Kommentare - Bewaffnung bei Rechtsextremisten steigt um ein Drittel

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Dann wird hier wohl gleich

Dann wird hier wohl gleich nach Verschärfung des Waffenrechts gerufen.
Als würde das bei illegalen Waffen helfen.

Bewaffnung von Rechtsextremisten .....

.... steigt um ein Drittel ! Wer sagt so etwas ? Das würde ja heißen , die hätten alle einen Waffenschein u n d die Waffen angemeldet
und auch noch einen festen Wohnsitz.
Das soll stimmen ?

Ein weiteres Armutszeugnis der Politik

„Es gibt zwei Arten waffenrechtlicher Erlaubnisse: Wer als Jäger eine Waffenbesitzkarte hat, darf eine Schusswaffe kaufen, die er zur Jagd benutzt. Sportschützen können ebenfalls eine Waffenbesitzkarte beantragen und dürfen ihre selbst erworbenen Waffen damit auf dem Schießstand verwenden und auch dorthin transportieren.“
Und wie kommen nun Rechtsradikale an Schusswaffen?
Sind die allesamt als Jäger oder Sportschütze verkleidet und niemand bemerkt das?
Warum gibt es für
Menschen, die Waffen kaufen wollen, nicht eine umfassende psychologische Untersuchung mit Eignungstest?
Immerhin scheinen die Verfassungsschützer ja zu wissen, dass es sich um Rechtsradikale handelt.
Aber leider kann man dagegen nichts unternehmen?
Also versucht es auch die Politik nicht?

@09:18 von Peter Kock: Das soll stimmen ?

"Das würde ja heißen , die hätten alle einen Waffenschein u n d die Waffen angemeldet und auch noch einen festen Wohnsitz."

Wenn Sie sich in einem Schützenverein anmelden oder den Jagdschein machen wollen, dann fragt Sie doch niemand ob Sie auch in einer Wehrsportgruppe oder einer rechtsextremen Kameradschaft Mitglied sind.

Möglicherweise bemerken das die Schützen im Verein oder andere Jäger irgendwann, aber dann ist es zu spät.

@Bender Rodriguez

Generell sollte nicht der Schwarzmarkt als Referenz für eine Gesetzesverschärfung genommen werden. Damit schafft man immer einen Zirkelschluss, der ins Leere führt („wieso überhaupt etwas verbieten, wenn es dadurch in die Kriminalität ausgelagert wird?“). Viel besser sollte man Daten zu bewaffneten Verbrechen in Relation zum Waffenrecht hinzuziehen. Und evtl mit der Ausnahme der Schweiz (und selbst die hat noch immer höhere Zahlen als Länder mit restriktiven Waffengesetzen) zeigt sich, dass ein liberaleres Waffenrecht immer mit deutlich mehr bewaffneten Verbrechen korreliert.

Rechtsextreme - generell politisch Extreme - sollten niemals Zugang zu einer Schusswaffe bekommen.

Einfach mal die Nachrichten im Radio hören!

".... steigt um ein Drittel ! Wer sagt so etwas ? Das würde ja heißen , die hätten alle einen Waffenschein u n d die Waffen angemeldet
und auch noch einen festen Wohnsitz.
Das soll stimmen ?" @Peter Kock
.
Im Mordfall Lüdcke gab es eine Waffe, obwohl der Beschaffer durch rechte Aktivitäten bekannt war. Der fremdenfeindliche Anschlag in Hanau wurde mit zwei Schusswaffen ausgeführt (angemeldet), der Anschlag auf die Synagoge wurde mit einem Gewehr ausgeführt, und NSU arbeitete auch mit Schusswaffen.

09:12 von Bender Rodriguez

Dann wird hier wohl gleich nach Verschärfung des Waffenrechts gerufen.
Als würde das bei illegalen Waffen helfen.
#
Die Diskussion über das Waffenrecht hatten wir hier im Forum schon einmal. Keiner wird wohl mit einer rechtlich erworbenen Waffe eine Tat begehen,vielmehr geht von den Besitzern einer illegalen Waffe eine Gefährdung aus,denke ich.

Wieso bekommen Extremisten einen Waffenschein?

"zum Teil auf dem gestiegenen Personenpotenzial im Phänomenbereich Rechtsextremismus beruhen"

Wir hören solche Plustersätze seit Jahren; es wird beobachtet und analysiert.
Wird auch gehandelt?
Wieso erhalten Extremisten einen Waffenschein? Manche ihrer Gruppierungen reden offen vom Ziel "Machtübernahme", man kann auch gleich Machtergreifung sagen.
Warum stehen Extremisten und sogenannte Reichsbürger, die den Staat nicht anerkennen und keinen Beitrag zu seinem Unterhalt leisten, nicht vor Gericht?
Nebengedanke: Dasselbe gilt für Salafisten und Gesinnungsgenossen.
Niemand dieser Typen steht "auf dem Boden des Grundgesetzes" - im Gegenteil, sie wollen die Menschen und das Land schädigen; aber die kommen dann wieder für sie auf, wenn sie krank, nicht arbeitsfähig/-willig und alt sind. Asozial keine Regeln anerkennen, aber kassieren - das ist die Quintessenz.
Sie verpesten seit Jahren die politische Kultur und dürfen Politiker und Bürger mit legal geführten Waffen bedrohen?

@Bender Rodriguez

"Am 02. Februar 2021 um 09:12 von Bender Rodriguez
Dann wird hier wohl gleich

Dann wird hier wohl gleich nach Verschärfung des Waffenrechts gerufen.
Als würde das bei illegalen Waffen helfen."

Na dann rufe ich mal.
Falls Sie es nicht bemerkt haben, es im Artikel geht es um legalen Waffenbesitz Rechtsextremer. Daß der um ein Drittel gestiegen ist, ist erschreckend genug, auch wenn es teilweise laut Artikel darauf zurückzuführen ist, daß inzwischen genauer hingesehen wird.

eine Verschärfung des Waffengesetzes würde also sehr wohl etwas bringen.

Begriffsverschiebung

Es ist ja zumindest beruhigend, wenn diese Waffen legal registriert sind, so können jederzeit gezielte Maßnahmen ergriffen werden (falls überhaupt notwendig).

Wenn ich mir so anschaue, auch in den Medien, wie inflationär der Begriff rechtsextrem verwendet wird, entsteht der Eindruck, dass hier eine Begriffsverschiebung stattgefunden hat.
Da frage ich mich, sind darunter vielleicht doch mehr Menschen die nur rechtsorientiert anstatt extrem sind?

Auch sollte man der Weisheit "wer suchet der findet" nachgehen. Wäre interessant zu wissen, wenn ich bei Linksextremen genauso intensiv wie bei Rechtsextremen suche, wie viele Waffen/Bomben da zum Vorschein kommen, vielleicht so illegale.

@Bender Rodriguez

Dann können wir natürlich alle Gesetze abschaffen. Denn die verhindern ja allesamt nicht, dass es immer jemanden gibt, der sich nicht an sie hält.
Franz Beckenbauer schlug mal vor, Doping im Leistungssport freizugeben. Begründung: die Zahl der Verstöße durch Einnahme verbotener Substanzen würde schlagartig auf Null sinken.
Stellen Sie sich das ungefähr so vor?

@ nie wieder spd

>>> Sind die allesamt als Jäger oder Sportschütze verkleidet und niemand bemerkt das? <<<
.
Sie denken ein Waffenschein wir aufgrund einer "Verkleidung" ausgestellt?
Also ein Jäger läuft immer mit grünem Filzhut und Fasanenfeder herum?
Und der Sportschütze trägt auch auf dem Amt den Gehörschutz und Schutzbrille?
Dann kann man sie natürlich von den Rechtsradikalen mit Glatze und Springerstiefeln sehr gut auseinanderhalten.

Vielleicht ist es aber auch so, dass manche Sportschützen/Jäger eine Gesinnung haben, die sie nicht nach außen tragen, und sie somit einen Waffenschein bekommen. Und vielleicht fallen sie erst später durch Rechtsradikale taten auf, und stehen somit auf der Liste.

@Bender Rodriguez

"Am 02. Februar 2021 um 09:12 von Bender Rodriguez
Dann wird hier wohl gleich

Dann wird hier wohl gleich nach Verschärfung des Waffenrechts gerufen.
Als würde das bei illegalen Waffen helfen."

Mir kommt da gerade noch ein Gedanke, der ist zwar rein hypothetisch, beschäftigt mich aber deswegen nicht weniger: Warum nur bin ich mir sehr sicher, daß Sie diesen Satz nicht geschrieben hätten, wenn der Artikel gelautet hätte: "Der Anteil des legalen Waffenbesitzes von Islamisten ist um ein Drittel gestiegen."

Jetzt bin ich wirklich

Jetzt bin ich wirklich erstaunt.
Ich hatte gedacht nur wir haben Probleme mit firearm possession.
Interessant, wirklich

@ frosthorn

>>> Begründung: die Zahl der Verstöße durch Einnahme verbotener Substanzen würde schlagartig auf Null sinken. <<<
.
Zumindest bei Marihuana würde das mMn. sinnvoll sein.
Und die Parallele zu den Waffen hierbei: Ist es doch bei beiden Produkten einfacher illegal heranzukommen als diese legal zu erwerben.

@Giselbert

"Am 02. Februar 2021 um 09:51 von Giselbert
Begriffsverschiebung

Es ist ja zumindest beruhigend, wenn diese Waffen legal registriert sind, so können jederzeit gezielte Maßnahmen ergriffen werden (falls überhaupt notwendig).
[...]
Auch sollte man der Weisheit "wer suchet der findet" nachgehen. Wäre interessant zu wissen, wenn ich bei Linksextremen genauso intensiv wie bei Rechtsextremen suche, wie viele Waffen/Bomben da zum Vorschein kommen, vielleicht so illegale."

Sie dürfen ziemlich sicher sein, daß bei Linksextremen nicht mehr Waffen/Bomben zum Vorschein kommen würden. Es sollte Ihnen nicht entgangen sein, daß man in der Vergangenheit auf linksextremer Seite sehr intensiv gesucht hat, genauso wie unter Hans-Georg Maaßen der Verfassungsschutz auf linker Seite sehr intensiv beobachtet hat, während er einer zumindest in Teilen rechtsextremistischen Partei privat Tipps gab, wie man unter dem Radar des Verfassungsschutzes bleiben kann.

@09:51 von Giselbert: rechtsorientiert <> rechtsextrem

Da stellt sich die Frage was ist rechtsorientiert und was ist rechtsextrem.
Wie sagte Herr Gauland? "Herr Höcke ist die Mitte der Partei"

Und die AfD und ihre Anhänger sehen sich als Mitte des politischen Spektrums. Dass man dann keinen Rechtsextremismus zu erkennen meint, ist verständlich.

Der Linksextremismus beginnt dann allerdings bei der CSU bzw. bei der Werte-Union.

Wenn man intensiv sucht, wird man bei Linksextremisten möglicherweise auch Waffen finden. Aber linksextreme Gewalttäter bevorzugen dann doch eher den selbstgebauten Mollotow-Cocktail.

Das mag unter anderem daran liegen, dass Linksextremisten z.B. nicht beim KSK zu finden sind, wo sich Rechtsextremisten mit Waffen und Munition versorgt haben.

@ Dubitator

>>> Vielleicht sollte man die "Schützenvereine" mal besser abklopfen. <<<
.
Sie wollen in jeden Schützenverein und vielleicht in jede Jagdgesellschaft einen Spitzel einschleusen? Und da wundert sich sich so mancher über den Ausspruch "DDR2.0".

Eigentlich schade um jedes Wort

Seit Jahren wird darauf zu gearbeitet.
Und es wird der Tag kommen, da werden die Waffen dazu eingesetzt, wozu sie geschaffen wurden.
Bestimmt hat das dann gar keiner ahnen können.

.tinchen

"Am 02. Februar 2021 um 10:02 von .tinchen
Jetzt bin ich wirklich

Jetzt bin ich wirklich erstaunt.
Ich hatte gedacht nur wir haben Probleme mit firearm possession.
Interessant, wirklich"

Naja, erstaunt sein müssen Sie eigentlich nicht. Auch in Deutschland ist Waffenbesitz unter bestimmten Umständen ja erlaubt. Aber im Vergleich zu Ihrer Heimat sind die Probleme, die wir damit hier haben, eher gering. Wenn ich in den Staaten leben würde (was ich übrigens einige Zeit getan habe, aber schon lange her), würde ich mir wesentlich intensivere Gedanken machen, was den legalen Waffenbesitz von Extremisten angeht.

Grüße aus meiner ehemaligen zeitweisen Heimat Bonita Springs (Florida) nach Florida. Bleiben Sie gesund.

Wie will man das feststellen?

Bewaffnung bei Rechtsextremisten steigt um ein Drittel? Wie will man das feststellen? Wenn man die Grenze, was rechtsextrem ist und was nicht immer weiter nach links verschiebt, werden die vermeintlich Rechtsextremen natürlich immer mehr. Damit steigt auch deren Bewaffnung natürlich an.

Übrigens: Der abgebildete Revolver ist frei verkäuflich für jedermann.

@ um 09:55 von Mischpoke West

Der Bericht erweckt genau diesen Eindruck, als müsste jemand eben nur angeben, er sei Jäger oder Sportschütze, um sich staatlich erlaubt eine Waffe zulegen zu können.
Ohne dass dieser Umstand oder auch nur der Geisteszustand dieser Person überprüft wird und ohne dass dies geändert werden könnte.
Dass allerdings auch sogenannte Sportschützen möglicherweise dauerhaft überwacht und zB alle paar Monate psychologischen Test unterworfen werden müssen, scheint keine Option zu sein.
Soweit mir bekannt ist, hatten viele Amokschützen in den USA einen direkten Bezug zu Hobby - oder Sportschützenvereinen.
Auch eine eindeutige Kennzeichnung und Bestückung jeglicher Schusswaffen mit unveränderlichen Erkennungs - und Ortungschips klappt nicht.
Dann könne nämlich jede Waffe jederzeit ausfindig gemacht werden, bzw einer Ortsveränderung sofort nachgegangen werden.
Das wäre natürlich für die Waffenindustrie Geschäftsschädigend und deshalb kann man da nix machen.
Ähnlich wie gestern beim Impfgipfel.

Wieviele sind denn Rechtsextrem?

Wenn das nur die 0,000001 % darstellt, dann kann man diese Nachricht auch gleich ignorieren. Die werden sowieso gut überwacht.

ich stelle mir einen rechten

ich stelle mir einen rechten Jäger genausowenig schlimm vor, wie einen linken Jäger.
Die werden beide keine Straftaten mit IHREN legalen Waffen begehen.
Eher mit unkontrollierbaren illegalen.
Was mich zur Frage bringt, warum man als Jäger oder Sportschützen Waffen zu Hause haben muss? Die könnten locker in einer Waffenkammer bei der Polizei lagern.

Wenn es legal ist, dann

Wenn es legal ist, dann verstehe ich die Aufregung nicht!

------------

Sportschützen sollten nur Sportgerät nutzen dürfen!

Ein Revolver & Co. ist kein Sportgerät!

In Deutschland besitzen immer mehr Rechtsextremisten eine Waffe. Laut Bundesregierung stieg deren Bewaffnung im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel. Die Linkspartei spricht von einer "steigenden Bedrohung".

Was für Behörden sind das, die Extremisten eine Waffenerlaubnis erteilen?
Das ist ein Skandal, egal ob Links oder Rechts!

"Reichsbürger"?! Wer den Rechtsstaat nicht anerkennt, beantragt bei diesem Staat einen Waffenschein und bekommt ihn?
Was für eine Realsatire!

Gewaltbereite Extremisten werden auf eine Waffenerlaubnis pfeifen. Hier ist der Geheimdienst gefordert!

Wenn, dann sollte sich die Bundestagsabgeordnete von der Linkspartei darum sorgen und die Geheimdienste (BfV, BND, MAD) bei der Abwehr unterstützen. Bei der Erteilung von Waffenscheinen braucht es funktionierende Behörden und keine Geheimdienste. Diese sind t hier fehl am Platz.

@ Am 02. Februar 2021 um 09:12 von Bender Rodriguez

>>Dann wird hier wohl gleich nach Verschärfung des Waffenrechts gerufen.
Als würde das bei illegalen Waffen helfen.<<

Erst einmal ist das nur eine Annahme, die ich selbstverständlich generell begrüßen würde.

Und selbstverständlich hilft das erst einmal nicht bei illegalen Waffen.

Aber finden Sie nicht man sollte Extremisten jeglicher Colour den Besitz einer Waffe untersagen oder es Ihnen nicht zumindest so schwer wie möglich machen, bzw. die 3- Jahresregel (Seither muss vor Erteilung einer Waffenerlaubnis und danach alle drei Jahre beim Verfassungsschutz wieder nachgefragt werden, ob der Inlandsgeheimdienst die Person als Extremisten auf dem Schirm hat. Zudem wird geprüft, ob die betreffende Person die notwendige "Zuverlässigkeit und persönliche Eignung" besitzt.) konsequent umsetzen oder ggf. nachjustieren bzw. verbessern?

Übrigens, in ihrer Antwort von gestern Abend haben Sie leider nicht verstanden/verstehen wollen was meine Aussage intendierte.

um 09:18 von Peter Kock

Bewaffnung von Rechtsextremisten .....
.... steigt um ein Drittel ! Wer sagt so etwas ? Das würde ja heißen , die hätten alle einen Waffenschein u n d die Waffen angemeldet
und auch noch einen festen Wohnsitz.
Das soll stimmen ?
-----------
In Deutschland gibt es wahrscheinlich mehr illegale Waffen als ordnungsgemäß angemeldete Waffen.

@ nie wieder spd

>>> Der Bericht erweckt genau diesen Eindruck, als müsste jemand eben nur angeben, er sei Jäger oder Sportschütze, um sich staatlich erlaubt eine Waffe zulegen zu können. <<<
.
Dem ist aber nicht so. Es ist auch für einen Sportschützen mit einigen Hürden verbunden selbst eine Waffe zu erwerben, und diese mitzuführen.
Und auch hier sind die Regeln strenger geworden, z.B. was Gastschützen anbelangt.
.
.
>>> Dass allerdings auch sogenannte Sportschützen möglicherweise dauerhaft überwacht und zB alle paar Monate psychologischen Test unterworfen werden müssen, scheint keine Option zu sein. <<<
.
Das ist in der Tat keine Option, wäre dies doch ein drastischer Eingriff in die Privatsphäre.
Und wie ich in einem anderen Beitrag schrieb, ist es einfacher sich illegal eine Waffe zu besorgen, wenn man vorhat damit ein Verbrechen zu begehen.
Und auch Ihr USA Vergleich hinkt ein wenig. Wahrscheinlich geben die meisten Amis an, ihre Waffen für ihr Hobby zu gebrauchen, und nicht für einen Amoklauf.

Am 02. Februar 2021 um 10:10

Am 02. Februar 2021 um 10:10 von Martin_Maier99
"Wie will man das feststellen?

Bewaffnung bei Rechtsextremisten steigt um ein Drittel? Wie will man das feststellen?"

- Ganz einfach: Indem man Datenbanken vergleicht.

"Wenn man die Grenze, was rechtsextrem ist und was nicht immer weiter nach links verschiebt, werden die vermeintlich Rechtsextremen natürlich immer mehr. Damit steigt auch deren Bewaffnung natürlich an. [...]"

- Zu dieser These hilft ein Blick in Wikipedia:

"Rechtsextremismus ist eine Sammelbezeichnung für faschistische, neonazistische oder chauvinistisch-nationalistische politische Ideologien und Aktivitäten. Sie orientieren sich an einer ethnischen Zugehörigkeit, bestreiten und bekämpfen den Anspruch aller Menschen auf soziale und rechtliche Gleichheit und vertreten ein antipluralistisches, antidemokratisches und autoritäres Gesellschaftsverständnis. [...]"

Was wollen Sie da immer weiter nach links verschieben? Links von der AfD ist halt alles linksextrem.

Ich moechte auf den Artikel

zurueckkommen und da steht drin, dass Rechtsextreme die Waffen legal besitzen.

Meine erste Frage dazu waere, wie definiert der Waffenzaehler Rechtsextreme?

Fallen Jaeger, Sportschuetzen usw mit gleichzeitiger Zugehoerigkeit zu bestimmten Organisationen oder Parteien unter rechtsextrem? Welche Parteien , Organisationen sind das?

@ 10:10 von Martin_Maier99

Eine Frage: Kennen Sie die Definitionen von Rechtsextremismus und Rechtsradikalität nicht? Rechtsextremisten gehen von einer Ungleichwertigkeit von Menschen aus, verharmlosen bzw. rechtfertigen den Nationalsozialismus und haben eine Affinität zu diktatorischen Regierungsformen. Sie lehnen den Kultur- und Wertepluralismus einer liberalen Demokratie ab.

Auch Sie könnten dann erkennen, dass man nicht "die Grenze dessen, was rechtsextrem ist, nach links verschiebt", sondern rechtsextremes Gedankengut versucht, in die Mitte zu rücken.
Die Zahlen über wachsenden Schusswaffenbesitz der rechtsextremen Szene sind daher äußerst beunruhigend und brauchen politische incl. gesetzlicher Antworten.

Grundsätzlich sollte man

Grundsätzlich sollte man damit anfangen, die Zivilbevölkerung zu entwaffnen. Und dazu würde auch gehören, dass Jäger und Sportschützen ihre Waffen an zentralen Orten der Städten und Kommunen einlagern müssten und die Waffen dort gegen Übernahmeprotokoll zweckgebunden und für einen klar definierten Zeitraum empfangen dürfen. Eine Erreichbarkeit von 24 Stunden (gilt für Jäger ) dieser Stelle muss gewährleistet sein.

um 09:51 von Giselbert

,,Begriffsverschiebung...

...Wenn ich mir so anschaue, auch in den Medien, wie inflationär der Begriff rechtsextrem verwendet wird, entsteht der Eindruck, dass hier eine Begriffsverschiebung stattgefunden hat.
Da frage ich mich, sind darunter vielleicht doch mehr Menschen die nur rechtsorientiert anstatt extrem sind?..."

Jeder Standpunkt wird ja relativ, wenn man sich von ihm wegbewegt. Wieviele Rechtsextreme gab es '39, vom tüchtig schreienden Durchschnitts - Mitläufer aus gesehen?

Richtig! - Keinen. Und was unterscheidet die wütend die Instandhaltung ihrer Wunschrealität fordernde Menge an bildungsfernen Waffenhortern von diesen vormals begeisterten und hochaggressiven Naturen, die alle Verantwortung für ihr Tun einem ,,Führer" zu Füßen warfen? Garnichts.
,,Rechtsorientiert" ist doch nur eine Nuance, die sich ganz schnell verdunkelt im Falle eines Nichteintretens der gewollten Ergebnisse, wenn nötig mit Gewalt. In der Geschichte ist das klar belegt, vor allen Dingen in "unserer".

Man kann den Leuten nicht in den Kopf gucken

aber, wird nicht schon daran gearbeitet ?
Sportschützen sind derart durchgecheckt, überprüft und kontrolliert, wie es sich kein normaler Bürger gefallen lassen würde.
Das Problem sind weniger die mit Waffenbesitzkarte als die mit Waffenschein.
Wenn ich so sehe, wer alles im Sicherheitsgewerbe einen Waffenschein (legal) hat und eine Waffe einsatzbereit tragen darf, kommen mir Zweifel.
Ich wäre sogar für eine vollkommene "Entwaffnung" der Bevölkerung, unter einer wichtigen Bedingung:
Alle, und ohne Ausnahme. Und dann bitte auch die Nachbarstaaten.
Danach muss man sich um die alternativen Waffen kümmern wie Messer, Schleudern, Schwerter etc. Wie weit will man gehen ?
Leider haben fast alle Religionen versagt, gute Menschen zu erzeugen. Es wurde eher noch schlimmer.

@ Am 02. Februar 2021 um 09:53 von frosthorn

>>Am 02. Februar 2021 um 09:53 von frosthorn
@Bender Rodriguez

Dann können wir natürlich alle Gesetze abschaffen. Denn die verhindern ja allesamt nicht, dass es immer jemanden gibt, der sich nicht an sie hält.
Franz Beckenbauer schlug mal vor, Doping im Leistungssport freizugeben. Begründung: die Zahl der Verstöße durch Einnahme verbotener Substanzen würde schlagartig auf Null sinken.
Stellen Sie sich das ungefähr so vor?<<

Ein schönes Beispiel für die Inhilfenahme einer Argumentation durch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Und schön ist dabei auch die Offenlegung geistiger Reife erwachsener Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, denen diese Reife wohl auch als eigentümlich verbotene Substanz vorbehalten bleibt.
Danke für dieses Paradebeispiel :-) Mir fielen jetzt noch ein paar Lothar Matthäus oder Andi Möller Weisheiten ein. Aber diese gibts ein ander mal :-)

@Orfeee

"
Am 02. Februar 2021 um 10:26 von Orfee
Wieviele sind denn Rechtsextrem?

Wenn das nur die 0,000001 % darstellt, dann kann man diese Nachricht auch gleich ignorieren. Die werden sowieso gut überwacht."

Auch wenn es nur 0,00000000000000000000000001 % darstellen würde, könnte man diese Nachricht auf keinen Fall ignorieren. Zum einen hat es z.B. unter anderem Walter Lübcke das Leben gekostet, daß man eben nicht gut überwacht hat. Zum anderen sollte Ihnen nicht entgangen sein, daß in der Vergangenheit auf rechtsextremistischer Seite keineswegs gut überwacht wurde, im Gegenteil. Erst seit Thomas Haldenwang hat sich in dieser Hinsicht nicht nur beim Verfassungsschutz etwas verändert, man schaut jetzt doch mal genauer hin, auch in den eigenen Reihen. Und das ist gut so.

@ Am 02. Februar 2021 um 10:27 von Bender Rodriguez

>>ich stelle mir einen rechten

ich stelle mir einen rechten Jäger genausowenig schlimm vor, wie einen linken Jäger.
Die werden beide keine Straftaten mit IHREN legalen Waffen begehen.
Eher mit unkontrollierbaren illegalen.
Was mich zur Frage bringt, warum man als Jäger oder Sportschützen Waffen zu Hause haben muss? Die könnten locker in einer Waffenkammer bei der Polizei lagern.<<

Ganz einfach - Bequemlichkeit

@ hesta15

„In Deutschland gibt es wahrscheinlich mehr illegale Waffen als ordnungsgemäß angemeldete Waffen.“

Natürlich. Denn die Nachfrage danach ist deutlich höher. Weiterhin sind diese Waffen deutlich einfacher für böse Buben zu bekommen und für den Käufer deutlich günstiger. Und zu guter letzt taucht man auch in keiner Datenbank als Waffenbesitzer auf. Die Vorteile einer illegalen Waffen übersteigen die einer legalen Waffe deutlich.
Wofür eine Privatperson auch immer eine Waffe braucht (Schutz, mangelndes Ego, kriminelle Machenschaften) aber die Nachfrage scheint ungebrochen groß

@10:36 von melancholeriker

",Rechtsorientiert" ist doch nur eine Nuance, die sich ganz schnell verdunkelt"

Und aus einer Mücke wird ganz schnell ein Elefant ...
Mit diesem verzerrendem Diskussionsstil kann man natürlich alles schlechtreden.

@09:33 von GeMe

Wenn Sie sich in einem Schützenverein anmelden oder den Jagdschein machen wollen, dann fragt Sie doch niemand ob Sie auch in einer Wehrsportgruppe oder einer rechtsextremen Kameradschaft Mitglied sind.
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Doch sie werden danach gefragt ,aber ich glaube nicht das jemand an der entsprechenden Stelle ein Kreuzchen macht und es zugibt das er ein Rechtsextremer ist.
Das ist das Problem. Und wenn in unserem Verein bemerkt würde das Jemand ein Rechtsextremist ist wäre er die längste Zeit Mitglied gewesen und müsste auch seine Waffen umgehend abgeben.

@IBELIN

"Meine erste Frage dazu waere, wie definiert der Waffenzaehler Rechtsextreme?

Fallen Jaeger, Sportschuetzen usw mit gleichzeitiger Zugehoerigkeit zu bestimmten Organisationen oder Parteien unter rechtsextrem? Welche Parteien , Organisationen sind das?"

Beim Bundesverfassungsschutz finden Sie eine allgemeingültige Definition zu Rechtsextremismus. Schauen Sie doch einfach dort mal nach, ob Ihre "Organisationen oder Parteien" darunter zählen.

Zusammenfassung

ich fasse mal die bisherigen Thesen derjenigen zusammen, von denen ich leise ahne, aus welcher Perspektive heraus sie argumentieren:

- Alles nicht so schlimm (nur 0,0000...)

- Man möge doch mal bitte Rechtsextremismus definieren (...nach links verschieben...)

- hatten wir schon immer, und überhaupt, illegale Waffen sind das größere Problem (erklärt sich von selbst)

- ja aber die Linksextremen (erkärt sich wohl auch von selber)

Mit anderen Worten:

- Verharmlosung

- das rhetorische Stilmittel des sich-dumm-stellens, immer wieder gerne verwendet

- Whataboutismus

Auch hier wurde berichtet

Ähnlich wie in den USA, wo ja, laut Bericht hier auf tagesschau.de vor ein paar Tagen, auch eine rechtsradikalen Unterwanderung der Sicherheitsbehörden stattgefunden hat, ist auch bei uns ziemlich sicher, dass unsere Sicherheitsorgane schon längst und von Beginn an, von Rechtsradikalen infiltriert sind - schließlich wurden alle dieser Behörden und Institutionen entweder von echten Nazis gegründet, wie der Verfassungsschutz, oder mit solchen Gestalten bestückt, Polizei und Bundeswehr. Der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt hat als früherer Verteidigungsminister sogar ca 20 Generäle aus der Bundeswehr geworfen, weil sie echte alte Nazis waren. Der einzige Lichblick.
Und solche Menschen sind wahrscheinlich mittlerweile auch mit der Ausgabe von Waffenerlaubnissen beschäftigt.
Leider haben seriöse Politiker und unsere Medien diese Entwicklung jahrezehntelang nicht wahr haben wollen bzw. es war nicht interessant genug.
Und heute wird dann kurzerhand erklärt, dass man nichts ändern kann

um 10:28 von gman " Was für

um 10:28 von gman

"
Was für Behörden sind das, die Extremisten eine Waffenerlaubnis erteilen?"

->
Das hatten wir doch zuletzt zu genüge in den Nachrichten:

Jene, die Extremisten auch in der Waffenführung trainieren, ihnen die Befugnis geben diese auch einzusetzen und ihren Lebensunterhalt finanzieren.

Sportschützenvereine abschaffen

Auch hier gibt es eine Waffenlobby. Ihre unermüdliche Untergrabung unserer Waffengesetze zeigt sich in gehäuften Genehmigungen zum Tragen von Handfeuerwaffen zum "Selbstschutz" oder zu "sportlichen Zwecken" .
Wozu werden Waffen benötigt? Da fallen mir zunächst einmal die Bundeswehr, Polizei und Jäger ein. Personenschützer. Und dann kommt lange nichts mehr.
Die deutschen Waffengesetze stellten jahrzehntelang einen verlässlichen Schutz für den Bürger dar. Nun lernen wir aber, dass Knowhow und nötige Materialien zum 3D-Druck von Handfeuerwaffen für jederman aus dem Internet zu beziehen sind. Gleichzeitig wird Schusswaffengebrauch in Spielfilmen und 3D-Shooter Spielen offen verherrlicht.
Womit wir absehbar auf amerikanische Verhältnisse zusteuern.
Eine Verschärfung deutscher Waffengesetze und das Verbot von Sportschützenvereinen steht an.

Was dieser Beckenbauerunsinn

Was dieser Beckenbauerunsinn hier soll? Passt einfach nicht zur Thematik.

10:57 von Anita L.

"Beim Bundesverfassungsschutz finden Sie eine allgemeingültige Definition zu Rechtsextremismus. Schauen Sie doch einfach dort mal nach, ob Ihre "Organisationen oder Parteien" darunter zählen."

Ich bin bei keiner politischen Partei oder Organisation.

Sie sind also der Meinung, dass sich die Einstufung, wie im Artikel erwaehnt auf die Liste des BND bezieht.

Da waere meine Frage, ob das eine hauseigene Definition des BND ist, oder ob die Definition allgemeine Gueltigkeit hat? Da ich selbst mich in dem Metier nicht auskenne hilft mir die Information.

Anderes1961

Anderes, diese Schlagzeile hätte es so nicht gegeben.

Und ich hätte das sogar geschrieben, hätte dort Linksextremisten gestanden.

um 10:37 von Demokritisch

Verbote nutzen gar nichts, es kriminalisiert lediglich. So lange die Rendite hoch genug ist gibt es immer einen florierenden Schwarzmarkt,
Beispiele, Drogenmarkt, Menschenhandel für Prostitution usw.

@r0lt0

"Am 02. Februar 2021 um 11:01 von r0lt0
Sportschützenvereine abschaffen

Auch hier gibt es eine Waffenlobby. Ihre unermüdliche Untergrabung unserer Waffengesetze zeigt sich in gehäuften Genehmigungen zum Tragen von Handfeuerwaffen zum "Selbstschutz" oder zu "sportlichen Zwecken" . [...]
Eine Verschärfung deutscher Waffengesetze und das Verbot von Sportschützenvereinen steht an."

Mit 99,9 % Ihrer Meinung stimme ich überein. Nur mit dem letzten Satz nicht. Ein Verbot von Sportschützenvereinen ist Quatsch. Das sage ich als Pazifist. Solange Schießen als Sport betrieben wird, ist dagegen nichts einzuwenden und ich habe Hochachtung vor der Leistung dieser Sportler.

Weil ich Pazifist bin habe ich, als ich noch als Journalist arbeitete - mal für eine Reportage außer Konkurrenz an einem Turnier der Feldbogenschützen teilgenommen, um die Motivation der Sportler besser zu verstehen. Und ja, es hat Spaß gemacht.

Verschärfung der Waffengesetze, ja. Bin ich dafür. Verbot von Schießsport? Nein.

r0lt0 -Sportschützenvereine abschaffen

Der Meinung bin ich auch.
Wieviele Sportschützenwaffen haben schon Zivilisten ermordet? Gibt es da eine Statistik.
Aber auch hier ist unsere Regierung machtlos genau wie bei der Impfstoffbestellung.

berelsbub

Haben Sie schon mit älteren Jägern aus der Ex-DDR gesprochen ? Da wurden die Waffen zentral gelagert - so wie Sie sich das für heute wünschen - und Patronen wurden abgezählt zugeteilt , leere Hülsen gegengezählt. Mir scheint, die damaligen Machthaber hatten große Angst vor "dem bewaffneten Bürger" , was auch heute offensichtlich die Triebfeder für immer restriktivere Waffengesetze ist. Es wäre sicherlich hilfreich, wenn das BKA eine detaillierte Übersicht veröffentlicht, wie es in der BRD mit der Schußwaffenkriminalität so aussieht. Legale Waffen kommen dabei kaum vor - doch das würde die Weltsicht mancher Foristen hier erschüttern. Übrigens sind Jagd und auch das Schützenwesen seit Jahrhunderten "bodenständig" , woran so richtige Internationalisten gern Anstoß nehmen.

@ Mischpoke West

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist:
Es geht um Waffen, die es dem Besitzer ermöglichen auf einfache Art ein anders Lebewesen zu TÖTEN.

@IBELIN

"Ich bin bei keiner politischen Partei oder Organisation."

Das habe ich auch nicht behauptet. Sie wollen wissen, ob die Zugehörigkeit zu, ich zitiere, "bestimmten Organisationen oder Parteien unter rechtsextrem" gelte, und da ich davon ausgehe, dass Sie dabei konkrete Beispiele im Kopf haben (sonst ergäbe Ihre Frage ja auch keinen Sinn), prüfen Sie diese "Ihre" Organisationen und Parteien an der allgemeingültigen Definition.

"Sie sind also der Meinung, dass sich die Einstufung, wie im Artikel erwaehnt auf die Liste des BND bezieht."

Davon gehe ich aus, ja. Der "Waffenzaehler" des Artikels sind nämlich die Bundesbehörden.

"Da waere meine Frage, ob das eine hauseigene Definition des BND ist, oder ob die Definition allgemeine Gueltigkeit hat? Da ich selbst mich in dem Metier nicht auskenne hilft mir die Information."

Der Bundesverfassungsschutz richtet sich mit der Definition nach dem Grundgesetz. Es handelt sich also nicht um eine "hauseigene", sondern um eine allgemeingültige.

@ 10:26 von Orfee

Eine Frage: Würden Sie Ihr "Die werden sowieso gut überwacht" und "kann man ... ignorieren" auch den Hinterbliebenen von Walter Lübcke und der Opfer in Hanau, Halle und anderen Orten ins Gesicht sagen?

um 10:44 von Giselbert @10:36 von melancholeriker

um 10:44 von Giselbert
@10:36 von melancholeriker

",Rechtsorientiert" ist doch nur eine Nuance, die sich ganz schnell verdunkelt"

,,Und aus einer Mücke wird ganz schnell ein Elefant ..."

Mit Vergleichen aus der Insektenwelt sollte man nach Gaulands unsäglich grotesken ,,Fliegenschiss" sehr vorsichtig sein. Daß 75 Jahre nach dem Ende des größten Terrors durch meine Vorfahren z. B. es überhaupt notwendig ist, auf Deckungsgleichheiten hinzuweisen, die ins Auge springen, ist mir peinlich im Wortsinne. Es tut weh, daß das im Wesentlichen die wenigen Augenzeugen sind und die Wachsamen, die das sehen.

Rechtsextremismus fällt nicht einfach so herab wie schlechtes Wetter. Er wird aus der Entscheidung von Individuen entwickelt, die innerlich beiseite getreten sind, um Schutz zu suchen bei einer Herde, die Stärke verspricht für schwächere Charakter. Wenn ich mein Umfeld betrachte und die Menschen, die abdriften in rechte Biotope, bestätigt das meine Vermutungen.

@ Quakbüdel

„Da wurden die Waffen zentral gelagert - so wie Sie sich das für heute wünschen - und Patronen wurden abgezählt zugeteilt , leere Hülsen gegengezählt.“

Und was spricht dagegen, es heute wieder so zu tun? Außer die Bequemlichkeit der Waffenträger, vor der Ausübung des Hobbys einen zusätzlichen Weg von 15 Minuten auf sich zu nehmen?
Ich wohne auf dem platten Land und kann Ihnen sagen, was die Dorfjugend gerade im Sommer bei Grill und Bier hier regelmäßig treibt. Da wird aus dem Sonnenstuhl heraus mit Luftgewehren „gezielt“ auf Blechbüchsen und allerlei anderes geschossen. Eine Sicherung, dass die Geschosse das Grundstück nicht verlassen, ist die Linie im Kopf... soll wohl nichts passieren

@Quakbüdel

"[...] Es wäre sicherlich hilfreich, wenn das BKA eine detaillierte Übersicht veröffentlicht, wie es in der BRD mit der Schußwaffenkriminalität so aussieht. Legale Waffen kommen dabei kaum vor - doch das würde die Weltsicht mancher Foristen hier erschüttern. Übrigens sind Jagd und auch das Schützenwesen seit Jahrhunderten "bodenständig" , woran so richtige Internationalisten gern Anstoß nehmen."

Sie widersprechen sich selbst: Zum einen fordern Sie, eine detaillierte Übersicht des BKA , um im selben Satz zu behaupten, daß legale Waffen dabei kaum vorkämen. Aus welcher Glaskugel haben Sie das gelesen, wenn es eine solche (öffentliche) Statistik noch gar nicht gibt? Wenn es Sie gäbe, müßten Sie sie ja nicht fordern.

@ Dubitator

>>> Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist:
Es geht um Waffen, die es dem Besitzer ermöglichen auf einfache Art ein anders Lebewesen zu TÖTEN. <<<
.
Ist mir soweit bekannt, danke.
Ich stelle trotzdem nicht jeden unter Generalverdacht, der legal eine Waffe besitzt.

@GeMe (02. Februar 2021 um 09:33 Uhr)

"Wenn Sie sich in einem Schützenverein anmelden oder den Jagdschein machen wollen, dann fragt Sie doch niemand ob Sie auch in einer Wehrsportgruppe oder einer rechtsextremen Kameradschaft Mitglied sind.

Möglicherweise bemerken das die Schützen im Verein oder andere Jäger irgendwann, aber dann ist es zu spät."

Falsch. Dann ist es durchaus nicht zu spät. Eine Meldung des Vereins an die zuständige Ordnungsbehörde reicht aus. Dann wird die persönliche Eignung des Waffenbesitzers noch einmal unter die Lupe genommen und ggf. die waffenrechtliche Erlaubnis entzogen. Denn neben den rein formellen Aspekten wie Bedürfnis und regelmäßige Teilnahme an Training (und ggf. Wettkämpfen) zählt besonders die persönliche Eignung des (potentiellen) Waffenbesitzers. Bestehen da auch nur die geringsten Zweifel, wird die Erlaubnis verwehrt oder wieder entzogen.

berelsbub

Wenn ich ( Jäger) also zu einem Wildunfall gerufen werde, soll ich erst in die 20 km entfernte Stadt fahren um meine Waffe auszulösen ? 24 Stunden Erreichbarkeit bei Verwaltungsmitarbeitern ? Viel Spaß und wer soll das bezahlen ?
Zudem wird mir hier zu sehr mit Begrifflichkeiten gewürfelt. Jäger und Sportschützen haben keinen Waffenschein. Ein Waffenschein ermöglicht das offene Tragen von geladenen Waffen in der Öffentlichkeit. Das beschränkt sich auf den Personen- und Objektschutz. Jäger und Sportschützen haben einen Waffenbesitzschein. Er erlaubt das Aufbewahren der Waffe zuhause in einem gesicherten Waffenschrank (DIN-Norm). Die Waffe darf nur ungeladen zur Sportstätte bzw. zum Revier transportiert werden. Die Patronen sind gesichert und gesondert zu transportieren... by the way, wer in Dt. an Waffen kommen möchte, kann das relativ einfach schaffen ( Darknet, Polenmarkt etc.). Das hat auch den Vorteil, dass die Waffe nicht nachverfolgt werden kann : )

wieso gibt es überhaupt Sportschützen?

Wieso darf man Waffen daheim lagern?
Jeder Schuss Munition muss dokumentiert werden.
Allerdings muss ein Jäger Zugriff haben haben auf sein Gewehr. Bei Sportschützen sehe ich das anders. Die Waffen dürfen den Schießplatz nicht mehr verlassen.

Nuancierter Rechtsextremismus?

Jetzt fordern ein paar Kommentatoren, dass man doch bitte Rechtsextreme nuancierter unterscheiden soll, wenn sie doch im gleichen Kommentar dann nur von Linksextremismus schreiben, den sie nicht so fein aufschlüsseln wollen? Das zeugt auch von einer gewissen Geisteshaltung.
Bei den extremistischen Anschlägen bleiben die Rechtsextremen immer noch auf Platz 1 bei Morden, Sprengstoffanschlägen, körperliche Gewalt und Morddrohungen. Den zuständigen Behörden wurde Deckung von Morden, Herausgabe von Privatadressen, Beschuldigung der Opfer als Täter, sowie fehlerhafte Einordnung der Straftaten nachgewiesen. Im Rahmen dessen sind sogar Vertreter des Staates zielgerichtet ermordet worden, eine genaue Beleuchtung des Hintergrundes jedoch erschwert bzw verhindert worden.
Derartige Auswüchse sind aktuell von keiner anderen extremen Seite wahrzunehmen und gefährden den inneren Frieden. Eine zusätzliche Bewaffnung ist hochproblematisch. Zu viele merken selbst nicht dass sie rechtsextrem denken.

11:32 von Anita L.

"Der Bundesverfassungsschutz richtet sich mit der Definition nach dem Grundgesetz. Es handelt sich also nicht um eine "hauseigene", sondern um eine allgemeingültige."

Koennen Sie mir die Stelle im Grundgesetz nennen, die Rechtsradikalismus definiert.

Bitte verstehen Sie mich richtig. Heutzutage wird verschiedentlich vieles als rechtsradikal eingestuft, was meiner Meinung den Kern nicht trifft, ggf sogar verharmlost.

@IBELLIN

Am 02. Februar 2021 um 11:46 von IBELIN
11:32 von Anita L.
"Der Bundesverfassungsschutz richtet sich mit der Definition nach dem Grundgesetz. Es handelt sich also nicht um eine "hauseigene", sondern um eine allgemeingültige."
Koennen Sie mir die Stelle im Grundgesetz nennen, die Rechtsradikalismus definiert.
Bitte verstehen Sie mich richtig. Heutzutage wird verschiedentlich vieles als rechtsradikal eingestuft, was meiner Meinung den Kern nicht trifft, ggf sogar verharmlost."

Mit keinem Wort hat die Userin behauptet, eine Definition des Rechtsextremismus im Grundgesetz stünde, sondern sie wies zu Recht daraufhin, daß sich der Verfassungsschutz nach dem Grundgesetz richten soll und muß, wenn es um Einstufung von Extremisten geht. Wonach auch sonst. Sie merken den Unterschied?
Und was die Definition angeht, so finden Sie eine sehr unmissverständliche Definition dazu z.B. auch auf Wikipedia, die ich hier bereits zitiert habe.

um 10:34 von berelsbub

…Grundsätzlich sollte man damit anfangen, die Zivilbevölkerung zu entwaffnen. Und dazu würde auch gehören, dass Jäger und Sportschützen ihre Waffen an zentralen Orten der Städten und Kommunen einlagern müssten und die Waffen dort gegen Übernahmeprotokoll zweckgebunden und für einen klar definierten Zeitraum empfangen dürfen. Eine Erreichbarkeit von 24 Stunden (gilt für Jäger ) dieser Stelle muss gewährleistet sein

Das wird zumindest bei Jägern nicht funktionieren die eigene Reviere haben. Werden Unfälle, sei es im Straßenverkehr oder in der Landwirtschaft mit Wildbeteiligung gemeldet fahren diese Revierjäger mit ihren Waffen raus um verletzte Tiere zu erlegen. Auch mitten in der Nacht. Da kann man nicht erst sein Gewehr von einer Sammelstelle holen.
Bei Sportschützen sollten die Waffen zentral gelagert werden und nur bei Bedarf hervorgeholt werden können.

@DeHahn, 09.35h

Das stimmt alles.
Mit was haben die Mörder der Bader-Meinhoff-Bande geschossen?
Mit was schießen die diversen nationalen Clan-Mitglieder aufeinander und auf andere?
Alles Rechte?

Bewaffnung steigt...

In Deutschland besitzen immer mehr Rechtsextremisten eine Waffe. Laut Bundesregierung stieg deren Bewaffnung im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel. Die Linkspartei spricht von einer "steigenden Bedrohung".

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Nicht nur Rechtsextremisten und Reichsbürger bewaffnen sich. Auch Linksextremisten und Clans in den Städten haben sich bewaffnet. Gibt es da einen Unterschied ? Wie lange will der Gesetzgeber davor noch die Augen verschliessen?

Ohne Aussagekraft

Der Artikel ist leider völlig ohne Aussagekraft, solange nicht auch genau benannt wird, wie sich die Zahl der beobachteten Personen in dem selben Zeitraum verändert hat.

Wenn man z.B. ein Drittel mehr Personen beobachtet wird sich auch die Zahl der Betroffenen ähnlich verändern.

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Am 02. Februar 2021 um 09:44 von Kokolores2017

Wieso bekommen Extremisten einen Waffenschein?

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Andere Frage. Warum bekommen Privatleute einen Waffenschein ???

Wichtig aber nicht übertreiben

Es ist gut und richtig, das die Behörden endlich anfangen potenziellen Straftätern und Extremisten die Waffenbesitzkarten und die entsprechenden Waffen abzunehmen. Wer eine Waffe führen will, sei es zum Sport oder zur Verteidigung muss sich an die entsprechenden Gesetze halten. Ein Reichsbürger ist nicht zuverlässig im Sinne des Waffengesetzes. Ich bin selber Sportschütze und Reservist, man macht es den Vereinen schon schwer ohne Frage. Aber so manch ein Verein schleift Mitglieder durch, die nie eine Waffenrechtliche Erlaubnis hätten bekommen dürfen. Zu guter Letzt, Schützenvereine sind deutsche Kultur und Sportstätten, auch wenn diese nicht mehr in der Lage oder willens sind in einer "hypochondrischen Sicherheitsgesellschaft" öffentlich ihr Profil zu vertreten.

12:40, Der freundliche...

>>Nicht nur Rechtsextremisten und Reichsbürger bewaffnen sich. Auch Linksextremisten und Clans in den Städten haben sich bewaffnet. Gibt es da einen Unterschied ? Wie lange will der Gesetzgeber davor noch die Augen verschliessen?<<

Organisierte Kriminelle waren immer schon bewaffnet, Linksextreme eher selten und sind es auch jetzt kaum.

Was verlangen Sie vom Gesetzgeber?

All das ist eindeutig gesetzlich verboten.

Verbotener als verboten geht, glaube ich, nicht.

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