Kommentare

Typisch Bayern!

Absurd, dass sich Bayern der Verantwortung hier entziehen möchte. Ein Bundesland, dass die Atomkraft immer am stärksten verteidigt hat.

Gorleben konnte nie Endlager sein

Mit 20 m über dem Meeresspiegel ist Gorleben kein Standort. Durch den Klimawandel ist mit einem Meeresspiegelanstieg von 60 m zu rechnen. Das sagen Experten, wenn das letzte Eis geschmolzen ist. Ein Endlager das unter dem Meeresspiegel liegt wäre eine Katastrophe.

Der neue Standort muss sicher sein und es muss gewährleistet sein, dass man im Ernstfall an den Atommüll herankommt. Die Asse ist ein schlechtes Beispiel für ein Atommülllager.

>>90 Gebiete in Deutschland

>>90 Gebiete in Deutschland haben nach Erkenntnissen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) günstige geologische Voraussetzungen für ein Atommüll-Endlager. <<

Sind da ein paar Lager dabei, wo in der Nähe Villen von Politiker stehen?

Multidimensional bildungsfern und hinterwäldlerisch

Anders ist die Handhabe der Kernkraft durch Politik und Median nicht klassifizieren.

"Atommüll" ist nicht was das Wort besagt.
Reststoffe aus dem Betrieb heutiger Kraftwerke sind Brennstoff für "Schnelle Reaktoren" (GEN IV). In Russland läuft Der BN800 seit 2015. Der BN1200(MW) ist geplant
Der verbleibende Müll ist nur 10% der heutigen Menge, bei 300 Jahren Halbwertszeit.
Deutschland war, bis die GRÜNE Misere begann, einst führend auf diesem Gebiet. Dank der Ewiggestrigen ist Deutschland nun Entwicklungsland. Unsere Kinder werden für heutige Fehlleistungen zahlen.

Um uns herum, nimmt der Kernkraftzug Geschwindigkeit auf. Von UK über NL bis PL, SK, ROM, etc.

Der Salzstock von Gorleben, ist, komplett wissenschaftlich begleitet, von diversen internationalen Gremien bestätigt, ein absolut geeigneter Lagerort für kerntechnische Abfälle.
Alleine die Dimension ist (s.o.) zu groß.
Das Getöse um Gorleben hat nur einen Hintergrund:
Unwissen, Angst und die Machtgier der Öko-Extremisten.

Allein

aus dieser seit langer Zeit schwelenden und kontroversen Diskussion kann man ablesen, wie dringend notwendig der bevorstehende Komplett-Ausstieg aus der Atomkraft ist.
Man kann nur hoffen, dass uns da nicht die „grünen Modernisten“, die neuerdings ihre „Liebe“ zur Atomkraft entdeckt haben, um CO2-Emissionen einzusparen, einen Strich durch die Rechnung machen - das wäre wie den Teufel mit Belzebub auszutreiben.

Verkehrte Welt

Während sich die Grünen, als Atomkraftgegner für ein Atomendlager auf deutschen Boden stark macht, kämpft die CSU als vehementer Befürworter der Atomenergie gegen ein Endlager auf bayrischen Boden.
Aber vielleicht das was mit Verantwortungsbewusstsein zu tun.

Es geht um die beste Lösung - und nicht um politische Interessen

„Ausgehend von einer "weißen Landkarte", auf der zunächst jeder Ort grundsätzlich in Frage kommt, werden mögliche Standorte nun nach wissenschaftlichen Kriterien nach und nach eingegrenzt. Am Ende soll dennoch die Politik die Entscheidung über den Standort treffen - basierend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen“

So weit so vernünftig. Das Wichtigste dabei: Dass die wissenschaftlichen Kriterien aufgrund ihrer Nachvollziehbarkeit, der Anerkennung der Professionalität und der Integrität, vor allem aber der aufgrund absoluter Transparenz unbezweifelbaren Abwesenheit finanzieller Interessen von niemandem in Frage gestellt werden können.

Unter diesen Voraussetzungen wäre es mehr als nur kontraproduktiv, wenn politische Interessen diesen Prozess konterkarieren („Über verschiedene Formate können sich Bürger, Gemeinden und Organisationen in den Prozess einbringen“), wie sich schon hier sehr deutlich erkennen lässt: „Aber auch die bayerische Landesregierung zog Ärger auf sich, weil (...)"

die Bevölkerungsdichte soll berücksichtigt werden

Doch die Verantwortung für besonders viel Müll trägt neben den Erzeugern (KKW-Betreiber) insbesondere der (damalige) Verbraucher. Und gerade in bevölkerungsreichen Ballungsgebieten (Metropolen wie z.B. München, Hamburg, Berlin, Köln) leben viele Bürger, die den Strom aus Atomkraft in Anspruch nahmen und somit die Verursacher von heutigem Atommüll sind.

1 Million Jahre - bis ins Jahr 1000002050

Wir werden ein Lager errichten, für das wir für 1 Million Jahre, also von 2050 bis ins Jahr 1000002050 Verantwortung übernehmen müssen.
Der modern Mensch hat in der jetzigen Form erst 100.000 Jahr hinter sich. Und selbst die letzten 2.000 Jahre waren kein Spaziergang.
Wer glaubt, er könne bis ins Jahr 1000002050 planen, der kann nicht ernsthaft erwarten, daß ihm intelligente Menschen glauben, daß diese Periode planbar ist.
Aber da die Menschen des letzten Jahrhunderts nicht nachgedacht haben, müssen die nächsten 30 Millionen Generationen in Deutschland nun eine Lösung finden und dann damit leben.

Das Wort "Endlager" ist ein Phantasiebegriff!

Kein Platz auf der Welt ist dauerhaft sicher. Generationen nach uns werden sich mit unserem Atommüll herumschlagen müssen und unseren Strom heute noch mehrmals bezahlen. Die Betreiber reiben sich die Hände, weil sie fein raus sind.

Wer zahlt wieder

Und wieder zahlt der Steuerzahler Milliarden. Nicht nur das, die Energie Riesen haben auch noch Milliarden Abfindung bekommen.

Hier sieht man schön wie teuer der Atomstrom noch im Nachhinein dem Verbraucher kommen wird. Hätte die Energiebranche das Alles für Rücklagen und Haftpflichtversicherungen einpreisen müssen wäre von Anfang an Atomstrom unbezahlbar gewesen.

Hier gilt nicht der Spruch „nachher weiß man Alles besser“, es war Alles von Anfang an bekannt.

Leider vergessen viele Mitbürger das auch hier gerade die Union und die FDP Schuld daran sind das wir draufzahlen. Nicht die Reichen, es wird wieder Alles auf die Kleinen abgewälzt. Typisches Beispiel für neoliberale und erzkonservative Politik, Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren.

Verständisproblem

Wohne selbst in Bayern und kann die bayrische Staatsregierung hier nicht ganz verstehen.
Derzeit lagern eine große Zahl der Castorbehälter im Zwischenlager Grundremmingen.
Unabhängig wie Sicher diese dort untergebracht sind wäre eine, nach wissenschaftlichen bzw. geologischen Grundlagen gebaute Endlagerstätte auch in Bayer erheblich sicherer.

Es ist darüber hinaus Gleichgültig wie und wo der Streit geführt wird, wir benötigen einen geeigneten "Abfalleimer" für unseren strahlenden Müll.

Einfach mal nur eine Anmerkung von jemanden der 50 KM von Gundremmingen entfehrt wohnt und ansonsten überzeugter ChristSozialer ist!

Sicheres Endlager?

Niemand will so ein Lager vor seiner Haustür haben. Und Landstriche mit weniger Bevölkerung sollte man auch der Natur überlassen. Ein Schaden dort ist genauso inakzeptabel. Die Frage nach einem sicheren Endlager ist einfach nicht zu beantworten, weil kein Mensch über tausende von Jahren Prognosen machen kann. Die beste Lösung wäre in meinen Augen, es dauerhaft bei Zwischenlagern zu belassen. Man kann Betonbunker weitaus besser überwachen und kontrollieren, bei Bedarf verbessern, reparieren, ...
Bislang hat sich bei Salzbergwerken und ähnlichen immer herausgestellt, dass sie sich doch verändern und nicht sicher sind. Und dann bekommt man den Mist noch nicht mal mehr wieder aus der Erde raus! Vielleicht erfindet die Wissenschaft ja doch irgendwann ein Verfahren, um die Strahlung schneller zu verringern. Das halte ich jedenfalls noch für wahrscheinlicher, als dass ein sicheres Endlager gefunden wird.
Gott sei dank, dass bald jedenfalls kein neuer Atommüll mehr dazu kommt.

falscher Ansatz

Meiner Meinung nach gründet diese ganze Diskussion auf einem falschen Ansatz. Denn es kann kein Endlager geben das für eine so lange Zeit (eine Million Jahre) als sicher gelten kann. Meiner Meinung nach kann der Atommüll nur oberirdisch dezentral sicher aufbewahrt werden. Es braucht also mehrere kleine oberirdischen Lagerstetten. Nur so ist die ständige Kontrolle der Behälter gewährleistet und das Wissen über diesen gefährlichen Müll kann an folgende Generationen immer weitergegeben werden. Liegt er erst einmal unter der Erde wird er auch schnell vergessen werden, mit möglicherweise fatalen Folgen.

11:19 von morgentau19

>>Sind da ein paar Lager dabei, wo in der Nähe Villen von Politiker stehen?<<

Und was wollen Sie mit dieser Frage aussagen?

Bayern außen vor?

Die Aufregung über das Verhalten von Bayern in der Frage der Endlagerung verdient nur eine Antwort:
Der Atommüll aus den bayrischen Atomkraftwerken bleibt in Bayern, die anderen Länder gehen ihren gemeinsamen solidarischen Weg! Außerdem wird Bayern vollständig von dem regenerativ erzeugten Strom (insbesondere Wind) nicht mehr versorgt, sollen sie doch die bayrische Sonne nutzen! Sie können doch sonst auch alles besser. Vielleicht versuchen sie es einmal als souveräner Freistaat! Die übrigen 15 Länder werden den "Modellversuch" mit Interesse beobachten! Servus Bayern, adieu!

Warum eigentlich ...

... muss die Suche denn bundeseinheitlich erfolgen? Föderalismus – in diesem Fall mit Betonung auf Eigenständigkeit – klappt doch auch sonst so gut. Kann nicht jedes Bundesland seinen eigenen Müll selbst entsorgen? Es ist schließlich nicht einzusehen, dass einige die vermeintlich billige Energie jahrzehntelang als Standortvorteil preisen und den Dreck dann bei anderen abladen.

Das Zeug kommt in einen alten

Das Zeug kommt in einen alten Bunker in Regalen. Zugängig weggestapelt.
Solche Bunker gibts zu hauf. Der Einfaltspinsel, der Fässer in Asse ABGEKIPPT hat, gehört heute noch bestraft.
Solch ein Lager garantiert ewig sichere Arbeitsplätze. Daran denkt niemand.

11:19 von Sparer

>>Allein aus dieser seit langer Zeit schwelenden und kontroversen Diskussion kann man ablesen, wie dringend notwendig der bevorstehende Komplett-Ausstieg aus der Atomkraft ist.
Man kann nur hoffen, dass uns da nicht die „grünen Modernisten“, die neuerdings ihre „Liebe“ zur Atomkraft entdeckt haben...<<

Wen meinen Sie denn mit „grünen Modernisten“? Die AfD?

lange rede, kurzer sinn ...

1. es gibt kein geologisch günstiges lager !

2. die problemlösung wird unmittelbar auf die generation übertragen, welche jetzt eingeschult (!) wird.

>>Die bundesdeutsche Geologie

>>Die bundesdeutsche Geologie ist von Nord bis Süd und von Ost bis West so günstig, dass wir mit Überzeugung sagen können, dass sich daraus der eine Standort mit der bestmöglichen Sicherheit für die Endagerung hochradioaktiver Abfälle wird ermitteln lassen", sagte Stefan Studt<<

Dieser A-Müll soll 100.000de von Jahren gelagert werden......?

Der Mensch: er meint, er kann alles schaffen und hat alles im Griff; dabei schafft er nicht mal ein wirksamer Antigrippe-Impfstoff zu entwickeln, nicht mal 14-Tage das Wetter voraussagen, und meint, er könne ein Atommülllager finden, welches für den Mensch extrem gesundheitsgefährdend ist!

Gut, es ist prima für den Planet Erde, aber das Zeugs ruiniert die Gesundheit der Menschen.....

PS. Sollte ein Standort für A-Müll bestimmt werden, sollte man alle Politiker an diesen Ort zwangsumsiedeln und ihnen Villen kostenlos bauen!

90 Regionen sind für Atommüll-Endlager geeignet

Nach der politischen Standortbestimmung, bin ich für eine Volksabstimmung......

Endlager

sollte in den Städtischen Parks von München, Berlin, Hamburg und Köln eingerichtet werden... verursacherprinzip.

Und Endlager muss nicht unbedingt geologisch begründet werden, kann in Container gegossen werden und die Aussenhülle wird alle paar Jahre wieder ersetzt und gegebenenfalls zugefügt werden... vielleicht nicht die billigste Lösung, aber Scheuer kann ja schon mal Transportverträge unterschreiben...

11:22 von iforkanzlerin

>>Wir werden ein Lager errichten, für das wir für 1 Million Jahre, also von 2050 bis ins Jahr 1000002050 Verantwortung übernehmen müssen.<<

Sind Sie sicher dass Ihre Rechnung richtig ist?

Ressource

Die Bezeichnung „Endlager“ sowie die Behauptung, der „Atommüll“ strahle 1 Mio Jahre ist nicht state of the art! Der BN800 in Russland verbrennt bereits „Atommüll“. Die Reststoffe strahlen nur noch 300 Jahre. Auch andere Reaktoren der IV Generation wie z. B. der dual fluid Reaktor und der Laufwellenreaktor sollen „Atommüll“ verbrennen können. Auch die dabei entstehenden Reststoffe strahlen „nur“ noch 300 Jahre. Stichwort: Transmutation von Atommüll. Insofern ist der „Atommüll“ eine Ressource und kein Müll. (Quellen: BN800: https://bit.ly/2GfHDWM; Dual fluid: https://bit.ly/3ibj2iS; Laufwellenreaktor: https://bit.ly/30hwDiO)

Typisch Bayern

Klar, daß der Opalinuston auf württemberger Seite der Landesgrenze geeignet ist, auf der bayerischen aber so was von gar nicht.
Die durch Bayern führende Trassenvariante des Südlinks will man ebenso nach Hessen und Baden-Württemberg verschieben, obwohl BW schon die westliche Strecke des Südlinks nach Kleingartach zu "erdulden" hat.
Daß das AKW Gundremmingen direkt an Bayerns Grenze zu BW liegt, ist in mehrfacher Hinsicht kein Zufall. Die Hoch- und Höchstspannungsleitungen ins Ruhrgebiet (AKW = 50 % RWE) verlaufen im Süden der Republik ausschließlich in BW.
Ja "mia san mia" und die andern die Deppen.

Endlager

Warum jetzt schon so übertrieben offen und nachvollziehbar? Es wäre besser für die Suche nach einem "End"lager wenn sich in der derzeitigen Phase nur Fachleute mit dem Thema beschäftigen würden. Die Bevölkerung sollte erst dann informiert werden wenn es eine Handvoll Favoriten gibt. Ab diesem Zeitpunkt ist eine öffentliche Debatte sinnvoll und auch nützlich. Bis dahin sollten nur geologische Voraussetzungen eine Rolle spielen. Deshalb kann ich zwar die Meinung der bayrischen Regierung nachvollziehen aber warum dies in der Öffentlichkeit passiert nicht. Im Moment ist nur die geologische Eignung wichtig. Was eine Regierung oder die Bevölkerung dazu meint ist im Augenblick Nebensache. Ich kann ja verstehen das hier jeder seine Meinung zum Thema hat. Diese lautet wahrscheinlich meistens: ja, aber nicht hier. Genau das ist in der jetzigen Phase nicht hilfreich. Diese Diskussionen können stattfinden wenn wir die geologischen Favoriten gefunden haben. Dann ist noch genug Zeit.

Bayerns Vorschlag

Hatte Bayern nicht schon vor ein paar Jahren ein Endlager direkt unter der Staatskanzlei in München ins Gespräch gebracht?

Ich finde, wir könnten diesen Vorschlag ruhig wieder aufgreifen...

@seneca007, 11:07: Typisch Bayern!

Absurd, dass sich Bayern der Verantwortung hier entziehen möchte. Ein Bundesland, dass die Atomkraft immer am stärksten verteidigt hat.

Das ist die CSU wie sie leibt und lebt. Frei nach dem Motto 'Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass'

@ 11:19 von DLGPDMKR

Absolute Zustimmung. Das schreibe ich hier seit Jahren und werde laufend angefeindet. Fest steht: Neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Reaktoren der IV-Generation zu Folge wird zukünftig lediglich Atommüll entstehen, der 300 Jahre strahlt. Wie Sie richtiger Weise sagen ist der real existierende BN800 aus Russland dazu in der Lage.

@DLGPDMKR, 11:19: Multidimensional bildungsfern und hinterwäldle

Um uns herum, nimmt der Kernkraftzug Geschwindigkeit auf. Von UK über NL bis PL, SK, ROM, etc.

Aber auch nur in ihrer Phantasie und ohne eine Lösung für die Endlagerung und andere Probleme bieten zu können. Die schlaue Lösung wäre es gewesen niemals mit der Atomkraft anzufangen. So wie sie hier tönen könnte man fast meinen das sie ein Propagandist der Atomindustrie wären...

90 Regionen sind geeignet.

90 Regionen sind geeignet. Bleibt nur noch die Frage: Wer zieht den Hauptgewinn und darf sich in Zukunft als glücklicher Besitzer des giftigsten Zivilisationsabfalls bezeichnen?

@ 11:19 von DLGPDMKR

Beim Dual fluid Reaktor ist nicht die Halbwertszeit 300 Jahre, sondern, ich zitiere Wikipedia: „ Die übrig bleibenden Abfälle seien nur Spaltprodukte, die innerhalb von 300 Jahren auf eine Radiotoxizität unterhalb der von Natururan abklingen (s. StandAG, Physikalischer Hintergrund), sodass ein geologisches Endlager nicht notwendig sei. “

EU Endlager / Meer und Russland

hier wird zu klein gedacht.
Der Meeresspiegel steigt, in Bergeb waere sinnvoll
Ein EU Endlager waere das Beste.
Auch Russland wuerde es sich teuer bezahlen lassen, aber fuer uns vielleicht guenstig?

@Am 28. September 2020 um 11:19 von DLGPDMKR

„Um uns herum, nimmt der Kernkraftzug Geschwindigkeit auf. Von UK über NL bis PL, SK, ROM, etc.“

Selbst unter der Annahme, dass Sie damit Recht haben: 500 km bis zu nächsten Ding dieser Art sind immer noch besser als 5 km.

@ 11:45 von Ravenbird

Zitat: „ @DLGPDMKR, 11:19: Multidimensional bildungsfern und hinterwäldle
Um uns herum, nimmt der Kernkraftzug Geschwindigkeit auf. Von UK über NL bis PL, SK, ROM, etc.

Aber auch nur in ihrer Phantasie und ohne eine Lösung für die Endlagerung und andere Probleme bieten zu können. Die schlaue Lösung wäre es gewesen niemals mit der Atomkraft anzufangen. So wie sie hier tönen könnte man fast meinen das sie ein Propagandist der Atomindustrie wären“

Sie sollten sich z.B. im online-Lexikon Ihrer Wahl kundig machen zum BN-800, zum dual fluid Reaktor, zum Laufwellenreaktor und allgemein zur Transmutation von Atommüll. Der Forist DLGPDMKR hat das offenbar getan und ist damit auf dem aktuellen Stand der Technik und kein Propagandist. Wissenschaft und Forschung lösen Menschheits-Probleme, nicht Verbote!

Ich arbeite selbst an der TU

Ich arbeite selbst an der TU Bergakademie Freiberg in der Endlagerforschung und bitte alle die sich zu diesem Thema äußern möchten, sich vorher ausreichend zu informieren (z.B. https://www.bge.de/de/ oder https://www.grs.de) und zumindest zu versuchen objektiv und rational über einen Kommentar nachzudenken.
Die "Lagerung radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Formationen" ist nach derzeitigem Stand die Option mit dem geringsten Restrisiko. Ich halte den eingeschlagenen Standortauswahlprozess für richtig und werde mich selbst über die Fachkonferenzen Teilgebiete daran beteiligen. Das kann übrigens jeder über das BASE: https://www.endlagersuche-infoplattform.de/webs/Endlagersuche/DE/Fachkon...

Die Kritik diverser Politiker und Aktionsbündnisse kann ich nicht nachvollziehen. Zuerst steht die Standorteignung aus technischer und wissenschaftlicher Sicht im Vordergrund. Andere Argumente (Rivalitäten) sollen eben nicht den Auswahlprozess dominieren.

Endlager

""".......ab 2050 sollen Behälter mit strahlendem Abfall unterirdisch eingelagert werden."""

Gut, daß ich dann nicht mehr lebe.

Auch.....

wenn ich am Gymnasium Pgysik gelernt habe, habe ich die Begeisterung für Energie aus Atom-Kraft nie verstanden. Die vordergründige und oberflächliche Umweltfreundlichkeit konnte doch von Beginn an nicht darüber hinwegtäuschen, daß bei jeder Form der Atomspaltung und Wiederaufbereitung sogenannter "Abfall" übrigbleibt, der nur noch in Halbwertszeiten gemessen wird. Noch nie wurde die Bevölkerung von Wissenschaftlern und Politikern so bedenkenlos belogen! Groß war das pflichtschuldige Geheul aber dann bei Three-mile-island, Tschernobyl oder Fukushima! Verlogen ist auch jetzt allein der Name! Man kann nichts "lagern" über einen Zeitrauml von 10.000 Jahren und mehr! Bei den für die Wirtschaft aktiven Wissenschaftler und Plitiker herrscht scheinbar die Meinung vor: das dicke Ende erlebe ich sowieso nicht mehr und irgendwann ist mit dem Weltuntergang alles erledigt!

Kein Standort durchsetzbar

Egal wie geschickt und fähig sich die Geologen anstellen, die lokale Politik wird zusammen mit allgemeinen Atomkraftgegnern und Berufs-Demonstranten den jeweiligen Standort verbieten. In so einem Politikbereich ist Deutschland so geteilt wie vor 1800. Jedes Rittergut ist ein souveräner Staat, die Zentrale in Berlin kann sich nicht durchsetzen.
Oder vielleicht mit starker Einschränkung des Demonstrationsrechts: Derzeit ist es das Machtmittel, mit dem jeder mit genügend Aktivisten der gewählten Politik herrschaftliche Befehle erteilen kann.

von NWDM

>>... sollen sie doch die bayrische Sonne nutzen! Sie können doch sonst auch alles besser. Vielleicht versuchen sie es einmal als souveräner Freistaat! Die übrigen 15 Länder werden den "Modellversuch" mit Interesse beobachten! Servus Bayern, adieu!<<
Ihre verallgemeinernden Anfeindungen sind, wenn auch verständlich, unterste Schublade.

ein schwieriges Thema

Atomkraft will keiner
Kohlekraftwerke auch nicht ... CO2
Windkraft nein Danke ... der Vögel wegen
Solar, die blenden
Wasserkraft ... die armen Fische
aber Strom will jeder
erstaunlich !

Atommüll-Endlager ?

Es gibt kein sichers Endlager. Wir müssen das diese Rest und Wertstoffe so lagern das wir Sie ständig überprüfen und weiter nutzen können.

Ach

Radioaktives Material kann recycled werden....
man separiert die Atome voneinander und kann die dann als Reinstoff teuer weiter verkaufen...

Wir exportieren doch schon Plastik damit andere Länder davon profitieren können, also warum sollten wir unsere Großzügigkeit einstellen?

12:00 von karlheinzfaltermeier

stimmt !!
unsere Nachbarn kriegen die Erde kaputt
auch ohne unser zutun

soso

Am 28. September 2020 um 11:19 von DLGPDMKR
[...]Reststoffe aus dem Betrieb heutiger Kraftwerke sind Brennstoff für "Schnelle Reaktoren"
In Russland läuft Der BN800 seit 2015.
>> Sie wollen ernsthaft auf die Sicherheit russischer Atomanlagen verweisen ???

Deutschland war, bis die GRÜNE Misere begann, einst führend auf diesem Gebiet. Dank der Ewiggestrigen ist Deutschland nun Entwicklungsland. Unsere Kinder werden für heutige Fehlleistungen zahlen.
>>> Wenigstens werden wir noch Kinder haben können, was 100km um Chernobyl und 20km um Fukushima nicht ganz so verständlich ist.
Deutschland war leider auch führend auf anderen Gebieten, auf die ich nicht stolz bin.

Der Salzstock von Gorleben ist ein absolut geeigneter Lagerort für kerntechnische Abfälle.
>>> 20m über NN ist nicht wirklich ideal für ein korrosives wasserlösliches "Gestein" (Salz)
Der Meeresspiegel wird während der Lagerung sicher mal 50m höher sein, als heute

was für eine irrwitzige Diskussion

Ich war und bin schon von je her gegen Kernenergie Gewinnung u.a wegen der nicht gelösten Frage der Endlagerung.
Aber Fakt ist doch : nun haben wir das Zeug und es ist nicht wegzudiskutieren, sondern möglichst sicher zu lagern. Punkt. Gesellschaftlich Aufgabe , ( ob Bayern teil der Gesellschaft sein möchte kann Herr Söder ja dann sagen )
Und diejenigen die sich so wahnsinnig dagegen wehren, müssen doch einsehen , das ein maximal sicheres Endlager selbst einige hundert Meter unter dem eigenen Haus sehr viel sicherer ist, als jedes Zwischenlager und sei es 100erte km entfernt , oder gar im nachbarlichen Ausland.

Licht am Horizont ?

... und wenn wir dann ein brauchbares Endlager gefunden haben, könnten wir die Atomkraft stärker und länger nutzen, um das CO2-Problem schneller in Griff zu bekommen (wie fast alle unsere Nachbarn und es auch Greta empfielt)
Schade nur, dass die Klima-Aktivisten fast alle auch Atomkraftgegner sind, daher bleibt es wohl bei der (Quasi-) Forderung nach Deindustrialisierung der Republik. Also doch kein Licht am Horizont.

Am 28. September 2020 um 12:03 von Sisyphos3

Ja klar, der kommt doch sauber aus der Steckdose...

@ Jarrett: Ich bewerte den

@ Jarrett: Ich bewerte den Ansatz anders. "Endlager in tiefen Geologischen Formationen" sind statistisch gesehen stabiler als oberirdische Langzeitzwischenlager. Warum?: Weil man im deutschen Endlagerkonzept davon ausgeht, dass das Gebirge (Gestein) über lange Zeiträume unverändert bleibt. Gesellschaften (Republiken, Monarchien, usw. ) hingegen meist nur einige Jahrzehnte stabil sind. Das Risiko, dass die kommenden Generationen die Zwischenlager instandhalten ist eher gering. Um ein unterirdisches Endlager muss sich später keiner mehr kümmern, keiner Ressourcen aufwenden. Es ist (verschlossen) unabhängig von militärischen Konflikten, Wirtschaftskrisen und politischen Auseinandersetzungen.

Es.

Ist gut das jetzt eine grobe Richtung eingeschlagen worden ist. Ich rede mich einfach weil das Rheinland ausgeschlossen ist Irgendwo muss der Uranmüll hin

11:35 von morgentau19

nicht mal 14-Tage das Wetter voraussagen,
.
oder die Lottozahlen 5 min im Voraus
merken sie was ?

Atommüll

Im letzten Lager wurde die " Waren " nicht eingelagert sondern abgekippt und zerschellten untereinander weil die Fallhöhen z.T mehr als 30 Meter waren. Dann , Jahre später , kam auch noch Wassereinbruch hinzu und so verteilt sich das Zeug in der Erde. Meine Bitte wäre NUR es nun besser zu machen ! Da es aber um Entscheidungen geht von Dingen die der Politik nicht bekannt sind, habe ich so meine Bedenken ! Denn die Methode , was ist nicht sehe ist nicht da, wird häufig von Ahnungslosen genutzt.

Die "friedliche" Nutzung der Atomenergie war Trojanisches Pferd

Historisch gesehen ist es doch klipp&klar deutlich, dass die sog. "friedliche Nutzung" der Atomenergie schon immer vorwiegend ein Trojanisches Pferd war - mit schönen Nebeneffekten wie "Toll, wir Menschen nutzen die Urkräfte des Atoms, um Strom zu erzeugen".

In Wahrheit ging vorwiegend um die Cover-Story, um eine Legitimation für Infrastruktur zu haben, um Kernwaffen bauen zu können - auch wenn dazu natürlich noch zusätzliche, spezielle Anlagen nötig sind. Für Kernwaffen wurde und wird jeder Preis gezahlt.

Mit dem Geld, das weltweit in die Kernwaffen-Entwicklung und -produktion geflossen ist und weiter fließt, könnten sich mehrere Menschheitsprobleme zumidest sehr weitreichend lösen lassen, z.B. die Umstellung auf Wasserstoff-Wirtschaft, Hungergebiete usw.

Das Geld, was gerade in die Abfederung der Corona-Krise weltweit gepumpt wird, ist lächerlich gegen das, was für Kernwaffen ausgegeben wurde und wird.

Diese Verhältnisse sagen sehr viel aus über die Menschheit.

11:35 von Tremiro

Wen meinen Sie denn mit „grünen Modernisten“? Die AfD?
.
also die kleine Schwedin Greta Thunberg steht auf Kernkraft
und hinter der steht ja wohl die komplett deutsche Jugend
vorallem die "junggebliebenen"

prinzipiell stimme ich zu, aber...

Am 28. September 2020 um 11:30 von MPDUISBURG

Niemand will so ein Lager vor seiner Haustür haben. Und Landstriche mit weniger Bevölkerung sollte man auch der Natur überlassen. Ein Schaden dort ist genauso inakzeptabel. Die Frage nach einem sicheren Endlager ist einfach nicht zu beantworten, weil kein Mensch über tausende von Jahren Prognosen machen kann. Die beste Lösung wäre in meinen Augen, es dauerhaft bei Zwischenlagern zu belassen. Man kann Betonbunker weitaus besser überwachen und kontrollieren, bei Bedarf verbessern, reparieren, ...

Zitat Ende
Auch ich bin froh, daß der Mist (wenigstens in D) bald ein Ende hat.
Je nach Definition, was der Mensch ist, gibt es seit 35'000 bis 100'000 Jahren Menschen.
Die Lagerung wird aber 1 Mio Jahre überdauern müssen.
Ich bezweifle, daß es die Menschheit noch in 20'000 Jahren geben wird, ob es nun ein menschengemachter, vulkanologischer oder kosmischer Unfall sein wird, ist egal.

Sie sollten sich z.B. im online-Lexikon Ihrer Wahl kundig

So einfach ist das nicht!
Nachteile der "Schnellen Brüter" laut Wikipedia:
- Natrium reagiert mit Luftfeuchte oder Wasser heftig zu Natronlauge und Wasserstoff. Der gebildete Wasserstoff kann explosionsartig reagieren
- Der RBMK hatte einen positiven Dampfblasenkoeffizient, welcher eine Ursache des Chernobyl-Unfalls war.

Auch wenn in diesen Reaktoren das gefährlichste radioaktive Abfallprodukt "Jod" mit Natrium gebunden wird und so nicht in die Umwelt gelangt, ist ein Weiterbau dieser Reaktoren verantwortungslos.

Ergo: Den Atommüll sicher lagern und Umsteigen auf regenerative Energien!

Endlager unnötig

Es bedarf keines Endlagers, da es Reaktortypen gibt, die Atommüll als Ressource nutzen. Die Strahlung der dabei entstehenden Reststoffe klingt nach 300 Jahren auf das Niveau von Natururan ab. Die Quellen dazu habe ich in Posts weiter oben bereits zum Besten gegeben.

12:08 von sonnenbogen

natürlich
E Auto haben "0 Emission"
und die Akkus versauen hierzulande nichts

um 11:19 von morgentau19

"Sind da ein paar Lager dabei, wo in der Nähe Villen von Politiker stehen?"

Welche Villen meinen Sie? Etwa das Reihenhaus von Gerhard Schröder in Hannover? Oder die Wohnung von Angela Merkel und Prof. Sauer in Berlin?

Welcher Politiker wohnt denn in einer Villa? Oh ja...Oskar Lafontaine! Ein "ausgewiesener" Linker! Haha...

Die Diskussion wird derzeit rein wissenschaftlich geführt, wie man dem Artikel auch entnehmen kann! Es ist kein politikum!

Beispiel Japan

Macht es doch wie die japanische LDP Regierung und kippt den Muell ins Meer. Danach hat sich niemand beschwert.
"Unsere schoenen Geschaeftsbeziehungen mit Japan"!

Bayern ist Topstandort

Große Gebiete Bayern kommen in Frage: nicht vom Meeresspiegelanstieg betroffen, keine Erdbeben, Granit und kristallines Gestein ist das Beste.

Oder an..

An Kim Jong Un verkaufen, der liebt Radioaktivitaet.

Trojanisches Pferd?

von Sonnenmeer @
Und ohne die guten CO frei AKW weltweit hätten wir die Klimawandel schon vor 30 Jahren?

11:32 von NWDM

“Sie [die Bayern] können doch sonst auch alles besser. Vielleicht versuchen sie es einmal als souveräner Freistaat! Die übrigen 15 Länder werden den "Modellversuch" mit Interesse beobachten! Servus Bayern, adieu!„

Richtig kindisch, dieser Kommentar. Und wenn sonst kein Argument einfällt, dann kommt “wenn ... sollen sie nach Hause gehen“ oder wenn ... sollen sie nach ... auswandern“ oder der obige Vorschlag in Ihrem Kommentar.
Ich antworte jetzt genauso kindisch “dann gibt's aber auch kein bayerisches Geld -Länderfinanzausgleich - mehr. Bayern schließt sich Österreich an. Alles wird gut. Wieviel % hat die CDU ohne CSU?

11:30 von MPDUISBURG

Niemand will so ein Lager vor seiner Haustür haben
.
wohl wahr !
obgleich jeder in Urlaub will
aber Straßen, Flughafen möchte keiner
Strom aus der Steckdose
aber Kraftwerke ob Kohle Wind Solar oder Wasser
nein Danke
billige T Shirts aber keine Kinderarbeit
eine merkwürdige Einstellung
wenn man´s sich überlegt

11:43 von Hinterdiefichte

>>...Wie Sie richtiger Weise sagen ist der real existierende BN800 aus Russland dazu in der Lage....<<

Bis 1986 gab es auch einen real existierenden Reaktorblock aus russischer Produktion in der heutigen Ukraine.

Das Endlager (das im Grunde keines ist)

muss in eine Region in der wenig Menschen wohnen weil es da dann weniger Proteste gibt.
Trotzdem bin ich persönlich gegen ein Endlager unter der Erde. Man sollte lieber einen (quasi) Endlager überirdisch bauen so dass man es sieht. Und, so blöd es auch klingen mag, Atompriester ausbilden, die dann auch noch kn 500 Jahren davon erzählen können.
Wenn man den Atommüll oberirdisch hat dann kann man auch die Castoren / Atommüll ggf. anders verwerten wenn die Technik da ist. Ist der Atommüll erst einmal vergraben dann wird er vergessen.

@11;35 von tremiro

Es gibt Grüne, die als ehemalige Atomkraftgegner heute dafür sind, unsere Kernkraftwerke länger laufen zu lassen, um CO2-Emissionen einzusparen. Nennt man wohl „Modernisten (in Reihen der Grünen)“; das war wenigsten neulich in einem diesbezüglichen Artikel so zu lesen.

Auch in Bayern kann ein Standort sein.

Auch Bayern hat Atomkraftwerke betrieben.
Warum sie (politisch) kein Standort sein wollen ist unverständlich.

Alternativlos?

Ich vermisse in der Endlagerdiskussion komplett die Alternative, den Atommüll als Brennstoff wiederzuverwerten. Ist die Bundesregierung nicht informiert? Russland, Frankreich, Japan, die USA und andere Länder – auch Deutschland – forschen an verschiedenen Verfahren, aus dem Spaltmaterial bestimmte Isotope zu extrahieren (Transmutation), um es erneut in einem umgerüsteten Reaktor zur Energiegewinnung zu verwenden. Der große Vorteil ist, dass der dann entstehende Atommüll nur noch wenige Jahrzehnte Halbwertzeit aufweist.

Im russischen Belojarsk produziert seit Oktober 2016 ein umgerüsteter Reaktor vom Typ BN-800 Strom aus Atommüll. Es funktioniert also. Die Entscheidung für eines der Verfahren und die Umrüstung vorhandener Reaktoren kommt uns und die Umwelt billiger als die unsägliche Endlagerung mit Millionen von Jahren Halbwertzeit.

Mal googeln: "Können auch alte Kernkraftwerke Atommüll recyceln?" Angezeigt wird ein ausgezeichneter Verfahrensüberblick von nuklearia.de.

@ Ingridkausmann

Genau, und keine tsunamis wie in Fukushima, und die gute frische Luft...

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@schmokie

Der BN-800 "vernichtet" vorwiegend Waffenplutonium und keinen Atommüll. Und ohne Wiederaufarbeitung ließe sich diese Form von "Müllverbrennung" auch nicht bewerkstelligen.

@Morgentau19

"
Am 28. September 2020 um 11:19 von morgentau19
>>90 Gebiete in Deutschland

>>90 Gebiete in Deutschland haben nach Erkenntnissen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) günstige geologische Voraussetzungen für ein Atommüll-Endlager. <<

Sind da ein paar Lager dabei, wo in der Nähe Villen von Politiker stehen?"

Sie meinen in der Nähe von AfD-Politikern? Die wollen nämlich nicht auf Atomkraft verzichten.

Am 28. September 2020 um 12:15 von Sisyphos3

Zitat: also die kleine Schwedin Greta Thunberg steht auf Kernkraft

Diese Aussage ist falsch.

Gorleben ist out

was lernt man daraus
wer am lautesten schreit
sich am meisten wehrt
setzt sich letztendlich durch
nicht nur bei der Atomkraft !

Am 28. September 2020 um 12:20 von DB_EMD

um 11:19 von morgentau19: "Sind da ein paar Lager dabei, wo in der Nähe Villen von Politiker stehen?"

Zitat: Welche Villen meinen Sie? Etwa das Reihenhaus von Gerhard Schröder in Hannover? Oder die Wohnung von Angela Merkel und Prof. Sauer in Berlin?

Mir fallen auch noch Helmut Kohl in Oggersheim und Helmut Schmitt in Langenhorn ein. Die sind zwar beide nicht mehr am Leben, können aber gut noch als Beispiel dienen, um diesem plumpen Politikerbashing entgegen zu wirken.

Wieviele Politiker nennen denn eine Villa ihr Eigen?

Einfach

den radioaktiven Restmüll zur Energieerzeugung benutzen.
Egal, dann kostet die kW Stunde halt ein wenig mehr... aber wir koennen ja eine RRM (radioactive restmuell umlage) einfuehren.
Da radioaktive Zerfälle ja sowieso stattfinden, kann man diese Art Stromerzeugung als - negativen CO2 Strom einsetzen... super umweltfreundlich.

Verdünnung statt Endlager

Der radioaktive Müll entstand einmal durch die Anreichung von natürlich vorkommenden Uranerzen. Der logische Umkehrschluss wäre nun, diesen Anreicherungsprozess rückwärts abzuspulen.

Die radioaktiven Abfälle müssten so weit verdünnt werden, dass die radioaktive Belastung etwa dem natürlichen Niveau entspricht.

DLGPDMKR

"Am 28. September 2020 um 11:19 von DLGPDMKR
Multidimensional bildungsfern und hinterwäldlerisch

Anders ist die Handhabe der Kernkraft durch Politik und Median nicht klassifizieren.

"Atommüll" ist nicht was das Wort besagt.
Reststoffe aus dem Betrieb heutiger Kraftwerke sind Brennstoff für "Schnelle Reaktoren" [...] Der verbleibende Müll ist nur 10% der heutigen Menge, bei 300 Jahren Halbwertszeit. [...]"

Aus welchem Werbeprospekt haben Sie das denn abgeschrieben? Schnelle Brüter schaffen mehr Probleme als Sie lösen. Korrosionsprobleme durch die Flüssigkühlung, beim Betrieb entsteht zwar Abfall mit geringeren Halbwertszeiten, aber mit erheblich intensiverer Strahlung, das Transportproblem für diese Intensivstrahler ist ungelöst. Andere schwach aktive Substanzen, haben erheblich längere Halbwertszeiten als bei herkömmlichen Reaktoren.

"Das Getöse um Gorleben hat nur einen Hintergrund:
Unwissen, Angst und die Machtgier der Öko-Extremisten."

Das Unwissen ist auf Ihrer Seite.

Volksabstimmung

Über das Endlager sollte eine bundesweite Volksabstimmung abgehalten werden in der jeder Wahlberechtigte aus den final in Frage kommenden Standorten eine vorgegebene Anzahl wählt. Der Standort, der schließlich die mesiten Stimmen erhält sollte dann zum Endlager ausgebaut werden. Nur dieses Verfahren wäre fair, gerecht und frei von regional- und parteipolitischen Zwängen.

@Sisyphos3

"wohl wahr !
obgleich. jeder in Urlaub will.
aber Straßen, Flughafen möchte. keiner
Strom aus. der Steckdose
aber Kraftwerke. ob Kohle Wind Solar. oder Wasser
nein Danke.
billige T Shirts aber. keine Kinderarbeit
eine merkwürdige Einstellung
wenn man´s sich überlegt"

Nein. Das will nicht "jeder" und nicht "jeder" will auf solchen Gemeinplätzen erfrieren, wie Sie sie mal wieder anbieten. Gehen Sie mal auf eine FFF Demo und informieren sich über Lebensentwürfe und Strategien, die all das als längst ausgelutschte Bedingungsgefüge entlarven, denen nur Leute anhängen, die sich partout nicht aus Ihrer Komfortzone bewegen wollen. Das mit dem "Strom aus der Steckdose" können Sie doch sicher selbst schon nicht mehr hören. Wäre die Forschung um die Solarenergie schon vor 50 Jahren ernstgenommen worden und nicht dem Machbarkeitswahn aufkosten künftiger Generationen durch die Atomenergie geopfert worden, würden Ausbau und Fortschritt heute weit vor den Chinesen stehen. Energie für ewig.

@Carlos12

Wo sollte den deutsches Atommüll sonst landen, wenn nicht in deutschen Boden?

@V.Scho - Endlager unter dem Meeresspiegel

11:15 von V.Scho:
"Ein Endlager das unter dem Meeresspiegel liegt wäre eine Katastrophe."

Ein Großteil der Erdkruste mit all den darin enthaltenen Stoffen liegt unter dem Meeresspiegel. Und selbst wenn 20 Meter Wasser über Gorleben stünden, wäre der Salzstock noch immer in über 800 Metern Tiefe. Warum sollte das eine Katastrophe sein?

@falsa demonstratio

Ich weiß nicht was Sisyphos3 gegen Greta hat, aber es ist Ihr gutes Anrecht das Sie eine saubere Welt hinterlassen haben möchte.

Beste Lösung!

Es war ja unter fast allen Parteien (auch der CSU) ein großer Konsens darüber getroffen worden, nach der bundesweit besten Örtlichkeit für ein Endlager zu suchen. Wenn sich Bayern nun aus dieser Absprache verabschieden will, ist Söder jedenfalls nicht der richtige Kanzlerkandidat. Denn dann steht die beste Lösung für alle Deutschen nicht mehr in seinem Portfolio.

Am 28. September 2020 um 13:25 von Sisyphos3

Zitat: Gorleben ist out: was lernt man daraus
wer am lautesten schreit...sich am meisten wehrt... setzt sich letztendlich durch

Wollen Sie damit der BGE die Seriösität ihrer Untersuchungen und Meinungsbildung, wie sie in dem TS-Artikel dargestellt werden, absprechen?

Können Sie Ihre in meinen Augen ehrenrührigen Behauptungen irgendwie belegen?

Quatsch, keine geologische

Quatsch,
keine geologische Region ist geeignet.
Wir können gar keine Million Jahre voraussehen.
Wir sollten den Müll "in Sichtweite" lagern, solange bis wir einen Weg finden, ihn unschädlich zu machen - oder ihn sehr sehr weit weg bringen, also irgendwo ins All.

Ich weiß ja nicht , wo Ihr

Ich weiß ja nicht , wo Ihr alle wohnt. Bei uns in der Umgebung sind gleich 2 mögliche Lager ( Asse und Schacht Konrad ). Begeistert bin ich auch nicht, wenn das Zeug hier her kommt. Aber - und das ist Fakt - das Zeug muss irgend wo hin. Alles lamentieren hilft nicht. Vielleicht sollte man mal ruhig abwarten, was da noch kommt. Ändern werden wir das nicht - auch die möglichen Demos nicht.
Mir ist von Menschen die in Schacht Konrad arbeiten bestätigt worden, das Lager soll " sicher " sein, ganz im Gegensatz zur Asse.

Schaun mer mal ( um das u.a. mit einem bekannten bayrischen Fußballer zu sagen ).

“Ich möchte nicht!“

Ja, das nimmt man Herrn Glauber doch sofort ab:
Während er vor traumhafter, unberührt wirkender bayerischer Seekulisse steht, kennt man Gorleben nur durch Salzstöcke, in denen Bagger fahren oder gelbe Fässer rum liegen.

Da stellt sich doch keine Frage mehr nach einem geeigneten Standort, oder?

@schmokie

"Am 28. September 2020 um 12:27 von schmokie
Alternativlos?

Ich vermisse in der Endlagerdiskussion komplett die Alternative, den Atommüll als Brennstoff wiederzuverwerten. Ist die Bundesregierung nicht informiert? Russland, Frankreich, Japan, die USA und andere Länder – auch Deutschland – forschen an verschiedenen Verfahren, aus dem Spaltmaterial bestimmte Isotope zu extrahieren (Transmutation), um es erneut in einem umgerüsteten Reaktor zur Energiegewinnung zu verwenden. Der große Vorteil ist, dass der dann entstehende Atommüll nur noch wenige Jahrzehnte Halbwertzeit aufweist."

Noch so ein Betrag aus der Kategorie Abschrift aus Werbeprospekten. Lesen Sie doch einfach mal unter dem Stichwort Flüssigsalzreaktor bei Wiki nach, das wäre schon mal ein guter Anfang. Die Elemente mit niedrigerer Halbwertszeit strahlen erheblich intensiver, was massive Probleme beim Transport des Abfalls schafft, beim mittel- und schwachaktiven Zerfall entstehen Stoffe bis zu 4 Mrd. Jahren Halbwertszeit.

Endlager für Atommüll !

Das ist wieder typisch für die von der CSU geführte Landesregierung, sich aus der Verantwortung stehlen zu wollen. Da wird nur wieder die ländliche und Bäuerliche Klientel bedient, um nicht so viele Stimmen zu verlieren.
Wenn ich jetzt schon verschiedene Kommentare von Landwirten dazu höre, dann graust es mir gewaltig über so viel Unvermögen, Angst und Unwissenheit. Lieber gleich mal Panik schüren, ohne genau zu wissen, was so ein Endlager bedeutet.

@ sonnenbogen, um 13:31

“Einfach den radioaktiven Restmüll zur Energieerzeugung benutzen.“

Sie sind ein Tausendsassa!

Warum ist da bloß noch keiner drauf gekommen? :-)

in nun noch 30 Jahren sollte man es schaffen

die Fässer auf der Rückseite des Mondes abzustellen und einen Beton-Sarkophat darüber zu errichten.

Schon mal gleich ein Batterie-Endlager daneben errichten für die ach so sauberen E-Autos und E-Bikes.

um 13:32 von Nachfragerin

>>
Der radioaktive Müll entstand einmal durch die Anreichung von natürlich vorkommenden Uranerzen. Der logische Umkehrschluss wäre nun, diesen Anreicherungsprozess rückwärts abzuspulen.

Die radioaktiven Abfälle müssten so weit verdünnt werden, dass die radioaktive Belastung etwa dem natürlichen Niveau entspricht.
<<

Es ist zu befürchten, dass die Brennstäbe auch eingesetzt wurden, was sich erheblich auf die Atomkerne ausgewirkt haben dürfte. Man spricht da wohl von Kernspaltung. Wenn es die Technik gäbe, dann müsste man wohl zur Rückabwicklung die gleiche Energiemenge aufwenden, die man zuvor gewonnen hat. Sollte es anders sein, dann hätten Sie ein perpetuum mobile entdeckt. Aber war da nicht was mit dem Energieerhaltungssatz ?

12:15 von Sisyphos3 11:35 von Tremiro

>>also die kleine Schwedin Greta Thunberg steht auf Kernkraft
und hinter der steht ja wohl die komplett deutsche Jugend
vorallem die "junggebliebenen"<<

Die "komplett deutsche Jugend" sicherlich nicht, das ist eine unnötige Verallgemeinerung.
Allerdings gebührt Greta Thunberg Dank, dass sie die Klimaerwärmung so in den Vordergrund gebracht hat. Zuviele (auch ich) machten sich viel zu wenig Gedanken dass auch künftige Generationen auf dieser Erde leben wollen.
Erklären Sie mir bitte noch was die Körpergröße einer Person in diesem Zusammenhang für eine Rolle spielt.
Oder was soll das Attribut "kleine" aussagen?

Unvorhersehbarkeit

@Barskalin

Gut, das hier ein Fachmann vertreten ist!
Ich finde es unlogisch zu glauben, daß man einen derartig langen Zeitraum überblicken zu können glaubt.
Bei einem derartigen Zeitraum müssen Ereignisse wie Meteoriten-Einschläge, Evolutionsvorgänge, geologische Ereignisse wie sich entwickelnde Vulkanfelder etc., große kulturelle Umwälzungen als wahrscheinlich betrachtet werden.
Niemand kann sagen, wie und ob Menschen in tausenden von Jahren leben.
Eine Vorhersage ist aus logischen (!) Gründen ausgeschlossen.

Re : Nettie !

Aber genau diese politische Einmischung kommt von den Versagern der CSU, die um ihre Stimmen fürchten. Zuerst massiv für die Atomenergie, nun aus der Verantwortung stehlen.
Aber nicht nur da sind die Bayern "speziell", sondern in etlichen anderen Bereichen genauso, als wären sie ein freier unabhängiger Staat innerhalb von D.
Absurder und blamabler geht es nicht mehr.
Dabei wäre gerade jetzt erst einmal Ruhe und Vernunft gefragt und sinnvoll. Soll doch die Wissenschaft erst mal all die möglichen Standorte genau unter die Lupe nehmen und dann den möglichst besten Ort dafür präsentieren.
Auch ich bin für eine Bürger- Beteiligung, die aber nicht in chaotische Krisen stürzen sollen, sondern die Bürger auf geklärt und dann darüber diskutiert werden, um einen guten Konsens zu finden. Eine finanzielle Komponente darf auf keinen Fall eine Rolle spielen !

Natürlich

Alle nationalen und internationalen Wissenschaftler, die damals mit Unsummen an Forschungsgeldern Gorleben als geeignet bestimmt haben, waren komplett der Aufgabe nicht gewachsen, man kann auch sagen, sie waren zu dumm.

Die ganze Welt arbeitet an AKWs der 4 Generation mit Natrium als Kühlmittel, einige haben sie bereits in Betrieb. Diese Technik wird in Zukunft die vorherrschende Energieerzeugung, nur D hat sich verabschiedet, steht vollkommen isoliert da, mit fatalen Konsequenzen für die Zukunft.

Vorteile:
1) steht nicht mehr unter hohem Druck, sondern arbeitet mit Normaldruck-> keine Lecks mehr
2) Transurane (bisheriger "Atommüll") ist wiederverwendbar, so minimiert sich der "Restmüll" auf 10 Prozent
3) die Reststoffe haben eine Halbwertszeit von 300 Jahren
(also genauso viel wie die natürliche Radioaktivität in der Erde)

Aber das alles wird den (grünen) Zeitgeist nicht verändern.
Fazit: alle anderen Staaten werden die Klimaziele mit dieser Technik erreichen, D nicht.

12:27 von schmokie

«Im russischen Belojarsk produziert seit Oktober 2016 ein umgerüsteter Reaktor vom Typ BN-800 Strom aus Atommüll. Es funktioniert also.»

Der BN-800 in Russland verbrennt bisher ausschließlich Plutonium aus älteren Russischen Kernwaffen, die wegen Modernisierung nicht mehr gebraucht werden. In dieser Betriebsart erzeugt der BN-800 wiederum selbst "Atommüll". Nix mit weniger !

Er kann auch "Transurane" verbrennen, die beim Betrieb von AKWs anfallen. Also besonders lange strahlende Elemente mit einer Ordnungszahl >92 im Periodensystem (OZ 92 = Uran). Die künstlichen Schwermetalle: Neptunium, Americium, Curium, Berkelium, Californium ("Minore Aktinoide" genannt).

«Mal googeln: "Können auch alte Kernkraftwerke Atommüll recyceln?" Angezeigt wird ein ausgezeichneter Verfahrensüberblick von nuklearia.de.»

Zum Glück hindert einen ja niemand, sich informativ auch woanders zu tummeln als bei den auf ewig atomglückselig Strahlenden mit Halbwertszeit = unendlich +1 von "nuklearia.de".

Wenn man radioaktive "

Wenn man radioaktive " Abfälle " nicht lange Zeit in einem Lager überwachen will, ist es am Besten ihn so lange abzureichern, bis er ein Strahlungsniveau in der Größenordnung der natürlichen Radioaktivität erreicht. Dann kann er überall deponiert werden.

Bin gegen Atomkraft,

da die Gefahr von Störfällen und schlimmstenfalls eines Super-GAUs immer vorhanden ist. Wer möchte diesen in relativer Entfernung miterleben? Auch wenn m.W. die Katastrophen Tschernobyl und Fukushima auf menschliches Versagen zurückzuführen sind, und Befürworter damit argumentieren, dass besser kontrolliert und alles sicherer gemacht werden müsse.

Ganz abgesehen von den wahrscheinlich niemals abgeschlossenen Diskussionen der Zwischen- und Endlagerung. Und kaum jemand schreit hier, wenn es darum geht diesen Müll in der eigenen Nähe zu gelagert zu wissen.

Gegner von Windkraft sehen eine Landschaftsverschandelung. Kein Eingriff in die Natur wäre natürlich immer schöner, aber Straßenbau wird von diesen Kritikern vermutlich nicht als Problem angesehen, obwohl dieser ganz massiv Natur zerstört. Löst irgendwann eine "landschaftsadäquatere" Technik zur Energiegewinnung die Windkraft ab, können Windräder wieder abgebaut werden, der Atommüll strahlt dann aber immer noch.

Absurd diese Komentare

Bayern trägt seit Jahrzehnten die Hauptlast mit seinen Zwischenlagern und Kosten z. B. Gundremmingen. Aber immer schön den Populismus schüren und spalten. Wenig Ahnung aber davon sehr viel.

:) hallo Tremiro -was sind schon

Nullen? - Ein Nichts.
Deshalb, ja, Sie haben Recht. Das Jahr muß natürlich 1002050 heißen. Ist aber egal, weil ohnehin lang genug Enterprise-Sternzeit. Usunu würde sich beim Nennen der Sternzeit jedenfalls verhaspeln.

Endlager

nach meiner Meinung nach sollten die Länder dafür gerade stehen in dem KKW stehen, haben ja auch genug Steuern von den Konzernen kassiert. das jedoch Bayern sich aus seine Verantwortung stehlen will zeugt nicht gerade verantwortliche Politik. die Argumente des Herrn Söder sind für mich nur ausreden und sonst nichts anderes.

/// Am 28. September 2020 um

///
Am 28. September 2020 um 13:32 von Nachfragerin
Verdünnung statt Endlager

Der radioaktive Müll entstand einmal durch die Anreichung von natürlich vorkommenden Uranerzen. Der logische Umkehrschluss wäre nun, diesen Anreicherungsprozess rückwärts abzuspulen.

Die radioaktiven Abfälle müssten so weit verdünnt werden, dass die radioaktive Belastung etwa dem natürlichen Niveau entspricht.///
.
Sehr richtig und volle Zustimmung.

13:31 von sonnenbogen

«Einfach den radioaktiven Restmüll zur Energieerzeugung benutzen.»

Am besten statt Briketts und Klütten im Alten Kohleofen von Omma zuhause verheizen. Jeder, der noch so'n Ofen zuhause hat, kriegt 'nen Eimer mit 1 Kilo Restmüll drin. Reicht fürs Heizen bis zum Jahr 2100. Werden die Winter weiter milder … reicht's noch länger.

11:32, Tremiro

>>11:19 von morgentau19
>>Sind da ein paar Lager dabei, wo in der Nähe Villen von Politiker stehen?<<

Und was wollen Sie mit dieser Frage aussagen?<<

Daß alle Politiker in Villen leben, wahrscheinlich. Also in Einfamilienhäusern. Mit denen unser Land abseits der großen Städte gepflastert ist.

Eine der vielen Varianten von "die da oben...".

Alternativen

Möglicherweise ist Verdünnung des Mülls und Verbringung in eine Subduktionszone eine Methode, das Material "in der Tiefe" zu versenken.
Also deutlich unterhalb der Erdkruste,
so tief, wie noch kein Mensch je zuvor gewesen ist...
Außerdem sollte das Problem irgendwann global gelöst werden, aber nicht nach dem Sankt-Florians-Prinzip.

@11:07 von seneca007 "Typisch Bayern!"

Obwohl in Bayern lebend muß ich Ihnen zustimmen. Aber nach wie vor halte ich die Forderung nach "Sicherheit" für 1 Million Jahre für unnötig erschwerend. Daß die BGE eine Zugänglichkeit für 500 Jahre fordert, begrüße ich dagegen!

Re : Barskalin !

Richtig so, nur die Wissenschaft und Technik sollte das oberste Kriterium sein.
Dass sich einige Politiker schon wieder ihr Mundwerk verreißen, ist nicht nur kontra- produktiv, sondern schändlich. Und natürlich wollen einige Aktionsbündnisse auch wieder ihre Aufmerksamkeit, sonst könnte man sie ja vergessen.
Es gibt leider aber in D ein grundsätzliches Problem. Da werden Tausende Tonnen Plastikmüll produziert und dann in ferne Länder geschickt, damit wir hier keine Verantwortung dafür tragen müssen. Jedes Jahr werden in D Tausende Tonnen Lebensmittel weg geworfen oder gar vernichtet, viele reden zwar darüber, aber machen genauso weiter. Darüber, über all die Verschwendung von vielen Ressourcen sollten sich diese "Weltverbesserer mal Gedanken machen und insgesamt zu einem besseren Umgang mit unserer Erde mit beitragen. Einfach gesagt, was bei uns anfällt, dafür tragen wir die Verantwortung der Lagerung oder Beseitigung. Dafür braucht es eine sehr gute Lösung von allen !!!

13:38, Nachfragerin

>>@V.Scho - Endlager unter dem Meeresspiegel
11:15 von V.Scho:
"Ein Endlager das unter dem Meeresspiegel liegt wäre eine Katastrophe."

Ein Großteil der Erdkruste mit all den darin enthaltenen Stoffen liegt unter dem Meeresspiegel. Und selbst wenn 20 Meter Wasser über Gorleben stünden, wäre der Salzstock noch immer in über 800 Metern Tiefe. Warum sollte das eine Katastrophe sein?<<

Könnte es sein, daß Salz wasserlöslich ist?

@JMzuHause - russische BN-Reaktoren

12:18 von JMzuHause:
"Nachteile der "Schnellen Brüter" laut Wikipedia:
[...]
- Der RBMK hatte einen positiven Dampfblasenkoeffizient, welcher eine Ursache des Chernobyl-Unfalls war."

> Was Sie da abgeschrieben haben, ist kein Nachteil der russischen BN-Reaktoren, sondern eine leicht deplatzierte Randnotiz zum Dampfblasenkoeffizient. Der Reaktor von Tschernobyl war ein graphitmoderierter Druckwasserreaktor. Im BN-Reaktor gibt es weder weder Graphit, noch Wasser.

"Den Atommüll sicher lagern und Umsteigen auf regenerative Energien!"
> Ich würde noch den Umstieg aufs Energiesparen davorsetzen.

/// Am 28. September 2020 um

///
Am 28. September 2020 um 13:55 von Klärungsbedarf
um 13:32 von Nachfragerin

>>
Der radioaktive Müll entstand einmal durch die Anreichung von natürlich vorkommenden Uranerzen. Der logische Umkehrschluss wäre nun, diesen Anreicherungsprozess rückwärts abzuspulen.

Die radioaktiven Abfälle müssten so weit verdünnt werden, dass die radioaktive Belastung etwa dem natürlichen Niveau entspricht.
<<

Es ist zu befürchten, dass die Brennstäbe auch eingesetzt wurden, was sich erheblich auf die Atomkerne ausgewirkt haben dürfte. Man spricht da wohl von Kernspaltung. Wenn es die Technik gäbe, dann müsste man wohl zur Rückabwicklung die gleiche Energiemenge aufwenden, die man zuvor gewonnen hat. Sollte es anders sein, dann hätten Sie ein perpetuum mobile entdeckt. Aber war da nicht was mit dem Energieerhaltungssatz ?///
.
Energie muss keine aufgewendet werden. Es reicht, das radioaktive Material mit nichtradioaktivem Abraum zu mischen.

Nette Diskussion

am Ende steht dann ein nettes Granitgestein, tief im Osten als Gewinner da, dort ist wahrscheinlich auch der geringste Widerstand zu erwarten.
Weil dort seit ewigen Generationen mit Bergwerken gelebt wurde, dann könnte man das noch mit Zuschüssen Schmackhaft machen.
Und mal ganz ehrlich, wer ist sich sicher, das die Menschheit die nächsten 2000 Jahre übersteht, und da redet man von Zahlen die 7 Stellen haben.
So wie sich jetzt alle gebärden, sind 1000 Jahre schon eine sehr optimistische Variante, die Meisten die hier Schreiben, erleben nicht mal die Fertigstellung des Lagers.

Gerne doch...

Herr Söder Sie können Ihren Bayrischen Atommüll gleich behalten, dann muss man Ihn nicht mehr durch die halbe Republik fahren. Selber nur davon profitieren und dann den Müll anderen überlassen, kaum kommt Bayern ins Gespräch schon wird sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, nur keine Atommüll vor der eigenen Haustür..
Herr Söder wo wohnen sie noch???

Ich wohne auf der württembergischen Seite

Auf der württembergischen Seite der bayrischen Staatsgrenze. Aber es stimmt schon das Gestein im Voralpenland rutscht erheblich nach. Das was beim Straßenbau am Tag weggebaggert wird rutscht in der Nacht nach. Das verteuert den Straßenbau enorm. Und für ein Endlager ist das wahrscheinlich auch nicht optimal. Aber Bayern ist natürlich auch groß. Das ist nicht nur das Voralpengebiet wo das Gestein wahrscheinlich ehemaliges Geschiebe der Gletscher und für ein Endlager wirklich ungeeignet ist!

Wieso nicht die Schweiz als Vorbild?

Es wurde schon in einigen Kommentaren angesprochen der Atommüll kann nur oberirdisch dezentral sicher aufbewahrt werden, so wie in der Schweiz. Da kann er ständig kontrolliert werden, unterirdisch besteht die Gefahr des Vergessenes und kann nicht ordentlich an die nächsten Generationen übergeben werden. Im übrigen, werden die Castoren für die Schweiz in Deutschland gebaut und durch unser Militär getestet. Da gibt es dann viele Möglichkeiten der Lagerung, an der tschechischen, französischen oder schweizerischen Grenze. Die bauen ja fleißig weiter Atomkraftwerke ein EU-weiter Ausstieg ist nicht in Sicht, dafür sind die ja besser beim CO2. Toll!

@fathaland slim - Wasser, Salz & 800m Abstand

14:12 von fathaland slim:
"Könnte es sein, daß Salz wasserlöslich ist?"

Ja, das könnte sein. Es könnte aber auch sein, dass Meereswasser nicht mal eben 800 Meter tief in den Boden eindringt, um dort einen Salzstock aufzulösen.

Land unter

Am 28. September 2020 um 13:38 von Nachfragerin
Und selbst wenn 20 Meter Wasser über Gorleben stünden, wäre der Salzstock noch immer in über 800 Metern Tiefe. Warum sollte das eine Katastrophe sein
Zitat Ende

Die Tide (also Ebbe und Flut) würde 2x am Tag einen leichten Druckanstieg und Abfall erzeugen. Bei einer noch so kleinen Gasblase im Endlager würde das Wasser hoch- und runtergedrückt, es käme langfristig zu einer Lösung.

Mal abgesehen von der Thermodynamik, die durch die abgegebene Wärme entsteht.
Es käme (je nachdem, wieviele Schächte Gorleben dann noch offen hätte) entweder zu einer zirkulierenden Konvektion oder einer Pilzströmung.

Gorleben ist ein Salzstock, der erst sich und dann die Endlagerbehälter auflöst - ein Austritt an die Oberfläche wäre die Folge.

Die Radioaktivität wäre dann wohl nicht mehr unser Problem, da sehr stark verdünnt, aber die Toxidität von z.B. Plutonium

@11:19 von DLGPDMKR Multidimensional bildungsfern und hinterwäld

Ich bin ganz Ihrer Meinung! Ob die Leute, die ein "Endlager mit Sicherheit von 1 Million Jahren" fordern, sich bewußt sind, wie stark ein Stoff heute strahlt, dessen Halbwertszeit 1 Million Jahre ist?

um 13:25 von

um 13:25 von Sisyphos3:
"
Gorleben ist out
was lernt man daraus
wer am lautesten schreit
sich am meisten wehrt
setzt sich letztendlich durch
nicht nur bei der Atomkraft !
"

Nö.
Wissenschaft setzt sich endlich durch.
Gorleben wurde damals nur aus politischen Gründen gewählt:
-> Da wohnt ja eh kaum einer & die, die da wohnen, sind eh Hinterwäldler
-> wenn da mal was passieren sollte, dann strahlt der Kram auch ordentlich Richtung DDR

Ebenso war die Offenhaltung auch später rein politisch:
-> Soll der Müll dorthin, dann landet der auf keinen Fall in Bayern.
-> schon so viel Geld aus politischen Gründen in diesen falschen Standort reingesteckt, demnach kann das Zeug da auch verbuddelt werden.

Völlig egal wie ungeeignet dieser Standort ist:
1. Salz grundsätzlich eine schlechte Wahl
2. Salzstock Gorleben speziell:
kaputtes Deckengebirge - sprich: Oberflächenwasser dringt da ein
3. mehrere Wasseradern durchziehen den Salzstock

Gorleben wäre die nächste Asse - "nur" hochradioaktiv

13:32 von Nachfragerin

«Die radioaktiven Abfälle müssten so weit verdünnt werden,
dass die radioaktive Belastung etwa dem natürlichen Niveau entspricht.»

Das ist physikalisch unmöglich. Bei der Kernspaltung von Uran entstehen "Transurane". Elemente im Periodensystem, die natürlich gar nicht vorkommen, und nur durch Kernzerfallsprozesse entstehen.

Uran hat die Ordnungszahl = 92, und ist das schwerste natürlich auf der Erde existente Element im Periodensystem. Die entstehenden "Transurane" mit Ordnungszahlen >92 kann man nicht wieder "rückumwandeln".
Auch wenn der Begriff: "Transmutation" das suggerieren soll.

Das Transuran-Zeug existiert, und man kann es nicht wieder wegzaubern, "oder zurück ins Uran rein stopfen". Zu den >92 Elementen gehört Plutonium, und auch die von mir um 13:59 genannten nicht natürlich vorkommenden Schwermetalle.

Mehr als Uran nach der Spaltung, sind es die Transurane, die ganz besonders lange Halbwertszeiten haben, weswegen sie bis Sankt Nimmerlein grinsen und strahlen.

Lagert es in den AKW'S

da wo man jahrelang Geld verdient hat. Die sind doch sicher genug .

Und dann ein Schild dran:

Dieser Stromversorger hat in 30 Jahre Strom über 300 Millionen verdient. Die Allgemeinheit hat nun 3000 Jahre den Abfall an der Backe.

um 14:22 von

um 14:22 von Nachfragerin:
"
@fathaland slim - Wasser, Salz & 800m Abstand
14:12 von fathaland slim:
"Könnte es sein, daß Salz wasserlöslich ist?"

Ja, das könnte sein. Es könnte aber auch sein, dass Meereswasser nicht mal eben 800 Meter tief in den Boden eindringt, um dort einen Salzstock aufzulösen.
"

Also aktuell dringt da Regenwasser ein - völlig egal ob die da die Tore zum Salzstock offen oder geschlossen haben.
Eben WEIL das Deckengebirge des Salzstockes völlig rissig ist.

Durch exakt diesen Salzstock laufen mehrere Wasseradern - die bereits dabei sind den Salzstock aufzulösen.

Da macht ein Ozean oben drüber die bereits aktuelle Situation auch in Zukunft nicht besser.

omg

Wenn 90 Regionen geeignet sind, dann soll einfach jedes Bundesland den Atommüll einlagern, den es selbst produziert! -.-

@Klärungsbedarf - Anreicherung ist keine Kernspaltung

13:55 von Klärungsbedarf:
"Es ist zu befürchten, dass die Brennstäbe auch eingesetzt wurden, was sich erheblich auf die Atomkerne ausgewirkt haben dürfte."
> Das ist keine Befürchtung, sondern eine Tatsache.

"Wenn es die Technik gäbe, dann müsste man wohl zur Rückabwicklung die gleiche Energiemenge aufwenden, die man zuvor gewonnen hat."
> Das ist an sich richtig, wäre aber unsinnig. Schließlich geht es hier nicht um die Herstellung von Uran, sondern um die Entsorgung der radioaktiven Spaltprodukte.

"Sollte es anders sein, dann hätten Sie ein perpetuum mobile entdeckt."
> In Ihrem Beispiel wäre es nur ein umkehrbarer Prozess. Davon gibt es sehr viele.

"Aber war da nicht was mit dem Energieerhaltungssatz ?"
> Ja, da war was. :)

Und los geht es........

Ob ich den Tag noch erlebe an dem die "Endlager" festgelegt werden, weiß ich nicht genau.
Meine erste Arbeit über die Atomkraft liegt schon 40 Jahr zurück. Seit dem bin ich deren Gegner.

Die politischen Hahnenkämpfe möchte ich aber gerne noch erleben.

14:22, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Wasser, Salz & 800m Abstand
14:12 von fathaland slim:
"Könnte es sein, daß Salz wasserlöslich ist?"

Ja, das könnte sein. Es könnte aber auch sein, dass Meereswasser nicht mal eben 800 Meter tief in den Boden eindringt, um dort einen Salzstock aufzulösen.<<

Das könnte sein, es könnte aber auch nicht sein.

Denn das Deckgestein ist etwa 300m stark und nicht wirklich als Gestein zu bezeichnen. Es sind Sedimente aus dem Tertiär und Quartär, die locker und wasserdurchlässig sind. Wenn über einem solchen Salzstock das Meer steht, dann ist der ziemlich bald rundum von Meerwasser umspült.

Bayern ist also ungeeignet

Lautete der Konsens nicht, dass wir mit einer weißen Landkarte beginnen? Aber schon vor den Ergebnissen weiß Herr Söder, dass Bayern ungeeignet ist, demnach ist er jetzt nicht nur der deutsche Top-Corona-Virologe, sondern auch der deutsche Top-Geologe etc.
Nein liebe Bayern, der Atommüll wurde von allen Deutschen produziert (weil alle von dem Strom profitiert haben), ergo kann sich kein Land mit einem potenziell geeigneten Standort schon vorab verabschieden - alleine schon der Versuch ist unsolidarisch.
Niemand weiß, welche Standorte am Ende wirklich in Frage kommen, wurden doch zunächst nur die Gesteine untersucht, es werden ja noch weitere Prüfungen folgen, ergo ist es erst recht jetzt noch viel zu früh für eine solche Festlegung - oder hat Herr Söder - womöglich berechtigte - Angst, dass in Bayern am Ende geeignete Standorte gefunden werden könnten?

@2020 um 14:22 von atratos

Ergänzung: Ich lebe in einer Gegend mit hoher Radonbelastung; wenn ich da zuviel Sorge hätte, würde ich gerne mit Leuten tauschen, die in ihrem Boden nur Stoffe hätten mit 1 Million Jahren Halbwertszeit!

Endlagerfrage

Ich bitte Sie darüber nachzudenken, ob es wirklich notwendig ist, dass jedes einzelne Land ein Endlagerstandort sucht bzw. definiert. Der Klimawandel wird ja auch global gedacht.

Viel Besser ist ein Endlager aus meiner Sicht in der Sahara. Dort gibt es keine Wirbelstürme, keine Überschwemmungen, geringe Korossion. Die oberirdische Lagerung ist günstiger.

Mit einer Kooperation z.B. mit Niger oder Tschad könnte man sicherlich eine Fläche von 10x10km finden und das Land entsprechend fair für die militärische Bewachung bezahlen.

Das weltweit eine Lager ist dann sicherlich immer noch günstiger als wenn jedes Land sein eigenes Lager finanziert.

Das Risiko einer Exposition und die Kosten wären geringer und der Niger oder Tschad hätte eine Einnahmequelle mehr.

Mal ideologisch frei nachdenken bitte !!!

PS: Eine CO2 Reduktion könnte auch realisiert werden, da nur 1 Lager gebaut wird

Grüße

14:18, Augias

>> Da gibt es dann viele Möglichkeiten der Lagerung, an der tschechischen, französischen oder schweizerischen Grenze. Die bauen ja fleißig weiter Atomkraftwerke ein EU-weiter Ausstieg ist nicht in Sicht, dafür sind die ja besser beim CO2. Toll!<<

Es werden nicht fleißig Atomkraftwerke gebaut. Die Behauptung taucht hier immer wieder auf, hält aber einem Faktencheck nicht stand. Bei einer Suchmaschine "Kernkraftwerke im Bau" eingeben, dann taucht einiges an Fakten auf.

@Nachfragerin

"
Am 28. September 2020 um 14:14 von Nachfragerin
@JMzuHause - russische BN-Reaktoren

12:18 von JMzuHause:
"Nachteile der "Schnellen Brüter" laut Wikipedia:
[...]
- Der RBMK hatte einen positiven Dampfblasenkoeffizient, welcher eine Ursache des Chernobyl-Unfalls war."
> Was Sie da abgeschrieben haben, ist kein Nachteil der russischen BN-Reaktoren, sondern eine leicht deplatzierte Randnotiz zum Dampfblasenkoeffizient. Der Reaktor von Tschernobyl war ein graphitmoderierter Druckwasserreaktor. Im BN-Reaktor gibt es weder weder Graphit, noch Wasser.

"Den Atommüll sicher lagern und Umsteigen auf regenerative Energien!"
> Ich würde noch den Umstieg aufs Energiesparen davorsetzen."

Der Reaktor wird mit Natrium gekühlt, Natrium reagiert mit der Luftfeuchtigkeit oder Wasser zu Natronlauge und Wasserstoff. Daher kann Ihnen das Ding genauso um die Ohren fliegen wie der Tchernobyl-Reaktor, die Randnotiz zum Dampfblasenkoeffizienten ist weder eine Randnotiz, noch deplaziert.

um 14:15 von

um 14:15 von Werner40:
"
Energie muss keine aufgewendet werden. Es reicht, das radioaktive Material mit nichtradioaktivem Abraum zu mischen.
"

1. auch den Atommüll mit nichtradioaktivem Abraum zu mischen,erfordert Energie

2. wie weit wollen Sie denn das Zeug vermischen ?

a)
Im Meer kann man seit Fokushima erhöhte Messwerte feststellen - eben weil in Japan verstrahltes Material in den Ozean abgeleitet / gekippt wurde - sprich: verdünnt.

b)
auch heute kann man die damaligen Atomwaffentests der verschiedenen Staaten weltweit in der Atmosphäre messen.
Im Verhältnis zum vorhandenen Atommüll recht wenig strahlendes Material in die Atmosphäre geblasen, jahrzehntelang verdünnen lassen, ein Teil davon abgeregnet und mittlerweile im Boden gebunden & dennoch deutlich messerbar - deutlich über der natürlichen Hintergrundstrahlung

@Hinterdiefichte

"Am 28. September 2020 um 12:18 von Hinterdiefichte
Endlager unnötig

Es bedarf keines Endlagers, da es Reaktortypen gibt, die Atommüll als Ressource nutzen. Die Strahlung der dabei entstehenden Reststoffe klingt nach 300 Jahren auf das Niveau von Natururan ab. Die Quellen dazu habe ich in Posts weiter oben bereits zum Besten gegeben."

Sie hätten die Quellen nicht nur zum Besten geben sondern auch lesen sollen.

Wiki: "Der BN-800 wird vom Atomenergie-freundlichen Verein Nuklearia aufgrund seiner Fähigkeit zur Transmutation minorer Aktionoide als Meilenstein bei der Lösung des Atommüllproblems und sogar als "Atommüllfresser" bezeichnet."

Atomenergie-freundlich sagt Ihnen was?

Wiki: "Andere Komponenten des hochaktiven Atommülls wie langlebige Spaltprodukte werden auch im BN-800 erzeugt, können im Neutronenspektrum des BN-800 jedoch nicht transmutiert werden, sodass der BN-800 diesbezüglich ein Atommüllerzeuger bleibt. "

Nix mit kein Endlager.

/// Am 28. September 2020 um

///
Am 28. September 2020 um 14:25 von schabernack
13:32 von Nachfragerin

«Die radioaktiven Abfälle müssten so weit verdünnt werden,
dass die radioaktive Belastung etwa dem natürlichen Niveau entspricht.»

Das ist physikalisch unmöglich.///
.
Natürlich ist das möglich. Wenn Sie z.B. 1 kg Transurane in die Hand nehmen werden Sie starke Auswirkungen spüren. Wenn Sie diese Menge gleichmäßig über die ganze Welt verteilen spüren Sie nichts mehr davon. Dann werden Sie nur noch von der natürlichen Radioaktivität beschossen. Am meisten wohl vom Dünger auf den Ackerflächen...

14:02 von Kaneel

«Auch wenn m.W. die Katastrophen Tschernobyl und Fukushima auf menschliches Versagen zurückzuführen sind, und Befürworter damit argumentieren, dass besser kontrolliert und alles sicherer gemacht werden müsse.»

In Fukushima war es eher der Tsunami. Die Schutzmauer am AKW war 20 m hoch, der Tsunami aber 40 m. Das menschliche Versagen war allerdings, das Ding so nah ans Meer zu bauen.

Zerstört wurden 3 der 4 Reaktoren von "Fukushima Daiichi" (Größe 1).
Einer der 4 Reaktoren war wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet.

Unbeschädigt blieb "Fukushima Daini" (Größe 2). Weitere 4 Reaktorblöcke, die aber weiter vom Meer weg stehen. Beide Komplexe zusammen der vor dem Tsunami größte AKW-Komplex der Welt. Was Stromerzeugung in Gigawatt-Stunden angeht.

AKWs müssen wg. Kühlung immer da sein, wo auch Wasser ist. Größere Flüsse gibt es in Japan nicht, stehen alle AKWs dort am Meer. Dies ist ja überall um die Inseln drumrum.

2011 war ein Schockjahr für Japan mit Konsequenzen lange nicht vorbei !

Keine Sorge

@Am 28. September 2020 um 14:36 von Hustensaft
Bayern ist also ungeeignet

Keine Sorge, der Söder macht nur, was er am Besten kann: Lärm.

Da die Endlagersuche Bundesrecht ist und das bekanntlich Landesrecht im Allgemeinen und einen Kolitionsvertrag im Besonderen bricht, kann Markus S. aus M. sich wieder auf die Virensuche begeben.

@12:26 von mike4

>> Auch Bayern hat Atomkraftwerke
>> betrieben.

Warum schreiben Sie in der Vergangenheitsform? Richtig müßte der Satz lauten: "Bayern betreibt(!) Atomkraftwerke".

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