Erstmals Export von AstraZeneca-Impfstoff aus der EU gestoppt

04. März 2021 - 17:45 Uhr

Eine Viertelmillion Impfstoffdosen wollte der Hersteller AstraZeneca aus der EU nach Australien exportieren. Doch daraus wird nichts: Italien hat die Ausfuhr untersagt, weil sich die Firma nicht an Liefervereinbarungen mit der EU hält.

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Kommentare

Ausfuhr

Wenn’s an dem ist,dann richtig so!

So müsste es auch hier laufen

So müsste es auch hier in Deutschland laufen. Die erste positive Nachricht in Europa bei diesem Impfstoff Desaster.

Nichts raus lassen

GB und USA exportieren fast nichts an Impfstoff. Wir sollten auch nichts mehr raus lassen, bevor unsere Leute nicht geimpft sind.

Erstmals Export von AstraZeneca-Impfstoff aus der EU gestoppt...

und dies durch Italien.
Gelten hier nicht auch die Meinungen der anderen EU-Staaten?
Desweiteren würde ich auch als Konzern mir andere Abnehmer suchen, welche nicht so einen Hick-Hack um diesen Impfstoff machen. Weiterhin hört und liest man, das der genannte Impfstoff in der EU gar nicht so begehrt ist, oder?

Irgendwann kommt Gegenwind

Wenn ich die Vertragsgestaltung von AstraZeneca mit der EU und UK richtig verstehe, hat Astrazeneca die EU wenigstens treuwidrig behandelt, um UK die dort wegen des Versagens der Regierung von Johnson politisch besonders dringend benötigten Impfstoffe zuzuschustern. Ich vermute, dass die britische Koodinatorin Bingham hier direkte Beziehungen zur britischen Unternehmensführung von Astrazeneca hat spielen lassen. Nur, man kann solche Scherze nur einmal machen, besonders wenn viele Produktionsstätten in der EU liegen - in Zukunft ist klar, was sich UK unter einer "fairen" Partnerschaft vorstellt. Einen Augenblick nicht aufgepasst, schon irgendeinen Vorteil verschafft. Verträge? Sowas stört doch keinen großen Geist, warum sollte es Johnson stören? Nunja, UK hat es halt nötig. Aber es ist absurd, hieraus einen Verdienst Johnsons abzuleiten, der sein Versagen bisher in der Pandemie aufwiegen würde. Als Bankrotteur hat er sehr wertvolles Vertrauen verspielt.

Die EU Länder haben lange

Die EU Länder haben lange genug auf den guten Willen der Unternehmen vertraut. Das haben diese ausgenutzt womit jetzt schluss ist.

Vielleicht hätte die EU von Anfang an ein Exportverbot für Impfstoffe verhängen sollen, wie die USA.

@ Postquestioner

Erstmals Export von AstraZeneca-Impfstoff aus der EU gestoppt... und dies durch Italien.
Gelten hier nicht auch die Meinungen der anderen EU-Staaten?

Wieso?


Desweiteren würde ich auch als Konzern mir andere Abnehmer suchen, welche nicht so einen Hick-Hack um diesen Impfstoff machen.

Die Abnehmer sind die Australier. Welchen Hick-Hack machen die denn?

Tja, das ist jetzt blöd für

Tja, das ist jetzt blöd für az. Entweder gibts was für die EU oder Australien.
Glauben die, in der richtigen Wirtschaft würde sowas gehen? Wer nicht liefert wird normal Bankrott geklagt.

Richtig so

Warum soll Astraseneca seinem Impfstoff in andere Länder liefern um dort einen größeren Gewinn zu erzielen, wenn sie hier ihren Verträgen nicht nachkommen? Aber wie ich unsere EU Bürokraten kenne, lenken die ganz schnell wieder ein, und der Impfstoff geht seinen Weg in die Welt. Mit unseren Steuergeldern wurde Astraseneca bei der Forschung unterstützt und wir bekommen nix. Alle unter 60 können hoffen, daß sie irgendwann 80 werden, damit sie dann vielleicht auch hier geimpft werden. Ansonsten haben wir keine Chance!

Völlig unverständlich

weil dieser Satz dann kommt.

" Im vorliegenden Fall waren sich Rom und Brüssel nach dpa-Informationen einig. Zuvor waren etliche andere Exportanträge anderer Firmen genehmigt worden, die meisten kamen von BioNTech und Pfizer, die von Europa aus viele Länder beliefern. "

Wichtig wäre das der deutlich bessere Impfstoff mit über 90 Prozent Wirksamkeit im Land oder der EU bleibt.
Dafür wird jetzt auch einer mit 65 Prozent für Ältere Bürger genommen, kann ich ehrlich gesagt nicht so richtig nachvollziehen.

Der gute wird erlaubt, der weniger gute wird gesperrt, ich bin über 7 Jahrzehnte alt und hätte gerne eine Impfung.
Den A nehme ich aber nicht, weil ich nicht einsehe, mich mit weniger zu impfen als mit unserem Deutschen Produkt.
In dem Alter hat man keine Zeit mehr für Experimente.

Ich kann nur hoffen das ich das auch lesen kann.

Hoffentlich kommen die nicht

Hoffentlich kommen die nicht auf die Idee, das Mittel in deutsche impfzentren zu bringen. Das wird hier nur schimmelig. Denn impfen mag man hier ja, aus welchem Grund auch immer, nicht.

Keinen Impfstoff exportieren

Die russische Opposition fordert, dass Sputnik V nicht exportiert werden darf, bis die russische Bevölkerung durchgeimpft ist. Kluge Entscheidung. Der Regierung Putin geht es anscheinend nur um den Reibach.
Russland: Impfquote 2,8%
Serbien: Impfquote 11,3%

Gut gemacht von Italien

Australien ist nun nicht gerade ein armes oder Drittland.
Allerdings wäre ich dann doch dafür die zurück gehaltenen Dosen , der WHO und ihren Impfprogramm zur Verfügung zu stellen
Und noch viel mehr hoffe ich das curevac, schnell sein Impfstoff fertig entwickelt, denn die haben die Produktionsverträge nicht exklusiv mit ein Pharmakonzern gemacht. Wenn die alle produzieren können sich Pfizer und AstraZeneca solche Spiele nicht mehr erlauben

Hat Australien mehr geboten?

"Danach müssen Pharmakonzerne, die Lieferverpflichtungen für die EU haben, Ausfuhrgenehmigungen für in der EU produzierte Impfstoffe beantragen. Wenn Hersteller die EU bei Liefermengen unrechtmäßig benachteiligen, können Genehmigungen verweigert werden. AstraZeneca hatte die vertraglich zugesagte Liefermenge an die EU im ersten Quartal drastisch gesenkt und damit für großen Unmut gesorgt. "
Wenn das so stimmt, ist die Auslieferungssperre ok. Ich bin nicht dafür, auf Kosten anderer Staaten zu profitieren. Aber es darf aber auch nicht sein, dass AZ Lieferverträge abschließt und die dann einseitig bricht, wenn ein anderer Kunde anfragt und z.B. mehr bezahlt.

Nichts raus lassen?

gestört aber geil @
Also Verträge und Verpflichtunge sollen nur für uns gelten?

Also so wird die Welt kalt und unbarmherzig. Ich und dann alle andern.

Was würden Sie von mir denken wenn Ich das bei Klima, Euro und Steuerzahlungen auch so machen würden?

Vielleicht hätte die EU von Anfang ?

von YVH @
,Verträge und Regelungen treffen sollen die sinnvoll, einfach und notwendig waren.

hat Sie so wie es jetzt aussieht nicht gemacht.
Schade.

Stellt sich mir die Frage...

... warum AZ den Impfstoff nach Australien senden wollte. Vorwurf seitens der EU, dass AZ die vereinbarten Liefermengen nicht eingehalten hat. Soweit, so schlecht. Wollten denn die EU- Länder den Impfstoff im vertraglich vereinbarten Umfang auch abnehmen? Wurde ja nicht nur in DE als "Plörre" und sonstiges bezeichnet. Wenn ich Unternehmer bin und mein Handelspartner die zugesagten Mengen nicht abnimmt - und auch nicht bezahlt- dann Verkaufe ich mein Produkt eben nach Lummerland....

Verträge einsehen lassen

Ich habe immer mehr den dringenden Wunsch, dass die EU offener mit ihren Verträgen umgeht. Müssen die Bürger der EU davor geschützt werden, die Lieferverträge zu lesen? Sind sie dazu zu wenig gebildet, reicht der Grips nicht? Man weiß nicht mehr, was man glauben soll.
Ein Unternehmen kann seine Verträge im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gestalten. Allerdings müssen die Verträge auch eingehalten werden, von allen Vertragspartnern.
Die EU braucht nicht vor AZ zu kuschen aus Angst, nicht mehr beliefert zu werden. Aber die EU darf die Impfstoffproduzenten auch nicht verprellen.
Wie sind die Verträge der EU gestaltet? Sind sie nicht eindeutig? Fehlen Fristen, Beträge?

Irgendwo ist da der Wurm drin.

17:54, Postquestioner

>>Erstmals Export von AstraZeneca-Impfstoff aus der EU gestoppt...
und dies durch Italien.
Gelten hier nicht auch die Meinungen der anderen EU-Staaten?<<

Es geschah in Absprache mit der EU-Kommission. Bitte lesen Sie den Artikel.

Nachdem man jetzt erkannt hat...

.... dass der AZ Impfstoff doch nicht so schlecht ist wie von verschiedensten Seiten kolportiert wurde, besinnt man sich jetzt in der EU um. Ach nööö, lass ma da. Wir wollen den jetzt doch..

18:43, werner1955

>>Vielleicht hätte die EU von Anfang ?
von YVH @
,Verträge und Regelungen treffen sollen die sinnvoll, einfach und notwendig waren.

hat Sie so wie es jetzt aussieht nicht gemacht.
Schade.<<

Im Artikel, den ich zu lesen empfehle, steht, daß der Impfstoffexport gestoppt wurde, weil der Hersteller den Vertrag mit der EU nicht eingehalten hat.

Und was ist mit BionTech?

"Im vorliegenden Fall waren sich Rom und Brüssel nach dpa-Informationen einig. Zuvor waren etliche andere Exportanträge anderer Firmen genehmigt worden, die meisten kamen von BioNTech und Pfizer, die von Europa aus viele Länder beliefern. "
Es ist klar, dass ein deutsches Unternehmen seine Verträge erfüllt und ins Ausland exportiert.
Aber es wäre interessant zu erfahren, ob und warum die Lieferverträge mit der EU so gestaltet sind, dass BionTech gegenüber der EU anscheined keine zwingenden Verpflichtungen hat.
Wer hat die Verträge gemacht? Gibt es überhaupt konkrete Daten dazu? Warum erfahren wir das nicht? Wir bezahlen doch auch dafür.
Wenn die Eu unsere Interessen laienhaft und schlecht vertreten hat, sollte sie das zugeben.

Aber nach Deutschland liefern, wäre eh sinnlos

weil hier ja ca 30% der vorhandenen dosen noch nicht verspritzt worden sind. Offenbar sind zu viele Funktionärinnen von Amts wegen eingebunden

18:27 @ kritt.

"... Die Abnehmer sind die Australier. Welchen Hick-Hack machen die denn? ..."

Keinen,
genau das ist doch, was AstraZeneca nutzen will.
Möglicherweise auch einen besseren Preis.

Man sollte schon verstehen, was bzw. bevor man kommentiert.

Am 04. März 2021 um 18:29 von Pool Roboter

Zitat: Alle unter 60 können hoffen, daß sie irgendwann 80 werden, damit sie dann vielleicht auch hier geimpft werden.

Ich (U65, Gruppe 2): Letzte Woche angemeldet, gestern Termin zugeteilt bekomen, nächste Woche Impftermin mit AS

18:40 von werner1955

Also so wird die Welt kalt und unbarmherzig. Ich und dann alle andern.

Hier machen sie es sich zu einfach. Bei Lebensgefahr rette ich erst meine Familie. Haben sie damit ein Problem?

Es wäre sinnvoll in der EU

Es wäre sinnvoll in der EU kompetente Leute zu beschäftigen. Z. B. für Verträge solcher Art wie mit Impfstoffherstellern geschlossen werden müssen. Es ist schade daß auch eine leider völlig inkompetente Dame vdL an der Spitze steht.
Hier handelt die EU genau so wie auch viele in Länderparlamenten. Versager werden nach oben befördert und können weiter hin Dinge in den Sand setzen.
Ich weiß nicht wie man diesem unprofessionellen Treiben ein Ende bereiten kann, ich möchte aber meinen Unmut über die Ergebnisse die hier geliefert werden ausdrücken.
Ich könnte es vielleicht nicht besser, ich bin aber auch kein hochdotierter Mitarbeiter in einer Institution die für knapp 500mio Leute kompetent handeln soll.

18:30 von Bender Rodriguez

>>Denn impfen mag man hier ja, aus welchem Grund auch immer, nicht.<<

Nun, Sie dürfen nicht von sich auf Andere schließen.
Über 70% der Deutschen wollen sich sofort impfen lassen. Und ich vermute vom Rest auch noch mal zumindest die Hälfte, wenn die gemerkt haben dass es kaum Nebenwirkungen gibt.

AstraZeneca

Aha, Ausfuhr von AstraZeneca wird von der EU untersagt, aber das "Gute, deutsche" Biotech und Moderna darf ausgeführt werden. Ich frage mich, wer bekommt heute den Impfstoff Biotech und Moderna eigentlich verabreicht. Ein deutscher Impfstoff bekommt der Deutsche nicht, aber dafür den "guten ausländischen" Impfstoff.
Eine Katastrophe unserer deutschen Gesundheitspolitik und erst recht der EU.
Kein Politiker ist Manns genug, eine Sache auf eigene Kappe durchzuziehen.
Die Pandemie offenbart es immer mehr, dass die EU in sich immer mehr -langsam aber sicher- auseinander fällt.

17:54 von gestört aber geil

>>Wir sollten auch nichts mehr raus lassen, bevor unsere Leute nicht geimpft sind.<<

Nein, die jetzige Regelung, Lieferungen an Partnerländer und Entwicklungsländer ist richtig.

Populismus pur

Brüssel (und Rom) befriedigen die Volksseele. Die EU zeigt ihre "Macht", das Volks jubelt - und alle Schlamperei bei Impfbestellung und -einkauf ist vergessen.

Wollen wir uns jetzt auf das Niveau der US-Regierung begeben, die erklärt hat, dass keine Impfstoffe die USA verlassen, bevor nicht alle Bürger des Landes geimpft sind?
Ja, da können wir stolz auf uns und unsere Freunde über dem Atlantik sein.

Wenn die EU so schlau ist und weiß, das AZ trickst - tja, dann bestellt die EU halt noch mehr dort??? Irgendwas läuft in Brüssel sehr, sehr komisch.

Ach so, dann sind ja noch schlappe 100 Länder, die überhaupt noch keine Vakzine gesehen haben. Macht nix, das überlassen wir gern den Russen und Chinesen, um sie dann der Einflussnahme zu bezichtigen.

Einige osteuropäische Länder haben bereits andere Entscheidungen getroffen. Nun auch Dänemark und Österreich.
EU quo vadis?

Gruß, Wolfgang

@ YVH um 18.16 Uhr, Exportverbot für Impfstoffe

"Die EU Länder haben lange genug auf den guten Willen der Unternehmen vertraut. Das haben diese ausgenutzt womit jetzt Schluss ist."
Kein Mensch vertraut beim Kauf von Dingen oder Dienstleistungen (in diesen Dimensionen) auf guten Willen. Jeder private Bauherr, jeder Kunde schließt Verträge ab, in denen Preis, Lieferfristen ... festgelgt sind. Wenn die EU das nicht gemacht hat, hat sie schlecht verhandelt. Schlechter als schlecht.

"Vielleicht hätte die EU von Anfang an ein Exportverbot für Impfstoffe verhängen sollen, wie die USA." Dann wären die Produzenten in jedem anderen Land mit offenen Armen empfangen worden.
In Deutschland gibt es sowieso nur noch wenige Produzenten für Medikamente. Wenn Firma BionTech auswandern möchte, wird überall der rote Teppich ausgerollt. Da hätten wir gar nichts von.

17:54 von Postquestioner

>>Gelten hier nicht auch die Meinungen der anderen EU-Staaten?<<

Lesen Sie doch den Artikel. Da steht: "Im vorliegenden Fall waren sich Rom und Brüssel nach dpa-Informationen einig."

18:20 @ Anna-Elisabeth Nachbarthema

Winfried Stöcker

Ich habe nur vor einiger Zeit eine Artikel gelesen, und auch auf der Website des Herrn.

Erstens,
der Mann ist wohl in Rente,
welche Mitarbeiter?

Zweitens,
wenn sein Impfstoff so gut ist, warum hat er kein offizielles Zulassungsverfahren gestartet?
Am Geld kann es nicht gelegen haben.

Drittens,
er darf an sich herumexperimentieren wie Jekyll & Hyde.
Doch er hat ohne Zulassung die Gesundheit anderer Menschen riskiert.
Das ist nun mal verboten.
Wenn es schief gegangen wäre, säße er möglicherweise schon im Knast, wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung.

Wie gefragt,
warum nicht mit offizieller Genehmigung diese Experimente?
Die "Zutaten" hätte er bestimmt von EUROIMMUN bekommen, wie auch die Unterstützung.
Oder hattest EUROIMMUN verweigert, weil dieses Untenehmen eine Ruf zu verlieren hat?
Immerhin gehörten diese zu den ersten mit guten Antikörper- und Antigentests.

Seine Opferrolle ist für mich unglaubwürdig.

@ werner1955

Vielleicht hätte die EU von Anfang Verträge und Regelungen treffen sollen die sinnvoll, einfach und notwendig waren.

Hat sie ja auch.

@ werner1955

Was würden Sie von mir denken wenn Ich das bei Klima, Euro und Steuerzahlungen auch so machen würden?

Dann wäre ich schwer enttäuscht.

18:29 von Pool Roboter

>>Aber wie ich unsere EU Bürokraten kenne...<<

Welche EU Bürokraten kennen Sie denn?

@ magic.fire um 18.32 Uhr, CureVac

"Und noch viel mehr hoffe ich, dass curevac schnell sein Impfstoff fertig entwickelt, denn die haben die Produktionsverträge nicht exklusiv mit ein Pharmakonzern gemacht. "
Bayer ist bereits dabei, in die Impfstoffproduktion von CureVac einzusteigen. CureVac wird uns hoffentlich zusammen mit Bayer und BionTech den A... retten. Und sie werden hoffentlich das aufholen, was unsere teuer bezahlten EU-Kommissare nicht hingekriegt haben.

@18:32 von Magic.fire

//Und noch viel mehr hoffe ich das curevac, schnell sein Impfstoff fertig entwickelt, denn die haben die Produktionsverträge nicht exklusiv mit ein Pharmakonzern gemacht.//

Da hoffe ich mit Ihnen.

//Wenn die alle produzieren können sich Pfizer und AstraZeneca solche Spiele nicht mehr erlauben//

Ich empfehle (wie schon im anderen Thread) noch einmal den Bericht von spiegel-tv:
>>Der Corona-Tüftler: Impfstoff aus dem Marmeladenglas<<

"Winfried Stöcker entwickelte einen Impfstoff, renommierte Virologen bestätigten eine Wirkung. Doch anstatt eine Produktion zu starten, sieht sich der Arzt und schwerreiche Unternehmer nun einem Strafverfahren ausgesetzt. Trotzdem hat er sich und seine Mitarbeiter durchgeimpft."

Wenn dieser Impfstoff tatsächlich so leicht herzustellen ist, dürfte das natürlich allen anderen Herstellern ein Dorn im Auge sein. Auch wenn die Vorgehensweise von Prof. Stöcker unkorrekt war (weil nicht genehmigt), hoffe ich doch, dass man sich mit seinem Impfstoff befasst.

Zweischneidig

Am Ende eine Machtfrage.

gefällt mir

Irgendwie nett, wenn die Exportbeschränkung durch die EU nicht nur eine Lachnummer ist. Aber mengenmäßig irrelevant, solange hier über 3 Millionen Impfdosen rumgammeln, die aus mir völlig unverständlichen Gründen keiner zu verimpfen schafft.

Ich komm aus dem Fremdschämen garnicht mehr heraus.

@wenigfahrer 18:30

"Den A nehme ich aber nicht, weil ich nicht einsehe, mich mit weniger zu impfen als mit unserem Deutschen Produkt.
In dem Alter hat man keine Zeit mehr für Experimente."

Wenn Sie keine Zeit mehr für Experimente haben, sollten Sie den AZ-Impfstoff nehmen, da er Sie genau so zuverlässig (!!) wie das deutsche Produkt vor schweren Verläufen und dem Tod schützt.

Falls Sie den Impfstoff ablehnen, weil er schlechter wirkt, sind Sie Fake News aufgesessen.

@ Autograf um 18.12 Uhr ,Gegenwind

"Wenn ich die Vertragsgestaltung von AstraZeneca mit der EU und UK richtig verstehe, hat Astrazeneca die EU wenigstens treuwidrig behandelt, um UK die dort wegen des Versagens der Regierung von Johnson politisch besonders dringend benötigten Impfstoffe zuzuschustern."
Woher wissen Sie das? Kennen Sie die Vertragsgestaltung? Bisher hat die EU doch immer ein großes Geheimnis daraus gemacht.

"Ich vermute, dass die britische Koodinatorin Bingham hier direkte Beziehungen zur britischen Unternehmensführung von Astrazeneca hat spielen lassen." Das kann sein. Es kann aber ebenso gut sein, dass die Verträge von unseren EU-Vertretern einfach schlecht gemacht worden sind. Lieferfristen, -termine und andere Verpflichtungen, die würden mich interessieren. Was steht konkret in den Verträgen?
Oder sind das einfach nur seitenlange Absichtserklärungen ohne konkrete Vereinbarungen?

18:54 @ draufguckerin

Irgendwo hatte ich, möglicherweise gar auf Tagesschau gelesen, dass sinngemäß
"... dann !auf einmal die Anwälte von Pfizer am Verhandlungstisch saßen ..."

Und genau denen waren wahrscheinlich die Verhandelt aus der EU nicht gewachsen und die Not groß.

Ich schrieb heute schon einmal,
dass ich mir für BioNTech europäische bzw. EU-Partner gewünscht hätte,
und nicht die Preistreiber Pfizer,
den verlängerten Arm der USA.

@18:48 von Opa Klaus

//dann Verkaufe ich mein Produkt eben nach Lummerland....//

Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, ist Lummerland eine sehr kleine Insel im riesigen Ozean und ist mit der Außenwelt über ein Postboot und das goldene Telefon des Königs verbunden. Dort braucht man Ihren Impfstoff nicht, weil der Postbote auf kontaktlose Übergabe achtet und sich täglich selbst testet. Und der König bleibt auf seiner Insel und verbringt nicht den größten Teil des Jahres in einem Luxushotel in Garmisch... :-)

Am 04. März 2021 um 18:12 von Autograf

? Nunja, UK hat es halt nötig. Aber es ist absurd, hieraus einen Verdienst Johnsons abzuleiten, der sein Versagen bisher in der Pandemie aufwiegen würde. Als Bankrotteur hat er sehr wertvolles Vertrauen verspielt.
______
Das ist sicher richtig, nur das mit der Impflogistik bzw. Verabreichung, das haben sie einfach besser gemacht. Punkt. Das ist zwar nicht unbedingt Herrn Johnson zuzuschreiben aber er kann sich (wenigstens)damit brüsten

@ draufguckerin

Aber es wäre interessant zu erfahren, ob und warum die Lieferverträge mit der EU so gestaltet sind, dass BionTech gegenüber der EU anscheined keine zwingenden Verpflichtungen hat.

NioNTech erfüllt seine Verpflichtungen ja, es gäbe gar keinen Grund, einen Export von Impfstoff von BioNTech zu stoppen.

18:54, draufguckerin

>>Aber es wäre interessant zu erfahren, ob und warum die Lieferverträge mit der EU so gestaltet sind, dass BionTech gegenüber der EU anscheined keine zwingenden Verpflichtungen hat.
Wer hat die Verträge gemacht? Gibt es überhaupt konkrete Daten dazu? Warum erfahren wir das nicht? Wir bezahlen doch auch dafür.<<

Das Thema wurde hier vor gar nicht langer Zeit breit diskutiert. Sie erinnern sich? Und auch, daß der Vertrag mit AstraZeneca nach langem Tauziehen zumindest teilweise endlich veröffentlicht wurde, da AstraZeneca irgendwann seinen Widerstand dagegen aufgab?

Bei einem Vertrag müssen nämlich beide Seiten zustimmen, wenn er veröffentlicht werden soll. Steht so im Vertragsrecht wohl eines jeden Landes dieser Erde.

Am 04. März 2021 um 18:27 von kritt.

Zitat:
"...Erstmals Export von AstraZeneca-Impfstoff aus der EU gestoppt... und dies durch Italien.
Gelten hier nicht auch die Meinungen der anderen EU-Staaten?..."

"Wieso?"-----> weil wir dann keinen Rat der Europäischen Union mehr benötigen.

Zitat:
"...Desweiteren würde ich auch als Konzern mir andere Abnehmer suchen, welche nicht so einen Hick-Hack um diesen Impfstoff machen..."

"Die Abnehmer sind die Australier. Welchen Hick-Hack machen die denn?"

ES ging um die EU und insbesondere den Hick-Hack in Deutschland.
Leider habe ich kein australisches Fernsehen und kann nicht einschätzen, was diese von der jetzigen Aktion Italiens halten.

18:54 von draufguckerin

>>Aber es wäre interessant zu erfahren, ob und warum die Lieferverträge mit der EU so gestaltet sind, dass BionTech gegenüber der EU anscheined keine zwingenden Verpflichtungen hat.<<

Auch an Sie: bitte den Artikel lesen!
Da steht dass Biontech/Pfizer und Moderna die zugesagten Mengen liefern.
Nicht dass Ihnen noch jemand sinnfreies EU Bashing vorwirft.

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