Ihre Meinung zu: Krankenhausgesellschaft: Kliniken können bald Gehälter nicht zahlen

29. Dezember 2020 - 8:09 Uhr

Den Kliniken geht das Geld aus. Sie verschieben planbare Operationen, um Intensivbetten für Covid-19-Patienten freizuhalten. Ohne Hilfen seien schon im ersten Quartal 2021 die Gehälter in Gefahr, warnt die Krankenhausgesellschaft.

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Kommentare

Tja...

""Wenn die Bundesregierung die Hilfen nicht deutlich erhöht, werden flächendeckend Kliniken bereits im ersten Quartal 2021 nicht mehr die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlen können", sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland."

Schlecht gewirtschaftet, hochbezahlte Verwaltung.... also, meiner Meinung nach nix bevor ein Sanierungsplan vorliegt... ansonsten Pleite gehen lassen und staatliche Institute aufbauen.

Privatisierung

Jetzt zeigt sich das die Privatisierung von Krankenhäusern ein Fehler war. Die Grundversorgung der Bevölkerung darf nicht in gewinnmaximierende Hände. Das Gesundheitssystem ist wohl doch nicht so gut wie es uns immer wieder gesagt wird. Grundsätzlich sollte man sich immer fragen was zu verbessern ist. Hier ist Handlungsbedarf.

Ich verstehe das nicht...

Müssen denn die ganzen Coronapatienten, die die freigehaltenen Intensivbetten belegen, kostenlos behandelt werden?
Man liest doch immer wieder, dass diese Intensivkapazitäten nahezu erschöpft sind (Stichwort Triage). Wie kann es da zu derartigen finanziellen Problemen der Kliniken kommen?

Re Seebaer1

Nun kommen sie der Wahrheit näher. Fragen über Fragen zu den völlig überbelegten Corona Kliniken ohne Geld.

@seebaer

Es gibt in den Krankenhäusern wesentlich einträglichere Dinge als die Behandlung von Corona - Patienten.

Insbesondere Operationen.

Diese fallen zwangsweise weg und es müssen Behandlungsplätze für Corona - Patienten vorgehalten werden.

Es wundert mich nicht im geringsten, das Probleme existieren.

Privatisierung

"Am 29. Dezember 2020 um 08:27 von Leberkas
Privatisierung

Jetzt zeigt sich das die Privatisierung von Krankenhäusern ein Fehler war. Die Grundversorgung der Bevölkerung darf nicht in gewinnmaximierende Hände. Das Gesundheitssystem ist wohl doch nicht so gut wie es uns immer wieder gesagt wird. Grundsätzlich sollte man sich immer fragen was zu verbessern ist. Hier ist Handlungsbedarf."

...interessanter Ansatz, leigt es wirkich daran?

Ja, es gab eine enorme Privatisierung der stat. Krankenhäuser überall im DE.

Es muss aber befürchtet werden das es wie bei der Lufthansa endet - Subventionen für Gesellschafter/Aktionäre.

Kann man das ausschliessen?

Gruß

Kasperle

Reformen

Wir werden uns nach der Pandemie überlegen müssen, wie wir unser Gesundheitssystem neu ordnen.

Denn nach der Pandemie ist vor der nächsten.

Geld ist im Moment noch genug da, „O-Ton des Finanzministers“, wobei dies mehr das Pfeifen im Walde ist.

Sofern diese Kliniken nicht

Sofern diese Kliniken nicht in ö/r - Verantwortung liegen, haben sie doch in den letzten Jahren Gewinne gemacht und sicher auch einen großen Teil dieser Gewinne für schlechtere Zeiten zurückgelegt.
Vielleicht sollten sie diese Gewinne nun einsetzen um ihre Leute zu bezahlen.
Zusätzlich können Spitzengehälter zeitweise reduziert werden, anstatt sie mit Staatshilfen zu finanzieren.
Soviel Solidarität sollte vorhanden sein.

@08:28 von Seebaer1

"Müssen denn die ganzen Coronapatienten, die die freigehaltenen Intensivbetten belegen, kostenlos behandelt werden?" Das hat nichts mit den Patienten zu tun, sondern durch Versagen des Managements. Viele Betten wurden vor gegaukelt und und abkassiert aber die in Wirklichkeit nicht da waren, da sollten sie mal die Berichte anschauen. Sollen nur noch die behandelt werden, die was auf der hohenKante haben? Na geht's noch?

Geld regiert die Welt

und Gesundheit und Tod, bringt den Arzt in Not.
Ansonten ist es wie im normalen Leben, maschinelle Beatmungen sind "kleine Fische", Hüft-Op`s die Großen...

Kein Gehalt - keine Arbeit

Eine einfache Konsequenz - ist der Arbeitgeber nicht mehr in der Lage zu zahlen, wird die Arbeit eingestellt - da wird sich dann schon schnell eine Lösung finden - denke nicht, dass die Politiker die Betreuung der Patienten übernehmen wollen...

08:40 von Jimi58

... Das hat nichts mit den Patienten zu tun, sondern durch Versagen des Managements. Viele Betten wurden vor gegaukelt und und abkassiert aber die in Wirklichkeit nicht da waren, da sollten sie mal die Berichte anschauen. ...

Verstehe ich richtig, dass Sie behaupten, die Krankenhäuser würden Abrechnungsbetrug begehen?

Ist Ihnen bewusst, dass dies eine schwere Anschuldigung ist, die man auch belegen können muss?

@Seebaer1 um 08:28

Könnte es vielleicht nicht sein, daß das reine Intensivbett nur einen Teil der Einnahmen generiert? Bei Operationen mit anschließendem Aufenthalt auf der Internsivstation bringt halt die Operation einen wesentlichen Beitrag. Und wenn diese wegen dem Freihalten von Kapazitäten wegfallen, dann fehlt halt Geld. Das ist vergleichbar mit Tankstellen auf der Autobahn. Die Pächter machen ihren Gewinn mit dem Zusatzgeschäft.

Reprivatisierung

Mit der Gesundheit der Menschen sollten die Kabitelgesellschaften keine Geschäfte gemacht werden dürfen.

Dies gilt auch insbesondere für Altenpflegeheime.

Das derzeitige System begünstigt die Ausbeutung der Dienstleistenden zu gunsten von Aktionären.

ich warte nur

darauf, dass einer der spitzenbezahlten manager einer solchen " gesundheitsfabrik" von seinen angestellten einen lohnverzicht fordert.

schon jetzt können die von der politik neugeschaffenen stellen in der pflege nicht besetzt werden. hauptargument der befragten gegen diese berufswahl: ungünstige arbeitszeiten (vor allem auch für alleinerziehende) und die schlechte bezahlung.

Dafür können wir alle mal

Dafür können wir alle mal klatschen!
Kaputt - Gewinnmaximiert kann man sagen.
BWL‘ler = der Untergang der modernen Gesellschaft.

@Kasperle5719 um 8:37

Welche Subventionen erhält denn die Lufthansa? Was ich weiß, ist der Staat als Aktionär weit unter dem Marktwert eingestiegen. Und die Kredite sind zu verzinsen, in der Spitze mit einem Zinssatz von 9%.

Grüße aus der Reha

Ein Praxisbeispiel aus der Reha; für 130,-€ Tagessatz gibt es 24 h Betreuung durch Ärzte, Pflege. Dazu die gesamte Therapie, Einzelzimmer, Vollpension,notwendige Medikamente, Zugang zum Thermalbad, etc. das Geld gibt es aber auch nur wenn der Patient die Klinik rechtzeitg verlässt.
Die Bildung von Rücklagen fällt hier schwer.
Jetzt kommen nur noch wenig Patienten, da die aufschiebbaren Operationen ausfallen. Die Kompensation der Kostenträger beträgt ca. 80 % des normalen Erlös, Kostendeckend sind 94% Belegung. Kurzarbeitsgeld wird auf die Kompensation zur Anrechnung gebracht.
Und auch die Akuthäuser verdienen ihr Geld nur mit voller Auslastung durch planbare Operationen. An einem Notfall verdient man nichts.

Ob wir dies auch in Zukunft so wollen sollten wir bald einmal klären.

Richtige Fragestellung

Nachhaltig wäre eine große Investition in unser Gesundheitssystem und damit meine ich nicht unsere luxus Krankenkassen die das Geld in ihren Verwaltungsstrukturen verschwinden lassen. Es muss in den Krankenhäusern ankommen.

Politik von Hr. Spahn

Herr Spahn plante doch vor der Kirse ohnehin 30% aller Krankenhäuser zu schließen, um Kosten zu sparen. So ist er seinem Ziel einen großen Schritt näher.

Derzeit schlachtet jeder Covid-19 für seine Zwecke aus, wo es geht. Die Krankenhäuser sind dort nicht besser als Herr Spahn oder Herr Söder. Sie tragen den Konflikt auf dem Rücken ihres Personals aus, um Druck auf die Politik zu machen. Es werden immer weniger freie Intensivbetten gemeldet, nicht weil die fehlen, sondern weil man kein Personal hat. Personal ist in Jobs mit adäquater Bezahlung wird aber aber nie ein Problem sein. Statt das Problem zu bekämpfen, wird Politik zur Gewinnmaximierung gemacht.

Aber keiner von all denen schämt sich für völlig in Vergessenheit geratene Moralvorstellungen. Man sollte in diesen Tagen besser dreimal prüfen, wem man hier zujubelt. Ein bisschen weitergehende Recherche hätte dem Artikel auch gutgetan.

08:37 von Kasperle5719

"Es muss aber befürchtet werden das es wie bei der Lufthansa endet - Subventionen für Gesellschafter/Aktionäre.

Kann man das ausschliessen?"
Kann man. Man muß nur wollen, aber da ist unserere Politik weit entfernt von.

Kliniken können bald Gehälter....

Was soll das jetzt, sind die sog. "Fallpauschalen" für Corona Patienten zu niedrig? Dann muss man da nachbessern, Krankenhäuser wie Ärzte müssen endlich vernünftige Kostendeckende Abrechnungssysteme bekommen.

Defiziete der Krankenkassen und klamme Kliniken?

Passt irgendwie nicht ganz zusammen. Die Kliniken leben doch nicht nur von Privatpatienten. Interessant dazu ist auch noch ein Artikel der Trageschau vom Juli dieses Jahres: https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/corona-intensivbetten-1...

Krankenhäuser vor dem Aus?

Diese unerhörte und schauderhafte Meldung wirft ein Schlaglicht auf die mangelnde Qualität der öffentliche Debatte in der Coronakrise. Es darf nicht sein, dass solch ein wichtiges Thema erst jetzt in den Blickpunkt gerät bei all den Diskussionssendungen, die dauernd im Fernsehen laufen.
Was stimmt mit unseren öffentlichen Diskursen nicht mehr? Liegt es an den Parteien, die nicht mehr in der Lage sind, Probleme zu erkennen?
Funktioniert die vierte Gewalt noch?

Privatisierung der Gesundheitsversorgung

Wenn es privatisierten Staatsbetrieben schlecht geht, weil die neuen Eigentümer ein Maximum an Profit herauspressen, muss der Staat die "Verluste" ausgleichen. Ich Frage mich, ob die Staatshilfen wirklich den Krankenhäusern zugute kommen oder direkt auf den Konten der Anteilseigner landen?
Notfallambulanzen, Geriatrie und halt eben Covid19 sind nicht profitabel.

Nachteil der Privatisierung

Wenn man sich vor Augen führt, wie viele UNNÖTIGE Operationen vorgenommen werden, um Gewinne zu optimieren, muss man sich nicht wundern, dass jetzt gejammert wird.
Und Leidtragende sind die - meist unterbezahlten - Schwestern, Pfleger, Büroangestellten usw.
Die Führungsriege dagegen wird auf nichts verzichten.

@08:50 von Thomas D.

"Verstehe ich richtig, dass Sie behaupten, die Krankenhäuser würden Abrechnungsbetrug begehen? " Äh, haben sie nicht mit bekommen in ARD, ZDF Berichte, wo Intensievbetten mit begerechnet wurden mit Personal, die nicht vorhanden waren? Da würde ich mich mal an ihrer stelle informieren.
Do 16.07.2020 | 21:45 | Kontraste
Kampf gegen Corona Viel Geld für neue Intensivbetten: Doch wo sind sie?

@ Non-Partisan, um 08:48

“...denke nicht, dass die Politiker die Betreuung der Patienten übernehmen wollen...“

Warum nicht?
Frau Merkel wäre da die richtige Ansprechpartnerin, die trägt doch letztlich immer die Schuld...

Auf keinen Fall sollten Sie diejenigen erwähnen, die bislang jegliche Vorsicht, was die Übertragung des Virus anbetrifft, verharmlosend in den Wind schlagen.
Das würde ich nicht sagen, würde ich nicht selbst solche Leute kennen, die das Tragen einer Maske verweigern, aber auf die Regierung schimpfen.

Das versteh mal jemand

Die Kliniken sind rappelvoll mit Corona-Patienten, aber haben kein Geld zum Gehälterzahlen. Offenbar erwirtschaften Kliniken ohne Patienten mehr Geld.

ist das ein Fehler im System

wie kann dieser korrigiert werden?

Ist man mit der Privatisierung und der marktwirtschaftlichen Ausrichtung welche als Ziel hat Gewinne zu maximieren in Bereichen des Gesundheitswesens und der Pflege auf dem richtigen Wege?

Und das obwohl die Gehälter niedrig sind und längst nicht der Leistung welche durch das medizinische Personal erbracht wird entspricht. Bitte nicht als Lösungsansatz aus Billiglohnländern Menschen abwerben.

Konzept muss in etwa so aussehen:

- falls die niedrigen Gehälter beibehalten werden muss die Einkommenssteuer und Sozialversicherungen in den Berufen deutlich gesenkt werden (Niveau von Beamten)

- Konzerne, Unternehmen im Mittelstand plus Gutverdiener > 100.000 Euro / Jahresgehalt müssen sich durch Sonderabgaben beteiligen

@ 08:50 Thomas D.

https://www.bibliomedmanager.de/news/mdr-bericht-kliniken-melden-zu-viel...

Ganz abwegig scheint es nicht zu sein. Die Tagesschau hat vor einer Woche auch darüber berichtet.

Jeder will was vom Kuchen

Natürlich wollen jetzt alle privaten Betreiber etwas vom Kuchen abhaben und rufen nach Geld. In diesem Falle sollten Kliniken wirklich in staatliche Obhut gelangen, auch wenn mich ansonsten Verstaatlichungen eher anwidern und mich an sozialistische Kräfte erinnern. Jetzt, wo die Regierung großzügig in alle Richtungen verteilt, probiert es selbstverständlich jeder, aber bei der Gesundheit und dem Überleben des Menschen sollten die Gewinne nicht das Hauptziel sein.

Abrechnungssystem

Da sehe ich das Problem im Fallpauschalensystem, wo mehr Prozeduren bzw mehr Diagnostik mehr Geld bringt.
Ein Coronapatient, der vier Wochen im Krankenhaus liegt, braucht "nur" Personalressourcen.
Ein Hinweis, die Fallpauschalen zu überdenken, zumal schon länger bekannt ist, dass dadurch Fehlanreize geschaffen werden (operieren, wo möglich; egal, ob sinnvoll).

Man könnte auch so regeln:

Man könnte auch so regeln: Wenn die Pflegekräfte in Krankenhäusern einen Corona - Zuschlag bekommen, könnte das Krankenhaus ebenfalls einen Zuschlag für jeden Corona - Patienten bekommen.
Aber dann wären ja, wie bei dem Pflegepersonal, nur wenige Krankenhäuser betroffen.
Und wenn die Löhne im Pflegebereich endlich mal angemessen steigen würden, wären die meisten Krankenhäuser auch in Finanznot.
Weil sie ihre Gewinne eben nicht für den laufenden Betrieb einsetzen.
Ergo dürfen keine privaten Gewinne mit der Gesundheitsfürsorge gemacht werden.
@Tagesschau: Bitte mal recherchieren, wieviele Millionen Euro durch private Krankenhausbetreiber dem System entzogen werden?

neues Gesundheitssystem

Ich bin seit Jahren für ein neues Gesundheitssystem. Keine privaten Krankenhäuser mehr und kein Krankenkassen-Wirrwarr. Von den Steuergeldern (aller Bürger) hat jeder Anspruch auf kostenlose Behandlung des staatlichen Gesundheitsdienstes. So ähnlich wie es in Sri Lanka oder England ist. Und evtl. gelingt es uns auch mal da besser zu sein als die englische NHS und Mechanismen einzubauen, die dafür sorgen, dass die staatlichen Häuser eine hohe Qualität bieten können.

Zuviel Klinikpersonal ?

Vielleicht liegt das an zuviel Klinik-Personal ? Es müssen doch nicht immer gleich 10 Ärzte zur Visite kommen. Wenn die alle etwas zu sagen hätten, dann gäbe es bekanntlich 10 verschiedene Diagnosen.

omg

Hier wird mal wieder sofort klar, daß das Problem eindeutig 'neoliberaler Kapitalismus' heißt. -.-

In einer sozialistischen Planwirtschaft (ohne Handelsembargo!) hätten wir diese Probleme garnicht! oO

08:28 von Seebaer 1

》Ich verstehe das nicht
Müssen denn die ganzen Corona-Patienten, [...] umsonst behandelt werden?《

Normalerweise sollte die Krankenkasse eine Behandlung bezahlen. Wie denn sonst? Oder müsste Ihrer Meinung nach jeder Covid-patient noch einmal extra in die Tasche greifen und bezahlen? Viele ältere Leute können das gar nicht. Was dann? Pech gehabt?

Na ja, solange die

Na ja, solange die Renditeziele erreicht werden ....

Es geht ums Geld, nicht um Samaritertum.

Wann werden wir es endlich begreifen?!

Leider ist es die Spitze vom Eisberg und darum bin ich froh, das die Presse ihre Finger in die Wunde legt und noch viel mehr aufdeckt z.B. warum sich viele Kliniken auf bestimmte Operationen spezielisiert haben um mehr Geld zu bekommen oder überhaupt Operationen gemacht wurden, die nicht nötig waren um Geld zu kassieren. Da gibt es noch vieles aufzudecken. Und dann wundert man sich, das einiges aus dem Ruder läuft. Die Pharmaindustrie verdient dabei auch noch richtig mit.

Vielleicht

könnten die Krankenhäuser ja einfach mehr Geld dadurch bekommen das erstmal die Krankenhausgesellschaft aufgelöst wird....könnte viel Geld sparen.

Interessanterweise vertreten die:
16 Landeskrankenhausgesellschaften
und da sind die HauptGeschäftsfuehrer ausnahmslos "männlich".
2 hoch 16, Wahrscheinlichkeit 1: 65536
das dort auf Gleichberechtigung geachtet wurde!!!

Auf zum Golf spielen.....

08:50 von Thomas D. Hier mal

08:50 von Thomas D.

Hier mal zum lesen für Sie :

• Die Zahl der im Intensivregister als frei gemeldeten Betten ist immer noch viel zu hoch. Von Krankenhäusern werden freie Intensivbetten gemeldet, die jedoch wegen Personalmangels nicht wirklich genutzt werden können.
• Die von der Bundesregierung ausgelobten Zuschüsse für neu geschaffene Intensivbetten und für freigehaltene Betten haben zu Fehlanreizen geführt.
• Krankenhäuser, die viele Covid-Patienten behandelt haben, hatten dagegen Mehraufwendungen, die nicht vollständig kompensiert wurden.

Quelle :
https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/...

Scheint nicht ganz von der Hand zu weisen zu sein.

Finanzierung Gesundheitssystem

Das Finanzierungsmodell des Gesundheitssystem ist gescheitert. Das müsste ernsthaft diskutiert werden. Krankenhäuser kollabieren und Krankenkassen bauen ihre Organisationen auf?

Privat versichern

Versuche mir gerade vorzustellen, wie ein rein privates Krankenkassensystem aussehen würde, jeder leistet so viel, dass er sich privat versichern kann. Nicht 3 mal urlauben im Jahr, lernen lernen und nochmals lernen, beruflich nach vorne kommen, Geld verdienen und Wohlstand aufbauen.
Dann wäre auch ein Krankensystem selbsttragend und müsste nicht jedes Jahr mit mindestens 19 Milliarden von Steuern unterstützt werden. Aber nein... da neided man lieber den Privaten, die selbst erarbeitete Krankenversorgung.
Schönen Tag noch.

Da frag mal Oma

Wieso bekommen die Kliniken keine Kredite bei der Bank ?

@nie wieder spd

Sollte man auch von Unternehmern erwarten, dass sie ihr Risiko selbst tragen. Rücklagen zu bilden ist nicht mehr der Zeitgeist. Heute wird sofort nach den Staat gerufen, wenn der erwartete Umsatz sich nicht einstellt. Eigenverantwortung kennen doch die meisten nicht mehr. Warum sollte es im Gesundheitswesen anders sein. Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert.
Unsere Politiker wollen es auch so.

ist schon irre

So, den Kliniken geht das Geld aus --
Freistehende "Covit-Betten- bringen kein Geld
und Patienten die " wegen Corona nicht operiert werden können, - bringen auch kein Geld - ???????????
Widersprüchlicher geht es wohl kaum --

Dann sollten

endlich die Gehälter für Ober- und Chefärzte sowie die Direktoren mal an vernünftige Maßstäbe herunterkorrigiert werden: Da wird locker das Zehnfache dessen verdient, was andere Mitarbeiter erhalten - und ich glaube kaum, dass jemand zehn andere Menschen ersetzen kann, um solche Luxusgehälter zu rechtfertigen.

Krankenhausgesellschaft: Kliniken können bald Gehälter nicht bez

Und das ist erstaunlich: Laut "Plusminus" vom 1. Dezember bekommen Kliniken pro freigehaltenem Corona-Bett 560 Euro pro Tag. Und seit Frühjahr für die Neueinrichtung eines Coronabettes 50.000 Euro.
Vielleicht liegt es aber auch daran, daß privatisierte Kliniken natürlich auch die Aktionäre bedienen müssen (Dividende). Oder gibt es an den Spitzen so exorbitante Vorstandsvergütungen ?

Da steht so manches vor dem Kollaps

Leider gibt es keine ärztliche Therapiefreiheit mehr bei den Fallpauschalen. Und so wird man als Patient z.B. mit teuren Cortison-Medikamenten über Jahre hinweg behandelt, obwohl laut Beipackzettel diese Medikamente nur für wenige Wochen angewendet werden dürfen und bei Langzeitanwendung Niere und Leber schädigen. Aber der behandelnde Arzt kann nicht anders therapieren, weil das wiederum die Krankenkasse dann nicht bezahlt. Für ganz Deutschland bedeutet somit die Abschaffung der Therapiefreiheit jedes Jahr einen Milliardenschaden für die Krankenkassenbeitragszahler.

@Am 29. Dezember 2020 um 08:27 von Leberkas

"Jetzt zeigt sich das die Privatisierung von Krankenhäusern ein Fehler war."
Weil eine politisch geführte Organisation, z.B. die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, so effizient und vorausschauend handelt?

08:56 von tunis

Was hat diese Situation denn mit Herrn Spahn oder Herrn Söder zu tun? Dieses System gab es schon lange vor diesen Herrschaften. Der Tritt mal eben nach den Personen, die Sie evtl nicht mögen, ist so sinnbefreit und nutzlos wie ein Kropf im Hals... Als ob die Personen covid 19 erfunden und ans Laufen gebracht hätten....

@09:23 von Prawda2021

>> Vielleicht liegt das an zuviel Klinik-
>> Personal?

Würden Sie bitte Zynismus als solchen kennzeichnen? oO

@09:23 von saschamaus75

Hier wird mal wieder sofort klar, daß das Problem eindeutig 'neoliberaler Kapitalismus' heißt. -.-

Wegen der Komplexität, ist das Gesundheitssystem eine der wenigen Bereiche, wo der freie Wettbewerb des Kapitalismus nicht insgesamt die besten Ergebnisse liefert. Und weil der Staat, um das etwas auszugleichen und um Krisen wie eine Pandemie zu bewältigen in das System eingreift, kommt es wie bei allen staatlichen Eingriffen auch zu Allokationsproblemen.

In einer sozialistischen Planwirtschaft (ohne Handelsembargo!) hätten wir diese Probleme garnicht! oO

Meinen Sie ein Handelsembargo seitens der kapitalistischen Länder? Denn das wäre das Eingeständnis, dass sozialistische Länder von den kapitalistischen Ländern abhängig sind, weil sie selbst nichts auf die Reihe kriegen.

09:27 von der Gerötete

"Nicht 3 mal urlauben im Jahr, lernen lernen und nochmals lernen, beruflich nach vorne kommen, Geld verdienen und Wohlstand aufbauen." Jo, mit einem Mindestlohn von 9.50€ geht es schon. Aber wenn denn was passiert, die sehr viel verdient haben, wo bekommen sie denn die Stütze her? Bestimmt nich von privat Versicherten. Haben sie sich auch überlegt was sie da geschrieben haben? Da würde ja jeder Hilfsarbeiter keine richtige Versorgung bekommen und die Großverdiener verdienen auch noch von den kleinsten.

Leider wahr

Viele Kliniken "leben" tatsächlich von diversen OPs. Viele haben sich auch spezialisiert zB auf Hüft OPs. Ja und die sind natürlich auch rentabel! (Ob überflüssig, beurteile ich nicht)
Andere Kliniken haben spezialisierte Stationen für Schlaganfallpatienten, Herzzentren, teure Onkologien usw.
Nicht immer regiert der schnöde Mammon bei spezialisierten Behandlungsverfahren!
Eine Onkologie zu unterhalten ist verdammt teurer, aber ungemein wichtig! Gerade wenn noch zusätzliche Spezifikationen in der Kinderonkologie bestehen. Nicht jede Klinik hat Spezifikationen als rentable Geldquelle eingeführt. Manchmal ist das Betreiben bestimmter Station sehr teuer. Dankeschön

Der Frist muss raus?

Hat mal jemand an die Patienten gedacht, die auf wichtige OPs warten?
Das Thema war schon vor Monaten in den Medien, leider wie sovieles ohne Beachtung, was unseren eigentlichen Werten zuwider läuft.
Stattdessen weiß jeder, wie es besser geht und nutzt jede Meldung zum Starten einer Grundsatzdiskussion über das, was ihn scheinbar schon immer gestört hat.
Wir kritisieren jeden Schritt der Politiker und drehen uns dabei nur um uns selbst.
Keine Berichte über das Leid der Corona Patienten oder der, die auf ihre OPs warten müssen. Die Angehörigen, die nicht zu den Verstorbenen dürfen oder keine standesgemäße Beerdigung organisieren können.
Wir haben uns längst an die Zahlen gewöhnt.
Man Stelle sich nur mal vor, es würde jeden Tag ein Flugzeug abstürzen mit 200 Toten.
Wahrscheinlich würden wir dann auch nur über das System diskutieren und aller Welt mitteilen, wie schlimm es ist, mit Maske einkaufen zu müssen.
Wo sind denn unsere Werte? Leider selten zu sehen.

Systemfehler?

Könnte es sein, dass da im Kliniksystem ein Denkfehler war? Ich kann mich an Zeiten erinnern, da wurden Kliniken von der öffentlichen Hand unterhalten und die Angestellten vom Staat bezahlt. Da war das deutsche Krankenhaus System in der Weltspitze. Nach der Privatisierung und weiteren Reformen kann davon keine Rede mehr sein. Alle skandinavischen Länder, die vor 25 Jahren noch bewundernt auf Deutschland schauten sind mittlerweile besser aufgestellt. Nicht weil sie viel besser wurden, sondern weil die deutschen Krankenhäuser so viel schlechter wurden.
Spätestens jetzt sollten sich Verbände und Politiker überlegen, ob privatwirtschaftliche Vorgaben in der Daseinsvorsorge passend sind.

@09:24 von traurigerdemokrat

>> Wann werden wir es endlich begreifen?!

Was ist wichtiger im neoliberalen Kapitalismus:

A) Die gute Versorgung der Patienten bei guter Bezahlung der Angestellten?
B) Die gute Versorgung des ShareholderValue bei guter Rendite und Dividende?

Schwierige Frage? oO

@ saschamaus75

In einer sozialistischen Planwirtschaft (ohne Handelsembargo!) hätten wir diese Probleme garnicht!

Ohne Handelsembargo gäbe es aber auch keine Ausrede für die Korruption und Misswirtschaft.

Daran ist der Neoliberalismus schuld!

Das ist der Grund, warum man Kliniken und Krankenhäuser niemals PRIVATISIEREN hätte dürfen!

Gesundheit ist ein gesellschaftliches Interesse und staatlich zu gewährleistendes Gut! Darin ist zu investieren, und nicht daran zu verdienen!

Jeder Corona Tote sollten den verantwortlichen Politikern, die das damals befürworteten öffentlich vorgehalten werden!

OP-Weltmeister Deutschland

Was soll man denn als Patient von Kliniken halten, die ihr Geschäftsmodell auf ein Maximum an OP´s gründen und kollabieren, sobald das nicht mehr funktioniert ?

@ Saschamaus75

Es gibt nur wenige Länder mit einer zentralen Planwirtschaft auf unserem Planeten. Zuerst genannt werden immer Kuba und Nordkorea. Wirklich leuchtende Beispiele für funktionierende Staaten, Wohlstand, glückliche Menschen und vielerlei Dinge mehr.
Dem sollte der Rest der Welt tatsächlich nacheifern...

@ 08:39 von nie wieder spd

Wieviel verstehen Sie von Wirtschaft? Kliniken sind zumeist Kapitalgesellschaften, die sich das Geld für ihre Investitionen im Kapitalmarkt leihen. Die Gewinne werden benötigt, um diese Darlehen oder das Eigenkapital zu bedienen, d.h. die Gewinne fließen an die Kapitalgeber ab. Sie werden bei solchen Gesellschaften nur zum geringen Teil thesauriert. D.h., von den Gewinnen der Vergangenheit ist natürlich fast nichts mehr da. Sie sind für Kapital verbraucht. Es gibt nun zwei Möglichkeiten, wenn Kliniken gezwungen sind, Kapazitäten für eine weitere ungünstige Entwicklung frei zu halten, statt sie ständig zu "verkaufen": Entweder die Kliniken holen sich weiter Geld vom Kapitalmarkt, das dann aber zukünftig durch höhere Gewinne ausgeglichen werden muss (d.h. die Preise steigen in Zukunft) oder der Staat bezahlt die Kliniken für das Freihalten der Kapazitäten wie in der ersten Jahreshälfte. Letzteres erscheint sinnvoller zu sein.

Nix Neues : 4.Quartal -> Krankenhäuser haben kein Geld mehr

Auch im 4.Quartal 2019 fehlte bereits Geld in den Gesundheitsgeldschatullen der Krankenhäuser. Eine Reform des Gesundheitsbereiches hat das Bundesgesundheitsministerium unter der Führung von Jens Spahn nicht auf den Weg gebracht. In 2020 ist die Reform zudem wg. Corona ausgefallen.

Der Bundesgesundheitsminister muss jetzt schnell mit der Bundesregierung und den MPs ein dickes fettes Panik-Papiergeld-Paket schnüren, und das fehlende Geld zu 100% an die Krankenhäuser auszahlen.

Nicht nur, aber auch wg. Corona, konnten viele Behandlungen in den Krankenhäusern nicht stattfinden. Viele Behandlungen und OPs sind auf 2021 verschoben worden. Vielfach bestand Aufnahmestopp im 4.Quartal 2020 in den Krankenhäusern.

Und wir erinnern uns:
So war es schon im 4.Quartal 2019, - ohne Corona (?) - .

Und u.v.a. Investitionen, wie z.B. in den IT-Sektor hat es in eh nicht gegeben, um z.B. Gesundheitsämter und Krankenhäuser und Artzpraxen etc. wg. Corona datentechnisch Top zu verbinden und auszurüsten.

Prawda2021 09:23

„Vielleicht liegt das an zuviel Klinik-Personal ? Es müssen doch nicht immer gleich 10 Ärzte zur Visite kommen. Wenn die alle etwas zu sagen hätten, dann gäbe es bekanntlich 10 verschiedene Diagnosen.“
........
Zuviel Personal?
Vielleicht wäre es ganz gut sein „Fach“wissen nicht aus irgendwelchen Krankenhausserien zu beziehen

Die USA

fordert doch das wir 2.1% vom BIP für die Verteidigung ausgeben... also, macht das Geld locker; kauft weisse oder gelbe MilitärKrankentransporter und MilitärHubschrauber, und baut "Militärkrankenhäuser" die sich auf Geburtshilfe etc... spezialisieren...., stellt zivile Arbeitskräfte ein (ärzte, Gesundheitspfleger) um in der Friedenszeit die Zivilbevölkerung zu behandeln.

Ein wenig kreatives Accounting könnte das Problem innerhalb von ein paar Monaten lösen und die Gesundheitsvorsorge in die staatliche Hand zurückgeben.

Riesige Kosten

Wir haben uns durch zu lasche Maßnahmen mit viel zu hohen Infektionszahlen abgefunden. Die Begleiterscheinung sind extrem hohe Gesundheitskosten und viele, viele Menschen, die dann auf den Intensivstationen doch sterben.
Die Inzidenz muss runter, das hat jetzt oberste Priorität. Wir brauchen einen konsequenten und harten Lockdown.

In Deutschland wird zu oft operiert

Das ist bekannt. Gilt übrigens sinngemäß auch für apparative Diagnostik, auch bei niedergelassenen Ärzten.

Ob diese OP‘s alle wirklich medizinisch notwendig sind?

Die Corona-Ausgleichszahlungen haben jedenfalls diese strukturellen Fehlentwicklungen auf der Einnahmenseite nicht berücksichtigt.

@ 08:51 von Alexander K.

Die Aktionäre verdienen den auf Kapitalmärkten für das hingegebene Kapital unter Berücksichtigung des Risikos (hier relativ gering) üblichen Zins. Nutznießer der "Ausbeutung der Dienstleistenden" sind wir alle, über die Krankenkassen und Pflegeversicherungen, wo wir Druck auf die Regierung ausüben, die Beiträge möglichst niedrig zu halten. Mit unseren Beiträgen können keine vernünftigen Gehälter bezahlt werden. Beweis: Die Gehälter sind überall gleich niedrig, egal ob die Einrichtung in öffentlicher oder privater Trägerschaft ist. Also bei den nächsten Wahlen aufrufen, die Partei zu wählen, die deutliche Anhebungen unserer Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge propagiert, damit endlich ordentliche Gehälter gezahlt werden können. Solidarität fängt bei jedem selbst an!

Plattitüden @Prawda2021

>>>Vielleicht liegt das an zuviel Klinik-Personal ? Es müssen doch nicht immer gleich 10 Ärzte zur Visite kommen. Wenn die alle etwas zu sagen hätten, dann gäbe es bekanntlich 10 verschiedene Diagnosen.>>>

Sie verstehen nichts, sonst hätten sie sowas gar nicht erst geschrieben!
Klar nur noch 1. Arzt für Visite, Anamnese, OP u Folgebehandlung....
Oh man! Dann könnte man wirklich fragen, ob Patienten nicht lieber gleich auf Krankenhausbehandlung verzichten.

@09:26 von CovidMe

>> Das Finanzierungsmodell des
>> Gesundheitssystem ist gescheitert

Jepp, durch:
* Private Krankenversicherungen
* Beitragsbemessungsgrenze
* Befreiung für Beamte

@08:50 von Thomas D.

"... Verstehe ich richtig, dass Sie behaupten, die Krankenhäuser würden Abrechnungsbetrug begehen ..."

Ja, wer schon mal länger im Krankenhaus zubringen musste, weis, dass u.U. an einem Tag 2 Pat. ein Bett belegten.
Geht so:
Pat.1 wird bis 14 h entlassen, geleichzeitig wird Pat.2 vor 14 h einbestellt und stationär aufgenommen.

mimimimimi

Als nächstes werden die Krankenkassen keine Personalgehälter mehr zahlen können. Bis dahin schon mal darüber informieren, wie das Gesundheitssystem der Dominikanischen Republik ohne so einen kostenaufgedunsenen Krankenkassen-Molloch zurecht kommt und dort kein Patient von einem ins nächste Desaster rein therapiert und operiert wird.

@ saschamaus75

Hier wird mal wieder sofort klar, daß das Problem eindeutig 'neoliberaler Kapitalismus' heißt. -.-

Sie versuchen allen Problemen Ihre Standard-Erklärung über zu stülpen.

Klingt irgendwie

eigenartig, wenn Intensiv Betten voll belegt sind, dann werden die in der Regel auch bezahlt, und das sehr gut.
Jetzt kommt mal wieder die Privatisierung und das erarbeiten von Gewinnen zum tragen, bei einer Kasse und Krankenhäuser gehören dem Staat, passiert das eben nicht.
Wir haben aber viele Kassen, und unterschiedliche Krankenhausbetreiber, das verteuert die Angelegenheit, und Gewinne in Milliardenhöhe wird auch noch erwartet.

Privat ist nicht immer die beste Lösung, aus unseren Nachbarländern hab ich jetzt dahingehend noch nichts gelesen.
Da scheint das wie bei den Renten auch besser zu funktionieren, in Deutschland müssen über einige Ding mal wieder nachgedacht werden.
Und mal schauen wie das die Nachbarn machen, natürlich versucht auch jeder jetzt etwas von Staat zu bekommen.
Nur irgendwo sind auch Grenzen, vielleicht sollte man eher Krankenhäuser retten, als Flugunternehmen oder Autofirmen und was noch so alles Geld bekommt.

Privatisierung funktioniert gut?

Im Gesundheitswesen wie auf dem Wohnungsmarkt?

Es ist doch wirklich nicht überraschend, dass Privatisierung dort zu Fehlanreizen führt, wo die Unternehmen die Struktur der Einnahme- und Ausgabenseite selber beeinflussen können.

Da das aber so glasklar ist, kann man doch nicht umhin anzunehmen das dies von der Politik billigend in Kauf genommen wurde.

der Gerötete 09:27

„Versuche mir gerade vorzustellen, wie ein rein privates Krankenkassensystem aussehen würde, jeder leistet so viel, dass er sich privat versichern kann. Nicht 3 mal urlauben im Jahr, lernen lernen und nochmals lernen, beruflich nach vorne kommen, Geld verdienen und Wohlstand aufbauen.
Dann wäre auch ein Krankensystem selbsttragend und müsste nicht jedes Jahr mit mindestens 19 Milliarden von Steuern unterstützt werden. Aber nein... da neided man lieber den Privaten, die selbst erarbeitete Krankenversorgung.“
........
Und ich versuche mir gerade vorzustellen, wer dann noch ihre Behandlung übernimmt, wenn sie ins Krankenhaus oder Pflegeheim kommen. Glauben sie mir Pflegepersonal kann sich in den wenigsten Fällen eine Privatversicherung leisten.
Schönen Tag noch.

@09:27 von der Gerötete

>> Versuche mir gerade vorzustellen, wie ein
>> rein privates Krankenkassensystem
>> aussehen würde,
Siehe USA! -.-

>> Aber nein... da neided man lieber den
>> Privaten, die selbst erarbeitete
>> Krankenversorgung.
Ähh, auch die meisten gesetzlich Versicherten haben ihre Krankenversorgung "selbst erarbeitet" oO

@ 08:56 von tunis

"Personal ist in Jobs mit adäquater Bezahlung wird aber aber nie ein Problem sein." Das ist ja wohl eine Illusion. Wieviel müssen sie einem Normalbürger wohl zahlen, damit er bereit ist, selbst wenn genug Personal da ist, den Job einer Krankenschwester oder eines Altenpflegers zu übernehmen? Da ist Müllabfuhr ja noch angenehmer - nur wer macht die (inzwischen ganz gut bezahlte) Arbeit da? Das Personal in der medizinischen Pflege macht das nicht nur für Geld, da gehört auch eine ganze Menge Engangement und Herzblut zu. Natürlich gehört das auch angemessen, deutlich besser als bisher bezahlt. Aber die Hoffnung, dass man mit mehr Geld die Personalknappheit einfach wegwischen kann, ist vergeblich. Man kann sie lindern, aber nicht mehr.

Und das alles in einem der

Und das alles in einem der besten Gesundheitssysthem der Welt. Ob es das wirklich ist kann ich nicht beurteilen. aber eins der teuersten ist es auf jeden Fall. Corona bietet doch auch super Potential den Staat und damit den Steuerzahler zu erpressen. Zahlt Ihr nicht Mrd. von Steuergeldern dann können wir leider die teuren Pfleger/innen nicht mehr bezahlen und müssen schließen. So funktioniert Kapitalismus.

Ich bin ebenfalls für eine Rückabwicklung

Es wäre doch von Vorteil, eine Art "Sperrbestand" an Kliniken in Trägerschaft des Bundes, analog zur Bevölkerungsdichte des jeweiligen Landkreises aufzubauen. Dann einen Personalschlüssel wie in einem Bundeswehrkrankenhaus mit entsprechenden A und B Besoldungsgruppen. Medizinisches Personal , welches für Studium und Ausbildung Bafög oder anderweitig von Steuergeldern unterstützt wurde, sollten zum Dienst in einer solchen Einrichtung verpflichtet werden (zeitlich begrenzt). Natürlich mit Möglichkeit der späteren Verbeamtung. Und was spricht eigentlich dagegen, um auf unsere 2% Ausgaben vom BIP für das Militär zu kommen, die Masse in das Sanitätswesen zu stecken. Inklusive Reaktivierung aller BWK. Geld ist dafür genug da. Aber ob der politische Wille da ist, wage ich zu bezweifeln.

@demoskratos

ich hätte ein besseres beispiel: Finnland!

natürlich muss man hier schon mal auf einen termin beim facharzt warten, aber bei akuten fällen geht es ruckzuck. im terveyskeskus (gesundheitszentrum) zahle ich pro besuch 18€, gilt für ein halbes jahr oder wenn ich möchte, kann ich auch gleich für ein ganzes jahr zahlen. meine frau hatte einen lebensnotwendigen eingriff, op-dauer 9 stunden, zwei wochen krankenhaus. unser selbstkostenanteil danach: 280€

Ich fass es nicht

Die ohnehin kaum zum Leben reichenden Gehaelter fuer unsere "todesmutigen Helden" koennen nicht bezahlt werden, oder will man nicht gut und fair zahlen weil die sich als gute Menschen auch so aufopfern und vom Applaus leben koennen? Aber Milliarden an eine Industrie, die sich teilweise mit Betrug und Zwangsarbeit in autokraten Staaten Reichtum und Macht "erwirtschaftet". Irgendwas riecht doch in diesem Staat.

Spahns Zahnarztregelung für Kliniken!

Die Zahnärzte (übrigens nur diese!) haben eine super Luxus Coronaregelung bekommen:

In 2020 erhalten sie die Umsätze wie 2019 vom Staat, mit nachträglicher Abrechnung bei möglicher Überzahlung.

Dies sollte auch für Kliniken Anwendung finden!

09:42, Enlightenment. @09:23 von saschamaus75

>>"In einer sozialistischen Planwirtschaft (ohne Handelsembargo!) hätten wir diese Probleme garnicht! oO"

Meinen Sie ein Handelsembargo seitens der kapitalistischen Länder? Denn das wäre das Eingeständnis, dass sozialistische Länder von den kapitalistischen Ländern abhängig sind, weil sie selbst nichts auf die Reihe kriegen.<<

Nö.

Es ist das Eingeständnis, daß kein Land für sich selbst existieren kann. Jedes Land der Erde ist vom Handel abhängig. Keins ist autark.

Außerdem gibt es kein sozialistisches Land auf dieser Erde. Kuba vielleicht ausgenommen.

@ sonnenbogen um 8.25 Uhr, Richtig, seh ich auch so

"Schlecht gewirtschaftet, hochbezahlte Verwaltung ... also meiner Meinung nach nix, bevor ein Sanierungsplan vorliegt ... ansonsten Pleite gehen lassen und staatliche Institute aufbauen." Seh ich auch so.
Lange genug haben sich nicht-staatliche Klinikbetreiber mit Rosinenpickerei eine goldene Nase verdient. Sie haben die profitablen Geschäftszweige ausgebaut: Orthopädie, Kardiologie, OPs, Psychiatrie ... alles, was Geld bringt und das Abrechnen von Fallpauschalen möglich macht, wird "mitgenommen". Die weniger profitablen Fachbereichen wie z.B. Kinderkliniken, Geburtshilfe ... wurde der restlichen staatlichen Krankenversorgung überlassen. Auf die daraus resultierende Mangelversorgung ländlicher Gebiete wurde keine Rücksicht genommen.

Sollte es jetzt möglich sein, die von Insolvenz bedrohten Kliniken zurückzuerobern: Herr Spahn, machen Sie das! Ergreifen Sie die Gelegenheit! Jetzt nicht die privaten Einrichtungen im gGmbH-Mäntelchen unterstützen sondern staatlich übernehmen.

ich denke mal

in einer privatisierten Klinik ist das nicht anders als in jedem normalen Betrieb in Privateigentum. Verluste entstehen nicht erst dann, wenn mehr vom Konto abgeht als reinkommt. Sondern defizitär ist eine Einrichtung dann, wenn nicht die Kosten inklusive des erwarteten Gewinns erwirtschaftet werden.

An meinem ehemaligen Arbeitsplatz machte die Geschäftsführung eine Vorgabe von einer Umsatzrendite von 7%. Als wir nur 5% erwirtschafteten, galt unsere Abteilung als "Zuschussgeschäft" und es musste dringen über Sparmaßnahmen nachgedacht werden.

Da sollt man mal drüber nachdenken

Wie wäre es mal mit der Emission von Patienten-Aktien ? Dann hätten künftig mehr Menschen etwas von den Klinik-Gewinnen als nur ein kleiner geschlossener Investoren-Kreis.

@ 09:50 von -Lethos-

"Gesundheit ist ein gesellschaftliches Interesse und staatlich zu gewährleistendes Gut! Darin ist zu investieren, und nicht daran zu verdienen!" Und, ist die Gesellschaft denn bereit, darin zu investieren? Wie hoch ist das Geschrei, wenn die Krankenkassen- oder Pflegebeiträge mal erhöht werden sollen? Natürlich kann man immer irgendwo was sparsamer sein. Aber in erster Linie stellt sich die Frage, wieviel ist jedem von uns ein gutes Gesundheitssystem (was wir haben, auch wenn es nicht ideal ist) wert? Schauen Sie doch einmal zu unserem Fastnachbarland Großbritannien: Dort gibt es ein völlig staatliches Gesundheitssystem mit völliger Planwirtschaft. Kostet sehr viel und ist sehr ineffizient. Mittel werden von Behörden zugeteilt, wenn die Behörde meint, es muss sein, sonst nicht. Für die Reichen gibt es natürlich Privatärzte, die selbst zu bezahlen sind, aber das stört die nicht. Der Rest der Bevölkerung darf anstehen, bis mal ein Arzt in seinen festen Bürostunden Zeit hat.

09:55 von sonnenbogen

... das ist doch mal ein schöner Vorschlag, auch wenn es sicher bei Phantasien bleiben wird ...

Schuld ist die SPD

Wer hat denn die Krankenhaus Finanzierung geändert? Die SPD /Grüne Bundesregierung unter Schröder / Fischer. Heute muss man unter anderen schnell die Patienten schnell entlassen aus den Krankenhaus damit der Profit stimmt. Krankenhäuser und Pflegeheime dürften grundsätzlich nicht in privater Hand sein. Jeder private Anbieter muss und viel soviel Profit machen wie es geht. Übrigens war es auch die selbe SPD/Grüne Bundesregierung gewesen die Hartz 4 eingeführt hat.

@suomalainen

"ich warte nur darauf, dass einer der spitzenbezahlten manager einer solchen " gesundheitsfabrik" von seinen angestellten einen lohnverzicht fordert" Am 29. Dezember 2020 um 08:54 von suomalainen

*

Das wäre nicht der erste Betrieb in Kurzarbeit.
Dann arbeiten die Krankenhausangestellten eben 10% der normalen Arbeitszeit und Sie sehen zu, wie Sie sich selbst im Notfall verarzten - oder ihre Angehörigen.

Geht schneller, als man denkt. Eins meiner Kinder hat sich im ersten Lockdown einen Zeh gebrochen. Falsch gesprungen, gegen Tür gekommen und fertig.

Da waren aber genug Ärzte da, um alle zu versorgen, auch wenn wir in der Notaufnahme etwas warten mussten.

Das kann bald vorbei sein.

Wurden nicht schon immer

Wurden nicht schon immer leere Betten frei gehalten, für zb. die Notfallmedizin ?

Vielleicht wurde es mit dem "freihalten" ja übertrieben.

Pleite gehen lassen, und als staatliche Einrichtung wieder eingliedern.

Die Krankenhaus-Gesellschaft ...

Jaja, in schwarzen Farben erst mal die übelsten Szenarien skizzieren. Es handelt sich hier um einen Interessenverband - das ist genauso prekär wie wenn der VDA über die verschlafene E-Mobilität fabuliert und Milliarden Arbeitslose heraufbeschwört. Oder der Zigarettenverband bestätigt, dass Rauchen gesund sei. Ich halte es für besonders unseriös und abgeschmackt, dieses Horror-Szenario gerade jetzt herauf zu beschwören, denn an den Covid-Patienten ist gut verdient, und andere Patientenfälle gibt es schließlich auch noch zu genüge. Ohne klare Aufschlüsselung ist das achiere Hetze und Geldmacherei: Pfui, Setzen, Sechs.

O_Panik 09:59

„@08:50 von Thomas D.
"... Verstehe ich richtig, dass Sie behaupten, die Krankenhäuser würden Abrechnungsbetrug begehen ..."

Ja, wer schon mal länger im Krankenhaus zubringen musste, weis, dass u.U. an einem Tag 2 Pat. ein Bett belegten.
Geht so:
Pat.1 wird bis 14 h entlassen, geleichzeitig wird Pat.2 vor 14 h einbestellt und stationär aufgenommen.“
.......
Ihre Informationen sind 17 Jahre veraltet.
2003 wurde das Fallpauschalensystem eingeführt. Seit dem wird nicht mehr nach Bett und Tag bezahlt, sondern es gibt für jede Diagnose eine Pauschale

@ nemesis77

"Medizinisches Personal , welches für Studium und Ausbildung Bafög oder anderweitig von Steuergeldern unterstützt wurde" Am 29. Dezember 2020 um 10:06 von nemesis77

*

Aha.
Also Reiche müssten nicht, nur Leute, die das BAföG zurück zahlen müssen.

Müssen Sie bei der Bank, in der Sie Kredit aufgenommen haben oder das Konto überzogen haben auch extra Dienste leisten?

Viele warme Worte, aber ....

statt dass die Krankenhäuser und das Pflegepersonal mal einen Schluck aus der Pulle kriegen, ist der DAX auf Höchststand und verdienen die "Anleger" satt.
.
Daran kann man erkennen, dass Handanlegen sich nicht auszahlt, Geldanlegen aber IMMER!
.
In dem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass viele Minijobber, Arbeitnehmer etc. teils heftige Einbußen hinnehmen müssen. Aber die Mieten bleiben gleich hoch. Wir war das noch mal mit dem Handanlegen?

Gesundheitssystem kaputt gespart

Nun kommt endlich die Quittung dafür, das man mit Gesundheit und Menschenleben kein Geld verdienen kann. Das Gesundheitssystem wurde mit Einführung der DRG‘s kaputt gespart. Medizinprodukte, Medikamente, der Verwaltungsapperat kosten massiv viel Geld. Mehr und mehr Geräte werden angeschafft und wenn der Chefarzt der Abteilung wechselt und ihm das Ultraschallgerät des Vorgängers nicht passt, wird ein neues gekauft. Ärzte, die oft abgehoben sind und ihr Pflegepersonal behandeln, als wären sie nur Arschabwischer, sind gnadenlos überbezahlt.
Als Fachkrankenschwester sitzt man fast so lange auf der Schulbank wie der Herr Doktor. Danach wird man schlecht bezahlt, hat schlechte Arbeitsbedingungen, von Wertschätzung und Arbeit auf Augenhöhe fehlt jede Spur. Und das obwohl viele Pflegekräfte ihren Stationsärzten täglich den Arsch retten.
Und es wird immer weiter gespart. Auf Kosten der Gesundheit. Hauptsache der Chef und die Gesellschafter der Klinik fahren im dicken Benz nach Hause. Traurig!

@ 09:59 von saschamaus75

">> Das Finanzierungsmodell des
>> Gesundheitssystem ist gescheitert
Jepp, durch:
* Private Krankenversicherungen
* Beitragsbemessungsgrenze
* Befreiung für Beamte"
Ihnen ist schon klar, dass in Deutschland nur ca. 8% privat versichert sind, die aber einen deutlich höheren Anteil an den Behandlungskosten als die 92% übrigen beitragen? Wenn alle 8% wegfallen, bleibt dem Gesundheitssystem netto weniger. Klingt komisch, hat aber damit zu tun, dass das das private System viel effizienter ist. Die Beitragsbemessungsgrenze dürfen sie übrigens nicht abschaffen, das wäre verfassungswidrig. Der zu zahlende Beitrag muss noch in einem vernünftigen Verhältnis zur empfangenen Leistung stehen, sonst ist es keine Krankenversicherung sondern eine Steuer. Dann wären wir wie in Großbritannien bei einem steuerfinanzierten Gesundheitswesen - viel Spaß dabei. Dann wiehert der Amtsschimmel und es wird richtig ineffizient.

Der Staat sollte schnellstens

Der Staat sollte schnellstens wieder alle Kliniken & Krankenhäuser seiner Aufsicht und Verwaltungsführung unterstellen ,auch die Energieversorgung und den Bahnverkehr. Auch wenn es jetzt so aussieht ich stehe nicht Links (Kommunismus) es liegt mir fern , aber die Versorgung der Bevölkerung des Landes gehört ,so wie früher, in Staatshand.

@ Carina F

Ich verzichte gern auf Kliniken, die nicht mal mit ihren üppigen Einnahmen haushalten können. Und ein Kliniken-Marathon über ein Jahr lang reicht mir vollkommen, bei dem Klinikärzte aus einer Mücke einen Elefanten fabrikziert haben. Und tätsächlich würde ein Arzt zur Visite völlig ausreichen, weil die Unterärzte da eh nichts zu sagen haben, ganz egal, welchen Bockmist der Chef wieder verzapft. Und als sachkundiger Patient kann ich nun mal beurteilen, wann der Visite-Oberarzt wieder mal Bockmist baut. Nur aus seiner Sicht ist das kein Bockmist, sondern an Profitmaximierung ausgerichtete "Therapie".

Staat schränkt Krankenhäuser ein

@sonnenbogen

Der Staat verbietet den Krankenhäusern den regulären Betrieb. Daraus folgt, dass die Krankenhäuser kein Geld verdienen können.

Wieso sie das als Argument für Verstaatlichung interpretieren können ist mir schleierhaft.

@ Lethos

Daran ist der Neoliberalismus schuld!
Das ist der Grund, warum man Kliniken und Krankenhäuser niemals PRIVATISIEREN hätte dürfen!

Ich kenne bei uns in der Region keine Kliniken, die privatisiert wurden. Ich hab keine Ahnung , was Sie mit neo meinen.
Die Kliniken sind entweder in der Trägerschaft der Stadt oder des Kreises, in kirchlicher oder gemeinnütziger Trägerschaft (z.B. AWO) oder in privater Trägerschaft.

@09:42 von Enlightenment

>> Denn das wäre das Eingeständnis, dass
>> sozialistische Länder von den
>> kapitalistischen Ländern abhängig sind
Nope, sind sie nicht! -.-
ABER, sie sind trotzdem vom HANDEL(!) abhängig. Und wenn ein Embargo verhindert, daß Sie weder Ihre (guten!) Waren verkaufen noch Rohstoffe einkaufen können, können Sie Sich DAS ja selber ausrechnen! oO

P.S.: Darf ich Ihnen den Unterschied zwischen Plan- und Marktwirtschaft erklären?

Komisch: neulich hiess es noch

Das KH zu viele „freie“ Betten melden würden um die Fallpauschale (Ausgleichszahlung) zu erhalten.

Objektiver ist da der Blick ins DIVI Register:

In der 1. Welle stieg mit der Zahl der C19 ITS Patienten auch die Zahl freier High-Care Kapazitäten. Ein vom Staat nicht erwarteter Effekt, obwohl die Vermeidung der „Überlastung des Gesundheitswesens“ als Begründung für den 1. Lockdown diente.

In der 2. Welle der umgekehrte Trend: jetzt fällt die Zahl der High-Care Kapazitäten mit der Zahl steigender ITS Belegung durch Covid Patienten. Die Summe bleibt etwa konstant mit leicht sinkender Tendenz.

Muss das sein?

Die Industrien, die Leben nehmen bekommen Milliarden, die die Leben retten so gut wie nichts. Zwar war das immer schon so, aber muss das auch waehrend einer toedlichen Pandemie genauso weiter gehen?

Am 29. Dezember 2020 um 08:28 von Seebaer1

"Müssen denn die ganzen Coronapatienten, die die freigehaltenen Intensivbetten belegen, kostenlos behandelt werden?
Man liest doch immer wieder, dass diese Intensivkapazitäten nahezu erschöpft sind (Stichwort Triage). Wie kann es da zu derartigen finanziellen Problemen der Kliniken kommen?"

Normalerweise sollte das kein Unterschied machen. Wie man da in eine finanzielle Schieflage kommen kann, ist mir auch ein Rätsel.

@Jimi58, 09:09 Uhr - Gesundheitssystem hat sich bewährt

Ich stimme Thomas D. vollinhaltlich zu. Sie verbreiten in der Tat schwerwiegende Anschuldigungen, die möglicherweise einen Einzelfall betreffen, aber in dieser pauschalen Form absolut unzutreffend sind. Unser Gesundheitssystem kommt - wie überall auf der Welt - in dieser epochalen Krise an seine Belastungsgrenzen. Und dennoch sollten wir nicht vergessen, dass sich dieses System grds. bewährt hat und weitaus effizienter und besser funktioniert, als in den meisten anderen Ländern. So wurden Corona-Opfer aus ITA und FRA während der 1. Welle mitversorgt. Wir sollten nicht immer alles schlechtreden. Ich jedenfalls bin froh und dankbar, In Deutschland und nirgendwo sonst zu leben.

Ach so "Querdenker" @Prawda2021

>>>kostenaufgedunsenen Krankenkassen-Molloch zurecht kommt und dort kein Patient von einem ins nächste Desaster rein therapiert und operiert wird.>>>

Sorry, aber das ist jetzt schon üble Querdenker Propaganda! Da ich so ein Zeug schon von total überzeugten QDs zu hören bekam. Leer, radikal u total propagandistisch.

Wenn einer von der Krankheit

des anderen profitieren möchten, geht das nur so. Einfach auch Feuer- und Bundeswehr privatisieren, sich selbst finanzieren lassen und sich dann wundern.

@09:50 von kritt.

>> Ohne Handelsembargo gäbe es...

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@10:06 von suomalainen

Vielen Dank fuer das vorbildliche Beispiel. Finnland ist eben ein entwickeltes Land, DE liegt noch in den Wickeln.

"Betten frei gehalten"?

Man kann sich die Verteilung der Intensivbetten beim SWR ansehen:
swr.de/swraktuell/corona-lage-auf-den-intensivstationen-100.html
Zwar fallen (eine konstante Zahl der belegten Betten vorausgesetzt) wegen Covid ein knappes Viertel der sonstigen Behandlungen aus. Die Gesamtzahl der belegten Intensivbetten bleibt aber in etwa gleich. Woher rühren also die finanziellen Probleme? Werden Covid-Patienten etwa wesentlich schlechter vergütet als andere Behandlungen?

Was offensichtlich nicht stimmt, ist, dass jetzt mehr Betten "frei gehalten" würden: Die Gesamtzahl der Betten ist gerade zulasten der freien Betten seit September dramatisch gesunken. Man munkelt, zu dem Termin lief ein Fördertopf für freie Intensivbetten aus...

@ wenigfahrer

"Klingt irgendwie eigenartig, wenn Intensiv Betten voll belegt sind, dann werden die in der Regel auch bezahlt, und das sehr gut." Am 29. Dezember 2020 um 10:02 von wenigfahrer

*

Die OP vor dem Aufwachen auf der Intensivstation wird aber viel besser bezahlt Und die entfällt bei Corona-Patienten, die wesentlich länger beatmet werden müssen, als in der Regel Patienten nach einer OP. Oft sind diese nur zum Aufwachen dort.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Frisör, wollen da aber nur Haare kämmen und 30 bis 90 Minuten lang in den Spiegel gucken. Sie blockieren den Platz für Leute, die sich die ganze Prozedere wünschen: von Haare waschen, färben, schneiden, kurpackung machen, legen usw. Der Frisör muss aber Ihnen den Platz reservieren und darf die anderen nicht bedienen. Wann verdient der Frisör mehr?

Keine Kohle mehr?

Schon interessant. Notfallvorsorge, Vorhaltung von Kapazitäten für Katastrophen, das kostet Geld. Großstädte haben Berufsfeuerwehren, auch die arbeiten nicht gewinnbringend. Krankenhäuser sollen das aber Bitteschön tun?
Windige Unternehmensberater haben der Kommunalpolitik vor ca 35 Jahren geraten, sich von „Ballast“ zu trennen, ÖPNV, Kliniken, Stadtwerke und eben auch Kliniken. In der Folge wurde die stationäre Katastrophenvorsorge geschliffen, Krankenhäuser und Personal in großem Stil abgebaut, Outsourcing auf Teufel komm raus betrieben, Gewinne maximiert. Der Eigentümer einer Klinikkette, die Tariflöhne verweigert, fährt Rolls Royce und soll lt. Medienberichten über rd. 5 MRD. € Privatvermögen verfügen. Ebenfalls lt. Medienberichten soll das privatisierte Uniklinikum Gießen Marburg vergangenes Jahr 11 Mio Gewinn und 14 Mio Zinsen an die Eigentümer überwiesen haben. Hier werden Sozialversicherungsbeiträge in Privatvermögen umgewandelt! Daseinsvorsorge geht aber anders!

@ 08:28_Seebaer1 -Intensivkapazitäten

„Ich verstehe das nicht...
Müssen denn die ganzen Coronapatienten, die die freigehaltenen Intensivbetten belegen, kostenlos behandelt werden?
Man liest doch immer wieder, dass diese Intensivkapazitäten nahezu erschöpft sind (Stichwort Triage). Wie kann es da zu derartigen finanziellen Problemen der Kliniken kommen?“

Die Intemsivkapazitäten sind fast identisch wie Anfang Dezember. Es gibt zwar mehr Corona Patienten, aber insgesamt sogar weniger belegte Betten. Es sind fast 20% der Betten frei plus eine Notfallreserve von knapp 50%.

Also ganz weit weg von Triage.

Und das sind die Zahlen aus dem Divi-Register. Die werden mehrmals täglich aktualisiert. Und sind inklusive Personal.

Es gäbe sogar deutlich mehr Betten, aber da fehlt aktuell das Personal. Daher sind es insgesamt weniger Intensivbetten als Anfang Dezember und auch die Notfallreserve hatte schon mal über 2.000 Betten mehr...

@09:51 von berelsbub

>> ...und Nordkorea

Würden Sie bitte endlich dieses ver***te NordKorea aus Ihrer Argumentationskette rauslassen? oO

NordKorea war/ist nicht sozialistisch/kommunistrisch! oO

Am 29. Dezember 2020 um 08:59 von Duzfreund

"Was soll das jetzt, sind die sog. "Fallpauschalen" für Corona Patienten zu niedrig?"

Vermutlich ja. Nachdem immer gesagt wird, das die Kliniken an der Auslastung sind durch unzählige Covid-Patienten, dürfte es denen doch so schlecht gar nicht gehen. So langsam wirft das so einige Fragen auf.

@10:08 von fathaland slim

Nö.
Es ist das Eingeständnis, daß kein Land für sich selbst existieren kann. Jedes Land der Erde ist vom Handel abhängig. Keins ist autark.

Nö.

Hätte er das gemeint, hätte er das auch geschrieben. Und auch das würde nicht stimmen. Autarkie ist für manche Staaten sehr wohl möglich und machbar, aber natürlich ist der weltweite freie Handel viel besser.
Er wollte Ausreden dafür finden, dass ein bestimmtes System immer wieder scheitert und, egal wie oft Gegenteiliges behauptet wird, auch beim Gesundheitswesen.

Mangelwirtschaft so weit das

Mangelwirtschaft so weit das Auge reicht.

Welcher Notfall soll warten? @Charlys Vater

>>>Wurden nicht schon immer leere Betten frei gehalten, für zb. die Notfallmedizin ?>>>

Ja richtig, Treffer dafür werden (ohne Seuchenzeiten) tatsächlich Betten freigehalten! Damit Notfälle die sofort operriert u danach versorgt werden können. Einen verunfallten Menschen schnellstens das Leben retten zu können ist Sinn der Sache!
Und Schlaganfallpatienten profitieren von Stationen, die eine schnelle 24St Überwachung bieten können. Die Strokeunits! Übrigens auch sehr teuer in der Unterhaltung.

@sonnenbogen vom 29. Dezember 2020 um 08:25

> Schlecht gewirtschaftet, hochbezahlte Verwaltung.... also, meiner Meinung nach nix
> bevor ein Sanierungsplan vorliegt... ansonsten Pleite gehen lassen und staatliche Institute
> aufbauen.

Können Sie sich vorstellen wie lange es dauern würde, bis in dem Versorgungsgebiet eines insolventen KH, die "staatliche Institute" soweit aufgebaut sind das sie in der Lage sind rudimentär Menschen medizinisch behandeln können ?

Haben Sie sich mal mit dem Thema 'Krankehausfinanzierung' beschäftigt, mit den Pauschalen im Gesundheitssystem, mit dem -mit der Pauschalierung verbundenen- Thema 'blutige Entlassung ?

Dann würde Sie vermutlich feststellen das Ihr Vorschlag "ansonsten Pleite gehen lassen" sich als Nonsens entpuppen würde.

@ fathaland slim

Außerdem gibt es kein sozialistisches Land auf dieser Erde. Kuba vielleicht ausgenommen.

Vor vier Jahren war ich in einem kubanischen Krankenhaus. Die hygienischen Zustände dort waren gotterbärmlich und das Personal gestresst bis uninteressiert. Dann ist mir der sog. "Neoliberalismus" lieber.

@kritt, 09:56 Uhr - Glaubhaft und verantwortungsbewusst

Vor allem brauchen wir aber die breite Einsicht in die konsequente Umsetzung der AHAL-Regeln. Diese ebenso einfachen wie effektiven Maßnahmen helfen, Leben zu retten. Das gleiche gilt für die nun anstehenden Schutzimpfungen. Wenn diese abgeschlossen sind wird es Gewinner und Verlierer geben. Dann werden die Geimpften sicherlich Vorteile in unserer Gesellschaft genießen, ob die Politik dies will oder nicht. VCorona ist für uns alle letztlich ein Charaktertest. Nicht die Politik, sondern wir alle können und müssen den Kampf gegen Corona aufnehmen. Wenn ich mir die sprunghaft wechselnden Zahlen in anderen Ländern ansehe, scheint manches "getürkt" zu sein. Gut, dass die Bundesregierung und das RKI auch bittere Wahrheiten ehrlich an die Bürger weitergeben. Eine solche Politik trifft vielleicht nicht immer die richtigen Entscheidungen, aber sie handelt glaubhaft und verantwortungsbewusst.

@ d.bock

Der Staat verbietet den Krankenhäusern den regulären Betrieb. Daraus folgt, dass die Krankenhäuser kein Geld verdienen können.

Der Staat verbietet keinen regulären Betrieb. Warum sollte er?

10:18, Autograf

>> Dann wären wir wie in Großbritannien bei einem steuerfinanzierten Gesundheitswesen - viel Spaß dabei. Dann wiehert der Amtsschimmel und es wird richtig ineffizient.<<

Das Hauptproblem des britischen NHS ist, daß er chronisch unterfinanziert ist. Was sich mit dem Brexit ja ändern soll, wie Boris Johnson vor vier Jahren auf seinem Brexit-Wahlkampfbus versprach. Mal sehen.

Sachkundiger Patient....(lach) @Prawda2021

>>>Und als sachkundiger Patient kann ich nun mal beurteilen, wann der Visite-Oberarzt wieder mal Bockmist baut. Nur aus seiner Sicht ist das kein Bockmist, sondern an Profitmaximierung ausgerichtete "Therapie".>>>

Nee also als sachkundiger Patient (lach) ist man bei Heilpraktikern oder Schamanen besser versorgt da haben Sie recht!
Denn Patienten die alles besser wissen (Sachkunde...ok) brauchen kein Krankenhaus.
(Anwort enthält angebrachten Sarkasmus)

Krankenhausfinanzierung

Kliniken bekommen Geld von Kassen und zwar in Form von Fallpauschalen (DRGs) Diese sind für eine bestimmte Indikation immer gleich hoch. Das bedeutet, ein Patient, der schnell gesund wird wirft Gewinn ab, einer der lange liegt ist ein Zuschussgeschäft. Die Pauschalen sind festgelegt und eine Mischkalkulation.

Vermutlich gibt es keine eigene „Covid-Pauschale“, sondern es wird eine Pauschale für eine Lungeninfektion abgerechnet. Wenn nun Covid-Patienten aber im Schnitt länger liegen, als andere Patienten, dann sind sie ein Zuschussgeschäft. Wenn man gleichzeitig Behandlungen absagt, die normalerweise eher Gewinn abwerfen, dann gibt das Schwierigkeiten.

Man könnte sowieso mal die DRGs überarbeiten, um diese unselige Unterscheidung in lukrative und verlustbringende Medizin abzuschaffen. Aber das ist mühsam. Wer eine teure Radiologie und 5 Herzkatheterlabore gekauft hat, weil die so schön Geld bringen, der verteidigt die bisherigen Pauschalen. Und schließt dafür den Kreißsaal.

Spitzenverdiener

Sind es nicht unsere Spitzenverdiener, die jetzt auf Teile ihrer völlig überzogenen Gehälter verzichten sollten? Sind es nicht auch die Chefs der Krankenhäuser, die mit Gehältern nach Hause spazieren, die einfach viel zu hoch sind? Unsere Gesellschaft entzweit sich so sehr, dass man langsam das Wort Demokratie aus der Verfassung streichen könnte. Denn demokratische Prozesse setzen auf Gleichbehandlung und nicht aber auf die Förderung von Kapitalisten, zu denen Politiker und Krankenhausvorstände gehören. Warum wird eine Demokratie von Kapitalisten regiert? Ist das nicht eine unlösbare Krux, die wir uns da geschaffen haben? Die Zukunft sieht düster aus in vielen Ländern, die dem kapitalistischen Wahnsinn verfallen sind. Die BRD gehört dazu.

Corona hat auch etwas Gutes

Ein schon lange pervertiertes Gesundheitssystem sollte endlich grundlegend reformiert werden. Dann gibt es auch keinen Pflegenotstand mehr.

@10:01 von kritt

>> Sie versuchen allen Problemen Ihre
>> Standard-Erklärung über zu stülpen.

Jepp, aber wenn diese "Standard-Erklärung" halt so oft paßt.

Aber, wahlweise hätte ich auch Religion, Ressourcen, Landgewinn usw. -.-

Wenn!!!

Am 29. Dezember 2020 um 10:20 von d.bock
Staat schränkt Krankenhäuser ein

"Die Bundesregierung hatte Mitte Dezember einen neuen Rettungsschirm für die Krankenhäuser aufgespannt. Nach dem Konzept des Gesundheitsministeriums erhalten diese in besonders coronabelasteten Gebieten Ausgleichszahlungen, wenn sie auf aufschiebbare Eingriffe verzichten und damit Betten und Intensivbetten für Covid-19-Patienten frei halten. Davon würden aber lediglich 25 Prozent der Kliniken erfasst, erklärte Gaß."

Der Staat hat nicht angeordnet das die Krankenhäuser etwas tun müssen, aber falls Sie der Empfehlung folgen wird Ihnen geholfen.

@ 10:14_donald2221-Schuld sind auch die Grünen

„Wer hat denn die Krankenhaus Finanzierung geändert? Die SPD /Grüne Bundesregierung unter Schröder / Fischer. Heute muss man unter anderen schnell die Patienten schnell entlassen aus den Krankenhaus damit der Profit stimmt. Krankenhäuser und Pflegeheime dürften grundsätzlich nicht in privater Hand sein. Jeder private Anbieter muss und viel soviel Profit machen wie es geht. Übrigens war es auch die selbe SPD/Grüne Bundesregierung gewesen die Hartz 4 eingeführt hat.“

Nicht nur die SPD ist schuld. Es wird immer „vergessen“, dass ohne die Grünen das alles nicht passiert wäre. Sowohl was Hartz IV betrifft, als auch die Änderungen im Gesundheitssystem.

Privat geführte Häuser sind zudem oft - nicht immer - besser geführt als kommunale. Allerdings läuft sehr viel schief in diesem System. Das ist immer so, wenn irgendwo große Fleischtöpfe hängen und sich viele daran bedienen wollen.

Sprich IMMER wenn der Staat oder seine Institutionen dran beteiligt sind, wird es hochgradig ineffizient.

Am 29. Dezember 2020 um 08:35 von Autochon

Diese fallen zwangsweise weg und es müssen Behandlungsplätze für Corona - Patienten vorgehalten werden.

Es wundert mich nicht im geringsten, das Probleme existieren.
-------------------------------------------------
Wenn alle Intensivbetten belegt sind, gehe ich davon aus, dass auch die anderen Krankenhausbetten gut ausgelastet sind, denn jeder Intensivpatient kommt ja nicht sofort zurück auf die Straße und nicht jeder Corona-Patient sofort auf die Intensivstation. Für ein Intensivbett verlangen die Krankenhäuser von den Kassen im Schnitt 10.000 Eur/Tag. Für ein Bett auf den Stationen 900 Eur /Tag.
Die meisten Chirurgen in Krankenhäusern sind externe Kassenärzte und werden pro OP bezahlt.
Eigentlich müssten die Krankenhäuser im Geld schwimmen.

von frosthorn 10:11h

Genau da liegt der Hund begraben.

Nachdem Krankenhäuserinzwischen NICHT MEHR nur kostendeckend, SONDERN stattdessen gewinnbringend arbeiten müssen, um am Jahresende diese Gewinne dann den Aktionären präsentieren UND auszahlen zu können,

gilt ein KH schon als defizität wenn es NUR kostendeckend arbeitet.

Die Privatisierung der Gesundheitsvor- und -Fürsorge war ein Fehler. Und zwar einer, der u.a. auch LEBEN kostet.

Wen juckts ??

Sobald die Krankenhausgesellschaften Konkurs anmelden können die Gemeinden und Städte ihre Krankenhäuser wieder billig kaufen.
Denn wenn die Gesellschaften nur in den guten Tagen Gewinne mitnehmen und in schlechten die Verluste der Gesellschaft auflasten wollen braucht Sie niemand.
Entweder man hat leere Verlustbetten oder Personalmangel. Beides zusammen geht nicht.
Und die vollen Betten werden gut bezahlt.

d.bock

„Der Staat verbietet den Krankenhäusern den regulären Betrieb. Daraus folgt, dass die Krankenhäuser kein Geld verdienen können.

Wieso sie das als Argument für Verstaatlichung interpretieren können ist mir schleierhaft.“

Da bin ich ganz bei Ihnen. Der Staat greift in ein System ein. Die Krankenhäuser können sich dagegen nicht wehren. Der entstandene Schaden wird zumindest nicht in Echtzeit durch den Staat beglichen, wenn überhaupt zeitverzögert, aber ob der komplette Schaden beglichen wird, bleibt abzuwarten.
Festzustellen bleibt, dass durch staatliches Eingreifen viele Unternehmen in Schieflage geraten. Warum das ein Argument sein soll, dass Unternehmen verstaatlicht werden sollen, ist mir ebenfalls schleierhaft. Da macht man den Bock zum Gärtner

@ donakd2221

Schuld ist auch die CDU, so ist z.B. Asklepios in Hessen unter der Wallmann bzw. Koch Regierung groß geworden und der Hamburger Landesbetrieb Krankenhäuser wurde unter der Regierung von Beust an Asklepios verscherbelt.
Die privaten haben die öffentlichen und kirchlichen in der Folge in eine ruinösen Wettbewerb gezwungen. Was zu weiteren Privatisierungen und Krankenhausschließungen führte.
Und die Bertelsmannstiftung erzählte noch im Sommer, nach der 1. Welle, es seien noch immer zu viele Krankenhäuser am „Markt“.
Die Bertelsmannstiftungsvorsitzende soll lt. „Neues aus der Anstalt“ mit Rhönkliniken verquickt sein.
Darüber sollte man Nachdenken!

@ Autograf 10:18

Zitat:
"Ihnen ist schon klar, dass in Deutschland nur ca. 8% privat versichert sind, die aber einen deutlich höheren Anteil an den Behandlungskosten als die 92% übrigen beitragen? Wenn alle 8% wegfallen, bleibt dem Gesundheitssystem netto weniger. Klingt komisch, hat aber damit zu tun, dass das das private System viel effizienter ist."

Und Ihnen ist schon klar, dass Sie sich da widersprechen, wenn das private System "effizienter" sein soll, obwohl es mehr zu den Behandlungskosten beiträgt - also teurer ist?

Die "Privat"-Versicherung ist nicht mehr als ein durchgeschleppter Zombie einer überkommenen Ideologie: Im Nullzins-Umfeld seit der Finanzkrise 2008 kostet angespartes Kapital eher als dass es was bringt. Die Hälfte der "Privat"-Versicherten waren ausserdem immer schon Beamte, die dort zwangsweise versichert sind. Das ist eine Subvention, über die keiner spricht, denn den Bund kommt das unterm Strich (besonders im Alter) wesentlich teurer als die GKV.

09:53 von 0_Panik

Echt gut: zuerst war es Ihr "Bazooka-System" und die Maßnahmen gegen Covid19-Verbreitung im ÖPNV, jetzt kommt Ihr "Panik-Papiergeld-Paket", kurz PPP. Das müsste aber ein Finanzminister schnüren, nicht der Gesundheitsminister. Sie erbringen Meisterleistung in Ihre Systeme und müssten für die dazugehörigen Bezeichnungen preisgekrönt werden.

@ frosthorn

"Verluste entstehen nicht erst dann, wenn mehr vom Konto abgeht als reinkommt. Sondern defizitär ist eine Einrichtung dann, wenn nicht die Kosten inklusive des erwarteten Gewinns erwirtschaftet werden" Am 29. Dezember 2020 um 10:11 von frosthorn

*

Na ja, das kommt darauf an.
Man muss auch irgendwann investieren.
Irgendwann reicht die Wartung nicht mehr. Da müssen neue Betten und Geräte angeschafft werden und irgendwann auch ein Neubau.
Natürlich ist Neuerung bei bestimmten Sachen auch gesetzlich vorgeschriebenen, damit es nicht gefährlich für die Menschen wird.

Ein "wenig" Gewinn muss da schon sein. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass zum Zeitpunkt der Anschaffung die Spendenbereitschaft der Bevölkerung immens sein wird.

10:23 von Möbius // Das KH zu

10:23 von Möbius

// Das KH zu viele „freie“ Betten melden würden um die Fallpauschale (Ausgleichszahlung) zu erhalten. //

Ich hatte vorher schon einen Beitrag gepostet, der das belegt, aber hier noch etwas :

"" Es fehlten 7305 Intensivbetten, "die auf Grund der ausgezahlten Förderbeträge rein rechnerisch aber vorhanden sein müssten", schreibt Staatssekretär Steffen. ""
Quelle:
https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/corona-intensivbetten-1...

@saschamaus - War es nicht die DDR, die samt

sozialistischer Planwirtschaft völlig kollabiert ist?

Und in der UdSSR war gerade der Gesundheitssektor ein Problemfall. Damals war Ungarn die "Apotheke des Ostens", weil dort westliche Arzneimittel nachgebaut und produziert wurden.

Die Krankenhausversorgung in den großen Städten der UdSSR war übel und daher durch "Sonderzahlungen" der Patienten bestimmt.
Es wären vermutlich viele auch bei uns froh gewesen, wenn das sozialistische Experiment die Welt weitergebracht hätte und nicht in Diktaturen mit absehbarem Untergang gemündet wäre. Chinas Sozialismus enttarnt sich als rassisistischer, konsumgesteuerter Unterdrücker- und Vollüberwachungsstaat.

Dass Kuba heute eine so hervorragende Medizin hat, ist ein großer Schatz für das Land, aber auch ein Plus für seine Staatswirtschaft, denn es schickt ja ganze Teams seiner bestens ausgebildeten Ärzte gegen Bezahlung in andere Länder. Es hat auch eine fortschrittliche med. Forschung; vielleicht bekommt Kuba ja doch einmal Vorbildfunktion.

@10:20 von d.bock

@d.bock an @sonnenbogen:

>> Der Staat verbietet den Krankenhäusern den regulären Betrieb. Daraus folgt, dass die Krankenhäuser kein Geld verdienen können. Wieso sie das als Argument für Verstaatlichung interpretieren können ist mir schleierhaft. <<
_
Zwischenruf meinerseits: Sie irren grundsätzlich... Nicht der Staat verbietet den KH einen Regelbetrieb, sondern eine Katastrophenlage (Pandemie) erfordert von Kliniken spezielle (Be)-Handlungsweisen... schon aufgrund hres ethisch-moralischen Gesellschaftsauftrags!

Das war schon immer so!

Also, die Finanzierung der Krankenhäuser und Altenheime läuft über die eingeführten DRGs. Bei der Einführung dieser DRGs mussten sich die Spezialisierungen einstellen um zu überleben und nicht Pleite zu gehen. Damals sind schon viele Kliniken geschlossen worden. Für jede Fallnummer gibt es ein bestimmtes Entgeld.
Leider ist mansche Leistung nicht ausreichend bemessen. Deshalb sind Kliniken auf bestimmte Spezialisierung und OP Leistung angewiesen und die Übernachtungsdauer ist auch kürzer geworden. Die Gewinne benötigt man für Neuanschaffungen von Technik und so weiter. Nicht jedes Jahr macht eine Klinik Gewinn.
Jetzt wo alle OP' s ausfallen, kommt kein Geld in die Kassen, die benötigt werden. Beatmungsgeräte kosten viel und müssen auch erneuert werden. So entsteht ein Defizit in den Kassen.

@ saschamaus75

Und wenn ein Embargo verhindert, daß Sie weder Ihre (guten!) Waren verkaufen noch Rohstoffe einkaufen können, können Sie Sich DAS ja selber ausrechnen! oO

Aber wie erklären Sie dann, dass es in kubanischen Krankenhäusern kein Klopapier und keine Seife gibt? Ist das auch Embargo? Vielleicht das Klopapierembargo des bösen kapitalistischen Westens?

Stein des Weisen

Da die Menschen auf den Intensivstationen ja gar nicht krank sind, sondern zur Erholung dort sind, könnt man die Querdenker zur Betreuung (mit Mindestlohn) einsetzen. Das spart Geld.

Satire Ende

Was läuft hier?

Die gesetzlichen Krankenkassen werden im kommenden Jahr, wegen der gestiegenen Kosten durch Corona ca. 16Mrd Verlust machen. Die Krankenhäuser sind auf der anderen Seite fast zahlungsunfähig.
Da passt was nicht zusammen-wer bekommt denn das meiste Geld von den Krankenkassen?

@ Prawda2021 10:19

Zustimmung...

Wenn die Einnahmen von Krankenhäusern auf unnötig aufgeschwatzte durchgeführte Operationen basiert und dadurch resultierend auch keine Behandlung der unnötig entstandenen Folgeschäden mehr erfolgt, bricht natürlich ein ganzes Geschäftsmodell in sich zusammen.

Am 29. Dezember 2020 um 10:25 von FritzF

"Einfach auch Feuer- und Bundeswehr privatisieren, sich selbst finanzieren lassen und sich dann wundern."

Sind doch schon privat.... einfach nur staatliche Stellen die etwas von der Privatwirtschaft etwas kaufen....

Wir machen uns Sorgen das in Nordkorea staatliche Stellen Raketen bauen, hier und in den USA machen das private "Entrepreneurs".

@Prawda2021

"Und tätsächlich würde ein Arzt zur Visite völlig ausreichen" Am 29. Dezember 2020 um 10:19 von Prawda2021

*

Damit er ohne Zeugen gleich verklagt werden kann?
Nimmer!

>> ...und Nordkorea „Würden

>> ...und Nordkorea

„Würden Sie bitte endlich dieses ver***te NordKorea aus Ihrer Argumentationskette rauslassen? oO

NordKorea war/ist nicht sozialistisch/kommunistrisch! oO„

Ich habe geschrieben, dass Nordkorea eine zentrale Planwirtschaft hat. Die Richtigkeit dieser Aussage können sie in diversen Quellen (fangen sie mit Wikipedia an) im Internet nachlesen.
Wenn sie das (mangels was auch immer) nicht verstehen, kann ich Ihnen leider nicht helfen

@10:23 von saschamaus75

Und wenn ein Embargo verhindert, daß Sie weder Ihre (guten!) Waren verkaufen noch Rohstoffe einkaufen können, können Sie Sich DAS ja selber ausrechnen!

Nein, hat mit Embargos nichts zu tun.
Denn auch wenn alle notwendigen Rohstoffen vorhanden waren, haben die soz. Länder es nicht geschafft moderne medizinische Geräte und neue Medikamente selbst zu entwickeln und herzustellen.

P.S.: Darf ich Ihnen den Unterschied zwischen Plan- und Marktwirtschaft erklären?

Den Unterschied zwischen Armut und Wohlstand kenne ich bereits.

@FritzF 10:25 Uhr: Sie haben noch was vergessen

Um den Irrwitz der Privatisierung im Gesundheitswesen zu verdeutlichen, fehlt bei Ihrer Idee nur noch das die Feuerversicherungen den „privatisierten Feuerwehren“ eine „Fallpauschale“ je Einsatz zahlt.

Abgerechnet wird dann nach Art des eingesetzten Löschzugs und der verwendeten Hilfsmittel (zB Drehleiter). Schaum bringt mehr als Wasser bringt mehr als Löschdecke oder Sand.

Dabei ersetzt die Versicherung auch den beim Löschen entstandenen Schaden. Den Effekt mag sich jeder selbst ausmalen.

@ 10:06_ suomalainen- hyvää päivää

„@demoskratos
ich hätte ein besseres beispiel: Finnland!

natürlich muss man hier schon mal auf einen termin beim facharzt warten, aber bei akuten fällen geht es ruckzuck. im terveyskeskus (gesundheitszentrum) zahle ich pro besuch 18€, gilt für ein halbes jahr oder wenn ich möchte, kann ich auch gleich für ein ganzes jahr zahlen. meine frau hatte einen lebensnotwendigen eingriff, op-dauer 9 stunden, zwei wochen krankenhaus. unser selbstkostenanteil danach: 280€“

Meine Schwiegermutter hatte auch über 10 Jahre in Finnland gelebt. Ich konnte keinen relevanten Unterschied feststellen zu uns.

Und 2 Wochen KH für 280€ ist hier genauso zu haben..

Ich würde sogar sagen das deutsche System hat mehr Ärzte in der Breite, auch wenn derzeit bei den Landärzten ein Engpass besteht. Die Arbeitsbedingungen für das Personal sind in Finnland aber definitiv besser.

@ um 09:55 von sonnenbogen

Sehr gute Idee!
Mit der angestrebten 2,1% - Erhöhung der Militärausgaben Militärkrankenhäuser zu bauen, ist die beste Idee, seit Einführung der Krankenversicherungen.

Bürokratie ohne Ende?

@ mac tire
Der Staat sollte schnellstens wieder alle Kliniken & Krankenhäuser seiner Aufsicht und Verwaltungsführung unterstellen

Und woher wollen Sie so schnell die vielen Verwaltungsbeamten nehmen?
Und wieso wieder? Unser St. Josefs Hospital war noch nie der staatlichen Verwaltung unterworfen.

09:58 von Autograf

>>Also bei den nächsten Wahlen aufrufen, die Partei zu wählen, die deutliche Anhebungen unserer Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge propagiert, damit endlich ordentliche Gehälter gezahlt werden können. Solidarität fängt bei jedem selbst an!
<<

Klingt eigentlich plausibel, die Erklärung. Nur wie das eben so ist, wenn jeder Rücksicht und Verständnis für die Gemeinschaft aufbringen soll, sieht man ja grade in diesen Zeiten: null. Die ganzen Demonstranten, die unsere Straßen überrollt haben und jetzt immer noch ohne Verständnis sind, und die Rücksichtnahme, auf den Urlaub zu verzichten... (da habe ich von den Feiertagen erschreckende Bilder im Kopf). Jeder ist bei Fun und Geld sich selbst der Nächste. Bei einer Wahlwerbung mit dem Aufruf für erhöhte Krankenkassenbeiträge würde sich eine Partei ins "Aus" schießen.

Am 29. Dezember 2020 um 10:32 von Kölner1

Zitat: Mangelwirtschaft so weit das Auge reicht.

Das mag bei Ihnen stimmen.

Wir diskutieren hier aber über die Zustände in Deutschland.

@ Kritt.

„Der Staat verbietet den Krankenhäusern den regulären Betrieb. Daraus folgt, dass die Krankenhäuser kein Geld verdienen können.“

„Der Staat verbietet keinen regulären Betrieb. Warum sollte er?“

Natürlich greift der Staat in den Betrieb ein, wenn er fordert, verschiebbare OP‘s / Behandlungen sollen nach hinten verlegt werden und die dadurch frei werdenden Kapazitäten sollen für Covid-Patienten genutzt werden.

Am 29. Dezember 2020 um 10:31 von saschamaus75

@09:51 von berelsbub
>> ...und Nordkorea

Würden Sie bitte endlich dieses ver***te NordKorea aus Ihrer Argumentationskette rauslassen? oO

NordKorea war/ist nicht sozialistisch/kommunistrisch! oO
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Warum? Leuten wie ihnen, die sich offensichtlich den real existierenden Sozialismus und die Diktatur des Proletariats wünschen kann man das nicht oft genug unter die Nase reiben.

Panikmache

"Die Deutsche Krankenhausgesellschaft schlägt angesichts der coronabedingten Betriebseinschränkungen Alarm: "Wenn die Bundesregierung die Hilfen nicht deutlich erhöht, werden flächendeckend Kliniken bereits im ersten Quartal 2021 nicht mehr die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlen können", sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland."
*
Panikmache
vom Präsidenten der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß. Um den Staat und die Kassen wieder mal zu schröpfen!

Kontraste: Viel Geld für neue Intensivbetten: Doch wo sind sie? | ARD Mediathek
https://www.ardmediathek.de/daserste/video/kontraste/viel-geld-fuer-neue...

War doch abzusehen,

jetzt wird das Damoklesschwert hervorgeholt. Die Investoren sehen ihre hohen Gewinne schrumpfen, weil das Pflegepersonal angemessen bezahlt, in die Infrastruktur und Personalschlüssel investiert werden soll.
Mit dem wichtigsten Gut- der Gesundheit- soll auf Teufel komm raus hohe Renditen eingefahren werden.
Es lebe die Privatisierung des Gesundheitswesens zu Lasten der Betroffenen.

Genug Geld da

In den Kliniken: Klinikdirektion samt Referenten, Regionaldirektion Klinikverbund samt Referenten, Bundesdirektion Klinikverbund samt Referenten, Medizincontrolling, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsmanagement, interne Auditoren, externe Zertifizierungsgesellschaften, etc.
Wir alimentieren einen Verwaltungswasserkopf den kein Mensch braucht.

08:50 von Thomas D.

“Verstehe ich richtig, dass Sie behaupten, die Krankenhäuser würden Abrechnungsbetrug begehen?“

Es gab schon Berichte darüber, dass im Zuge von Corona Intensivbetten “zur Verfügung standen“, die es gar nicht gab. Einzig um die dafür bereit gestellten staatlichen finanziellen Hilfen abzugreifen.
In keinem anderen EU-Land gibt es soviele gewinnbringende Operationen wie in Deutschland. Wo ist das ganze Geld nur hin? Wurden keine Rücklagen gebildet? Die Inhaberin des örtlichen Reisebüros ist gezwungen, nachdem die “hohe Kante“ leergeräumt ist, an ihre Altersvorsorge zu gehen.

Krankenhausgesellschaft: Kliniken können bald Gehälter nicht bez

Und das ist ein Armutszeugnis, besonders vor dem Hintergrund, daß ja vielerorts noch nicht mal nach Tarif bezahlt wird.
Beim privaten Klinikkonzern Asklepios gibt es zumindest teilweise keine Tarifbindung.
Schon 2006 meldete die Ärzte-Zeitung, daß zahlreiche kommunale Krankenhäuser aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten sind, um aus den Tarifverträgen heraus zu kommen.
Aber jetzt soll also für die Beschäftigten nichts drin sein.

Man munkelt , dass ..

In die Glaskugel schauen , ...was stimmt ?
Geschäftsleitung einer Klinik wird es bestimmt nicht an die große Glocke hängen .
Die Verantwortlichen vor Ort werden genau wissen wie was zum Nutzen der Kliniken , den Bestand in all ihren Einzelheiten , zum positiven Rechenergebnis führt .
Was da einzelne Recherchen aufführen wird nie den wahren Kern darstellen , ..dann könnten nämlich einzelne Mitwirkende der Kliniken ihren Hut nehmen .
Aktuell :
Pflegekraft/Krankenschwester im Krankenhaus St. Georg ; Hamburg , soll auf Grund eines Interviews gekündigt werden .
Stellt Intensivmedizin in einem schlechten Licht dar ; interne Arbeitsabläufe und Beurteilung einer Krankenschwester ist Grund für Kündigung .

@ 10:04_Möbius- Politik zu etwas in der Lage?

„Privatisierung funktioniert gut?
Im Gesundheitswesen wie auf dem Wohnungsmarkt?

Es ist doch wirklich nicht überraschend, dass Privatisierung dort zu Fehlanreizen führt, wo die Unternehmen die Struktur der Einnahme- und Ausgabenseite selber beeinflussen können.

Da das aber so glasklar ist, kann man doch nicht umhin anzunehmen das dies von der Politik billigend in Kauf genommen wurde.“

Glauben Sie bitte nicht, dass Politik so weit denkt. Da geht es eher darum irgendwie über den Tag zu kommen. Da gab es neulich einen guten Artikel dazu in der Zeit.

Politiker gestalten nicht. Sie folgen (höchstens) Ideologien und werden massiv von Lobbyisten beeinflusst. Links, Grün, Liberal, Rechts...

Sieht man ja auch an den Corona Maßnahmen. Kein Plan und immer den Entwicklungen hinterher laufen.

Emotional nachvollziehbar, dass man da zum Lockdown neigt - um den eignen Stress Level zu reduzieren.

Systeme müssen überdacht werden

In der Krise fällt an allen Ecken und Kanten und in den relevanten Dingen des Lebens Schule, Gesundheitssystem, Verkehr usw. auf, dass es so nicht weitergehen kann, dass ganze Systeme einen Restart benötigen, Gesund schrumpfen und neu aufgestellt werden müssen. Zu lange lief vieles unkorrigiert und teilweise in eine falsche Richtung.

Es fängt vorne an, es bedarf einer sehr guten Ausbildung, hervorragenden Wissenschaft und Forschung, es muss ein Kümmern um Bürger und Menschen vorrangig sein, sehr gute Sozial und Gesundheitssysteme sind wichtig.

Deutschland gehört zwar noch zu den besseren Gesundheitssystemen in Europa, doch es gibt Potenzial nach oben.

Es fängt alleine damit an, dass Ärzte den Beruf als Berufung machen müssen, nicht aus reiner Profitgier (OPs). Es muss ein vernünftiger Lohn für Pfleger und Schwestern gezahlt werden.
Ausbildung und Fachwissen müssen laufend verbessert werden. Kliniken müssen modernisiert und technisch auf hohem Stand sein, dafür spezialisiert.

@Non-Partisan vom 29. Dezember 2020 um 08:48

> Kein Gehalt - keine Arbeit

> Eine einfache Konsequenz - ist der Arbeitgeber nicht mehr in der Lage zu zahlen, wird die
> Arbeit eingestellt -

Während bei der Industrie infolge dessen allerhöchstens Aufträge nicht fertiggestellt werden, im Handel allerhöchstens Lebensmittel ablaufen hätte ein - wird die Arbeit eingestellt - im Gesundheitssystem mit Sicherheit tödliche Folgen für Menschen.

> da wird sich dann schon schnell eine Lösung finden - denke nicht, dass die Politiker
> die Betreuung der Patienten übernehmen wollen...

Glaube Sie wirklich das alle "Politiker" auch operieren könnten ?

@ dr.bashir

Sie sprechen mir au der Seele.
Die DRG müssen abgeschafft werden. Wenn mit „planbaren“ Operationen Geld gemacht wird, die Vorhaltung von Kapazitäten für „ungeplante“ Notfälle aber nicht vorgesehen ist, dann passiert das, was wir jetzt sehen.
Schauen Sie und alle Leser den Film „Der marktgerechte Patient“, da wird vieles deutlich.

@10:25 von Adeo60

Ja, wir konnten froh sein das die erste Welle bei uns in D nicht so schlimm war. Wenn es so wunderbar ist, warum haben wir denn Pflegenotstand usw? Ich lebe auch gerne in D aber ich habe was dagegen, wenn immer mehr dem Mommon zum Opfer fällt und die Politiker beide Augen zu machen. In Altersheimen geht es teiweise noch schlimmer ab.

Fallpauschalen: Abschaffen

wurde im Ärzteblatt schon 2013 gefordet.
Das DRG-System enthält grundlegende Fehler, die nicht durch punktuelle Eingriffe behoben werden können. https://kurzelinks.de/0e7n

Studie empfiehlt Abschaffung der diagnosebezogenen Fallpauschalen
https://kurzelinks.de/w03g

Alles Murren...

... über ökonomische Auswüchse im Gesundheitssystem hilft nichts, solange in unserer Gesellschaft kein politisches, ethisch-moralisches Umdenken stattfindet! Leider erkennen jüngere Mitbürger = Wähler (verständlicherweise?) nicht rechtzeitig den gesellschaftlichen Wert von Institutionen zur allgemeinen Daseinsfürsorge. Neben anderen gemeinnützigen Bereichen gehört dazu auch das gesamte Gesundheitssystem. Dies privatwirtschaftlich zu kommerzialisieren war und ist mE. ein schwerer gesellschaftspolitischer Fehler... den man allerdings politisch wieder beheben könnte.
_
PS: Im Westen aufgewachsen bin ich kein DDR-Nostalgiker... halte es aber für einen weitreichenden Fehler, das ehem. DDR-Gesundheitssystem nicht in die Gesamt-BRD übernommen zu haben...

Am 29. Dezember 2020 um 10:28 von Tada

Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Frisör, wollen da aber nur Haare kämmen und 30 bis 90 Minuten lang in den Spiegel gucken. Sie blockieren den Platz für Leute, die sich die ganze Prozedere wünschen: von Haare waschen, färben, schneiden, kurpackung machen, legen usw. Der Frisör muss aber Ihnen den Platz reservieren und darf die anderen nicht bedienen. Wann verdient der Frisör mehr?
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Ein Krankenhaus kassiert Pauschalsätze für Intensivbetten da geht es nach Zeit und nicht nach Aufwand an Wäsche oder Desinfektionsmittel. Wenn alle Betten belegt sind und für frei gehaltene ebenfalls eine Pauschale erstattet wird-wann verdient das Krankenhaus dann mehr?

Da stimmt doch einiges hinten und vorne nicht

Da stimmt doch einiges hinten und vorne nicht, nichts als Gewurschtel und da soll Herr Spahn nicht behaupten, er kenne das Problem nicht.
Ein Krankenhaus muss sauber finanziert werden. Wenn jetzt durch eine Verschiebung der Krankheitsbilder, von Operationen zu Corona-Patienten, Krankenhäuser in finanzielle Schwierigkeiten kommen stimmt die Vergütung der Leistungen nicht.
Im übrigen vermisse ich immer noch die Löhne beim Pflegepersonal und Klinikärzten die den Job attraktiv machen, auch da ist vom großen Getöne im Frühjahr nichts richtiges übrig geblieben.

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