Kommentare

Lob und Kritik

Herr Spahn wird gelobt und kritisiert. Gut, dass das erlaubt ist. Im Grunde macht Herr Spahn das aber gut.

@ schabernack

Heisst, sich mit Situationen abfinden, welche man selbst nicht verändern kann.

Es ist gut, dass man daran nichts mehr ändern kann. Auch nicht irgendwelche Interessengruppen oder reiche Einzelpersonen. Da achtet Herr Spahn schon auf die Belange der normalen Bürger.

Diese Priorisierung wird evtl. nicht die letzte sein

Trotzdem ist das alles garnicht so wichtig.

Entscheidend ist nur:

Wie viele und wie schnell ?

Das läuft gut in Deutschland

In Deutschland wird transparent über die Prioritätenliste diskutiert, dann wird zügig eine Entscheidung gefällt und dann wird es so gemacht. Man kann als Einzelner daran dann nichts mehr rütteln. Da, wo ich geboren und aufgewachsen bin passiert hinter den Kulissen dann noch einiges, was nicht so fair ist.

Genaue Anweisungen und einen groben Zeitplan

sonst rennen jetzt alle zum Hausarzt oder blockieren die Hotlines.
Macht es wie DHL die wissen auch nicht wann was ankommt aber geben große Daten an.

So wie ich das verstande habe ich die zweite Gruppe im Februar dran. Ist da der zweite Impfstoffanbieter bereits kalkuliert ?

Mehr klare Zeiten und Mengen wären hilfreich

@ Möbius

Es haben sich zwar tausende Mediziner im Ruhestand freiwillig gemeldet. Ich bin mir aber nicht sicher ob denen klar ist, was da auf sie zukommt: Impfen im Schichtbetrieb 365 Tage im Jahr!

Die wissen das vermutlich mindestens so gut wie Sie. Meine Frau ist ehemalige Arzthelferin und hat sich schon für stundenweise Mitarbeit freiwillig gemeldet. Ich schätze mal für etwa 8 Stunden pro Woche. Die Bezahlung ist immerhin etwa 50 Euro pro Stunde (brutto).

18:00 von Keveslegeti

Im Grunde macht Herr Spahn das aber gut.

Dem möchte ich mich anschließen.

Keveslegeti, 17:12 ( Vorgängerthread )

Zitat "...Die Logistik kommt übrigens von der Bundeswehr. Also müssen wir uns da keine Gedanken machen..."

Uuups, ich bin 35 Jahre dabei, jetzt mache ich mir sehr wohl Gedanken... :D

Ach ja, die Bw unterstützt wo immer möglich.
Der Bw fehlen zwar immer noch knapp 1.000 Ärzte ( = nicht besetzte Stellen ) und von den vorhandenen kündigen auch immer noch zu viele...

Wie man die Impfungen alle schaffen will frage ich mich auch :

Landkreis etwas unter 60.000 Einwohner, Impfzentrum hat einen "Optimalwert" von 300 pro Tag !, wenn alle 3 Impfstraßen laufen und es keinerlei ! Probleme ( Anreise, Personal etc... ) gibt.

300 heisst, daß effektiv 150 geimpft werden können, da ja jeder 2mal muß.

Will man jetzt 60% Impfen, dann wären das vereinfacht 30.000 Impfungen ( da ja auch in Heimen "mobil geimpft" wird ).

Macht dann 200 Tage.

Wenn man das nur Werktags macht sind wir Ende 2021 damit durch, bei 7-Tage Woche ca. mitte Juli...

So oder so oder nochmal anders.

Sicherlich haben Vertreter dieser oder jener Impf-Prioisierung gute Gründe. Vielleicht könnte selbst in einer Demokratie der Verzicht auf weitere Diskussion das Zielführendste sein?

18:00 von Keveslegeti

schön und gut
ist mir jetzt zu müßig alte Artikel und Versprechen raus zu suchen.
Aber war da nicht von 300 Mill Impfdosen gesprochen worden ?
Die hierzulande zur Verfügung stehen
Ohnehin von "Impfbeginn" in diesem Jahr
die Masse der Bundesbürger (45 Mill) kann nach dem Plan frühesten 2022 begonnen werden!! zu impfen

Lob und Kritik für Spahns Impfplan

Man hatte jetzt viele Monate Zeit, seit Ausbruch der Pandemie.
Man wusste schon lange, das Impfstoffe entwickelt werden.
Warum wurde nicht gleich und rechtzeitig ein Impfplan erstellt?
Genauso das aufschlüsseln der Risikogruppen, nach welchen Kriterien, geimpft wird, hätte schon auf den Tisch liegen müssen.
Aber erst jetzt wird darüber nachgedacht.
.................................................

Geduldig sein

@ stgtklaus:
Mehr klare Zeiten und Mengen wären hilfreich.

Das weiß noch niemand. Kommt Zeit - kommt Rat.

es ist wie immer

Jeder, ich wiederhole jeder, der will, findet mindestens drei triftige Gründe, warum mit der Impfung bei ihm selbst bzw. seinesgleichen angefangen werden muss. Und kann somit begründen, dass die fairste Lösung die ist, von der er selbst am meisten profitiert. Das ist Usus in unserer Gesellschaft, und ich erwarte schon lange nichts anderes mehr.

Ich selbst stehe gerne zurück. Gelte zwar formal als Risikopatient, konnte mich aber ein Leben lang auf mein Immunsystem verlassen und habe keine Angst, selbst zu erkranken. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn andere vor mir drankommen.

„Während der Städte- und Gemeindebund die Priorisierung lobt, kommt von Hausärzten, Heimbetreibern und Patientenschützern teils scharfe Kritik“

Ob dieser Impfplan „aufgeht“ bzw. wirklich den Interessen aller gerecht wird bzw. werden kann, hängt entscheidend von der Bereitschaft der ihn Verantwortenden ab, beiden Seiten - vor allem aber den Kritikern - genau zuzuhören. Und auf deren Kritik einzugehen. Mit Taten, nicht mit Worten.

Kritiker wird es immer geben

Es liegt in der Natur der Sache, dass wenn man eine Prioritätenliste aufstellt, sich Diejenigen, die nicht an erster Stelle stehen, benachteiligt fühlen. Schade, dass Herr Spahn die vergangenen Wochen, als das Thema absehbar war, nicht zur Abstimmung genutzt hat und nun ins Messer der Kritiker läuft. Aber wichtig ist, dass jetzt möglichst schnell mit dem Impfen begonnen wird und genügend Nachschub organisiert wird, um in möglichst geringer Zeit eine entsprechende Abdeckung zu erreichen.

Es war zu erwarten, dass so

Es war zu erwarten, dass so mancher mit der vorgegebenen Priorisierung nicht einverstanden sein wird. Ich hoffe, dies wird nicht zu Verzögerungen bei der Impfkampagne führen

Da geht's richtig rund

@ Gerd Hansen:
Macht dann 200 Tage.

Ja, ich denke, das kommt hin.

Wenn man das nur Werktags macht sind wir Ende 2021 damit durch, bei 7-Tage Woche ca. mitte Juli...

Ja genau, 7 Tage die Woche und von 6 bis 21 Uhr soll das laufen. Wer soll das hinkriegen, wenn nicht wir?

"Denkbar wäre es, wenn etwa

"Denkbar wäre es, wenn etwa die Krankenkassen den Betroffenen eine schriftliche Bestätigung schicken würden, die sie eindeutig als Risikopatient ausweist"

Und wie sollen die Sachbearbeiter bei den Krankenkassen herausfinden, wer Risikopatient ist? Das sollten doch besser die behandelnden Ärzte entscheiden.
Das ist letztendlich auch die Frage, die mich umtreibt: Wer informiert mich als Risikopatienten wann, mit welchem, woher auch immer erlangtem, Wissen, ob und wann ich geimpft werden kann.

Es ist halt ne Kraftanstrengung

@ Sisyphos3:
die Masse der Bundesbürger (45 Mill) kann nach dem Plan frühesten 2022 begonnen werden!! zu impfen

Ich schätze bis Herbst 2021 sind wir durch.

Scheinbar wollen sich doch

Scheinbar wollen sich doch sowieso nur wenige impfen lassen. Also werden die Hausärzten und Angehörige von Risikogruppen früher an der Reihe sein.

Ich wünsche mir eine Möglichleit für nicht Priorisierte, sich für eine Impfung anzumelden. Wenn dann Kapazitäten nicht ausgeschöpft werden, können diese Impfbereiten nachrücken.

Krankenkasse als Entscheider ?

Wenn es nicht so ernst wäre könnte ich fast lachen. Wer bitte schön soll es besser wissen als der Hausarzt ob jemand Risiko Patient ist oder nicht? Die Krankenkasse als allerletzte. Damit liefe es auf eine rein wirtschaftliche Erwägung hinaus nach dem Motto was bringt uns dieser Mensch noch oder verursacht er/sie nur kosten.
Ich finde Herrn Spahns Entscheidung nachvollziehbar. Die Hausärzte sollte man allerdings auch auf prio 1 setzen

RE: Wagner um 16:57

***Ich habe Ihre kommentare immer sehr geschätzt als meinst nur lesender Mensch.
Bei dem lieben Boris Palmer finde ich liegen Sie nicht ganz richtig! Ich wohne im Landkreis Tübingen und finde es, mehr als daneben dass in Tübingen auf dem Holzmarkt ein völlig normaler Weihnachtsmarkt statt fand!***

Zuerst mal "Danke für die Blumen!".
Desweiteren müssen wir ja nicht stets der gleichen Meinung sein. Und nichtsdestotrotz stimme ich Ihnen zu, dass auf Weihnachtsmärkte dieser Tage wegen Corona verzichtet werden kann.
Nur sorgt sich B. Palmer um die Risikogruppe und redet nicht nur, sonder er legt auch los. Atemschutz für die Risikobehafteten, Einzeltaxis zu ÖPNV-Preisen und organisiert Extra-Öffnungszeiten für diese Personengruppe.

Davon kann ich hier nur träumen ! ... oder mich selbst drum kümmern.

Gruß Hador

18:31 von Keveslegeti

ehrlich gesagt, das vermute ich auch.
Erstens mal wird man denen Druck machen, in den Impfzentren.
Dann wird sich wohl nur ein Bruchteil der Menschen hierzulande impfen lassen
Was mich an der ganzen Sache stört und wütend macht, der offensichtlich fehlende Impfstoff

von Keveslegeti 18:31

Wie soll denn wer bis Herbst 2021 durch sein ? Wie viel Millionen Impfdosen bräuchte man denn dazu ?

18:05 von Möbius(vorheriger Thread)

//M.a.W.: hätte man den Impfstoff schon im Oktober gehabt, wäre es sinnvoller gewesen, zuerst die Jungen zu impfen.//

Klingt logisch, aber leider ist bisher noch nicht bekannt, ob man, obwohl geimpft, selbst noch für andere infektiös sein kann. Bisher gilt nur als sicher, dass man vor Erkrankung geschützt ist. Insofern ist die Entscheidung, die Risikogruppen zuerst zu impfen, folgerichtig.

@ Advocatus Diabo... um 18:38

Die Krankenkassen bezahlen die Behandlungen, kennen also die Krankheiten, die die Menschen haben. Besonders chronisch Kranke sind den Kassen bestens bekannt.
Darüberhinaus haben sie die Infrastruktur, um alle Mitglieder zu benachrichtigen. Diese Aufgabe sollte man nicht noch den Hausärzten aufbürden.

Es macht also schon Sinn die Krankenkassen mit einzubeziehen.

wer hätte das gedacht

aber das erste problem konnte nun nicht mehr unterm tisch gehalten werden. es stehen nur noch 400.000 dosen zur verfügung , anstatt der grossspurig angekündigten zich mio

18:40 von Sisyphos3

«Was mich an der ganzen Sache stört und wütend macht, der offensichtlich fehlende Impfstoff.»

Der muss nun erst mal produziert, und in sicherer Kühlkette an die Orte mit Bedarf geschafft werden. Das geht nicht in Aber-Millionen von Impfdosen über Nacht bis kurz nach Weihnachten.

Lob und Kritik an Spahns Impfplan....

Nun wird leider nichts darüber geschrieben, wie viele Impfdosen denn bis zu welchem Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Wenn sich nächstes Jahr 40 Millionen Menschen impfen lassen wollen, dann müssen 80 Millionen Impfdosen vorhanden sein. Da ja mit zeitlichem Abstand zwei mal geimpft werden muß.

@18:20 von NoName.

//Sicherlich haben Vertreter dieser oder jener Impf-Prioisierung gute Gründe.//

Ohne Zweifel.

//Vielleicht könnte selbst in einer Demokratie der Verzicht auf weitere Diskussion das Zielführendste sein?//

Betrachten wir es doch einfach als Meinungsaustausch. Hier im Forum dürfte jedem klar sein, dass man weder mit Gemecker noch mit peinlichen Kotaus vor Herrn Spahn irgendeinen Einfluss auf den Lauf der Dinge hat.

Immer langsam mit der Aufregung...

Jetzt warten wir doch erst mal ab, wie viele
Menschen mit "Priorität" sich überhaupt impfen lassen wollen. Bei den Medizinern und Pflegekräften ist der Andrang, nach allem was man hört, überschaubar. Und ob sich die Menschen, die älter sind als 80 Jahre, wirklich darum reisen, glaube ich auch noch nicht so recht

@ Gerd Hansen, um 18:18

“Optimalwert 300 pro Tag !, wenn alle Impfstraßen laufen...“

Gestern telefonierte ich mit einer Bekannten, deren Ehemann Hauptverantwortlicher für den Aufbau eines Impfzentrums ist.
Von ihr erfuhr ich, dass pro Impfling eine Zeitrahmen von 3 Minuten geplant sei - was mir persönlich immer noch lange erscheint, wenn ich an meine nur Sekunden dauernde Grippeimpfung denke.

Da wundert mich Ihre (sicher nicht aus der Luft gegriffene) Maximalzahl von 100 pro Impfstraße/Tag.

Priorisierung

Es war irgendwie zu erwarten, dass es zu Kritik kommt, wenn eine Reihenfolge bestimmt wird. Aber die muss sachlich sein. Wenn es losgeht, wird es bestimmt auch noch zu Pannen oder sowas kommen. Auch kein Wunder, niemand hat doch Erfahrung mit so einer Massenimpfaktion. Bloß finde ich, dass zu viel schon im Vorraus zerredet wird, das hilft doch nicht.

Lesen bildet

@ Alter Brummbär:
Man hatte jetzt viele Monate Zeit, seit Ausbruch der Pandemie.
Man wusste schon lange, das Impfstoffe entwickelt werden.
Warum wurde nicht gleich und rechtzeitig ein Impfplan erstellt?

Wieso? Hat man doch. Sie müssten mal den Artikel lesen.

Das wird im Endeffekt gut laufen

@ Sisyphos3:
Was mich an der ganzen Sache stört und wütend macht, der offensichtlich fehlende Impfstoff

Der Ärger würde sich auflösen, wenn man die Zusammenhänge bei der technischen Produktion von Impfstoffen kennen würde. Ich bin überzeugt, dass das ganz gut läuft.

Wie.

Es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn es macht ist es verkehrt. Ich möchte nicht in der Haut von Herrn Spahn stecken.

@18:38 von Hador Goldscheitel

//Nur sorgt sich B. Palmer um die Risikogruppe und redet nicht nur, sonder er legt auch los. Atemschutz für die Risikobehafteten, Einzeltaxis zu ÖPNV-Preisen und organisiert Extra-Öffnungszeiten für diese Personengruppe.//

Das rechne auch ich ihm hoch an. Den Vorschlag z.B. Taxi-Gutscheine auszugeben, hatte ich schon öfter gehört. Die Lösung in Tübingen finde ich noch besser. Für mich ist es nur unverständlich, dass die Ideen von wirklich wirksamen Maßnahmen sich so viel ineffizienter verbreiten als Corona.
Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass es gegen gute Ideen bereits eine Herdenimmunität gibt.

@ Sisyphos3, um 18:40

<<...der offensichtlich noch fehlende Impfstoff.>>

Okay, noch ist die Zulassung nicht durch, doch sollte man annehmen, dass die Produktion beim Hersteller auf Höchststufe läuft, so dass der mit der Lieferung nachkommt.

Da das Impfen ja bis weit ins nächste Jahr dauern wird, kommen zu Jahresbeginn wahrscheinlich weitere neu zugelassene Impfstoffe hinzu, so dass sich das Angebot wahrscheinlich entspannt.

Allerdings muss ja jeder mit dem gleichen Impfstoff der Erstimpfung nachgeimpft werden.

@Alter Brummbär

Ihre Kritik, bei allen, jetzigen Bemühen der gehetzten Politik, ist absolut berechtigt.
ALL diese Konzepte, Roadmaps und Strategien hätten LÄNGST entwickelt sein sollen, aber offensichtlich ist nichts passiert. Waren Spahn, Lauterbach und die Gesundheitsminister der Länder im Sommer wirklich " zu faul" oder anderweitig beschäftigt ? Man möchte es nicht annehmen. Die frühere Einlassung (vor Wochen) von Herrn Spahn aber, "nach heutigem Kenntnisstand, würde man heute nicht noch einmal...", lässt Böses erahnen.

Und auch Altmaier und Scholz trifft der plötzliche "Infektionswinter" (der Lockdown) offensichtlich vollkommen unvorbereitet.
Plötzliches Flickwerk, nichts vorbereitet. Das ist der Eindruck den die Menschen haben, ja haben müssen.

Und ja, dass die niedergelassenen Internisten (und ihre Mitarbeiter) nicht ebenfalls ABSOLUT vorrangig behandelt werden, ist dermaßen unverständlich. Sie und ihre Mitarbeiter tragen einen Teil der Hauptlast, laufen bereits auf der Felge.

RE: Advocatus Diaboli 0815 um 18:38 Uhr

***Krankenkasse als Entscheider ? ... Wer bitte schön soll es besser wissen als der Hausarzt ob jemand Risiko Patient ist oder nicht? Die Krankenkasse als allerletzte.***

Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber so unproblematisch ist die Entscheidung durch den Hausarzt auch nicht. Wenn der Hausarzt die Entscheidung trifft könnten Unberechtigte Vortritt erhalten, denken Sie nur an den Transplantationsskandal. Da wurde zum Schaden anderer Patienten manipuliert.

Gruß Hador

@ nepal82 18:30

>> Wer informiert mich als Risikopatienten wann, mit welchem, woher auch immer erlangtem, Wissen, ob und wann ich geimpft werden kann.<<

Einfach mal abwarten. Sie werden es erfahren, wenn Sie dran sind.

@ YVH, um 18:35

Ihr Wunsch nach einer Möglichkeit für Nichtpriorisierte, sich impfen zu lassen, falls die Impfkapazitäten nicht ausgeschöpft werden, ist absolut verständlich und wird nach meiner Überzeugung auch bei den Planungen berücksichtigt worden sein.

Was anderes mag ich mir gar nicht vorstellen...

RE: Advocatus Diaboli 0815 um 18:38 Uhr

***Krankenkasse als Entscheider ? ***

Als Entscheider vielleicht nicht, aber mit Sicherheit als Partner für die "Impfnachsorge".
Minister Spahn hat wohl, sofern er seine Meinung nicht geändert hat im Sinn, dies nach alter Behördenart mit "Formular und Stempel" zu besorgen, anstatt hierbei auf die Krankenkassen zu setzen, die wesentlich besser organisiert sind.

Gruß Hador

Krankenkassen

Irgendwie müssen die doch Bescheid wissen, welche Risikopatienten infrage kommen. Mein Vater ist in einem COPD- Programm und es werden ihm ab und zu Informationen zur Krankheit von der Kasse zugeschickt. Dann kann es doch schon sinnvoll sein auch die Krankenkassen mit in's Boot zu nehmen.

Werbung!

Ich hoffe die Werbung für die Impfung ist erfolgreich. Ich gehe aber nicht davon aus, dass sich dieses Jahr mehr als 40% Impfen lassen. Ich persönlich werde mich nicht impfen lassen und in meinem Umfeld werden das auch nur 1-2 Personen von 10 machen. Mal sehen wie es im Herbst 2021 aussieht.

@ frosthorn 18:26

>>Ich selbst stehe gerne zurück. Gelte zwar formal als Risikopatient, konnte mich aber ein Leben lang auf mein Immunsystem verlassen und habe keine Angst, selbst zu erkranken. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn andere vor mir drankommen.<<

Ja, da stehe ich auf Ihrer Seite. Auch wenn ich das mit dem Immunsystem für sehr gewagt halte. Einfach alle Risikokontakte so weit irgendmöglich meiden, das ist mein Rezept. Es gibt sicher wichtigere Leute zu impfen, als mich. Pflegepersonal zum Beispiel.
Forscher am Louis Pasteur in Paris wollen ja nachgewiesen haben, daß gemeinsames Zusammensein in einem Raum für die Mehrzahl der Infektionen verantwortlich ist. Ich verzichte seit Jahren fast vollständig darauf (und jetzt noch ein bißchen mehr), weil ich sehr abgelegen wohne. Und an Einsamkeit bin ich auch noch nicht gestorben.

@Anna-Elisabeth 18:44 Uhr: was denken Sie ?

Also, Sie meinen die Idee zuerst die Jungen zu impfen, wäre deshalb nicht so gut gewesen, weil man nicht weiß ob die so Geimpften andere anstecken könnten oder nicht ? Ist das logisch was Sie sagen bzw macht es überhaupt Sinn?

Wenn die Impfung die Infektion nicht verhindern kann (und genau DAS war ja DIE Kenngröße in den Zulassungsstudien), was ist dann der Sinn der Impfung? Dann bräuchte man ja große Teile der Bevölkerung garnicht erst impfen...

Also: wenn die Impfung nicht wenigstens den gleichen Immunitätsschutz erlaubt, wie eine überstandene C19 Infektion, könnte sich Herr Spahn doch sein Vorhaben sparen, oder nicht ?

Natürlich immunisiert die Impfung und natürlich sind die so immunisierten dann auch keine Virusausscheider mehr !

# Bernd Kevesligeti, um 18:50

Es ist vielleicht die Frage, ob zwischendurch der Impfstoff oder die Impfstraßen das (wechselnde) Nadelöhr sein werden.

Bei den Impfenden sollten auf jeden Fall die Arztpraxen einbezogen werden, sobald Impfstoff zur Verfügung steht, der nicht tiefgekühlt werden muss und somit einfacher zu handhaben ist.

RE: frosthorn um 18:26

Aber was haben Sie denn anderes erwartet, werter frosthorn ? ...,
in einer Gesellschaft, in der das "MIR,MIR, ZUERST" oder "ICH,ICH, ICH" ganz groß geschrieben wird ?

Ich denke eine individuelle Beurteilung eines jeden Mitbürgers ist wohl kaum möglich, als daher werden Gruppen gebildet. Dass es dann zu Ungrerchtigkeiten kommt ist zwangsläufig, diese dürfen nur kein übermäßiges Ausmaß annehmen.

Meinerseits würde ich gerne sofort geimpft werden um wieder ein wenig mehr Freiheit genießen zu dürfen, andererseits kann ich auch noch etwas warten. Je später die Impfung ansteht, desto besser kann man die neuen Impfstoffe beurteilen.

Gruß Hador

Es lähft doch alles

@ Hille-SH:
ALL diese Konzepte, Roadmaps und Strategien hätten LÄNGST entwickelt sein sollen, aber offensichtlich ist nichts passiert.

Versteh ich jetzt nicht. Wir sind doch genau im Plan. Oder geht's mal wieder nur ums Kritisieren?

RE: Anna-Elisabeth um 19:01@18:38 von Hador Goldscheitel

***Die Lösung in Tübingen finde ich noch besser. Für mich ist es nur unverständlich, dass die Ideen von wirklich wirksamen Maßnahmen sich so viel ineffizienter verbreiten als Corona. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass es gegen gute Ideen bereits eine Herdenimmunität gibt.***

Ich brech ab - bester Kommentar des Abends !!!

Ich liege auf meinem Schreibtisch und werf mich weg , liebe Anna-Elisabeth.

Ja, in der Tat - es scheint fast so !

Gruß Hador

bei diesem Impfplan fällt mir nur eines ein

es geht viel zu langsam. Erst die fehlende Notzulassung. Jetzt Impfen nach dem Prinzip Bummelbahn. So wird das nichts mit der Pandemie-Bekämpfung in Deutschland. Geimpft werden muß immer (!) bis zum Anschlag der irgend beschaffbaren Impfstoffe. Die Priorisierung ist kein Ersatz für eine rasch durchdringende Impfkampagne.

@ harry_up

Bei den Impfenden sollten auf jeden Fall die Arztpraxen einbezogen werden, sobald Impfstoff zur Verfügung steht, der nicht tiefgekühlt werden muss und somit einfacher zu handhaben ist.

Auch der BioNTech Impfstoff kann einige Tage im normalen Kühlschrank aufbewahrt werden, muss dann aber verimpft werden.

Ich lasse gerne anderen den Vortritt

Mich persönlich würde mal interessieren, was mit Leuten geschieht, die sich bewusst nicht impfen lassen wollen? Bekommen die irgendwelche Nachteile? Denn ich lasse anderen gerne den Vortritt.

@ Anna-Elisabeth 18:51

>>Betrachten wir es doch einfach als Meinungsaustausch. Hier im Forum dürfte jedem klar sein, dass man weder mit Gemecker noch mit peinlichen Kotaus vor Herrn Spahn irgendeinen Einfluss auf den Lauf der Dinge hat.<<

Ich denke, gegen einen "Meinungsaustausch" wird der zitierte User auch keine Einwände haben. Aber nur allzu oft wurde in den letzten Monaten die Grenze überschritten, wo dieser aufhört. Ich persönlich bin eher froh, daß ich derlei immer seltener lese seit die Zahlen scheinbar durch die Decke gehen. Leider habe ich mir aber all die Posts, über die ich in den vergangenen Monaten nur den Kopf schütteln konnte, nicht aufgehoben. Aber Sie wissen genauso gut wie ich, wieviele Leugner, Gegner, Verharmloser, Schuldzuweiser usw. usf. es gab und wohl auch noch, in jetzt hoffentlich endlich geringerem Umfang, immer noch gibt. Derlei "Diskussion" halte ich auch für wenig zielführend, wenn die Krise da ist. Hinterher bleibt dafür immer noch Zeit.

Schwarzer Peter für Hausarztpraxen

Wenn die Impfwilligen eine ärztliche Bestätigung brauchen, daß sie Risikopatient sind und dann der run auf die Hausarztpraxen einsetzt, möchte ich nicht an Stelle der Ärzte und Ärztinnen sein. Die Wut, die Verzweiflung, das Kämpfen um die begehrte Bescheinigung .....

@18:46 von Wilhelm Schwebe

>> es stehen nur noch 400.000 dosen zur
>> verfügung

Wo (außer bei Ihnen) steht: "NUR NOCH"?

Interessant war der Vorschlag...

...der Vorsitzenden des Ethikrats bei Plasberg, die in den vielen als "Influencer" wahrgenommenen Menschen in den Sozialen Medien einen einflussreichen Multiplikator sieht.

Als Beispiel nannte sie Angelina Jolie, die für (das hab ich leider nicht mitbekommen) geworben hatte, was einen regelrechten Run ausgelöst hatte.

Deutsche Problemsuche

Aus dem Artikel:"Heimbetreiber befürchten gravierende Probleme bei Corona-Impfaktionen in Altenheimen. "Zwei Drittel der Heimbewohner sind demenzkrank. Ohne die Einwilligung des gesetzlichen Betreuers oder eines Angehörigen ist die Impfung ausgeschlossen", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Herbert Mauel, der "Welt". Die Impfaktionen in den Heimen müssten also so organisiert werden, dass eine gesetzliche Einwilligung zu diesem Zeitpunkt vorliege. Mauel sprach von einem "logistischen Megaprojekt"."
Mein Schwiegervater (92) ist im Pflegeheim. Letzte Woche wurde meine Frau (gesetzl. Betreuerin) vom Heim gefragt, ob er geimpft werden darf. Die machen das bei ca. 80 BewohnerInnen. Wo da das "logistische Megaprojekt" sein soll, erschließt sich mir nicht. Die gesetzl. Betreuer müssen sowieso immer erreichbar sein für alle Fälle. Probleme suchen, wo es keine gibt...

nepal82 18:30

„Und wie sollen die Sachbearbeiter bei den Krankenkassen herausfinden, wer Risikopatient ist?“
........
Den Krankenkassen liegen anhand der ICD 10 Verschlüsselung sämtliche Diagnosen ihrer Mitglieder vor. Es sollte für einen Sachbearbeiter mit einer modernen Datenbank also kein Problem sein, sämtliche Patienten mit entsprechenden vordefinierten Diagnosen, die als Risiko gelten ausfindig zu machen

19:26 von Keveslegeti

in welchem plan sollen wir denn sein?

18:50 von Bernd Kevesligeti

«Nun wird leider nichts darüber geschrieben, wie viele Impfdosen denn bis zu welchem Zeitpunkt zur Verfügung stehen.»

Wird nun "geschrieben", bis zum Datum (x) stehen (y) Hunderttausende oder Millionen von Impfdosen in DEU zur Verfügung. Wird bereits am Tag (x+1) kritisiert, war es auch nur eine einzige Dosis weniger "als geschrieben".

DEU ist doch nicht das einzige Land, in dem nach der Zulassung für die EU dann begonnen wird, auch zu impfen. Es sind 26 weitere Länder + mit GB (wo ja schon geimpft wird) sind es 27.

Hersteller können Produktionspläne erstellen, und bestmögl. angeben, bis wann sie wie viele Dosen des Impstoffs produzieren können. Wenn immer alles zu 100% funktioniert, stimmt das dann evtl. auch sehr genau. Zu 100% funktioniert aber nie was. Egal, worum es geht.

Kein schon 1.000x abgespulter Routine-Prozess, den es "nur" zum 1.001-ten Mal zu wiederholen gilt. Alles mit drumrum ist Neuland für alle Beteiligten.

Politiker, Hersteller, Journalisten, Bürger … alle !

@ harry_up 18:56

>>Von ihr erfuhr ich, dass pro Impfling eine Zeitrahmen von 3 Minuten geplant sei - was mir persönlich immer noch lange erscheint, wenn ich an meine nur Sekunden dauernde Grippeimpfung denke.<<

Sie scheinen zu vergessen, daß es Menschen sind, die diese Impfungen durchführen. Und keine Maschinen. Was denken Sie, wieviele solcher Impfungen man ohne Konzentrationsverlust hintereinander ohne Pause dazwischen durchführen kann? Und auch das Kommen und Gehen der zu Impfenden wird Zeit in Anspruch nehmen. Wenn das nur einzelne Minuten sind, so addiert sich das im Laufe eines ganzen Tages doch gewaltig auf. 10 -12 Impfungen pro Stunde erscheinen mir da durchaus realistisch.

Impfen ist angewandte Solidarität

@ Bernd Riedel
Werbung! Ich hoffe die Werbung für die Impfung ist erfolgreich.

Nur bei den anderen?


Ich gehe aber nicht davon aus, dass sich dieses Jahr mehr als 40% Impfen lassen. Ich persönlich werde mich nicht impfen lassen

Diese ich-bezogene Haltung kann ich nicht nachvollziehen.
Gut, dass unsere Eltern bei der Pockenimpfung nicht so eingestellt waren. Wir haben die Impfung nicht mehr gebraucht, weil die Infektion durch die Solidarität innerhalb der Elterngeneration praktisch verschwunden ist. Man lässt sich nicht nur für das ich impfen, sondern für das wir. Es ist Zeit, dass auch Sie umdenken.

Heimbetreiber

Die Kritik der Heimbetreiber verstehe ich nicht so wirklich. Dass sie bei z.B. Demenzkranken eine Einwilligung für die Impfung von den Angehörigen/Betreuern brauchen, kann doch jetzt nicht wirklich das Problem sein! Das müssen ausnahmsweise mal nicht die Pflegenden machen (anders als bei Schnelltests z.B.), sondern die Verwaltungen. Ja, die haben auch Stress, aber dieses Argument, die Einwilligungen wären nicht schnell genug zu bekommen, lasse ich nicht gelten.
Und ich war sehr erfreut, als ich vom Heim, in dem meine Mama lebt, gestern einen Brief bekam, dass sie Anfang Januar den ersten Impftermin haben. Die Einwilligungserklärung hab ich heute unterschrieben und zur Post gegeben. Es geht also. Und wenn die Bewohner nicht mehr dieses irre Risiko haben, schwer zu erkranken und daran zu versterben, sorgt das doch insgesamt für eine etwas entspanntere Situation im Heim, denke ich.

Vorerkrankte Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden ...?

Fallbeispiel:
Pflegebedürftiger im Alter von 68 Jahren, zur Risikogruppe gehörend wegen mehrerer Vorerkrankungen: Gruppe 2 oder Gruppe 3?
Der Pflegebedürftige ist nicht dement, hat keine Trisomie und keine geistige Behinderung.
Das wäre ein Fallbeispiel, das sicher häufig ist ...

@19:20 von Möbius

//Natürlich immunisiert die Impfung und natürlich sind die so immunisierten dann auch keine Virusausscheider mehr !//

Davon war auch ich ursprünglich ausgegangen. Trotzdem ist es auch ein Wert an sich, durch eine Infektion mit dem Virus nicht zu erkranken. Die Unsicherheiten hinsichtlich der möglicherweise(!) weiter bestehenden Gefahr, dass auch Geimpfte weiterhin Virusüberträger bleiben können, habe nicht ich in die Welt gesetzt, sondern sogenannte Experten.
Eine plausible medizinische Erklärung habe ich bisher leider auch nicht gehört oder gelesen.

Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, hatte man aber zu Beginn der Pandemie in China in wenigen Fällen nachweisen können, dass einige Menschen auch nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung wieder ansteckend (Virusausscheider) waren. Hängt vermutlich mit dem Immunisierungsgrad zusammen.

Das Mikromanagement wird

Das Mikromanagement wird natürlich vom Pragmatismus der Handelden vor Ort abhängen. Nicht alle Hürden können dem Gesundheitsminister angelastet und von ihm aus dem Weg geräumt werden. Solange es erstmal losgeht, ist es doch gut. Der Rest wird sich zeigen und nach Startschwierigkeiten von alleine entzerren.
Ich würde mir allerdings eine ambitioniertere Tempovorgabe für die Impfungen pro Monat wünschen.

@19:33 von Peter Meffert

//Mein Schwiegervater (92) ist im Pflegeheim. Letzte Woche wurde meine Frau (gesetzl. Betreuerin) vom Heim gefragt, ob er geimpft werden darf. Die machen das bei ca. 80 BewohnerInnen. Wo da das "logistische Megaprojekt" sein soll, erschließt sich mir nicht. Die gesetzl. Betreuer müssen sowieso immer erreichbar sein für alle Fälle.//

Habe ich mich auch gefragt. Aber:

//Probleme suchen, wo es keine gibt...//

Es gibt Problem-Heime. Unterbesetzung als Dauerzustand mit nicht immer geeignetem Personal. (Angefangen bei der Leitung)

18:56 von harry_up

Von ihr erfuhr ich, dass pro Impfling eine Zeitrahmen von 3 Minuten geplant sei - was mir persönlich immer noch lange erscheint, wenn ich an meine nur Sekunden dauernde Grippeimpfung denke.»

Mit inklusive Erfassung der Personendaten, wer der / die Geimpfte ist. Scheinen mir 3 Minuten pro Person gar nicht so lange Zeit.

Muss man dann ja auch bei allen Geimpften immer wissen, wann der Termin für die 2. Impfdosis sein soll. Damit man rechtzeitig benachrichtigen kann. Wenn das nicht bei der gleichen Impfstation wie der für die 1. Impfung sein sollte / wäre. Ist Tohuwabohu + Chaos bereits festgeschrieben, bevor auch nur die 1. Person geimpft wurde.

Bei der Grippeimpfung ist dies alles nicht … das Drumrum + das Hinterher.
Impfen … fertig … und das war's für Grippesaison (x).

@ gila.b

Die Wut, die Verzweiflung, das Kämpfen um die begehrte Bescheinigung .....

Daher würde ich die Hausärzte nicht einbinden, sondern es sehr viel pauschaler entscheiden. Außerdem ist Wut sicher nicht angebracht. Jeder, der das wünscht, wird geimpft. Ob drei Wochen früher oder später, das muss man auch einfach mal ein bisschen entspannter sehen.

Spahns Impfplan

Irgendeinen Plan muss er ja verfolgen und immer wird er auch bei jedem Plan Leute treffen , die nicht zufrieden sind ! Wichtig ist aber , dass es los geht und ich bin kein Spahnfan das will ich noch loswerden !

Wir gehen unseren Weg

@ Wilhelm Schwebe:
in welchem plan sollen wir denn sein?

In einem vernünftigen.

@18:27 von Nettie

//Ob dieser Impfplan „aufgeht“ bzw. wirklich den Interessen aller gerecht wird bzw. werden kann, hängt entscheidend von der Bereitschaft der ihn Verantwortenden ab, beiden Seiten - vor allem aber den Kritikern - genau zuzuhören. Und auf deren Kritik einzugehen. Mit Taten, nicht mit Worten.//

Wenn Sie auf jede Kritik mit Taten reagieren wollen, brauchen Sie keine Pläne mehr. Es wird keinen einzigen Plan geben, der nicht kritisiert wird. Ich selbst könnte auch keinen Plan erstellen, der nicht doch irgendwo seine Tücken hat. Und wenn man immer wieder auf jede Kritik reagieren wollte, wird man ewig brauchen, bis auch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung geimpft ist.

@ Bernd Keveslegeti

Nun wird leider nichts darüber geschrieben, wie viele Impfdosen denn bis zu welchem Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Das erinnert mich an meinen Meister in der Ausbildung. Wenn der den Auftrag für ein Möbelstück angenommen hat und der Kunde wissen wollte wie lang es genau dauert, dann hat der immer gesagt: "Es ist fertig, wenn der Leim trocken ist."

Schwere Entscheidungen

@Hador Goldscheitel 19:05
"Wenn der Hausarzt die Entscheidung trifft könnten Unberechtigte Vortritt erhalten, denken Sie nur an den Transplantationsskandal. "

Natürlich sind Ärzte auch nur Menschen und ethisch genauso fehlbar wie wir alle. Aber Sie wollen nicht im ernst mit dem Verweis auf einen Transplantationsskandal andeuten, dass Sie befürchten, die Hausärzte würden für Geld einzelne Patienten unberechtigt priorisieren?

Problematischer ist doch, was es auf der Beziehungsebene bedeutet, "seinem" Patienten die sofortige Impfberechtigungsbescheinigung zu verweigern.Wenn Sie sich kurz in die Gesprächssituation hineinversetzen wollen....sehr belastend

Oder wenn andere Ärzte die Unterscheidung der unterschiedlichen Grade von Risikopatient nicht treffen wollen und damit inflationär umgehen, um sich anstrengende Diskussionen zu ersparen. Diese "Grosszügigkeit" kann dann böse Folgen haben.

@harry_up 18:56

„Gestern telefonierte ich mit einer Bekannten, deren Ehemann Hauptverantwortlicher für den Aufbau eines Impfzentrums ist.
Von ihr erfuhr ich, dass pro Impfling eine Zeitrahmen von 3 Minuten geplant sei - was mir persönlich immer noch lange erscheint, wenn ich an meine nur Sekunden dauernde Grippeimpfung denke.“
.........
Ich weiß nicht, was in diesen 3 Minuten alles beinhaltet ist. Sollte es nur um das Spritzen gehen ist dies vielleicht lange bemessen aber wenn man das vorbereiten der Impfdosis dazu nimmt, das Platzieren der Patienten auf dem Behandlungsstuhl, das freimachen des Armes und das desinfizieren wird es schon realistisch. Kommt dann noch das notwendige Aufklärungsgespräch dazu, wäre es vermutlich fast Akkordarbeit

@19:34 von BuriedBumper

Ich hoffe, sie verstehen, dass ich einem Facharzt, der seine Patienten kennt, in der Bewertung der Risikofaktoren mehr vertraue, als einem kaufmännisch(!) ausgebildeten Sachbearbeiter, der an Hand von Datenbanken Entscheidungen trifft, die über seine medizinische Kompetenz weit hinausgehen.

@nepal82 "Und wie sollen die

@nepal82
"Und wie sollen die Sachbearbeiter bei den Krankenkassen herausfinden, wer Risikopatient ist?"

Was ist da nun schwer dran. Jeder der schon mal eine Krankmeldung in der Hand hatte kennt die Diagnose-Kürzel.
Ich selbst hatte mal vor vielen Jahren eine leichte Lungenentzündung, damit wäre ich Risiko-Patient.
Letztendlich können es beide entscheiden.
Die Krankenkasse oder der behandelnde Arzt.
Die Frage die sie umtreibt, fragen Sie einfach bei ihrer Krankenkasse nach, z.B. deren Internetseite oder fragen sie da direkt nach.

@ MSCHM1972, um 19:01

Wie.
Es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn es macht ist es verkehrt.“

Da haben Sie recht, aber damit steht er nicht allein; das gilt und galt bisher für alle Entscheider, denken Sie allein nur an Frau Merkel, die kriegt ja immer eins drüber.

@19:30 von pxslo

//Mich persönlich würde mal interessieren, was mit Leuten geschieht, die sich bewusst nicht impfen lassen wollen? Bekommen die irgendwelche Nachteile?//

Das wird vermutlich davon abhängen, wie sich die Pandemie entwickelt. Wenn Corona nur noch vereinzelt Opfer findet, ist es vermutlich egal, ob man geimpft ist. Ansonsten könnte ich mir schon vorstellen, dass man vielleicht ohne Impfnachweis z.B. bestimmte Reisen nicht antreten kann.

Bei der Schweinegrippe war es bei uns im Krankenhaus so, dass die nicht geimpften Mitarbeiter weiterhin mit Mundschutz arbeiten mussten und bestimmte Klinik-Bereiche nicht betreten durften.

@Anna-Elisabeth 19:49 Uhr: Zweitinfektionen

Es gibt sie tatsächlich, die erneuten Infektionen. Sie sind selten. Aber wir wissen nicht ob sie deshalb selten sind, weil sie unwahrscheinlich sind, oder deshalb selten weil das Infektionsgeschehen ihr Eintreten bisher erschwert hat...

Die Berichte die Sie evtl meinen beziehen sich allerdings auf asymptomatische Personen nach einem negativen Test. Man weiß also nicht ob der Test zB falsch-negativ war und deshalb die Infektion noch garnicht vorbei.

Es gibt sie aber, die Zweitinfektionen. Es wäre gut mehr darüber zu wissen, weil man daraus ableiten könnte, wie lange der Impfschutz dauert.

Es wäre zB „blöd“ wenn der Impfschutz weniger lang währt, als die Impfkampagne braucht um Herdenimmunität zu erreichen...

Immunisierte Virusausscheider

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-12/corona-impfstoff-biontech-
usa-wirksamkeit-nebenwirkungen-europa-faq?utm_referrer=
https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F#schuetzt-der-impfstoff-auch-vor-einer-ansteckung

Wir auf dem Lande

haben beschlossen abzuwarten, wie es der neunzigjährigen Engländerin, die zuerst geimpft wurde, in zehn Jahren geht. Und dann werden wir entscheiden.

@19:31 von gila.b

>> und dann der run auf die Hausarztpraxen
>> einsetzt
...wird auch nicht schlimmer sein als die jährliche Grippeschutzimpfung. -.-

@ schabernack, 19:54

re 18:56 von harry_up

Das ist sicher richtig und wird vor allem von einer sorgfältig geplanten Vorbereitung/Organisation abhängen.
Vorgedruckte Merkblätter mit allen relevanten Angaben hinsichtlich des Verhaltens, Ort und Datum der Nachimpfung usw. würden z. B. viel Zeit sparen.

Und: Übung macht den Meister :-).

@Keveslegeti 20:01 Uhr: das bemängele ich auch ständig

Es bleibt immer alles im Ungefähren. Was man nicht kennt kann man ja auch weder diskutieren noch kritisieren. Das hat durchaus praktische erwünschte Nebenwirkungen für die Behörden.

Deshalb: es ist in Deutschland so, wie bei Ihrem Meister: „wenn es soweit ist, kriegen Sie Ihr Vorladungsschreiben zur Impfung“ - analog zur Wahlbenachrichtigung.

Bis dahin muss sich der brave Michel in Geduld und Vertrauen üben...

Aus dem anderen Artikel: "

Aus dem anderen Artikel: " Aus einem Vergleich des Anteils Geimpfter unter den Fällen mit dem Anteil Geimpfter in der Bevölkerung kann dann grob die Effektivität der Impfung abgeschätzt werden."

Wird denn überhaupt die Wirkungsweise (Wirkrate) überprüft? Werden die Studien zu der Impfverträglichkeit weitergeführt? Wird man denn überhaupt feststellen können, ob die Wirkrate bei den versprochenen 90%-95% liegt? Wird überhaupt erfasst, wenn ein Geimpfter doch noch an den Virus erkrankt?

@ pxslo

Mich persönlich würde mal interessieren, was mit Leuten geschieht, die sich bewusst nicht impfen lassen wollen? Bekommen die irgendwelche Nachteile?

Nein.
Es gibt keine Impfpflicht und wird auch keine geben.
Es könnte sein, dass Sie bei manchen Reisen zu Quarantäne gezwungen sind ohne Impfung.

@20:07 von bavarian

"Letztendlich können es beide entscheiden.
Die Krankenkasse oder der behandelnde Arzt."

Sorry, aber das ist definitiv falsch. Der Krankenkassenmitarbeiter entscheidet nach Aktenlage und kennt keine näheren Umstände, während der behandelnde Arzt, sofern dieser engagiert ist und sich um seine Patienten sorgt, im Normalfall Hintergrundwissen über Lebensumstände und andere Aspekte, die den Zustand des Patienten beeinflussen, hat.
Sie können mir glauben, dass ich mit Beurteilungen der Krankenkasse Erfahrungen habe, die meinem Hausarzt das kalte Grausen ins Gesicht getrieben haben.

Warum freuen wir...

... uns nicht, dass es der Forschung gelungen ist, Impfstoffe gegen das Virus herzustellen. Vor 5 Monaten hätte dies noch keiner geglaubt. Tut das not, nunmehr wieder endlose Diskussionen zu führen, wer wann zuerst und ob überhaupt.. oder Politiker wieder mal zu kritisieren. Es ist Vohrweihnachtszeit, Zeit der Besinnung und der Empathie. Harren wir der Dinge die da kommen mit gesundem Optimismus, freuen wir uns dass es eine realistische Perspektive gibt, daß 2021 ein besseres Jahr wird und dass unsere Solidarität dazu beiträgt. Sagt

Opa (Santa) Klaus

Ein budhistischer Mönch sagte einst: rege dich nicht auf, über Dinge welche du nicht ändern kannst. Nimm Gegenebenheiten wahr und tue alles, deinen Mitmenschen zu helfen.

@ European Son, um 19:39

Ich will den Akt des reinen Impfens keineswegs verniedlichen.

Da der/die Impfende nicht notwendigerweise alle “Nebenarbeiten“ wie Desinfizieren, pflastern, Infogespräch und Nachsorge alleine durchführen muss (darum “Impfstraße“), würden ihn 60 Impfungen in einer Stunde kaum überlasten - wage ich zu behaupten.

Da wäre auch noch Zeit für einen Kaffee zwischendurch :-).

20:14 von Barbarossa 2

//Wir auf dem Lande
haben beschlossen abzuwarten, wie es der neunzigjährigen Engländerin, die zuerst geimpft wurde, in zehn Jahren geht. Und dann werden wir entscheiden.//

Grins...

Aber im Ernst: Ich muss zugeben, dass ich auch gedacht habe, wenn DIE den Impfstoff ohne größere Problem übersteht, kann er zumindest nicht gefährlicher sein als alle anderen Impfstoffe. Aber ich glaube, zehn Jahre muss man wohl nicht warten ;-)

Am 18. Dezember 2020 um 18:56 von harry_up

„Von ihr erfuhr ich, dass pro Impfling eine Zeitrahmen von 3 Minuten geplant sei - was mir persönlich immer noch lange erscheint, wenn ich an meine nur Sekunden dauernde Grippeimpfung denke.“

Wenn es nur 3 Minuten wären, das wäre komfortabel.

Es fängt an mit elektronischer Temperaturmessung am Eingang,

dann werden die Einladungsunterlagen geprüft,

dann kann man auf Wunsch eine ärztliche Aufklärung bekommen,

danach findet die Registrierung statt.

Eine kurze Wartezeit vor den Impfkabinen ist selbstverständlich, auch muss Rücksicht auf Rollstuhlfahrer genommen werden.

Nach der Impfung muss man noch 30 Min. warten, falls eine allergische Reaktion auftritt.

Man sollte also im besten Fall, mind. 60 Minuten einplanen.

@nepal82 20:06

„Ich hoffe, sie verstehen, dass ich einem Facharzt, der seine Patienten kennt, in der Bewertung der Risikofaktoren mehr vertraue, als einem kaufmännisch(!) ausgebildeten Sachbearbeiter, der an Hand von Datenbanken Entscheidungen trifft, die über seine medizinische Kompetenz weit hinausgehen“
.....
Ehrlich gesagt verstehe ich dies nicht so wirklich. Es ist derselbe kaufmännisch ausgebildete Sachbearbeiter, der über medizinisch Hilfsmittel entscheidet, über Kostenübernahmen von speziellen Behandlungen oder ob sie als Lungenerkrankter ein portables Sauerstoffgerät erhalten.
Ich möchte allerdings nicht in der Haut des Arztes stecken, der seinem Patienten erklären muss, dass er objektiv kein Risikopatient ist, obwohl der sich aber so fühlt

18:38 von Hador Goldscheitel

Zitat: Nur sorgt sich B. Palmer um die Risikogruppe und redet nicht nur, sonder er legt auch los.

Bevor Sie Palmer heilig sprechen, schauen sie sich einmal die letzte Talk-Runde von Maybrit Illner an. Da war die in meinen Augen wirkliche Coronaheldin von Tübingen zu Gast. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist Plamer auf einen fahrenden Zug aufgesprungen.

Dieser Tage musste er sich entschuldigen, weil er in Talshows falsche Zahlen verbreitet hatte.

Palmer ist und bleibt vor allem ein Selbstdarsteller.

@ThMa 19:49 Uhr: alles da

1.000 Impflinge pro Tag pro Zentrum oder 400.000 Deutschlandweit.

Denn Herr Spahn hat gesagt: wir seien Ende des Sommers durch mit den 60% (jeweils zwei „Shots“).

Das ist freilich mehr als ambitioniert ... aber diese Vorgabe in Zweifel zu ziehen würde ich mir natürlich niemals erlauben :-)

Zu Anna-Elisabeth um 18.44

Ihr Einwand zum Foristen Moebius ist durchaus berechtigt. Die von Ihnen angesprochene Unsicherheit gibt es momentan wirklich. Massgebliche Grundlage fuer die richtige Impfstrategie zur Minimierung schwerer Erkrankungen sind letztendlich die mathematischen Modellierungen des Helmholtzzentrums u.a., die die Priorisierung der Risikogruppen vorsehen. Sie sind ueberzeugend. Die pauschale Kritik vom Foristen Moebius hieran - "historische Fehlentscheidung" - ist Polemik. Mehr nicht.

@ OrwellAG

Wird man denn überhaupt feststellen können, ob die Wirkrate bei den versprochenen 90%-95% liegt?

Das wurde nicht versprochen, sondern gemessen. Impf-Studien sind keine Wunschzettel.

Am 18. Dezember 2020 um 19:05 von Hador Goldscheitel

Zitat: Wenn der Hausarzt die Entscheidung trifft könnten Unberechtigte Vortritt erhalten, denken Sie nur an den Transplantationsskandal.

Bei dem "Transplantationsskandal" ging es um Korruption.

Die Hausärzte haben Ihren Generalverdacht nicht verdient.

Na, dann hoffen wir mal

dass der Impfstoff auch zugelassen wird.

@ Barbarossa 2, um 20:14

Recht so, und sollte die Dame in 10 - 12 Jahren wider Erwarten schwächeln, erst mal abwarten, was der Test ergibt und wie lange sie bis zu ihrer Genesung braucht.

So viel Zeit muss sein. :-)

20:14 von Barbarossa 2

«Wir auf dem Lande haben beschlossen abzuwarten, wie es der neunzigjährigen Engländerin, die zuerst geimpft wurde, in zehn Jahren geht. Und dann werden wir entscheiden.»

Dann schauen Sie mal jedes Jahr zu Sylvester: "Dinner for One" …
drücken der Dame aus England ganz feste die Daumen …
dass sie mind. 101 Jahre alt wird.

1. oder 2. oder 3. Risikostatus

Am 18. Dezember 2020 um 20:15 von saschamaus75
@19:31 von gila.b
>> und dann der run auf die Hausarztpraxen
>> einsetzt
...wird auch nicht schlimmer sein als die jährliche Grippeschutzimpfung. -.-

Doch denn die Entscheidung für Gruppe 2 oder 3 Impfpriorität bedeutet mehrere Monate Verzögerung - allein für erste Gruppe schätzt Spahn 2 Monate und dazu scheint es zuwenig Impfdosen zu geben

Von mir gibts kein Lob

Es war nicht notwendig es soweit kommen zu lassen.

Eine vernuenftige Massregelung des Reiseverkehrs zu Beginn der Krise und das was wir jetzt erfahren haette vermieden werden koennen.

Die Wirtschaft wuerde bereits wieder gesunden und man koennte einer Impfung gelassen entgegensehen. Jetzt muss man in ein akutes Geschehen reinimpfen, mit allen Unwaegbarkeiten.

Ich finde da gibt es nichts zu loben.

Am 18. Dezember 2020 um 19:35 von Wilhelm Schwebe

19:26 von Keveslegeti

Zitat: in welchem plan sollen wir denn sein?

Die Impfzentren sind weitgehend einsatzbereit. Sobald der Impfstoff zugelassen und so lange er verfügbar ist, wird geimpft auf Teufel komm raus.

Einfacher Plan, guter Plan.

Das flutscht

@ Werner Krauss:
Nach der Impfung muss man noch 30 Min. warten, falls eine allergische Reaktion auftritt.

Oh. Bei der Grippe-Impfung im November hab ich nach 5 Minuten schon wieder aufm Rad gesessen. Und Aufklärung gabs auch keine. Aber mein Hausarzt hat noch 40 Impfungen zu machen gehabt - neben der normalen Sprechstunde. Da muss es flutschen. Also eigentlich geht so ne Corona-Impfung auch ruck zuck.

@ Werner Krauss, um 20:29

60 min. pro Person vom Betreten bis zum Verlassen, selbst das halte ich für zu lange.
Aber die Erfahrung wird es zeigen.

Doch es ist eine Art Fließbandarbeit, und wenn es möglich ist, Autos im Minutentakt zu produzieren, sollte das auch beim Impfen möglich sein.

Ich bin halt Optimist.

@20:29 von BuriedBumper

Hmmm.... die Sachbearbeiter entscheiden nach Vorgabe des Arztes, dessen Kompetenz sie vertrauen müssen. Von alleine würden die nicht darauf kommen, irgendwelche Hilfsmittel oder Verordnungen sachgerecht zu verteilen, weil ihnen das notwendige Wissen fehlt. Ansonsten bräuchte ich ja nicht zum Arzt zu gehen, sondern könnte mich gleich an den Krankenkassensachbearbeiter wenden. Krankenkassen verwalten nur die Kosten, die bei medizinischen Behandlungen anfallen, haben aber im Prinzip keinerlei medizinische Kompetenz.

Mich würde es wundern, ...

... wenn es kein „Gemecker“ gäbe. Erst weiß der kluge Forist, dass es so schnell keinen wirksamen, sicheren Impfstoff geben kann, dann geht es wieder nicht schnell genug, und überhaupt haben ja nur Pharmafirmen etwas davon. Was habe ich noch vergessen?

@ gila.b

... und dazu scheint es zuwenig Impfdosen zu geben

Wie viele Impfdosen es gibt, lässt sich derzeit ganz genau beziffern: Null. Es darf nämlich erst nach der Zulassung ausgeliefert werden.
Und außerdem gilt: Die Produktion läuft wie sie läuft, rund um die Uhr. Ich denke, da kann man nichts beschleunigen.

Corona-Impfplan ?

Der Bundesgesundheitsminister hat keinen Corona-Implan. Er hatte eine Idee, wie es möglich wäre, einen Corona-Impfplan umzusetzen.
Der Bundesgesundheitsminister muss erst mal das Personal vorweisen, dass seinen Corona-Impfplan umsetzen wird.
Hier ist nix zu sehen.
Besser wäre es, wenn er sich gleich nach einem alternativen Konzept gg. Corona umgesehen hätte. Hat er aber nicht ...
Das könnte so aussehen:
A) eine tatsächliche Quarantäne, wenigstens als Angebot, wie Hotels als Quarantäne-Häuser, wg: bringt nix, wenn d. Quarantänepflichtigen zu Hause m. d. Fam.-Mitgliedern wohnen, + Kurkliniken f. d. gesunden Seniorinnen/er a. Alten- u. Pflegeheimen
B) Corona-Schnell-Test-Zentren v. allen Alten- u. Pflgeheimen in D., f. Personal, externes Personal + Besucher + d. häuslichen Krankenpflege v. Ort
C) strenges Hygienkonzept im ÖPNV in D. wie in Hotels, Gaststätten u. Restaurants + Schnell-Tests d. aussteigenden Fahrgäste + Begleitpersonal
D) usw. ... Personal im Impfplan ... Wo ist das ?

18:22 von Alter Brummbär

>>Man hatte jetzt viele Monate Zeit, seit Ausbruch der Pandemie.
Man wusste schon lange, das Impfstoffe entwickelt werden.
Warum wurde nicht gleich und rechtzeitig ein Impfplan erstellt?
<<

Grade ein Jahr ist es nun her, als diese unvorhersehbare Pandemie in China entdeckt wurde. Kaum jemand konnte erahnen, wie schnell die Viren in der EU einher fallen würden und was für Ausmaße diese Pandemie in Bezug auf die Bevölkerung und unser Leben nehmen würde. Ich finde, dass nun in einer förmlichen Hochgeschwindigkeit innerhalb eines Jahres so viele Impfstoffe dagegen entwickelt wurden schon bewundernswert. Nun haben wir endlich einen, der Zuversicht verspricht, aber schon wollen wieder einige Strategen direkt inkl. Impfstoff auch gefälligst den perfekten Impfplan vorgelegt bekommen. Noch bevor es mit dem Impfen losgehen kann, liegt dieser nun vor, sind die Rufe nach "besser und schneller" wieder da.

20:15 von saschamaus75

@19:31 von gila.b
>> und dann der run auf die Hausarztpraxen einsetzt<<(zur Bestätigung als Risikopatient)

"...wird auch nicht schlimmer sein als die jährliche Grippeschutzimpfung. -.-"

Doch: denn die Entscheidung für Gruppe 1,2 oder 3 Impfpriorität bedeutet mehrere Monate Verzögerung - allein für erste Gruppe schätzt Spahn 2 Monate; dazu scheint es zuwenig Impfdosen zu geben

20:31 von falsa demonstratio 18:38 von Hador Goldscheitel

Bevor Sie Palmer heilig sprechen, schauen sie sich einmal die letzte Talk-Runde von Maybrit Illner an. Da war die in meinen Augen wirkliche Coronaheldin von Tübingen zu Gast.

Ich hatte dazu gestern bereits gepostet. Herrn Palmers Äußerungen im Frühjahr sehe ich sehr kritisch, aber falls das Modell Erfolge aufweist, sollte man sich m.E. nicht allein deshalb dagegen sperren.

Es gibt verpflichtende regelmäßige Testungen in Pflegeheimen, sowie freiwillige kostenlose Schnelltests für alle. Dafür hat sich die Pandemiebeauftragte der Stadt Tübingen, Lisa Federle, eingesetzt.

Das Modell Tübingen wird hier vorgestellt:

"https://www.zdf.de/nachrichten/zdfspezial/corona-tuebingens-sonderweg-in-der-krise-100.html"

Mittlerweile ist die Inzidenz in Tübingen allerdings bei knapp 200. Von daher bin ich nicht sicher, ob Tübingen nun tatsächlich erfolgreich war/ist oder nicht.

Am 18. Dezember 2020 um 20:06 von nepal82

Zitat: Ich hoffe, sie verstehen, dass ich einem Facharzt, der seine Patienten kennt, in der Bewertung der Risikofaktoren mehr vertraue, als einem kaufmännisch(!) ausgebildeten Sachbearbeiter, der an Hand von Datenbanken Entscheidungen trifft, die über seine medizinische Kompetenz weit hinausgehen.

Als Diabetiker bin ich in einem Programm für chronisch Kranke: Disease-Management-Programm (abgekürzt DMP). Das ist selbststverständlich bei der Krankenkasse ebenso bekannt wie mein Alter. Da braucht der Sachbearbeiter bei der Krankenkasse keine medizinischen Kenntnisse um zu erkennen, welche Impfgruppe ich angehöre.

Russischer Impfstoff auch bei uns?

Werden die Hersteller des russischen Impfstoffs auch eine Zulassung im Westen beantragen?

Bisher sprechen wir...

.. vom Impfstoff von Bio/Pfizer. Aktuell stehen zwei weitere Impfstoffe kurz vor der Zulassung. Somit würden sich neue Kapazitäten ergeben. Endzeitszenarien, wo sich Menschen ums Überleben bekämpfen, sollten demnach überflüssig sein

@ falsa demonstratio

Palmer ist und bleibt vor allem ein Selbstdarsteller.

Gut, dass sich das mal einer traut, zu sagen.

RE: falsa demonstratio um 20:34

***Bei dem "Transplantationsskandal" ging es um Korruption.
Die Hausärzte haben Ihren Generalverdacht nicht verdient.***

So ?
Sie wissen aber schon, das Hausärtze Gefälligkeitsatteste ausgestellt haben, die vor "Maskenpflicht schützen " sollten ?

Und Generalverdacht hin oder her, aber das Problem der Übervorteilung besteht doch, oder sehen Sie das nicht ?

Gruß Hador

@20:29 von Werner Krausss

//Wenn es nur 3 Minuten wären, das wäre komfortabel.//

Das habe ich auch gedacht und Sie haben wunderbar erklärt wieso. Es wird vielleicht in einigen Fällen in 2 Minuten machbar sein, dafür in anderen Fällen deutlich länger als 3 Minuten dauern. Da werden die richtigen Papiere gesucht oder wurden gar vergessen, der Parkinsonpatient kann den ärmel nicht so schnell hochschieben, ein anderer will plötzlich doch nicht, ein Diabetiker zeigt Anzeichen von Hypoglykämie usw. usf.

Menschen und feste Zeitpläne - das funktioniert nur sehr bedingt.

von schabernack 19:36

Ja, aber bei den vielen Artikeln zum Thema, da wäre es doch mal interessant mal was zu den Zahlen zu erfahren.

Wir werden's überleben

@ IBELIN: Von mir gibts kein Lob

Dann muss es auch mal ohne gehn.

@ 19:22 von harry_up

"... Bei den Impfenden sollten auf jeden Fall die Arztpraxen einbezogen werden ..."

Schon mal darüber nachgedacht, dass - in Frage kommende - Arztpraxen ggf. völlig überlastet sein könnten ?

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Am 18. Dezember 2020 um 20:50 von Kaneel

Zitat: Es gibt verpflichtende regelmäßige Testungen in Pflegeheimen, sowie freiwillige kostenlose Schnelltests für alle. Dafür hat sich die Pandemiebeauftragte der Stadt Tübingen, Lisa Federle, eingesetzt.

Richtig, so hieß die Dame bei Maybritt Illner. Hat mir sehr imponiert mit Ihrem Engagement.

Mir soll es Recht sein, wenn sich Palmer an sie angeschlossen hat, so lange es erfolgreich ist.

18:30 von nepal82

>>Das ist letztendlich auch die Frage, die mich umtreibt: Wer informiert mich als Risikopatienten wann, mit welchem, woher auch immer erlangtem, Wissen, ob und wann ich geimpft werden kann.
<<

Diese Frage sollte tatsächlich besser kommuniziert werden. Zuerst hieß es, dass der Hausarzt informieren würde. Meines Wissens lehnten es diese ab aus Angst, gemessen an den vielen zusätzlichen Verpflichtungen ihrer Arbeit kaum noch nachzukommen. So wurde es an den Krankenkassen weiter gegeben.
Alles Dinge, die ich am Rande mitbekommen habe... aber über die ich noch nicht wirklich informiert bin. Notfalls informiere ich mich telefonisch bei meiner Krankenkasse.

@nepal82

„Hmmm.... die Sachbearbeiter entscheiden nach Vorgabe des Arztes, dessen Kompetenz sie vertrauen müssen. Von alleine würden die nicht darauf kommen, irgendwelche Hilfsmittel oder Verordnungen sachgerecht zu verteilen, weil ihnen das notwendige Wissen fehlt. Ansonsten bräuchte ich ja nicht zum Arzt zu gehen, sondern könnte mich gleich an den Krankenkassensachbearbeiter wenden“
...
Sie haben natürlich recht, dass der Arzt die Verordnungen ausstellt , der stellt ja aber auch die Diagnosen, nach denen die Krankenkasse ihnen ihren Impftermine gibt. Ich sehe also wirklich ihr Problem nicht

@Keveslegeti 20:51

„ Werden die Hersteller des russischen Impfstoffs auch eine Zulassung im Westen beantragen?“
Russland ist so groß, da wird bestimmt man alles selbst brauchen.

RE: falsa demonstratio um 20:31; 18:38 von Hador Goldscheitel

Frau Federle hat sicherlich maßgeblich mit dazu beigetragen die Zahlen niedrig zu halten.
Und jene Dinge umzusetzen, die Fachleute fordern ist doch nur allzu richtig.
Natürlich sind die Zahlen die Herr Palmer mehrmals anführte, zumindest teilweise widerlegt, aber das macht doch sein eigenes Vorgehen als Tübinger Bürgermeister nicht falsch. Und das sollten Sie vielleicht auch respektieren können, unabhängig ihrer persönlichen Einstellung zu Herrn Palmer.

Gruß Hador

@20:51 von falsa demonstratio

"...bin ich in einem Programm für chronisch Kranke: Disease-Management-Programm (abgekürzt DMP)"

Jup, bin ich auch, für Herz-Kreislauf- und Lungenprobleme. Trotzdem habe ich, auf Grund von Erfahrungen, gewisse (Vor)Urteile gegen Entscheidungen, die m.E. eher wirtschaftlicher als medizinischer Natur waren, von Krankenkassenmitarbeitern.

@21:01 von BuriedBumper

"...nach denen die Krankenkasse ihnen ihren Impftermine gibt."

Ich hoffe, sie haben damit recht :) .

@Anna-Elisabeth 20:54

"Menschen und feste Zeitpläne - das funktioniert nur sehr bedingt."

Liebe Anna-Elisabeth,
Lassen Sie mich bitte ergänzen: Menschen und gegenseitige Rücksichtnahme funktioniert auch nur bedingt

Liebe Grüße
Opa(Santa) Klaus

@ Gerd Hansen

"300 heisst, daß effektiv 150 geimpft werden können, da ja jeder 2mal muß.

Will man jetzt 60% Impfen, dann wären das vereinfacht 30.000 Impfungen ( da ja auch in Heimen "mobil geimpft" wird ).

Macht dann 200 Tage."

Soweit richtig, Aber wenn weitere Impfstoffe mit simplerer Ligistik dazu kommen, kann das Impfen auch in der normalen Infrastruktur (=Hausärzte) erledigt werden. Die kommen dann zu den Impfzentren dazu.
Ich finde übriges 200 Tage nicht so viel, das ist immerhin rechtzeitig zu Herbstbeginn 21.

Es kommen noch 3-4 Monate Saure-Gurken-Zeit. Dann der Frühling und Sommer, da ist's handhabbar und mit jeder Impfung sinkt auch der Druck im Kessel.

Aber die kommenden 3-4 Monate werden hart, da muss man sich nichts vormachen und da dürfen wir alle nicht müde werden die Maßnahmen mitzumachen und zu tragen.
Es ist aber absehbar.

von Keveslegeti 20:01

Sie vergleichen die Entwicklung von Impfstoff mit der Verabeitung von Möbelstücken und Leim ?

20:31 von Möbius

Das ist freilich mehr als ambitioniert ..
.
meinen sie ?
14 Stunden pro Tag => 800 min
10 reine Impfstraßen vielleicht zur Erfassung / Aufklärung ein paar mehr,
also 8.000 Minuten bei max 3 min / Impfvorgang ...
warum soll das mit 1.000 ambitioniert sein ?
Eine Frage der Organisation

Wer wie wo und wann ist zweitrangig

Zuerst muss Deutschland erst einmal ausreichend Impfdosen erhalten und danach sieht es nicht aus!
13mil bis Ende März. In dem Tempo kann es dauern!

Morgen Früh wird RKI wieder um 800 Tote vermelden

Ich bin natürlich kein Hellseher. Aber das Internet ist eben schneller als das Fax ... (das liegt wahrscheinlich jetzt beim Empfänger im Ausgabeschlitz)

Jemand muss mir mal erklären wieso man auf die deutschen Verhältnisse nicht mit Sarkasmus reagieren darf ..

Ganz ehrlich: ich verstehe nicht wo das medizinische Personal für 400 Impfzentren herkommen soll angesichts der Tatsache das die Effekte des „harten Lockdown“ frühestens ab 02.01. sichtbar sein werden ... bis dahin ist in deutschen Kliniken Alarmstufe rot !

20:37 von schabernack 20:14 von Barbarossa 2

//Dann schauen Sie mal jedes Jahr zu Sylvester: "Dinner for One" …
drücken der Dame aus England ganz feste die Daumen …
dass sie mind. 101 Jahre alt wird.//

Wird gemacht. (Ich denke, Barbarossa macht da mit.) Ich gehe tatsächlich davon aus, dass diese Dame die entsprechenden Gene hat, um ein wahrlich biblisches Alter zu erreichen. Und den nötigen Humor dazu.

@Riedel, 19:18 - Impfung ist wichtig!

Ich werde mich gerne und möglichst zeitnah impfen lassen. Es gibt keinen Grund, diese Chance nicht wahrzunehmen.

20:18 von Möbius

Zitat:"Bis dahin muss sich der brave Michel in Geduld und Vertrauen üben..."

Genau so ist es. Sie können nicht 82 Mio Menschen in zwei Wochen impfen. Risikopatienten und "sytemrelevante" Menschen müssen vorgezogen werden. Für den "Normalbürger" heißt es deshalb, abwarten und Tee trinken und die AHA-Regeln nicht vergessen. Mit dem "braven Michel" hat das wenig zu tun, für die rebellische Marianne oder den entschlossenen John Bull gilt es ebenso.

Hab ichs überlesen? Melde ich

Hab ichs überlesen?
Melde ich mich selbst zur Impfung an? Bei wem? Hausarzt, Kasse, Amt?
Was, wenn ich am Termin verhindert bin?
Immerhin gehöre ich zu irgendeiner Risikogruppe mit Vorerkrankungen.
Auch wenn die nichts mit Lunge oder Immunsystem zu tun hat.

@nepal82 21:09

"...nach denen die Krankenkasse ihnen ihren Impftermine gibt."

Ich hoffe, sie haben damit recht :) .
....
Da habe ich mich in der Tat missverständlich ausgedrückt :-)
Ich meinte natürlich , ihr Arzt stellt die Diagnosen, und die Kassen erteilen ihnen anhand derer eine Impfberechtigung

21:02 von schneegans

«Russland ist so groß, da wird bestimmt man alles selbst brauchen.»

Nicht die Flächengröße, aber die Bevölkerungszahl ist entscheidend für die Anzahl der benötigten Impfdosen. RUS mit ± 150 Mio. Einwohnern hat in etwas so viele, wie DEU + FRA zusammen genommen. In Relation zur Fläche von RUS sind 150 Mio. Menschen sogar ausdrücklich wenige.

Sollte der Sputnik V tatsächlich auch gut tauglich ohne Nebenwirkungen sein. Kann RUS den Impfstoff prinzipiell in sehr viele Länder exportieren, die eigenständig gar keine Impfstoffe gegen gar keine Erkrankungen herstellen können. Ob da die EU überhaupt ein attraktiver Matkt für RUS in dieser Hinsicht ist. Wer weiß das schon zu sagen mit heutiger Kenntnis …

Auch für RUS nicht weniger als für andere Länder als Impfstoffhersteller ist dies eine Frage der Finanzen, und der Einnahme von Devisen durch den Verkauf von Sputnik V oder VI oder VII …

@ Bernd Keveslegeti

Sie vergleichen die Entwicklung von Impfstoff mit der Verabeitung von Möbelstücken und Leim ?

Ich fand den Vergleich super. Was Ihr Namensvetter sagen wollte, ist, dass die Produktion gerade läuft und dass kein Mensch jetzt schon genau sagen kann, wann wie viel Impfstoff kommt. Er muss außerdem erst mal zugelasen werden.

@ harry_up

"Da wundert mich Ihre (sicher nicht aus der Luft gegriffene) Maximalzahl von 100 pro Impfstraße/Tag."

Bei uns meldet der Kreis pro Impfstraße 250 Impfungen/Impfstraße undTag, das Impfzentrum hat 8 Straßen. Hat aber auch beste Logistikbedingungen (gute Verkehrsanbindung, viele Parkplätze, ideales Gebäude und der Impfstoff demnächst wohl hier im Kreis hergestellt). Macht bei 350000 Einwohnern im Kreis dennoch einige Tage.
Andere Impfzentren müssen da etwas kleiner planen (Verkehrsanbindung, Gebäudekapazität).

@ Möbius

Jemand muss mir mal erklären wieso man auf die deutschen Verhältnisse nicht mit Sarkasmus reagieren darf ..

Darf man. Bei uns in Österreich ist leider alles noch ne Hausnummer schlimmer.

21:15 von Anna-Elisabeth

Natürlich mache ich mit, nur habe ich keinen großen zeitlichen Spielraum mehr.

21:14 von Möbius

Zitat:"Ich bin natürlich kein Hellseher."

Jetzt enttäuschen Sie mich aber!

Zitat:"Ganz ehrlich: ich verstehe nicht wo das medizinische Personal für 400 Impfzentren herkommen soll"

Informieren Sie sich in Ihren lokalen Medien, bei Ihrem Landratsamt oder Gesundheitsamt. Tausende ehrenamtliche HelferInnen wurden bereits gefunden. Sie könnten sichauch melden. Übrigens gibt es in Deutschland einen Bevölkerungsschutz, der hat jede Menge Sanitätseinheiten...

@Anna-Elisabeth, 20:01

„Es wird keinen einzigen Plan geben, der nicht kritisiert wird. Ich selbst könnte auch keinen Plan erstellen, der nicht doch irgendwo seine Tücken hat“

Das ist natürlich richtig. Kein von Menschen erstellter Plan kann perfekt sein bzw. allen und jedem und noch dazu allen oft höchst unterschiedlichen Umständen, Gegebenheiten und Eventualitäten gerecht werden.

„Und wenn man immer wieder auf jede Kritik reagieren wollte, wird man ewig brauchen, bis auch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung geimpft ist“

So wörtlich habe ich das mit den „Taten“ gar nicht gemeint. Sondern mehr in dem Sinne, dass man sich (gedanklich) eingehend mit der Kritik auseinandersetzt - und zwar so, Kritiker auch merken, dass man das getan hat. Was natürlich voraussetzt, dass man ihrer Kritik wirklich aufmerksam zugehört hat.

@Keveslegeti

"@ Sisyphos3:
Was mich an der ganzen Sache stört und wütend macht, der offensichtlich fehlende Impfstoff

Der Ärger würde sich auflösen, wenn man die Zusammenhänge bei der technischen Produktion von Impfstoffen kennen würde. Ich bin überzeugt, dass das ganz gut läuft."

Genau. Die Produktion wird jetzt hochgefahren. Hier im Kreis macht sich ein großer Produzent gerade starklar für die mRNA-Impfstoffproduktion (Biontech/Pfizer und Moderna). Aber von jetzt auf gleich können die das auch nicht anknipsen.

21:16 von Adeo60

das strebe ich auch an
nur wie wird man Risikopatient
reicht 65, Bluthochdruck und zu hohe Zuckerwerte ??

@ 20:43 von falsa demonstratio

"... Die Impfzentren sind weitgehend einsatzbereit. Sobald der Impfstoff zugelassen und so lange er verfügbar ist, wird geimpft auf Teufel komm raus ..."

Ja ... sicherlich.

Aber wo ist das Personal dazu ?

@Adeo60 21.16

"Ich werde mich gerne und möglichst zeitnah impfen lassen. Es gibt keinen Grund, diese Chance nicht wahrzunehmen."

Melde mich auch an. Als Risikopatient mit COPD und ü60 hoffe ich, bis März meinen Termin zu bekommen.

Wen genau möchte der

Wen genau möchte der Hausärzteverband denn dann aus der ersten Priorität herausnehmen und zurückstellen?
Hausärzte haben mit allen Kontakt, z.B. Krankschreibungen, Bronchitis und Atteste, also sind aktiv Covid-19 infizierte weniger konzentriert in ihren Praxen. Pflegende Angehörige im Haushalt von Covid-19 erkrankten haben 100% Umgang mit ihnen. Beschäftigte in Krankenhäusern haben mit schwer erkrankten dauernd Kontakt. 80Jährige sind schwerst gefährdet, wenn sie sich anstecken. Hausärzte sind meistens jünger.

@20:39 von gila.b

>> Doch denn die Entscheidung für Gruppe 2
>> oder 3 Impfpriorität bedeutet

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. -.-

19:18 von Bernd Riedel

>>Ich hoffe die Werbung für die Impfung ist erfolgreich. Ich gehe aber nicht davon aus, dass sich dieses Jahr mehr als 40% Impfen lassen.
<<

Dieses Jahr noch 40% wird auch kaum mehr zu bewältigen sein. Das geht nicht ansatzweise in der Zeitberechnung und auch nicht in der Berechnung der Impfdosen auf. Davon ab, dass für diesen Ansturm auch das Personal fehlt...

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