Ihre Meinung zu: Bundesregierung zu Wahl in Venezuela: "Nicht frei, nicht fair"

7. Dezember 2020 - 16:06 Uhr

Mit deutlichen Worten hat das Auswärtige Amt den Ablauf der Parlamentswahl in Venezuela kritisiert. Mit dem Sieg hat Staatschef Maduro seine Macht gefestigt. Oppositionsführer Guaidó prangerte Wahlbetrug an.

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Kommentare

wieder ein grosser sieg des socialismus

rückwärtz immer, vorwärts nimmer

Nicht frei, nicht fair

Und wieder machen wir uns zum Maßstab.

Die geringe Wahlbeteiligung ist Ausdruck der Hoffnungslosigkeit und fehlender Alternativen zu den Systempartein.

Auch wir haben bei typisch bei unseren Stichwahlen niedrige Wahlbeteiligung .

Venezuela hat den Weg in die Öffentlichkeit wieder gefunden

es gab sogar ne Opposition

und zum Thema Wahlbetrug
das prangert auch ein Trump an
der wegen der Briefwahl
dieser Guaido weil keiner zur Wahl ging

ein beliebter Spruch bei uns

nicht zur Wahl gehen
aber sich über die Regierung beschweren

Der nächste Wahlbetrug

Nach Belarus der nächste Wahlbetrug. Hoffentlich bleibt hier auch die Opposition wachsam.

Bundesregierung zu Wahl in Venezuela: "Nicht frei, nicht fair"

und Guaidó ist ein Hoffnungsträger für die "Freie Welt".
Ich frage mich, warum nicht mit dem gleichen Maßstäben bei Staaten gemessen wird, wo offensichtlich auch nach unserem Demokratieverständnis nicht regiert wird.
Geht es letztendlich unserer Regierung und der EU um geopolitische Einfluß?

Am 07. Dezember 2020 um 15:31 von Postquestioner

Zitat: Ich frage mich, warum nicht mit dem gleichen Maßstäben bei Staaten gemessen wird, wo offensichtlich auch nach unserem Demokratieverständnis nicht regiert wird.

Welche Staaten meinen Sie?

"Nicht frei und auch nicht fair"

Eine Tatsache, die inzwischen so offensichtlich ist, dass sie eigentlich keiner ausdrücklichen Erwähnung mehr bedarf.

"Mit dem Sieg hat Staatschef Maduro seine Macht gefestigt"

Was für ein "Sieg"? Wobei? Und über wen, die Bürger seines Landes? Maduro hat seine Macht nach gängiger Lesart durch Betrug und Repression "gefestigt", wie es mittlerweile auch in vielen anderen Ländern von Autokraten geführten Ländern rund um den Globus "übliche Praxis" ist, sonst nichts. Wie die unterhalb der Zirkel der Macht für restlichen 90% der Bevölkerung aussieht, konnte man gestern Abend im Fernsehen erleben: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/venezuela-wahlen-maduro-video-100.html

Am 07. Dezember 2020 um 15:08 von Wilhelm Schwebe

Zitat:
"...wieder ein grosser sieg des socialismus
rückwärtz immer, vorwärts nimmer..."

Venezuela so genau so wenig mit Sozialismus zu tun, wie Brasilien mit Demokratie.

Aber Es kommt halt immer auf seine innere Einstellung an.

Ich bin auch für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit in der Welt, aber ich will nicht die einen beklatschen und die anderen verteufeln. Mal über seinen eigenen Tellerrand zu schauen, hat noch niemanden geschadet.

Wahlbeteiligung

In Rumänien haben 31% gewählt, und das ohne Aufruf zum Wahlboykott. Und LTWen mit 50% sind bei uns auch nicht ungewöhnlich

Das neueste "sozialistische Paradies"

Zitat: ". Selbst Benzin ist in dem Land mit den größten Ölreserven der Welt mittlerweile Mangelware. Laut einer Studie der katholischen Universität Andrés Bello leben 96 Prozent der Haushalte in Armut."

Jaja, was hatten uns Linke aus der SPD, Grünen und Linke von der "Sí, se puede" oder "Chávez sí"-Fraktion nicht alles davon erzählt, dass wir uns am "leuchtenden Beispiel des sozialistischen Venezuelas unter Chávez" ein Beispiel nehmen sollte, dass dieses Mal bestimmt aus Venezuela, ein mäßig wohlhabendes Land, ein "sozialistisches Paradies" würde.

Die Realität ist natürlich mal wieder die, dass Sozialisten / Linke es mal wieder "schafften", eines der erdölreichsten Länder dieser Erde in ein Land zu verwandeln, das verarmt ist, wo Menschen, die regierungskritisch sind, eingesperrt oder erschossen werden und das Durchschnittsgewicht eines Venezolaners um 20 Pfund abgenommen hat, seit vor der Machtergreifung durch Chávez.

Bravo! Wie "schaffen" Linke das nur immer wieder?

@Sisyphos3 - 15:23

"ein beliebter Spruch bei uns nicht zur Wahl gehen aber sich über die Regierung beschweren"

Und wie passt der Spruch jetzt für die Wahl in Venezuela?

Eine Wahl unter einer verkappten Militär-Diktatur dürfte wohl mit anderen Motiven behaftet sein als wenn hier das Wahlrecht für eine Butterfahrt ins Grüne verschenkt wird.

Am 07. Dezember 2020 um 15:28 von Aufmerksamleser

Zitat:
"...Hoffentlich bleibt hier auch die Opposition wachsam..."

Ganz nebenbei, die Opposition ist seit Jahren wachsam, aber verliert immer weiter an Boden. Es hat mit westlicher Unterstützung nicht für einen Regierungswechsel gereicht und die Gesellschaft triftet immer weiter auseinander.

omg

Der Usurpator Juan Guaidó hat wieder verloren? Es gibt also auch gute Nachrichten!

Venceremos, Genosse Nicolás Maduro Moros. =)

ja ne, is klar

So wie für Donald Trump die Wahl ordnungsgemäß verlaufen wäre, wenn er gewonnen hätte, so hängt auch bei uns die Frage der Integrität von Wahlen davon ab, wer daraus als Sieger hervorgeht. Witzigerweise können wir ebenso wie DT schon im Voraus sagen, in welchem Falle die Wahl fair und frei gewesen sein wird, und in welchem nicht.

Ich habe schon vor 58 Jahren den ersten Wahlbetrug erlebt, als ich, obwohl ich ganz klar der beliebteste Schüler war, nicht Klassensprecher wurde.

Bundesregierung zur Wahl in Venezuela.......

Der Patriotische Pool(Chavisten) gewann die Mehrheit. 104 Parteien und 17.000 Kandidaten traten zur Wahl an. Es gab eine Frauenquote. Ein Teil der Opposition boykottierte die Wahl. Capriles Radonski und Falcon nicht. Außerdem kandidierte noch die "Revolutionäre Alternative des Volkes" (PCV und PPT) von links.
Das Problem für den glücklosen Gaido ist aber jetzt, daß er durch den Wahlboykott sein Parlamentsmandat verliert. Aber sein Rückhalt schwindet eh. Auch durch die Aufrufe gegenüber anderen Länder für Sanktionen gegen das Land.
300 Wahlbeobachter waren dabei, allerdings keine aus der EU.

Wie "schaffen" Linke das nur immer wieder?

Blitzgescheit @
In dem man anders für eigen Fehler verantwortlich macht, das immer und immer wiederholt und eigene Entscheidungen als alternativlos bezeichnet.

Wie "schaffen" das Linke immer wieder?

Zitat: ". Selbst Benzin ist in dem Land mit den größten Ölreserven der Welt mittlerweile Mangelware. Laut einer Studie der katholischen Universität Andrés Bello leben 96 Prozent der Haushalte in Armut. "

Wie "schaffen" das Linke immer wieder?

Wann immer und wo immer man den Fehler macht, Linke/Sozialisten an die Macht zu lassen, ist das Endresultat immer das Gleiche: Armut, Unfreiheit, Gewalt und Diktatur machen sich breit. Selbst wenn man nicht in der Lage sei, zu diesem Schluss denklogisch zu kommen, ist die Empirie zu 100 % eindeutig.

Man vergleiche:

1. West-D vs. DDR

2. USA vs. Sovietunion

3. SKorea vs. NKorea

4. China heute vs. Mao-China

5. Chile vs. Cuba oder Venezuela

6. Westeuropa vs. Ostblock

7. HK vs. Rotchina

8. Bayern vs. Berlin

9. Europa vs. EU

... geht es noch dümmer, dass man immer noch inauf die Linken hört?

Irgendwann müssen die Menschen doch mal gescheit, wenn nicht sogar blitzgescheit werden!

@Blitzgescheit

Schauen Sie sich mal die kapitalistischen Paradiese in Lateinamerika an, das sieht es auch ohne US-Sanktionen katastrophal aus. In Bolivien hat die Bevölkerung ja anscheinend schon nach einem Jahr genug von den Segnungen des Kapitalismus gehabt.

@15:44 von Blitzdings

>> wohlhabendes Land

Kritiker könnten jetzt allerdings auch fragen, ob Venezuela OHNE(!!!) US-Handelsembargo nicht ein "wohlhabendes Land" wären. -.-

@Am 07. Dezember 2020 um 15:48 von saschamaus75

Zitat: "Der Usurpator Juan Guaidó hat wieder verloren? Es gibt also auch gute Nachrichten!

Venceremos, Genosse Nicolás Maduro Moros. =)"

Ach, schon wieder einer den es freut, dass die menschenverachtenden Politik der Linken in einem der wohlhabendsten Länder auf diesem Planeten Millionen Menschen in Armut, Unfreiheit, Tod und Diktatur stürzt.

Ist es Boshaftigkeit, Unwissenheit oder einfach nur "Naivität"?

Maduro scheint einer der

Maduro scheint einer der unfähigsten Präsidenten weltweit zu sein. Die während der letzten Jahre geflüchteten Venezuelaner werden auf bis zu 5 Millionen geschätzt. Das wären 15% der Gesamtbevölkerung.
In einem Artikel des Deutschlandfunks (Fatalismus, Widerstand – und etwas Zuversicht 16.03.2019) gibt es Zahlen der Caritas von 2018 die 12% der Kinder stark unterernährt, 300.000 sogar als lebensbedrohlich unterernährt einschätzen.
Allein durch solche Zahlen, die weder einem Krieg, noch einer großen Naturkatastrophe geschuldet sind, verliert dieser Präsident meines Erachtens jegliche Legimitation dieses Land zu führen.
Wenn er ein klein wenig Charakter hätte, hätte er schon längst den Weg für einen Neuanfang frei machen müssen. Stattdessen klammert er sich an die Macht, ohne die Probleme in seinem Land auch nur annähernd zu lösen.

Unrechtsstaat

Die brutale Unterdrückung der Bevölkerung Venezuelas sowohl durch offizielle Kräfte wie etwa die Polizei aber auch inoffizielle Milizen wie etwa die ,Colectivos’, regierungsnahe, paramilitärische, Drogenbanden, ist wahrscheinlich die größte Menschenrechtsverletzung auf dem amerikanischen Festland.

Es ist ein gutes Zeichen, dass Juan Guaido bereits im Steckbrief Venezuelas auf der Website des Auswärtigen Amts als Interimspräsident anerkannt ist und wir können nur hoffen, dass das venezolanische Volk bald wieder in einer Demokratie leben kann und das die Exilanten in ihre Heimat zurückkehren können.

@Am 07. Dezember 2020 um 15:57 von saschamaus75

Zitat: "Kritiker könnten jetzt allerdings auch fragen, ob Venezuela OHNE(!!!) US-Handelsembargo nicht ein "wohlhabendes Land" wären. -.-"

Man vergleiche, wie es den Menschen vor Chávez/Maduro ging und wie danach.

Ebenso untersuche man, welche Auswirkung es hat, wenn die Kommunisten
- alles verstaatlichen und damit jede Privatinitiative erdrücken

- den verbleibenden Leistungsträger in raubtiersozialistischer Weise den letzten Cent an Steuern abzusaugen

- die Druckerpresse anschmeißen und damit nur wertlose Scheine drucken (wie dies auch die EZB seit Jahren macht)

... so etwas nennt man Ökonomie.

Es schadet auch nicht sich des logischen Denkens zu bemächtigen.

Alles klar?

The next patient please!

qAm 07. Dezember 2020 um 15:52 von Letzeburger

Zitat: "Schauen Sie sich mal die kapitalistischen Paradiese in Lateinamerika an, das sieht es auch ohne US-Sanktionen katastrophal aus."

Ja, Chile bspw, das Land wo man, nachdem Linke unter Allende mal wieder drauf und drang waren, das Land mit ihrem linken Nonsense zu ruinieren, wurde das Land dadurch gerettet, indem man neoliberale Reformen durchgeführt hat, mit dem Resultat, dass Chila das wohlhabendste lateinamerikanische Land ist.

Noch Fragen?

@15:51 von werner1955

>> In dem man anders für eigen Fehler
>> verantwortlich macht, das immer und
>> immer wiederholt

Ähh, ist das nicht eigentlich die Arbeitsweise von Donald J. Trump? oO

Venezuela

Der Sozialismus von Chavez und seinen ‚Speichelleckern“ ist verkommen zu einem kranken System. Millionen Venezulaner sind vor Hunger und Depression in die Nachbarländer geflohen. Eine kleine Clique hat das Land gekapert und lebt vom verhökerten Öl...die noch verbliebenen Chávez Getreuen bekommen dafür Lebensmittelpakete. Venezuela ist ein Tollhaus geworden...eine Diktatur, die Lichtjahre vom sozialistischen Traum entfernt ist.

Am 07. Dezember 2020 um 15:52 von Blitzgescheit

"... geht es noch dümmer, dass man immer noch inauf die Linken hört?...Irgendwann müssen die Menschen doch mal gescheit, wenn nicht sogar blitzgescheit werden..."

Mahatma Gandhi
Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.

16:15 von landart

socialismus ist halt immer nur als traum machbar. der mensch ist nicht dafür geeignet. merken aber unsere linksaussen in ihrem feuereifer für die gute sache nichtmal!

@Am 07. Dezember 2020 um 16:14 von saschamaus75

Zitat: ">> In dem man anders für eigen Fehler
>> verantwortlich macht, das immer und
>> immer wiederholt

Ähh, ist das nicht eigentlich die Arbeitsweise von Donald J. Trump? oO"

Nein.

Unter Trump waren die Arbeitlosenquoten - zumindest vor Corona - auf einem historischen Rekordtief - insbesondere für Latinos und Schwarze.

Kommen Sie sich nicht ein wenig lächerlich vor, wenn sie systematisch genau das Gegenteil davon behaupten, was tatsächlich Sache ist?

15:48 von saschamaus75

Die Vereinten Nationen werfen Venezuelas Präsident Maduro persönlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Hinrichtungen ohne Prozess, willkürliche Festnahmen, Verschleppungen, systematische Folter, Massaker: Venezuelas Präsident Nicolas Maduro ist aus Sicht der Vereinten Nationen persönlich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich.
So jemanden beglückwünschen sie. Schön das sie sich als menschenverachtenden Extremisten outen.

@Am 07. Dezember 2020 um 16:15 von landart

Zitat: "Der Sozialismus von Chavez und seinen ‚Speichelleckern“ ist verkommen zu einem kranken System. Millionen Venezulaner sind vor Hunger und Depression in die Nachbarländer geflohen. Eine kleine Clique hat das Land gekapert und lebt vom verhökerten Öl...die noch verbliebenen Chávez Getreuen bekommen dafür Lebensmittelpakete. Venezuela ist ein Tollhaus geworden...eine Diktatur, die Lichtjahre vom sozialistischen Traum entfernt ist."

Normal.

Das ist was man immer und überall bekommt, wenn man eine linke/sozialistische Politik macht.

@Blitzgescheit - f.f. - usw.

"... geht es noch dümmer, dass man immer noch inauf die Linken hört?
Irgendwann müssen die Menschen doch mal gescheit, wenn nicht sogar blitzgescheit werden!"

Ihre bekannten Kostproben, warum für das Ableiern von Propaganda jeder Anspruch auf politische Bildung überflüssig ist.

@15:08 von Wilhelm Schwebe

rückwärtz immer, vorwärts nimmer

Ich versteh Ihre Aussage nicht. Sind Sie ein Venezuela-Sozialist? In Venezuela leben 90 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze; über 5 Mio. Menschen sind in die Nachbarländer geflüchtet.

Im übrigen heißt es: "rückwärts immer, vorwärts nimmer", unabhängig vom Sinn der Aussage!

Bundesregierung zu Wahl in Venezuela: "Nicht frei, nicht fair"

Ja nee, is klar. Es hat also offensichtlich wieder einmal der Falsche gewonnen.

Dabei hatte sich Deutschland bereits vor den Wahlen für den selbsternannten Präsidenten Guaidó entschieden, um sich deutlich hinter die USA zu stellen und deren revitalisierte Monroe-Doktrin zu unterstützen.

@15:58 von Blitzdings

>> Politik der Linken in einem der
>> wohlhabendsten Länder auf diesem
>>Planeten Millionen Menschen in Armut,
>> Unfreiheit, Tod und Diktatur stürzt
Nope, dieses hat NICHTS mit Links zu tun, das sind die Auswirkungen des US-HANDELSEMBARGOS! Ansonsten wäre Venezuela REICH! oO

>> Ist es Boshaftigkeit, Unwissenheit oder
>> einfach nur "Naivität"?
Nope, jenes nennt sich Realität. -.-

16:02 von Ka2

Maduro scheint einer der unfähigsten Präsidenten weltweit zu sein.

Maduro ist im Grunde kein Präsident, er ist ein Machtmensch, der sich mit Hilfe des Militärs ein angenehmes Leben macht.

Und wer ist sein Unterstützer? Natürlich Putin! "Gleich und gleich gesellt sich gern."

@werner1955 um 15.15 Uhr

"Und wieder machen wir uns zum Maßstab." ... "Auch wir haben ..."
Wer sich bzw. "uns" zum Maßstab macht, das sind Sie. Die Leiden der VenezolanerInnen mit dem Leben(-standard) der Westeuropäer zu vergleichen, ist absurd. Venezuela ist runtergewirtschaftet. Die Menschen hungern, es gibt nur sehr, sehr schlechte medizinische Versorgung. Viele Menschen trauen Maduro nicht und sehen keinen Sinn darin, zur Wahl zu gehen. Wer kann, verlässt mit der Familie das Land, viele versuchen, nach Spanien zu gelangen.

Ich halte einen Maduro ja

Ich halte einen Maduro ja auch für eine Katastrophe. Dass man aber behauptet, die Wahl sei unfair gewesen (was stimmen mag), ohne auch nur die Andeutung eines Belegs mitzuliefern, während man einen Trump (zu recht) fast täglich für seine unbelegten Fälschungsbehauptungen kritisiert, offenbart doch eine gewisse Schieflage der Ansprüche der Tagesschau-Redaktion. da ist noch Luft nach oben.

Was war denn nun genau unfair ?

@Am 07. Dezember 2020 um 16:23 von Wanderfalke

Zitat: "Ihre bekannten Kostproben, warum für das Ableiern von Propaganda jeder Anspruch auf politische Bildung überflüssig ist."

Propaganda würde beinhalten, dass ich etwas Falsches sagen.

Anstatt in kindisch-trotziger Weise mir "politische Bildung" anzuempfehlen, sollten Sie lieber mir und allen hier klar benennen, womit ich nicht recht habe.

Dann könnte ich Ihren Kommentar anfangen ernst zu nehmen.

16:28 von saschamaus75

>> Ist es Boshaftigkeit, Unwissenheit oder
>> einfach nur "Naivität"?
Nope, jenes nennt sich Realität. -.-

Nope. Ihre Realität hat mit der Wahrheit aber mal gar nichts zu tun. Wer Mörder und Betrüger hier bejubelt wie sie hat mit einer Demokratie mal so gar nichts am Hut. Wahrscheinlich sind sie auch Fan von Pol Pot. Passt zu ihrer Gesinnung.

15:48 von saschamaus75

du sprichst spanisch und beglückwünscht einen massenmörder am eigenen volk , daß er weiter morden darf?

um 16:27 von Zeitungs-Ente

>>
Dabei hatte sich Deutschland bereits vor den Wahlen für den selbsternannten Präsidenten Guaidó entschieden, um sich deutlich hinter die USA zu stellen und deren revitalisierte Monroe-Doktrin zu unterstützen.
<<

Jetzt überfordern Sie vielleicht die Mehrzahl der Kommentar, die wohl nicht wissen, dass die Dominierung Südamerikas offizielle US-Doktrin ist.

@wilhelm schwebe, 16:20

socialismus ist halt immer nur als traum machbar. der mensch ist nicht dafür geeignet. merken aber unsere linksaussen in ihrem feuereifer für die gute sache nichtmal!

Der Sozialismus ist mit Menschen wie Ihnen nicht machbar. Den Unterschied zwischen Ihnen und "dem Menschen" bemerken Sie allerdings nicht.

Tröstlich dabei: der Sozialismus ist auch ohne Sie machbar. Er braucht Sie nicht.

@16:02 von Ka2

>> Wenn er ein klein wenig Charakter hätte,
>> hätte er schon längst den Weg für einen
>> Neuanfang frei machen müssen

Und wenn die USA ein wenig Charakter hätten, würden sie sich nicht ständig in andere Länder einmischen.

Venezuela ist runtergewirtschaftet?

von draufguckerin @
Und wer has gemacht? Der Sozialist Maduro.

16:36 von frosthorn @wilhelm schwebe, 16:20

Tröstlich dabei: der Sozialismus ist auch ohne Sie machbar. Er braucht Sie nicht.
Ist er nicht. Siehe Maduro. Bezeichnenderweise kommt über diesen Herrn von ihnen keine Kritik an seinen blutigen Machenschaften. Brüder im Geiste halt.

@16:07 von Richtgeschwindi...

>> als Interimspräsident anerkannt

Ähh, "Interimspräsident" ist NUR eine schönere Formulierung für 'Usurpator'. DAS ist Ihnen schon klar? oO

mutige Bundesregierung

Nachdem die US-Wahlen gerade hinter uns liegen, einem Staat in dem bei Wahlen nicht jede Stimme zählt, und der mit der Stimme des us-amerikanischen Schriftstellers Paul Auster "mein Land war noch nie eine Demokratie" aus der Gemeinschaft der Demokratien aus dessen Sicht ausgeschlossen ist, hat die Bundesregierung, sich der Rückendeckung eben jener USA sicher, mutig ihre Stimme erhoben, und beweist wieder einmal, dass ihre Aussage keine sachliche sondern eine poltische ist.

16:27 von Zeitungs-Ente

"""Ja nee, is klar. Es hat also offensichtlich wieder einmal der Falsche gewonnen."""

Oh ja, es ist klar. Der Falsche ist noch im Amt, weil er Wahlen fälscht. Wie im Sozialismus üblich.

Menschen habe auf Dauer eben kein Bock auf Armut.

@Am 07. Dezember 2020 um 16:17 von Postquestioner

Zitat: "Am 07. Dezember 2020 um 15:52 von Blitzgescheit
"... geht es noch dümmer, dass man immer noch inauf die Linken hört?...Irgendwann müssen die Menschen doch mal gescheit, wenn nicht sogar blitzgescheit werden..."

Mahatma Gandhi
Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang."

Da hat Mahatma Gandhi recht.

Welches Argument möchten Sie der Diskussion jetzt beisteuern?

Natürlich kommen jetzt wieder

Natürlich kommen jetzt wieder all diejenigen hervor, die pauschal sagen der Sozialismus sei schuld. Dabei gibt es gerade in Südamerika Beispiele (Bolivien, Ecuador), dass Sozialismus eben nicht einhergehen muss mit allgemeiner Not, sondern dort der Lebensstandard der einfachen Leute sogar angehoben wurde.

Ich sehe hier eher Parallelen zu einer Person D. Trump.
Auch hier schaffte es jemand an die Spitze des Staates, ohne für diese Aufgabe geeignet zu sein. Auch hier sahen das diese Person selbst und seine Anhänger gänzlich anders.

Zum Glück für die USA lies sich dort die Demokratie nicht so einfach aushebeln.

Ein subtropisches Paradies,

Ein subtropisches Paradies, in dem die Menschen hungern? Liegt es wirklich an der schlechten Führung Maduros, dass 90% der Einwohner Venezuelas in Armut leben? Ist es nicht vielmehr die Enttäuschung der Bevölkerung darüber, in einer Welt zu leben in der die reichsten/stärksten Nationen nicht aufhören sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen, die dazu führt das die Menschen keine Motivation mehr haben? An der Cote d'Ivoire gab es vor noch nicht allzu langer Zeit Wahlen die noch viel mehr Grund zu Zweifeln an deren Rechtmässigkeit lieferten. Eine sogar noch viel höhere Anzahl an Wahlbeobachtern lies keinen Zweifel an starken Unregelmässigkeiten. Dennoch kein Einschreiten seitens EU oder Amerika. Frankreichs Macron gratulierte sogar zum nicht verfassungskonformen 3en Mandat des wiedergewählten Präsidenten. Und auch hier verlieren die Menschen den Glauben an eine gerechte Welt. Wohin führt dieser Mangel an Glaubwürdigkeit noch?

16:08 von Blitzdings

>> Man vergleiche, wie es den Menschen vor
>> Chávez/Maduro ging und wie danach.
Sie meinen: ''VOR dem US-Embargo und WÄHREND des US-Embargos'?

>> alles verstaatlichen und damit jede
>> Privatinitiative erdrücken
Ähh, "Privatinitiative" ist auch in einem Staatsbetrieb erwünscht und wird entsprechend belohnt. -.-

@Sisyphos3

Na sowas...jede Form der Ablenkung von dieser Maduro-Dikatur ist ihnen recht...warum nur? Mit den üblen Zuständen in Venezuela machen sich nur noch wenige gemein...selbst Vertreter sozialistischer Gedankenwelten sind ratlos über Maduro und seine Schergen...da war ja Chavez noch humaner.

Wahlbetrug?

Schön , dass Sie dies von D aus so toll beurteilen können.

Ach ja

Und wie erklären sie sich den Rechtsruck in so vielen Ländern da Passt ihr Spruch aber auch bestens.
Tja
Machen wir uns nichts vor, der Kapitalismus will jedes sozialistische Land in die Knie zwingen . Und ist mit dafür verantwortlich wenn Repression diese Länder in die Knie Zwingt . Oder sogar noch schlimmer totalitäre Staaten wie Russland und China in die Arme treibt . Tschüss
Trump und Cuba sind auch ein Beispiel dafür . Und wenn der Westen nicht mitzieht . Dann reichtes ,wenn die USA den Zeigefinger hebt.

Bundesregierung zur Wahl in Venezuela: Nicht frei, nicht ...

Zum Sittenbild gehören auch Verfallserscheinungen und Korruption.
Die von dem selbsternannten Präsidenten Guaido ernannte Botschafterin in London, Vanessa Neumann ist inzwischen zurückgetreten. Und die ehemaligen Soldaten, die letztes Jahr nach einem Aufruf von Guaido nach Kolumbien desertiert sind und dort in Hotels untergebracht wurden, mussten diese längst verlassen. Nach dem nicht mehr gezahlt wurde, weil die Spendengelder dafür veruntreut wurden.
Aber dafür beansprucht er das venezulanische Staatsgold, daß bei der Bank of England liegt. 31 Tonnen im Wert von 900 Millionen Euro. Zur Zeit sind Verfahren vor britischen Handelsgerichten im Gange.

16:52 von saschamaus75

Ich frage mich, was würden Sozialisten ohne die USA bloß tun? Wem würde man dann die Schuld für das eigene Versagen in die Schuhe schieben?

um 16:21 von Blitzgescheit

sachamaus75: >>In dem man anders für eigen Fehler
>> verantwortlich macht, das immer und
>> immer wiederholt

Nein. Unter Trump waren die Arbeitlosenquoten - zumindest vor Corona - auf einem historischen Rekordtief - insbesondere für Latinos und Schwarze.
Kommen Sie sich nicht ein wenig lächerlich vor, wenn sie systematisch genau das Gegenteil davon behaupten, was tatsächlich Sache ist?

Ich muss zugeben, ich hab auch gleich an Trump gedacht. Und mir kamen dabei seine mantraartigen, gebetsmühlenhaften Ergüssen zur Coronapandemie in Erinnerung. An die Arbeitslosenzahlen dachte ich da nicht, die hat er ja mit einer gigantischen Neuverschuldung erkauft.

@16:11 von Blitzdings

>> Chile
Ok, schreiben wir über Chile.

>> nachdem Linke unter Allende mal wieder
>> drauf und drang waren, das Land mit
>> ihrem linken Nonsense zu ruinieren
Ähh, Allende war NUR 3 Jahre an der Macht, bevor er weggeputscht wurde. Und so schlecht war er jetzt echt nicht (z.B. Landreform). Er paßte nur den USA halt nicht in den Kram. -.-

>> wurde das Land dadurch gerettet, indem
>> man neoliberale Reformen durchgeführt
>> hat,
Sie schreiben immer noch von Massenmord? oO

>> mit dem Resultat, dass Chila das
>> wohlhabendste lateinamerikanische
>> Land ist.
Ähh, leben Sie auf einem anderen Planeten? oO

`@Am 07. Dezember 2020 um 16:52 von saschamaus75

Zitat: ">> alles verstaatlichen und damit jede
>> Privatinitiative erdrücken
Ähh, "Privatinitiative" ist auch in einem Staatsbetrieb erwünscht und wird entsprechend belohnt. -.-"

Achsoooo ... deswegen werden private Unternehmer ja auch enteignet, Arbeitnehmer und Angestellte bekommen einen Platz zugewiesen. Der Staat schreibt Arbeitnehmern vor, was sie zu arbeiten haben und zu welchem Gehalt etc.

Kann es sein, dass logisches Denken nicht zu Ihrem Fachgebiet gehört?

15:08, Wilhelm Schwebe

>>wieder ein grosser sieg des socialismus
rückwärtz immer, vorwärts nimmer<<

Das ist das große Problem mit Etikettenschwindlern wie Maduro. Er gibt dadurch, daß er sich selbst als Sozialist bezeichnet, den Sozialistenhassern reichlich Futter.

Ich als alter Sozialist kann nur sagen:

Wäre das, wofür Maduro steht, Sozialismus, dann wäre auch ich ein strikter Gegner dieser Idee.

15:40, Nettie

>>Maduro hat seine Macht nach gängiger Lesart durch Betrug und Repression "gefestigt", wie es mittlerweile auch in vielen anderen Ländern von Autokraten geführten Ländern rund um den Globus "übliche Praxis" ist, sonst nichts. <<

Mehr ist dazu leider wirklich nicht zu sagen.

@Bote der "Erleuchtung", 16:58 (re 16:52 von saschamaus75)

"Ich frage mich, was würden Sozialisten ohne die USA bloß tun? Wem würde man dann die Schuld für das eigene Versagen in die Schuhe schieben?"

Was hat das, was Maduro da macht mit Sozialismus zu tun?

16:15, landart

>>Venezuela ist ein Tollhaus geworden...eine Diktatur, die Lichtjahre vom sozialistischen Traum entfernt ist.<<

Und noch ein sehr wahrer Satz.

Was für ein entsetzliches Trauerspiel.

Blitzgescheit, Chile

Da haben Sie ja ein tolles Beispiel. Allende hatte keine Zeit Chile zu ruinieren, da er vorher von ihren Freunden im Schulterschluss mit dem großen Bruder ermordet wurde. Und was sich in Chile in den letzten Monaten tat, ging an ihnen völlig vorbei?

@16:15 von landart

>> Lichtjahre vom sozialistischen Traum
>> entfernt
ABER seit Jahren unter der DIKTATUR des US-Handelsembargos. oO

16:36 von frosthorn

wann wird das denn das erstemal erfolgreich gelingen? noch in unserer lebenszeit?

16:32 Klärungsbedarf

"Was war denn nun genau unfair?"....

Das Ergebnis.
Denn "nicht frei und nicht fair" heißt ganz einfach das Ergebnis passt uns nicht.
Das heißt aber auch es werden weitere Putschversuche unternommen werden.

Segnungen des Kapitalismus ...

Immer wieder die gleiche Propaganda !
Da ist ein System welches sich nicht dem US - Kapitalismus unterwerfen will. ..also muss es schlecht sein .
Ausbeutung der Massen im System der sozialistischen Macher ?
Das soll gar nicht abgestritten werden , aber alternativ soll dann das US - Kapital den Segen bringen ?
Nicht zu fassen dieser Unsinn ...

15:52 von Blitzgescheit

Zitat:"4. China heute vs. Mao-China
7. HK vs. Rotchina"

Welches China ist denn jetzt "sozialistisch? Mao-China, Rot-China oder China heute? In welchem dieser Chinas regiert denn eine kommunistische Partei?

Zitat:"9. Europa vs. EU
... geht es noch dümmer,"

Dieser Aussage von Ihnen ist nichts hinzuzufügen!

16:20, Wilhelm Schwebe

>>16:15 von landart
socialismus ist halt immer nur als traum machbar. der mensch ist nicht dafür geeignet. merken aber unsere linksaussen in ihrem feuereifer für die gute sache nichtmal!<<

Maduro ist weder linksaußen, noch ist bei ihm irgendeine Art von Feuereifer für eine irgendwie geartete gute Sache zu verspüren.

Er ist einfach nur ein stinknormaler autoritärer Diktator, wie es leider viele gibt.

So etwas als Sozialismus zu bezeichnen ist eine Frechheit.

Sozialismus ist, wie Demokratie auch, kein Zustand, sondern ein Prozess. Und auch die Demokratie ist nur als Traum machbar, die Menschen sind für sie nicht geeignet, wie ihre Gegner immer wieder behaupten. O.k., bei uns sind sie es vielleicht, aber im arabischen Raum gewiss nicht, wie man hier immer wieder lesen darf. Und in China sowieso nicht...

16:11 von Blitzgescheit

Zitat:"Ja, Chile bspw, das Land wo man, nachdem Linke unter Allende mal wieder drauf und drang waren, das Land mit ihrem linken Nonsense zu ruinieren, wurde das Land dadurch gerettet, indem man neoliberale Reformen durchgeführt hat, mit dem Resultat, dass Chila das wohlhabendste lateinamerikanische Land ist.
Noch Fragen?"

Ja. Warum haben Sie die "Voraussetzung" der neoliberalen Reformen, nämlich den blutigen Militärputsch, die Ermordung Allendes und zehntausender seiner Anhänger, die Folterkeller des chilenischen Geheimdienstes und die vielen Flüchtlinge vor diesem Terror, verschwiegen?

@fathaland slim, 17:11

Ich als alter Sozialist kann nur sagen:
Wäre das, wofür Maduro steht, Sozialismus, dann wäre auch ich ein strikter Gegner dieser Idee.

Ich schließe mich Ihnen - bedingt - an. Ich weiß über die derzeitigen Zustände in VEN nur wenig. Wenn ich die Informationen, die ich aus den Medien habe, weglasse, weiß ich sogar überhaupt nichts.
Falls diese Informationen stimmen, dann ist das, wofür Maduro steht, alles andere als Sozialismus. Und dann bin ich ein strikter Gegner Maduros, nicht des Sozialismus.
Wie gesagt, falls. Aber das weiß ich nun mal nicht.

>> Die Vereinten Nationen

>> Die Vereinten Nationen werfen
>> Venezuelas Präsident Maduro persönlich
>> Verbrechen
Nope. Die USA schiebt ständig die UN vor sich her, um...

>> Schön das sie sich als
>> menschenverachtenden Extremisten
>> outen.
Jepp, ich habe als kleiner "links-grün Versiffter" angefangen, wurde dann zum "marxistisch-satanistischem Feministen" befördert und jetzt bin ich "menschenverachtender Extremist"? Und sonst so?
{/sarkasmus}

@Wilhelm Schwebe, 17:21 re @frosthorn

wann wird das denn das erstemal erfolgreich gelingen? noch in unserer lebenszeit?

Ganz sicher nicht. Das ist aber auch zweitrangig, da ich nun mal ein Mensch bin, der etwas Gutes auch dann anzustreben vermag, wenn er persönlich nicht mehr davon profitieren wird.

Ansonsten halte ich es mit Nelson Mandela: "die Zeit ist mit den Unterdrückten".

17:14 von Nettie

"""Was hat das, was Maduro da macht mit Sozialismus zu tun?"""

Alles. Sozialismus führt immer zu Armut. Entweder akzeptiert die soz. Regierung dann die Wahlniederlage (weil Menschen kein Bock auf Armut haben) oder, wie meistens der Fall, das Land wird zur soz. Diktatur. Wie schon andere hier schrieben: Der Sozialismus funktioniert nur in der Fantasiewelt, nie in der realen Welt.

17:24, Boxtrolls

>>Segnungen des Kapitalismus ...
Immer wieder die gleiche Propaganda !
Da ist ein System welches sich nicht dem US - Kapitalismus unterwerfen will. ..also muss es schlecht sein .
Ausbeutung der Massen im System der sozialistischen Macher ?
Das soll gar nicht abgestritten werden , aber alternativ soll dann das US - Kapital den Segen bringen ?
Nicht zu fassen dieser Unsinn ...<<

Es gibt Menschen, die verwechseln Antiamerikanismus mit Sozialismus und glauben, ein System wäre allein deswegen zu begrüßen, weil es sich antiamerikanisch geriert.

Dabei war Venezuela immer innigst mit den USA verbunden, auch unter Chavez. Aber Trump tat dem Diktator Maduro einen ganz großen Gefallen, indem er ihn zum Feind erklärte und ihm somit einen willkommenen Sündenbock für sein eigenes Versagen lieferte. Ich hoffe, Biden ist da klüger und erkennt den Holzweg, auf den die US-Außenpolitik, wenn man das, was Trump betrieb, denn so nennen möchte, vom großen Friedensfürsten geführt wurde.

17:18 von fathaland slim 16:15, landart

>>Venezuela ist ein Tollhaus geworden...eine Diktatur, die Lichtjahre vom sozialistischen Traum entfernt ist.<<
Und noch ein sehr wahrer Satz.
Was für ein entsetzliches Trauerspiel. Dem kann ich mich nur abschließen. Im Gegensatz zu User saschamaus75. Der ist ein glühender Verehrer dieses Diktators.

Blitzgescheit Chile

Was die Tagesschau zu ihrem Paradies schreibt:
https://www.tagesschau.de/ausland/chile-proteste-121.html

Selbstverständlich ist das Sozialismus in Venezuela,..

.. und zwar das kubanische Modell unter Fidel Castro!

Funktioniert allerdings in Kuba bereits seit 60 Jahren ebenfalls NICHT!

Das altbekannte "Socialismo or muerte", halt!

17:28, frosthorn

>>@fathaland slim, 17:11
"Ich als alter Sozialist kann nur sagen:
Wäre das, wofür Maduro steht, Sozialismus, dann wäre auch ich ein strikter Gegner dieser Idee."

Ich schließe mich Ihnen - bedingt - an. Ich weiß über die derzeitigen Zustände in VEN nur wenig. Wenn ich die Informationen, die ich aus den Medien habe, weglasse, weiß ich sogar überhaupt nichts.
Falls diese Informationen stimmen, dann ist das, wofür Maduro steht, alles andere als Sozialismus. Und dann bin ich ein strikter Gegner Maduros, nicht des Sozialismus.
Wie gesagt, falls. Aber das weiß ich nun mal nicht.<<

Ich kenne ein paar Exilvenezolaner persönlich. Ein guter Freund ist mit einer Metallurgin, die dort schreiend weggelaufen ist, verheiratet.

Es gibt viele Informationen über Venezuela in den unterschiedlichsten Medien zu finden. Wer möchte und die nötige Medienkompetenz besitzt, kann sich da auch ohne persönliche Kontakte einigermaßen kundig machen. Es setzt allerdings ein wenig Einsatz voraus.

@15:40 von Nettie

"Nicht frei und auch nicht fair"
Eine Tatsache, die inzwischen so offensichtlich ist, dass sie eigentlich keiner ausdrücklichen Erwähnung mehr bedarf."

Na logo. Man kann die Demokratie auch von hier aus demontieren, indem man die im September erfolgte Einladung zur Wahlbeobachtung ausschlägt weil angeblich zu späte (3 Monate?!) und die Wahl von vorn herein von Oppositionsseite Boykottiert.
Die Chancen, dass einen die westlichen Länder auch ohne demokratische Wahl weiter unterstützen stehen für Guaidó nun mal eindeutig höher. Da will man sein Schicksal lieber nicht in die Hand der Bevölkerung legen.

17:28 von frosthorn @fathaland slim, 17:11

Wie gesagt, falls. Aber das weiß ich nun mal nicht.
Kann man sich ganz einfach schlau machen. Gibt etliche Artikel dazu. Hier mal nur einer:
https://www.tagesschau.de/ausland/madura-un-untersuchungsbericht-101.html

@17:27 von fathaland slim

"Und auch die Demokratie ist nur als Traum machbar, die Menschen sind für sie nicht geeignet, wie ihre Gegner immer wieder behaupten. O.k., bei uns sind sie es vielleicht, aber im arabischen Raum gewiss nicht, wie man hier immer wieder lesen darf. Und in China sowieso nicht...

Ist das, so wie es klingt, als biologische Determination gemeint oder beziehen sie sich doch eher auf kulturelle Ausgangsbedingungen oder Machtkonstellationen die woanders demokratische Entwicklungen verhindern?
Der Kampf um pseudodemokratische Wahlen in Form von Schlägertrupps beider Seiten und die Verfolgung der Opposition war bei uns bereits in der frühen Weimarer Republik wesentlich verheerender als aktuell in Venezuela."

@fathaland slim um 17:11Uhr

Ich hoffe, Sie fassen meine Meinung zu Ihrem Kommentar nicht wieder als Beleidigung auf, aber ich finde den Ausdruck "Sozialistenhasser" unangebracht und könnte selbst eine Beleidigung sein. Vermutlich neigt der Mensch dazu, Alles und auch andere Menschen zu werten und einzuteilen. Sie werden sich bestimmt etwas gedacht haben, als Sie den Ausdruck "Sozialistenhasser" verwendet haben - aber was? Ich selbst halte "echte" Sozialisten für meistens gutmütige Menschen, die allerdings meistens nicht die Realität zu Kenntnis nehmen wollen bzw. den von ihnen propagierten Sozialismus dann oft nicht selbst praktizieren wollen.

@Am 07. Dezember 2020 um 17:18 von Letzeburger

ZItat: "Da haben Sie ja ein tolles Beispiel. Allende hatte keine Zeit Chile zu ruinieren, da er vorher von ihren Freunden im Schulterschluss mit dem großen Bruder ermordet wurde. "

Aber selbst in seiner kurzen Amtszeit hatte Allende es "geschafft", dass
- die Arbeitslosenquote auf 40 % sprang
- die Inflation 400 % lag
- Grundnahrungsmittel nur noch auf dem Schwarzmarkt zu erwerben waren.

Wie ich schon sagte: die Linken haben es wirklich "drauf".

@ Sisyphos3, um 15:16

Eine Bitte:

Könnten Sie nicht mal versuchen, hier und da ein Satzzeichen hinzuzufügen?
Das würde manche Ihrer Statements, auch wenn sie meist kurz sind, auf Anhieb verständlicher machen.

@Am 07. Dezember 2020 um 17:36 von Letzeburger

Zitat: "Was die Tagesschau zu ihrem Paradies schreibt:
https://www.tagesschau.de/ausland/chile-proteste-121.html"

Und jetzt?`

Was genau stimmt an meiner Aussage jetzt nicht, sozialistische Länder im Vergleich zu kapitalistischen Länder betreffend?

Dass in Chile ein paar Linke mal wieder randalieren, haut mich jetzt nicht vom Hocker.

Das machen die doch ständig.

No news.

Am 07. Dezember 2020 um 17:00 von grübelgrübel

„um 16:21 von Blitzgescheit
sachamaus75: >>In dem man anders für eigen Fehler
>> verantwortlich macht, das immer und
>> immer wiederholt
Nein. Unter Trump waren die Arbeitlosenquoten - zumindest vor Corona - auf einem historischen Rekordtief - insbesondere für Latinos und Schwarze.
Kommen Sie sich nicht ein wenig lächerlich vor, wenn sie systematisch genau das Gegenteil davon behaupten, was tatsächlich Sache ist?
Ich muss zugeben, ich hab auch gleich an Trump gedacht. Und mir kamen dabei seine mantraartigen, gebetsmühlenhaften Ergüssen zur Coronapandemie in Erinnerung. An die Arbeitslosenzahlen dachte ich da nicht, die hat er ja mit einer gigantischen Neuverschuldung erkauft.“

Sehr Richtig.

Eine höhere Wirtschaftsleistung steht in Relation zur Neuverschuldung.

Nennt sich Investition.

Verringerung der Arbeitslosigkeit ist eine Investition in die Zukunft, und gibt den Leuten Brot und Ehre.

Arbeitslos, geldlos, auf Hilfe anderer angewiesen, man hat aus 1929 gelernt.

16:32 Klärungsbedarf

"Was war denn nun genau unfair?"....

Das Ergebnis.
Denn "nicht frei und nicht fair" heißt ganz einfach das Ergebnis passt uns nicht.
Das heißt aber auch es werden weitere Putschversuche unternommen werden.

Wie einfach haben Typen wie

Wie einfach haben Typen wie Maduro und Lukaschenko an die Macht zu bleiben und regieren nach Lust und Laune wenn das ganze Militärapparat dahinter haben. Man kann hier viel pros und contras diskutieren, bringt nichts so lange man das Militär weiterhin mit Waffen und Geld versorgt wird.

alles andere als Sozialismus?

fathaland slim @
Da halte ich mich an die gute und seid über 70 jahren nocjh nie wiederlegete Beschreibung von Herrn Winston Churchill:

Zitat:
Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne:
Die ungleiche Verteilung der Güter.

Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne:
Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

15:52 von Blitzgescheit

Obwohl ich persönlich den Linken auch absolut gar nichts Vorteilhaftes abgewinnen kann und deren Forderungen für mich manchmal so weltfremd sind, als lebten sie auf einem anderen Planet und bekämen die Realität im wirklichen Leben hier auf Erden nicht so mit, aber Maduro ist für mich kein sozialistischer Linker sondern ein machtbesessener Diktator.... das ganze Gegenteil also.

@Olivia

Würden sie an einer solchen Farce-Wahl noch teilnehmen, wenn die Durchführung in den Händen eines diktatorischen Regimes liegt. Lukaschenko hat zumindest noch die Frau eines vorher eingesperrten Kandidaten zugelassen...ihr Hinweis auf die Oppositions-Unterstützung der "westlichen Länder" ist kurios...wie sieht denn nach ihnen die Unterstützung der "östlichen Länder" aus? Venezuelas Schicksal liegt doch schon längst nicht mehr in den Händen von Maduro und seinen Schergen...

@17:34 von fathaland slim

"Dabei war Venezuela immer innigst mit den USA verbunden, auch unter Chavez."

Die antisozialistische Opposition war innigst mit den USA verbunden und vice versa. Deshalb kam der Putschist Carmona auch in den USA unter, wie der heutige Nachfolger der Rechten.
Das sie sich als links bezeichnen und diese reaktionären Bewegungen gegen einen zugegebenermassen auch nicht gerade sauberen Sozialismus unterstützen ist schwer nachvollziehbar.

Guaidó war bei 80% der Bürger unbekannt bei seiner

@15:40 von Nettie
versuchten Machtergreifung.
Deshalb ist er zu den letzten Präsidentschaftswahlen auch gar nicht erst angetreten. Der beste Oppositionskandidat erzielte etwas über 20% der Stimmen.
Und Guaidó hat es auch in der Zwischenzeit nicht einmal geschafft, die Opposition hinter sich zu scharen. Er wurde vom Parlament als Parlamentspräsident abgewählt.

Für mich ist es grotesk, wenn die Bundesregierung keine Wahlbeobachter schickt, aber hinterher die Wahlen anzweifelt.

18:02, Olivia59 @17:27 von fathaland slim

>>@17:27 von fathaland slim
"Und auch die Demokratie ist nur als Traum machbar, die Menschen sind für sie nicht geeignet, wie ihre Gegner immer wieder behaupten. O.k., bei uns sind sie es vielleicht, aber im arabischen Raum gewiss nicht, wie man hier immer wieder lesen darf. Und in China sowieso nicht...

Ist das, so wie es klingt, als biologische Determination gemeint oder beziehen sie sich doch eher auf kulturelle Ausgangsbedingungen oder Machtkonstellationen die woanders demokratische Entwicklungen verhindern?<<

Lesen Sie das, was Sie zitieren, doch bitte ein wenig sorgfältiger.

Ich zitiere Meinungen, die ich hier im Forum lesen darf. Es sind nicht meine. Insofern geht Ihre Frage an mich in die Irre.

re peter meffert

"Ja. Warum haben Sie die "Voraussetzung" der neoliberalen Reformen, nämlich den blutigen Militärputsch, die Ermordung Allendes und zehntausender seiner Anhänger, die Folterkeller des chilenischen Geheimdienstes und die vielen Flüchtlinge vor diesem Terror, verschwiegen?"

Aus dem gleichen Grund, warum er die "Nebenwirkungen" der neoliberalen Reformen (explodierende Kosten des Bildungs- und Rentensystems, enorme Ungleichheit uvm.) ignoriert:
Sie würden seine Thesen ad absurdum führen...

So lange

Maduro das Militär und den Sicherheitsapparat hinter sich hat,hält er sich auch sicher an der Macht.

Bundesregierung zur Wahl in Venezuela...

Dieses Ergebnis ist nicht nur eine Absage an die Putschversuche der letzten zwei Jahre. Auch die lateinamerikanische Linke fast nach dem Wahlsiegen in Bolivien und Venezuela wieder Tritt . Evo Morales, der ehemalige Präsident Boliviens war übrigens als Wahlbeobachter im Land.

Und die Wahl als nicht frei bezeichnen, daß tun die, die sich selbsternennende Präsidenten anerkennen.

@von Werner1955

Gegen die Sehnsucht der Sozialisten nach ihren Utopien kann man therapeutisch wenig ausrichten...auch wenn die Menschen keinen Sozialismus wollen, gebetsmühlenartig werden die sozialistischen Träume immer wieder zur Annahme angeboten. Letztlich bleiben diesen Verfechtern nur die immerwährende Konstruktion ihres paradiesischen Gesellschaftsentwurfs...Maduro und seine Satrapen haben Venezuela zu einer Ruine von einem funktionierende Staat herabgewirtschaftet. Wenn Churchill das heute sehen würde....

@18:25 von landart

"Würden sie an einer solchen Farce-Wahl noch teilnehmen, wenn die Durchführung in den Händen eines diktatorischen Regimes liegt. Lukaschenko hat zumindest noch die Frau eines vorher eingesperrten Kandidaten zugelassen...ihr Hinweis auf die Oppositions-Unterstützung der "westlichen Länder" ist kurios...wie sieht denn nach ihnen die Unterstützung der "östlichen Länder" aus?"

Wer Wahlbeobachtung verweigert und Wahlen boykottiert schadet der Demokratie selbst. Eine Beobachtung könnte Betrug herausarbeiten, belegen und die Wahl somit im Nachhiein delegitimieren. Einfach nur die Behauptung "nicht fair, nicht frei" hat deutliche Schächen weil wir durch Boykott ja sowieso nicht mehr von einer Demokratie bzw. einer Wahl reden.
Auf Länder im nahen Osten und unser damit verbundenes Demorkatieverständnis, dass doch eher eine Statthalterschaft der Regieon durch Saudi-Arabien und Israel gleicht gehe ich nicht ein.

@Enlightenment, 17:34

"""Was hat das, was Maduro da macht mit Sozialismus zu tun?"""

„Alles. Sozialismus führt immer zu Armut“

Ich widerspreche. Mit Sozialismus hat (und hatte) das alles nichts zu tun. Der setzt Chancengleichheit voraus und schließt „Sonderentscheidungsbefugnisse“ für Einzelne aus und war früher schon mangels technischer Mittel gar nicht möglich bzw. umsetzbar. Heute aber schon.

@17:28 von frosthorn

Ich habe ein paar Informationen von meiner Ex-Frau, die aus Cúcuta, der einzigen kolumbianischen Großstadt an der Grenze zu Venezuela, stammt.
Cúcuta ist schon ziemlich überlaufen mit Flüchtlingen und dadurch ist auch die Kriminalität dort stark angewachsen.
Die nächste Großstadt ist Bucaramanga. Dorthin sind es von Cúcuta (auf 300m) 4 Stunden mit dem Bus über einen 3500m hohen Gebirgspass. An der Straße sieht man immer wieder Leute, die diesen Weg zu Fuß auf sich nehmen.
Ich denke, das sagt schon einiges darüber aus, in welcher Not sich diese Menschen befinden.

@VictorJara 16:54

Danke, dass Sie es schaffen, in wenigen Worten, die komplexe Situation anzudeuten, die sich in den Systemen manifestiert.

@Wilhelm Schwebe 15:08

Simplifizierend immer, differenzierend nimmer.

So zynisch ist der Westen.

Venezuela erleidet die härtesten Sanktionen der Welt. Es wurde völlig vom internationalen Geldverkehr abgeschnitten. Über unsere EU- und US-Sanktionen wird aber schlicht nicht berichtet, Folgen und Opfer werden strikt Maduro angekreidet. Denn, das Spiel ist ja nicht neu - mit dem Iran, oder mit Kuba haben wir es jahrzehnte so gemacht.

Das ist kein Journalismus.

Wo ist Guaido eigentlich? Kolumbien? Florida?
Und könnte er von da nicht auch Weißrußland regieren? Oder Sachsen-Anhalt?

@18:29 von fathaland slim

"fathaland slim: >>Und auch die Demokratie ist nur als Traum machbar, die Menschen sind für sie nicht geeignet, wie ihre Gegner immer wieder behaupten. O.k., bei uns sind sie es vielleicht, aber im arabischen Raum gewiss nicht, wie man hier immer wieder lesen darf. Und in China sowieso nicht...<<

Olivia: >>Ist das, so wie es klingt, als biologische Determination gemeint oder beziehen sie sich doch eher auf kulturelle Ausgangsbedingungen oder Machtkonstellationen die woanders demokratische Entwicklungen verhindern?<<

fathaland slim: >>Lesen Sie das, was Sie zitieren, doch bitte ein wenig sorgfältiger.
Ich zitiere Meinungen, die ich hier im Forum lesen darf. Es sind nicht meine. Insofern geht Ihre Frage an mich in die Irre.<<"

Sorry. Bei allem substantiierten Dissens geht der Patzer hier auf meine Kappe. Hätte Sie für mich auch endgültig zur Enigma gemacht.

Am 07. Dezember 2020 um 16:22 von Blitzgescheit

Zitat:
"...Das ist was man immer und überall bekommt, wenn man eine linke/sozialistische Politik macht..."

Aber im gleichen Zug, sehe ich ein ordentliche Politik auf kommunaler Ebene, wo das Allgemeinwohl der Bürger über die Machtinteressen einer Partei steht.
Der Grund ist hierbei, man kennt die Kommunalpolitiker nicht nur aus dem Fernsehen, sie wohnen bei dir um die Ecke und müssen sich für ihre Versprechungen rechtfertigen ansonsten folgt der Zorn des Volkes.
Ach noch etwas, sehen Sie sich doch mal in Staaten um, wo Linke und Sozialisten in Regierungsverantwortung sind, eventuell hilft es dabei ihre antikommunistische Grundhaltung zu verändern.

@Am 07. Dezember 2020 um 18:23 von Jacko08

Zitat: "aber Maduro ist für mich kein sozialistischer Linker sondern ein machtbesessener Diktator...."

What is the difference?

Wie die blitzgescheite Margaret Thatcher schon unlängst anmerkte:

"Socialists cry 'power to the people' and raise the clenched fist as they say that.

We all know what they really mean - power over the people, power to the state"

Linke Ideologie und echter Liberalismus schließen sich denklogisch aus.
Liberalismus bedeutet ein Maximum an individueller Freiheit, also genau das, was bei Linken für allergischen Tobsuchtsanfällen sorgt.

@18:44 von Olivia59

Danke, daß sie mir recht geben...wer Wahlbeobachtung nicht zuläßt und selbst oppositionelle Kandidaten ausschließt, kann - insbesondere durch die Abschaffung des Parlaments - auch nicht mehr von demokratischen Wahlen sprechen. Maduro hat doch schon längst durch die Unterdrückung der Opposition eine Diktatur mit "demokratischer Maskierung" geschaffen...ihr Nichteingehen auf die Zustände in den östlichen Pseudodemokratien und ihre Verweise auf Saudi-Arabien oder Israel finde ich schade. Aber zuviel möchte ich auch von ihnen nicht verlangen.

Frage: wie viel Prozent der Bevölkerung waren bei der Wahl??

Was Venezuela angeht sehe ich es zwar so dass ein Wahlbetrug - rein theoretisch - möglich ist. Aber die analytischen Fragen die ich mal stelle sind:

1. wie viel Prozent der Bevölkerung waren bei der Wahl??

Die historisch niedrige Wahlbeteiligung sei ein Ausdruck dafür, dass auch die Bevölkerung wenig Vertrauen gehabt habe, hieß es weiter.

2. warum ist die Opposition nicht zur Wahl gegangen??

3. welche konkreten Beweise hat die Opposition bitte für einen Wahlbetrug in Venezuela??

Große Teile der Opposition in Venezuela hatten die Wahl boykottiert und dies mit erwartetem Betrug begründet.

4. welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung dafür, dass die Wahl nicht fair gewesen sei? Bitte mal Fakten dazu:

"Aus unserer Sicht waren die Wahlen nicht frei und auch nicht fair." Sie hätten nicht internationalen Mindeststandards genügt.

Auch die EU hatte die Abstimmung schon im Vorfeld nicht als fair und frei erachtet.

Wenn das hier stimmt könnte die Wahl ungültig sein

Wenn dann allerdings das hier richtig sein sollte:

Laut Wahlamt stimmten rund 68 Prozent der Wähler für Kandidaten der Regierungspartei. Allerdings hatten sich demnach nur 31 Prozent der Stimmberechtigten beteiligt.

Dann kann man darüber reden, ob die Wahl ungültig war wegen zu niedriger Wahlbeteiligung. Aber ein Beweis für Wahlbetrug ist das nicht. Von daher kann man das hier von Maduro durchaus in Zweifel ziehen:

Das Volk habe gewählt, sagte Maduro. Es sei eine "große Entscheidung" und ein "guter Wahltag" gewesen. "Ein großer Sieg - ohne Zweifel - der Demokratie", sagte er in einem auf seinem Twitter-Account veröffentlichten Video.

Dann aber wäre es Aufgabe des Wahlamts die Wahl wegen zu niedriger Wahlbeteiligung für ungültig zu erklären. Für eine gültige Wahl müssten mindestens 50% der Bevölkerung an der Wahl teilnehmen.

18:27, Olivia59 @17:34, fathaland slim

>>Die antisozialistische Opposition war innigst mit den USA verbunden und vice versa. Deshalb kam der Putschist Carmona auch in den USA unter, wie der heutige Nachfolger der Rechten.
Das sie sich als links bezeichnen und diese reaktionären Bewegungen gegen einen zugegebenermassen auch nicht gerade sauberen Sozialismus unterstützen ist schwer nachvollziehbar.<<

In Ihrer Welt ist ganz offensichtlich jemand, der sich gegen Maduro positioniert, automatisch auf Seiten von irgendwelchen USA-freundlichen Kräften zu verorten.

Es lebe das dichotome Weltbild.

Ich positioniere mich für Demokratie und Sozialismus. Für beides steht Maduro definitiv nicht. Er steht für Diktatur und Vetternwirtschaft.

Mit dem von Ihnen erwähnten Herrn habe ich ebenfalls nicht das geringste zu tun.

Verstehen Sie nicht?

Wie schade.

Der staatliche venezolanische Ölkonzern war auch unter Chàvez in den USA überall präsent. Die PDVSA unterhielt dort überall Tankstellen. Das hörte erst unter Trump auf.

@16:36 von Wilhelm Schwebe

>> du sprichst spanisch
Nope, nur "Venceremos" und "una cerveza por favor". -.-

>> und beglückwünscht einen massenmörder
Ähh, welche Massenmorde denken Sie sich da gerade aus? oO

@Am 07. Dezember 2020 um 19:07 von Postquestioner

Zitat: "Ach noch etwas, sehen Sie sich doch mal in Staaten um, wo Linke und Sozialisten in Regierungsverantwortung sind, eventuell hilft es dabei ihre antikommunistische Grundhaltung zu verändern."

Die Staaten, wo Linke und Sozialisten die Leben von Millionen Menschen ruiniert haben und unzählige Menschen ermordezt haben, habe ich doch schon in meinem Kommentar von 15:52 aufgelistet. Irgendwann sollten Sie sich auch von Ihrem Wolkenkuckucksheim aufmachen und sich mit der Realität beschäftigen!

Genau weil ich mich eingehen - sowohl in Theorie als auch in Praxis - mit linker Ideologie beschäftigt habe, bin ich Anti-Kommunist.

Oder um es mit dem blitzgescheiten Ronald Reagan zu sagen:

"How do you tell a communist? Well, it's someone who reads Marx and Lenin. And how do you tell an anti-Communist? It's someone who understands Marx and Lenin."

Der Reagan hatte es eben drauf.

@16:34 von Mass Effect

>> Pol Pot

Sie vergleichen allen Ernstes Maduro mit PolPot? oO

19:01, marvin

>>Wo ist Guaido eigentlich? Kolumbien? Florida?<<

In Caracas.

Sanktionen

@19:01 von marvin
Ihr Text ist nicht korrekt...Venezuela kann außer mit den sog. westlichen Ländern mit allen großen Handelsnationen Waren austauschen u.a. Russland, China, Indien etc...das Problem besteht nicht darin, wie sie es beschreiben am internationalen Geldverkehr, sondern darin, daß es über keine Devisen mehr durch verkehrsfähige Exporte verfügt...das geförderte Erdöl geht fast zur Gänze wegen gegebener Kredite an Russland und China.

19:07 von Postquestioner

Dafür ist Maduro aber wohl ein äußerst schlechtes Beispiel.

Am 07. Dezember 2020 um 19:09 von Blitzgescheit

Zitat:
"...Liberalismus bedeutet ein Maximum an individueller Freiheit, also genau das, was bei Linken für allergischen Tobsuchtsanfällen sorgt..."
Sie wollten ein Argument von mir, ich finde nur eines für Sie. Ansonsten versetzen Sie mich in Erstauen und das nach dreißig Jahres des Mauerfalls.

Blitzgescheit, Chile

"Dass in Chile ein paar Linke mal wieder randalieren, haut mich jetzt nicht vom Hocker.
Das machen die doch ständig."

Dass in Südamerika ein paar Rechte mal wieder morden und demokratisch gewählte Regierungen stürzen, haut Sie wohl auch nicht vom Hocker.
Das machen die doch ständig.
Übrigens war der bei unseren Politikern hoch angesehene Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger tief in den Umsturz 1973 verstrickt.

96 Prozent der Haushalte leben in Armut

"96 Prozent der Haushalte leben in Armut" - genau das ist Sozialismus, alle sind gleich (arm). Die restlichen vier Prozent leben nicht in Armut, weil sie in der sozialistischen Partei sind.

@19:09 von landart

"Ihr Nichteingehen auf die Zustände in den östlichen Pseudodemokratien und ihre Verweise auf Saudi-Arabien oder Israel finde ich schade. Aber zuviel möchte ich auch von ihnen nicht verlangen."

Dann müssen sie ihre Frage konkretisieren. Ich habe keine Ahnung von welchen östlichen Ländern sie sprechen. Israel mit Militärrecht für Palästinenser in Besatzungsgebieten und Saudi-Arabien kann man noch nicht einmal als Pseudodemokratien bezeichnen und unsere Ambitionen diesbezüglich sind gleich Null.

Am 07. Dezember 2020 um 19:12 von Demokratieschue...

Zitat: Für eine gültige Wahl müssten mindestens 50% der Bevölkerung an der Wahl teilnehmen.

Für Deutschland gilt das jedenfalls nicht.

Warum soll es dann in Venezuela gelten? Haben die ein spezielles Quorum?

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