Kommentare - Autoindustrie zu Grenzkontrollen: Schon Montag Werksschließungen möglich

14. Februar 2021 - 13:46 Uhr

Die Industrie warnt seit Tagen vor möglichen negativen Folgen verschärfter Einreiseregeln. Die Autoindustrie wird nun sehr konkret: Schon morgen könnten die Bänder in Ingolstadt oder Zwickau stillstehen, weil Lkw-Fahrer nicht über die Grenze kommen.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

15:00 von Tada

„Gesundheitsämter so weit auszustatten, dass sie nicht bei Inzidenz 51 aufgeben (Pfleger und Mediziner haben Pendelquarantäne und dürfen Überstunden schieben und Gesundheitsämter machen pünktlich Feierabend)?“
Vor allem, bald dürfen die Gesundheitsämter schon bei inzidenz von 36 kapitulieren. Ich frage mich auch, wie es sein kann, dass nicht alle Gesundheitsämter 7 Tage die Woche arbeiten. Ach ja, kostet Geld und genug Leute hat man auch nicht.

Am 14. Februar 2021 um 14:22 von 0_Panik

Schnell-Tests sollten den Vorrang haben.
Das sollte in der Umsetzung bei den Unternehmen kein Problem sein.
Oder sie haben mal nachgefragt, ob sie diese Schnell-Tests in den brachliegenden Corona-Impfzentren durchführen können.
------------------
Haben wir uns nicht erst gestern darüber ausgetauscht, dass diese Tests erst ab Mitte März zur Verfügung stehen werden ?
Wie Sie sich das mit den Impfzentren vorstellen, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Sollen
dann allmorgendlich zig-tausend Mitarbeiter vor Arbeitsbeginn in die Impfzentren einfallen, oder soll es einen Betriebs-Shuttle-Service geben? Da ist dann mit viel Glück die Spätschicht durch, wenn eigentlich die Frühschicht schon wieder anfängt. Ganz davon abgesehen, dass man den Aufbau der Impfzentren wohl standortmäßig nicht nach dem der Firmensitze geplant hat.
Also Sie haben immer utopisch-phantasievolle Vorschläge à la Coronahotels u.a. nur dass für die Umsetzung keine Infrastruktur vorhanden ist.

14:47 @ draufguckerin

"... Wenn ich als Pflegerin oder Arzt in einer Grenzregion arbeiten würde, wäre ich dankbar, mich oft testen lassen zu können, um sicher zu sein, keine Keime hin- und herzutragen. ..."

Nicht nur Pflege- und medizinisches Personal.

Doch in der Teststrategie, an der aller paar Tage ein Bisschen herumgebastelt wird, die die folgende VO eine Halbwertszeit von nicht mal Tagen hat, und an dem seit Monaten zögerlichem Handeln, Heimtests zuzulassen, liegen eklatante Versäumnisse der BMG-Politik, wie Hr. Spahn selbst offenbart hat.
Wir haben weitaus weniger getestet als Nachbarländer obwohl die Labore seit Wochen nicht ausgelastet sind.
Nicht einmal alle symptomatischen Menschen wurden getestet, die Dunkelziffer entsprechend hoh, insbesondere auch über die Verbreitung der Varianten.

@ ich1961 14:44

Da gebe ich Ihnen auch recht . Meine persönliche Meinung von dem ganzen ist , das die Politik mit ihrer unausgegoren , einseitigen Handlungsweise derart in eine Zwickmühle gebracht hat , das die Schritte die noch unternommen werden , zu noch mehr Schäden in der Gesellschaft und Wirtschaft führen . Die langfristigen Folgeschäden sind noch gar nicht richtig abzusehen und noch zum Teil nicht sichtbar .

Was ist denn nu wichtiger?...

...zig tausende von Menschenleben retten oder Autos bauen zu können?

---

Mal ehrlich, ich kann und will der Industrie nicht mehr zuhören.
Denen geht's doch nur darum, ihre Großaktionäre bei der Stange zu halten
und dicke Dividenden am Jahresende auszahlen zu können.
-
Im Übringen ist ein harter Lockdown an den Grenzen um einiges günstiger,
als immer mehr Menschen mit ggf. mutierten Viren ins Land zu lassen.
-
Geld kann man als Hilfe vom Staat erhalten, auch wenn das bedeutet,
daß möglicherweise weitere Schulden gemacht werden müssen.
Aber lieber zahle ich diese Schulen mit ab, als nichts zu tun, dafür aber zu wissen,
daß dadurch dann Menschen leiden und sterben werden.
-
Wacht endlich mal auf, diese Pandemie hat eben ihre eigene Grenzen
und deshalb sollte wir alles tun, um die hohen Infektionszahlen endlich gen Null sinken zu lassen.
-
Wann endlich verstehen das die Leute, die immer gegen Lockdowns etc. wettern?
Es geht um Menschenleben und nicht ums Geld!

14:44 von FalkoBahia // Und

14:44 von FalkoBahia

// Und Populist Söder ist das beste Beispiel hierfür, den Menschen hierzulande weiß machen wollen, dass ein Virus sich durch Grenzkontrollen abhalten ließe. //

Soweit ich das gelesen habe, hat das so niemand behauptet.
Aber Hauptsache man kann wieder
meckern .....
Mir sind jedenfalls die Politiker lieber, die etwas tun, als die, die Covid19 leugnen.

um 14.46 Uhr von wenigfahrer, Zustimmung

"Und zur Autoindustrie: Wer Lager auf die Straße legt, der ist auch irgendwie selber Schuld, ökologisch ist es außerdem noch ein Unding. Weil große Werke eigentlich alle Gleisanschluss haben oder hatten, Lagerhallen gab es früher auch.

Im Frühjahr haben die Tschechen selber zugemacht, und die Zahlen gingen nach unten, macht Deutschland das, dann ist es auf einmal ein Problem."
So ist es.
Und außerdem: Die Gesundheit der Fahrer sollte der Kfz-Industrie und den Zulieferern wenigstens die paar Euro wert sein, die ein Test kostet.
Wenn die Unternehmen das nicht zahlen wollen, haben sie kein Mitleid verdient. Im Gegenteil!

@ Der Ostbayer

Statt zu jammern, wäre zuerst zu hinterfragen, ob just in time aus vielfältigen Gründen - auch Umwelt, Klima, ... - die richtige Strategie ist.

Für Umwelt und Klima ist just in time ja eher besser.

Selbst schuld...

Wenn ich auch noch das letzte kleine Schräubchen "just in time" liefern lasse, und - trotz der gegenwärtigen Situation - keine Notfallkapazitäten aufbaue, was jeder gute Kaufmann tun würde damit ihm nicht die Ware ausgeht, dann kommt so etwas dabei heraus.

Das ist der "just-in-time"-Preis für immer billiger und noch billiger und noch viel billiger...

Wirtschaftliche Folgen der

Wirtschaftliche Folgen der Maßnahmen sind absehbar und nicht nur viele Detailfragen werden zu lösen sein, sondern es wird sich die Frage nach neuen Gesellschaftsmodellen stellen.
Eine Detaillfrage wird beispielsweise sein, wie die Krankenversorgung zukünftig zu regeln ist. Unzählige kleine Selbständige stehen vor dem Konkurs und viele darunter sind privat krankenversichert. Im Konkurs aber werden diese Krankenversicherungen nicht mehr bezahlbar sein. Es gibt aber keinen Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung, wenn eine Altersgrenze überschritten ist. Also sind die Betroffenen gar nicht mehr krankenversichert. Dies werden keine Einzelfälle mehr sein.
Es wird sich die Frage stellen, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden muß- Italien macht es vor. (seit 2019 für Singles bis zu 780 Euro- Grillo und andere fordern mehr)

14:56 von DrBeyer

«Wo stehen den Bänder seit 11 Monaten still, das wäre mal interessant, hab noch nirgends gelesen.»

«Sie haben wirklich noch nicht mitbekommen, wie es bspw. in der gesamten Kultur, der Gastronomie, dem Schaustellergewerbe, dem Messebau etc. aussieht?
Seltsam ...»

Unter "Bänder stehen still" scheint so manchereiner immer nur die Bänder zu verstehen, von denen hinten was runter rollt, mit dem anschließend wer rum fahren, Unkraut im Garten jäten, oder am PC was gucken kann.

"Kulturelle Bänder", die Nahrung für Gemüt, Geist, Seele, und Gehirn "produzieren", braucht man gar nicht. Weil die nicht "systemrelevant" sind im Sinne manchereiner.

@Möbius, 15:04h

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Diese unbedachte ad-hoc-Politik ist mittlerweile die größte Gefahr bei der Bekämpfung der Pandemie. Denn die Bevölkerung, die der wesentliche Faktor ist, stellt inzwischen bei behördlichen Anordnungen auf Durchzug.

Corona

Es ist erschreckend wahrzunehmen, wie unsere Regierung nicht in der Lage ist einfachste Daten zielführend zu verarbeiten. Die willkürliche Inzidenzzahl ist als Steuergröße für Grundrechtseinschränkungen völlig unangezeigt, vielmehr fehlen relative Positivraten getesteter Personenzahlen. Gleichzeitig muss auch die Prüfstruktur hinsichtlich Alter, sozialer Herkunft usw beachtet werden, um gezielte Maßnahmen zu treffen. Differenzierte Betrachtung ist das Zauberwort und nicht pauschale Sippenhaft. Aber einfachste Mathematik und logikbasierte Betrachtungen sind den Leuten abhanden gekommen.

@weingasi1 - Es gibt sinnlose und sinnvolle Maßnahmen.

14:22 von weingasi1:
"Haben Sie nicht hier bislang sämtliche Maßnahmen, die zur Verhinderung von Infektionen beschlossen wurden, angeprangert und kritisiert ?"

Nein, das habe ich nie getan. Ich kritisiere aber alle aktionistischen Maßnahmen, die Infektionen verhindern sollen, es aber aufgrund ihrer Unzweckmäßigkeit nicht tun.

Das Virus breitet sich zu über 90% in geschlossenen Räumen aus. Alle Maßnahmen, die für öffentliche Plätze, Rodelberge oder grenzüberschreitende Autofahrten gelten, sind kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Kontaktbeschränkungen und die Maskenpflicht würden reichen, um diese Epidemie zu besiegen. Man müsste sie nur konsequent genug anwenden - also auch Betriebe stilllegen, die alles andere als systemrelevant sind.

Grenzkontrollen machen erst Sinn, wenn man das nationale Infektionsgeschehen vollständig(!) unter Kontrolle hat.

von draufguckerin 15:01

Das wäre natürlich eine Maßnahme. Aber ob die Speditionen oder die Kfz-Industrie das machen und die Kosten tragen.....

Es ist unglaublich

dass die Autoindustrie es logistisch nicht fertigbringt die Fahrer rechtzeitig zu testen. Sonst kommt ja auch alles just in time an.

Das ist ein Armutszeugnis.

14:51 von wolf 666 Was für

14:51 von wolf 666

Was für ein B......., haben Sie schon gehört/ gelesen, das auch Dänemark die Grenzen geschlossen hat ?
Und im Frühjahr haben auch andere Staaten die Grenzen dicht gemacht. Und - was soll ich Ihnen sagen - die EU " lebt " noch.

Am 14. Februar 2021 um 14:21 von WM-Kasparov-Fan

Die Autoindustrie sollte sich lieber endlich darüber bewusst werden, dass sie keine Zukunft hat. 3-bis-4-Arbeitstagewoche, mehr Flexibilität bei der Berufsausbung, weniger Stress und mehr Ruhe und Gelassenheit Einzug in Gesellschaft und Arbeitswelt finden werden, wird sich jede Familie höchstens aller 70 Jahre einen neuen Pkw kaufen.
-----------
Hier mag wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens sein. Gehen Sie mal lieber davon aus, dass in den nächsten zig-Jahren das Auto seinen Stellenwert behalten wird. Im HO lässt sich weder ein Schrank zusammen bauen, noch eine Kuh melken, ein Kantinengericht kochen oder den Biergarten bedienen.
Sie brauchen jetzt nur noch das BGE einzubeziehen, dann ist Utopia nach Ihrer Vorstellung schon FAST Realität geworden.
Bis dahin können Sie ja schonmal ein energieneutrales Luftschloss im HO bauen.

@ weingasi1 um 15.07 Uhr, nicht Probleme suchen

"Haben wir uns nicht erst gestern darüber ausgetauscht, dass diese Tests erst ab Mitte März zur Verfügung stehen werden ?
Wie Sie sich das mit den Impfzentren vorstellen, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Sollen
dann allmorgendlich zig-tausend Mitarbeiter vor Arbeitsbeginn in die Impfzentren einfallen, oder soll es einen Betriebs-Shuttle-Service geben? Da ist dann mit viel Glück die Spätschicht durch, wenn eigentlich die Frühschicht schon wieder anfängt. Ganz davon abgesehen, dass man den Aufbau der Impfzentren wohl standortmäßig nicht nach dem der Firmensitze geplant hat."

Es gibt Leute, die suchen nach Lösungen. Und es gibt Leute, die suchen nach Problemen.

Hier in Bremen wird gerade ein Testzentrum in einem leerstehenden Hotel eingerichtet. Die Räumlichkeiten mit Speisesaal eignen sich hervorragend.
Schnelltests gibt es bereits. Je nach Art des Schnelltestst dauern die unterschiedlich lange, aber das wissen Sie sicherlich auch.

15:10 von bolligru

Es gibt aber keinen Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung
.
glücklicherweise !!
man sollte sich eben eine Entscheidung überlegen

Als junger Single den halben Preis in der Privaten zu zahlen,
warum nicht !
aber dann auch bitte das 4 fache mit Familie oder wenn man älter ist
Rosinenpickereien zu legalisieren halte ich für nicht zielführend

@bolligru

"Es wird sich die Frage stellen, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden muß- Italien macht es vor. (seit 2019 für Singles bis zu 780 Euro- Grillo und andere fordern mehr" Am 14. Februar 2021 um 15:10 von bolligru

*

Haben Sie eine Quelle dafür?

Soweit ich weiß, wird in Italien das Einkommen darauf angerechnet.

Damit ist dieses "bedingungsloses Grundeinkommen" in Italien nur das, was hier Sozialhilfe ist. Und die haben wir schon lange.

@Nachfragerin, 13:58 Uhr - Gesunde Balance finden

Die Regierung hat schon zu Beginn der Corona-Krise klar und unmißverständlich erklärt, dass die Gesundheit und das Leben der Bürger erste Priorität genießt. Gerade durch den Lockdown wurde diese Zielsetzung noch einmal unterstrichen. Dass die Automobilindustrie nun bei der Regierung anklopft und auf deren Probleme hinweist, ist doch folgerichtig, schließlich hängen daran ja auch tausende von Arbeitsplätzen. Es ist die Kunst der Politik hier eine vernünftige Balance zu finden. Bisher ist das recht gut gelungen.

Klar brauchen wir Grenzschließungen

Was sollen die Kontrollen bringen? Wieso werden Grenzen geschlossen um das eindringen eines Virus zu verhindern, das schon da ist?

Wenn in Tschechien die Inzidenz über 1000 ist und sehr viele Mutationen auftreten, ist eine Grenzschließung mit Teststrategie äußerst sinnvoll.

Am 14. Februar 2021 um 14:24 von KMK

Heute endecken wir (z.B. BKLM) was vor Jahren(hunderten) alles so falsch gemacht wurde. Die Fremdarbeiter der 60er Jahre schildern Ungerechtigkeit und ihr hartes Leben.
Vielleicht werden wir in wenigen Jahren die Rechnung dafür präsentiert bekommen, dass wir jetzt soviele Menschen aus den angrenzenden Staaten hier beschäftigen.
______________
Seeehr kryptisch, Ihre Aussage. Vielleicht können Sie das mal ein wenig konkretisieren. So, ist das leider nicht besonders erhellend.
Und was bedeutet den BKLM ? Muss man das wissen ?

15:00 von Tada // (Pfleger

15:00 von Tada

// (Pfleger und Mediziner haben Pendelquarantäne und dürfen Überstunden schieben und Gesundheitsämter machen pünktlich Feierabend)? //

Dafür hätte ich gerne Belege !
Das ist von Ihnen u.a. so gedacht. Aber ob das der Realität entspricht, vage ich zu bezweifeln.

Ach ja, ich vergesse immer, das hier die Experten schlechthin unterwegs sind - alles studierte und mehrfach approbierte Fachleute. Die den " wahren Experten " Sachen unterstellen, da wird mir jedesmal anders.

@15:07 von weingasi1

"... Haben wir uns nicht erst gestern darüber ausgetauscht, dass diese Tests erst ab Mitte März zur Verfügung stehen werden ... "

Für Privatpersonen: ja

Für Unternehmen die einen betriebsärztlichen Dienst haben oder beauftragen können : nein

Unternehmen bekommen diese Tests.
Das sagte gar der Bundesgesundheitsminister kürzlich in der Bundespressekonferenz.

Wie das die Unternehmen mit den Test hinkriegen, ist deren Problem.
Die Unternehmensführungen hatten genügend Zeit sich darüber Gedanken zu machen.
Wie wäre es denn mal, wenn sich die Unternehmensführungen mal mit den örtlichen Verantwortlichen unterhalten würden. Ggf. gibt es da eine Lösung.

Und wieso kann die Belegschaft nicht vor oder nach dem Dienst zu diesen Testzentren gehen, und bekommen das als Arbeitszeit bezahlt. Geht doch.
Einfach aufhören zu bocken.

Die Unternehmen müssen aufhören zu bocken. Dann ist Vieles auch nicht utopisch.
Und schon sieht es ganz anders aus.

@Südstaatlerin, 13:59 - Vernünftige Entscheidung

Ich freue mich, dass sich der Bundesinnenminister Gedanken ob der steigenden Infektionszahlen in den Nachbarländern macht und handelt. Das erwarte ich auch von der Politik.

@ich1961, 15:08h

"Mir sind jedenfalls die Politiker lieber, die etwas tun, als die, die Covid19 leugnen."

Wenn Sie Corona-Leugner anprangern, haben Sie vollkommen Recht, sind allerdings bei mir an der falschen Adresse.

Natürlich möchte auch ich, dass diese Pandemie irgendwann gut zuende geht, aber ich halte viele dieser vorschnellen und undurchdachten Maßnahmen für kontraproduktiv. Die Bevölkerung, der bei der Bekämpfung eine Schlüsselrolle zufällt, muß mitgenommen werden, durch Empatie und schlüssige Argumente. Und diese ad-hoc angewiesenen Grenzschließungen sind eben wieder einmal Volksverdummung. Ein Virus lässt sich nun mal nicht von Grenzen aufhalten.

@free Nawalny - Kontrollen verursachen Verzögerungen

15:06 von free Nawalny:
"Die Fernfahrer und die Pendler müssen ja nur einen Coronatest vorlegen oder an der Grenze machen, und schon geht's weiter. Das wird sich in wenigen Tagen einpendeln."

Kontrollen verursachen immer einen Rückstau. Das kann man an jeder Kasse sehen.

Einpendeln wird sich das erst, wenn die Tests bei voller Fahrt vorgezeigt werden können.

@ bolligru

Es wird sich die Frage stellen, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden muß

Nein, die Frage stellt sich nicht. Der Griff einer Minderheit in den Geldbeutel der breiten Mehrheit derer, die für den eigenen Lebensunterhalt sorgen, wird niemals mehrheitsfähig.

15:12 von FalkoBahia

zumal die bürger ja auch die wunderbaren bilder von denöffentlichen medien ins wohnzimmer geliefert bekommen. in den parlamenten sitzen die politikern un schicken plastikkäfigen, die öffentlichen reporter umwickeln die micros mit einer plastiktüte. und in den schulen muss man die fenster öffnen, wenn es denn geht.

15:05 von Tada //Ja, weil ich

15:05 von Tada

//Ja, weil ich die geschlossenen Grenzen schon aus dem Ostblock kenne.//

Da sind sie nicht alleine, ich kenne die Grenzen auch noch.
Der Unterschied zu heute ist Ihnen aber geläufig ???

Das das Virus bereits hier ist, weiß jeder. Es geht um die Ausbreitung, die eingedämmt werden soll.

@15:18 von Sisyphos3

"Rosinenpickereien zu legalisieren halte ich für nicht zielführend"

Ich halte es sogar für diskriminierend und Verspottung der hart arbeitenden ehrlichen Arbeiter und Angestellten.

Erst sich unsozial überall vordrängeln, bessere Leistungen erhalten und anschließend in die soziale Hängematte legen die die GKV Versicherten erwirtschaftet haben.

@ 14:08 von Dr. Cat

Das die Automobilindustrie Lagerhaltung auf der Straße durchführt ist schlichtweg falsch. Die in diesem Artikel genannten Werke sind maximal eine Stunde Fahrzeit von ihren Lieferanten entfernt, das ist nunmal bei Just in Time so. Übrigens leben wir in einer arbeitsteiligen Welt, da macht z.B. ein VW nicht mehr alles selbst und Käfer ist sehr sehr lange her. Und das auch noch Kosten reduziert werden müssen, ist eine betriebswirtschaftliche Weisheit

@Adeo60

"Wir haben uns die deutlich niedrigeren Inzidenzwerte durch eiserne Disziplin und klare Vorgaben der Regierung hart erarbeitet" Am 14. Februar 2021 um 15:16 von Adeo60

*

Das soll wohl ein Witz sein.

Die niedrigeren Inzidenzwerte wurden auf dem Hintern zu Hause abgesessen, während andere gearbeitet haben und sich Ansteckungsrisiken ausgesetzt haben - auch die Osteuropäer, die in Deutschland arbeiten.

Ohne deren Arbeit läuft hier nichts. Weder Altenpflege, noch Ernte, noch das Baugewerbe oder Lieferungen.

Man schiebt die anstrengende Arbeit ab und zeigt mit dem Finger auf Arbeiter, die sich angesteckt haben.

Man schiebt die verdreckende Industrie nach Fernost und zeigt mit dem Finger auf die Umweltverschmutzung.

Das ist schon ein Muster.

Warum die Autoundustrie

Gesundheit gegen angebliche Produktiviraet ausspielt erschliesst sich mir nicht.

Man muss auch mit dem Wetter und anderem Unbill zurechtkommen. Es war rechtzeitig angekuendigt, dass die Fahrer sich testen lassen muessen und Tschechien hat genug Laborkapazitaeten.

Das Transportgeschaeft aus und nach Tuerkei, Serbien, Bosnien usw funktioniert schon lange nach diesen Massgaben und alles laeuft bestens.

Bringt die Deutsche Industrie noch was auf die Reihe?

@15:09 free Nawalny Just in Time

"Für Umwelt und Klima ist just in time ja eher besser."

Toll, was Sie alles wissen!

Wer Lösungen will findet Wege. Wer nicht will findet Gründe

"Wenn das Bauteil nicht durchkommt, stehen die Bänder still."
Seine LKW Fahrer testen zu lassen dürfte ja kein unüberbrückbares Problem darstellen
Selbst ein "Fahrerwechsel" und ein Desinfizieren der Fahrerkabine

@schabernack 15:10

"Unter "Bänder stehen still" scheint so manchereiner immer nur die Bänder zu verstehen, von denen hinten was runter rollt, mit dem anschließend wer rum fahren, Unkraut im Garten jäten, oder am PC was gucken kann."

Ja, an der Stelle wird manch einer anscheinend zum Erbsenzähler.

@ Hinterdiefichte

Wer in dieser Zeit immer noch just in time produziert, hat geschlafen - im Verschlafen ist die deutsche Autoindustrie allerdings Weltspitze!

Die deutsche Autoindustrie ist in der Innovation weltweit führend. Produktion ohne just in time gibt es in der Autoindustrie nirgends.

15:23 von FalkoBahia

Ein Virus lässt sich nun mal nicht von Grenzen aufhalten
.
aber durch das Einschränken von Kontakten
und dazu eignen sich Grenzen vortrefflich

@rossundreiter, 14:12 Uhr - Schutzmaßnahmen wirken

"In Regierungsform gegossener Zerstörungs- und Größenwahn".

Ich bin völlig anderer Meinung. Wenn wir die Corona-Pandemie nicht soweit in den Griff bekommen, dass Infektionsketten wieder nachvollziehbar sind, wird nicht nur der Bildungsauftrag unserer Schulen, wird nicht nur unsere Gesundheit, sondern eben auch die Wirtschaft Schaden nehmen. Es geht um eine notwendige, wenn auch schmerzhafte Eindämmung insbesondere der neuen Mutationen. Ein schleichender wirtschaftlicher Niedergang mit dem Verlust vieler Arbeitsplätze kann nicht in unser aller Sinn sein. Deshalb ist es richtig konsequent und nachhaltig Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung auf den weg zu bringen, ggf. auch nachzuschärfen. Wenn Inzidenzwerte erreicht werden, die Lockerungen zulassen, müssen und werden auch Lockerungen vorgenommen werden. Der Zeitpunkt hängt aber auch von der Gefahr der Mutationen ab. Ich finde es sehr verantwortungsvoll, wenn die Politik den Bürgern die Wahrheit sagt und nicht Schönfärberei betreibt.

könnten ....

Naja die Bundesregierung weiss ja sowieso nicht was sie will.

Reisen sollen eingeschränkt werden aber die Tourismusindustrie wird mit Milliarden gefördert.

Bei der Automobilindustrie ist wenigstens eine Branche die noch Steuern zahlt.

rer Truman Welt

Am 12. September darf kritisiert werden! Am besten einfach dran denken!

WIe unflexibel

Der LKW muss nicht an der Grenze stehen bleiben, nur der LKW Fahrer. Mit Kreativität und einer Wechselbrücke gehts einfach weiter.
Oder man fährt einfach eine Route ohne Tirol und Tschechien.

Was ich das sagen: Mir wachsen die Haar in die Augen

15:25 von free Nawalny

Der Griff einer Minderheit in den Geldbeutel der breiten Mehrheit derer,
die für den eigenen Lebensunterhalt sorgen, wird niemals mehrheitsfähig.
.
ihr Wort in Gottes Ohr
Bedingungslosen Grundeinkommen ist doch populär

@wenigfahrer 15:06

"Davon hab ich schon gehört, das sind aber keine Bänder in der Industrie, die Gewerke oder Branchen haben keine Bänder, teilweise kleine Firmen mit 2-3 oder x Leuten.

Hat also nichts mit Bändern zu tun, sie wissen schon wie hoch der Anteil an der Wirtschaft bei diesen Gruppen ist, oder?"

Sie wissen aber schon, dass der Mittelstand das Rückgrat unserer Wirtschaft ist und nicht die Automobilwirtschaft, oder?

Und Sie wissen hoffentlich auch, dass in den beschriebenen Branchen deutlich mehr Menschen arbeiten als im Automobilsektor inkl. Zulieferern?

"Und im Dezember war ich noch beim Friseur, und kurz davor noch in der Kneipe zum feiern, kann also keine 11 Monate sein."

Wenn die Feier in der Kneipe im herkömmlichen Sinn war, dann hat der Wirt und haben Sie sich nicht an die Corona-Auflagen gehalten und stattdessen dazu beigetragen, die Pandemie am Laufen zu halten.

Ich habe immerhin mitbekommen, dass die Gastronomie seit 11 Monaten im besten Fall die Selbstkosten erwirtschaftet.

um 15:19 von Tada "Haben Sie

um 15:19 von Tada
"Haben Sie eine Quelle dafür?" google liefert endlos Material
Ein "bedingungsloses Grundeinkommen" ist etwas gänzlich anderes als Sozialhilfe- eben bedingungslos und für alle.
Natürlich wird dieses auf das Einkommen angerechnet und lediglich Bedürftige erhalten es ohne Gegenleistung. Grillos 5- Sterne Bewegung, die jetzt der entscheidende Faktor in der neuen italienischen Regierung sein wird, hat für die Einführung gesorgt.
Wer jetzt die Frage nach der Finanzierbarkeit stellt und vermutet, es könne zu einem Absinken der Arbeitsmoral kommen, hat sicher auch nicht ganz Unrecht.
Ich stellte lediglich die Vermutung in den Raum, daß dies ein Thema sein wird.

@Adeo60 - Sind Autos systemrelevant?

15:21 von Adeo60:
"Die Regierung hat schon zu Beginn der Corona-Krise klar und unmißverständlich erklärt, dass die Gesundheit und das Leben der Bürger erste Priorität genießt."
> Und Sie glauben das? Ich sehe die Priorität auf dem Erhalt der Wirtschaftskraft.

"Gerade durch den Lockdown wurde diese Zielsetzung noch einmal unterstrichen."
> Bei einem (echten) Lockdown wäre alles zu, was nicht systemrelevant ist. Da derzeit noch Kraftfahrzeuge produziert werden, haben wir es wieder einmal mit inkonsequenten Teilschließungen zu tun. Das damit verbundene Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter wird dem Wohl der Wirtschaft untergeordnet.

"Es ist die Kunst der Politik hier eine vernünftige Balance zu finden. Bisher ist das recht gut gelungen."
> Was Sie als "recht gut" bezeichnen, ist in meinen Augen eine ziellose Politik der Inkonsequenz, die gerade gut genug ist, um eine gesundheitliche Katastrophe zu vermeiden - auf Kosten der Mittelstandes.

@ bolligru

Unzählige kleine Selbständige stehen vor dem Konkurs und viele darunter sind privat krankenversichert.

Dazu gibt es aber eigentlich keinen Grund. Warum sollte ein kleiner Selbständiger die gesetzliche Krankenversicherung verlassen? Irgendwo finde ich sind die Leute für ihre Fehler auch mal selbst verantwortlich.

@14.35 Tada

Die anfänglichen Koordinationsprobleme dürften zu lösen sein. Die Lieferung kommt.
Gut vorbereitet mit negativem Test - fertig.
Diese Chance wünsche ich allen. Einfach einen Negativen Test und los!

um 15:25 von free

um 15:25 von free Nawalny
Italien zeigt, daß es geht.
Ich persönlich habe auch meine Bedenken.

Es soll doch nach Corona alles anders werden ...

Selbst unser Bundespräsident hat das vor kurzer Zeit noch erzählt.
Wann fangen wir endlich damit an?
Politiker, die nur Schönwetterpolitik können und eine Wirtschaft, die nur Schönwetterwirtschaft kann, werden
dazu nicht zu gebrauchen sein.
Denn kaum gibt es echte Probleme, erweisen sich diejenigen, die nicht Systemrelevant sind, als absolute Nieten.
Ein Test ist in 30 Minuten gemacht oder im Zweifel könnten LKW - Fahrer an den Grenzen wechseln. Dann muss man nur noch die Fahrerkabinen desinfizieren.
Dauert aber wahrscheinlich länger als Tests für die Fahrer.
Andererseits wird ein großes Bohei darum gemacht, dass alle EU - Länder gleichermaßen Impfstoff abbekommen, aber wenn die Versorgung der Infizierten und anderer Kranker sichergestellt sein soll, dann darf ein Staat dem anderen das Personal abwerben, weil die Erkrankten im ärmeren Land nicht zählen. Und für viele andere Berufe trifft das auch zu.
Die Autoindustrie könnte auch die Autos auf den Halden zuerst abverkaufen.

15:23 von FalkoBahia //

15:23 von FalkoBahia

// Natürlich möchte auch ich, dass diese Pandemie irgendwann gut zuende geht, aber ich halte viele dieser vorschnellen und undurchdachten Maßnahmen für kontraproduktiv. //

Sind Sie ein Mitarbeiter von Herrn Seehofer ? Sonst kann ich Ihren Vorwurf nicht ernst nehmen.
Ich denke, das da viele Diskussionen im Vorfeld nötig waren.

// Ein Virus lässt sich nun mal nicht von Grenzen aufhalten. //

Das hat auch niemand behauptet. Aber es lassen sich potentielle Kontakte zu Infizierten reduzieren und somit der Eintrag nach D. eindämmen.

15:27 von Emil67

wie gesagt
ich habe kein Problem mit einer privaten Krankenversicherung

wenn man dadurch in der Jugend Geld spart ....
nur bitte nicht dann wechseln wollen wenn man alt wird und kein Geld spart
sich dann von anderen subventionieren lassen

@ich1961, 14:15 Uhr

Mir geht es da wie Ihnen. Die gleiche, die zu Beginn der Krise über zu gravierende oder zu lasche Schutzmaßnahmen gegen Corona geschimpft haben, kommen nun mit der gegenteiligen Position. Natürlich situationsbezogen vielleicht sogar begründet. Man hat aber immer wieder den Eindruck, dass es doch in vielen Fällen nur darum geht, Politik madig zu machen und schlecht zu reden. Es gibt nicht den berühmten Königsweg. Ich aber halte der Regierung immer wieder zu Gute, dass sie sich eng mit Experten abstimmt und auch die Bürger über die Corona-Lage ausführlich informiert. Die aktuellen Zahlen belegen, dass dies ein durchaus erfolgversprechender Weg ist.

BKM (statt BKLM)

Sorry, mein Tippfehler. Sollte "BKM" (Black Lives Matters) heissen.

Wieviele Menschen, beispielsweise aus Osteuropa, arbeiten in Deutschland an "unserem" Wohlstand? Ob auf der Baustelle, im Schlachthaus, sonstigen "prekären" Beschäftigungsverhältnissen. Alles unter der Überschrift "Freizügigkeit".
Das wird uns m.E. früher oder später auf den Füsse fallen.

Müssen wir jetzt alle sterben?

weil die Fließbänder der Autoindustrie still stehen?

Ich habe ja schon mitbekommen, dass diese Industrie unsere Regierung fest im Griff hat und gefühlt 50% aller Deutschen ihre Arbeit beschafft.

Aber: Irgendwann werden auch diese Leute erkennen müssen, dass man Autos nicht essen kann.

@15:25 von free Nawalny

"Nein, die Frage stellt sich nicht. Der Griff einer Minderheit in den Geldbeutel der breiten Mehrheit derer, die für den eigenen Lebensunterhalt sorgen, wird niemals mehrheitsfähig."

Da hat wohl jeder seine eigene Meinung drüber, da ist die Frage, gibt es mehr Neider die lieber einen sehr Teuren Beamtenapert finanzieren die die Armut verwalten, oder Menschen die der Meinung sind jeder muss selber für sein Fortkommen sorgen, aber ein gewisses Minimum steht jedem zu.
Allerdings bekommt man das heute ja auch (H4) nur mit sehr teurer Verwaltung.

@wenigfahrer 15:06

Ergänzung:

Und ich habe mitbekommen, dass in meiner Familie einige seit 11 Monaten Berufsverbot haben, so wie bspw. fathaland slim auch.

Und ich selbst habe seit 11 Monaten in keinem Orchestergraben mehr gesessen. Dass ich überhaupt in den vergangenen Monaten noch hin und wieder arbeiten durfte, liegt nur daran, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die eine Stelle in einem staatlichen Orchester haben. Und auch da sind irgendwelche Streaming-Formate das einzige , was wir gerade machen können, auch wenn die mit dem eigentlichen Sinn des Berufs nicht mehr viel zu tun haben.

Eine Wagner-Oper auf ihren ersten Akt zu beschränken und mit vier Mann zu spielen, mag vorübergehend in Pandemiezeiten ganz nett sein, ist aber sicher nichts, was man dauerhaft haben möchte. Und auch das ist seit einigen Monaten schon nicht mehr möglich.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Wirtschaft retten oder

Wirtschaft retten oder Krankenhäuser vor Über-Belastung schützen. Beides geht nicht. Man kann vielleicht für eine gewisse zeit zwischen den Stühlen sitzen. Aber nicht lange.

Was mich stört ist, dass einige Gruppen von EInschränkungen stärker betroffen sind als andere. "Vor dem Gesetz" sind alle gleich, sagt man. Es wäre überdies längst an der Zeit über eine andere Art der Existenzsicherung nachzudenken. Wir erleben ja einen eklatanten Widerspruch: Man soll leisten aber darf (gerade) nicht. Wie lange will man diesen Widerspruch noch kaschieren?

Darstellung: