Ihre Meinung zu: Corona-Krise: Darf es Privilegien für Geimpfte geben?

30. Dezember 2020 - 16:08 Uhr

Covid-19-Geimpfte sollen keine Privilegien bekommen, fordern Koalitionspolitiker. Doch ist das rechtlich haltbar? Und gibt es Unterschiede zwischen Privatunternehmen und dem Staat? M. Nordhardt und C. Kehlbach mit Antworten.

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Kommentare

einfach mal abwarten

"Angewendet auf die künftig mögliche Situation heißt das: Betreiberinnen etwa von Cafés und Kinos dürften sagen, dass sie nur noch Verträge mit geimpften Personen schließen wollen"

Solange man die Öffnung untersagt (was ja wohl auf unbestimmte Zeit so sein wird), ist das alles kein Thema.

Darf es Privilegien für Geimpfte geben?

eigentlich doch ne Selbstverständlichkeit

Natürlich muß es möglich sein,

zwischen geimpften und nicht geimpften Menschen zu unterscheiden. Das ist heute schon bei der Masern-Impfung so, wo Kitas nur mit Impfung besucht werden dürfen. Aber diese Unterscheidung sollte erst dann möglich sein, wenn genügend Impfstoff für alle zur Verfügung steht. Erst dann wäre es gerecht zu unterscheiden zwischen Leuten, denen die Gesellschaft und ihr Wohlergehen egal sind, und die nur an sich und ihre Bedürfnisse denken und denen, die der Gesellschaft durch das geimpft werden helfen wollen wieder ins Lot zu kommen.

Was für eine Debatte!

Was werden in unserem Lande nicht für Tatbestände gründlichst zerpflückt, sämtliche Für und Wider kräftig verrührt, bis endlich das angestrebte Ziel erreicht ist: Viele Köche verderben den Brei!
.
Es sitzen eben zu viele Menschen tatenlos herum, können nicht raus etc., was bleibt ihnen als Lückenfüller anderes, als sich in der Für- und Widerdebatte den Mund fusselig zu reden. l'art pour l'art .....

Kinos?

Ausgerechnet Kinos kämpften bereits vor Corona uns Überleben. Wer da bei Kundschaft wählerisch wird, der kann bald schließen.

Bei Cafés wird es nicht anders sein. Es wird immer welche geben, die alle bedienen, dann fahr die Kundschaft eben dahin.

Unnötig dramatisiert, das

Unnötig dramatisiert, das Thema
Die Impfung läuft an und es werden zunächst die Patienten in den Pflegeheimen geimpft. Diese stellen 1% der Bevölkerung und von hier kamen 50% der Todesfälle.
Sobald die über 70 jährigen geimpft sind, werden es 88% weniger schwere Verläufe und Todesfälle sein, die zu beklagen sind (Zahlen vom RKI)
Wenn dann noch alle jüngeren "Vulnerablen" geimpft sind, so gibt es keinen Grund mehr für einschränkende Maßnahmen, da auch die Krankenhäuser deutlich entlastet sein werden.
Also: Optimismus ist gefragt! Es könnte schneller gehen als mancher glaubt.

Wer entscheidet letztendlich?

Ich glaube nicht dass Gaststätten und Hotels jemanden abweisen werden weil er nicht geimpft ist, die sind alle froh wenn sie wirtschaftlich überleben und haben keine Lust auch noch impfpässe zu überprüfen.
Im Tourismus wird das nicht nur in Deutschland entschieden sondern auch im Ausland, und da gibt es durchaus solche Überlegungen (zb Fluggesellschaften) oder Spanien gestern mit der Idee eines impfregisters. Will man als Tourist ins Ausland gehen dann wird man möglicherweise nicht um eine Impfung herumkommen (gibt es für Krankheiten wie Malaria und Gelbfieber in manchen Ländern auch schon lange)

// "Viele warten

// "Viele warten solidarisch, damit einige als erste geimpft werden können", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. "Und die Noch-Nicht-Geimpften erwarten umgekehrt, dass sich die Geimpften solidarisch gedulden //

Das sollte selbstverständlich sein !

Aber wenn alle die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen, sollte es schon Unterschiede geben !
Die, die sich nicht impfen lassen
wollen !!! ( nicht können - z.B. Krankheiten ) dürften nicht gleich behandelt werden.
Die scheren sich einen Dreck um andere und sollen alle Privilegien bekommen ? Das sehe ich nicht so.

Es darf keine weitere Spaltung..

... der Gesellschaft erfolgen. Die Abfolge der Impfungen ist korrekt und sinnvoll definiert. Warum sollten junge, gesunde Menschen der Impfguppe 4 Nachteile haben, obwohl sie zwangsläufig lange Wartezeiten akzeptieren müssen. Und ja, in einer Solidargemeinschaft werden wir auch akzeptieren müssen, Impfgegner nicht als Menschen 2. Klasse zu betrachten. Vergessen wir nicht die Menschen, welche aufgund von Allergien, Schwangerschaft etc. nicht geimpft werden können. Egoismus hilft hier nicht weiter.

Und was ist mit der Hausordnung ?

Aus dem Artikel:
"... Noch ist nicht eindeutig geklärt, ob geimpfte Menschen das Virus weiter übertragen können. Sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen, könnte es in Cafés, Kinos und anderen privat geführten Einrichtungen heißen: Zutritt nur für Menschen mit Corona-Impfung Doch solche Sonderrechte für Geimpfte lehnen Politikerinnen und Politiker der Regierungskoalition ab, um eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften zu vermeiden ..."

Die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen haben auf der Grundlage der Corona-Zwangsmaßnahmen m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung f. d. ges. Volk die Möglichkeit den Unternehmen gegeben per Hausordnung agieren zu dürfen.
Derzeit ist da auch das Betreten von Unternehmen insg. erfasst.
Wenn nun die Geschäftsführung eines Unternehmen meint, das Unternehmen dürfe nur noch mit gültiger Corona-Impfung (z.B. im Impfpass eingetragen) betreten werden, dann gilt das bis dato. erst mal.

Am 30. Dezember 2020 um 16:21 von DeHahn

Zitat: Was werden in unserem Lande nicht für Tatbestände gründlichst zerpflückt, sämtliche Für und Wider kräftig verrührt, bis endlich das angestrebte Ziel erreicht ist: Viele Köche verderben den Brei!

Was werden in unserem Lande nicht für Tatbestände gründlichst untersucht, sämtliche Für und Wider kräftig abgewogen, bis endlich das angestrebte Ziel erreicht ist: Eine verfassungskonforme Regelung.

Es wird langsam mal Zeit für Solidarität

Also, gut, Sonderrechte fuer die geimpften.
Dann aber auch Gerechtigkeit:
1.) Also, die Gemeinschaft zahlt die Impfung, den Aufbau der Impfzentren, Paul Ehrlich Institut und die staatliche Forschung NICHT, sondern nur die Geimpften.
2.) Impfschäden oder falsche Injektionen wie in Stralsund wird von den geimpften oder deren ärzten bezahlt
3.) Nach Impfung, kein Anspruch mehr auf freie MNS, Krankenhausbetten wegen Corona etc.... die sind ja immun und können kein Corona bekommen. Keine Tests mehr. Also Corona Diagnose automatisch ausschliessen und auf irgend etwas anderes behandeln...z.B. Sie sind geimpft und Sie haben Fieber, Gliederschmerzen und Husten: Grippe, kaufen Sie sich ein ACC acut.

Wollen die Geimpften immer noch Sonderrechte?

Selbstredend

Wer sich nicht impfen lassen will und somit vorsätzlich eine wandelnde Gefahr für diejenigen Mitmenschen darstellt, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, und außerdem einer Eindämmung der Pandemie aktiv entgegentritt, muss natürlich die Konsequenzen aus seiner unsozialen Einstellung tragen.
.
Dazu gehört Bezahlung aller Kosten einer Behandlung, falls der/die Impfverweigerer/in an Covid erkranken sollte und natürlich auch die Möglichkeit, diese Menschen von Ereignissen auszuschließen, bei denen andere Menschen anwesend sind.
.
Warum sollte die Allgemeinheit durch Massenimpfung auch die Impfverweigerer schützen, sich gleichzeitig aber in ihren Bemühungen gegen Covid sabotieren lassen?

Privilegien

für die bereits geimpften Menschen zu fordern, heißt doch deutlich eine Spaltung zu schaffen.
Ich denke mir, davon sollten wir doch durch den "best president ever" zur Genüge abbekommen haben.
Gibt es nicht einen Artikel im GG, der besagt, alle Menschen seien gleich?
Aber es soll scheinbar doch "gleichere" geben.

Am 30. Dezember 2020 um 16:25 von Advocatus Diabo...

"Will man als Tourist ins Ausland gehen dann wird man möglicherweise nicht um eine Impfung herumkommen"

So etwas vermute ich auch. Und das wird so einige Unentschlossene zur Impfung bewegen.

Wenn die Impfpässe genauso

Wenn die Impfpässe genauso gründlich kontrolliert werden wie die Kontaktdaten, dann brauchen wir uns keine Sorgen machen. Sollen doch Geimpfte Privilegien erhalten. In der Praxis wird keiner eingeschränkt, solange derjenige ein zahlender Kunde ist.

"Darf es Privilegien für Geimpfte geben?"

Nicht, bevor nicht jeder Bürger die reale bzw. tatsächlich gegebene Möglichkeit hatte, sich impfen zu lassen.

Für diese Diskussion ist es also eindeutig zu früh.

Was für eine Frage...

Natürlich muss es für Geimpfte Lockerungen geben, denn nur dadurch können zahlreiche Geschäfte vor der endgültigen Insolvenz bewahrt werden. Bis zur sogenannten Herdenimmunität ist Deutschland pleite und
Unternehmen ein gefundenes Fressen für fremde Staaten wie China. Die werden auf regelrechte Shopingtouren gehen. Immer ist von Solidarität die Rede, aber in die falsche Richtung. Ich erwarte die Solidäritat von Nichtgeimpften, um letztlich das Land vor dem wirtschaftlichen Niedergang und damit sich selbst zu retten. Oder wie lange denken die Verweigerer einer sogenannten Privilegierung hält Deutschland weitere Lock downs bis zur Durchimpfung durch?! Man fragt sich, was in den Köpfen der Verweigerer los ist.

Am 30. Dezember 2020 um 16:27 von Opa Klaus

Zitat: Warum sollten junge, gesunde Menschen der Impfguppe 4 Nachteile haben, obwohl sie zwangsläufig lange Wartezeiten akzeptieren müssen.

Ich sehe ein verfassungsrechtliches Problem.

Warum sollten sich Geimpfte weiter in ihren Grundrechten einschränken lassen, wenn von ihnen keine Gefahr für andere mehr ausgeht (was wohl noch nicht sicher ist)?

Privilegien für Geimpfte

Ich denke, das Thema kommt viel zu früh. Es wird erst mal nur wenige alte Mitbürger in Altenheimen betreffen. Welche Privilegien sollen die haben? Wir brauchen erstmal mehr Impfstoff. Dieser wird aber vorerst nicht kommen. Wie heute berichtet, wird die ganze erste Januarwoche kein Impfstoff an die Bundesländer ausgeliefert. Zu verdanken haben wir das einem alten Taschenspielertrick von Jens Spahn. Lieferungen werden vorgezogen um dann Lücken im System zu haben und Planungen zu zerstören. Es kann alles nur besser werden - hoffentlich.
Privilegien für Geimpfte gibt es nicht - Geimpfte erhalten nur Grundrechte zurück die ihnen gesetzlich zustehen. Also nicht falsche Diskussionen anstoßen.

Privilegien für Geimpfte

Privilegien für Geimpfte sind doch bereits Fakt!
Mit der Verpflichtung zur Masernimpfung, wurde doch praktisch ein Privileg durch die Hintertür geschaffen.
Geimpfte dürfen in Kindergarten / Schule. Nicht geimpfte nicht. Ich halte eine Impfung gegen Masern für richtig und wichtig.
Aber ob vor dem dargestellten Sachverhalt noch ein Verbot von Privilegien wie jetzt im Zusammenhang mit Covid 19 Impfungen diskutiert überhaupt ausgeschlossen werden kann ist zumindestens rechtlich problematisch.
Es ist m.M.n. etwas fadenscheinig jetzt so zu tun als wenn so etwas niemals in Frage käme.
Zumindetens bei der oben genannten Impfung hatte da Herr Spahn u.a. kein Problem damit

Teile der Wirtschaft werden auf Impfschutz achten (müssen)

Solange die Impfung nicht für alle abgeschlossen ist, sollte es keine 2-Klassen-Gesellschaft geben. Danach allerdings wird der Markt in den besonders sensiblen, da Kontaktintensiven Bereichen wie Touristik, Luftverkehr, Physiotherapie u.a. verständlicherweise in vielen Fällen einen Impfnachweis fordern. Dies ist auch nachvollziehbar mit Blick auf die hohen Risiken einer Infektion und wirtschaftlicher Folgen für die Betriebe.
Es wird also keinen Impfzwang, sehr wohl aber einen faktischen Druck auf die Bürger geben, sich impfen zu lassen. Der Staat kann, selbst wenn er es wollte, diese Entwicklung schwerlich verhindern.

Selbstverständlich Nein

Im übrigen ist es völlig verfrüht jetzt schon wieder über Lockerungen im allgemeinen oder Lockerungen für Impfstoffempfänger zu diskutieren wo doch momentan überhaupt noch keiner für die breite Masse der Bevölkerung bereit steht...und die 7-Tages Inzidenz viel zu hoch ist.

Was als nächstes entscheidend ist sind zuverlässige und messbare Ziele zu nennen und einen Plan vorstellen der wieder Perspektiven bietet

- Kinderbetreuung Kindergärten, Schulen sichergestellt für berufstätige Eltern oder Alleinerziehende mit oder ohne Beruf...sofern nicht beide Elternteile zuhause sind
--> da hier das Limit erreicht ist

- Systemrelevante Berufe weiter mit der möglichen Sicherheit betreiben

andere Unternehmen, Konzerne und Spaßveranstaltungen, Sport sind nebensächlich müssen aber finanziell unterstützt werden solange keine eigenen Reserven vorhanden sind. Fortsetzung Kurzarbeitergeld etc. u. Hilfen für Selbsständige in allen Bereichen solange es dort Einschränkungen gibt

Privigien für Geimpfte...

Sonderrechte für Geimpfte lehnen Politikerinnen und Politiker der Regierungskoalition ab, um eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften zu vermeiden.
###
Und das zu Recht ! Das wäre eine klare Diskriminierung von Menschen die eben noch nicht geimpft wurden bzw. es auch nicht machen werden.
In übrigen finde ich diese Diskusion eh viel zu früh, da es noch keine Erkenntnisse darüber gibt's ob man nach eine Impfung nicht doch noch als überträger gilt. Und das kann noch dauern. Zeit die der Gesetzgeber nutzen muß, um eine klare Rechtsgrundlage zu schaffen.

Für mich macht das durchaus Sinn

Allerdings erst, wenn jeder die Möglichkeit hat, sich impfen zu lassen.
Vorher wäre es ungerecht.
Wer an allem teilhaben will, soll gefälligst auch alles dafür tun.

Ich halte das für Diskriminierung

Als ich das allerdings einen Tag vor der Verkündigung der „Großen Koalition“, diese Diskriminierung Ungeimpfter zu verbieten, hier gepostet habe, bekam ich einen „roten Balken“.

@DeHahn, 16:21 Uhr

In Sachen Schutzimpfung verderben gerade nicht "viele Köche den Brei", sondern da muss jeder an die Herdplatte... Wichtig ist ein möglichst flächendeckender Impfschutz und damit eine von der breiten Bevölkerungsmehrheit getragene Akzeptanz. Nur dann wird es möglich sein, die Beschränkungen unserer Freiheitsrechte fallen zu lassen. Ich selbst lasse mich seit nunmehr sechs Jahren gegen Grippe impfen. Seit dieser Zeit habe ich fast keine Erkältungskrankheit mehr erlitten. Eine tolle Sache!

16:24 von bolligru

so isses. mitte 2022 könnten wir die herdenimmunität hierzulande erreicht haben

Am 30. Dezember 2020 um 16:30 von Rybnika

Zitat: Gibt es nicht einen Artikel im GG, der besagt, alle Menschen seien gleich? Aber es soll scheinbar doch "gleichere" geben.

Sie meinen sicher Ar. 3 I GG. Der besagt aber, dass alle Menschen "vor dem Gesetz" gleich sind. Diese Norm richtet sich an den Staat, der alle Menschen gleich behandeln muss, nicht etwa an Unternehmer.

Im Übrigen gibt Art. 3 I GG auch ein Recht auf Ungleichbehandlung, denn er bedeutet, dass Gleiches gleich, Ungleiches aber ungleich behandelt werden muss.

Geimpfte und Nichtgeipfte sind unterschiedlich. Der Geimpfte hat das Recht, anders behandelt zu werden als Nichtgeimpfte.

@sonnenbogen, 16.29h

Jetzt sind Sie eindeutig zu kurz gesprungen.
Genau diese Anspruchsverweigerung müssten nicht die Geimpften, sondern die Impfverweigerer treffen.
Denn die Geimpften haben ja alles getan, was in ihrer Macht steht.
Denken Sie mal darüber nach.

Kreuzfahrt

Viele wollen sich nicht impfen lassen, was zur Folge hat, daß wir unnötig lange mit den vielen Einschränkungen leben müssen. Will ich aber nicht. Folglich sollte - sofern sinnvoll, z.B. vor Antritt einer Kreuzfahrt - nur eine Kreuzfahrt machen dürfen, der geimpft ist. Sonst stecken sich da Ungeimpfte untereinander an und ich hänge auf unbegrenzte Zeit in irgendeinem Hafen fest. Diese Differenzierung sollte erlaubt sein, sobald alle die Möglichkeit hatten, geimpft zu werden. Und das gilt natürlich auch für Konzertbesuche, BVB-Besuche oder Restaurantbesuche. Ach ja, und Karnevallsfeiern.

Gibt es Unterschiede zwischen Privatunternehmen und dem Staat

Nee. Gibt es - derzeit - nicht.

Die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen haben auf der Grundlage der Corona-Zwangsmaßnahmen m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung f. d. ges. Volk den Unternehmen und auch dem Bereich des öffentlichen Dienstes usw. die Möglichkeit gegeben, um auf der Grundlage der Hausordnung wg. Corona agieren zu dürfen.

Um es wenigstens in D. - einheitlich - für das ges. Volk zu regeln, sodass keine indirekte Impfpflicht und auch keine Ungleichheit entstehen kann, muss zumindest klar geregelt sein, dass so wie v.g. - nicht - auf der Grundlage der Hausordnung wg. Corona agiert werden darf.

Geht so:
Im BGB wird geregelt, dass die Hausordnung keine Wirkung erzielt, wenn es (z.B.) um Impfungen geht.

Anders ist das u.U. bei Arbeitsverträgen oder Verträgen allgm. aus.

Sport

Komme gerade von meiner 15 Km Laufrunde zurück.
Wollte kurz Nachrichten nachsehen. Sitze nicht den ganzen Tag rum und weiß nicht was tun aber bin ein Mensch der sich
wie sie offensichtlich auch gerne an Diskussionen beteiligt und eine Meinung hat. Davon lebt eine Gesellschaft auch.
Muss einem ja nicht alles gefallen.
Das Thema Privilegien ist / kann aber schon etwas Heikel sein /oder werden ( wurde ja schon einiges dazu gesagt). Deshalb diskutieren wir es und jeder darf mitmachen.

Darf es Privilegien für Geimpfte geben?

Natürlich nicht.
Es muß Privilegien für geimpfte geben!
Und zwar sobald feststeht, dass durch die Impfung die Infektiösität verschwindet.
Allerdings sollten auch Geimpfte weiterhin eine Maske tragen und Abstand halten müssen, da man es ja niemandem ansieht, ob er, sie, es geimpft ist oder nicht-
Und zur Kontrolle in der Öffentlichkeit fehlt uns ebenso das Fachpersonal, wie in anderen Bereichen.
Nach Corona müssen dann allerdings andere Privilegien abgeschafft werden.
ZB das Privileg auf schlechte Bezahlung für die echten Leistungsträger der Gesellschaft, wie Pflegepersonal, viele medizinische Berufe, Polizisten, Lehrer, Verkäufer, uvm. gehört endlich abgeschafft.
Wenn man berücksichtigt, dass Politiker darüber nachdenken Impfprivilegien gesetzlich zu verbieten, - das müsste ja ziemlich schnell geschehen - kann es kein großes Problem und kein großer Zeitaufwand sein, das Privileg auf schlechte Bezahlung gesetzlich zu verbieten.

@16:27 von Opa Klaus Es darf keine weitere Spaltung..

Danke!

Ich gehöre zu den Allergikern, damit sieht es für mich mit der Impfung schlecht aus.

In einem Beispiel wurde Gelbfieber benannt; auch diese Impfung kann ich wegen Wechselwirkungen mit meiner Medikation nicht bekommen - damit fallen reisetechnisch für mich alle Länder aus, in denen diese Impfung nötig ist.

Würde zwischen Geimpften und Nichtgeimpften (gleich aus welchem Grund) unterschieden, würde ich mich diskriminiert fühlen.

Und soll ich dann womöglich, wenn es krass kommt, für den Rest meines Lebens das Haus nicht mehr verlassen? Keine Spaziergänge, kein Einkaufen, womöglich nicht mal selbst zum Arzt - vom Reisen ganz zu schweigen. Eine fürchterliche Vorstellung.

Ich denke, dass die Einschränkungen aufhören sobald eine Grundimmunsierung erreicht ist und ich mir also keine allzugroßen Sorgen machen muss.

Allerdings muss ich zugeben, dass diese Diskussion mir an die Nieren geht.

Mangel an der Quelle

Der deutsche Steuerzahler hat den deutschen Impfstoff möglich gemacht. Er bekommt aber die gleiche Menge wie das 10 mal kleiner Israel vom mit 350 Millionen deutschen Steuergeldern finanzierten Impfstoff.

Wenn im März bereist Israel immunisiert ist u deutsche Touristen nur mit Impfpass z.B. nach Israel einreisen dürfen, wird das Versagen der Bundesregierung greifbar.

@ Digitaler Fußabdruck

"Wer sich nicht impfen lassen will und somit vorsätzlich eine wandelnde Gefahr für diejenigen Mitmenschen darstellt" Am 30. Dezember 2020 um 16:29 von Digitaler Fußabdruck

*

Sie haben aber eine lange Leitung.
Es würde schon so oft geschrieben: Auch Geimpfte können sich infizieren und das Virus weitergeben.
Da sie aber nicht mehr (so schwer) erkranken ist das genauso wahrscheinlich, wie bei einem gesunden Menschen unter 60.

Also - aus Ihrer Sicht gesehen - eigentlich hätte ich als gesunde Person unter 60 bereits jetzt Privilegien haben müssen.

@DerVaihinger, 16:39 Uhr

Sie haben die Zielrichtung kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Volle Zustimmung!

Noch etwas zur Spaltung der Gesellschaft

Nicht privilegierte, weil geimpfte Menschen spalten die Gesellschaft, sondern diejenigen, welche sich entweder nicht impfen lassen wollen oder aufgrund fehlenden Impfstoffs nicht geimpft werden können und fordern, dass Geimpfte nicht helfen können, das Land peu à peu an die Normalität heran zu führen, indem sie den Unternehmen wenigstens etwas an Umsatz bescheren, was im Interesse aller ist. Diese Diskussion ist ebenso daneben wie die Debatte um den Datenschutz bei der Warn-App.

@Rybnika, 16.30h

Dem vielbemühten Gleicheitsgrundsatz des Grundgesetztes wird doch entsprochen, wenn jedem die Impfmöglichkeit angeboten wird.
Nimmt das jeder in Anspruch, gibt es keine Ungleicheit mehr.
Diese bestünde in der Tat, wenn alle alles tun, um sich zu schützen und ein paar Verweigerer stellen sich dagegen.
Die setzen doch dann die Ursache für die Ungleichheit.
Wer mit den anderen einen Hefezopf essen will, muss das ganze Stück aufessen und nicht nur die Rosinen herauspicken.

Kopfschütteln........ Ich

Kopfschütteln........
Ich verstehe beim besten Willen die ganze Aufregung nicht.

Zur Erinnerung: Alle einschränkenden Maßnahmen wurden folgendermaßen begründet:
1. Die "Vulnerablen" schützen"
2. Die Krankenhäuser dürfen nicht überlastet werden

Beides ist vernünftig.
Sobald aber der Teil der Bevölkerung geimpft ist, der als "vulnerabel" gilt, sind diese geschützt (Begründung1) und die Krankenhäuser entlastet (Begründung 2).

vgl. auch: (s.o.)
Am 30. Dezember 2020 um 16:24 von bolligru

Es wird über 88% weniger schwere Verläufe geben, wenn alle über 70 jährigen geimpft sind. Werden dann noch alle jüngeren "Vulnerablen" geimpft, so ist der Effekt noch höher.

Warum regt man sich über etwas auf, das gar nicht eintreten kann?

Wenn aber die Begründungen für einschränkende Maßnahmen entfallen: Weshalb sollten diese fortgeführt werden? Es bedarf keiner "Privilegien", wenn alle Maßnahmen entfallen.

keine Diskriminierung

Hier bringen einige offenbar etwas durcheinander: Ob ich Frau, Mann, behindert, schwarz oder schwul bin, ist mir von Natur aus gegeben und dagegen darf man nicht diskriminiert werden. Selbstverständlich nicht.

Wer sich nicht impfen lassen will, entscheidet sich bewußt dagegen und darf eben bestimmte Sachen dann nicht machen. Eine bewußte Entscheidung, vollkommen freiwillig.

Oder wird jemand deswegen als diskriminiert betrachtet, daß er kein Auto fahren darf, nur weil er sich dazu entscheidet, keinen Führerschein zu machen? Eine bewußte Entscheidung - und trotzdem darf man partout nicht fahren - oh ha, welche Ungerechtigkeit! Bestimmte Aktionen bedingen eben bestimmte Voraussetzungen. Manchmal sind Zusammenhänge zum Glück noch simpel.

Es ist doch ganz einfach

Da der Impfstoff über Monate in Deutschland knapp bleiben wird, macht eine Impfpflicht genauso wenig Sinn wie Privilegien für Geimpfte.

Denn die Bürger sind ja nicht frei in ihrer Entscheidung. Das hypothetische Impfprivileg könne nur der Geimpfte erhalten. Dazu müsste aber erstmal genug Impfstoff vorhanden sein um sich freiwillig impfen lassen zu können.

Übrigens ist das ein Scheinargument das sich der Staat mit dem Verweis auf die Privatautonomie aus der Affäre zieht:

Wenn Restaurants und Kinos öffnen dürfen, dann dürfen sie für ALLE öffnen!
Und welcher Wirt oder Betreiber oder Veranstalter oder Transportunternehmer wäre denn so vermessen und würde den Großteil seiner potentiellen Kundschaft abweisen?

Außer das der Staat verfügt das Betriebe nach ihrer Eröffnung erneut geschlossen werden würden, falls sich Ansteckungen darauf zurückführen lassen. Dann erst besteht ein Eigeninteresse der Besitzer, Nicht-Geimpfte auszuschließen.

Wenn es keine Vorteile für

Wenn es keine Vorteile für Geimpfte gibt, dann fordere ich als Geimpfter aber auch ein kompesatorisches Alternativinfektionsrisiko! Kann ja nicht angehen, dass ich als Geimpfter bei der Ansteckung mit einer gefährlichen Krankheit nicht gleich behandelt werde!!11!elf!

--

Man kann sich auch Probleme herbeireden. Es ist doch völlig klar, dass man die Impfung und den daraus resultierenden Schutz nutzen muss, aber genauso die noch nicht Geimpften nicht zu sehr benachteiligt. Die Balance macht's - wie eigentlich immer und überall. Dafür muss man aber Dinge differenziert betrachten. ist aber offensichtlich vielen zu anstrengend.

Grundsätzliche Regelung für Impfungen?

Dies erscheint mir sehr gefährlich, solch grundlegende Gesetze aufgrund eines Einzelfalls zu machen. Vielleicht kommt in zwei Jahren eine Pandemie, die sehr schnell tödlich ist, die verfügbare Impfung aber auch mit hohen Risiken verbunden ist. Hier köntne es eine andere Situation sein: Wer sich diesem Risiko aussetzt, sollte auch Vorzüge haben. Eine entgegenstehende gesetzliche Regelung müsste dann wieder abgeschafft werden. Rechtssetzung nach Fall ist nicht sinnvoll. Weiter: Wenn die Alternative ist, Geschäft ganz zu (und pleite, d.h. auch in Zukunft geht niemand mehr in das einzige Kino vor Ort) oder es darf erst einmal für Geimpfte öffnen und daher überleben, ergibt sich ein anderes Bild, als es politisch dargestellt wird. Warum sollen z.B. alte Menschen in einem Altersheim, wo alle geimpft sind, nicht wieder Menschen empfangen dürfen? Aber: Wir wissen noch gar nicht, ob die Impfung eine Infektiosität verhindert - bevor wir das nicht wissen, gibt es gar keine Vorteile für Geimpfte.

Privilegien für Geimpfte...

Privilegien ?
Wie sollen die in der Praxis aussehen ?
Das Restaurant an der Ecke oder der Supermarkt läßt nur noch geimpfte Kunden in den Laden. Ich würde sagen, derjenige der draußen bleiben muß, wird den Laden dann auch in Zukunft meiden. Oder wie soll es zb. bei Bewerbungen für Jobs aussehen. Bestimmte Fragen waren früher schon verboten und wurden dementsprechend bestraft.
Privilegien...? Das wird hier nicht funktionieren. Theoretisch nicht und schon gar nicht Rechtlich !

16:28, 0_Panik

>>Die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen haben auf der Grundlage der Corona-Zwangsmaßnahmen m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung f. d. ges. Volk die Möglichkeit den Unternehmen gegeben per Hausordnung agieren zu dürfen.
Derzeit ist da auch das Betreten von Unternehmen insg. erfasst.
Wenn nun die Geschäftsführung eines Unternehmen meint, das Unternehmen dürfe nur noch mit gültiger Corona-Impfung (z.B. im Impfpass eingetragen) betreten werden, dann gilt das bis dato. erst mal.<<

Das Hausrecht wurde nicht im Zuge der "Corona-Zwangsmaßnahmen" geschaffen. Das gab es immer schon.

Das hat auch nichts " m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung f. d. ges. Volk" zu tun.

Es trägt Sie hier wieder einmal aus der Kurve.

Am 30. Dezember 2020 um 16:43 von DerVaihinger

Nein, Impfverweigerer lehnen generell Impfung ab, eher religioeus oder philosophisch.
Also, warum sollten Sie dafür bezahlen?

Pazifisten muessen auch fuer die Armee bezahlen.... aber dann nur noch mit Uniform in die Kneipe oder ins Konzert ist ein wenig viel verlangt.

Wilhelm Schwebe Wir brauchen

Wilhelm Schwebe

Wir brauchen keine "Herdenimmunität, wenn alle "Vulnerablen" geimpft sind, zusätzlich noch alle über 70 jährigen. (letztere allein stellten 88% der schweren Verläufe und Todesfälle- laut RKI)
Die Krankenhäuser sind entlastet und die Vulnerablen geschützt. Somit entfallen die zwei Begründungen für einschränkende Maßnahmen.
Ohne einschränkende Maßnahmen gibt es auch keine Privilegien. Die ganze Diskussion ist überflüssig und beunruhigt unnötig die Bevölkerung.

@16:42 von Adeo60

"... Ich selbst lasse mich seit nunmehr sechs Jahren gegen Grippe impfen. Seit dieser Zeit habe ich fast keine Erkältungskrankheit mehr erlitten. Eine tolle Sache ..."

Es gibt zahlreich Menschen, die lassen sich gar nicht oder nicht mehr gegen Grippe impfen. Und das seit Jahren. Diese Leute hatten seit Jahren keine Grippe fast keine Erkältungskrankheit. Eine tolle Sache.

Wie kann das sein ?

@Schwebe, 16:43 Uhr

Lieber Herr Schwebe,

ich denke, dass wir dieses Ziel bis Herbst erreichen können. Zunächst werden die Impfungen etwas schwerfällig starten, da in den Senioren- und Pflegeheimen auch viele Demenzkranke betroffen sind. Hier muss entsprechend der Vorsorgevollmacht zunächst ermittelt werden, von wem die Impfgenehmigung einzuholen ist - ein recht bürokratischer und damit zeitaufwändiger Vorgang. Danach werden die Prozesse sicherlich beschleunigt werden können. Ich bin jedenfalls optimistisch - bleiben Sie gesund!

16:30, Rybnika

>>Gibt es nicht einen Artikel im GG, der besagt, alle Menschen seien gleich?
Aber es soll scheinbar doch "gleichere" geben.<<

Wer keinen Führerschein hat, der darf auch nicht Auto fahren.

Nur mal so als Beispiel.

Erklärung?

Man möge mir bitte erklären, wo die Grundlage für Privilegien für Geimpfte ist:
Es ist nicht klar, ob die Infektion trotz Impfung übertragen werden kann. Sie schützt lediglich den Geimpften selbst vor einem schweren Verlauf. Geimpfte sind selbst also geschützt, tragen die Infektion aber ggf. lustig durch die Gegend und infizieren (aus welchen Gründen auch immer) Ungeimpfte.
Wer schützt mich vor den unvorsichtigen Geimpften, die wieder uneingeschränkt ihr Leben leben? Sport, Essen gehen, Kino, Konzerte, Urlaub... Für mich als Gesunde im mittleren Alter bleibt lediglich die Arbeit als Zeitvertreib, um den „Laden am Laufen zu halten“, bis auch ich viel, viel später dran bin! Solidarität geht amders!

@falsa demonstratio 16:35

"ich sehe ein verfassungsrechtliches Problem.

Warum sollten sich Geimpfte weiter in ihren Grundrechten einschränken lassen, wenn von ihnen keine Gefahr für andere mehr ausgeht (was wohl noch nicht sicher ist)?"

Nun ja, das ist ja gerade die Crux und ich hoffe dies kann auf politischer Ebene neu geregelt werden. Man stelle sich vor, jeder geimpfte würde Klage gegen die bedingte Einschränkung der Grundrechte einreichen.... Ganz ehrlich, ich habe da auch eine gewisse Ambivalenz und machmal geht mir hier bei manchen Kommentaren das "Me... er in der Hosentasche auf". Allerdings betrachte ich aktuell die Spaltung in der Gesellschaft bereits mit Sorge.

Vielen Dank für ihre Worte,

Vielen Dank für ihre Worte, besser hätte man es nicht sagen können.

Milliarden, die die Allgemeinheit bezahlt hat.

@16:29 von sonnenbogen
"1.) Also, die Gemeinschaft zahlt die Impfung, den Aufbau der Impfzentren, Paul Ehrlich Institut und die staatliche Forschung NICHT, sondern nur die Geimpften.
2.) Impfschäden oder falsche Injektionen wie in Stralsund wird von den geimpften oder deren ärzten bezahlt
3.) Nach Impfung, kein Anspruch mehr auf freie MNS, Krankenhausbetten wegen Corona etc.... die sind ja immun und können kein Corona bekommen. Keine Tests mehr. Also Corona Diagnose automatisch ausschliessen und auf irgend etwas anderes behandeln...z.B. Sie sind geimpft und Sie haben Fieber, Gliederschmerzen und Husten: Grippe, kaufen Sie sich ein ACC acut."

Sehr wichtige Argumente.

Für mich kommt der verfassungsrechtliche Gedanke dazu: "Sollte irgendwann feststehen, dass von einem Menschen keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht, darf der Staat seine Rechte auch nicht weiter beschränken." (Tagesschau)
Das gilt ja wohl auch jetzt schon für Nicht-Geimpfte!

Die ganze Diskussion um

Die ganze Diskussion um Impfprivilegien kommt auch nur deshalb auf, weil die Politik so viele Dinge verschludert hat.
ZB keine adäquate Vorbereitung auf eine Pandemie, trotz mehr als ausreichender Warnung mit 7 - jährigem Vorlauf.
Und nun noch das Dilemma mit viel zu wenig Impfstoff und keinerlei Aufbau von entsprechenden Produktionsanlagen.
Außerdem die lasche und fahrlässige Haltung der Politik zur Pandemie schon zu Beginn derselben und das ständige Hickhack um den viel zu zögerlich eingesetzten Lockdown.
Das alles ist der Politik und ihren Protagonisten zu verdanken.
Nicht den Menschen, die nun eventuell ein Impfprivileg erwarten.
Wenn alle, die geimpft werden wollen, damit fertig sind und es klar ist, das sie nicht mehr infektiös sind, kann man ein eventuelles Privileg wieder abschaffen. Vorher muss es erlaubt bleiben, Impfgegner von bestimmten Veranstaltungen auszuschließen. Auch und erst recht von ihrem Arbeitsplatz.
Dann bekommen diese Menschen eben weiter Kurzarbeitergeld.

Noch etwas zur Spaltung der Gesellschaft

Nicht privilegierte, weil geimpfte Menschen spalten die Gesellschaft, sondern diejenigen, welche sich entweder nicht impfen lassen wollen oder aufgrund fehlenden Impfstoffs nicht geimpft werden können und fordern, dass Geimpfte nicht helfen können, das Land peu à peu an die Normalität heran zu führen, indem sie den Unternehmen wenigstens etwas an Umsatz bescheren, was im Interesse aller ist. Diese Diskussion ist ebenso daneben wie die Debatte um den Datenschutz bei der Warn-App.

@Möbius 16:40

Ich kann Ihr Argument der Diskriminierung Ungeimpfter verstehen. Wenn aber alle gefragt wurden finde ich es absolut in Ordnung, wenn die Geimpften mehr Rechte bekommen. Warum sollten Geimpfte darunter leiden müssen, wenn Ungeimpfte sich partout nicht impfen lassen wollen?

@Lyn, 16.47h

So, wie Sie Ihre Lage schildern, sind Sie ja kein Impfverweigerer oder Fundaloppositioneller, sondern für Sie scheidet eine Impfung aus medizinischen Gründen aus.
Das ist doch ein ganz anderes Spielfeld und für Sie und Ihre sicher wenigen Leidensgenossen muss ein Ausweg gefunden werden.
Ich denke da an besondere Schutz- oder Vorbeugungsmaßnahmen.

Ich mache eine Vorhersage

Das Problem das hier diskutiert wird, wird sich in der Praxis garnicht stellen.

Es gibt bisher erst sehr wenige Menschen, die nicht pflegebedürftig sind und eine Impfung erhalten haben. Und das wird auch noch länger so bleiben.

Selbst wenn, sagen wir mal, 10-20% der am gesellschaftlichen Leben teilhabenden Bundesbürger geimpft sein werden (was im Gutfall etwa im April/Mai der Fall sein wird), dann lohnt es sich trotzdem nicht für Betreiber von Kinos, Veranstalter von Konzerten oder Restaurantbesitzer ihren Laden für die paar Leute aufzumachen - außer es gäbe Gaststätten und Konzerte „speziell für Geimpfte“.

Und dann die Parties erst: da rufen die Nachbarn die Polizei und die stellt dann fest das alle Partygänger mit ihrem Impfpass herumwedeln ... während zwei Häuser weiter Ungeimpfte „abfeiern“ - dito in der Gastronomie. Das ist für Polizei und Ordnungsamt überhaupt garnicht in den Griff zu bekommen.

Deshalb wird es eben KEINE Privilegien für Geimpfte geben!

@ CAT25

Das Beispiel Contergan, ein Medikament gegen Unwohlsein, das man vor etwa 60 Jahren wegen Fehlbildungen vom Markt genommen hat, ist jetzt wirklich kein zielführendes Beispiel. Das Medikament war medizinisch absolut unnötig. Es gibt keinerlei Hinweise, dass der heutige Impfstoff irgend etwas mit diesem alten Medikament zu tun hätte.

Die Impfstoffe gegen das Corona-Virus sind höchst notwendig, denn an dieser Infektion stirbt in Deutschland ungefähr jeder 50. Mensch, bei dem die Infektion nachgewiesen wurde. Wir können keine mehrjährige Langzeitstudie machen, wir müssen jetzt impfen.

Ja, genau!

"Was werden in unserem Lande nicht für Tatbestände gründlichst untersucht, sämtliche Für und Wider kräftig abgewogen, bis endlich das angestrebte Ziel erreicht ist: Eine verfassungskonforme Regelung." @falsa demonstratio
.
Ja, das führen uns Erdogan, Orban und Konsorten täglich vor Augen! Der Unterschied ist nur, dass es bei uns Zig verschiedene widerstreitende Auffassungen gibt, während bei den oben genannten eine Auffassung staatlich vorgegeben wird.

@Initiative Neue..., 16:47 - Gutes Krisenmanagement

Es ist absolut richtig, wenn alle Länder gleichermaßen in den Genuss des Impfstoffes kommen. Wie kommen Sie auf die Idee, von einem Versagen der Bundesregierung zu sprechen. Diese hatte den Druck auf die Hersteller erhöht und mit Biotech ein deutsches Unternehmen gefördert, das seine Innovationskraft bewiesen und uns alle ein Stück weit stolz gemacht hat. "Made in Germany" hat auch in der Wissenschaft noch immer einen durchaus klangvollen Namen.

16:42 von Adeo60

ich hab mich noch nie gegen grippe impfen lassen, und hatte keine erkältung mehr seit 10 jahren. ok, in diesem jahr erstmals, daß der dr. besser erkennen

@ um 16:47 von Lyn

Gelbfieber ist ja Gott sei dank nicht so sehr verbreitet bei uns und über dessen Infektionsrisiko bin ich nicht im Bilde.
Bei Corona muss aber niemand aus der Öffentlichkeit ausgeschlossen werden, nur bei bestimmten Veranstaltungen, bei denen die AHA - Regeln nicht eingehalten werden.
In die Öffentlichkeit dürfte man jederzeit, mit Maske und Abstand, in eine Kneipe nicht, fliegen und busfahren aber auch nicht.

@Advocatus Diabo 16:25

Ich glaube da irren Sie sich. Es wird sehr wohl Gaststätten und Hotels geben die Ungeimpfte nicht reinlassen. Niemand will, dass das eigene Unternehmen/die eigene Gaststätte/das eigene Hotel ein Superspreader wird.

@16:53 von Autograf

"... Dies erscheint mir sehr gefährlich, solch grundlegende Gesetze aufgrund eines Einzelfalls zu machen ..."

Geht u.U. auch gar nicht.

Es gibt Menschen, die dürfen ggf. aufgrund ihrer med. Vorgeschichte und Begebenheiten nicht am Corona-Impfen teilnehmen.
Wie bekannt, sind das z.B. die Hochallergikerinnen/er, die fast auf alles allergisch reagieren.

Wie soll das denn grundsätzlich geregelt werden, ob v.g. so jemand Zutritt hat oder nicht.

wie sieht das eigentlich rechtlich aus

Ist es möglich, ein Gesetz zu entwerfen, das z.B. alle Restaurants nur Geimpfte reinlassen dürfen ? Und wenn ja, wie wird es befristet ? Irgendwann mal ist ja Corona kein Thema mehr. Oder gilt das dann auf Lebenszeit ?

Naja, ich werde mich wohl sowieso impfen lassen. Wenn ich dann mal irgendwann drankomme.

Völlig unsinnig

Diese Debatte oder erwartet wirklich jemand, dass die über 80 jährigen auf einmal die Altersheime verlassen und dann shoppen und in die Bars gehen?
Zudem bei dem Impfchaos dürfte selbst dieses Szenario erst Ende 2021 realistisch sein,,,, wenn es dann noch in unseren Innenstädten Bars oder den Einzelhandel gibt...

Und wenn die, die einkaufen gehen soweit sind haben wir dann wirklich eine 2 Klassengesellschaft... Und das Ende der Solidarität, bzw. ein völlig neues Geschäftsmodell: den Verkauf von Impfbescheinigungen... Erinnert mich irgendwie an den Ablasshandel..

16:30 von Rybnika

>>Gibt es nicht einen Artikel im GG, der besagt, alle Menschen seien gleich?<<

Gibt es. Aber dem steht doch auch nicht entgegen dass Sie für manche Dinge eine Masernimpfung brauchen.

Sonderrechte für Geimpfte? Diskriminierung Nicht-Geimpfter!

Was für eine entsetzliche Diskussion! Man male sich das einmal konkret aus: Keine Impfung? Dann verlassen Sie sofort diesen Bus, diese Bahn! Keine Impfung? In diesem Restaurant werden Sie nicht bedient, diesen Laden betreten Sie nicht! Keine Impfung? Zu dieser Veranstaltung haben Sie keinen Zutritt! Oder gar Schilder wie: "In diesem Ort sind Nicht-Geimpfte unerwünscht!" Was für ein vor wenigen Monaten noch völlig undenkbarer, irrwitziger Albtraum! Sind Menschen- und Grundrechte unter dem Vorzeichen einer Pandemie etwa plötzlich nicht mehr unteilbar? Und noch etwas, bevor Vorwürfe kommen: Nein, ich bin alles andere als ein "Coronaleugner" und ich werde mich zu gegebener Zeit impfen lassen!

Unsinnige Debatte

Hinter den Überlegungen, zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften zu differenzieren, steht der unerreichbare Traum einer Nullrisikogesellschaft. Auch Corona wird sich zu einem vertrauten Risiko entwickeln, das im Alltag austariert wird. Womöglich passiert das schon im Frühjahr, wenn die betagten Risikogruppen durchgeimpft sind und das Schreckensszenario des überlasteten Gesundheitssystems schwindet. Damit würde auch dann die Erklärung schwieriger, warum ausgerechnet dieses Gesundheitsrisiko einen besonderen Nachweis erfordert.

andersherum ..... ?

16:35 von falsa demonstratio

... und nochmal anders: Kann man die Einschränkung von Grundrechten für Betreiber von Bars, Cafes, Hotels, Clubs, für Tontechniker, Veranstalter etc., etc. weiter verfassungsrechtlich legitimieren, wenn diese ihrem Geschäft ohne ein Risiko für die allgemeine Gesundheit nachgehen könnten insofern es nur für geimpfte Kunden, Gäste, etc. verfügbar gemacht wird?

Ich sehe da einen Konflikt verschiedener Grundrechte gegeneinander. Man muss das Ganze nicht als Privileg für Geimpfte sehen. Eher als 'keine zwingende Begründung mehr für Grundrechtseinschränkungen' von existentiell Betroffenen. So könnten recht bald wieder Privatreisen, Konzerte, Theater und vieles mehr möglich sein, unsere Wirtschaft würde es uns danken.

Allerdings ist es ein wichtiger Aspekt, ob denn Alle gleichen Zugang zu Impfungen haben. Aber selbst vorher könnte die Solidarität auch gerade diesen Berufsgruppen gelten, die um ihre Existenz (!) kämpfen.

16:43 von Wilhelm Schwebe re 16:24 von bolligru

>>so isses. mitte 2022 könnten wir die herdenimmunität hierzulande erreicht haben<<

Lieber Herr Schwebe, was ich an Ihnen so sympathisch finde, ist Ihr ansteckender Optimismus.

@0_Panik, 16:55 Uhr

Ich selbst hatte vor der Grippeschutzimpfung immer wieder unter Erkältungskrankheiten zu leiden. Von daher weiß ich den Impfschutz zu schätzen. Wenn andere es nicht nötig haben, sollten sie dies auch nicht in Anspruch nehmen. Bei Corona ist das frelich etwas anders: Jeden kann die Infektion erwischen - und das mit gravierenden Folgen. Bei Allergikern muss man differenzieren. Aber der Durchschnittsbürger wird die Schutzimpfung problemlos und mit einem guten Gewissen vornehmen lassen.

@ um 16:49 von Garfield215

„Nicht privilegierte, weil geimpfte Menschen spalten die Gesellschaft, sondern diejenigen, welche sich entweder nicht impfen lassen wollen“
Und Politiker, deren unsägliches Wirken eine solche Diskussion erst herausfordert.

Am 30. Dezember 2020 um 16:55 von Adeo60

Zitat: Zunächst werden die Impfungen etwas schwerfällig starten, da in den Senioren- und Pflegeheimen auch viele Demenzkranke betroffen sind. Hier muss entsprechend der Vorsorgevollmacht zunächst ermittelt werden, von wem die Impfgenehmigung einzuholen ist - ein recht bürokratischer und damit zeitaufwändiger Vorgang.

Ein Heim kümmert sich doch nicht erst jetzt darum, festzustellen, wem ein Bewohner eine Vorsorgevollmacht erteilt hat oder wer sein rechtlicher Betreuer für Gesundheitsangelegenheiten ist. Das Wissen darum gehört zum täglichen Brot.

Wir wissen noch gar nicht, ob

Wir wissen noch gar nicht, ob die Impfung eine Infektiosität verhindert...
Entschuldigung, aber dieses Argument verstehe ich absolut nicht.
"Es ist nicht bewiesen, daß ein Geimpfter oder ein Gesundeter NICHT Überträger sein kann!"
Dieses höre ich mit Erstaunen in letzter Zeit häufiger.
Also werden auch für diejenigen die Einschränkungen der Freiheitsrechte weitergeführt, die mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkein NICHT ansteckend sein können. Das gilt übrigens für jede Virusinfektion.

In der Wissenschaft gilt aber zunächst das Bewiesene. Unbewiesenes gibt es endlos, darunter viel Unsinn.

Mit gleicher Begründung könnte man sagen:
Es ist nicht bewiesen, daß ein beliebiger Mensch NICHT zum Mörder wird. Also müssen die freiheitseinschränkenden Maßnahmen für alle gelten oder mit anderen Worten: Jeder gehört hinter Gitter, denn er könnte ja zum Mörder werden.
Dies widerspricht aber unseren Rechtsgrundsätzen.

Sonnenbogen, 16.54h

Zu Satz 1: Dann sollen diese auch die Konsequenzen aus ihrem Verhalten tragen.

Zu Satz 2: Schräg und für mich nicht verständlich.
Denn auch der Soldat geht vorwiegend in Zivil in die Kneipe oder ins Konzert.

Unsinnige Debatte

Hinter den Überlegungen, zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften zu differenzieren, steht der unerreichbare Traum einer Nullrisikogesellschaft. Auch Corona wird sich zu einem vertrauten Risiko entwickeln, das im Alltag austariert wird. Womöglich passiert das schon im Frühjahr, wenn die betagten Risikogruppen durchgeimpft sind und das Schreckensszenario des überlasteten Gesundheitssystems schwindet. Damit würde auch dann die Erklärung schwieriger, warum ausgerechnet dieses Gesundheitsrisiko einen besonderen Nachweis erfordert.

16:28 von 0_Panik

Zitat:"Die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen haben auf der Grundlage der Corona-Zwangsmaßnahmen m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung f. d. ges. Volk die Möglichkeit den Unternehmen gegeben per Hausordnung agieren zu dürfen."

So ein Unfug! Das Hausrecht existiert seit Jahrhunderten. Das hat mit Corona nichts zu tun. Erstaunlich ist nur, dass Sie Ihr. Worthü. selb. b. d. Th. unterbr. könn. Ich wünschte, "die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen " würden die Verwendung sinnloser Aufzählungen und Abkürzungen "m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung f. d. ges. Volk" verbieten!

Privilegien für Geimpfte...

Die Regierungskoalition überlegt, dies zu ändern und eine Diskriminierung wegen des Impfstatus' per Gesetz zu verbieten.
Auch eine Ergänzung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) brachte Fechner von der SPD ins Spiel: "Hier könnte man festlegen, dass zum Beispiel AGBs unzulässig sind, die den Transport von Personen an den Impfstatus knüpfen." 

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So ganz unvorbereitet scheint die Bundesregierung doch nicht zu sein beim Thema Privilegien für Geimpfte...
Und das ist gut so !

16:58 von nie wieder spd

Zitat:"weil die Politik so viele Dinge verschludert hat...
Und nun noch das Dilemma mit viel zu wenig Impfstoff und keinerlei Aufbau von entsprechenden Produktionsanlagen."

Seit wann ist der "Aufbau von entsprechenden Produktionsanlagen" Aufgabe "der Politik"?

um 16:46 von nie wieder spd…

Nach Corona müssen dann allerdings andere Privilegien abgeschafft werden.
ZB das Privileg auf schlechte Bezahlung für die echten Leistungsträger der Gesellschaft, wie Pflegepersonal, viele medizinische Berufe, Polizisten, Lehrer, Verkäufer, uvm. gehört endlich abgeschafft.

Wie schaffen sie es nur, immer wieder auf das Thema soziale Ungerechtigkeit herumzureiten? Ich betreibe ein Ing.-Büro. Zähle ich auch zu den „echten“ Leistungsträgern?

Privilegien ? ja /nein

Für mich ist das eine Geisterdiskussion...
Beispiel.... ein Restaurant möchte nur geimpfte Gäste haben...ist aber Blödsinn wenn die Mitarbeiter noch nicht geimpft sind und da in der Gastronomie mehr junge Mitarbeiter sind werden die mit als letztes an die Reihe kommen.... gilt auch für Konzerte... Gäste nur mit Impfung und die Crew dort ? Also noch mal nachdenke was möglich ist...ich denke ab Herbst / Winter 2021 können wir über solche "Privilegien" nachdenken wenn die Impfung der Menschen einen sehr hohen Prozentsatz erreicht hat. Und Impfverweigerer müssen dann halt draußen bleiben, zumindest in privaten Veranstaltungen, bei der Bahn / öffentlichen Unternehmen z.B. sieht es schon anders aus und muß wahrscheinlich dann gerichtlich geklärt werden.

16:58, nie wieder spd

>>ZB keine adäquate Vorbereitung auf eine Pandemie, trotz mehr als ausreichender Warnung mit 7 - jährigem Vorlauf.<<

Das war keine Warnung, sondern eine Pandemieübung. Näheres hier:

"https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege/risikoanalyse-robert-koch-institut-rki-bundestag-schutz-szenario.html"

Pandemien gibt es, seit es Menschen gibt. Zu erwarten, man könne eine Übung abhalten, ein Szenario durchspielen und wäre dann für jede kommende Pandemie ausreichend gewappnet, schießt weit über das Ziel hinaus. Es ist ungefähr so, als wolle man erwarten daß, wenn die Feuerwehr nur fleißig übt und Szenarien durchspielt, dann in Zukunft keine verheerenden Brände auftreten könnten.

Futterneid -Erwartungshaltungen

Möglichst viele Dosen ergattern,nix an kleinere Länder (auch Bundesländer) kommen lassen!
Wie früher Wühltisch-Benehmen im SSV !!
NUR ....wenn ALLE (100%)Deutschen geimpft sein sollten - dann bleibt es bis dahin bei MNS-Solidarität und -bis dann immer noch- bei Ausreise in/durch verseuchte Kleinländer oder Flughäfen (die kein Serum bekommen haben-weil das grosse Deutschland gerafft hat) eine Quarantäne bei Rückkehr fällig wird!
Spahn hat das Ruckeln angezeigt ... jetzt kommen wieder die Wadenbeisser aus den Ecken.Auch -das die BionTec-Leute eine Zapf-Reserve in der Ampulle haben- ist ja eher positiv.Solange sich evtl. Fachpersonal nicht wieder die 5fache Dosis verpasst -müssten wir in 2021 auskommen -auch ohne andere EU-Länder auszuschliessen!

rer Truman Welt

Das ganze Gequatsche ist Blödsinn!
Geimpfte sind weiterhin Überträger des Virus, zu signifikanten Prozent ungeschützt - vor allen Ältere! 95% ermittelter Schutz bezieht sich nämlich auf eine nicht Deutschland repräsentierende Grundgesamtheit, und nach einigen Monaten ist der Impfschutz bereits wieder weg.
Worüber wird dann diskutiert?
Alles Blödsinn!

Am Thema vorbei

Tatsächlich geht es nicht um Sonderrechte für Geimpfte, sondern um einen möglichen Ausschluss von Nicht-Geimpften. Mit welchem Recht will ich einem Theaterbetreiber vorschreiben, dass er z.B. nur 100 Plätze belegen darf, weil auch Nicht-Geimpfte hereingelassen werden müssen (dann mit Abstandspflicht), während er sonst 600 Plätze verkaufen könnte. Wer zahlt die Differenz ? Das Rauchverbot in Gaststätten wurde auch mit dem Schutz des Personals begründet. Warum sollte man das Personal zum Maskentragen zwingen, damit Ungeimpfte auch Einlass finden. Es gibt natürlich eine Spaltung, aber die geht doch von den Impf-Verweigerern aus, nicht von den anderen.
Bei mir in der Nähe gibt es übrigens ein Restaurant, da dürfen Gäste mit Kindern nicht rein. Verbot für Gäste mit Hunden gibt es auch öfter.

@ 16:47 von Lyn

„Ich gehöre zu den Allergikern, damit sieht es für mich mit der Impfung schlecht aus.“

Hallo Lynn,
Ich gehöre auch zu den Lebensmittel- + Wespenstichallergikern und mache mir auch so meine Gedanken z.B. betr. Reisen in meinen letzten Lebensjahren.
Es gibt aber Hoffnung, habe ich heute gelesen:
30.12.2020: Menschen mit ALLERGISCHEN ERKRANKUNGEN haben generell KEIN HÖHERES RISIKO für schwerwiegende unerwünschte Wirkungen bei der Corona-Impfung. Das habe eine eingehende Prüfung der Datenlage durch Experten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und der Europäischen Arzneimittelbehörde ergeben, teilte das PEI mit. Bekannte Allergien gegenüber Lebensmitteln und Medikamenten seien deshalb laut der EMA-Zulassung keine Kontraindikation gegen den derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoff.

Ich selbst lasse aber Anfang des Jahres noch eine Blutuntersuchung beim Arzt machen.
Bleiben Sie gesund

@16:55 von Adeo60

"... ich denke, dass wir dieses Ziel bis Herbst erreichen können ..."

Seit Frühjahr2020 zeichnet sich gem. der RKI-Zahlen und der Welt weit erhobenen zahlen der WHO ab, dass ca. 99% der Bevölkerung nicht, oder mehr oder weniger nicht von Corona betroffen sind.

Das macht zuversichtlich, dass hauptsächlich Betagte und sehr Betagte am Corona-Impfen teilnehmen sollten.
Und wie von verantwortlichen Stellen mitgeteilt, muss eh die selbe Gruppe noch ein 2.Mal geimpft werden.

Bis dies voll umfänglich abgeschlossen ist, wird Corona mittlerweile bald ca. 2J. in D. grassiert haben.
Die Corona-Infektionen/zumindest zeitlich begrenzte Herdenimmunität haben dann fast im ges. Volk gegriffen.
Die Frage ist dann nur:
Bleibt das so, dass Menschen nicht mehr erkranken und nicht mehr ansteckend sind ?

Bärendienst fürs Wahljahr 2021

Man muss nicht über jedes Stöckchen springen was einem im täglichen twitterwahnsinn hingehalten wird liebe Volksvertreter.
Diese Überlegung ist Ihnen allerdings fern. Hauptsache irgendwo ein Zitat untergebracht.
Jeder der so etwas ausschließen will, zeigt nicht mal die Spur einer Ahnung zur aktuell gültigen Gesetzgebung (Masernimpfungsnachweispflicht für Mitarbeiter im Gesundheitswesen, Schulen, Kitas etc) ups da ist man sofort in einem Sack mit Impfberweigerern auweia...
Außerdem ist die Geduld der Bevölkerung mit zunehmender Länge der Einschränkungen abnehmend.
Nur wenn man so lang nicht mehr arbeiten oder raus darf, dann ist diese Geduld auch beim Deutschen am Ende.
Und dann will man viele schnell impfen?
Mit dem Argument Gutes tun - so ein Wolkenkuckucksheim...
natürlich müssen sich Geimpften Vorteile bieten, denn sie haben Ihre Impfung selbst gewählt.
Im Gegensatz zu anderen gesetzlich zu Recht untersagten Gründen für eine Diskriminierung..wie Religion, Hautfarbe, Geschlecht...

Könnte auch bedeuten....

das die die sich eine Impfung "leisten" können
(wie auch immer) die Privilegierten werden, damit hätten wir dann endlich die sichtbare Klassengesellschaft wieder hergestellt.
Aber selbst für Geimpfte steht noch nicht abschließend fest wie lange und ausreichend der Schutz gegen eine Neuinfektion ist.
Vorsicht und Umsicht sollte jetzt das Motto sein, und nicht schon wieder das Ego Prinzip.

Könnte es sich um ein Ablenkungsmanöver handeln?

Diese ganze Diskussion um „Privilegien für Geimpfte“ ist eigentlich völlig absurd, denn bis ein genügend großer Teil der Bevölkerung geimpft ist (ich würde mal sagen mindestens 50%), stellt sich das Problem garnicht.

Und wenn so viele Menschen geimpft sind stellt sich das Problem auch in anderer Hinsicht nicht mehr, weil man dann die Herdenimmunität bald erreicht.

Ich bin zB nicht gegen Pocken geimpft. Darf ich deshalb grundsätzlich nicht zum Italiener essen gehen um die Ecke oder in Frankfurt U-Bahn fahren?

Das Verkehrsbetriebe zB Beförderungsausschlüsse für Nicht-Geimpfte aussprechen, wäre nur dann möglich, wenn der Staat diese Menschen ihrer vertraglichen Arbeitspflicht enthebt. Aber genau das ist ja bisher nicht vorgesehen.

Das ganze ist zwar auf den ersten Blick sinnvoll, tatsächlich aber bei einigem Nachdenken eine reine Gespensterdiskussion.

Wichtiger ist doch die Frage wo der für die Impfzentren versprochene Impfstoff bleibt und das nach monatelanger Planung !

Ist doch ganz einfach...

Man macht das wie bei den Masern. Impfpflicht durch die Hintertür: Schulpflicht, und ohne Impfung keine Schule...

Nein, nein, nein, es gibt keine Impfpflicht!!!!

16:45 von 0_Panik

Zitat:"Gibt es Unterschiede zwischen Privatunternehmen und dem Staat
Nee. Gibt es - derzeit - nicht."

Sie sind offensichtlich nicht nur Epidemiologe von hohen Graden, sondern auch Jurist. Zum Glück nicht wirklich. Was Sie schreiben, ist Unsinn. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen dem, was der Staat darf und was Privatpersonen oder Unternehmen im Rahmen des Hausrechts (NICHT der Hausordnung!!) dürfen.

Ist ein Geimpfter denn nicht mehr ansteckend?

Solange diese Frage nicht beantwortet ist, erübrigt sich jedwede Diskussion um Sonderrechte für Geimpfte. Selbst wenn diese mit nein beantwortet wird, so kann erst bei ausreichend verfügbarem Impfstoff ernsthaft darüber diskutiert werden. Das ist dann in einer Zeit in der Herr Spahn kein Gesundheitsminister mehr ist... also für ihn auch "waste of time" sich mit dieser Fragestellung zu beschäftigen...
Ich hoffe nur, dass die Allgemeinheit nicht für evtl. entstehende Impfschäden zahlen muss sondern sich jeder, der sich impfen lässt dazu verpflichtet, auf etwaige Forderungen zu verzichten...

Keine Zwei-Klassen-Gesellschaft

Hier ist eine andere Frage fällig. Sind die Geimpften nicht mehr ansteckend? Laut Angaben von Forschern und Gesundheitsbehörden können sich Geimpfte immerhin anstecken und bei Anderen die Krankheit übertragen. Sie werden ja nur nicht mehr gravierende Formen der Krankheit entwickeln. Die viel größere unmittelbare Gefahr ist: was wenn die Privilegierten (Geimpften) sich unverantwortlich gegenüber den Ungeimpften verhalten, weil sie vom Staat und den „Vertragspartnern“ unterstützt werden. Wem sollte man klagen? ;)

>>"Viele warten solidarisch,

>>"Viele warten solidarisch, damit einige als erste geimpft werden können", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. "Und die Noch-Nicht-Geimpften erwarten umgekehrt, dass sich die Geimpften solidarisch gedulden."<<

Es wurde eine richtige für alle nachvollziehbare Reihenfolge der Impfberechtigten aufgestellt. Sofern die eingehalten wird und die Geimpften danach nicht mehr ansteckend sind, erwarte zumindest ich nicht, dass diese Personen weiterhin ihre persönlichen Freiheiten "aus Solidarität" einschränken müssen. Von solch einer "Solidarität" hätten wir Nichtgeimpften nichts. Und so eine aus anderen Erwägungen falsch verstandene "Solidarität" auch noch in Gesetze zu kleiden, halte ich für abwegig.

Bestenfalls kann ich mir vorstellen, dass die Maskenpflicht allein wegen der Praktikabilität noch eine Weile wie bisher beibehalten wird.

@nie wieder spd, 16:58

Ihre Kritik an der Politik ist plakativ und unsubstantiiert. Niemand behauptet, alles richtig gemacht zu haben. Die Pandemie hat die Welt überrascht, kein Staat war darauf vorbereitet. Der Bundesregierung wurde auch international attestiert, die erste Welle gut gemeistert zu haben, besser als fast alle anderen Länder. Sie hat die Bürger ehrlich und vollumfänglich über die Gefahrenlage informiert. Die Kanzlerin hatte bereits im Frühjahr vor einer 2. Welle gewarnt. Leider sind die MPs Ihren mahnenden Worten nicht gefolgt. Mit dem Lockdown light hatten wir, die Bürger, die Chance, eigenverantwortlich das Blatt zu wenden. Die Kurve flachte ab, stieg dann aber wieder an. Nun wird - folgerichtig - nachgeschärft. Ich hatte die Öffnung der Schulen begrüßt, dabei aber die Infektionsgefahren falsch bewertet. Ich habe meine Meinung korrigiert. Wir sollten Fehler nicht als Schwäche sehen, sondern zu Kurskorrekturen nutzen. Wer sich kümmert, macht zwangsläufig Fehler.
Ich bin froh, in D zu leben.

Vom Kopf auf die Füße

Warum soll es keine Erleichterungen für die Geimpften geben? Weil es Menschen gibt, die neidisch auf die sind, die das Glück hatten, sich schon impfen lassen zu können? Oder weil sie selber Coronaleugner oder Impfgegner sind und nicht "benachteiligt" werden wollen. Mal ehrlich: Neid lohnt nicht, es kommt jeder dran, der möchte, auch wenn es etwas dauert. Wir müssen sehen, dass die Wirtschaft so schnell als möglich wieder ins Laufen kommt? Die Volkswirtschaft wird es uns danken und am Ende profitieren alle davon, selbst die Leugner und Impfgegner. Und eine „Benachteiligung“ nicht Geimpfter, die verfassungsrechtlich nicht gedeckt wäre, ist wohl eher nicht zu erwarten. Sich nicht impfen zu lassen ist am Ende eine freiwillige Entscheidung, und nicht eine behindernde Eigenschaft, für die man selber nichts kann. Ignoranz und Dummheit oder im freundlichsten Fall, Impfangst, führt nicht zur Diskriminierung durch andere, sondern ist selbst zu verantworten. Totale Gerechtigkeit gibt’s eh nicht.

Privilegien?

Es geht doch nicht um ganz tolle, neue Privilegien, sondern im Gegenteil um die Rückführung zu einer normalen Lebensweise ohne die Reglementierungen, die Corona-bedingt eingeführt wurden. Keine erhöhte Coronagefahr, keine Notwendigkeit für den Staat, pauschale (!) Beschränkungen einzufordern. Und vor allem kein Recht dazu, da hierfür ein sachlicher Grund vorliegen muss. Alleine diese Verbreitungsrate ist das entscheidende Kriterium, und ist sie endlich mal wieder unterschritten, können private Betreiber oder Firmen wieder ihr Hausrecht in Anspruch nehmen und öffnen und reinlassen, wen sie wollen. Da darf sich der Staat außerhalb von Seuchengesetz oder anderen Krisensituationen gar nicht einmischen.
Nicht-Geimpfte werden dann übrigens auch nicht diskriminiert, da ein Impfstatus kein unveränderlicher oder festgeschriebener Persönlichkeitsanteil ist.

@ Advocatus Diabo..., um 16:25

“Ich glaube nicht dass Gaststätten und Hotels jemanden abweisen werden weil er nicht geimpft ist, die sind alle froh wenn sie wirtschaftlich überleben und haben keine Lust Impfpässe zu überprüfen.“

Das könnte dann sehr schnell in die Hose gehen, sobald eines der Häuser in den Verdacht geriete, dass sich dort Menschen angesteckt haben.

Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass Geimpfte definitiv bevorzugt behandelt werden, das ist unausbleiblich.

Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, wird und muss eine Regelung gefunden werden.

Erklärte Impfgegner, die sich quasi “auf dem Rücken der anderen ausruhen“, werden ihre subjektiv empfundene Benachteiligung wohl zu spüren bekommen.
Eine Diskriminierung ist das nicht.

Sind Sonderrechte tatsächlich gewollt?

Kürzlich lobte der Bundespräsident den Zusammenhalt und die Solidarität in Deutschland. Zurecht?
Mein Mann ist über 80 und will sich baldmöglichst impfen lassen, allerdings erhält er hier in Baden-Württemberg vorerst keinen Termin - alle ausgebucht !
Ich selbst habe ebenfalls einen "vollen" Impfpass und befürworte jeden medizinischen Fortschritt für uns Menschen. Allerdings bin ich Allergikerin und bislang konnte mir noch kein Arzt oder "Experte" glaubhaft versichern, dass es auch für mich empfehlenswert oder ratsam ist, mich impfen zu lassen. Und ehrlich - ich habe auch Angst!
Was mache ich denn jetzt?
Muss ich dann irgendwann ein Abzeichen tragen: ACHTUNG nicht geimpft?
Ich würde mich sehr über eine differenzietere Betrachtung des gesamten Sachverhaltes freuen.

16:51 von Möbius

Zitat:"Und welcher Wirt oder Betreiber oder Veranstalter oder Transportunternehmer wäre denn so vermessen und würde den Großteil seiner potentiellen Kundschaft abweisen? "

Der Wirt oder der Fussballverein würden das möglicherweise nicht tun. Bei Fluggesellschaften oder Reedereien wäre ich mir da nicht so sicher. Wo viele Menschen längere Zeit eng aufeinander sitzen, könnte es schon sinnvoll sein, auch nach Gesundheitsrisiken zu fragen, bevor eine Buchung angenommen wird. Aber das ist z.Zt. ein Luxusproblem, solange nicht alle Impfwilligen geimpft sind, wäre das gar nicht durchsetzbar.

Das unlebbare Ideal: Gleichheit

Egalite, Fraternite, Liberte!
Es wäre so schön. Ein unlebbares Ideal. Schon während der Pandemie. Wer über mehr Geld verfügt, hat mehr Sicherheit. Kann sich Einzelbeförderung kaufen, während die Anderen Bus fahren. Lebt im geräumigen Bungalow, während die Andern sich im Mietsilo stapeln. Lässt einkaufen....

Während der Impfung geht es weiter: Qantas hat bereits angekündigt, einen Impfnachweis bei Buchung zu fordern, einzelne Staaten werden es bald ebenfalls fordern. Entweder Impfnachweis oder eben kein Visum.
Und schwups: Schon haben wir sie, die Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Die einen können reisen, bekommen Jobs, die Anderen nicht.
Luxusrestaurant- Am Eingang wird Impfnachweis angefragt. Die Anderen bleiben draussen. Im Bewerbungsschreiben steht demnächst "geimpft". Altenpfleger, Ärzte, Verkäufer, Flugbegleiter, Kundenbetreuer. Steht bald auch am Tresen. Barkeeper geimpft!
Privatpatientenimpfung, Impftourismus, Schwarzmarktimpfung. Nur eine Frage der Zeit.

Am 30. Dezember 2020 um 16:35 von Adeo60

„da Kontaktintensiven Bereichen
wie Touristik, Luftverkehr, Physiotherapie u.a. verständlicherweise in vielen Fällen einen Impfnachweis fordern. Dies ist auch nachvollziehbar mit Blick auf die hohen Risiken einer Infektion und wirtschaftlicher Folgen für die Betriebe.
Es wird also keinen Impfzwang, sehr wohl aber einen faktischen Druck auf die Bürger geben, sich impfen zu lassen.
Der Staat kann, selbst wenn er es wollte, diese Entwicklung schwerlich verhindern.“

Sie haben Recht,

aber

das muss er ja auch nicht.

In den Bereichen „Touristik, Luftverkehr, Physiotherapie u.a“
Gastronomie, Discos, dergl.

arbeiten nur selten Leute die nicht zur
aller letzten Kategorie der Impfberechtigten zählen.

Also Wirte, Bedienungen, Flugpersonal, Köche, die nicht geimpft sind, können auch keine Gäste bedienen.
(weder geimpften noch ungeimpfte)

Somit gibt es automatisch keine Bevorzugung, jedenfalls in den hier anscheinend so wichtigen Bereichen.

Vorteile für geimpfte

Solange es Menschen gibt, die unverschuldet nicht geimpft sind, z.B. mangels Impfstoff, sollte eine Bevorzugung der Geimpften unterbleiben.

Ganz anders sieht es danach aus. Wer sich nicht impfen lässt und dadurch sich und andere gefährdet, sollte auch die Konsequenzen spüren.

@falsa demonstratio, 17:10 Uhr

Die Vorsorgevollmacht ist aber zunächst nur ein Stück Papier. In Sachen Corona müssen viele Detailfragen geklärt, vielleicht Kontakte zu dem behandelnden Arzt geknüft, Vorgängevornehmlic dokumentiert und damit einiges an Bürokratie bewältigt werden. Stellen Sie sich diese Prozesse nicht zu einfach vor. Wissen allein reicht nicht, es geht vornehmlich um die Umsetzung.

@ Nettie, um 16:32

Sie haben natürlich recht, diese Diskussion ist zwar früh, aber sie kann ruhig schon mal angestoßen werden - denn früher oder später werden wir sie eh haben.

@ich1961

Sie schreiben: "Die scheren sich einen Dreck um andere und sollen alle Privilegien bekommen ?"

Es ist beileibe kein Privileg sich ins Cafe zu setzen oder ins Kino zu gehen oder Fernbus zu fahren. Das ist eine Selbstverständlichkeit.

Da wir bislang aber auch bei der Grippeimpfung keine Unterscheidung machen, denke ich, daß das bei Covid 19 nach einiger Zeit auch nicht mehr so sein wird. Fluggesellschaften und andere Länder können das eventuell bei Einreise per Flugzeug verlangen. Aber ein Cafe soll sich vom Gast den Impfausweis zeigen lassen? Die Bahn will beim Ticketkauf am Automaten fragen, ob derjenige geimpft ist? Dann soll der Ticketkontrolleur neben dem Ticket (und Perso) auch den Impfausweis erfragen und überprüfen? Bei der Impfbereitschaft von etwa zwei Dritteln der Bevölkerung bleiben so viele ungeimpft, daß man da so viele Kunden ausschließen würde, das sich die Bahn/Hotel etc. selber schaden. Ich sehe es gelassen und bleibe ungeimpft.

Wie lange wird es wohl noch dauern...

...bis einige merken, dass es mit dem momentanen Impfstoff und der Datenlage keinerlei Sinn macht über Privilegien zu reden?

Wenn wir einen Impfstoff haben der sterile und nicht nur klinische Immunität herstellt kann man das gerne tun. Aber muss man jetzt diese Sau durchs Dorf treiben?

Wenn wir einen solchen Impfstoff haben, der auch nachweislich vor Ansteckung schützt und somit auch der Allgemeinheit dient, wird sich auch die Impfbereitschaft ändern. Und dann darf man auch gerne über "Privilegien" nachdenken. Aber bis dahin gehen noch Monate oder gar Jahre ins Land.

Anstatt sich zu freuen das nun die Alten und Kranken nun erstmals geschützt werden können, wollen andere schon wieder aufs nächste Level und B vor A sagen... Wir sind Anfang 2020 angetreten und haben gesagt wir müssen die Alten schützen, wir werden das Virus nich ausrotten können. Kann man denn jetzt nicht einfach mal die nächsten monate abwarten vor ständig neuen Forderungen?

@ Tremiro 17:09

">so isses. mitte 2022 könnten wir die herdenimmunität hierzulande erreicht haben<<

Lieber Herr Schwebe, was ich an Ihnen so sympathisch finde, ist Ihr ansteckender Optimismus."

Geht mir ähnlich. Der Forist steckt alle mit seinem Optimismus an. Allerdings würde ich in diesem Kontext gerne mal wissen, wer diesen unsäglichen Begriff" Herdenimmunität" generiert hat. Also wir leben in einem 2-Personenhaushalt.

@iforkanzlerin

Das sehe ich genauso: sobald davon ausgegangen werden kann, dass alle, die sich impfen lassen wollen, auch geimpft sind, muss es Inhabern von Geschäften, Restaurants usw. möglich sein, Impfunwillige auszuschließen. Es ist ihr Hausrecht, zu entscheiden, wen sie bedienen wollen, zumal sie ja auch die Konsequenzen tragen müssen, falls ihr Betrieb zum Hotspot wird.

Allerdings werden sich das viele vermutlich bei der um sich greifenden Gewaltbereitschaft auch überlegen. Statt hehrer Worte der Gleichberechtigung von Geimpften und Nichtgeimpften fehlen uns also vor allem Polizeistreifen, die Krawallos zur Vernunft bringen ("Ice Bucket Challenge" wäre angemessen?)

17:15, Peter Meffert

>>16:58 von nie wieder spd
Zitat:"weil die Politik so viele Dinge verschludert hat...
Und nun noch das Dilemma mit viel zu wenig Impfstoff und keinerlei Aufbau von entsprechenden Produktionsanlagen."

Seit wann ist der "Aufbau von entsprechenden Produktionsanlagen" Aufgabe "der Politik"?<<

Für manche Zeitgenossen ist alles Aufgabe der Politik. Dies sind meist dieselben Zeitgenossen, die Politiker generell für unfähig und ihr Wirken für unsäglich halten.

So kann man sich die Welt schön einfach machen. Es geht doch nichts über ein klares Feindbild.

Was sagt "ein" Richter dazu?

Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält eine Einschränkung von Bürgerrechten für Geimpfte für unzulässig. "Sobald gesichert ist, dass von Geimpften keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht, gibt es verfassungsrechtlich keine Legitimation mehr, die Betroffenen in ihren Grundrechten weiter zu beschränken", sagte er.

Er habe "verfassungsrechtliche Bedenken, wenn der Staat Privaten vorschreibt, welche Privilegien sie gewähren dürfen – solange diese nicht zur Verschärfung des Infektionsgeschehens führen.

@30. Dezember 2020 um 17:05 von nie wieder spd

"@ um 16:47 von Lyn

Gelbfieber ist ja Gott sei dank nicht so sehr verbreitet bei uns und über dessen Infektionsrisiko bin ich nicht im Bilde.
Bei Corona muss aber niemand aus der Öffentlichkeit ausgeschlossen werden, nur bei bestimmten Veranstaltungen, bei denen die AHA - Regeln nicht eingehalten werden.
In die Öffentlichkeit dürfte man jederzeit, mit Maske und Abstand, in eine Kneipe nicht, fliegen und busfahren aber auch nicht."

Das haut so nicht ganz hin.

Ok, an gewissen Veranstaltungen wie Großkonzerte habe ich sowieso kein Interesse.

Der Rest? Abstand, kein Thema. Aber wegen meiner schweren Lungenerkrankung habe ich eine Maskenbefreiung.
Und die wird in jedem ÖPNV akzeptiert. Auch an den Bahnhöfen und den meisten Geschäften.

Mit fliegen oder Reisebussen sieht es etwas anders aus. Allerdings akzeptiert das örtliche Busunternehmen meine Befreiung.

Im Zweifelsfall mache ich dann das, was geht, bei dem Unternehmen, das mich akzeptiert. Mit allen meinen Einschränkungen.

17:08 von R. Schmid

Zitat:"Was für eine entsetzliche Diskussion! Man male sich das einmal konkret aus: Keine Impfung? Dann verlassen Sie sofort diesen Bus, diese Bahn! Keine Impfung? In diesem Restaurant werden Sie nicht bedient, diesen Laden betreten Sie nicht! Keine Impfung? Zu dieser Veranstaltung haben Sie keinen Zutritt! Oder gar Schilder wie: "In diesem Ort sind Nicht-Geimpfte unerwünscht!" Was für ein vor wenigen Monaten noch völlig undenkbarer, irrwitziger Albtraum! Sind Menschen- und Grundrechte unter dem Vorzeichen einer Pandemie etwa plötzlich nicht mehr unteilbar?"

Für den Fall STAATLICHER Regelungen sehe ich das genauso. Im Privatrecht dürfte es schwieriger sein, Sonderregelungen für Geimpfte und Nichtgeimpfte zu verhindern.

um 17:17 von V.R….Für mich ist das eine Geisterdiskussion...

Beispiel.... ein Restaurant möchte nur geimpfte Gäste haben...ist aber Blödsinn wenn die Mitarbeiter noch nicht geimpft sind und da in der Gastronomie mehr junge Mitarbeiter sind werden die mit als letztes an die Reihe kommen

Umgekehrt ist richtig: Da ja nur Geimpfte reinkommen, kann sich ja niemand, außer den Mitarbeitern anstecken. Eigentlich ein Argument für den Ausschluss Ungeimpfter…

@falsa demonstratio, 17.10h

Das ist richtig.
Im Pflegeheim war bekannt, wer die Vollmacht für meine Mutter hatte. Ich war es wegen eines langjährigen Auslandsaufenthaltes nicht.
Aber wenn das zum Tragen kam, hat die Heimnleitung jedesmal mich aufgefordert, die notwendigen Schritte d. h. die Zustimmung des Bevollmächtigten einzuholen.
Wenn das nur bei jedem 10. so ist, wundert mich der Zeitaufwand nicht.
Rechtlich war trotzdem alles in Ordnung, nur eben organisatorisch hätte es optimiert werden können.

@16:27 von Opa Klaus

//Es darf keine weitere Spaltung der Gesellschaft erfolgen.//

Das ist in meinen Augen das größte Problem. Wir sind wirklich gut darin, unsere Gesellschaft zu zerstückeln. Allerdings kann ich auch den Ärger (und vielleicht auch das dadurch entstehende 'Rachebedürfnis') über die besonders rücksichtslosen Mitbürger verstehen. Es wird aber neben diesen auch viele Menschen geben, die einfach noch Sorge haben, dass der Impfstoff nicht sicher ist. Das muss man akzeptieren und evtl. Überzeugungsarbeit leisten.

Der Kommentar von @16:24 von bolligru stimmt selbst mich insgesamt optimistisch.

@Humanokrat 17.09 Umkehrung des Diskriminierungsverbots?

"Man muss das Ganze nicht als Privileg für Geimpfte sehen. Eher als 'keine zwingende Begründung mehr für Grundrechtseinschränkungen' von existentiell Betroffenen."
Und genau das ist in meinen Augen eine unzulässige Verkehrung von Verfassungsrechten in ihr Gegenteil. Vor dem Gesetz und vor den durch die Verfassung garantierten Grundrechten sind alle gleich. Grundrechte sind unteilbar und dienen ihrem Wesen nach insbesondere dem Schutz von Minderheiten - wobei ich mal davon ausgehe, dass auf Dauer die Nicht-Geimpften ebenfalls eine Minderheit darstellen werden. Diese Gruppe muss vor Diskriminierung geschützt werden. Es kann nicht sein, dass eine bestimmte Gruppe Menschen dauerhaft ihrer Grundrechte beraubt wird. Zudem wissen Sie ja gar nicht, warum jemand etwa nicht geimpft ist. Es könnte z.B. sein, dass es sich um einen Allergiker handelt, für den eine Impfung ein zu hohes Risiko wäre. Ich hoffe nicht, dass es jemals Sonderrechte für Geimpfte geben wird und hoffe ggf. sehr auf das BVG.

Selbst in China gab es keine Privilegien für Geimpfte

Es war (und ist) eine Diskriminierung von Menschen die keine „Clearance“ aufgrund entweder eines negativen Tests oder der Abwesenheit von Indizien für eine Risikobegegnung hatten.

Auch die Fiebermessungen an Flughäfen waren weltweit ein Beispiel negativer Privilegierung.

Gerade WEIL in Deutschland Privatwirtschaft dominiert, machen Privilegien „nur für Geimpfte“ überhaupt keinen Sinn.

Da könnte man genausogut Kinder vom Restaurantbesuch ausschließen weil die Gäste ihre Ruhe haben wollen. Und tatsächlich ist das in Deutschland schon vorgekommen. Straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen hatte das für die Betreiber zwar nicht. Der Großteil der Kundschaft fand’s aber nicht so prickelnd ...

@17:12 von Peter Meffert

"... Das Hausrecht existiert seit Jahrhunderten. Das hat mit Corona nichts zu tun ..."

Doch. Hat es. Leider kein Unfug.
Z.B. beim Tragen oder nicht Tragen von Alltagsatemschutzmasken im öffentlichen Raum oder in Läden oder auch beim Besuchsverbot in Krankenhäusern und Alten- u. Pflegeheimen.
Ist das noch nicht aufgefallen ?

Und somit hat die Hausordnung auch was mit dem Corona-Impfen zu tun.

@16:35 von falsa demonstratio

//Warum sollten sich Geimpfte weiter in ihren Grundrechten einschränken lassen, wenn von ihnen keine Gefahr für andere mehr ausgeht (was wohl noch nicht sicher ist)?//

Vielleicht ist gerade wegen dieser Unsicherheit die ganze Diskussion verfrüht?

16:58 von nie wieder spd

>>Die ganze Diskussion um Impfprivilegien kommt auch nur deshalb auf, weil die Politik so viele Dinge verschludert hat.<<

Warum mögen Sie "die Politik" nicht?
Ich stelle mir mit Schrecken vor, wo wir stehen würden, wenn die Dauernörgler des Forums in Verantwortung stehen würden.

@17:18 von lila

Danke für den Hinweis.

Meine Allergieliste ist leider etwas interessanter, um das mal so auszudrücken, u.a. Latex.

Und nicht nur in GB wurde Allergikern von der Impfung dringend abgeraten.

Schaun wir mal, es kommen ja noch mehr Impfstoffe. Biontec und modena werden nicht die einzigen bleiben.

Ich lasse das jetzt auf mich zukommen und warte erst mal ab.

Bleiben Sie gesund.

@17:21 von Peter Meffert

"... Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen dem, was der Staat darf und was Privatpersonen oder Unternehmen im Rahmen des Hausrechts (NICHT der Hausordnung!!) dürfen ..."

Gerne auch Hausrecht ...

Dann muss das eben geändert werden.

Ruhe bewahren

Erst werden die Pflegebdürftigen geimpft, dann die Über-70-Jährigen. Dann sind die Risikogruppen versorgt (und Krankenhäuser wesentlich leerer) und es ist Sommer und die Leute werden - ob legal oder nicht - wie letzten Sommer am Rheinufer/Baggersee/Berliner Hasenheide feiern. Die sagen dann einfach Solidarität mit der vulnerablen Risikogruppe ist dank Impfung nicht mehr nötig und für alle anderen ist Covid 19 das Lebensrisiko wie ein Schlaganfall/Fahrradunfall. Dann kann die Politik nach anderthalb Jahren Pandemie und Beschränkungen viele nicht mehr motivieren im Geschäft/Bus die Maske über die Nase zu ziehen oder Abstand zu halten oder Kontakte zu reduzieren. Dann ist das eine "Abstimmung mit den Füßen", egal was in der Coronaschutzverordnung geschrieben steht. Wenn sich die Hälfte nicht dran hält, ist die Politik machtlos und das derzeitige Argument "Es sind nur wenige Undisziplinierte" greift nicht mehr.Fußgänger ignorieren seit Jahren die rote Ampel und keiner macht ein Drama draus

Unfassbar

Wie kann man eine Privilegisierung ernsthaft erwägen?
Eine Spaltung der Gesellschaft par excellence.
Sowas kann doch wohl kein Menschenverstand ernsthaft durchdrücken wollen.

Man weiß doch nicht einmal, wie zuverlässig die Leute überhaupt immunisiert werden, weder, wie lange das hält, noch, ob die nächste Mutation wieder einen Impfstoff erzwingt, und - insbesondere ob Alte und Kranke das ganze gespritze Zeug vertragen.
Und wer haftet für Impfschäden?
Gütiger!

Ich möchte meine hochbetagten, mehrfach schon gesundheitlich angeschlagenen Eltern nicht wegen einer Reaktion auf die Spritze verlieren, bloß weil einige meinen, in unserem Lande muss eine Impfpflichtherrschaft wirken.

Also bitte, man muss sich wirklich fragen, was für eine befremdliche Hysterie und Geisteshaltung in diesem Lande herumgeistert.

Es geht vor allem um

Es geht vor allem um Grundrechte und nicht um Privilegien.
Das jemand nur Geimpfte in seinen privaten Laden/Lokal lassen würde, dürfte die absolute Ausnahme sein. Anders sieht es bei Fluggesellschaften usw. aus.

@ V.R.

Absolute Zustimmung!

Das ist wieder so eine Phantomdiskussion, um nur ja irgendwie die sinnvollen Schutzmaßnahmen in Abrede zu stellen oder gar deren ad hoc Aufhebung zu befürworten.

Mein erster Gedanke war da nämlich so ähnlich: "Ach wie toll... dann dürfen Geimpfte endlich wieder shoppen gehen und dadurch die nicht geimpften Verkäufer und Verkäuferinnen eventuell mit Covid infizieren, denn diese Berufsgruppen gehören ja nicht zu den prioritären Impfgruppen und haben noch gar nicht die Chance gehabt, sich impfen zu lassen."

Ich denke so wie Sie ebenfalls, dass man über solche Dinge erst im kommenden Herbst zu diskutieren braucht, nämlich dann, wenn wirklich alle Menschen die Chance gehabt hatten, geimpft zu werden. Bis dahin verbietet es sich schlicht aus Solidarität, an Privilegien für Geimpfte zu denken.

@ um 17:17 von fathaland slim

Es war eine Risikoanalyse mit klaren Empfehlungen.
Ein bischen selber darüber nachdenken und entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen, konnte der Politik niemand abnehmen.
Denn schließlich ist das die Aufgabe von Politikern. Deshalb wurden sie, und werden hoffentlich nicht mehr, gewählt.
Wenn Sie dann noch richtigerweise anführen, dass es Pandemien schon immer gegeben hat, macht das die Sache nicht weniger schlimm.
Im Gegenteil.
In den asiatischen Ländern, deren letzte Eindrücke von einer Pandemie nicht allzuweit zurückliegen, hat es besser geklappt und in, ich glaube, es war Taiwan, gibt es sogar einen Epidemiologen als Gesundheitsminister.
Es gibt auch keinen einzigen Grund, die Fehlleistungen unserer Politiker schönzureden oder zu entschuldigen.
Die haben sich alle freiwillig für ihre Jobs gemeldet. Ergo müssen sie auch die Konsequenzen ziehen. Sorgen muss man sich um diese Menschen deshalb nicht machen. Die sind gut abgesichert.
Und nein, ich bin nicht neidisch darauf.

Es darf keine weitere Spaltung..

Opa Klaus @
Das ist doch keine Spaltung sondern die persönliche frei Entscheidung ob jemand sich Impfen läßt.

Das ist doch oft so in einer Gemeinschaft.
Wer nicht schwimmen kann oder keinen Führerschein hat kann einige Dinge in seinem leben auch nicht machen.

Was genau unterscheidet einen geimpften...

... Bürger in Bezug auf Infektionsschutz von einem, der Antikörper oder T-Zellen auf natürliche Weise selbst gebildet hat?

@ Adeo60, um 16:42

“Ich selbst lasse mich seit nunmehr sechs Jahren gegen Grippe impfen. Seit dieser Zeit habe ich fast keine Erkältungskrankheit mehr erlitten.“

Ich hatte seit Kindesbeinen bis zum Alter von ca. 55 Jahren j e d e s(!) Jahr mindestens eine, manchmal auch eine zweite Erkältung, die mich 3 Tage ins Bett zwang, weil ich dermaßen triefte, dass ich nicht aus den Augen sehen konnte (sorry, aber das war so).

Seit dem Jahr - das ist jetzt ca. 20 Jahre her - als ich mich das erste mal gegen Grippe impfen ließ, hatte ich noch eine einzige Erkältung.

Und ja, ich weiß, dass Erkältung und Grippe zweierlei sind.
Das ist mir dabei wurscht :-).

Deshalb werde ich mich mit gleicher Überzeugung auch gegen Corona impfen lassen.

Nein

es darf keine Privilegien für Geimpfte geben. Geimpft zu sein heißt nicht, dass man den Virus trotzdem weitergeben kann.

Menschen die sich "nicht" impfen lassen, sollten aber bitte auch gleich eine Erklärung mit sich führen, dass sie auf eine Behandlung auf einer Intensivstation bei Erkrankung verzichten und die Kosten einer möglichen Erkrankung selber tragen.

Sich nicht impfen zu lassen ist schon grob fahrlässig.

Am 30. Dezember 2020 um 17:22 von Non-Partisan

Zitat: Solange diese Frage nicht beantwortet ist, erübrigt sich jedwede Diskussion um Sonderrechte für Geimpfte.

Das halte ich in der Tat auch für den springenden Punkt.

Zitat: Selbst wenn diese mit nein beantwortet wird, so kann erst bei ausreichend verfügbarem Impfstoff ernsthaft darüber diskutiert werden.

Diese Auffassung teile ich nicht. Mir geht zwar das Messer in der Tasche auf, wenn ich Papier lese oder BILD und erts recht in Kombination.

Bei der TS hieß es aber um 07:50." Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält eine Einschränkung von Bürgerrechten für Geimpfte für unzulässig. "Sobald gesichert ist, dass von Geimpften keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht, gibt es verfassungsrechtlich keine Legitimation mehr, die Betroffenen in ihren Grundrechten weiter zu beschränken", sagte er der "Bild"-Zeitung."

Das hat viel für sich.

Re : Nettie !

Sehe ich auch so ! Mehr gibt es im Moment nicht zu schreiben !

Allen einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr, mit Abstand, Anstand und Moral !

Gerhard

Diese Diskussion

jetzt zu führen finde ich total falsch.

Bis jetzt werden Leute in Pflegeheimen geimpft.
Bis wir dahin kommen, dass Leute geimpft werden, die von den Einschränkungen betroffen sind, dauert es noch, 4 Wochen vorher, kann man dann über Rechte diskutieren.

@magfrad u.a

Ich hbae im Vorgängerthread gelesen, dass Sie überlegen, dass Forum zu verlassen. Bitte tun Sie das nicht, nur wegen ein paar Leuten, die hier immer den selben Stuss posten!

Ansonsten an alle einen guten Rutsch!

17:24 von Opinionist

>>Vom Kopf auf die Füße...<<

Tadellose Meinung.

@ Schweriner1965

"So etwas vermute ich auch. Und das wird so einige Unentschlossene zur Impfung bewegen."

Das ist in der Tat paradox. Eine Reiseimpfung akzeptieren sogar Coronaleugner, die z.B. unbedingt an tropischen Hotspots Urlaub machen wollen. Aber bei uns in den heimischen Gefilden ist eine Impfung natürlich ih, pfui und bäh!

Völlig verkehrt!

Diese Diskussion wird völlig verkehrt herum aufgezogen.

Die Pandemie erfordert Einschränkungen in den persönlichen Freiheiten, die eigentlich im Grundgesetz garantiert sind. Diese Freiheiten dürfen nur eingeschränkt werden, wenn es dafür handfeste Begründungen gibt.

Ab dem Moment, in dem Einzelne durch eine erfolgreiche Impfung immun sind und somit nicht mehr eine Gefahr für Andere sein können, gibt es für solche Einschränkungen persönlicher Freiheiten keine Begründung mehr! Sie müssen dann also entfallen!

Das jetzt als Privileg zu deklarieren, ist völlig am Thema vorbeidiskutiert! Und das wird noch ein heftiges Thema für das Verfassungsgericht werden.

@ Lyn

Ich gehöre zu den Allergikern, damit sieht es für mich mit der Impfung schlecht aus.

Nein, eigentlich nicht. Die Gefahr ist sehr gering, besprechen Sie es ausführlich mit Ihrem Arzt.

Diese Pandemie...

... zeigt uns nicht nur unsere gesellschaftlichen Defizite hinsichtlich Empathie und sozialem Konsens auf, vielmehr müssen wir langsam erkennen, dass es sich um eine völlig neuartige und überraschende Infektionskrankheit handelt. Es ist sinnbefreit, ständig auf politischen Entscheidungsträgern rumzuhacken, welche diesbezüglich auch Neuland betreten müssen und genauso lernen wie der deutsche Michel. Die Diskussion über Privilegien für Geimpfte ist mE. nicht zielführend. Der böse Impfverweigerer, die böse "Regierungshörige". Wohin soll das führen. Schaffen wir es nicht, solidarisch und respektvoll miteinander umzugehen? Müssen wir armen Staaten den Impfstoff neiden? Müssen wir alles zu Tode diskutieren? Müssen wir unsere politischen Interessen hier einbringen, wenn auf den Intensivstation täglich 1000 Menschen ihr Leben lassen?

Klares Nein zu Privilegien für Geimpfte

Geimpfte sind immernoch Überträger und ansteckend. Also klares NEIN u Privilegien für Geimpfte! Ich werde übrigens schon in der zweiten Stufe geimpft und erwarte auch keine Privilegien.

Am 30. Dezember 2020 um 17:20 von sollndas

Zitat: Man macht das wie bei den Masern. Impfpflicht durch die Hintertür: Schulpflicht, und ohne Impfung keine Schule... Nein, nein, nein, es gibt keine Impfpflicht!!!!

Bei Masern gibt es eine Impfpflicht - durch die Vordertür.

Bei Corona gibt es keine Impfpflicht - auch nicht durch die Hintertür.

Maskenpflicht für Geimpfte aufheben?

Inzwischen ist wohl klar geworden das es völlig unsinnig ist, das jemals privatwirtschaftliche Unternehmen Geimpfte privilegieren.

Anders sieht es allerdings da schon mit STAATLICHEN Anordnungen aus!

Ein Geimpfter könnte zB von der Pflicht befreit werden, eine Maske zu tragen. Sollte sich bei einer Kontrolle aber erweisen, dass die Person garnicht geimpft ist könnte ein sehr hohes Bußgeld drohen.

Geimpfte könnten von weiteren Auflagen befreit werden. ZB Alkoholverbot oder Kontaktbeschränkungen oder der Pflicht nur mit „triftigem Grund“ die Wohnung verlassen zu dürfen oder der Ausgangssperre oder oder ...

Dies könnte sozusagen „ab sofort“, also „unverzüglich“ in Kraft treten!

Und was ist m. d. Touristen und Geschäftsleuten d. n. D. kommen

Wenn o.g. Leute und auch Leute die in der Logistik arbeiten, wie LKW, Schiff, Bahn, Luftfracht, und auch Leute die hier kurzfristig arbeiten müssen, Politiker und Diplomaten (u. deren Angehörige) usw., dürfen diese Leute dann nur nach D. einreisen, wenn sie am Corona-Impfen teilgenommen haben ?

Schließlich weilen diese Leute auch in D. und wollen am Leben teilnehmen.
Wie geht das dann, mit Privilegien ohne Privilegien ?

um 17:26 von Peter Meffert

>>
Der Wirt oder der Fussballverein würden das möglicherweise nicht tun.
<<

Aber natürlich wird der Wirt oder z.B. ein Konzertveranstalter das machen. Gegen Sie mal davon aus, dass alle Impfwilligen geimpft wurden und für Personen, die man aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen kann, eine Lösung gefunden würde. Dann steht der Wirt ja vor der Frage, ob er nur Geimpfte herein lässt und sein Geschäft so führt wie "früher" oder ob er jeden rein lässt, die Gäste mit x Meter Abstand platziert und das Personal Mundschutz tragen lässt. Herdenimmunität schützt übrigens nicht vor Ansteckung, sondern nur vor exponentieller Ausbreitung.

Am 30. Dezember 2020 um 16:56 von fathaland slim

Wer keinen Führerschein hat, der darf auch nicht Auto fahren.

Nur mal so als Beispiel.
#
#
Er darf aber mitfahren.
In dein Restaurant gehe ich ja auch nicht um zu kochen.
Gibt es weitere Beispiele?

Solange… mal überlegen…

…noch nicht feststeht, wie lange der Schutz geht, ob eine Infektion anderer nach wie vor möglich ist, es genug Impfstoff gibt…solange ist das kein Thema.…

Sollten all diese Fragen geklärt sein und vor allem Geimpfte andere nicht infizieren können, wäre es toll, wenn Geimpfte vorrangig behandelt werden und es Impfzonen gibt, in denen man fast sicher ist und sich fast nicht anstecken kann und die AHAL weglassen kann.… Ein Traum, der eher unrealistisch ist, da nur 70-80-90 % Sicherheit durch Impfung( wenn überhaupt) bestehen wird..…

Aber soweit wird es nun erstmal noch sehr lange nicht kommen.…

Also, nein, es wird vorerst keine Privilegien geben, wer sich schützen will, muss sich impfen lassen, wenn er denn dran kommt.
Das dauert…

Einzig in Schulen und Kitas wäre diese Variante denkbar, siehe Verpflichtung Impfpass. Es gibt durchaus Impfpflicht für Kinder.
Oder zum Reisen könnte man sich vorstellen, gewisse Länder werden die Impfung verpflichtend machen zur Einreise.
Irgendwann…

@ Kokolores2017

„Allerdings werden sich das viele vermutlich bei der um sich greifenden Gewaltbereitschaft auch überlegen. Statt hehrer Worte der Gleichberechtigung von Geimpften und Nichtgeimpften fehlen uns also vor allem Polizeistreifen, die Krawallos zur Vernunft bringen ("Ice Bucket Challenge" wäre angemessen?)“

Wir sollten doch konsequent sein. Die Polizei sollte Ungeimpfte auch nicht mehr anfassen müssen. Der Notarzt sollte auch nicht tätig werden, wenn ein schwer verletzter seinen Impfstatus nicht nachweisen kann und der Staat sollte auch keine Steuern mehr von Ungeimpften erheben. Das wäre dann zu Bars, Restaurants, Kinos etc richtig konsequent

Gibt es bereits

Es gibt doch bereits Priviligien. Wer nicht gegen Masern geimpft wurde, darf nicht in den Kindergarten. Oder?

@ sollndas, um 17:20

“Nein, nein, nein, es gibt keine Impfpflicht!!!!“

Nein, nein, nein, es gibt ohne Impfung keine Reinlass-Pflicht!!!!

bevorzugung ??

also wenn mir ne Fluggesellschaft versichert,
es fliegen keine Kranken mit ... oder keine Infizierten ... Ungeimpfte
mal ganz unabhängig Corona, Lungenpest oder Maul und Klauenseuche
also ich persönlich würde die Fluggesellschaft favorisieren, immerhin es geht um meine Sicherheit

Am 30. Dezember 2020 um 17:35 von DerVaihinger

@falsa demonstratio, 17.10h

Zitat: Im Pflegeheim war bekannt, wer die Vollmacht für meine Mutter hatte. Ich war es wegen eines langjährigen Auslandsaufenthaltes nicht.
Aber wenn das zum Tragen kam, hat die Heimnleitung jedesmal mich aufgefordert, die notwendigen Schritte d. h. die Zustimmung des Bevollmächtigten einzuholen.
Wenn das nur bei jedem 10. so ist, wundert mich der Zeitaufwand nicht.
Rechtlich war trotzdem alles in Ordnung, nur eben organisatorisch hätte es optimiert werden können.

Ich war jehrelang Berufsbetreuer und weiß daher, dass es gut organisierte und schlecht organisierte Heime gibt, wobei es in den letzten Jahren merklich besser geworden ist. Ich wurde zunehmend stets und schnell über die Notwendigkeit medizinischer Eingriffe und meiner Zustimmung informiert.

Krankenhäuser fragen heute bereits bei der Aufnahme nach.

Es wäre eine Spaltung

der Gesellschaft wenn es zu einer unterschiedlichen Bewertung von Geimpften und nicht Geimpften kommen sollte. Das darf nicht sein denn Jeder hat das Recht darüber selbst zu entscheiden. All erdingst muss sich aber auch Jeder an die gültigen Maßnahmen wie Maske und Sicherheit Abstand halten um anderer Mitmenschen nicht zu gefährden.

@ um 17:17 von fathaland slim

Ihr Beispiel mit der Feuerwehr hatte ich vergessen. Das taugt hier leider gar nicht. Wenn unsere Gesundheitsminister der letzten 7 Jahre, also seit der Risikoanalyse des RKI, so fleißig geübt hätten, wie es sogar die freiwilligen Feuerwehrleute (Amateure) überall in der Welt tun, wäre uns einiges erspart geblieben.

@ reu_sab

"Diese Debatte oder erwartet wirklich jemand, dass die über 80 jährigen auf einmal die Altersheime verlassen und dann shoppen und in die Bars gehen?"

Das ist ja eben das total unsinnige an der Diskussion: Und wer bedient die 80-jährigen Supershopper dann im Fall der Fälle? Im Geschäft oder im Restaurant?

Denn die meist jungen Bedienungen bekommen die Impfung mit als letzte. Insofern gäbe es dann wohl nur noch Selbstbedienung in den Restaurants und Selbstscannerkassen in den Geschäften. Nur mit denen kommen die allerwenigsten 80-jährigen klar. Und keiner kann es ihnen zeigen, denn die Bedienung - oh wunder - ist ja nicht geimpft und darf noch nicht in den Geschäften stehen...

Es ist also gegenwärtig völlig unsinnig über solche Privilegien zu diskutieren. Das macht erst Sinn, wenn es dann zum Herbst hin geht und jeder auch wirklich eine Chance hatte, sich impfen zu lassen.

wäre medizinscher Unsinn

...wenn es Menschen gibt die sich ein zweites mal mit Corona infizieren wird es auch Menschen geben die trotz einer Impfung an Corona erkranken.
Insofern könnten die Privilegien nur deshalb verliehen werden, dass diese Bürger besonders Linientreu für den Staat sind und wie in China einer Belobigung würdig sind.

Was machen denn Senioren,

Was machen denn Senioren, Behinderte (beides trifft z.B. auf mich zu) oder einfach Leute ohne Auto, die auch keine Verkehrsverbindung zu ihrem zuständigen Impfzentrum haben? Es heisst, man kann sich sein Impfzentrum nicht aussuchen (aber wieso wird dann von "Impftouristen" zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gesprochen?). Das bedeutet von meinem Wohnort aus einen 7-stündigen Roundtrip in den Westerwald (man suche mal nach Gierend, einem Industriegebiet an der A3 mit dem Impfzentrum für den ganzen Kreis Neuwied). Zwar sollen mobilitätsbeschränkte Senioren zuhause aufgesucht werden können, aber ich habe kein "G" Zeichen und würde (gottseidank) durch jedes Raster fallen.
Ich bin gespannt, ob z.B. Lösungen gefunden werden wie, Termin mobiler Impfteams im Rathaus oder Gemeindebüro anzusetzen. Hat ein Arzt (Hausarzt habe ich gar keinen) in einem benachbarten Bundesland dann das Recht zu impfen?

Impfnachweis als Zugangsausweis

Einrichtungen der Wirtschaft, die wir alle nutzen, üben in ihrem Bereich das Hausrecht aus und treffen bezüglich ihres Publikums eine Auswahl, deren Kriterien manchmal kaum zu durchschauen sind. Oft genug kommt es vor, dass Besuchern der Zutritt verwehrt wird, nur weil dem Türsteher die Kleidung oder die Nase des zukünftigen Gastes nicht gefällt.
Insofern wird es für Betreiber von Gaststätten, Hotels, Kinos, Bädern, Museen, Verkehrsmitteln ... kein Problem sein, die Nutzung vom Vorzeigen eines Impfnachweises, z.B. eines persönlichen QR-Codes für Geimpfte, abhängig zu machen.
Zur Zeit kann das Tragen einer Maske vorgeschrieben werden. In Zukunft wird es vielleicht der Impfnachweis sein. Ich meine, letztlich hätte ja jeder Betreiber, in dessen Unternehmen durch Nichtgeimpfte Keime eingeschleppt werden, die Konsequenzen zu tragen. Insofern finde ich Betretungs-/Nutzungseinschränkungen verständlich.

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