Kommentare

Produktion in der 3. Welt

Biontech und Curevac werden ihr Know-how nicht preisgeben und das sollen sie auch nicht. Aber man kann ja mit Spendengeldern weitere Werke in Entwicklungsländern gründen und von dort ausliefern.

Offener Brrief von NGOs...

Ein Bündnis von mehr als 20 Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen fordert die deutschen Pharmafirmen BioNTech und CureVac auf, schnell den Weg für eine weltweite Produktion ihrer Corona-Impfstoffe zu ebnen. 

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Den kann man vollends Zustimmen!
Patente dürfen bei der Herstellung von Impfstoffen in dieser Weltweiten Krise wirklich kein Hindernis sein, um diese schnellstens herzustellen. Phamaindustrien die technisch dazu in der Lage sind, die sollten auch an der Produktion beteiligt werden. Je mehr, desto besser. Notfalls müßten Regierungen die Patentinhaber entschädigen...

Seltsame Schlussfolgerungen

"Beide Firmen haben Fördergelder von jeweils mehreren hundert Millionen Euro allein durch die Bundesregierung erhalten." Dadurch stünden sie in der Verantwortung, Menschen weltweit Zugang zu Covid-19-Impfstoffen zu gewähren, heißt es in dem Schreiben.

Woher erhielt die Bundesregierung dieses Geld? Vom Weltsteuerzahler oder von den Steuerzahlern in Deutschland?

Es könne nicht sein, dass die Risikogruppen in den ärmeren Ländern noch Jahre auf eine Impfung warten müssten, während reiche Länder wie Deutschland schon in der Breite impften, erklärte Elisabeth Massute von Ärzte ohne Grenzen.

Gäbe es die "reichen Länder" nicht, würden die "ärmeren Länder" noch länger auf einen Impfstoff warten müssen.

Bitte, bitte ...

wird in einer Marktwirtschaft kaum helfen.

Aber als Alternative sind Zwangslizenzen möglich.

Und wenn man das Möglichste tun will, sollte man mit dem Möglichen anfangen.

Meine ich.

Deutsche Impfstoff-Firmen sollen ihr Know-how teilen

Produktionsstandorte in anderen Teilen der Welt : JA unbedingt, unter Führung der Unternehmen, um die ärmeren Länder zu versorgen.

Know How weitergeben : NEIN

Entwicklungen müssen weiter geschützt bleiben damit die Motivation zum entwickeln auch in Zukunft hoch bleibt.

Ob Pandemie oder nicht am Ende geht's auch um's Geschäft. Das wird auch wieder so sein! in Zukunft

15:47 von Ant¡ko

Gäbe es die "reichen Länder" nicht,
würden die "ärmeren Länder" noch länger auf einen Impfstoff warten müssen.
.
.... gäbe es keinen Impfstoff
oder wer hat den entwickelt ?
so wenig wie Medikamente gegen Aids

@15:29 von free Nawalny

>> Aber man kann ja mit Spendengeldern
>> weitere Werke in Entwicklungsländern
>> gründen und von dort ausliefern.

Oder wir nutzen einfach die sehr gute südafrikanische(!) Generikaproduktion (funktioniert bei AIDS sehr gut). -.-

Klingt angesichts der Umstände interessant:

"Es könne nicht sein, dass die Risikogruppen in den ärmeren Ländern noch Jahre auf eine Impfung warten müssten, während reiche Länder wie Deutschland schon in der Breite impften, erklärte Elisabeth Massute von Ärzte ohne Grenzen."

So sehr ich dafür bin, den armen Ländern unbedingt zu helfen, klingt dieser Satz zumindest im Augenblick noch etwas belustigend.

Profitgier behindert weltweite Produktion

Alle Menschen sind gleich. Die Profitgier Einzelner darf die weltweite Produktion der Impfstoffe künstlich behindern.

Merkel darf nicht länger auf der Seite der Profitgier stehen. Humanität und das Leben der Menschen weltweit muss auch von der Bundesregierung geachtet und die optimale Versorgung der Menschheit durchgesetzt werden. Menschenleben sind wichtiger als die Profitgier einzelner.

@ odoaker um 15.50 Uhr, kein guter Vorschlag

Zwangslizenzen - kann man natürlich erzwingen. Aber nicht in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat.
Und welches Unternehmen entwickelt dann noch Medikamente? Sie selbst, odoaker? Oder die Caritas?

um 15:50 von odoaker

Bitte, bitte ...
wird in einer Marktwirtschaft kaum helfen.

Aber als Alternative sind Zwangslizenzen möglich.

Und wenn man das Möglichste tun will, sollte man mit dem Möglichen anfangen.

Meine ich.
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Ich bin eigentlich glücklich darüber in Deutschland zu Leben, es gibt nur wenige Länder in denen man vergleichbar frei leben kann.
Verwundert bin ich allerdings wenn hier im Forum immer Verbote gefordert werden. Nun verlangen Sie Zwangslizenzen. Das sind für mich tiefgreifende Angriffe auf unsere Demokratie, sehr viel tiefgreifender als die Einschränkungen durch den Lockdown.

Durch die

Durch die Entwicklungsfinanzierung in Milliardenhöhe müßten die meisten Pharmaunternehmen eigentlich schon längst in staatlichem Besitz sein.
Zumal ja auch die Grundlagenforschung vorzugsweise von Staaten finanziert wird.
Warum damit noch eine private Firma Geld scheffeln kann und darf ist völlig unverständlich.
Solche Patente müssen Allgemeingut sein und nach Abzug der halbwegs guten Gehälter in diesem Bereich, sollten die Gewinne ausschließen den jeweiligen Staatskassen zugute kommen.

@16:02 von Initiative Neue...

Alle Menschen sind gleich. Die Profitgier Einzelner darf die weltweite Produktion der Impfstoffe künstlich behindern.

Purer anti-Marktwirtschaft Populismus.
Ohne Profitstreben würde es viele Impfstoffe gar nicht geben. Dann würde es tatsächlich mehr Gleichheit geben.
Viel mehr Menschen würden den gleichen Status genießen: als Nicht-Geimpfte.

Aber natürlich!

Deswegen "arbeiten" auch besonders die Führungsebenen der NGO ehrenamtlich und zahlen Flüge und anfallende Kosten aus eigener Tasche, oder? Man sollte sich auch keine Gedanken darüber machen, wofür die ärmsten Länder bzw. deren Regierungen die Summen ausgeben, die sie für den Verkauf von Uran, seltenen Erden oder der Vergangenheit als beklagenswertes Opfer vorzugsweise deutscher Kolonialpolitik erhalten.Vermutlich hat man dann die Unterstützung der NGO für den Friedensnobelpreis, oder? Daß diese Firmen auch Arbeitnehmer haben, die auch aus den Patenteinkünften bezahlt werden,be ist den NGO scheinbar egal oder werden die dann von den NGO oder den ärmsten Ländern mit Spenden bezahlt? Altruismus ist eben nur in wenigen Ausnahmefällen machbar und Medizin usw. gehört nicht dazu.

@ Der freundliche.... "Ein Bündnis...."

Sie sind mir zuvor gekommen - wollte ich auch
posten. Vielen Dank!

China & Russland liefert schon

Es muss auf jeden Fall schnell ganz, ganz dringend Kapazität weiter aufgebaut werden und viel produziert werden.

Kooperationen mit anderen Ländern weltweit- nur ein erster Anfang ist gemacht.

Wir haben nicht mal für Europa, geschweige Deutschland genug und rechtzeitig. Dann folgt die Mutation- alles wieder aufrüsten.

Indien , Russland, China liefern schon fleissig.
Dort sind Riesen - Kapazitäten, Massen von fleissigen Menschen.

Es wäre schon gut, wenn wir in Europa nochmals lernen wie Produktion geht, um nicht vollends abhängig zu sein.
Daher sollte nicht das Rezept rausgegeben werden- sondern man muss Kooperationen eingehen.

"ärmere Länder"... welche

"ärmere Länder"... welche genau?

China steht in den Startlöchern. Besonders Afrika steht im Interesse. Es wird nicht lange dauern bis China liefert.
Übrigens stellt sich die Frage, wie genau die Impfmittellieferung organisiert werden soll und wie dieses er Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden kann. Allein die WHO ist hier kompetent.

Die gemeldeten Infektionszahlen und die der bestätigten Todesfälle in den "ärmeren" Ländern sind ausnahmslos extrem niedrig.
Todesfälle insgesamt:
Kamerun 474
Eritrea 7
Ruanda 229
Senegal 712
Togo 80

Dominikanische Republik 2.883
Papua-Neuguinea 9

Die 7-Tage-Inzidenz sinkt ebenfalls auch in diesen Ländern deutlich.
Quelle: www.corona-in-zahlen.de/land-uebersicht/
Die WHO stellt sich dem Problem bereits.

Auf Kommentar antworten...

Am 11. Februar 2021 um 15:29 von free Nawalny

Biontech und Curevac werden ihr Know-how nicht preisgeben und das sollen sie auch nicht. 
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Warum nicht ???

Wie endet die Pandemie? Mit und ohne Impfung..

Der biologische Ausgang des Naturereignis SARS-CoV-2 Pandemie ist vorhersagbar: die Pandemie wird aufhören, wenn die meisten Menschen immun geworden sind.

https://covid-strategie.de/wie-endet-die-pandemie/

Und die Impfstoffe helfen dabei, dass die meisten Menschen diese Immunität ohne das Risiko einer Infektion bekommen können.

Infizieren werden wir uns aber wohl trotzdem alle noch, was aber mit Impfung auch für die Risikogruppe nicht schlimm ist.

Und ohne Impfung auch für die allermeisten unter 70. Eine stabile Immunität schafft aber eine Impfung besser als eine Infektion, die - wie in den meisten Fällen - nur sehr milde oder symptomlos verläuft..

@ saschamaus75 15.59

"Oder wir nutzen..."

Danke!

um 16:11 von nie wieder spd

Durch die
Durch die Entwicklungsfinanzierung in Milliardenhöhe müßten die meisten Pharmaunternehmen eigentlich schon längst in staatlichem Besitz sein.
Zumal ja auch die Grundlagenforschung vorzugsweise von Staaten finanziert wird.
Warum damit noch eine private Firma Geld scheffeln kann und darf ist völlig unverständlich.
Solche Patente müssen Allgemeingut sein und nach Abzug der halbwegs guten Gehälter in diesem Bereich, sollten die Gewinne ausschließen den jeweiligen Staatskassen zugute kommen.
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Kennen sie ein Staatsunternehmen das Gewinn gemacht hat? Ich kenne nur Staatsunternehmen die am Ende Marode waren, DB, DP im eigenen Land, sowie die Wirtschaft in ganz Osteuropa, nach 40 Jahren Staatswirtschaft.

Ich steige aus!

Ich wünsche allen Forist*innen alles Gute!

Auch denen, die dieses Forum unablässig dafür nutzen, ihr - je nach Thema - menschenverachtendes, rassistisches, rechtsextremistisches und diskriminierendes Gedankengut zu verbreiten.

@antiko.. 15:47

"Woher erhielt die Bundesregierung dieses Geld? Vom Weltsteuerzahler oder von den Steuerzahlern in Deutschland?

Es könne nicht sein, dass die Risikogruppen in den ärmeren Ländern noch Jahre auf eine Impfung warten müssten, während reiche Länder wie Deutschland schon in der Breite impften, erklärte Elisabeth Massute von Ärzte ohne Grenzen.

Gäbe es die "reichen Länder" nicht, würden die "ärmeren Länder" noch länger auf einen Impfstoff warten müssen."

Ihr Kommentar spiegelt das klassische egoistische Verhalten von einigen Menschen wieder, welche das Glück hatten, in einem wohlhabenden, reichen Land geboren worden zu sein und das auch noch für selbstverständlich halten. Empathie und Nächstenliebe sind für Sie offenbar Fremdwörter. Würden Sie genauso argumentieren, wenn Sie in Äthiopien leben würden? Schrecklich..

@odoaker um 15:50

"Aber als Alternative sind Zwangslizenzen möglich.

Und wenn man das Möglichste tun will, sollte man mit dem Möglichen anfangen."

Man muss aber immer die langfristigen Auswirkungen im Blick behalten. Patente und Lizenzen sind Privateigentum. Ihr Vorschlag bedeutet Enteignung. Wenn wir damit anfangen, wird zukünftig deutlich weniger investiert, geforscht und entwickelt in Deutschland. Im internationalen Standortwettbewerb könnten wir dann nicht mehr mithalten.
Das wir jetzt bereits Impfstoffe haben, hat vor allem die Marktwirtschaft hervorgebracht.

man staunt nur noch

warum baut dann oxfarm nicht in simbabwe mit den geldern der herrscherfamilien und ihren spenden eine produktion auf?

Am 11. Februar 2021 um 16:11 von nie wieder spd

Durch die Entwicklungsfinanzierung in Milliardenhöhe müßten die meisten Pharmaunternehmen eigentlich schon längst in staatlichem Besitz sein. Warum damit noch eine private Firma Geld scheffeln kann und darf ist völlig unverständlich.
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Der STAAT war noch NIE der bessere Kaufmann, Produzent, Bauherr, Invester oder Logistiker. Also bitte die Finger von der (noch) supergut funktionierenden Pharma-Ind. lassen. Was die nämlich können, haben wir gerade erlebt. Diesen Firmen den Anreiz zu nehmen, besser zu sein, als andere (auch aus finanziellen, aber auch aus Prestigegründen), wäre wohl das Dümmste, was man machen könnte.
Der Staat hat die Forschung begünstigt.
Sonst wären die Impfstoffe sicher teurer.
Er hat viel Geld bezahlt, damit sehr grosse Mengen produziert werden können. Da ist er in VORLAGE gegangen u.a. weil, BP eine relativ kleine Firma ist, die das garnicht aus eig. Kraft hätte leisten können.

Nachsatz: Die Menschen in den

Nachsatz:
Die Menschen in den "ärmeren" Länder haben ganz andere Probleme als Corona. Hunger tötet hier unendlich viele Menschen. Dies ist, bitte schön, kein "whataboutism", sondern traurige Realität.
In Burkina Faso, einem Land mit 20.903.278 Einwohnern, wohl dem ärmsten Land der Erde, starben laut offizieller Statistik im zurückliegenden Jahr 134 Menschen im Zusammenhang mit Corona. Das mag an der Zählweise liegen, zeigt aber auch, welche Bedeutung dort dieser Krankheit beigemessen wird.
Die Welt muß sich endlich vorangig diesem Problem widmen.

Patente sollen ausgesetzt werden von Biontech u.a.

Das Aussetzen gibt es nicht, es wäre eine Aufgabe der Rechte daran. Es wäre auch eine Kostenexplosion, weil keine Regierung Fördergelder gibt, ohne einen Gegenwert zu erhalten. Der heißt Impfstoff entwickeln, herstellen, liefern. Die Produktion ist nicht überall möglich, wenn klimatische, technische, technologische und fachkundige Faktoren fehlen. Oder will uns jemand hier aus einer Laiengruppe von NGO´s erklären, wie man in Wüstenzonen, ohne Equipment, weitab von Hygienestandards und anderen Voraussetzungen plötzlich über Nacht eine massenhafte Herstellung garantieren und aufziehen will? Mit Wassermangel, unsauberes Trink-Wasser und Unterversorgung mit allem, was wir hier als Standard haben, fangen bereits die wesentlichen Probleme an, Maximalmengen für Afrika zu produzieren. Bleiben wir also besser auf dem Teppich der Tatsachen. Patente sind nur ein Bruchteil der Impfstoffherstellung. Die Produktionsstätten haben wir hier.

Ich bin nicht der Meinung

dass man know how teilen muss.

Es wuerde die Korruption in Entwicklungslaendern foerdern. Es ist wahrscheinlich, das die Reichen und Korrupten in diesem Laendern sich den Fortschritt in die Tasche wirtschaften. Ist bereits ein gaengiges Problem der Entwicklungshilfe. Im Gegenteil man sollte Entwicklungslaender auffordern Bedingungen zu schaffen, die Entwicklung und nicht Abwanderung foerdern.

Am 11. Februar 2021 um 16:14 von Ant¡ko

Purer anti-Marktwirtschaft Populismus.
Ohne Profitstreben würde es viele Impfstoffe gar nicht geben. Dann würde es tatsächlich mehr Gleichheit geben.
Viel mehr Menschen würden den gleichen Status genießen: als Nicht-Geimpfte
_____________
Danke ! So ist das, ob das nun den non-profit-Befürwortern passt, oder nicht.
Und wie man das oft genug hat miterleben dürfen, wird DE bestimmt mit dafür Sorge tragen, dass die 3. Länder nicht leer ausgehen.

15:47 von Ant¡ko

>>Woher erhielt die Bundesregierung dieses Geld? Vom Weltsteuerzahler oder von den Steuerzahlern in Deutschland? [...]
Gäbe es die "reichen Länder" nicht, würden die "ärmeren Länder" noch länger auf einen Impfstoff warten müssen.
<<

Sehe ich absolut genauso wie Sie. Und warum werden wieder nur die deutschen Firmen aufgefordert? Warum nicht China, Russland, USA, GB? Nur weil der deutsche Staat die Förderung bezuschusst hat von unseren Geldern?

@free Nawalny, 15.29h

Wird keine Chance haben.
Denn diese NGO`s sind meist links und/oder grün ausgerichtet.
Da geht es immer um das Geld der anderen.
Abgesehen davon, woher soll in den Entwicklungsländern das qualifizierte Personal kommen.

Mit Lizenzen

Ist es ja nicht getan.
Es bedarf der Infrastruktur (Werke, Zulieferbetriebe, Lager vor Ort, Transport) und der Fachkräfte.
Fachkräfte in einer neuen gerade zum Produkt gereiften Technologie sind naturgemäß rar, selbst dort wo sie zur reife gebracht wurde.
Prinzipiell währe der Aufbau einer Produktion ausserhalb der Industriestaaten zu begrüßen.

Da aber sinnvoll nur eine Vollfinanzierung und kostenlose Abgabe an die Bevölkerung wäre ist die Lizenzvergabe, selbst wenn kostenlos für die Empfänger, noch nicht der Stein der Weisen, den auch die Finanzierung des Restes ist vielen dieser Staaten schlicht nicht möglich; und mit einer Vollfinanzierung durch die Internationale Gemeinschaft:
Wessen Taschen füllen wir da, neben der der Entwickler...Wem schenken wir da Fabriken und so weiter?
Ich bin ja dafür, sehr sogar.
Die Summen über die wir reden können allerdings Machtgefüge verschieben; da sollte man sich sicher sein das man mit der Richtung einverstanden ist.

Impfstoffe für die Dritte Welt

Nicht zu normalen Zeiten schaffen wir es, unterentwickelte, arme Länder mit den notwendigen Medikamenten zu versorgen. Ob Ebola oder andere Epidemien- wir hängen im Kampf gegen Krankheiten an territorialen Kleinkriegen, Warlords, Armut und entlegenen, unzugänglichen Regionen und das seit Jahrzehnten. Wir helfen punktuell, manchmal nachhaltig, manchmal kurzfristig und begrenzt. Und da wollen uns Menschen in Deutschland weismachen, wir können mit einem Fingerschnippen alles besser machen als Menschen vor Ort, die sich seit Jahrzehnten aufreiben und Helfer rekrutieren und immer hoffen, es wird mal besser? Ich empfehle denjenigen, die sich gern an fremdem Eigentum vergreifen und Patente verscherbeln wollen, in diese Regionen zu reisen. Die Leute da zu erleben und sie anzuhören. Grau wird alle Theorie und deutlich zeigt sich die Weltfremdheit, mit der einige Forderungen aufstellen. Schauen wir über den Tellerrand und nehmen die Lebenswirklichkeit dort wahr. Das lehrt auch Bescheidenheit.

16:01 von harry_up

>>...während reiche Länder wie Deutschland schon in der Breite impften, erklärte Elisabeth Massute von Ärzte ohne Grenzen."

So sehr ich dafür bin, den armen Ländern unbedingt zu helfen, klingt dieser Satz zumindest im Augenblick noch etwas belustigend.
<<

Ja, über diesen Satz bin auch ich gestolpert. Da gibt es viele Länder, die "breiter" impfen. Viel, viel breiter...

@karlheinzfaltermeier, 16.15h

Genau so ist es.

@ bolligru 16:20

"Nach Ihrer Auffassung gibt es also nur 7 ärmere Länder in der Welt? Interessant. Und diese haben Ihrer Meinung nach kein Problem mit den Infektionen? Ich muss jetzt an mich halten, damit ich die Regeln nicht verletze. Sie scheinen nicht viel Ahnung von unserem Globus zu haben. Aber natürlich, jeder kann seinen persönlichen Filter über Zahlen legen, bisschen verdrehen und schon sieht die Welt rosig aus. Was, Wolken am Himmel, bei mir scheint die Sonne jeden Tag..

@hesta15, 16.28h

Es wird leider immer wieder vergessen, dass das beste aller Systeme immer und überall zuverlässig im Ruin geendet ist.

Eher steht China in der Verantwortung

armen Ländern zu helfen. Aus China kommt die Seuche, dort wurde sie verheimlicht, jetzt kann China seine Schuld begleichen. Schliesslich brummt Chinas Wirtschaft schon wieder. Also soll China nur ein einziges mal uneigennützig agieren.

@hesta15

Die von Ihnen genannten Staatsunternehmen sind aber erst marode, seitdem sie privatwirtschaftlich geführt werden. Vorher waren sie nämlich nicht auf Gewinn ausgerichtet. Zudem gibt es u.a. in China viele Unternehmen, die staatlich kontrolliert werden und Gewinn abwerfen. Wie passt das zu Ihrem sorgsam gepflegten Weltbild?

NGO fordern: Patente aussetzen

Wenn es nicht um das eigene Geld geht, sind diese Leute immer sehr großzügig!

Menschenleben retten

Die Firmen sollte bitte der Forderung folgen. Es könnte so viel Leid verhindern. Die Pandemie ist erst vorbei wenn sie auf der ganzen Welt vorbei ist. Die Firmen werde so oder so reicher als einige Tech-Konzere unserer Zeit. Die Impfstoffe wurde ja schon größenteils von staatlichen Fördergelder finaziert und so mehr mit helfen desto schneller sind wir ALLE geimpft, nicht nur die reichen Staaten. Warum sollen wenige Privatfirmen sich daran dumm und dämlich verdienen. Solidarität statt Profit. Transparenz statt Egoismus. Das wird den Markt auch nicht schaden im Gegenteil. Alle die hier in den Kommentaren gegen die NGOs wettern sollte sich richtig informieren und mal Mitgefühl zeigen wären sie hier in D gut leben. Keiner von euch verliert dadurch was.

16:32 von Wohlergehen

so empfindet jede anders. für mich ist dieses forum eher die kuschelig ausgebaute laube für unsere altkommunisten/socialisten

@Antjko

Gäbe es die reichen Länder nicht, würden die ärmeren auch keinen Impfstoff benötigen :)

Patent ist Patent

Ich denke es ist nicht einfach und benötigt erhebliches technische Ausrüstung um die mRNA Impfstoffe zu kopieren.
Die Regierung musste es selbst kürzlich akzeptieren das nicht mal kurzfristig die Produktion zu erhöhen ist. Viele andere Wirkstoffe die nach der "alten"Metode hergestellt worden sind sicher einfacher zu produzieren. Ich nehme die NGO haben bereits ihre Forderungen in China, Russland oder USA gestellt. Ich denke im Spätsommer wenn auch wir so weit sind viele Produzenten und erhebliche Mengen zur Verfügung stehen.
Das wir die mit 100 Millionen gefördert haben zu wenige Impfstoffe haben ist der eigentliche Skandal.

Nichtregierungsorganisationen?

Das wird bei solchen verfahren und komplizierten System nicht gehen. Von Qualitätsprüfungen kann dann keine Rede mehr sein.

Wie das ausgeht sehen wie bei den massenhaften falschen und Gesundheitsgefährdenden Plagiaten.

@Opa Klaus von 26:32 Uhr

Leider haben Sie Recht. Das gilt umso mehr, da diese Menschen i.d.R. überhaupt keinen Beitrag zu diesen Fortschritten geleistet haben, aber entscheiden wollen, wer davon profitieren darf und wer nicht. Zudem bezweifele ich sehr, dass diese Egoisten noch Steuern zahlen würden, wenn man es ihnen freistellen würde.

Regierungen die Patentinhaber entschädigen?

Der freundliche..@
Regierungen? Das werden dann die Steuerzahler die schon die Entwicklung bezahlt haben nochmal machen müssen.

Viele Länder sollten erstmall alle Ihre Waffenkäufe einstellen dann haben die Geld im Überfluss.

Sie bewerten also das Recht auf geistigen ....

... Eigentums höher als das Recht auf Freiheit? Interessante Meinung.

Know-how zur Verfügung stellen

Wo bitte impft Deutschland in der Breite? Soweit ich mich erinnern kann, sind wir immer noch nur in den Pflegeheimen zugange und es fehlt immer noch genug Impfstoff. Wovon also sollen wir was abgeben?

Nein

Ihnen ist schon klar, dass es der Kapitalismus und das Profitstreben war, was die Entwicklung der Impfstoffe ermöglicht hat. Ihr Impfstoffkommunismus hätte das nicht ermöglicht.

16:56 von träumerhabenverloren

Ganz so pauschal kann man das aber auch nicht sehen. Ohne die Globalisierung und die damit verbundene Mobilität wäre eine Verbreitung des Virus in dem Maße nicht möglich gewesen.
Und ich erinnere daran, im Januar letzten Jahres war eine Infektion mit dem Virus auch nicht schlimmer als eine Grippe laut Gesundheitsminister.

@ hesta15 um 16:28

>Kennen sie ein Staatsunternehmen das Gewinn gemacht hat? Ich kenne nur Staatsunternehmen die am Ende Marode waren, DB, DP im eigenen Land<

Schlechte Beispiele. Deutschland war ab Industrialisierung vor allem Privatwirtschaftlich organisiert, während der Staat die Infrastruktur stellte. Diese war im Prinzip nie darauf angelegt direkt Gewinne abzuschöpfen sondern sollte dem Standort einen Wettbewerbsvorteil bringen was Ansiedlung und damit sekundär Gewinne ermöglichte...und das hat ziemlich gut funktioniert.

Zum Beispiel die Energieerzeugung war zwar immer Privatrechtlich organisiert, aber mit einer Ausreichenden Beteiligung verschiedener Staatsebenen die den Aufbau von Anfang (19jh) an Finanzierten (Kommunen, Länder): Wenn RWE die Ausschüttungen zurückfährt wackelt der Haushalt von NRW sowie der seiner Kommunen.
Das sie Privatrechtlich organisiert sind ändert daran nichts, auch nicht an der gegenseitigen Abhängigkeit, und an den Gewinnen auch nicht.

Kann man machen...

Wir überlassen also die Erforschung und Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen entweder Staaten oder gemeinnützigen NGOs. Alle Forscher arbeiten nur noch für kleines Geld und verteilen die Impfstoffe gerecht unter allen Menschen dieser Erde. Klingt paradiesisch. Warum glaube ich irgendwie nicht, dass das funktioniert?

Armen Ländern fehlt es übrigens seit Jahren an Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und anderen lebenswichtigen Dingen. Da wäre es doch nett, wenn wir auch auf Patente auf Agrarmaschinen und Wasserreinigumgsanlagen verzichten würden. Selbst Weizen zur Katastrophenhilfe lassen wir uns bezahlen und die Terminbörsen feiern jede Überschwemmung.

Wir hätten so viel mehr zu verschenken, seit Jahren. Aber natürlich arbeiten viele von uns in Firmen, die Produkte in arme Länder exportieren. Da müssten wir dann die Gehälter entsprechend kürzen.

@16:32 von Opa Klaus

Ihr Kommentar spiegelt das klassische egoistische Verhalten von einigen Menschen wieder, welche das Glück hatten, in einem wohlhabenden, reichen Land geboren worden zu sein und das auch noch für selbstverständlich halten.

Nichts ist selbstverständlich. Gilt auch für Impfstoffe. Das ist harte Arbeit. Die Entwicklung ist oft mit Millionen Arbeitsstunden verbunden.

Empathie und Nächstenliebe sind für Sie offenbar Fremdwörter. Würden Sie genauso argumentieren, wenn Sie in Äthiopien leben würden? Schrecklich..

Empathie und Nächstenliebe ist wenn man es selbst tut.
Empathie und Nächstenliebe von anderen zu fordern ist scheinheilig.
Ich hoffe, dass wenn ich in Äthiopien leben würde, dass ich mich für die Interessen des Landes einsetzen würde. Wäre auch legitim.

Das ist zwar eine

Das ist zwar eine nachvollziehbare und auch völlig richtige Forderung, aber den NGOs wird natürlich klar sein, dass es nicht dazu kommen wird. Dennoch gut, das mal gefordert zu haben.
Aber selbstverständlich hält sich die `erste Welt´ für viel besser, wichtiger und wertvoller, daher krallt die sich erstmal alles an Impfstoff, was irgendwie geht. Irgendwann kommen dann ein paar Reste auch mal in Länder, die überwiegend wegen der `ersten Welt´ nicht zu selbiger gehören.

Und die Pharmafirmen würden wohl alles tun, aber sicher nicht die größte Glückssträhne seit Pharmagedenken abreißen lassen und sich all das Geld, das ihnen noch hinterhergeworfen wird, liegen lassen.
Dafür steckt sicher auch zu viel... Überzeugungsarbeit im Projekt Corona. Kostet ja auch.

Auch Corona ist für Pharmaindustrie .....

.... letztendlich nur ein Geschäft, bei dem es um Gewinne geht und nicht um den Menschen.
Impfstoff ist knapp, da kann man nehmen was man will. Und das soll auch möglichst lange so bleiben.

um 16:57 von singularitaet

Die von Ihnen genannten Staatsunternehmen sind aber erst marode, seitdem sie privatwirtschaftlich geführt werden. Vorher waren sie nämlich nicht auf Gewinn ausgerichtet. Zudem gibt es u.a. in China viele Unternehmen, die staatlich kontrolliert werden und Gewinn abwerfen. Wie passt das zu Ihrem sorgsam gepflegten Weltbild?
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Informieren sie sich doch erst einmal wie verschuldet die DB und DP waren vor der Privatisierung, bevor sie solchen Unsinn verbreiten.
In China wird die Wirtschaft kontrolliert bei sehr vielen Freiheiten der Unternehmen.

um 16:50 von Opa Klaus Wer

um 16:50 von Opa Klaus
Wer falsch verstehen will, der wird es auch...
Ich nannte einige wenige Beispiele für "ärmere Länder". Das wird doch wohl gestattet sein, oder?
"...schon sieht die Welt rosig aus"- nein, im Gegenteil: Unvorstellbare Armut, Hunger und Not herrschen in vielen Ländern der Erde. Genau das habe ich auch im zweiten Beitrag klar machen wollen. Die Focussierung auf Corona zeigt lediglich, daß wir einmal wieder nicht in der Lage sind, uns in Andere hinein zu versetzen. Für Menschen, die bittere Not leiden, ist Corona nicht das Hauptproblem- anders als bei uns.

von SirTaki um 16:47

>Nicht zu normalen Zeiten schaffen wir es, unterentwickelte, arme Länder mit den notwendigen Medikamenten zu versorgen.<

"Wir", die Weltgemeinschaft, haben es bei den Pockenimpfungen schon einmal geschafft.
Nicht nur in der Theorie sondern ganz Praktisch.

Zunächst möchte ich der Redaktion..

... der TS danken, dass dieser Artikel zur Kommentierung freigegeben wurde. Ermöglicht es doch vielen Foristen, ihre Gesinnung zu verbreiten. Ich habe das Gefühl, alleine schon das Wort "teilen", fördert bei so Einigen negative Impulse zu Tage. Da wird kolportiert, dass sich eh nur wieder die Regierenden bereichern, dass "ärmere" Länder ja gar nicht über ausreichend gebildete Menschen geschweige denn über technische Möglichkeiten verfügen, um Vakzine produzieren zu können. Mensch findet 1000 Gründe, um das schlimme Wort "teilen" umgehen zu können.

Mit welcher Arroganz agieren viele hier? Allein Afrika hat 1,2MRD Menschen. Werden mal eben von China versorgt?

Ich erkenne, dass es für viele Menschen in den reichen Ländern ganz normal ist, hier geboren zu sein. Selbstverständlich? Haben "die Anderen" halt Pech gehabt, gell..

Mich macht das nur noch traurig...

China liefert doch schon

Zu welchen Preis weiß man im Moment nicht. Es ist aber anzunehmen, aus Wirtschaftspolitischen Gründen, nicht so teuer wie einige europ./amerik. Firmen.
Zu dem liefern sie in Länder wo möglich die Ausgangsstoffe, d.h. sie müssen auch das Know weiter geben und die Lizenz als das Mindeste

@SirTaki

"Oder will uns jemand hier aus einer Laiengruppe von NGO´s erklären, wie man in Wüstenzonen, ohne Equipment, weitab von Hygienestandards und anderen Voraussetzungen plötzlich über Nacht eine massenhafte Herstellung garantieren und aufziehen will?"

Ich bitte Sie. Glauben Sie wirklich, dass Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, die seit Jahrzehnten weltweit an allen möglichen Brennpunkten aktive Hilfe leisten, nicht wissen, wie die Verhältnisse dort sind?
Wer, wenn nicht diese kann das beurteilen?
Und es gibt dort nicht nur Wüsten, sondern auch Großstädte und Industriegebiete.
Informieren Sie sich vielleicht einmal ausführlicher über NGOs wie ÄoG und andere.

Bevor man jetzt Corona-Impfungen ....

.... für die armen Länder fordert sollte man zusehen, dass die ganzen unterbrochenen Impfprogramme für Kinder wieder aufgenommen werden.

Ich habe die Sorge, dass die Produktion von Impfstoff gegen Corona zu Lasten anderer Impfungen geht.

Die Lebenserwartung in diesen armen Ländern ist so niedrig, dass kaum einer durch Altern in eine Risikogruppe kommt.
Vorerkrankte gibt es auch kaum, weil sie nicht so lange am Leben gehalten werden können, wie hier.
Da ist es viel wichtiger Vorerkrankungen zu verhindern, indem man wie üblich gegen Kinderkrankheiten impft.

Wissenschaft und Forschung müssen frei und gemeinnützig sein

„Es könne nicht sein, dass die Risikogruppen in den ärmeren Ländern noch Jahre auf eine Impfung warten müssten, während reiche Länder wie Deutschland schon in der Breite impften, erklärte Elisabeth Massute von Ärzte ohne Grenzen. Man sehe jetzt schon drastisch ansteigenden Infektionszahlen beispielsweise in Malawi, Mosambik, Afghanistan und Brasilien“

Es kann tatsächlich nicht sein, dass Lebenschancen eine Frage kommerzieller Interessen bzw. des Geldes sind.

Schon erstaunlich wie der ein

Schon erstaunlich wie der ein oder andere, der in anderen Threads das "Jeder Tote ist einer zuviel"-Mantra herunterbetet, hier die wirtschaftlichen Interessen von ein paar wenigen Konzernen verteidigt. Wohl nicht jeder Tote....bestenfalls jeder europäische Tote ist gemeint.

Ich verstehe die Logik nicht.

Man kann das ja durchaus befürworten allerdings versteheich folg. Logik nicht :
Weil die Firmen Fördergelder von DE erhalten haben, stehen sie in der Pflicht, ihre Produkte weltweit zugänglich zu machen ??
Diesen Ansatz könnte ich nachvollziehen, wenn sie Förderung von z.B. der WHO erhalten hätten, aber so ?
Dann: lt. Elisabeth Masute könne es nicht sein, dass z.B. in DE in der Breite geimpft würde und arme Länder u.a. Brasilien wären von Tod und Armut bedroht. >>
Von "in der Breite" kann ja wohl keine Rede sein. Brasilien erhält Sputnik V. Und wieso werden nur deutsche Firmen in die Pflicht genommen ? Was ist z.B. mit Moderna ?
im übrigen würde gerade Biontech diese Länder vor eine logistische Herausforderung stellen, die wir nicht einmal überall hinbekommen haben.

16:20 von bolligru

«ärmere Länder"... welche genau?»

«Die gemeldeten Infektionszahlen und die der bestätigten Todesfälle in den "ärmeren" Ländern sind ausnahmslos extrem niedrig.

Todesfälle insgesamt:
Kamerun 474
Eritrea 7
Ruanda 229
Senegal 712
Togo 80
Dominikanische Republik 2.883
Papua-Neuguinea 9»

Na toll. Also 7 ärmere Länder aus fast 200 Staaten der Erde.
"Ärmer" aber auch nur in Anführungszeichen.

In ganz Südamerika ist gar keine Armut bei all dem vielen Wohlstand. Hätten Sie Ihre selektive Liste der 7 auch mit "Peru" beginnen können, und dann noch 6 Länder dazu nehmen, in denen Armut + hohe Todeszahlen gemeinsan für Verheerung sorgen.

Den Länder-Exot Papua-Neuguinea (wo sowieso so gut wie niemand hin reist) können Sie dann durch Brasilien als 5. größtes Land der Welt mit mehr als 200 Mio. Einwohnern ersetzen. Schon ist eine ganz andere selektive Statistik mit 7 Ländern.

Zwar eine andere Statistik.
Aber weiter eine, die so gut wie gar nix kann.
Und erst recht gar nichts belegt.

@ um 16:37 von weingasi1

Der Staat soll sich auch nicht in diesen Firmen betätigen.
Der soll nur die Gewinne kassieren.
Nach Abzug der Gehälter natürlich.

Armen Ländern helfen

Ok, stellen wir uns vor, z.B. Biontech verlangt keine Lizenzgebühren, weil sie ihre soziale Ader entdecken.

Dann verschenken noch die Hersteller von Kühlschränken ihre Geräte. Deutsche Maschinenbauer sorgen selbstlos dafür, dass Produktionskapazitäten aufgebaut werden können und deutsche Fahrzeughersteller unterstützen großzügig die Verteilung. Deutsche Baufirmen bauen Fabriken und Impfzentren. Habe ich was vergessen?

Warum soll eigentlich eine Pharmafirma selbstlos arbeiten? Wie viel unseres medizinischen Fortschritts ist durch Altruismus entstanden? Und wer würde in Zukunft ein biotechnologisches Startup wie Biontech oder Curavec mit Geld jahrelang über Wasser halten, wenn nicht irgendwann Gewinne winken würden?

Ich hätte auch lieber eine „gute“ Welt, in der die Starken den Schwachen helfen und jeder gleich viel wert ist. Aber das funktioniert bei uns nicht und übrigens auch nicht in den armen Ländern. Auch dort gibt es eine sehr reiche Oberschicht und Militärausgaben.

Der Impfstoff von

CureVac gehört eh der Allgemeinheit, da die komplette Forschung und Entwicklung von Steuergeldern aus den USA finanziert wurde.

Also CureVac, stellt zum einem den Impfstoff zum Selbstkostenpreis her und werte US-Adminstration, Ihr sehnt euch ja Führer der Welt zu sein, zeigt euch von einer gütigen Seite und gibt das Patent frei.

Ich weiß, dass ist Wunschdenken, denn in unseren kranken Welt gibt es sowas nicht.

Edit um 18:09:
CureVac ist nicht betroffen, sondern Moderna.

NGOs als Helfer für Knowhow-Schnorrer

Die Hersteller sind mit dCeld der deutschen Steuerzahler gefördert worden.
Mit welchen Recht, diese Gruppen fordern, das deswegen, die Patente weltweit freigeben werden sollen erschließt auch nur diesen Gruppen und nicht dem gesunden Menschenverstand.
Darüber hinaus sollten die Gruppen sich mal mit der Pandemie Situation näher beschäftigen.
Der HOTspot liegt in Europa. Hier wird am meisten gestorben. Afrika ist kaum betroffen.
In Indien und in Asien gibt es genügend Impfstoffkapazitäten.
Hier machen sich NGO zu willigen Helfern indischer Firmen, die umsonst Know How schnorren wollen.

@17:14 von C2H5OH

Auch Corona ist für Pharmaindustrie .....
.... letztendlich nur ein Geschäft, bei dem es um Gewinne geht und nicht um den Menschen.

Na und?
Profitstreben führt zur Entwicklung von Impfstoffen. Impfstoffe retten Leben. Leben von Menschen.

Was rettet mehr Menschenleben? Das oder populistische Kapitalismuskritik?

Am 11. Februar 2021 um 16:47 von SirTaki

Ein sehr guter Beitrag. Selbst wenn man das wollen würde, würde man an Grenzen stossen. Da wäre eine vielleicht sogar globale Spendenaktion, für deren RICHTIGEN Einsatz dann gerne die WHO/NGO's u.a. Sorge tragen müssten, sonst wird das nix ! Glücklicherweise sind die Zahlen in diesen Ländern mit Ausnahme Südafrikas ja erstaunlich gering in Anbetracht der herrschenden Lebensumstände. Liegt wahrscheinlich an der jungen Bevölkerung.

@ Opa Klaus 16.50

"Ich muss jetzt an mich halten, damit ich die Regeln nicht verletze."
Ist mir eben nicht mehr gelungen in einer Stellungnahme zu einem ähnlichen Kommentar. Selbst meine Mitteilung zu meinem Ausstieg aus diesem Forum aufgrund mir sehr, sehr missfallender Kommentierungen einiger Forist*innen (formuliere es jetzt mal so) wurde nicht mehr veröffentlicht.
Sei's drum - ich bin raus.

Die NGOs haben vollkommen Recht.

Es nützt uns nichts, wenn in den ärmeren Ländern sich neue Mutationen bilden, weil dort nicht geimpft wird. Gleichwohl muss dieser Appell an alle Impfstoffhersteller gehen und nicht nur an die deutschen Firmen. Dies ist eine weltweite Pandemie und muss von allen Ländern bekämpft werden. Gute Idee, den Appell allerdings bitte an alle richten!!

@IBELIN um 16:41

"Es wuerde die Korruption in Entwicklungslaendern foerdern."

Ob man nun die Korruption in den reichen Ländern fördert oder dort in den armen Ländern ... macht echt keinen Unterschied.

Aber es wäre gut, wenn vor Ort auch etwas produzierendes Gewerbe wäre.

"Im Gegenteil man sollte Entwicklungslaender auffordern Bedingungen zu schaffen, die Entwicklung und nicht Abwanderung foerdern."

Es gibt etwas, das nennt sich Freihandelsabkommen. Jene verhindern schlicht eine Entwicklung in den ärmeren Ländern, und dies wird von den reicheren Ländern förmlich aufgezwungen, sonst gibt es ja kein Geld.

Realitätsfremd

In letzter Zeit gibt es immer mehr Forderungen an die „böse“Pharmaindustrie.Vom Patentverzicht bis zur Verpflichtung zur Impfstoffproduktion nach amerikanischem Vorbild aus dem letzten Weltkrieg.
Diese Forderungen entbehren leider jeglicher Realität, denn sie kommen von Personen bzw. Organisationen die von Pharmaproduktion in der Praxis keinerlei Ahnung haben.
Seit Corona wimmelt es in unserem Land von Biologen, Epidemiologen, selbsternannten Medizinern und Pharma-Fachleuten.
Hauptsache irgendwas von sich geben, auch wenn man von der Materie keine Ahnung hat.
Ach, und ohne die wieder einmal gescholtenen „reichen Länder“ würde es noch gar keinen Impfstoff geben!!!
Mal drüber Nachdenken.

@ Am 11. Februar 2021 um 14:07 von DrBeyer

„@vriegel 13:53
"Genau so macht man es in Schweden und in vielen anderen Ländern auch."

Nein, da liegen Sie falsch.
Schweden ist schon lange ziemlich genau auf unserem Weg. Und hatte vorher deutlich höhere Todeszahlen als wir.

"Und es funktioniert."

Es funktioniert nur in Ländern, die, in welcher Form auch immer, irgendeine Art von No Covid umsetzen.

In allen anderen Ländern funktioniert es nicht.“

Schweden macht fast nichts wie wir hier. Kein lockdown und die Schulen und Geschäfte immer auf. Gaststätten auch.

Und trotzdem nicht mehr Tote wie in Deutschland.

Informieren Sie sich.

Die einzigste Gemeinsamkeit ist das Impfen.

Und da kommt man Dank EU auch nur schleppend voran.

@17:25 von Nettie

Es kann tatsächlich nicht sein, dass Lebenschancen eine Frage kommerzieller Interessen bzw. des Geldes sind.

Ohne kommerzielle Interessen gäbe es deutlich weniger Impfstoffe. Wie würden dann die Lebenschancen aussehen?

16:58 von LeCuvier

NGO fordern: Patente aussetzen
Wenn es nicht um das eigene Geld geht, sind diese Leute immer sehr großzügig!
.
im Klartext
jeder in diesen Firmen die Impfstoffe herstellen kriegt nichts
bzw. muß umsonst arbeiten
also die bösen Kapitalisten sprich Geldgeber
die Manger, Chefs dort
die Chemiker, Laboranten, Buchhalter, Lagerarbeiter
... und die Putzfrau wie auch der Pförtner

17:18 von Opa Klaus

Unterstellen Sie mir bitte nicht, dass ich nicht teilen will.

Was mir widerstrebt ist bedingungslos die Korruption und die Oligarchie in Entwicklungslaendern zu unterstuetzen. Nicht umsonst machen sich viele von dort auf den beschwerlichen Weg, um anderswo eine Chance zu bekommen.

15:47 von Ant¡ko

Leider nützt es uns nichts, wenn die Menschen in den Herstellerländer geimpft werden und andere nicht. Das Virus wird sich weiter verändern, je schneller alle geimpft wrrden, desto größer die Chance das Virus zu besiegen. Nützt natürlich wenig, wenn die Chinesen weiterhin Fledermausohren und andere Kuriositäten knabbern.

16:32 von Wohlergehen

Ich steige aus!
.
und wir hören von ihnen mit neuem Namen ?

@Wohlergehen 17:38

Vielen Dank für Ihre Reflexion. Und ja, ich werde es Ihnen gleichtun. Es gibt wichtigere Dinge im Leben..

17:29 von dr.bashir

Habe ich was vergessen?
-
dass die Putzfrau dort für Gotteslohn arbeitet

@Jacko08, 16.43h

China und Russland werden schon einspringen.
Aber zu Bedingungen, für die man Deutchsland steinigen würde.
China bringt sich jetzt schon sehr stark in Afrika ein.
ERgebnis ist ein Zustand, der unter Kolonialpolitik bei anderen verteufelt wird.

17:14 von C2H5OH

... letztendlich nur ein Geschäft, bei dem es um Gewinne geht und nicht um den Menschen.
.
warum arbeiten sie ?
wegen des Geldes also einen gewissen Eigennutz
oder weil sie die Menschheit beglücken wollen

um 17:27 von

um 17:27 von schabernack
Bitte etwas netter formulieren!

oben schrieb ich:
Wer falsch verstehen will, der wird es auch...
Ich nannte einige wenige Beispiele für "ärmere Länder". Das wird doch wohl gestattet sein, oder?
"...schon sieht die Welt rosig aus"- nein, im Gegenteil: Unvorstellbare Armut, Hunger und Not herrschen in vielen Ländern der Erde. Genau das habe ich auch im zweiten Beitrag klar machen wollen. Die Focussierung auf Corona zeigt lediglich, daß wir einmal wieder nicht in der Lage sind, uns in Andere hinein zu versetzen. Für Menschen, die bittere Not leiden, ist Corona nicht das Hauptproblem- anders als bei uns.
Dieser Beitrag gilt auch hier.

"Und erst recht gar nichts belegt"
Bitte lesen!
Bei Interesse:
Quelle: www.corona-in-zahlen.de/land-uebersicht/
Hier sind ALLE Staaten der Erde aufgelistet.

um 17:29 von dr.bashir

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
Vor allem sollte man nicht vergessen was Deutschland alles tut. Entwicklungshilfe und Aufnahme von Millionen Flüchtlingen und Migranten. Was Hilfe für die armen und Schwachen dieser Welt angeht, ist Deutschland ein Vorbild.

Weltweit

Ich bin mir sicher, dass auch die Vertreter dieser Organisationen in den anderen Ländern, in denen Impfstoffe entwickelt werden und wohl auch weiterhin entwickelt werden, ähnliche Forderungen an die jeweiligen Firmen/Staaten richten werden.

Das was sie

menschenverachtendes, rassistisches, rechtsextremistisches und diskriminierendes Gedankengut nennen, nennen andere einen realistischen Blick auf die Wirklichkeit. Wenn sie sich von ihrem Verein freier Menschen lösen, werden sie möglicherweise feststellen, dass der Wettbewerb Wohlstand schafft.

@schabernack

" durch Brasilien als 5. größtes Land der Welt mit mehr als 200 Mio. Einwohnern ersetzen" Am 11. Februar 2021 um 17:27 von schabernack

*

In Brasilien wird sogar viel geimpft, aber leider nur zu Testzwecken.
Wenigstens ist es dann kostenlos, denn mir fehlt der Glaube daran, dass in Brasilien im Fall von Lieferungen zuerst die Risikogruppen in den Slums geimpft werden. Diese hätten alle längst schon gegen Tuberkulose geimpft werden können.

Ich kriege schon wieder ein "

Ich kriege schon wieder ein
" Schleudertrauma ", ob vieler - für mich sehr bedenklicher - Kommentare.
Ich bin gegen die " Zwangsenteignung " von Patenten, aber es muss ein Weg gefunden werden, das die armen Länder dieser Welt ebenso mit Impfstoffen versorgt werden, wie die reichen Länder.
Das kann und sollte keine Frage sein !!
Wie das letztlich funktionieren kann, müssen sich die Fachleute überlegen - da bin ich nicht kompetent genug.
Aber es hört sich gut an, wenn man mit dem Knowhow der Impfstoff - Hersteller , in den Ländern Fertigungszentren baut und dann dort verteilt. Und die Kosten für die Bauten übernehmen die reichen Länder.

Aber auch die COVAX Facility ist eine gute Möglichkeit zu helfen. Vielleicht ist der richtige Weg auch eine Kombination ?
Keine Ahnung.
Aber Egoismus ist fehl am Platze !!

@ Os100. 17:33

"Darüber hinaus sollten die Gruppen sich mal mit der Pandemie Situation näher beschäftigen.
Der HOTspot liegt in Europa. Hier wird am meisten gestorben. Afrika ist kaum betroffen.
In Indien und in Asien gibt es genügend Impfstoffkapazitäten."

Natürlich, sie kennen sich ja aus. Es grüßt der Stammtisch, mehr fällt mir zu ihrem menschenverachtenden Kommentar nicht ein. Ärzte aus Kenia haben berichtet(kürzlich interessanter Beitrag im Weltspiegel), dass dort vor 2022 nicht mit Lieferung von Impfstoffen gerechnet wird, da sich die Industriestaaten erstmal alles gesichert haben. Selbst Schuld, oder?

Bitte die Moderation um Entschuldigung!

Hatte übersehen, dass mein "Ausstieg" doch veröffentlicht wurde.

Deshalb bin ich glücklich, in

Deshalb bin ich glücklich, in Deutschland leben zu dürfen und werde diesen Wohlstand auch mit allen demokratisch-legalen Mitteln verteidigen.

@dr.bashir, 17.11h

Natürlich stimmt einiges von dem, was Sie schreiben.
Was mir aber immer wieder auffällt ist, dass es diesen armen Ländern in der Mehrzahl, es mag Ausnahmen geben, selten oder nie an Geld für Waffen fehlt.
Wäre es nicht an diesen armen Ländern, ihre Staatsausgaben anders zu priorisieren?

17:42 von Unsinkablesam

Ach, und ohne die wieder einmal gescholtenen „reichen Länder“ würde es noch gar keinen Impfstoff geben!!!
Mal drüber Nachdenken.

Mag sein, tut aber nichts zur Sache.
Außerdem: Gut denkbar, dass es ohne die reichen Länder auch kein Covid gäbe.

Schweden greift "hart"

Schweden greift "hart" durch:
Tagesschau.de:
Stand: 18.12.2020
"Maskenempfehlung, weniger Personen in Restaurants und ein abendliches Alkoholverbot"
Stand 11.01.21
"Im Fokus stehen zunächst Fitnessstudios, Sportvereine, Schwimmbäder und Einkaufszentren. Erstmals kann die Regierung die Öffnungszeiten begrenzen..."
aerzteblatt.de/:
"Diese Regeln sollten dafür sorgen, dass Gedränge vermieden werde.
Fitnessstudios, Geschäfte und andere Einrichtungen müssten eine maximale gleichzeitige Besucherzahl berechnen,.."

und:
Die Zahl der zu beklagenden Toten ist in Frankreich mit drastischen Maßnahmen mit 1,23 pro 1000 höher als in Schweden, das auf Freiwilligkeit setzt, mit 1,20.
Man muß sich die Mühe machen, den Quotient zu bilden aus den absoluten Zahlen der leider verstorbenen und der Bevölkerungszahl mal 1000.
https://www.corona-in-zahlen.de/land-uebersicht/

17:38 von Wohlergehen Ich

17:38 von Wohlergehen

Ich hoffe, sie meinen nur heute. Ich fände es sehr schade, Ihre Kommentare sind immer sehr gut und für alle verständlich.

17:42 von vriegel

Und trotzdem nicht mehr Tote wie in Deutschland.
--
ist Schweden von der Bevölkerungsdichte und Struktur mit uns zu vergleichen
oder nicht eher mit Norwegen, das sie vielleicht zum Vergleichen heranziehen sollten

@ bolligru

"Die Focussierung auf Corona zeigt lediglich, daß wir einmal wieder nicht in der Lage sind, uns in Andere hinein zu versetzen" Am 11. Februar 2021 um 17:50 von bolligru

*

Oder dass jeder mit sich selbst beschäftigt ist.

Das sieht man schon daran, dass jede Risikogruppe sich benachteiligt fühlt, weil andere Risikogruppen vor ihnen geimpft werden.
Aber Verkäufer, Polizisten, Mediziner, Feuerwehrleute usw. sollen ohne Impfung funktionieren. Lehrer und Erzieher auch, denn die Notbetreuung läuft.

Die weltweite Impfung kann man fordern

Aber real kaum umsetzen. Dazu braucht es eine starke WHO und die ist leider ein Traum.
Es ist aber sehr fraglich ob die Freigabe der Patente diesen Zwexck erfüllt.
Natürlich gibt es auch in Afrika kluge Wissenschaftler nur wird kaum eine Regierung bereit sein oder in der Lage dasGeld aufzubringen.
Selbst die Lieferung des Impfstoffs wird Probleme mit sich bringen . Wie will man bewerkstelligen in Länder wie z.b Ruanda, Kongo, Miramar usw.alle Bevölkerungsgruppen geimpft werden?
Wollen das die NGOs? Sie sind einfache Touristen dort und müßten um ihr Leben fürchten.
Oder aber in Afghanistan in den großen Teilen der von verschiedenster Taliban Gruppen kontrollierten Gebieten.
Was ein wenig helfen könnte, eine Preis Kontrolle. So z. B rechnet Pfizer, nicht Biontech, mit einen Gewinn von 30bis 40 Milliarden. Helfen würde auch, wenn die USA nicht nur zurück in die WHO gekommen sind, sondern auch aktiv werden, sprich ihr Export für den Impfstoff freigeben,halt kleine erste Schritte,

17:53 von Antidot

wurde nicht ein ähnliches Thema hier gerade angerissen ?

was wir (der Westen) in Afrika macht ist Kolonialismus pur (gewesen)
was die Chinesen dort treiben "menschenfreundlichkeit"

Dummer Kommentar ....

.... vielleich haben auch sie mitbekommen, dass wir in einer Pandemie leben, in der die Grundrechte der Menschen dramatisch eingeschränkt sind. Da dürfen Menschen eben nicht arbeiten. Und Sie haben die ernesthaft die Meinung, die Pharmaindustrie hat das Recht maximales Kapital daraus zu ziehen??? Sorry, von allen wird Solidarität verlangt, nur von den Profiteuren nicht?

@Opa Klaus, 17.18h

Ich bin in kein reiches Land hineingeboren worden, sondern in ein Land, in dem der Krieg tobte, mein Abenteuerspielplatz war der Luftschutzkeller und die Not nach dem Krieg war auch nicht von schlechten Eltern.
Was ist arrogant daran, dass sich andere Staaten, die sich im Dauerkrieg befinden, mal zusammenraufen sollen und ihr Geld für Lebensmittel, sauberes Wasser usw. ausgeben sollen, statt für Waffen.
Ein Uropa

17:51 von hesta15

Vor allem sollte man nicht vergessen was Deutschland alles tut. Entwicklungshilfe und Aufnahme von Millionen Flüchtlingen und Migranten. Was Hilfe für die armen und Schwachen dieser Welt angeht, ist Deutschland ein Vorbild.

Interessanter Vergleich. Erinnert mich an diverse Grundrechte auf unbestimmte Zeit pauschal verweigern und einkassieren, Millionen Kinder leiden lassen, weitere Millionen Erwachsene in Angst vor drohender Armut hängen lassen, aber zum Trost Friseure öffnen.
Immer diese Vergleiche... :)

Auf Kommentar antworten...

Am 11. Februar 2021 um 17:07 von werner1955

Regierungen die Patentinhaber entschädigen?
Viele Länder sollten erstmall alle Ihre Waffenkäufe einstellen dann haben die Geld im Überfluss.

###

Das wird niemals geschehen. Und schon gar nicht in den Entwicklungsländern Afrikas. Das ist eine traurige Gewissheit. Leider...

um 17:32 von Shantuma

Der Impfstoff von CureVac gehört eh der Allgemeinheit, da die komplette Forschung und Entwicklung von Steuergeldern aus den USA finanziert wurde.

CureVac wurde maßgeblich von Bill Gates (Amerikaner) und den SAP-Gründer Dietmar Hopp (Deutscher) finanziert.

@C2H5OH

"Auch Corona ist für Pharmaindustrie ........ letztendlich nur ein Geschäft, bei dem es um Gewinne geht und nicht um den Menschen." Am 11. Februar 2021 um 17:14 von C2H5OH

*

Meinen Sie etwa, im Kommunismus ging es um Menschen?
Und das ohne Gewinne.

17:55 von Silverfuxx

warum tut das nichts zur Sache ?

über die Verteilung von Impfstoff kann man nur streiten
wenn den einer entwickelt hat

17:57 von ich1961

hat sie denn schon mal was geschrieben?

Schön, dass Sie mir in der Sache recht geben ....

.... interessant, dass Sie die Patentrechte und den Kapitalismus höher bewerten, als unsere Freiheitsrechte.

17:42 von Shantuma

"Es gibt etwas, das nennt sich Freihandelsabkommen. Jene verhindern schlicht eine Entwicklung in den ärmeren Ländern, und dies wird von den reicheren Ländern förmlich aufgezwungen, sonst gibt es ja kein Geld."

Sofern Freihandelsabkommen die Korruption foerdern und plurale Entwicklung blockieren, list das abzulehnen.

Kann sein, muss aber nicht. Deswegen sollte man aufpassen was man durch den eigenen Einkauf unterstuetzt.

@ich1961 um 17:53

"Ich bin gegen die " Zwangsenteignung " von Patenten"

Wenn das Patent durch Steuermittel massiv finanziert wurde, wie jenes von Moderna, so sollte der Staat, der dies massiv förderte doch ein Wort mitsprechen dürfen oder?

Wie würde es Ihnen gefallen, wenn Sie als Investor etwas Geld in ein Projekt stecken würde und am Ende nicht einmal ein Mitspracherecht hätten?
Oder stellen Sie sich vor, Sie finanzieren dieses eine Projekt quasi alleine ... wer sollte dann mitreden dürfen?
Richtig! Sie natürlich nicht! Weil ... weil ... irgendein neoliberaler Blödsinn. Eine andere Erklärung gibt es dafür auch nicht mehr.

@ 17:55 von DerVaihinger

„ Wäre es nicht an diesen armen Ländern, ihre Staatsausgaben anders zu priorisieren?“

Sie haben absolut recht. Nehmen Sie Indien. Ein reiches Land, in dem viele arme Menschen leben. Es leistet sich eine der größten Armeen dieser Erde, Atomwaffen und schickt Satelliten in den Weltraum. Es stellt einen großen Teil der Medikamente für die ganze Welt her. Und jede dieser Firmen, selbst wenn sie Patente brechen würden, würde diese Produkte mit Gewinn an arme Länder verkaufen. Die wären nur billiger, weil die Arbeitenden dort mies bezahlt werden. Der Chef hat trotzdem eine Villa am See und die Aktionäre bekommen Dividende.

Und übrigens- unsere billigen Tabletten kommen deswegen von dort, weil wir und unsere Kassen nicht bereit sind, den Preis zu bezahlen, den die Tabletten kosten würden, wenn die armen Indischen ArbeiterInnen eine auskömmlichen Lohn bekämen.

Know-how teilen

Wer hat eigentlich den Impfstoff gegen Ebolaviren entwickelt? Die bösen reichen Länder. Und die haben den der Demokratischen Republik Kongo zur Verfügung gestellt. Also wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht, geben wir auch den Impfstoff gegen das Coronavirus ab.
Ausbrüche von ebola und COVID-19 sind nämlich nicht vergleichbar.

Nicht preisgeben. Da sie

Nicht preisgeben. Da sie staatliche Subventionen erhielten, sollten sie sich die Patente mit den Staat teilen .

18:07 von silverfuxx

Und dieser hinkt gewaltig. Das sind ja nicht mal Äpfel und Birnen, die verglichen werden.

@ bolligrü

Die Zahl der zu beklagenden Toten ist in Frankreich mit drastischen Maßnahmen mit 1,23 pro 1000 höher als in Schweden, das auf Freiwilligkeit setzt, mit 1,20.

Schweden ist aber sehr dünn besiedelt. Schweden vergleicht man besser mit Norwegen oder Finnland und da haben die Schweden unerklärlicherweise zehnmal mehr Infektionen.

Norwegen und Finnland sind nun auch wahrlich keine Polizeiregime, man setzt dort einfach nur klare Regeln und das ist auch vernünftig. Schweden hat einfach riesen Fehler gemacht.

Es ist doch wie fast immer:

Es ist doch wie fast immer: das Optimum liegt irgendwo in der Mitte, es gibt verschieden Interessen:
Interesse A: Jedes Land möchte möglichst günstig an Impfstoff kommen, ein reiches Land wie D kann da natürlich mehr aufbringen als ein finanzschwaches Land wie z.B. Bhutan.
Interesse B: Biotech/Pfarmabutze will Geld verdienen, je nach Philantropismusquote entweder für RollsRoys, Schampus und Kaviar oder eben um die Mitarbeiter ordentlich entlohnen zu können und Maschinen zu kaufen.
Und da muss man einen Kompromiss finden. Relativ klar ist: alles für lau funktioniert in der geldangetrieben Welt nicht. Profit auf Maximum schrauben, da die Not groß und das Nutzungsrecht exklusiv - naja, ist nicht unbedingt das, was man zivilisiert nennen könnte.

Bleibt: günstige, kostendeckende Koopereationen/bzw. Liefervereinbarungen. Und das sollte man doch irgendwie ausknobeln können. Dafür sollte diese graue Masse zwischen den Ohren gut für sein!

17:42 von Unsinkablesam //

17:42 von Unsinkablesam

// Ach, und ohne die wieder einmal gescholtenen „reichen Länder“ würde es noch gar keinen Impfstoff geben!!! //

Ach und weil das so ist lassen wir jetzt die
" armen Länder " einfach mal " hinten runter " fallen ??
Pfui .

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