Kommentare - Bewaffnung bei Rechtsextremisten steigt um ein Drittel

Kommentare

um 12:40 von Der freundliche...

>>Bewaffnung steigt...
In Deutschland besitzen immer mehr Rechtsextremisten eine Waffe. Laut Bundesregierung stieg deren Bewaffnung im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel. Die Linkspartei spricht von einer "steigenden Bedrohung".<<

Nicht nur Rechtsextremisten und Reichsbürger bewaffnen sich. Auch Linksextremisten und Clans in den Städten haben sich bewaffnet. Gibt es da einen Unterschied ? Wie lange will der Gesetzgeber davor noch die Augen verschliessen?

Es scheint ein unkontrollierbarer Reflex zu sein, sobald Rechtsextremismus beleuchtet wird sofort auf Linksextremismus und andere Gruppen zu verweisen.

@Der freundliche...12:40

" Auch Linksextremisten und Clans in den Städten haben sich bewaffnet."
Sind sog. Linksextremisten links oder doch "nur" Anarchisten? Da Sie Clans und Links offenbar gerne in einen Topf werfen, würden mich auch Zahlen interessieren. Oder ist es doch eher geneigtes Hörensagen?

Bitte um Klarheit

Wurden jetzt mehr Rechtsextremisten identifiziert, die eine waffenrechtliche Erlaubnis haben oder wurden bekannten Rechtsextremisten waffenrechtliche Genehmigungen erteilt?
Außerdem bitte die Differenzierung, ob es sich um waffenrechtliche Genehmigungen für den Besitz von Schusswaffen ( WBK gelb, grün oder rot), oder um den sog. kleinen Waffenschein für das Führen von Schreckschusswaffen handelt.

@12:40 von Der freundliche…

„Nicht nur Rechtsextremisten und Reichsbürger bewaffnen sich. Auch Linksextremisten und Clans in den Städten haben sich bewaffnet. Gibt es da einen Unterschied ? Wie lange will der Gesetzgeber davor noch die Augen verschliessen?“

Alle von Ihnen erwähnten Gruppen bewaffnen sich nur zu einem Bruchteil legal. Die überwiegende Mehrheit (wenn ich mal den Pressemitteilungen folge, wo über diverse Delikte berichtet wird) bewaffnen sich illegal. Was der Gesetzgeber dagegen tun soll - wie von Ihnen gefordert - erschließt sich mir nicht. Mit Hilfe noch schärferer Gesetze treffen Sie nur die Gruppen, die vorwiegend sehr verantwortungsvoll mit ihren Waffen umgehen.

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Am 02. Februar 2021 um 10:28 von traurigerdemokrat

Wenn es legal ist, dann verstehe ich die Aufregung nicht!

###

Und das ist der Punkt. Solange es legal ist, ist es erlaubt.
Hier ist der Gesetzgeber gefordert, das zu unterbinden.
Die Waffenhoheit sollte einzig und allein der Polizei vorbehalten sein !

Bewaffnete Extremisten @12:40 von Der freundliche...

>>>Nicht nur Rechtsextremisten und Reichsbürger bewaffnen sich. Auch Linksextremisten und Clans in den Städten haben sich bewaffnet. Gibt es da einen Unterschied ? Wie lange will der Gesetzgeber davor noch die Augen verschliessen?>>>

Die kriminellen und durch ganz Dt organisierten, großen Rockerbanden, sind seit Jahrzehnten bewaffnet. Kooperieren mit diversen kriminellen Clans und dennoch ist in den ganzen Jahren kein ernstzunehmender Durchbruch passiert. Diese Millieus sind wie die radikalen Rechtsextremen kaum zu knacken! So sieht es auch mit den kriminellen u sehr gewaltbereiten Reichsbürgern aus.

Am 02. Februar 2021 um 09:33 von GeMe

"Wenn Sie sich in einem Schützenverein anmelden oder den Jagdschein machen wollen, dann fragt Sie doch niemand ob Sie auch in einer Wehrsportgruppe oder einer rechtsextremen Kameradschaft Mitglied sind"

Legale Waffenbesitzer werden in regelmäßigen Abständen durch Polizei und Verfassungsschutz auf ihre Zuverlässigkeit überprüft. Bevor man überhaupt eine Waffe erwerben kann, muss man erst einmal ein Jahr in einen Sportverein sich bewähren und glauben Sie mir, in dieser Zeit werden "Vollpfosten" erkannt.

Am 02. Februar 2021 um 09:33 von GeMe

"Wenn Sie sich in einem Schützenverein anmelden oder den Jagdschein machen wollen, dann fragt Sie doch niemand ob Sie auch in einer Wehrsportgruppe oder einer rechtsextremen Kameradschaft Mitglied sind"

Legale Waffenbesitzer werden in regelmäßigen Abständen durch Polizei und Verfassungsschutz auf ihre Zuverlässigkeit überprüft. Bevor man überhaupt eine Waffe erwerben kann, muss man erst einmal ein Jahr in einen Sportverein sich bewähren und glauben Sie mir, in dieser Zeit werden "Vollpfosten" erkannt.

12:37, DerVaihinger

>>Mit was haben die Mörder der Bader-Meinhoff-Bande geschossen?<<

Baader-Meinhof.

Die nannten sich "RAF", Rote Armee Fraktion. Wie man schon am Namen erkennt, verstanden die sich als Armee und waren deswegen bewaffnet. Obwohl Polizei und Verfassungsschutz alles taten, um diesen Verein zu überwachen. Ich empfehle in diesem Zusammenhang das Buch "Scheintod" von Eva Demski. Der Witwe Rainer Demskis, der Andreas Baaders Anwalt war. In einer Szene beschreibt sie dort, wie sie nach dem Tode ihres Mannes säckeweise Waffen, die sich im Keller befanden, im Main versenkt. Waffen, hinter denen sowohl der Verfassungsschutz als auch die lieben "Genossen" her waren.

>>Mit was schießen die diversen nationalen Clan-Mitglieder aufeinander und auf andere?
Alles Rechte?<<

Nein, Kriminelle. Organisiertes Verbrechen.

@Bender Rodriguez, 10.27h

Ihre Vorschlag sollten Sie nochmals überdenken.
Polizeidienststellen sind oft so ausgelastet, dass sie geschlossen werden müssen.
Dann noch einen oder mehrere Beamte für die Lagerung, Beaufsichtigung, Annahme und Ausgabe der Waffen abstellen.
Abgesehen davon haben Jäger die Angewohnheit, zur recht ungewöhnlichen Zeiten zur Jagd zu gehen.
Wäre evtl. ein Ehrenamt für Sie.

@ Hanno Kuhrt, um 12:49

Ihren Fragen und der Aufforderung zu einer genaueren Differenzierung kann man sich nur anschließen.

Außerdem gewinnt man beim Lesen des Artikels den Eindruck, als sei “alle Welt“ über den enorm gestiegenen Prozentsatz der rechtsextremen Waffenbesitzer völlig überrascht.

Die erforderlichen Waffenscheine werden doch nicht ausgegeben wie Berechtigungsscheine für die Tafel.
Wer also schlampt da bei der Durchleuchtung der Antragsteller??

@ hbacc um 12:48

> Da Sie Clans und Links offenbar gerne in einen Topf werfen, würden mich auch Zahlen interessieren. Oder ist es doch eher geneigtes Hörensagen?<

Ich gehe von weder-noch, sondern von stinknormaler "aber die anderen"Kinderei ohne Hintergrund aus.

Speziell bei Kriminellen Clans ist, aus offensichtlichen Gründen, eher mit dem Besitz illegaler Waffen zu rechnen die wiederum nicht in einer vergleichbaren Statistik auftauchen.

@traurigerdemokrat, 10.28h

Wie definieren Sie dann den Begriff "Sportschütze".
Kommt doch von Sport und Schießen.

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Am 02. Februar 2021 um 12:47 von fathaland slim

Organisierte Kriminelle waren immer schon bewaffnet, Linksextreme eher selten und sind es auch jetzt kaum.
Was verlangen Sie vom Gesetzgeber?

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Linksextremistische Gruppen waren schon immer Bewaffnet. Nicht nur seit den frühen 70er Jahren die RAF...
Was man von Gesetzgeber verlangen sollte ? Ein rigoroses Waffenverbot für Privatleute und entsprechende Strafen bei illegalen Besitz...

@Der Vaihinger

Am 02. Februar 2021 um 12:37 von DerVaihinger
@DeHahn, 09.35h

"Das stimmt alles.
Mit was haben die Mörder der Bader-Meinhoff-Bande geschossen?
Mit was schießen die diversen nationalen Clan-Mitglieder aufeinander und auf andere?
Alles Rechte?"

Dann machen wir doch gleich weiter mit Ihrer Argumentation:

Ja aber, was ist...

...mit Banküberfällen
...Vergewaltigungen
...Raubüberfällen
...Erpressung
...illegale Autorennen in der Stadt
...bei Rot über die Ampel fahren.

Ansonsten verweise ich auf meine Zusammenfassung von 10:58 Uhr.

@11:42 von CaptainGreybeard: geringsten Zweifel

"Denn neben den rein formellen Aspekten wie Bedürfnis und regelmäßige Teilnahme an Training (und ggf. Wettkämpfen) zählt besonders die persönliche Eignung des (potentiellen) Waffenbesitzers. Bestehen da auch nur die geringsten Zweifel, wird die Erlaubnis verwehrt oder wieder entzogen."

Dann bestehen ja wohl bei Rechtsextremisten erstaunlich wenig Zweifel. Denn wie sonst wäre die Zunahme bei der legalen Bewaffnung in Rechtsextremen Kreisen zu erklären?

@ Der freundliche..., um 12:43

“Andere Frage. Warum bekommen Privatleute einen Waffenschein ???“

Noch eine andere Frage:

Warum schaffen Sie es nicht, einfach beim Thema des Artikels zu bleiben, anstatt in bewährter AfD-Manier abzulenken und in die entgegengesetzte Richtung zu weisen?

10:58 von Anderes1961

"Zusammenfassung

ich fasse mal die bisherigen Thesen derjenigen zusammen, von denen ich leise ahne, aus welcher Perspektive heraus sie argumentieren:

- Alles nicht so schlimm (nur 0,0000...)

- Man möge doch mal bitte Rechtsextremismus definieren (...nach links verschieben...)

- hatten wir schon immer, und überhaupt, illegale Waffen sind das größere Problem (erklärt sich von selbst)

- ja aber die Linksextremen (erkärt sich wohl auch von selber)

Mit anderen Worten:

- Verharmlosung

- das rhetorische Stilmittel des sich-dumm-stellens, immer wieder gerne verwendet

- Whataboutismus"

.-.-.-

Vielen Dank für die Zusammenfassung!

Und was könnte man aus all diesen "Gegenargumenten" schließen?

Sind sie eine verbale Unterstützung der Waffenträger und ihrer undemokratischen, gar verbrecherischen Ziele, unsere Gesellschaft mit Waffengewalt zu einer
- rechten - Diktatur umzubauen?

um 13:02 von Der freundliche

...Linksextremistische Gruppen waren schon immer Bewaffnet. Nicht nur seit den frühen 70er Jahren die RAF...
Was man von Gesetzgeber verlangen sollte ? Ein rigoroses Waffenverbot für Privatleute und entsprechende Strafen bei illegalen Besitz...

Hier geht es aber um bewaffnete Rechtsextremisten. Ansonsten bin ich auch für ein rigoroses Waffenverbot. Und auch für angemessene Strafen bei illegalem Besitz.

13:02, Der freundliche...

>>Linksextremistische Gruppen waren schon immer Bewaffnet. Nicht nur seit den frühen 70er Jahren die RAF...<<

Mir ist momentan keine bewaffnete linksextremistische Gruppe, wie immer man diesen Begriff auch definieren möchte, bekannt.

Eigentlich seit der RAF schon nicht mehr.

>>Was man von Gesetzgeber verlangen sollte ? Ein rigoroses Waffenverbot für Privatleute und entsprechende Strafen bei illegalen Besitz...<<

Sie rennen offene Scheunentore ein. Das deutsche Waffenrecht ist sehr, sehr restriktiv. Den Schwarzmarkt gibt es aber trotzdem. Wenn ich an eine Waffe kommen wollte, dann hätte ich heute Abend eine. Und wenn ich dann gepackt würde, dann würde ich allerdings empfindlich bestraft.

@ Postquestioner um 12:55

Alles was sie benötigen ist ein Sauberes Führungszeugnis (Und das ist jedes mit Tat-äquivalentem Abstand zum letzten Mist den man gebaut hat)
und einen Verein mit Leuten die sie "mögen".
"Zuverlässigkeit" Heist maximal: nicht eingetragenes Mitglied einer Offiziell existenten und als Verfassungsfeindlich eingestuften Vereinigung...

Um das nicht zu schaffen, wenn man unbedingt eine Waffe haben will, muss man schon Defizite haben die am erfolgreichen Einsatz eines Getränkeautomaten hindern.

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Am 02. Februar 2021 um 12:52 von Egleichhmalf

Mit Hilfe noch schärferer Gesetze treffen Sie nur die Gruppen, die vorwiegend sehr verantwortungsvoll mit ihren Waffen umgehen.

###

Wozu müssen Privatleute Waffen besitzen. Verantwortungsvoll zu sein ist dafür ein sehr schlechtes Argument.

09:59 von krittkritt

@09:38 von schiebaer45
... benützt. Sie waren in einem Fall z.B. ungenügend gesichert in einem Waffenschrank. Der Sohn verübte dann ein Massaker in der Schule.
#
Wer so leichtsinnig mit seinen Waffen umgeht ,dem gehört der Waffenschein abgenommen.

@Giselbert, 09:51 Uhr - Gewalt ist zu verurteilen

Richtig ist, dass jede Form von Extremismus mit einer grds. Gewaltbereitschaft einhergeht. Von daher müssen Rechts- wie auch Linksextremismus sorgsam beobachtet und jede Form von Gewalt bekämpft werden. Freilich ist der Rechtsextremismus schon seit einigen Jahren das mit Abstand größte Bedrohungspotential für unseren Rechtsstaat und die Demokratie. Der verbalen Verrohung von Pegida-Demos, Hass- und Hetzbotschaften der AFD und NPD, folgten Gewaltsexzesse der überwiegend rechtsextremistischen Szene. Dazu noch die Zielrichtung durch den ehemaligen AFD-Sprecher, wonach man Deutschland ins Chaos stürzen müsse, um daraus politischen Nutzen zu ziehen. Da gibt es nichts zu beschönigen, die Saat scheint aufzugehen - und dies muss uns alle beunruhigen, vor allem soweit wir uns als Patrioten definieren.

11:25 von Quakbüdel

"berelsbub

Haben Sie schon mit älteren Jägern aus der Ex-DDR gesprochen ? Da wurden die Waffen zentral gelagert - so wie Sie sich das für heute wünschen - und Patronen wurden abgezählt zugeteilt , leere Hülsen gegengezählt. Mir scheint, die damaligen Machthaber hatten große Angst vor "dem bewaffneten Bürger" , was auch heute offensichtlich die Triebfeder für immer restriktivere Waffengesetze ist."

,.,.,.

Sie glauben allen Ernstes, dass unsere Regierenden Angst davor haben, mit Waffengewalt aus ihren Ämtern vertrieben zu werden?

In der DDR gab es keine freien Wahlen, bei uns schon. In der BRD kann man mit Kreuzchen die Regierenden aus ihren Ämtern vertreiben.

Diesen Unterschied, glaube ich, übersehen Sie.

12:32 von Anderes1961

.......daß sich der Verfassungsschutz nach dem Grundgesetz richten soll und muß, wenn es um Einstufung von Extremisten geht. ....
..
Und was die Definition angeht, so finden Sie eine sehr unmissverständliche Definition dazu z.B. auch auf Wikipedia, die ich hier bereits zitiert habe."

Vielen Dank. Nach meinem Verstaendnis waere die Einstufung einer Organisation oder Person als rechtsradikal besser beim Gesetzgeber aufgehoben als bei einer Behoerde oder Wikipedia.

Am 02. Februar 2021 um 13:06 von GeMe

Zitat:
"Dann bestehen ja wohl bei Rechtsextremisten erstaunlich wenig Zweifel. Denn wie sonst wäre die Zunahme bei der legalen Bewaffnung in Rechtsextremen Kreisen zu erklären?"

Vielleicht sitzen in den staatlichen Behörden, welche für die Ausstellung einer WBK verantwortlich zeichnen, auch schon Rechtsextremisten? würde mich nicht wundern.

@harry_up

"Wer also schlampt da bei der Durchleuchtung der Antragsteller??"

Das ist wohl das Gesinnungsministerium, das da schlampt.
Schließlich ist politische Gesinnung des Antragstellers das Hauptkriterium für die Vergabe einer Waffenrechtlichen Erlaubnis.
Oder nicht?

Reichsbürger und Rechtextremisten mit *legalen* Waffen

Wen unsere Gesetze erlauben, dass Reichsbürger und Rechtsextremisten legal Waffen besitzen dürfen, dann rufe ich in der Tat sehr laut nach einer Änderung dieser Gesetze.

Es ist mir völlig unbegreiflich, dass jemand, der offen die Gesetze unsere Staates ablehnt, die Erlaubnis hat, Waffen zu besitzen.

Waffenerlaubnis

Ich habe mir hier schon einige Kommentare durchgelesen und bin sehr erstaunt wie denn hier unteranderem verallgemeinert und die politischen Lager verschoben werden.
Ich selber besitze eine Waffenerlaubnis, da ich Jäger bin. Somit kann ich nur sagen, dass das einschließen bei der Polizei wie teils gefordert extrem die Jagd, die als Systemrelevant eingestuft wurde, behindern würde.
Des weiteren hat in Deutschland so gut wie niemand einen Waffenschein, sondern "nur" Waffenbesitzkarten. Somit darf kaum jemand eine legale Schusswaffe draußen führen, ausgenommen die direkte Jagdausübung. Ich persönlich habe kein Problem mit einer Abfrage durch den Verfassungsschutz und hätte auch kein Problem mit einem Psychotest. All dies verhindert aber nicht das bereits gekaufte Waffen der letzten Jahrzehnte in Händen von Extremisten landen. Somit sollte eher nach erfolgt werden wo welche Waffen sind, die Personen geprüft werden und entsprechende Erlaubnis scheine wieder entzogen werden.

von Quakbüdel um 11:25

Deutschland hat im frühen 20sten Jahrhundert eine Geschichte des massiven privaten Waffenbesitzes und privaten Waffeneinsatzes mit politischer Zielsetzung.

Ich denke das man aus dieser Episode abgeleitet kann das Restriktionen eine geringere Einschränkung für die persönliche Freiheit darstellen als das Endergebnis eines solchen "Prozesses".

13:19, IBELIN

>> Nach meinem Verstaendnis waere die Einstufung einer Organisation oder Person als rechtsradikal besser beim Gesetzgeber aufgehoben als bei einer Behoerde oder Wikipedia.<<

Der Gesetzgeber bezieht sich bei seiner Definition notwendigerweise auf Wissenschaft und Forschung. Er saugt sich die Definition ja nicht aus den Fingern.

Wikipedia, ebenso wie jede andere Enzyklopädie (Brockhaus, Herder, Meyer usw.) gibt als Nachschlagewerk den Forschungsstand und die wissenschaftliche Diskussion wieder und verlinkt auf entsprechende Dokumente.

@IBELIN

"
Am 02. Februar 2021 um 13:19 von IBELIN
12:32 von Anderes1961

.......daß sich der Verfassungsschutz nach dem Grundgesetz richten soll und muß, wenn es um Einstufung von Extremisten geht. ....
..
Und was die Definition angeht, so finden Sie eine sehr unmissverständliche Definition dazu z.B. auch auf Wikipedia, die ich hier bereits zitiert habe."

Vielen Dank. Nach meinem Verstaendnis waere die Einstufung einer Organisation oder Person als rechtsradikal besser beim Gesetzgeber aufgehoben als bei einer Behoerde oder Wikipedia."

Sie meinen, der Gesetzgeber sollte definieren, was Extremismus ist?

Was würde das ändern? Nichts. Denn Gesetze werden von Menschen gemacht. Bliebe außerdem weiterhin die Frage der Auslegung der Gesetze.

Und was Wikipedia angeht, ich bin mir sicher, eine Suchmaschine Ihrer Wahl wird noch weitere mögliche Definitionen zutage fördern. Sie müssen Wiki ja nicht lesen, aber Sie könnten, wenn Sie wöllten... oder eben andere Quellen.

13:19, Shuusui

>>@harry_up
"Wer also schlampt da bei der Durchleuchtung der Antragsteller??"

Das ist wohl das Gesinnungsministerium, das da schlampt.
Schließlich ist politische Gesinnung des Antragstellers das Hauptkriterium für die Vergabe einer Waffenrechtlichen Erlaubnis.
Oder nicht?<<

Weder gibt es in Deutschland ein Gesinnungsministerium, noch wird beim Antrag auf einen Waffenbesitzschein die politische Gesinnung des Antragstellers ergründet. Ein polizeiliches Führungszeugnis ist aber schon vonnöten, und ich plädiere auch für eine Regelanfrage beim Verfassungsschutz.

12:47 von grübelgrübel

"Es scheint ein unkontrollierbarer Reflex zu sein, sobald Rechtsextremismus beleuchtet wird sofort auf Linksextremismus und andere Gruppen zu verweisen."

.-.-.-

Ich persönlich glaube nicht, dass hier etwas
'Unkontrolliertes' vorliegt.

Sondern im Gegenteil denke ich:

man will den Rechtsextremismus - ganz bewusst - davor schützen, dass seine gewalttätigen Ziele - inklusive Waffengewalt - eingeschränkt werden.

Beispiele

Beispiele für das generelle Problem des Waffenbesitzes gibt es genügend.
Aktuell in unserem Nachbarland Frankreich.
Der Mann der aus Frust und Entäuschung über ein für ihn wohl berufliches Disaster im Elsass 3 Menschen erschossen hat hätte einiges tun müssen um erst mal an Waffen zu kommen.
Aber als sog. Sportschütze hatte er sie einfach. Nur aus dem Schrank nehmen losziehen und Rächer spielen.
Diese Konstellation gab es leider viel zu oft schon bei uns. Einige Beispiele wurden bereits genannt.
Wundere mich schon wie viele hier meinen es sei ja so einfach sich mal eben Illegal eine Waffe zu besorgen.
Ich weiß ja nicht in welchen Kreisen diejenigen sich bewegen. Ich wüsste es nicht.
Ob eine weitere Verschärfung des waffenrechtes hier hilft weiß ich nicht da Gesetze nur Buchstaben auf Papier sind.
Gesetze müssen auch gelebt werden und dazu gehört bei Waffenbesitz ein überdurchschnittlicher Respekt vor dem Leben.

@IBELIN

"Koennen Sie mir die Stelle im Grundgesetz nennen, die Rechtsradikalismus definiert."

Das Grundgesetz definiert den Rechtsextremismus nicht, sondern enthält die wichtigsten Regeln für den Staat und das Zusammenleben der Menschen, wobei der erste Teil die Grundrechte eines jeden Menschen festschreibt.

Aber wollen Sie sich nicht erst einmal die Definition des Verfassungsschutzes durchlesen, bevor Sie in die Grundlagen gehen? Aktuell habe ich nämlich das Gefühl, Sie kennen diese Definition nicht, sonst wüssten Sie bestimmt, dass nicht nur ein, sondern mehrere Artikel des Grundgesetzes betroffen sind.

Ich habe nicht das Gefühl, dass das Gesetz oder eben die allgemein darauf begründete Definition den Kern des Problems nicht treffe. Vielleicht liegt das Problem aber auch in Ihrem "meiner Meinung", denn die ist nicht ausschlaggebend und kann tatsächlich durchaus von der allgemeinen Definition abweichen.

@ Shuusui, um 13:19

re @harry_up

“Das ist wohl das Gesinnungsministerium, das da schlampt.“

Ha ja, das wird ja bereits bei Orwell erwähnt...

Dann sollten sich einige Kommentatoren weniger in ideologischen Zweikämpfen verausgaben, sondern ihre Kritik an die richtigen Adressaten richten.
Oder nicht?

@Egleichhmalf

"[...] Mit Hilfe noch schärferer Gesetze treffen Sie nur die Gruppen, die vorwiegend sehr verantwortungsvoll mit ihren Waffen umgehen."

Dann möchte ich Handgranaten und Bomben besitzen dürfen. Ich verspreche auch, sehr verantwortungsvoll damit umzugehen. Deshalb brauche ich keine strengen Regelungen. Ehrlich jetzt.

@Peter Kock, 09:18

"Bewaffnung von Rechtsextremisten .....

.... steigt um ein Drittel ! Wer sagt so etwas ? Das würde ja heißen , die hätten alle einen Waffenschein u n d die Waffen angemeldet
und auch noch einen festen Wohnsitz.
Das soll stimmen ?"

Durchaus möglich. Es gibt sehr viele Menschen, denen "Recht und Gesetz" über alles geht. Was immer genau sie selbst darunter verstehen mögen.

@ um 12:54 von Carina F

Die Rockerbanden, von denen sie schreiben, befanden sich immer schon in der rechten Ecke und seit 1 - 2 Jahrzehnten arbeiten die auch gerne mit rechtsradikalen Organisationen zusammen. Zusätzlich siehe auch türkische Motorradbanden und die grauen Wölfe > das gleiche Bild.
Oder mit den Rechtsradikalen, die sich auch mindestens seit 60 Jahren in unseren Fußballstadien tummeln und dort sogar Ordnerdienste verrichten (BVB) und gegen die ebenso wenig unternommen wird, wie gegen Rechtsradikale ohnehin.

mal ne Frage,

weshalb gibt man zweifelhaften Charaktern das Recht auf ne Waffe ?

Sportschützen

Meine erste Frage:
Was ist eigentlich beim Abdrücken mit Blick über Kimme und Korn „Sport“?
Meine 2. Frage:
Wie werden eigentlich Waffen illegal? Waren sie nicht vorher mal legal?
Oder stellt die Waffenindustrie auch illegale Waffen her?
Fragen über Fragen...

Re : nie wieder spd !

Grundsätzlich bin ich dafür, dass nur noch die Polizei, die Armee, die Personenschützer und sorgfältig ausgewählte Jäger eine Schusswaffe tragen dürfen.
Vor allem aber die Jäger müssten viel mehr darin geschult werden, ihre Gewehre sicher vor anderen zu verwahren.
Dass es so viele Schützenvereine gibt, ist leider ein Manko, das nicht sein müsste. Für was und wen ist es denn so wichtig, ob da jemand gut ballern kann und auch noch trifft. In meinen Augen gehört dieser Unsinn verboten, und alle Waffen ein gezogen.
Dass die Waffenindustrie dann natürlich aufschreit, ist nach vollziehbar, aber da wird so viel Kohle mit Waffen und Munition verdient, die besser in andere Projekte fließen sollten, wo mehr Substanz dahinter ist.
Dass nun anscheinend Rechtsextreme sich bewaffnen ist nicht gut, da sollten die Behörden massiv eingreifen, um diesem Spuk ein Ende zu bereiten !

13:42, Nettie

>> Es gibt sehr viele Menschen, denen "Recht und Gesetz" über alles geht. Was immer genau sie selbst darunter verstehen mögen.<<

Für Rechtsextremisten gehen Recht und Gesetz tatsächlich über alles. Nur eben nicht unser Recht und unser Gesetz. Das betrachten sie als recht- und gesetzlos.

@ Löwe 48

"Aber als sog. Sportschütze hatte er sie einfach. Nur aus dem Schrank nehmen losziehen und Rächer spielen."

Als Polizist ist das genau so einfach mit aus dem Schrank nehmen, losziehen und Rächer spielen.
Also jetzt auch die Polizei entwaffnen?

um 13:33 von Sausevind

12:47 von grübelgrübel
"Es scheint ein unkontrollierbarer Reflex zu sein, sobald Rechtsextremismus beleuchtet wird sofort auf Linksextremismus und andere Gruppen zu verweisen."
.-.-.-
>>Ich persönlich glaube nicht, dass hier etwas
'Unkontrolliertes' vorliegt.
Sondern im Gegenteil denke ich:
man will den Rechtsextremismus - ganz bewusst - davor schützen, dass seine gewalttätigen Ziele - inklusive Waffengewalt - eingeschränkt werden.<<

Ja, ist auch gut möglich.

13:48, DüsselTom

>>Wie werden eigentlich Waffen illegal? Waren sie nicht vorher mal legal?
Oder stellt die Waffenindustrie auch illegale Waffen her?
Fragen über Fragen...<<

Ein Waffe ist eine Waffe ist eine Waffe.

Illegal wird nicht die Waffe, sondern ihr Besitz. Wenn sie sich in Händen befindet, die laut Gesetz keine Waffe besitzen dürfen.

Wenn ich einen Waffenbesitzschein hätte, dann dürfte ich eine Waffe legal besitzen. Würde ich sie dann beispielsweise Ihnen schenken, und Sie haben keinen Waffenbesitzschein, so wäre Ihr Besitz dann illegal. Es handelte sich aber um dieselbe Waffe.

Schützenvereine

Sind Schützenvereine nicht das traditionelle Überbleibsel der Bürgerwehr? Wer braucht das? Kann man ja gerne spielen, aber warum mit echten Waffen.
Und wilde Löwen, Krokodile u.a. Raubtiere vor denen man sich schützen muss, laufen doch auch nicht mehr durch unsere Straßen. Außer vielleicht der Hai, der in jeder Pfütze schwimmt, aber das ist eher meine Metapher für Kapitalismus...

Holen die sich erst die

Holen die sich erst die Waffen und danach Training bei Nordkreuz aufm Trainingsgelände oder Asow im Einsatz?

Oder lassen die sich erst an Waffen ausbilden und sind dann scharf drauf legal eine besitzen zu dürfen?

Wie ist denn das so für das Sicherheitsgefühl, dass Rechtsextremisten nicht nur Waffen besitzen, sondern auch wahlweise bei Polizei, Bundeswehr, ausländischen Milizen oder privat von Polizisten und Militärs im Umgang damit geschult werden?

Also bei mir persönlich ist das mit diesem Wissen nicht gerade sehr hoch...
...und dabei hab ich (noch) keine Post mit "NSU 2.0-Unterschrift" erhalten

@ um 13:49 von Traumfahrer

Völlig richtig.
Nur müssten auch waffentragende Polizisten, Soldaten und Personenschützer streng kontrolliert werden, bevor ihnen Waffen ausgehändigt werden.
Denn, wie wir alle in den letzten Jahren erfahren mußten, sind auch und gerade unter solchen viele Rechtsradikale anzutreffen.

10:34 von berelsbub

>>Grundsätzlich sollte man damit anfangen, die Zivilbevölkerung zu entwaffnen. <<

Ganz genau!

Sie bringen es mit diesem einen Satz auf den Punkt.

Leider gibt es dabei einen kleinen Fehler: Bei den meisten Straftaten, bei denen Schusswaffen zum Einsatz kommen, handelt es sich um illegale Waffen!

Ihr "Schuss", wenn ich das treffend sagen darf, geht in den Ofen....

Waffenrecht...

Aus Sicht der Sicherheitsbehörden ist der Anstieg auch darauf zurückzuführen, dass diese seit der Novelle des Waffenrechts vom Februar 2020 noch genauer hinschauen. Seither muss vor Erteilung einer Waffenerlaubnis und danach alle drei Jahre beim Verfassungsschutz wieder nachgefragt werden, ob der Inlandsgeheimdienst die Person als Extremisten auf dem Schirm hat. 

###

Es ist schon Erstaunlich, das sich hier in diesen Forum einige Foristen so gegen ein Waffenverbot stemmen. Das sollte einen schon zu denken geben... Egal ob Rechte , Reichsbürger, Linke oder Sportschützen. Waffen in den Händen von Privatpersonen gehören verboten !

@ fathaland slim 13:56

Auf diese, Ihre Antwort hatte ich es doch abgesehen...

14:04 von DüsselTom

Sind Schützenvereine nicht das traditionelle Überbleibsel der Bürgerwehr?
Wer braucht das? Kann man ja gerne spielen, aber warum mit echten Waffen.
.
Grundsätzlich würde ich mal nichts verbieten
die Freiheit anderer unnötig einschränken
auch wenn ich Waffenbesitz absolut nicht verstehen kann
übrigens wie vieles andere eben so wenig

Allerdings erwarte ich, dass wenn man das erlaubt, Verantwortung gezeigt wird,
sich an die ohnehin laschen Vorgaben zu halten
um ein Beispiel zu nehmen
Der Vater des Schützen aus Winnenden hielt sich nicht an die Regeln Waffe und Munition getrennt aufzubewahren
warum kam der nicht ins Gefängnis ?
Den würde ich jetzt für die Morde seines Sohnes lebenslänglich einsperren und mit seinem Vermögen die Opfer entschädigen

14:13, DüsselTom

>>@ fathaland slim 13:56
Auf diese, Ihre Antwort hatte ich es doch abgesehen...<<

Hatten Sie?

Ich weiß zwar nicht warum, aber wenn ich Ihre Erwartungshaltung befriedigen konnte, dann freut mich das.

Bleibt das gkleiche Problem

@ von Shuusui
Als Polizist ist das genau so einfach mit aus dem Schrank nehmen, losziehen und Rächer spielen.
Also jetzt auch die Polizei entwaffnen?

Natürlich nicht.
Selbstverständlich besteht durch einen Bewaffneten eine grundsätzlich Gefahr. Egal welcher Beruf ausgeübt wird.
Das beste wäre es alle Waffen abzuschaffen.
Aber so dämlich bin ich jetzt nicht da es ja immer noch Knüppel gibt die wir nicht alle verstecken können.
Zwischen Polizisten und den sog.
Sportschützen mache ich aber schon einen Unterschied.
Polizei benötigen wir Sportschützen nicht.

Waffenrecht

Wenn ich die Konmentare lese, zeigt sich das die Waffengegner keinerlei Ahnung haben was es für Voraussetzungen bedarf um eine Waffe zu besitzen. Als Sportschütze muss erfüllt sein:

-min. 1 Jahr Mitglied in einem anerkannten Schützenverein und regelmäßiges Training 12/18 Termine im Jahr

-bestandene Sachkundeprüfung

-Tresor Stufe 0/1

-Bedürfnisantrag beim zuständigen Verband

-Antrag bei der zuständigen Behörde mit Hintergrundprüfung

Zeitaufwand ist also schon mal bei ca 1-1 1/2 Jahren wo potentielle Extremisten auffallen können. Hinzu kommen diverse Überprüfungen im Hintergrund bei Verband und Behörde. Mit Vorstrafe bekommt man ne Absage.
Ich sehe da nicht das Problem beim Waffenrecht, sondern bei schlechter Umsetzung bei den vorgeschriebenen Überprüfungen. Desweiteren müssen Waffenrechtliche Erlaubnisse bei Verstössen halt auch konsequent eingezogen werden.

Ich wehre mich als Sportschütze dagegen, mich kriminalisieren zu lassen!

14:11 von Der freundliche...

Waffen in den Händen von Privatpersonen gehören verboten !
.
warum verbieten ?
gut, ich verstehe Waffenbesitz nicht
aber mir würde es genügen wenn man die Leute zwingt
sich an die Vorgaben zu halten
das geschieht leider nicht, da liegt das Problem
(allgemein in unserer Gesellschaft)
dem Ausnutzen von Freiheiten

@ Sisyphos3 14:14

„ Den würde ich jetzt für die Morde seines Sohnes lebenslänglich einsperren und mit seinem Vermögen die Opfer entschädigen“
<>
Ob damit aber der Prevention gedient wäre ist eine andere Frage.
Ich bin kein Anhänger von Verboten, aber bei privatem Waffenbesitz mache ich da konsequent ne Ausnahme. Waffen vermitteln das Gefühl von Macht. Das ist nicht jedermanns Sache.

Gründe für Waffenbesitz

Am Besten gefällt mir auf dem abgebildeten Antrag der Punkt "Waffen- und Munitionssammler".

Man kann also laut diesem § 17 Waffengesetz eine Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Waffen bekommen, wenn man glaubhaft macht, man sammle kulturhistorisch bedeutsame Waffen (Absatz 1)

In Absatz 2 steht dann, die Behörde könne (muss nicht) regelmäßig eine Auflistung des Bestands an Waffen verlangen. Aber welcher unehrliche Mensch würde dort nicht nur seine alten Vorderlader auflisten und die moderne Knarre einfach weglassen.

Dafür muss man nicht mal den schwierigen Jagdschein machen.

13:29 von fathaland slim

13:19, IBELIN

Ich verstehe Ihre Argumentation sehr wohl und vertraue den Behoerden.

Ich wende mich aber entschieden gegen die unprofessionelle Kriminalisierung von Sportschuetzen, Jaegern, ggf. Fleischessern und anderen die einem gerade nicht ins Weltbild passen.

@Benjamin Dirmeier

Sie haben genau recht. Aber auch das wurde oft angeführt und immer wieder kommt aus nicht informierten Gruppen die Forderung nach Entwaffnung der Bevölkerung.
Nach meiner Meinung findet man die ordentlichsten und korrektesten Menschen bei den Mitgliedern der Schützenvereine. Übrigens Menschen aller Ethnien. Sie haben Spaß am Sport, nichts mehr.
Waffen sind für uns keine Waffen, sondern Sportgeräte.
Ich vermute die Waffengegner sind diejenigen, denen man nie eine Waffe zugestehen würde, weil gerade sie nicht zuverlässig sind.
Mit einer gewissen Restgefahr muß man leben. Oder wollen wir alle unsere Autos und Motorräder abgeben, weil sie letztendlich auch gefährliche Waffen sind ?

14:29 von DüsselTom

Waffen vermitteln das Gefühl von Macht.
.
wie bereits mehrfach erwähnt
ich verstehe Waffenbesitz nicht / brauche keine Waffe
andererseits wenn es Leute gibt die das für ihr Ego brauchen
aber bitte dann mit rigorosen Strafen belegen, dass es sich jeder überlegt was er tut

13:48 von DüsselTom

«Meine erste Frage:
Was ist eigentlich beim Abdrücken mit Blick über Kimme und Korn „Sport“?»

"Sport" daran sind vor allem hohe Konzentration und Körperkontrolle.
Die gleichen "sportlichen" Fähigkeiten, die auch für das Bogenschießen erforderlich sind.

Letztlich ist Feuern mit Feuerwaffen nichts anderes als Weiterführung / technologische Weiteretwicklung von Bogenschießen. Wie es zu den Zeiten war, als Menschen mit Pfeil & Bogen ihr Essen auf Beinen erlegten, bevor das Essen weglaufen konnte.

Mit Pfeil & Bogen war früher mal auch Waffe der Armee. Erst erfand irgendwer Schießpulver, dann ein Mann namens "Colt" den Trommelrevolver. Seit Menschen mit so was schießen lernten, sind Konzentration + Körperkontrolle nicht mehr so wichtig. Wenn es um Drauflos-Ballern mit Schädigungsabsicht für andere Menschen geht.

Für verantwortungsvolle Sportschützen gilt das nicht. Bleibt wie ganz oben.
Ich schieße selbst Bogen als Hobby. Seit gut 20 J.
Meditativer Sport, den ich in Japan erlernte.

@Sisyphos3

"....mir würde es genügen wenn man die Leute zwingt
sich an die Vorgaben zu halten
das geschieht leider nicht, da liegt das Problem...."
Zwingen geht einfach, mit ständiger wiederkehrender Überprüfung, Berechnung der Kosten dieser Überprüfungen usw. und das passiert auch schon.
Der Willkür ist auch da keine Grenze gesetzt.
Leider gilt das nicht für genau diejenigen um die es geht: illegale Waffen. Diese sind die größte Gefahr, nicht wenn sie irgendwo herumliegen, sondern wenn sie benutzt werden.
Die Sportschützen werden schon aufs genauste, ja peinlichste überprüft, ständig und auch von den anderen Schützenkollegen. Man schieß doch kaum noch vor lauter Regularien. Viele kennen das und nicken jetzt.
Aber wir wollen doch kein Überwachungsstaat werden, also muß alles seine Grenzen haben.
Das Leben an sich ist gefährlich (u.a. Straßenverkehr, Bau, Aktiv-Sport etc.).

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