Kommentare - EU-Gipfel einigt sich auf verschärftes Klimaziel bis 2030

11. Dezember 2020 - 09:36 Uhr

Um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 soll der Ausstoß von Treibhausgasen sinken: Die Europäische Union hat ihr Klimaziel bis 2030 deutlich verschärft. Bisher galt ein Ziel von minus 40 Prozent.

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Kommentare

EU-Gipfel einigt sich auf verschärftes Klimaziel bis 2030..

Ob das etwas wird ? Polen hält an der Kohle fest. Anderswo werden Wälder für den Autobahnbau abgeholzt oder für Tesla.
Eine Verkehrswende ist nicht in Sicht . Es werden mehr Autobahnkilometer gebaut als Schienenkilometer. Schlechtbezahlte LKW-Fahrer mit oft technisch unsicheren Fahrzeugen bewältigen den Güterverkehr.

wer schreibt der bleibt

alter Spruch warum soll der nicht auch bei den Klimazielen gelten
statt - 40 % sind es jetzt eben -55 %
warum nicht - 70 % .... - 80 %
ob es mehr als einen Symbolischen Wert hat ?
hier spart man 10.000 Tonnen CO2 ein
weltweit produziert man dafür 100.000 Tonnen mehr
im Schnitt passt es ja - oder so ?
Ohnehin frage ich mich wie das gehen soll ?
Wenn die Franzosen endlich mal ordentlich ihre Häuser dämmen täten
Strom machen sie ja wohl zu 90 % ohne Treibhausgase
bei uns sind es aktuell nur 55 % (Tendenz fallen ! AKW Abschaltungen)
dafür 20 cm Styropor auf jeder Fassade und 3 fach Iso Glas
Also kurzum mir ein Rätsel 55 % Einsparung

Unverständlich

Wir haben es aktuell mit einer der schärfsten Krisen seit langem zu tun und kämpfen darum, möglichst schnell diese zu überwinden und nicht daran zu sterben. Und die EU hat nichts besseres zu tun als die Klimawerte zu verschärfen, was uns zusätzlich eine Menge Geld kosten wird.
Mich würde es freuen, von der EU mal etwas Sinnvolles, Praktisches und Lebensnahes zu hören.

09:53 von Bernd Kevesligeti

Ob das etwas wird ? Polen hält an der Kohle fest. Anderswo werden Wälder für den Autobahnbau abgeholzt oder für Tesla
.
bleiben sie sachlich
klar ist der Anteil in Polen bei 75 %
aber bei uns auch bei 30 %
(jetzt mal vom Strom aus betrachtet)
und was das Wälderabholzen anbelangt
hierzulande wächst der Anteil an Wäldern auch wenn das nicht,
aus welchen Gründen auch immer, nicht breit publiziert wird

Wer von den Bürgern

soll das dann noch bezahlen können ?.
Wie viel Arbeitsplätze kostet das, machen wir noch mehr Monokultur, und verlieren Fauna und Flora.
Viele Fragen, keine Antworten, aber große Ziele, Deutschland hat jetzt schon höchsten Verbraucherpreise.
Versprechungen das was billiger wird, sind ins Leere gelaufen, wer soll dann noch irgend etwas kaufen können.
Nur noch die oberen 20 Prozent, oder wie hat sich die Regierung das vorgestellt, in der größten Viruskrise solche Ideen.
Leute die 10 000 und mehr bekommen, sollten mal die fragen, die nur 1000 im Monat haben, was sie davon halten.
Die anderen Nachteile zähle ich gar nicht erst auf.

Es wird behauptet

durch Corona sei der CO2 Ausstoß weltweit gesunken. Davon sieht man in den Messdaten aber überhaupt nichts:
https://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/index.html#mlo_growth

Ich finde es unfassbar wie hier leichtfertig der Wohlstand Europas (und vor allem Deutschlands) zu grabe getragen wird (Autoindustrie kaputt, teuerste Energieherstellung der Welt, massiv verteuerter Verkehr, usw.) obwohl das global bekanntermaßen (!!!) NULL Effekt hat. (Von dem auf unsere Kosten geschulterten Corona Rettungspaket mal ganz zu schweigen.)
Das Geld wäre weit besser in Bewässerungsanlagen, Dämme, Klimaanlagen etc. investiert.
Naja, China wird sich freuen mit soviel Hilfe der EU die stärkste Nation der Welt zu werden. Das wird allerdings kein schönes Erwachen für die Europäer.

@Leseratte28, 10:04

"Mich würde es freuen, von der EU mal etwas Sinnvolles, Praktisches und Lebensnahes zu hören."-

Dies ist sinnvoll. Wenn wir es nämlich nicht tun, dan würden die Resultate in einigen Jahren noch wesentlich schlimmer sein als die Folgen der Pandemie, die wir jetzt erleben. Und dann höre ich das Geschrei schon: 'Warum hat die Politik nicht eher was gemacht?' ....

@ Leseratte28

wird langsam Zeit Chinesisch zu lernen. Das wird bei uns nix mehr mit der Wirtschaft. Jetzt wird auch noch die Autoindustrie auf dem Klimaaltar geopfert, obwohl ein einseitiger Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen bekanntermassen nichts bringt.
Das kann heiter werden.

EU-Gipfel

Dies war der Gipfel der vergebenen Chancen.

Wir brauchen als Drehscheibe Europas sowohl Autobahnkilometer als auch Schienenkilometer. Das eine gibts, das andere eben nicht.

Schienenkilometer würden allerdings bedeuten, dass man diese auch nutzt für Gütertransporte. Dies ist aber schon 1970 ff gescheiter (Schenker-DB). Das wird wohl nichts.

Die Autokraten in Europa sind die Gewinner.

Die Polen und Ungarn müssen die Rechtsstaatlichkeit nicht mehr fürchten, die Türken müssen keine Sanktionen mehr erwarten und den Kohleausstieg wird es auch nicht geben. Schlechter hätte es kaum laufen können.

Wie die EU demnächst in Sachen Menschenrechte und Minderheitenschutz argumentieren will, entzieht sich meiner Vorstellung.

Die EU ist letztlich auf allen Gebieten gescheitert. Eine unglaubliche Bilanz der vergangenen Tage.

Vielleicht sollte sich die EU doch auflösen. Sinn macht diese EU so sicher nicht.

E-Auto

Gut, ich habe mir jetzt ein Elektrofahrzeug bestellt. Ich weiß zwar, dass hierfür das CO2 und andere große Umweltprobleme woanders entstehen, aber die Politik will das eben so. Mich interessiert vielmehr, wie kommt man mit so einem Fahrzeug zurecht, wenn man keine Garage mit Stromversorgung hat. Die Technik ist ja besser geworden: in 40 Minuten soll ich Strom für mehr als 300 km tanken können. Zur Not kann ich auch in 24 Stunden über eine normale Steckdose volltanken. Mal sehen. Ich werde auch sehen, ob e-Tankstellen zugeparkt sein werden. Zur Not kommt der Wagen wieder weg und erneut ein Verbrenner her.

um 10:04 von Leseratte28

"Mich würde es freuen, von der EU mal etwas Sinnvolles, Praktisches und Lebensnahes zu hören."

Corona-Hilfe, Rechtstaatlichkeit, Klimaprogramme, Außengrenzen und und und...

Dass sich Merkel, Macron und Co. nun nicht über "lebensnahe" Angelegenheiten wie zu kurze Wäscheleinen oder Kaugummi unter Bussitzplätzen unterhalten, dürfte da wohl naheliegen, oder?

Auch wenn wir uns derzeit in einer Krise befinden, so sollten wir doch andere Ziele nicht aus den Augen verlieren. Oder soll die Politik jetzt ohne Weitsicht nur noch reagieren anstatt zu regieren?

Gewaltig große Ziele

Ja...die EU hat schön klingende, gewaltig große Ziele: nun 55%. Klingt ja gut, aber hätte man nicht den Schritt zu 40% erst einmal erreichen sollen, von mir aus auf verkürztem Weg? VdL will immer große Torten backen, heraus kommen dabei allerdings kleine Brötchen. Und die östlichen Staaten halten für jede Zusage auch noch immer brav die Taschen auf... werden also nur für eine Unterschrift auf dem Papier belohnt. Aber vollbracht ist da noch lange nix. Das nervt...

Die Politik macht sich immer selbst die ...

schärfesten Krisen.
Klimewandel hin zu sauberen Technologien ist schon eines der wichtigsten Ziele aber man sollte den Bogen nicht überspannen und zunächst mal die 40 Prozent errreichen.
Die Politik sieht einfach nicht gut aus wenn Sie bei Nichterreichen der Ziele dann immer neue Ziele setzt anstatt mal alles daran zu setzen die 40 Pozent zu erreichen.
Es muß auch alles sozial möglich sein,
viele Leute haben das Geld einfach nicht jetzt ein E-Auto zu kaufen und Weiteres und es gibt Leute die haben das Geld nicht auf absehbare Jahre insofern fehlt mir das Verständniss für diese Politik....

Hoffentlich

wird in diesem wichtigen Punkten Klimakriese und Umwelt auch endlich einmal zur Tat geschritten.Wir haben schon viel zu viel Zeit verloren um hier noch etwas aufschieben zu können.
Gerade jetzt bietet sich in der Krise auch die Chance einmal nicht so weiter als bisher.
Der Green new Deal ist hier schon der richtige Schritt,mal sehen was daraus wird.
Gerade in Polen zeigt das wieder die Unfähigkeit der PIS die wirklich wichtigen Dinge unsere Zeit nach vorne zu bringen.

10:04 von Leseratte28

>>Wir haben es aktuell mit einer der schärfsten Krisen seit langem zu tun und kämpfen darum, möglichst schnell diese zu überwinden und nicht daran zu sterben. <<

Sehen Sie es einfach mal von dem Gesichtspunkt, dass die Klimakrise demnächst die Schwerste in unserer Zukunft sein könnte. Es ist schon folgerichtig, dass da etwas getan werden muss.

Wunderschoen, aber...

Klingt ja gut, aber sagt das mal dem typischen deutschen Autofahrer und den Waldrodern. Wieviel kostet Scheuers neue Firma "Die Autobahn"? Nein ich meine nicht das Geld was das kostet.

EU-Gipfel einigt sich auf verschaerfftes Klimaziel bis 2030

Also bei uns fehlen schon mal Aussensteckdosen um
So etwas wie ein Elektromopedauto oder einen Ekektrikabinenrollen aufladen zu koennen und Foerdergelder fuer solche Fahrzeuge sind mir auch nicht bekannt.

Lass mich raten

Mehr Einschränkungen für den Bürger, KFZ Kosten, Benzin, Energie/Stromkosten alles erhöhen und höhere Steuerlast.

Entlastung für Industrie bzw. die dürfen dann noch mehr Dreck rausblasen und mehr Gewinne einfahren, die sie dann natürlich nicht versteuern und KFZ Industrie natürlich auch bevorzugt...

Gewinne werden dann vorzugsweise an der Börse verzockt.

Naja

Problem ist nicht das wir es nicht bezahlen könnten, es fließt so viel Geld in andere Projekte. das macht keinen Unterschied. Auch die Arbeitsplätze sind lange kein Argument mehr. Um 20.000 Arbeitsplätze in der Kohle zu retten hat man damals 100.000 Arbeitsplätze in der regenerativen Energie abgeschafft. Mal so eben und ganz fix. Deutschland hatte die modernste und beste Solarproduktion der gesamten Welt. Aber man wollte die Chance nicht nutzen und hat sich von Lobby und großen Versorgern korrumpieren lassen. Die Chancen die eine solche Wende bringt sind weit höher als Ihr Risiko. Das Geld, ich bin selber kein Gut Verdiener, wird an anderen viel grausameren Ecken aus den Taschen gezogen. Die Verbraucherpreise gehen nicht hoch weil es alles wirklich teurer wird sondern weil die Unternehmen Ihre Chancen wittern Profite zu optimieren.

von Sisyphos3 10:07

Es werden immer noch Wälder für Autobahnbau abgeholzt. Klimaziele erreicht man so kaum. Ein aktuelles Beispiel ist der Dannenröder Wald oder der Bahnhofswald in Flensburg. Die Wiederaufforstung anderswo wirkt es viel später auf das Klima.

Hirnlos

Statt sich mit dem unwichtigen Thema Klima andauernd aufzuhalten, ist es wichtiger wie unsere Lebensqualität gestärkt und wenigens erhalten bleibt, damit die Menschen in der EU zufriedener werden. Da sind neue verschärfte Ziele in Sachen Klima komplett kontraproduktiv, da Sie den Wohlstand der breiten Masse gefähren bzw. senken.

um 09:53 von Bernd Kevesligeti

>>
Anderswo werden Wälder für den Autobahnbau abgeholzt oder für Tesla.
<<

Sie meinen mit letzterem aber nicht die Fichtenplantagen, die nur zur Nutzholzgewinnung angebaut wurden und eh im katastrophalen Zustand sind ?
Bei uns darf man Fichten übrigens ohne Genehmigung fällen.

10:18 von Ritchi

wenn man keine Garage mit Stromversorgung hat.
... in 40 Minuten soll ich Strom für mehr als 300 km tanken können.
Zur Not kann ich auch in 24 Stunden über eine normale Steckdose volltanken
.
wo schließen sie denn ihr Auto an ne "normale Steckdose " an
bringen sie das Auto ins Wohnzimmer, wenn sie keine Garage haben
:-)

Ich freu mich

Das ist alles, denn ich freue mich wirklich!

Ich meine es ernst, ich freue mich über diesen Entschluss.

Das Leben ist nicht nur Corona, auch wenn es momentan so wirkt.

Ich freu mich!

@ 10:08 von wenigfahrer

Was sollen die Bürger bezahlen können? Und wieso soll es Arbeitsplätze kosten?

Schon jetzt ist erneuerbarer Strom billiger als Kohlestrom. Wir investieren damit in die Zukunft. Was glauben Sie denn, warum selbst rohstoffreiche Länder wie Norwegen und Saudi Arabien auf erneuerbare Energie setzen? In Norwegen wegen jetzt schon mehr Elektroautos verkauft als Verbrenner, Tendenz steigend, obwohl es dort genügend Erdöl gibt.

Das betrifft alle Bereiche. Wer jetzt nicht voll auf erneuerbare Energie setzt, ist in 20 Jahren verloren - das hat zum Glück auch unsere Industrie mittlerweile erkannt.

Und wer schon einmal ein Elektroauto gefahren hat, der kauft ganz bestimmt keinen Rappeldiesel mehr. Ein ID3 kostet derzeit bei gleicher Ausstattung weniger als ein Golf Diesel - hat aber die Fahrkultur eines 12 Zylinders für 100.000 EUR.

Alle Industriezweige, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen, werden in wenigen Jahren sterben - und das kostet weitaus mehr Arbeitsplätze.

@ Am 11. Dezember 2020 um 10:08 von wenigfahrer

> Wer von den Bürgern soll das dann noch bezahlen können ?.

Gute Frage, ist den Regierenden aber egal. Wie sollen wir z. B. künftig heizen, wenn Heizöl und Gas immer teurer werden? Sitzen wir dann im Winter im Kalten? Ist für Elektroheizungen bei Flaute und Nebel (gibt es im Winter ja gerne mal) noch genügend Strom da, wenn Atom- und Kohleraftwerke abgeschaltet werden? Nicht jedes Haus lässt sich hinter dicken Styroporplatten verstecken. Erdwärme geht auch nicht überall. Kaminöfen sind mancherorts schon verboten. Ich glaube, ich besorge mir schonmal warme Decken.

Vom Autofahren will ich nicht anfangen. Nur so viel: Ein Kollege von mir hat ein E-Auto. Habe ihn mal gefragt: Vollgeladen bei der Kälte heute früh Reichweite 60 km, als er die Heizung angemacht hatte waren es nur noch 50 km. Ich habe meinen Diesel gestern vollgetankt. Reichweite 930 km, trotz Kälte und Heizung.

Der Weg ist das Ziel

Wie heißt es so schön: „Der Weg ist das Ziel“ - so sehe ich das; der Weg wird uns technologisch voranbringen, weil sich Firmen viele Gedanken machen werden, wie sie mit sinnvollen, dem Ziel unterstützenden Produkten, diese entwickeln und gut verdienen können. Ob dann in 2030 -55% ggü. 1990 gemessen werden kann, ist doch ein Blick in die Glaskugel oder Kaffeesatzleserei. Ich höre jetzt schon die Schreie der FFF-Bewegung oder aus der Partei der Grünen „Das ist zu wenig“... aber man muss hier erstens Realität im Kopf haben und zweitens auch auf keine übergroßen Belastungen für die Firmen und Menschen beachten.
Ich hoffe nur, dass wir in Europa dann technologisch vorne sind und nicht neue klimaschonenden Produkte aus Asien (vornehmlich China) einkaufen müssen.

ach wie ist das schön...

Und da stehen die Granden wieder - schön eng zusammen - sie wollen doch Vorbild sein.
Gott hilf den g...... Armen

um 10:04 von Leseratte28

,,Unverständlich
Wir haben es aktuell mit einer der schärfsten Krisen seit langem zu tun und kämpfen darum, möglichst schnell diese zu überwinden und nicht daran zu sterben. Und die EU hat nichts besseres zu tun als die Klimawerte zu verschärfen..."

Wie klagte doch die Fliege in der Suppe? ,,Wenn sie bloß ein bißchen wärmer wäre!"

Oder anders ausgedrückt:
Vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang zwischen den Beiden? Was möchten Sie da noch wirtschaften auf einem Planeten ohne Wald zwischen Plastikozeanen? Gemessen an den biblisch groben Zumutungen, die man sich ausdenken kann für ein Strafgericht über die Menschheit, ist Corona doch sehr fein abgestimmt und verhalten streng zur sog. westlichen Zivilisation.

"EU-Gipfel einigt sich auf verschärftes Klimaziel bis 2030"

Das geht zwar in die richtige Richtung und ist schon mal ein Fortschritt; letzten Endes ist es aber eigentlich egal, ob und worauf "man" sich einigt oder auch nicht: Die Natur inklusive Klima wird sich davon nicht beeindrucken lassen, sondern einfach weiterhin ihren eigenen Gesetzen folgen. Denen man (also jeder) sich auch in Zukunft nur mehr oder weniger klug wird anpassen können.

Endlich!

Das ist etwas sinnvolles! Das muss nur auch umgesetzt werden.
Wenn klimatechnisch nicht gehandelt wird, dann brauchen wir uns wegen Corona auch keine Gedanken machen. Wegen des Klimawandels werden weit mehr Menschen sterben und weit mehr Menschen zu Flüchtlingen werden!

@Leseratte28

„Wir haben es aktuell mit einer der schärfsten Krisen ... und nicht daran zu sterben. “

JA das ist richtig! Die Krise heißt Klimawandel!

Polen und Ungarn

Schade das man diese beiden Länder jemals in die EU aufgenommen hat.
Sie nehmen nur das Geld und halten sich an keine Verpflichtungen und Absprachen. Was sollen solche Länder in der EU ?

10:11, guggi

>>@ Leseratte28
wird langsam Zeit Chinesisch zu lernen. Das wird bei uns nix mehr mit der Wirtschaft. Jetzt wird auch noch die Autoindustrie auf dem Klimaaltar geopfert, obwohl ein einseitiger Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen bekanntermassen nichts bringt.
Das kann heiter werden.<<

Die Autoindustrie entwickelt innovative Konzepte, darauf können Sie sich verlassen. Denn auch die Chinesen werden nicht auf den Verbrennungsmotor setzen, weil sie wissen, daß dieser Zug abgefahren ist. Eine Regierung, die glaubt, man könne überkommene Produktionsweisen und Produkte erhalten und der Industrie es ersparen, mit der Zeit zu gehen und sich zu verändern, wird scheitern. "Sicher in die 50er Jahre" ist kein zukunftsweisendes Konzept. Es gibt in der wirtschaftlichen Entwicklung eine Konstante, das ist der Wandel. Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, dann wird alles den Bach runtergehen. Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, ist zu wachsender Bedeutungslosigkeit verdammt.

10:04 von Leseratte28

>>Wir haben es aktuell mit einer der schärfsten Krisen seit langem zu tun und kämpfen darum, möglichst schnell diese zu überwinden und nicht daran zu sterben. Und die EU hat nichts besseres zu tun als die Klimawerte zu verschärfen, was uns zusätzlich eine Menge Geld kosten wird.
Mich würde es freuen, von der EU mal etwas Sinnvolles, Praktisches und Lebensnahes zu hören.<<

Die EU tut etwas außerordentliches Sinnvolles und Lebensnahes.
Corona wird noch etliche Monate vielleicht sogar 1-2 Jahre ein Thema sein.
Die Klimaerwärmung ist mittelfristig das wichtigste Thema. Das versteht leider nicht jeder.

von Klärungsbedarf 10:36

Es geht nicht nur um Fichten.
Es geht aber um 1900 Kilometer Autobahn, die in den letzten 25 Jahren dazu gekommen sind. Mit Ökologie und einer Verkehrswende vertragen sie sich nicht.

@ 10:04 von Leseratte28

Eine Frage: Glauben Sie wirklich, dass wegen der Corona-Krise die Klima-Krise pausiert? Halten Sie es daher für angemessen, die eine Krise gegen die andere Krise auszuspielen?

Wie sieht diese Einigung nun

Wie sieht diese Einigung nun wieder aus? Dürfen da die üblichen EU-Abkocher bestimmt wieder mittels Sonderregelung weiter herumwutzen, wie bisher, weil ihnen eine Lösung, wie die die anderen sich auferlegen, ja nicht leisten können? Und bestimmt haben diese Supermitglieder sich wieder eine großere Sonderunterstützung auserbeten, wenn sie auf diese “Einigung“ eingehen? Es ist mittlerweile ja eh alles egal, Hauptsache die große europäische Idee wird weiterleben. Man kennt ja dererlei hohlen Sprüche mehr als zur Genüge und weiß, als Bürger des mittlerweile einzigen Geberlandes, was sie bedeuten. Ich wundere mich aber trotzdem immer wieder, dass da einige überhaupt kein Gewissen mehr haben und die jeweilige Situation nur zum Beutelschneiden für sich ausnutzen und ebenso bin ich doch immer wieder überrascht, dass “unsere“ Politiker nicht unsere Interessen vertreten, sondern sich immer verantwortungsloser dieser ständigen (Visegad) - Abkassiermentalität nicht entgegen stellen. Ist das EU?Ne

wie soll das gehen?

So lange an der falschen Stelle angefangen wird- ein Unding
Mit Soja aus Brasilien werden Schweine für China gemästet !
Rohstoffe für Batterien zerstören einzigartige Gebiete in Südamerika. Mit diesen Batterien kann das E-Auto nur ein Nischenprodukt werden.
Der Globale Handel hat die CO2 Emmissionen erhöht, China zum Superplayer und Amazon und Co reich gemacht ( Infrastruktur nutzen und keine Steuern zahlen). Wo bleibt die Förderung der Regionalität?
Solarstrom mit Speicher ja aber Windräder nein. Neue Technologien und Wasserstofftechnologie fördern ( bisher noch ineffektiv)
Kreislaufwirtschaft fördern und nachhaltige Produkte ( Textilindustrie- nicht jährlich 60 neue Fetzen/pro Frau aus Mischgewebe die um den Globus gekarrt werden und meist ohne deutsche Umweltstandards hergestellt werden )

10:30, Jim456

>>Lass mich raten
Mehr Einschränkungen für den Bürger, KFZ Kosten, Benzin, Energie/Stromkosten alles erhöhen und höhere Steuerlast.

Entlastung für Industrie bzw. die dürfen dann noch mehr Dreck rausblasen und mehr Gewinne einfahren, die sie dann natürlich nicht versteuern und KFZ Industrie natürlich auch bevorzugt...<<

Es wird auf jeden Fall alles ganz schrecklich.

Eins verstehe ich aber nicht:

Meine Gewährsperson, nämlich Forist/in "guggi", schreibt, daß die Autoindustrie auf dem Klimaaltar geopfert würde, und jetzt schreiben Sie etwas von der Bevorzugung der KFZ-Industrie.

Jetzt bin ich völlig verwirrt.

Ein Vorzugsopfer?

Das wichtigste Thema ....

…. für zukünftige Generationen, der von uns gemachte Klimawandel, wurde auf Grund des Kampfes gegen die Pandemie viel zu lange aus den Augen verloren und es ist extrem wichtig und richtig, hier nicht nur viel härtere Ziele zu definieren, sondern nun auch endlich mal in die Umsetzung zu gehen.

Die Entwicklung hin zu erneuerbaren Energien hilft nicht nur der Umwelt, sie könnte zu einer Jobmaschine werden und wird die Wirtschaft ankurbeln, was viel zu oft vergessen wird.

Das es nach wie vor viele Menschen gibt, die dieses Thema für irrelevant halten, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich habe zwar keine eigenen Kinder, sorge mich dennoch natürlich um das Wohl zukünftiger Generationen.

Wie hat es Barack Obama absolut treffend ausgedrückt?:

"Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel voll zu spüren bekommt und wir sind die letzte, die ihn aufhalten kann." … besser kann man es nicht ausdrücken, ansonsten hinterlassen wir den Kindern ein trauriges Erbe.

Klimaziel?

Bis jetzt haben Politiker nie die "Ziele" die Sie aus persönlichen und ideologischen Gründen andern vorschreiben selbst erreicht.

Aber Fordern ist ja einfacher als selber finanzieren und durchhalten.

Das ist wieder so mit dem Wasser für uns und dem Wein für .....

Wie ich unsere

Politiker kenne, wollen sie den CO2-Ausstoss noch weiter reduzieren. Bezahlen müssen es die Steuerzahler und nicht die Dienstwagenfahrer.
Frage: Wie würde sich das Klima ändern, wenn Deutschland den CO2-Austoss ab morgen auf NULL reduzieren würde?
Antwort: Überhaupt nicht.

10:34 von Cordularose

>>Statt sich mit dem unwichtigen Thema Klima andauernd aufzuhalten, ist es wichtiger wie unsere Lebensqualität gestärkt und wenigens erhalten bleibt...<<

Das Thema Klima ist das wichtigste Thema. und zwar gerade in Hinsicht auf Lebensqualität. Das ist doch wirklich nicht schwer zu verstehen.

Ich freu mich?

von dcrocket @

Ich auch.

Da mein persönlich unnötiger CO Ausstoß schon bei "null" ist freue ich mich das jetzt alle andern auch was tun müssen.

Was isch noch zur Verbesserung brauche ist ein reiner 100% "AKW" Stromtarif.

11:20, Tremiro

>>10:04 von Leseratte28
>>Wir haben es aktuell mit einer der schärfsten Krisen seit langem zu tun und kämpfen darum, möglichst schnell diese zu überwinden und nicht daran zu sterben. Und die EU hat nichts besseres zu tun als die Klimawerte zu verschärfen, was uns zusätzlich eine Menge Geld kosten wird.
Mich würde es freuen, von der EU mal etwas Sinnvolles, Praktisches und Lebensnahes zu hören.<<

Die EU tut etwas außerordentliches Sinnvolles und Lebensnahes.
Corona wird noch etliche Monate vielleicht sogar 1-2 Jahre ein Thema sein.
Die Klimaerwärmung ist mittelfristig das wichtigste Thema. Das versteht leider nicht jeder.<<

Jemand, dem nichts anderes einfällt als Kosten, die anfallen könnten, wenn man sich bemüht, die Klimakrise zu bewältigen, der hat eindeutig den Schuss nicht gehört.

Am 11. Dezember 2020 um 10:56 von oooohhhh

Zitat: Und da stehen die Granden wieder - schön eng zusammen - sie wollen doch Vorbild sein.

und alle brav mit Mund-Nasen-Bedeckung.

Hoffentlich nehmen sich viele ein Beispiel daran.

Traurig ist in dem Zusammenhang ...

… dass sich Polen und Ungarn immer mehr zu den Blockierern in der EU entwickeln. Jetzt sind wir ja scheinbar Dauerblockierer und Nein Sager Großbritannien bald los, nun nehmen Polen und Ungarn diese Rolle ein.

Es wäre Zeit für Entscheidungen eine 2/3 Mehrheit einzuführen, ansonsten tanzen diese beiden Länder der EU weiterhin auf der Nase herum.

Als Beispiel sei hier nur die Weigerung Flüchtlingen aufzunehmen, dem EU Sonderhaushalt für die Bekämpfung der Pandemie zuzustimmen und jetzt die Zusage zu deutlich sinnvolleren Klimazielen zu verweigern, zu nennen.

Zwei wirtschaftlich für die EU unbedeutende Länder in denen das Thema Rechtsstaatlichkeit wirklich keine große Rolle zu spielen scheint, nehmen hier die EU in Geiselhaft …. anstatt da Milliarden rein zu pumpen fände ich es sinnvoller mal über Strafzahlungen für diese Länder nachzudenken, so lange hier nicht nach EU Standard gehandelt wird.

was uns ..... eine Menge Geld kosten wird.

Leseratte28 @
Richtig.

Und die Politiker die das sehr laut fordern sind die die selbst persönlich wenig tun oder Ihr handeln als "alternativlos" beschreiben.

40.000 Km fliegn um den Klimawandel zu beobachten, grüne Frau Roth, mit 4 Flugzeugen der Regierung Merkel zur UNO, auf den Autobahnen mit Ihren Dienstwagen sich nicht an Reglen halten, Herr Untersteller.

10:34 von Cordularose

>>Statt sich mit dem unwichtigen Thema Klima andauernd aufzuhalten, ist es wichtiger wie unsere Lebensqualität gestärkt und wenigens erhalten bleibt, damit die Menschen in der EU zufriedener werden. Da sind neue verschärfte Ziele in Sachen Klima komplett kontraproduktiv, da Sie den Wohlstand der breiten Masse gefähren bzw. senken.
<<

Mm...ich bin noch stark am überlegen, ob das sarkastisch gemeint ist oder es tatsächlich Ihr ernst sein kann...

...Verschlafen...

Jahrelang hat man geschlafen, hat alles für die Wirtschaft, insbesondere der Autolobby getan. Nun will man mit Gewalt und auf Kosten des kleinen Mannes ein bischen Umweltschutz.
Aber, das ist meine feste Überzeugung, solange man unser jetziges Wirtschaftsystem, sprich Globaliesierung nicht ändert, werden es Versprechen bleiben.
Den ich glaube nicht an die Selbstheilungskräfte der Markwirtschaft.

Es ist schon interessant, ...

... dass es bei Corona-Leugnern und Klimawandel-Leugnern eine ziemlich große Schnittmenge gibt.

das wichtigste Thema?

Tremiro @
Ja aber nicht für unser Land mit den sehr geringen Anteilen. Wenn wieterhin 1000 Kohlkraftwerk gebaut werden und wir unsere sichern CO2 armen AKW abschalten kann es nicht besser werden.

Wir müssen jetzt erstmal unsere Land wieder aufbauen, die Brücken,Straßen, Schulen,ÖPNV und Digitaliesierung ist dringender als unseren schon sehr guten aber teueren Umweltschutz noch teuer zu machen.

10:56, oooohhhh

>>ach wie ist das schön...
Und da stehen die Granden wieder - schön eng zusammen - sie wollen doch Vorbild sein.
Gott hilf den g...... Armen<<

Ein Politiker, der Vorbild sein will, hat seinen Beruf verfehlt.

Es sind auch keine Granden, sondern demokratisch gewählte Funktionsträger.

Und ja, auch Frau von der Leyen ist getreu der Regularien der EU demokratisch gewählt.

Inwiefern der Demokratiegehalt dieser Regularien erhört werden kann, darüber muss man natürlich diskutieren. Die größten Bremser sind hier die ebenfalls demokratisch gewählten Regierungen der Nationalstaaten, die sich ihren Einfluss sichern wollen. Da wäre mehr Macht für das demokratisch gewählte EU-Parlament natürlich kontraproduktiv. So lange die Bürger aber in diesem Zusammenhang auf die EU anstatt auf ihre Regierungen schimpfen, wird sich da nichts ändern.

10:38 von Dr. Dr. Sheldon...

Und wer schon einmal ein Elektroauto gefahren hat, der kauft ganz bestimmt keinen Rappeldiesel mehr.
.
das glauben sie doch wohl selber nicht !
90 % meiner Autos sind und waren Diesel
so wird es bleiben - außer man verbietet es mir
Ich fahre mit einer Tankfüllung (was mir jetzt wichtig ist) 1.000 km weit
auch bei (theoretischen) > 200 km/h
das machen sie mal mit ihrem E Auto, da kocht der Akku nach 50 km

10:36 von Sisyphos3

«wo schließen sie denn ihr Auto an ne "normale Steckdose " an
bringen sie das Auto ins Wohnzimmer, wenn sie keine Garage haben
:-)»

Vor schon etwas länger her erfand der Herr Verlängerung ein gewisses Kabel, das auch bis zum Auto auf dem Stellplatz neben dem Haus reichen kann. Notfalls legt man es durch die Katzenklappe nach draußen … und die Mieze muss solange drinnen bleiben.

@ um 10:23 von Strandy

"Die Politik macht sich immer selbst die ...
schärfesten Krisen.
Klimewandel hin zu sauberen Technologien ist schon eines der wichtigsten Ziele aber man sollte den Bogen nicht überspannen und zunächst mal die 40 Prozent errreichen.
Die Politik sieht einfach nicht gut aus wenn Sie bei Nichterreichen der Ziele dann immer neue Ziele setzt anstatt mal alles daran zu setzen die 40 Pozent zu erreichen.
Es muß auch alles sozial möglich sein,
viele Leute haben das Geld einfach nicht jetzt ein E-Auto zu kaufen und Weiteres und es gibt Leute die haben das Geld nicht auf absehbare Jahre insofern fehlt mir das Verständniss für diese Politik."
.
Sicher, viele werden sich kein E Fahrzeuge leisten können. Zu meinem neu georderten E Fahrzeug kann ich sagen, dass gegenüber meinem bisherigen Fahrzeug die Leasingrate niedriger ist, das Fahrzeug etwas größer ist und mehr nützliche Gimmicks hat. Außerdem werde ich für den Strom ein bisschen weniger zahlen als bisher für den Diesel. Alternative für manche

11:20 von Tremiro

Die Klimaerwärmung ist mittelfristig das wichtigste Thema. Das versteht leider nicht jeder.
,

zumindest bei einer weltweit durchgeführten Befragung der UN mit 10 Mill Menschen
erreichte der Umweltschutz Platz 16
aber Hauptsache wir Deutschen verstehen das

Politik an der Realität vorbei.

Schade um die Zeit und ums Reisegeld.
Die Politik macht ihr Ding und die Wirtschaft ihres. Schade eigentlich auch um diesen Beitrag.
Wie lange, wie lange reden wir schon von Umweltpolitik. Der CO2-Auststoß steigt und steigt, auch ohne Europa.
Da wird der Kohleausstieg noch zwanzig Jahre verzögert und noch 40 Milliarden für die Aktionäre als Prämie hinterhergeschossen, obwohl die Kohle sich dann sowieso erledigt hätte. Dann sind aber die Landschaften noch lange nicht saniert, das kostet noch mal.
Da werden im Wald Autowerke und Batteriewerke entstehen.
Das Klima lässt sich nur durch Abkehr vom Wachstumszwang, dazu gehört auch ein Einfrieren unseres Lebensstandartes, und gestoppten Weltbevölkerungswachstum retten.
Welcher Gipfel traut sich das mal einzugestehen?
Beides wird aber nicht eintreten, Viel Spaß!

@guggi - Es bringt viel!

10:11 von guggi:
"[...] obwohl ein einseitiger Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen bekanntermassen nichts bringt."

Ein Elektroauto ist leiser und stinkt nicht.

10:40 von Sebastian15

Ich habe meinen Diesel gestern vollgetankt. Reichweite 930 km, trotz Kälte und Heizung.
.
der Vorteil
die Heizung eingeschaltet verbessert den Wirkungsgrad (Abwärme)
das scheint beim E Auto anders zu sein :-)

Re: 11:14 von fathaland slim

„ Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, dann wird alles den Bach runtergehen.“

Vielleicht meinen wir das gleiche, ich würde aber eine andere Formulierung anbieten wollen. Nämlich:
Wenn alles so bleiben soll wie es ist muss ich mich dem geänderten Umfeld anpassen. Gerade um den Wohlstand und das Erreichte zu erhalten müssen wir uns ständig anpassen,altes loslassen und neues adaptieren.

Ziele kann man theoretisch formulieren, aber

die Praxis ist das Problem.
Kohlekraftwerke werden stillgelegt, ok.
CO2-frei Kernkraftwerke werden stillgelegt. Deutschland braucht ca. 80-85 GW an elektrischer Leistung. Bei Flaute und wenig Sonne (haben wir gerade) werden aber nur ein paar GigaWatt erzeugt. Ca. 7 GW kommen aus Wasserkraft und Biogasanlagen (ziemlich konstant). Zu den 80-85 GW fehlen in schlechten Wind- und Sonnenzeiten 70 GW an elektrischer Leistung.
WO BITTE SOLLEN DIE HERKOMMEN???

Auch bei Flaute und wenig bis gar keine Sonne nutzen auch 20000 Windkraftanlagen nichts.
Man muss herkömmliche Kraftwerke vorhalten damit die bei Bedarf einspringen können. Das wollen aber die wenigsten kapieren.

Beschließen.

Am grünen Tisch ist das eine. Das Umsetzen ist das Andere Mal sehen ob es umgesetzt wird.

halten sich an keine Verpflichtungen und Absprachen?

von Luther01 @
Welches Land der EU hält sich den an Verpflichtungen und Absprachen?

Es gibt auch Länder die in Eingenverantwortung und Selbstbestimung zu langfristig besseren Lösungen kommen als idiologische EU Politiker.

Die gute und sinnvolle an den Bürger und Betriebe orientierten Energiepolitik von Schwende, Finnland und Frankreich zeigt das deutlich. Wir lösen unser Umweltprobleme nicht in dem wir riesieg Waldflächen für Autofabriken oder Windräder zerstören.

10:34 von Cordularose

>>Statt sich mit dem unwichtigen Thema Klima andauernd aufzuhalten, ist es wichtiger wie unsere Lebensqualität gestärkt und wenigtens erhalten bleibt<<

Von welcher Lebensqualität sprechen Sie?
Mehr und größere Autos? Mehr Konsum? Mehr Wohnraum? Mehr Reisen?
Objektiv ist die Lebensqualität in Europa sehr gut. Die grundsätzlichen materiellen Bedürfnisse der Menschen (fast) überall sind erfüllt.
In dem Moment, wo ein Leben ohne eigenes Auto und jährliche Urlaubsreise als unzumutbare Armut empfunden werden, sind die Maßstäbe pervertiert.

@ um 10:36 von Sisyphos3

"10:18 von Ritchi
wenn man keine Garage mit Stromversorgung hat.
... in 40 Minuten soll ich Strom für mehr als 300 km tanken können.
Zur Not kann ich auch in 24 Stunden über eine normale Steckdose volltanken
.
wo schließen sie denn ihr Auto an ne "normale Steckdose " an
bringen sie das Auto ins Wohnzimmer, wenn sie keine Garage haben
:-)"
.
Das mit dem Wohnzimmer wird nichts, der Fahrstuhl ist zu klein und das Auto nicht geländegängig genug für das Treppenhaus. Aber an meinem Garten geht es, da muss ich nur die Kabeltrommel ausrollen:-)

In diesen Zeiten, wo es

In diesen Zeiten, wo es wirklich um unserer aller Gesundheit geht, sollten diese Verhandlungen, die am Ende eh nur wieder in Sonderregelungen und reiner Abkassiererei der bekannten vier Staaten enden, sollten wir besser unser Geld und Arbeit für den Kampf gegen Corona einsetzen. Das wäre verantwortungsvoller als nur wieder sich von den genannten am Ende auf der Nase herumtanzen zu lassen.

@ um 10:40 von Sebastian15

"…
Vom Autofahren will ich nicht anfangen. Nur so viel: Ein Kollege von mir hat ein E-Auto. Habe ihn mal gefragt: Vollgeladen bei der Kälte heute früh Reichweite 60 km, als er die Heizung angemacht hatte waren es nur noch 50 km. Ich habe meinen Diesel gestern vollgetankt. Reichweite 930 km, trotz Kälte und Heizung."
.
Ja, solche E-Auto gibt es, insbesondere aus einem Nachbarland. Wenn Sie aber bei einem vielfach beschimpften großen Autobauer ordern, dann fahren Sie auch jetzt im Winter mehr als 350 km (große Batterie vorausgesetzt). Habe ich gerade mit Freunden getestet.

Endlich mal eine gute Nachricht

Die beste Nachricht seit dem Tag, an dem Bidens Wahlsieg bestätigt worden ist.
Dazwischen waren fünf freudlose Wochen.

11:08 von Luther01

>>Schade das man diese beiden Länder jemals in die EU aufgenommen hat.
Sie nehmen nur das Geld und halten sich an keine Verpflichtungen und Absprachen. Was sollen solche Länder in der EU ?<<

Gute Frage. Man war damals einfach zu gutgläubig bei der Aufnahme in die EU und dachte ernsthaft, jeder Staat wäre an das gemeinsame Wohlergehen von Europa interessiert... aber (fast) jeder Staat ist sich selbstverständlich erst einmal der Nächste. Ich stelle mir grade das Horrorszenario vor, wenn eine Türkei hier auch noch mitwirken würde...

11:14 von fathaland slim

«Die Autoindustrie entwickelt innovative Konzepte, darauf können Sie sich verlassen. Denn auch die Chinesen werden nicht auf den Verbrennungsmotor setzen, weil sie wissen, daß dieser Zug abgefahren ist.»

Gerade in China gibt es bereits nicht wenige Autos aus der Produktion einheimischer Hersteller mit E-Antrieb. Hersteller, die außerhalb von China kaum wer kennt.

Noch sind die Dinger nix für die Märkte in EUR / USA. Nicht wegen des Antriebs nix … aber wegen Verarbeitungsqualität + Sicherheitsanforderungen in Crash-Tests. Aber auch das wird sich so verändern / verbessern, dass es in (?) Jahren für Märkte außerhalb von China gut genug ist. Dies gehört mit zum "Project China 2050" der Staatsführung. Nicht nur Silk Road 2.0 + Gestein vom Mond.

In so einigen Mega-Cities in Asien dürfen bereits heute in den Innenstädten nur noch Taxis + Busse mit E-Antrieb fahren.

In Japan ist H2-Antrieb "erklärtes Staatsziel" der automobilen Weiterentwicklung. Gibt es für weltweit schon zu kaufen.

nur die Frage nach dem WIE bleibt ...

Da wird mal eben das Ziel enorm verändert von 40 auf 55%. Aber wie ich dies erreichen kann, wie ist der Plan, welche Konzepte sind dafür geeignet, dies scheint zu fehlen. Das scheint mir äußerst unklug, eine Zahl in den Raum stellen ohne die Machbarkeit und Sinnhaftigkeit zu prüfen.

Sciencefiction oder tatsächlich realisierbar, dass ist hier die Frage?
Erinnert mich an Enterprise, wenn Scotty offeriert er benötigt 20 Stunden und daraufhin Kirk: ich gebe dir 3 Stunden ...

Erdgas wird anscheinend verteufelt

dabei werden Deutschlandweit seit vielen Jahren Erdgasleitungen verlegt, gerade auf dem Land damit man wegkommen kann von den Ölheizungen.
Gerade bei Bestandsgebäuden ist das optimal wenn nicht die Politik gerade den CO2-Aufschlag auch für Erdgas beschlossen hätte.
Diese CO2-Abgabe soll ja in den nächsten Jahren weiter erhöht werden wenn die richtigen Parteien an der Regierung sind. Aber Ich persönlich warne davor das zu überreizen.

Leider steht zu befürchten, ...

...dass es sich wieder um viele Lippenbekenntnisse handelt. (Man kann nicht oft genug die Doku „Power to change - die Energierebellion“ noch in der Mediathek zu finden) empfehlen, die so erstaunliche Ideen/Möglichkeiten aufzeigt, dass einmaliges Sehen gar nicht genug ist (außerhalb des Irrweges E- oder Hybridauto).
Wenn man sich im Augenblick die Fehlentscheidungen gegenüber den augenblicklichen Solarnutzern, die Bürokratie/Hindernisse in Bezug Windenergie und und ... so betrachtet (bis hin zur „Wegggabe“ von Innovations-Technologie ins Ausland/China und Überlegungen mancher Staaten zu neuen AKWen), sehe ich wenig Licht.

Darstellung: