Ihre Meinung zu: Trump-Freispruch: Sechs Lehren aus dem Impeachment

14. Februar 2021 - 18:34 Uhr

Dass Trump im Impeachment freigesprochen würde, war von Anfang an klar. Dennoch hat das Verfahren wichtige Erkenntnisse gebracht, analysiert Sebastian Hesse - sowohl für die Demokraten als auch für die Republikaner.

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Kommentare

Das Impeachment war richtig

Die Mehrheit der Senatoren hält Trump für schuldig zu Auffruhr und Gewalt aufgerufen zu haben. Auch wenn es nicht zu 2/3 gereicht hat, ist das doch in den Augen der Welt ein eindeutiges Urteil.

Das Verfahren diente gerade nicht der Aufklärung.

Wie Punkt 2 suggeriert.
Dann hätte es das Wahlverfahren und Schwächen des Wahlprozesses ebenfalls thematisiert. Und evtl. eine Reform angepeilt.

Präsident mit Frust

Aus Frust über eine verlorene Wahl hat Trump das demokratische Wahlergebnis auf unfaire Art und Weise in den Schmutz gezogen und zur Krönung auch noch zu Gewalt und Unruhen aufgerufen.

Seine Anhänger haben als aufgeputschter Mob das Kapitol verwüstet und haben Hang Mike Pence skandiert. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich der Vizepräsident nicht schnell versteckt hätte.

Lehren aus dem Impeachment...

...wichtige Erkenntnisse? Das mag ja für die Parteien gelten, aber was hat der Souverän davon? Die Spaltung der westlichen Gesellschaften geht voran, das zeigt dieses "Urteil". Die Frage ist das Warum und genau da bleibt eine Antwort aus....
Kann es sein das ein neoliberaler Kapitalismus nicht wirklich Kompatibel zu einer Demokratie ist? Wenn wie in den USA die schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht dann wird den rechten Populisten mit ihrer einfachen und rückwärts gewandten Weltsicht das Tor geöffnet. Die Rechten bestärken das Ego und nicht die Empathie, Gerechtigkeit und Gleichheit sind Fremdworte für eine Ideologie die noch immer von der Vorherrschaft einer "Weißen"
Ethnie überzeugt ist. Geschichte wird nicht aufgearbeitet und Unrechtsbewusstsein verdrängt. An die Schulden die zum Aufbau des Systems geführt haben will niemand erinnert werden. Wir müssen uns Entscheiden so oder so.

Es ist in der Tat wichtig

nach vorne zu schauen.

Das kann man vermutlich nur, wenn man die ueber 70 Millionen Trump Waehler auch ernst nimmt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur Trump Fehler gemacht hat. Auch die Demoktaten haben vermutlich zur jetzigen Situation ihren Teil beigetragen.

Ob die GOP daraus auch eine Lehre zieht ?

Innerhalb der GOP sind es schon über 40%
welche eine neue Partei gründen wollen.
Auch finanziell entsteht ein Schaden

Massenhaft springen die wichtigen Großspender ab.

Eine geteilte GOP fällt in die bedeutungslosigkeit ab.
Selbst wenn Trump eine neue Partei gründen will und antritt.
Hätte er keine Chance

Nur das Supreme Court kann Amerika noch vor diesem Desaster erlösen,
wenn die anderen laufenden Privat Klagen
wie Trumps versuchete Wahlmanipulation von Georgia dort verhandelt werden sollte.

Trump hat es nun schwarz auf

Trump hat es nun schwarz auf weiß. Unschuldig.
Das wird seinem Wahn nützlich sein. Er wird sofort wieder kandidieren oder irgendeinen Zögling pushen. So gesehen sind die Democrats die besten Wahlhelfer, die Trumpi sich wünschen kann.
Mir schwant Böses.

17:59 von IBELIN

Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur Trump Fehler gemacht hat
.
man sollte dem Bürger auch Alternativen bieten
Reich und Superreiche
ob die Clinton da ne Hilfe war ?
aber ein Ami Problem

Gewollte Schwächen des Wahlprozesses

@ krittkritt:
Dann hätte es das Wahlverfahren und Schwächen des Wahlprozesses ebenfalls thematisiert.

Wenn es Trump und seinen Konservativen darum gegangen wäre, das Wahlsystem fairer und besser zu machen, dann hätten er und seine Partei den Zugang der Schwarzen zur Registrierung und zu ihren Wahllokalen nicht erschwert. Dann hätte er die Menschen in den schwarzen Bezirken nicht stundenlang vor den Wahllokalen anstehen lassen und dann hätte er die Briefwahl vereinfacht.

Aber es hat leider Tradition in den USA, dass rechte Republikaner unterprivilegierte Schichten von der Wahl fern halten wollen. Bei einer fairen Wahl hätte Trump erst recht keine Chance auf eine Mehrheit gehabt.

@ ubuntu77

Die Spaltung der westlichen Gesellschaften geht voran, ...

Die östlichen sind ja schon gespalten? Oder wie?

17:59 von IBELIN

Auch die Demoktaten haben vermutlich zur jetzigen Situation ihren Teil beigetragen.

Davon ist auszugehen. Schon weil Biden beschlossen hat, keine Soldaten aus Deutschland abzuziehen, kann er bei mir nicht punkten.

18:06 von kritt.

warum hat das denn nicht schon obama gemacht?

Die innere Logik des Rechtspopulismus

Ich rechne damit, daß die Parteienlandschaft der USA vor einem historischen Umbruch steht. Die Republikaner werden sich, wenn ich mal eine Erkenntnis, die mir meine Glaskugel vermittelt hat, teilen darf, spalten. Denn der bürgerlich-konservative Teil dieser Partei ist jetzt über die Schmerzgrenze hinaus. Eine Entwicklung, die mit der so genannten Tea Party-Bewegung ihren sichtbaren Anfang nahm, strebt ihrer Vollendung entgegen. MAGA. Das Zentralkommitee dieser Partei wird dann von Leuten wie Stephen Miller, Ted Cruz und Alex Jones gebildet werden. Ein Gruselkabinett, das aber immerhin für 10-15% der Wählerstimmen gut sein wird. Mehr wird ohne eine charismatische Führungsfigur, auf die jede rechte Bewegung angewiesen ist, nicht drin sein. Da unterscheiden die USA sich nicht grundlegend von Deutschland. Die Tage des Boulevardpresse- und Trashfernsehphänomens Donald Trump sind schon allein aus biologischen Gründen gezählt, und eine vergleichbare Persönlichkeit sehe ich bisher nirgendwo.

Selbst republikanische

Selbst republikanische Senatoren haben betont, dass Trump eine Verantwortung für die gewaltsame Erstürmung des Capitols trägt, nur fehlte einigen von ihnen der Mumm und die Gradlinigkeit, auch dementsprechend zu votieren.
Unter Biden/Harris werden nicht nur hanebüchene Fehlentscheidungen korrigiert, vor allem Umgangsformen, gegenseitiger Respekt und gerade auch Ehrlichkeit werden rehabilitiert, wodurch manchen die Augen aufgehen werden, die durch Trumps narzisstische Blendfeuer ihn für einen Messias hielten und nun erkennen, dass er ein hetzegeprägter Aufschneider ist.
Die Republikaner müssten mit dem Klammerbeutel gepudert sein, ihn nochmal zum Kandidaten zu küren.

@ IBELIN

Das kann man vermutlich nur, wenn man die ueber 70 Millionen Trump Waehler auch ernst nimmt.

Das tut Biden ja und hat allen ein faires Gesprächsangebot gemacht. Hoffentlich werden die meisten aus dem sturen Lagerdenken herausfinden.

Das Opferlamm.

Trump läutet die bekannte Mitleidsglocke, die man gemeinhin von den ganz rechten im politischen Spektrum kennt.

'Kein Präsident musste derart leiden wie er', sagt er.

Man möchte ihm das sogar glauben, denn er denkt und fühlt nun einmal vollkommen anders als wohl die allermeisten seiner Vorgänger.

Und wohl kaum ein Präsident zeigte solch ein undemokratisches und spaltendes Verhalten.

Man kann nur auf eine gründliche juristische Aufarbeitung der vor und während seiner 4 Amtsjahre angesammelten Straftatbestände hoffen, die verhindert, was immer er politisch noch vorhaben mag.

18:06 von kritt.

Aber es hat leider Tradition in den USA, dass rechte Republikaner unterprivilegierte Schichten von der Wahl fern halten wollen. Bei einer fairen Wahl hätte Trump erst recht keine Chance auf eine Mehrheit gehabt
.
genau das Gegenteil vermute ich
Leute die sich abgehängt fühlen
Arbeitslose aus den Kohlerevieren,
von Detroit oder sonstigen Industriestandorten, wo kein Auto etc. mehr gebaut wird
Bürger die ihren Arbeitsplatz von Migranten gefährdet sehen

@Bender Rodriguez-Trump hat es nun schwarz auf weiß. Unschuldig

Dieses ist eine eindeutige Falschaussage

Aufgrund verfassungsrechtliche Gründen nicht (ge)verurteilt, als auch frei gesprochen.
Dieses könnte man ja noch beim Supreme Court prüfen lassen

Jetzt muss wieder

nach vorne geschaut werden.Vor Biden liegen gewaltige Aufgaben die jetzt angepackt werden müssen und da ist er auch auf die Beteiligung der Reps. angewiesen.

@ Wilhelm Schwebe

18:06 von kritt.
warum hat das denn nicht schon obama gemacht?

Was gemacht?

17:57 von kritt

"Aus Frust über eine verlorene Wahl hat Trump das demokratische Wahlergebnis auf unfaire Art und Weise in den Schmutz gezogen und zur Krönung auch noch zu Gewalt und Unruhen aufgerufen."

Das ist wohl wahr. Dennoch bietet das US amerikanische Wahlsystem die Angriffsflaeche. Es ist intransparent und weitenteils nicht nachvollziehbar. Schon fruehere Wahlen hnd Ergebnisse waren suspect, siehe die letzte Bush Wahl.

Ich empfehle eine Reform. Dann nimmt man solchen Geschehnissen wie unlaengst unter Trump den Wind aus den Segeln, preventiv sozussgen.

Was will die GOP mit Trump.

Vor 4 Jahren gewann Trump die Präsidentschaft und die GOP hielt ihre Mehrheit im House und Senat.

4 Jahre später: Präsidentschaft weg, House weg (bereits seit 2 Jahren), Senatsmehrheit weg.

Die GOP stellt sich zu grossen Teilen hinter einen laut brüllenden Loser.

@krittkritt, 17:54 Uhr

Welches Wahlverfahren meinen Sie? Das Verfahren zur Wahl des US-Präsidenten verlief absolut korrekt, insbesondere gab es in Sachen Briefwahl keine Beanstandungen. Die mit den Wahlen vor Ort befassten Wahlleiter stellten keine Unregelmäßigkeiten fest, gleiches gilt für die bei den Gerichten eingereichten Klagen. Richtig ist freilich, dass die Trump Regierung versucht hatte, Briefkästen und Briefsortieranlagen abzubauen, was durchaus zu Beeinträchtigungen, Verzögerungen und Fehlern hätte führen können. Glücklicherweise wurden die Aktivitäten des Postministers im Vorfeld der Wahl durch eine Indiskretion öffentlich, sodass sich die Trump-Regierung gezwungen sah, von den Maßnahmen Abstand zu nehmen. Für das Impeachment wäre eine geheime Wahl sinnvoll gewesen, da viele Abgeordnete aus Angst vor Trumps Schlägertruppen nicht ihrem Gewissen folgten.

18:08, Barbarossa 2

>>17:59 von IBELIN
Auch die Demoktaten haben vermutlich zur jetzigen Situation ihren Teil beigetragen.

Davon ist auszugehen. Schon weil Biden beschlossen hat, keine Soldaten aus Deutschland abzuziehen, kann er bei mir nicht punkten.<<

Trump wollte sie abziehen, um Deutschland zu bestrafen.

Ich fühlte mich aber gar nicht bestraft.

Es war die einzige seiner Entscheidungen, die ich aus vollem Herzen unterstützte.

Leider ganz im Gegensatz zu unserer Bundesregierung.

Wilhelm & kritt

warum hat das denn nicht schon obama gemacht?

Weil mit deutschem Wahl und Parteiensystem weder Obama noch Trump jeh eine Chance auf das Amt hätten.

um 17:54 von krittkritt

,,Das Verfahren diente gerade nicht der Aufklärung.
Wie Punkt 2 suggeriert.
Dann hätte es das Wahlverfahren und Schwächen des Wahlprozesses ebenfalls thematisiert. Und evtl. eine Reform angepeilt."

Trump hatte 4 Jahre Zeit, um zu ,,reformieren", was er ja gemacht hat, indem er Komplizen beauftragte, die Briefpost zu zerstören und Misstrauen zu säen. Ich möchte Ihnen bei der Gelegenheit nahelegen, vielleicht nochmal in der Affaire Dreyfus zu checken und recherchieren, was da unsauber gelaufen ist. So viel aktueller sind die Fälle um the Big Steal nun auch nicht.

Eine wichtige Entscheidung

Eine wichtige Entscheidung für die USA, die jetzt festgehalten haben, dass ein Präsident über dem Gesetz steht.

Das wird in zukunft noch von Bedeutung sein.

@ Barbarossa 2 - engstirnig

Schon weil Biden beschlossen hat, keine Soldaten aus Deutschland abzuziehen, kann er bei mir nicht punkten.

Da würde ich Ihnen etwas mehr Ruhe und Weitblick wünschen.

Trump...

...wird wieder kommen falls Biden es nicht schafft die Schere zwischen arm und reich zu verkleinern.

Die Verlierer der Gesellschaft haben es satt wenn von Demokratie geschwafelt wird und stattdessen das Kapital regiert.

Und da waren bisher die Demokraten auch kein leuchtendes Beispiel um dies zu ändern.

@ krittkritt, um 17:54

Wo die Schwächen des Wahlprozesses liegen sollte in der Tat gründlich untersucht werden.

Wie reformbedürftig das Wahlverfahren dort sein muss, zeigten ja die Weissagungen Trumps, der bereits Monate vor den Wahlen voraussagte, dass bei den Briefwahlen betrogen worden sei, sollte er die Wahlen nicht gewinnen.

Er verlor - folglich musste betrogen worden sein.
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

So einfach war das, zumindest In Trump's mind...

Trump zweiter Klasse

@ Bender Rodriguez:
Trump hat es nun schwarz auf weiß. Unschuldig.

Er hat es schwarz auf weiß, dass 57 zu 43 Senatoren ihn für schuldig halten. Dass es aber nicht zu einer Amtsenthebung reicht.

Unschuldig? Dieses Wort kam selbst seinen treuesten Gefolgsleuten nicht über die Lippen.

18:05, Sisyphos3

>>17:59 von IBELIN
Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur Trump Fehler gemacht hat
.
man sollte dem Bürger auch Alternativen bieten
Reich und Superreiche
ob die Clinton da ne Hilfe war ?
aber ein Ami Problem<<

Was für ein rätselhafter Kommentar.

Wer soll welchem Bürger Alternativen bieten?

Reich und Superreiche? Trump ist reich bzw. superreich und umgibt sich mit seinesgleichen.

Inwiefern hätte "die Clinton" auf welche Weise dabei eine Hilfe sein können?

Selbstverständlich ist US-Politik auch "ein Ami Problem", aber wirklich nicht nur. Die USA sind eine Weltmacht, was man bitte nicht vergessen sollte. Alles, was dort politisch passiert, hat Auswirkungen auf den Rest der Welt. Egal ob man das jetzt gut findet oder nicht, es ändert nichts an den Tatsachen.

@krittkritt

"Dann hätte es das Wahlverfahren und Schwächen des Wahlprozesses ebenfalls thematisiert"

Keine Frage, das Wahlverfahren in den USA ist unter aller Sau und geht nur mit viel Wohlwollen als demokratisch durch, aber ein Amtsenthebungsverfahren ist für eine Wahlrechtsreform ein denkbar schlechter Ort.
Sogar Trump, der ja schon 2016 von Wahlbetrug gesprochen hat, weil Clinton über 2 Mio mehr Stimmen bekam, hat die 4 Jahre (natürlich) nicht genutzt, um das Verfahren zu ändern. Wieso auch, er hat ja gewonnen, obwohl er weniger Stimmen bekam.
Übrigens: im Senat herrscht zahlenmäßig eine Pattsituation, aber die 50 Senatoren der Demokraten reprentieren über 41 Mio mehr Wähler als die 50 republikanischen Senatoren.
Insofern haben Sie recht, eine Reform ist überfällig.

Mutlose Senatoren

Am 6. Januar haben auch die republikanischen Senatoren nicht mit dem Übergriff der Trump-Anhänger auf das Kapitol gerechnet. Dann kam es anders und auch sie mussten sich hinter Möbeln und unter Tischen vor dem wütenden Mob verstecken.

Und jetzt fehlt es ihnen schon wieder an Mut, diesmal zur Verurteilung eines Ex-Präsidenten, der die Würde des Amtes längst der Lächerlichkeit preis gegeben hat. Schade. Rückgrat geht anders.

Es gibt nur

eine Lehre aus den zwei Impeachments:

Man wählt besser die GOP nicht mehr, zumindest werde ich das nicht mehr tun.

5 Mitbürger sind absolut sinnlos und umsonst gestorben.

@Rodriguez, 18:04 Uhr - klare Beweislage

Trump hat es nun schwarz auf weiß, dass die Mehrheit der Senatoren ihm die Schuld für die gewaltsame Stürmung des Kapitos gab. Auch Mitch McConnell hat nach der Abstimmung noch einmal deutlich gemacht, dass er Trump für verantwortlich hält.Er und viele seiner Kollegen der GOP haben sich letztlich nur hinter verfassungsrechtlichen Bedenken verschanzt, als sie dem Impeachment nicht zustimmten. Damit hat es nicht zu einer notwendigen 2/3 Mehrheit gereicht. Das Verfahren hat indes freilich zweifelsfrei bestätigt, dass Trump Initiator des versuchten Staatsstreichs war.

Es gibt noch eine siebte Erkenntnis

Ich habe neulich einen sehr interessanten Bericht der Vereidigung von George W. Bush aus dem Jahre 2001 gesehen. Demonstrierende Anhänger von Al Gore in Washington, die skandierten, Bush sei nicht ihr Präsident. Geschichte wiederholt sich, nur verschweigen das die Demokraten gerne.

Ja, es ist Zeit, nach vorne zu schauen. Daraus folgt eigentlich eine siebte Regel, die - so ein US-Politikwissenschaftler neulich - für die Medien gilt: Joe Biden ist seit 20. Januar Präsident und alle Journalisten arbeiten sich immer noch täglich an Donald Trump ab, als sei er der Amtsinhaber. So überwindet man die Spaltung nicht. Und wenn jemand am Boden liegt, tritt man nicht nach.

Donald Trump liegt am Boden und dort wird er auch bleiben. Es ist an der Zeit, sich mit der jetzigen US-Regierung kritisch auseinanderzusetzen. Mit Afghanistan gäbe es da schon einen ersten Punkt.

18:04 von Karl Klammer

"Massenhaft springen die wichtigen Großspender ab.

Eine geteilte GOP fällt in die bedeutungslosigkeit ab.
Selbst wenn Trump eine neue Partei gründen will und antritt.
Hätte er keine Chance

Nur das Supreme Court kann Amerika noch vor diesem Desaster erlösen,"

Die Gerichte sind aber nicht dazu da um missliebige politische Prozesse zu beeinflussen. Falls er sich mit irgendetwas schuldig gemacht wird er nur dafür bestraft.

@ IBELIN, um 17:59

“Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur Trump Fehler gemacht hat.“

Die Relativierung bringt nichts.

Trump hat doch 4 Jahre lang ununterbrochen seine Nation und viele Länder der Welt mit seiner Unberechenbarkeit und Sprunghaftigkeit in Atem gehalten, niemand wusste heute, was er morgen sagen oder entscheiden würde.
Ganz abgesehen von seinem völlig ungehobelten Benehmen, das ihm bereits in früher Jugend beigebracht worden ist.

Das einzig Vorhersagbare war doch, dass er jeden feuern würde und das auch regelmäßig tat, der nicht seiner Meinung war und ihm widersprach - für mich auch ein Zeichen hochgradiger Unsicherheit und grandioser Führungsschwäche.

18:04 von Bender Rodriguez

«Trump hat es nun schwarz auf weiß. Unschuldig.»

Trump hat es nun schwarz auf weiß:
Schuldig im Sinn der Anklage.
Mit 57 : 43 Stimmen schuldig.
Was ist an diesen 2 Zahlen so nur schwer zu kapieren.

Für "impeached" hat es nicht gereicht.
Hätten es mind. 67 Stimmen für "schuldig" sein müssen.
Für "Freispruch" reicht 43 : 57 aber genau so wenig.
Darf er halt weiter politische Verheerung anrichten.
Als politisch als schuldig Verurteilter.
14% der republikanischen Senatoren haben ihn schuldig gesprochen.
57% der insg. 100 sahen seine Schuld als erwiesen an.
Was ist an 2 Zahlen so nur schwer zu kapieren.

Und 3:4 im Fußball ist auch kein Ergebnis, bei dem Sie nach Abpfiff nach Spielende einen knappen Sieg herbei lamentieren können, ohne dass das ganze Stadion laut lacht. Bevor Ihnen bei Ihrem Lieblingsverein nächsten Samstag auch danach noch möglicherweise der Sinn steht, ein Ergebnis ins Gegenteil zu verbaseln.

57 > 43 und 4 > 3.

Trump und die Verbrechen der USA

Es ist das erste Mal, dass die USA ihr Verbrechen im Inland begehen. Nur einige Beispiele: Die aktive Unterstützung der verbrecherischen Militärregime in Südamerika, die unglaubliche Unterstützung des Massenmörders Papa und Baby doc in Haiti, Papa doc, der sich zum Wudokaiser erhob und sich die Köpfe seiner Opfer bringen ließ, um ihnen die Intelligenz aus dem Kopf zu saugen(Doku ZDFinf). Diese Auflistung könnte ich beliebig fortsetzen. M.E. ist es eine logische Folgerung, in den USA selbst ein Unrechtssystem zu installieren.

Warum?

Von vornherein war klar, dass das Verfahren scheitert. Hat dieses Land und die Regierung nicht wichtigeres zu tun? Das Thema Corona haben sie trotz vollmundiger Ankündigungen noch immer nicht halbwegs im Griff. Dazu fragt man sich, was selbst eine Verurteilung gebracht hätte. Offensichtlich hat man massive Angst vor einem Trump. Auf was beruht diese Angst? Vollkommen unnötig gibt man den Verschörungstheortikern die die Wahl und sein Ergebnis anzweifeln Nahrung.

@krittkritt, 17:54

„Das Verfahren diente gerade nicht der Aufklärung.
Wie Punkt 2 suggeriert.
Dann hätte es das Wahlverfahren und Schwächen des Wahlprozesses ebenfalls thematisiert. Und evtl. eine Reform angepeilt.“

Es diente der Aufklärung der Vorwürfe gegen Trump.
Das Wahlverfahren wurde wiederholt vor Gericht geprüft, ohne nennenswerte Beanstandungen.

Reformen im System wären sicherlich auch eine Option. Die gehören aber doch nicht in so ein Verfahren. Es sei denn, man wollte vom eigentlichen Kern ablenken.
Denn selbst wenn es Probleme größeren Ausmaßes gegeben hätte, wäre da kein Grund gewesen, die eigentliche Basis zum Sturm auf Capitol zu bringen.
Al Gore hat damals auch akzeptiert, was Gerichte entschieden haben. Das kann man von diversen Republikanern wohl nicht erwarten, von Trump nicht zu reden.

>Kann es sein das ein

>Kann es sein das ein neoliberaler Kapitalismus nicht wirklich Kompatibel zu einer Demokratie ist? <

Eine der erstaunlichsten Fähigkeiten der Neo-Konservativen Strömung die eben genau nicht Liberal ist, in keinster Weise, ist sich hinter einem Buh-mann der eigentlich ihr Gegner ist zu verbergen und der die Prügel für sie bezieht woraus sie doppelten Nutzen zieht.

Ja, dem Neo-Konservativismus ist Demokratie ziemlich egal; er ist mittlerweile auch so Gruselig geworden das selbst federführenden Mitglieder der einst ihn begründenden Thinktanks sich mit Grausen von ihrer Schöpfung abwenden.

17:54 von krittkritt

>>Dann hätte es das Wahlverfahren und Schwächen des Wahlprozesses ebenfalls thematisiert. Und evtl. eine Reform angepeilt.<<

Sie haben recht. Das Wahlverfahren ist unsinnig. Aber ich befürchte dass es da nicht so schnell eine Änderung gibt.

@Wilhelm Schwebe, 18:09

Auch Obama war kein König mit unbegrenzter Macht.
Teile des Kongresses waren republikanisch dominiert. Die wussten vieles zu verhindern, was ihren Interessen (und nicht unbedingt denen ihrer Wähler_innen) widersprach.

Wohltuend

Ein wohltuend einfacher, klarer, nüchterner Kommentar ohne Häme und Unterstellungen.
Und das, wo es sich um Trump handelt.

Ein erfreuliches Ende der Geschichte.
Danke.

War wohl nichts ....

Demokraten wollten sich als moralisch feste Säule der Gutmenschen präsentieren , ...na. ja ...alles schon dagewesen .
Mich freut es für Herrn Trump ; ...er ist nicht der Spesenabräumer wie die meisten in diesem politischen Theater ....

18:04 von Bender Rodriguez

>>Trump hat es nun schwarz auf weiß. Unschuldig.
Das wird seinem Wahn nützlich sein. Er wird sofort wieder kandidieren oder irgendeinen Zögling pushen.<<

Und wie stellen Sie sich das "sofort" vor?
Glauben Sie er wird in einem halben Jahr Neuwahlen anordnen?
Die nächsten Wahlen sind im November 2024 und bis dahin fließt noch viel Wasser den Mississippi hinunter.

Chance vertan...

Demokraten und Republikaner hatten die große Chance, das Impeachment -Verfahren zu nutzen, um sich gemeinsam darauf zu verständigen, dass nie mehr ein Präsident die geistigen Grundlagen für einen derartigen Angriff auf die Demokratie und den Rechtsstaat legen darf. Beide Parteien waren während des Angriffs des gewalttätigen Mobs als eine Schicksalsgemeinschaft verbunden, jeder fürchtete um sein Leben. Es ging bei dem Votum daher letztlich nicht um Trump, sondern darum, wie künftig die Verfassung wirksam zu schützen ist. Beide Parteien hätten in dieser Frage Gemeinsamkeit pflegen können, ja pflegen müssen. So aber wird die GOP ihre Richtungsstreitigkeiten erst noch ausfechten müssen. Statt dem Ende mit Schrecken folgt ein Schrecken ohne Ende...

Parteitaktik

Den Demokraten war Trumps Wahl schon 2016 ein Dorn im Auge. Die angebliche „Russland Verstrickung“ von Trump und seinem Team war an den Haaren herbeigezogen.

Trump ist für manche hochrangige Demokraten eine Hassfigur.

Die Sache mit Biden Jr., der zeitweise im Vorstand eines ukrainischen Gasversorgers sass, hat durchaus ein Geschmäckle. Nachzuweisen war Biden Jr. allerdings nichts, vielleicht auch weil es niemand so genau wissen wollte.

Trump hat seine Anhänger definitiv angestachelt. Für deren Taten sind die aber selber verantwortlich. Das Verfahren diente in durchsichtiger Weise auch nur dazu Trumps Rückkehr ins Amt 2024 zu verhindern.

18:12, Sisyphos3 @18:06 von kritt.

>>Aber es hat leider Tradition in den USA, dass rechte Republikaner unterprivilegierte Schichten von der Wahl fern halten wollen. Bei einer fairen Wahl hätte Trump erst recht keine Chance auf eine Mehrheit gehabt
.
genau das Gegenteil vermute ich
Leute die sich abgehängt fühlen
Arbeitslose aus den Kohlerevieren,
von Detroit oder sonstigen Industriestandorten, wo kein Auto etc. mehr gebaut wird
Bürger die ihren Arbeitsplatz von Migranten gefährdet sehen<<

Die allermeisten ökonomisch abgehängten Menschen der USA sind Angehörige von Minderheiten, darunter vorwiegend schwarze Amerikaner. Die einzige Gruppe von Abgehängten, die mehrheitlich Trump gewählt hat, sind die, die man landläufig herabsetzend als White Trash bezeichnet. Also arme Weiße. Deren Arbeitsplätze werden aber nicht durch Migranten bedroht. Sie stehen eher in Konkurrenz mit Schwarzen, von denen sie sich nur durch die Hautfarbe unterscheiden. Deswegen mögen sie oft keine Schwarzen.

18:09 von Wilhelm Schwebe

«warum hat das denn nicht schon obama gemacht?»

Obama ganz alleine als Präsident hatte nicht die Verfügungsgewalt, Guantanamo zu schließen. Er hatte in den beiden ersten Jahren seiner beiden Amtszeiten Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses.Warum es in dieser Zeit nicht zur Schließung kam … weiß ich nicht. Evtl. waren auch zu viele Democrats dagegen, so dass es nichts wurde.

Nun hat Biden erst mal wieder für 2 Jahre diese Mehrheiten. Im Senat könnte bei Stimmengleichheit immer Kamela Harris für die Mehrheit sorgen mit ihrer Stimme.

Man wird sehen, was in den nächsten 2 Jahren mit Guantanamo wird. Besonders effektiv und erkenntnisbringend für die USA ist das schon lange nicht mehr. Falls es das überhaupt jemals war. Und "kostengünstig" ist es schon 3x gar nicht.

@Bender Rodriguez um 18.04 Uhr

„Trump hat es nun schwarz auf weiß. Unschuldig.“
Die Mehrheit im Senat hat ihn für schuldig erklärt. Er hat nur das Verfahren überstanden.
Durch ihn und seine „Base“ wird das natürlich als Freispruch gedeutet, so ist ja auch im Kommentar zu lesen.
Aber die Mehrheit im Land und mittlerweile auch viele der GOP sehen nun klarer.
Und das war wichtig.

Das ist ne Analyse? Kein

Das ist ne Analyse?
Kein Kommentar?

Oder sind "Analysen" regulär statt sachlich nüchtern formuliert nun regulär im ÖR mit persönlich wertenden Adjektiven so aufgeladen?

"Niemand weiß das so gut wie Joe Biden."
-> Faktengrundlage um zu dieser "analytischen Aussage zu kommen???

Man stelle sich mal vor Analysen über die Wirksamkeit von Impfstoffen hätten ein ähnliches Niveau...

18:09 von Wilhelm Schwebe 18:06 von kritt.

Stellen Sie sich bitte nicht unwissender als Sie sind. Sie wissen ganz genau dass Trump nur aus diesem Grund Briefkästen und Briefsortieranlagen entfernen ließ.

Erstklassischer Freispruch für den Zukunftsträger der USA

Mit den "6 Leeren aus diesem Demokraten-Entquietschmentverfahren" wird wieder mal alles so zurechtgebogen, wie man´s grad eben braucht. Fakt ist, daß es ein erstklassischer Freispruch für Donald Trump ist, wenn die befangene Justiz wie so oft keine Zeugen hören will.

Trump Freispruch

Die Demokraten haben es doch in der Hand gehabt Zeugen vorzuladen der seltsame Typ mit den Horn auf dem Kopf hat sich doch angeboten gegen Trump auszusagen und noch andere. Die Bevölkerung ist entsetzt über die Reaktion der Demokraten. Jetzt wie McConnell auf die Tour zu kommen, man kann einen ehemaligen Präsidenten nicht verurteilen ist der größte Witz, dieser Mann ist so was von link, vor ein paar Wochen hat er noch gegen Trump getreten. Selbst wenn Trump nicht mehr antritt, hat er bis dahin einige seiner Familienmitglieder eingeschleust die seine krude Politik weiterführen werden. Man kann vor dieser Zeit nur Angst bekommen.

Ansichten eines deutschen Journalisten

sind sicherlich interessant und der Beitrag ist lesenswert. Es bleibt aber nur eine deutsche Betrachtungsweise.

Viel mehr würde mich interessieren, wie der US-Bürger - Otto-Normalverbraucher - das ganze sieht, und welche Schlussfolgerungen er zieht.
Vielleicht sollten wir alle, die wir Freunde und Bekannte in den Staaten haben, diese fragen.

Ich konnte leider vorhin meinen Freund Rick in Florida nicht erreichen.
Gestern meinte er, das ganze Theater gehe ihm auf den Geist. Er wisse nicht mehr, ob es eine gute Entscheidung vor 10 Jahren war, wieder in die Staaten zu gehen. Damals allerdings in erster Linie aus steuerlichen Gründen. Seine Frau und er überlegen, ob sie nicht doch besser in Taiwan aufgehoben sind. Schwiegereltern würden sich freuen.
Auch für die Kinder wäre es wohl besser.

Gruß, Wolfgang

Winston Churchill Quotes

Das ist spot on the GOP

“You were given the choice between war and dishonour. You chose dishonour and you will have war.”

Nachdem das stomach-turning video of the riot die GOP nicht beeindruckte, have it your way, Repubs.

Oder wie es Rep. Jamie Raskin of Maryland sagte gestern:
"We have a clear and convincing majority of members of Congress that the President actually incited violent insurrection against the union and against the Congress,"

@Barbarossa 2, 18:08

Ich persönlich freue mich, dass die Truppenabzugspläne von Trump vorerst von Biden auf Eis gelegt wurden. Er, Biden, steht zu dem westlichen Bündnis und zu einer Wertegemeinschaft. Während Trump die Freundschaft mit Diktatoren wichtig war, präferriert Biden westliche Partnerschaften. Gut so!

18:12 von Sisyphos3 18:06 von kritt.

>>genau das Gegenteil vermute ich Leute die sich abgehängt fühlen Arbeitslose aus den Kohlerevieren,
von Detroit oder sonstigen Industriestandorten, wo kein Auto etc. mehr gebaut wird
Bürger die ihren Arbeitsplatz von Migranten gefährdet sehen<<

Die merken mittlerweile auch dass es ihnen nach Trump schlechter geht als vorher.

Trump ist nun gestärkt

Er kann sich nun viel weniger angreifbar fühlen, und wird wohl bald wieder zum „Angriff“ gegen die Biden Regierung übergehen.

Trump meint ja, dass Biden gewissermaßen ein Usurpator ist, der zu Unrecht im Oval Office sitzt.

Die US Innenpolitik wird spannend bleiben, vor allem weil Biden’s Wählerschaft viel heterogener und wankelmütiger als die Trumps ist. Nahezu alle Medien waren gegen Trump. Meinungsforscher sagten einen Erdrutschsieg für Biden voraus. Viele Menschen lassen sich durch solche Berichte in ihrem Wahlverhalten beeinflussen.

Die Demokraten sind ebenfalls eine zutiefst gespaltene Partei.

@18:09 von fathaland slim
Hillary Clinton hatte sowohl Bernie Sanders als auch Tulsi Gabbard, ihre beiden linken Gegenkandidaten als "Kommunisten" gebrandmarkt.
Joe Biden ist ein klassischer Rechter. Ich fürchte, das wird sich noch ungut auf die Politik auswirken.
Er war immer für Kriege, Irak, Libyen, Syrien, Afghanistaneinsätze.
Für den Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung in der Ukraine.
Laut Victoria Nuland (F*** the EU) hatten die USA schon den 6,69%-Jazenjuk als Ministerpräsidenten ausgesucht.
Als Linker hätte er die Foltergefängnisse in Guantanamo, aber auch die älteren in Polen, Litauen, Rumänien untersuchen lassen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen etc. pp

Der Wähler soll entscheiden

Die Demokratie hat gesiegt. Trump hat vor vier Jahren die Wahl gewonnen. Darum war Trump als Präsident demokratisch legitimiert.

In 4 Jahren darf Trump wieder gewählt werden. Der Versuch ihm das passive Wahlrecht zu nehmen ist gescheitert. Gewinnt er die Vorwahlen wieder kann er ein weiteres Mal zur Wahl stellen. Erringt er dann wieder die Mehrheit der Wahlmänner ist er wieder der demokratisch legitimierte Präsident. So geht Demokratie und das ist gut so.

@german-canadian um 18.14 Uhr

Noch ein einfacher, klarer Kommentar.
Ist mir noch gar nicht aufgefallen, dass die GOP unter Trump alle Mehrheiten verloren hat.

Gute Recherche, gutes Ende.

Was hat er falsch gemacht?

Kann mir jemand objektiv und sachlich in Kurzform sagen, was Trump politisch falsch gemacht hat?

17:54 von krittkritt

„ Das Verfahren diente gerade nicht der Aufklärung.
Wie Punkt 2 suggeriert.
Dann hätte es das Wahlverfahren und Schwächen des Wahlprozesses ebenfalls thematisiert. Und evtl. eine Reform angepeilt.“

Ich war gerade zwei Monate im All und bin erst jetzt wieder zurück. Gigantischer Wahlbetrug in den USA, der Präsident verliert sein Amt?

Unglaublich! Sie müssen Ihr Wissen den amerikanischen Behörden unbedingt mitteilen!

um 17:59 von IBELIN

,, Es ist in der Tat wichtig
nach vorne zu schauen.

Das kann man vermutlich nur, wenn man die ueber 70 Millionen Trump Waehler auch ernst nimmt."

Wer auf dem Mist sitzt mit dem Rücken zur Wand, hat eben nur die Perspektive nach vorne. Auch ein Herr Scheuer z.B. sagt das gerne vor den Ausschüssen. Das und die Parolen, man darf nicht weiter untersuchen, weil ja sonst die Fronten noch mehr verhärten sind das Schlimmste und das Feigste, hinter dem sich die Verursacher verbergen, wenn's um Verantwortung geht.

Die ganze Welt durfte sich Behauptungen vom Team Trump anhören, welche in plumpem Leugnen des für alle Offenkundigen zur Farce wurden. Wer braucht Wahrheit, Moral, Scham und Ehre, wenn man die Macht hat, Senatoren im Eigenheim einschüchtern zu können wie die Maffia?

Das kommt prima an bei den 70 Millionen. Tut mir leid. Ich nehme die ernst, aber für voll? Wer sich den Faschisten anschließt, um nicht ihr Opfer zu werden, darf später nicht mehr mit Milde rechnen.

18:14 von Adeo60

"Welches Wahlverfahren meinen Sie? Das Verfahren zur Wahl des US-Präsidenten verlief absolut korrekt, insbesondere gab es in Sachen Briefwahl keine Beanstandungen. Die mit den Wahlen vor Ort befassten Wahlleiter stellten keine Unregelmäßigkeiten fest, gleiches gilt für die bei den Gerichten eingereichten Klagen. Richtig ist freilich, dass die Trump Regierung versucht hatte, Briefkästen und Briefsortieranlagen abzubauen, was durchaus zu Beeinträchtigungen, Verzögerungen und Fehlern hätte führen können. Glücklicherweise wurden die Aktivitäten des Postministers im Vorfeld der Wahl durch eine Indiskretion öffentlich, sodass sich die Trump-Regierung gezwungen sah, von den Maßnahmen Abstand zu nehmen. Für das Impeachment wäre eine geheime Wahl sinnvoll gewesen, da viele Abgeordnete aus Angst vor Trumps Schlägertruppen nicht ihrem Gewissen folgten."

Thank you and hugs

Der feine Unterschied

@18:04 von Bender Rodriguez
„Trump hat es nun schwarz auf weiß. Unschuldig“

Er ist nicht unschuldig.
Es hat nur aufgrund der fehlenden Stimmen aus SEINEM Lager nicht zu einem Schuldspruch gereicht

18:04 von Bender Rodriguez

Trump hat es nun schwarz auf weiß. Unschuldig. ...

Es gibt noch immer Leute, die den Unterschied nicht erkennen zwischen „freigesprochen“ und „nicht verurteilt“.
Haben Sie tatsächlich nicht mitbekommen, dass die Mehrheit (57:43) Trump verurteilt hat? Und nur die Tatsache, dass es einer 2/3-Mehrheit bedarf, ihn gerettet hat?

Wie, um Himmels Willen, kann man da von „unschuldig“ sprechen?!

Nun geht Trumps Kampf für ein free America erst richtig los

Zeugenaussagen wären vor allem für die sogenannten Demokraten und gewerbsbandenmäßigen Meinungszensoren sehr unangenehm geworden. Deshalb hat der Senat auf eine Zeugenanhörung verzichtet.

18:30, A-H

>>Ich habe neulich einen sehr interessanten Bericht der Vereidigung von George W. Bush aus dem Jahre 2001 gesehen. Demonstrierende Anhänger von Al Gore in Washington, die skandierten, Bush sei nicht ihr Präsident. Geschichte wiederholt sich, nur verschweigen das die Demokraten gerne.<<

Was genau vergleichen Sie jetzt womit? Inwiefern wiederholt sich Geschichte?

>> Es ist an der Zeit, sich mit der jetzigen US-Regierung kritisch auseinanderzusetzen. Mit Afghanistan gäbe es da schon einen ersten Punkt.<<

Worauf spielen Sie an?

Sie meinen, Joe Biden sollte Afghanistan den Taliban überlassen, so wie Trump es vorhatte, als er das, was die Taliban, die es ohne die Aktivitäten der CIA (siehe Operation Cyclone) gar nicht gäbe, als Kapitulationsvertrag ansehen, unterschrieb?

17:59 von IBELIN

„... Auch die Demoktaten haben vermutlich zur jetzigen Situation ihren Teil beigetragen.“

Klar haben sie das. Die Demokraten hatten tierisch Bock darauf in Todesangst zu sein. Sie wollten sich einmal im Leben so fühlen wie Mike Pence, der auch um sein Leben fürchtete. Oh Mann...

Bei Ihrer Logik kann ich nachvollziehen, dass eigentlich ja auch die NSU-Opfer selbst schuld sind und die von Hanau auch und eigentlich haben ja auch die Beinahe-Opfer von Halle den Täter waaahnsinnig provoziert.

Bei den Opfern die Verantwortung suchen wie Sie es tun, das ist total verdreht, dass es einem hochkommen kann, also im Wortsinn: pervers

Hat denn irgend jemand

Hat denn irgend jemand wirklich was anderes erwartet ?
Immer dieses Geschrei um Nichts

Impfen

Was ist los ?
Vom Impfen hört man ja gar nichts mehr?
Hat man aufgegeben, seinem Schicksal sich ergeben, das es eh nicht mehr zu ändern ist?
Würde mir wünschen das die Presse jeden Tag eine Monitoring hat, wo die täglichen Lieferungen von Impfstoff dokumentiert werden. Transparenz.
Alle Verantwortlichen sind bei diesem Thema wohl in Deckung gegangen.
Lieber wird schon mal für Ostern vorgebaut oder Indizes auf 10 gesetzt.
Plan B Fehlanzeige. Also weiter so !!!!

Republikaner machen keine

Republikaner machen keine Fehler. Und deshalb können Republikaner nicht gegen Trump stimmen.
Dieses Verfahren ist ähnlich sinnvoll, wie mit Kleinkindern über eine Bestrafung zu diskutieren, wobei die das gleiche Stimmrecht haben. So würde es nie Hausarrest, aber immer gummibärchen geben. Sehr gut für die Kinder

um 18:12 von Sisyphos3 18:06

um 18:12 von Sisyphos3
18:06 von kritt.

>>Aber es hat leider Tradition in den USA, dass rechte Republikaner unterprivilegierte Schichten von der Wahl fern halten wollen. ....<<
____________
Ich glaube, das ist nicht ganz richtig.
Von ihren Traditionen und Vorstellungen her war die vormalige Demokratische Partei die Verteidigerin der Sklaverei und Rassenschranken.
Die Mitte des 19. Jh. gegründete Republikaner hatten u.a. ein Schwerpunktthema: Abschaffung der Sklaverei. Der Republikaner Abe Lincoln wurde zum Präsidenten der USA gewählt.

Gruß, Wolfgang

@A-H um 18.30 Uhr

Ihrem Kommentar muss ich leider widersprechen.
Zu Absatz 1:
Dass Anhänger von Al Gore bei der Vereidigung skandierten, dieser sei nicht ihr Präsident, ist doch wohl nicht mit einem mordlustigen Mob zu vergleichen.

Zu Absatz 2:
Die Journalisten beschäftigen sich mit Trump, als sei er ein Verantwortlicher für einen Staatsstreich, nicht, als sei er noch Staatsoberhaupt.

Zu Absatz 3:
Wehret den Anfängen heißt auch, dafür zu sorgen, dass solch ein Despot nie wieder aufsteht und nicht, wie in klischeehaften Hollywoodshorrorstreifen, plötzlich doch wieder vor der Tür steht.

18:32 von harry_up

"@ IBELIN, um 17:59
“Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur Trump Fehler gemacht hat.“

Die Relativierung bringt nichts."

Kann ihren Beitrag verstehen und nachvollziehen. Trotzdem bleibe ich dabei. Irgendwas hat die Waehler in die Trump Arme getrieben. Keine Wand faellt ohne Grund ein.

18:44 von Möbius

... Nachzuweisen war Biden Jr. allerdings nichts, vielleicht auch weil es niemand so genau wissen wollte. ...

Genauso funktioniert Fox News: Tucker Carlson behauptet nicht, dass Biden Jr. korrupt war. Aber er stellt in den Raum, dass „man“ es vielleicht auch nicht so genau wissen wollte.

Durchschaubar. Und überaus mies.

Trump Freispruch- Und wie geht es weiter?

Ich glaube nicht, dass Trump 2024 neu kandidieren wird. Trump ist zu alt geworden. Die Weigerung Trump die Wahlniederlage einzuräumen, führe ich auf eine altersbedingte Starrsinnigkeit zurück. Gerade diese führte zu dem Sturm auf das Kapitol. Selbstverständlich kann ein US Bürger mit solchen Problemen nicht zum US Präsidenten gewählt werden. Jedenfalls würde ich eine erneute Kandidatur von Trump nicht unterstützen. Allerdings war es nach meiner Auffassung richtig Trump freizusprechen. So bleiben Ansätze seiner US Politik, Seine Nahostpolitik aber auch America first bestehen. Bei einer Verurteilung vom Senat, wäre ganz sicher dessen Konzept gelöscht worden. So lebt dessen Politik jedenfalls teilweise in President Biden weiter, jedoch diplomatisch. Dafür spricht eben, dass Biden die Spaltung in den USA überwinden will. Das geht nur durch Kompromisse mit den US Republikanern!

um 18:08 von kritt.

@ ubuntu77
Die Spaltung der westlichen Gesellschaften geht voran, ...

Die östlichen sind ja schon gespalten? Oder wie?
---------------
Genau so ist es, deshalb wäre es an der Zeit die Ursachen der Spaltungen zu erkennen, und die Schwächen in unserem System abzustellen.

Beginnt die amerikanische Geschichte erst 1869?

"Bei keinem Impeachment-Verfahren in der amerikanischen Geschichte gab es ein überparteiliches Stimmergebnis in dieser Größenordnung."

Das war heute Morgen schon falsch.
Das erste Impeachment-Verfahren der US-Geschichte scheiterte 1868 mit 65% an einer einzigen Stimme. Gegen Trump stimmten "nur" 57% der Senatoren.

Nun geht Trumps Kampf für ein free America erst richtig los

Kennt jemand Leute, die Donald Trump nicht als deutschen Bundeskanzler gern haben würden ? Klar kennt niemand persönlich solche Leute, die nur mit Steinen, Flaschen, Meinungszensurkeulen und Molys werfen argumentieren können, wenn sie nicht grad wieder mal ihren vorzivilisatorischen Veranlagungen fröhnen und am Migrantenschleusen und Bahnhofsklatschen sind.

Trump ist unschuldig. So

Trump ist unschuldig. So wurde gestimmt. Es hätten 67 für schuldig stimmen müssen. Was ist da so schwer zu verstehen?
Wie bei einer gg Änderung. Da reicht es auch nicht 62 % zu haben und spätercerklärt man, die Mehrheit wäre aber für so oder so.
Sowas gehört vor ein ordentliches Gericht.
Das Verfahren ist völlig unnötig.

18:34, PeterFinger

>>Es ist das erste Mal, dass die USA ihr Verbrechen im Inland begehen. Nur einige Beispiele: Die aktive Unterstützung der verbrecherischen Militärregime in Südamerika, die unglaubliche Unterstützung des Massenmörders Papa und Baby doc in Haiti, Papa doc, der sich zum Wudokaiser erhob und sich die Köpfe seiner Opfer bringen ließ, um ihnen die Intelligenz aus dem Kopf zu saugen(Doku ZDFinf). Diese Auflistung könnte ich beliebig fortsetzen. M.E. ist es eine logische Folgerung, in den USA selbst ein Unrechtssystem zu installieren.<<

Das erste Mal, daß die USA Ihre Verbrechen im Inland begehen?

Ich bitte Sie.

Angefangen mit dem Völkermord an den Ureinwohnern können wir direkt zur Sklaverei blicken, der Etablierung des Rassismus als politischem System, die Syphilisexperimente an schwarzen Männern in Alabama und und und.

Und beschäftigen Sie sich doch bitte ein wenig mit dem US-Gefängnissystem.

Das Unrechtssystem wird nicht installiert, es existiert längst. Seit über 250 Jahren.

Tremiro

Neuwahlen anordnen?
Die nächsten Wahlen sind im November 2024 und bis dahin fließt noch viel Wasser den Mississippi hinunter.

Drei Jahre ohne Wahlen in den USA? Sollte das möglich sein?
Oder sollte das nur wieder ein schnell getiptes kontra sein.?

@Olivia59 - Gerichte nicht für missliebige politische Prozese da

Staatsanwälte ermitteln wegen strafrechlicher Fälle und nicht aus politischen Gründen.

Das Brad Raffensperger Telefonat bezüglich
anstifftung/aufforderung zur Wahlfälschung
ist öffentlich.

Ein Stimmenimitator eines Spaßradios war es jedenfalls nicht.

Georg W. Bush

ist ein Kriegsverbrecher und kam auch damit davon. Welcher Partei gehört er wohl an?

Man kann dieser Partei schon eine kriminelle Energie unterstellen.

@Möbius um 18.44 Uhr

If you wanna ride, don‘t ride a dead horse.

Trump ist für jeden humanistisch gebildeten Menschen verachtenswert. Hass hat etwas mit Gefühlen zu tun. Verachtung ist das richtige Wort.

Lehren..? Auch politisch kann Trump nur einmal Entjungfern!

Man wird immer erst nach Schreckerlebnissen kompetent. Global sah die interessierte Menschheitsmasse mitsamt international politischer Verantwortungsträger sowohl Tramps Verfolgungswahn- Ausbrüche: Fake News und Wahlbetrug- Eskapaden! Auch seinen Killerwahn live: Er könne jemanden auf offener Straße ermorden und nichts Juristisches gegen Ihn könne passieren. Auch jene Rage seines Sohnes: Krieg wegen Wahlverlust, live. Den Medien sei Dank! Sicher bin ich nicht die einzige Person auf der Welt, die sich emotional eines Anti- Christen im politischen Handwerk Amerikas seitens der Trump- Verfehlungen gegenüber stehen sieht. Punkt! Trump - Clan zum Patriotismus an sich im Respekt für global klimatisches Überleben? Trump sagt: Nein! Na gut.- Weil: Gutes geht besser mit klugen Leuten. Denn die sagen: Ja! Die Menschheit braucht nämlich globale Währungsreformen im Pro für alle überall, um sich den Globus noch quasi als Intensiv- Stationspatient "Neu genesend" leisten zu können.
Frau D. Brauer

Am 14. Februar 2021 um 18:09 von fathaland slim

Meine Güte, haben Sie ein mieses Wochenende gehabt.
Mit solchen Phrasen, die kein normaler Mensch versteht, würde ich mich nicht in die ernsthafte Öffentlichkeit wagen.

Mehr Leere als Lehre für die sogenannten "Demokraten"

Für die kaum weiterbildungsfähigen "Demokraten" hat dieses Verfahren nur wieder mal eine Lehre gebracht: Sobald Donald Trump die Interessen der USA wahrnimmt und keine landeshochverräterische Staatsausverkaufspolitik für Fremdvölkerinterressen betreibt, wird das nächste Demokratenjauler-Entquietschmentverfahren angezettelt.

18:14 von fathaland slim

Sind wir wirklich einer Meinung? Kann mich mal jemand kneifen?

18:44, Möbius

>>Trump ist für manche hochrangige Demokraten eine Hassfigur.<<

Die Präsidentschaft Donald Trumps war für jeden denkenden Menschen, der einen intakten moralischen Kompass sein Eigen nennt, als die Katastrophe zu erkennen, die sie war.

Nicht nur die USA, die gesamte Welt wird lange brauchen, um die Schäden zu überwinden, die sie angerichtet hat.

@18:27 von Jim456

"Es gibt nur eine Lehre aus den zwei Impeachments:

Man wählt besser die GOP nicht mehr, zumindest werde ich das nicht mehr tun.

5 Mitbürger sind absolut sinnlos und umsonst gestorben."

Es hat schon eine besondere Qualität, dass man andauernd 4 der Toten, die man eigentlich als Täter und teils gar als Terroristen bezeichnet nun auf der Opferseite mitzählt um die Bilanz eindrucksvoller zu machen.
Nur über eine unglaubwürdige Infantilisierung der Täter, die im Bann des Gurus standen, gelingt es ihm die auch noch anzuhängen.

Lehre

hat die EU etwas gelernt?
Glaubt man das Trump weg ist oder ein ähnlicher "Amerika first " Kandidat nach Biden wieder auftaucht.
Europa muss sich von den Amerikanern entlich abnabeln. Sie muss einen eigenen wirtschaftlich, politisch und militärisch Weg finden wenn es nicht ganz abgemeldet werden will. Will man zu einer Agragemeinschaft verkommen wenn immer noch das meiste Geld in diesen Bereich gesteckt wird.
Biden wird kein typischer " Demokrat" sein weil er sonst in 4 Jahren gar keine Chance haben wird.

Re : krittkritt !

Das mit dem Wahlverfahren sollte im Nachgang von der neuen Regierung, dem Parlament und den einzelnen Bundesstaaten betrachtet und eventuell neu geregelt werden.

@ IBELIN

Ich empfehle eine Reform. Dann nimmt man solchen Geschehnissen wie unlaengst unter Trump den Wind aus den Segeln, preventiv sozussgen.

Ja klar. Bestrebungen zu Reformen gab es ja schon viele. Aber gerade die Republikaner zeigen hier hinhaltenden Widerstand. Es gibt heute in republikanisch dominierten Staaten teils mehr bürokratische Hindernisse für die Briefwahl als vor 12 Jahren. Außerdem wurden die Wahllokale in scharzen Bezirken im Süden deutlich ausgedünnt.

Die Republikaner haben manche Bestimmungen in Georgia und anderen Staaten verkompliziert und gerade dagegen haben Trumps Anwälte dann (letztlich vergebens) geklagt.

18:45 von schabernack

schöner aufschlag von ihnen. aber mir ging es um das wahlrecht, was beide parteien seit jahrzehnten ändern könnten, wenn sie wollten. aber gut, guantanamo wird zur ersten grossen schlacht des biden, die er wohl nicht schlagen will. er hat aber trotzdem schon den ersten rückschlag mit seiner ankündigung für friede , freude und wohlbehagen im weissen haus. sein vertretender staatssprecher ( also der vertreter von seibert) hat einer andersdenkenden yournalistin schon ihre vernichtung angedroht. ich war total bestürzt und verwirrt, als ich das gelesen habe

@ Olivia59

Zum vorletzten Thread:

Mit keinem Wort habe ich, wie Sie mir unterstellten, Vergleiche zwischen Trump und dem Holocaust gezogen.

Wohl aber stelle ich ihn in eine Reihe mit allen anderen durch Wahlen an die Macht gekommenen rechtsautoritären Politiker.

Mit allen.

Denn dort gehört er hin.

Die Verstrickung ist bewiesen

@ Möbius:
Den Demokraten war Trumps Wahl schon 2016 ein Dorn im Auge.

Na hoffentlich. Jeder möchte schließlich selbst gewinnen.


Die angebliche „Russland Verstrickung“ von Trump und seinem Team war an den Haaren herbeigezogen.

Die Meinung darf man zwar vertreten, gerichtlich ist die "Verstrickung" aber nachgewiesen. Mitarbeiter Trumps wurde deshalb verurteilt (und von Trump kürzlich begnadigt).

18:44, Möbius

>> Die angebliche „Russland Verstrickung“ von Trump und seinem Team war an den Haaren herbeigezogen.<<

War sie natürlich nicht.

Trump war Putins Kandidat der Wahl.

Auch diesmal.

Die russischen Staatsmedien im In- und Ausland verbreiteten fleißig das Narrativ vom Wahlbetrug, der gestohlenen Wahl.

@ Möbius

Trump hat seine Anhänger definitiv angestachelt. Für deren Taten sind die aber selber verantwortlich.

Die Anstiftung zu einer Straftat ist ebenfalls strafbar.

18:37, Der Lenz

>>Eine der erstaunlichsten Fähigkeiten der Neo-Konservativen Strömung die eben genau nicht Liberal ist, in keinster Weise, ist sich hinter einem Buh-mann der eigentlich ihr Gegner ist zu verbergen und der die Prügel für sie bezieht woraus sie doppelten Nutzen zieht.

Ja, dem Neo-Konservativismus ist Demokratie ziemlich egal; er ist mittlerweile auch so Gruselig geworden das selbst federführenden Mitglieder der einst ihn begründenden Thinktanks sich mit Grausen von ihrer Schöpfung abwenden.<<

Sie sprechen da ein sehr interessantes Thema an. Es lohnt sich, sich eingehender damit zu beschäftigen. Aber das ist etwas für Spezialisten.

Der Neokonservativismus ist übrigens durchaus liberal. Aber nur, wenn man Liberalismus ausschließlich als Wirtschaftsliberalismus begreift.

John Rawls wäre übrigens heute 100 geworden. Ein sozusagen gegenteiliger Liberaler.

19:15, knutwahrheit

>>Am 14. Februar 2021 um 18:09 von fathaland slim
Meine Güte, haben Sie ein mieses Wochenende gehabt.
Mit solchen Phrasen, die kein normaler Mensch versteht, würde ich mich nicht in die ernsthafte Öffentlichkeit wagen.<<

Ich hatte ein wunderschönes Wochenende. Im Kreise guter Freunde und meines Lebenspartners. Harmonisch wie lange nicht mehr.

Natürlich passt Ihnen die politische Aussage meines Kommentars nicht. Das überrascht mich überhaupt nicht. Aber daß Sie ihn nicht verstehen, das können Sie mir nicht weismachen. So schlicht können Sie nicht sein.

19:16 von Olivia59

Es hat schon eine besondere Qualität, dass man andauernd 4 der Toten,
.
das hat mich in anderen Threads auch schon erstaunt
vor allem wie angriffslustig einige sind
wenn man auf die Tatsachen Täter (Terroristen) hinweist

Fehler im System

Das Problem ist, dass Trump weder so richtig schuldig noch so richtig unschuldig ist. Die Mehrheit sieht eine Schuld bei Trump, die aber wegen der fehlenden 2/3 Mehrheit ohne Konsequenzen bleibt. Rechtlich muss man das akzeptieren; politisch könnten man aber durchaus darauf aufbauen.

18:44 von Möbius

"Trump hat seine Anhänger definitiv angestachelt. Für deren Taten sind die aber selber verantwortlich. Das Verfahren diente in durchsichtiger Weise auch nur dazu Trumps Rückkehr ins Amt 2024 zu verhindern."

,.,.,.,.,

Sie plädieren also dafür, dass die Demokraten akzeptieren sollen, dass Trump auch in vier Jahren freie Bahn haben muss, um als Präsident zu Mord und Totschlag anstacheln zu können?

Dass es also für die Demokraten verwerflich - und "durchsichtig" - sei, wenn sie dergleichen verhindern wollen?

Bitte korrigieren Sie mich, falls ich das falsch verstanden habe.

18:51, krittkritt

Niemand bezeichnet Joe Biden als einen Linken. Ein klassischer Rechter ist er aber nun wirklich nicht. Obwohl das natürlich vom politischen Standpunkt abhängt. Wenn man beispielsweise Frank Walter Steinmeier als klassischen Rechten ansieht, dann ist Biden natürlich auch einer.

Apropos Steinmeier:

Der soll ja angeblich auf dem Maidan Schnittchen für die Leute geschmiert haben, die Sie hier immer wieder gern als Faschisten bezeichnen.

So wie Sie ja auch im vorliegenden Kommentar wieder einmal Ihre sattsam bekannten Viertel- und Achtelwahrheiten über den ukrainischen Umsturz zum Besten geben. Ich und andere haben Ihnen -zig Mal darauf geantwortet, es nützt aber nichts. Sie reiten Ihre toten Pferde und steigen nicht ab. Es ist sinnlos.

@Wolfgang GA um 19.06 Uhr

„Die Mitte des 19.Jrh. gegründeten Republikaner hatten u.a. ein Schwerpunktthema: Abschaffung der Sklaverei.“

Und was haben die draus gemacht?
Und was ist aus denen geworden?
Und was hat das mit heute zu tun?

Armin Laschet ist Nachfahre von Karl dem Großen.
Ist auch eine Information ... die für heute keine Bedeutung hat.

Am 14. Februar 2021 um 18:09

Am 14. Februar 2021 um 18:09 von Wilhelm Schwebe
18:06 von kritt.

warum hat das denn nicht schon obama gemacht?

Weil Er beide mal die Wahlen souverän gewonnen hat.

Auch die 43 GOP-Senatoren sind kein geschlossener Block

Formal sprachen sich 43 Republikaner gegen ein Impeachment aus, aber sie stellen keinen homogenen Block treuer Trump-Gefolgsleute dar. Auch unter ihnen gibt es eine Anzahl von Skeptikern, welche Trump für schuldig halten, aber nur aufgrund ihrer verfassungsrechtlichen Bedenken gegen ein retrograd ausgesprochenes Impeachment stimmten.

  • Der Führer der GOP-Senatsfraktion Mitch McConnell wurde am deutlichsten und erklärte, dass er Trump für den Aufruhr am 6. Dez. für schuldig halte.
  • Seine Nr. 2 im Senat, John Thune (South Dakota) erklärte explizit, dass sein Votum contra Impeachment kein Freispruch für Trump bedeute.
  • Shelly Moore Capito (West Virginia) betonte, dass sich ihr Votum alleine auf die Verfassungsfrage bezog, sie die Aktivitäten von Trump als Schande empfinde
  • Weitere GOP-Senatoren wie Dan Sullivan(Alaska) und Rob Portman(Ohio) schlossen sich mit verbalen Verurteilungen an.
     
    In einer geheimen Abstimmung wäre Trump impeached worden.
  • 19:22, Wilhelm Schwebe

    >>18:45 von schabernack
    schöner aufschlag von ihnen. aber mir ging es um das wahlrecht, was beide parteien seit jahrzehnten ändern könnten, wenn sie wollten.<<

    Wenn das so einfach wäre.

    Das Wahlrecht begünstigt auf ziemlich eindeutige Weise die Republikaner. Sie meinen, die Demokraten fänden das toll?

    >>aber gut, guantanamo wird zur ersten grossen schlacht des biden, die er wohl nicht schlagen will.<<

    Auch dieses Thema ist nicht so einfach, wie Sie es darstellen. Guantanamo zu schließen ist nahezu unmöglich, wie auch Obama lernen musste. Da hat die Clique um Bush Jr. ganze Arbeit geleistet.

    >>sein vertretender staatssprecher ( also der vertreter von seibert) hat einer andersdenkenden yournalistin schon ihre vernichtung angedroht. ich war total bestürzt und verwirrt, als ich das gelesen habe<<

    Was ist denn das für eine Räuberpistole? Wo haben Sie denn so was gelesen?

    20:49 von Sausevind

    Sie plädieren also dafür, dass die Demokraten akzeptieren sollen,
    dass Trump auch in vier Jahren freie Bahn haben muss,
    um als Präsident zu Mord und Totschlag anstacheln zu können?
    -----
    das ist der Preis der Demokratie
    oder wollen sie das Wahlrecht einschränken ?
    für Leute nur zulassen die ihre Vorstellungen verkörpern

    @knutwahrheit um 19.15 Uhr

    Also, ich verstehe die Ausführungen von fathaland slim.
    Und ich werde im Freundeskreis durchaus als normaler Mensch bezeichnet.
    Vielleicht sollten Sie da noch einmal Grundlagenforschung betreiben, warum Sie es nicht verstehen.

    19:22 von Wilhelm Schwebe / @schabernack

    «schöner aufschlag von ihnen. aber mir ging es um das wahlrecht, was beide parteien seit jahrzehnten ändern könnten, wenn sie wollten.»

    Puuh … wenigstens kein Doppelfehler mit Netzroller.

    Ich dachte, Sie meinten Guantanamo.
    Aber das Wahlrecht könnte man wohl ändern.
    Hängt aber mit meinen eher begrenzten Kenntnissen dazu sehr an den Bundesstaaten. Mehr als nur an Whashington.

    Es gibt ja bereits 2 Bundesstaaten, die nicht nach dem Prinzip: "The winner takes it all", aber nach Verhältniswahlrecht sehr ähnlich wie in DEU wählen lassen, wenn es um Zuordnung / Entsendung der Wahlmänner geht.

    um 19:19 von Traumfahrer Re :

    um 19:19 von Traumfahrer
    Re : krittkritt !
    Das mit dem Wahlverfahren sollte im Nachgang von der neuen Regierung, dem Parlament und den einzelnen Bundesstaaten betrachtet und eventuell neu geregelt werden.
    __________

    Warum sollten die Dem's das machen?
    Es hat doch alles prima geklappt - also weiter so. Es werden sicher einige Wahlkreise wieder neu zugeschnitten, so dass dort, wo es knapp war beim nächsten Mal eben sicherer gewinnt.
    Wahlkreiszuschnitt ist übrigens ein Hobby beider Parteien.

    Gruß, Wolfgang

    19:06, Wolfgang GA

    >>um 18:12 von Sisyphos3
    18:06 von kritt.

    >>Aber es hat leider Tradition in den USA, dass rechte Republikaner unterprivilegierte Schichten von der Wahl fern halten wollen. ....<<
    ____________
    Ich glaube, das ist nicht ganz richtig.
    Von ihren Traditionen und Vorstellungen her war die vormalige Demokratische Partei die Verteidigerin der Sklaverei und Rassenschranken.
    Die Mitte des 19. Jh. gegründete Republikaner hatten u.a. ein Schwerpunktthema: Abschaffung der Sklaverei. Der Republikaner Abe Lincoln wurde zum Präsidenten der USA gewählt.

    Gruß, Wolfgang<<

    Die heutigen Republikaner sind das, was die Demokraten vor 160 Jahren waren. Seitdem hat ein Rollentausch stattgefunden. Was nur zu verstehen ist, wenn man weiß, daß beide Parteien keine Programmparteien, sondern Wahlvereine sind.

    Die USA sind für einen Deutschen, der sich nicht intensivst mit dem Land beschäftigt, nur schwer bis gar nicht zu begreifen. Kaum etwas ist so, wie es, an unseren Maßstäben gemessen, scheint.

    19:10 von Bender Rodriguez

    Trump ist unschuldig. So wurde gestimmt. ...

    Sie werden es wahrscheinlich nie verstehen. Nein, so wurde nicht gestimmt. Die einfache Rechenaufgabe wurde Ihnen erklärt und noch immer scheitern Sie daran. Die Senatoren haben nicht - ich wiederhole: nicht! - festgestellt, dass Trump unschuldig ist. Und wenn Sie genau aufpassen, dann merken Sie auch, warum: Weil die meisten - man sagt auch: die Mehrheit - festgestellt hat, dass Trump verurteilt gehört.

    Der User @Schabernack machte das jüngst sehr deutlich, sozusagen Bender-kompatibel:

    Eine Mannschaft muss, um Meister zu werden, das Endspiel mit 17 Toren mehr gewinnen. Das Spiel endet mit 7 Toren mehr.

    Die Mannschaft wird nicht Meister. Aber keiner kann ernsthaft daran zweifeln, dass sie das Spiel gewonnen hat.

    19:09, Nachfragerin

    >>Beginnt die amerikanische Geschichte erst 1869?
    "Bei keinem Impeachment-Verfahren in der amerikanischen Geschichte gab es ein überparteiliches Stimmergebnis in dieser Größenordnung."

    Das war heute Morgen schon falsch.
    Das erste Impeachment-Verfahren der US-Geschichte scheiterte 1868 mit 65% an einer einzigen Stimme. Gegen Trump stimmten "nur" 57% der Senatoren.<<

    Sie spielen auf das Impeachment von Andrew Johnson an. Das war etwas ganz anderes. Johnson war Demokrat, aber seine eigene Partei stimmte geschlossen gegen ihn. Ohne die Stimmen der Republikaner wäre er verloren gewesen.

    Wirklich nicht ansatzweise zu vergleichen.

    Ein unverstellter Blick auf die Tatsachen hilft immer weiter

    „Aber wer weiß, ob sich nicht bei so manchem in der Bevölkerung die Wahrnehmung verändert hat. Die Kombination aus den Bildern vom Sturm und vom wütend wetternden Trump bleibt im Gedächtnis“

    Das wäre gut. Auf die Wahrnehmungsfähigkeit kommt es an. Deshalb ist eine offene bzw. eigene und unvoreingenommene „Einstellung“ auf alles, was auf der Welt (und mit ihr) passiert. Und mit den Menschen, die auch in Zukunft auf (und von) ihr leben können müssen.

    18:49, Wolfgang GA

    >>Ansichten eines deutschen Journalisten
    sind sicherlich interessant und der Beitrag ist lesenswert. Es bleibt aber nur eine deutsche Betrachtungsweise.

    Viel mehr würde mich interessieren, wie der US-Bürger - Otto-Normalverbraucher - das ganze sieht, und welche Schlussfolgerungen er zieht.
    Vielleicht sollten wir alle, die wir Freunde und Bekannte in den Staaten haben, diese fragen.<<

    Je mehr Amerikaner man fragt, desto mehr unterschiedliche Einschätzungen bekommt man präsentiert. Das ist in den USA nicht anders als in Deutschland. "Den" amerikanischen Normalbürger, man sagt dort average Joe, gibt es so wenig wie "den" deutschen Otto Normalverbraucher.

    21:01 von Cosmopolitan_Citizen

    " [...]
    In einer geheimen Abstimmung wäre Trump impeached worden."

    .-.-.-.

    Ihre Beiträge mit ihren klaren Belegen sind Gold wert.

    um 21:09 von fathaland

    um 21:09 von fathaland slim
    19:06, Wolfgang GA
    >>um 18:12 von Sisyphos3
    18:06 von kritt.

    >> ... Die heutigen Republikaner sind das, was die Demokraten vor 160 Jahren waren. Seitdem hat ein Rollentausch stattgefunden. Was nur zu verstehen ist, wenn man weiß, daß beide Parteien keine Programmparteien, sondern Wahlvereine sind.

    Die USA sind für einen Deutschen, der sich nicht intensivst mit dem Land beschäftigt, nur schwer bis gar nicht zu begreifen. Kaum etwas ist so, wie es, an unseren Maßstäben gemessen, scheint.<<
    ___________

    Danke für die Ergänzung. Mein Fehler.
    Bin einfach davon ausgegangen, dass man sich gut informiert, bevor man in eine solche Diskussionen einsteigt.

    Gruß, Wolfgang

    18:09 von fathaland slim

    Danke für den wie immer kenntnisreichen Kommentar zur Entwicklung der US-Rechten.

    Hinzugefügt sei, dass die Verrohung des polit. Klimas vor den (a)sozialen Medien & Tea Party einsetzte. 'Talk Radioshows' mit solchen Figuren wie Rush Limbaugh haben bereits in den 90ern die Saat ausgelegt, durch die unterkomplex 'denkende', schlecht gebildete Weiße ins Rechtsaußenlager abgedriftet sind.

    Hinzu kommt bei allen sozioökonomischen Betrachtungen zur USA die stets wabernde Rassismusproblematik, die das Land seit Gründung vor bald 250 Jahren belastet. Trumps Zuspruch bei Weißen mit schlechterer Schulbildung basiert darauf, dass auch in den US das Verschwörungsmärchen vom 'großen Austausch' zieht, das in jedem 'Manifest' von Rechtsterroristen zu finden ist. El Paso ist das Halle & Hanau der USA.

    Ach, und dass als Reaktion auf Ihren Kommentar von hiesigen Anhängern rechtsautoritärer Systeme nur 'ad hominem' kommt, wie immer frei von Detailkenntnissen zur Sache sagt eigentlich alles.

    Gruß

    @fathaland slim 18:09 - Die Spaltung der GOP steht ...

    ... (noch) nicht an.

    Besagte "Glaskugel" gibt sicherlich einige interessante und zutreffende Aspekte preis, aber den Weg der Whigs wird die Republikanische Partei in absehbarer Zeit (noch) nicht antreten.

    Besagte innere Spaltung gibt es schon seit geraumer Zeit, aber der traditionell-konservative Flügel kann sich gegen Trump und seine "Base" nicht durchsetzen. Der GOP strömten im Zuge des MAGA-Populismus neue (Vor-)Wähler zu, die jeden Traditionsrepublikaner unter existenziellen Druck setzen, der sich von Trump absetzt. Umso mehr ist der Mut der 7 GOP-Senatoren anzuerkennen, welche Trump schuldig sprachen.

    Zudem änderen relativ viele Wähler in diesen Wochen ihre Registrierungen von "Republican" zu "Independent" und das sind eher die Moderaten, welche die Partei verlassen.

    Unter den Verbleibenden erhöht das den Anteil der Trumpicans. Der Riss wird organisatorisch erst virulent, wenn die GOP bei Wahlen die Verluste in der Mitte auch nicht mehr durch Gerrymandering kompensieren kann.

    Am 14. Februar 2021 um 21:01

    Am 14. Februar 2021 um 21:01 von Cosmopolitan_Citizen

    In einer geheimen Abstimmung wäre Trump impeached worden.

    100%

    21:02 von Sisyphos3

    << 20:49 von Sausevind

    Sie plädieren also dafür, dass die Demokraten akzeptieren sollen,
    dass Trump auch in vier Jahren freie Bahn haben muss,
    um als Präsident zu Mord und Totschlag anstacheln zu können?
    -----
    das ist der Preis der Demokratie
    oder wollen sie das Wahlrecht einschränken ?
    für Leute nur zulassen die ihre Vorstellungen verkörpern<<

    ,.,.,

    Meine Argumentation bezog sich auf den User Möbius, der durchblicken ließ, wie unmoralisch er es findet, dass die Demokraten Trump nicht mehr ans Ruder lassen wollen.

    Bloß weil Trump zu Mord und Totschlag aufgehetzt habe ...

    @Initiative ..., 18:51

    Dass bei Ihnen jeder gewählt werden dürfte, egal was er sich vorher hat zu schulden kommen lassen, missfällt mir.
    Ich kenne die US-Regelungen nicht. Aber bei uns gibt es da Einschränkungen, meines Wissens bereits im Grundgesetz. Insofern würde ich mich erstmal dagegen verwehren, dass das undemokratisch wäre.
    Bei Ihrem Vorgehen bin ich mir da nicht so sicher, ob es demokratisch ist, auch wenn Sie behaupten, dass es demokratisch sei.

    21:08, Wolfgang GA

    >>Wahlkreiszuschnitt ist übrigens ein Hobby beider Parteien.<<

    Das ist bedingt richtig. Der Demokratischen Partei nützt das Gerrymandering aber wenig, da sie dort, wo sie gerrymandern könnten, ohnehin ihre Hochburgen haben. Wählerreiche Hochburgen, die ihnen wenig helfen, weil das Prinzip "one person one vote" in den USA besonders bei den Kongresswahlen faktisch außer Kraft gesetzt ist. Die republikanischen Hochburgen sind eher menschenleer, trotzdem haben auch diese Staaten zwei Senatssitze. Idaho (1,8 Millionen) genau wie Kalifornien (40 Millionen).

    @Thomas D./Schabernack 21:09 - Das war ein...

    ... "Original-Schabernack", aus dem Leben gegriffen.

    Humoristisch, locker aber in der Sache mit der Sport-Analogie anschaulich voll auf den Punkt getroffen:

    "Eine Mannschaft muss, um Meister zu werden, das Endspiel mit 17 Toren mehr gewinnen. Das Spiel endet mit 7 Toren mehr.
    Die Mannschaft wird nicht Meister. Aber keiner kann ernsthaft daran zweifeln, dass sie das Spiel gewonnen hat. "

    So ist es. Das Verdict des US-Senats über die Schuld von Trump am Aufruhr im Kapitol lautete 57 mal "guilty".

    Dieser Eindruck bleibt in der Öffentlichkeit hängen. Selbst die Trump Base, die zu 120 % hinter Trump steht, weiß, dass ihr Hero dieses Mal nicht heroisch aus der Arena steigt.

    Wichtiger sind aber die Moderaten in der GOP. Auch wenn sie eine Minderheit sind: ohne sie werden keine Wahlen gewonnen.

    21:23, Wolfgang GA @21:09 von fathaland slim

    >>Bin einfach davon ausgegangen, dass man sich gut informiert, bevor man in eine solche Diskussionen einsteigt.<<

    Das müssten Sie eigentlich besser wissen, bei all der Ahnungslosigkeit, die einem hier im Forum entgegenschlägt.

    @fathalandslim um 19 Uhr, @Vaddern um 19.06 Uhr

    "Dass Anhänger von Al Gore bei der Vereidigung skandierten, dieser sei nicht ihr Präsident, ist doch wohl nicht mit einem mordlustigen Mob zu vergleichen."

    - Den Vergleich hat auch niemand gezogen. Nur gibt es abseits des Mobs auch gemäßigtere Kräfte, die nach den Wahlen immer noch skandieren, Joe Biden sei nicht ihr Präsident. Was die Demokraten empört anprangern. Ja, Geschichte wiederholt sich. 2001 haben die Demokraten das Spiel gespielt, das jetzt die Republikaner spielen.

    Und zu Afghanistan: Natürlich kann man es so ideologisch sehen wie Sie. Ich frage mich nur, was die "Stabilisierung" des Westens nach knapp 20 Jahren gebracht hat? Fing doch mit 9/11 an. Und jetzt tun dort Menschen Dienst, die 2001 knapp oder noch gar nicht auf der Welt gewesen sind. Finden Sie das nicht absurd? Ich schon. Und ich wette, ich bin hier nicht der Einzige.

    Aber ich sehe schon: Neutralität ist hier nicht erlaubt. Man hat sich zu positionieren. Woran erinnert mich das gleich noch mal ...

    caught between a rock and a hard place

    Ein GOP-Senator, der Trump verurteilt, verliert die Stimmen der MAGA-Massen. Ein GOP-Senator, der Trump freispricht, mobilisiert die Wähler der Gegenseite (siehe Georgia).

    So oder so, am 6. Jan. hat Trump der GOP den Todesstoß versetzt. Lindsey Graham hat es ja kommen sehen, aber dann war das Hemd eben doch näher als die Hose.
    _

    21:30 von Sausevind

    Meine Argumentation bezog sich auf den User Möbius, der durchblicken ließ, wie unmoralisch er es findet, dass die Demokraten Trump nicht mehr ans Ruder lassen wollen.
    .
    sorry das wußte ich nicht !

    Am 14. Februar 2021 um 21:30 von Sausevind

    Meine Argumentation bezog sich auf den User Möbius, der durchblicken ließ, wie unmoralisch er es findet, dass die Demokraten Trump nicht mehr ans Ruder lassen wollen.

    Bloß weil Trump zu Mord und Totschlag aufgehetzt habe ...
    -----------------------------------------
    Nun lassen sie mal die Kirche im Dorf-nicht mal beim Impeachment ging es um Mord und Totschlag. Bitte nehmen sie zur Kenntnis, dass die Opfer bis auf einen Polizisten Trumpanhänger waren-hat er die Sicherheitskräfte vom Capitol aufgefordert seine eigenen Leute niederzuschießen oder was meinen sie damit?

    Thomas D

    Du verstehst es immer noch nicht., willst aber benderkompatibel erklären? Das ist frech.
    Die Aufgabe war, 2/3 der Abgeordneten zu finden, damit Trump schuldig gesprochen wird.
    Das ist nicht geschehen. Somit ist er nicht schuldig.
    Dein fussball Beispiel trägst du bewusst falsch vor. Die Mannschaft muss 17 Tore vor gewinnen, um Meister zu werden. Haben aber nur 16. Viezemeister.
    Das Spiel interessiert dann keinen mehr.

    Ausgang war klar...

    Der Ausgang dieses Verfahrens stand ja schon vorher fest. Viel interessanter werden da die Gerichtsprozesse sein, die jetzt anstehen. Und da kann Trump sich warm anziehen, denn das Urteil werden unabhängige Richter und nicht voreingenommene Politiker fällen.

    21:24 von Cosmopolitan_Citizen

    Guter Hinweis zur Taktik der Republikaner, und zwar beider (!) Lager traditioneller als auch der des Trump-cults.

    Zum Stichwort 'Gerrymandering'. Der gemäßigt konservative 'The Atlantic' ist auch hier wieder am Thema dran.

    Auf deren Recherche vor (!) der Wahl zur von Trump geplanten 'Big Lie' Strategie (die größtenteils durch die Realität später bestätigt wurde) habe ich in diesem Forum mehrfach hingewiesen.

    Auch jetzt lohnt wieder ein Blick in die Swingstates Michigan, Pennsylvania & Georgia. US'R's stellen dort die Gov's & bestimmen die Wahlgesetze mit ihren Mehrheiten. Dort wird lt. 'Atlantic' mit hoher Intensität weiter am Gerrymandering und an verschärfter Voter Supression gearbeitet.

    'Georgia' (vor allem die beiden Senatorenwahlen) darf nach 'R'-Ansicht nie wieder 'passieren.

    Und die Gegenbewegung, durch Stacey Abrams maßgeblich beeinflusst (Voter Registration) ist ein anstrengender Job. Hochanständig, aber sehr mühsam.

    Es bleibt interessant.

    Das war natürlich nicht sonderlich durchdacht von Trump

    Eine derart plumpe Art das Wahlergebniss anzufechten. Dabei hätte es doch eine Schlaue Alternative gegeben. Einfach behaupten eine ausländische Macht hätte die Wahl ... nunja... manipuliert.
    Russland zum Beispiel würde sich doch da ideal anbieten.
    Anderserseits wäre das wäre ja auch eigentlich recht plump und würde sicher die Gräben zwischen den Menschen die nächsten Jahre nur noch tiefer graben. Ein gutes Beispiel demokratische Wahlentscheidungen zu akzeptieren wäre es auch keines.

    re von fathaland slim 21:02

    Guantanamo und anderes. Aber es bilden sich doch auch Kontinuitäten heraus. Die Konfrontation gegen China bleibt auch weiter. Und die neue Administration verlangt auch wie die vorherige, die Auslieferung von Julian Assange. Von der Aufrüstung mal zu schweigen.......

    21:02 von fathaland slim 19:22, Wilhelm Schwebe

    >>sein vertretender staatssprecher ( also der vertreter von seibert) hat einer andersdenkenden yournalistin schon ihre vernichtung angedroht. ich war total bestürzt und verwirrt, als ich das gelesen habe<<
    Was ist denn das für eine Räuberpistole? Wo haben Sie denn so was gelesen?
    Ist eine dpa Meldung. https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/vize-sprecher-des-wei%C3%9...

    um 21:35 von Cosmopolitan_Citizen

    Es gibt keine moderaten GOP-Wähler. Das haben die Wahlen im letzten November eindeutig bewiesen.

    Aber das Ergebnis vom Georgia hat gezeigt, dass sich die Mehrheit der Wählerschaft den Mist nicht mehr gefallen lässt, den sich die GQP so erlaubt.
    _

    @Walther 89, u.a. 19:10

    Also dass der Freispruch kein richtiger war, wird hier ja mehrfach erklärt - auch wenn Sie weiter das Gegenteil behaupten.

    Dass Zeugen den Demokraten zum Verhängnis geworden wären, bezweifle ich. Mit denen hätte vielleicht noch deutlicher werden können, wie sehr die Leute von Trump beeinflusst ins Kapitol geströmt sind.

    Und nein, auch wenn das nicht repräsentativ ist, ich kenne niemand, der Trump gerne als Kanzler hätte. (Würde hier in Deutschland auch nicht dazu kommen.)
    Und den Rest von 19:10 kann ich nicht so ganz einsortieren. Wollen sie sagen, wer Trump nicht gerne hat, muss jemand sein, der „nur mit Steinen, Flaschen, Meinungszensurkeulen und Molys werfen argumentieren“ kann? Falls ja, dann Halleluja! Vielleicht müsste ich (und vermutlich auch die meisten friedlichen Trump-Kritiker_innen) dann mal tiefer in mich gehen, was ich von diesen Dingen schon getan und dann sehr tief verdrängt habe. Oder diese Mutmaßung, so sie denn so gemeint war, wäre einfach falsch.

    @Nettie, 21:17 (Korrektur bzw. Vervollständigung)

    (...) Auf die Wahrnehmungsfähigkeit kommt es an. Deshalb ist eine offene bzw. eigene und unvoreingenommene „Einstellung“ auf alles, was auf der Welt (und mit ihr) passiert und mit den Menschen, die auch in Zukunft auf (und von) ihr leben können müssen, so wichtig.

    @Wolfgang GA 21:08 - Gerrymandering wurde zu einer ...

    ... strategischen Komponente der GOP.

    "Wahlkreiszuschnitt ist übrigens ein Hobby beider Parteien."

    Auch die Demokraten haben das in der Vergangenheit vereinzelt gepflegt, etwa in Maryland, aber die GOP hat es neben "Voter Suppression" zu einer flächendeckenden, systematischen Methode entwickelt.

    Thomas Hofeller, ein kürzlich verstorbener Aktivist der GOP und "Michelangelo des Gerrymandering" hat daraus für die GOP eine Strategie entwickelt, die eingebettet in die Initiative "REDMAP" der GOP in Kongress-Wahlkämpfen Mandatsmehrheiten auch gegen Wählermehrheiten verschaffen sollte. In Staaten wie etwa Wisconsin, North Carolina, Pennsylvania hat(te) das den "Erfolg", dass die Wähler mehrheitlich demokratisch wählten, die GOP aber die Mehrheit der Sitze gewann.

    um 19:28 von fathaland

    um 19:28 von fathaland slim

    "
    Trump war Putins Kandidat der Wahl.

    Auch diesmal.
    "

    Und auch Netanjahus Kandidat der Wahl.

    Biden war Xis Kandidat der Wahl.

    Und Merkels Favorit - wie Macron.

    Am 14. Februar 2021 um 21:40 von MartinBlank

    So oder so, am 6. Jan. hat Trump der GOP den Todesstoß versetzt. Lindsey Graham hat es ja kommen sehen, aber dann war das Hemd eben doch näher als die Hose.
    --------------------------------------------
    Ja tot gesagte leben ja bekanntlich am längsten und dann schauen wir mal, wie es in 4 Jahren aussieht. Immerhin fand die Hälfte der US-Bürger das Impeachment Verfahren falsch. Die Trump Fans sind in 4 Jahren nicht verschwunden. Trump wird Tochter Ivanka ins Rennen schicken und die ist nicht so dämlich, wie ihr Vater.

    @Rodriduez, 19:10 Uhr

    Sie irren. Trump wurde mit 57 : 43 Stimmen schuldig ("Guilty") gesprochen für die gewaltsame Stürmung des Kapitols verantwortlich zu sein. Lediglich für das Impeachment wurde nicht die qualifizierte Mehrheit von 2/3 erreicht. Ob Trump sich noch vor einem ordentlichen Gericht verantworten muss bleibt abzuwarten. Es dürften einige verfahren steuer-, zivil- wie auch strafrechtlicher Art auf ihn zukommen. Trump ist geächtet. Er wird politisch nicht mehr als Präsident in Erscheinung treten. Die Republikaner stehen aber kurz vor der Spaltung.

    21:39, A-H @fathalandslim um 19 Uhr

    >>Und zu Afghanistan: Natürlich kann man es so ideologisch sehen wie Sie. Ich frage mich nur, was die "Stabilisierung" des Westens nach knapp 20 Jahren gebracht hat? Fing doch mit 9/11 an. Und jetzt tun dort Menschen Dienst, die 2001 knapp oder noch gar nicht auf der Welt gewesen sind. Finden Sie das nicht absurd? Ich schon. Und ich wette, ich bin hier nicht der Einzige.

    Aber ich sehe schon: Neutralität ist hier nicht erlaubt. Man hat sich zu positionieren. Woran erinnert mich das gleich noch mal ...<<

    Ich habe lediglich die Tatsachen beschrieben, wie sie u.a. in Afghanistan von den USA geschaffen wurden. Vor vierzig Jahren. 9/11 war Folge davon, nicht Ursache. Wenn Sie das als ideologische Sichtweise bezeichnen wollen, dann verstehen wir beiden unter Ideologie grundverschiedene Sachen.

    Sie sind natürlich genauso wenig neutral wie jeder anderer Mensch auf dieser Erde, scheinen sich aber hinter behaupteter Neutralität verstecken zu wollen.

    Woran Sie was erinnert, daß ahne ich nicht.

    um 21:46 von Hanno Kuhrt

    Das ist und bleibt das, was ich nicht verstehe:
    Warum lautete die Anklage nicht auf Pflichtverletzung? Da ist Trump völlig unzweifelhaft schuldig. Dann könnte man prüfen, ob der Tod des Polizisten vermeidbar gewesen wäre, wenn Trump seine MAGA-Massen sofort zurückgepfiffen hätte.

    Übrigens sollte die traurige Tatsache, dass ein Polizist getötet wurde, nicht vergessen machen, dass darüberhinaus Dutzende von Polizisten zum Teil schwer verletzt worden sind, und dass sich zwei weitere Polizisten als direkte Folge der Ereignisse das Leben genommen haben.
    _

    @ Bernd Kevesligeti

    Und die neue Administration verlangt auch wie die vorherige, die Auslieferung von Julian Assange.

    Julian Assange hat nach amerikanischem Recht Straftaten begangen und muss vor ein US-Gericht gestellt werden. Zuständig dafür ist nicht der amerikanische Präsident, sondern die Justiz und die ist unabhängig.

    Haben Sie nicht kürzlich die Strafverfolgung von Nawalny gerechtfertigt? Warum sind Sie dann gegen die Strafverfolgung von Assange?

    Am 14. Februar 2021 um 21:09 von Thomas D.

    Sie werden es wahrscheinlich nie verstehen. Nein, so wurde nicht gestimmt. Die einfache Rechenaufgabe wurde Ihnen erklärt und noch immer scheitern Sie daran. Die Senatoren haben nicht - ich wiederhole: nicht! - festgestellt, dass Trump unschuldig ist
    ----------------------------------------------
    Um es ihnen auch noch mal ganz einfach zu erklären:
    Eine Anklage wegen Amtsvergehens (englisch impeachment) ist ein in der Verfassung der Vereinigten Staaten (Artikel I, Abschnitt 3) vorgesehenes Verfahren zur Amtsenthebung des Präsidenten sowie anderer Amtsträger.
    Für einen Schuldspruch müssen zwei Drittel der Senatoren zustimmen, sind es weniger, endet das Verfahren mit einem FREISPRUCH!
    Wird jemand freigesprochen, dann ist er definitiv "nicht schuldig" im Sinne der Anklage.

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