Kommentare - Bundesregierung zu Wahl in Venezuela: "Nicht frei, nicht fair"

07. Dezember 2020 - 15:06 Uhr

Mit deutlichen Worten hat das Auswärtige Amt den Ablauf der Parlamentswahl in Venezuela kritisiert. Mit dem Sieg hat Staatschef Maduro seine Macht gefestigt. Oppositionsführer Guaidó prangerte Wahlbetrug an.

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Kommentare

Nicht frei, nicht fair

Und wieder machen wir uns zum Maßstab.

Die geringe Wahlbeteiligung ist Ausdruck der Hoffnungslosigkeit und fehlender Alternativen zu den Systempartein.

Auch wir haben bei typisch bei unseren Stichwahlen niedrige Wahlbeteiligung .

Der nächste Wahlbetrug

Nach Belarus der nächste Wahlbetrug. Hoffentlich bleibt hier auch die Opposition wachsam.

Bundesregierung zu Wahl in Venezuela: "Nicht frei, nicht fair"

und Guaidó ist ein Hoffnungsträger für die "Freie Welt".
Ich frage mich, warum nicht mit dem gleichen Maßstäben bei Staaten gemessen wird, wo offensichtlich auch nach unserem Demokratieverständnis nicht regiert wird.
Geht es letztendlich unserer Regierung und der EU um geopolitische Einfluß?

Am 07. Dezember 2020 um 15:31 von Postquestioner

Zitat: Ich frage mich, warum nicht mit dem gleichen Maßstäben bei Staaten gemessen wird, wo offensichtlich auch nach unserem Demokratieverständnis nicht regiert wird.

Welche Staaten meinen Sie?

"Nicht frei und auch nicht fair"

Eine Tatsache, die inzwischen so offensichtlich ist, dass sie eigentlich keiner ausdrücklichen Erwähnung mehr bedarf.

"Mit dem Sieg hat Staatschef Maduro seine Macht gefestigt"

Was für ein "Sieg"? Wobei? Und über wen, die Bürger seines Landes? Maduro hat seine Macht nach gängiger Lesart durch Betrug und Repression "gefestigt", wie es mittlerweile auch in vielen anderen Ländern von Autokraten geführten Ländern rund um den Globus "übliche Praxis" ist, sonst nichts. Wie die unterhalb der Zirkel der Macht für restlichen 90% der Bevölkerung aussieht, konnte man gestern Abend im Fernsehen erleben: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/venezuela-wahlen-maduro-video-100.html

Am 07. Dezember 2020 um 15:08 von Wilhelm Schwebe

Zitat:
"...wieder ein grosser sieg des socialismus
rückwärtz immer, vorwärts nimmer..."

Venezuela so genau so wenig mit Sozialismus zu tun, wie Brasilien mit Demokratie.

Aber Es kommt halt immer auf seine innere Einstellung an.

Ich bin auch für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit in der Welt, aber ich will nicht die einen beklatschen und die anderen verteufeln. Mal über seinen eigenen Tellerrand zu schauen, hat noch niemanden geschadet.

Wahlbeteiligung

In Rumänien haben 31% gewählt, und das ohne Aufruf zum Wahlboykott. Und LTWen mit 50% sind bei uns auch nicht ungewöhnlich

Das neueste "sozialistische Paradies"

Zitat: ". Selbst Benzin ist in dem Land mit den größten Ölreserven der Welt mittlerweile Mangelware. Laut einer Studie der katholischen Universität Andrés Bello leben 96 Prozent der Haushalte in Armut."

Jaja, was hatten uns Linke aus der SPD, Grünen und Linke von der "Sí, se puede" oder "Chávez sí"-Fraktion nicht alles davon erzählt, dass wir uns am "leuchtenden Beispiel des sozialistischen Venezuelas unter Chávez" ein Beispiel nehmen sollte, dass dieses Mal bestimmt aus Venezuela, ein mäßig wohlhabendes Land, ein "sozialistisches Paradies" würde.

Die Realität ist natürlich mal wieder die, dass Sozialisten / Linke es mal wieder "schafften", eines der erdölreichsten Länder dieser Erde in ein Land zu verwandeln, das verarmt ist, wo Menschen, die regierungskritisch sind, eingesperrt oder erschossen werden und das Durchschnittsgewicht eines Venezolaners um 20 Pfund abgenommen hat, seit vor der Machtergreifung durch Chávez.

Bravo! Wie "schaffen" Linke das nur immer wieder?

@Sisyphos3 - 15:23

"ein beliebter Spruch bei uns nicht zur Wahl gehen aber sich über die Regierung beschweren"

Und wie passt der Spruch jetzt für die Wahl in Venezuela?

Eine Wahl unter einer verkappten Militär-Diktatur dürfte wohl mit anderen Motiven behaftet sein als wenn hier das Wahlrecht für eine Butterfahrt ins Grüne verschenkt wird.

Am 07. Dezember 2020 um 15:28 von Aufmerksamleser

Zitat:
"...Hoffentlich bleibt hier auch die Opposition wachsam..."

Ganz nebenbei, die Opposition ist seit Jahren wachsam, aber verliert immer weiter an Boden. Es hat mit westlicher Unterstützung nicht für einen Regierungswechsel gereicht und die Gesellschaft triftet immer weiter auseinander.

omg

Der Usurpator Juan Guaidó hat wieder verloren? Es gibt also auch gute Nachrichten!

Venceremos, Genosse Nicolás Maduro Moros. =)

ja ne, is klar

So wie für Donald Trump die Wahl ordnungsgemäß verlaufen wäre, wenn er gewonnen hätte, so hängt auch bei uns die Frage der Integrität von Wahlen davon ab, wer daraus als Sieger hervorgeht. Witzigerweise können wir ebenso wie DT schon im Voraus sagen, in welchem Falle die Wahl fair und frei gewesen sein wird, und in welchem nicht.

Ich habe schon vor 58 Jahren den ersten Wahlbetrug erlebt, als ich, obwohl ich ganz klar der beliebteste Schüler war, nicht Klassensprecher wurde.

Bundesregierung zur Wahl in Venezuela.......

Der Patriotische Pool(Chavisten) gewann die Mehrheit. 104 Parteien und 17.000 Kandidaten traten zur Wahl an. Es gab eine Frauenquote. Ein Teil der Opposition boykottierte die Wahl. Capriles Radonski und Falcon nicht. Außerdem kandidierte noch die "Revolutionäre Alternative des Volkes" (PCV und PPT) von links.
Das Problem für den glücklosen Gaido ist aber jetzt, daß er durch den Wahlboykott sein Parlamentsmandat verliert. Aber sein Rückhalt schwindet eh. Auch durch die Aufrufe gegenüber anderen Länder für Sanktionen gegen das Land.
300 Wahlbeobachter waren dabei, allerdings keine aus der EU.

Wie "schaffen" Linke das nur immer wieder?

Blitzgescheit @
In dem man anders für eigen Fehler verantwortlich macht, das immer und immer wiederholt und eigene Entscheidungen als alternativlos bezeichnet.

Wie "schaffen" das Linke immer wieder?

Zitat: ". Selbst Benzin ist in dem Land mit den größten Ölreserven der Welt mittlerweile Mangelware. Laut einer Studie der katholischen Universität Andrés Bello leben 96 Prozent der Haushalte in Armut. "

Wie "schaffen" das Linke immer wieder?

Wann immer und wo immer man den Fehler macht, Linke/Sozialisten an die Macht zu lassen, ist das Endresultat immer das Gleiche: Armut, Unfreiheit, Gewalt und Diktatur machen sich breit. Selbst wenn man nicht in der Lage sei, zu diesem Schluss denklogisch zu kommen, ist die Empirie zu 100 % eindeutig.

Man vergleiche:

1. West-D vs. DDR

2. USA vs. Sovietunion

3. SKorea vs. NKorea

4. China heute vs. Mao-China

5. Chile vs. Cuba oder Venezuela

6. Westeuropa vs. Ostblock

7. HK vs. Rotchina

8. Bayern vs. Berlin

9. Europa vs. EU

... geht es noch dümmer, dass man immer noch inauf die Linken hört?

Irgendwann müssen die Menschen doch mal gescheit, wenn nicht sogar blitzgescheit werden!

@Blitzgescheit

Schauen Sie sich mal die kapitalistischen Paradiese in Lateinamerika an, das sieht es auch ohne US-Sanktionen katastrophal aus. In Bolivien hat die Bevölkerung ja anscheinend schon nach einem Jahr genug von den Segnungen des Kapitalismus gehabt.

@15:44 von Blitzdings

>> wohlhabendes Land

Kritiker könnten jetzt allerdings auch fragen, ob Venezuela OHNE(!!!) US-Handelsembargo nicht ein "wohlhabendes Land" wären. -.-

@Am 07. Dezember 2020 um 15:48 von saschamaus75

Zitat: "Der Usurpator Juan Guaidó hat wieder verloren? Es gibt also auch gute Nachrichten!

Venceremos, Genosse Nicolás Maduro Moros. =)"

Ach, schon wieder einer den es freut, dass die menschenverachtenden Politik der Linken in einem der wohlhabendsten Länder auf diesem Planeten Millionen Menschen in Armut, Unfreiheit, Tod und Diktatur stürzt.

Ist es Boshaftigkeit, Unwissenheit oder einfach nur "Naivität"?

Maduro scheint einer der

Maduro scheint einer der unfähigsten Präsidenten weltweit zu sein. Die während der letzten Jahre geflüchteten Venezuelaner werden auf bis zu 5 Millionen geschätzt. Das wären 15% der Gesamtbevölkerung.
In einem Artikel des Deutschlandfunks (Fatalismus, Widerstand – und etwas Zuversicht 16.03.2019) gibt es Zahlen der Caritas von 2018 die 12% der Kinder stark unterernährt, 300.000 sogar als lebensbedrohlich unterernährt einschätzen.
Allein durch solche Zahlen, die weder einem Krieg, noch einer großen Naturkatastrophe geschuldet sind, verliert dieser Präsident meines Erachtens jegliche Legimitation dieses Land zu führen.
Wenn er ein klein wenig Charakter hätte, hätte er schon längst den Weg für einen Neuanfang frei machen müssen. Stattdessen klammert er sich an die Macht, ohne die Probleme in seinem Land auch nur annähernd zu lösen.

@Am 07. Dezember 2020 um 15:57 von saschamaus75

Zitat: "Kritiker könnten jetzt allerdings auch fragen, ob Venezuela OHNE(!!!) US-Handelsembargo nicht ein "wohlhabendes Land" wären. -.-"

Man vergleiche, wie es den Menschen vor Chávez/Maduro ging und wie danach.

Ebenso untersuche man, welche Auswirkung es hat, wenn die Kommunisten
- alles verstaatlichen und damit jede Privatinitiative erdrücken

- den verbleibenden Leistungsträger in raubtiersozialistischer Weise den letzten Cent an Steuern abzusaugen

- die Druckerpresse anschmeißen und damit nur wertlose Scheine drucken (wie dies auch die EZB seit Jahren macht)

... so etwas nennt man Ökonomie.

Es schadet auch nicht sich des logischen Denkens zu bemächtigen.

Alles klar?

The next patient please!

qAm 07. Dezember 2020 um 15:52 von Letzeburger

Zitat: "Schauen Sie sich mal die kapitalistischen Paradiese in Lateinamerika an, das sieht es auch ohne US-Sanktionen katastrophal aus."

Ja, Chile bspw, das Land wo man, nachdem Linke unter Allende mal wieder drauf und drang waren, das Land mit ihrem linken Nonsense zu ruinieren, wurde das Land dadurch gerettet, indem man neoliberale Reformen durchgeführt hat, mit dem Resultat, dass Chila das wohlhabendste lateinamerikanische Land ist.

Noch Fragen?

@15:51 von werner1955

>> In dem man anders für eigen Fehler
>> verantwortlich macht, das immer und
>> immer wiederholt

Ähh, ist das nicht eigentlich die Arbeitsweise von Donald J. Trump? oO

Venezuela

Der Sozialismus von Chavez und seinen ‚Speichelleckern“ ist verkommen zu einem kranken System. Millionen Venezulaner sind vor Hunger und Depression in die Nachbarländer geflohen. Eine kleine Clique hat das Land gekapert und lebt vom verhökerten Öl...die noch verbliebenen Chávez Getreuen bekommen dafür Lebensmittelpakete. Venezuela ist ein Tollhaus geworden...eine Diktatur, die Lichtjahre vom sozialistischen Traum entfernt ist.

Am 07. Dezember 2020 um 15:52 von Blitzgescheit

"... geht es noch dümmer, dass man immer noch inauf die Linken hört?...Irgendwann müssen die Menschen doch mal gescheit, wenn nicht sogar blitzgescheit werden..."

Mahatma Gandhi
Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.

16:15 von landart

socialismus ist halt immer nur als traum machbar. der mensch ist nicht dafür geeignet. merken aber unsere linksaussen in ihrem feuereifer für die gute sache nichtmal!

@Am 07. Dezember 2020 um 16:14 von saschamaus75

Zitat: ">> In dem man anders für eigen Fehler
>> verantwortlich macht, das immer und
>> immer wiederholt

Ähh, ist das nicht eigentlich die Arbeitsweise von Donald J. Trump? oO"

Nein.

Unter Trump waren die Arbeitlosenquoten - zumindest vor Corona - auf einem historischen Rekordtief - insbesondere für Latinos und Schwarze.

Kommen Sie sich nicht ein wenig lächerlich vor, wenn sie systematisch genau das Gegenteil davon behaupten, was tatsächlich Sache ist?

15:48 von saschamaus75

Die Vereinten Nationen werfen Venezuelas Präsident Maduro persönlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Hinrichtungen ohne Prozess, willkürliche Festnahmen, Verschleppungen, systematische Folter, Massaker: Venezuelas Präsident Nicolas Maduro ist aus Sicht der Vereinten Nationen persönlich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich.
So jemanden beglückwünschen sie. Schön das sie sich als menschenverachtenden Extremisten outen.

@Am 07. Dezember 2020 um 16:15 von landart

Zitat: "Der Sozialismus von Chavez und seinen ‚Speichelleckern“ ist verkommen zu einem kranken System. Millionen Venezulaner sind vor Hunger und Depression in die Nachbarländer geflohen. Eine kleine Clique hat das Land gekapert und lebt vom verhökerten Öl...die noch verbliebenen Chávez Getreuen bekommen dafür Lebensmittelpakete. Venezuela ist ein Tollhaus geworden...eine Diktatur, die Lichtjahre vom sozialistischen Traum entfernt ist."

Normal.

Das ist was man immer und überall bekommt, wenn man eine linke/sozialistische Politik macht.

@Blitzgescheit - f.f. - usw.

"... geht es noch dümmer, dass man immer noch inauf die Linken hört?
Irgendwann müssen die Menschen doch mal gescheit, wenn nicht sogar blitzgescheit werden!"

Ihre bekannten Kostproben, warum für das Ableiern von Propaganda jeder Anspruch auf politische Bildung überflüssig ist.

@15:08 von Wilhelm Schwebe

rückwärtz immer, vorwärts nimmer

Ich versteh Ihre Aussage nicht. Sind Sie ein Venezuela-Sozialist? In Venezuela leben 90 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze; über 5 Mio. Menschen sind in die Nachbarländer geflüchtet.

Im übrigen heißt es: "rückwärts immer, vorwärts nimmer", unabhängig vom Sinn der Aussage!

Bundesregierung zu Wahl in Venezuela: "Nicht frei, nicht fair"

Ja nee, is klar. Es hat also offensichtlich wieder einmal der Falsche gewonnen.

Dabei hatte sich Deutschland bereits vor den Wahlen für den selbsternannten Präsidenten Guaidó entschieden, um sich deutlich hinter die USA zu stellen und deren revitalisierte Monroe-Doktrin zu unterstützen.

@15:58 von Blitzdings

>> Politik der Linken in einem der
>> wohlhabendsten Länder auf diesem
>>Planeten Millionen Menschen in Armut,
>> Unfreiheit, Tod und Diktatur stürzt
Nope, dieses hat NICHTS mit Links zu tun, das sind die Auswirkungen des US-HANDELSEMBARGOS! Ansonsten wäre Venezuela REICH! oO

>> Ist es Boshaftigkeit, Unwissenheit oder
>> einfach nur "Naivität"?
Nope, jenes nennt sich Realität. -.-

16:02 von Ka2

Maduro scheint einer der unfähigsten Präsidenten weltweit zu sein.

Maduro ist im Grunde kein Präsident, er ist ein Machtmensch, der sich mit Hilfe des Militärs ein angenehmes Leben macht.

Und wer ist sein Unterstützer? Natürlich Putin! "Gleich und gleich gesellt sich gern."

@werner1955 um 15.15 Uhr

"Und wieder machen wir uns zum Maßstab." ... "Auch wir haben ..."
Wer sich bzw. "uns" zum Maßstab macht, das sind Sie. Die Leiden der VenezolanerInnen mit dem Leben(-standard) der Westeuropäer zu vergleichen, ist absurd. Venezuela ist runtergewirtschaftet. Die Menschen hungern, es gibt nur sehr, sehr schlechte medizinische Versorgung. Viele Menschen trauen Maduro nicht und sehen keinen Sinn darin, zur Wahl zu gehen. Wer kann, verlässt mit der Familie das Land, viele versuchen, nach Spanien zu gelangen.

Ich halte einen Maduro ja

Ich halte einen Maduro ja auch für eine Katastrophe. Dass man aber behauptet, die Wahl sei unfair gewesen (was stimmen mag), ohne auch nur die Andeutung eines Belegs mitzuliefern, während man einen Trump (zu recht) fast täglich für seine unbelegten Fälschungsbehauptungen kritisiert, offenbart doch eine gewisse Schieflage der Ansprüche der Tagesschau-Redaktion. da ist noch Luft nach oben.

Was war denn nun genau unfair ?

@Am 07. Dezember 2020 um 16:23 von Wanderfalke

Zitat: "Ihre bekannten Kostproben, warum für das Ableiern von Propaganda jeder Anspruch auf politische Bildung überflüssig ist."

Propaganda würde beinhalten, dass ich etwas Falsches sagen.

Anstatt in kindisch-trotziger Weise mir "politische Bildung" anzuempfehlen, sollten Sie lieber mir und allen hier klar benennen, womit ich nicht recht habe.

Dann könnte ich Ihren Kommentar anfangen ernst zu nehmen.

16:28 von saschamaus75

>> Ist es Boshaftigkeit, Unwissenheit oder
>> einfach nur "Naivität"?
Nope, jenes nennt sich Realität. -.-

Nope. Ihre Realität hat mit der Wahrheit aber mal gar nichts zu tun. Wer Mörder und Betrüger hier bejubelt wie sie hat mit einer Demokratie mal so gar nichts am Hut. Wahrscheinlich sind sie auch Fan von Pol Pot. Passt zu ihrer Gesinnung.

15:48 von saschamaus75

du sprichst spanisch und beglückwünscht einen massenmörder am eigenen volk , daß er weiter morden darf?

um 16:27 von Zeitungs-Ente

>>
Dabei hatte sich Deutschland bereits vor den Wahlen für den selbsternannten Präsidenten Guaidó entschieden, um sich deutlich hinter die USA zu stellen und deren revitalisierte Monroe-Doktrin zu unterstützen.
<<

Jetzt überfordern Sie vielleicht die Mehrzahl der Kommentar, die wohl nicht wissen, dass die Dominierung Südamerikas offizielle US-Doktrin ist.

@wilhelm schwebe, 16:20

socialismus ist halt immer nur als traum machbar. der mensch ist nicht dafür geeignet. merken aber unsere linksaussen in ihrem feuereifer für die gute sache nichtmal!

Der Sozialismus ist mit Menschen wie Ihnen nicht machbar. Den Unterschied zwischen Ihnen und "dem Menschen" bemerken Sie allerdings nicht.

Tröstlich dabei: der Sozialismus ist auch ohne Sie machbar. Er braucht Sie nicht.

@16:02 von Ka2

>> Wenn er ein klein wenig Charakter hätte,
>> hätte er schon längst den Weg für einen
>> Neuanfang frei machen müssen

Und wenn die USA ein wenig Charakter hätten, würden sie sich nicht ständig in andere Länder einmischen.

16:36 von frosthorn @wilhelm schwebe, 16:20

Tröstlich dabei: der Sozialismus ist auch ohne Sie machbar. Er braucht Sie nicht.
Ist er nicht. Siehe Maduro. Bezeichnenderweise kommt über diesen Herrn von ihnen keine Kritik an seinen blutigen Machenschaften. Brüder im Geiste halt.

mutige Bundesregierung

Nachdem die US-Wahlen gerade hinter uns liegen, einem Staat in dem bei Wahlen nicht jede Stimme zählt, und der mit der Stimme des us-amerikanischen Schriftstellers Paul Auster "mein Land war noch nie eine Demokratie" aus der Gemeinschaft der Demokratien aus dessen Sicht ausgeschlossen ist, hat die Bundesregierung, sich der Rückendeckung eben jener USA sicher, mutig ihre Stimme erhoben, und beweist wieder einmal, dass ihre Aussage keine sachliche sondern eine poltische ist.

16:27 von Zeitungs-Ente

"""Ja nee, is klar. Es hat also offensichtlich wieder einmal der Falsche gewonnen."""

Oh ja, es ist klar. Der Falsche ist noch im Amt, weil er Wahlen fälscht. Wie im Sozialismus üblich.

Menschen habe auf Dauer eben kein Bock auf Armut.

@Am 07. Dezember 2020 um 16:17 von Postquestioner

Zitat: "Am 07. Dezember 2020 um 15:52 von Blitzgescheit
"... geht es noch dümmer, dass man immer noch inauf die Linken hört?...Irgendwann müssen die Menschen doch mal gescheit, wenn nicht sogar blitzgescheit werden..."

Mahatma Gandhi
Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang."

Da hat Mahatma Gandhi recht.

Welches Argument möchten Sie der Diskussion jetzt beisteuern?

Natürlich kommen jetzt wieder

Natürlich kommen jetzt wieder all diejenigen hervor, die pauschal sagen der Sozialismus sei schuld. Dabei gibt es gerade in Südamerika Beispiele (Bolivien, Ecuador), dass Sozialismus eben nicht einhergehen muss mit allgemeiner Not, sondern dort der Lebensstandard der einfachen Leute sogar angehoben wurde.

Ich sehe hier eher Parallelen zu einer Person D. Trump.
Auch hier schaffte es jemand an die Spitze des Staates, ohne für diese Aufgabe geeignet zu sein. Auch hier sahen das diese Person selbst und seine Anhänger gänzlich anders.

Zum Glück für die USA lies sich dort die Demokratie nicht so einfach aushebeln.

Ein subtropisches Paradies,

Ein subtropisches Paradies, in dem die Menschen hungern? Liegt es wirklich an der schlechten Führung Maduros, dass 90% der Einwohner Venezuelas in Armut leben? Ist es nicht vielmehr die Enttäuschung der Bevölkerung darüber, in einer Welt zu leben in der die reichsten/stärksten Nationen nicht aufhören sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen, die dazu führt das die Menschen keine Motivation mehr haben? An der Cote d'Ivoire gab es vor noch nicht allzu langer Zeit Wahlen die noch viel mehr Grund zu Zweifeln an deren Rechtmässigkeit lieferten. Eine sogar noch viel höhere Anzahl an Wahlbeobachtern lies keinen Zweifel an starken Unregelmässigkeiten. Dennoch kein Einschreiten seitens EU oder Amerika. Frankreichs Macron gratulierte sogar zum nicht verfassungskonformen 3en Mandat des wiedergewählten Präsidenten. Und auch hier verlieren die Menschen den Glauben an eine gerechte Welt. Wohin führt dieser Mangel an Glaubwürdigkeit noch?

16:08 von Blitzdings

>> Man vergleiche, wie es den Menschen vor
>> Chávez/Maduro ging und wie danach.
Sie meinen: ''VOR dem US-Embargo und WÄHREND des US-Embargos'?

>> alles verstaatlichen und damit jede
>> Privatinitiative erdrücken
Ähh, "Privatinitiative" ist auch in einem Staatsbetrieb erwünscht und wird entsprechend belohnt. -.-

@Sisyphos3

Na sowas...jede Form der Ablenkung von dieser Maduro-Dikatur ist ihnen recht...warum nur? Mit den üblen Zuständen in Venezuela machen sich nur noch wenige gemein...selbst Vertreter sozialistischer Gedankenwelten sind ratlos über Maduro und seine Schergen...da war ja Chavez noch humaner.

Wahlbetrug?

Schön , dass Sie dies von D aus so toll beurteilen können.

Ach ja

Und wie erklären sie sich den Rechtsruck in so vielen Ländern da Passt ihr Spruch aber auch bestens.
Tja
Machen wir uns nichts vor, der Kapitalismus will jedes sozialistische Land in die Knie zwingen . Und ist mit dafür verantwortlich wenn Repression diese Länder in die Knie Zwingt . Oder sogar noch schlimmer totalitäre Staaten wie Russland und China in die Arme treibt . Tschüss
Trump und Cuba sind auch ein Beispiel dafür . Und wenn der Westen nicht mitzieht . Dann reichtes ,wenn die USA den Zeigefinger hebt.

Bundesregierung zur Wahl in Venezuela: Nicht frei, nicht ...

Zum Sittenbild gehören auch Verfallserscheinungen und Korruption.
Die von dem selbsternannten Präsidenten Guaido ernannte Botschafterin in London, Vanessa Neumann ist inzwischen zurückgetreten. Und die ehemaligen Soldaten, die letztes Jahr nach einem Aufruf von Guaido nach Kolumbien desertiert sind und dort in Hotels untergebracht wurden, mussten diese längst verlassen. Nach dem nicht mehr gezahlt wurde, weil die Spendengelder dafür veruntreut wurden.
Aber dafür beansprucht er das venezulanische Staatsgold, daß bei der Bank of England liegt. 31 Tonnen im Wert von 900 Millionen Euro. Zur Zeit sind Verfahren vor britischen Handelsgerichten im Gange.

16:52 von saschamaus75

Ich frage mich, was würden Sozialisten ohne die USA bloß tun? Wem würde man dann die Schuld für das eigene Versagen in die Schuhe schieben?

um 16:21 von Blitzgescheit

sachamaus75: >>In dem man anders für eigen Fehler
>> verantwortlich macht, das immer und
>> immer wiederholt

Nein. Unter Trump waren die Arbeitlosenquoten - zumindest vor Corona - auf einem historischen Rekordtief - insbesondere für Latinos und Schwarze.
Kommen Sie sich nicht ein wenig lächerlich vor, wenn sie systematisch genau das Gegenteil davon behaupten, was tatsächlich Sache ist?

Ich muss zugeben, ich hab auch gleich an Trump gedacht. Und mir kamen dabei seine mantraartigen, gebetsmühlenhaften Ergüssen zur Coronapandemie in Erinnerung. An die Arbeitslosenzahlen dachte ich da nicht, die hat er ja mit einer gigantischen Neuverschuldung erkauft.

@16:11 von Blitzdings

>> Chile
Ok, schreiben wir über Chile.

>> nachdem Linke unter Allende mal wieder
>> drauf und drang waren, das Land mit
>> ihrem linken Nonsense zu ruinieren
Ähh, Allende war NUR 3 Jahre an der Macht, bevor er weggeputscht wurde. Und so schlecht war er jetzt echt nicht (z.B. Landreform). Er paßte nur den USA halt nicht in den Kram. -.-

>> wurde das Land dadurch gerettet, indem
>> man neoliberale Reformen durchgeführt
>> hat,
Sie schreiben immer noch von Massenmord? oO

>> mit dem Resultat, dass Chila das
>> wohlhabendste lateinamerikanische
>> Land ist.
Ähh, leben Sie auf einem anderen Planeten? oO

`@Am 07. Dezember 2020 um 16:52 von saschamaus75

Zitat: ">> alles verstaatlichen und damit jede
>> Privatinitiative erdrücken
Ähh, "Privatinitiative" ist auch in einem Staatsbetrieb erwünscht und wird entsprechend belohnt. -.-"

Achsoooo ... deswegen werden private Unternehmer ja auch enteignet, Arbeitnehmer und Angestellte bekommen einen Platz zugewiesen. Der Staat schreibt Arbeitnehmern vor, was sie zu arbeiten haben und zu welchem Gehalt etc.

Kann es sein, dass logisches Denken nicht zu Ihrem Fachgebiet gehört?

15:08, Wilhelm Schwebe

>>wieder ein grosser sieg des socialismus
rückwärtz immer, vorwärts nimmer<<

Das ist das große Problem mit Etikettenschwindlern wie Maduro. Er gibt dadurch, daß er sich selbst als Sozialist bezeichnet, den Sozialistenhassern reichlich Futter.

Ich als alter Sozialist kann nur sagen:

Wäre das, wofür Maduro steht, Sozialismus, dann wäre auch ich ein strikter Gegner dieser Idee.

15:40, Nettie

>>Maduro hat seine Macht nach gängiger Lesart durch Betrug und Repression "gefestigt", wie es mittlerweile auch in vielen anderen Ländern von Autokraten geführten Ländern rund um den Globus "übliche Praxis" ist, sonst nichts. <<

Mehr ist dazu leider wirklich nicht zu sagen.

@Bote der "Erleuchtung", 16:58 (re 16:52 von saschamaus75)

"Ich frage mich, was würden Sozialisten ohne die USA bloß tun? Wem würde man dann die Schuld für das eigene Versagen in die Schuhe schieben?"

Was hat das, was Maduro da macht mit Sozialismus zu tun?

16:15, landart

>>Venezuela ist ein Tollhaus geworden...eine Diktatur, die Lichtjahre vom sozialistischen Traum entfernt ist.<<

Und noch ein sehr wahrer Satz.

Was für ein entsetzliches Trauerspiel.

Blitzgescheit, Chile

Da haben Sie ja ein tolles Beispiel. Allende hatte keine Zeit Chile zu ruinieren, da er vorher von ihren Freunden im Schulterschluss mit dem großen Bruder ermordet wurde. Und was sich in Chile in den letzten Monaten tat, ging an ihnen völlig vorbei?

@16:15 von landart

>> Lichtjahre vom sozialistischen Traum
>> entfernt
ABER seit Jahren unter der DIKTATUR des US-Handelsembargos. oO

16:36 von frosthorn

wann wird das denn das erstemal erfolgreich gelingen? noch in unserer lebenszeit?

16:32 Klärungsbedarf

"Was war denn nun genau unfair?"....

Das Ergebnis.
Denn "nicht frei und nicht fair" heißt ganz einfach das Ergebnis passt uns nicht.
Das heißt aber auch es werden weitere Putschversuche unternommen werden.

Segnungen des Kapitalismus ...

Immer wieder die gleiche Propaganda !
Da ist ein System welches sich nicht dem US - Kapitalismus unterwerfen will. ..also muss es schlecht sein .
Ausbeutung der Massen im System der sozialistischen Macher ?
Das soll gar nicht abgestritten werden , aber alternativ soll dann das US - Kapital den Segen bringen ?
Nicht zu fassen dieser Unsinn ...

15:52 von Blitzgescheit

Zitat:"4. China heute vs. Mao-China
7. HK vs. Rotchina"

Welches China ist denn jetzt "sozialistisch? Mao-China, Rot-China oder China heute? In welchem dieser Chinas regiert denn eine kommunistische Partei?

Zitat:"9. Europa vs. EU
... geht es noch dümmer,"

Dieser Aussage von Ihnen ist nichts hinzuzufügen!

16:20, Wilhelm Schwebe

>>16:15 von landart
socialismus ist halt immer nur als traum machbar. der mensch ist nicht dafür geeignet. merken aber unsere linksaussen in ihrem feuereifer für die gute sache nichtmal!<<

Maduro ist weder linksaußen, noch ist bei ihm irgendeine Art von Feuereifer für eine irgendwie geartete gute Sache zu verspüren.

Er ist einfach nur ein stinknormaler autoritärer Diktator, wie es leider viele gibt.

So etwas als Sozialismus zu bezeichnen ist eine Frechheit.

Sozialismus ist, wie Demokratie auch, kein Zustand, sondern ein Prozess. Und auch die Demokratie ist nur als Traum machbar, die Menschen sind für sie nicht geeignet, wie ihre Gegner immer wieder behaupten. O.k., bei uns sind sie es vielleicht, aber im arabischen Raum gewiss nicht, wie man hier immer wieder lesen darf. Und in China sowieso nicht...

16:11 von Blitzgescheit

Zitat:"Ja, Chile bspw, das Land wo man, nachdem Linke unter Allende mal wieder drauf und drang waren, das Land mit ihrem linken Nonsense zu ruinieren, wurde das Land dadurch gerettet, indem man neoliberale Reformen durchgeführt hat, mit dem Resultat, dass Chila das wohlhabendste lateinamerikanische Land ist.
Noch Fragen?"

Ja. Warum haben Sie die "Voraussetzung" der neoliberalen Reformen, nämlich den blutigen Militärputsch, die Ermordung Allendes und zehntausender seiner Anhänger, die Folterkeller des chilenischen Geheimdienstes und die vielen Flüchtlinge vor diesem Terror, verschwiegen?

@fathaland slim, 17:11

Ich als alter Sozialist kann nur sagen:
Wäre das, wofür Maduro steht, Sozialismus, dann wäre auch ich ein strikter Gegner dieser Idee.

Ich schließe mich Ihnen - bedingt - an. Ich weiß über die derzeitigen Zustände in VEN nur wenig. Wenn ich die Informationen, die ich aus den Medien habe, weglasse, weiß ich sogar überhaupt nichts.
Falls diese Informationen stimmen, dann ist das, wofür Maduro steht, alles andere als Sozialismus. Und dann bin ich ein strikter Gegner Maduros, nicht des Sozialismus.
Wie gesagt, falls. Aber das weiß ich nun mal nicht.

>> Die Vereinten Nationen

>> Die Vereinten Nationen werfen
>> Venezuelas Präsident Maduro persönlich
>> Verbrechen
Nope. Die USA schiebt ständig die UN vor sich her, um...

>> Schön das sie sich als
>> menschenverachtenden Extremisten
>> outen.
Jepp, ich habe als kleiner "links-grün Versiffter" angefangen, wurde dann zum "marxistisch-satanistischem Feministen" befördert und jetzt bin ich "menschenverachtender Extremist"? Und sonst so?
{/sarkasmus}

@Wilhelm Schwebe, 17:21 re @frosthorn

wann wird das denn das erstemal erfolgreich gelingen? noch in unserer lebenszeit?

Ganz sicher nicht. Das ist aber auch zweitrangig, da ich nun mal ein Mensch bin, der etwas Gutes auch dann anzustreben vermag, wenn er persönlich nicht mehr davon profitieren wird.

Ansonsten halte ich es mit Nelson Mandela: "die Zeit ist mit den Unterdrückten".

Darstellung: