Ihre Meinung zu: Autoindustrie zu Grenzkontrollen: Schon Montag Werksschließungen möglich

14. Februar 2021 - 14:46 Uhr

Die Industrie warnt seit Tagen vor möglichen negativen Folgen verschärfter Einreiseregeln. Die Autoindustrie wird nun sehr konkret: Schon morgen könnten die Bänder in Ingolstadt oder Zwickau stillstehen, weil Lkw-Fahrer nicht über die Grenze kommen.

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Kommentare

Mindestbestand hochfahren

Die Autobauer täten gut daran, in diesen Tagen den Sicherheitsbestand ihrer Materialien in vertretbarem Rahmen zu erhöhen und sich derzeit nicht auf das Funktieren von Just in Time zu verlassen.
Einfache kaufmännische Überlegungen anstellen und an die Realität anpassen.

politischer Aktionismus vs. Autolobby

"Schon am Montag könnten Bänder stillstehen"

Dass die Bänder nicht schon seit November stillstehen, verdeutlicht die Zielstrebigkeit unserer Regierung. Der Export ist wichtiger als unserer Gesundheit.

Aber wenn die Autolobby bei unseren Politikern anklopft, sind die Grenzen bestimmt schon morgen wieder offen.

Schnellschuss-Politik

Vermutlich wird nicht die deutsche Schlüsselindustrie davon betroffen sein. Schnellschüsse waren noch nie das richtige Rezept. Aber Hauptsache der Herr Innenminister hat mal wieder gezeigt, wer im Land das Sagen hat.

Naja,

dann werden die kontrollen halt umfahren. Über Bregenz oder Salzburg ists zwar bisserl weiter aber da sind keine Kontrollen.

Just in time

Statt zu jammern, wäre zuerst zu hinterfragen, ob just in time aus vielfältigen Gründen - auch Umwelt, Klima, ... - die richtige Strategie ist.

Wahr zu erwarten

Da die Autoindustrie ihre Lagerwirtschaft auf die Straße verlegt hat , werden die Bänder stillstehen. Es wurde dieses System eingeführt um Kosten zu senken. Und es nur ein Wirtschaftszweig, bei den anderen wird auch viel mit Lkw's angeliefert. So treffen sich in heutiger Zeit zwei Denkweisen und fallen den Menschen, die dafür nichts können auf die Füße. Das Just in Time System und die unnötigen Grenzschliessung .

Schon am Montag könnten Bänder stillstehen

Es tut mir leid, aber da ich aus einer Branche komme, wo die Bänder seit 11 Monaten stillstehen, fehlt mir da ein bisschen das Mitleid.

Ich sehe es eher so: Alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass in Deutschland alle Bänder wieder anlaufen können, sind zu begrüßen, auch wenn dafür mal noch ein paar weitere Bänder stillstehen müssen.

Immer weiter.

Nach den Gastronomen und Künstlern, die sowieso niemanden zu interessieren scheinen, kommen nun auch die Schlüsselindustrien an die Reihe und werden abgewickelt.

Es ist unglaublich.

In Regierungsform gegossener Zerstörungs- und Größenwahn.

Just-In-Time

Es entstehen keine Lagerkosten. Der Zeitaufwand für innerbetriebliche Wege entfällt. Teile erst aus den Lagern zu besorgen, so wie ich es kenne, erübrigt sich. Durch ein perfektes Timing kommt es nicht zu Stillstand in der Fertigung. Minderung der Arbeitskosten durch geringeren Zeitaufwand bei der Beschaffung. Das ist die Theorie.
Es darf aber kein Sandkorn in das ausgeklügelte System kommen und alles bricht zusammen. Eine Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Lieferanten wurde damit geschaffen. Der Einfluss äußerer Faktoren wie Stau und Witterung ist doch den Managern bekannt. Die Pandemie kommt nun hinzu und bricht der Produktion das Genick.
Naturkatstrophen dürfen nicht sein.

Autoindustrie zu Grenzkontrollen...

Die Autoindustrie wird nun sehr konkret: Schon morgen könnten die Bänder in Ingolstadt oder Zwickau stillstehen, weil Lkw-Fahrer nicht über die Grenze kommen.

###

Nun ja...
Das sind nun einmal die Nachteile des Just in Time, wovon die Industrie in der Vergangenheit recht gut profitiert hat. Zulieferung aus den angeblich günstigen Ausland zwecks Profitmaximierung...

Ich frage mich, warum die

Ich frage mich, warum die letzte Zeit immer gefordert wurde, doch auch die großen Firmen ( z.B. Autohersteller ) zu schließen und jetzt wird hier schon wieder gemeckert und gemosert und gegen geredet.
Langsam fehlt mir jegliches Verständnis für diesen Quatsch hier.
Und die Beschwerden der Industrie kann ich ohnehin nicht nachvollziehen, die haben so viel Zuschüsse bekommen, da können die jetzt mal gepflegt die " Füsse still halten ".

@rossundreiter 14:12

"Nach den Gastronomen und Künstlern, die sowieso niemanden zu interessieren scheinen, kommen nun auch die Schlüsselindustrien an die Reihe und werden abgewickelt.

Es ist unglaublich.

In Regierungsform gegossener Zerstörungs- und Größenwahn."

Ich bin gezwungen, Ihre makellose, schon fast künstlerisch oder feinziseliert zu nennende Argumentation und deren marianengrabenartige Tiefe, die wirklich jede Ursache und Wirkung bis in den letzten Winkel ausleuchtet und analysiert, zu bewundern und vor ihr meinen imaginären Hut zu ziehen.

Weiter so!

Auslaufmodell Auto

Die Autoindustrie sollte sich lieber endlich darüber bewusst werden, dass sie keine Zukunft hat.
Menschen (insbesondere in Industrienationen) benötigen und kaufen immer seltener Neuwagen, egal ob mit Verbrennungs-, Elektro- oder Hybrid-Motoren.
Wenn endlich mal Verkehrssicherheit, Material-Langlebigkeit, Homeoffice, neue (vielleicht noch unbekannte) Antriebstechniken, gleiche Verdienstmöglichkeiten, weniger Zwang zur Mobilität, ganz andere Fortbewegungsmittel, 3-bis-4-Arbeitstagewoche, mehr Flexibilität bei der Berufsausbung, weniger Stress und mehr Ruhe und Gelassenheit Einzug in Gesellschaft und Arbeitswelt finden werden, wird sich jede Familie höchstens aller 70 Jahre einen neuen Pkw kaufen.

Am 14. Februar 2021 um 13:58 von Nachfragerin

Dass die Bänder nicht schon seit November stillstehen, verdeutlicht die Zielstrebigkeit unserer Regierung. Der Export ist wichtiger als unserer Gesundheit.

Aber wenn die Autolobby bei unseren Politikern anklopft, sind die Grenzen bestimmt schon morgen wieder offen.
_________
Haben Sie nicht hier bislang sämtliche Maßnahmen, die zur Verhinderung von Infektionen beschlossen wurden, angeprangert und kritisiert ?
Sie müssen sich schon mal entscheiden, welche Position Sie nun vertreten wollen,
oder geht es nur um Politik-Bashing grundsätzlich ?

Das war zu erwarten : Panik bei der Industrie wg. Corona-Tests

Die Unternehmensführungen in D. können jetzt schnell ihre Corona-Test-Strategie vorstellen. Stattdessen wird gleich gebockt.
Wie wäre es, wenn sie mal den betriebsärztlichen Dienst hinzuziehen ?
Und wieso haben sich die Unternehmen in Sachen Kampf gg. Corona immer so schön raus halten können ?

Schnell-Tests sollten den Vorrang haben.
Das sollte in der Umsetzung bei den Unternehmen kein Problem sein.

Oder die Belegschaft findet sich bei den derzeit verstaubenden Corona-Impfzentren ein, die könnten als Corona-Schnell-Test-Zentren jetzt schnell ihren Dienst aufnehmen.

Und wieso haben die Unternehmen nicht schon längst selber Schnell-Tests geordert, die sie an Ort und Stelle selber ausführen können ?
Oder sie haben mal nachgefragt, ob sie diese Schnell-Tests in den brachliegenden Corona-Impfzentren durchführen können.

Während andere Branchen

Während andere Branchen (Gastronomie, Kunst usw.) schon lange von groben Existenzsorgen geplagt sind, heult jetzt die gut subventionierte Autoindustrie?! Das kann doch nicht war sein! Bei den Gewinnen, die sie regelmässig einfährt muss es doch ein Leichtes sein, die Mitarbeiter ein paar Monate finanziell über Wasser zu halten. Die Aktionäre werden ja auch zufriedengestellt...

@ DerOstbayer, um 14:02

Über "Just in time" grundsätzlich nachdenken...

Hat man sicher ausführlich getan und für gut befunden.

Ist ja auch toll, wenn die Werkstatt nicht mehr sagen muss:
"Ja, können wir bestellen, rufen Sie in 8 Tagen mal an, dann müsste das Teil da sein", sondern einem für den nächsten Tag einen Termin geben kann.

Andererseits ist bekannt, dass die verstopften Autobahnen hauptsächlich durch "Just-in-time-Fahrzeuge" verstopft sind...

Nur: DAS Problem löst man freilich nicht an einem Wochenende, klar.

Schuldgefühl.

Die Arbeitskräfte die in Deutschland adsorbiert werden stehen den Herkunftsländern nicht zur Verfügung- egal ob Paketbote, Mechaniker oder Arzt. Vielleicht arbeiten sie in Deutschland weil sie absolute, nicht-austauschbare Spezialisten auf ihrem Gebiet sind, weil sie in ihren Ländern keine Arbeit finden- oder weil sie hier als günstige Arbeitnehmer willkommen sind.
Heute endecken wir (z.B. BKLM) was vor Jahren(hunderten) alles so falsch gemacht wurde. Die Fremdarbeiter der 60er Jahre schildern Ungerechtigkeit und ihr hartes Leben.
Vielleicht werden wir in wenigen Jahren die Rechnung dafür präsentiert bekommen, dass wir jetzt soviele Menschen aus den angrenzenden Staaten hier beschäftigen.

@Syr

"Das Krankenhaus und Pflegepersonal darf natürlich weiter einreisen (die können nicht infiziert sein?)," Am 14. Februar 2021 um 13:57 von Syr

*

Diese haben hier sowieso im Fall des Falles die "erweiterte Quarantäne" / "Pendelquarantäne".
Sie dürfen zur Arbeit und nach Hause und mehr nicht. Nur noch Malochen und nicht mal das Auto tanken.

*

Bei allem Respekt für die Risikogruppen und alle Verängstigten:
Die Leute, die den Laden am Laufen halten haben eine bessere Behandlung verdient.

Und wenn die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland fast unter dem Durchschnittsalter der Corona-Sterbefälle liegt, dann verstehe ich eine weitere extreme Maßnahme wie die Grenzschließung sowieso nicht mehr.

14:12 von rossundreiter

Nach den Gastronomen und Künstlern, die sowieso niemanden zu interessieren scheinen, kommen nun auch die Schlüsselindustrien an die Reihe und werden abgewickelt.

In meinem Umfeld gibt es allerdings auch Künstler, die aufgrund von Vorerkrankungen erleichtert sind derzeit nicht arbeiten zu müssen. Diese bekommen entweder Arbeitslosengeld oder Überbrückungshilfe.

Für Sie scheint es relativ einfach - alles auf - und gut ist ??

Die Produktion

sollte sich auf Impfstoff konzentrieren anstatt auf Autos. Aber leider wird das Wort Impfstoff nicht mehr in den Mund genommen.

LKW Fahrer kommen über Grenzen

Zum einen gibts nur die Massnahme "negativen Test vorweisen".
Wenn man das im Altenheim und KH immer machen würden, wären wir schon sehr weit.

Ausnahmen gibt es an den Grenzen etliche.
Umfahren geht auch, was das Paradoxe daran ist, nur diese zu schliessen.
Vorwiegend geht es um Abschreckung.
Aber gerade die Arbeitspendler kommen sowieso durch.

Die anfänglichen Schwierigkeiten werden schnell umorganisiert. Was sollen da Betriebe sagen, die schliessen mussten und nie wieder Perspektiven haben. Menschen, die keine Luft mehr zum Atmen haben. Wo jegliche Chance fehlt.

Im März 2020 waren wir bereits zu spät.
Nun geht es schliesslich von vorne los, die Mutation ist gerade in F Mouselle Region, Tirol, Tschechei extrem aktiv.
So wird das mit unter 35 auch in D leider nichts.

Daher - man muss mit Tests in Zukunft leben, leider ist die Infrastruktur noch nicht aufgebaut, die Schnell & Selbsttests nicht ausreichend verfügbar und zertifiziert.
Holperig - halt. Wie alles in letzter Zeit.

Am 14. Februar 2021 um 14:00 von dermulla

dann werden die kontrollen halt umfahren. Über Bregenz oder Salzburg ists zwar bisserl weiter aber da sind keine Kontrollen.
-----------
Wenn sich das herumspricht, und das tut es recht schnell, dann wird dort eben nachgeschärft.
Was für Fahrten mit dem Pkw "halt a bisserl" weiter ist, kann für Lkw's schon mal gravierendere Auswirkungen haben. In Bezug auf Pausen, Fahrtzeiten etc. und dann dort auftretende Staus...

Wenn ich als PflegerIn oder

Wenn ich als PflegerIn oder Arzt/Ärztin oder in einem anderen gesundheitlichen Beruf als PendlerIn aus Tschechien in D arbeiten würde, würde ich mir jetzt eine Kündigung überlegen, als Protest gegen diese Grenzschließungen (als Akt der Solidarität gegenüber den Pendlern, die nicht einreisen dürfen, da für D nicht SYSTEM RELEVANT) und auch, weil die Heimat mich braucht, nötiger als ein egoistisches Land, das mich nur braucht, damit es sein Gesundheitssystem weiter auf Sparflamme fahren kann.
Die Einwände der Auroindustrie lassen mich hingegen kalt, sie genug Zeit, sich umzustellen und wie die Einwände vieler Floristen ganz klar sagen, das Jit-System muss grundsätzlich hinterfragt werden, es wälzt die Lagerkosten für Unternehmen auf die Gesellschaft ab, die dafür mit überfüllten Straßen, erhöhten Umweltbelastungen und mehr Unfällen mit LKW bezahlen. Nebenbei befördert es auch die Ausbeutung der Berufskraftfahrer.

@ ich 1961 14:15

Guten Tag . Ich kann verstehen, warum gemosert wird . Die Industrie hat zwar Zuschüsse bekommen, wird aber jetzt auf gleich zum Produktionsstopp gezwungen. Als Unternehmer oder Konzern brauche ich eine verlässliche Politik und die ist in Deutschland nicht mehr gegeben . Was denken Sie, was im schlimmsten Fall passieren könnte? Sie machen hier zu und in einem anderen Land wieder auf , und wir haben noch mehr Arbeitslose, als die aus der Kultur, Event und die kleinen Händler.

@ ich1961

"Ich frage mich, warum die letzte Zeit immer gefordert wurde, doch auch die großen Firmen ( z.B. Autohersteller ) zu schließen und jetzt wird hier schon wieder gemeckert und gemosert und gegen geredet." Am 14. Februar 2021 um 14:15 von ich1961

*

Soweit ich gelesen habe wurde das nicht gefordert.
Es wurde lediglich darauf hingewiesen, dass es so ist und dass man (1) entweder diese Betriebe auch schließen sollte, weil das Virus gefährlich ist (2) oder keine Betriebe schließen sollte, weil das Virus nicht so gefährlich ist. Hygienemaßnahmen natürlich vorausgesetzt.

Great Reset

Vielleicht also doch der "Great Reset" wie WeF Gründer Klaus Schwab delirierte?

Logik

Derzeit gibt es eklatante Coronaausbrüche in SHA/Obersontheim bei KÄRCHER und im Ldkrs.Hohenlohe/Künzelsau bei WÜRTH sowie in S-H Husum beim Schlachthof.

Da ist es doch gut zu sehen, dass wir Blumengeschäfte, Museen und Sinfonieorchester dicht gemacht haben.

14:12 von rossundreiter

«Nach den Gastronomen und Künstlern, die sowieso niemanden zu interessieren scheinen, kommen nun auch die Schlüsselindustrien an die Reihe und werden abgewickelt.

Es ist unglaublich.
In Regierungsform gegossener Zerstörungs- und Größenwahn.»

Völlig doof ist weiteres Gewurstel auf Corona-Niveau: "Schulnote ungenügend" für unabsehbar lange Zeit.

Auch für die Automobilindustrie ist Corona nichts, wovon sie erst gestern erfuhr, dass es sowas gibt. Mit gedacht scheint dort niemand zu haben, die eigenen Lager ein wenig mehr mit zur Produktion benötigten Teilen zu füllen. Dass die nicht schon dann zwangsläufig still steht, fährt 1 LkW gegen den Baum, fällt ein 2. von der Brücke, und ein 3. fängt dann noch Feuer.

Und dann ist aus die Maus mit neue Autos machen, weil Schlafmützen meinen, Konzerne lenken zu können. Zu spüren bekommen das wieder die Arbeitnehmer, weil die Chefs nix wollen, oder auch gar nix können.

Aber Sie wieder … mit Gebrüll immer feste druff auf die Politiker.

Am 14. Februar 2021 um 14:02 von DerOstbayer

Statt zu jammern, wäre zuerst zu hinterfragen, ob just in time aus vielfältigen Gründen - auch Umwelt, Klima, ... - die richtige Strategie ist.
-------------
Auch wenn der Umweltaspekt an Bedeutung gewonnen hat, so war die Begründung seinerzeit auf "just in time"-Logistik umzustellen auch nachvollziehbar.
Ob die Firmen von dieser Logistik wieder abweichen, wird man sehen. Zunächst wird es aber dafür 1. an Lagermöglichkeit und 2. an Personal scheitern. Das lässt sich ja nicht von heut auf morgen umkehren. Der ein- oder andere wird aber sicherlich über eine Umkehr nachdenken.

Am 14. Februar 2021 um 14:08 von Dr. Cat

Wahr zu erwarten.
_______
Tja, entweder wahr oder gelogen.

@Mika D

"Die anfänglichen Schwierigkeiten werden schnell umorganisiert. Was sollen da Betriebe sagen, die schliessen mussten und nie wieder Perspektiven haben. Menschen, die keine Luft mehr zum Atmen haben. Wo jegliche Chance fehlt." Am 14. Februar 2021 um 14:26 von Mika D

*

Inwiefern soll es die Menschen trösten, weil es anderen noch schlechter ergeht?

Wenn es Ihnen nicht gut geht, wollen Sie da auch so getröstet werden "Anderen geht es ja viel schlechter"?

14:23 von harry_up Ich muss

14:23 von harry_up

Ich muss Ihnen recht geben, aber von vielen hier wird immer kritisch angemerkt, das wir Covid19 nun schon 1 Jahr haben und " die Politik / Politiker " Zeit genug hatten, sich darauf ein zustellen ( ich empfinde das als sehr anmassend, denn wirklich berechenbar ist eben immer noch nichts ! ) .
Da würde ich jetzt mal behaupten :
die Industrie hatte auch 1 Jahr Zeit sich andere Wege zu suchen - wenn auch vorerst " nur " auf dem Papier. Und das könnte man jetzt umsetzen.

14:02 von DerOstbayer

ob just in time aus vielfältigen Gründen - auch Umwelt, Klima, ... - die richtige Strategie ist.
.
könnten sie mir mal erklären
was " just in time" mit dem Klima oder der Umwelt zu tun hat !

14:15 von ich1961

Mein Mitleid mit den jetzt jammernden Firmen hält sich auch in Grenzen. Wie die geschätzten User wissen, kämpfe ich hauptsächlich für die Gastronomie. Aber Herr Scholz und Herr Altmeier werden die gelddruckmaschine schon anwerfen und diese Hilfen werden auch ganz schnell ankommen wo sie eigentlich in Anbetracht derer Gewinne nicht hingehören.

Autobindustrie

Wenn die Autoindustrie für sich beschlossen hat, jeden Stapel Waren persönlich zu begleiten (LKW- Fahrer) dann ist das so.

Hatte man die Waren per Zug transportiert, wär das nicht passiert. Denn Güterzüge unterliegen bisher keiner Testpflicht.

Wenn Manager diese Situation in den letzten 12 Monaten nicht für wahrscheinlich genug erachtet haben um etwas gegenzusteuern, dann war wohl ihr Gehalt zu hoch.

So einfach erklärt.

Am 14. Februar 2021 um 14:12 von rossundreiter

Nach den Gastronomen und Künstlern, die sowieso niemanden zu interessieren scheinen, kommen nun auch die Schlüsselindustrien an die Reihe und werden abgewickelt.
__________
Soweit ich mich erinnere, wurden Anfang der 90er marode Betriebe in der DDR von der Treuhand abgewickelt. Ich denke, davon sind wir, gottseidank, noch mehr als meilenweit entfernt.
Im übrigen haben Sie diese Betriebe doch immer aufs Schärfste verurteilt. Meinung plötzlich geändert, damit man wenigstens wieder rummeckern kann ?

Re : Nachfragerin !

Genau dies denke ich auch, die Bänder sollten schon lange still stehen, genauso wie viele andere Betriebe sich an dem Lock Down beteiligen müssten.
Aber zu viel Lobby und reine globale Geldwirtschaft und Exportpolitik bis zum Exzess ist die Device seit Langen der deutschen Politik. Ein kleines unbedeutendes Land will zu den ganz großen gehören, tut immer wie ein Oberlehrer, und vergisst viele Menschen im eigenen Land für einen Titel oder einen Platz in einem großen Gremium !
Es ist schon echt widerlich, dieses Getöse von Milliarden schweren Unternehmen jetzt wieder zu vernehmen. Es fehlt da etlichen jegliches Schamgefühl und Moral !

Alle Räder stehen still, wenn der Corona-Arm es will

Ich hoffe auf sehr hohe Milliarden Klagen (natürlich erfolgreich) gegen die Regierungen der Länder und des Bundes.
Diese Maßnahmen nur durch "Mutante" zu rechtfertigen ist komplett irre.

@rossundreiter um 14.12 Uhr, trifft nicht die falschen

"Nach den Gastronomen und den Künstlern ... kommt nun auch die Schlüsselindustrie ... In Regierungsform gegossener Zerstörungs- und Größenwahn."
Na, na, Na - wollen wir mal nichtübertreiben.
Ich sag das so: Den Kfz-Unternehmen fehlen ein paar Teile, weil sie zu geizig sind, den Fahrern ihrer Speditionen einen PCR-Test zu finanzieren.
Und wenn sich dadurch die Kosten erhöher: Mit der Kfz-Industrie trifft es nicht die Falschen.

Am 14. Februar 2021 um 14:15 von ich1961

Ich frage mich, warum die letzte Zeit immer gefordert wurde, doch auch die großen Firmen ( z.B. Autohersteller ) zu schließen und jetzt wird hier schon wieder gemeckert und gemosert und gegen geredet.
Langsam fehlt mir jegliches Verständnis für diesen Quatsch hier.
___________
Genau. Ich habe auch bereits Beiträge verfasst, die genau auf diesen Umstand hinweisen. Sie befinden sich wohl noch in der Prüfung. Daran merkt man, dass es diesen Foristen einzig und allein ums Meckern an sich geht. Dumme Leut' halt. Mit solchen Zeitgenossen muss man leben.

14:28 von Dr. Cat Auch Ihnen

14:28 von Dr. Cat

Auch Ihnen einen guten Tag.
Wie ich dann noch schrieb : die hatten genau wie die Politik/ Politiker 1 Jahr Zeit sich was zu überlegen - aber bei der Industrie scheinen andere Regeln zu gelten .
Keiner kann realistisch einschätzen, wie es mit Covid19 weiter geht ( man kann modellieren usw. ), aber es werden Pläne erwartet, die einfach niemand haben kann. Nur die Industrie soll jetzt " gepampert " werden ??
Sehe ich nicht ein.

hilfloser Aktionismus

Schon immer haben Politiker, wenn es im Inland brenzlig wurde, den Feind im Ausland geortet. Und Populist Söder ist das beste Beispiel hierfür, den Menschen hierzulande weiß machen wollen, dass ein Virus sich durch Grenzkontrollen abhalten ließe.

Und dass grade Deutschland, die häufig die anderen EU-Länder an die europäischen Regeln und Gesetze erinnert, jetzt den Maastrich-Vertrag außer Kraft setzt, ist absurd.

@14:12 von rossundreiter

wg. Corona-Test ...
"... Schlüsselindustrien ... werden abgewickelt ... In Regierungsform gegossener Zerstörungs- und Größenwahn ... "

Wieso werden denn die Unternehmen gleich abgewickelt, wenn Corona-Tests Pflicht sein sollen ?

Immerhin ist doch ganz schön, wenn mal endlich auffällt, wie viele Leute der Belegschaft infiziert sind.
Dazu gehört auch das externe Personal aus der Zulieferung und die dazu gehörige Logistik.

Und die Unternehmensführungen der Industrie wissen seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, dass auch die Industrie mithelfen muss, dass der Kampf gg. Corona erfolgreich wird.

Und sie schaffen es nicht da mal die Corona-Tests - jetzt endlich - in ihrem Unternehmensablauf unterzubringen ?
Das ist schwach.

Vielleicht mal ein Anlass f.

Vielleicht mal ein Anlass f. die verantw. Herrschaften in Politik u. Wirtschaft, darüber nachzudenken, ob wirklich alles m. max. Profit zum günstigsten Preis - egal wo - produziert und just-in-time geliefert werden muss. Lagerhaltung u. Standorte im eigenen Land bzw. in d. Nähe d. auf Zuliefungen angwiesenen Unternehmen haben also doch auch ihre Vorteile. Eine Erkenntnis, die zwischenzeitl. auch d. Pharmaindustrie / Medizin machen muss(te) ... Bleibt nur, die richtigen Konsequenzen zu ziehen u. UMZUSETZEN ! Auch wenn´s vielleicht zunächst ein bisschen mehr kostet. Wie man sieht, zahlt sich das dann doch aus ! Die Probleme u. das momentane Gejammer sind also nur die Folge graviernder eigener Versäumnisse !
MfG. B.W.

Am 14. Februar 2021 um 14:09 von DrBeyer

" Es tut mir leid, aber da ich aus einer Branche komme, wo die Bänder seit 11 Monaten stillstehen, fehlt mir da ein bisschen das Mitleid. "

Wo stehen den Bänder seit 11 Monaten still, das wäre mal interessant, hab noch nirgends gelesen.
Das es vielleicht nicht bei TS zu lesen war, kann ich mir noch vorstellen, aber ich lese auch die anderen 5 Medien aus Deutschland.

Und zur Autoindustrie, wer Lager auf die Straße legt, der ist auch irgendwie selber Schuld, ökologisch ist es außerdem noch ein Unding. Weil große Werke eigentlich alle Gleisanschluss haben oder hatten, Lagerhallen gab es früher auch.

Im Frühjahr haben die Tschechen selber zugemacht, und die Zahlen gingen nach unten, macht Deutschland das, dann ist es auf einmal ein Problem.

14:29 von Tada Das wurde zum

14:29 von Tada

Das wurde zum Teil gefordert !
Die Grenzschließungen sind vollkommen ok, auch wenn sie für einige Ungemach bedeuten.
Ich weiß , sie sind auch eher gegenteiliger Meinung.

völlig daneben

Das dürfte wohl kaum jemanden interessieren, wenn bei der Autoindustrie die Bänder stillstehen. Die Bevölkerung interessiert, ob sie bei Einhalten der Corona-Regeln, wie Abstand halten etc., in das Restaurant, ins Kino oder in ein kleines Geschäft gehen kann. Da kann man wieder mal sehen, wie bei uns das Großkapital gestützt wird, aber die kleinen Unternehmer vor die Hunde gehen

@ redfan96 um 15.28 Uhr, think positive

"Wenn ich als PflegerIn oder Arzt/Ärztin oder in einem anderen gesundheitlichen Beruf als PendlerIn aus Tschechien in D arbeiten würde, würde ich mir jetzt eine Kündigung überlegen, als Protest gegen diese Grenzschließungen (als Akt der Solidarität gegenüber den Pendlern, die nicht einreisen dürfen, da für D nicht SYSTEM RELEVANT) und auch, weil die Heimat mich braucht, nötiger als ein egoistisches Land, das mich nur braucht, damit es sein Gesundheitssystem weiter auf Sparflamme fahren kann."

Wenn ich als Pflegerin oder Arzt in einer Grenzregion arbeiten würde, wäre ich dankbar, mich oft testen lassen zu können, um sicher zu sein, keine Keime hin- und herzutragen.

Fast schon tragisch komisch

was die CSU da wieder abzieht. König Markus stellt sich peinlicher Weise an die Grenze - für ein dümmliches Foto. Und Merkel schaut in naiver Einfalt einfach zu, wie die Trachtentruppe ohne jeden echten Effekt die EU demontiert.
Die Union bei der nächsten BTW in die Tonne zu wählen ist reine Notwehr.

Die "Wege" des Virus sind noch nicht erforscht

Es steht jedem frei sich die Corona-Karte von DE anzuschauen. Rückblickend auf 2020 kann man feststellen, dass es grob gesehen eine West-nach Ost-Ausbreitung gab. Wir konnten sehen, dass dem Virus Ländergrenzen egal sind. Es scheint mit dem Wind zu "reisen".
Wenn nun die Just-in-time-Industrie, trotz 12 Monaten Corona-Pandemie kalt erwischt wird - ist das umso ärgerlicher, weil es nicht klar ist, dass die LKW-Fahrer Schuld sind an der Ausbreitung. Wenn dem so wäre, hätten wir schon längst von hot-spots in z.B. der Automobilindustrie gehört. Es waren aber bisher eher die Schlachthöfe auffällig.

@Dörfler, 14:26h

"sollte sich auf Impfstoff konzentrieren anstatt auf Autos. Aber leider wird das Wort Impfstoff nicht mehr in den Mund genommen."

Genau. Mercedes produziert ab Montag den Impfstoff SLK, Audi den Impfstoff A6, und BMW 325i. So einfach ist das.

Ach, die Armen!

Ein Jahr Pandemie, und man schafft es nicht, sich einen Materialbestand für den Fall X anzulegen. Statt aktiv auf den Eentuallfall hinzuarbeiten, wir jetzt lieber wieder geheult, um im nächsten Schritt Staatsknete abgreifen zu können.

Es braucht keine Fahrer über die Grenze.

In Ihrer ...

... Euphorie von Kontaktsperre und -verboten zur endgültigen Vernichtung eines Virus sind die Regierenden und die von ihr ernannten Experten so eingemauert, dass sie Neben- und Folgeschäden ihrer Anordnungen nicht mehr übersehen.
Die Grenzkontrollen zwischen zwei arbeitsteilig eng verflochten Volkswirtschaften wie Österreich und Deutschland werden letztlich den Todesstoß der EU, die ja bisher schon regelrecht auseinander fiel, einleiten

Grenzschließungen !

Es ist verständlich, dass diese Maßnahmen nicht allen gefällt, aber sie sind notwendig und leider viel zu spät und zu gering. Grundsätzlich sollten alle Grenzen dicht gemacht werden, um eben keine Umfahrungen zu riskieren.
Aber es gibt noch ein anderes Problem, dass nämlich viel zu viel mit dem LKW "spazieren" gefahren wird. Ich weiß es aus eigener Erfahrung, was ich alles so in Europa rum fuhr. Teils völlig unnötig, weil nur hin und her gekurvt, nur damit dann ein anderer Stempel auf der Ware war.
Auch das mit der Autoindustrie ist so ein Witz und selbst verschuldet. Da hätten ein paar schlaue Köpfe schon lange darauf kommen müssen, dass zu lange und umständliche Wege irgend wann zur Falle werden. Aber es wird nur an die Gewinnmaximierung gedacht, leider keinen Zentimeter weiter. Und der Virus wurde ganz vergessen samt seinen Mutationen, die durch Reisen und Fahrten ein geschleppt wurden. Nun kriegen wenigstens ein paar die Quittung !!!!

Am 14. Februar 2021 um 14:21 von WM-Kasparov-Fan

" Die Autoindustrie sollte sich lieber endlich darüber bewusst werden, dass sie keine Zukunft hat.
Menschen (insbesondere in Industrienationen) benötigen und kaufen immer seltener Neuwagen, egal ob mit Verbrennungs-, Elektro- oder Hybrid-Motoren. "

Die Zahlen sagen aber etwas anderes, und alle 70 Jahre ein Auto kaufen, da wird Politik und der TÜV einen Riegel vorschieben, mit Anforderungen und Bestimmungen.
Der Rubel muss rollen.

Autoindustrie zu Grenzkontrollen: Schon Montag Werksschließungen

Wenn das so ist, dann haben sie Maßnahmen keinen langen Bestand.
Wenn den Autokonzernen der Materialnachschub oder Arbeitskräfte (Pendler) fehlen sollten, werden die Maßnahmen sehr bald aufgehoben oder aufgeweicht.

Das wäre etwas anderes, wenn es nur nach unten gerichtet ist.

@ Mika D um 14.26 Uhr, LKW Fahrer kommen über Grenzen

"Zum einen gibts nur die Massnahme "negativen Test vorweisen".
Wenn man das im Altenheim und KH immer machen würden, wären wir schon sehr weit."
Ja, ich finde, einen "negativen Test vorweisen" zu müssen, ist doch wirklich eine zumutbare Maßnahme.
Überall werden mehr Tests gewünscht: LehrerInnen, KitaBetreuerInnen, Pflegekräfte ... viele haben sich unkomplizierte Tests gewünscht.
Jetzt gibt es die endlich und jetzt wird auch wieder gemeckert.

@13:54 von HHHLA Just in Time

Ja! Die Gefahr von Just in Time ist jetzt hoffentlich auch für den letzten BWL-ler sichtbar geworden. Auch die Auslagerung (Neudeutsch Outsourcing) mit ihrer Arbeisplatzvernichtung rächt sich jetzt. Und da schreien die Bosse auch noch nach Geldern vom Steuerzahlern! Schämen sollten sie sich!

Wir können froh sein, daß

Wir können froh sein, daß sich überhaupt die Regierung darum kümmert, die Pandemie einzugrenzen. Kaum angefangen, fürchtet die Industrie um Lieferverzögerung oder sogar Verluste . Ich finde es schon reichlich unverschämt, auf Kosten der Bevölkerung das überhaupt in den Ring zu werfen. Viele von uns haben bislang Verluste des Arbeitsplatzes, Schließung des Einzelhandels sowie Hotellerie und Gastronomie oder auch Handwerk in Kauf genommen, bislang hats die Industrie nicht merklich getroffen. Da braucht man nicht auf die Tränendrüsen zudrücken, damit sich die Regierung beugt.

@wenigfahrer 14:46

"Wo stehen den Bänder seit 11 Monaten still, das wäre mal interessant, hab noch nirgends gelesen."

Sie haben wirklich noch nicht mitbekommen, wie es bspw. in der gesamten Kultur, der Gastronomie, dem Schaustellergewerbe, dem Messebau etc. aussieht?
Seltsam ...

Re : HHHLA !

Den Sicherheitsbestand hätten die Firmen schon lange erhöhen müssen, aber auch da sind leider zu viele doof und haben nur die großen Dollars in den Augen !
Aber so manchen fehlt der Verstand, die Weitsicht, Einsicht, die kaufmännische Übersicht und sehr viel Sozialvermögen !
Also nicht beklagen, sondern wieder auf die Schule des Lebens gehen !!

@14:30 von Marmolada

"... Derzeit gibt es eklatante Coronaausbrüche in SHA/Obersontheim bei KÄRCHER und im Ldkrs.Hohenlohe/Künzelsau bei WÜRTH sowie in S-H Husum beim Schlachthof ... "

Wie schon im Beitrag richtig angemerkt:
Völlig falsche Strategie ...

Hätte es in den o.g. Unternehmen eine Corona-Test-Strategie dauerhaft seit Sommer2020 gegeben, so wäre es keines Falls zu solchen unkontrollierbaren Ausbrüchen gekommen.

Und - nur - die o.g. Unternehmen sind aufgefallen.

Das grassiert in fast allen Unternehmen in produzierenden Bereichen in D., die Frage ist immer nur wann und wo und wie eklatant sind die Ausbrüche, - und fallen sie auf - .

Wenn nicht getestet wird, fällt auch nichts auf ... so einfach ist das ...

14:25 von Tada @Syr

Gestern hatten Sie Ihr Unverständnis darüber geäußert, dass Ihr Vater (Risikogruppe) weiterhin arbeiten muss, ohne, so hatte ich Sie verstanden, sich adäquat schützen zu können. Vieles lässt sich sicherlich als "unfair" oder unausgewogen bewerten. Und ich stimme Ihnen zu, dass diese Tätigkeiten entsprechend gewürdigt und vor allem nicht abqualifiziert werden sollten.

Allerdings frage ich mich auf was Sie eigentlich hinauswollen. Wenn nicht alle AN die Möglichkeit zu Homeoffice haben und nicht alles perfekt umsetzbar ist oder umgesetzt wird, dann halten Sie die Maßnahmen insgesamt für unsinnig? M.E. helfen diese anderen immerhin indirekt.

Korrektur Ihres Posts zur Pendelquarantäne:

Lt. RKI-Seite dürfen Pflegekräfte, die als Kontaktperson unter Quarantäne stehen und aufgrund von Personalmangel arbeiten müssen, weiterhin den ÖPNV nutzen um zur Arbeit zu gelangen.

"https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Personal_Pflege.html"

Grenzschließungen sind sinnvoll

@ Syr
Was sollen die Kontrollen bringen? Wieso werden Grenzen geschlossen um das eindringen eines Virus zu verhindern, das schon da ist?

Rauschgift ist ja auch schon da. Trotzdem versucht man den Nachschub durch Grenzkontrollen zu unterbinden.

@ich1961

"von vielen hier wird immer kritisch angemerkt, das wir Covid19 nun schon 1 Jahr haben und " die Politik / Politiker " Zeit genug hatten, sich darauf ein zustellen ( ich empfinde das als sehr anmassend, denn wirklich berechenbar ist eben immer noch nichts ! ) " Am 14. Februar 2021 um 14:35 von ich1961

*

Was ist daran unberechenbar gewesen, Altersheime besser zu schützen (ich erinnere Sie: man müsste erst neulich klären, wer den helfenden Bundeswehreinsatz bezahlt) und Gesundheitsämter so weit auszustatten, dass sie nicht bei Inzidenz 51 aufgeben (Pfleger und Mediziner haben Pendelquarantäne und dürfen Überstunden schieben und Gesundheitsämter machen pünktlich Feierabend)?

Es ist nicht die erste Pandemie auf der Welt, die Hygienebedingungen sind besser denn je, der medizinische Fortschritt ist im Vergleich zu früher sagenhaft und die Lebenserwartung hier höher, als je zuvor. Unberechenbar?

Nun: Wenn man erst nur kostenlose Ehrenamtliche sucht, die auch noch die Haftung übernehmen...

@Bernd Kevesligeti um 14.54 Uhr, das geht auch anders

"Autoindustrie zu Grenzkontrollen: Schon Montag Werksschließungen

Wenn das so ist, dann haben sie Maßnahmen keinen langen Bestand.
Wenn den Autokonzernen der Materialnachschub oder Arbeitskräfte (Pendler) fehlen sollten, werden die Maßnahmen sehr bald aufgehoben oder aufgeweicht."

Nein, das muss nicht sein. Die Kfz-Industrie bzw. die Speditionen könnten ihre Fahrer testen lassen, dann wäre das vom Tisch.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass viele Fahrer dankbar für den Test und die paar Stunden Pause bis zum Abwarten des Testergebnisses wären.

14:47 von draufguckerin

Wenn ich als Pflegerin oder Arzt in einer Grenzregion arbeiten würde,
wäre ich dankbar, mich oft testen lassen zu können,
.
Pflegerin ... ?
wo liegen die Gründe dass Altenpfleger sich nicht impfen lassen ?

Grenzkontrollen EU

so wurde beschlossen das die Grenzen innerhalb der EU nicht geschlossen werden, dabei hat es auch zubleiben oder aber wir sind nicht in der EU. Die Zahlen gehen runter, Schnelltests könnten sehr wohl von der Bevölkerung genutzt werden, denn so dumm sind die Menschen nicht. Schnelltests sind einfach durchzuführen. Was das Impfen betrifft, es ist ein Unding, das man durch diese Versäumnisse nun weiterhin mit Einschränkungen rechnen muss. Und dann erst 50, nun 35 und wie lange wird die Regierung das so weiter machen? Die Menschen sind müde, werden aggressiv oder depressiv. Irgendwann muss mal Schluss sein!

Man hat da vorher nicht dran gedacht

Als man im Schnellschuss-Verfahren verfügte, die Grenzen zu schließen, hat wieder einmal niemand dran gedacht das dies Auswirkungen auf die Lieferung von KFZ Teilen aus Norditalien und Ungarn hat. Ist ja schon wieder ein Jahr her als es ganz ähnlich war.

Wie aber kann die Regierung Akzeptanz behördlicher Maßnahmen erwarten, wenn diese immer derart dilettantisch umgesetzt werden? Die EU hat mit ihrer Kritik völlig recht. Im letzten Sommer haben die Politiker in Deutschland Stein und Bein geschworen, die Grenzen nie wieder zu schließen.

Das die Schulpflicht zB trotz geschlossener Schulen weiter gilt, liegt auch nur daran dass der Staat auf die Verfügbarkeit des Internets bei den Eltern zugreift, inkl. morgendlicher Anwesenheitskontrolle mit „Videozwang“ und Kleiderkontrolle!

Wieso sollen sich Bürger noch an Maßnahmen halten wenn die Politiker sich ihrerseits nicht an ihre Versprechen halten bzw immer wieder übergriffige Beschlüsse fassen ?

@ ich1961

"Die Grenzschließungen sind vollkommen ok, auch wenn sie für einige Ungemach bedeuten. Ich weiß , sie sind auch eher gegenteiliger Meinung." Am 14. Februar 2021 um 14:47 von ich1961

*

Ja, weil ich die geschlossenen Grenzen schon aus dem Ostblock kenne.
Die machten keinen gesünder und das Leben haben sie auch nicht verlängert.

Zumal wieder einmal vergessen wird, dass das Virus und seine Variationen bereits in Deutschland sind.

@ 13:54 von HHHLA

Schöner Vorschlag, nur leider nicht umsetzbar. Der Lieferant fertigt und liefert in Sequenz so wie das verbauende Automobilwerke es zeitlich unmittelbar vorgibt, z.B. Stoßfänger. Aufgrund der hohen Varianz müßten bei Ihrem Vorschlag Unmengen an Teilen vorgehalten werden, niemand hat solch große Läger. Außerdem kann man das Fahrzeugbauprogramm nicht einfach so ändern, da spielen noch andere Faktoren mit. Automobilbau soll auch noch bezahlbar sein, keiner würde für 100TS € für einen Golf kaufen.

14:59 von free Nawalny

Rauschgift ist ja auch schon da. Trotzdem versucht man den Nachschub durch Grenzkontrollen zu unterbinden.
.
der Vergleich hinkt etwas
wenn Rauschgift im Land ist, vermehrt es sich nicht
Viren schon
wobei es sicherlich erstrebenswert wäre,
den weiteren Nachschub an Viren zu unterbinden
auch der von möglichen neuen Mutationen

Eigentlich kein Problem

Die Fernfahrer und die Pendler müssen ja nur einen Coronatest vorlegen oder an der Grenze machen, und schon geht's weiter. Das wird sich in wenigen Tagen einpendeln.

Am 14. Februar 2021 um 14:56 von DrBeyer

" Sie haben wirklich noch nicht mitbekommen, wie es bspw. in der gesamten Kultur, der Gastronomie, dem Schaustellergewerbe, dem Messebau etc. aussieht?
Seltsam ... "

Davon hab ich schon gehört, das sind aber keine Bänder in der Industrie, die Gewerke oder Branchen haben keine Bänder, teilweise kleine Firmen mit 2-3 oder x Leuten.

Hat also nichts mit Bändern zu tun, sie wissen schon wie hoch der Anteil an der Wirtschaft bei diesen Gruppen ist, oder ?.

Und im Dezember war ich noch beim Friseur, und kurz davor noch in der Kneipe zum feiern, kann also keine 11 Monate sein.
Sommer und Herbsturlaub gab es auch reichlich.
Ich wohne in einer hoch belasteten Urlaubsregion, da war im Herbst alles verstopft, bis die Schließung beschlossen wurde.

15:00 von Tada

„Gesundheitsämter so weit auszustatten, dass sie nicht bei Inzidenz 51 aufgeben (Pfleger und Mediziner haben Pendelquarantäne und dürfen Überstunden schieben und Gesundheitsämter machen pünktlich Feierabend)?“
Vor allem, bald dürfen die Gesundheitsämter schon bei inzidenz von 36 kapitulieren. Ich frage mich auch, wie es sein kann, dass nicht alle Gesundheitsämter 7 Tage die Woche arbeiten. Ach ja, kostet Geld und genug Leute hat man auch nicht.

Am 14. Februar 2021 um 14:22 von 0_Panik

Schnell-Tests sollten den Vorrang haben.
Das sollte in der Umsetzung bei den Unternehmen kein Problem sein.
Oder sie haben mal nachgefragt, ob sie diese Schnell-Tests in den brachliegenden Corona-Impfzentren durchführen können.
------------------
Haben wir uns nicht erst gestern darüber ausgetauscht, dass diese Tests erst ab Mitte März zur Verfügung stehen werden ?
Wie Sie sich das mit den Impfzentren vorstellen, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Sollen
dann allmorgendlich zig-tausend Mitarbeiter vor Arbeitsbeginn in die Impfzentren einfallen, oder soll es einen Betriebs-Shuttle-Service geben? Da ist dann mit viel Glück die Spätschicht durch, wenn eigentlich die Frühschicht schon wieder anfängt. Ganz davon abgesehen, dass man den Aufbau der Impfzentren wohl standortmäßig nicht nach dem der Firmensitze geplant hat.
Also Sie haben immer utopisch-phantasievolle Vorschläge à la Coronahotels u.a. nur dass für die Umsetzung keine Infrastruktur vorhanden ist.

14:47 @ draufguckerin

"... Wenn ich als Pflegerin oder Arzt in einer Grenzregion arbeiten würde, wäre ich dankbar, mich oft testen lassen zu können, um sicher zu sein, keine Keime hin- und herzutragen. ..."

Nicht nur Pflege- und medizinisches Personal.

Doch in der Teststrategie, an der aller paar Tage ein Bisschen herumgebastelt wird, die die folgende VO eine Halbwertszeit von nicht mal Tagen hat, und an dem seit Monaten zögerlichem Handeln, Heimtests zuzulassen, liegen eklatante Versäumnisse der BMG-Politik, wie Hr. Spahn selbst offenbart hat.
Wir haben weitaus weniger getestet als Nachbarländer obwohl die Labore seit Wochen nicht ausgelastet sind.
Nicht einmal alle symptomatischen Menschen wurden getestet, die Dunkelziffer entsprechend hoh, insbesondere auch über die Verbreitung der Varianten.

@ ich1961 14:44

Da gebe ich Ihnen auch recht . Meine persönliche Meinung von dem ganzen ist , das die Politik mit ihrer unausgegoren , einseitigen Handlungsweise derart in eine Zwickmühle gebracht hat , das die Schritte die noch unternommen werden , zu noch mehr Schäden in der Gesellschaft und Wirtschaft führen . Die langfristigen Folgeschäden sind noch gar nicht richtig abzusehen und noch zum Teil nicht sichtbar .

Was ist denn nu wichtiger?...

...zig tausende von Menschenleben retten oder Autos bauen zu können?

---

Mal ehrlich, ich kann und will der Industrie nicht mehr zuhören.
Denen geht's doch nur darum, ihre Großaktionäre bei der Stange zu halten
und dicke Dividenden am Jahresende auszahlen zu können.
-
Im Übringen ist ein harter Lockdown an den Grenzen um einiges günstiger,
als immer mehr Menschen mit ggf. mutierten Viren ins Land zu lassen.
-
Geld kann man als Hilfe vom Staat erhalten, auch wenn das bedeutet,
daß möglicherweise weitere Schulden gemacht werden müssen.
Aber lieber zahle ich diese Schulen mit ab, als nichts zu tun, dafür aber zu wissen,
daß dadurch dann Menschen leiden und sterben werden.
-
Wacht endlich mal auf, diese Pandemie hat eben ihre eigene Grenzen
und deshalb sollte wir alles tun, um die hohen Infektionszahlen endlich gen Null sinken zu lassen.
-
Wann endlich verstehen das die Leute, die immer gegen Lockdowns etc. wettern?
Es geht um Menschenleben und nicht ums Geld!

14:44 von FalkoBahia // Und

14:44 von FalkoBahia

// Und Populist Söder ist das beste Beispiel hierfür, den Menschen hierzulande weiß machen wollen, dass ein Virus sich durch Grenzkontrollen abhalten ließe. //

Soweit ich das gelesen habe, hat das so niemand behauptet.
Aber Hauptsache man kann wieder
meckern .....
Mir sind jedenfalls die Politiker lieber, die etwas tun, als die, die Covid19 leugnen.

um 14.46 Uhr von wenigfahrer, Zustimmung

"Und zur Autoindustrie: Wer Lager auf die Straße legt, der ist auch irgendwie selber Schuld, ökologisch ist es außerdem noch ein Unding. Weil große Werke eigentlich alle Gleisanschluss haben oder hatten, Lagerhallen gab es früher auch.

Im Frühjahr haben die Tschechen selber zugemacht, und die Zahlen gingen nach unten, macht Deutschland das, dann ist es auf einmal ein Problem."
So ist es.
Und außerdem: Die Gesundheit der Fahrer sollte der Kfz-Industrie und den Zulieferern wenigstens die paar Euro wert sein, die ein Test kostet.
Wenn die Unternehmen das nicht zahlen wollen, haben sie kein Mitleid verdient. Im Gegenteil!

@ Der Ostbayer

Statt zu jammern, wäre zuerst zu hinterfragen, ob just in time aus vielfältigen Gründen - auch Umwelt, Klima, ... - die richtige Strategie ist.

Für Umwelt und Klima ist just in time ja eher besser.

Selbst schuld...

Wenn ich auch noch das letzte kleine Schräubchen "just in time" liefern lasse, und - trotz der gegenwärtigen Situation - keine Notfallkapazitäten aufbaue, was jeder gute Kaufmann tun würde damit ihm nicht die Ware ausgeht, dann kommt so etwas dabei heraus.

Das ist der "just-in-time"-Preis für immer billiger und noch billiger und noch viel billiger...

Wirtschaftliche Folgen der

Wirtschaftliche Folgen der Maßnahmen sind absehbar und nicht nur viele Detailfragen werden zu lösen sein, sondern es wird sich die Frage nach neuen Gesellschaftsmodellen stellen.
Eine Detaillfrage wird beispielsweise sein, wie die Krankenversorgung zukünftig zu regeln ist. Unzählige kleine Selbständige stehen vor dem Konkurs und viele darunter sind privat krankenversichert. Im Konkurs aber werden diese Krankenversicherungen nicht mehr bezahlbar sein. Es gibt aber keinen Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung, wenn eine Altersgrenze überschritten ist. Also sind die Betroffenen gar nicht mehr krankenversichert. Dies werden keine Einzelfälle mehr sein.
Es wird sich die Frage stellen, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden muß- Italien macht es vor. (seit 2019 für Singles bis zu 780 Euro- Grillo und andere fordern mehr)

14:56 von DrBeyer

«Wo stehen den Bänder seit 11 Monaten still, das wäre mal interessant, hab noch nirgends gelesen.»

«Sie haben wirklich noch nicht mitbekommen, wie es bspw. in der gesamten Kultur, der Gastronomie, dem Schaustellergewerbe, dem Messebau etc. aussieht?
Seltsam ...»

Unter "Bänder stehen still" scheint so manchereiner immer nur die Bänder zu verstehen, von denen hinten was runter rollt, mit dem anschließend wer rum fahren, Unkraut im Garten jäten, oder am PC was gucken kann.

"Kulturelle Bänder", die Nahrung für Gemüt, Geist, Seele, und Gehirn "produzieren", braucht man gar nicht. Weil die nicht "systemrelevant" sind im Sinne manchereiner.

@Möbius, 15:04h

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Diese unbedachte ad-hoc-Politik ist mittlerweile die größte Gefahr bei der Bekämpfung der Pandemie. Denn die Bevölkerung, die der wesentliche Faktor ist, stellt inzwischen bei behördlichen Anordnungen auf Durchzug.

Corona

Es ist erschreckend wahrzunehmen, wie unsere Regierung nicht in der Lage ist einfachste Daten zielführend zu verarbeiten. Die willkürliche Inzidenzzahl ist als Steuergröße für Grundrechtseinschränkungen völlig unangezeigt, vielmehr fehlen relative Positivraten getesteter Personenzahlen. Gleichzeitig muss auch die Prüfstruktur hinsichtlich Alter, sozialer Herkunft usw beachtet werden, um gezielte Maßnahmen zu treffen. Differenzierte Betrachtung ist das Zauberwort und nicht pauschale Sippenhaft. Aber einfachste Mathematik und logikbasierte Betrachtungen sind den Leuten abhanden gekommen.

@weingasi1 - Es gibt sinnlose und sinnvolle Maßnahmen.

14:22 von weingasi1:
"Haben Sie nicht hier bislang sämtliche Maßnahmen, die zur Verhinderung von Infektionen beschlossen wurden, angeprangert und kritisiert ?"

Nein, das habe ich nie getan. Ich kritisiere aber alle aktionistischen Maßnahmen, die Infektionen verhindern sollen, es aber aufgrund ihrer Unzweckmäßigkeit nicht tun.

Das Virus breitet sich zu über 90% in geschlossenen Räumen aus. Alle Maßnahmen, die für öffentliche Plätze, Rodelberge oder grenzüberschreitende Autofahrten gelten, sind kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Kontaktbeschränkungen und die Maskenpflicht würden reichen, um diese Epidemie zu besiegen. Man müsste sie nur konsequent genug anwenden - also auch Betriebe stilllegen, die alles andere als systemrelevant sind.

Grenzkontrollen machen erst Sinn, wenn man das nationale Infektionsgeschehen vollständig(!) unter Kontrolle hat.

von draufguckerin 15:01

Das wäre natürlich eine Maßnahme. Aber ob die Speditionen oder die Kfz-Industrie das machen und die Kosten tragen.....

Es ist unglaublich

dass die Autoindustrie es logistisch nicht fertigbringt die Fahrer rechtzeitig zu testen. Sonst kommt ja auch alles just in time an.

Das ist ein Armutszeugnis.

14:51 von wolf 666 Was für

14:51 von wolf 666

Was für ein B......., haben Sie schon gehört/ gelesen, das auch Dänemark die Grenzen geschlossen hat ?
Und im Frühjahr haben auch andere Staaten die Grenzen dicht gemacht. Und - was soll ich Ihnen sagen - die EU " lebt " noch.

Am 14. Februar 2021 um 14:21 von WM-Kasparov-Fan

Die Autoindustrie sollte sich lieber endlich darüber bewusst werden, dass sie keine Zukunft hat. 3-bis-4-Arbeitstagewoche, mehr Flexibilität bei der Berufsausbung, weniger Stress und mehr Ruhe und Gelassenheit Einzug in Gesellschaft und Arbeitswelt finden werden, wird sich jede Familie höchstens aller 70 Jahre einen neuen Pkw kaufen.
-----------
Hier mag wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens sein. Gehen Sie mal lieber davon aus, dass in den nächsten zig-Jahren das Auto seinen Stellenwert behalten wird. Im HO lässt sich weder ein Schrank zusammen bauen, noch eine Kuh melken, ein Kantinengericht kochen oder den Biergarten bedienen.
Sie brauchen jetzt nur noch das BGE einzubeziehen, dann ist Utopia nach Ihrer Vorstellung schon FAST Realität geworden.
Bis dahin können Sie ja schonmal ein energieneutrales Luftschloss im HO bauen.

@ weingasi1 um 15.07 Uhr, nicht Probleme suchen

"Haben wir uns nicht erst gestern darüber ausgetauscht, dass diese Tests erst ab Mitte März zur Verfügung stehen werden ?
Wie Sie sich das mit den Impfzentren vorstellen, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Sollen
dann allmorgendlich zig-tausend Mitarbeiter vor Arbeitsbeginn in die Impfzentren einfallen, oder soll es einen Betriebs-Shuttle-Service geben? Da ist dann mit viel Glück die Spätschicht durch, wenn eigentlich die Frühschicht schon wieder anfängt. Ganz davon abgesehen, dass man den Aufbau der Impfzentren wohl standortmäßig nicht nach dem der Firmensitze geplant hat."

Es gibt Leute, die suchen nach Lösungen. Und es gibt Leute, die suchen nach Problemen.

Hier in Bremen wird gerade ein Testzentrum in einem leerstehenden Hotel eingerichtet. Die Räumlichkeiten mit Speisesaal eignen sich hervorragend.
Schnelltests gibt es bereits. Je nach Art des Schnelltestst dauern die unterschiedlich lange, aber das wissen Sie sicherlich auch.

15:10 von bolligru

Es gibt aber keinen Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung
.
glücklicherweise !!
man sollte sich eben eine Entscheidung überlegen

Als junger Single den halben Preis in der Privaten zu zahlen,
warum nicht !
aber dann auch bitte das 4 fache mit Familie oder wenn man älter ist
Rosinenpickereien zu legalisieren halte ich für nicht zielführend

@bolligru

"Es wird sich die Frage stellen, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden muß- Italien macht es vor. (seit 2019 für Singles bis zu 780 Euro- Grillo und andere fordern mehr" Am 14. Februar 2021 um 15:10 von bolligru

*

Haben Sie eine Quelle dafür?

Soweit ich weiß, wird in Italien das Einkommen darauf angerechnet.

Damit ist dieses "bedingungsloses Grundeinkommen" in Italien nur das, was hier Sozialhilfe ist. Und die haben wir schon lange.

@Nachfragerin, 13:58 Uhr - Gesunde Balance finden

Die Regierung hat schon zu Beginn der Corona-Krise klar und unmißverständlich erklärt, dass die Gesundheit und das Leben der Bürger erste Priorität genießt. Gerade durch den Lockdown wurde diese Zielsetzung noch einmal unterstrichen. Dass die Automobilindustrie nun bei der Regierung anklopft und auf deren Probleme hinweist, ist doch folgerichtig, schließlich hängen daran ja auch tausende von Arbeitsplätzen. Es ist die Kunst der Politik hier eine vernünftige Balance zu finden. Bisher ist das recht gut gelungen.

Klar brauchen wir Grenzschließungen

Was sollen die Kontrollen bringen? Wieso werden Grenzen geschlossen um das eindringen eines Virus zu verhindern, das schon da ist?

Wenn in Tschechien die Inzidenz über 1000 ist und sehr viele Mutationen auftreten, ist eine Grenzschließung mit Teststrategie äußerst sinnvoll.

Am 14. Februar 2021 um 14:24 von KMK

Heute endecken wir (z.B. BKLM) was vor Jahren(hunderten) alles so falsch gemacht wurde. Die Fremdarbeiter der 60er Jahre schildern Ungerechtigkeit und ihr hartes Leben.
Vielleicht werden wir in wenigen Jahren die Rechnung dafür präsentiert bekommen, dass wir jetzt soviele Menschen aus den angrenzenden Staaten hier beschäftigen.
______________
Seeehr kryptisch, Ihre Aussage. Vielleicht können Sie das mal ein wenig konkretisieren. So, ist das leider nicht besonders erhellend.
Und was bedeutet den BKLM ? Muss man das wissen ?

15:00 von Tada // (Pfleger

15:00 von Tada

// (Pfleger und Mediziner haben Pendelquarantäne und dürfen Überstunden schieben und Gesundheitsämter machen pünktlich Feierabend)? //

Dafür hätte ich gerne Belege !
Das ist von Ihnen u.a. so gedacht. Aber ob das der Realität entspricht, vage ich zu bezweifeln.

Ach ja, ich vergesse immer, das hier die Experten schlechthin unterwegs sind - alles studierte und mehrfach approbierte Fachleute. Die den " wahren Experten " Sachen unterstellen, da wird mir jedesmal anders.

@15:07 von weingasi1

"... Haben wir uns nicht erst gestern darüber ausgetauscht, dass diese Tests erst ab Mitte März zur Verfügung stehen werden ... "

Für Privatpersonen: ja

Für Unternehmen die einen betriebsärztlichen Dienst haben oder beauftragen können : nein

Unternehmen bekommen diese Tests.
Das sagte gar der Bundesgesundheitsminister kürzlich in der Bundespressekonferenz.

Wie das die Unternehmen mit den Test hinkriegen, ist deren Problem.
Die Unternehmensführungen hatten genügend Zeit sich darüber Gedanken zu machen.
Wie wäre es denn mal, wenn sich die Unternehmensführungen mal mit den örtlichen Verantwortlichen unterhalten würden. Ggf. gibt es da eine Lösung.

Und wieso kann die Belegschaft nicht vor oder nach dem Dienst zu diesen Testzentren gehen, und bekommen das als Arbeitszeit bezahlt. Geht doch.
Einfach aufhören zu bocken.

Die Unternehmen müssen aufhören zu bocken. Dann ist Vieles auch nicht utopisch.
Und schon sieht es ganz anders aus.

@Südstaatlerin, 13:59 - Vernünftige Entscheidung

Ich freue mich, dass sich der Bundesinnenminister Gedanken ob der steigenden Infektionszahlen in den Nachbarländern macht und handelt. Das erwarte ich auch von der Politik.

@ich1961, 15:08h

"Mir sind jedenfalls die Politiker lieber, die etwas tun, als die, die Covid19 leugnen."

Wenn Sie Corona-Leugner anprangern, haben Sie vollkommen Recht, sind allerdings bei mir an der falschen Adresse.

Natürlich möchte auch ich, dass diese Pandemie irgendwann gut zuende geht, aber ich halte viele dieser vorschnellen und undurchdachten Maßnahmen für kontraproduktiv. Die Bevölkerung, der bei der Bekämpfung eine Schlüsselrolle zufällt, muß mitgenommen werden, durch Empatie und schlüssige Argumente. Und diese ad-hoc angewiesenen Grenzschließungen sind eben wieder einmal Volksverdummung. Ein Virus lässt sich nun mal nicht von Grenzen aufhalten.

@free Nawalny - Kontrollen verursachen Verzögerungen

15:06 von free Nawalny:
"Die Fernfahrer und die Pendler müssen ja nur einen Coronatest vorlegen oder an der Grenze machen, und schon geht's weiter. Das wird sich in wenigen Tagen einpendeln."

Kontrollen verursachen immer einen Rückstau. Das kann man an jeder Kasse sehen.

Einpendeln wird sich das erst, wenn die Tests bei voller Fahrt vorgezeigt werden können.

@ bolligru

Es wird sich die Frage stellen, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden muß

Nein, die Frage stellt sich nicht. Der Griff einer Minderheit in den Geldbeutel der breiten Mehrheit derer, die für den eigenen Lebensunterhalt sorgen, wird niemals mehrheitsfähig.

15:12 von FalkoBahia

zumal die bürger ja auch die wunderbaren bilder von denöffentlichen medien ins wohnzimmer geliefert bekommen. in den parlamenten sitzen die politikern un schicken plastikkäfigen, die öffentlichen reporter umwickeln die micros mit einer plastiktüte. und in den schulen muss man die fenster öffnen, wenn es denn geht.

15:05 von Tada //Ja, weil ich

15:05 von Tada

//Ja, weil ich die geschlossenen Grenzen schon aus dem Ostblock kenne.//

Da sind sie nicht alleine, ich kenne die Grenzen auch noch.
Der Unterschied zu heute ist Ihnen aber geläufig ???

Das das Virus bereits hier ist, weiß jeder. Es geht um die Ausbreitung, die eingedämmt werden soll.

@15:18 von Sisyphos3

"Rosinenpickereien zu legalisieren halte ich für nicht zielführend"

Ich halte es sogar für diskriminierend und Verspottung der hart arbeitenden ehrlichen Arbeiter und Angestellten.

Erst sich unsozial überall vordrängeln, bessere Leistungen erhalten und anschließend in die soziale Hängematte legen die die GKV Versicherten erwirtschaftet haben.

@ 14:08 von Dr. Cat

Das die Automobilindustrie Lagerhaltung auf der Straße durchführt ist schlichtweg falsch. Die in diesem Artikel genannten Werke sind maximal eine Stunde Fahrzeit von ihren Lieferanten entfernt, das ist nunmal bei Just in Time so. Übrigens leben wir in einer arbeitsteiligen Welt, da macht z.B. ein VW nicht mehr alles selbst und Käfer ist sehr sehr lange her. Und das auch noch Kosten reduziert werden müssen, ist eine betriebswirtschaftliche Weisheit

@Adeo60

"Wir haben uns die deutlich niedrigeren Inzidenzwerte durch eiserne Disziplin und klare Vorgaben der Regierung hart erarbeitet" Am 14. Februar 2021 um 15:16 von Adeo60

*

Das soll wohl ein Witz sein.

Die niedrigeren Inzidenzwerte wurden auf dem Hintern zu Hause abgesessen, während andere gearbeitet haben und sich Ansteckungsrisiken ausgesetzt haben - auch die Osteuropäer, die in Deutschland arbeiten.

Ohne deren Arbeit läuft hier nichts. Weder Altenpflege, noch Ernte, noch das Baugewerbe oder Lieferungen.

Man schiebt die anstrengende Arbeit ab und zeigt mit dem Finger auf Arbeiter, die sich angesteckt haben.

Man schiebt die verdreckende Industrie nach Fernost und zeigt mit dem Finger auf die Umweltverschmutzung.

Das ist schon ein Muster.

Warum die Autoundustrie

Gesundheit gegen angebliche Produktiviraet ausspielt erschliesst sich mir nicht.

Man muss auch mit dem Wetter und anderem Unbill zurechtkommen. Es war rechtzeitig angekuendigt, dass die Fahrer sich testen lassen muessen und Tschechien hat genug Laborkapazitaeten.

Das Transportgeschaeft aus und nach Tuerkei, Serbien, Bosnien usw funktioniert schon lange nach diesen Massgaben und alles laeuft bestens.

Bringt die Deutsche Industrie noch was auf die Reihe?

@15:09 free Nawalny Just in Time

"Für Umwelt und Klima ist just in time ja eher besser."

Toll, was Sie alles wissen!

Wer Lösungen will findet Wege. Wer nicht will findet Gründe

"Wenn das Bauteil nicht durchkommt, stehen die Bänder still."
Seine LKW Fahrer testen zu lassen dürfte ja kein unüberbrückbares Problem darstellen
Selbst ein "Fahrerwechsel" und ein Desinfizieren der Fahrerkabine

@schabernack 15:10

"Unter "Bänder stehen still" scheint so manchereiner immer nur die Bänder zu verstehen, von denen hinten was runter rollt, mit dem anschließend wer rum fahren, Unkraut im Garten jäten, oder am PC was gucken kann."

Ja, an der Stelle wird manch einer anscheinend zum Erbsenzähler.

@ Hinterdiefichte

Wer in dieser Zeit immer noch just in time produziert, hat geschlafen - im Verschlafen ist die deutsche Autoindustrie allerdings Weltspitze!

Die deutsche Autoindustrie ist in der Innovation weltweit führend. Produktion ohne just in time gibt es in der Autoindustrie nirgends.

15:23 von FalkoBahia

Ein Virus lässt sich nun mal nicht von Grenzen aufhalten
.
aber durch das Einschränken von Kontakten
und dazu eignen sich Grenzen vortrefflich

@rossundreiter, 14:12 Uhr - Schutzmaßnahmen wirken

"In Regierungsform gegossener Zerstörungs- und Größenwahn".

Ich bin völlig anderer Meinung. Wenn wir die Corona-Pandemie nicht soweit in den Griff bekommen, dass Infektionsketten wieder nachvollziehbar sind, wird nicht nur der Bildungsauftrag unserer Schulen, wird nicht nur unsere Gesundheit, sondern eben auch die Wirtschaft Schaden nehmen. Es geht um eine notwendige, wenn auch schmerzhafte Eindämmung insbesondere der neuen Mutationen. Ein schleichender wirtschaftlicher Niedergang mit dem Verlust vieler Arbeitsplätze kann nicht in unser aller Sinn sein. Deshalb ist es richtig konsequent und nachhaltig Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung auf den weg zu bringen, ggf. auch nachzuschärfen. Wenn Inzidenzwerte erreicht werden, die Lockerungen zulassen, müssen und werden auch Lockerungen vorgenommen werden. Der Zeitpunkt hängt aber auch von der Gefahr der Mutationen ab. Ich finde es sehr verantwortungsvoll, wenn die Politik den Bürgern die Wahrheit sagt und nicht Schönfärberei betreibt.

könnten ....

Naja die Bundesregierung weiss ja sowieso nicht was sie will.

Reisen sollen eingeschränkt werden aber die Tourismusindustrie wird mit Milliarden gefördert.

Bei der Automobilindustrie ist wenigstens eine Branche die noch Steuern zahlt.

rer Truman Welt

Am 12. September darf kritisiert werden! Am besten einfach dran denken!

WIe unflexibel

Der LKW muss nicht an der Grenze stehen bleiben, nur der LKW Fahrer. Mit Kreativität und einer Wechselbrücke gehts einfach weiter.
Oder man fährt einfach eine Route ohne Tirol und Tschechien.

Was ich das sagen: Mir wachsen die Haar in die Augen

15:25 von free Nawalny

Der Griff einer Minderheit in den Geldbeutel der breiten Mehrheit derer,
die für den eigenen Lebensunterhalt sorgen, wird niemals mehrheitsfähig.
.
ihr Wort in Gottes Ohr
Bedingungslosen Grundeinkommen ist doch populär

@wenigfahrer 15:06

"Davon hab ich schon gehört, das sind aber keine Bänder in der Industrie, die Gewerke oder Branchen haben keine Bänder, teilweise kleine Firmen mit 2-3 oder x Leuten.

Hat also nichts mit Bändern zu tun, sie wissen schon wie hoch der Anteil an der Wirtschaft bei diesen Gruppen ist, oder?"

Sie wissen aber schon, dass der Mittelstand das Rückgrat unserer Wirtschaft ist und nicht die Automobilwirtschaft, oder?

Und Sie wissen hoffentlich auch, dass in den beschriebenen Branchen deutlich mehr Menschen arbeiten als im Automobilsektor inkl. Zulieferern?

"Und im Dezember war ich noch beim Friseur, und kurz davor noch in der Kneipe zum feiern, kann also keine 11 Monate sein."

Wenn die Feier in der Kneipe im herkömmlichen Sinn war, dann hat der Wirt und haben Sie sich nicht an die Corona-Auflagen gehalten und stattdessen dazu beigetragen, die Pandemie am Laufen zu halten.

Ich habe immerhin mitbekommen, dass die Gastronomie seit 11 Monaten im besten Fall die Selbstkosten erwirtschaftet.

um 15:19 von Tada "Haben Sie

um 15:19 von Tada
"Haben Sie eine Quelle dafür?" google liefert endlos Material
Ein "bedingungsloses Grundeinkommen" ist etwas gänzlich anderes als Sozialhilfe- eben bedingungslos und für alle.
Natürlich wird dieses auf das Einkommen angerechnet und lediglich Bedürftige erhalten es ohne Gegenleistung. Grillos 5- Sterne Bewegung, die jetzt der entscheidende Faktor in der neuen italienischen Regierung sein wird, hat für die Einführung gesorgt.
Wer jetzt die Frage nach der Finanzierbarkeit stellt und vermutet, es könne zu einem Absinken der Arbeitsmoral kommen, hat sicher auch nicht ganz Unrecht.
Ich stellte lediglich die Vermutung in den Raum, daß dies ein Thema sein wird.

@Adeo60 - Sind Autos systemrelevant?

15:21 von Adeo60:
"Die Regierung hat schon zu Beginn der Corona-Krise klar und unmißverständlich erklärt, dass die Gesundheit und das Leben der Bürger erste Priorität genießt."
> Und Sie glauben das? Ich sehe die Priorität auf dem Erhalt der Wirtschaftskraft.

"Gerade durch den Lockdown wurde diese Zielsetzung noch einmal unterstrichen."
> Bei einem (echten) Lockdown wäre alles zu, was nicht systemrelevant ist. Da derzeit noch Kraftfahrzeuge produziert werden, haben wir es wieder einmal mit inkonsequenten Teilschließungen zu tun. Das damit verbundene Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter wird dem Wohl der Wirtschaft untergeordnet.

"Es ist die Kunst der Politik hier eine vernünftige Balance zu finden. Bisher ist das recht gut gelungen."
> Was Sie als "recht gut" bezeichnen, ist in meinen Augen eine ziellose Politik der Inkonsequenz, die gerade gut genug ist, um eine gesundheitliche Katastrophe zu vermeiden - auf Kosten der Mittelstandes.

@ bolligru

Unzählige kleine Selbständige stehen vor dem Konkurs und viele darunter sind privat krankenversichert.

Dazu gibt es aber eigentlich keinen Grund. Warum sollte ein kleiner Selbständiger die gesetzliche Krankenversicherung verlassen? Irgendwo finde ich sind die Leute für ihre Fehler auch mal selbst verantwortlich.

@14.35 Tada

Die anfänglichen Koordinationsprobleme dürften zu lösen sein. Die Lieferung kommt.
Gut vorbereitet mit negativem Test - fertig.
Diese Chance wünsche ich allen. Einfach einen Negativen Test und los!

um 15:25 von free

um 15:25 von free Nawalny
Italien zeigt, daß es geht.
Ich persönlich habe auch meine Bedenken.

Es soll doch nach Corona alles anders werden ...

Selbst unser Bundespräsident hat das vor kurzer Zeit noch erzählt.
Wann fangen wir endlich damit an?
Politiker, die nur Schönwetterpolitik können und eine Wirtschaft, die nur Schönwetterwirtschaft kann, werden
dazu nicht zu gebrauchen sein.
Denn kaum gibt es echte Probleme, erweisen sich diejenigen, die nicht Systemrelevant sind, als absolute Nieten.
Ein Test ist in 30 Minuten gemacht oder im Zweifel könnten LKW - Fahrer an den Grenzen wechseln. Dann muss man nur noch die Fahrerkabinen desinfizieren.
Dauert aber wahrscheinlich länger als Tests für die Fahrer.
Andererseits wird ein großes Bohei darum gemacht, dass alle EU - Länder gleichermaßen Impfstoff abbekommen, aber wenn die Versorgung der Infizierten und anderer Kranker sichergestellt sein soll, dann darf ein Staat dem anderen das Personal abwerben, weil die Erkrankten im ärmeren Land nicht zählen. Und für viele andere Berufe trifft das auch zu.
Die Autoindustrie könnte auch die Autos auf den Halden zuerst abverkaufen.

15:23 von FalkoBahia //

15:23 von FalkoBahia

// Natürlich möchte auch ich, dass diese Pandemie irgendwann gut zuende geht, aber ich halte viele dieser vorschnellen und undurchdachten Maßnahmen für kontraproduktiv. //

Sind Sie ein Mitarbeiter von Herrn Seehofer ? Sonst kann ich Ihren Vorwurf nicht ernst nehmen.
Ich denke, das da viele Diskussionen im Vorfeld nötig waren.

// Ein Virus lässt sich nun mal nicht von Grenzen aufhalten. //

Das hat auch niemand behauptet. Aber es lassen sich potentielle Kontakte zu Infizierten reduzieren und somit der Eintrag nach D. eindämmen.

15:27 von Emil67

wie gesagt
ich habe kein Problem mit einer privaten Krankenversicherung

wenn man dadurch in der Jugend Geld spart ....
nur bitte nicht dann wechseln wollen wenn man alt wird und kein Geld spart
sich dann von anderen subventionieren lassen

@ich1961, 14:15 Uhr

Mir geht es da wie Ihnen. Die gleiche, die zu Beginn der Krise über zu gravierende oder zu lasche Schutzmaßnahmen gegen Corona geschimpft haben, kommen nun mit der gegenteiligen Position. Natürlich situationsbezogen vielleicht sogar begründet. Man hat aber immer wieder den Eindruck, dass es doch in vielen Fällen nur darum geht, Politik madig zu machen und schlecht zu reden. Es gibt nicht den berühmten Königsweg. Ich aber halte der Regierung immer wieder zu Gute, dass sie sich eng mit Experten abstimmt und auch die Bürger über die Corona-Lage ausführlich informiert. Die aktuellen Zahlen belegen, dass dies ein durchaus erfolgversprechender Weg ist.

BKM (statt BKLM)

Sorry, mein Tippfehler. Sollte "BKM" (Black Lives Matters) heissen.

Wieviele Menschen, beispielsweise aus Osteuropa, arbeiten in Deutschland an "unserem" Wohlstand? Ob auf der Baustelle, im Schlachthaus, sonstigen "prekären" Beschäftigungsverhältnissen. Alles unter der Überschrift "Freizügigkeit".
Das wird uns m.E. früher oder später auf den Füsse fallen.

Müssen wir jetzt alle sterben?

weil die Fließbänder der Autoindustrie still stehen?

Ich habe ja schon mitbekommen, dass diese Industrie unsere Regierung fest im Griff hat und gefühlt 50% aller Deutschen ihre Arbeit beschafft.

Aber: Irgendwann werden auch diese Leute erkennen müssen, dass man Autos nicht essen kann.

@15:25 von free Nawalny

"Nein, die Frage stellt sich nicht. Der Griff einer Minderheit in den Geldbeutel der breiten Mehrheit derer, die für den eigenen Lebensunterhalt sorgen, wird niemals mehrheitsfähig."

Da hat wohl jeder seine eigene Meinung drüber, da ist die Frage, gibt es mehr Neider die lieber einen sehr Teuren Beamtenapert finanzieren die die Armut verwalten, oder Menschen die der Meinung sind jeder muss selber für sein Fortkommen sorgen, aber ein gewisses Minimum steht jedem zu.
Allerdings bekommt man das heute ja auch (H4) nur mit sehr teurer Verwaltung.

@wenigfahrer 15:06

Ergänzung:

Und ich habe mitbekommen, dass in meiner Familie einige seit 11 Monaten Berufsverbot haben, so wie bspw. fathaland slim auch.

Und ich selbst habe seit 11 Monaten in keinem Orchestergraben mehr gesessen. Dass ich überhaupt in den vergangenen Monaten noch hin und wieder arbeiten durfte, liegt nur daran, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die eine Stelle in einem staatlichen Orchester haben. Und auch da sind irgendwelche Streaming-Formate das einzige , was wir gerade machen können, auch wenn die mit dem eigentlichen Sinn des Berufs nicht mehr viel zu tun haben.

Eine Wagner-Oper auf ihren ersten Akt zu beschränken und mit vier Mann zu spielen, mag vorübergehend in Pandemiezeiten ganz nett sein, ist aber sicher nichts, was man dauerhaft haben möchte. Und auch das ist seit einigen Monaten schon nicht mehr möglich.

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Die Moderation

Wirtschaft retten oder

Wirtschaft retten oder Krankenhäuser vor Über-Belastung schützen. Beides geht nicht. Man kann vielleicht für eine gewisse zeit zwischen den Stühlen sitzen. Aber nicht lange.

Was mich stört ist, dass einige Gruppen von EInschränkungen stärker betroffen sind als andere. "Vor dem Gesetz" sind alle gleich, sagt man. Es wäre überdies längst an der Zeit über eine andere Art der Existenzsicherung nachzudenken. Wir erleben ja einen eklatanten Widerspruch: Man soll leisten aber darf (gerade) nicht. Wie lange will man diesen Widerspruch noch kaschieren?

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