Kommentare - Gericht in London: Briten liefern Assange nicht an USA aus

04. Januar 2021 - 15:23 Uhr

WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf nicht an die USA ausgeliefert werden. Das entschied ein Londoner Gericht. Mexiko hat angekündigt, ihm politisches Asyl zu gewähren. Die US-Regierung ist enttäuscht und will in Berufung gehen.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Kein Held, kein Journalist

Assange ist kein Held und ein Journalist schon gar nicht.

Ohne Prüfung oder Auswertung hat er massenweise Daten auch von Privatpersonen veröffentlich und diese, in Ländern wo autoritäre Regime regieren, in Gefahr gebracht.

Dass Assange ausgerechnet von Menschen, die sich ansonsten als "pro-Datenschutz" bezeichnen gefeiert wird, ist geheuchelt und absurd zugleich.

Dennoch, ich finde das Gericht hat richtig entschieden. Ein Schwerverbrecher ist Assange nicht und er hat für seine Taten, meines Erachtens, schon genug gebüßt.

Sehr gute Nachricht...

... und ein Grund zur Freude.

Laut Gericht darf sich Assange allerdings nicht darauf berufen, journalistisch tätig zu sein. Er sei mit seinem Handeln "weit über das hinausgegangen, was für Journalisten angemessen sei".

Nein, Kriegsverbrechen aufdecken, das geht gar nicht. Das macht ein Journalist nicht. Das geht weit über journalistisches Handeln hinaus.

Gericht in London: Briten liefern Assange nicht an USA aus...

Das ist zuerst mal ein Erfolg für Julian Assange, der auch durch die weltweite Solidaritätsbewegung möglich gemacht wurde.
Es besteht aber immer noch die Gefahr, daß in einer Berufungsverhandlung der Supreme Court das Urteil aufhebt.
Aber auch wenn Assange frei kommt, wird er sich außerhalb Großbritanniens kaum frei bewegen können. Bei einer Zwischenlandung, zum Beispiel auf dem Flug nach Australien, könnte er durch US-Behörden verhaftet werden.

Free Assange

Ein Etappensieg mit einer allerdings recht befremdlichen Begründung der Richterin.

Blender

Ich halte Assange für einen Blender und für einen Menschen, der nur den westlichen Ländern schaden will.

Gute Entscheidung

Nur die Begründung ist kein Freispruch ,. . Von wegen Pressefreiheit ; Ich bleib dabei es geht immer um Macht und wer die angreift der geht in den Bau, oder hat zumindest große Probleme . Auch der Paragraph 129 bringt auch hier Menschen schnell vor Gericht . Wer mit offenen Augen durch die Weltgeschichte läuft erkennt das die Gesetze überall drakonische Strafen nach sich ziehen .Was mir Sorge bereitet ist die Unnachgiebigkeit mit der dabei vorgegangen wird , Gesetze werden von Menschen für Menschen geschaffen ,sie sollten aber nicht für bestimmte Interessengruppen geschrieben werden ,sondern dem Recht aller dienen . G20 ist ein warnendes Beispiel dafür . Auch Julien Assange ist noch nicht frei

Eine Schande

... dass eine Auslieferung überhaupt zur Debatte steht. Und unverständlich, dass Assange hier in Europa noch immer inhaftiert ist. Es ist und bleibt eindeutig eine politische Verfolgung eines Whistleblowers, dem unser aller Dank und Anerkennung für seine Arbeit gebühren sollte.

Peinlich für UK und eine Missachtung der Menschenrechte erster Güte.

Kommt er nun frei?

Oder unter welchem Vorwand wird Assange dann in GB weiter festgehalten?

Was hat Herr Assange gemacht?

Kriegsverbrechen der USA aufgedeckt. Der Westen hätte ihn gefeiert, wenn dies bei Russland, China, Iran etc. der Fall gewesen wäre. Aber die USA angreifen? Eine Unverschämtheit. Denn die dürfen machen, was immer sie wollen. Bis heute wurde z. B. Herr Bush für seine erlogenen Kriegsgründe im Irak (Massenvernichtungswaffen) nicht zur Rechenschaft gezogen. Nein, diejenigen die diese Verbrechen benennen, sind nach US-Diktion Verbrecher.
Es lebe das Recht des Stärkeren.

Er wird wohl weiter verfolgt

Wenn er gegen amerikanisches Recht verstoßen hat und amerikanische Bürger in Gefahr gebracht hat, dann werden die USA ihn sicherlich weiter verfolgen. Da hat Uncle Sam einen langen Atem.

Ich bin positiv überrascht

denn ich hätte diese Entscheidung vom britischen Gericht nicht erwartet. Im Gegensatz zu meinem Vorkommentator @Enlithenment (dessen Nick mir unbegreiflich ist) ist für mich Assange ohne Frage ein Journalist und für mich ist er auch ein Held. Für alle Autoritaristen und alle, für die eine unkontrollierte Exekutive in einem Staat die einzige, dafür aber bedingungslos zu achtende, Instanz ist, ist er natürlich ein Verbrecher. Und für alle, die ihre eigenen Verbrechen gerne unter dem Deckmantel der Geheimhaltung verüben, sind seine Nachahmer eine Gefahr.
Wer es gern sähe, dass Assange für immer hinter Gefängnismauern verschwände, sollte sich auch zu den Gründen bekennen.

Gut so … und …

dann sollte man Mr. Assange auch im UK aus dem Hochsicherheitsgefängnis in eine normale Haftanstalt verlegen. Wenn das Gericht seine psychische Verfassung schon als bedenklich, oder gar suizidgefährdet einstuft.

Er sitzt ja dort nicht für eine schwere Gewaltstrafttat ein, sondern wegen Verstoß gegen Kautionsauflagen. Und wegen Spionage (oder Verrat von Staatsgeheimnissen) ist er im UK auch nicht angeklagt.

Es ist kaum zu befürchten, dass wer J. Assange aus einer normalen Haftanstalt rausbombt, oder mit einer Agenten-Aktion à la Bond 007 entführt.

Ich bin angenehm überrascht.

Ich würde mich jedoch ebenso freuen, wenn die Haftbedingungen im Königreich für Herrn Assange verbessert würden, denn diese erst Heine mir auch angesichts seines Gesundheitszustandes nicht besser als die, die ihn in den USA erwarten würden.

>>... Assange sitzt seit rund eineinhalb Jahren im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh im Südosten Londons. Angesichts der Corona-Pandemie durfte er nur sehr eingeschränkt Besuch empfangen, auch Telefonate nach draußen waren nicht unbegrenzt
möglich. ... <<

Er durfte doch wohl vor Corona schon kaum Besuch empfangen.

@ Bernd Kevesligeti

Das ist zuerst mal ein Erfolg für Julian Assange, der auch durch die weltweite Solidaritätsbewegung möglich gemacht wurde.

Das wäre ja ein Treppenwitz, wenn sich ein Gericht durch Solidaritätsbekundungen beeinflussen ließe. Es muss ja wohl nach Recht und Gesetz entscheiden, nicht nach der Sympathie einer leuten Minderheit.


Es besteht aber immer noch die Gefahr, daß in einer Berufungsverhandlung der Supreme Court das Urteil aufhebt.

Wieso Gefahr? Wenn das Gericht ein solches Urteil fällt, dann weil es Recht ist. Wie kann davon eine Gefahr ausgehen.

15:33 rossundreiter

"Gute Nachricht?........"

Er darf nicht ausgeliefert werden wegen seines Gesundheitszustandes und den Haftbedingungen in den USA.

Diese Begründung ist etwas bizarr denn das heißt wenn sein Gesundheitszustand sich verbessert kann er ausgeliefert werden also gewonnen ist noch gar nichts.
Bei der Begründung die Haftbedingungen seien in den USA so, dass Leib und Leben des Häftlings gefährdet sind kann man sich nur seine eigenen Gedanken machen.

@ 15:42 von kritt. Blender

Man muss Assange nicht mögen.

Allerdings wüsste ich gern ausführlicher, welchen westlichen Ländern
- außer der amerikanischen Nahostkriegspolitik -
Herr Assange schadet.

Man kann auch Verdienste erwerben, ohne gleich ein Held zu sein

Ganz gleich, was man von der Person Assange hält, wie man seine Handlungen rechtlich beurteilt - ohne Assange, ohne Wikileaks und ohne Chelsea Manning hätten wir nie von den Kriegsverbrechen der USA im Irak erfahren, oder wenn nur als unbewiesene Gerüchte. Man denke nur an das Video der Hubschrauber-Crew, die auf unbewaffnete Iraker feuerte, inklusive menschenverachtendem Audiokommentar. Das sind nun Dinge, die die USA nicht wieder aus der Welt bekommen werden - was auch erklärt, warum viele dort Assange unbedingt bestrafen wollen.

Keiner der US-Soldaten und -Beamten, die laut dem von Wikileaks veröffentlichten Material Verbrechen begangen haben, ist übrigens bestraft worden, soweit man weiß.

15:52, frosthorn

>>für mich (ist) Assange ohne Frage ein Journalist und für mich ist er auch ein Held. Für alle Autoritaristen und alle, für die eine unkontrollierte Exekutive in einem Staat die einzige, dafür aber bedingungslos zu achtende, Instanz ist, ist er natürlich ein Verbrecher. Und für alle, die ihre eigenen Verbrechen gerne unter dem Deckmantel der Geheimhaltung verüben, sind seine Nachahmer eine Gefahr.<<

Ich möchte mich ausdrücklich Ihrer Einschätzung und Analyse anschließen.

@ nie wieder SPD, um 15:49

Den Artikel haben Sie überflogen?

Dass mit zweierlei Maß gemessen wird, legt der Kommentar von User von Datten, 15:50 zwar nah, doch ist das Hacken von Regierungscomputern eben auch kein Pappenstiel.
Das sollte man nicht schönreden.

ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit

Die englische Richterin hat einer Auslieferung aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes von JA nicht zugestimmt.

In der Sache konnte die Richterin dem Antrag der USA folgen.

Wenns im also wieder besser gehen sollte, dann Tschau mit V.

Kriegsverbrecher können sich also wieder ein Stück weit sicherer fühlen.
Würg !

15:29 Englightenment

"Ein Schwerverbrecher ist er nicht und er hat für seine Taten schon genug gebüßt......."

Helfen sie mir weiter ich kann keine Taten erkennen die es zu verurteilen gilt und diese Hexenjagd auf diesen Mann rechtfertigt. Kennt man konkret Fälle in denen Menschen durch die Offenlegung gefährdet sind oder mit dem Leben bezahl haben? Sicher ist jedenfalls dass viele Menschen getötet wurden von denen vor der Offenlegung niemand je was erfahren hätte.
Ich gehe davon aus, dass die Offenlegung dieser Kriegsvebrechen nur die Spitze von einem riesigen Eisberg ist.

Es geht nicht um Macht

@ VictorJara:
Ich bleib dabei es geht immer um Macht und wer die angreift der geht in den Bau ...

In Diktaturen vielleicht. Hier ging es in dem Prozess aber nur um das Recht. Assange muss auch nicht befürchten, irgendwann mit Novychok angegriffen zu werden.

Eine Frage der Staatsräson

Das die Briten Assange ausliefern ist unwahrscheinlich, selbst wenn der Supreme Court anders entscheiden sollte.

Assange ist australischer Staatsbürger. Großbritannien ist gerade in einer recht unvorteilhaften Lage und braucht jede Unterstützung, die es braucht. Das UK will sich anstatt auf die EU nun auf das Commonwealth als Verbündete stützen, wohl wissend, dass die USA schon länger ein recht unsicherer "großer Bruder" sind, der die Briten im Zweifel fallen lässt. Und just im Commonwealth ist Australien neben Canada der stärkste Partner. Es ist für UK deshalb geradezu zwingend, Australien nicht zu verärgern. Und auch wenn die australische Regierung sicher kein Freund von Assange ist, kann und wird sie - schon aus Rücksicht auf die eigene Bevölkerung - keine Auslieferung Assanges an die USA hinnehmen.

Und da Johnson Australien nicht verstimmen darf um die guten Beziehungen nicht zu gefährden, kann er Assange garnicht ausliefern lassen.

Wenn ......

ich die Meldungen richtig verstanden habe, dann sprach die Richterin das Urteil besonders wegen dem Gesundheitszustand von Assange aus. Zur Pressefreiheit nahm sie nicht Stellung und stellte nur fest, daß Assange kein Journalist sei.. Möglicherweise ist das auch ein "good will"-Zeichen an den neuen Präsidenten?

Julian Assange ist ein wahrer Held!

Julian Assange ist ein wahrer Held! Es muss endlich frei gelassen werde, weil er kein Verbrechen begangen hat. Er hat lediglich Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von den USA und ihren Verbündeten begangen sind, offen gelegt.

Der Prozess gegen ihn ist politisch und es soll damit ein Exempel statuiert werden.
Dieser Prozess hat mit Freiheit und freie Meinungsäußerung für die sich der Westen so gerne einsetzt nichts zu tun.
Es wird nur einmal mehr sehr deutlich wie verlogen der sogenannte Westen in Wirklichkeit ist.

Sieg für die unabhängige Justiz.

Unabhängig davon, welcher Meinung man in der Sache Assange auch sein mag:
Die Entscheidung zeigt, daß die britischen Gerichte nicht einseitig im Sinne der USA entscheiden, sondern die Angelegenheit sorgfältig prüfen und nach bestem Wissen und Gewissen eine unabhängige Entscheidung fällen.
Insofern ist der heutige Tag ein Sieg für die unabhängige Justiz.

16:08 von RaketoQ

sehe ich auch so. aber auch in den letzten tagen hier schon

Sexuelle Nötigung

@ jukep:
... ich kann keine Taten erkennen die es zu verurteilen gilt und diese Hexenjagd auf diesen Mann rechtfertigt.

Er war wegen sexueller Nötigung angeklagt und hat sich durch sein Versteckspiel in der Botschaft dem entzogen. Die Taten sind verjährt. Und dann gehr es natürlich um Spionage und Geheimnisverrat in den USA.

16:06 von harry_up

>>... doch ist das Hacken von Regierungscomputern eben auch kein Pappenstiel.<<

Assange hat keine Regierungscomputer gehackt. Er hat allerdings u.A. auf WikiLeaks für die Veröffentlichung von geleakten US-Kriegsverbrechen gesorgt.

... wenn das keine journalistische Tätigkeit ist.

16:12 von jukep

Helfen sie mir weiter ich kann keine Taten erkennen die es zu verurteilen gilt und diese Hexenjagd auf diesen Mann rechtfertigt
.
er hat Kriegsverbrechen veröffentlicht
die Türkei stellt man an den Pranger, weil sie einen Journalisten wegen ner ähnlichen Sache verurteilten
(da waren es illegale Waffengeschäfte und jeder erregte sich)
mir scheint es wird mit zweierlei Maß gemessen

Gericht in London: Briten liefern Assange nicht an USA aus

Na, supi! Barack Obama bzw. Joe Biden hatten wohl seit 2016 zu Gott gebetet, dass sie Assange doch noch von den Engländern ausgeliefert bekommen. Kriegen sie nicht!
Alleine die Höchststrafdauer von 175 Jahren ist schlicht und ergreifend lächerlich und albern. Wenn sie eventuell umgewandelt wird in eine Strafe von 175 Tagen, dann bekommen die USA ihn vielleicht eines Tages einmal doch noch. Assange ist doch ein Schwede. In erster Linie sollte es eine schwedische Angelegenheit sein, Assange für mögliche Taten zu bestrafen. Hier haben die Briten bzw. das britische Gericht zur Abwechslung eine positive Entscheidung getroffen, die das Verhältnis zwischen den USA und Großbritannien im Jahre 2021 stark auf die Probe stellen wird. Ein schlechter Stern für den Beginn von Joe Bidens Amtszeit.
Wenn das amerikanische Militär und die Politik nicht so viel Geheimniskrämerei machen würden, bräuchte es auch keineswegs Leute wie Assange oder Snowden. Die wären dann unwichtig.
Aber es sind eben die USA

@ Rakete Q

ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit

In Wahrheit ging es weder um Journalismus, noch um Pressefreiheit. Es ging nur um die Auslieferung und die Krankheit Assanges. Durch seine Selbstmordgefährdung erreicht er es, dass er nicht in den USA vor Gericht kommt.

Mein Gott , ..gute Mitteilung ...

Was hat dieser Mann nicht schon durchgemacht ...
Schöne Entscheidung , ..
aber die Thematik bleibt .
Ob ein Herr Assange je wieder normal leben kann ?
Wofür er einsteht ; Entschuldigung , ..aber dafür sein Leben zu ruinieren?
Er kann es nicht rückgängig machen ; ..würde er ?

Assange ist alles andere als ein Held

Sicher ist er kein Krimineller oder ein Schwerverbrecher aber ein Held ist der Mann nicht. Die Art und Weise wie er Daten von Privatpersonen veröffentlicht hat war absolut daneben. Es war auch Assange der gemeinsame Sache mit Donald Trump gemacht hat. Ohne Julian Assange wäre Donald Trump nicht Präsident geworden.

Als politischer Gefangener in

Als politischer Gefangener in ein Land ausgeliefert zu werden, in dem Waterbording zu legitimierter Verhörtechnik zählt und in Folge die Todesstrafe droht - das geht gar nicht. Man stelle sich vor, Assange hätte in einem privaten Rüstungsbetrieb gearbeitet und unhenehmigte Waffenexporte in ein Krisengebiet aufgedeckt, ob sich hier jemand finden ließe, der dies als ein ‚Verbrechen‘ bezeichnen würde?

@datten, 15.50h

Wenn er russische oder chinesische Kriegsverbrechen aufgedeckt hätte, müsste sich Herr Assange keine Gedanken um Gefängnisse oder Auslieferung mehr machen.

Die „Rache" der US-Staatsmacht konnte vorerst abgewehrt werden

Und hoffentlich braucht bald niemand mehr eine Anklage wegen "Verrats" schmutziger "Geheimnisse" von der zu befürchten. Wegen des Erfolgs der Bekämpfung ihrer Machtbasis (Geld und Waffen) durch die Zivilbevölkerung und die Installation einer auf Gleichberechtigung, Transparenz und Menschenrechten beruhenden Demokratie.

„WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf nicht an die USA ausgeliefert werden. Das entschied ein Londoner Gericht. Grund seien die Haftbedingungen, die ihn dort erwarteten“

Gott sei Dank. Es ist letzten Endes egal, mit welcher Begründung bzw. unter welchem Vorwand man auf "institutionellem" Machtmissbrauch basierende Menschenrechtsverstöße bzw. Schwerstkriminalität verhindert.

„US-Staatsanwälte beschuldigen Assange der Spionage, weil die Enthüllungsplattform WikiLeaks vor einem Jahrzehnt vertrauliche Dokumente des US-Militärs veröffentlichte“

Im Klartext: Weil er (Staats-) Verbrechen aufdeckte. Indem er der Welt die Perversion von deren Kriegen "live" vor Augen führte.

von kritt 15:56

Selbstverständlich hat die Beharrlichkeit der Solidaritätsbewegung mit Julian Assange ihren Anteil daran. Kann man auch nebenbei daran sehen, daß der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen zum heutigen Gerichtstermin die Einreise nach Großbritannien verweigert wurde. Und vielleicht gehören die Gegner von Whistleblowing und der Offenlegung der Handlungen im Irak zu einer Minderheit.
Und Gefahr besteht natürlich für ihn.

@MrsDalloway 16:00

Assange hat doch keine wirklich Bedeutung. Diesem Mann wird viel mehr Bedeutung zugemessen als er wirklich hat oder je hatte. Edward Snowden den sehe ich als wirklichen Helden an aber mit Sicherheit nicht Julian Assange.

Asange gehört nach

Asange gehört nach Australien.
Oder Deutschland sollte Asyl anbieten. Denn wir sind die Ersten, die Herrn Erdogan dieses Journalisten Wegsperren vorwerfen.
Assange hat diese Unterlagen gebracht bekommen. Wenn die USA nicht vorgeführt werden wollen, sollten sie Kriegsverbrechen unterlassen. Das ist gar nicht so schwer.

Bis zu 175 Jahre Haft

weil einer Menschenrechtsverletzungen veröffentlicht

und über die Türkei erregt man sich, weil ein Journalist zu Gefängnis verurteilt wird,
weil er über verbotene Waffenlieferungen berichtet
.... und da diskutiert man nicht weshalb der Asyl kriegt
schon eine verrückte Welt

Am 04. Januar 2021 um 16:08 von So so21

Zivilcourage ist besser und mutiger als den Mächtigen und den Starken der Welt nachzuplappern.

"Ich gehe davon aus, dass die Offenlegung dieser Kriegsverbrechen nur die Spitze von einem riesigen Eisberg ist."

So ist es und nicht anders.

Wenn wir die Mächtigen und Starken nicht kontrollieren und ihre Verbrechen offenlegen, werden sie weitermachen mit ihren menschenverachtenden Handlungen überall auf der Welt und wir machen uns letztendlich mitschuldig.

Julian Assange ist ein wahrer Held!

In ihrem Interview bei ntv hat Sevim Dagdelen von der Partei die Linke es auf dem Punkt gebracht: Kein Grund zum Feiern! Die Pressefreiheit sitzt weiter auf der Anklagebank, weil Richterin Baraitser den Anklagepunkten der USA gegen Julian Assange im Wesentlichen zugestimmt hat und damit der Kriminalisierung des investigativen Journalismus.

https://www.youtube.com/watch?v=sp53qzV64tk

@jukep, 15:%6

Diese Begründung ist etwas bizarr denn das heißt wenn sein Gesundheitszustand sich verbessert kann er ausgeliefert werden also gewonnen ist noch gar nichts.

Damit haben Sie natürlich recht.

Ich würde dieses Urteil, nach allem, was zu erwarten war, und angesichts der unglaublichen Entwicklungen, die dieser Fall bereits genommen hat, dennoch als eindeutig fortschrittlich bezeichnen.

Es ist ja immer eine Frage, woher man kommt.

16:16 von Martinus

Sieg für die unabhängige Justiz.
-
schön wär´s
warum kam der frei ??
weil er über Menschenrechtsverletzungen schrieb ??
mir scheint der Justiz fehlte der Mut

Kein Held und kein Verbrecher

Herr Assange ist weder ein Held noch ein Verbrecher. Er hat bei seiner Tätigkeit - man möge diese bezeichnen wie man will - zu viele Rechtsnormen gebrochen. Dies ist auch nicht durch eine journalistischen (?) Tätigkeit gedeckt.

16:18 von kritt.

Er war wegen sexueller Nötigung angeklagt
.
??
der war angeklagt weil man nen Grund suchte
keine seiner beiden Gespielinnen fühlten sich genötigt
viel weniger beklagten sie sich

Das war dann vermutlich...

...die letzte gute Nachricht für 2021.
Ich würd' jetzt noch was aus "Asterix erobert Rom" zitieren, aber das ginge dann doch zu weit...

Dank Herrn Assange wurden uns

Dank Herrn Assange wurden uns vielfach Verbrechen der imperialistischen Macht USA vor Augen geführt.
Und wir sehen es auch, wie die USA versucht, mit einen 750 Milliarden Dollar Rüstungsetat, die Welt in Schach zu halten.

16:02 Lenyat

"Ganz gleich was man von der Person Assange hält. Ohne Assang und Chelsea Manning hätte wir nie von den Kriegsverbrechen erfahren......"

So ist es.
Schon Herr Scholl-Latour hat von den Greueltaten der US Boys sowie der Blackwatertruppe in Afghanistan und dem Irak berichtet es wurde nur nicht so wahrgenommen und die "westliche" Presse hatte kein Interesse zu berichten (eben aus Angst und Vorsicht).
Zum Ausgleich dafür wurden wir aber, wenn sie sich noch erinnern von allerlei NGO's, fast stündlich akribisch und ausführlich über die Taten des bösen Assad-Regimes informiert. Ausgerechnet Frau Nicki Haley hat dann in der UNO mit Bildern von Kindern versucht die US Ziele in Syrien durchzusetzen. Als ob jemals das Leid der Kinder bei ihren Kriegsfeldzügen und Wirtschaftssanktionen die USA interessiert hätte.

Courage

Ich habe mich wahnsinnig gefreut, daß Julian Assange nicht ausgeliefert wird und er... wird
es auch nicht werden. Für die Aufdeckung
von Verbrechen gegen die Menschheit hat er
sich in beispielloser Courage mehr als verdient
gemacht. Ein aufrechter Mensch, dem man
nur seine baldige Freiheit wünschen kann...
Julian Assange kann stolz auf sich sein.

kritt .... ja, wenn man

kritt
.... ja, wenn man Kriegsverbrechen der ach so * freien Welt * aufdeckt, dann schadet man natürlich den Menschen in den westl. Ländern. Mir schaden solche Nachrichten nicht. Haben diese Nachrichten Ihnen geschadet?
Ja, man darf ja nur Kriegsverbrechen anderer Länder aufdecken, dann bekommt man auch einen gewissen Orden verliehen.Was für eine Heuchelei.

Übrigens...

...kann man auch in den USA Prozesse in Abwesenheit des Angeklagten führen. Also, wenn man nicht gerade einen Schauprozess (vor)führen will. Siehe Roman Polanski...

Taktik.

... von mir aus hätte Assange´s Haarfarbe bei Urteilsbegründung die falsche sein können, Hauptsache er bleibt erstmal "hier". Wer sich gegen "Übergriffigkeiten des großen Bruders im Westen" schützen will, macht vielleicht lieber kleine, bisweilen lächerliche (Fort-) Schritte ... einen nach dem anderen.

16:18 von kritt.

«Er war wegen sexueller Nötigung angeklagt und hat sich durch sein Versteckspiel in der Botschaft dem entzogen. Die Taten sind verjährt.»

Nix ist verjährt. Die Ermittlungen in Schweden wurden eingestellt, weil sich auch für die Staatsanwaltschaft dort keine hinreichenden Indizien oder Beweise für eine Anklageerhebung finden ließen.

Dummes Verhalten beim Sex ist dumm.
Aber nicht zwangsläufig strafbar.

@ um 16:06 von harry_up

Das gilt dann aber nur für westliche Regierungscomputer, oder?
Und dann besonders, wenn Kriegsverbrechen, die ebenfalls eine kapitale Straftat sind, geheimgehalten werden sollen.
Und europäische Regierungen machen sich mit solchen Regierungen von Kriegsverbrechen gemein.
Dass die iranischen Atomanlagen - Computer von US - Geheimdiensten gehackt wurden, ist dagegen völlig straffrei?
Oder werden demnächst die Mitarbeiter der Geheimdienste auch bei uns festgenommen?
Denn es gilt doch nach wie vor im Westen: Gleiches Recht für alle, oder?

@15:42 von kritt.

"Ich halte Assange für einen Blender und für einen Menschen, der nur den westlichen Ländern schaden will."

Sein Charakter und die extravagante Persönlichkeit spielen doch keinerlei Rolle.
Seine Taten waren alles andere als Blendwerk, sondern hervorragende Informationen über Regierungsverfehlungen, die auch von etablierten Medien gern als unbestrittene Tatsachen aufgegriffen und veröffentlicht wurden, während sich ansonsten wenig solidarisiert und sein Wirken im Sinne von "Journalismus" weitgehend nicht anerkannt wurde. Die erbärmliche Kampagne zur Desavouierung seiner Person und nicht zuletzt die nicht evidenten Sexualdelikts-Anschuldigungen waren ja kaum zu übersehen.
Vielleicht haben Sie trotzdem Recht, Wahrheit schadet der glitzernden Wertefassade westlicher Länder enorm. Ist halt die Frage ob man tatsächlich an den Werten oder lediglich an der Ideologie als Instrument interessiert ist.

USA müssen erst mal die Todesstrafe abschaffen.

WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf nicht an die USA ausgeliefert werden.
In den USA gibt es immer noch die Todesstrafe.

Zu Recht hat das britische Gericht die Auslieferung mit dem Grund abgelehnt, dass in den USA die Haftbedingungen mit dem Selbstmord von Julian Assange enden kann.

Wie die Sicherheitsbehörden mit Staatsfeinden umgeht, ist bekannt.
Die Staatsfeinde werden so lange psychisch gequält, bis sie sich selber das Leben nehmen.

Besser wäre es, wenn endlich ein EU-Land Julian Assange Asyl gewährt.

In Abwesenheit von Julian Assange kann dann die USA ihr Verfahren eröffnen.
Ein faires Verfahren erwartet Julian Assange in den USA eh nicht.

Wenn das rechtskräftige Urteil vorliegt, kann im Asyl gewährenden Land immer noch entschieden werden, ob Julian Assange die Strafe im Gefängnis in den USA antreten soll oder nicht.

Leute, die Daten veroeffentlichen

welche ansonsten unbekannt blieben, handeln im oeffentlichen Interesse.

Dadurch kann sich die Allgemeinheit ein besseres Bild machen und die Entstehung von Verschwoerungstheorien wird erschwert.

In diesem Sinne denke ich bin ich fuer den Mann.

In jedem Fall finde ich die Entscheidung des Britischen Gerichtes fuer angemessen.

@fathalandslim, 16:23

Oder war er Spion im eigenen Auftrag? Gibt es so etwas?

Natürlich gibt's das, warum soll man zum Spionieren einen Dritten brauchen? Das hört sich ja schon fast verschwörungstheoretisch an.

Tut hier aber kriminaltechnisch nichts zur Sache, ob der Mann spioniert hat, weil das Spionieren im Falle eines solch schweren Verbrechensverdachtes (der sich dann ja bewahrheitet hat) ja geradezu staatsbürgerliche Pflicht ist.

Zumindest ganz sicher kein Fall für den Staatsanwalt, in der Demokratie.

So wurde es mir in der gymnasialen Mittelstufe mal beigebracht.

16:25 von Magfrad

"Es war auch Assange der gemeinsame Sache mit Donald Trump gemacht hat. Ohne Julian Assange wäre Donald Trump nicht Präsident geworden."

Koennen Sie das naeher erklaeren?

Tragischer Held

In meinen Augen ist Assange durchaus ein Held - wenn auch ein tragischer. Er hat amerikanische Kriegsverbrechen enthüllt und dafür einen sehr hohen Preis gezahlt. Seine Freiheit, seine psychische Gesundheit, jede Aussicht auf ein normales angstfreies Leben....

Seit Jahren quasi eingesperrt, isoliert in Botschaftsräumen oder jetzt im Gefängnis, überwacht und unter Androhung der Todesstrafe.
Ob er deshalb im Hochsicherheitsgefängnis ist, um zu verhindern, dass die USA ihn in einer verdeckten Aktion "nach hause" holt?

Ich würde ihm einen friedlichen Lebensabend in Australien wünschen.

kritt Sie sollten sich mal

kritt
Sie sollten sich mal besser informieren. Der Vorwurf einer Vergewaltigung ist vom Tisch.Wenn es nach Ihnen ging, dann müsste Asange wohl lieber gestern als morgen ausgeliefert werden.Was Assange gemacht hat ist weder Spionage,noch hat er Geheimnisverrat begangen. Das sagt nur die USA und jetzt auch Sie. Assange hat die Welt über Kriegsverbrechen der freien westlichen Welt informiert.Schmeckt nicht jedem Zeitgenossen, aber mich freuen diese Enthüllungen.Wehe er hätte russ. Kriegsverbrechen gemeint, dann hätten auch Sie den Friedensnobelpreis für ihn als passend angesehen. Ja, so kann man sich seine Welt auch schön reden.

16:21 von Robert Wypchlo

«Assange ist doch ein Schwede. In erster Linie sollte es eine schwedische Angelegenheit sein, Assange für mögliche Taten zu bestrafen.»

Assange ist australischer Staatsbürger. Alle Ermittlungen der schwedischen Justiz für in Schweden Justitiables sind seit mehr als einem Jahr ganz offiziell eingestellt.

Auch Ecuador, dessen Staatsbürgerschaft Assange für einige Jahre besaß, bevor man sie ihm wieder entzog. Auch Ecuador ermittelt gegen ihn nicht wegen gar nix.

«Hier haben die Briten bzw. das britische Gericht zur Abwechslung eine positive Entscheidung getroffen, die das Verhältnis zwischen den USA und Großbritannien im Jahre 2021 stark auf die Probe stellen wird. Ein schlechter Stern für den Beginn von Joe Bidens Amtszeit.»

Was hat denn der Herr Biden damit zu schaffen, wie ein Gericht im UK urteilt. Und den Boris J. wird auch niemand mit Verstand für das Urteil von heute verantwortlich machen wollen.

Juristisch Kraut und Rüben zusammengerührt gleich zum Jahresanfang.

Eine riesige inhumane Sauerei.

Wie nationale Interessen höher gewertschätzt werden, als Menschlichkeit.
Im Westen/Kapitalismus nichts neues, - er sollte sich endlich selbst überflüssig machen und zu ethischeren/moralischeren Gesellschaftssystemen finden.

Und noch was...

...Assange ist Australier, nicht Schwede, wie hier jemand schrieb.
Plus: Für die Vergewaltigungen hätte er nach schwedischem Recht (da kommt Schweden ins Spiel, dort hat er diese Taten nämlich begangen) weniger lange und unter menschlicheren Bedingungen eingesessen als die acht Jahre, die er erst in der Botschaft Ecuadors und dann seit April 2019 in englischen Gefängnissen verbracht hat.

@ 16:29 Magfrad @MrsDalloway 16:00

Dafür, dass Herr Assange keine Bedeutung hat, erscheinen mir 175 Jahre Haft ziemlich hoch.

Meine Sie nicht?

Schließlich wird man ihm auch Verrat von Daten vor. Auch nicht von Bedeutung?

Was seine
> Beziehungen <
zu Trump angehen bzw. was da so passiert sein soll oder ist, darüber
weiß ich zu wenig.

Es scheint so ein Absurdum wie dies zwischen Putin ud Trump - eine Art Hassliebe ?

Herr Snowden ist sicher ein anderes Schwergewicht.
Er hat jetzt die russische Staatsbürgerschaft, lebt aber auch in einer Art Gefängnis.

@16:35 von DerOstbayer

" Er hat bei seiner Tätigkeit - man möge diese bezeichnen wie man will - zu viele Rechtsnormen gebrochen. Dies ist auch nicht durch eine journalistischen (?) Tätigkeit gedeckt."

Welche Rechtsnormen denn bitte?
Das Einzige, aus dem man Anstiftung/Spionage konstruieren wollte und im Falle von geneigten Richtern wohl auch könnte war die Chatnachricht an Manning "Curious eyes never run dry in my experience"
Ich kann mir vorstellen, dass etwas sinngemäss Ähnliches schon oft von Investigativjournalisten an die jeweilige Quelle gerichtet worden ist – natürlich gibt es da selten geheimdienstliche Aufzeichnungen und den selben Jagdinstinkt. Es scheint, dass die Klassifizierung "Staatsfeind" heute die höchste öffentliche Auszeichnung für Bürger und Journalisten ist.

Es ist denkbar....

….das die Briten Assange dabehalten, bis der neue POTUS inthronisiert ist.
Denn Verhandlungen ueber Freihandel mit Trumpland wird es erst dann geben, wenn Bidens Herrschaft beginnt.
In so einem Fall sind kleine Geschenke sicher gern gesehen.

Die Haftbedingungen in den USA sind auch jenseits dessen, was Assange zu erwarten hat, mies.

Und eigentlich fuer sich genommen schon ein Grund, ihn nicht herzugeben.

Die USA - bekanntermassen der Urquell der liberalen Demokratie - hat knapp 3 mal soviele haeftlinge wie der Autoritaere Staat Russland.

Und aehnlich viele Haeftlinge wie der wesentlich volkreichere totatlitaere Staat Rotchina.

Auch das spricht nicht fuer Trumpland (welches auch mit Biden letztendlich Trumpland bleibt).

Ein Hauch von Rechtsstaatlichkeit

Ich bin positiv überrascht, dass Assange (noch) nicht an die USA ausgeliefert wird.

Einen Grund zur Freude gibt es aber nicht. Denn das Urteil ändert nichts daran, dass im "freiheitlich-demokratischen" Europa ein politischer Gefangener seit Jahren unter menschenunwürdigen Bedingungen festgehalten wird.

Assange sollte frei sein.

Entscheidung richtig - Begründung ist vorgeschoben

Zuerst mal ist diese Entscheidung zu begrüßen, auch wenn die Begründung vorgeschoben ist:

Der Grund seien die Haftbedingungen, die den 49-jährigen gebürtigen Australier in den USA erwarteten, teilte das Gericht mit. Die Richterin begründete ihre Entscheidung näher damit, dass damit zu rechnen sei, dass Assange sich in Isolationshaft das Leben nehmen werde.

Denn die Wahrheit ist, dass die USA ihn töten wollen per Todesstrafe. Aber Assange ist kein Verrräter sondern ein Held und Whistleblower. Außerdem frage ich mal ob so eine Isolationshaft überhaupt rechtlich zulässig ist:

Die Richterin begründete ihre Entscheidung näher damit, dass damit zu rechnen sei, dass Assange sich in Isolationshaft das Leben nehmen werde.

Meine Meinung ist, das sowas nicht zulässig ist. Nochdazu treten sowohl England als auch die USA bei den Haftbedingungen die Menschenrechte mit Füßen.

@ 16:18 kritt. Sexuelle Nötigung

Ihre Behauptungen widerlegt Ihnen der
UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer im Handumdrehen.

Ich empfehle Ihnen, sich etwas gründlicher zu belesen.

Blumengruß von
Mrs. Dalloway

Darstellung: