Kommentare - BKA-Chef warnt vor Vertrauensverlust in Polizei

17. September 2020 - 10:24 Uhr

Angesichts der rechtsextremen Chats bei der NRW-Polizei hat BKA-Chef Münch vor einem Vertrauensverlust in die Sicherheitsbehörden gewarnt. Alle Polizisten müssten jetzt handeln. Derweil wird der Ruf nach wissenschaftlichen Studien lauter.

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Kommentare

Wenn

.... wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird.
Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein

Naja.........

Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild. Erinnert mich an die Hysterie damals bei Möllemann über das Flugblatt das die wenigsten zur eigenen Meinungsbildung zu Gesicht bekamen, so wie das jetzt mit den Chats auch sein wird, aber mit Selbstmord von Herrn Möllemann endete. Bin gespannt wie das hier wieder endet. Ich vertraue weiter unserer Polizei. Meine Meinung.

Am 17. September 2020 um 10:35 von Zeit-los

Ich stimme Ihnen da ganz zu. Wer heute noch Polizist wird muss sehr viel Idealismus mitbringen, da der Beruf selbst einen immer mit einem Bein ins Abseits und vor Gericht stellt.

Und Seehofer?

War einer der nun suspendierten Beamten nicht sogar Dienstgruppenleiter?
Wenn sich also auch leitende Beamte an rechtsradikalen Verbrechen beteiligen, wir sieht es denn mit solchen staatsfeindlichen Umtrieben in den Polizeiführungen bis hin zu den Innenministerien aus?
Und wie in der Justiz?
Und in den Geheimdiensten?
Da tun sich gleich mehrere Abgründe auf!
Hat sich der Bundesinnenminister schon zu diesen Vorgängen geäußert?

@Zeit-los

"Neu
Am 17. September 2020 um 10:35 von Zeit-los
Wenn

.... wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird."

Politik läßt keine Straftäter laufen, allenfalls Richter. Wir haben Gewaltenteilung. Polizisten sind für das ermitteln von Tatverdächtigen zuständig. Ist das geschehen, ist für sie der Job erledigt. Für alles weitere sind Gerichte zuständig. Wer das nicht trennen kann, hat in dem Job nichts zu suchen.

"Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein."

Kompletter Blödsinn.

In zunehmendem Maße ...

..werden in den Medien Begriffe verwendet, die ich nicht so richtig einordnen kann. So z.B. Faschist , Rechtsextremist, Nazi . Wirklich verläßliche Definitionen dafür kenne ich nicht und bitte um Aufklärung. Inzwischen werden sogar Soldaten und auch Polizisten mit diesen Prädikaten bedacht. Wer definiert eigentlich solche Einstellungen - und wozu ? Das ist doch übelste Diskriminierung und wäre doch eigentlich ein Straftatbestand. Um auf den o.g. Artikel zurückzukommen möchte ich aber noch bemerken, daß es mir so ziemlich egal ist, mit welcher Partei ein Polizist oder Soldat sympathisiert - Hauptsache ist doch, daß er seine Arbeit ordentlich macht.

Der Vertrauensverlust ist doch

schon längst da. Aber nicht wegen Rechts, sondern wegen massivster Kürzungen und schlechter Bezahlung für einen verantwortungsvollen Beruf.
Während wir kostengünstig die Polizei für Fussballspiele einsetzen transportieren Verbrecherbanden Migranten in abgschlossenen LKWs...
Muss man nicht verstehen und auch nicht akzeptieren.

10:35, Zeit-los

>>.... wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird.
Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein.<<

Ein Polizist in einer Demokratie muss damit umgehen können, daß er sehr kritisch betrachtet wird und sich nicht alles herausnehmen kann. Was im übrigen etwas anderes ist als für seine Arbeit beschimpft zu werden.

Das unterscheidet ihn von einem Polizisten in einer Diktatur.

Wer damit nicht umgehen kann, sollte in Deutschland nicht Polizist werden. Es gibt viele andere schöne Berufe.

Ich vertraue seit Jahrzehnten

Ich vertraue seit Jahrzehnten der Polizei.

Dass es einige schwarze Hansel gibt, ist normal; die finden sich in allen Berufssparten

Wenn Grüne wissenschaftliche Studien über die Verbreitung verfassungsfeindlicher Einstellungen in Sicherheitsbehörden fordern, so begrüße ich das ausdrücklich!

Allerdings sollten diese wissenschaftlichen Studien auch auf politischer Ebene stattfinden; denn in dieser Berufsgruppe gibt es ebenfalls verfassungsfeindliche, gesetzes- und demokratiefeindliche Einstellungen.

10:39 von Robert Klammer

Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild. ...

„Normal“ denkende Menschen finden es widerlich, wenn Leute, zu denen auch Polizist*innen gehören, sich gegenseitig Hitler-Bilder, Hakenkreuze und ähnliches Zeug schicken.

Versuchen Sie nicht, dieses Verhalten als „normal“ hinzustellen, das ist ekelhaft.

@Robert Klammer

"Am 17. September 2020 um 10:39 von Robert Klammer
Naja.........

Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild. [...]"

Übelste rassistische Beschimpfungen, Hitlergrüße, und weitere rechtsradikale Geschmacklosigkeiten nicht gut zu finden halten Sie also für ein hysterisches Moralbild?

NRW-Innenminister Reul ist ein normal denkender Mensch. Und er hat diese Chats vorgelegt bekommen. Er hat reagiert, wie jeder normal denkende Mensch reagiert hätte: er war absolut entsetzt, so sehr, daß er seine Emotionen in der PK nicht verbergen konnte.

Ihr Verharmlosungsversuch ist einfach nur geschmacklos.

@von Zeit los um 10:35Uhr

Ich teile Ihre Meinung, daß man für die Gründe von Extremismus, egal ob rechts oder links, unterscheiden sollte. Vermutlich wird ein überzeugter Linker nicht bei der Polizei sein, denn er würde riskieren, daß sein Weltbild zusammenfällt. Es ist doch viel einfacher zu kritisieren, als angepöbelt, beleidigt und bespuckt zu werden, um nicht von anderen gewalttätigen Angriffen zu reden.Wie lange wären wohl die moralisierenden Politiker noch aktive Politiker, wenn sie solchen Angriffen ausgesetzt wären? Warum findet man keine Politiker- ohne Personenschutz- bei gewalttätigen Demos?

BKA-Chef warnt vor Vertrauensverlust in Polizei

Wenn ich mir die Wahl- bzw. Umfrageergebnisse anschaue, dann dürften sich zwischen drei und fünf Prozent der Wähler der extremen Rechten (NPD, Flügel AfD, ...) zugehörig fühlen. Da der Polizeidienst verstärkt dieses Klientel anlockt, gehe ich von fünf Prozent aus. Wir haben heute rund 330000 Beschäftigte im Polizeidienst, macht eine niedrige fünfstellige Zahl von Polizisten aus, die der extremen Rechten zugeneigt sind ???

Hier sind dringend, auf wissenshaftlicher Basis beruhende Zahlen notwendig um Klarheit zu schaffen. Wenn Innenminister Seehofer sich weiter dagegen stellt, dann handelt er mehr als fahrlässig !

Gruß Hador

10:35 von Zeit-los

Wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird.
Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein

Gut, dass Sie keiner sind.

@Robert Klammer

"Am 17. September 2020 um 10:44 von Robert Klammer
Am 17. September 2020 um 10:35 von Zeit-los

Ich stimme Ihnen da ganz zu. Wer heute noch Polizist wird muss sehr viel Idealismus mitbringen, da der Beruf selbst einen immer mit einem Bein ins Abseits und vor Gericht stellt."

Ihr erster Post war schon quatsch. Der jetztige ist quätscher - um es mit Herbert Wehner zu sagen.

Niemand, der sich an Recht und Gesetz hält - auch Polizisten - steht mit einem Bein im Gefängnis.

Die Polizei, Dein Freund und Helfer.

Das war einmal!
Zumal man ja gar nicht mehr so genau unterscheiden kann, ob nun ein "echter" Polizist
oder ein uniformierter Ordnungsmitarbeiter (spöttisch auch Hilfssheriff genannt)
vor einem steht.

Nach NSU 2.0, "Hannibal" und nun diesem Skandal schwindet mein Vertrauen
in die Polizei immer mehr!
Ruf ich die Polizei, kommen dann Nazis zu mir nach Haus?
Bekomme ich dann schon Probleme, weil ich auf deren Index stehe,
weil ich eine "Rote Socke", eine Linke bin?

Sorry, darauf kann ich gerne verzichten.

@Robert Klammer um 10.39

Wer Antisemitismus nicht beanstandet, hat vermutlich auch kein Problem mit „Flüchtlingen in der Gaskammer“, „Hitler-Bildern“, „Erschießungen von Schwarzen“ und den anderen Beiträgen in der Chatgruppe.

Ihr geschossenes Weltbild ist zum Glück für die Aufarbeitung der dienstlichen Verfehlungen der Polizeibeamt*innen irrelevant. Es gilt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen Angriffe von Innen zu verteidigen. Und genau das unternimmt unser Staat jetzt.

Rückhalt

...durch die Politik für unsere Polizisten, das wäre mal was.
In DE darf man Polizisten verletzen und beschimpfen-nichts passiert. Mein Nachbar ist Polizist und ich bin in meinem Job auch öfters mit der Pol. Im Einsatz.
Wenn die Pol. wenigstens
Rückhalt hätten und nicht der Gesetzesbrecher den sie verhafteten nach 30min wieder frei ist-dann hätte sich das Phänomen Extremismus dort von selbst erledigt.
Und nein ,ich bin kein Freund extremer Einstellungen sondern bekenne mich zu unseren Gesetzen(die ich aber auch durchgesetzt haben will)
Das muss man ja heute dazu schreiben-stimmt’s?

@Robert Klammer, 10:39

Sie haben die Artikel gestern und heute aber schon gelesen, oder? Dann ist ihnen auch bekannt, das in den Chats zum Beispiel Bilder von Flüchtlingen in Gaskammern geteilt wurden? Und das finden sie normal? Entschuldigung, aber das sehe ich (als normal denkender Mensch) doch anders.

um 10:35 von Zeit-los

>>.... wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird.
Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein<<

Ich widerspreche Ihnen da vehement. Es gibt keinerlei Entschuldigung und Verständnis für derartiges Verhalten. Beamte, also auch Polizisten haben eine Treuepflicht gegenüber dem Staat, und d.h. gegenüber uns. Und der größte Teil der Polizisten kommt dem auch sicherlich nach.
Also sollten wir nicht versuchen, das Verhalten dieser Leute zu relativieren.

Polizei

Ich gestehe zu, ich möchte kein Polizist sein in den heutigen Zeiten. Man hält im wahrsten Sinne den Kopf hin, um dann auch noch von denen gemaßregelt zu werden die in ihrem Leben noch nie einen Tag gearbeitet haben.
Das es bei allen Gruppen unserer Gesellschaft Randerscheinungen gibt halte ich für verschmerzbar. Ich bin froh dass wir eine solche gute Exekutive haben.

@Robert Klammer um 10:39 Uhr

"Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild.
..."

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Ich möchte gar nicht wissen, was für Sie "normal denkende Menschen" und ein nicht-"hysterisches Moralbild" sind.

Menschen wie Sie gibt es in unserer Gesellschaft aber nun einmal. Auch bei der Polizei. Leider.

Dagegen, dass solche Menschen bei der Polizei arbeiten, kann und muss man zeitnah und konsequent etwas tun.
Dagegen, dass solche Menschen Teil der Gesellschaft sind, kann und muss man mit langem Atem, Bildung, Aufklärung und der nötigen Ruhe etwas tun.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und die Besinnung auf ein friedliches und tolerantes Miteinander.

Am 17. September 2020 um

Am 17. September 2020 um 10:44 von nie wieder spd
Und Seehofer?

//////////////

Ich habe so den Eindruck, dass unser Hr. Seehofer entweder selber auf dem rechten Auge total blind ist, oder er ist einfach unfähig für dieses Amt und sollte seinen Posten räumen!

Am 17. September 2020 um

Am 17. September 2020 um 10:35 von Zeit-los
Wenn

// Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. //

Nein, von mir kommt da keinerlei Verständnis. Die Damen und Herren haben sich den Job ausgesucht ( mit allem , was dazu gehört ), sie wurden nicht gezwungen.
Den recht schaffenden Polizisten stärke ich gerne den Rücken !
Aber das geht gar nicht - auch in der Bundeswehr, Gerichtsbarkeit nicht.

10:39, Robert Klammer

>>Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild.<<

Sie meinen, das mit den Hakenkreuzen, Hitlerbildern und Flüchtlingen im KZ sollte man eher humoristisch sehen?

>>Erinnert mich an die Hysterie damals bei Möllemann über das Flugblatt das die wenigsten zur eigenen Meinungsbildung zu Gesicht bekamen, so wie das jetzt mit den Chats auch sein wird, aber mit Selbstmord von Herrn Möllemann endete.<<

Das Flugblatt war Teil des NRW-Wahlkampfes der FDP. Es fand deswegen weite Verbreitung. Aber was ziehen Sie hier eigentlich für Parallelen?

>>Bin gespannt wie das hier wieder endet. Ich vertraue weiter unserer Polizei. Meine Meinung.<<

Daß ich der Polizei vertrauen kann, das erwarte ich. Und deswegen erwarte ich, daß es nicht geduldet wird, wenn sich dort rechtsextreme Strukturen breitmachen.

@Robert Klammer

Ihr Kommentar ist NICHT geschmaklos

Zu Robert Klammer 10.39

Wenn ich schon lese von "normal denkenden Menschen", weiss ich, wo ich Sie einzuordnen habe. Wer Fotos von Fluechtlingen in Gaskammern rechtfertigt, dem ist nicht mehr zu helfen.

10:47 von Quakbüdel

In zunehmendem Maße werden in den Medien Begriffe verwendet, die ich nicht so richtig einordnen kann. So z.B. Faschist , Rechtsextremist, Nazi . Wirklich verläßliche Definitionen dafür kenne ich nicht und bitte um Aufklärung. Inzwischen werden sogar Soldaten und auch Polizisten mit diesen Prädikaten bedacht. Wer definiert eigentlich solche Einstellungen - und wozu ? Das ist doch übelste Diskriminierung und wäre doch eigentlich ein Straftatbestand. ...

Seltsam, dass Sie es als übelste Diskriminierung bezeichnen, wenn jemand Faschist, Rechtsextremist, Nazi genannt wird und gleichzeitig vorgeben, die Bedeutung der Begriffe nicht einordnen zu können.

Im Übrigen sind Sie aufgefordert sich selbst zu informieren.

Rechtes Gedankengut ist also überall? …

… na gugge ma an!
Und vorgestern noch die Meldung, dass Rechtsextremismus vorwiegend in den neuen Bundesländern zu beobachten ist und zunimmt. „Zu beobachten“ ist Extremismus schließlich schon immer besser. Tatsächlich findet man die Ansätze überall. Nur werden sie vielleicht dort deutlicher und extremer sichtbar, wo mehr Arbeitslosigkeit herrscht? Ansonsten würden vielleicht auch diese Leute eher unbeobachtet vor sich hin chatten, in ihrer Arbeitszeit, ob nun als Polizist, Maurer, Kassierer, Lehrer, etc. … Eine Studie dazu wäre vielleicht auch ganz interessant:-) Dann könnte man vielleicht auch endlich mal anfangen, über die Gründe und Ursachen zu reden, Konsequenzen daraus zu ziehen und danach zu handeln, anstatt immer nur Gelder „unter Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel“ in Maßnahmen zur Eindämmung und „Bekämpfung“ zu stecken.

Am 17. September 2020 um 10:52 von Thomas D.

Ich stimme ihnen teilweise gerne zu. Und "normal" denkende Menschen sehen vieles relaxter und nicht völlig verbissen um jeden Preis. Aber Sie neigen zur Übertreibung und das fördert diese Moralhysterie. Das ist dann auch ekelhaft.

RE: Robert Klammer um 10:39

***... das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild. ***

Das zeigen von verfassungsfeindlichen Symbolen steht unter Strafen und hat nun auch rein gar nichts mit hyterischem Moralbild zu tun.
Solche "braunen Nestbeschmutzer" beschädigen den Ruf aller Polizisten und gehören unverzüglich aus dem Dienst erntfernt.

Gruß Hador

10:47, Quakbüdel

>>In zunehmendem Maße werden in den Medien Begriffe verwendet, die ich nicht so richtig einordnen kann. So z.B. Faschist , Rechtsextremist, Nazi . Wirklich verläßliche Definitionen dafür kenne ich nicht und bitte um Aufklärung. Inzwischen werden sogar Soldaten und auch Polizisten mit diesen Prädikaten bedacht. Wer definiert eigentlich solche Einstellungen - und wozu ? Das ist doch übelste Diskriminierung und wäre doch eigentlich ein Straftatbestand. Um auf den o.g. Artikel zurückzukommen möchte ich aber noch bemerken, daß es mir so ziemlich egal ist, mit welcher Partei ein Polizist oder Soldat sympathisiert - Hauptsache ist doch, daß er seine Arbeit ordentlich macht.<<

In Anbetracht der Tatsache, daß ausgiebig darüber berichtet wurde, aus welchen Gründen die Beamten suspendiert wurden, kann ich Ihre Zeilen nur als Nebelkerze mit Zündhemmung sehen.

Wenn jemand, der Hitlerbilder, Hakenkreuze und Bilder von Flüchtlingen im KZ postet, kein Faschist , Rechtsextremist, Nazi ist, wer dann?

@ 10:35 von Zeit-los

Niemand "beschimpft die Polizei ständig für Ihre Arbeit", wie Sie behaupten; aber die rechtsextremen und rassistischen Netzwerke auszuhebeln und offen zu machen und damit das Gros der Polizist*innen vor Ansehensverlust zu schützen, hat oberste Priorität - gerade wenn einem an der Polizei und ihren sinnvollen Aufgaben etwas liegt. Lange genug war man auch da auf dem rechten Auge blind und beschimpfte z.B. die SPD-Vorsitzende Esken und alle, die systematische Aufklärung und wissenschaftlich begleitete Analysen fordern.

"Rechtsextremes Gedankengut"

Zitat: "Rechtsextremes Gedankengut und rechtsextremes Handeln haben in der Polizei keinen Platz und werden, wo immer sie in Erscheinung treten, mit aller Konsequenz und unter Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel verfolgt"

Von welchem "rechtsextremes Gedankengut und rechtsextremes Handeln" ist denn hier die Rede?

Kann man dies ein klar und konkret benennen?

Oder haben Polizeibeamten sich in privaten Chats nur in wut- und frustgeladener Weise über die tagtäglichen Verbrechen und Gewalttaten von Personen geäußert, die eigentlich gar nicht hier in diesem Land sich aufhalten dürften?

re quakbündel

"In zunehmendem Maße werden in den Medien Begriffe verwendet, die ich nicht so richtig einordnen kann. So z.B. Faschist , Rechtsextremist, Nazi . Wirklich verläßliche Definitionen dafür kenne ich nicht und bitte um Aufklärun"

Ganz einfach:
Wenn Polizisten in einem Chat BIlder von Hiter und Hakenkreuze austauschen und von Flüchtlingen in Gaskammern, sind sie mit
hoher Wahrscheinlichkeit rechtsextrem.
Ich hoffe, dass ich helfen konnte...

Sind es nun "Rechtsextreme" oder Rechtsextreme?

Zitat: "Dass es Rechtsextremismus auch bei der Polizei gebe, dürfe aber "niemanden mehr überraschen", sagte Fiedler weiter."

Also ich bin beim Begriff "rechtsextrem" jetzt ein wenig verwirrt.

Um welche Art von "Rechtsextremen" handelt es sich denn hier nun?

Handelt es sich um Rechtsextreme, die danach trachten, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung mit oder ohne Gewalt abzuschaffen?

Oder handelt es sich um "Rechtsextreme" - wie sie in der Alltagssprache in 99 % der Fälle genannt werden Leute, die eine
- illegalen Massenmigration ablehnen
- die Ausplünderung deutscher Vermögen durch die EZB ablehnen
- den Islam kritisch sehen

und ... das schlimmste Gedankenverbrechen überhaupt begehen ... wollen, dass Merkel abgesetzt wird?

Wie gesagt, ich bin ein wenig ob der Verwendung des Begriffes "Rechtsextreme" verwirrt.

Bitte um Aufklärung.

10:54 von karlheinzfaltermeier

.... Wie lange wären wohl die moralisierenden Politiker noch aktive Politiker, wenn sie solchen Angriffen ausgesetzt wären?

Informieren Sie sich mal über Beleidigungen, Drohungen, Morddrohungen gegen die Familie, gegen die Kinder, Übergriffe, Angriffe, angezündete Autos, gelockerte Radmuttern bei Kommunalpolitikern.

Warum findet man keine Politiker- ohne Personenschutz- bei gewalttätigen Demos?

Warum, bitte, sollen Politiker zu „gewalttätigen Demos“ gehen? Gehen Sie zu „gewalttätigen Demos“?

Die Lage hat sich geändert

Spätestens mit den Enthüllungen in NRW hat sich die Lage für die Polizei und konsequenterweise auch für die Bundeswehr und andere Sicherheitsorgane geändert. Das Innenministerium muss nun ganz schnell umdenken und wissenschaftliche Studien zulassen. Nämlich um die Polizei zu entlasten. Es darf auf keinen Fall soweit kommen, dass PolizitInnen und SoldatInnen unter einen Generalverdacht gestellt werden. Wenn man sich aber gegen solche Studien stellt, dann riskiert man genau das.

eine Anmerkung noch: ich kann

eine Anmerkung noch:
ich kann nicht verstehen, warum manch einer auf Polizei, Rettungssanitäter oder Feuerwehr los gehen muss, egal welche politische Ausrichtung sie haben, letztlich wollen Sie uns Normalos nur helfen.

Vertrauensverlust

Ich denke in alle deutschen Amtsstuben gehört ein genauer Blick und ggfls. auch eine Entfernung des blau-braunen Schmierfilms, der sich dort mehr oder weniger unbemerkt dort festgesetzt hat.
Wie man in Zukunft die dt. Behörden davor schützen kann bedarf einer breiten Diskussion !

Gruß Hador

rer Truman Welt

Da hätte ich zuvor jedoch noch eine Frage an Herrn Münch, also wenn er selbst noch hierbei die NSU erwähnt->
was hat das BKA denn selbst hinsichtlich vertrauensbildender Maßnahmen bei der Aufklärung des eigentlichen NSU Komplexes bisher getan, worin nachweislich das BKA mit sog. "V-Leuten" verwickelt war? Was?
Nichts! Gar nichts! Es wurde geblockt, verschleiert und verhindert. Genau das ist das Problem. Jetzt hinstellen und genau das von anderen öffentlichen Stellen zu verlangen nenne ich dreist. Erst einmal vor der eigenen Türe kehren. Aber das ist ja geheim.
cj
Seehofer hat überhaupt keine Motivation diesen "Kanaldeckel" abzuheben wie wir wissen und ich weiß auch weshalb. Bisher hat sich Seehifer zu den neuesten Vorgängen nicht geäußert. Er ist vermutlich auf der Suche nach einer Erklärung. Tipp für ihn: das ist nur ein NRW Problem!

um 10:54 von karlheinzfaltermeier

>>@von Zeit los um 10:35Uhr
Ich teile Ihre Meinung, daß man für die Gründe von Extremismus, egal ob rechts oder links, unterscheiden sollte. Vermutlich wird ein überzeugter Linker nicht bei der Polizei sein, denn er würde riskieren, daß sein Weltbild zusammenfällt.<<

Interpretiere ich das richtig, dass Sie uns hier indirekt erklären wollen, dass die Polizei ein Sammelbecken für überzeugte, rechte Idioten ist, weil es ihrem Weltbild entspricht?

Auf den Rest Ihrer Ausführungen möchte ich nicht weiter eingehen, da sich diese leider meiner intelektuellen Möglichkeiten entziehen. Ich bin da noch nicht auf Ihrem Level.

Nein, überraschen darf das einen nicht mehr!

Nein, überraschen darf das einen nicht mehr!

Dass Polizisten sich in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise äußern, wenn gewissen Personengruppen, die sich in diesem Land illegal aufhalten, selbst dann nicht abgeschoben werden, wenn sie bereits mehrfach schwere Straftaten verübten haben oder nachdem sie Innenstädte wie in Stuttgart oder Frankfurt verwüstet und geplündert haben, dann auch noch als "Party- und Eventszene" verharmlost werden.

Dass der ein oder andere Polizist, der derartige Entwicklungen in unserem Land tagtäglich erster Hand miterlebt, dann in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise seinen Frust von der Seele schreibt, dass darf niemanden überraschen.

@ 10:39 von Robert Klammer

Neonazi-Netzwerke und rechtsradikale sowie rassistische Umtriebe bei der Polizei aufzudecken, lahmzulegen und juristisch zur Rechenschaft zu ziehen hat mit "hysterischem Moralbild" nicht das geringste zu tun. Wer das verharmlost, erweist den Polizistinnen und Polizisten einen Bärendienst: Die haben nämlich selbst ein gesteigertes Interesse daran, wie dieser Bericht zeigt und wie zumindest die Polizist*innen in meinem Umfeld deutlich betonen. Und wer den politischen gesellschaftlichen und juristischen Kampf gegen Neonazis, Rechtsextreme und rassistische Netzwerke als "hysterisches Moralbild" verunglimpfen will, steht in der Gefahr, ein bestimmtes Licht auf sich selbst zu werfen.

Warum keine Studien?

Der BDK hat doch völlig recht. Warum keine unabhängige, wissenschaftliche Studien um das Ausmaß von Rassismus in der Polizei zu erforschen?
Ich wehre mich gegen den pauschalen Vorwurf die gesamte Polizei hätte ein strukturelles Problem mit Rassismus.
Genauso finde ich allerdings nicht sinnvoll, sich mit Händen und Füßen gegen solche Studien zu wehren.
Genau dieses Verhalten führt zu Vorurteilen und Misstrauenn der Polizei gegenüber, was bei den BEamten wiederum verständlicherweise Frustation auslöst (Ich meine echte Frustation und keine rechtsextemen Tendenzen).

Warum also keine solchen Studien?
Sie könnten helfen, Vorurteile gegenüber der Polizei abzubauen und Fehlentwicklungen und Missstände aufzudecken.

10:57 von skydiver-sr

... Und nein ,ich bin kein Freund extremer Einstellungen sondern bekenne mich zu unseren Gesetzen(die ich aber auch durchgesetzt haben will)
Das muss man ja heute dazu schreiben-stimmt’s?

Nein, das stimmt nicht.

Es nutzt ohnehin nichts, weil auch Freunde extremer Einstellungen das dazu schreiben.

Lesen Sie den Post weiter oben (10:39 von Robert Klammer), dann wissen Sie was ich meine.

10:54, karlheinzfaltermeier

>>Wie lange wären wohl die moralisierenden Politiker noch aktive Politiker, wenn sie solchen Angriffen ausgesetzt wären? Warum findet man keine Politiker- ohne Personenschutz- bei gewalttätigen Demos?<<

Weil sie dort in Lebensgefahr sind und nicht ihr eigener Personenschutz sein können.

Eigentlich ganz einfach zu verstehen.

Es gehört weder zur Berufsbeschreibung des Politikers, Polizeiaufgaben wahrzunehmen, noch gehört es zur Berufsbeschreibung des Polizisten, Politik zu machen.

Wer Polizist wird, weiß genau, was ihn erwartet. Tut er das nicht, so hat er seinen Beruf verfehlt und sollte vielleicht lieber Gärtner oder Investmentbanker werden.

Polizisten arbeiten da, wo die Menschen nicht unbedingt liebenswert sind, wo es nicht schön ist, nicht gut riecht und wo Hass, Bosheit, Kummer und Elend zu Hause sind. Das haben sie übrigens mit Sozialarbeitern gemeinsam.

Deswegen habe ich vor beiden Berufen allergrößten Respekt.

Welche Vorfälle - konkret?

Zitat: "Das sind Vorfälle, die das Vertrauen in die Polizei erheblich erschüttern", sagte Münch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland."

Welche Vorfälle - konkret?

Bevor ich mir eine Meinung zu diesen "Vorfällen" bilde, möchte ich erst einmal wissen, was genau und in welchem Kontext gesagt wurde, was jetzt mal wieder als "bubu-böse-rechtsextrem" gebrandmarkt werden soll.

Hat etwa der ein oder andere Polizist, der gewisse Entwicklungen in unserem Land tagtäglich erster Hand miterlebt, in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise seinen Frust von der Seele geschrieben?

Dann muss im Vordergrund stehen, dass man über diese Gründe und Entwicklungen spricht! Offen und ehrlich!

@Mira

"
Am 17. September 2020 um 10:56 von Mira
Die Polizei, Dein Freund und Helfer.

Das war einmal!
Zumal man ja gar nicht mehr so genau unterscheiden kann, ob nun ein "echter" Polizist
oder ein uniformierter Ordnungsmitarbeiter (spöttisch auch Hilfssheriff genannt)
vor einem steht.

Nach NSU 2.0, "Hannibal" und nun diesem Skandal schwindet mein Vertrauen
in die Polizei immer mehr!
Ruf ich die Polizei, kommen dann Nazis zu mir nach Haus?
Bekomme ich dann schon Probleme, weil ich auf deren Index stehe,
weil ich eine "Rote Socke", eine Linke bin?

Sorry, darauf kann ich gerne verzichten."

Wenn Sie lesen können, sind Ordnungsamtmitarbeiter und Polizisten klar und deutlich unterscheiden: Auf der einen Dienstkleidung steht Polizei, auf der anderen Ordnungsamt. Aber nicht mal lesen können muß man. Polizisten sind an ihren Dienstmützen zu erkennen.
Ich wehre mich hier äußerst vehement gegen Rechtsradikalismus und Rassismus. Darum: Nein, die meisten Polizisten versehen ihren Dienst tadellos.

re skydiver-sr

"In DE darf man Polizisten verletzen und beschimpfen-nichts passiert."

Das stimmt schlichtweg nicht. Wer andere angreift und dessen überführt wird, wird bestraft - Ganz egal ob man Polizisten, Müllmänner oder Krankenpfleger angreift.

"Wenn die Pol. wenigstens
Rückhalt hätten und nicht der Gesetzesbrecher den sie verhafteten nach 30min wieder frei ist"

Wenn es Beweise gegen den Verdächtigen gibt, wird dieser angeklagt und zuvor (falls Fluchtgefahr besteht) in U-Haft genommen.
Falls es keine Beweise gibt, weird er natürlich freigelassen. Das nennt sich Rechtsstaat.
Natürlich gibt es Ausnahmen und auch Fehlentwicklungen in Form von Personalengpässen und Überforderungen bei Gericht. Doch das als Regel darzustellen und DE quasi als rechtsfreien Raum zu eklarieren, ist völlig daneben...

"Deshalb müssen wir, die

"Deshalb müssen wir, die gesamte Polizei in Deutschland bis in die letzte Dienststelle, alles tun, um Vertrauen zu halten oder zurück zu gewinnen und mit aller Deutlichkeit immer wieder sagen: Rechtsextremes Gedankengut und rechtsextremes Handeln haben in der Polizei keinen Platz und werden, wo immer sie in Erscheinung treten, mit aller Konsequenz und unter Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel verfolgt."

Boa. Das Vertrauen gewinnt man nicht, wenn man das einerseits bloß behauptet und andererseits
1) wenn mal was öffentlich wird, runterspielt
2) nun nur zufällig fündig wurde - weil man selbst nicht danach aktiv sucht (wie es sein müsste)
3) Als Gebilde mit der Lizenz zur Pauschalüberwachung (ob Kennzeichen - tw. gar Illegal oder Funkzellen, oder oder... - pauschal erstmal allen Bürger Kriminalität unterstellen)
sich selbst als Opfer von "Generalverdacht" hinstellt - obwohl dort "weiße Schafe" "schwarze Schafe" wegen falschen Korpsgeist decken, anstatt denen entgegenzutreten

Viele Facetten...

Wenn die betreffenden Beamten tatsächlich derartige Bilder getauscht haben, sind das in meinen Augen keine "Rechten" sondern schlicht und ergreifend Deppen.
Vielleicht sollte man aber bei aller verständlicher Kritik darüber nie vergessen, dass der "kleine Polizist" auf der Straße derjenige ist, der die negativen Auswirkungen der deutschen Asylpolitik am eigenen Leib zu spüren bekommt. Und wenn sie sich dann verteidigen, hauen die Politik und die Medien gnadenlos auf sie drauf.
Vielleicht brauchen manche von ihnen nur eine Art "Ventil". Man könnte es ihnen eigentlich nicht verübeln.

Alles in einen Topf gesteckt und einmal umgerührt

Zitat: "Dass es Rechtsextremismus auch bei der Polizei gebe, dürfe aber "niemanden mehr überraschen", sagte Fiedler weiter. Schon vor einem Jahr habe der Bundestag über die Problematik debattiert, etwa über den NSU 2.0 oder das rechte Netzwerk "Hannibal".

Also da wird mal wieder alles in einen Topf gesteckt und einmal umgerührt.

Was sollen denn jetzt mutmaßliche "rechtsextreme" Äußerungen von Polizisten mit einem NSU 2.0 (Belege bitte einfügen!) und einem rechte Netzwerk "Hannibal" zu tun haben?

Hannibal kenne ich aus dem alten Rom und natürlich von A-Team. Ansonsten kann ich damit nichts anfangen.

Bitte einmal klar, konkret und mit Belegen darlegen, um welche Vorwürfe / Anwürfe es konkret handelt und welche - wenn überhaupt - Zusammenhänge oder gar Netzwerke bestehen.

@skydiver-sr

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Am 17. September 2020 um 11:01 von skydiver-sr
@Robert Klammer

Ihr Kommentar ist NICHT geschmaklos"

Wenn jemand versucht, das Entsetzen über die Bilder von Flüchtlingen in Gaskammern als hypermoralisierend zu verharmlosen, finden Sie also nicht geschmacklos?

@Robert Klammer 10:39

"Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild."

So einen Satz kann eigentlich nur jemand ohne Moral schreiben.

10:57, skydiver-sr

>>Am 17. September 2020 um 10:57 von skydiver-sr
Rückhalt
...durch die Politik für unsere Polizisten, das wäre mal was.
In DE darf man Polizisten verletzen und beschimpfen-nichts passiert.<<

Beschimpfen Sie mal einen Polizisten. Sie werden sich wundern. Von verletzen will ich gar nicht reden.

>>Mein Nachbar ist Polizist und ich bin in meinem Job auch öfters mit der Pol. Im Einsatz.
Wenn die Pol. wenigstens
Rückhalt hätten und nicht der Gesetzesbrecher den sie verhafteten nach 30min wieder frei ist-dann hätte sich das Phänomen Extremismus dort von selbst erledigt.<<

Mit anderen Worten, Sie meinen, die Polizei sollte Richterkompetenz haben. Sie plädieren also für die Aufhebung der Gewaltenteilung.

>>Und nein ,ich bin kein Freund extremer Einstellungen sondern bekenne mich zu unseren Gesetzen(die ich aber auch durchgesetzt haben will)
Das muss man ja heute dazu schreiben-stimmt’s?<<

Das können Sie zwar schreiben, es widerspricht aber dem, was Sie weiter oben schrieben.

@Zeit-los, 10:35 Uhr

Die Polizei genießt bei den Bürgern hohes Ansehen. Aber auch der Umgang der Polizei mit den Bürgern ist ein anderer als z.B. in den USA. Dort kann und muss man von einer Radikalisierung der Gesellschaft sprechen. Ich finde sehr wohl, dass die Politik der Polizei den Rücken stärkt. Sie tut dies, indem Sie dafür sorgt, dass rechtsradikale Chaoten aus dem Polizeidienst entfernt werden, denn dort haben sie nichts verloren. Es gab und gibt keinen Grund dafür, dass sich ein paar wenige Polizisten radikalisieren. Jeder auch nur ansatzweise Versuch einer Entschuldigung oder Relativierung schadet in der Tat dem Ansehen unserer Polizei.

Am 17. September 2020 um

Am 17. September 2020 um 11:10 von Mister_X
re quakbündel

Laut Google die Erklärung für die Begriffe:

//Der Faschismus ist eine politische Bewegung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Italien entstand. Sie vertrat rechtsextreme, rassistische und fremdenfeindliche Gedanken. Die faschistische Partei übernahm bald nach ihrer Gründung unter dem Einsatz von Gewalt und Terror in Italien die Macht im Staat.//

//Nazi ist ein Kurzwort für einen Anhänger des Nationalsozialismus. Heute wird es umgangssprachlich meist abwertend und teilweise auch zur Bezeichnung von Fanatikern anderer Art gebraucht.//

Am 17. September 2020 um 10:54 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Wie lange wären wohl die moralisierenden Politiker noch aktive Politiker, wenn sie solchen Angriffen ausgesetzt wären?

Wollen Sie das auch den Angehörigen Walter Lübckes sagen oder den Politikern bis hin zum Stadtrat, die Mordrohungen erhalten haben?

Zitat: Warum findet man keine Politiker- ohne Personenschutz- bei gewalttätigen Demos?

Weil die Politiker der demokratischen Parteien da nicht hingehen.

Es geht um nicht weniger als das Vertrauen in den Rechtsstaat

„Angesichts der rechtsextremen Chats bei der NRW-Polizei hat BKA-Chef Münch vor einem Vertrauensverlust in die Sicherheitsbehörden gewarnt. Alle Polizisten müssten jetzt handeln“

Stimmt. Alle, nicht nur die in NRW. Und zwar jeder für sich. Im eigenen Interesse, denn es geht hier um nicht weniger als um das Ansehen ihres Berufsstandes bzw. das Vertrauen der Bürger. Und dem aller seiner sich den richtigen Werten - Vertrauen und Menschlichkeit - verpflichtet fühlenden Kollegen.

Zu „Derweil wird der Ruf nach wissenschaftlichen Studien lauter“/
„NRW-Innenminister Reul will ein Lagebild Rechtsextremismus bei der Polizei erstellen lassen“:

Dass endlich mal jemand den Anfang macht und ernsthaft versucht, mittels geeigneter Maßnahmen Licht ins Dunkel zu bringen, ist mehr als überfällig.

„Schon seit Jahren wird über Studien diskutiert, (...)“

aber gehandelt wurde nicht.

Zu jedem (Verzeihung) „Fliegensch...“ werden zahllose Studien in Auftrag gegeben.
Aber ausgerechnet hier nicht.

Warum??

@Blitz Bote

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Am 17. September 2020 um 11:09 von Blitzgescheit
"Rechtsextremes Gedankengut"

Zitat: "Rechtsextremes Gedankengut und rechtsextremes Handeln haben in der Polizei keinen Platz und werden, wo immer sie in Erscheinung treten, mit aller Konsequenz und unter Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel verfolgt"

Von welchem "rechtsextremes Gedankengut und rechtsextremes Handeln" ist denn hier die Rede?

Kann man dies ein klar und konkret benennen?

Oder haben Polizeibeamten sich in privaten Chats nur in wut- und frustgeladener Weise über die tagtäglichen Verbrechen und Gewalttaten von Personen geäußert, die eigentlich gar nicht hier in diesem Land sich aufhalten dürften?"

Es macht Sinn, bevor man solche blödsinnigen Fragen stellt, auch mal die Nachrichten zu lesen. Oder halten Sie das Teilen der Bilder von Flüchtlingen in Gaskammern nicht für rechtsextrem oder rassistisch?

@Am 17. September 2020 um 11:10 von Mister_X

Zitat: "Wenn Polizisten in einem Chat BIlder von Hiter und Hakenkreuze austauschen und von Flüchtlingen in Gaskammern, sind sie mit
hoher Wahrscheinlichkeit rechtsextrem."

Da gebe ich Ihnen zu 100 % recht, vorausgesetzt der Kontext, im welchem derartige Bilder ausgetauscht werden, klar eine negative Halftung zu Hitler und dem Holocaust erkennen lassen.

Derartige Äußerungen, die noch dazu einen positiven Bezug dazu herstellen würden, sind kristallklar rechtsextrem und nicht "rechstextrem".

Ich bezweifele aber, dass es bei den 29 Polizisten nur um derartige Bilder geht.

Das ist aber die entscheidende Frage, zu welcher es aber in diesem Artikel keine Angaben gibt.

Bitte noch einmal melden, wenn es hierzu eine klare Informationslage gibt.,

@Quakbüdel 10:47

"Um auf den o.g. Artikel zurückzukommen möchte ich aber noch bemerken, daß es mir so ziemlich egal ist, mit welcher Partei ein Polizist oder Soldat sympathisiert - Hauptsache ist doch, daß er seine Arbeit ordentlich macht."

Das bestätigend könnte man Michel Friedman anführen, der als stellv. Vors. d. Zentralrats der Juden von Polizisten beschützt wurde, von denen sich später herausgestellt hat, dass sie rechtsextrem waren. Und Friedman hatte an deren Arbeit nicht das geringste auszusetzen, sondern sich immer sicher gefühlt.

Nichtsdestotrotz hat Rechtsextremismus nichts mit irgendwelchen Parteisympathien zu tun, sondern ist ein grundsätzliches Menschenbild, das im öffentlichen Dienst nichts verloren hat.
Und wie uns die 12 bewussten Jahre gezeigt haben, aus gutem Grund nichts verloren hat.

man kann...

sich erst einBild machen wenn man die Korrespondenz gesehen hat...in einer Demokratie sollte das möglich sein...

Am 17. September 2020 um 10:58 von JorisNL

Ja, die Artikel habe ich gelesen und ich möchte das mal Klarstellen,- mir gefällt das auch nicht. Aber ich bin eben sehr vorsichtig mit dem Verurteilen ohne die Chats selbst und den Zusammenhang zu kennen. Und an den Moralschreiereien beteilige ich mich nicht. Man kann ja sehen wie das hier sofort hoch kocht.

@Klammer, 10:39 Uhr

Flüchtlinge, die in einer Gaskammer abgebildet werden, sind für Sie eine Lappalie?
Wie verroht muss eine Gesellschaft sein, dass man hier von einem "hysterischen Moralbild" spricht... Da fehlen mir die Worte.

11:09, Blitzgescheit

>>Von welchem "rechtsextremes Gedankengut und rechtsextremes Handeln" ist denn hier die Rede?

Kann man dies ein klar und konkret benennen?<<

Du meine Güte, nun lesen Sie doch bitte endlich mal die Artikel zu diesem Thema und nicht nur die Überschriften.

>>Oder haben Polizeibeamten sich in privaten Chats nur in wut- und frustgeladener Weise über die tagtäglichen Verbrechen und Gewalttaten von Personen geäußert, die eigentlich gar nicht hier in diesem Land sich aufhalten dürften?<<

Ja natürlich.

Deswegen postet man Hitlerbilder, Hakenkreuze und Bilder von Flüchtlingen in Gaskammern.

Ich fasse es nicht.

11:04 von Robert Klammer

Am 17. September 2020 um 10:52 von Thomas D.

... Und "normal" denkende Menschen sehen vieles relaxter und nicht völlig verbissen um jeden Preis. Aber Sie neigen zur Übertreibung und das fördert diese Moralhysterie. ...

Sie schreiben „Sie neigen zur Übertreibung ...“. Meinen Sie damit mich persönlich oder die Ihrer Ansicht nach „normal“ denkenden Menschen?

Ich schrieb:

„Normal“ denkende Menschen finden es widerlich, wenn Leute, zu denen auch Polizist*innen gehören, sich gegenseitig Hitler-Bilder, Hakenkreuze und ähnliches Zeug schicken. ...

Was, bitte, ist daran übertrieben? Das ist schlicht die Wahrheit.

das sind doch ...

Privathandys...wie kommt man da ohne richterliche Verfügung ran....

10:54 von karlheinzfaltermeier

"Vermutlich wird ein überzeugter Linker nicht bei der Polizei sein, denn er würde riskieren, daß sein Weltbild zusammenfällt."

,.,.,.,

Das Weltbild "des" überzeugten Linken besteht in der Regel darin, dass man sich für eine gerechtere Welt einsetzen sollte.

Wieso sollte das bei der Polizei zusammenfallen?

Je ungerechter die Polizisten - oder die Demonstranten beispielsweise - wären, desto mehr wird doch dieses Weltbild bestärkt, dass man sich für eine gerechte Welt einsetzen muss?

Vertrauen zurückgewinnen?

Zitat: "Deshalb müssen wir, die gesamte Polizei in Deutschland bis in die letzte Dienststelle, alles tun, um Vertrauen zu halten oder zurück zu gewinnen und mit aller Deutlichkeit immer wieder sagen"

Was musst die Polizei und weswegen tun?

Also: die Informationslage ist relativ dürftig. Um mir eine fundierte Meinung darüber zu erlauben, ob mein Vertrauen gegenüber der Polizei als Garant der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Sicherheit zurückgehen soll, müsste ich erst einmal sachlich wissen, was konkret in privaten Chats geäußert wurde.

Es scheint mir, dass hier künstlich ein Riesen-Pompanz aufgebaut wurde und man die regelmäßigen Gewaltexzesse wie bei "Demos" von Linken - wie bspw. in Berlin-Neukölln oder Leipzig, wo ein Polizist immer noch darum kämpft sein Augenlicht zurückzuerlangen, völlig außer Acht lässt oder massive Ausschreitungen in dt. Innenstädten von Allahu Akbar-Personen als "Partyszene" verharmlost.

Klar ist, Rechtsextremisten

Klar ist, Rechtsextremisten haben bei der Polizei nicht zu suchen. Andererseits wer sagt denn, das die Polizisten Rechtsextreme sind, die teils nur Bilder oder Texte in ihren whatsapp haben. Hat jemand dieser Polizisten zum Rechtsextremismus aufgerufen. Diese Bilder kenne ich teils auch, hatte sie auf meinen Handy, bin ich deswegen ein Rechtsextremist. Demnach müsste man jeden Bürger verunglimpfen, der ähnliche oder diese Dateien hat. Nach wie vor habe ich Vertrauen in unsre Polizei, das betrifft alle, die sich für uns Bürger einsetzen. Traurig aber wahr, unsere Polizisten sind mittlerweile die Prügelknaben der Nation.
Es ist ein reiner Populismus der Politik und der Medien, Polizisten die jeden Tag ihren Kopf herhalten, von einigen unserer Bürger oder verstärkt auch durch Migranten respekt und disziplinlos behandelt oder sogar verletzt werden. Schade das unser Staat in die Bresche der Medien springt, so wird er unglaubwürdiger denn je.

@Zeit-los -- Wenn Politik ihn auch nicht den Rücken stärkt

Das konnte man im Bundestag sehen
als die Polizisten geehrt wurden, welche
bei der Corona Demo in Berlin die Tür des Bundestages schützten.

Sie müssen nur nachsehen , welche Partei
da nicht aufgestanden ist.

Zu Blitzgescheit 11.11

Der Kampfbegriff "Auspluenderung deutscher Vermoegen durch die EZB" ist zwar kognitiv nicht besonders anspruchsvoll, aber bestimmt nicht rechtsradikal. Ich wuesste auch niemanden, der so etwas behauptet. Wer demgegenueber Bilder von Fluechtlingen in der Gaskammer rechtfertigt, darf sich ueber eine entsprechende Einordnung seiner Anschauung auch nicht beschweren.

re Blitzgescheit/bote/breiterbart

Da Sie derart drollig um "Aufklärung" bitten, nochmal auch für Sie:

Es geht um Hitlerbilder, Hakenkreuzflaggen und Bildern von Flüchtlingen in Gaskammern.
In den anderen Fällen ging es um Datenweitergabe an Rechtsextremisten und Todesdrohungen.

Dass Sie all das als "möglicherweise unangemessen" bezeichnen, spricht einmal mehr für sich. Ich gehen allerdings nicht davon aus, dass ihre "Verwirrtheit" (Ihre eigene Wortwahl) dadurch gelöst wird.
Denn all das wurde Ihnen schon etliche Male, von etlichen Kommentatoren, dargelegt.

Obwohl es wohl vergebene Liebesmüh ist, trotzdem enorm wichtig, dass es immer wieder Leute gibt, die Ihre (zum größten Teil sehr plumpen und dreisten) Lügen aufdecken und Ihre pseydo-ratlosen Thesen auseinandernehmen...

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