Kommentare - Was die Wahl Joe Bidens für den Welthandel bedeutet

10. November 2020 - 15:22 Uhr

Was der neue US-Präsident für die globalen Handelskonflikte bedeutet und wieso vor allem die Chinesen ihn fürchten müssen, sagt der Ökonom Gabriel Felbermayr im Interview mit tagesschau.de.

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Kommentare

Hart verhandeln...

Läge es nicht auch in unserem Interesse, nicht nur unsere Wunschzettel zu präsentieren, sondern der Biden/Harris-Regierung zu wichtigen Erfolgen in den kommenden vier Jahren zu verhelfen? (Ich vermute, dass das unserer Regierung durchaus klar ist, jedenfalls interpretiere ich die Angebote zur Zusammenarbeit in dieser Richtung.)

America First

Seit Roosevelt hat bisher jeder US-Präsident sein Handeln unter diese Prämisse gestellt. Es käme einem Kotau gleich, anderes zu erwarten: Merkels vorgestrige Zusage zur "Bereitschaft zu Verantwortung in Sachen Sicherheit" war schlicht mißverständlich und unnötig.

Konkurrenten der USA blicken

Konkurrenten der USA blicken gerade etwas enttäuscht. Sollte die USA zum internationalen Einfluss der Vortrumpzeit zurückfinden, wird es wider schwerer. Außerdem wird es Biden sicherlich schaffen verlässliche Bündnisse zu schmieden. Ich glaube nicht, dass das ganze Vertrauen in die USA für alle Zeiten hin ist, sondern nur das in Trump.

Was mich immer mehr veblüfft...

... ist, dass der "Wahlsieg" Bidens von deutschen Medien bereits als Tatsache verkauft wird.

Es mag den einen oder anderen Leser, der nur deutsche Medien zurate zieht, erschrecken:

Es gibt noch kein Wahlergebnis (ja, richtig gehört)! Alles, was es gibt, sind Prognosen der Medienanstalten.

Daran ändert auch nichts, dass auch ich mir relativ sicher bin, dass Biden die Wahl am Ende gewinnt.

Aber ich bin auch kein Qualitätsmedium.

Es ist völlig egal, wer

Präsident der USA ist, denn für jeden zählt nur, dass sich andere Staaten den Interessen seines Staates unterordnen. Wieso fürchtet China plötzlich Biden, wurde doch vor der Wahl auf TS berichtet, dass die US-Geheimdienste Hinweise auf Einflussnahme Chinas zu seinen Gunsten hätten?

Hart Verhandeln?

Für wen?

Für Konzerne (Zollfreiheit) oder Für die Menschen in Deutschland / Europa?

Wenn GroKo verhandelt, zahlen Arbeiter und Angestellte die Zeche.

@15:30 von fake_account

"Läge es nicht auch in unserem Interesse, nicht nur unsere Wunschzettel zu präsentieren, sondern der Biden/Harris-Regierung zu wichtigen Erfolgen in den kommenden vier Jahren zu verhelfen?"

Kooperation ist ja gut und schön aber was soll "verhelfen" denn bedeuten? In den Beziehungen USA/Deutschland haben wir doch sowieso schon immer mit der Piepsstimme gesprochen. Wir müssen unsere Interessen vertreten und die ihre. Geschenke gibt´s hoffentlich nicht.
Dieses US Handelsbilanzproblem ist nicht unseres und den Exportüberschuss in die USA geben wir nicht freiwillig auf indem wir vielleicht noch die eigenen Unternehmen "sabotieren" – was die logische Konsequenz wäre.

15:38 von ex_Bayerndödel

das könnte daran liegen, daß felbermeyr nicht vom staatsfunk ist, sondern eigenständig denkt

Mit Sicherheit

muss hier neu und weiter verhandelt werden.

Als ich noch in den USA lebte war wirklich alles "Made in China" bis hin zur Unterhose.

Auch in Europa und Deutschland sollte man sich dessen bewusst sein und dass man sich nicht in derartige Abhängigkeiten stürzt - schon auch wegen eigener Arbeitsplätze im Land.

@rossundreiter:
Falsch. Es gibt einen "President-elect". Der heißt Biden. Erstmal ist dieser nach vorliegenden Stimmenanzahl bestätigt und wenn es Wahlbetrug gab (was es nicht gibt), nur dann würde sich der Zustand ändern. Da müsste aber Trump urplötzlich Millionen von Stimmen aus dem Hut zaubern oder nachhaltig beweisen, dass Millionen von Stimmen falsch gezählt sind. Bis dahin ist dieser Zustand "President-elect" nun in Stein gemeißelt und wenn nicht anders widerlegt bleibt das auch so.

Was die Wahl Joe Bidens für den Welthandel bedeutet...

Jetzt wird also gehofft und geträumt, von einer Rückkehr in die 90er Jahre. Von hiesigen Politikern und Unternehmern. Die Zölle der USA sollen möglichst weg. Dabei ist es natürlich die Frage, ob Biden so handelt. Kann er sich ein Handelsbilanzdefizit politisch leisten ?

Es heisst ja immer, US-Amerikaner würden sich vom Staat

nicht gerne bis niemals etwas vorschreiben lassen: siehe individueller (eigentlich sehr persönlicher und egoistischer) Freiheitsdrang.
Schauen wir mal...
ich bin voller Zuversicht, weder Staat noch eigene Person werden in weiter ferner Zukunft eine Rolle spielen.
Wenn erst mal alle Menschen so humanistisch aufwachsen(erzogen werden, dass sie uneigennützig, selbstlos und gerecht denken und handeln, wird das schon noch.
Selbst während der Amtszeit Bidens erwarte ich solch ersten Entwicklungsprozess nicht ansatzweise, doch wenn man viele weitere Jahrhunderte soziale Evolution mit ins Kalkül zieht, könnte tatsächlich in ferner ferner Zukunft mal etwas richtig gutes dabei heraus kommen...
Sozialismus, Romatik, Schlaraffenland für alle Erdenbewohner.

15:33 von Hanns Guck In D...

America First
.
jedes Land dieser Welt hat die Maxime
auch in unserem Land schwört der Bundeskanzler/Präsident
"... dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen ... "
zugegeben bei uns ist Patriotismus derlei Denken aktuell was "nicht angestrebtes"

Hart Verhandeln?

"Wenn GroKo verhandelt, zahlen Arbeiter und Angestellte die Zeche."

Da stimme ich Ihnen zu: Machen wir's doch wie USA oder Kohl früher: Aufschieben bis nach unserer Wahl.

15:38 von rossundreiter

wie war das bei den Wahlen der letzten 50 Jahre ?
gab es da immer ein "richtiges" Wahlergebnis ?

15:44 von Wilhelm Schwebe

Vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen: Es gibt keinen Staatsfunk in Deutschland. Kann man wissen.

Optimismus, ok.

"die USA bis 2050 klimaneutral machen"

ok! Und ... das da? -> "Studie: Klimaziele mit momentaner Ernährungsweise nicht zu erreichen" (heise.de)

a) Das Problem: Viehhaltung und Düngemittel.

b) Die Loesung: Mehr pflanzliche Ernährung wäre sinnvoll.

Holla, die Waldfee!

Wie will er das denn machen? Oder wer sonst? Wer hat ueberhaupt jemals? Unser Landwirtschaftsminister? Ich finds ja gut, das Biden vernueftige Ziele formuliert. Aber man muss schon extrem opimtisch sein, um an eine Zukunft der Menschheit zu glauben - fernab des Zusammenbruchs der Zivilisation. Was bleibt, schon bald, ist eine weitere Schicht in der Erdkruste.

was-die-wahl-joe-bidens-fuer-den-welthandel-bedeutet

Hallo lieber °Hanns Guck In D... °, Sie schreiben um 15:33 : "America First
Seit Roosevelt hat bisher jeder US-Präsident sein Handeln unter diese Prämisse gestellt. Es käme einem Kotau gleich, anderes zu erwarten: Merkels vorgestrige Zusage zur "Bereitschaft zu Verantwortung in Sachen Sicherheit" war schlicht mißverständlich und unnötig."

Ja, ich stimme Ihnen zu und meine präzisierend :"Merkels Bereitschaft zu Verantwortung in Sachen Sicherheit,...->war bereits der Kotau!"

@15:55 von andererseits

Es gibt keinen Staatsfunk in den USA, weil dort mit Medien keine Staatsverträge abgeschlossen werden.
Die Gewaltentrennung funktioniert in den USA sehr gut. Gilt auch für die "4. Gewalt".
Die Republikaner haben im Senat und Supreme Court eine Mehrheit. Biden wird mit den Republikanern zusammenarbeiten müssen. Die Dems, die sich einen Linksruck erwünscht haben, werden enttäuscht.

Abwarten

Noch ist DT nicht aus dem WH. Noch sind die Wahlzettel nicht ganz ausgezählt. Und keiner weiß, wie die juristischen Ergebnissen aussehen werden. Es ist alles noch ungewiss, da DT noch für so einige Überraschungen sorgen wird.
Ich würde gerne positiv spekulieren. Aber das bringt mir nichts. Deshalb fasse ich mich in Geduld.
Denn ich denke, dass Mr. Biden erst einmal mit innerpolitischen Angelegenheiten beschäftigt sein wird, was meines Erachtens nach wichtiger für die USA sein wird.

15:54 von Sisyphos3

"gab es immer ein "richtiges" Wahlergebnis?"
Da haben Sie recht. Aber es sollte uns nicht davon abhalten, es bei der nä. Wahl nochmal zu probieren. ;-)

@sisyphos, 15:54

Selbstverständlich.

Bei jeder Wahl gibt es irgendwann ein amtliches (offizielles) Endergebnis.

In Deutschland wird dieses (im allgemeinen relativ schnell) vom Bundeswahlleiter verkündet, in den USA obliegt dies bei den Präsidentschaftswahlen (für das popular vote) den Wahlleitern der einzelnen Bundesstaaten (für ihren Staat).

Anschließend gibt es meines Wissens auch im electoral college einen Wahlleiter, der die eigentliche Wahl des Präsidenten verkündet.

Wussten Sie nicht?

/was-die-wahl-joe-bidens-fuer-den-welthandel-bedeutet

Hallo, lieber °andererseits°, Sieschreiben@ Wilhelm Schwebe um 15:55 zurechtweisend:" Vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen: Es gibt keinen Staatsfunk in Deutschland. Kann man wissen."

Hm, ja, ...
Allerdings,"früher" hatten alle Sender ihre eigenen Reporter in aller Welt....)die hat "man" eingespart....
Heute haben wir eine "dpa", die die Nachrichten allein sammelt und dann...."verteilt"!

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.....

>>>andererseits Vielleicht

>>>andererseits
Vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen: Es gibt keinen Staatsfunk in Deutschland. Kann man wissen.>>>

Kann man wissen, oder absichtlich stets umdeuten.... ;))

Zum Thema, hmhh ist das nicht so, dass man erstmal abwarten sollte bis im Dez das amtliche Endergebnis der Wahl feststeht?
Weil juristische Winkelzüge der Anwälte von DT, eben dieses Endergebnis sehr hinauszögern könnten?
So sehe ich das juristische Gebaren, schlicht Zeitschinderei.

15:38, rossundreiter

>>Was mich immer mehr veblüfft...
... ist, dass der "Wahlsieg" Bidens von deutschen Medien bereits als Tatsache verkauft wird.

Es mag den einen oder anderen Leser, der nur deutsche Medien zurate zieht, erschrecken:

Es gibt noch kein Wahlergebnis (ja, richtig gehört)! Alles, was es gibt, sind Prognosen der Medienanstalten.<<

Es ist in den USA so üblich, daß "die Medien" den Wahlsieger ausrufen.

Es gibt nämlich erst dann ein Endergebnis, wenn der Präsident von den Wahlmännern bzw. -frauen, die durch die ungenau so bezeichnete Präsidentschaftswahl bestimmt werden, gewählt wurde. Dieses "Electoral College" packt seine Stimmzettel in versiegelte Briefumschläge, die am 3. Januar geöffnet und ausgezählt werden. Das Ergebnis wird dann vom Kongress bekanntgegeben. Vorher gibt es keins.

Es gibt auch keinen Landeswahlleiter, der zumindest ein Wahlmänner/frauen-Endergebnis verkünden könnte. Denn bisher liegt der Ball noch auf dem Feld der Bundesstaaten.

Was die Wahl Joe Bidens für den Welthandel bedeutet

Vor allem bessere Chancen auf Ausgewogenheit bzw. Fairness: "Auch Joe Biden sind die großen Handelsbilanzdefizite der USA gegenüber China ein Dorn im Auge. Aber er wird ganz anders vorgehen, davon ist auszugehen. Er dürfte sich Alliierte suchen, sicher in Europa, aber auch in Asien, Japan, Korea und anderswo. Für China könnte es am Ende schwieriger werden. Unter Trump konnte China den Handel mit den USA anderswo kompensieren. Stellt Biden eine Koalition auf die Beine, haben die Chinesen weniger Möglichkeiten"

Vorausgesetzt, alle anderen lassen sich nicht für die Machtinteressen bzw. Weltherrschaftsambitionen von ein paar bestens für den Kampf gegen sie "gerüsteten" Machthabern einspannen und gegeneinander ausspielen.

@rossundreiter (15:38)

... ist, dass der "Wahlsieg" Bidens von deutschen Medien bereits als Tatsache verkauft wird.

Es mag den einen oder anderen Leser, der nur deutsche Medien zurate zieht, erschrecken:

Es gibt noch kein Wahlergebnis (ja, richtig gehört)! Alles, was es gibt, sind Prognosen der Medienanstalten.

###

Da muss ich ein klein wenig den Blick über den Tellerrand empfehlen und das mag erschrecken. ;)

Auch die US Medien inklusive AP (entspricht dpa in Deutschland) haben den Wahlsieg für Biden verkündet. Selbst Trumps verlängertes Sprachrohr Fox News hat sich am letzten Samstag mit nur 20 Minuten Verspätung AP und allen anderen Medienkanälen in den USA angeschlossen.

Die offizielle Auszählung dauert traditionell immer sehr lang. So ist beispielsweise Kalifornien auch erst bei 89% angelangt, Alaska gar erst bei 61%.

@jim ,15:50

Falsch. Es gibt einen "President-elect". Der heißt Biden.

Leider selber falsch.

"President-elect" ist die Bezeichnung für einen Kandidaten, der zwar (von den Wahlleitern der Bundesstaaten bestätigt) die erforderlichen Wahlmänner hat, aber im electoral college noch nicht gewählt wurde.

Im Fall Biden ist die erforderliche Zahl der Wahlmänner aber von den Wahlleitern noch gar nicht bestätigt. Nur von den Medien.

16:09 von rossundreiter

wußte ich nicht !
auch waren die Kandidaten nicht ganz so verbissen "stur" wie aktuell H. Trump
und auch wenn es nicht mit dem Wahlergebnis was zu tun hat
weil es um Wahlmänner geht
dass er 4 Mill Stimmen weniger hat - sollte zu denken geben

@ 16:03 von Freier Markt

Das hab ich gar nicht behauptet, dass es in den USA einen Staatsfunk gäbe. Über die Ausrichtung der amerikanischen Medien ließe sich an anderer Stelle trefflich debattieren.
Was Sie über die Orientierung Bidens bei einer Senatsmehrheit der GOP schreiben, kann man so sehen, zumal einige Reps schon genau darauf abzielen und eine Blockadepolitik verfolgen werden, die dann den Focus auf die - notwendigen wie sinnvollen - politischen Diskussionsprozesse bei den Demokraten lenken, in der Hoffnung, sie genau dadurch zu schwächen.
Die Republikaner haben mitnichten "America great" auf dem Schirm.

Tja, wie tief wird sich

Tja, wie tief wird sich unsere Politik "verneigen"?

Daran muss man sich wieder gewöhnen :(

@ 16:11 von Carina F

Was hat Ihre Antwort mit meiner Feststellung zu tun, dass wir in Deutschland keinen Staatsfunk haben?

China

"Der Westen" hat doch China erst "groß" gemacht. Als vor 30 Jahren - wahrscheinlich ausgehend von der Zunft der Ökonomen - die westlichen Industrieländern die Produktion im eigenen Lande zu teuer wurde, wurde aus der kommunistischen Volksrepublik China die billige Werkbank für die westliche Welt gemacht und nun beschwert sich die westliche (demokratische) Welt, dass man sich selber einen harten wirtschaftlichen und militärischen Gegner gemacht hat, der obendrein noch zentralistisch diktatorisch regiert werden kann und - Achtung Sarkasmus - sich nicht um irgendwelche unbequeme Wahlen kümmern muss...

Der Westen darf sich über China nicht beschweren - man hat das moderne China selbst geschaffen, besonders die USA, die Korea und Vietnam im Namen des Kampfes gegen den Kommunismus verwüstet und Millionen Menschenleben geopfert haben und für die angebliche Freiheit in der Welt stehen, fördern eine kommunistische Diktatur -> Geld verdienen ist am Ende doch wichtiger als Moral...

@16:03 von Freier Markt

>> Die Gewaltentrennung funktioniert
>> in den USA sehr gut. Gilt auch für
>> die "4. Gewalt".

OMG, ich habe mir gerade die letzten 3 Folgen von 'The Loudest Voice' (Russell Crowe als Roger Ailes) angesehen. Ich glaube, das paßt wie 'Faust auf Auge'.

Da geht es um US-Medien (FOX) und Trump (S01E06-07). oO

16:09, rossundreiter

>>@sisyphos, 15:54
Selbstverständlich.

Bei jeder Wahl gibt es irgendwann ein amtliches (offizielles) Endergebnis.

In Deutschland wird dieses (im allgemeinen relativ schnell) vom Bundeswahlleiter verkündet, in den USA obliegt dies bei den Präsidentschaftswahlen (für das popular vote) den Wahlleitern der einzelnen Bundesstaaten (für ihren Staat).

Anschließend gibt es meines Wissens auch im electoral college einen Wahlleiter, der die eigentliche Wahl des Präsidenten verkündet.

Wussten Sie nicht?<<

Es gibt tausende Wahlleiter in den USA, da auch die Präsidentschaftswahl auf kommunaler bzw. County-Ebene organisiert wird.

Es gibt weder Landes- noch Bundeswahlleiter.

https://usa.usembassy.de/elections04/traugott_d.htm

@ rosenreiter

Was mich immer mehr veblüfft ... ist, dass der "Wahlsieg" Bidens von deutschen Medien bereits als Tatsache verkauft wird.

Als was denn sonst?

@Elisabeta

Glaube es. In den USA ist Biden "President-elect". Das heißt auch, dass selbst bei einer Nachzählung oder der Anzahl an Stimmen die jetzt noch eintreffen, sich die Ergebnisse zu Ungunsten Biden verändern würden.

Außer, Trump findet einige Millionen falscher Stimmen und das ist unwahrscheinlich. Findet er kleine oder falsche Stimmen, dann mögen das ein paar hundert sein pro Bundesstaat.

Das ändert nichts mehr an der Tatsache. Trump ist einfach nur am Heulen. Also lässt man ihn heulen, das Recht hat er (noch).

2019 bedankte sich Biden,...

der noch nicht als „gewählter Staatsmann“ reden konnte, aber „als Bürger“ schon, bei Angela Merkel – wohl nur dafür, dass es sie gibt – für die Nato, das „mächtigste Militärbündnis in der Menschengeschichte“, das im Laufe von 70 Jahren „Frieden und Stabilität“ ermöglicht habe. Und gleich danach beschwor er eine neue Partnerschaft mit Europa, um es dem als Hegemon „aufstehenden China“ und dem „rückständigen, aber äußerst aggressiven Russland“ entgegenzustellen.

Wir werden sehen, was Mr. Binden für den Weltfrieden los tritt.
Hoffentlich nicht wieder solche, die hinsichtlich unter Obama bekannt sind.

RE: Emil67 um 15:42

***Hart Verhandeln?
Für wen?
Für Konzerne (Zollfreiheit) oder Für die Menschen in Deutschland / Europa?
Wenn GroKo verhandelt, zahlen Arbeiter und Angestellte die Zeche.***

Ihre Unwissenheit verblüfft mich doch sehr. Der US-amerikanische Handelspartner ist wohl mit der wichtigst für die deutsche Exportwirtschaft. Da hängen Millionen von Arbeitsplätzen dran. In wie weit die Erwerbstätigen irgendeine Zeche zu zahlen hätten, dürfen Sie gern erläutern. Oder war das nur ein Stänkern gegen die aktuelle Regierung ?

Gruß Hador

16:11 von FloridaFan

war es nicht "Trumps verlängertes Sprachrohr Fox News"
das sogar in einem Swing Staat vorpreschte ?
dass das Auszählen noch andauert - sicherlich
nur wird es das Wahlergebnis (Alaska) kaum beeinflussen
ebenso wenn in Staaten wo das Ergebnis nur wenige Zehntel auseinanderliegt und entsprechend von Gesetzes wegen oder weil einer vor Gericht zieht, nachgezählt wird

Am 10. November 2020 um 16:10 von ONYEALI

Zitat: Heute haben wir eine "dpa", die die Nachrichten allein sammelt und dann...."verteilt"!

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.....

Wer böses dabei denkt, ist kein Schelm, sondern jemand, der von der Struktur der Presse- und Rundfunklandschaft angesichts des Korrespondentennetzes z.B. von ARD und ZDF schlicht keine Ahnung hat.

@rossundreiter

Es ist durch. Da hilft das rumeiern von Trump auch nix mehr.

Aber das Recht hat er...und das darf er auch nutzen.

@ ex_Bayerndödel

... denn für jeden zählt nur, dass sich andere Staaten den Interessen seines Staates unterordnen.

Nein. Ich schätze Joe Biden da als einen rationalen und fairen Verhandlungspartner ein.


Wieso fürchtet China plötzlich Biden, ...

Vielleicht, weil er - anders als Trump - nicht gewillt ist, Machthaber zu hofieren, die durch keinerlei Wahl legitimiert sind.

Beide Seiten sollten auf Zölle verzichten

Weiterhin ist meine persönliche Meinung zu dem hier:

tagesschau.de: Wie könnte die aussehen?

Felbermayr: Die Entscheidungen der WTO lassen sich so lesen, dass die Europäer mehr illegale Subventionen an Airbus gezahlt haben als die Amerikaner an Boeing. Europa müsste also stärker nachgeben als die USA. Ich könnte mir vorstellen, dass am Ende die Amerikaner ihre Strafzölle reduzieren und die Europäer ganz darauf verzichten, so dass in der Differenz das WTO-Urteil umgesetzt ist. Wir werden uns dann mit den Amerikanern genauer darüber unterhalten müssen, wie wir in der Welthandelsorganisation künftig mit Subventionen umgehen wollen.

Beide Seiten sollten komplett auf solche Zöle verzichten. Damit wird nur künstlich alles verteuert. Und ganz besonders Zölle auf Lebensmittel finde ich ein absolutes NO-GO. Nochdazu führt sowas nur zu einem neuen Handelskrieg den hoffentlich niemand will.

@16:17 von andererseits

Das hab ich gar nicht behauptet, dass es in den USA einen Staatsfunk gäbe.

Ich weiß. Ich wollte Ihnen damit nur näher bringen, wie es in den etablierten freiheitlichen Demokratien, wie USA, funktioniert.

Über die Ausrichtung der amerikanischen Medien ließe sich an anderer Stelle trefflich debattieren.

Die Ausrichtung ist dort vielfältig, gleichberechtigt und unabhängig. Es ist kein Zufall, dass die Demokratie in den USA so langlebig ist. Es ist dank einer (auch nach 230 Jahren) den anderen haushoch überlegenen Verfassung.

Die Republikaner haben mitnichten "America great" auf dem Schirm.

Doch. Durch die Verhinderung eines Linksrucks, haben die Republikaner genau das auf dem Schirm.

@andererseits

>>>andererseits
@ 16:11 von Carina F
Was hat Ihre Antwort mit meiner Feststellung zu tun, dass wir in Deutschland keinen Staatsfunk haben?>>>

Ich habe einen Scherz versucht auf Ihre Antwort wegen "Staatsfunk".
Hätte ich näher kennzeichnen sollen, Sorry!

Der Rest meines Textes bezieht sich dann aufs Thema der Diskussion!

RE: andererseits um 15:55; 15:44 von Wilhelm Schwebe

***Vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen: Es gibt keinen Staatsfunk in Deutschland. Kann man wissen.***

In gewissen Kreisen ist dieser Begriff sehr populär, wie wir erst am Wochende in Leipzig sehen konnten. Und über Telegram & co. findet dann die "Selbsthypnose" statt. Und ruck-zuck radikalisieren sich die Herrschaften und wollen der "bösen Lügenpresse" an Leder.
Alles bekannt und höchst bedrohlich !
Aber in den USA wenigstens hat eine Mehrheit sich für J. Biden entschieden, der wieder auf gemeinsame! Verträge setzt und den Kompromiss als wünschenswert betrachtet.

Gruß Hador

schwierige Vorhersage

Die Republikanische Partei hat in den letzten 25 Jahren einen dramatischen Wandel durchgemacht, der sich dann in den letzten vier Jahren in Donald Trump manifestiert hat, aber wirklich die gesamte Partei durchzieht;
das sieht man auch daran, dass bisher kaum GOP-Kongressabgeordnete das Wahlergebnis anerkannt haben.

Aber nicht nur die GOP hat sich gewandelt; dasselbe ist von den Demokraten zu sagen. Barack Obama und seine rechte Hand Joe Biden mussten überhaupt keine Rücksicht nehmen auf die Bernie Sanders, Elizabeth Warrens, Katie Porters, AOCs und ihre Squad und vor allem, Stacey Abrams.

Das sieht jetzt anders aus. Biden kann die Progressiven nicht mehr ignorieren, oder 2022 ist schon wieder Schluss. Denn eines ist klar: die GOP wird es SEHR leicht haben, 2022 alle ihre 75 Millionen Wähler wieder zu aktivieren mit dem Slogan "Wahlbetrug 2020!"

Aber der riesige progressive Teil der DEM-Wähler wird die Partei nicht wieder unterstützen, wenn sie jetzt enttäuscht.

16:24 von Sisyphos3

war es nicht "Trumps verlängertes Sprachrohr Fox News"
das sogar in einem Swing Staat vorpreschte ?

##

Absolut richtig. Sehr zum Zorn der Trump Leute hat Fox News Arizona schon lange an Biden gegeben. Selbst CNN hat diesen Staat noch nicht final vergeben, da Biden hier nur mit +15.000 führt und in diesem Staat Trump derjenige war der nach und nach aufgeholt hat.

Auch bei früheren Wahlen wurde hier und dort nachgezählt und es gab immer mal wieder Abweichungen im 3-stelligen Bereich. Aber mit +45.000 in Pennsylvania, +35.000 in Nevada, +20.000 in Wisconsin und +12.000 in Georgia ist die Differenz jeweils signifikant. Die +145.000 in Michigan seien auch noch kurz erwähnt.

Bei Bush versus Al Gore ging es 2000 übrigens um gerade mal 537 Stimmen.

@ 16:32 von Carina F

Danke für die Erklärung. Den Scherz hatte ich tatsächlich nicht verstanden.
Ich teile Ihre Einschätzung, dass die juristischen Winkelzüge vor allem Zeitschinderei sind; aber man muss da unterscheiden, weil einerseits Klagen legitim sein können, aber andererseits auch dahinter die Taktik stecken kann, es so zu verschleppen, dass dann der verfassungsgemäße Zeitplan über den Haufen geworfen wird und dadurch nicht mehr die Wähler*innen mit ihrem Votum zum Zug kommen - das wäre dann im Extremfall ein "Stehlen" der Wahl.

@ Emil67

Für Konzerne (Zollfreiheit) oder Für die Menschen in Deutschland / Europa?

Letzteres, denn die Zölle zahlen am Ende die Verbraucher.

Am 10. November 2020 um 16:31 von Freier Markt

Zitat: Es ist dank einer (auch nach 230 Jahren) den anderen haushoch überlegenen Verfassung.

Worin sollte denn die US-Verfassung dem Grundgesetz überlegen sein.

Es siehteher so aus, als befänden sich die USA in einer Verfassungkrise.

Zölle können vernünftig sein

Arbeitsplätze und örtliche Wirtschaftsstandorte sichern?
Das schafft man nicht, wenn man von billigen Importen überschwemmt wird. Das hat auch nichts mit Ressourcenschonung zu tun (lange Transportwege). Wir müssen nur in die Geschichte schauen z.B. die schlesischen Weber, welche nicht mit den mechanischen Webstühlen aus England mithalten konnten. Auch wenn einige immer wiederholen, freier Handel fördert Wachstum und Fortschritt, ressourcenschonend ist es nicht.

16:37 von FloridaFan

Absolut richtig. Sehr zum Zorn der Trump Leute hat Fox News Arizona schon lange an Biden gegeben. Selbst CNN hat diesen Staat noch nicht final vergeben, da Biden hier nur mit +15.000 führt und in diesem Staat Trump derjenige war der nach und nach aufgeholt hat.
----------------------------------------------------------
Das müsste eine Falsch Info sein denn CNN hatte Arizona an Biden gegeben und sie sind jetzt zurück gerudert und der Staat gilt wieder als offen...
Dies lag an absolut, legitimen Rechtseingriffen die vorgenommen wurden durch die Seite von Trump...

Korrigieren sie mich bitte wenn ich falsch informiert bin...;-)

Kommentaren, die sich nur auf mehrere Amtszeiten beziehen,

also z.B. 4 bis 8 Jahre Biden und 16 bis 32 Jahre andere/weitere US-Präsidenten stehe ich sehr skeptisch gegenüber. Das ist mir viel zu kurzsichtig gedacht.
Die Zukunft der Menschheitsgeschichte, inkl. Globalisierung (vor 25-35 Jahren) und damit rücksichtsloser Ausbeutung aller "Reserven" dieses Planeten, kann erst wieder richtig eingeschätzt werden, wenn einige heutige Zivilisationen von uns dem Kollaps erliegen werden (wie seit tasusenden Jahren andere vor uns).
Das Geschwafel von heute hier und jetzt ist sinnlos. "Es kommt darauf an, die Welt zu verändern" [Marx] Nur Interpretieren reicht vorne und hinten nicht.

@ zumsel

Zölle können vernünftig sein. Arbeitsplätze und örtliche Wirtschaftsstandorte sichern?

Zölle haben historisch gesehen noch niemals dauerhaft Arbeitsplätze gesichert.

15:44 von Wilhelm Schwebe

ZItat:"daß felbermeyr nicht vom staatsfunk ist"

Ich dachte, die "Stimme der DDR" sei schon lange abgeschaltet...

@16:43 von falsa demonstratio

Worin sollte denn die US-Verfassung dem Grundgesetz überlegen sein.

Die Verhinderung der staatlichen Machtkonzentration. Bürgerrechte: Meinungsfreiheit, Recht auf Selbstverteidigung usw.

Es siehteher so aus, als befänden sich die USA in einer Verfassungkrise.

Ich sehe in den USA überhaupt keine Verfassungskrise. In pluralistischen Demokratien sind heftige politische Auseinandersetzungen immer eine Möglichkeit.

RE: falsa demonstratio um 16:43; um 16:31 von Freier Markt

***Zitat: Es ist dank einer (auch nach 230 Jahren) den anderen haushoch überlegenen Verfassung.

Worin sollte denn die US-Verfassung dem Grundgesetz überlegen sein.
Es siehteher so aus, als befänden sich die USA in einer Verfassungkrise.***

Und nicht zum ersten Mal wird der wählenden Mehrheit, durch das völlig aus der Zeit gefallene "Wahlmännersystem", der rechtmäßige Präsident gestohlen. Ein übler Scherz die US-Verfassung so zu überhöhen.

Ach, was bin ich doch froh über unser Grundgesetz !

Gruß Hador

@15:50 von Jim456

"Als ich noch in den USA lebte war wirklich alles "Made in China" bis hin zur Unterhose.

Auch in Europa und Deutschland sollte man sich dessen bewusst sein und dass man sich nicht in derartige Abhängigkeiten stürzt - schon auch wegen eigener Arbeitsplätze im Land."

Das ist halt Globalisierung. Dieses ganze Gerede wegen "Spielregelverletzung" Chinas ist vor allem Ablenkung davon, dass wir langsam nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Die haben dort ein niedriges Lohnniveau für die Massenprodukte und übernehmen trotzdem die Technologieführerschaft in neuen Kernbereichen. Letzteres ist das, womit wir lange die Nase vorn hatten.
Mir scheint, dass wir "als Westen" nun vor allem den Spielmacher markieren weil der freie Wettbewerb doch ziemlich haarig werden kann.
Dieses patriotische "buy local" zieht nicht wenn Preis-/Leistung nicht stimmen, zumal wir uns in Deutschland sowieso auf den Export stützen.

@16:31 von Freier Markt

>> Durch die Verhinderung eines Linksrucks,
>> haben die Republikaner genau das auf
>> dem Schirm.

Ähh, und dadurch soll die 'sozialistische Weltrevolution' aufgehalten werden? ^^

Wer interessiert sich wirklich für eine Verfassung ...

Meine Familie interessiert mich mehr !
Hab' ich nen Euro in der Tasche interessiert mich auch nicht der Welthandel .
" Schuster bleib' bei deinen Leisten " , ..rede nicht von großen Zusammenhängen , dafür gibt es Leute die dafür bezahlt werden !
Allerdings wenn der oder die dabei richtig Geld verdient dann , bitte , ..dann sabbel ich auch gern vom großen Welthandel !

16:10 von ONYEALI

Zitat:"Allerdings,"früher" hatten alle Sender ihre eigenen Reporter in aller Welt....)die hat "man" eingespart...."

Und was sind das denn für Leute, die alltäglich in der Tagesschau mit Berichten aus Washington, Moskau, Peking usw. zu sehen sind? Sprechpuppen von "dpa"?

@the Corona Postings 16:48

Besuchen Sie mal ein afrikanisches Land, welches von billigen Geflügel-(abfällen) aus Industrieländern überschwemmt wird. Viele Menschen, welche ihre Grundlage verloren haben, müssen da jetzt klar kommen und radikalisieren sich vielleicht oder flüchten. Vielleicht sollen die jetzt patentiertes Saatgut kaufen, oder wie?

@andererseits

>>>....aber andererseits auch dahinter die Taktik stecken kann, es so zu verschleppen, dass dann der verfassungsgemäße Zeitplan über den Haufen geworfen wird und dadurch nicht mehr die Wähler*innen mit ihrem Votum zum Zug kommen - das wäre dann im Extremfall ein "Stehlen" der Wahl.>>>

Genau auf diese Befürchtung wollte ich hinaus.
Es geht DT nur darum möglichst viel Zeit zu gewinnen. Wenn in einem Bundesstaat bis zur Wahl der Wahlmänner kein amtliches Wahlergebnis festgestellt wurde könnten die Staaten, in denen die Republikaner die Mehrheit haben, die Ernennung der Wahlmänner mit Hinweise auf das fehlende amtliche Endergebnis verweigern - z.B. in den Staaten von Pennsylvania, Arizona und Georgia. Das ganze wäre tatsächlich sogar legal. Dann hätte Biden am 15.12. nicht mehr die erforderlilche Mehrheit (es sind 270 erforderlich), wenn die (reduzierten) Wahlmänner den Präsidenten wählen.

In der Folge wählt dann der Kongress den Präsidenten. Bei dieser Abstimmung  hat dan

Juristisch gesehen ist der Präsident noch nicht gewählt.

@15:50 von Jim456
Und das Ergebnis bestimmen eben nicht Medien - die zum Teil noch dazu einen der Kandidaten unterstützt haben.
Der Justizminister musste deshalb ja auch der Staatsanwaltschaft eine Sondererlaubnis erteilen, dass sie schon vor Beendigung des Wahlvorgangs ermitteln darf.

PS.: Es gibt zahlreiche Hinweise, die eine Überprüfung, gerade auch im Interesse der Akzeptanz, geraten erscheinen lassen. OSZE-Beobachter duften in einem Großteil der Staaten nicht beobachten.
Einzelmeldungen von Unregelmäßigkeiten sollten natürlich geklärt werden.

16:52 von Freier Markt

Zitat: @falsa demonstratio: Worin sollte denn die US-Verfassung dem Grundgesetz überlegen sein.

Sie: Die Verhinderung der staatlichen Machtkonzentration. Bürgerrechte: Meinungsfreiheit, Recht auf Selbstverteidigung usw."

Gestatten Sie ! Eine staatliche Machtkonzentration gibt es in Deutschland nicht, wegen des Föderalismus. Die Menschen- und Bürgerrechte sind zentraler Bestandteil des GG und der letzte Punkt stammt erstens aus der Zeit der Vorderlader und Indianer"kriege" und zweitens bin ich gottfroh, dass wir hier ein staatliches Gewaltmonopol haben und nicht jeder Durchgeknallte mit Schnellfeuerwaffen herumlaufen kann. Wenn das für Sie ein Indiz von "Freiheit" ist...

Am 10. November 2020 um 16:52 von Freier Markt

@16:43 von falsa demonstratio: Worin sollte denn die US-Verfassung dem Grundgesetz überlegen sein.

Zitat: Die Verhinderung der staatlichen Machtkonzentration. Bürgerrechte: Meinungsfreiheit, Recht auf Selbstverteidigung usw.

Machtkonzentration: Kaum jemand hat in einem demokratischen Staat so konzentrierte Macht wie der Präsident der USA.

Bürgerrechte: Bürgerrechtler in den USA sehen die gelebte Verfassung anders.

Meinungsfreiheit: Gerade hat uns das OVG Bautzen die Bedeutung der Meinungsfreiheit ins Stammbuch geschrieben.

Recht auf Selbstverteidigung: Sie meinen das Recht auf Waffenbesitz. Darauf kann ich verzichten.

RE: Freier Markt um 16:52 @16:43 von falsa demonstratio

***Die Verhinderung der staatlichen Machtkonzentration. Bürgerrechte: Meinungsfreiheit, Recht auf Selbstverteidigung usw.***

Sie können hier im "öffentlich-rechtlichen Rundfunk" Ihre Meinung (ohne staatliche Sanktionen befürchten zu müssen) äußern und sich imformieren oder aber auf Presseprodukte der gesamten freien deutschen Medienlandschaft zurückgreifen. Sie bauen nur allzu offensichtlich ein Problemauf, was gar keines ist.

Und was die Selbstverteidigung angeht - auch ein irreführender Begriff-, bin ich doch heilfroh, dass hier in Deutschland keine Rechtsextremisten bis an die Zähne bewaffnet durch die Straßen ziehen.

Gruß Hador

16:58 von krittkritt

ZItat:"OSZE-Beobachter duften in einem Großteil der Staaten nicht beobachten."

Nachdem Sie das schon mehrfach her gepostet haben, wäre es doch schön, wenn Sie uns diese Bundesstaaten nennen würden. Würde mich nicht wundern, wenn da eine bestimmte Partei regieren würde (so, jetzt bin ich auch mal nebulös).

16:48 von WM-Kasparov-Fan

Sie haben voellig recht. Allerdings muss diese Einstellung, oder Wissen, oder Einschaetzung, oder gar Weisheit?, heute lebending gemacht werden, damit sie morgen Wirklichkeit wird. Stattdessen diskutiert man jetzt ueber den gegenwaertigen Welthandel. *seufz, diese sogenannten Realisten...*

16:31 von Freier Markt

«Es ist kein Zufall, dass die Demokratie in den USA so langlebig ist. Es ist dank einer (auch nach 230 Jahren) den anderen haushoch überlegenen Verfassung.»

Gar nix ist die Verfassung der USA "den anderen haushoch überlegen".

Schon mal gar nicht, stellt man sich auf den Standpunkt der "Originalisten". Die diese Verfassung bis in alle Ewigkeit wortwörtlich ausgelegt + interpretiert sehen wollen, wie sie in der Entstehungszeit von um 1790 gemeint war.

Fängt an beim Waffenrecht, endet noch nicht beim Wahlrecht. Keine Verfassung kann in Demokratie-Hinsicht überlegen sein, die es ermöglicht, mit einer Stimmen-Minderheit so eine Mehrheit zu erzielen, wie es in den USA mit dem "Electoral College" der Fall ist. Von vielen anderen demokratie-hindernden Aspekten im US-Wahlrecht gar nicht zu reden.

Nicht ohne Grund + Sinn machen sich gerade Verfassungsrechtler in den USA "tiefe Gedanken" ob einer Verfassungskrise im Land. Die eben nicht von vor > 200 Jahren über alle Zweifel erhaben ist.

@Korrigieren sie mich bitte wenn ich falsch 16:45 von Fuzius...

"informiert bin"

Dann also:
Falsch- und uninformiert, also beides

Die 'Sache' mit Arizona habe ich schon vor Tagen 'aufgeklärt'.
Nicht CNN sondern FOX-News hatte Arizona frühzeitig an Biden vermeldet.
Alle anderen haben dann mitgezogen.
Als dann bei der Briefwahl Trump leicht aufholte , hat man es wieder zurückgenommen.

Was dann zu den abstrusen Trump-Demos führte, in denen man in Wisconsin schrie:
'Stop the count' und in Arizona 'Count all votes'
Übrigens ist in Arizona die Auszählung unter Rep-Administration(!).

Ich hoffe, ihre Verschwörungsanwandlungen etwas dezimiert zu haben ;-)

Wenn der Preis stimmt ...

Der Welthandel sollte mir ermöglichen z.B. den neuen T-Roc von VW für unter 20.000 Euro zu bekommen .
Also " neu" versteht sich !
Wie sieht es aus ...ihr großen Denker des Welthandes ?
Wieder daneben ...
Ich glaube es falsch verstanden zu haben , ..nicht für mich sind die Vorteile ....

RE: zumsel um 16:44

***Wir müssen nur in die Geschichte schauen z.B. die schlesischen Weber, welche nicht mit den mechanischen Webstühlen aus England mithalten konnten. ***

Aber gerade dieses Beispiel von Ihnen zeigt doch, dass Innovation und Effizienzsteigerung für alle von Vorteil ist, sofern alle an dem technologischen Fortschritt teilhaben können. Die freiwerdenden Arbeitkräffte stehen dann an ander Stelle zu Schaffung weiteren Sozialprodukts zur Verfügung, zum Wohle der Gesellschaft. Wichtig ist dabei, dass die soziale Balance erhalten bleibt, bzw. das Sozialprodukt gerecht verteilt wird.

Gruß Hador

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