Kommentare - Wahlen in der Coronakrise: Briefwahl - das neue "Normal"?

07. März 2021 - 10:26 Uhr

Wählen im Wohnzimmer statt im Wahllokal - eine Woche vor den Landtagswahlen zeichnet sich pandemiebedingt ein Rekord bei der Briefwahl ab. Das verändert Wahlkampfstrategien - auch für den Bund. Von Corinna Emundts.

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Kommentare

In der schnelllebigen Corona Zeit

In der schnelllebigen Corona Zeit ist die Brief Wahl ein Zocken auf die nächste Regierung.
Man hat seine Stimme schon abgegeben und stellt nach Tagen fest, das Verhalten der Gewählten ist gravierend anders geworden. Und das vor dem echten Wahltermin.
Keine Stimmkorrektur mehr möglich. Bei einer Live Wahl kann das in der Form nicht geschehen.

@hippojim

"Am 07. März 2021 um 10:40 von hippojim
In der schnelllebigen Corona Zeit

In der schnelllebigen Corona Zeit ist die Brief Wahl ein Zocken auf die nächste Regierung.
Man hat seine Stimme schon abgegeben und stellt nach Tagen fest, das Verhalten der Gewählten ist gravierend anders geworden. Und das vor dem echten Wahltermin.
Keine Stimmkorrektur mehr möglich. Bei einer Live Wahl kann das in der Form nicht geschehen."

Aha. Sie gehen also sonst am Sonntag morgen ins Wahllokal, schauen sich danach Prognosen an, stellen fest, die Partei, die Sie bereits gewählt haben, ist doch nicht so der Burner und gehen dann noch mal ins Wahllokal, um eine Stimmkorrektur durchzuführen?

Oder habe ich das falsch verstanden? Vielleicht meinen Sie ja, sie wählen per Brief, stellen fest, ihre Partei ist nicht so der Burner und gehen dann am Wahlsonntag noch mal ins Wahllokal, um eine Stimmkorrektur durchzuführen?

10:40 von hippojim

In der schnelllebigen Corona Zeit
In der schnelllebigen Corona Zeit ist die Brief Wahl ein Zocken auf die nächste Regierung.
Man hat seine Stimme schon abgegeben und stellt nach Tagen fest, das Verhalten der Gewählten ist gravierend anders geworden. Und das vor dem echten Wahltermin.
Keine Stimmkorrektur mehr möglich. Bei einer Live Wahl kann das in der Form nicht geschehen.

Na, dann ist das „Verhalten der Gewählten“ am Montag nach der Wahl „gravierend anders“.

Und dann?

Eine Wahl nach Tagesgeschehen zu treffen scheint mir ein wenig kurzsichtig.

Wenn das Wohnzimmer zum Wahllokal wird

Und wieder ist die Selbstdarstellung und der Egoismus der Politiker wichtiger, als die der mündigen Wähler.
Die Volksvertreter werden vom Volk gewählt, vergessen aber ganz schnell auch an selbiges zu denken und zu handeln.

11:03 von Alter Brummbär

Und wieder ist die Selbstdarstellung und der Egoismus der Politiker wichtiger, als die der mündigen Wähler.
Die Volksvertreter werden vom Volk gewählt, vergessen aber ganz schnell auch an selbiges zu denken und zu handeln.

Erklären Sie noch den Zusammenhang Ihres Beitrages mit dem Artikel? Der ist im Augenblick leider nicht erkennbar.

Gute Alternative Briefwahl

Ich weiß welche Partei ich wähle.
Aus spezifischen Gesundheits-Gründen sehe ich vom Besuch des Wahllokals ab und wähle zuhause. Ob ich meine Kreuze jetzt oder später an die für mich richtige Stelle setze ist irrelevant, solange der Wahlbrief fristgerecht bei der Wahlbehörde eingeht. Um dies sicherzustellen habe ich bereits abgeschickt. Wo ist das Problem?

@ich1961

"Im Großen und Ganzen bin ich

Im Großen und Ganzen bin ich für die Briefwahl - und werde das auch machen.

Mein Problem ist folgendes :

"https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/usa-afd-wahlbetrug-101…"

Ich verzichte auf " Zustände wie in den
USA " !
Da sollte im Vorfeld Klarheit geschaffen werden !"

Ich gebe Ihnen durchaus Recht, ich bin überzeugt, die angesprochenen werden die Masche auf jeden Fall kopieren und versuchen, Zweifel zu streuen. Allerdings steht im Artikel auch: "Die Briefwahl gilt in Deutschland als sicher. Dennoch ist sie nur die zweite Wahl. Denn ein gewisses Restrisiko bleibt."

Die Klarheit haben wir ja durch die Regeln für die Briefwahl. Wenn Sie dieses Restrisiko auch noch ausschließen wollen, bliebe nichts anderes übrig, als auf Briefwahl gänzlich zu verzichten, denn mehr Klarheit geht bei Briefwahl nunmal nicht. Oder hätten Sie da eine Idee?

@Alter Brummbär

"Am 07. März 2021 um 11:03 von Alter Brummbär
Wenn das Wohnzimmer zum Wahllokal wird

Und wieder ist die Selbstdarstellung und der Egoismus der Politiker wichtiger, als die der mündigen Wähler.
Die Volksvertreter werden vom Volk gewählt, vergessen aber ganz schnell auch an selbiges zu denken und zu handeln."

Schön, daß Sie das auch mal gesagt haben. Pauschales draufhauen auf Politiker haben wir hier im Forum ja schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gelesen. Gut, daß Sie dran gedacht haben, hätte sonst gefehlt.

Und was hat das jetzt mit Briefwahl zu tun?

@hiipojim, 10:40

Man hat seine Stimme schon abgegeben und stellt nach Tagen fest, das Verhalten der Gewählten ist gravierend anders geworden. Und das vor dem echten Wahltermin.
Keine Stimmkorrektur mehr möglich. Bei einer Live Wahl kann das in der Form nicht geschehen.

Es soll sogar vorkommen, dass man seine Wahlentscheidung erst nach vier Jahren korrigieren kann.
Wir könnten natürlich eine Umstellung vornehmen: jeder wählt jeweils dann, wenn er sich sicher ist, dass die Parteien sich an ihr Versprechen halten.
Das führt dann zu ziemlich genau 1461 Wahlgängen pro Legislaturperiode. Der einzelne gibt seine Stimme aber in dieser Zeit trotzdem nur einmal ab ...

@ 10:40 von hippojim

So kann eigentlich nur jemand argumentieren, die/der sich mit Programmen und Konzepten der Parteien und Kandidat*innen nicht längerfristig beschäftigt; dann läuft man allerdings Gefahr, kurzfristiger Effekthascherei ausgeliefert zu sein.
Die Briefwahl ist ein wesentlicher Baustein demokratischer Wahlen in Pandemie-Zeiten. Gut, dass wir diese Möglichkeit rechtlich verankert haben.

Meine Frau und ich

gehen immer wählen.
Bei der diesjährigen Landtagswahl in BW mit nur einer Stimme, geht das auch im Wahllokal schnell.
Wenn aber mehrere Wahlen zusammengelegt werden, mehrere Stimmen möglich sind (kumulieren u. panaschieren), dann ist das sehr zeitaufwändig und für mich die Briefwahl die bessere Option.
Abgesehen davon spielt auch das Wetter beim Urnengang eine Rolle.
Also wir, beide im fortgeschrittenen Alter, bevorzugen die Briefwahl.

@Alter Brummbär, 11:03

Und wieder ist die Selbstdarstellung und der Egoismus der Politiker wichtiger, als die der mündigen Wähler.

Rein sprachlogisch sagen Sie folgendes: "Wieder ist die Selbstdarstellung und der Egoismus der Politiker wichtiger als die Selbstdarstellung und der Egoismus der mündigen Wähler"

Wenn das stimmt, passen doch Politiker und Wähler ganz gut zueinander. Wo ist dann das Problem?

Auf Kommentar antworten...

Am 07. März 2021 um 10:40 von hippojim

Man hat seine Stimme schon abgegeben und stellt nach Tagen fest, das Verhalten der Gewählten ist gravierend anders geworden. 

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Nunja, meistens ist es ja so, das sich das Verhalten der Gewählten erst nach der Wahl ändert... Ich denke aber, das die überwiegende Mehrheit der Wähler schon weit vor den Wahltermin wissen wem Sie Ihre Stimme geben werden. Entscheidend ist doch wie beurteilt man die bisher geleistete Arbeit der Kandidaten. Und dann sollte es doch egal sein, ob man seine Stimme durch Briefwahl oder direkt an der Urne abgibt...

Das Wahllokal ist doch ziemlich sicher

Wenn bei eher üblichen lauen Wahlbeteiligungen zwischen 50-60%, die Hälfte der Wahlwilligen per Brief wählt ist das Gedränge in jedem Fall geringer als bei der kürzlichen Schnelltestbeschaffung.

Briefwahl: Wahlkampf findet z.B. im Internet o. am Telefon statt

Oder im Wohnzimmer oder so ...
Bei der Briefwahl besteht die Gefahr der Manipulation der Abgabe der Stimme.

Hier ist die Frage, wer profitiert davon am Meisten.

Der Wahlkampf wird sich nicht an den üblichen Partei-Wahlkampfständen entscheiden. Hierbei ist noch die Frage, ob es sich z.B. die SPD, CDU/CSU überhaupt wagt solche Stände wg. dessen katastrophalem versagenden Kampf gg. Corona aufzubauen ...

Viel mehr Bedeutung kommt hier dem Internet zu.
Hier werden und wurden schon jede Menge Themen im Kampf gg. Corona ausgetauscht.
Und das wird das alles beherrschende und entscheidende Thema der Wahlkämpfe sein.
Die Landespolitik wurde so gut wie gar nicht wahrgenommen.
Hier wird immer wieder die Frage gestellt : Was war denn da ?

@ich1961 - Darum geh ich wählen ! - kontraste/... adf-wahlbetrug

Bei AntiDemokraten sind Betrugs Rufe
und Geschei wegen Hexenjagd nix neues.

Die politischen Corona und Maskengegner Realitätsverweigerer, wollen doch nur eines
auf den Steuerkosten anderer abkassieren.

Besonders süffisant wird es dann bei
der Impfreihenfolge " das Volk vor dem Volke zuerst "

Briefwahl

Ich finde die Möglichkeit der Briefwahl Klasse. Da muss ich meine behinderte Frau nicht umständlich ins Wahllokal fahren / schieben. Und zudem mache ich meine Entscheidung nicht von kurzfristigen "Wahlversprechen" abhängig.

Und zudem: seit Tagen quillt mein Briefkasten über mit Werbebriefe der zur Wahl stehenden Parteien. Und alle wollen, dass der Empfänger möglichst zur Briefwahl greift. Die wollen halt, dass sich niemand noch schnell im Wahllokal oder kurz davor umstimmen lässt.
Vor allem die CDU und die Blaubraunen sind da ganz vorne dabei.

Briefwahl nur als Ausnahme!

Als nach den zweiten Weltkrieg die neue Verfassung, die neuen Gesetze für die damalige BRD gemacht wurden, haben sie Wahlen durch persönliche, geheime Stimmabgabe für sehr wichtig eingeschätzt und entsprechend Briefwahl nur als Ausnahmemöglichkeit unter klaren, strengen Regeln zugelassen.

Aus guten Gründen!
Wir sollten dabei bleiben!

Lieber versuchen, die persönliche Wahl vor Ort so sicher wie möglich zu gestalten.

@smackwaterjack - Das Wahllokal ist doch sicher

Bisher gab es schon immer eine Einbahnstraßenregelung im Wahllokal.

Diesmal nur mit Mund-Nasen-Schutz, Abstand
als auch einen seperaten zweiten Ausgang.

Wer Zweifel hat , kann sich ja noch selbst mit
Desinfektionsspray,Papierhandtuch den

Dokumentenechten Bleistift

desinfizieren oder Gummigandschuh nutzen

Geht wählen, je mehr je besser

Verhalten der Verwählten

In der Pandemie hielt ich es sowohl in Portugal zur Hoch-zeit der Mutanten als auch in USA für nicht gegeben, den Urnengang live auszuführen. Sowie die Menschenzusammentreffen zu diesem Anlass. Schon wieder zweischneidige Entscheidungen, Wahl geht, Schule, Handel geht nicht usw..

Genauso hier. Briefwahl ist meines Erachtens das neue „Normal“ genau wie“ online“ das neue „Präsenz“ ist. Noch nicht 100%, doch mit guten Erfahrungen bald vielleicht 60%.

„online und digital“ ersetzen zudem die gute Briefpost fast.

Das zukünftige „Normal“ könnte schon „online“ sein ( ich höre schon das Geschrei, das geht nicht).

Sicher geht es.
Sichere geschützte Bereiche, demail und co.
Corona macht vieles möglich.

Völlig unnötig erscheint der Weg zur Wahl und persönliche Kontakte derzeit.

Das Verhalten der „Zu Wählenden“ sollte ganzjährig überzeugen, ein weiteres Kriterium, das für die Briefwahl spricht.
Unterlagen anfordern, ausfüllen, in den Briefkasten.

Die Verwählungen finden eher spontan statt.

11:39 smackwaterjack "Das Wahllokal ist doch ziemlich sicher"

Wenn bei eher üblichen lauen Wahlbeteiligungen zwischen 50-60%, die Hälfte der Wahlwilligen per Brief wählt ist das Gedränge in jedem Fall geringer als bei der kürzlichen Schnelltestbeschaffung.

So ist das halt, man denkt zuerst nur an sich.
Briefwahl hin oder her, ausgezählt muss aber auch noch.
Wer denkt da schon noch an die tausenden Wahlhelfer!
Der Bundeswahlleiter dachte schon mal (dabei aber nur) an die Bundestagswahl:

Bundeswahlleiter fordert Impfung für Helfer - anders sei Wahl nicht durchführbar

@0_Panik, 11:43

Hier werden und wurden schon jede Menge Themen im Kampf gg. Corona ausgetauscht.
Und das wird das alles beherrschende und entscheidende Thema der Wahlkämpfe sein.
Die Landespolitik wurde so gut wie gar nicht wahrgenommen.

Dass das bei Ihnen so ist, glaube ich unbesehen. Aber die Gesamtheit der Wähler dürfte - so wie ich - einen etwas weiteren Horizont haben.

@Karl Klammer

"
Am 07. März 2021 um 11:44 von Karl Klammer
@ich1961 - Darum geh ich wählen ! - kontraste/... adf-wahlbetrug

Bei AntiDemokraten sind Betrugs Rufe
und Geschei wegen Hexenjagd nix neues.

Die politischen Corona und Maskengegner Realitätsverweigerer, wollen doch nur eines
auf den Steuerkosten anderer abkassieren.

Besonders süffisant wird es dann bei
der Impfreihenfolge " das Volk vor dem Volke zuerst ""

So isses. Eigentlich eine olle Kamelle, Betrugsgeschrei bei Briefwahl gab es ja auch schon bei der letzten Bundestagswahl seitens der Blaunen.

@11:44 von Karl Klammer

"... Die politischen Corona und Maskengegner Realitätsverweigerer ... dann bei
der Impfreihenfolge " das Volk vor dem Volke zuerst " ... Bei AntiDemokraten sind Betrugs Rufe und Geschei wegen Hexenjagd nix neues ... "

Na ja ... kürzlich hat das Verwaltungsgericht Köln (NRW) erst mal die Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz ausgesetzt.
Die Klärung dauert ...

Damit haben sich aber die tollen demokratischen Parteien (z.B. SPD u. CDU/CSU) keinen Gefallen im Wahlkampf getan.
Zumal sie es im Kampf gg. Corona nicht schaffen, die grundrechtseinschränkenden Zwangsmaßnahmen f. d. ges. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung endlich mal zu beenden.

ZU 11:46 von Rimutotara "Briefwahl klasse"

Ich finde die Möglichkeit der Briefwahl Klasse. Da muss ich meine behinderte Frau nicht umständlich ins Wahllokal fahren / schieben.
[..]
Vor allem die CDU und die Blaubraunen sind da ganz vorne dabei.

Die Möglichkeit war mal eine Ausnahme mit Begründung. Aus gutem Grund, denn nicht alles ist da Gold was glänzt.

Es besteht mit der Ausweitung der Briefwahl die zunehmende Gefahr der Manipulation - Behinderte, Betreute, Pflegeheime... etc.pp.
Da geht es nicht nur um "die CDU und die Blaubraunen".

@00_Panik - Die Wahl findend in der Köpfen der Wähler statt!

Hier werden und wurden schon jede Menge Themen im Kampf gg. Corona ausgetauscht

Richtig ist !

Es werden schon jede Menge von Fake News
von Meinungs Bots verteilt, welche sich keiner Diskussion stellen.

Warum wohl schaltet gerade Google & Co
einiges ihrer Angebote ab ?

Ich verstehe die ganzen Bedenken gar nicht

was soll denn eigentlich an einer Briefwahl so betrugsgefährdet sein? Meine Stimme kommt in eine Urne und wird ausgezählt. Da schauen mehrere Augen hin, wie im Wahllokal auch. Und Beeinflussung beim Ausfüllen des Wahlzettels zu Hause? Mag es ja geben, aber das dürfte dann statistisch alle Parteien gleichermaßen bevorzugen oder benachteiligen.

11:51 von Susi1960

>>Als nach den zweiten Weltkrieg die neue Verfassung, die neuen Gesetze für die damalige BRD gemacht wurden, haben sie Wahlen durch persönliche, geheime Stimmabgabe für sehr wichtig eingeschätzt und entsprechend Briefwahl nur als Ausnahmemöglichkeit unter klaren, strengen Regeln zugelassen.

Aus guten Gründen!
Wir sollten dabei bleiben!

Lieber versuchen, die persönliche Wahl vor Ort so sicher wie möglich zu gestalten.<<

Mich würde jetzt mal interessieren, warum Sie die Briefwahl als unsicher bezeichnen. Bzw., was schwebt Ihnen denn vor, die "Sicherheit" des Wahllokals sicherzustellen. Wir haben ja Gott sei Dank keine Zustände wie in den USA, wo man von pöbelnden Rechtsextremisten gehindert wird, seine Stimme abzugeben.
Ich wüßte keinen Grund, bei uns die Briefwahl als unsicher anzusehen. Und ich glaube nicht an die Märchen von Betrug und Manipulationen.

@ Susi1960 (11:51): Infektionsrisiko im Wahllokal zu groß

@ Susi1960

Außerdem halte ich es derzeit in der Pandemie nicht für sinnvoll, ins Wahllokal zu gehen wegen zu vielen die ohne Symptome infiziert sein können. Das Risiko ist mir zu groß, weshalb ich wie immer Briefwahl machen werde.

Außerdem kann ich dann sicherere Stifte von mir verwenden die man nicht fälschen kann:

1. wasserfesten Folienstift
2. Kugelschreiber
3. Filzstifte

Briefwahl sollte die Regel sein und keine Ausnahme.

11:43 von 0_Panik

Briefwahl: Wahlkampf findet z.B. im Internet o. am Telefon statt
Oder im Wohnzimmer oder so ...
Bei der Briefwahl besteht die Gefahr der Manipulation der Abgabe der Stimme. ...

Ach wissen Sie, „Manipulation“ im Sinne von Einflussnahme auf das Wahlverhalten gibt es schon immer und selbstverständlich auch hierzulande.

Ich glaube, dass ein nicht unerheblicher Teil der Wähler seine Stimme der Partei gibt, die auch vom Ehepartner, von den Eltern, von den Arbeitskollegen etc. gewählt wird, er also eigentlich keine Präferenz hat. Und das geschieht unabhängig von persönlicher oder Briefwahl.

Es gibt natürlich auch die Selbstmanipulation. So, wie neulich ein Forist hier erklärte, wählt er die AfD, weil das die CDU/CSU ärgert ...

@ frosthorn (12:01): den weiteren Horizont habe ich auch

hi frosthorn

Den weiteren Horizont habe ich auch was

Korruption bei der CDU angeht
verbotene Parteispenden bei der AFD angeht
diese Vorfälle im Bundestag - ausgelöst durch die AFD angeht
diese unbekannten Quellen der Corona-Pandemie angeht
diese us-Atomwaffen angeht
was diese Verweigerung beim Kohle-Ausstieg und beim Erdöl-Ausstieg
was die zusätzliche Verweigerung beim Klimaschutz angeht
Was die Missachtung von Justiz (Bundesverfassungsgericht und EUGH) bei der CDU/CSU und EVP angeht
Was die Umwälzung der Kosten für die Pandemie auf die Bürger angeht
Was das Versagen der Ministerpräsidenten, Bundesregierung und der EU-Kommission in der Pandemie angeht

und vieles mehr

Das Gegenteil ist wahr

„Die AfD punktete unter anderem bisher bei einer eher wenig politikinteressierten Wählergruppe.“

Wie bitte? Das Gegenteil ist richtig.

Typische AfD-Wähler sind Personen, die nicht dumpf in den Tag hineinleben, sondern den inzwischen ganz normalen Wahnsinn in diesem Land genau beobachten und daraus logische Schlüsse für ihr Wahlverhalten ziehen.

Insofern sind AfD-Wähler in Wahrheit überdurchschnittlich politisch interessiert.

warum bitte nicht reine Briefwahl?

Ich lese hier die Frage, ob der Anteil der Briefwähler auf über 50 Prozent steigen könnte. In der Tat frage ich mich, ob das Öffnen von Wahl-Lokalen nicht ein Pandemietreiber ersten Ranges ist. Und zwar vollkommen vermeidbar. Aber es scheint mir so zu sein, dass vermeidbare Anlässe nicht gemieden werden sollen - nur dort, wo es weh tut, gibt es Beschränkungen. Bitte nur ein einziges Argument gegen eine komplette Briefwahl, bitte!

@Mika D

"[...] Sicher geht es.
Sichere geschützte Bereiche, demail und co.
Corona macht vieles möglich. [...]"

Nun ja, per de-mail wirds künftig wohl nicht mehr gehen. Zitat:

"Die deutsche Telekom verabschiedet sich aus dem Projekt De-Mail, einer rechtssicheren E-Mail. Das geht aus Äußerungen hevor, die Telekom CEO Timotheus Höttges im Interview mit dem Videoblogger und Journalisten Thilo Jung traf. In der aktuellen Episode des YouTube-Formates "Jung & Naiv" bezeichnet Höttges das Produkt De-Mail als "toten Gaul", trotz Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe habe es "nie jemanden gegeben, der dieses Produkt genutzt hat."

Quelle: https://tinyurl.com/52cz5tav

Es darf ja jeder

wählen wie und wen er gerne möchte.
Einige haben jetzt schon Wahlen, die sind aber regional. Entscheidend ist am Ende die Wahl im September, und da dürfte es kein Problem sein ins Lokal zu gehen.
Briefwahl muss ich mich vorher festlegen, und so kann ich meine Entscheidung bis zur Wahl überdenken, Fakt ist aber, die meisten Versprechen werden nie eingelöst.
Also ist jede Entscheidung ein Kompromiss, wissend das es anders kommt.

Briefwahl

Da habe ich seit 2015 keine Schwierigkeiten . Ob Brief oder Wahl vor Ort . Aber genau geschrieben habe ich persönlich keine Wahlmöglichkeit .

Schön wäre es, wenn ....

... Rezzo wie bei der letzten Europawahl rechtzeitig zur Briefwahl, die Arbeit der Regierung in einem Youtube-Video so zutreffend zusammenfasst. Ich würde mich freuen.

10:40 von hippojim

>>In der schnelllebigen Corona Zeit ist die Brief Wahl ein Zocken auf die nächste Regierung.
Man hat seine Stimme schon abgegeben und stellt nach Tagen fest, das Verhalten der Gewählten ist gravierend anders geworden. Und das vor dem echten Wahltermin.
Keine Stimmkorrektur mehr möglich. Bei einer Live Wahl kann das in der Form nicht geschehen.<<

Das ist kein Problem. Sie können am Wahltag nachmittags die Briefwahl noch machen. Diese muss nur bis 16 Uhr in Ihrem Wahllokal eingegangen sein.

Ich werde mich ...

... wie bei jeder Wahl ins Wahllokal begeben ... mit Maske und Abstand.

Und ich gehe wählen, weil ich eine Partei verhindern möchte. Und wenn man dieser Partei etwas Gutes abgewinnen will, dann, dass sie mich wieder zum Wählen gebracht hat. Vorher war mir Politik relativ egal, da keine Gefahr bestand und man sich auf die Politiker soweit verlassen konnte, dass mein Lebensstandard gesichert war.

Meine Informationen zu den Parteien entnehme ich der guten Presse (mehrere Quellen). "Marktschreier" in Fußgängerzonen und Plakate haben mich noch nie so wirklich interessiert.

zu gman 12.05 Uhr: in

zu gman 12.05 Uhr:

in Pflegeheimen wird definitiv manipuliert.
Selbst erlebt mit meiner 90jährigen, dementen Mutter.
"Wir helfen dann ihrer Mutter bei der Stimmabgabe...."
Das Schlimme ist, selbst als Angehöriger traust du dich nicht etwas zu unternehmen, weil man auf das Pflegeheim angewiesen ist.

Kontrollmechanismen bei einer Briefwahl?

Nein, ich möchte nicht die Ordnungsmäßigkeit der US-Wahlen 2020 diskutieren.

Mich würde es aber trotzdem interessieren, weil ich es in der Tat nicht weiß - vielleicht kann die Tagesschau darüber einen Artikel schreiben: wie wird die Ordnungsmäßigkeit der Briefwahl bei

1. der Erfassung der Wahlberechtigten
2. Zusenden der Wahlunterlagen
3. Identitätsprüfung des Wählenden
4. Abgabe der Wahlstimme
5. und Auszählung der Wahlstimmen

sichergestellt und Fehler oder gar Manipulationen ausgeschlossen?

Briefwahl

Bis vor einigen Jahren musste begründet werden, warum jemand das Wahllokal nicht aufsuchen kann. Dass heute jede*r Wähler*in diese Möglichkeit ohne Grund hat, halte ich für rechtlich angreifbar, weil diese Wahlen damit nicht mehr geheim sind. Wer will, kann seinen Familienangehörigen und anderen seinen ausgefüllten Wahlzettel zeigen. Auch können Familienangehörige Druck ausüben, eine bestimmte Partei zu wählen. Von daher sehe ich die Briefwahl kritisch, auch wenn es in Coronazeiten gute Gründe hierfür gibt.

12:05 von gman

Es besteht mit der Ausweitung der Briefwahl die zunehmende Gefahr der Manipulation - Behinderte, Betreute, Pflegeheime... etc.pp.

Nun, Behinderte, Betreute und Bewohner von Pflege- und Altenheimen wählen aber schon länger per Brief, das ist nichts neues. Die Briefwahl wurde nicht auf diesen Personenkreis ausgeweitet, die gibt es schon eine ganze Weile, insofern nimmt da eine „Gefahr der Manipulation“ über das übliche Maß hinaus nicht zu.

um 11:57 von gman

"Wer denkt da schon noch an die tausenden Wahlhelfer!"
Muß keiner, die sind im Falle einer Wahl in einer Demokratie automatisch "systemrelevant".
Es steht noch genug Brühe ungenutzt rum, das wird bis zur Bundestagswahl noch mehr werden.

11:51 von Susi1960

>>Lieber versuchen, die persönliche Wahl vor Ort so sicher wie möglich zu gestalten.<<

Was wollen Sie damit sagen?
Die Briefwahl ist unsicher und bei der persönlichen Wahl haben Sie auch Bedenken dass alles mit rechten Dingen zugeht?

Re : Karl Klammer !

Wenn jeder auf jeden achtet, dann dürfte der Gang ins Wahllokal kein Problem sein. Und ich denke, dass für die nötige Sicherheit gesorgt wird.
Trotz alledem sollte die Panik nicht übertrieben werden, die macht nur noch kränker !
Deshalb mit Umsicht und Vorsicht !

12:05 von gman

.....>Es besteht mit der Ausweitung der Briefwahl die zunehmende Gefahr der Manipulation - Behinderte, Betreute, Pflegeheime... etc.pp.<<

Ich streite nicht die Möglichkeit der Manipulation bei der Briefwahl ab. Diese Möglichkeit liegt in der Natur der Sache.
Allerdings bin ich mir sicher, dass dies im Promillebereich zu verorten ist und nicht ins Gewicht fällt.
Und alles, was früher mal (die guten alten Zeiten, da war alles besser ?) eine "Ausnahme mit Begründung" war, sollte in unserer aufgeklärten Welt auch mal geändert werden.

10:40 von hippojim

bestimmen Momentaufnahmen ihr Wahlverhalten ?
Also bei meinem Partner zog sich die Entscheidung über eine etwas längere Zeitspanne hin :-)

mal sehen, ist noch viel Zeit

bis September. Die meisten gehen wohl davon aus, das Corona im September genau so unser Leben beherrscht, wie heute.

Bißchen Optimismus ist angebracht, wie bei Helge Braun :

Wenn wir jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht haben, dann können wir zur Normalität in allen Bereichen zurückkehren", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das werde "im Sommer" so weit sein. "Dann kehren wir in vollem Umfang zur Normalität zurück. Und alle Einschränkungen fallen", so Braun.

Natürlich unter der Voraussetzung, das uns nicht irgendwas den Strich durch die Rechnung macht.

Am 07. März 2021 um 12:05 von gman

Da Stimme ich ihnen voll zu.
Der rein formelle Akt der Briefwahl ist , zumindest in meiner Ansicht demokratisch , was daraus gemacht wird schon etwas anderes.
Das hat dann auch nichts mit Manipulation zu tun.
Nicht umsonst, war eben bis dato eine Briefwahl sehr strengen Regeln unterworfen.
Wobei ich das Problem nicht nur bei den von ihnen erwähnten Gruppen sehe, sondern durchaus auch bei sicher nicht wenigen Familien wo dann "Papa" schnell mal die Zettel ausfüllt.
Ein weiteres, in der Vergangenheit wohl noch nicht so wichtiger Punkt, was ist eigentlich mit der stetig wachsenden Gruppe der Wohnungslosen, wie bekommen die ihre Möglichkeit zur Wahl. Immerhin sind es ja schon weit über 600000.

@frosthorn

"Am 07. März 2021 um 12:05 von frosthorn
Ich verstehe die ganzen Bedenken gar nicht

was soll denn eigentlich an einer Briefwahl so betrugsgefährdet sein? Meine Stimme kommt in eine Urne und wird ausgezählt. Da schauen mehrere Augen hin, wie im Wahllokal auch. Und Beeinflussung beim Ausfüllen des Wahlzettels zu Hause? Mag es ja geben, aber das dürfte dann statistisch alle Parteien gleichermaßen bevorzugen oder benachteiligen."

Genau das ist der Punkt, den viele nicht verstehen. Nämlich, daß sich eine mögliche Beeinflussung beim Ausfüllen des Wahlzettels nach statistischer Wahrscheinlichkeit statistisch sehr wahrscheinlich ziemlich gleichmäßig auf alle Parteien verteilt.

Wer unbedingt betrügen will, der findet auch irgendwie einen Weg zu betrügen. Ein Restrisiko kann man nie ausschließen. Aber bei unserem Briefwahlverfahren ist ein massiver Betrug in für Wahlen relevanter Höhe beinahe ausgeschlossen - bis auf das Restrisiko.

@Tremiro

"Am 07. März 2021 um 12:58 von Tremiro
11:51 von Susi1960

>>Lieber versuchen, die persönliche Wahl vor Ort so sicher wie möglich zu gestalten.<<

Was wollen Sie damit sagen?
Die Briefwahl ist unsicher und bei der persönlichen Wahl haben Sie auch Bedenken dass alles mit rechten Dingen zugeht?"

Ich denke, da haben Sie die Userin wohl mißverstanden. So wie ich den Post verstanden habe, bezieht sich der Satz auf die mögliche Ansteckungsgefahr, wenn man ins Wahllokal geht.

@AfD-Presseabteilung

Am 07. März 2021 um 12:43 von Blitzgescheit
Kontrollmechanismen bei einer Briefwahl?

Nein, ich möchte nicht die Ordnungsmäßigkeit der US-Wahlen 2020 diskutieren.

Mich würde es aber trotzdem interessieren, weil ich es in der Tat nicht weiß - vielleicht kann die Tagesschau darüber einen Artikel schreiben: wie wird die Ordnungsmäßigkeit der Briefwahl bei

1. der Erfassung der Wahlberechtigten
2. Zusenden der Wahlunterlagen
3. Identitätsprüfung des Wählenden
4. Abgabe der Wahlstimme
5. und Auszählung der Wahlstimmen

sichergestellt und Fehler oder gar Manipulationen ausgeschlossen?

Die Regeln für die Briefwahl finden Sie z.B. hier:
"https://de.wikipedia.org/wiki/Briefwahl"

Wenn Sie sie lesen, werden Sie sicher selbst herausfinden können, an welcher Stelle man betrügen könnte.

12:17 von Dr.Hans

Die AfD punktete unter anderem bisher bei einer eher wenig politikinteressierten Wählergruppe
-
ich weiß nicht so recht .....
AfD wählt man ja eher als "Protestwähler"
weil man unzufrieden ist mit der aktuellen Politik
(begründet oder nicht !!)
also ein gewisses "damit beschäftigen" gehört doch zu ner kritischen Haltung dazu

@12:05 von Karl Klammer

Erst mal wieder selber 00 ...

"... Die Wahl findend in der Köpfen der Wähler statt ... "

Nur darf dann die Wählerschaft - nicht - die kompletten Infos aus dem Fernsehen beziehen.

Die Kurz-Nachrichten-Infos aus den Nachrichten oder sonst. Sendungen zu - innenpolitischen Themen - sind für die Wahl der politischen Parteien zum Wahltag nicht sonderlich förderlich, um eine halbwegs fundierte Wahl zu einer Partei zu treffen.
Auch die Bundestagsdebatten bringen da wenig Erhellung.

Immer interessant wird es, wenn die Infos von Betroffenen z.B. im persönlichen Gespräch kommt.
Das macht mehr Sinn ...

Briefwahl-Betrug ganz sicher nicht gegen die AfD

Briefwahl erhöht natürlich schon das Risiko des Wahlbetrugs, aber wenn dann eher zugunsten der AfD.
Natürlich hätten Leute, die Briefkästen leeren oder in Filialen abholen, Post von Firmen zur Post bzw. in den Briefkasten bringen, die Möglichkeit, das Wahlergebnis zu manipulieren, etwa indem sie einige Wahlbriefe wegwerfen. Es ist ja so üblich, dass Firmen-Mitarbeiter die eigene Post zum Arbeitgeber mitbringen. Attraktiv wäre das sicherlich, wenn der entsprechende Postbote AfD-Anhänger wäre, denn wie der Artikel schon sagt, wären darunter ja tendenziell weniger Stimmen für die AfD.
Und die Problematik, dass man den Wahlbrief z. B. seiner Ehefrau selbst ausfüllt: Erzählt mir mal nicht, die Wähler der Union, SPD, Grüne, FDP oder Linke würden dazu eher neigen als die der AfD.
Das würde einem Wunder gleichkommen, wenn durch Manipulation bei einer Briefwahl ausgerechnet die AfD Nachteile hätte.

Ja, natürlich Briefwahl. Wieso auch nicht?

Man kann zu Hause sich doch in aller Ruhe überlegen, ob man das Kreuz nicht doch anders wie beim letzten Mal setzt.
Außerdem:
Man kann bei der Briefwahl den Wahlbrief noch am Wahltag abgeben (im Wahllokal), wenn man unsicher ist, ob man seine Stimme nicht doch erst "in letzter Minute" abgeben will.
Gibt man einen Wahlbrief nur ab, so hat man sicher auch weniger Kontakte, als wenn man im Wahllokal wählt.
Ich werde dies vermutlich so machen (bei uns wird schon im März (Landtag) gewählt).

Zu 12:05 von frosthorn -Demokratie- geht anders !!

"Ich verstehe die ganzen Bedenken gar nicht was soll denn eigentlich an einer Briefwahl so betrugsgefährdet sein? [..]
Und Beeinflussung beim Ausfüllen des Wahlzettels zu Hause? Mag es ja geben, aber das dürfte dann statistisch alle Parteien gleichermaßen bevorzugen oder benachteiligen."

Die Briefwahl war eine begründete Ausnahme um die demokratischen Wahlgrundsätze zu sichern. D ist ein Bundesstaat aus 16 Ländern und ist als freiheitlich-demokratischer und sozialer Rechtsstaat verfasst. Das ist so und das muss so bleiben. Das ist zu beachten und zu gewährleisten.

Berechtigte Bedenken:
WP:Das Wahlgeheimnis schützt den Wähler bei einer geheimen Wahl davor, dass seine Wahlentscheidung beobachtet wird oder nachträglich rekonstruiert werden kann. Die Sicherung des Wahlgeheimnisses ist einer der Wahlrechtsgrundsätze einer Demokratie. Ziel ist es, die Einschüchterung von Wählern und den Verkauf von Stimmen zu erschweren. U.a., der Stimmenklau (Betreuung, Pflege ..)..

@Paulx

"
Am 07. März 2021 um 13:28 von Paulx
Briefwahl-Betrug ganz sicher nicht gegen die AfD

Briefwahl erhöht natürlich schon das Risiko des Wahlbetrugs, aber wenn dann eher zugunsten der AfD.
Natürlich hätten Leute, die Briefkästen leeren oder in Filialen abholen, Post von Firmen zur Post bzw. in den Briefkasten bringen, die Möglichkeit, das Wahlergebnis zu manipulieren, etwa indem sie einige Wahlbriefe wegwerfen. Es ist ja so üblich, dass Firmen-Mitarbeiter die eigene Post zum Arbeitgeber mitbringen. Attraktiv wäre das sicherlich,[...]"

Wenn Sie meine Posts hier kennen, dann wissen Sie, daß ich gegen die AfD anschreibe, wo ich kann. Aber diese Behauptung Ihrerseits halte ich für eine ziemlich böswillige Unterstellung.

Brief Wahl

zu Corona Zeiten haben doch auch was Gutes an sich.Man spart den Weg ins Wahllokal und kann in Ruhe zu Hause die Wahlunterlagen durchlesen.Weshalb es Vorteile dadurch für die Eine oder Andere Partei ergeben soll erschließt sich mir nicht.

13:20 von Anderes1961

re Tremiro / re Susi1960

>>Ich denke, da haben Sie die Userin wohl mißverstanden. So wie ich den Post verstanden habe, bezieht sich der Satz auf die mögliche Ansteckungsgefahr, wenn man ins Wahllokal geht.<<

Kann gut sein, dass sowohl ich als auch der User Tremiro die Foristin Susi1960 falsch verstanden haben.
Ich zumindestens habe diese Schlußfolgerung, bezugnehmend auf den Inhalt des Kommentars, nicht in Erwägung gezogen.
Vielleicht bekommen wir ja noch eine Erklärung?

11:11 von Deutsches_Wesen

"Ich weiß welche Partei ich wähle.
Aus spezifischen Gesundheits-Gründen sehe ich vom Besuch des Wahllokals ab und wähle zuhause. Ob ich meine Kreuze jetzt oder später an die für mich richtige Stelle setze ist irrelevant, solange der Wahlbrief fristgerecht bei der Wahlbehörde eingeht. Um dies sicherzustellen habe ich bereits abgeschickt. Wo ist das Problem?"

,.,.,

Das Problem ist, dass die meisten oder sehr viele anders handeln als Sie.

Die Parteien richten sich im Wahlkampf nach letzteren Wählern und nicht nach Ausnahmen wie Sie.

Die Parteien haben nun ein Problem. Sie können nicht erst kurz vor der Wahl zur Hochform auflaufen, sondern müssen die Hochform auf Tage oder gar Wochen verteilen.

@00_Panik - Infos von Betroffenen zählen

nicht - die Infos aus dem (öffentlichen) Fernsehen.... , nicht die Bundestagsdebatten

Man kennt auch jede Menge betroffene,weil Geschäfte zu sind,keinen Job , Kurzarbeit haben und sich denoch an keine Masken oder Abstandsregeln halten

Das ist wie mit den Millionen von Fliegen,welche sich ja nie irren können

12:04 von 0_Panik

Na ja ... kürzlich hat das Verwaltungsgericht Köln (NRW) erst mal die Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz ausgesetzt.
Die Klärung dauert ...

Vielen Dank, dass Sie uns allen nochmal in Erinnerung gerufen haben, in welchem Bundesland Köln liegt.

Damit haben sich aber die tollen demokratischen Parteien (z.B. SPD u. CDU/CSU) keinen Gefallen im Wahlkampf getan.
Zumal sie es im Kampf gg. Corona nicht schaffen, die grundrechtseinschränkenden Zwangsmaßnahmen f. d. ges. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung endlich mal zu beenden.

Was genau hat die Entscheidung eines Verwaltungsgerichts mit den „Gefallen“ zu tun, welche sich die SPD, CDU/CSU im Wahlkampf Ihrer Meinung nach tun sollen?

Zu 12:51 von Thomas D. "das übliche Maß"

12:05 von gman
... Die Briefwahl wurde nicht auf diesen Personenkreis ausgeweitet, die gibt es schon eine ganze Weile, insofern nimmt da eine „Gefahr der Manipulation“ über das übliche Maß hinaus nicht zu.

Seit den 1990er Jahren hat sich die Zahl der Betreuungen fast verdreifacht. Betreute Menschen mit Behinderung dürfen in Deutschland wählen.
§ 14 Ausübung des Wahlrechts
(5) Ein Wahlberechtigter, der des Lesens unkundig oder wegen einer Behinderung an der Abgabe seiner Stimme gehindert ist, kann sich hierzu der Hilfe einer anderen Person bedienen. ... Unzulässig ist eine Hilfeleistung, die unter missbräuchlicher Einflussnahme erfolgt, die selbstbestimmte Willensbildung oder Entscheidung des Wahlberechtigten ersetzt oder verändert ...

Die Briefwahl begünstigt fraglos genau das Unzulässige.
Es gibt kein akzeptables "übliches Maß" für Wahlmanipulation, Stimmenkauf oder Stimmenklau.
Es gibt sie, das ist keine Frage.
Maß? Erkenntnis und Kontrolle dazu gibt es nicht!

12:12 von Rimutotara 11:51

12:12 von Rimutotara
11:51 von Susi1960

Ich denke mit " sicherer machen " ist der Schutz vor Covid19 gemeint ?.

Aber ja, solche Stimmen können die Meinungen anheizen.

// Ich wüsste keinen Grund, bei uns die Briefwahl als unsicher anzusehen. Und ich glaube nicht an die Märchen von Betrug und Manipulationen.//

Dem stimme ich uneingeschränkt zu.

Der Papa?

In nicht wenigen Familien füllt der Papa den Wahlzettel aus.?

Kann ich mir heutzutage nicht mehr vorstellen. Das lassen sich die Frauen schon lange nicht mehr bieten.

Vielleicht noch dort, wo mann ein veraltetes Rollenbild von Mann und Frau vertritt.

@von Paulx

"Das würde einem Wunder gleichkommen, wenn Manipulationen bei einer Briefwahl ausgerechnet die AfD Nachteile hätte".
Ich weiß nicht, welche Partei Vor- oder Nachteile aus einer verstärkten Briefwahl hätte, fürchte jedoch, dass das bei der Ausweitung der Briefwahl von den Parteien ins Kalkül genommen wird. Von daher befürworte ich, dass die Briefwahl nur auf schriftlichen Antrag bei der Wahlbehörde zugelassen werden sollte. Was spricht auch dagegen?

Wahllokale

Ich gehe eigentlich immer gerne ins Wahllokal. Allein schon, weil es mich interessiert selbst zu sehen, wie viele hingehen und wie gut die Organisation ist.
In Bremen dürfen wir ja pro Wahl je 5 Stimmen abgeben und diese ganz beliebig unter den Parteien aufteilen. Der Wahlzettel besteht dann allerdings aus einem Heft mit allen Kandidaten aller Parteien, das dauert lange.
Wir bekommen vor der Wahl aber die Hefte (Muster) zugeschickt und Zuhause notiere ich mir die Nummern der von mir ausgewählten Kandidaten, dann geht es im Wahllokal sehr schnell, zumal ja immer noch die Wahl der Staftteilbeiräte dazukommt.
Wenn man so will: zu Hause entscheiden, im Wahllokal dennoch persönlich abgeben.

12:19 Anderes 1961

Rechtssichere De-Mail :
wenn nie jemand de-Mail genutzt hat,
vermutlich falsche Zeit, falscher Ort. Zu früh aufgegeben oder gibts was Besseres?

Es wird andere Möglichkeiten geben, die es ermöglichen, eine rechtssichere Übersendung per Mail bzw. online zu tätigen. Gerichte machen das, Anwälte.

Desweiteren Verifizierung per tan, Fingerabdruck, Usw.

Alles möglich und nötig, jetzt wo fast nichts mehr „ altmodisch“ per Brief und Fax gemacht werden kann. ( Fax.. ist spätestens seit Corona Geschichte?)

12:58 von Tremiro

>> 11:51 von Susi1960
>>Lieber versuchen, die persönliche Wahl vor Ort so sicher wie möglich zu gestalten.<<

Was wollen Sie damit sagen?
Die Briefwahl ist unsicher und bei der persönlichen Wahl haben Sie auch Bedenken dass alles mit rechten Dingen zugeht? <<

,.,.,

Ich glaube, da unterstellen Sie etwas, Herr oder Frau Tremiro.

Thema ist hier:
die persönliche Wahl ist wegen CORONA unsicher.
Und susi schlägt vor - bin ich eigentlich sicher -, desbezüglich mehr Sicherheit zu garantieren.

Briefwahl positiv

Sehr positiv. Briefwahl entzerrt, hilft. In Coronazeit ein Muss. Homeoffice für Wähler.
Wäre ja irrwitz, wenn ausgerechnet an der Urne Versammlungen möglich sind.
Vor allem kann man die Plakate einsparen.
Umweltschonend.
Zur Zeit des Wahlgangs ist man auf die letzten Monate im Querschnitt angewiesen.
Viel realistischer.
Und ruhiger zu Hause sein Kreuzchen zu setzen. Unbeeinflusst.
Wer nicht traut, kann den Umschlag in den Wahlbriefkasten werfen / Drive in.
Wahlhelfer können mit Abstand und Mundschutz arbeiten.
Es spricht meiner Ansicht nach nichts dagegen.
Die Wahlbeteiligung ist insgesamt sicher höher als bisher. Es geht um was.
Und Politik steht mehr unter Beobachtung als bisher. Ein Weiter so gilt nicht.

@ smackwaterjack

Das Wahllokal ist doch ziemlich sicher

Klingt ja sehr vertrauenerweckend. Meine Stimme für den 14. ist jedenfalls schon im Pott.

13:26 von Sisyphos3

<< 12:17 von Dr.Hans

Die AfD punktete unter anderem bisher bei einer eher wenig politikinteressierten Wählergruppe
-
ich weiß nicht so recht .....
AfD wählt man ja eher als "Protestwähler"
weil man unzufrieden ist mit der aktuellen Politik
(begründet oder nicht !!)
also ein gewisses "damit beschäftigen" gehört doch zu ner kritischen Haltung dazu <<

,.,.,

Der Text, den Sie da dem Dr. Hans unterjubeln, stammt nicht von ihm, sondern aus dem ARD-Kommentar.

Dr. Hans hingegen findet, dass die AfD-Wähler extrem analysierfähig und klug in ihrer Beurteilung der politischen Lage seien.

Was ich allerdings auch an seinen eigenen Beiträgen nicht erkennen kann.

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