Kommentare - Interview zu Polizeiskandal: "Strukturen verhindern Aufklärung"

17. September 2020 - 15:44 Uhr

Extremisten in der Polizei finden und bestrafen - das reiche nicht, sagt Polizeiwissenschaftler Behr angesichts der Vorfälle in NRW. Polizeistrukturen und Solidarität um jeden Preis verhinderten oftmals die Aufklärung, so Behr im tagesschau24-Interview.

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Kommentare

früher ging es doch auch

Ich bleibe dabei, daß unsere Behörden zu lange rechtsblind waren.

Aber ich erinnere mich noch an den Radikalenerlaß, daß DKP/KPD-Mitglieder seinerzeit keine Beamte werden durften. Bei Polizisten, Lehrern, Berufssoldaten und Richtern war das ja noch halbwegs nachvollziehbar.
Aber bei (damals verbeamteten) Briefträgern oder Lokführern ?

Ich erinnere als Beispiel an den Hutbürger, der es ins LKA geschafft hat und sich so blöd geoutet hat.

Die Verordnungen und Gesetze zur Bekämpfung der RAF bzw. der DKP/KPD existieren alle noch. Ich möchte sie auch gar nicht auflösen, nur erweitern.

Sollte hier die gleiche Härte wie bei der RAF angewandt werden, werden die Mitwisser, Sympathisanten, Unterstützer und Mitläufer schleunigst ihren Kopf aus der Schlinge ziehen und den Korpsgeist woanders spuken lassen.

17:07 von Nord-Nordmann

"Wenn wir in Deutschland emotional werden haben die Nachbarländer/Europa/ Welt ein Problem, wie die Geschichte leider beweißt."

,.,.,.

Huch? Glauben Sie echt daran, dass "die Deutschen" so über Jahrhunderte ein Gen vererben, dass heute genau dasselbe erzeugen würde wie das, was "die Geschichte"aufweist?

Geschichtsbücher beweisen nie, wie die Zukunft wird.
Und ein solches vererbte Gen gibt es nicht.

Das ist rassistischer Aberglaube.

@16:06 von Nord-Nordmann

>> Wieso fragt keiner nach dem "warum"? <<
_
Eine naheliegende Frage mit - leider - naheliegender Erklärung: Manchen politischen und medialen Kreisen passt es wohl gut ins Konzept, lieber derzeit mal auf der Polizei herumzuhacken, statt sich mit den Ursachen gesellschaftlicher Entwicklungen zu beschäftigen... Weil nämlich bei einer öffentlich konkreten Ursachenforschung = Diskussion womöglich für Politiker und Medien höchst unangenehme Wahrheiten zutage kämen. Und solange man die politisch-mediale Deutungshoheit innehat, nutzt man die freilich...

Re : Eres !

Dem kann ich zustimmen, da sollte tatsächlich mal Ursachen- Forschung betrieben werden.
Aber es gibt nicht nur bei Polizei, sondern auch in anderen Personengruppen Menschen, die noch immer mit den "Nazis" sympathisieren oder sogar leben.
Es wäre schon interessant, was an den Verbrechen der Nazis so faszinierend ist, dass man noch heute diesen fröhnt, Hitler verherrlicht, und es nicht auf die Reihe kriegt, alle anderen Menschen zu achten, respektieren und akzeptieren wie sie sind, sondern zu Rassenhass aufrufen, rein populistisch und nationalistisch denken und handeln. Echt verachtend !!!

Die beiden entscheidende

Die beiden entscheidende Punkte sind im Interview benannt:

"es wird viel zu früh blockiert, wenn es darum geht, gut aufzuklären."

"Weshalb kann ein Dienstgruppenleiter mit seinen Mitarbeitern über Jahre hinweg diese Dinge pflegen und tun, ohne dass die Umgebung etwas davon erfährt?"

Und diese Blockade und der Code of Silence geht fatalerweise bis zu unserem Innenminister, der sich weigert, eine wissenschaftlich begleitete Analyse zuzulassen. Wer diese Blockaden und auch den falschen Code of Silence fördert, tut den Polizistinnen und Polizisten keinen Gefallen: Die, die ich kenne, haben ein gesteigertes Interesse an Aufklärung, Transparenz und Konsequenzen.

Privat darf jeder Polizist auch rechts oder links sein...

Ich glaube nicht dass man seine Gesinnung im Dienst "umschalten" kann. Es handelt sich ja schließlich um eine grundsätzliche Einstellung sowohl zum Grundgesetz als auch gegenüber anderen Menschen gleich welcher Herkunft.

@17:20 von Adeo60 @Anna-Elisabeth, 16:59 Uhr

//Aber bei der Ungeheuerlichkeit eines Bildes, das Flüchtlinge in einer Gaskammer zeichnet, fehlen mir die Worte. Es gibt dafür m.E. keine Erklärung, nur eine tiefe innere Verrohung.//

Da stimme ich uneingeschränkt zu.

//Wenn Sie aber eine Ursachenforschung betreiben wollen, dann sollten Sie den Blick auf diejenigen richten, die seit einigen Jahren mit Hass- und Hetzparolen (vor allem auch gegen Flüchtlinge, Juden und andere Minderheiten)//

Auch da stimme ich zu. Aber für diesen Hass muss es ja auch Ursachen geben, die nicht unbedingt mit den Menschen, auf die der Hass gerichtet ist zutun haben muss. Psychologen und Sozialarbeiter versuchen ja, diese Entwicklung zu erklären. Aber es sind m.E. auch nur Teilaspekte eines Phänomens, das ich nicht verstehe.

@15:53 von Sisyphos3

"aber der klappt nirgends !!"

Und deswegen machen wir weiter die Augen zu und sehen zu dass unsere Demokratie weiter von Rechtsextremisten unterwühlt wird?

Hackonja. 16.01

Weltanschauung erforschen
V-Leute in der Polizei
Da können ehemalige Stasi Leute sich bestimmt nützlich machen
Danke für die tolle Idee

Haben Sie eigentlich begriffen, was Sie da raushauen? Denken Sie nochmal drüber nach.

Im Ernst - ganz viele wissen, wie der Kollege tickt - und schweigen - vielleicht ändert sich da was - und dazu braucht man keine Spitzel

gibt es zu der Immobilie ein Exposé?

Am 17. September 2020 um 17:15 von Zwicke
[...]
Oder haben Sie - hier und jetzt - valide Belege für Rechtsextremismus im Denken/Handeln in deutschen Behörden..? Ich wäre bereit, Haus und Hof dafür zu verwetten, daß Sie passen müssen..!

Zitat Ende

Ein ehemaliger Klassenkamerad von mir sitzt für die AfD im Bundestag.
Der ist sogar einigen Flügelleuten zu heftig.
Schon in der Schulzeit fiel er durch Judenwitze und blöde Äußerungen auf, selbst, als wir mit der Klasse in einer KZ-Gedenkstätte waren.
An der Bildung kann es nicht liegen, er war einer der Jahrgangsbesten beim Schulabschluß.
Man nimmt an, daß er das aus dem Elternhaus mitbekommen hat, sein Vater war Richter.

17:20 von Mass Effect

17:07 von Sausevind

"Ich gehe mal davon aus das sie die Vorletztgenannten meinten al sie schrieben:"

.-.-

Ich hab mal in Großbuchstaben geschrieben, welche ich als "Letztgenannte" bezeichnet haben wollte:

<< Dass sie wirklich "Helfer der Bürger" sein wollen und darum den Beruf ergriffen haben, scheint EINIGEN undenkbar. <<

Diesen EINIGEN darf man Menschen nicht anvertrauen, weil sie allen nur Destruktives unterstellen.

Aber wir sind ja einer Meinung. :-)

@ 17:20 von Adeo60

Da pflichte ich Ihnen bei und positioniere mich ganz klar: Für die Ungeheuerlichkeit eines Bildes, das Geflüchtete und Verfolgte in einer Gaskammer zeichnet, gibt es auch keine Entschuldigung oder Rechtfertigung oder Begründung und auch keine sinnvolle Diskussion; da gibt es nur das klare Statement: Das ist Nazihaltung vom übelsten, das ist rechtsextremistisch pur, das gilt es mit allen politischen, gesellschaftlichen, bildungsmäßigen und auch juristischen Mitteln zu bekämpfen.

Schnüffelstaat ist verfassungsfeindlich

Es gibt ein Recht auf Rechts. Ohne rechte Polizeibeamte wäre die Demokratie amputiert. Meinungsfreiheit u Wahlfreiheit bilden den demokratischen Humus.

Der Treueeid, für Recht u Freiheit muss gelten u verteidigt werden.

Das sog. Anti-Hass-Gesetz zeigt die mangelnde verfassungstreue der Bundesregierung. Ein Schnüffelstaat ist extremistisch. Treue, Recht u Freiheit muss durch bestmöglichen Schutz u Anerkennung belohnt werden. Dies gilt für alle Einsatzkräfte.

Hinweis zur Güte...

Also ... in meinen erweiterten familiären Umfeld gibt es eine aktiven Polizist mittleren Alters - tätig in einem Revier in den neuen Bundesländern - der sich aus staatsbürgerlicher Überzeugung privat zusätzlich in einer Bürgerinitiative zur Migrantenintegration engagiert. Parallel dazu chattet er in Facebook-Netzwerken, um gegen Ausländerfeindlichkeit zu opponieren.
_
Dabei wurden ihm gelegentlich auch sog. "Nazibilder" (Imogies) übermittelt, die er (aus Zeitgründen?) nicht immer gleich löschte. Aus welchen Gründen auch immer erhielt mein Verwandter kurz darauf von der Revierleitung eine scharfe Abmahnung... Daraufhin löschte er seinen - eigentlich staatsbürgerlich ambitionierten - FB-Account.
_
Übrigens... die betreffende Revierleitung ist (bekanntermaßen und parteibuchnachweislich) stramm links...

Die Chat Gruppe soll seit

Die Chat Gruppe soll seit 2012 existieren und es sollen auch Polizisten mit Migrationshintergrund dabei sein.
Hat jemand genauere Informationen?

Der Tatort

Für eine sinnvolle Einordnung wo dies vorgefallen ist:

Mülheim an der Ruhr wo die Mehrzahl der Betroffenen Dienst tat ist keine(!) Kriminalitätshochburg (vgl. https://essen.polizei.nrw/sites/default/files/2020-03/PKS%202019_0.pdf ab Seite 27) sondern, und das deckt sich mit meiner als Einwohner gefühlten Realität, eher unterdurchschnittlich von Kriminalität betroffen. Dies bitte zu beachten wenn von "Brennpunkten" gesprochen wird vor dem Hintergrund das dadurch eine Radikalisierung relativierbar wäre.

Grundsätzlich ist Polizeiarbeit oft eine undankbare Aufgabe und die Dankbarkeit wenn sie geäußert wird erreicht sicher auch nicht immer alle die es verdienen. Das rechtfertigt aber in keinster Weise Vorgänge wie diese.

Meine persönlichen Erfahrungen mit unserer Polizei sind durchweg positiv und daher möchte ich an dieser Stelle allen Beamten danken die als Bürger in Uniform einen guten Job machen. Inbesondere auch dort wo es gegen Auswüchse in den eigenen Reihen geht.

17:30 von Anna-Elisabeth

<< @17:07 von Sausevind
//Dass sie wirklich "Helfer der Bürger" sein wollen und darum den Beruf ergriffen haben, scheint einigen undenkbar.//

Da kann ich vielleicht helfen.<<

,.,.,

Ich habe das auf den User bezogen, der behauptete, Polizist werde man nur, um mit der Waffe fuchteln zu dürfen.

Ich selber habe ebenfalls in der Bundesrepublik fast nur positive Erfahrungen mit der Polizei gemacht.

Allerdings auch einmal einen schon in den Sechziger oder Siebziger Jahren erlebt, der in der Bahn einen Ausländer übelst beschimpft hat.

@16:04 von offene Diskussion

Sie meinen also allen Ernstes die Polizisten hätten sich sozusagen aus "dienstlichen" Gründen radikalisiert?

Das ist, mit Verlaub, die dümmste Ausrede ever.

Polizeiskandal

Auf Kommentar antworten
Am 17. September 2020 um 17:06 von Anna-Elisabeth...
Die Gesetzgebung ist ganz sicher nicht das Problem. Eher der Personalmangel bei Justiz und Polizei. Aber auch das rechtfertigt eine rechtsextreme Gesinnung nicht.
###
Da Stimme ich Ihnen voll und ganz zu ! Auch was den Personalmangel bei Polizei und Justiz betrifft ! Das Problem ist aber, dass seit Jahrzehnten von Seiten der Politik hier nicht entgegen gewirkt wurde. Daszu kommt, dass der Dienst besonders in den Großstädten und Ballungsgebieten nicht einfacher geworden ist . Bei den vielen verschiedenen Tätergruppen der fehlt nun einmal der Respekt und erst recht die Hemmschwelle bei Gewalt gegenüber der Polizei. Und hier ist die Politik und die Justiz gefordert , bestehende Gesetze auch Zeitnah und deutlich einzusetzen.
Aber da Stimme ich Ihnen zu. Frust über die angesprochenen Dinge rechtfertigt noch lange keine Rechtsextreme Gesinnung !

Will man so eine

Will man so eine Verkrustungen demnächst ersparen, müsste man Beamte öfter versetzen.so könnte man Netzwerke vermeiden. Allerdings würde man damit einen effektiven Arbeitsalltag erschweren.
Einen Tod wird man sterben müssen

um 17:49 von andererseits

Sie haben absolut recht, was mich nachdenklich macht, bei Polizisten handelt es sich um Menschen mit höheren Bildungsniveau, deshalb ist es für mich erschütternd das solche Menschen sich im rechten Nazisumpf tümmeln.

16:43 von Adeo60

"Mit gesundem Menschenverstand und einer humanistischen Erziehung kann man einem solchen Verhalten nur angewidert gegenüberstehen. Die Frage nach dem WARUM erübrigt sich in einem solchen Fall...!"

.-.-.-.

Wir MÜSSEN aber eine Antwort finden, sonst haben wir kein Gegenmittel.

Um 16:45 habe ich zumindest eine Erklärung versucht.

Gerade ist mir ein Beispiel dazu eingefallen:
ein ehemaliger Freund von mir wurde von seinem Vater so oft beleidigt, dass dieser Freund sich in den Krieg in einem fremden Land begeben hat. Dort konnte er sich abreagieren.

Bildung alleine reicht nicht, glaube ich.
Vielleicht sollte schon in der Schule ein Fach "Konfliktbewältigung" angeboten werden.

@Nord-Nordmann

Doch...ich habe in dem Vorgängerbeitrag nachdem WARUM gefragt-und auch eine oder mehrere Antworten gegeben.

@17:49 von Jan Petersen

>> ...gibt es zu der Immobilie ein Exposé? <<
_
Ja, gibt es... ein kleines Weingut in BaWü... derzeit erfolgreich bewirtschaftet von einem Enkel mit Familie... ABER...
_
... Sie reflektieren auf meine folgende Stellungnahme an einen anderen User, und zwar: "Oder haben Sie - hier und jetzt - valide Belege für Rechtsextremismus im Denken/Handeln in deutschen Behörden..? Ich wäre bereit, Haus und Hof dafür zu verwetten, daß Sie passen müssen... (Zitat Ende)".
_
Haben Sie, werter User @Jan Petersen, valide Beweise für Rechtsextremismus im Denken und realen Handeln in deutschen Behörden...??
_
Ich stehe zu meinem Wettangebot...

An alle Polizisten in DE

Ich vertraue euch und ich möchte mich dafür bedanken, das ihr uns schützt und für euren Dienst an der Gesellschaft.
Respekt!
Wir haben die beste Polizei der Welt...so sieht es aus!

@16:01 von Sternenrindviech

>> , so dass diese sich jetzt weniger Arbeit
>> mit Kommentare schreiben machen
>> müssen

Ich glaube, daß war vergebene Arbeit, aber trotzdem gut! ^^

das bedeutet, wir wohnen bald zusammen? :-)

Am 17. September 2020 um 18:01 von Leipzigerin59
17:49 @ Jan Petersen ...

... ich ergänze

Jens Meier, Anwalt

Zitat Ende

bei mir war es Thomas Seitz
auch schon in seiner Zeit als Staatsanwalt durch seine politische Haltung aufgefallen

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Seitz_(Politiker)

war natürlich nur ein Spaß, aber es gäbe unsympathischere Kommentatoren, mit denen ich nicht mal die gleiche Stadt teilen möchte.

@ 18:09 von hesta15

Es tummeln sich leider zu allen Zeiten auch Menschen mit "höherem Bildungsniveau" in der Naziszene; das war schon vor 80-90 Jahre nicht anders.

@KarlDerKühne

Was sind denn in ihrem Weltbild "Lingsgrüne Pazifisten" (vom "Lings" mal abgesehen, was vermutlich nicht auf China hinweisen soll, sondern nur ein Schreibfehler sein wird)?

Was soll denn so eine schwachsinnige Einteilung, da kriegt man ja das kalte Grausen.
Heisst dass nun, alle Pazifisten sind automatisch auch "links" und "grün" - oder alle Grünen automatisch "links" und "pazifistisch"?
Da haben sie aber ein einfaches Weltbild.

@16:04 von offene Diskussion

>> , wie sich bestimmte Gruppen fern
>> jeglichen Unrechtsgefühls ihre eigene
>> Welt gegen jeden Wert unserer
>> Gesellschaft zur Gefahr unserer Bürger
>> auf unsere Kosten,

Treffende Beschreibung für Reichsbürger, oder? Darf ich diese weiterverwenden?

@Zwicke

"Manchen politischen und medialen Kreisen passt es wohl gut ins Konzept, lieber derzeit mal auf der Polizei herumzuhacken, statt sich mit den Ursachen gesellschaftlicher Entwicklungen zu beschäftigen."

Sie sind dem Forum schuldig geblieben, wer oder was diese
"medialen
und politischen Kreise"
sind und sicher haben Sie eine kompakte, schlüssige Formel für die Ursachen, über die Sie sehr breit schweigen. Und wer "hackt" auf der Polizei herum?

Ein Netzwerk kindsköpfiger (wenn ich den Innenminister richtig deute) Idioten in Uniform mit Hang zu einfachen Denkmustern hat sich bei widerwärtigen Spielchen mit erbärmlichem Nazidreck erwischen lassen. Daran ist niemand anders schuld als sie selbst und keiner hat sie veranlaßt oder gezwungen zu so primitiven Dingen. Nicht die Asylanten und nicht mal die Clankriminellen. Letztere haben mit diesen Polizisten mehr gemein als denen bewußt ist. Beiden.

@16:06 von Sisyphos3

>> Kürzlich war in so nem Thread hier, es
>> melden sich verstärkt Angehörige von
>> arabischen Clans

Ok, mein Internet war jetzt 3 Tage offline. Habe ich was verpaßt? Wo waren hier auf TS 'verstärkt Angehörige von arabischen Clans' unterwegs? oO

Können Sie mir da ein paar nicks geben?

um 18:20 von andererseits

Ich plädiere schon seit Jahren das der Geschichtsunterricht an deutschen Schulen einen Besuch der Gedenkstätten Auschwitz oder Buchenwald beinnhalten sollte. Jungen Menschen muss man die Verbrechen, die deutsche vor 80 Jahren begangen haben vor Augen halten

17:05 von melancholeriker

Natürlich geht "man" in der Familie auch zur Sozialberatung oder z. B. ins Frauenhaus
.
sicher
die Frage nur wie viele
2 % .... 20 oder 100 %
und es ist lobenswert, wenn jeder wie sie anregt, so Dinge anprangern
am besten auch hier im Thread
bei Leuten die meinen keine "Blockwarte" zu sein deren Mentalität verkörpern,
ganz einfach es nicht als ihre Aufgabe betrachten ...
dabei wegschauen wenn ein paar gewalttätigen in ner Demo von den 99,9 % geschützt werden

Interview zu Polizeiskandal: Strukturen verhindern Aufklärung

Es ist wirklich unfassbar, was sich in Nordrhein-Westfalen und nicht nur dort in der Polizei so abspielt. Der Rechtsradikalismus hat vermutlich schon lange dort bei Mitgliedern Besitz ergriffen. Wenn man sich daran erinnert, dass bereits bei den zehn Verbrechen des NSU zwischen den Jahren 2000 und 2007 bewusst Akten manipuliert bzw. geschreddert worden sind, statt wie in Merkels Rede vom Februar 2012 angekündigt, die ganze Wahrheit auf den Tisch zu bringen, muss man nun sich wirklich die Fragen stellen, was es zu verbergen gibt?
Leider vermitteln die 29 suspendierten Polizeileute mit den rechtsextremen Bildern und Zitaten den Eindruck, dass es zwischen dem 17. September und dem NSU von 2000 bis 2011 oder anderen Taten von 2012 bis 2020 eine Querverbindung geben könnte, die bewusst verheimlicht werden soll.
Wenn seit dem Juni 2020 die Polizei in den USA mit Kopfschütteln betrachtet worden ist, dann sollte wirklich stattdessen lieber vor der eigenen Haustür fleißig gekehrt werden.

@Mimmi-72

Ich kenne Leute die sich rechts nennen weil sie Interesse an Ordnung haben. Das heißt nicht dass sie Ausländerfeindlich sind. Ich selbst sehe mich eher als neutral, da ich systemische Diskriminierung wahrnehme (sehr allgemein gehalten) und nicht in Ordnung finde. Manche nennen das schon links, aber systemische Diskriminierung geht gegen viele Gruppen dieses Landes (zum Beispiel kann sich nicht jeder eine Altersvorsorge auf Aktienbasis aufbauen wie derzeit von diversen Politikern angestrebt).

Differenzierte Sichtweise? - Fehlanzeige!

Differenzierte Sichtweise? - Fehlanzeige

Stattdessen haben wir einen Politologen, der etwas Strukturen erzählt, ohne dies zu belegen.

Wenn Bilder mit Flüchtlingen in Gaskammern (symbolisch!) geteilt werden, ist das im höchsten Maße ekelerregend und muss sanktioniert werden.

Dass es Polizisten gibt, die in privaten Chats wutgeladene Kommentare über gewisse Personengruppen abgeben, deren horrende Gewalt, Kriminalität und dreist-aggressives Auftreten sie tagtäglich erleben "dürfen" und gleichzeitig feststellen, dass es Personen gibt, die eigentlich abgeschoben werden, dies aber selbst bei einer Unzahl an schwersten Straftaten nicht erfolgt und die Politik derartige Gewalttäter und Kriminelle auch noch als "Party- und Eventszene" verharmlost, ist nur ein logisches Symptom eines Problems, das maßgeblich von der Politik verursacht wurde und mit politischer Korrektheit totgeschwiegen wird.

Es wird immer behauptet, dass Hass Gewalt induziert. Naheliegender ist, dass dies umgekehrt ist!

@16:06 von Nord-Nordmann

>> Wieso fragt keiner nach dem "warum"?

Warum WAS???

- Warum gibt es überhaupt Nazis bei der Polizei?
- Warum blieb das so lange (seit 2012?) unerkannt?
- Warum wird eine wissenschaftliche Untersuchung vom Innenminister behindert?
- Warum diese Salami-Taktik?
- Warum werden von den laufenden Ermittlungen keine Details veröffentlicht? (Wurde echt im Vorgängerthread MEHRFACH gefragt!)
- Warum ...

Ziemlich viele 'warum?', oder? Welches meinen Sie?

Polizisten haben höheres

Polizisten haben höheres Bildungsniveau? Als wer? Und wer sagt das?
Seht euch die afd an. Dort tummeln sich Professoren und Doktoren.
Als hätte Bildung was mit Anstand zu tun.
Gäbe es sonst Verfehlungen, wie cum ex, oder dieselgate?
Ne, skrupellose Vertreter findet man überall.

Abwarten!

Da werden 30 Angestellte der Polizei ZUFÄLLIG dabei ertappt weil sie vermutlich strafbewehrte Bilder und evtl. auch Texte ausgetauscht haben.
.
Und jetzt werden alle Polizisten Deutschlands unter Generalverdacht gestellt. Sogar eine Gesinnungspolizei innerhalb der Polizei wird gefordert.
.
Gleichzeitig ist eine Landesministerin im Amt, die übelste Lieder gegen Polizisten gesungen hat. Den genauen Text darf ich hier leider nicht schreiben.
.
Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen?

@Zwicke

"Haben Sie, werter User @Jan Petersen, valide Beweise für Rechtsextremismus im Denken und realen Handeln in deutschen Behörden...??
_
Ich stehe zu meinem Wettangebot..."

Genauso gut könnten Sie hier fragen, ob jemand "valide Beweise" dafür hat, ob auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt wirklich Leute begraben sind. Besonders die rechte Szene macht es sich zur Festangelegenheit und zum Triumph über die Bürgerlichkeit, in dunklen Kanälen Konspirationen zu teilen. Wie wollen Sie das Aufschaukeln gehässiger Tiraden in der Kantine und am Stammtisch verfolgen? Ich höre das im Zug, beim Einkaufen und vor allem ist es im Netz omnipresent und eklig, feige und laut. Warum soll Ihnen jemand beweisen, daß die das von Zuhause tun oder in ihrer Freizeit? Was es ja auch nicht besser macht. Einer der ersten Sprüche in meinem Elternhaus: "Wer wettet, ist ein Lump". Oder beim VS.

Anna-Elisabeth 17.30

der Schäferhund war auch ein Guter und hat seinen Job als Schutzhund ernst genommen hat;-) Schön, dass Sie auch was Gutes zu sagen haben für die Polizei. Das ist heute bei mittlerweilen hunderten Beiträgen eine seltene Ausnahme. Ganz überwiegend wird die Polizei mit Vorurteilen überschüttet. Ich erschreck immer, wenn eine bestimmte Klientel ruft "ganz Hamburg oder Berlin hasst die Polizei". Und ich denk immer, das sind vollkommen verpeilte Extremisten. Nachdem was die letzten zwei Tagen hier zu lesen waren scheint das hier mehrheitsfähig zu sein.

Soeben...

... hörte ich im Radio ein Interview mit dem Stellv. Vorsitzenden des BDK (Name leider nicht korrekt verstanden...). Dessen Kernaussage war das m.E. übliche "BlaBla" von mehr Supervision und verbesserter Ausbildung...
_
Ich frage: Wie wäre es hingegen mit mehr Mut zur politischen Stellungnahme..?! Der BDK ist keine (treueverpflichtet) staatliche, sondern eine gewerkschaftliche Organisation und hat durchaus Möglichkeiten, im öffentlichen Diskurs auf falsche politische Entscheidungen und daraus resultierende Gesellschaftsprobleme laut und deutlich aufmerksam zu machen. Stattdessen den Kopf einzuziehen und auf die politisch motivierte Ausgrenzung von einigen Einzelfällen aufzusatteln, halte ich für zu billig.! Denn damit wird kein einziges der heute in der Praxis akuten Polizeiprobleme wirklich gelöst.

Keine Überlast von rechtsextremen Bewerbern erkennbar

Und wenn es dennoch so viele sind, dann weil es einfach so (zu) viele gibt. Man kann sich kaum noch vor abwegigen Erscheinungen in dieser Gesellschaft retten, ob es nun Rechtsextreme, Kinder- oder Hundeficker sind, oder was immer, alles gibt es zu viel, was irgendwie abartig ist.

>> Wie wird das gerechnet?

>> Wie wird das gerechnet? Linke oder
>> islamistische Täter sind immer Einzeltäter
>> mit Einzeltaten.

Hää? Linke sind IMMER organisiert, oder sehen/lesen Sie andere Nachrichten?
{/sarkasmus}

Beispiele für Einzeltäter:
- NSU
- Lübcke-Mord
- Anschlag Münchner Oktoberfest
- u.s.w.

Irgendwie werden aus linken bzw. ausländischen 'organisierten Banden', sobald sich Rechtsextremisten als Täter herauskristallisieren, Einzeltäter. Die andere Richtung habe ich leider noch nie bemerken können.

Mich treibt eher die Frage

Mich treibt eher die Frage um, weshalb zigtausende Polizisten solche Quertreiber überhaupt dulden? Aus Angst vor wem? Als könnten 1000 Radikale irgendwas ausrichten. Bei Hunderttausenden "normal gepolten".

Am 17. September 2020 um 18:43 von Kein Einstein

Zitat: Gleichzeitig ist eine Landesministerin im Amt, die übelste Lieder gegen Polizisten gesungen hat.

Meinen Sie die sächsische Justizministerin, die als Teenager (1997) den Bass in einer kleinen ziemlich unbekannten Punkrockband gespielt hat?

Das vergleichen Sie mit den aktuellen rechtsextremen Umtrieben aktiver, erwachsener Polizisten?

18:43 von Bender Rodriguez

Seht euch die afd an. Dort tummeln sich Professoren und Doktoren.
Als hätte Bildung was mit Anstand zu tun.
.
Bundestag, also auf Anhieb wüsste ich keinen AfD´ler mit ner abgebrochener Ausbildung
ob das deshalb jetzt bessere Menschen sind ... ?
früher war ne ganze Generation stolz auf ihre humanistische Bildung
wo hat sie das hingebracht ... bis kurz vor Moskau und Leningrad
da lob ich mir die heute Generation, von Waldorf bis Gesamtschule
die wissen nicht mal wohin sie marschieren müssten

Strukturen verhindern Aufklärung?

Das ist aber nicht nur bei der Polizei so. Auch sollte man einzelfälle nicht immer dem System anlasten.

Das machen wir bei andern auffälligen Personengruppen ja auch nicht.

Die meißten PKW-Unfälle werden von jungen Menschen bis 25 jahren verursacht.

@18:43 von Bender Rodriguez

//Als hätte Bildung was mit Anstand zu tun.//

Wie mir scheint, ein weit verbreiteter Irrtum.

Nazis gibt es überall,

von Vanessa7_7 @

Aber wenn jeder der mal tief Luft holt oder aber sagt und Maßnahmen der Obrigkeit kritisiert ist die "Nazi" inflation ja fast normal.

Am 17. September 2020 um 18:16 von skydiver-sr

Zitat: An alle Polizisten in DE: Ich vertraue euch und ich möchte mich dafür bedanken, das ihr uns schützt und für euren Dienst an der Gesellschaft.....Respekt!..... Wir haben die beste Polizei der Welt...so sieht es aus!

Ich habe seit über 30 Jahren beruflich mit der Polizei zu tun und kann Ihre ultimative Lobhudelei nicht uneingeschränkt teilen.

18:50 von Zwicke

Doch, durch mehr Supervision, andere Schwerpunkte in der Ausbildung
politische Bildung, Kontrolle von außen und andere genannte Maßnahmen (Studie ?!) würde zumindest ein Problem der heutigen Praxis in der Polizeiarbeit gelöst: Nämlich das Verschweigen und Vertuschen von längst nicht Einzelfällen (ohnehin eine Behauptung, die gerne sehr selektiv aufgestellt wird. DW gelesen ? Da fragt der Kommentator: Wenn das nicht 29 Rechtsextremisten, sondern Islamisten gewesen wären, wie dann die Reaktion der Politik ? Und der (entsprechenden) Kommentatoren ?) von Rechtsextremismus bei der Polizei (und auch gleich noch der Bundeswehr, die die selben Probleme hat und wo die selben Maßnahmen was bewirken könnten. Das wäre doch schonmal was.

17. September 2020 um 18:48 von melancholeriker

>> Einer der ersten Sprüche in meinem Elternhaus: "Wer wettet, ist ein Lump". Oder beim VS. <<
.
Danke, dass Sie Ihre Wertevorstellung offen gelegt haben.

17:30 Anna-Elisabeth

Ich erinnere mich sehr gut daran, wie nett diese Polizisten [...] waren. Angst hatte ich nur vor dem Schäferhund, welcher wohl der Überzeugung war, mich bewachen zu müssen. Jedenfalls wich er nicht von meiner Seite.

Danke für das Bild, das mich zum Schmunzeln gebracht hat, auch wenn das für Sie sicher sehr unangenehm war. Und eigentlich auch nicht so feinfühlig von den PolizistInnen Sie mit dem Hund zu konfrontieren.

Meine persönlichen Erfahrungen mit der Polizei waren fast durchweg positiv. Als ich mal eine leichte Schramme an einem anderen Fahrzeug verursacht hatte, haben die zwei Beamten versucht diese mit einer Politur "wegzuwischen". Als der Halter endlich auftauchte, wollten die Polizisten diesen davon überzeugen, dass doch alles nicht so schlimm wäre.

Ich schätze die deutsche Polizei i.d.R. Habe auch sehr viel Respekt vor diesem fordernden Beruf. Verstehe aber die vielen Foristen nicht, die in den Kategorien entweder "dafür" oder "dagegen" argumentieren.

@18:09 von hesta15

>> Sie haben absolut recht, was mich nachdenklich macht, bei Polizisten handelt es sich um Menschen mit höheren Bildungsniveau, deshalb ist es für mich erschütternd das solche Menschen sich im rechten Nazisumpf tümmeln. <<
_
Wäre Ihnen wohler, wenn alle Bereitschafts- und Revierpolizisten mindestens einen universitären Akademikertitel hätten... zB. Dr.Pol oder Dr.Kripo...?? Da möchte ich Sie vor Enttäuschungen warnen... Ich zB. kenne sehr honorige, gesellschaftsnützliche und auch menschlich anerkannte und respektierte Akademiker, die privat ein deutlich rechtskonservatives Weltbild pflegen. Deshalb - alles sofort nur in die Nazischublade zu stecken, ist einfach albern...

@16:33 von Grooveman

>> Sind es vielleicht die täglich erlebten
>> Zustände vor Ort,

> Clankriminalität,
Sie meinen Hell Angels und Bandidos?

> Missachtung des staatlichen Monopols und
> seiner Bediensteten,
Sie meinen Steuerhinterziehung und Betrug?

> Nichtanerkennung von Frauen in diesen
> Positionen,
Sie meinen die katholische Kirche?

> oder auch der Nichtverfolgung von
> Straftaten durch Behörden und Justiz?
Sie meinen in den eigenen Reihen?

{/sarkasmus}

18:55 von saschamaus75

Einzeltäter.
.
keine Ahnung
aber so ne Gruppe wie die RAF egal die 1/2/3 Generation
kennt man bei Rechten Gruppen nicht
wobei vielleicht will ich sie ja nicht erkennen ??

Am 17. September 2020 um 18:43 von Kein Einstein

Zitat: Und jetzt werden alle Polizisten Deutschlands unter Generalverdacht gestellt.

Ich bekenne mich dazu, einen Generalverdacht zu hegen und der Meinung zu sein, dass sich aus den vielen Vorfällen bei unseren Sicherheitsbehörden eine Art Beweislastumkehr ergibt. Die Polizei muss sich exkulpieren.

Damit meine ich nicht den einzelnen Polizisten, Soldaten oder Verfassungsschützer, sondern die Behörden und da vor allem die Behörenspitzen wie Innenminister und Präsidenten.

Die Behörenleitungen waren so lange auf den rechten Auge blind, dass man sogar den Verdacht einer gewissen augenzwinkernden Kumpanei haben kann.

Ich bin daher skeptisch, was Aufklärungswillen und den Willen zu strukturellen Änderungen betrifft.

Ich befürchte, dass über die Sache bald wieder Gras wachsen wird; bis zum nächsten Mal.

Rechtsextremistische Gruppen

Es würde mich interessieren ob diese Chats während der Dienstzeit stattfanden oder nach Feierabend?
Privat können doch auch Polizisten/*innen chaten mit wem und über was sie wollen, oder?
Für mich war ein Schutzmann etwas besonderes, vor dem hatte ich mehr schiss als vor meinem Lehrer. Aber nicht weil er eine Knarre trug.
Heute hat doch keiner mehr Respekt vor der Polizei, sondern es wird provoziert, gespuckt, verprügelt, ins Kreuz gesprungen und vor kurzem warf man Pflastersteine und brennbare Dinge auf Polizisten. Auch Polizisten sind Menschen, Lebewesen welche den Kopf und ihre Gesundheit für die Bürger hinhalten.

@18:05 von Bender Rodriguez

//Will man so eine Verkrustungen demnächst ersparen, müsste man Beamte öfter versetzen.//

Damit würden Sie dem dienstlichen Frust noch privaten Frust hinzufügen. Auch Polizisten haben Familie und Freunde. Und wie oft sollen deren Kinder sich in neuen Schulen eingewöhnen?

//so könnte man Netzwerke vermeiden.//

Sicher nicht. Das Wort "Netz" sagt doch schon viel.

kein gutes Beispiel

Am 17. September 2020 um 18:59 von Kein Einstein In der Eile haben Sie sicherlich vergessen, dass damals auch eine Polizistin ermordet wurde? . Das sollte nicht unerwähnt bleiben! Zitat Ende https://de.wikipedia.org/wiki/Polizistenmord_von_Heilbronn#Ergebnislose_Ermittlungen gerade der Mord an der Polizistin ist ein Musterbeispiel für rassistische Ermittlungen. Ich habe es auf die Schnelle nicht gefunden, aber rund um den Polizistenmord gab es auch einen Zeugen, der in seinem Auto verbrannte.

@Mass Effect

Ja hier gabs wenigstens auch solche Nachrichten. Stichwort: Linksunten indymedia.

@ 18:32 von hesta15

Und ich plädiere seit Jahren dafür, die lokalen KZ-Orte nicht der Vergessenheit preiszugeben: es gab mindestens 24 KZ-Stammlager mit weit über 1.000 Außenlagern. Das wäre ein wichtiges Projekt, im Geschichts-, Deutsch-, Ethik- und Religionsunterricht, diese Orte in der Nähe im Gedächtnis zu halten und an ihnen auch die regionale NS-Vergangenheit zu betrachten.

Antwort auf den Kommentar

>In der Eile haben Sie sicherlich vergessen, dass damals auch eine Polizistin ermordet wurde?<

Ja. In der Tat. Es gab auch dazu alleine schon eine Doku unter dem Titel "Der Fall Kiesewetter". Das zehnte Opfer des NSU ist freilich ein anderes Opfer, weil sie eben im Gegensatz zu den anderen Opfern aus dem Polizeidienst stammte. Auch soll sie sich dort unsicher gefühlt haben. An dem Tag der Tat soll das Dienstauto an einem Gelände in Heilbronn gewesen sein, dass sonst laut Doku nicht einsam sei.
Es ist hier weiterhin vieles mysteriös. Auch weil nach ihrer Beisetzung Personen aus dem Kontaktbereich Kiesewetters angeblich sich später selbst auch das Leben genommen haben sollen. Wohlgemerkt - dies sind alles erschreckende Vermutungen, doch es ist ja nicht Fake, sondern Fakt, dass nach dreizehn Jahren der Fall Kiesewetter ungeklärt bleibt und man muss eben den Verdacht äußern, dass es zu viele Personen gibt, die nicht wollen, dass weder dieser noch die anderen neun Taten aufgeklärt werden.

17:30 Anna-Elisabeth Ergänzung:

Sie rechne ich ausdrücklich nicht zu "den Foristen". (kürzlich gab es ja schon mal ein Missverständnis, als ich eigentlich versuchte gewisse Städte zu verteidigen.)

@MR. Troc

Das Polizisten auch Menschen sind, weiß jeder. Nur haben genau diese speziell auf Recht, Ordnung und Gesetz zu achten? Vor dem Gesetz sollten alle gleich sein und wenn schon rassistische Polizisten daran scheitern, dann wirds schwierig.

@18:55 von Bender Rodriguez

//Als könnten 1000 Radikale irgendwas ausrichten.//

Sie haben aber schon mitbekommen, was ein einziger Radikaler anrichten kann?

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