Kommentare - Zahl der Neuinfektionen: Trügerische Entspannung?

17. November 2020 - 15:32 Uhr

Mehrere Tage in Folge ist die Zahl der Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden, geringer als in der Vorwoche. Doch ob es sich um einen echten Rückgang handelt, ist fraglich. Denn auch die Zahl der durchgeführten Tests sinkt. Von Markus Grill.

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Kommentare

Dann soll doch endlich mal

Dann soll doch endlich mal der Quotient gebildet und verglichen werden.
Man sollte vielleicht auch mal Ingenieure mit ans Ruder lassen und nicht nur Politiker und Ärzte.

Corona-Infektionszahlen haben keinen Messvergleichswert

In der Messtechnik wird immer auf einen Messvergleichswert bezogen. Sowas gibt es bei den Corona-Infektionszahlen überhaupt nicht.

Um die Corona-Infektionswerte tatsächliche einem Vergleich zu unterziehen bedarf es Messvergleichsgrößen, z.B.:
immer die gleiche Anzahl an Tests, immer die gleiche art der Tests, immer der gleiche Bereich wo sich massenhaft Menschen pro Tag aufhalten

Hier kommt der ÖPNV (Bus/Tram) in D. in Frage.
Millionen Menschen pro Tag nutzen den ÖPNV. Würden hier z.B. nach den v.g. Kriterien die Daten erfasst, würde auch das Infektionsgeschehen richtig abgebildet.

So wie das RKI bisweilen die Corona-Infektionszahlen hat erfassen lassen, bilden die Zahlen so gut wie gar nix richtig ab. Bestenfalls können die Einzelsummen ein Bild ergeben. Mehr aber auch nicht.

Corona-Infektionszahlen werden weiter steigen

Die Corona-Maßnahmen gg. Corona haben keine Wirkung auf einen Stopp. Vielmehr wird nur ein Jo-Jo-Effekt ausgelöst.

Grund:
Es werden nicht die Ursachen praktisch angegangen. Es fehlt ein Investitionsprogramm mittels Technik, Personal, Material, gg. Corona.

Da offensichtlich die Erfassung der Corona-Infektionszahlen keines Falls auf dem Niveau der Messtechnik erfolgt, werden immer wieder unrichtige Corona-Infektionsgeschehen vom RKI festgestellt. Diese unrichtigen Feststellungen sind dann aber die Grundlage für die theoretisch wirkenden Corona-Maßnahmen gg. Corona.

So geht das schon die ganze Zeit, und so geht es eben überhaupt nicht.

Zahlensalat

Wieviele Kandidaten wurden getestet = G
Wieviele Kandidaten waren positiv = C
Wieviele Kandidaten waren negativ = N
Wobei idealerweise G = C + N ist.

C/G*100 = Rate der CoV19 Positiven in %, das wäre viel aussagekräftiger als absolute Zahlen zu nennen.

Vielleicht kann daran bereits der Erfolg des jahrelangen Herumdokterns an den Schulen (Schularten, Lehrpläne Stundentafel, miese Personalausstattung weil Schulen = Sparschwein) an den Fähigkeiten von Politkern abgelesen werden? Das betrifft nicht nur Politiker, auch die Ausbildungsanforderungen der Betriebe, Behörden, Konzerne lässt schon nach (Bsp. Polizei: abgesenkte Deutsch-Kenntisse).

Einer freut sich schon auf nachlassende Konkurrenzfähigkeiten in D: CHINA!

Zahlenarithmetik

Naja war doch klar dass man wieder im Nachhinein versuchen würde irgendwelche Verschärfungen mathematisch ganz exakt zu begründen.
Es ist doch nichts Neues dass die Anzahl positiver Ergebnisse von der Anzahl der Tests abhängt. Aber man schraubt auch ständig an den Kriterien herum nach denen Tests durchgeführt werden. Das lässt alles zur bloßen Schätzometrie verkommen nach dem Motto "Trau keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast"
Entscheidend ist die Anzahl der freien Intensivplätze - d.h. die auch vom vorhandenen Pflegepersonal betreut werden können. Alles andere ist sinnlose Zahlenspielerei!
Und entscheidend wie erfolgreich die Pandemie bekämpft werden kann sind die Menschen selbst und nicht irgendwelche von Politikern angeordnete Lockdowns. Letztendlich kann sich die Politik nicht eingestehen dass sie selbst das Virus nicht bekämpfen kann; die Politik kann nur die Rahmenbedingungen schaffen - genügend Pflegekräfte. Und das tut sie immer noch nicht

Totalen Lockdown erreichen?

Welches Titel verfolgt dieser Beitrag? Stimmung dafür zu machen, dass Mitte nächster Woche der totale Lockdown über mehrere Monate beschlossen wird? Bislang folgte jeder Lockdown auf entsprechend massives Drängen der Medien.

RKI Zahlen sind nicht brauchbar

..als Entscheidungsgrundlage für die Politik!

Genau das hat übrigens Hygiene Professor Zastrow erst neulich gesagt. Und ich sehe das genauso.

Aber es ist halt so wie es ist.

Das RKI macht was es kann und kann als Bundesbehörde zB auch nicht in „Opposition“ zur Regierung gehen. Trotzdem gibt es auch beim RKI Auffassungen die der offiziellen Politiklinie widersprechen.

Deshalb findet Kritik an staatlichem Handeln gewissermaßen nur subtil statt:

Kurz vor Beginn des „Lockdown light“, hat das RKI zB berichtet das die Gastronomie KEIN Treiber von Infektionen sei. Dennoch wurde die Gastronomie geschlossen.

Obwohl es ja gerade dort sogar wenigstens Kontaktlisten gab -im Gegensatz zum ganzen „Rest“ der Wirtschaft.

Am 13.11. wurde vom RKI erstmals die „Arbeitswelt“ als ein Hauptansteckungsort genannt. Auch das hört die Politik nicht gern, bringt es sie doch in die Bredouille. Darüber will folgerichtig die Bundesregierung nicht einmal debattieren - nicht einmal mit den MP‘s !

Entspannung?

Welche Entspannung? Bei über 14.000 Neuinfektionen und über 200 Toten am Tag ? Soweit sind wir schon, dass das als „Entspannung“ gewertet wird ? Dazu sollte man mal das medizinische Personal in den Kliniken befragen, ob das sich jetzt „entspannt“ fühlt.

Mal abwarten .....

Wir wollen mal die Welle von Neuinfektionen nach der Massendemo in Leipzig etc. nicht vergessen. Es dauert ja 14 Tage, bis die ausbrechen. - Ansonsten verstehe ich die vielen Anmutungen nicht, man wolle mit den Fallzahlen das Volk "knechten".
.
Dass aber die meisten auf ihren Handys ständig den Allgorhythmen hinterhertippern, ist nicht auf´m Radar. Die Corona-Maßnahmen dienen ja NUR dem Erhalt der Gesundheit, was aber nicht so "lustbetont" ist, wie aufm Handy rauf und runter zu flitschen.

Schade

Es ist in dieser Situation absolut unverständlich, dass man nicht Schnelltests, die seit gut 6 Monaten in China erfolgreich im Einsatz sind auch in Deutschland genutzt werden. So könnte man das Problem mit der begrenzten Testkapazität bei den PCR Tests in den Griff bekommen. Zahlreiche Virologen sagen schon seit Monaten, dass die PCR Tests zu sensitiv sind und man mit den Schnelltests hauptsächlich Leute identifiziert, deren Virenlast so stark ist, dass sie ansteckend sind. In Deutschland wartet man aber lieber, bis Deutschland eigene Tests entwickelt hat.... Von dem weltweit größten Testhersteller in China, der auch dm und Rossmann mit Schwangerschaft- und Diabetistests beliefert, wären solche Tests in grossen Stückzahlen verfügbar. Auch ist durch eine Änderung der Tesstrategie tatsächlich zu befürchten, dass die Zahl der Neuinfektionen nicht zurückgeht und das gefährliche an dieser neuen Teststrategie ist ja, dass symptomfreie Infizierte nicht getesteten werden aber ansteckend sind.

Man muss die Todesraten anschauen

Denn die Zahl bekannter Infizierter ist empfänglich für Artefakte aufgrund der Abhängigkeit von Testanzahl und -Strategie.

Schaut man sich also die - Objektiven - Todesraten an, kann man eine Verlangsamung der Epidemie erkennen (seit 08.11.) - welche m.E. aber auf die Herbstferien in NRW und anderen BL zurückgeht (Kinder und Jugendliche nicht in der Schule).

Die Effekte des 02.11. wird man erst ab 19.11. sehen können, was einerseits an der Inkubationszeit, andererseits am typischen Krankheitsverlauf liegt.

Probleme beim Rechnen oder Denken?

Sicherlich können auch Querdenker so gut denken wie Blindgänger gehen oder Bedenkenträger Verantwortung tragen.

Natürlich

Natürlich treten Ansteckungen durch Kontakte keineswegs am Arbeitsplatz auf, oder?

@15:49 von Deutsches_Wesen

"C/G*100 = Rate der CoV19 Positiven in %, das wäre viel aussagekräftiger als absolute Zahlen zu nennen"

Das ist ja nun auch keine Raketenwissenschaft. Die sog. "Positivrate", die Sie da berechnen kann man jeden Mittwoch im Bericht des RKI nachlesen. Und die ist in den letzten Wochen dauernd angestiegen.

Aber auch die ist nicht absolut aussagekräftig, da sie von den Testbedingungen abhängt. Wenn man wahllos jeden testet, unabhängig vom Kontakt zu Infizierten oder Symptomen, dann ist die Rate niedriger, als wenn man nur die testet, die ein bekanntes Risiko oder gar Krankheitssymptome haben.

Da man nicht dauernd alle testen kann muss mit den Unschärfen leben, wie z.B. Dunkelziffer usw.

Noch bevor irgendwer ...

... die sich beruhigenden Fallzahlen (der Anstieg lässt nach) "falsch" interpretieren könnte, wird schon wieder Panik geschürt.

Der Herr von der Laborvereinigung sollte mal lieber zugeben, dass die Labors, über die er redet, nur eine Teilmenge derer sind, die ihre Zahlen ans RKI melden. Zudem schwanken die Anzahl der Meldungen auch in jeder Woche. Wieso eigentlich? Machen da einige Labors momentan wochenweise Betriebsurlaub?

Wohl kaum. Die Zahlen, die da erhoben werden, sind ohnehin mit Vorsicht zu genießen, weil - wie erwähnt - weder alle Labore zeitnah melden müssen (das ist nämlich freiwillig) und zudem auch nicht erfasst wird, wieviele Doppeltestungen in den Zahlen enthalten sind. Das schafft man nach 8 Monaten immer noch nicht.

Im Übrigen wurde ja die Ganze Zeit darauf hingewiesen, dass der Anstieg der Fallzahlen nicht an der Anzahl der Tests liegt. Wenn sich die Sache zu beruhigen scheint, ist das aber schon so.

Wo es keine Symptome gibt...

...muss dann ja auch nicht getestet werden. Insofern ist dann doch ein Rückgang anzunehmen, wenn weniger zum Testen kommen oder nur noch diejenigen, die eindeutigere Symptome aufweisen. Wurde dies nicht gerade in letzter Zeit immer wieder gefordert?

es wird wohl

auf massive Kontaktbeschränkungen für mehrere Monate hinauslaufen, wohl bis zum Impfstoff. Dann sollte zügig geimpft werden, und wir werden ab Sommer unser normales Leben zurückbekommen. So meine Hoffnung. Außerdem würde das auch zeitlich gut passen, was die BTW angeht.

Verlässlichkeit des Datenmaterials

Ebenso wie ich es im 9. Monat der Pandemie nur schwer verständlich finde, daß die Gesundheitsämter es immer noch nicht schaffen, sonntags wie montags verlässliche Zahlen zu übermitteln, die an diesen Tagen die RKI-Meldungen dann nicht beliebig erscheinen ließen, verstehe ich es nicht, warum dann derartige Zahlen überhaupt noch medial an exponierter Stelle genannt werden. Ein Überangebot an Meldungen, die ohne Kontextualisierung nur Zahlen enthalten (z.B. in so genannten "Nachrichtentickern") tragen ebenso zur Verunsicherung bei, wie sie die Frage veranlassen, auf welche Zahlen eigentlich dann die Regierungen im Föderalstaat ihre weitreichenden Entscheidungen gründen.

die Coronaseuche....

verläuft wie die Pestseuche im MA: jedes Land muss eine bestimmte Zahl an Opfern erbringen, erst dann ist Ruh -hinauszögern oder hin- und hergerechne wird das nicht ändern

Inzidenz wäre sofort unter 50

Dürften alle Arbeitnehmer mal für zwei Wochen zu Hause bleiben.

Das man dieses Ziel über den Freizeitbereich versucht zu erreichen, würde ja nur dann erfolgversprechend sein wenn es privat MEHR Kontakte gäbe als beruflich.

Für die allermeisten Berufe dürfte es sich aber umgekehrt verhalten.

Dies zu thematisieren ist politisch aber nicht opportun.

Deshalb haben private Treffen zu unterbleiben und die Berichterstattung vermittelt den Eindruck das die Deutschen hartnäckige „Party People“ seien, was nun nicht wirklich nicht viel mit der Realität zu tun hat!

Der totale Lockdown wird kommen

Machen wir uns doch nichts vor.

Die Regierung eiert wie immer rum.
Scheibchenweise werden wir darauf vorbereitet, was man längst hätte tuen sollen.

Alles wird wieder dicht gemacht. Und weil man so lange nichts unternommen hat, wird es deutlich länger dauern, als es müsste.

Weihnachten ade. Silvester auch. Vielleicht Ostern.

Aber die Schulen sind sicher.

Zahlen, Daten, Fakten

Hallo,
warum stimmen diese Zahlen nicht mit den Zahlen des RKI überein? Warum gibt es keine Pflicht für die Labore, die Zahl der Tests zu berichten? Warum ist der Test nicht standardisiert, zum Beispiel feste Zyklenzahl? Stattdessen wird hier wieder Panik geschürt! Wir brauchen eine möglichst realistische Betrachtung der Situation und der Chancen und der Risiken der Maßnahmen! Ich habe immer gedacht, wir wollen das am Ende möglichst wenige Menschen sterben müssen, und zwar langfristig zusammengerechnet aus echten Coronatoten und Toten, die durch die Maßnahmen gestorben sind!
Freundliche Grüße

@15:56 von Tino255

"Stimmung dafür zu machen, dass Mitte nächster Woche der totale Lockdown über mehrere Monate beschlossen wird...auf entsprechend massives Drängen der Medien"
Die Medien sind auch die zahlreichen Tagesschau-Foristen die ständig Lockdown fordern und dafür sogar die Demokratie opfern würden. Das Virus verhält sich aber weder demokratisch noch stirbt es in einer Diktatur einfach so ab. Und eine Diktatur würde auch drohen wenn wir übermäßig viel Arbeitslosigkeit im Land bekommen würden - das sollten sich auch mal manche Foristen überlegen die (jetzt) keine Geldsorgen haben und nicht arbeiten müssen um zu leben.
PS: Eine Diktatur würde auch das Virus überdauern - vor allem bei einer Sterblichkeitsrate kleiner 1%
Darum sollten wir ALLE mit gesundem Menschenverstand VERNÜNFTIG mit dem Virus und unserer Gesellschaft umgehen

16:02 @ dr.bashir ... Ergänzung

Es wird immer nach Informationen geschrieen, nur sie wenigsten bemühen sich selbst darum.
Unfähigkeit, Bequemlichkeit, ... ?
Nur beim Meckern klappts.

Wem es zu aufwendig ist, die RKI-Berichte mal anzuschauen, der sollte nicht meckern.

Alternativ haben wie ein Statistisches Bundesamt, dort kann man viele Informationen kostenfrei erhalten.

Z.B. Zu den Labortests

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1107749/umfrage/labortes…"

Dunkelziffer

Wenn wirklich bis zu 50 % der Infizierten keinerlei oder vernachlässigbare Symptome zeigen, will ich die Dunkelziffer gar nicht wissen. Bei uns in der Stadt weiß ich mittlerweile von mehreren Leuten, dass sie zwar positiv getestet wurden, nachdem leichte Symptome aufgetreten sind, die Familienmitglieder aber nicht konsequent getestet wurden. Eben weil keine Symptome da waren. In einem Fall wurde allerdings ein älterer Herr, vermutlich durch den Enkel, angesteckt, der sehr krank wurde. Zum Glück hat er es überstanden. Wenn vor einem halben Jahr intensiver in den Kontaktlisten getestet wurde, kann man die Zahlen eigentlich gar nicht vergleichen. Was helfen würde wären Schnelltests, die sofort ein Ergebnis liefern und auch zuverlässig sind. Ich hoffe immer noch auf die Pharmaindustrie, dass die solche Tests massenhaft herstellen können. Am besten zum Selbsttest wie z. B. beim Blutzucker, das würde die Gefahr weiterer Infektionen absolut reduzieren.

15:41 von Hennes Conrad

Goldrichtig!
Ist das ein zahlentechnischer Murks! Das würde ich keinem Studenten oder Azubi durchgehen lassen. Und so zu tun als ob etwas besser würde, sich freuen über den Anteil nicht schwer erkrankter - tja dann erwischt es unvorhergesehen dann doch plötzlich einen aus dem nichts schwer, nur weil Ketten so nicht mehr im Ansatz nachvollzogen werden können.
Ab 200 pro 100.000 geht bei mir kein Kind mehr in die Schule. Das sind dann nämlich 1400, also 1,4 Prozent pro Woche, multipliziert mit der nun nochmals höheren Dunkelziffer. Faktor 3 vorher, nun Faktor? 10? Da kann man ja die Tage zählen.
Und es ist nur ein kleiner Teil der Bevölkerung der maßgeblich für die Verbreitung zuständig ist. Das ist am meisten zum k..

15:56 von Möbius Zu Ihrer

15:56 von Möbius

Zu Ihrer Information :

// Zum Infektionsrisiko in der Gastronomie gab es im September 2020 bereits eine Studie aus den USA. Darin wurde ebenfalls untersucht, wie risikoreich ein Aufenthalt in einem Restaurant oder einer Bar ist. Die Autor:innen der Gesundheitsbehörde „CDC“ kommen zum Fazit, dass dies insbesondere hoch ist, falls etwas gegessen wird. Im Vergleich zu negativ auf Covid-19 getestete Teilnehmer der Studie, hatten positiv getestete Probanden fast doppelt so häufig in Restaurants gegessen, bevor sie untersucht wurden. //
Und nicht wieder sagen das kann man nicht vergleichen. Doch man kann, das Virus benimmt sich in den USA nicht anders wie hier !
Quelle :
https://www.fr.de/wissen/corona-infektion-rki-kneipen-restaurants-gasts…

@baumgart67 16:01 Uhr: Schnelltests

Ja. Bei der angeheirateten Verwandtschaft in Russland sind zB Schnelltests im Gebrauch (Herkunftsland: China).

Vielleicht sind die chinesischen Tests den Deutschen zu teuer ? Oder man möchte warten bis deutsche Firmen genügend Produktionskapazitäten aufgebaut haben, man weiß es nicht ...

Verhältnismäßig?

Nach 8 Monate sind ungefähr 13.000 Menschen ins Gesamt in Deutschland an oder mit Corona gestorben. Man sieht wozu das geführt hat: ruinierte Wirtschaft, kaputt gemachte Existenze, Verbote um Verbote usw.

In Deutschland sterben jedes Jahr 160.000 Menschen an den Folgen von Übergewicht und schlechte Ernährung. Das sind mehr als 13.000 im Monat. Warum sind Fett, Zucker und Salz nicht auch schon längst verboten?

Endlich mal einer, der sagt

Endlich mal einer, der sagt was Sache ist.

Einige meinen es sei ja alles nicht so schlimm, und wenn man das mit den Zahlen noch nie so richtig verstanden hat, schon ganz und gar nicht. Die machen doch nur Panik. Alles nur die Medien. Gibts doch gar nicht den Virus. Und dann, hinterher, wenn alle heulen, wills wieder keiner gewesen sein.

das ist jetzt wieder ein Thema...

für den berühmten Medizinstatistiker aus Hannover - ja genau der "bunte Hund" mit den Rastazöpfen - alle anderen beten zum Sensemann, dass er nochmal Gnade walten läßt und sie verschont

@Kiam

Die Zahlen an Sonntagen und Montagen entsprechen zumindest bei den Neuinfektionen der Realität. Es haben einfach weniger Ärzte auf. Wenn das Problem, wie lange von der Presse falsch behauptet wurde, wäre, dass die Gesundheitsämter die Zahlen nicht vollständig melden, dann hätten wir aufgrund der Nachmeldungen an Dienstagen die höchsten Zahlen und nicht am Ende der Woche!

Zahlen

Auf so eine Meldung habe ich "gewartet": da bekommt man monatelang - auch von der ARD - erst mal durchweg die steigenden Infektionszahlen um die Ohren gehauen ohne dass - wie es sich gehören würde - die korrelierende Testhäufigkeit genannt wurde.
Kaum sinken die Infektionszahlen, zweifelt man daran, daß es eine Entspannung anzeigen könnte weil ja nun weniger getestet würde. Merkwürdig, daß hier gleich die Testzahlen genannt werden, im anderen Falle musste man sich sie mühsam heraussuchen. Ausserdem hat ein Mitkommentator richtig bemerkt, dass es nicht nur weniger Tests gibt, weil die Kapazität einfach nicht mehr reicht, sondern vielleicht weniger Menschen Symptome haben und somit die Infektionen einen natürlichen Rückgang zeigen. Aber das passt natürlich nicht zur Coronahysterie. Auch der Kanzlerin werden solche Zahlen nicht passen. Sie will Maßnahmen verschärfen - um jeden Preis.

Und was ist dann mit der Quarantäne?

"Es ist nicht realistisch, alle Covid 19-Erkrankungen in Deutschland durch Testung zu bestätigen."
Haben unsere Politiker, aktuell gültig in z.B. Bayern bei Herrn Söder, nicht vor wenigen Tagen bekannt gegeben dass Menschen die aus Risikogebieten einreisen ihre Quarantäne durch einen Test verkürzen können?
Haben die Politiker also vor wenigen Wochen nicht um die Knappheit an Tests gewusst und sind jetzt aus heiterem Himmel überrascht worden, dass es im Winter Erkältungen gibt?
Wenn diese Politiker noch Heute zurücktreten und einen Job ausüben bei dem sie mit ihrer Inkompetenz wenigstens keinen Schaden anrichten, werden wir schon Morgen in einer besseren Welt leben!
https://kurzelinks.de/wroz
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit:
"Eine Verkürzung der Quarantänedauer kann durch einen negativen Coronatest frühestens nach fünf Tagen erfolgen."

Fassungslos

Ich bin einfach nur fassungslos. Ich will ausgewogene Berichterstattung und keine Panikmache! Die Zahl der mit Corona verstorbenen Menschen ist in Bezug auf die gemessenen Infektionen seit Monaten rückläufig und liegt im Moment wahrscheinlich unter 1,6 %. Das RKI veröffentlichte diesen Wert immer an erster Stelle, bis vor einigen Wochen. Früher lag dieser bei an die 5%. Jetzt ist er wahrscheinlich zu niedrig. Wann haben den die Medien von trügerischen Entwicklungen gesprochen als die Zahl der Test massiv ausgeweitet wurde und die Zahlen positiv getesteter Menschen stiegen? Warum fragt kein großes Pressemedium an, warum Testlabore und Gesundheitsämter nicht massiv verstärkt wurden und dort auch endlich am Wochenende gearbeitet wird? Wann werden endlich unsere Politiker angefragt, was eigentlich den ganzen Sommer gemacht wurde außer zu berichten, dass es keinen zweiten Lockdown geben wird? Wo bleiben die Fragen zu unserer demokratischen Regierungspraxis an Frau Merkel?

@16:15 von Eu-Schreck

Ab 200 pro 100.000 geht bei mir kein Kind mehr in die Schule. Das sind dann nämlich 1400, also 1,4 Prozent pro Woche,

Die Inzidenz ist schon die Summe pro Woche. Bei Ihren "200" sind das dann eben 200 Pro 0,2% in einer Woche und nicht das Siebenfache.

wer glaubt die Ausbreitung von Corona....

sei durch statistisches Herumgerechne voraussehbar und letzten Endes beherrschbar bewegt sich auf dem Niveau der Leopoldina - mit der Wirklichkeit hat das alles nichts zu tun

Faktenfinder???? HaHa

Herr Gensing, was genau ist eigentlich Ihr Ziel?
Wer Megaangst hat, kann sich gern zuhause einschließen, sozusagen den privaten Lockdown total. Wer aber mit seinem nicht selbstkritischen Haltungsjournalismus versucht, die Politik vor sich herzutreiben und nicht auch nur ansatzweise die ganzen angerichteten Kollateralschäden auch gleichwertig hier darstellt, der dürfte für einen ÖR Sender nicht schreiben.
Liebe ARD, mitten in der ARD Themenwoche „Wie wollen wir leben?“ kann ich nur antworten: Sooo nicht! Nicht undemokratisch, nicht unmenschlich und auch nicht als Versuchs-Gesellschaft nach dem Motto:“ Wie weit kann man wohl gehen“

Eindämmung der Infektionen

Um die Infektionszahlen wieder nach unten zu drücken wäre eine Verschiebung / Zusammenlegung der Schulferien sinnvoll.

Wenn z. B. die Sommerferien 2021 auf die jetzigen Winterferien und die Osterferien aufgeteilt würden und dafür dann im Sommer ohne Pause von einem Schuljahr ins andere übergegangen würde, dann würde das deutlich helfen die Infektionszahlen unter Kontrolle zu halten.

Aber ich denke so flexibel werden weder die Regierungen, noch die Schulen noch die Eltern sein.

Was sagt die Simulation ?

Wie im Artikel und den Kommentaren schon bemerkt wurde, wird das Infektionsgeschehen nicht an statistisch und wissenschaftlichen erhobenen Daten festgemacht. Ein, wenn nicht das wichtigste Instrument für die Entscheidung der Politiker war ja die Simulation nach Dehning et al. , die dann hoffentlich alle unbekannten einigermaßen vernünftig abbildet (hoffentlich auch die Änderung in der Teststrategie).

Was sagt den die Simulation ?

- Wenn ich sie richtig lese, sind wir auf der grünen Kurve -

Bin ich froh, dass ein Gros

Bin ich froh, dass ein Gros der hier Kommentierenden nicht zu den Entscheidungsträger*innen für die Corona-Maßnahmen gehören.

Am 17. November 2020 um 16:07 von Demokratie-in-Gefahr

".......Alles wird wieder dicht gemacht........"

Da fehlt ja nicht mehr viel, nur noch Geschäfte und Schulen. Mit den Geschäften verstehe ich auch nicht so wirklich. Man läßt sie offen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Gleichzeitig sollen wir aber alle zu Hause bleiben.

16:16 von Curmudgeon Bitte

16:16 von Curmudgeon

Bitte unterlassen Sie es , Covid19 zu verharmlosen . Weder Übergewicht noch schlechte Ernährung sind " ansteckend " - können also nicht als Vergleich heran gezogen werden.

Monate verschenkt um Testkapazitäten auszubauen

Vielen der Aussagen kann ich mich nur anschließen - Tests, Tests, Tests - das wird das einzige Mittel sein, die Verbreitung zu stoppen und einen erneuten Lockdown zu bekommen.
Und unsere Regierung hat neun Monate geschlafen, um das zu erreichen:
Man könnte VeterinärLabore nutzen
Man könnte alle 300 HUmanlabore in Deutschland ausstatten und nutzen
Man hätte Testautomaten und Testkids in Asien bestellen und kaufen können, Menschen schulen lassen, um dann mehr zu testen.
Aber man gibt lieber Milliarden für Hilfen aus als ein paar Millionen um das zu erreichen! und man nutzt nicht die neusten Technologien um sinnvoller zu tracken etc. Geschweige denn, dass Quarantäne kontrolliert wird! Dann müssen alle drunter leiden - Schade

15:42 von 0_Panik

>>Hier kommt der ÖPNV (Bus/Tram) in D. in Frage.
Millionen Menschen pro Tag nutzen den ÖPNV. Würden hier z.B. nach den v.g. Kriterien die Daten erfasst, würde auch das Infektionsgeschehen richtig abgebildet.<<

Sehen Sie eigentlich ausschließlich den ÖPNV als Virencluster? Immer wieder wird es von Ihnen angeprangert. Würden dies die Virologen auch so sehen, hätten diese Experten es schon als vermutlichen Hotspot erwähnt. Diese halten gewiss nicht mit den Vermutungen zurück, um der Regierung einen Gefallen zu tun.

unrichtige Infektionszahlen, unrichtige Infektionsgeschehen

... führen halt zu verkehrten Corona-Maßnahmen gg. Corona. Die Theorie bringt nix. Und das geht schon so seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam.

Da stellt sich die Frage wie die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen als Theoretiker der Corona-Bekämpfung dazu bewegt werden können endlich mal einen anderen Weg einzuschlagen als dauerhaft mit theoretisch wirkenden Corona-Zwangsmaßnahmen f. d. Volk die offensichtlich immer weiter ansteigenden Infektionszahlen endlich mal abzusenken.

Es ist zu befürchten, dass das es nur noch das Bundesverfassungsgericht schaffen kann, in dem das hohe Gericht endlich die Corona-Zwangsmaßnahmen f . d. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. Bußgeldandrohung für 0 u. nichtig erklärt.

Und so den Weg frei macht für einen neuen völlig anderen Weg. Den der Praxis.

Übersterblichkeit

Richtig ist: in Deutschland sterben täglich im Jahresdurchschnitt ca. 2.600 Menschen (seit Jahren mit schwach steigender Tendenz, trotz stagnierender oder leicht sinkender Bevölkerungsanzahl).

Wenn nun durch C19 täglich zusätzlich zB 200 weitere Menschen sterben, dann ist das schon eine Hausnummer!

Dabei ist es einerseits richtig, dass ein Teil der (alten oder vorerkrankten) Menschen kurze Zeit später ohnehin gestorben wäre, so dass deren Todeszeitpunkt nur „vorgezogen“ wäre, andererseits sind unter den Coronatoten auch viele Menschen die noch etliche Jahre hätten weiterleben können, wenn sie Covid19 nicht erlegen wären.

Das sind

mal wieder Artikel. Ich weiß mittlerweile nicht mehr, was ich dazu sagen kann. Eindeutig ist das eine Einstimmung auf Lockdownverschärfung. Ich bin in einem medizinischen Krankenhauslabor tätig. Wir melden erst gar nicht unsere Kapazitäten. Dafür ist keine Zeit. Es wird nach wie vor wahnsinnig viel getestet. Ich weiß von vielen Laboren, die ihre Zahlen nicht melden. Die Positiven müssen aber trotzdem gemeldet werden und neuerdings auch die Antigen-Positiven. Es werden mittlerweile weit über eine Millionen Antigentests zusätzlich gemacht, nicht nur PCR-Tests. Ich weiß so langsam nicht mehr, was ich von so einem Artikel noch halten soll.

Danke @ Timon Mönig

Vielen Dank. Leuchtet sehr ein. Die Tagesschau meldete erst gestern wieder zu den Zahlen: "Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Fallzahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. "

@16:34 von in die Zukunft

"... Was sagt den die Simulation ? ..."

Alles Theorie.

Bringt nix. Außer immer wieder Jo-Jo-Effekt

Nur Anwendungen der Praxis bringen was.

Die Ursachen der Verbreitung v. Corona müssen praktisch angegangen werden.

Die RKI-Zahlen haben dazu keine Grundlage.
Und eine theoretische angewandte Simulation auch nicht.

die Formel ist ganz einfach....

80 Mio / 100 * x = Opferzahl, wobei x = göttlicher Faktor, und den kennt nur Der ganz Oben

@Möbius

"Inzidenz wäre sofort unter 50
Dürften alle Arbeitnehmer mal für zwei Wochen zu Hause bleiben."

Danke für diese Anmerkung. Unsere Politiker und die Verfechter strengster Kontaktbeschränkungen, scheinen zu glauben, das wir hier täglich Partys mit xx Leute feiern oder Beamte sind, die bei vollem Lohnausgleich im Homeoffice sitzen. Meine täglichen Kontakte finden zu 99% im Beruf statt. In meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft sieht es nicht anders aus. Mit den geplanten strengen Kontaktbeschränkungen, ändert sich für viele Menschen schlichtweg so gut wie garnichts, es sei denn, man hat dem Virus beigebracht, das es während der Berufsausübung nicht ansteckend sein darf.

Gehen die Zahlen hoch, ist es

Gehen die Zahlen hoch, ist es alarmierend, gehen sie runter, ist es trügerisch. Neben den hier weiter oben genannten mathematischen Unsauberheiten (Es lebe die absolute Zahl) ist es doch klar, wenn man nur noch Patienten mit den typischen Symptomen testet, dass die Positivenrate steigt. Egal, Hauptsache die Kanzlerin-MP-Runde hat kommende Woche die Grundlage (der Bundestag arbeitet morgen brav vor), für Monate hinweg Maßnahmen festzulegen, bei denen die jetzigen Einschränkungen Kindergeburtstag sind. Na dann zeigen wir mal Solidarität mit den 30-40% Risikopatienten (die Zahl geisterte hier auf TS mal rum), deren Vorerkrankungen sie sich ganz unsolidarisch (jeden falls zu einem Teil) selbst fleißig über Jahre erarbeitet haben: Rauchen, Alkohol, Bewegungsarmut, ungesundes fettes Essen usw.. Mal sehn, wie lange die Zustimmungswerte nur ganz moderat zurückgehen, ok., beim Impfen rasselte es von 45% auf 37%, die sich ganz sicher impfen lassen.

@16:37 von ich1961

Weder Übergewicht noch schlechte Ernährung sind " ansteckend " - können also nicht als Vergleich heran gezogen werden.

*

Sie könnten und werden (zumindest im Falle des Übergewichts) aber Nebenwirkung der Maßnahmen sein.

Auf Kommentar antworten...

Am 17. November 2020 um 15:57 von Sparer

Entspannung?
Welche Entspannung? Bei über 14.000 Neuinfektionen und über 200 Toten am Tag ? 
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Das sehe ich ganz genauso ! Von Entspannung der Lage kann man erst reden, wenn Kliniken wieder in Normalzustand Arbeiten, wenn es nur noch wenige Neuinfektionen und auch keine Corona-Tote mehr zu beklagen sind... Dann kann man von einer Entspannung der Lage sprechen !

16:38 von Jacko08 Das Problem

16:38 von Jacko08

Das Problem was er mit dem ÖPNV hat, verstehe ich auch nicht. Ich habe schon eine Studie gepostet, die ganz klar dargelegt hat, da ist nichts mit Hotspot.
Außerdem hat mein Mann 25 Jahre als Bus-und Bahnfahrer gearbeitet, sich aber nie mit irgend etwas angesteckt ( außer vielleicht einem Schnupfen ! ).

@Möbius, 15:56 - Systembedingte Gesundheitsgefährdung

Obgleich das Robert-Koch-Institut die "Arbeitswelt" als einen der "Hauptansteckungsorte" der Coronapandemie ausfindig gemacht hat, müssen die allermeisten lohnabhängigen Menschen ihre Arbeit in den hiesigen Produktionsstätten verrichten. Dieser Gesundheitsgefährdung werden die Lohnabhängigen ausgesetzt, weil im Marktwirtschaftssystem Profit vor Gesundheit geht. Denn der Zweck dieser eigentümlichen Produktionsweise ist nicht das Wohlergehen der Menschen, sondern die Vermehrung des investierten Unternehmergeldes, indem die Lohnabhängigen Waren und Dienstleistungen produzieren (Geld-Ware-Geld').

Danke

Danke fürs Hinterfragen.
Ich frage mich darüber hinaus sowieso, wieso außer einer Hand voll Regierungs ergebener Epidemiologen, Infektiologen, Virologen keine anderen Meinungen in den öffentlichen Medien diskutiert werden. Dafür zahlen wir schließlich auch in diesem Monat wieder 17,50€.

@sparer, 15:57

Dazu sollte man mal das medizinische Personal in den Kliniken befragen, ob das sich jetzt „entspannt“ fühlt.

Ob sich eine Situation entspannt, hängt sich nicht daran, ob sie sich für irgendeine Teilgruppe entspannt anfühlt (insofern muss man die auch nicht fragen), sondern wie die Situation tatsächlich ist.

Dies versucht der Autor darzustellen, weswegen ich an seinem Artikel auch nichts auszusetzen habe.

15:56 von Tino255

>>Welches Titel verfolgt dieser Beitrag? Stimmung dafür zu machen, dass Mitte nächster Woche der totale Lockdown über mehrere Monate beschlossen wird? Bislang folgte jeder Lockdown auf entsprechend massives Drängen der Medien.<<

Nein, nicht auf Drängen der Medien, sondern auf den Wunsch und der Akzeptanz einer Mehrheit der Bevölkerung. Wobei der Ratschlag mehrerer Fachleute hier immer noch die oberste Priorität hat.

16:40 @Eckleiste .. Antigentests

... werden statistisch zumindest beim statischen BA noch gar nicht erfasst
oder mit den anderen PCR-Tests
vermischt.

Beim RKI / ALM hab ich noch nicht nachgeschaut.

Werden postive Antigentests mit PCR noch einmal nachgeprüft?

@16:38 von Jacko08

"... Sehen Sie eigentlich ausschließlich den ÖPNV als Virencluster ... Würden dies die Virologen auch so sehen, hätten diese Experten es schon als vermutlichen Hotspot erwähnt ..."

Nicht nur den ÖPNV, aber auch ...

Das der ÖPNV nicht erst seit gestern ein Virencluster ist, können insb. die Senioren bestätigen. Diese haben selber Kinder groß gezogen, u. ggf. die Enkelkinder zur Aufsicht gehabt. Und das ist schon seit dem 2.Weltkrieg so.

Wie bekannt ist dann der ÖPNV in D. in den Nachkriegsjahren eingeführt worden.
Und seit dem haben die Senioren immer wieder erlebt, dass ihre Kinder o. Enkelkinder an Grippeviren erkrankt sind. Schon damals galt der ÖPNV (Bus/Tram) als Virencluster.

Offensichtlich ist es den Verantwortlichen als Theoretiker der Corona-Bekäpfung immer noch nicht in den Sinn gekommen, dass dies praktisch so sein muss. Sollen sie sich von den Senioren mal besser belehren lassen.

@ich1961 16:15 Uhr: „Verhalten des Virus“

Ich gebe Ihnen in dem Punkt recht: das VIRUS „verhält“ sich in USA nicht anders als in D.

Aber was Sie sagen ist deshalb falsch, weil sich nämlich die MENSCHEN anders verhalten.

In den USA geht man im Schnitt fast täglich auswärts essen, in Deutschland höchstens einmal die Woche.

Was auch häufig vorgebracht wird: Ansteckung durch die Air-Conditioning (Luftzug) im Restaurant. Dabei sollten dann bitte die Klimaanlagen in den Büros nicht vergessen werden (in USA noch mehr Usus als in D).

Berufsausübung?

von bäuerchen @
Jeder der sorge hat kann doch zuhause bleiben. Unsere Alimentierungssystem sind zum überleben die besten auf der Welt .

Also wer persönlich nicht arbeieten möchte wegen Corona braucht das auch nicht.

@16:23 von Nullblicker

Na soweit würde ich nicht gehen. Frau Merkel kann nichts an einem Lockdown liegen, sie will nur die Zahlen nach unten treiben und ist auch auf das Datenmaterial angewiesen, das ihr geliefert wird. Aber in einer Sache gebe ich Ihnen Recht: Es müsste viel mehr Hoffnung verbreitet werden als Angst. Ich bin auch überzeugt, dass Frau Merkel sich in der nächsten Zeit im Fernsehen an die Bevölkerung wendet und genau das tut, nämlich auf positive Entwicklungen hinweisen. Wir müssen jetzt irgendwie durch den Winter durch, mit der Nachricht von hochwirksamen Impfstoffen im Hinterkopf wird das leichter fallen. Wichtig ist vor allem, auch die Jugend am Ball zu halten, und das geht nicht mit Angstmachen. Teilung von Schulklassen und damit die Entlastung des ÖPNV wird mit Sicherheit noch als nächste Maßnahmen kommen. Die Kinder verstehen das nämlich wirklich nicht, dass sie einerseits mit ca. 50 Haushalten im Bus sitzen dürfen und anschließend den "besten Freund" auswählen sollen; ich auch nicht.

Statistik können wir so gut wie digital oder Immunologie...

... nämlich offensichtlich gar nicht!
Es ist wirklich unfassbar, dass es weder vom RKI noch von irgendeinem der vielen Gesundheitsministerien (es gibt ja 17 davon!!) mal eine Initative gab, die einfach nur dafür gesorgt hätte, dass es verlässliches Datenmaterial gibt. Und diverse Virologen tönen dann seit Wochen noch dazu, dass man ja immer schön auf die (nicht vergleichbaren) Fallzahlen zu sehen hätte. Das ist nur dann richtig, wenn man es maximal unscharf haben möchte. Der "überraschende" Hebstanstieg der Fallzahlen ist doch nur deshalb überraschend, weil wir keine Methode haben, vergleichbare Zahlen zu ermitteln. Simpelste Vorgehensweise: eine auf immmer die gleiche Art und Weise zufällig erhobene Anzahl von Tests. Fertig! Und nur das wäre dann eine Grundlage für politische Entscheidungen. Meine These für den Herbstanstieg: die Fallzahlen waren schon vorher höher, aber unentdeckt, da bei hohem VitaminD Spiegel und noch starkem UV-Sonnenlicht die Menschen weniger Symptome entwickeln.

Fehlerhafte Tests?

Und warum empfiehlt das RKI andere Teststrategien? Liegt es an den falsch positiven Tests? Offensichtlich werden ja jetzt Kapazitäten nicht genutzt, was keinen Sinn macht. Sinn müsste sein, so viel zu testen, wie es für die Labore machbar ist. Es sei denn, durch die vielen Tests wird die Belastung so gross, dass die Fehlerquote zunimmt.

Im Juni gab es in den Statistiken tägliche Infektionszahlen unter (!) 1000. Aber die Anzahl der Tests in egal welcher Juni-kalenderwoche (zB 24.6) betragen 90.000 positiv Testungen. Ich hatte immer eine 6 in Mathe, aber es reicht um zu sehen, dass die gemeldeten Infektionszahlen nicht denen übereinstimmen, die man in manchen sehr offiziellen Berichten lesen kann. Mir kommt es so vor, als wolle man - aus berechtigten Gründen - den Leuten nicht mitteilen, dass man mit Fehleranfälligkeit zu tun hat.

ritzf, 16:02

Sicherlich können auch Querdenker so gut denken wie Blindgänger gehen oder Bedenkenträger Verantwortung tragen.

Was für eine unsachliche, argumentationslose und schlicht überflüssige Diffamierung.

Die meisten Besucher von Querdenken-Demos (ich nehme an, die sind gemeint) sind meiner Erfahrung nach sehr reflektierte Menschen, die für ihre Meinung gute Gründe anführen.

Die wenigsten von ihnen sind Corona-Leugner.

Am 17. November 2020 um 16:44 von st59

"........beim Impfen rasselte es von 45% auf 37%, die sich ganz sicher impfen lassen........"

Mal abwarten wie viele es tatsächlich werden. Es wäre ja auch denkbar, das man ohne Impfung einige Dinge nicht mehr machen darf, z.B. in Urlaub fliegen. Wie hoch sähe der Prozentsatz der Impfwilligen dann aus ?

so sieht es leider aus

. und deshalb gehe ich jetzt Laufen. Aber ohne Schwimmhalle, Sauna, sportliche Mitstreiter ist das sehr schwer....

Warum wird Zahl der Tests nicht immer als Bezugsbasis genommen?

Ich frage mich, warum nicht grundsätzlich die Zahl der Tests mit angegeben wird. Dass erst bei einem Rückgang der gemeldeten Fälle auf die Zahl der Tests geschaut wird, ist unseriös. Das müsste immer gemacht werden. Das einfachste wäre, die Zahl der gemeldeten Fälle durch die Zahl der Tests zu teilen und nur diesen Quotienten anzugeben statt der absoluten Zahlen, die wegen der schwankenden respektiv langfristig steigenden Zahl von Tests wenig aussagekräftig sind.

Naht die Erleuchtung?

Gab oder gibt es tatsächlich irgendjemanden auf diesem Planeten, der glaubt, dass auch nur eine einzige der unzähligen Zahlen, die wir in Bezug auf Corona täglich konsumieren, jemals auch nur annähernd der tatsächlichen Faktenlage entsprochen hat? Das hätte überhaupt nur funktionieren können, wenn das Virus gewartet hätte, bis alle Zählwütigen in Stellung waren.

Nun, vielleicht haben RKI Johns Hopkins etc. das Virus ja tatsächlich dazu bewegen können...

Statistik

Wenn weniger Tests durchgeführt werden kann das auch daran liegen, dass weniger Symptome auftreten, die Anlass zum Testen geben. Ich kann jede Statistik drehen, wie es mir passt.
Hört auf mit dem Quatsch und der Verunsicherung. Ich brauche (möglichts einfache) Parameter, die sind festgelegt, darüber sollte dann nicht mehr diskutiert werden.

misstrauisch

Wenn es Menschen gibt, die ohne Symptome infiziert sind und andere anstecken können - was nutzen dann alle Zahlen und Rechnungen?
Ist eine Dunkelziffer deshalb dunkel, weil es nicht möglich ist, sie auch nur ansatzweise erkennen zu können :)

und ernsthaft - immer wieder wird u.a. hier angesprochen, wie viele Menschen vergleichsweise in Deutschland täglich sterben aus Gründen, die wir hinnehmen: Verkehrstote (weil eine Geschwindigkeitsbegrenzung verhindert wird), Tote durch Umweltverschmutzung und Krankenhauskeime etc. - die Politik hätte hier ein weites Betätigungsfeld, um Menschenleben zu retten in diesem unserem Lande...
Solange all das unter den Teppich gekehrt wird zugunsten von Wirtschaft und Profit, solange werde ich äußerst misstrauisch sein :)

Am 17. November 2020 um 16:10 von Timon Mönig

Zumindest eine Frage kann ich Ihnen beantworten: Die Pflicht der Labore täglich zu berichten wird am Donnerstag nach der Neufassung des Infektionsgesetzes eingeführt. Das wird hoffentlich zur besseren Standardisierung der Zahlen führen.

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