Kommentare - Nach Lockdown-Beschluss: Langfristige Perspektive gefordert

14. Dezember 2020 - 08:40 Uhr

Der zweite Lockdown ist beschlossene Sache - und stößt parteiübergreifend auf Zustimmung. Die Opposition verweist allerdings schon jetzt auf die Zeit danach und fordert eine langfristigere Corona-Strategie.

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Kommentare

Der weisse Peter

"Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) appellierte ebenfalls an die Menschen, am Montag und am Dienstag wegen der Infektionsrisiken ganz auf den Einkauf von Weihnachtsgeschenken zu verzichten. "Ich wünsche mir und ich hoffe, dass die Menschen nur das Allernötigste besorgen, was sie wirklich brauchen an Lebensmitteln", sagte er im "Bild"-Politik-Talk."

Na, vielleicht sollten die Leute doch das Gegenteil machen? Eben nicht in die Stadt um Lebensmittel zu kaufen, das können Sie nämlich vielleicht noch bis zum 10ten Januar irgendwo nebenan.
Also, bleibt die nächste 2 Tage zuhause falls er nur Lebensmittel kaufen wollt, die anderen "müssen" noch Weihnachtsgeschenke kaufen. Oder ruft der weisse Peter wirklich zu einen Boykott der Läden auf und hat sich somit die Option gesichert: "Hättet Ihr Euch an meinen Vorschlag gehalten, dann wären die Zahlen runtergegangen. Wir haben alles richtig gemacht und das Volk ist Schuld?"

Eine "echte" Strategie ist dringend zu erarbeiten

Strategie = "genauer Plan des eigenen Vorgehens, der dazu dient, ein militärisches, politisches, psychologisches, wirtschaftliches o. ä. Ziel zu erreichen, und in dem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen könnten, von vornherein einzukalkulieren versucht"
Exakt das muss nun über den Jahreswechsel von unseren Politikern erarbeitet werden. Frage 1: welches Ziel wollen wir erreichen. Dieses muss klar formuliert und für die Bevölkerung verständlich formuliert werden. Es muss messbar und nachvollziebar sein.
Frage 2: welche Szenarien können auftreten und wie verhalten wir uns beim Auftreten der Szenarien. Auch das bitte klar formulieren und aussprechen.
Frage 3: welche Maßnahmen werden ergriffen um welche Wirkung zu erzielen - messbar und nachvollziehbar mit der Option die Maßnahmen, die keine Wirkung erzielen auch wieder zu stoppen
Und zum Schluss: auch die Erarbeitung einer Strategie funktioniert Online ohne persönliche Treffen und Talk Shows...

langfristige Strategie?

Lindners Forderung nach einer langfristigen Strategie wird nicht besser, wenn sie ständig wiederholt wird. Wir wissen nicht, ob der jetzt beginnende Lockdown die erhoffte Wirkung zeigt. Diese Ungewissheit macht es nötig, sie immer wieder an die aktuelle Situation anzupassen. Wie wäre es, wenn Herr Lindner mal so einen richtig guten Vorschlag macht?
Wir wissen noch nicht einmal, ob heute und morgen die Einkaufsstraßen voll sind und wir noch einen tüchtigen Schub an Neuinfektionen bekommen.

Zeit nutzen und...

zusätzliches Pflegepersonal für die Intensivtherapie motivieren und qualifizieren. Dazu gehören dauerhaft bessere Arbeitsbedingungen, ein längst nicht überall angekommener Bonus, z.B. 13. Monatsgehalt, für die gefährliche und kraftraubende Arbeit.

MfG
Ihr Intensivarzt im Coronaeinsatz
Moderator im Corona-Forum
https://tinyurl.com/y6rhss59

Langfristige Perspektive

Eine langfristige Perspektive zu fordern ist leicht, aber wie soll sie erstellt werden? Wir sind zum ersten Mal in einer echten Pandemie. Die Perspektive hängt eindeutig von der Bevölkerung ab, sind genügend Menschen vernünftig oder wünschen sich zu viele Menschen den Titel 'Covidiot'? Und hierauf reagieren die Verantwortlichen. Sie reagieren lernend in kleinen Schritten, angepasst an das Verhalten der Bevölkerung und damit angepasst an das Ausmaß der Pandemie. Das geschieht zeitnah und nichts kommt unerwartet.
Hinzukommt, dass die Bevölkerung je nach Krankheit unterschiedlich reagieren wird. Hätten wir hier Ebola, gebe es ganz sicher keine unsinnigen Rufe nach dem Grundgesetz. Warum also ein Korsett in Form eines Gesetzes schaffen? Wenn die nächste Pandemie kommt, wird dieses Korsett nicht passen.

Panikkäufe verhindern....

ja das hätte man verhindern können, wenn man den Lockdown vor zwei Wochen angekündigt hätte.
Jetzt ist es zu spät.
Und sage bitte niemand, dass man das nicht voraussehen konnte.
Weiterhin verzichte ich aber darauf, auf den Politikern rumzuhaken. Aber gut wäre es doch, wenn unsere Regierenden mehr vorausschauend und mit mehr Mut agieren würden, statt immer nur kurzfristig zu reagieren.

Nun ja

Wer jetzt davon spricht, dass der „echte“ Lockdown wohl bis März oder auch Ostern (2. – 5. April) verlängert werden soll, der spricht vom Ende der Gesellschaft, wie wir sie kennen.
Die Vorstellung, dass wir mal kurz Pause machen und dann wieder aufwachen wie aus einem langen Schlaf im Märchen, haben nur realitätsferne Phantasten.

Zitat Altmeier

"Das ist wie, wenn der Vesuv ausbricht. Da kann man nur noch sehen, dass man sich in Sicherheit bringt - und das ist das, was wir tun."
Wenn der Vesuv ausbricht verbrennen die Menschen und die einzige Chance ist es weg zu laufen.
Wir können nicht weglaufen! Wir müssen handeln. Und nicht jeder, der/die* den Virus in sich trägt, verbrennt. Manche merken es nicht einmal. Die glühende Lava kann man sehen und fühlen.
Schlechter Vergleich.

Eine Frage: Gibt es nicht

Eine Frage: Gibt es nicht längst die langfristige Perspektive?
Sie besteht meines Erachtens aus der Kombination von Kontaktreduzierung bzw. -vermeidung, Fallzahlgrenze von unter 50, um die Kontaktketten nachverfolgen und unterbrechen zu können, und den AHA-Regeln. Wenn sich alle einigermaßen eigenverantwortlich und solidarisch daran halten, müsste nicht alles auf der Verbotsschiene geregelt werden.
Aber das scheint bisher bei einem erschreckend hohen Teil der Bevölkerung nicht möglich zu sein.

Die Perspektive muss lauten: Bedarfsabdeckung für alle statt

Wachstum. Nun bleibt zu hoffen, dass der Weg, der sich in Situationen wie dieser schon einmal als der einzig Zielführende erwiesen hat es auch diesmal tut. Und dass die Zeit des „Stillstands“ genutzt wird (nicht nur in der Politik), zu überlegen ob in unserer Gesellschaft nicht etwas grundlegend schiefläuft, wenn sie überhaupt vor die Alternative „Geld oder Leben“ gestellt werden kann; und vor allem, was getan werden muss, damit nicht nur für „finanziell Abgesicherte“ (wie z.B. die in Politik und ÖD Beschäftigen) gut durch den Lockdown kommen. Sondern auch alle, die jetzt schon wieder die Konsequenzen der in unserem derzeitigen Wirtschaftssystem herrschenden finanziellen Zwänge auszubaden haben. Genauso wie die Umwelt, wie sich gestern einmal mehr gezeigt hat: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/peru-jagd-auf-illegale-goldgraeber-video-100.html und die zahllosen Opfer politischer Konflikte (Kriege), bei denen es letztlich immer um das Machtmittel Geld geht.

Deutschland Experimentierfeld

Leider sind wir zum Experimentierfeld von Dummköpfen geworden. Wenn ein Lockdown nicht hilft, der nächste alles noch verschlechtert wird halt der dritte ausgerufen. Anstatt mal nachzudenken, dass es die völlig falsche Teststrategie ist, die immer mehr positivfalsche , gesunde Menschen erfasst, die dann in Quarantäne müssen ( bei uns fehlen wegen Quarantäne 12 Intensivpfleger - Pflegenotstand nicht durch Coronapatienten sondern durch die,Massnahmen‘.
Nein, Merkel und Co probieren es wieder und wieder. Auf die klugen Köpfe im Lande und den Tausenden von Ärzten, die an die Regierungen appelliert haben, hört schon lange kein Politiker mehr. ,Wir brauchen einen harten, brutalstmöglichen Kurs, so tönst aus klugen Mündern‘.

Resultat

Am Ende wird jeder auf kurz oder lang anscheinend mal Corona bekommen. Ich hoffe das der Großteil es überstehen wird.

Und nochmal

"Langfristige Perspektive gefordert"
Eine Woche harter Lockdown pro Monat.
Das unterbricht die Phase in der jemand infektiös ist ohne es zu wissen.
Nicht lange suchen, die Antwort ist da, sie ist einfach, sie funktioniert.
Und mit 1/4 weniger Umsatz können alle Brachnen lange überleben, und Arztpraxen und Restaurants können zukunftssicher planen.

Nun ja

Wenn der Handel endgültig auf Amazon reduziert werden soll – dann sterben unsere Innenstädte, die Gastronomie und weite Teile der produzierenden Industrie.

Die Perspektive

«O. Scholz (SPD) sagte … man sei mit einer Naturkatastrophe konfrontiert.
"Das ist wie, wenn der Vesuv ausbricht …"»

Nein … das ist es nicht. Corona ist auch kein Tsunami.
Bei Corona hilft kein "in Sicherheit bringen" durch Wegrennen.
Kluges Verhalten aber beeinflußt die Auswirkungen.
Eigentlich gut … nun wenig hilfreich.
DEU hat kaum Erfahrungen mit tatsächlichen Naturkatastrophen.
Dem zufolge die Menschen auch nicht das kollektive Bewusstsein.
Wie es ist, wenn schon im nächsten Moment Vulkan … oder Erdbeben.

Die Perspektive … sind Einschränkungen des persönlichen Lebens bis "weit" in 2021 hinein, wie man noch zu Weihnachten 2019 zu leben gewohnt war. Erfreulich ist das nicht … aber unumgänglich. Das Leben der Mediziner ist aktuell ganz besonders anstrengend. Weihachtsgeschenke wohl deren geringstes Problem.

Ganz fürchterlich … dass die Gesellschaft der Erwachsenen nicht in der Lage ist, Kindern & Jugendlichen eine Perspektive zu geben, wie das Leben im Jahr 2021 sein solle …

Langfristige Perspektive

Es ist schon bemerkenswert wie die Menschen ticken. Da werden Regeln beschlossen und schon sucht man die Schlupflöcher diese zu brechen nur für seinen eigenen Vorteil. So verhindern wir keine Verlängerung des Lockdowns. Einfach mal durchhalten und hoffentlich sinken dann die infektionszahlen. Wenn das der Fall sein sollte, wird hoffentlich nicht gleich geschrien Hurra jetzt geht es in den Skiurlaub. Dann droht Ischgl 2.0. Also einfach mal besinnen und auch mal an andere denken.

Langfristige Corona-Strategie...

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD)
"Das ist wie, wenn der Vesuv ausbricht. Da kann man nur noch sehen, dass man sich in Sicherheit bringt - und das ist das, was wir tun."
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Und das ist unsere Strategie ?

Die letzte Chance für viele

überregionale Politiker ihr Gesicht zu wahren...

Ich hoffe nun, das Endlich gehandelt wird und sämtliches politisches Versagen:
zu wenig FFP2 Masken, Schnell-Tests, verpasste digitalisierung der Gesundheitsämter, verpasste Schul u. Kita-Schließungen Geschichte sind.

Das sind nur notwendige kurzfristige Veränderungen bis Anfang Januar.

Mittelfristig beginnt erst die richtige Arbeit.

Zur BTW erfahren wir dann auch endlich mittelfristige Konzepte - und vor Allem derren Umsetzung- um ein solches kopfloses Handeln des letzten Jahres zu verhindern. RKI Pandemie Plan war/ist vorhanden.

Für mich persönlich (habe mich immer an die Regeln gehalten- egal wie schräg die sind) steht fest, das die CDU absolut unwählbar ist- und das liegt NICHT an Frau Dr. Merkel- sondern an sämtlichen profilierungssüchtigen Ministern dieser Partei, die meinen, das der Kampf um Wählerstimmen auch sämtliche Naturgesetze umgehen kann.
Weihnachten u. Silvester zu Hause ist das kleinste Übel, wenn gehandelt wird.

Richtig was Lindner und Weidel sagen

Diese Strategie hätte schon im September fertig sein müssen. Wir schützen die Risikogruppen immer noch nicht richtig! Das einzige Mittel ist ein überflüssiger Lockdown?! Die Ursache allen Übels ist, das unser Gesundheitssystem über Jahre kaputtgespart wurde. Die Gesundheitsämter bekommen selbst jetzt in Zeiten der Krise nur 3 IT-Fachstellen anstatt der 80 angefragten genehmigt. Auch werden die Pflegeberufe immer noch nicht entsprechend vergütet, eine Metallfachkraft erhält für eine 35Std. Woche über 4000€ eine Pflegekraft für 38,5Std. 3100€ brutto ist doch klar welchen Weg junge Menschen eher einschlagen. In der Industrie lass ich um 16:00Uhr das Werkzeug fallen, in der Pflege verarbeite ich erst die Schicksale in meiner Freizeit.

Es können noch soviel Intensivbetten geschaffen werden, wenn das Personal fehlt.

Wir werden immer im Lockdown Modus bleiben, weil Gesundheitsämter nicht die richtige IT und Fachstellen bekommen.

Wir haben ein strategisches Versagen!

An der Realität vorbei.

Glaubt man denn wirklich, die Leute stecken sich beim Einkaufen an? Sieht man denn nicht, wie die Zahlen in Indien, China, Japan, Indonesien, Thailand, Myanmar, Bangladesh sind? Glaubt man, dort werden irgendwelche Läden oder Garküchen über Wochen geschlossen? Wäre das überhaupt möglich?

Die sich anscheinend für gottgleich haltende Bundesregierung muss das ja alles wissen. Der Hintergrund des Lockdowns muss also ein anderer sein.

Danke an tagesschau.de für das schöne Titelbild. Ich stürze mich heute auch noch einmal in den Weihnachtseinkauf, die Schnäppchen werden großartig sein...

Lindners Sprüche

Linder klopft leider nur Sprüche macht aber keinerlei konkrete Lösungsvorschläge außer den Dauerbrenner Risikogruppen schützen, was bei über 30 Millionen Senioren nahezu unmöglich ist. Wir haben offensichtlich immer noch nicht genügend Schnelltests obwohl es die in China zuverlässig seit April gibt. Auch dauert das mit der EU Zulassung des ja in Deutschland entwickelten Impfstoffes zu lang und die Qualität dieser Zulassung wird auch nicht besser, wenn jetzt nochmal eine weitere Behörde die Studienunterlagen durchsieht. Währenddessen impft man in den USA und UK schon fleißig. Und man könnte medizinische Masken zur Pflicht machen anstelle von gegen Aerosole wirkungslose Stoffmasken. Ansonsten ist es mit einer langfristigen Strategie schwierig, denn niemand kann den weiteren Verlauf der Pandemie sicher prognostizieren.

Langfristige Perspektive hätte man haben können

Die Ironie dabei ist, dass es schon im April ernstzunehmende Stimmen von Forschern des Weizmann Instituts gab, die im Hinblick auf die langfristige Durchhaltbarkeit von Maßnahmen ein sehr attraktives Modell vorgestellt hatten:

Alles offen und erlaubt, aber eben immer nur für einen Teil der Bevölkerung, während der Rest in strenger Quarantäne ist (https://vimeo.com/414833475).

Das hätte es erlaubt, dass man die aktiven Fälle schnell reduziert und ab dann neu eingeschleppte Fälle sich kaum ausbreiten können. Wir hätten alles haben können, inklusive Konzerte, Fußball und Massenveranstaltungen.

Es wäre für die Menschen planbar gewesen und auch langfristig durchhaltbar.

Klingt gut kommt aber zu spät

Wir haben den Impfstoff. Im Ausland wird er bereits verimpft. Auch hier wird er kommen können. Im Sommer geht das Virus sowie so zurück. Es geht um 3 Monate.

Kritik und langfristige Strategien wie Tests, kostenlose Masken, Lüftungsysteme für Schulen u wirksame Regeln kommen ein Dreiviertel Jahr zu spät.

Langfristige Perspektive

Weder der Lockdown noch langfristige Perspektiven werden helfen, solange sich zu viele Verantwortungslose in Privaträumen treffen und feiern. Hinzu kommen in der Öffentlichkeit auch noch Querdenker, Maskenverweigerer , Coronaleugner usw.
Erst wenn bei all diesen "Typen" die Vernunft einkehrt, werden wir gute Chancen haben, die Pandemie einzudämmen.

Langfristigen Plan?

Also doch nun Planwirtschaft? Einfach mal spontan sein, wie bei 'sachgrundloser Befristung'. Da freut sich der freie Markt.

Perspektive langfristig

Ist doch gegeben. In dieser Jahreszeit die Inzidenz unter 50 zu bekommen, bedeutet Lockdown bis mindestens März. Danach haben wir Millionen von Arbeitslosen, unzählige Existenzvernichtungen, eine hohe Suizid Rate und ein Gesundheitssystem das leider nicht mehr bezahlbar ist, von wem auch? Also die Perspektive ist da. Und vielleicht gibt es ja auch im Januar Impfungen, wenn die Organisation genauso abläuft Zettel und Fax Wirtschaft kann das noch ein paar Jahre dauern. Frohes Fest und bleibt gesund.

Langfristige Perspektive fordern und nix

...in Petto haben, ausser Forderungen!
Huch an Wen erinnert das? Ach ja an Alle die fordern u fordern ihren "Freiheiten" hinterher heulen u schreien, aber auch nix zu bieten haben!
Ach ja ich habe vergessen, die Risikogruppe besteht nur aus "Alten".
Hoffentlich müssen nicht bald die ersten vorerkrankten jungen Menschen sterben, bis vorbubertär denkende Egoisten, merken dass, das Virus auf Grundrechte, "Freiheitswahn" u sonstige Widersprüche NULL Rücksicht nimmt!

@09:00 von Ritchi

Eine langfristige Perspektive zu fordern ist leicht, aber wie soll sie erstellt werden? Wir sind zum ersten Mal in einer echten Pandemie.

*

Wenn wir davon ausgehen, dass dem so ist, dann wurden diese Szenarien schon mehrfach umfassend in Übungen durchgespielt (zunächst als Bio-Terror, dann als Pandemie). Die dafür einzusetzenden Krisenstäbe aus Experten (sowohl was Wissenschaft als auch die elementare Versorgung) angeht, müssten eigentlich irgendwo sein und Maßnahmen diskutieren. Das würde bedeuten, diese hinsichtlich ihrer Wirkung UND Nebenwirkung zu bewerten.

Das geschieht derzeit nicht (wenn sich regelmäßig Berufspolitiker zusammensetzen, um etwas "auszukungeln") oder so intransparent, dass das niemand nachvollziehen kann.

Wer einen Lockdown mit der wirtschaftlichen Bedrohung von Millionen Existenzen fordert, der müsste eigentlich dazusagen, dass in den letzten Jahrzehnten die deutsche Wirtschaftskraft für die Steigerung der Lebenserwartung gesorgt hat.

ein Lockdown

ist keine nachhaltige Lösung. Das bringt nur einen Jojo-Effekt. Unser Leben besteht dann nur noch aus Lockdowns. Streek und Schmidt-Chanasit haben Recht, wir brauchen natürlich eine langfristige Strategie. Schauen unter welchen Voraussetzungen was möglich ist.

Wenn wir einfach so weiterwurschteln wie bisher gibt es 2022 keine Cafes, Kneipen, Restaurants, Kinos, Urlaubsreisen mehr, Schule ausschließlich daheim, nur noch Homeoffice, kaum soziale Kontakte usw usw da reichen die 1000 Zeichen nicht aus.....

Corona- Beschränkungen !

Also, das mit dem jetzigen Shut- Down ist wieder nur die halbe Miete, weil leider immer noch viel zu viele zur Arbeit fahren müssen, mit dem ÖPNV und dann in großen Büro oder Werkhallen sitzen und stehen, nur damit weiter brav für etliche neue Autos und sonstiger Mist gebaut werden. Der Politik geht es doch im Grunde nur darum, die deutsche Produktion aufrecht zu erhalten, damit all die Dividenden bezahlt werden. Der Einzelhandel und all die Freizeiteinrichtungen können so was eben nicht, deswegen werden die immer als Erste dicht gemacht. Traurig aber wahr.
Außerdem wäre es deutlich sinnvoller und besser gewesen, schon Anfang November die Schotten für vier Wochen dicht zu machen, als so ein Durcheinander.
Aber natürlich sollten auch mal die letzten Deppen es kapiert haben, dass nur alle zusammen diese Krise meistern. All den Unvernünftigen ist es auch mit zu verdanken, dass man bald nicht mehr auf die Straße kann, wenn man will !!

Lösungen wird sich weiter verschlossen

Aha, für eine hochtechnisierte Gesellschaft ist ein simples Virus also mit einem Vulkanausbruch zu vergleichen. Ich finde es unglaublich, dass die Bevölkerung das immer noch alles glaubt.

Es mangelt an ausreichend Schnelltests, noch immer. Und warum hat man eigentlich keine hochwirksamen Medikamente? Man hat sich offensichtlich nicht ausreichend darum gekümmert - gut möglich, dass es an der Bürokratie liegt, dass es ewig dauert, bis Studien genehmigt werden. Auch Impfen tun wir nicht, weil auch hier die EU die Entscheidung verzögert.

Wenn es um Verbote geht, die keine Lösung sind, reagiert der Staat sofort mit deren Anordnung und Durchsetzung. Lösungen hingegen verbleiben auf freiwilliger Basis. Weder gibt es eine Testpflicht, noch eine Tracking-App-Pflicht noch eine Impfpflicht, nicht einmal für Risikogruppen und Personal im Gesundheitswesen. Hätten wir eine Tracking-App-Pflicht, wüsste man jetzt übrigens, wo die Infektionen geschehen.

Wird es die denn geben?

"Die Opposition verweist allerdings schon jetzt auf die Zeit danach und fordert eine langfristigere Corona-Strategie."

Die Strategie ist und bleibt, wir fahren auf Sicht. Es sind bald Wahlen, und da müssen wir auf die Meinungsumfragen reagieren können.

Last Christmas - Letzte Chance

Na, dann aber jetzt noch alle in die Einkaufscentren, bevor die Läden schließen und dann die Sonderregelung für Weihnachten voll ausschöpfen, soll ja nicht kontrolliert werden, ob sich da ein, zwei oder drei Personen mehr im 40 qm Wohnzimmer tummeln, als erlaubt sind. Das Fest der Liebe drückt sich heuer so aus - einfach fernbleiben - skypen, telefonieren, whatdeppen.

Am 14. Dezember 2020 um 09:06 von Epilog

" Fallzahlgrenze von unter 50"

Diese Grenze wird auch nächstes Jahr im Herbst/Winter kaum erreichbar sein. Es sind wenige, die sich nicht an Regeln halten, und die gab es auch im Sommer schon. Egal was wir tun, die Zahlen werden je nach Jahreszeit hoch und runter gehen. Auch nächstes Jahr.

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD)

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sagte bei RTL, man sei mit einer Naturkatastrophe konfrontiert. "Das ist wie, wenn der Vesuv ausbricht. Da kann man nur noch sehen, dass man sich in Sicherheit bringt - und das ist das, was wir tun."
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Nun ja lieber Herr Scholz, ein Ausbruch des Vesuv kündigt sich oft vorher an. Und als erste Schutzmaßnahmen baut man keine Häuser direkt an einem Vulkan.
Sollte doch einmal der Vulkan ausbrechen, kann man dann ohne jede Panik großflächig evakuieren.

Re : sonnenbogen !

Wir schicken jetzt alle die Regierenden für uns zum Einkaufen der Weihnachtsgeschenke, sonst sitzen die nur unnötig in ihren Sesseln, denn mehr tun sie eh nicht.
Leider haben all die Regierenden jeden Bezug zu normalen Menschen verloren, sonst würden sie keinen solchen Mist von sich geben, und endlich vernünftig und angemessen handeln.
Es wird sehr viel beschlossen und geschlossen, aber die heiligen Kühe, die lassen sie in Ruhe, leider !!!
Von solchen Lügenbaronen halte ich absolut nichts mehr, weil sie zu unehrlich und nicht transparent agieren !

Langfristige Perspektive

Langfristige Perspektive, wenn ich sowas schon lese..... Tragt FFP2-Masken und gut ist. Alles Andere ist nur "Kosmetik" der Parteien mit ihrem Wahlkampfgeplänkel.

Auf der einen Seite bin ich

Auf der einen Seite bin ich froh, dass überhaupt auf die nicht ausreichende Wirkung der bisherigen Maßnahmen reagiert wurde, auf der anderen Seite sitze ich in einem Großraumbüro, das nur bei Verlassen des Raumes das Tragen einer Maske erfordert. Nicht zuletzt weil alles Vorgaben für Betriebe eben doch nur Empfehlungen sind...

Problematisch, wenn die Evidenz für Ansteckung am Arbeitsplatz/ auf dem Arbeitsweg und im Einzelhandel recht ähnlich sind. Naja.

Dilletantismus live

Es macht mich fertig zu sehen, wie dilletantisch die deutschen Regierungen mit der Pandemie umgehen. Kein Plan (jedenfalls keiner, der bekannt ist), keine wissenschaftlich unterstützte epidemiologische Faktensuche, keine wissenschaftlich begleitete statistische Begleitung der Infektionen - nur Bauchgefühl, und Geld, Geld, Geld.
Klar, die Menschen, die das Geld bezahlen werden sind selbst schuld. Warum verbreiten sie das Virus, statt es bei sich zu behalten? Aber daß die von uns engagierten Politiker so inkompetent mit den Folgen des Virus umgehen schockiert mich. Was würde eigentlich passieren, wenn wir plötzlich mit einem Krieg zurecht kommen müßten? Das scheint im Moment undenkbar, ist es aber nicht, denn sonst könnten wir das Militär abschaffen.

den Weihnachtseinkäufen....

der Alten- und Pflegeheimbewohner im Einzelhandel der Innenstädte wurde endlich ein Riegel vorgeschoben, dadurch werden jetzt auch die Todeszahlen schnell sinken

' an der Realität vorbei'

Rossundreiter, ich hoffe mal, Dein Kommentar war ironisch gemeint....
Glaub mir, man steckt sich überall an, wenn Menschen sich treffen!!!!!
Falls Du heute tatsächlich auf Schnäppchenjagd gehst...unfassbar.
Was soll denn bitte anderes hinter einem Lockdown stehen als das nicht mehr kontrollierbare Infektionsgeschehen??? Bill Gates????

@Sternenkind

Meine Großeltern haben mit ihren Kindern den 2. Weltkrieg überstanden und danach ein glückliches und wirtschaftlich gutes Leben geführt!
Da werden wir wohl locker 1-2 Jahre Pandemie durchstehen, wobei der Vergleich zum 2. Weltkrieg lächerlich ist, wenn ich mir die Bilder meiner zerbombten Heimatstadt ansehe!
Aber leider muss man manchen Leuten immer noch klar machen, dass Deutschland diese Pandemie wirtschaftlich und finanziell locker verkraften kann, denn die Schuldscheine gehen natürlich mit frisch gedrucktem Geld der EZB in deren Besitz über und werden nie zurückgezahlt, auch wenn die meisten Deutschen Geldpolitik nie verstehen werden!

Eine kleine kaum beachtete Studie....

Gestern gab es im Liveblog der Tagesschau den Hinweis auf eine Studie zur Maske.
Demnach helfen die Masken zu 45%, bzw. ohne Masken hätten wir täglich 38.000 Neuinfektionen statt 20.000, weswegen die Empfehlung der Studie ist, dass alle Masken tragen sollten.

Das sehe ich mal ganz anders.

Nach der Studie ist die Maske doch erst das Problem und nicht die Lösung. Die Lösung ist Abstand zu halten.
Aber seit die Maskenpflicht eingeführt wurde, halten die Menschen keinen Abstand mehr. Nicht in Supermärkten, nicht auf dem Bürgersteig, weil die Leute meinen, mit der Maske eine Art 99% Sicherheit zu haben.
Aber das Problem ist, dass die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung nur halbiert wird, mehr nicht.
Dafür wird man dieser Wahrscheinlichkeit sich anzustecken aber ein vielfaches öfter ausgesetzt als bei Abstandsgebot ohne Maske. Kein Wunder, dass die Zahlen hoch bleiben.

Es ist zu bezweifeln, dass den Menschen in unserem Land klar ist, was für eine trügerische Sicherheit diese Masken sind.

@Der freundliche

das wäre ja noch halb wegs vertretbar, wenn der Vesuv gestern ausgebrochen wäre. Der Ausbruch der Pandemie in Dtld. liegt aber bereits 9 Monate !!! zurück. 9 Monate in denen seitens Politik nichts!!! passiert ist außer immer wieder mit dem Lock Down zu drohen und die Bevölkerung wie kleine Kinder zu behandeln...sämtliche gezielt wirkende Maßnahmen wie der besondere Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen durch FFP2 Masken und Schnelltest, wird verweigert

Eine langfristige Perspektive ist nur bedingt möglich

Am ehesten könnte ich mir das wie Herr Hofreiter mit einem Stufenplan vorstellen.
Aber es müsste der richtige Plan sein.

Was nicht geht ist ein "Füttern des Virus" indem man glaubhaft machen will es sei ausreichend nur die Risikogruppen zu schützen.Der Virus würde das sofort ausnützen mit der Folge eines Massensterbens und Desasters wie in den USA und Brasilien.Alle die diese Taktik bisher versucht haben sind gescheitert.Auch Schweden trotz sehr niedriger Bevölkerungsdichte.

Solange der Virus in der Offensive ist bestimmt er auch die Spielregeln.Man hat gar keine andere Wahl als schnell und kurzfristig mit aller Härte darauf zu reagieren.

09:13 von Sonnenstern

>>Einfach mal durchhalten und hoffentlich sinken dann die infektionszahlen. <<

Gut, es sinken die Infektionszahlen - was dann?

Covid19 wird dadurch nicht verschwinden.

Es wird uns weiterhin "begleiten".

Wie lange sollen/wollen wir Lockdownen (zuasperren)?

09:20 von rossundreiter

«An der Realität vorbei.
Glaubt man denn wirklich, die Leute stecken sich beim Einkaufen an? Sieht man denn nicht, wie die Zahlen in Indien, China, Japan, Indonesien, Thailand, Myanmar, Bangladesh sind? Glaubt man, dort werden irgendwelche Läden oder Garküchen über Wochen geschlossen? Wäre das überhaupt möglich?»

"Woran mag das wohl liegen".

Dass die Corona-Zahlen in fast ganz Südostasien so gering sind?
Es liegt an den Menschen mit kollektiver Mitwirkung in gegenseitiger Verantwortung. Ganz unabhängig von "Maßnahmen", Regularien, Restriktionen, Strafen. Die hier & da in Land (x) vorhanden.
Aber andernorts gar nicht existent sind.

«Ich stürze mich heute auch noch einmal in den Weihnachtseinkauf,
die Schnäppchen werden großartig sein...»

Genau … großartig. So großartiges Mitdenken ist genau das, was gegen Corona hilft. Watt schert mich der Corona … wennet in der City Schnäppchen gibt.

Betreutes Denken für Untertanenbürger.
Muss man ihm immer genau sagen … was er tun soll.

Im Baumarkt ist die Hölle los

Mann deckt sich noch ein mit Led-Lampen
Dichtungen,Farbe,Tapetten u.s.w

Wenigstens diese hätte man für die Grundversorgung offen lassen können

Planung 2021

Mitte Oktober, als die Fallzahlen den Wert vom Frühjahr erreicht haben, hätte der Lockdown bereits kommen müssen!
PLAN 2021:
Was wäre, wenn 2021 regelmässige Lockdowns gemacht würden, auch wenn die Fallzahlen niedrig sind, also unabhängig von den Fällen, bzw. sobald Anzeichen einer Steigerung da sind. Optimaler Weise weltweit, zumindest aber Europaweit. Dazu Schnelltests und regelmässige Tests vor allem in Schulen und Heimen, etc. wenn denn schon voller Präsenzunterricht sein soll.
So alle 8 Wochen für 7-10 Tage zu. Das kann jeder einplanen. Das sind dann 6x im Jahr. Ggf. nach den Ferien, dann bräuchte auch niemand in Quarantäne und das Impfen könnte auch gespart werden. Öffentliche Bereiche führen das Hygienekonzept weiter, Gastro und Hotel können normal arbeiten. Es würden sehr viel weniger Menschen sterben, so könnte theoretisch auch das Virus ausgehungert werden. Als Nebeneffekt: weniger CO2......ein Corona/Klima Lockdown....? Dazu noch Entzerrung in Schulen und Nahverkehr.....

@Schweriner1965

korrekt - ähnlich wie eine Diät. Man nimmt kurzfristig ab und wenn es dann danach normal weiter geht, nimmt man umso mehr wieder zu.
Peinlich, dass das die Lösung unserer hochbezahlten Politiker ist, die sich selber natürlich nicht einschränken und weiterhin in persönlichen Meetings und Talk Shows sitzen...

DAS IST KEIN HARTER LOCKDOWN!!!

Was ändert sich denn an Mittwoch? Das ist doch kein harter lockdown. Das ist ein Witz.

Die Läden machen zu. Das ist alles. Die Schulen wären ohnehin bald in die Ferien. Man darf sich weiterhin treffen (2 Haushalte, 5 Personen ohne Kinder = 8-10 Personen täglich!!), Weihnachten wird gelockert,...

Die privaten Treffen außerhalb der Familie müssen weg! Der völlig übertriebene Datenschutz muss gelockert werden, damit wir eine App bekommen können, die wirkt. Jeder Hinz und Kunz gibt seine Daten freiwillig an google und facebook, aber wenn es um Menschenleben geht, will man nichts an die eigenen Gesundheitsämter weitergeben. Das ist Wahnsinn.

Kirchen statt Schulen

Ich bin länger schon Befürworter eines Lockdowns, schlimm, dass Frau Merkel sich nicht früher durchsetzen konnte, bzw.die MPs blockiert haben.

Nun ging es schnell aber nicht durchdacht. Vor allem ist es kein harter Lockdown, sondern nur hart für Einzelhandel, Eltern, Kultur!

Alles andere läuft munter weiter. Da hätte ich eine klarere Botschaft erwartet.

Kirchen offen, Gottesdienste erlauben, Weihnachten noch lockern!!, aber Eltern, die Leistungsträger müssen alles ausbaden, Einzelhandel zu aber Büros, Fabrikation und Produktion, Ämter, Firmen offen?

So gehen die Zahlen nie runter.

Private Kontakte als Hauptinfektionsquelle erfahren keinerlei Schärfung.

Kein klares Wort zu Arbeitgebern, die Betriebe kurz zu schließen. Oder Homeoffice als Vorschrift.

Keine Strategie mithilfe Schnelltests Bereiche offen zu lassen. Wo sind genug Schnelltests?
Mithilfe diesen Instruments wäre es möglich vieles offen zu lassen. Schnelltests täglich wären billiger als alle Hilfen zusammen.

Strategie

Also, 10 Januar ist ein irrationales Datum.
Ueber die Feiertage werden wir keine Ahnung haben wie das Infektionsgeschehen aussieht.
Wann können Personen getestet werden, und wann werden die Proben analysiert... also, die Fallzahlen werden wohl bis Ende Januar keine Aussagekraft besitzen.
Frohes neues 2021.

Re : Ritchi !

Ja, es mag die erste richtige Pandemie sein. Nur vor Jahren wurde dem Parlament ein großer Entwurf für Katastrophen und Pandemien vorgelegt. Dies alles verschwand in irgend welchen Schubladen ohne wirklich gelesen, getestet und verabschiedet worden zu sein. Siehe auch der so genannte Probealarm, der ja auch daneben ging.
Dabei sollte dies das oberste Gebot sein, für so viele wie mögliche Szenarien gerüstet zu sein.
Nun jetzt gibt es zu wenige Masken und Schutzkleidung, weil man zu wenig Gutes herstellen ließ, oder irgend einen Schrott in China kaufte, es gibt zu wenige Testkapazitäten, die Auszahlungen verzögern sich wegen fehlender Software, und zu viel Bürokratie.
Bei all dem Durcheinander ist die Verunsicherung verständlich groß, und bietet viele Angriffsflächen für Leugner und verlogene Mythen.
Natürlich sollte endlich eine maßvolle Strategie her, aber dazu MÜSSEN alle mit machen und beteiligt sein, auch die großen Werke, die immer weiter produzieren dürfen !

In Berlin sind die Schulen

... dazu angehalten, noch sämtliche Klassenarbeiten zu schreiben.

Das heißt:
"Die Schule ist zu" bedeutet:
Alle Schüler kommen am Mittwoch, Donnerstag, Freitag zur Klassenarbeit
plus
Notbetreuung für alle anderen.

"Schule zu" bedeutet dann wohl, die meisten werden trotzdem im Schulhaus sein.

Die Medien sollten mehr nachfragen.

die Gesellschaft muss endlich "annehmen"...

dass Selektion und Überleben des Stärkeren ein Naturgesetz ist das seit 100derten Millionen Jahren gilt und durch Abschottung und Schutz der Morbiden vielleicht ein bisschen hinausgezögert aber nicht überlistet werden kann

Anne Will gestern.

Das letzte Drittel der "Anne Will"-Sendung von gestern ging (nachdem man wieder endlos Unsinn diskutiert hatte) dann endlich in die richtige Richtung: Das Tübinger Modell ist nun wenigstens debattenfähig. Vor einer Woche war es noch quasi Verschwörungstherorie...

Was auch auffiel und auffällt: Wie oft wir auf der Politik inzwischen hören:

"Hätte, hätte, auf die falschen Entscheidungen der Vergangenheit kommt es nicht an, wir müssen nach vorne schauen".

Das soll sich Otto Normalbürger mal erlauben:

"Stimmt, Herr Professor, wenn ich diesen beiden Chemikalien nicht gemischt hätte, wäre der Chemiesaal nicht explodiert. Aber das bringt ja nun nichts mehr, lassen Sie uns nach vorne schauen..."

Einheitliches Vorgehen

Der Lockdown war überfällig, daran zweifelt (fast) niemand mehr. Natürlich müssen langfristige Konzepte her. Ohne vernünftige Testungen wird das allerdings nichts. Wenn man nicht schnell feststellen kann, wer infiziert ist und wer nicht, können wir das ganze vergessen. Und dauerhafte Schließungen sind nicht finanzierbar. Wenn ich jetzt sehe, wie die Länder aktuell vorgehen, habe ich allerdings auch meine Zweifel. Nicht dass wieder einzelne Bundesländer ausscheren und eigene Regelungen treffen. Nein, das reicht nicht, man muss die Regelungen noch nach Uhrzeiten unterscheiden, damit niemand mehr durchblickt. Wer die Zeit hat, sich so einen Blödsinn auszudenken, der hat auch Zeit, über vernünftige Teststrategien nachzudenken!

@ um 08:52 von Linda Stern

"Soforthilfe - habe ich mal gehört, gesehen noch nichts.

Dafür höre ich aber ständig Appelle von wegen Solidarität und Verständnis für Maßnahmen. Aha. Noch was?"

Den sehr extremen Wandel der Deklarationen für Soforthilfen habe ich aus gegebenem Anlass ständig mitverfolgt. Stark verunsichert hatte mich anfänglich, dass plötzlich Kriterien geändert wurden, auch rückwirkend. Bis zum angepeilten Stichtag wurden die Antragsgrundlagen nicht transparent offengelegt. Weder auf den Portalen der Länder des Bundes noch im Antrag. Im Antrag fand ich dann stattdessen den Hinweis der eidesstattlichen Versicherung.

Wer wirklich aufmerksam die Umsetzung verfolgt hat, kann gar nicht anders, als moppern. Dummerweise geht es ja immer weiter. Ob Studenten, Freiberufler, Vereine alle Adressaten von Maßnahmen und Sachbearbeiter wie Steuerberater und Strafverteidiger blicken nicht durch. Aber eines wird gebetsmühlenartig wiederholt: Hilfen kommen nicht an, Aushilfsjobs brechen gleichzeitig weg.

Langfristige Perspektive beginnt im Kopf

Eine langfristige Perspektive beginnt im Kopf jedes Einzelnen.

Kontakte reduzieren, Abstand ernst nehmen, Maske sorgfältig einsetzen.

Wissenschaft ernst nehmen,
liebe Kultusminister, und Schule entsprechend
anpassen.

Die dritte Welle kommt,
wenn sich in den Köpfen nichts tut.

@Traumfahrer

So sehe ich es auch. Bekomme langsam die Krise.
Man selbst hat sich schon seit März total zurückgezogen, anderen scheint es völlig egal zu sein.
Aber genau diese jammern jetzt und unsereins muss wieder mal darunter leiden.
Es wird nichts bringen. Nach Weihnachten wird es schlimmer. Und ja vor Wochen hätte man das tun müssen.
Sein wir mal ehrlich... wo spielt sich denn alles ab??
Möchte nicht wissen wie es Weihnachten und Silvester in den Häusern abspielt. Nicht die Gastronomie, Einzelhandel, sondern eben diese Vollpfosten. Es wird schlimmer kommen, dafür sind es Zuviel Egoisten, nicht verzichten können.
Diese Rennen aber jetzt und machen ihre Hamsterkäufe.
Man muss ja jetzt häufiger zur Toilette. Und Hefe, Mehl benötigt man ja auch mehr. Was für ein Irrsinn.
Aber man sieht wieder mal wie sie sind in so einer Zeit, Hauptsache ich, einfach nur grausam, unmenschlich.
Was sind das für Menschen? Wo haben die Verstand und ihr Herz sitzen? Ein Herz um Leben zu können, mehr ist da nicht.

Der „harte“ Lockdown

betrifft anscheinend nur den Einzelhandel. Fabrikhallen mit zig Arbeitern bleiben voll besetzt. Bei Mann und Hummel (Autofilter) wird im Moment sogar Samstags am Fließband gearbeitet. Und unsere Politiker gehen ins Homeoffice und Vorweihnachtliche Selbstquarantäne....

@um 09:11 von Hackonya2

"Am Ende wird jeder auf kurz oder lang anscheinend mal Corona bekommen. Ich hoffe das der Großteil es überstehen wird."

Der Großteil, so bis zu 99,xx% wird Corona überstehen. Ihre Hoffnung dürfte also in Erfüllung gehen.

Re : Klausewitz !

Nee, alle Politiker, egal welcher Partei kommen als Letzte dran, für den ganzen Mist, der da immer wieder ausgeheckt wird.
Wenn dann halt ein nicht mehr da sind, kommen sie bestimmt in eine gute Statistik !

Parlament bitte

Was ist an diesem Stammtisch demokratisch? Nichts!

Snoopy sagt:

"Eines Tages werden wir alle sterben" - "Ja, das stimmt, aber an allen anderen Tagen nicht" - Zitat aus Snoopy-Cartoon

Lock-Down

Lange hat es gedauert ..... sogar viel zu lange! Der Bund ,und noch mehr die Landeschefs, haben die Zeit regelrecht verschlafen und nun kommt alles chaotisch in die Gänge ! Es wieder nur ein Beispiel mehr ,dass sich die Politik in vielen Dingen übermäßig schwer tut
und es gibt keine Zeichen für echte Besserungen. Und das Frau Merkel gehen will und wird , ist auch ein schlechtes Zeichen. Von den vorhandenen Leuten kann sie nicht ersetzt werden wie auch , denn kommen nicht mal in den Ländern zurecht.

Lösungsvorschlag:

zu 1.: Globalisierung und Freihandelsabkommen minimieren. Gesamte Wertschöpfung in Europa für Europa.
Käme übrigens auch dem Klima zu Gute!

zu 2.: werden mit denselben Problemen auch nach dem 10. Januar noch konfrontiert sein. Ggf. kommen neue hinzu. Das wird leider bleiben solange nur ein Teil sich im Lockdown befindet. Die Industrie macht weiter wie bisher 24/7/365. Menschenansammlungen, Geschäftsreisen und Übernachtungen weiterhin möglich.

zu 3.: Maßnahme --> Wirkung hier bitte Transparenz und eine Ganzheitliche Betrachtung. Bitte nicht Länder aus dem Norden Deutschlands mit geringer Einwohnerdichte und kaum Industrie als Maßstab um festzustellen dass Ansteckung im Privaten stattfindet

Wieso keine Pläne zur Kontaktreduzierung

Am eigenen Leib erfahren wir seit Freitag den Sturm auf Banken. Viel mehr Kunden kommen, heben Geld ab von Sparkonten, aus Angst, zu wenig Bargeld zuhause zu haben. Teils ohne Maske, Maske unter Nase und mit absolut schlechter Laune werden die Angestellten verbal angegriffen, wenn sie auf die Maskenpflicht aufmerksam machen. Anstatt den Schalterservice deutlich einzuschränken ( Geld am Automaten, Überweisungen in den Briefkasten, Beratungen per Telefon, Verträge per Post), stehen die Mitarbeiter in der unlüftbaren Schalterhalle, halten Beratungen in zu kleinen Büros ab (zwischen Kunden und Berater eine Schreibtischbreite 80cm) und müssen zu alledem ihre Masken selbst kaufen....

Schnäppchenjad

Ich glaub es fast gar nicht.
Ab heute weiß man das Weihnachten vor der Tür steht?
Leute wo leben wir denn?
Freiwillig unter die Massen?
Hat man dazu überhaupt Lust entspannt und in Ruhe zu gucken wenn man trotz Maske schnaufende im Nacken sitzen hat?
Wäre es nicht für alle das größte Geschenk gemeinsam den Virus zu besiegen?

Es gibt weiß Gott anderes als nur noch schnell Geschenke/ Schnäppchen/ Hamsterkäufe
Wichtigere Dinge und die heissen Herz und Verstand einsetzen.
Was ist das für eine Menschheit?

"Zustimmung ?"

@Linda Stern

Ihre persönliche Lage könnte besser sein.

Ich würde denken, daß Sie deshalb alles daran setzen, ihre Mitmenschen davon zu überzeugen, eine dritte Infektionswelle durch umsichtiges, angepasstes Verhalten zu vermeiden.
Rufen Sie nach Ausgangssperre, damit die KITA schneller wieder öffnen kann?
Das wäre logisch.

Oder werden Sie die Einschränkungen im Januar, Februar bekämpfen, weil sie mit weiteren Mühen, Verlusten verbunden sein werden?

Wie soll das gehen,

Niemand weiss im Moment, wie sich der Lockdown auswirkt, falls er die Zahlen nicht entsprechend runterbringt, was will man dann machen? Im Prinzip muss man alle Szenarien durchspielen und dann entsprechende Massnahmen oder Lockerungen planen!
Allerdings sollte man auch Mal aktzeptieren, dass es keine Garantie auf Leben gibt, man wird nicht jeden 100 jährigen retten können!

Langfristige Corona-Strategie gefordert...

FDP-Chef Christian Lindner sagte im ZDF, man müsse nach vorne schauen und fragen, was eine dauerhaft durchhaltbare Strategie sein könne.
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Die Frage ist doch, welche Strategie und Lösung hat die FDP bzw. ihr Chef-Redner Lindner in der Krise ? Bis jetzt ist da eigendlich nicht viel von der FDP gekommen, ausser das sich ihr Chef dauerhaft in jeder Talkshow präsentiert.

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