunsten eines Schichtleiters im E-Werk, würde ich achselzuckend hinnehmen. Als Rentner kann ich zuhause bleiben, andere nicht.

RKI-Präsident Wieler hat eine

RKI-Präsident Wieler hat eine Aufgabe, um die ihn die wenigsten beneiden, weil er regelmäßig Prügel bezieht für seine fachlichen Einschätzungen. Ich bin froh, dass er - in Übereinstimmung mit den meisten Fachleuten - klar vor der dritten Welle warnt und sich nicht einschüchtern lässt. Im übrigen zeigt die Richtung der Diskussion in den letzten Tagen, dass sich viel zu viele mit den Selbst- und Schnelltests im Sinne von "Allheilmittel" befassen.
Fakt ist, dass eine Impfstrategie notwendig ist, um das Infektionsgeschehen substantiell zu verändern; leider ist auch Fakt, dass über die Vakzin-Wirksamkeit auf der Zeitachse sich das Wissen ständig weiterentwickelt - hoffentlich in die Richtung, dass es eine Langzeitwirkung gibt, gerade auch in Hinblick auf die Virusmutationen.
Die dritte Welle ist da; um so wichtiger ist es, zu sagen, dass bei aller - auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt notwendigen - Öffnungsstrategie-Diskussion der Hinweis auf Selbstverantwortung unverzichtbar ist.

@ Adeo60

"Die Arztpraxen wären hierfür ein ideales Forum. Wenn ich nun höre, dass dort mit den Impfungen erst frühestens Mitte April begonnen werden könnte, dann macht mich dies wütend und fassungslos. Die Politik scheint mehr und mehr ihr bisher gutes Krisenmanagement zu verspielen. "

Ich sehe das genauso. Die deutsche Regulierungswut, welche die Politik so flexibel erscheinen lässt wie Eisenbahnschienen ist aktuell der größte Feind einer erfolgreichen Pandemiebekämpfung.

Endlich konsequent werden

@ Bender Rodriguez
Ausser Lockdown keine Idee. Im Land der Dichter und Denker.
Das macht einfach nur wütend.

Bin kein Dichter, hab aber eine Idee: Ein vernünftiger und wirklich konsequenter Lockdown muss her.
Und dazu impfen, impfen, impfen.

Opa Klaus

ist jedoch zu befürchten, dass zunächst das Virus die Oberhand gewinnen wird. Keine guten Aussichten für Gastro und EZH. Da werden wir durch müssen....

Mit was für einer Selbstverständlichkeit die Schließung von EZH und Gastronomie vorprogrammiert wird. Wieso nicht die Industrie weitreichender mit einbeziehen? Ich weiß, es geht ums Geld. Aber das Gewicht sollte unbedingt verlagert werden. Ebenso beim Thema Schulschliessungen. Krankenpflegeschüler haben keine Schule, sondern gehen zur Arbeit. Richtig- ins Krankenhaus. Ist das pandemisch sinnvoll?

Gastronomie

Bis Somner kann es nun mit Sicherheit keine Öffnung der Gastronomie geben, das ist ja glaube ich offensichtlich.

Kein Grund zur Panik

Die Panikmache hört nicht auf. Es wird unterschlagen, dass die Inzidenz bei Altersgruppe 80+ kontinuierlich fällt und die 60+ seit Wochen ziemlich unverändert bei 45 steht. Ein massives Ansteigen bei der Altersgruppe 80+ bis 400 wie im Winter wird es wegen Impfungen nicht geben. Die Altersgruppe 60-80 liegt seit Monaten schon unter dem Durchschnitt der Bevölkerung. Da diese meist nicht pflegebedürftig ist, kann sie sich durch gesellschaftliche Zurückhaltung selbst schützen, bis die Impfung erfolgt ist - offensichtlich tut diese Altersgruppe das auch schon seit Monaten.

Eine Steigerung der Inzidenz unter jüngeren Leuten ist völlig unproblematisch. Das OVG Saarland hat bei seiner Entscheidung zum Terminshopping nicht nur Gleichheitsverstöße bemängelt, sondern auch die Verhältnismäßigkeit, weil keine Anhaltspunkte für eine drohende Überlastung des Gesundheitssystems erkennbar seien. Die von Merkel und Wieler gewollte Zero-Covid-Strategie ist somit rechtswidrig.

Dann doch gleich Lockdown bis 2025

Weiss das der Spahn schon? Dabei hat er doch bis Ende 2020 gar nicht nach neuen Mut. suchen lassen - eben die, die sich jetzt verbreiten. Jetzt also in die 3. Welle gestolpert, weil wir mit Impfen und Schnelltests massiv Zeit verplempert haben - ohne Aussicht auf Besserung. Auf Sicht fahren hieße ja mind noch geplant agieren, aber zB das Schnelltesten scheitert an den einfachsten und grundlegenden Absprachen. Und jetzt setzt sich der Lockdown fort bis zum St Nimmerleinstag, weil das angeblich so alternativlos sei! Falsch! Der ganze Schlamassel wäre geringer ausgefallen mit sinnvollen elektron. Werkzeugen. Auf Gesellschaft kann der Mensch nicht verzichten, auf etwas Datenschutz schon. Setzt allerdings voraus, dass man den "Stastsschützern" trauen könnte, diese Werkzeuge nicht zu missbrauchen.

Den Wettlauf verlieren wir ...

Ich kann nur für mich in Baden-Württemberg sprechen, aber was hier in BW passiert das fördert das Virus anstatt es zu vertreiben.

Anstatt den Lockdown konsequent fortzusetzen, bis Maßnahmen wie das Testen und die Impfungen erfolgreich implementiert sind, werden Schulen aus wahltaktischen Gründen geöffnet, erfinden Landkreise wie Calw eigene verantwortungslose Spielregeln und werden hier in Baden-Württemberg Stimmen laut die sagen, die Intensivbetten seien doch nicht alle gefüllt, also alles Öffnen??!!

Haben diese Leute vergessen, das Intensiv Patienten nur eine 50-prozentige Überlebenschance haben und deshalb die schweren Fälle auf 0 Null reduziert werden müssen, dass auch junge Genesene langfristige und schwer einschränkende Behinderungen lebenslang behalten?

Den Wettlauf verlieren wir ...

Ich kann nur für mich in Baden-Württemberg sprechen, aber was hier in BW passiert das fördert das Virus anstatt es zu vertreiben.

Anstatt den Lockdown konsequent fortzusetzen, bis Maßnahmen wie das Testen und die Impfungen erfolgreich implementiert sind, werden Schulen aus wahltaktischen Gründen geöffnet, erfinden Landkreise wie Calw eigene verantwortungslose Spielregeln und werden hier in Baden-Württemberg Stimmen laut die sagen, die Intensivbetten seien doch nicht alle gefüllt, also alles Öffnen??!!

Haben diese Leute vergessen, das Intensiv Patienten nur eine 50-prozentige Überlebenschance haben und deshalb die schweren Fälle auf 0 Null reduziert werden müssen, dass auch junge Genesene langfristige und schwer einschränkende Behinderungen lebenslang behalten?

Drama ohne Ende

Hm, also die dritte Welle, hatten wir die nicht schon im November oder im Dezember? Dieses Dauerdrama ist ja kaum mehr ernst zu nehmen.
Hat sich eben alles nach 1 Jahr so ein klein wenig abgenutzt, da muss jetzt mal richtig was vom RKI kommen. Also selbst 1000 Tote pro Tag, reichen nicht mehr. Lockt niemanden mehr hinter Ofen vor.
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Aber so ist das, wenn man irgendwann eben keine Steigerungen in der größten Pandemie seit 2000 Jahren hat, in der immerhin 6 Millionen Menschen in Deutschland gestorben sind.
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Ich frage also einfach mal, warum tragen wir die ftp76 Masken, wenn sich auch dadurch die xte Welle nicht mehr aufhalten lässt? Immerhin befinden wir uns ja seit 4 Wochen in der Mutantenwelle oder so. Und nicht vergessen, die Mutanten sind 65Prozent tödlicher. Wir sehen es auf der Straße, in den Krankenhäusern... die Übersterblichkeit ist dramatisch gestiegen, oder eben nicht.
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Also kommen nun die Berichte zu den Langzeitfolgen, auch Drama. Und gibt's auch nur bei Corona. Jaja.

Und.....

.....wer ist diesmal der "Schuldige" über den man sich lautstark empören kann? Junge Leute, Urlaubsreisende, Shoppingouristen und Winterwanderer hatten wir ja schon und wer mit den Maßnahmen nicht 100% einverstanden ist steht ja sowieso unter Dauerfeuer.

Bürokratie kostet aktuell Menschenleben

300 Tote am Tag, 2100 Tote in der Woche und über 8000 im Monat. Und diese Toten werden aktuell einfach "hingenommen".

Statt zu handeln wird weiter bürokratisiert. Und anscheinend will und kann Deutschland sich diese Toten jeden Tag leisten. Doch wehe, es wird das Impfmanagement kritisiert...Dann wird abgewunken oder totgeschwiegen.

Fehler passieren, jedoch erwartet man wenigstens eine kritische Reflexion und kein Abwinken dieser...Es war absehbar, dass Deutschland Impfstoffe dringend benötigt. Auch schon vor einem halben Jahr wäre dies vorherzusehen gewesen. Man blicke einmal nach Israel oder Großbritannien, welche den Impfstoff-Herstellern deutlich mehr bezahlten als es die EU respektive Deutschland getan hat. Dort ist auch genügend Impfstoff vorhanden und die Impfkampagne schreitet voran....

Die Toten kann Deutschland sich also leisten. Da hilft auch das "Lichtlein im Fenster" nichts mehr, wozu unser Herr Steinmeier aufgerufen hat...Weitblick hätte dies verhindert! Unfassbar

Dritte Welle

Die letzten Tage und Wochen waren extrem kontraproduktiv. Während die Zahlen stagnierten und langsam steigen wurde nur noch über Lockerung geredet und welche beschlossen. Dann wurden Hoffnungen auf die Wirkung von Schnelltests geweckt, die sich nicht halten lassen. Gestern Morgen wurde dann euphorisch über die Impfung in Hausarztpraxen berichtet (25 Mio.) und am Abend wurde das wieder kassiert. Anscheinend lernen wir nicht dazu. Bei uns in Bayern werden in den ersten Landkreisen die Schulen nach nur 2 Wochen wieder geschlossen und die Karte wird von Osten her wieder dunkler.
Es ist ein wenig billig, diese Entwicklung nur auf die neuen, aggressiveren Mutanten zu schieben. Wenn das mit dem Impfen nicht schneller geht, und das zeichnet sich kurzfristig noch nicht ab, sind Öffnungsdiskussionen reine Augenwischerei und keinem Geschäft ist geholfen, wenn es in 2 Wochen wieder schließen muss.
"Hygienekonzepte" haben wir seit einem Jahr und wir kennen die Zahlen.

Post Covid

Mittlerweile geht man davon aus, dass etwa 10 Prozent der leicht und mittelschwer erkrankten Covid-Patienten in den Wochen oder Monaten nach der Infektion ein Post-Covid-Syndrom entwickeln werden. Schon jetzt sind mehr als 10.000 teils junge Menschen dauerhaft arbeitsunfähig. Das wird uns noch Milliarden kosten.

Und wir tolerieren gegenwärtig jeden Tag fast 10.000 Neuinfektionen.

08:26 von Bender Rodriguez

>>Und noch immer wird planlos an Symptomen rumgedoktort.
Ausser Lockdown keine Idee. Im Land der Dichter und Denker.
Das macht einfach nur wütend.<<

Was ziehen Sie denn für schräge Schlussfolgerungen?
Während des notwendigen Lockdowns konnte die Inzidenz enorm nach unten gedrückt werden. Jetzt wurde gelockert und entsprechend steigt die Inzidenz wieder. Das ist doch nicht schwer zu verstehen.

@ 08:26 von Bender Rodriguez

Again: Mich nervt Ihre pauschale Abwertung als "planlos" und Ihr pauschales wütend werden. Es wird nicht "planlos an Symptomen rumgedoktert", wie Sie es formulieren. Wenn Sie tatsächlich nicht mitbekommen haben, wieviele Elemente die Pandemiebekämpfung neben Lockdown hatte und hat, dann tun Sie mir leid.

Die dritte Welle hat

Die dritte Welle hat begonnen. War doch vorhersehbar, da die Zahl der Tests zunimmt. Dadurch werden mit Sicherheit mehr Infektionen bekannt, denn die Menschen wären alle infektiös rumgelaufen. Nur sind sie doch bisher auch. Also sind steigende infektionszahlen der steigenden Zahl der Tests geschuldet. Viel schlimmer ist, dass offensichtlich dennoch über Urlaubsreisen im Sommer nachgedacht werden soll. Absurd. Wegen den Urlaubern letztes Jahr hängen wir immer noch im Lockdown rum. Großveranstaltungen werden abgesagt, außer der unsäglichen Fußball-EM natürlich. Ökologisch wertvoll in zwölf Ländern. Wann begreifen wir endlich, ohne Impfung wird’s nichts.

Die Überlegungen und Diskussionen über diverse Strategien wie LockDown, Lockerung, Schnell- und Selbstest, Impfstrategie, Anträge zur Erteilung eines Antragformulars zu Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschriftexemplars könnte man doch anschließend führen, wenn man genug Zeit dafür hat.
Einfach durchführen, wie die Grippe-Impfung oder sogar noch schneller.

08:26 von Opa Klaus Sie ( und

08:26 von Opa Klaus

Sie ( und ich - sehe das genau so ) werden recht haben.

Warum die Öffnungen?

Es war doch nun schon seit vielen Tagen zu sehen, dass die Infektionszahlen wieder ansteigen. Es ist doch unmöglich, in dieser Lage den Shutdown zu lockern. Er müsste eigentlich verschärft werden, zumal auch die Britische Mutation die Überhand gewinnt.

Grüße, Kurt

Es muss schneller gehen...

andere Länder sind da schon viel weiter mit dem impfen. Ja ich weiß wir sind ein 82 Million Volk,trotzdem dauert es bei uns zulange. Ich bin Risiko Patient und müsste doch schon einen impf Termin bekommen.Die 3te Welle kommt auf uns zu.

08:26 von Bender Rodriguez | Ideen sind gefragt

Ausser Lockdown keine Idee. Im Land der Dichter und Denker. Das macht einfach nur wütend.

Ideen sind als Rohstoff für neue Lösungen begehrt.
Sie haben hier 1000 Zeichen dafür zur Verfügung, haben aber außer Wut keine Idee beigesteuert.

Wie lauten ihre Ideen und konkreten Vorschläge ?

Eine Gruppe wird immer konsequent vernachlässigt...

und das sind JUNGE LEUTE mit chronischen Krankheiten, respektive Studierende. Die Jungen sind nicht "einfach" immer gesund. Und für junge Erwachsene, die chronisch krank sind, ist die Situation eine Katastrophe. Geimpft werde ich frühestens in Gruppe 3 oder 2. Aber es ist kein Impfstoff da. Nebenjob verloren, finanziell am Abgrund sitzen tausende Studierende bei ihren Eltern. Nothilfe wird erst dann gewährt und auch nur 100 Euro im Monat, wenn man weniger als 500 Euro übrig hat. Aber es heißt immer: Geimpft werden die Älteren, was sicher seine Berechtigung hat. Aber es gibt auch noch die Jungen, für die eine Corona-Infektion tödlich wäre. Und ich finde es traurig, dass diese Leute überhaupt keine Berücksichtigung finden, nicht einmal bei der Impfung. Denn mit der Impfung könnten wir wieder arbeiten gehen, unser Studium finanzieren und müssten keine Angst haben.

Ich werde nun weiterhin isoliert vor meinem PC bei meinen Eltern sitzen, ohne Geld, mit 2 chronischen Krankheiten & Angst

08:26 von Bender Rodriguez

Ausser Lockdown keine Idee
.
das ist nicht das Problem !
sondern dass der Lockdown nicht überprüft und eingehalten wird

08:42 von kritt.

Bis Somner kann es nun mit Sicherheit keine Öffnung der Gastronomie geben,
das ist ja glaube ich offensichtlich.
.
und im Herbst wird es keine Gastronomie mehr geben
das scheint mir jetzt offensichtlich

@ 08:34 von Hartmut der Lästige

Manche brauchen besonders in Krisensituationen Sündenböcke, um ihre Ohnmacht und Aggression loszuwerden.
Wenn man mal etwas nüchterner und fachlicher schaut, dann gab es sicher Pannen und Fehler in der Impfstoff-Bestellung. Die eigentlich katastrophale Note ist allerdings, dass es ein horrendes Ungleichgewicht gibt, was die weltweite Vakzin-Verteilung und -Versorgung betrifft. Und das hat nicht nur für die Länder mit Unterversorgung enorme Konsequenzen, sondern vor allem durch die dadurch erhöhte Gefahr der weiteren Mutationsbildungen auch für alle anderen Länder.

08:38 von zuschauer49

Ich freu mich immer wieder, solche Beiträge zu lesen. Wenn ich könnte, ich würde meinen Impftermin, sollte ich den jemals bekommen, an meinen Sohn geben. Und ich bin eigentlich höchst gefährdet, wenn ich erkranken sollte. Ich bin auch der Meinung, dass die Menschen die arbeiten müssen von vornherein zuerst geimpft werden müssten. Und wenn man dann hört, dass Pflegepersonal in Pflegeheimen sich nicht impfen lassen will und sogar 3maliges testen wegklagen kann.... muss ich noch mehr sagen?

Ob die Welle "anzieht"

-im Sinne von "durchgehen"- oder ob aufgrund der weiter bestehenden Maßnahmen lediglich ein höheres Plateau "eingeregelt" wird werden wir ja sehen. Außerdem wär es interessant zu wissen wo die begrenzenden Einflüsse bei der Impfstoffproduktion liegen, außerhalb der "Bestellpolitik".

Schule trotz Corona geöffnet

In der Klasse unserer Tochter gab es einen Corona-Fall. Die Kinder wurden gestern alle getestet. Aber die Kleinen müssen schon heute wieder in die Schule gehen, obwohl die Testergebnisse noch ausstehen. Muss man das verstehen?!? Was soll das?

Grüße, Kurt

Kann man sich in Ungarn impfen lassen?

Das könnte für so manche die Lösung sein.

Das „Hausärzte“ ab Mitte April nun mitimpfen „dürfen“, ist ja sehr großzügig, die Ärzteverbände weisen aber darauf hin das dann nicht wie geplant die „politische Verantwortung“ für Dokumentation und Impfreihenfolge von den (dann zunehmend obsoleten) Impfzentren auf die Praxisärzte übergehen darf. Denn genau dieses wurde schon von Gesundheitsmanagern in Bayern gefordert - wo jetzt der gerade erst beschlossene rasche Ausbau der Impfzentren schon wieder abrupt gestoppt wurde !

Deutschland macht eine Art „Coronatanz“: drei Schritte vor, zwei zurück, dann einen zur Seite etc

Impfreihenfolge, Zulassung AZ für ü65, Abstand erst- u. Zweitimpfung, Einsatz Schnelltests, Einbindung der Wirtschaft, ... heute so, morgen so und übermorgen wieder ganz anders. Ob das was wird ?

Impfen, nur Impfen?

"Letztlich wird die Überwindung der Pandemie durch das Impfen erfolgreich sein, es ist jedoch zu befürchten, dass zunächst das Virus die Oberhand gewinnen wird."

Impfen ist zweifellos jetzt erforderlich. Wenn aber die Inzidenz monatelang hoch bleiben wird, weil keine erweiterte Strategie ins Auge gefasst wird, werden mit großer Wahrscheinlichkeit weitere Mutationen hinzu kommen. Schon jetzt ist von Auffrischung und Anpassung die Rede. Eine notendige Anpassung wirft uns um Monate zurück, da ja eine neue Zulassung erfordrlich ist. Was ist, wenn die scheinbar so simple Strategie scheitert und sich die geweckten Hoffnungen nicht realisieren? Die Behauptung "Letztlich wird die Überwindung der Pandemie durch das Impfen erfolgreich sein" steht auf wackeligen Füßen.

Dritte Welle aber Öffnung

Es war schon vor Wochen absehbar, dass die weit gefährlicheren Mutationen die Oberhand gewinnen. Inzwischen sind mehr als 50 % der Inzidenzen der britischen Mutation zuzuordnen. Und wie schützt uns die Politik davor: mit einem bürokratischen Öffnungsszenario, um die anstehenden Wahlen zu retten und Impfversprechungen, die mangels Impfstoff nicht eingehalten werden können. Na dann viel Spaß beim anstehenden kommenden exponentiellen Wachstum.

Bevor man jetzt Panik

Bevor man jetzt Panik verbreitet, sollte man bitte ein paar Zusatzinfos liefern. So könnte der Anstieg darauf beruhen, dass mehr gezielte PCR nach einem positiven Schnelltest gemacht wurden, d. h. das Dunkelfeld würde langsam heller, bei in Wirklichkeit gleichbleibenden Infektionszahlen. Dieser Effekt wurde ja so prognostiziert. In diesem Rahmen muss man also steig. Werte hinnehmen ohne gleich zu hyperventilieren. Den beschriebenen Wettlauf zwischen Mutationen und Impfungen gibt es seit Wochen und D bekommt es nicht hin, das Impftempo anzuziehen, nicht mal mehr unter den ersten 20 bei Our World in Data. Andere EU-Länder sind da schneller, dabei haben die auch mit der Knappheit zu kämpfen, wie Z. B. ESP. Sind aber viel weiter vorne... Vllt sollte man in D 24/7 impfen und nicht nach Amtsstubenöffnungszeiten. Aber der Staat steckt lieber alle Energie in Lockdown und die Polizei darf harmlose Passanten in HH kujonnieren, gestern in the Stern-TV. Obwohl Draußenansteckung gering ist.

3. Welle

Die sehr frühe und vor allem mehr als ausreichende Bestellung von Impfstoffen - Gott sei Dank durch die EU - und der hervorragende Fortschritt bei den Impfungen machen sich jetzt bezahlt.
Zynismus Ende.

Andererseits

Was gab es denn, ausser pauschelem lockdown? Aha? Ist wohl nicht der Rede wert.
Und ich werte hier nichts ab, ich beschreibe den IST Zustand.
Jede Idee, die nicht Lockdown heißt, wird als unzumutbar abgetan.
Das ist inakzeptabel.

@08:53 von FritzF

"Einfach durchführen, wie die Grippe-Impfung oder sogar noch schneller"

Das würden sich wohl die Meisten wünschen, allein es fehlt der Impfstoff. Bei der Grippe bestellt man im Frühjahr Impfstoff damit man im Herbst impfen kann. Der muss nicht mehr getestet und zugelassen werden, sondern nur produziert. Manchmal verschätzt man sich bzgl. der nötigen Menge oder darin, welche Viren abgedeckt werden sollen. Aber im Großen und Ganzen läuft das.

Bei Corona ist alles anders. Neue Impfstoffe, von denen man vor einem halben Jahr noch nicht wusste, welcher es wann auf den Markt schaffen wird. Und man braucht ungleich größere Mengen. Gegen Grippe lässt sich immer nur Teil der Bevölkerung impfen und auch nicht auf der ganzen Welt.

Klar hätte man früher oder mehr bestellen können, aber was? Eine größere Bestellung bei Sanofi hätte niemand geholfen.

Es gab Fehler und hinterher ist man immer schlauer. Aber zaubern kann niemand. Auch GB mit AZ hätte Pech haben können.

Lockdown

Es ist wichtig, bevor (!) die neue Welle kommt, rechtzeitig den Shutdown zu verstärken. Hätten wir letzteres Mitte Oktober getan, dann hätte uns die zweite Welle nicht so hart getroffen. Wir begehen nun zu Beginn der dritten Welle genau dieselben Fehler.

Grüße, Kurt

09:04 von Kurt Meier

Ist zu verstehen, dass man nach einer COVID-19-Infektion und 14tägiger Quarantäne nicht noch mal getestet wird und wieder auf die Menschheit losgelassen wird?

an Opa Klaus

"Letztlich wird die Überwindung der Pandemie durch das Impfen erfolgreich sein, es ist jedoch zu befürchten, dass zunächst das Virus die Oberhand gewinnen wird."

Das Imfen wird hoffentlich sehr deutlich helfen. Noch und durch die geduldete hohe Inzidenz besteht die Gefahr, dass neue Mutanten, die Hoffnung zu nichte machen. Und nicht nur das, ohne ergänzende Maßnahmen, wie Optimierung der Testung, Optimierung von Behandlungsmöglichkeiten, Optimierung regionaler Maßnahmen aber auch Nutzung scheinbarer Kleinigkeiten, wie Verwendung geeigneter Rachendesinfzienzien usw. wird es wohll ein dauerndes auf und ab geben.
Man sollte ehrlich sein, ganz so wie vor Corona kann und wird es nicht weitergehen.

Am 11. März 2021 um 08:49 von kritt.

Mittlerweile geht man davon aus, dass etwa 10 Prozent der leicht und mittelschwer erkrankten Covid-Patienten in den Wochen oder Monaten nach der Infektion ein Post-Covid-Syndrom entwickeln werden. Schon jetzt sind mehr als 10.000 teils junge Menschen dauerhaft arbeitsunfähig.
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Bitte alle in Panik durch die Gegend laufen und schreien.
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Ein im November 2020 in der Fachzeitschrift "Der Pneumologe" veröffentlichter Beitrag kommt zu dem Schluss, dass es für die Diagnose eines Post-COVID-Syndroms bislang in den meisten Fällen noch zu früh ist. Denn für eine solche müssten bereits seit einem halben Jahr entsprechende Beschwerden vorliegen. Der Begriff "postinfektiöse Fatigue" scheint daher bislang korrekter als "Post-COVID-Syndrom".
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"https://www.gesundheit.de/krankheiten/infektionskrankheiten/atemwegsinf…"

Schlußfolgerung

Stimmt, das ist nicht schwer zu verstehen.
Das den Regierenden allerdings die dramatischen und gefährlichen Folgerungen der Lockerungen sowie teilweise Umgehungen der Maßnahmen (Corona 2 "Notbremse") nicht klar zu sein scheint oder, noch schlimmer, aus wahltaktischen Gründen lebensgefährlich ignoriert wird ist nicht im geringsten zu verstehen.
Außer der man geht davon aus, das aus wahltaktischen bzw. rein ökonomischen Gründen Leben und Gesundheit der Bürger aufs Spiel gesetzt werden.

Inakzeptabel

Hier werden ernsthaft eine erste Welle aus dem Frühjahr 2020, mit einer aus dem Winter 2021 verglichen? Seit gut einer Woche gibt es Selbsttests, welche teilweise kostenlos sind - selbstverständlich kommt es jetzt zu erhöhten Zahlen. Aktuell sind lediglich 10% der Intensivpatienten Covid-Patienten und die Insidenz bei den vulnerablen Gruppen ist niedrig! Ich finde es tatsächlich unverantwortlich, einen solchen Kommentar Wielers völlig unkritisch in einem Artikel zu verwursten. Das trägt nur zur Verunsicherung und Angst bei den Menschen bei.

08:34 von Hartmut der

08:34 von Hartmut der Lästige

// Wir könnten schon viel besser dastehen, wenn die Politiker Spahn, Merkel und v.d.Leyen bei der Impfstoffbestellung nicht so katastrophal versagt hätten. //

Würden Sie das bitte mal belegen.
Selbst wenn die Impfstoffe zu 100 % für Dezember oder Januar bestellt worden wären, gäbe es zur Zeit trotz allem nicht mehr.
Außerdem sollte jeder wissen ( es zumindest im Hinterkopf haben ) , das es sich um eine Pandemie handelt und ein " erst D, dann D, dann D, und der Rest der Welt geht uns sonst wo vorbei " in keiner Weise weiter hilft.

hmmm, ...

...dasselbe sagte man schon vor 2 Wochen.
Und soll ich mal was verraten? Mit der neuen Teststrategie, also Selbsttests etc., wäre die Zahl so oder so gestiegen.

@ dr.bashir.09:06

"Klar hätte man früher oder mehr bestellen können, aber was? Eine größere Bestellung bei Sanofi hätte niemand geholfen.

Es gab Fehler und hinterher ist man immer schlauer. Aber zaubern kann niemand. Auch GB mit AZ hätte Pech haben können."

Ich gebe Ihnen absolut recht. Polemik, hätte hätte bringt uns alle keinen Schritt nach vorne. Wir müssen uns den Tatsachen stellen und weiterhin Solidarität zeigen.

@um 08:34 von kritt.

" Für eine Öffnung gibt es wissenschaftlich gesehen keinen Grund."

Für eine Schließung gibt es auch keine wissenschaftl. Gründe. Was nun?

Realität

Ich befürchte wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, dass die Pandemie in absehbarer Zeit allein durch Impfung beendet werden könnte.
Ich bin kein! Impfgegner, um nicht missverstanden zu werden.
Zweifelsfrei schaffen uns Impfstoffe gegen COVID 19 einen begrenzten zeitlichen Spielraum, um wieder etwas durchathmen zu können.
Im zeitlichen Wettlauf gegen weltweit immer neu auftretende Mutanten wird die Impftoff-Herstellung und -Anpassung nicht mithalten können.
Wir sollten daher keine Wunder erwarten. Corona in seinen Wellen wird uns noch sehr lange, vielleicht auch ewig, erhalten bleiben. Damit sollten wir uns allmählich abfinden.
Die Forschung sollte sich vielleicht künftig darauf konzentrieren, vermehrt symptomatisch wirkenden Medikamente zu entwickeln, um schwere Verlaufsformen im Falle einer Infektion abzumildern.

Vorsicht ist geboten !

Wir dürfen als Rechtfertigung für Öffnungen nicht die Impfungen durch Schnelltests und Selbsttests ersetzen .
Die Tests sind kein geeignetes Mittel um Öffnungen zu rechtfertigen , sondern nur umfassende und massive Impfungen .
Momentan wiegen sich Viele in trügerischer Sicherheit die Infektionen durch unzählige Tests einzudämmen .
Das wird nicht funktionieren .
Solange nicht genug Impfstoff vorhanden ist kann auch nicht sehr viel mehr geöffnet werden .
Durch das Testen wird eher noch der Leichtsinn mancher gefördert die sich in falscher Sicherheit wiegen , vom negativen Test nämlich zum nächsten evtl. gefährlichen Kontakt .

Natürlich

Natürlich wird es eine dritte Welle geben. Ist auch gar nicht zu verhindern.
Aber mich würde mal interessieren, ob die Infizierten bestimmten Gruppen zuzuordnen sind. Ich meine, dass in der aktuellen Situation Lockdownregeln bestehen, die für die verbliebenen Ansteckungswege nicht greifen.

Sind es evtl. die grenznahen Gebiete? Sind es evtl. Berufspendler? Sind es Personen, die in unserem "System" einen Bereich, nennen wir es mal zum Beispiel "Altenpflege", abdecken, ohne deren Hilfe, sich niemand um die "Pflegebedürftigen" kümmern würde?

Wenn das so wäre, würden wir die ganze Zeit den Hebel an der falschen Stelle ansetzen. D.h. unnötiger, maximaler Schaden für den Einzelhandel, Restaurants und Hotelgewerbe.

um 09:17 von Kurt Meier

>>
Es ist wichtig, bevor (!) die neue Welle kommt, rechtzeitig den Shutdown zu verstärken. Hätten wir letzteres Mitte Oktober getan, dann hätte uns die zweite Welle nicht so hart getroffen. Wir begehen nun zu Beginn der dritten Welle genau dieselben Fehler.
<<

Die Wirkung eines Lockdowns ist nur zu einem Teil ein virologischer, sondern vielleicht sogar primär eine psychologische. Dem Bürger wird eine nicht unerhebliche Gefahr signalisiert. Und genauso sendet man ein Signal, wenn man lockert: "alles nicht mehr so schlimm". Das Problem ist dann nicht, dass vernünftige Menschen mit Abstand und Maske im Einzelhandel einkaufen (sonst hätten wir uns alle schon längst bei Aldi und Co infiziert), sondern, dass die einen sich nachmittags eine Runde Kaffee und Kuchen zu viert gönnen und am Abend die Skatrunde endlich wieder zusammen kommt.

08:46 von MrEnigma

>>Und nicht vergessen, die Mutanten sind 65Prozent tödlicher.<<

Warum verbreiten Sie solche Falschmeldungen?

@ Opa Klaus, um 08:39

re @ Adeo60

So wie ich das verstanden habe (was Sie bitte nicht gleichsetzen mit “Verständnis“), beruht die späte Einbindung der Arztpraxen schlicht auf Impfstoffmangel.

Der derzeit in den Kühlschränken befindliche soll, so kann man vermuten, über die teuer eingerichteten und längst nicht unter Volllast laufenden Impfzentren verabreicht werden.

Da hört mein Verständnis dann vollends auf, denn was könnte sinnvoller sein, als allen verfügbaren Impfstoff so schnell wie möglich in die Oberarme zu bringen?

08:47 von m.büttner

>>Nach 2 kommt 3, das merkt sogar Herr Wieler. Was er nicht merkt ist, dass all die Lockdowns im Grunde nichts bewirkt haben<<

Und warum ist die Inzidenz während des Lockdowns, von Mitte Dezember bis Ende Februar, so erheblich gesunken?

Böses Ohmen....

Jetzt wo die ersten Lockerungen durch allgemeinen Überdruss durchgesetzt wurden ist die Mutante da. Und das war bekannt, aber es hat die Entscheidungsträger wenig Interessiert, zu groß war die Versuchung es der Bevölkerung recht zu machen und sich im Wahlkampf zu profilieren.
Wenn wir nicht aufpassen erwischt uns die dritte Welle wie ein Tsunami. Leute passt auf euch auf, nicht alles was erlaubt ist ist auch wirklich hilfreich, noch ist Corona nicht besiegt.
Mehr Impfen, mehr Testen das alles muss jetzt endlich umgesetzt werden, schöne Worte der Verantwortlichen reichen da schon lange nicht mehr, Pragmatismus vor Bürokratismus das ist die Antwort.

@um 08:42 von kritt

"Bis Somner kann es nun mit Sicherheit keine Öffnung der Gastronomie geben, das ist ja glaube ich offensichtlich."

Wieso nicht? Die Gastronomie könnte schon morgen öffnen, am Infektionsgeschehen würde das wenig bis gar nichts ändern.

RE: Adeo60 um 08:25

***Wenn ich nun höre, dass dort mit den Impfungen erst frühestens Mitte April begonnen werden könnte, dann macht mich dies wütend und fassungslos. Die Politik scheint mehr und mehr ihr bisher gutes Krisenmanagement zu verspielen.***

Wenn ich Ihre steten Schlagwortsätze vom "guten Krisenmanagement der Politik" lese, dann werde ich wütend.
Das "gute Krisenmanagement" würde ich als angemessen bezeichnen. Und dieses wärte bis zum Frühsommer 2020, danach verfiel die Politik in Tiefschlaf. Keine funktionierende App, keine Teststrategie, kein Konzept für die Schulen, wie auch kein wirklich gemeinsames Handeln von Bund und Ländern.
Der Lockdown war die logische Konsequenz, sowohl in der Härte, wie auch in der Länge. Nun baut sich die dritte Welle auf und fällt uns ein weiteres Mal, durch die Konzeptionslosigkeit (mit "erst öffnen, dann testen und impfen") der politisch Handelnden, auf die Füße. Nur wenige Politiker geben ein wirklich gutes Bild ab, meist auf kommunaler Ebene.

Gruß Hador

09:16 von dr.bashir

Vielen Dank, genau das wollte ich auch schreiben!
Eine Freundin von mir wohnt in GB und fühlt sich ein bisschen wie in einem riesigen Feldversuch. Nicht, dass sie was gegen's Impfen hat (ich auch nicht, übrigens), aber wir sind beide Allergikerinnen, insofern erleben wir diese Forderung, schnell alles zu verimpfen, was da ist, als - vorsichtig ausgedrückt - etwas zwiespältig. Und wenn sich dann ein Impfstoff nach zwei Monaten als in irgendeiner Weise schlecht herausstellt? Dann heißt es wahrscheinlich, die Regierung vergiftet ihr Volk. Egal was passiert - irgendwas ist immer schlecht, und immer ist daran die Regierung Schuld.

@ Am 11. März 2021 um 09:19 von the_real_linuxp...

> deshalb muss sofort ein strenger Lockdown her,

Sie scheinen einen sicheren Arbeitsplatz, ein von der Krise unbeeinträchtigtes sicheres Einkommen und keine schulpflichtigen Kinder zu haben, dass sie solche Forderungen ruhigen Gewissens stellen können.

Hinterher sind immer alle schlauer.

Auch diejenigen die die besseren und nicht die schlaueren Entscheidungen getroffen haben.
Intuition und Mut zum Risiko ist Denken auf der Überholspur.

auch wieder nichts neues

Haben doch auch so schon viele gewusst, wir sind in der 3. Welle. Und dann kommt die 4., die 5., die 6. etc. Es werden immer nur neue Termine von der Regierung in den Raum gestellt und kurz darauf wieder verworfen. Es soll beginnen und von Anfang an klappt es nicht. Es wird diskutiert und diskutiert und heraus kommt nichts. Es wird von den Länderchefs etwas beschlossen und jeder macht anschließend was er will. Bürokratie über Bürokratie hemmt alles. Jede noch so kleine Hoffnung wird im Keim erstickt. Und das es anders geht, sieht man in GB, Israel, den USA, etc. Für dieses Land gibt es keine Hoffnung mehr.

Noch keine dritte Welle...

Ab Montag gibt es die Schnelltests umsonst.
Wenn angenommen aus den täglichen landesweiten Schnelltests auch nur 10 000 positive Ergebnisse gekommen sind, so wurden diese am Dienstag durch PCR-Tests nachgetestet. Am Mittwoch kamen dann die Ergebnisse. Bei 20% Positivrate ergibt das ein scheinbar zusätzliches Infektionsgeschehen mit 2000 Neuinfektionen.
Tatsächlich sind diese letztlich ausschließlich auf Mehrtestungen zurückzuführen und sagen noch nichts aus über eine dritte Welle...
Es wird meistens leider viel zu wenig genau hingesehen, wie die Zahlen zu interpretieren sind.
In Zukunft wird es noch viel mehr Ergebnisse aus den Schnelltests geben und die Inzidenzen werden weiter steigen, ohne daß man daraus direkt einen Zusammenhang mit dem tatsächlichen Infektionsgeschehen lesen kann.

Was hat sich den in Sachen

Was hat sich den in Sachen Nachrüstung getan? In Schulen, Krankenhäusern, altersheimen? Ja nix. Und da wo die gefähdesten sind, auch nix. Da sperrt man lieber ALLES zu, anstatt für Sicherheit im Altersheim oder Krankenhaus zu sorgen.
Lockdown ist keine Idee mehr.

@ Mutante 0815, um 09:28

re 08:40 von kritt.

“Bei solchen Kommentaren wird mir ehrlich gesagt Angst und Bange.“

Das sollten Sie doch wenigstens begründen und evtl. einen Alternaivvorschlag machen.

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