Ihre Meinung zu: Bundestag diskutiert über Frauenquote in Vorständen

25. Februar 2021 - 9:21 Uhr

In großen deutschen Unternehmen entscheiden noch immer zumeist Männer. Frauen in Vorständen sind selten. Eine gesetzliche Quote soll das nun ändern. Heute geht es im Bundestag um Für- und Gegenargumente. Von Sabine Henkel.

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Kommentare

Als Frau

Ich meine diese Frage ernst und hätte sehr gerne eine ernstgemeinte Antwort von einer Frau:

Wie wäre es für Sie, zu wissen, dass Sie eine Stelle wegen Ihres Geschlechts und nicht wegen Ihrer Qualifikation erhalten haben?

Nanny-Staat

Ein weiteres Beispiel für ein Staatsverständnis, das gegenüber den Bürgern mit der Attitüde auftritt "Wir wissen besser, was gut für Dich ist, als Du selbst".

Ich bin der Meinung, daß über das Personal eines Unternehmens ausschließlich der oder die Eigentümer bestimmen sollen. Eine Wirtschaft, die durch staatliche Regularien erdrückt wird, hatten wir bis 1989/90 schon einmal. Und es war in aller Klarheit zu besichtigen, wie gut das funktioniert hat. Eine Weile lang kann man so tun, als habe die Realität sich an die Staatsdoktrin anzupassen und dann fährt die Sache gegen die Wand.

ToniB

Naja, das wird das gleiche Gefühl sein, wenn man seine Stelle durch Vitamin B bekommt, anstatt Qualifikation.

"Es gibt hochqualifizierte

"Es gibt hochqualifizierte Männer und Frauen in unserem Land. Und genauso viele Frauen wie Männer, die diese Jobs locker machen können."

Leider wird (wie immmer bei solchen Artikeln) die entscheidende Frage ausgeblendet: WOLLEN auch genauso viele Frauen wie Männer diesen Job machen? Die Tatsache, dass das anscheinend einfach vorausgesetzt wird, zeigt, dass die Diskussion mit ideologischen Scheuklappen geführt wird.

um 09:00 von Toni B.

und wie wäre es erst, wenn man wüsste, dass man die Stelle nur deswegen bekommen hat, weil man ein Mann ist!

Ich will mir das gar nicht ausmalen.

Unsaeglich

Eine entsprechend begabte Frau wird es schaffen, sich gegen maennliche Konkurrenz durchzusetzen.

Und kann in diesem Fall Respekt erwarten.

Kompensiert eine Quote mangelnde Befaehigung, entfaellt der Respekt.

Es ist keinem gedient mit so etwas.

Mag man dennoch unbedingt Quoten haben, so sollten sich diese an dem Anteil der Frauen in entsprechenden Studiengaengen orientieren.

Am 25. Februar 2021 um 09:22 von xeniosson

Also, jetzt lassen Sie mal den Papst in Ruhe.

Antwort

Ich antworte Ihnen mal als Mann. Es geht darum, dass man jetzt die Spitzen-Stellen wegen des Geschlechts (Mann) bekommt. Jetzt ist das so, wie würden Sie sich als Mann also fühlen, wenn sie die Stelle nur deswegen bekommen haben? Frauen haben eine fast gleiche, teilweise bessere Hochschulbildungsquote etc., landen aber nicht in Spitzenpositionen. Der Grund ist die Struktur, und Männer die an den Schaltstellen sitzen und nur Ihresgleichen einstellen. Das will man mit der Quote ändern, und ich finde das als Mann mehr als gerecht.

Nicht unsaeglich

"Eine entsprechend begabte Frau " bedeutet in der jetzigen Struktur, dass diese Frau weitaus begabter sein muss um die Stelle zu bekommen. Es sollte aber ausreichen, dass man sich "gegen maennliche Konkurrenz durchzusetzen" kann, wenn man einfach nur besser ist. Und ein Schritt (mehr nicht) in diese Richtung ist eine Quote.

@Toni B., 09:00

Andere Frage: wie wäre es für einen Mann zu wissen, das er eine Stelle trotz mangelnder Qualifikation nur bekommen hat weil er ein Mann ist?

Ein typisches Beispiel

MINT-orientiertes Unternehmen (also das, womit Deutschland seinen Wohlstand verdient) mit drei Vorstandsmitgliedern, ein Technik-Vorstand, der Vorstandsvorsitzende, der auch ein ehemaliger Technik-Vorstand ist (der muss schließlich das Geschäft auch verstehen) und ein Finanzvorstand. Da vor 20 Jahren kaum Frauen das betreffende Studium begonnen haben (solange dauert die Karriere bis zum Vorstand), seitdem auch nicht viel mehr, noch weniger waren bereit die Ochsentour bis in die Höhen mitzumachen, gibt es damit für die beiden ersten Vorstandsposten kaum jemals eine geeignete Bewerberin. Bleibt also nur der Finanzvorstand, wo schon heute oft Frauen erfolgreich tätig sind. Wenn es eine Frauenquote gibt, bedeutet das, dass in Zukunft im Finanzbereich tätige Männer praktisch keine Chance mehr haben, Vorstand zu werden. Ich bin übrigens Mathematiker und weiß, dass sehr viele Frauen mathematisch hochbegabt sind - und in der Mathematik hat sich das Verhältnis sehr geändert, was toll ist.

Gute Frauen statt mittelmäßige Männer

"Gute Frauen statt mittelmäßige Männer" sind unbedingt begrüßenswert. Aber der "Pflicht-Schalter" Frauenquote kann auch schnell kippen, der dann lautet: "Mittelmäßige Frauen statt gute Männer."
Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass jede Person nach Potential, Wissen und Können beurteilt werden soll; es soll nirgendwo das Ticket "Job wegen Geschlecht" anheften. Denn wenn die Quote zur Pflicht würde, kann das im Hintergrund schnell passieren. Also, ich spreche mich grundsätzlich gegen Einstellungen des Geschlechtes wegen aus... da sollte nur auf Leistung geschaut werden.

Fuer Techfirmen unmoeglich zu schaffen

Ich arbeite jetzt in meinem 2ten Hightechkonzern. Zuerst Mobilfunk jetzt Autmobilzulieferer. Der Anteil der Frauen im Management entspricht relativ genau dem Anteil der technischen Frauen in der Belegschaft (ca5-10%).
Diese Quote entspricht auch relativ genau dem Frauenanteil in meinem Studiengang (Informatik).
Wenn wir gezwungen waeren 30% Frauen in allen Fuehrungsebenen zu haben, dann muessten wir ALLE Frauen in der Firma direkt befoerdern. Ob sie wollen oder nicht. Leider sind die meisten Frauen in der Firma auch eher in der Personalabteilung oder im Sales unterwegs.
Wie sollen wir das denn in naher Zukunft schaffen? Wir koennen ja schlecht alle Maedchen an die Technische Uni peitschen.

Ja, diese unsichtbare Struktur

„Der Grund ist die Struktur, und Männer die an den Schaltstellen sitzen und nur Ihresgleichen einstellen. Das will man mit der Quote ändern, und ich finde das als Mann mehr als gerecht.“

Ich hatte bisher immer gedacht, die Firmen stellen im Vorstand nur die am besten geeigneten Personen ein. Nämlich die, die die Firma nach vorne bringen und dafür sorgen, dass das Unternehmen wächst und mehr Gewinn erzielt. Aber nach ihrer Auffassung ist das wohl nicht wichtig. Wichtiger ist es, dass im Vorstand nur Männer sitzen und somit die „patriarchale Struktur“ erhalten bleibt.

@09:29 von Carsten L.

"Es geht darum, dass man jetzt die Spitzen-Stellen wegen des Geschlechts (Mann) bekommt."

Haben Sie auch irgendeinen Beleg für Ihre Behauptung, die nebenbei bemerkt gegen das Grundgesetz verstoßen würde, wenn sie zuträfe.

@09:22 von xeniosson: Weil man ein Mann ist

"um 09:00 von Toni B.

und wie wäre es erst, wenn man wüsste, dass man die Stelle nur deswegen bekommen hat, weil man ein Mann ist!

Ich will mir das gar nicht ausmalen."

Das macht dem Mann gar nichts aus, denn der Mann hält sich grundsätzlich für qualifiziert genug,
Und wenn einen der gute Kumpel, mit dem man auf dem letzten Kongress an der Theke ein paar Bier getrunken hat, für geeignet hält, ist doch alles klar. Männer kennen immer einen, der einen kennt, der gut ins Team passen würde, z.B. weil er Fan des gleichen Fußballvereins ist.

Ich habe ein paar Jahre für eine Unternehmensberatung gearbeitet. Die hat gelegentlich im Auftrag der Kunden Personal gesucht.
Ein Gespräch zur Vorauswahl werde ich nie vergessen.
Es wurde eine Frau für einen Managementposten vorgeschlagen. Darauf der Personalchef des Unternehmens: "Was sollen wir den mit einer Frau auf dem Posten? Die können wir ja nach einem erfolgreich abgeschlossenen Projekt nicht mal mit in den P... nehmen."

Ein Diskussion

in Zeiten wo wir eigentlich andere Probleme in größeren Mengen haben, typisch Politik sich mit eher nicht ganz so wichtigen Fragen zu beschäftigen.
Als Firmeninhaber einer privaten Firma ohne Staatliche Beteiligung, darf ich schon noch festlegen wen ich einstellen will, und mit wem ich arbeiten möchte.
So sehe ich das als einfacher Bürger ohne Firma, das ist ungefähr so, das mir vorgeschrieben wird was ich zu Hause mache, und wen ich Heiraten oder lieben darf.
Um nur 3 Dinge zu nennen, das sollte jedem selber überlassen werden, ich möchte weder Quoten Mann oder Frau sein.
Würde man auch nach Quoten Männern schreien, wenn oben alles Frauen wären, und gibt es so was in anderen Ländern auch.
Einige Dinge sind in Deutschland ganz besonders übertrieben, die beim Bürger eher auf Unverständnis stoßen, weil er gar keinen Bezug zu diesen Dingen oder Personen hat.

Aber wie schon gesagt, wir haben ja keine anderen wichtigen Probleme.

Quote

Woher nimmt sich die Politik das Recht, in einem demokratischen Staat, in die Personalpolitik eines Betriebes einzugreifen.

Keine Quotenfrau

Jana Schimke: "Viele Frauen, auch in meiner Generation, sagen: Wir wollen keine Quoten-Frau sein. Wir wollen einen anderen Weg gehen. Wir haben andere Erfahrungen in unserem Leben gemacht und wollen dafür wertgeschätzt werden."

Sicher werden Sie wertgeschätzt Frau Schimke. Als Reinigungskraft, Friseurin, KITA-Mitarbeiterin oder auch Altenpflegerin.

Sie sollten nur nicht auf die Idee kommen den Männern die gut bezahlten Führungsposten streitig zu machen, denn da ist Ende der Fahnenstange.

Und sollte Frau auf die Idee kommen die Karriereleiter mal für ein oder zwei Jahre zu verlassen, weil Frau Kinder bekommt, dann ist der Zug eh abgefahren.

"Frauen können Alles" sagt

Frau Giffey. Diese Aussage trifft in ihrer Pauschalität nicht zu. Nicht alle Frauen und nicht alle Männer können alles, schon gar nicht die Position eines Spitzenmanagers. Es gibt zweifellos Frauen, die die Spitzenposten ausfüllen könnten. Aber wie schon die frauenlose Bewerberriege zum CDU Parteivorsitz gezeigt hat, wollen viele Frauen nicht eine Spitzenposition, weil sie die außerordentliche Belastungslage in Spitzenpositionen nicht auf sich nehmen wollen. Angesichts dieser Sachlage halte ich eine verordnete Frauenquote für problematisch, weil dadurch unter Umständen die Menge der zu Opfern an Lifestylefreiheit bereiten und fähigen Kandidaten für Spitzenpositionen eingeengt wird.

@ um 09:00 von Toni B.

In der Politik funktioniert das bei allen Geschlechtern sehr gut.
Bei den Autoherstellern, siehe vorsätzlich herbeigeführter Abgasskandal, auch.
Es kommt dabei doch auch immer auf die zu befürchtenden Konsequenzen an.
Der normale Arbeitnehmer ist hinterher im Zweifel arbeitslos, bis hin zu Harz4.
Politiker und Vorstände bekommen großzügige Abfindungen, gute Renten und lukrative Anschlussverwendungen.
Da lässt man sich doch gerne mal überschätzen.
Egal ob welcher nicht vorhandenen Fähigkeit.

Frauenförderung, nie Gleichstellungsförderung

Es gibt Bereiche, in denen Frauen dominieren, sowohl anzahlmäßig als auch in Führungspositionen, z.B. KiTas, Sonderpädagogik...

In diesen Bereichen wird man nie eine Stellenausschreibung finden, in der es heißt "bei gleicher Eignung werden Männer bevorzugt".

Auch sind z.B. Männer in Rheinland-Pfalz nicht als Gleichstellungsbeauftragte wählbar, auch nicht in solchen Bereichen, wo Frauen 90% des Personals ausmachen. Es muss stattdessen eine Frau sein.

Ungleichbehandlung ist absolut akzeptiert, solange sie Männer benachteiligt.

Die aktuelle Gesetzesinitiative scheint mir okay zu sein. Die Grundrichtung ist es nicht.

Bei Technikprofessuren z.B. Frauenanteile von 50% anzustreben, während in den in Frage kommenden Jahrgängen der Frauenanteil im Studium bei 15 oder 20% gelegen hat, ist massive Männerbenachteiligung.

Frauenquote

Es stellt sich die Frage, ob sich eine Frauenquote überhaupt grundgesetzkonform ausfomulieren läßt. In der Politik sind ähnliche Versuche ja schon gescheitert.

Wie weit..

.. will der Staat seine Bevormundung noch treiben ? Gegen die Debatte an sich ist nichts einzuwenden , doch sollte die "Quotenfrau" nicht noch gesetzlich vorgeschrieben werden ! Da stehen doch schon weitere Gruppen in den Startlöchern, um ihrerseits Forderungen zu stellen. In einer "Quotenrepublik" möchte ich nicht Unternehmer sein. Ich arbeite sehr gern mit Frauen zusammen, habe auch kein Problem damit , von "ranghöheren" Frauen Arbeiten zugewiesen zu bekommen - die fast zwanghafte Feminisierung unseres Staates hat uns jedoch bereits allerlei Probleme beschert . Tüchtige Frauen kommen auch ganz ohne gesetzliche Vorgaben in hohe Positionen - wenn sie das überhaupt wollen!

das Lieblingsthema des Qualitätsfernsehen

Die Frauenquote ist ein Dogma von grünlinken Kreisen, die die tatsächlichen Zustände in Dtl. ignorieren bzw. nicht wahr haben wollen.
In Führungspositionen geht es nach Leistung.
Eine Auswahl nach Geschlecht könnte verheerend sein auf Arbeitsplätze, Aufträge und Existenzen.

Die Besetzung

einer Stelle sollte nicht von einer Quote abhängen,sondern nach der Qualifikation der Bewerberin.

Es scheint, dass etwas aus den Augen verloren wird:

Wenn ich das recht verstanden habe, geht es heute im Bundestag um die Besetzung der Vorstände in börsennotierten deutschen Unternehmen, nicht um Kindergärten, Molkereien, Fuhrunternehmen oder dergleichen.

Und ob sich dort eine Frauenquote rechtlich durchsetzen wird - jetzt werde ich etwas ironisch - wird wohl erst dann untersucht werden, wenn der Beschluss pro Frauenquote gefasst werden sollte.

Ziele festlegen - und dann mal gucken, ob sie überhaupt, und falls ja: wie sie denn erreicht werden können, kennt man ja aus jüngster Vergangenheit.

(Oder warum denkt man da unwillkürlich an das Impfen oder Schnelltests?)

09:00 von Toni B.

>>Ich meine diese Frage ernst und hätte sehr gerne eine ernstgemeinte Antwort von einer Frau:

Wie wäre es für Sie, zu wissen, dass Sie eine Stelle wegen Ihres Geschlechts und nicht wegen Ihrer Qualifikation erhalten haben?<<

Dass ein Beitrag dieser Art zuerst kommt war zu erwarten.
Ein klassisches Beispiel, dass Frauen allein wegen ihres Geschlechts Qualifikation abgesprochen wird.
Ich bin mir aber ziemlich sicher dass Sie damit nicht der Einzige hier bleiben.

wenn ich solche Sätze schon lese

"wenn eine Quote eingeführt wird, dann bedeutet das, dass nicht mehr nach Qualifikation, sondern nach Geschlecht entschieden wird" oder viele ähnliche Aussagen.
Heißt im Umkehrschluss: wenn bisher die Vorstandsposten überwiegend männlich besetzt sind (und die wurden ja angeblich nach Qualifikation besetzt), kann das ja nur daher kommen, dass Männer eben besser qualifiziert sind.
Nicht, dass jemand auf die Idee kommt, diese Behauptung würde schon für sich die gängige Frauendiskriminierung beweisen ...

10:28 von Quakbüdel

>>Wie weit..
.. will der Staat seine Bevormundung noch treiben ? Gegen die Debatte an sich ist nichts einzuwenden , doch sollte die "Quotenfrau" nicht noch gesetzlich vorgeschrieben werden ! Da stehen doch schon weitere Gruppen in den Startlöchern, um ihrerseits Forderungen zu stellen. In einer "Quotenrepublik" möchte ich nicht Unternehmer sein. Ich arbeite sehr gern mit Frauen zusammen, habe auch kein Problem damit , von "ranghöheren" Frauen Arbeiten zugewiesen zu bekommen - die fast zwanghafte Feminisierung unseres Staates hat uns jedoch bereits allerlei Probleme beschert
<<

Ich stimme Ihnen in fast allen Punkten zu, bis auf letzteren Satz. Von welchen Problemen sprechen Sie da denn konkret?

@diabol2704

Ich bin der Meinung, daß über das Personal eines Unternehmens ausschließlich der oder die Eigentümer bestimmen sollen. Eine Wirtschaft, die durch staatliche Regularien erdrückt wird, hatten wir bis 1989/90 schon einmal.

Also man kann ja bei vielem schon die Morgendämmerung des Kommunismus heraufziehen sehen: Tarifverträge, Windräder, Erbschaftssteuer. Aber bei einer Gleichstellungsdebatte den Sozialismus-Teufel an die Wand malen, ich weiß nicht, ob lächerlich da noch eine geeignete Bezeichnung ist.

09:59 von wenigfahrer

>>Einige Dinge sind in Deutschland ganz besonders übertrieben, die beim Bürger eher auf Unverständnis stoßen<<

Auf die Idee dass es auch Dinge gibt die bei Bürgerinnen auf Unverständnis stoßen kommen Sie nicht?

Die Besetzung einer

Die Besetzung einer Arbeitsstelle ist im Bewerbungsprozess doch immer eine Projektion in die Zukunft. Aus den objektiven Erfahrungen der Vergangenheit, in Form von Zeugnissen, Beurteilungen, Lebenslauf.., wird auf die zu erwartende Leistung in der Zukunft geschlossen. Dazu kommt die subjektive, nicht-quantifizierbare Einschätzung/Erfahrung derjenigen die Einstellen.
Ungeeignete Besetzungen verursachen nicht nur den Verlust von Lohnkosten, sondern verursachen große Schäden im laufenden Arbeitszweck und können auch der Zukunft des Unternehmens fatal schaden.
Sollten diese Erwägungen in der Vergangenheit, bei der Besetzung der Stellen, eklatant vernachlässigt worden sein indem geschlechtsspezifisch Bewerbungen bevorzugt wurden? Wurden hier systematisch von der "profitorientierten Industrie" (die sich sonst rücksichtlos dem Gewinn vor Menschheit verschrieben hat) Chancen nicht genutzt? Das wäre doch ein undenkbarer Widerspruch zur verbreiteten "Kapitalismustheorie".

10:13 von M. Höffling

>>Ungleichbehandlung ist absolut akzeptiert, solange sie Männer benachteiligt.<<

Wir armen, armen Männer werden immer benachteiligt. Heul

Also Frauen setzten

sich trotz besserer Abschlüsse meistens nicht in der Wirtschaft durch. Aha, daran können also nur Männer Schuld sein. Warum eigentlich?

Könnte es daran liegen, dass männliche Strategien besser funktionieren? Das Frauen andere Lebensentscheidungen treffen, die sich auch auf die Karriere auswirken. Hier gerade nochmal danke an den Staat, der bewiesen hat das die Kinderbetreuung, die Eltern und insbesondere Frauen, vom Herd wegbekommen sollte so großartig in der Krise gemanagt wurde das die Eltern doch zuhause bleiben konnten.

Das gemischte Teams in vielerlei Hinsicht besser sind, keine Frage. Eine Quote ist aber kein Garant, dass die Führungspositionen besser besetzt werden. Insbesondere bei Berufen, die für wenige Frauen interessant sind. Den komischerweise stellen auch sehr gute Unternehmen mit weiblicher Führung mehr Männer in Entscheidungspositionen ein.

Hier wird mal wieder Ideologie vor Realität gestellt...

Frauen können alles...

...sie müssen es eben auch machen.

10:35 von harry_up

>>Und ob sich dort eine Frauenquote rechtlich durchsetzen wird - jetzt werde ich etwas ironisch - wird wohl erst dann untersucht werden, wenn der Beschluss pro Frauenquote gefasst werden sollte.
Ziele festlegen - und dann mal gucken, ob sie überhaupt, und falls ja: wie sie denn erreicht werden können, kennt man ja aus jüngster Vergangenheit.
<<

Das mag evtl., wie von Ihnen bereits erwähnt erst einmal "ironisch" klingen, aber da haben Sie eigentlich die Sache auf den Punkt gebracht und das Problem ist realistischer als manch eineR denkt. Ziele festlegen, ohne den Weg zu kennen...

überkompensiert

Gleichberechtigung ist wichtig u. deshalb ist eine Quote falsch, da sie in die entgegengesetzte Richtung überkompensiert.
Ich sehe die Ursache darin, dass sich einfach nicht genügend Frauen auf bestimmte Stellen bewerben. Bei z.B. 100 Bewerbern davon 25 Frauen/75 Männer, da ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher, dass der geeignetste Kandidat unter den Männern ist (Statistik). Mal angenommen es ist so, dann muss die Firma aufgrund einer Quote eine Frau einstellen
a.) die für die Stelle nicht so gut geeignet ist (wenn sie Pech hat überhaupt nicht)
b.) dem geeignetsten Kandidat muss abgesagt werden.
Ergebnis, eine Benachteiligung von Männern.

Wenn schon Quoten, dann bitte nicht nur in Führungspositionen, dann auch bei der Bundeswehr oder anderen gefährliche Berufen, mit folgendem Männeranteil: Feuerwehr 99%, Holzfäller 98%, Baugewerbe 98%, Bergbau 97%. Warum sollen mehr Männer als Frauen ihre Gesundheit/Leben riskieren?

10:30 von knutwahrheit

>>Eine Auswahl nach Geschlecht könnte verheerend sein auf Arbeitsplätze, Aufträge und Existenzen.<<

Glauben Sie wirklich dass bei mehr Frauen in Vorstandspositionen Arbeits Arbeitsplätze, Aufträge und Existenzen vernichtet würden?
Das grenzt ja schon an eine Phobie.

frosthorn 10:37 Uhr Umkehrschluss

„Heißt im Umkehrschluss: wenn bisher die Vorstandsposten überwiegend männlich besetzt sind (und die wurden ja angeblich nach Qualifikation besetzt), kann das ja nur daher kommen, dass Männer eben besser qualifiziert sind.“

Könnte es vielleicht noch viele andere Faktoren geben? Könnte es sein, dass Frauen andere Vorstellungen über das (Arbeits)Leben haben als Männer? Könnte es sein, dass Frauen nicht so sehr nach Macht und Geld streben?

Die Frage ist doch wieviele Frauen sind dafür qualifiziert und wollen einen solchen Führungsjob haben.

Leider habe ich keine Umfrage gefunden, daher kurz aus der Ärztezeitung:

Von den Studierenden wollen 40% der Männer Oberarzt werden, von den Frauen nur 23%.

80% der Ärzte arbeiten nach dem Studium Vollzeit, bei den Ärztinnen sind es nur 33%.

@Frauen können alles... 10:53 von Hr.Paschulke

"...sie müssen es eben auch machen."

Auch Männer können mal schweigen
...sie müssen es eben auch machen.
kwT

Eine Geschlechterquote (egal

Eine Geschlechterquote (egal ob Frau oder Mann) ist für mich nur dann akzeptabel, wenn alle Berufsgruppen betroffen sind.
Inklusive des Hebammenberufes und der Müllabfuhr.
Dann wäre es auch absolut glaubwürdig und es gäbe viel weniger Diskussionsstoff (was natürlich auch schade wäre).

Außerdem sollte das diverse Geschlecht (in all seinen Formen) mit einbezogen werden. Oder will man hier per Gesetz diskriminieren?

@Tremiro, 10.47 Uhr

">>Ungleichbehandlung ist absolut akzeptiert, solange sie Männer benachteiligt.<<

Wir armen, armen Männer werden immer benachteiligt. Heul"

Das habe ich nicht gesagt.

Sachliche Argumente gegen die in meinem Beitrag genannten Beispiele haben Sie offenbar keine. Vielleicht weil es keine gibt.

@ Hr. Paschulke, um 10:53

“Frauen können alles...
...sie müssen es eben auch machen.“

Wieder ein sinnfreier Kommentar im Zusammenhang mit dem Artikel.
Darf man ebenso sinnfrei entgegnen?

Kriegen Sie doch einfach mal ein Kind.

Morgendämmerung des Kommunismus

Zitat frosthorn (10:41 Uhr) : "Aber bei einer Gleichstellungsdebatte den Sozialismus-Teufel an die Wand malen, …"

Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt, sogar die zur Planwirtschaft. Egal ob Sie das für lächerlich halten.

Sinn und Zweck eines Unternehmens ist es, Gewinn zu erwirtschaften. Mit welchem Personal dieser Gewinn am besten zu erzielen ist, muß Entscheidung des (Anteils-)Eigentümers sein, denn er trägt auch das Verlustrisiko.

Um was geht es in Führungspositionen?

Und da sind wir im anthropologischen Bereich:
Geht es wirklich immer um die beste, klügste, heilvollste Entscheidung?
Ich habe nicht den Eindruck.
Es geht oft um Durchsetzung, Macht, "Was zu sagen haben"...

Ich hätte gerne eine Frau als Vorgesetzten. Aber meine Erfahrung zeigt mir, daß Frauen eben öfter "Wir" denken statt "ich". Und um "Karriere zu machen" muß man hinreichend oft das "Ich" dem "Wir" vorziehen.
Es ist mein subjektiver Eindruck nach 30 Jahren Arbeit als Ingenieur.

Eine Quote wird sicher an diesen Zusammenhängen nichts ändern. Es ist ein weiterreichendes Problem, was eine Gesellschaft will, wer führt.
Es ist ein kulturelles Problem nach 2000 Jahren Patriachat.
Und es ist oft ein psychologisches Problem: Wenn ein Mann "unter einer Frau dienen" muß. Damit kommen viele nicht zurecht.
Starke Frauen... viele Männer haben da Angst. Auch das ist nur meine Wahrnehmung.

Ach ja: Ich bin männlich. Und genieße das Leben als "Alphawolf" mit einer "Starken Alphawölfin".

@ 11:11 von harry_up

"Kriegen Sie doch einfach mal ein Kind."

Habe ich da was verpasst, seit wann wird eine Frau oder gar eine karriereorientierte Frau gezwungen ein Kind zu bekommen (gibt vielleicht irgendwo Regionen, aber nicht in der EU)?

Als Frau

Genau auf den Punkt gebracht. Es gibt sehr qualifizierte Frauen die nicht wegen einer Quote ihren Job bekommen haben.

Wahnsinn.

Es ist der helle Wahnsinn. Mir hat bisher nicht eine einzige Frau geantwortet und der Grund dafür ist, dass 100% aller Kommentatoren hier männlich sind.

Das gibt einem doch sehr zu Denken.

um 09:00 von Toni B.

"Ich meine diese Frage ernst und hätte sehr gerne eine ernstgemeinte Antwort von einer Frau: Wie wäre es für Sie, zu wissen, dass Sie eine Stelle wegen Ihres Geschlechts und nicht wegen Ihrer Qualifikation erhalten haben?"
.
Sie bekommen eine ernst gemeinte Gegenfrage von einem Mann: Bei meinem Arbeitgeber gibt es 12 Angestellte. Eine davon ist eine Frau: Empfang und Telefonzentrale. Glauben Sie wirklich, für alle anderen Positionen in der Verwaltung wäre keine qualifizierte Frau zu finden gewesen?

@ Toni B.

"Wie wäre es für Sie, zu wissen, dass Sie eine Stelle wegen Ihres Geschlechts und nicht wegen Ihrer Qualifikation erhalten haben?" Am 25. Februar 2021 um 09:00 von Toni B.

*

Ich meine meine Antwort genau so Ernst, wie Sie Ihre Frage:

Ich würde mich nach dem Erhalt meines höheren Gehaltes mit Shopping trösten und es überleben.

Wenn das nicht wirkt, dann müsste ich mir auch eine Reise bezahlen.

Jedenfalls würde ich da besser mit jedem Mann mitfühlen können, der seinen Job nur durch Vitamin B bekommen hatte. Vielleicht könnten wir dann eine Selbsthilfegruppe gründen? Da könnten wir darüber diskutieren, wie schlecht es den Männern geht, weil sie keine Babys bekommen und sie nicht stillen können und ähnliches.

@ Giselbert, um 11:21

“Habe ich da was verpasst...“

Ja.
Das Wort “sinnfrei“ in meiner Antwort. :-)

@ Tremiro

Aha, also ist Gleichberechtigung für Sie nur ein Witz, richtig?
Weil Sie als Mann (?) stark, unabhängig usw. sind dass sie das abfedern können? Stereotype sind also völlig in Ordnung, "wenn es die richtigen trifft"?

Tja, da reihen sie sich in die Reihen der Feministinnen ein, die mit Gerechtigkeit außerhalb ihrer Gesinnungsblase überfordert sind.

Wer bimst den kleinen jungs

Wer bimst den kleinen jungs eigentlich ein, dass Frauen weniger können? Passt irgendwie nicht. Früher waren die Männer arbeiten, die Frauen zu Hause und erzogen die Kinder. D.h. die hatten 10h am Tag, in denen sie den jungs ihre Ansichten eintrichtern konnten.
Wer verdirbt die jungs dann immer wieder?
Da gibt es Logikfehler

Am 25. Februar 2021 um 10:03 von GeMe

Sicher werden Sie wertgeschätzt Frau Schimke. Als Reinigungskraft, Friseurin, KITA-Mitarbeiterin oder auch Altenpflegerin.
#
#
Arbeiten Sie erst einmal an Ihrem Weltbild. Das Sie in Ihrer Blase keine im Beruf erfolgreiche Frau kennen, haben Sie ja bestens zum Ausdruck gebracht.
Im Gegensatz zu Ihnen wertschätze ich auch Frauen & Männer die als Reinigungskraft, Friseurin, KITA-Mitarbeiterin oder auch Altenpflegerin für die Allgemeinheit Ihre Arbeit leisten.
Das diese Arbeit nicht wertgeschätzt wird, liegt an Ihren Lieblingsparteien die für diese Arbeiten nur Hungerlöhne vorsehen.

Einfach machen?

Es ist schon witzig - da unterdrückt und benachteiligt die eine Gruppe die andere über Jahrhunderte systematisch und wenn die Benachteiligten sich Unterstützung wünschen, um festgelegte Denkstrukturen (z.B. Männer sind "Macher", Frauen bekommen eh irgendwann Kinder uvm.) aufzubrechen, wird Ihnen gesagt, sie sollten doch einfach machen und sich die Jobs suchen, die sie haben möchten.

Solange es bei uns normal ist, dass eine Frau primär für Kindererziehung verantwortlich ist, kann es im Job keine Gleichbehandlung geben.

Aus Sicht des Arbeitgebers ist dann eine potentielle Führungskraft auf Jahr zumindest nicht voll einsetzbar und aus Sicht der Frauen macht es keinen Sinn, einen solchen Weg einzuschlagen, weil sie genau wissen, dass er sich nicht mit einer Familiengründung vereinbaren lässt.

Und wie tief die Diskreminierung immer noch verwurzelt ist, davon zeugen diverse "Altherrenwitze", die immer noch als salonfähig angesehen werden.

@10:30 von schiebaer45: nach der Qualifikation

"Die Besetzung

einer Stelle sollte nicht von einer Quote abhängen,sondern nach der Qualifikation der Bewerberin."

Wenn es denn so wäre, wäre ja alles in Ordnung. Sie können als Frau aber noch so gut qualifiziert sein, wenn einer aus dem Kumpelkreis der Männer mit Ihnen um eine Stelle konkurriert, dann bekommt der Mann die Stelle.

Männer stellen Männer ein.

"https://www.zeit.de/arbeit/2020-10/gleichberechtigung-frauenquote-jutta-allmendinger-karriere-gesetz"

Falls Sie einen ausländischen Namen wie Aslan, Gürkan oder Özgül haben, stehen Sie als Mann trotz hoher Qualifikation vor dem selben Problem. Aber das ist ein weiteres Thema.

Frauen an die Macht

Ein guter Uni-Abschluss oder gutes fachliches Wissen macht noch keine Führungskraft aus.
Frauen halten die Gesellschaft zusammen, sie kennen keine Korruption, gehen nicht über Leichen, sondern arbeiten für den Menschen.
Bei annähernd gleicher Qualifikation sollte immer die Frau vorgezogen werden.

Vielleiocht wollen die Frauen nicht

so ist das jedenfalls in meinem Beruf (Programmierer). In 30 Jahren habe ich kein einziges mal erlebt, dass eine Frau wegen ihrem Geschlecht abgelehnt wurde. Und nur ein einziges mal wurde eine Frau wegen schlechter Leistungen entlassen.

Fakt ist aber, dass sich so gut wie keine Frau auf die Programmierer-Jobs bewirbt.

Ich wüsste gerne mal, welche Erfahrung Frauen gemacht haben, die sich auf solche Management Stellen beworben habe. ich wette, die allermeisten haben es gar nicht versucht.

@ Bender Rodriguez 11:30

Das muss niemand den Jungs "einbimsen", das ist eine gesellschaftliche Einstellung, die uns Tag für Tag überall begegnet.

Siehe Werbung, siehe Sprache, siehe Vorbilder in der Familie und dem Freundeskreis.

Man(n) sieht doch gerade in dieser Krise wieder, wie wenig Gleichberechtigung wir haben. Wer bleibt denn seit einem Jahr vorwiegend zu Hause bei den Kindern?

In aller Regel nicht die Männer ...

Wenn es so wäre, können Sie

Wenn es so wäre, können Sie das den Männern nicht anlasten. Ich fände es schade, glaube es aber nicht.

11:21 von Giselbert

«Kriegen Sie doch einfach mal ein Kind.»

«Habe ich da was verpasst, seit wann wird eine Frau oder gar eine karriereorientierte Frau gezwungen ein Kind zu bekommen (gibt vielleicht irgendwo Regionen, aber nicht in der EU)?»

Sehr viel haben Sie verpasst.
Weil Sie selbstgewählt verbunkert im Haus des Mannes wohnen.

Das besonders schreckliche Schreckgespenst vom Arbeitgeber Mann ist "die karriereorientierte Frau", die dann ganz plötzlich doch Mutter werden möchte. Oder gar durch den miesen Anti-Karriere-Kasper Anti-Baby-Pille-Versager ungewollt schwanger wurde.

Dann ist Gejammer bei Arbeitgeber Mann laut.
Kommt mir meine "Karrierefrau" abhanden mit ihrem Panz.
Bin ich gar nicht vorbereitet drauf … auf sowas.
So was wird, wenn man sich im Haus des Mannes verbunkert.
Im Refugium, das vor Frauen bewahren soll.

Erst recht vor jeder Debatte um "Frauenrechte".
Noch so'n Schreckgspenst, das umher schleicht, und den Mann verunsichert.
So‘ne Art von Realsatire, die im Haus mit wohnt.

Frauenförderung

Als Landesbeamter habe ich jetzt -zig Jahre gesetzlich bestimmte Frauen(be)förderung per Quote im Landesgesetz erlebt.
Das Frauen gleich behandelt werden sollen, brauche ich hoffentlich hier nicht extra zu erwähnen.
Leider wurden mir mehrfach weniger gut beurteilte Frauen vor die Nase gesetzt, weil in der ausgeschriebenen Gehaltsstufe noch keine 50% Frauenanteil erreicht waren.
Da braucht es schon ein dickes Fell, um das gerecht zu finden.

@ 11:23 von Jagu

"Man kann die Frauenquote nicht diskutieren, ohne darüber zu sprechen, wer die Familienarbeit macht. Solange hochqualifizierte Frauen dabei nicht unterstützt werden, ist jede Diskussion sinnlos."

Diese Abstimmung wer was macht, sollte doch in einer gleichberechtigten Partnerschaften kein Problem sein. Im Zweifelsfall stellt man eine Haushaltshilfe ein, so dass die hochqualifizierten Frauen den Rücken frei haben. Aber aus diesem Grund eine Quote zu fordern, halte ich für zweifelhaft.

@ Toni B. Ihre Frage. Hier die Antwort:

"Wie wäre es für Sie, zu wissen, dass Sie eine Stelle wegen Ihres Geschlechts und nicht wegen Ihrer Qualifikation erhalten haben?" Peinlich wäre das.

um 11:43 von Demokrat49

@ Bender Rodriguez 11:30
Das muss niemand den Jungs "einbimsen", das ist eine gesellschaftliche Einstellung, die uns Tag für Tag überall begegnet.

Siehe Werbung, siehe Sprache, siehe Vorbilder in der Familie und dem Freundeskreis.

Man(n) sieht doch gerade in dieser Krise wieder, wie wenig Gleichberechtigung wir haben. Wer bleibt denn seit einem Jahr vorwiegend zu Hause bei den Kindern?

In aller Regel nicht die Männer ...
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Die Person die das meiste Geld nach Hause bringt, geht auch in der Pandemie weiter arbeiten, das Geschlecht dürfte dabei keine Rolle spielen.

@ 11:33 von Gregor 42

"... sollte man da nicht zunächst generell die Frauenberufe den Männerberufe vom Gehalt her gleichstellen? Wer denkt denn an die vielen täglichen Arbeitnehmerinnen in der Berufsalltagswelt? Wieviel verdienen denn diese Frauen?"

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen seltener als Männer eine Forderung nach Gehaltserhöhung stellen. Dieses Problem sehe ich (zumindest teilweise) als selbstverschuldet, die gesetzlichen Grundlagen für gleiches Gehalt existieren ja.

Leidiges Thema

Zunächst einmal arbeite ich als Mann in einem großen, internationalen Konzern, der zumindest in D (1200 MA) eine Überschuss an Frauen hat. Wir haben jetzt seit Jahren weibliche Geschäftsführerinnen, unser Vorstand ist weitgehend paritätisch besetzt (schwankt manchmal bei Neubesetzungen), im Aufsichtsrat sind die Frauen in der Überzahl, Führungskräfte sind etwa 50:50. Geht also, ganz ohne Quote. Ich hatte schon weibliche und männliche direkte Vorgesetzte. Und mir fällt kein Zacken aus der Krone.
Die Frauen sind genauso qualifiziert und engagiert, wie die Männer; es gibt unter den Führungskräften beider Geschlechter welche, die ich nicht bräuchte.
Das ist natürlich der Branche (Gesundheitswesen) geschuldet. IT-Konzerne mögen es mit der nötigen Anzahl an Bewerberinnen schwerer haben.
Ob man mit einer Quote die strukturellen Probleme (Kinderwunsch, andere Ausbildungspräferenzen usw.) lösen kann, weiß ich nicht. Aber Frauen, die können und wollen, sollten nicht an so etwas scheitern.

@11:39 von GeMe

"Wenn es denn so wäre, wäre ja alles in Ordnung. Sie können als Frau aber noch so gut qualifiziert sein, wenn einer aus dem Kumpelkreis der Männer mit Ihnen um eine Stelle konkurriert, dann bekommt der Mann die Stelle."

Dann führen Sie doch einfach mal wissenschaftliche Studien auf, die belegen, dass sich Unternehmen selbst schaden, indem sie schlechter qualifizierte Männer einstellen. Und der von Ihnen gepostete Link belegt gar nichts, außer dass die Autorin Frau Jacobs sich (und damit alle anderen Frauen auch) total ungerecht behandelt fühlt und die Gefühle einer Feministin spiegeln schließlich immer die Realität wider.

@ Diabolo2704 um 9.03 Uhr, Zustimmung

"Ich bin der Meinung, daß über das Personal eines Unternehmens ausschließlich der oder die Eigentümer bestimmen sollen." Richtig. Ergänzend sollte die Arbeitnehmervertretung gehört werden, auch mitentscheiden dürfen, je nach Größe des Unternehmens.
Bei staatlichen Einrichtungen, d.h. Verwaltungen und staatlichen/landeseigenen/kommunalen Betrieben... ist das etwas anderes.
In der freien Wirtschaft schränkt staatliches "Reinregieren" in Unternehmensentscheidungen (bis in Personalfragen und Randbereiche) die Arbeits- und Entscheidungsfähigkeit eines Unternehmens zu stark ein.

@ Giselbert 11:57

Und wie reagiert die Gesellschaft auf Frauen, die andere Frauen einstellen, damit die sich um ihre Kinder kümmern, während sie selbst Karriere machen?

Und wer denk an die Kinder, für die es wichtig ist, dass zumindest in den ersten Jahren ein Elternteil zu Hause ist?

Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt Ihr eigener Beitrag.

Sie gehen selbstverständlich davon aus, dass eine Haushaltshilfe eingestellt werden muss, wenn eine Frau arbeiten möchte. Der Mann ist ja (berechtigterweise) bereits bei der Arbeit und kommt in der Überlegung der kinderbetreeuung gar nicht vor, nicht wahr?

@ hesta15

"Die Person die das meiste Geld nach Hause bringt, geht auch in der Pandemie weiter arbeiten, das Geschlecht dürfte dabei keine Rolle spielen."

Exakt - das verdeutlicht, wie weit es mit der Gehältergerechtigkeit in Deutschland (nicht) ist.

Und da die Frauen immer noch deutlich geringer bezahlt werden und typische "Frauenberufe" generell schlecht vergütet werden, hat es eben doch etwas mit dem Geschlecht zu tun.

Wir müssen....

...uns nix vormachen.
Der Mann, der mit aller Macht seine "Vormachtstellung" in der Welt behaupten will, ist im Grunde genommen die zweite Wahl. Stammt er doch ab vom Weiblichen.
Die Art der Chromosomen scheint das doch zu bestätigen.
Über kurz oder lang wird die Frau immer mehr aus der Deckung herauskommen, und sich das holen, was sie verdient hat...mindestens echte Gleichstellung und gerne mehr.
Dann bitte aber nicht ala Schwarzer, die im Grund doch nicht für die Sache der Frau kämpft, sondern nur für sich.

@ Giselbert 12:06

Es ist richtig, dass Frauen weniger fordernd auftreten.

Auch das hat aber etwas mit dem traditionellen und tief verankerten Rollenbild zu tun.

Den Mädchen wird von klein auf beigebracht, dass Mädchen und Frauen stiller und lieber als Jungs sind.

Wenn zwei Mädchen sich streiten und an den Haaren ziehen, sind sie Zicken (im Berufsleben wandelt das sich dann in die "Stutenbissgikeit").

Wenn zzwei Jungs dasselbe tun, sind sie eben "richtige" Jungs (und im Berufsleben "durchsetzungsstark").

@Bender Rodriguez

"Wer bimst den kleinen jungs eigentlich ein, dass Frauen weniger können?" Am 25. Februar 2021 um 11:30 von Bender Rodriguez

*

Das kann mit Können nichts zu tun.

Mir wurde schon ins Gesicht gesagt, dass das mit Kindern nicht geht. Dabei ging es nur darum aus Jahrelangen Zeitverträgen eine Festanstellung zu machen.

Umgekehrt habe ich auch von Männern gehört, die richtig Stress bekommen haben, weil sie die Erziehungszeit in Anspruch nehmen wollten.

Nur ist es halt so, dass wir hier 1,4 Kinder pro Frau haben, die meisten Kinder leben mit Geschwistern und eigentlich sind genug kinderlose gut ausgebildete Frauen da, um die Positionen zu besetzen.

@ Jacko08 um 9.43 Uhr, Besser kann man es nicht sagen

"Gute Frauen statt mittelmäßige Männer" sind unbedingt begrüßenswert. Aber der "Pflicht-Schalter" Frauenquote kann auch schnell kippen, der dann lautet: "Mittelmäßige Frauen statt gute Männer."

Netzwerke mittelmäßiger Frauen findet man bereits jetzt in den Verwaltungen vieler Kommunen. Frauen, die sich selbst und ihre (Geschlechts-)genossinen in Stellen hieven, für die sie sich durch nichts auszeichnen als dadurch, dass sie eine Frau sind, gerne auch grün.
Für mich als Frau ist das beschämend, denn jede Frau, die wirklich qualifiziert ist und viel leistet, gerät dadurch in das schiefe Licht, eine Quotenfrau zu sein.

Homeschooling wird die Situation auch nicht ...

... verbessert haben.

11:54 von baroso59

>>Leider wurden mir mehrfach weniger gut beurteilte Frauen vor die Nase gesetzt, weil in der ausgeschriebenen Gehaltsstufe noch keine 50% Frauenanteil erreicht waren.<<

Sie gehören dann zu den wenigen Männern die erfahren haben wie Frauen sich oft fühlen.

Toni B.

"Als Frau

Ich meine diese Frage ernst und hätte sehr gerne eine ernstgemeinte Antwort von einer Frau:

Wie wäre es für Sie, zu wissen, dass Sie eine Stelle wegen Ihres Geschlechts und nicht wegen Ihrer Qualifikation erhalten haben?"

Würde ich sofort nehmen.
Im Ernst: Kein Unternehmen wird es sich leisten, eine Frau nur wegen ihres Geschlechts zu befördern. Ich glaube, die Ablehnung beruht eher darauf, dass Frauen anders arbeiten und dadurch eine kuschelige Männerrunde stören.
Denken wir nur mal daran, wenn die Jungs nach getaner Arbeit die Korken knallen lassen und einen Puff aufsuchen. Oder - konkret - so etwas wie der Missbrauch von Schutzbefohlene durch die Oxfam-Mitarbeiter.

Frauenquote

@Als Frau
Ich teile Ihre Einstellung, es kann nicht sein das ein Job wegen Geschlecht, Hautfarbe oder anderen Merkmalen Vergeben oder Verweigert wird.
Das bedingt Automatisch das es einen "Diskriminierten" gibt, egal welcher Hautfarbe oder welchen Geschlechts.
Zudem ist der Respekt vor einem "Quoten Manager" massiv kleiner als vor einem "Leistungs Manager".
Ich kenne Beziehungs-, Quoten Manager zur genüge, die sind meist Fehl am Platz wo sie Werkeln!

@ 12:08 von Demokrat49

"Und wer denk an die Kinder, für die es wichtig ist, dass zumindest in den ersten Jahren ein Elternteil zu Hause ist?"

Ich wiederhole noch einmal, es wird keiner gezwungen Kinder zu bekommen.

"Sie gehen selbstverständlich davon aus, dass eine Haushaltshilfe eingestellt werden muss, wenn eine Frau arbeiten möchte. Der Mann ist ja (berechtigterweise) bereits bei der Arbeit und kommt in der Überlegung der kinderbetreeuung gar nicht vor, nicht wahr?"

In meinem Beitrag erwähne ich, dass dies eine gleichberechtigte partnerschaftliche Entscheidung ist. Legen Sie mir hier doch nicht Behauptungen in den Mund, die ich nicht geäußert habe!

@11:37 von tagesschlau2012: Weltbild

"Arbeiten Sie erst einmal an Ihrem Weltbild. Das Sie in Ihrer Blase keine im Beruf erfolgreiche Frau kennen, haben Sie ja bestens zum Ausdruck gebracht."

Meine Frau ist Abteilungsleitein in einem Maschinenbauunternehmen. Ist also nichts mit "Sie kennen keine Frau"

Ich arbeite in einer Firma mit 450 Mitarbeitern und entsprechend viele Abteilungen. Bei uns gibt es genau eine Abteilungsleiterin. Sie leitet unser internes College, wo Mitarbeiter und Kunden auf unser Produkt geschult werden.

Eine Kollegin von mir war mal Abteilungsleiterin, hat den Posten aber wieder abgegeben als sie erfuhr, dass ein Kollege, der nur Gruppenleiter war, wesentllich mehr Gehalt bekam als sie. Begründung: Sie sei ja nur eine Frau. Männer bekommen bei uns bei gleicher Tätigkeit auch heute noch mehr Geld als Frauen. Begründung: Weil sie Männer sind.

@ Giselbert 12:27

Klar entscheidet jeder selbst, ob er oder sie Kider bekommen möchte.

Aber Fakt ist, dass dies heute in Deutschland für den Mann bedeutet, dass er selbstverständlich seine Karriere weiter vorantreiben kann wie er möchte und die Frau diejenige ist, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinbekommen muss.

Genau das ist das Problem!

Und solange Frauen nicht die gleichen Aufstiegsmöglichkeiten und dieselbe Bezahlung erhalten wie Männer, wäre jedes Paar, das trotzdem den Mann die Kinder versorgen lässt, mit dem Klammerbeutel gepudert.

Und wozu führt das? Richtig - die Frauen bleiben zu Hause. Das ist dann allerdings keine wirklich autarke Entscheidung, denn eine andere Wahl ist aufgrund der Rahmenbedingungen zumeist nicht möglich.

Verstehe die

ganze Diskussuion nicht.

JEDER soll die Möglichkeit haben irgendwelche Führungspositionen auszuführen. Dabei spielt es für mich keine Rollle ob das w/m oder /d ist solange man QUALIFIZIERT ist.

Die "Frauenquote" kann ich nicht mehr hören, denn dann will ich auch eine Männerquote und eine DQuote und noch so manche anderen Quoten.

Re : Toni B. !

Ich bin zwar keine Frau, aber selbst ich weiß, dass es viele Männer gibt, die nur wegen ihres Geschlechtes vielen Frauen vorgezogen wurden, weil in vielen Bereichen eine Vetternwirtschaft betrieben wird. Zu oft werden besser qualifizierte Frauen, nur weil sie Frauen sind, benachteiligt, zu oft auf ihr Geschlecht reduziert und diskriminiert.

@12:35 von Demokrat49

"Aber Fakt ist, dass dies heute in Deutschland für den Mann bedeutet, dass er selbstverständlich seine Karriere weiter vorantreiben kann wie er möchte und die Frau diejenige ist, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinbekommen muss."

Ihrer Aussage liegt die Annahme zugrunde, dass Karriere machen und arbeiten generell etwas total erstrebenswertes sind, jedenfalls erstrebenswerter als sich um die Kinder zu kümmern. Außerdem suchen sich Frauen überwiegend Männer mit höherem Status. Hausmann ist also nicht wirklich attraktiv. Das ganze nennt sich Hypergamie (s. Wikipedia) und stützt den von Ihnen bemängelten status quo.
"Studies of mate selection in dozens of countries around the world have found men and women report prioritizing different traits when it comes to choosing a mate, with men tending to prefer women who are young and attractive and women tending to prefer men who are rich, well-educated, ambitious, and attractive."

Es gibt, leider, auf dieser

Es gibt, leider, auf dieser Welt keine Gerechtigkeit und sämtliche Maßnahmen, die eine solche erzwingen wollen, schaffen neue Ungerechtigkeiten. Das liegt schlicht und ergreifend an der Tatsache, daß wir Menschen individuell sehr unterschiedlich sind. Das genau ist aber auch unsere Stärke und macht das Leben erst lebenswert.
Quoten haben auch den Nachteil, daß unverzüglich neue Gruppen eine solche für sich einfordern werden.
In der Witschaft machen Quoten überhaupt keinen Sinn. Welcher Unternehmer würde auf eine hochkompetente Frau in einer Führungsposition seines Betriebes zugunsten eines männlichen Trottels verzichten? Bei gleichen Qualifikationen muß es in der Entscheidungsgewalt des Eigentümers bleiben, für wen er sich entscheidet und da spielen persönliche Einschätzungen und Sympathien selbstverständlich eine Rolle. Irrtümer wird es auch weiterhin geben. So ist die Welt und so bleibt sie, mit oder ohne Quote.

sagt schon alles.

Strukturell bedingte gesellschaftliche Probleme wie "systematische" Benachteiligungen bzw. Ungleichheiten werden sich kaum nachhaltig durch Verordnungen bzw. gesetzliche Maßnahmen (wie z.B. Quoten) beseitigen lassen. Schon gar nicht, wenn die ausgerechnet von den für die Aufrechterhaltung dieser Strukturen (bzw. des Systems, das diese Strukturen stützen) Verantwortlichen veranlasst bzw. beschlossen wurden.

Schon deshalb nicht, dieses System nach dem Prinzip "Größe zählt" funktioniert - darin also das Recht des Stärkeren "gilt".

Re : hesta15 !

Das stimmt so nicht ganz, weil das mit dem Weiterarbeiten in der Pandemie wurde genau so von der Politik verordnet. Die produzierende Wirtschaft und Industrie muss weiter arbeiten, weiter exportieren, obwohl das Infektionsgeschehen dies so nicht hergibt. Es wurden viele Bereiche geschlossen, in denen viele Frauen arbeiten, weil sie nicht die Chancen erhalten haben, mehr zu erreichen. Da kommen in den Familien Kinder, und wer darf zu Hause bleiben, in den meisten Fällen die Frau.
Und es liegt an der immer noch herrschenden patriarchalen Einstellung von vielen Männer, die Frauen nie wirklich so achten, schätzen und respektieren, wie sie es aber tun sollten.

Re : draufguckerin !

Sie sollten sich mal Betriebe anschauen, wo ein äußerster alter Patriarch das Regiment führt, der wird kaum einer Frau eine Chance geben. Dann darf nicht vergessen werden, dass solche Verhaltensweisen von vielen Männer gerne weiter geführt werden, die sich selbst überschätzen, die ziemlich egoistisch und überheblich sind, und auch viel Vetternwirtschaft betrieben wird. Zu oft werden Frauen auf ihr Geschlecht reduziert, und nicht so respektvoll wahr genommen, wie es sein sollte.
Ich könnte mir als Beispiel sehr gut vorstellen, dass eine Frau in verantwortlicher Position nie dem Dieselgate, also der Abgasmanipulation zu gestimmt hätte. Das waren alles Männer die dies so entschieden !

@09:59 von hesta15

>>Woher nimmt sich die Politik das Recht, in einem demokratischen Staat, in die Personalpolitik eines Betriebes einzugreifen.<<

Es gibt auch jetzt bereits Gesetze, die in die Personalpolitik eingreife und die völlig in Ordnung sind. Nichteinstellung wegen Sexismus ist z.B. tabu. Hier wird argumentiert, dass es um das Gleiche ginge. Dem ist m.E. allerdings nicht so, da Geschlechterquoten aus meiner Sicht generell sexistisch sind.
Eine diskriminierungsfreie Personalauswahl ist aus meiner Sicht eine Auswahl von Personal ohne Ansehen des Geschlechts. Eine Quote macht aus dem Geschlecht ein KO-Kriterium, damit eine Gruppe statistisch gesehen so aussieht als würde sie nicht diskriminiert werden. Das tut sie, indem sie Individuen diskriminiert.
Sie opfert also Individuen für die Gruppeninteressen. Diese Gruppen sind nicht nur völlig willkürlich ausgesucht, sondern sind zudem so heterogen, dass sie meist keine gemeinsamen Interessen verfolgen.

Re : Toni B. !

Gegen Argument, in der katholischen Kirche sind zu 99% Männer in gehobenen Positionen, die zig Verbrechen deckten und vertuschten, und teils bis heute leugnen.
Da sind Männer in Positionen, die nie und nimmer dort sein dürften, weil sie einfach nicht dafür geeignet sind.
Da aber die katholische Kirche immer noch ein Männer- Verein ist, der dies auch nicht ändern will, wird es nie eine Gerechtigkeit geben !

@10:36 von Tremiro

09:00 von Toni B.
>>Wie wäre es für Sie, zu wissen, dass Sie eine Stelle wegen Ihres Geschlechts und nicht wegen Ihrer Qualifikation erhalten haben?<<

>>Ein klassisches Beispiel, dass Frauen allein wegen ihres Geschlechts Qualifikation abgesprochen wird.<<

Was Sie schreiben wird an keiner Stelle getan und entspringt höchstens Ihrer Interpretation.

@ 09:00 von Toni B.

Ich meine diese Frage ernst und hätte sehr gerne eine ernstgemeinte Antwort von Ihnen als Mann:
Wie wäre es für Sie, zu wissen, dass Sie eine Stelle wegen Ihres Geschlechts und nicht wegen Ihrer Qualifikation erhalten haben?

Meine Einschätzung:
Geschieht seit Jahrzehnten millionenfach...

@10:03 von GeMe

>>Sicher werden Sie wertgeschätzt Frau Schimke. Als Reinigungskraft, Friseurin, KITA-Mitarbeiterin oder auch Altenpflegerin.<<

Meine letzte Chefin war der Knüller und hat zumindest von den Mitarbeitern jede Menge Wertschätzung erfahren. Diese Pauschalisierung ist Unsinn.

>>Sie sollten nur nicht auf die Idee kommen den Männern die gut bezahlten Führungsposten streitig zu machen, denn da ist Ende der Fahnenstange.<<

Das hatte meine Chefin als Geschäftsführerin erfolgreich geschafft. Und wussten Sie schon, dass auch Männern die Führungsjobs meist nicht hinterhergeworfen werden, sondern es hier einen Konkurrenzkampf gibt?

>>Und sollte Frau auf die Idee kommen die Karriereleiter mal für ein oder zwei Jahre zu verlassen, weil Frau Kinder bekommt, dann ist der Zug eh abgefahren.<<

Richtig. Und wenn ein Mann 2 Jahre Pause macht, braucht er sich auf die meisten Stellen in Spitzenpositionen auch nicht mehr zu bewerben. Und nun? Frauen sollen pausieren dürfen und Männer nicht?

Traumfahrer 13:51 Uhr Ich könnte mir vorstellen

„ Ich könnte mir als Beispiel sehr gut vorstellen, dass eine Frau in verantwortlicher Position nie dem Dieselgate, also der Abgasmanipulation zu gestimmt hätte. Das waren alles Männer die dies so entschieden !“

Könnten Sie sich auch vorstellen, dass Frauen bereit sind schreckliche Entscheidung mitzutragen und zu rechtfertigen? Wenn nein, dann möchte ich Sie mal an Frau Madeleine Albright erinnern, die sagte, dass Sanktionen die zum Hungertod von 500.000 Kindern im Irak geführt haben, es wert gewesen seien.

@10:13 von M. Höffling - Vorsicht, Falle

>>... In diesen Bereichen wird man nie eine Stellenausschreibung finden, in der es heißt "bei gleicher Eignung werden Männer bevorzugt".<<

Tatsächlich gab es das einmal in Hamburg für den öffentlichen Dienst. Ist allerdings die totale Ausnahme. Gleichstellungsbeauftragte können häufig nur weiblich sein und häufig auch nur von Frauen gewählt werden. Ob es in einigen Bundesländern davon Abweichungen gibt ist mir nicht bekannt.

>>Ungleichbehandlung ist absolut akzeptiert, solange sie Männer benachteiligt.<<

Gleichstellung ist ungleich Gleichberechtigung. Gleichstellung liegt fast immer einem riesigen Gedankengerüst zugrunde das nicht neutral ist. Die Unterstellung ist, dass bestimmte Gruppen diskriminiert werden und andere nicht. Gruppen sollen daher (meist durch Vorteile) den nicht diskriminierten Gruppen gleichgestellt werden. Die nichtdiskriminierte Gruppe sind junge, ledige Männer. Deshalb haben diese meist auch kein Recht auf Gleichstellung und werden nicht bedacht.

Bundestag diskutiert über Frauenquote in Vorständen....

Ob das so wichtig ist ? Ob nun mehr oder weniger Frauen in Konzernvorständen sind, wird daß Verhalten dieser Unternehmen wohl kaum ändern. Soziale Verhältnisse oder Arbeitsbedingungen werden nicht besser dadurch. Und der Abstand (englisch GAP ) von mehr als 100 zu 1 in der Vorstandsvergütung zum einfachen Mitarbeiter wird sich auch nicht ändern.......

@ bolligru

"Welcher Unternehmer würde auf eine hochkompetente Frau in einer Führungsposition seines Betriebes zugunsten eines männlichen Trottels verzichten?" Am 25. Februar 2021 um 13:35 von bolligru

*

Mein Mann hat einen Vorgesetzten, der gar keinen Abschluss hat, weil er sein Studium abgebrochen hatte. Dafür kennt sein Vater den Firmenchef schon sehr lange. Es gab schon Situationen...
Das spontan zum Thema "Trottel".

@14:09 von WiPoEthik: Pausieren

"Richtig. Und wenn ein Mann 2 Jahre Pause macht, braucht er sich auf die meisten Stellen in Spitzenpositionen auch nicht mehr zu bewerben. Und nun? Frauen sollen pausieren dürfen und Männer nicht?"

Nun hat es die Natur so eingerichtet, dass die Frauen die Kinder bekommen. Dass sich daraus eine Pause im Berufsleben ergibt, ist kaum zu ändern. Dem sollte man Rechnung tragen.

Selbstverständlich sollen Frauen und Männer gleichberechtigt Elternzeit nehmen dürfen, ohne dass es der Karriere schadet.

Die Realität sieht aber nun mal ander aus.

Hier ein paar Daten von DESTATIS

Anteil der Eltern in Elternzeit an allen erwerbstätigen Eltern 2019 in %
Jüngstes Kind unter 3 Jahren:
Männer: 2,6 Frauen: 42,2
Jüngstes Kind unter 6 Jahren:
Männer: 1,6 Frauen: 24,5

Wie Sie sehen halten sich die Männer bei der Kinderbetreuung vornehm zurück.

Am 25. Februar 2021 um 09:43 von Jacko08

"Gute Frauen statt mittelmäßige Männer" sind unbedingt begrüßenswert. Aber der "Pflicht-Schalter" Frauenquote kann auch schnell kippen, der dann lautet: "Mittelmäßige Frauen statt gute Männer."
_______
D'accord. Volle Zustimmung !
-------
Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass jede Person nach Potential, Wissen und Können beurteilt werden soll; es soll nirgendwo das Ticket "Job wegen Geschlecht" anheften. Denn wenn die Quote zur Pflicht würde, kann das im Hintergrund schnell passieren. Also, ich spreche mich grundsätzlich gegen Einstellungen des Geschlechtes wegen aus... da sollte nur auf Leistung geschaut werden.
__________
Es geht ja wohl zunächst nur um die großen Firmen. Da kann es ja nicht sooo schwierig sein zu dokumentieren, dass eben Herr ODER Frau xy den Job bekommen hat. Eine Quote führt nämlich genau dazu, dass nicht mehr die Befähigung entscheidet, sondern die womögliche (Fehl-)quote.

Großes Geschrei

Geht es nur um große Unternehmen? Wir haben neuerdings 40 DAX-Unternehmen. Reden wir jetzt über 200 Frauen, die einen Job in der Führung suchen?
Ansonsten verdienen Frauen ca. 20% weniger als Männer bei gleicher Leistung. Wenn dem so ist, verstehe ich nicht, warum Männer eingestellt werden. Das ist doch ein richtiges Schnäppchen. Gleiche Leistung 20% billiger.

GeMe 14:30 Uhr

„ Wie Sie sehen halten sich die Männer bei der Kinderbetreuung vornehm zurück.“

Ist das aber nicht die Entscheidung der Partner, wer wie lange zuhause bleibt? Was soll der Staat da machen?

@14:23 von Tada: zum Thema "Trottel"

"Mein Mann hat einen Vorgesetzten, der gar keinen Abschluss hat, weil er sein Studium abgebrochen hatte. Dafür kennt sein Vater den Firmenchef schon sehr lange. Es gab schon Situationen..."

Da bewahrheitet sich wieder der Spruch: "Beziehungen sind nur schlecht für den, der keine hat."

Prinzpiell kann aber auch jemand ohne abgeschlossenes Studium ein guter Vorgesetzter sein. Denn nicht das Studium legt fest ob man etwas kann oder nicht.

Nehmen Sie Bill Gates. Der hat sein Studium auch abgebrochen und ist nicht so schlecht dabei gefahren.

Mal eine Anregung...

In der Wirtschaft dienen Preise als Knappheitsindikatoren. Je weniger davon vorhanden und je höher die Nachfrage ist, desto mehr wird dafür ausgegeben.

Wie man im Artikel "Frauen in Dax-Vorständen verdienen mehr als Männer" (manager magazin) nachlesen kann, verdienen Frauen in DAX-Vorständen mehr als Männer. Man kann natürlich versuchen das irgendwie zu drehen, der naheliegendste Gedanke ist aber, dass es hier schlichtweg eine große Knappheit gibt und es schwieriger ist einen Vorstandsposten im DAX erfolgreich mit einer Frau zu besetzen als mit einem Mann. Ich habe dazu Interviews mit Headhuntern gelesen, die das bestätigen.

Falls jemand eine bessere Erklärung hat, wäre ich dafür dankbar.

Wir können viel tun um Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und u.A. auch so die Zahl von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Quoten halte ich allerdings für eine absolute Scheinlösung, die einer sinnvollen Lösung ausschließlich im Wege steht.

@Nettie, 13:35 (Korrektur Auslassung)

... deshalb nicht, WEIL dieses System nach dem Prinzip "Größe zählt" funktioniert - darin also das Recht des Stärkeren "gilt".

Am 25. Februar 2021 um 09:56 von GeMe

Ein Gespräch zur Vorauswahl werde ich nie vergessen.
Es wurde eine Frau für einen Managementposten vorgeschlagen. Darauf der Personalchef des Unternehmens: "Was sollen wir den mit einer Frau auf dem Posten? Die können wir ja nach einem erfolgreich abgeschlossenen Projekt nicht mal mit in den P... nehmen."
___________
Ja, ein bischen Spass muss eben auch sein ;)
Sehen wir im Moment doch an den gegebenen Umständen. Da hat keiner Spass. Gefällt auch niemandem.
Den shitstorm, der jetzt kommen mag, nehme ich gerne hin.
Apropos ich bin selbst Frau und halte von Quote nullkommanullnix !
Gleichstellung, wenn gleiche Eignung ja, Bevorteilung durch Quote, nein.

um 14:23 von Tada Es wird

um 14:23 von Tada
Es wird immer Situationen geben zu denen man Fragen hat und natürlich Ungerechtigkeiten. Das macht das Leben aus.
Im von Ihnen genannten Fall aber geht es hier um die Freiheit eines Unternehmers, zum eigenen Nachteil zu handeln und das muß so bleiben. Wenn er es sich leisten kann...
Grundsätzlich bin ich gegen jede Quotenregelung und zwar nicht etwa, weil ich Ungerechtigkeiten akzeptiere, sondern weil so neue Ungerechtigkeiten geschaffen werden.
Auch kann es leicht ausufern und unzählige andere, benachteiligte Gruppen werden einen Anspruch anmelden. Am Ende wird ausgerechnet: Wie vielen benachteilgten Gruppen gehört Bewerber/in A an und wievielen Bewerber/in B? Dann wird es absurd. Welche Benachteiligung wiegt schwerer?
Am Ende wird ausgewählt, wer am meisten Benachteiligungen vorzuweisen hat?
Beispiel USA: Gab es nicht die Frage, ob eine Politikerin "geschummelt" hat, als sie bei einer Bewerbung angab, indianische Vorfahren zu haben?

@14:30 von GeMe

>>Wie Sie sehen halten sich die Männer bei der Kinderbetreuung vornehm zurück.<<

Völlig richtig. Die Frage ist aber auch, ob das ausschließlich an den Männern liegt. Frauen haben bei der Partnerwahl tendenziell eine Präferenz zu Männern die mindestens so gebildet sind wie sie selbst und mindestens so viel verdienen wie sie selbst. Tendenziell daten Frauen sozial "nach oben".
Männern ist das Bildungsniveau/Gehalt der Partnerin hingegen (im Schnitt) weniger wichtig.

Das heißt, dass in den meisten Beziehungen Männer mehr verdienen. Und das nicht aufgrund ihrer eigenen Präferenz, sondern eher aufgrund der Präferenz der Partnerin.
Ökonomisch wäre es daher unklug, wenn der Mann die Elternzeit übernehmen würde.

Hinzu kommt noch die Frage, ob es sich die Paare leisten können, beide in Elternzeit zu gehen - denn auch wenn es staatliche Unterstützung gibt bedeutet es dennoch Einkommenseinbußen die man sich leisten können muss.

Danke übrigens für Ihre Antwort, die ich klasse fand!

Am 25. Februar 2021 um 09:59 von hesta15

Woher nimmt sich die Politik das Recht, in einem demokratischen Staat, in die Personalpolitik eines Betriebes einzugreifen.
__________
Das frage ich mich auch. Der Unternehmer trägt das unternehmerische Risiko, demzufolge kann er natürlich bestimmen, wer ihm dabei helfen kann/soll.
Bitte jetzt nicht mit dem Vorhalt kommen, dass manche Unternehmer illegale bzw. halblegale Praktiken benutzen. Das sind schwarze Schafe, die es IMMER und ÜBERALL gibt. Politik muss dafür sorgen, dass das durch Gesetze verhindert bzw. kontrolliert wird und nicht, wer im 15. Stock ein Eckbüro hat.

Weingasi1 ja ein bisschen Spaß muss ..sein

Wow, eine Frau die Spaß versteht. Respekt. Eine Frau die einen shitstorm in Kauf nimmt. Doppelter Respekt.

Ein derartiger autoritärer Eingriff

in die Autonomie privater Firmen würde vermutlich sehr schnell vom Verfassungsgericht kassiert werden. Er würde besser in die Struktur eines Staates wie der DDR passen. Im übrigen würde er qualifizierte Frauen immer dem Argwohn aussetzen, sie seien "Quotenfrauen".

Gegenargumente?

Die Gegenargumente sind die Frauen in der Regierung und der EU heute.

Viel Ihrer Entscheidungen haben große Sorgen für die Bürger und besonders für Stuerzahler und Rentner in unserem Land verursacht.

Na, hervorragend!

Zitat: "Ganz im Sinne von Studien, die belegen, dass gemischte Teams besser und effektiver arbeiten. Davon sind Grüne und Linke im Bundestag längst überzeugt."

Na, wenn Grüne und Linke "längst davon überzeugt" sind, ist ja alles geritzt.

Und für diese "Studien" müssen natürlich auch nicht die Quellen angeben, damit ja nicht überprüfen kann, ob da etwas Substanzvolles zu finden ist.

Anyhow, wenn es eine bewiesene Sache ist, dass "gemischte Teams besser und effektiver arbeiten", dann brauch man das Herumgepfusche des Staates in Form von Frauenquoten nicht. Dann wird sich die Überlegenheit von "gemischten Teams" im freien Wettbewerb durchsetzen.

Nächste Frage bitte.

Mythos "Gender Pay-Gap" schon 1000 Mal widerlegt ...

Zitat: "Merkel wirft ihr politisches Gewicht auch nicht dagegen in die Waagschale, dass Frauen weiterhin deutlich weniger als Männer verdienen - bei gleicher Qualifikation."

Der Mythos "Gender Pay-Gap" wurde schon 1000 Mal widerlegt ... die "formale Qualifikation" ist sowieso nur ein Karrierefaktor unter vielen. Ebenso wichtig sind
- Berufsefahrung
- Art der Qualifikation: ein "Studium" der Gender-"Wissenschaften" ist etwas anderes als ein MaschBau-Studium.
- Arbeitsleistung: quantitativ und qualitativ
- etc. etc.

All diese Faktoren bleiben bei sog. "Gender Pay Gap"-Berechnungen meistens außen vor, sodass am Ende des Tages nichts von einem Gap übrig bleibt. Höchstens der Gap des ideologischen Bias und der Realität.

Das ist dann aber etwas anderes.

Eine freie Marktwirtschaft nennt man das nicht mehr!

Zitat: ""Nun gibt es immer wieder Unternehmen, die sich die Zielgröße Null setzen", moniert Merkel. Dafür habe sie "null Verständnis"."

Uiuiu ... wie nennt sich noch einmal die Staats- Und Wirtschaftsform, wo der Staat sich anmasst, Unternehmen vorzuschreiben, wen sie einzustellen haben, wie sie sie zu bezahlen haben?

Was geht das Frau Merkel oder sonst wen in einer Partei an, welches Geschlecht jemand hat, der in einem privaten Unternehmen arbeitet??!

Oder haben wir schon längst aufgehört, ein freies und marktwirtschaftliches Land zu sein!?

wo Qualität ist, gibts auch gute Frauen

Immer wieder wird behauptet, Frauen werden in der beruflichen Welt benachteiligt.
Das ist eine grüne Erfindung, die immer wieder auftaucht, wenns kein Thema für grüner Quotenpolitikerinnen gibt.
Die traurige Besetzung im Bundestag spricht Bände.
Dafür gibt es im Medizinsektor unglaublich gute Doktorinnen und Professorinnen.
Weil eine Quotenfrau eben sofort auffallen würde, wenn ein Patient an Ärztinnenfusch stirbt.

@14:35 von Bobinho: Entscheidung der Partner,

Wie sieht denn der Entscheidnungsprozess der Partner aus?
Mann verdient X Euro
Frau verdient Y Euro

1. X ist meistens größer als Y => 1. Punkt für Mann
2. Mann wird in der Firma komisch angesehen, wenn er länger als zwingend nötig Elternzeit nimmt. => 2. Punkt für den Mann
3. Mann sieht dadurch seine Karriere gefährdet, wenn er länger als zwingend nötig Elternzeit nimmt. => 3. Punkt für den Mann
4. DIe Karriere der Frau ist "nicht so wichtig", sie ist ja jetzt Mutter. => 4. Punkt für den Mann

4 : 0 für den Mann. Frau bleibt zu hause.

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