Kommentare - Interview zu Polizeiskandal: "Strukturen verhindern Aufklärung"

17. September 2020 - 15:44 Uhr

Extremisten in der Polizei finden und bestrafen - das reiche nicht, sagt Polizeiwissenschaftler Behr angesichts der Vorfälle in NRW. Polizeistrukturen und Solidarität um jeden Preis verhinderten oftmals die Aufklärung, so Behr im tagesschau24-Interview.

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Kommentare

"Strukturen verhindern Aufklärung"

das wäre mal ein Ansatzpunkt
aber der klappt nirgends !!
hat man jemals ne Schule erlebt die öffentlich zugibt ein Drogenproblem zu haben ?
da werden auch Lehrer schnell versetzt bevor die Diskussion anfängt, Kindesmißbrauch
Jede Gruppe reagiert so, absolut jede
Eine Cockpitbesatzung spricht nicht über Alkoholprobleme in ihren Reihen,
in einer Familie geht man auch nicht zur Sozialberatung, wenn die Mutter säuft
der Vater prügelt oder der Sohn dealt
Kommt was bei der Bundeswehr raus warum dann bei der Polizei
Wenn es schon nen eigenen Begriff "Corpsgeist" gibt, ist doch alles besprochen

Kontrolmechanismus

Es sollte dringend ein Kontrollmechanismus eingerichtet werden (welcher vor dem Polizei werden, die Weltanschauung und das Umfeld erforscht). Innerhalb der Polizei sowas wie V-Männer einsetzen. Es darf nachher nicht heißen, wir wüssten nicht, das es soweit kommen konnte.

Lauter bedauerliche Einzelfälle

Was soll man zu Rechtsextremismus bei Behörden sonst sagen? Oder sehen das die einschlägigen Relativierer hier etwa anders?

Ach und wo wir grad beim Thema sind: was ist eigentlich mit [beliebigen whataboutism hier einsetzen]???

Heute darf man ja nichts mehr rechtsextremes sagen weil man sonst gleich als Rechtsextremist gilt! Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Danke Merkel!!!

(Hoffe somit allen „Argumenten“ unserer besorgten Bürger vorgegriffen zu haben, so dass diese sich jetzt weniger Arbeit mit Kommentare schreiben machen müssen)

Aufklärung

Da sind viele Fragezeichen zu finden denn Aufklärung heißt auch Kameraden auffliegen lassen ..... was bedeutet , dem werden wir lehren was richtig oder falsch ist !!!!!

Polizeiskandal? Was kann man

Polizeiskandal? Was kann man noch alles versuchen, um diese Polizei und andere Behörden zu diskreditieren? Warum versucht man nicht, wie bei allen anderen Straftaten und vor allem bestimmten Tätergruppen, vor einer Vorverurteilung mit allen Mitteln die öffentliche Meinung dahingehend zu dämpfen, indem man erst und vor allem alle möglichen Erklärungen zu geben versucht, wie es überhaupt zu diesem Vergehen, Verbrechen oder was auch immer kommen konnte? Natürlich wäre die Erklärung für die nun aufgedeckten Vorkommnisse nicht gerne gehört worden, denn einer der Gründe wäre bestimmt die Vorkommnise, die den Polizeibeamten bestimmt in der Art „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bei ihrer Arbeit begegnet, nämlich ständig Einsätze erleben zu müssen, bei denen sie immer und immer wieder erleben, wie sich bestimmte Gruppen fern jeglichen Unrechtsgefühls ihre eigene Welt gegen jeden Wert unserer Gesellschaft zur Gefahr unserer Bürger auf unsere Kosten,geschützt von Richterurteilen aufbauen.

@Sisyphos3

Richtig, und was ist eigentlich mit [beliebigen whataboutism hier einsetzen]??? Das würde dieser oder jener ja auch nie zugeben. Schlimm schlimm schlimm sowas.

Also das ist halt alles so, klappt ja nirgends! Kann man wohl nix machen, oder? Ok gut das wir drüber gesprochen haben, dann ist ja alles in Ordnung. Thema erledigt.

Keine Überlast von rechtsextremen Bewerbern erkennbar

mal ehrlich wer geht denn zur Polizei ?
ne gewisse Machtstellung hat man schon
schon mal weil man ne Flinte hat und Uniform
was muß man in einem Betrieb tun / wie ausgebildet sein
dass man hunderten Anweisungen geben kann die befolgt werden ?
Kürzlich war in so nem Thread hier, es melden sich verstärkt Angehörige von arabischen Clans
nachvollziehbar wäre das zumindest,
ebenso wenn einer gefrustet ist und was ändern will - bis er kapiert, das funktioniert so nicht
ob RECHTE die den starken Staat favorisieren oder LINKe mit Sendungsbewußtsein
alles wäre denkbar

Polizisten sind auch nur Menschen

Wenn mal eine Geschwindigkeitsübertretung oder eine geschenkte nicht zu teure Flasche Wein (Vorteilsnahme) unter den Tisch fällt ist das machbar. Auch sind nicht die Mittel da um den Dienst 100% korrekt auszuführen und so sehe ich so manchen Workaround auch nicht so schlimm, wenn es denn keine Nachteile ergibt. Aber Vergehen gegen das Grundgesetz sind eher schwerwiegend zu betrachten. Staatsfeinde jeglicher Couleur haben nichts im Staatsdienst zu suchen und da gehört die Polizei dazu (auch wenn sie generell zur Länderebene gehören).

Warum?

Wieso fragt keiner nach dem "warum"?

Nazis gibt es überall, nicht nur bei der Polizei

Wo will man anfangen? Oder was ist bisher nach NSU geschehen. Nazis oder auch unterschwelligen Rassismus gibt es überall. Ich finde es nur Niveaulos, siehe andere Kommentare zu diesem Thema, zu behaupten ach wie toll es bei der Polizei ist. Es mag sein, dass nicht alle Nazis sind, aber selbst kleinste Anzeichen verderben den Ruf. All die Jahre hat man solche Strukturen z.B. durch den Verfassungsschutz gedeckt. Ich finde auch gewollt. Anders kann man es sich nicht erklären. Was wird jetzt kommen. Einige Untersuchungen und Ergebnisse in Akten, die man wieder wegsperrt. Ich bin jetzt gespannt wie viel Besserwisser mit @Vanessa7_7 kommen werden so nach dem Motto nene bla bla und etc.

Ursachen erforschen

Heute besteht der Großteil der Polizisten aus Abiturienten. Mir kann niemand erzählen, dass ein geistig gesunder Gymnasiast (oder Hauptschüler) keine Ahnung von den Machenschaften der Nazis hat. Was bleibt, ist der unverbesserliche Teil von Rassisten, Antisemiten oder Neonazis, den es überall auf der Welt gibt. Wenn es nun eine deutliche Steigerung innerhalb der Polizei gäbe, reicht es mir nicht aus, selbige aus dem Dienst zu entfernen oder anzuklagen. Hier muss eine Ursachenerforschung erfolgen!

Polizisten sind Ringträger

Ich glaube Polizisten sind wie Ringträger bei Herr der Ringe. Manche können den Ring länger tragen, andere kürzer - aber verändern tut der Ring jeden Ringträger, und zwar zum schlechteren.
So scheint mir Polizeiarbeit in Deutschland zu sein: erwarten wir wirklich, dass Polizisten sich am Wochenende im Stadion anspucken oder beleidigen lassen, ohne dass es Spuren hinterlässt? Erwarten wir wirklich, dass Polizisten schlimmste Verbrechen erleben, Zeit, Mühe und persönliches Risiko auf sich nehmen nur um dann dem gleichen Täter ein paar Monate wieder hinterher zu rennen? Glauben wir wirklich, dass ständiges respektloses Verhalten der Polizei gegenüber deren Haltung unbeeindruckt lassen?

Diesen Situationen, die Seele, Herz und letztlich Verstand verhärten, muss unbedingt etwas Positives gegenüber gestellt werden, etwas, wo der Polizist merkt, dass er etwas Gutes beiträgt, etwas was bringt und auch in ein paar Wochen noch trägt.

um 15:53 von Sisyphos3

>>"Strukturen verhindern Aufklärung"
das wäre mal ein Ansatzpunkt aber der klappt nirgends !!
hat man jemals ne Schule erlebt die öffentlich zugibt ein Drogenproblem zu haben ? da werden auch Lehrer schnell versetzt bevor die Diskussion anfängt, Kindesmißbrauch
Jede Gruppe reagiert so, absolut jedeEine Cockpitbesatzung spricht nicht über Alkoholprobleme in ihren Reihen,
in einer Familie geht man auch nicht zur Sozialberatung, wenn die Mutter säuft der Vater prügelt oder der Sohn dealt
Kommt was bei der Bundeswehr raus warum dann bei der Polizei Wenn es schon nen eigenen Begriff "Corpsgeist" gibt, ist doch alles besprochen<<

Was soll das jetzt heißen? Wir lassen alles so wie es ist, weil wir ja eh nichts ändern können? Allein das die Problematik thematisiert wird, ist schon ein Schritt in die richtige Richtung.

im Volk verankern

Alle uniformierten Einheiten verlangen in einem bestimmten Maß auch einen uniformen Geist - eben den Korpsgeist. Das ist zunächst nichts Negatives, sondern die Ausrichtung des Denkens und Handelns auf eine bestimmte Aufgabe. Außerhalb dieses Aufgabenbereiches soll es dies Ausrichtung natürlich nicht geben. Wer bestimmt diese Ausrichtung ? Man kann das gut am Beispiel der Bundeswehr zeigen - denn auch dort tritt das Phänomen des Extremismus zutage und wahrscheinlich in noch stärkerem Maße als bei der Polizei und forciert durch die Umwandlung in eine Freiwilligen-Armee. Denn dadurch fand eine Isolierung von der Gesellschaft statt. Eine Armee muß aber vor allem im Volk verankert sein, sie muß sich darin bewegen wie der Fisch im Wasser - sie muß eine Volksarmee sein. Genau das gilt auch für die Polizei. Sie muß "im Volk" sein - was heißt sie kann sich im Alltag nicht nur gelegentlich im Streifenwagen , sondern lokalbezogene Präsenz zeigen.Das Gegenteil ist der Fall.

Natürlich ist unsere Polizei rechtslastig.

Wer geht denn zur Polizei und läßt sich an der Schußwaffe ausbilden? Doch sicher nicht die lingsgrünen Pazifisten. Und wenn man dann zum Einsatz in ein Problemviertel muß und sich beleidigen, anspucken oder gar verprügeln lassen muß, steigt sicher nicht die Sympatie für bestimmt Bevölkerungsgruppen, ob nun links, rechts oder mit Migrationshintergrund.

16:01 von Hackonya2

Innerhalb der Polizei sowas wie V-Männer einsetzen.
.
sie wissen aber schon was sie da fordern ?
stellen sie sich doch mal nen Betrieb vor wo der Chef "Spitzel" einsetzt
in Form von ner Kamera im Waschraum oder ein Zweibeiniger der schaut was die Kollegen so tun /nicht tun
der Lidl war ja schon mal im Foccus - deswegen
Es ist ein sehr schwieriges Thema an das man sicherlich nicht!! mit Samthandschuhen
aber mit Bedacht rangehen sollte

29 von 24000 sind keine

29 von 24000 sind keine Einzeltäter . Wie wird das gerechnet? Linke oder islamistische Täter sind immer Einzeltäter mit Einzeltaten.
Und egal ob organisiert oder einzeln, die müssen aus dem Beamtenverhältnis raus.
Das verträgt keine Abweichler nach links rechts oben oder unten.

Rechtsextremisten bei der Polizei...

Die Bewerber sind ordnungsorientiert und wertkonservativ, auch staats- und hierarchiebejahend. Es kann sich dann - möglicherweise durch eine Mischung von Kenntnissen aus dem Kollegenkreis und Arbeitsbedingungen in Brennpunktrevieren - so eine Radikalisierung entwickeln.
###

Nicht nur möglicherweise, sondern mehr als wahrscheinlich... Die Zeiten haben sich nun mal geändert. Sei es bei den Arbeitsbedingungen oder in Einsatz in Brennpunktvierteln. Dann kommt noch der Mangelnde Respekt und die Gewalt gegenüber den Beamten hinzu. Das kann für so manchen schon frustrierend sein. Besonders wenn ermittelte Täter schon bald wieder auf freien Fuss sind. Natürlich, das darf alles noch kein Grund für eine Rechtsextreme Gesinnung sein. Aber die Justiz und die Politik sollte sich einmal überlegen ob sie in diesen Zeiten mit einer liberalen Gesetzgebung solche Gesinnungen erst möglich machen !

@ um 16:01 von Hackonya2

Wie Herr Reul heute mitteilte, werden in NRW seit einigen Jahren Auszubildende bei der Polizei vorher vom Verfassungsschutz überprüft.
Das nützt natürlich nicht viel, wenn beim Verfassungsschutz ähnlich denkende Menschen arbeiten u/o ältere Kollegen bei der Polizei beschäftigt sind, die einer rechtsradikalen Einstellung unterlegen sind.

Peter Kock, 16:02 Uhr

"Da sind viele Fragezeichen zu finden denn Aufklärung heißt auch Kameraden auffliegen lassen ..... was bedeutet , dem werden wir lehren was richtig oder falsch ist !!!!!"

Aber einfach wegschauen und gewähren lassen, kann doch auch keine Lösung sein. So macht man sich mitschuldig. Warum sollte man denn nicht mit dem Kollegen sprechen - vielleicht auch mit einem anderen Kollegen zusammen.

Am 17. September 2020 um 16:06 von Sternenrindviech

Zitat:
"...Also das ist halt alles so, klappt ja nirgends! Kann man wohl nix machen, oder? Ok gut das wir drüber gesprochen haben, dann ist ja alles in Ordnung. Thema erledigt..."

Sie haben ES auf den Punkt gebracht, was das Hauptanliegen dieser Foren ist - nichts als heisse Luft und keine Veränderungen.

16:06 von Sternenrindviech @Sisyphos3

Was wollen sie eigentlich mit ihren Aussagen bezwecken? Wollen sie jede andere Meinung als die ihre Verbieten?
Sagen sie doch einfach was sie wollen. Schlimm schlimm schlimm sowas.

@ Sisyphos3

"ob RECHTE die den starken Staat favorisieren oder LINKe mit Sendungsbewußtsein
alles wäre denkbar" Am 17. September 2020 um 16:06 von Sisyphos3

*

Na ja, die Linken, die ich noch kennengelernt habe hatten einen "super starken" Staat.

Meine Eltern haben mir erzählt, die verbotenen Bücher von Solidarnosc, die ich mal gefunden habe, wären Sexbücher für Erwachsene, damit wenn ich was erzähle keinen in Schwierigkeiten bringe. Sie haben sie mir ganz schnell aus den Händen gerissen.

Mir sind die Ränder alle nicht geheuer.

Einfache Aufklärung genügt

In Anlehnung an die folgende Berichterstattung zum Thema wird von "radikaler" Aufklärung des Sachverhalts gesprochen. Bitte Herr Reul, eine "einfache" und konsequente Aufklärung reicht völlig aus. Man möchte sich doch gerade als Staatsorgan nicht auf die Stufe der Radikalität begeben. Polizisten können einem leid tun, weil sie die verfehlten und gut gemeinten Anordnungen der Politik im Allgemeinen durchsetzen müssen. Entsprechend können sie auch in Gewissensbisse in ihrer Dienstausübung geraten. Das gut gemeinte Remonstrationsrecht der Polizei unterliegt aber im Akutfall wohl eher dem Gruppenzwang, einer Dienstanweisung Folge zu leisten. Siehe dazu auch:
https://akj.rewi.hu-berlin.de/zeitung/00-1/polizei.html

Die Polizei ist also Opfer gesellschaftlicher Fehlentwicklungen, die wir alle widerstandslos dulden, hinnehmen und erlauben... Ich empfehle den Staat, das Geld-, das Wirtschafts- und Sozialsystem freiheitlicher zu überdenken... Dann hätte die Polizei auch ruhigere Dienste.

Am 17. September 2020 um 15:53 von Sisyphos3

Zitat:
"..."Strukturen verhindern Aufklärung"
das wäre mal ein Ansatzpunkt
aber der klappt nirgends !!..."

dem kann ich mich nur anschließen.

@Nord-Nordmann

Warum musste George Floyd und viele sein Leben lassen. Sie wollen doch sicherlich nicht solche Zustände in Deutschland?

16:18 von Esche999

das haben sie denke ich hervorragend rübergebracht

angefangen bei ner gemeinsamen Uniform die ein gemeinsames Denken zeigen will
(Polizei, Armee, Schulen, Heimatvereine)
wenn unser Heinemann mal sagt "Bürger in Uniform" er meinte die Wehrpflicht,
ist man ja heute auf einem ganz anderen Weg
und Loyalität zur Polizei ?
ich bin doch kein "Blockwart", so der allgemeine Tenor
wenn Steine aus der Gruppe der Demonstrierenden fliegen
auch da gibt es Gruppenbildung der "böse" Staat (Polizei) wir die Demonstranten (einschließlich gewaltbereiter)

16:09 von Vanessa7_7

Also ihrer Ansicht sind es also nur einige wenige bei der Polizei die keine Nazis sind. Also Polizei abschaffen dann ist ja ihrer Meinung nach alles gut.

Gut gebruellt, Loewe!

"Diese Reaktion ist sehr nachvollziehbar, aber auch sehr typisch - und wird oft gerade von konservativen Kreisen benutzt: Zu fordern, "hart auszumerzen" und "streng zu verfolgen". Da kommen solche Narrative zum Vorschein wie: "Jetzt wird mit eisernem Besen gekehrt, und dann ist die Welt wieder in Ordnung." Und diese Welt ist nicht in Ordnung." (aus dem Bericht)

Finde ich klasse, das das "abgedruckt" wird. Das sind seltene und wahre Worte, da koennten so einige drueber nachdenken, und zwar in fast allen politischen Feldern.

@nie wieder spd

Wenn es schon soweit gekommen ist, dann muss stärker gehandelt werden, bevor man komplett unterlaufen wird. Siehe Putschversuch Türkei.

Habt Ihr Euch nicht

Habt Ihr Euch nicht vielleicht auch schon mal gefragt, warum es überhaupt dazu kommt, warum POLIZISTEN zu einer rechts orientierten Meinung, ja Gesinnung kommen? Sind es vielleicht die täglich erlebten Zustände vor Ort, Clankriminalität, Missachtung des staatlichen Monopols und seiner Bediensteten, Nichtanerkennung von Frauen in diesen Positionen, oder auch der Nichtverfolgung von Straftaten durch Behörden und Justiz?

16:28 von Tada

Mir sind die Ränder alle nicht geheuer.
.
nicht nur ihnen
aber man ist ja gerade dabei die Ränder zu vergrößern
in dem man die Gräben zwischen den Gruppen aufreißt

Heutiges Tagesgespräch in WDR5

Da riefen ehemalige und auch aktive Polizisten an, die schilderten, dass man sich seines Lebens nicht mehr sicher sein kann, wenn man Kollegen wegen Rechtsradikalismus bei Vorgesetzten anzeigt.
Ebenfalls Rechtsradikale Vorgesetzte lassen solche Polizisten versetzen und geben der nächsten Dienststelle Bescheid über den „Spitzel“ oder „Nestbeschmutzer“.
Privatadressen und private Telefonnummern solcher Polizisten werden an Kollegen weitergegeben, die auch Bescheid wissen, warum der „neue“ Kollege versetzt wurde.
Und das alles schon seit Jahren.
Unfassbar was heute in der BRD möglich ist!

@offene Diskussion, 16:04 Uhr - Polizeiskandal!

Verständlich, dass Polizeibeamte mitunter Frust schieben, weil Straftäter kein Unrechtsbewusstsein entwickeln und wiederholt eine Straftat begehen, weil sie angepöbelt, beleidigt und beschimpft werden... Aber mit dem Unrechtsgefühl scheint es auch bei denjenigen schlecht bestellt zu sein, die Flüchtlinge auf Bildern in Gaskammern stecken und überhaupt den Nationalsozialismus zu verherrlichen suchen. Nichts, aber auch gar nichts rechtfertigt ein solches Tun - und das (von Ihnen gesetzte) Fragezeichen hinter dem Begriff Polizeiskandal ist völlig deplatziert. Zu kritisieren ist allenfalls, dass die Polizei in der Gesamtheit unter diesen widerlichen Handlungen einiger (weniger?) zu leiden hat.

16:28 von Mass Effect

was soll ich verbieten wollen ?
ein Beamter (Polizist, Lehrer etc) hat sich an die Verfassung zu halten, an seine Vorgaben,
wenn er seinen Beruf ausübt

Natürlich ist unsere Polizei rechtslastig.

>>Natürlich ist unsere Polizei rechtslastig.

Wer geht denn zur Polizei und läßt sich an der Schußwaffe ausbilden? Doch sicher nicht die lingsgrünen Pazifisten. Und wenn man dann zum Einsatz in ein Problemviertel muß und sich beleidigen, anspucken oder gar verprügeln lassen muß, steigt sicher nicht die Sympatie für bestimmt Bevölkerungsgruppen, ob nun links, rechts oder mit Migrationshintergrund.<<

Nur falls es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein sollte, es ist nicht DIE Polizei betroffen sondern einige faule Eier.
Welche Dimension das ausmacht, wird sich noch rausstellen.

Ja, und ich kenne 'linksgrüne' Polizisten.

16:31 von Hackonya2 @Nord-Nordmann

Die Zustände in Deutschland sind mir um einiges lieber als die Zustände in der Türkei. Hier wird gegen fehlverhalten angegangen.

Angst, Verantwortung zu übernehmen

Mein Eindruck ist, dass es bei der Polizei eine Angst gibt, Verantwortung zu übernehmen. Es stellt sich die Frage, woher diese Angst kommt.

rer Truman Welt

Das Einzige, was eine Aufklärung verhindert ist die Person Seehofer. Interessant ist einmal zu hinterfragen, weshalb er dagegen ist! Das er wüsste, daß die Polizei mit Rechtsextremismus kein Problem habe, kann er als Argument nun in die Tonne treten. Interessant ist auch einmal zu hinterfragen, woher er zu dieser Einschätzung kam.

16:24 von Der freundliche...

"Aber die Justiz und die Politik sollte sich einmal überlegen ob sie in diesen Zeiten mit einer liberalen Gesetzgebung solche Gesinnungen erst möglich machen !"

Sie reden also dem "eisernen Besen" das Wort, wie von Rafael Behr erklaert... der genau das kritisiert; und dem Ihr Gedanke die Tuer oeffnet.

16:33 von nie wieder spd

genau das kommt raus wenn man übertreibt !
ich will sie mal erleben wenn in einem Betrieb, in einer Gruppe, ein Mitarbeiter für den Chef spioniert
in einer Schulkasse ein Schüler seine Mitschüler verpetzt
das ist ein ganz sensibles Thema wo man hier mit so platten Sprüchen
und der üblichen Schwarz/Weiß Sicht und Unterstellungen nicht weit kommt

@Nord-Nordmann, 16:06 Uhr

"Wieso fragt keiner nach dem "warum"?"

Weil es keine plausible Antwort darauf gibt, weshalb Menschen den Nationalsozialismus mit all seinen Greueltaten noch immer zu verherrlichen suchen und sogar so weit gehen, dass sie - bildlich betrachtet - Flüchtlinge in eine Gaskammer stecken. Mit gesundem Menschenverstand und einer humanistischen Erziehung kann man einem solchen Verhalten nur angewidert gegenüberstehen. Die Frage nach dem WARUM erübrigt sich in einem solchen Fall...!

@Mass Effect

Die Türkei hat auch nicht so Zustände, wie Deutschland. Hier gibt es keine PKK, DHKP-C und zig andere Terror Organisationen. Dann gabs hier auch kein Putschversuch. Leute lassen sich nicht so leicht zu was verleiten, da es größtenteils gut geht wirtschaftlich. Sie wissen aber was nach paar Terroranschlägen in Frankreich für Gesetze herauskamen, mitten im Herzen Europas? Bei anderen Zuständen wäre es im Deutschland immer noch besser? Wenn Sie es glauben bitte.

16:10 von Eres

"Wenn es nun eine deutliche Steigerung innerhalb der Polizei gäbe, reicht es mir nicht aus, selbige aus dem Dienst zu entfernen oder anzuklagen. Hier muss eine Ursachenerforschung erfolgen!"

.-.-.-.

Ja!
Nur nützt alleine diese auch wieder nichts.

Ursache vielleicht:
Unsere Bürger sind noch nicht komplett reif für eine längerfristige Demokratie in FRIEDEN.

Der Privatmensch kennt viele private Konflikte.
Musste dieser aber in den Krieg, konnte er diese Privatkonflikte an einem Pauschalfeind abreagieren.

Wo aber heute hin mit den vielen privaten Konflikten? Wem kann ich dafür auf die Rübe hauen?

Ah ja, da haben wir ja die Ausländer. Da kann man - beispielsweise - abreagieren.

Selbst wenn diese These stimmen würde:
man kann das aber nicht so ohne weiteres abschaffen.

Die meisten unserer Polizisten - das halte ich für sicher - reagieren sich im "Helfen" ab.
Sie verwandeln ihre Aggression in Empathie.
Die anderen suchen ihre Schlupflöcher im Unterirdischen.

Was aber dagegen tun?

um 16:33 von nie wieder spd

>>Da riefen ehemalige und auch aktive Polizisten an, die schilderten, dass man sich seines Lebens nicht mehr sicher sein kann, wenn man Kollegen wegen Rechtsradikalismus bei Vorgesetzten anzeigt.
Ebenfalls Rechtsradikale Vorgesetzte lassen solche Polizisten versetzen und geben der nächsten Dienststelle Bescheid über den „Spitzel“ oder „Nestbeschmutzer“.
Privatadressen und private Telefonnummern solcher Polizisten werden an Kollegen weitergegeben, die auch Bescheid wissen, warum der „neue“ Kollege versetzt wurde.
Und das alles schon seit Jahren.
Unfassbar was heute in der BRD möglich ist!<<

Ich halte es für dringend erforderlich, dass sowas extern eskaliert werden kann.

In größeren Unternnehmen hat gibt es eine interne Revision und wenn man dieser nicht über den Weg traut, kann man sich extern anonym an einen Ombudsmann wenden. Das sind i.d.R. Juristen, z.T. ehemalige Richter, die die Sachverhalte auch richtig einordnen können.

So was sollte u.A. auch bei der Polizei möglich sein.

@Mass Effect

Warum kommen solche Nachrichten, wenn es angeblich su gut ist mit dem Zustand in Deutschland, da nützt auch der beste Vergleich nichts. Es läuft was schief und das muss geändert werden oder?

@der feundliche..., 16:24 Uhr

Wer aber Flüchtlinge "bildlich" in eine Gaskammer verfrachtet und dem Nationalsozialismus huldigt, wird selbst zum Täter. Mit Frustabbau hat ein solches Verhalten nun wirklich nichts zu tun.

@Hackonya2

"Warum musste George Floyd und viele sein Leben lassen. Sie wollen doch sicherlich nicht solche Zustände in Deutschland?" Am 17. September 2020 um 16:31 von Hackonya2

*

Die bekommen wir schon deshalb nicht, weil man hier viel Wert auf Bildung legt und in keiner ethnischen Gruppe es hier so viele Schulabbrecher gibt, wie unter Afroamerikanern in den USA.

Während es in den USA immer mal passiert, dass jemand im Auto anhält und jemanden aus Lust und Laune erschießt (kurz nach dem Fall mit Floyd hat ein Mann mit 8 Schuss einfach so einen 1-Jährigen auf dem Rücksitz hinter der Mutter erschossen, alle 3 Personen waren Afroamerikaner), wird bei uns mittlerweile sogar ein "Unfall" bei einem Autorennen durch die Stadt als Mord verurteilt.

Wir machen es jetzt schon besser.

@16:01 von Hackonya2

//Es sollte dringend ein Kontrollmechanismus eingerichtet werden...//

Klingt gut, stelle ich mir aber sehr schwierig vor.

//... (welcher vor dem Polizei werden, die Weltanschauung und das Umfeld erforscht).//

Die Weltanschauung zu prüfen funktioniert nicht. Wer da nicht ganz dämlich ist, kann da leicht etwas vortäuschen. Hinzu kommt, dass sich Weltanschauungen ändern können. Diese hängen zudem stark von dem Umfeld ab, das einen umgibt. Wenn es schlecht läuft, kommt ein junger Polizist (mit 'gesunder' Weltanschauung) in ein bereits 'braun verseuchtes' Umfeld. Das kann sich sehr leicht auf das Gedankengut eines noch unerfahrenen Menschen auswirken.

Diesmal anders?

"(...) wird oft gerade von konservativen Kreisen benutzt: Zu fordern, "hart auszumerzen" (...)."

Also, dass die Forderung, bei der Polizei" hart auszumerzen", typisch für konservative Kreise wäre, ist mir neu.

Aber schön, wenn es diesmal anders ist.

Seltsamer Experte.

Am 17. September 2020 um 16:31 von Hackonya2

Warum musste George Floyd und viele sein Leben lassen. Sie wollen doch sicherlich nicht solche Zustände in Deutschland?
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Meine Güte, geht's noch platter?
Warum wurde Jack the Ripper nie gefasst?

(An)-Dichtung und Wahrheit...

Warum werden nun wieder allerlei - gewiß honorige - Fachleute bemüht, in der fraglichen Sache verbale Purzelbäume zu schlagen..? Ich meine, man kann diese "Polizeisache" auch ohne viel Aufregung mit ganz normalem Menschenverstand erfassen, erklären, und in Extremfällen Abhilfe schaffen.
_
Denn ohne Frage haben schon junge Polizeianwärter eine (gewünschte) Affinität zu Recht und Ordnung, mit eher konservativer Grundhaltung. In den Folgejahren kommen dann praktische Erfahrungen aus dem täglichen Dienstgeschehen hinzu. Manche davon auch traumatisch, aber alle zusammen, auch die "Alltäglichkeiten", tragen gewiß zur Persönlichkeitsbildung aktiver Polizisten bei.
_
Daß Polizisten im Berufsverlauf persönlich-politisch eher weniger zu linksautonomen Tendenzen neigen, ist auch nicht schwer zu verstehen. Aber solange der Kern der Polizeiarbeit in der Praxis - nämlich menschliche Neutralität gegenüber Jedermann - gewahrt bleibt, gibt es an der Polizei per se auch nichts auszusetzen.

@Mass Effect

Mag sein, das die Zustände besser als in der Türkei sind, es herrschen dort auch andere Zustände (die Tage wegen der PKK, schon wieder welche gefallen). Ein Problem gibt es aber anscheinend schon, sonst dürfte es solche Nachrichten nicht geben?

@16:43 von Adeo60 @Nord-Nordmann

//Die Frage nach dem WARUM erübrigt sich in einem solchen Fall...!//

Das denke ich nicht. Im Gegenteil, könnte man die Frage nach dem Warum wenigstens teilweise beantworten, könnte man vielleicht eine Ausbreitung dieser Seuche verhindern. Man wird ja nicht als Nazi geboren.

Vielleicht

muss sich NRW mal fragen, wer und was zur Polizei geht, unlängst gab es da Berichte über Schüler in Berlin, bei der Polizeischule.
Wenn es im NRW auch so aussieht, dann muss man sich nicht wundern.
Und eins ist Fakt, vom Kindergarten über Schule und Arbeitsstelle, Nestbeschmutzer haben es im Leben nicht ganz so einfach, das liegt in der Natur der Dinge.
Das bedeutet einfach, nicht jeder ist gewillt seinen Nachbarn oder Mitarbeiter ans Messer zu liefern, ganz so einfach ist das Leben nicht, wie einige denken.

um 15:53 von Sisyphos3 "Strukturen verhindern Aufklärung

"...in einer Familie geht man auch nicht zur Sozialberatung, wenn die Mutter säuft
der Vater prügelt oder der Sohn dealt
Kommt was bei der Bundeswehr raus warum dann bei der Polizei
Wenn es schon nen eigenen Begriff "Corpsgeist" gibt, ist doch alles besprochen"

Natürlich geht "man" in der Familie auch zur Sozialberatung oder z. B. ins Frauenhaus. Würde es sonst so Viele geben? Das Gleiche gilt für die Polizei oder die Drogenberatung, wenn z. B. Eltern den ganzen Tag online sind und die Welt nicht mehr verstehn.

"Corpsgeist" ist natürlich was Schlimmes und eine Domäne der Männer, vor allem bei obrigkeitshörigen. Da Polzistsein aber eine ganze Menge Mut erfordert, wird es immer Beamten geben, denen das Funktionieren des Gesamten wichtiger ist als Unauffälligkeit im Glied. Ich bin froh über jede(n), die/der solche Umtriebe zur Anzeige bringt.

Die Umwelt formt den Menschen!

Deutschland ist doch mittlerweile ein Schlaraffenland für Kriminelle geworden!
Drogendealer sind schneller auf freien Fuß als der Bericht geschrieben ist.
Verbrecher werden aus der U-Haft entlassen weil die Verfahren zu lange dauern.
Die Strafen sind oft lächerlich in Bezug auf die Schwere der Straftaten.
Asylbewerber begehen Straftaten weil Sie dann nicht abgeschoben werden.
U. S. W. Jeder kennt hier genug Beispiele!
Und dann werden die Polizisten noch von Politiker als Rassisten beschimpft.
Die Polizei spiegelt unsere Gesellschaft wieder und wenn in der Politik keiner mehr sehen will, was in Deutschland real los ist, werden auf uns noch ganz andere Probleme auf uns zu kommen!

@16:24 von Der freundliche...

//Aber die Justiz und die Politik sollte sich einmal überlegen ob sie in diesen Zeiten mit einer liberalen Gesetzgebung solche Gesinnungen erst möglich machen!//

Die Gesetzgebung ist ganz sicher nicht das Problem. Eher der Personalmangel bei Justiz und Polizei. Aber auch das rechtfertigt eine rechtsextreme Gesinnung nicht.

Der Ausbildungsalltag

Um ein URteil zu faellen ueber die Ursachen des Zustandes der Polizei muesste man mal den normalen taeglichen Ausbildungsablauf haarklein erklaert bekommen - und zwar nicht theoretisch den Lehrplan, sondern wie es im Alltag aussieht. Auch so angeschlagen wie an den Schulen? Zu wenig Lehrer? Ausfaelle hier und da? Lieber Sport anstatt politische Bildung? Wirft man mit Papierknaeueln im Unterricht oder passt man auf? (Scherz - aber Sie verstehen, was ich meine.)

@Hackonya2

Ursachenforschung nach dem "warum", das komplette "Bild" ist gefragt, nicht emotional mit einem Biertisch-/ Totschlag-Argument, sondern wissenschafltich (viele Faktoren). Das ist heute aber nicht mehr oppertun, sehr schlimm. Wenn wir in Deutschland emotional werden haben die Nachbarländer/Europa/ Welt ein Problem, wie die Geschichte leider beweißt.

16:18 von KarlderKühne

"Natürlich ist unsere Polizei rechtslastig.

Wer geht denn zur Polizei und läßt sich an der Schußwaffe ausbilden? Doch sicher nicht die lingsgrünen Pazifisten. Und wenn man dann zum Einsatz in ein Problemviertel muß und sich beleidigen, anspucken oder gar verprügeln lassen muß, steigt sicher nicht die Sympatie für bestimmt Bevölkerungsgruppen, ob nun links, rechts oder mit Migrationshintergrund."

,.

Sie karikieren die Polizei.

Und offensichtlich darum, weil Sie es als ganz natürlich darstellen wollen, dass man rechtsextrem wird, wenn man von anderen Rechtsextremen angepöbelt wird.

Das ist aber nur ein Wunschdenken.
Es ist auch dies eine Karikatur des Menschen.

Sie unterstellen allen Polizisten, dass sie nur darum den Beruf ergreifen, um päng päng mit der Waffe machen zu dürfen.

Dass sie wirklich "Helfer der Bürger" sein wollen und darum den Beruf ergriffen haben, scheint einigen undenkbar.

Letztgenante dürfen NIEMALS Polizisten sein. Und auch sonst nicht mit Menschen arbeiten.

Es ist doch selbsterklärend,

Es ist doch selbsterklärend, dass Polizei nur ohne extremistische Weltbilder funktionieren kann, denn diese Leute haben auch oft privat Kontakte in solche Szenen.
Bedeutet, die Arbeit der Polizei ist für die Extremisten gläsern und Durchsuchungen / Überwachungen der Mobiltelefon etc würde nichts bringen, weil die Maulwürfe ihre Szenen schon mit Informationen versorgt haben. Ähnlich ist der Bereich der Korruption im Bereich Drogen, Waffen, Rotlicht, Clan etc zu sehen. Auch hier stehen Polizisten der gesamten Polizei negativ im Weg, wenn sie sich durch Korruption von der anderen Seite kaufen lassen, um Informationen fließen zu lassen. Nicht umsonst hat man in Berlin große Bauchschmerzen damit, wenn sich Mitglieder großer Clan-Familien für den Polizeidienst bewerben. Das trojanische Pferd fängt dann keiner mehr ein

15:53 @ Sisyphos3

In Ihrer großzügigen Satire nehmen Sie Fehlverhalten, Sucht, Straftaten als Zutaten zu einem dicken Brei, rühren fleißig und jeder, der nicht mit rührt,
ist ein Denunziant oder Blockwart.

Große Schubladen,
Ihr Denken auf die Allgemeinheit übertragen,
das war schon immer so,
da wird sich nie etwas ändern, ...
blabla ...

Es wundert mich, dass überhaupt Straftaten aufgeklärt werden,
dass die Sozialämter überfordert sind,
und vieles mehr.

Ja ich kenne eine Schule, die Drogenprobleme offen diskutiert hat.

@16:01 von Sternenrindviech

>> Lauter bedauerliche Einzelfälle > Was soll man zu Rechtsextremismus bei Behörden sonst sagen? Oder sehen das die einschlägigen Relativierer hier etwa anders? <<
_
Mit diesem - und auch früheren - Postings demaskieren Sie sich selbst als Vertreter einer eher demokratie-diffamieren Denkfraktion. Oder haben Sie - hier und jetzt - valide Belege für Rechtsextremismus im Denken/Handeln in deutschen Behörden..? Ich wäre bereit, Haus und Hof dafür zu verwetten, daß Sie passen müssen..!
_
Nach meiner Lesart gehören Sie viel eher zu jenen Frustrierten, die - als sich selbst falsch verstehende Linksoppositionelle - mit rechtsstaatlicher Ordnung nix am Hut haben... die nicht verstanden haben, daß Links/Mitte/Rechts normale Bestandteile einer lebendig-vielfältigen und ausgleichend funktionierenden Demokratie sind.

Die Polizei muss aufpassen

Während sich diverse radikale Gruppen immer wieder mit der Polizei anlegen, so gibt es eine die sich anbiedert und das sind die Rechtsextremen. Dadurch kann es natürlich eine Verschiebung in der Wahrnehmung geben und so einige Polizisten selbst denken, dass die Rechtsextremen ja recht haben mit ihrer Darstellung der Situation. Ich habe privat genügend Menschen erlebt die Grundlos aggressiv gegen andere vorgehen und dann die Engel und Opfer sind sobald die Polizei eintrifft. Die kann das dann so gar nicht wahrnehmen.

Nur um das klar zu stellen privat darf jeder Polizist auch rechts oder links sein. Im Dienst sollten sie möglichst neutral sein, aber extrem in jeglicher Hinsicht geht nicht.

2020 um 16:58 von Hackonya2 @Mass Effect

Mag sein, das die Zustände besser als in der Türkei sind, es herrschen dort auch andere Zustände (die Tage wegen der PKK, schon wieder welche gefallen). Ein Problem gibt es aber anscheinend schon, sonst dürfte es solche Nachrichten nicht geben?

Bei uns gibt es wenigsten solche Nachrichten und werden nicht von vornherein verboten.

@16:37 von Adeo60

//Zu kritisieren ist allenfalls, dass die Polizei in der Gesamtheit unter diesen widerlichen Handlungen einiger (weniger?) zu leiden hat.//

Ich bin fest davon überzeugt, dass die große Mehrheit der PolizistInnen anständige Mitbürger sind. Wenn man die Polizei hinsichtlich der rechtsradikalen Umtriebe unter Generalverdacht stellt - und sei's auch nur durch gewollt schwammige Formulierungen - könnte das zu einem Brandbeschleuniger innerhalb der Polizei werden.

17:07 von Sausevind

Ich gehe mal davon aus das sie die Vorletztgenannten meinten al sie schrieben:

Sie unterstellen allen Polizisten, dass sie nur darum den Beruf ergreifen, um päng päng mit der Waffe machen zu dürfen.
Dass sie wirklich "Helfer der Bürger" sein wollen und darum den Beruf ergriffen haben, scheint einigen undenkbar.

Letztgenante dürfen NIEMALS Polizisten sein. Und auch sonst nicht mit Menschen arbeiten.

Also "Helfer der Bürger" sollten sie auf jeden fall sein.

@Anna-Elisabeth, 16:59 Uhr

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Aber bei der Ungeheuerlichkeit eines Bildes, das Flüchtlinge in einer Gaskammer zeichnet, fehlen mir die Worte. Es gibt dafür m.E. keine Erklärung, nur eine tiefe innere Verrohung. Und das bei einem oder mehreren Polizeibeamten. Ich bin, wie der NRW-Innenminister, zutiefst beschämt. Wenn Sie aber eine Ursachenforschung betreiben wollen, dann sollten Sie den Blick auf diejenigen richten, die seit einigen Jahren mit Hass- und Hetzparolen (vor allem auch gegen Flüchtlinge, Juden und andere Minderheiten) durch die Strassen ziehen, selbst friedliche Corona-Demos für ihre widerlichen Zwecke instrumentalisieren. Vorrangiges Ziel ist nicht der Protest, sondern Chaos entstehen zu lassen, um den verhassten Staat zu zerschlagen (damit meine ich natürlich nicht die friedlichen Demonstranten). Pegida war nur der Anfang.

nicht die Strukturen verhindern Aufklärung !

wenn sich "Gleichgesinnte", egal welcher Art ihre Gesinnung ist, zusammenfinden und sich organisieren, dann finden sie immer Mittel und Wege, sich den bestehenden Strukturen anzupassen. Daher stellt sich für mich die viel dringendere Frage, warum ticken Staatsbedienstete so und frönen dem Nazional-Sozialismus? Eine Gesellschaftsform, die unser deutsches Vaterland so arg ins Verderben geführt hat und international Brantmarkte. Was ist aus heutiger Sicht so "ver-Führer-isch" an Rassenwahn und völkischem Gedankengut? Vielen Ossis wirft man ja vor, die rote mit der braunen Ideologie getauscht zu haben. Dabei sind richtige "Rote" in keinster Weise Überläufer zu einer Ideologie, die sie zu tiefst verabscheuen. Aber junge Menschen, die sich auf ihre Fahnen geschrieben haben, dem Bürger vor Unrecht und Verbrechen zu schützen, was, ja was löst bei ihnen diese Faszination zum Nationalsozialismus aus ? Gehorsam, Rechtsbewustsein, starke Führungs-Autoritäten. Warum aber wird all das vermisst ???

Querschnitt...

In allen Bereichen wo sehr viele Menschen zusammen arbeiten oder Dienst tun, ist es auch automatisch ein querschnitt unserer Gesellschaft...leider gibt es in unserer Gesellschaft nun mal zu verschiedene ansichten, vorlieben, einstellungen zu den unterschiedlichsten und verschiednen Bereichen des Lebens... Und diese nicht immer Demokratie Konform... Aber, leider vorhanden.

Interessen bündeln

Polizei u Feuerwehr, Sanitäter u Bundeswehr müssen ihre Interessen demokratisch bündeln und artikulieren.

Sie haben Treue der Freiheit u des Rechts geschworen. Private, pubertäre Frustbewältigung muss juristisch aufgearbeitet werden. Gesinnungsschnüffelei oder gar Umerziehung ist gegen das GG u die Demokratie ausgerichtet.

Tradition u Treue sind gut u dürfen in der FDGO frei gelebt werden.

@17:07 von Sausevind

//Dass sie wirklich "Helfer der Bürger" sein wollen und darum den Beruf ergriffen haben, scheint einigen undenkbar.//

Da kann ich vielleicht helfen. Ich bin als Vierjährige mal auf einer Kirmes "verlorengegangen". Zwei junge Frauen hatten mich - ein in Tränen aufgelöstes Bündel Elend - auf die nächste Polizeiwache gebracht. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie nett diese Polizisten (und die beiden jungen Frauen) waren. Angst hatte ich nur vor dem Schäferhund, welcher wohl der Überzeugung war, mich bewachen zu müssen. Jedenfalls wich er nicht von meiner Seite.

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