BKA-Chef warnt vor Vertrauensverlust in Polizei

17. September 2020 - 10:24 Uhr

Angesichts der rechtsextremen Chats bei der NRW-Polizei hat BKA-Chef Münch vor einem Vertrauensverlust in die Sicherheitsbehörden gewarnt. Alle Polizisten müssten jetzt handeln. Derweil wird der Ruf nach wissenschaftlichen Studien lauter.

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Kommentare

Wenn

.... wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird.
Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein

Naja.........

Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild. Erinnert mich an die Hysterie damals bei Möllemann über das Flugblatt das die wenigsten zur eigenen Meinungsbildung zu Gesicht bekamen, so wie das jetzt mit den Chats auch sein wird, aber mit Selbstmord von Herrn Möllemann endete. Bin gespannt wie das hier wieder endet. Ich vertraue weiter unserer Polizei. Meine Meinung.

Am 17. September 2020 um 10:35 von Zeit-los

Ich stimme Ihnen da ganz zu. Wer heute noch Polizist wird muss sehr viel Idealismus mitbringen, da der Beruf selbst einen immer mit einem Bein ins Abseits und vor Gericht stellt.

Und Seehofer?

War einer der nun suspendierten Beamten nicht sogar Dienstgruppenleiter?
Wenn sich also auch leitende Beamte an rechtsradikalen Verbrechen beteiligen, wir sieht es denn mit solchen staatsfeindlichen Umtrieben in den Polizeiführungen bis hin zu den Innenministerien aus?
Und wie in der Justiz?
Und in den Geheimdiensten?
Da tun sich gleich mehrere Abgründe auf!
Hat sich der Bundesinnenminister schon zu diesen Vorgängen geäußert?

@Zeit-los

"Neu
Am 17. September 2020 um 10:35 von Zeit-los
Wenn

.... wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird."

Politik läßt keine Straftäter laufen, allenfalls Richter. Wir haben Gewaltenteilung. Polizisten sind für das ermitteln von Tatverdächtigen zuständig. Ist das geschehen, ist für sie der Job erledigt. Für alles weitere sind Gerichte zuständig. Wer das nicht trennen kann, hat in dem Job nichts zu suchen.

"Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein."

Kompletter Blödsinn.

In zunehmendem Maße ...

..werden in den Medien Begriffe verwendet, die ich nicht so richtig einordnen kann. So z.B. Faschist , Rechtsextremist, Nazi . Wirklich verläßliche Definitionen dafür kenne ich nicht und bitte um Aufklärung. Inzwischen werden sogar Soldaten und auch Polizisten mit diesen Prädikaten bedacht. Wer definiert eigentlich solche Einstellungen - und wozu ? Das ist doch übelste Diskriminierung und wäre doch eigentlich ein Straftatbestand. Um auf den o.g. Artikel zurückzukommen möchte ich aber noch bemerken, daß es mir so ziemlich egal ist, mit welcher Partei ein Polizist oder Soldat sympathisiert - Hauptsache ist doch, daß er seine Arbeit ordentlich macht.

Der Vertrauensverlust ist doch

schon längst da. Aber nicht wegen Rechts, sondern wegen massivster Kürzungen und schlechter Bezahlung für einen verantwortungsvollen Beruf.
Während wir kostengünstig die Polizei für Fussballspiele einsetzen transportieren Verbrecherbanden Migranten in abgschlossenen LKWs...
Muss man nicht verstehen und auch nicht akzeptieren.

10:35, Zeit-los

>>.... wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird.
Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein.<<

Ein Polizist in einer Demokratie muss damit umgehen können, daß er sehr kritisch betrachtet wird und sich nicht alles herausnehmen kann. Was im übrigen etwas anderes ist als für seine Arbeit beschimpft zu werden.

Das unterscheidet ihn von einem Polizisten in einer Diktatur.

Wer damit nicht umgehen kann, sollte in Deutschland nicht Polizist werden. Es gibt viele andere schöne Berufe.

Ich vertraue seit Jahrzehnten

Ich vertraue seit Jahrzehnten der Polizei.

Dass es einige schwarze Hansel gibt, ist normal; die finden sich in allen Berufssparten

Wenn Grüne wissenschaftliche Studien über die Verbreitung verfassungsfeindlicher Einstellungen in Sicherheitsbehörden fordern, so begrüße ich das ausdrücklich!

Allerdings sollten diese wissenschaftlichen Studien auch auf politischer Ebene stattfinden; denn in dieser Berufsgruppe gibt es ebenfalls verfassungsfeindliche, gesetzes- und demokratiefeindliche Einstellungen.

10:39 von Robert Klammer

Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild. ...

„Normal“ denkende Menschen finden es widerlich, wenn Leute, zu denen auch Polizist*innen gehören, sich gegenseitig Hitler-Bilder, Hakenkreuze und ähnliches Zeug schicken.

Versuchen Sie nicht, dieses Verhalten als „normal“ hinzustellen, das ist ekelhaft.

@Robert Klammer

"Am 17. September 2020 um 10:39 von Robert Klammer
Naja.........

Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild. [...]"

Übelste rassistische Beschimpfungen, Hitlergrüße, und weitere rechtsradikale Geschmacklosigkeiten nicht gut zu finden halten Sie also für ein hysterisches Moralbild?

NRW-Innenminister Reul ist ein normal denkender Mensch. Und er hat diese Chats vorgelegt bekommen. Er hat reagiert, wie jeder normal denkende Mensch reagiert hätte: er war absolut entsetzt, so sehr, daß er seine Emotionen in der PK nicht verbergen konnte.

Ihr Verharmlosungsversuch ist einfach nur geschmacklos.

@von Zeit los um 10:35Uhr

Ich teile Ihre Meinung, daß man für die Gründe von Extremismus, egal ob rechts oder links, unterscheiden sollte. Vermutlich wird ein überzeugter Linker nicht bei der Polizei sein, denn er würde riskieren, daß sein Weltbild zusammenfällt. Es ist doch viel einfacher zu kritisieren, als angepöbelt, beleidigt und bespuckt zu werden, um nicht von anderen gewalttätigen Angriffen zu reden.Wie lange wären wohl die moralisierenden Politiker noch aktive Politiker, wenn sie solchen Angriffen ausgesetzt wären? Warum findet man keine Politiker- ohne Personenschutz- bei gewalttätigen Demos?

BKA-Chef warnt vor Vertrauensverlust in Polizei

Wenn ich mir die Wahl- bzw. Umfrageergebnisse anschaue, dann dürften sich zwischen drei und fünf Prozent der Wähler der extremen Rechten (NPD, Flügel AfD, ...) zugehörig fühlen. Da der Polizeidienst verstärkt dieses Klientel anlockt, gehe ich von fünf Prozent aus. Wir haben heute rund 330000 Beschäftigte im Polizeidienst, macht eine niedrige fünfstellige Zahl von Polizisten aus, die der extremen Rechten zugeneigt sind ???

Hier sind dringend, auf wissenshaftlicher Basis beruhende Zahlen notwendig um Klarheit zu schaffen. Wenn Innenminister Seehofer sich weiter dagegen stellt, dann handelt er mehr als fahrlässig !

Gruß Hador

10:35 von Zeit-los

Wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird.
Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein

Gut, dass Sie keiner sind.

@Robert Klammer

"Am 17. September 2020 um 10:44 von Robert Klammer
Am 17. September 2020 um 10:35 von Zeit-los

Ich stimme Ihnen da ganz zu. Wer heute noch Polizist wird muss sehr viel Idealismus mitbringen, da der Beruf selbst einen immer mit einem Bein ins Abseits und vor Gericht stellt."

Ihr erster Post war schon quatsch. Der jetztige ist quätscher - um es mit Herbert Wehner zu sagen.

Niemand, der sich an Recht und Gesetz hält - auch Polizisten - steht mit einem Bein im Gefängnis.

Die Polizei, Dein Freund und Helfer.

Das war einmal!
Zumal man ja gar nicht mehr so genau unterscheiden kann, ob nun ein "echter" Polizist
oder ein uniformierter Ordnungsmitarbeiter (spöttisch auch Hilfssheriff genannt)
vor einem steht.

Nach NSU 2.0, "Hannibal" und nun diesem Skandal schwindet mein Vertrauen
in die Polizei immer mehr!
Ruf ich die Polizei, kommen dann Nazis zu mir nach Haus?
Bekomme ich dann schon Probleme, weil ich auf deren Index stehe,
weil ich eine "Rote Socke", eine Linke bin?

Sorry, darauf kann ich gerne verzichten.

@Robert Klammer um 10.39

Wer Antisemitismus nicht beanstandet, hat vermutlich auch kein Problem mit „Flüchtlingen in der Gaskammer“, „Hitler-Bildern“, „Erschießungen von Schwarzen“ und den anderen Beiträgen in der Chatgruppe.

Ihr geschossenes Weltbild ist zum Glück für die Aufarbeitung der dienstlichen Verfehlungen der Polizeibeamt*innen irrelevant. Es gilt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen Angriffe von Innen zu verteidigen. Und genau das unternimmt unser Staat jetzt.

Rückhalt

...durch die Politik für unsere Polizisten, das wäre mal was.
In DE darf man Polizisten verletzen und beschimpfen-nichts passiert. Mein Nachbar ist Polizist und ich bin in meinem Job auch öfters mit der Pol. Im Einsatz.
Wenn die Pol. wenigstens
Rückhalt hätten und nicht der Gesetzesbrecher den sie verhafteten nach 30min wieder frei ist-dann hätte sich das Phänomen Extremismus dort von selbst erledigt.
Und nein ,ich bin kein Freund extremer Einstellungen sondern bekenne mich zu unseren Gesetzen(die ich aber auch durchgesetzt haben will)
Das muss man ja heute dazu schreiben-stimmt’s?

@Robert Klammer, 10:39

Sie haben die Artikel gestern und heute aber schon gelesen, oder? Dann ist ihnen auch bekannt, das in den Chats zum Beispiel Bilder von Flüchtlingen in Gaskammern geteilt wurden? Und das finden sie normal? Entschuldigung, aber das sehe ich (als normal denkender Mensch) doch anders.

um 10:35 von Zeit-los

>>.... wenn Polizisten ständig für ihre Arbeit beschimpft wird.
Die Politik Ihnen auch nicht den Rücken stärkt, sie immer und immer wieder Straftäter laufen lassen müssen, und sich dann noch rechtfertigen sollen, da muss man sich nicht wundern wenn sich selbst in der Polizei radikalisiert wird.
Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. Erfolge bei Polizei und Ordnungshütern müssen auch als solcher behandelt werden. Aber jeden Schritt den ein Polizist macht, muss er Angst haben dass man ihn vor Gericht stellt. Ich möchte kein Polizist sein<<

Ich widerspreche Ihnen da vehement. Es gibt keinerlei Entschuldigung und Verständnis für derartiges Verhalten. Beamte, also auch Polizisten haben eine Treuepflicht gegenüber dem Staat, und d.h. gegenüber uns. Und der größte Teil der Polizisten kommt dem auch sicherlich nach.
Also sollten wir nicht versuchen, das Verhalten dieser Leute zu relativieren.

Polizei

Ich gestehe zu, ich möchte kein Polizist sein in den heutigen Zeiten. Man hält im wahrsten Sinne den Kopf hin, um dann auch noch von denen gemaßregelt zu werden die in ihrem Leben noch nie einen Tag gearbeitet haben.
Das es bei allen Gruppen unserer Gesellschaft Randerscheinungen gibt halte ich für verschmerzbar. Ich bin froh dass wir eine solche gute Exekutive haben.

@Robert Klammer um 10:39 Uhr

"Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild.
..."

----

Ich möchte gar nicht wissen, was für Sie "normal denkende Menschen" und ein nicht-"hysterisches Moralbild" sind.

Menschen wie Sie gibt es in unserer Gesellschaft aber nun einmal. Auch bei der Polizei. Leider.

Dagegen, dass solche Menschen bei der Polizei arbeiten, kann und muss man zeitnah und konsequent etwas tun.
Dagegen, dass solche Menschen Teil der Gesellschaft sind, kann und muss man mit langem Atem, Bildung, Aufklärung und der nötigen Ruhe etwas tun.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und die Besinnung auf ein friedliches und tolerantes Miteinander.

Am 17. September 2020 um

Am 17. September 2020 um 10:44 von nie wieder spd
Und Seehofer?

//////////////

Ich habe so den Eindruck, dass unser Hr. Seehofer entweder selber auf dem rechten Auge total blind ist, oder er ist einfach unfähig für dieses Amt und sollte seinen Posten räumen!

Am 17. September 2020 um

Am 17. September 2020 um 10:35 von Zeit-los
Wenn

// Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein gewisses Verständnis gibt es da schon. //

Nein, von mir kommt da keinerlei Verständnis. Die Damen und Herren haben sich den Job ausgesucht ( mit allem , was dazu gehört ), sie wurden nicht gezwungen.
Den recht schaffenden Polizisten stärke ich gerne den Rücken !
Aber das geht gar nicht - auch in der Bundeswehr, Gerichtsbarkeit nicht.

10:39, Robert Klammer

>>Ich glaube nicht an diese gefährlichen Chats. Ich denke wenn sich mal normal denkende Menschen sich das genau ansehen würden, kommt man zu dem Schluss, das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild.<<

Sie meinen, das mit den Hakenkreuzen, Hitlerbildern und Flüchtlingen im KZ sollte man eher humoristisch sehen?

>>Erinnert mich an die Hysterie damals bei Möllemann über das Flugblatt das die wenigsten zur eigenen Meinungsbildung zu Gesicht bekamen, so wie das jetzt mit den Chats auch sein wird, aber mit Selbstmord von Herrn Möllemann endete.<<

Das Flugblatt war Teil des NRW-Wahlkampfes der FDP. Es fand deswegen weite Verbreitung. Aber was ziehen Sie hier eigentlich für Parallelen?

>>Bin gespannt wie das hier wieder endet. Ich vertraue weiter unserer Polizei. Meine Meinung.<<

Daß ich der Polizei vertrauen kann, das erwarte ich. Und deswegen erwarte ich, daß es nicht geduldet wird, wenn sich dort rechtsextreme Strukturen breitmachen.

@Robert Klammer

Ihr Kommentar ist NICHT geschmaklos

Zu Robert Klammer 10.39

Wenn ich schon lese von "normal denkenden Menschen", weiss ich, wo ich Sie einzuordnen habe. Wer Fotos von Fluechtlingen in Gaskammern rechtfertigt, dem ist nicht mehr zu helfen.

10:47 von Quakbüdel

In zunehmendem Maße werden in den Medien Begriffe verwendet, die ich nicht so richtig einordnen kann. So z.B. Faschist , Rechtsextremist, Nazi . Wirklich verläßliche Definitionen dafür kenne ich nicht und bitte um Aufklärung. Inzwischen werden sogar Soldaten und auch Polizisten mit diesen Prädikaten bedacht. Wer definiert eigentlich solche Einstellungen - und wozu ? Das ist doch übelste Diskriminierung und wäre doch eigentlich ein Straftatbestand. ...

Seltsam, dass Sie es als übelste Diskriminierung bezeichnen, wenn jemand Faschist, Rechtsextremist, Nazi genannt wird und gleichzeitig vorgeben, die Bedeutung der Begriffe nicht einordnen zu können.

Im Übrigen sind Sie aufgefordert sich selbst zu informieren.

Rechtes Gedankengut ist also überall? …

… na gugge ma an!
Und vorgestern noch die Meldung, dass Rechtsextremismus vorwiegend in den neuen Bundesländern zu beobachten ist und zunimmt. „Zu beobachten“ ist Extremismus schließlich schon immer besser. Tatsächlich findet man die Ansätze überall. Nur werden sie vielleicht dort deutlicher und extremer sichtbar, wo mehr Arbeitslosigkeit herrscht? Ansonsten würden vielleicht auch diese Leute eher unbeobachtet vor sich hin chatten, in ihrer Arbeitszeit, ob nun als Polizist, Maurer, Kassierer, Lehrer, etc. … Eine Studie dazu wäre vielleicht auch ganz interessant:-) Dann könnte man vielleicht auch endlich mal anfangen, über die Gründe und Ursachen zu reden, Konsequenzen daraus zu ziehen und danach zu handeln, anstatt immer nur Gelder „unter Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel“ in Maßnahmen zur Eindämmung und „Bekämpfung“ zu stecken.

Am 17. September 2020 um 10:52 von Thomas D.

Ich stimme ihnen teilweise gerne zu. Und "normal" denkende Menschen sehen vieles relaxter und nicht völlig verbissen um jeden Preis. Aber Sie neigen zur Übertreibung und das fördert diese Moralhysterie. Das ist dann auch ekelhaft.

RE: Robert Klammer um 10:39

***... das dies wieder mal eine vollkommen überzogene Aktion ist,-passend in das hysterische Moralbild. ***

Das zeigen von verfassungsfeindlichen Symbolen steht unter Strafen und hat nun auch rein gar nichts mit hyterischem Moralbild zu tun.
Solche "braunen Nestbeschmutzer" beschädigen den Ruf aller Polizisten und gehören unverzüglich aus dem Dienst erntfernt.

Gruß Hador

10:47, Quakbüdel

>>In zunehmendem Maße werden in den Medien Begriffe verwendet, die ich nicht so richtig einordnen kann. So z.B. Faschist , Rechtsextremist, Nazi . Wirklich verläßliche Definitionen dafür kenne ich nicht und bitte um Aufklärung. Inzwischen werden sogar Soldaten und auch Polizisten mit diesen Prädikaten bedacht. Wer definiert eigentlich solche Einstellungen - und wozu ? Das ist doch übelste Diskriminierung und wäre doch eigentlich ein Straftatbestand. Um auf den o.g. Artikel zurückzukommen möchte ich aber noch bemerken, daß es mir so ziemlich egal ist, mit welcher Partei ein Polizist oder Soldat sympathisiert - Hauptsache ist doch, daß er seine Arbeit ordentlich macht.<<

In Anbetracht der Tatsache, daß ausgiebig darüber berichtet wurde, aus welchen Gründen die Beamten suspendiert wurden, kann ich Ihre Zeilen nur als Nebelkerze mit Zündhemmung sehen.

Wenn jemand, der Hitlerbilder, Hakenkreuze und Bilder von Flüchtlingen im KZ postet, kein Faschist , Rechtsextremist, Nazi ist, wer dann?

@ 10:35 von Zeit-los

Niemand "beschimpft die Polizei ständig für Ihre Arbeit", wie Sie behaupten; aber die rechtsextremen und rassistischen Netzwerke auszuhebeln und offen zu machen und damit das Gros der Polizist*innen vor Ansehensverlust zu schützen, hat oberste Priorität - gerade wenn einem an der Polizei und ihren sinnvollen Aufgaben etwas liegt. Lange genug war man auch da auf dem rechten Auge blind und beschimpfte z.B. die SPD-Vorsitzende Esken und alle, die systematische Aufklärung und wissenschaftlich begleitete Analysen fordern.

"Rechtsextremes Gedankengut"

Zitat: "Rechtsextremes Gedankengut und rechtsextremes Handeln haben in der Polizei keinen Platz und werden, wo immer sie in Erscheinung treten, mit aller Konsequenz und unter Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel verfolgt"

Von welchem "rechtsextremes Gedankengut und rechtsextremes Handeln" ist denn hier die Rede?

Kann man dies ein klar und konkret benennen?

Oder haben Polizeibeamten sich in privaten Chats nur in wut- und frustgeladener Weise über die tagtäglichen Verbrechen und Gewalttaten von Personen geäußert, die eigentlich gar nicht hier in diesem Land sich aufhalten dürften?

re quakbündel

"In zunehmendem Maße werden in den Medien Begriffe verwendet, die ich nicht so richtig einordnen kann. So z.B. Faschist , Rechtsextremist, Nazi . Wirklich verläßliche Definitionen dafür kenne ich nicht und bitte um Aufklärun"

Ganz einfach:
Wenn Polizisten in einem Chat BIlder von Hiter und Hakenkreuze austauschen und von Flüchtlingen in Gaskammern, sind sie mit
hoher Wahrscheinlichkeit rechtsextrem.
Ich hoffe, dass ich helfen konnte...

Sind es nun "Rechtsextreme" oder Rechtsextreme?

Zitat: "Dass es Rechtsextremismus auch bei der Polizei gebe, dürfe aber "niemanden mehr überraschen", sagte Fiedler weiter."

Also ich bin beim Begriff "rechtsextrem" jetzt ein wenig verwirrt.

Um welche Art von "Rechtsextremen" handelt es sich denn hier nun?

Handelt es sich um Rechtsextreme, die danach trachten, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung mit oder ohne Gewalt abzuschaffen?

Oder handelt es sich um "Rechtsextreme" - wie sie in der Alltagssprache in 99 % der Fälle genannt werden Leute, die eine
- illegalen Massenmigration ablehnen
- die Ausplünderung deutscher Vermögen durch die EZB ablehnen
- den Islam kritisch sehen

und ... das schlimmste Gedankenverbrechen überhaupt begehen ... wollen, dass Merkel abgesetzt wird?

Wie gesagt, ich bin ein wenig ob der Verwendung des Begriffes "Rechtsextreme" verwirrt.

Bitte um Aufklärung.

10:54 von karlheinzfaltermeier

.... Wie lange wären wohl die moralisierenden Politiker noch aktive Politiker, wenn sie solchen Angriffen ausgesetzt wären?

Informieren Sie sich mal über Beleidigungen, Drohungen, Morddrohungen gegen die Familie, gegen die Kinder, Übergriffe, Angriffe, angezündete Autos, gelockerte Radmuttern bei Kommunalpolitikern.

Warum findet man keine Politiker- ohne Personenschutz- bei gewalttätigen Demos?

Warum, bitte, sollen Politiker zu „gewalttätigen Demos“ gehen? Gehen Sie zu „gewalttätigen Demos“?

Die Lage hat sich geändert

Spätestens mit den Enthüllungen in NRW hat sich die Lage für die Polizei und konsequenterweise auch für die Bundeswehr und andere Sicherheitsorgane geändert. Das Innenministerium muss nun ganz schnell umdenken und wissenschaftliche Studien zulassen. Nämlich um die Polizei zu entlasten. Es darf auf keinen Fall soweit kommen, dass PolizitInnen und SoldatInnen unter einen Generalverdacht gestellt werden. Wenn man sich aber gegen solche Studien stellt, dann riskiert man genau das.

eine Anmerkung noch: ich kann

eine Anmerkung noch:
ich kann nicht verstehen, warum manch einer auf Polizei, Rettungssanitäter oder Feuerwehr los gehen muss, egal welche politische Ausrichtung sie haben, letztlich wollen Sie uns Normalos nur helfen.

Vertrauensverlust

Ich denke in alle deutschen Amtsstuben gehört ein genauer Blick und ggfls. auch eine Entfernung des blau-braunen Schmierfilms, der sich dort mehr oder weniger unbemerkt dort festgesetzt hat.
Wie man in Zukunft die dt. Behörden davor schützen kann bedarf einer breiten Diskussion !

Gruß Hador

rer Truman Welt

Da hätte ich zuvor jedoch noch eine Frage an Herrn Münch, also wenn er selbst noch hierbei die NSU erwähnt->
was hat das BKA denn selbst hinsichtlich vertrauensbildender Maßnahmen bei der Aufklärung des eigentlichen NSU Komplexes bisher getan, worin nachweislich das BKA mit sog. "V-Leuten" verwickelt war? Was?
Nichts! Gar nichts! Es wurde geblockt, verschleiert und verhindert. Genau das ist das Problem. Jetzt hinstellen und genau das von anderen öffentlichen Stellen zu verlangen nenne ich dreist. Erst einmal vor der eigenen Türe kehren. Aber das ist ja geheim.
cj
Seehofer hat überhaupt keine Motivation diesen "Kanaldeckel" abzuheben wie wir wissen und ich weiß auch weshalb. Bisher hat sich Seehifer zu den neuesten Vorgängen nicht geäußert. Er ist vermutlich auf der Suche nach einer Erklärung. Tipp für ihn: das ist nur ein NRW Problem!

um 10:54 von karlheinzfaltermeier

>>@von Zeit los um 10:35Uhr
Ich teile Ihre Meinung, daß man für die Gründe von Extremismus, egal ob rechts oder links, unterscheiden sollte. Vermutlich wird ein überzeugter Linker nicht bei der Polizei sein, denn er würde riskieren, daß sein Weltbild zusammenfällt.<<

Interpretiere ich das richtig, dass Sie uns hier indirekt erklären wollen, dass die Polizei ein Sammelbecken für überzeugte, rechte Idioten ist, weil es ihrem Weltbild entspricht?

Auf den Rest Ihrer Ausführungen möchte ich nicht weiter eingehen, da sich diese leider meiner intelektuellen Möglichkeiten entziehen. Ich bin da noch nicht auf Ihrem Level.

Nein, überraschen darf das einen nicht mehr!

Nein, überraschen darf das einen nicht mehr!

Dass Polizisten sich in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise äußern, wenn gewissen Personengruppen, die sich in diesem Land illegal aufhalten, selbst dann nicht abgeschoben werden, wenn sie bereits mehrfach schwere Straftaten verübten haben oder nachdem sie Innenstädte wie in Stuttgart oder Frankfurt verwüstet und geplündert haben, dann auch noch als "Party- und Eventszene" verharmlost werden.

Dass der ein oder andere Polizist, der derartige Entwicklungen in unserem Land tagtäglich erster Hand miterlebt, dann in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise seinen Frust von der Seele schreibt, dass darf niemanden überraschen.

@ 10:39 von Robert Klammer

Neonazi-Netzwerke und rechtsradikale sowie rassistische Umtriebe bei der Polizei aufzudecken, lahmzulegen und juristisch zur Rechenschaft zu ziehen hat mit "hysterischem Moralbild" nicht das geringste zu tun. Wer das verharmlost, erweist den Polizistinnen und Polizisten einen Bärendienst: Die haben nämlich selbst ein gesteigertes Interesse daran, wie dieser Bericht zeigt und wie zumindest die Polizist*innen in meinem Umfeld deutlich betonen. Und wer den politischen gesellschaftlichen und juristischen Kampf gegen Neonazis, Rechtsextreme und rassistische Netzwerke als "hysterisches Moralbild" verunglimpfen will, steht in der Gefahr, ein bestimmtes Licht auf sich selbst zu werfen.

Warum keine Studien?

Der BDK hat doch völlig recht. Warum keine unabhängige, wissenschaftliche Studien um das Ausmaß von Rassismus in der Polizei zu erforschen?
Ich wehre mich gegen den pauschalen Vorwurf die gesamte Polizei hätte ein strukturelles Problem mit Rassismus.
Genauso finde ich allerdings nicht sinnvoll, sich mit Händen und Füßen gegen solche Studien zu wehren.
Genau dieses Verhalten führt zu Vorurteilen und Misstrauenn der Polizei gegenüber, was bei den BEamten wiederum verständlicherweise Frustation auslöst (Ich meine echte Frustation und keine rechtsextemen Tendenzen).

Warum also keine solchen Studien?
Sie könnten helfen, Vorurteile gegenüber der Polizei abzubauen und Fehlentwicklungen und Missstände aufzudecken.

10:57 von skydiver-sr

... Und nein ,ich bin kein Freund extremer Einstellungen sondern bekenne mich zu unseren Gesetzen(die ich aber auch durchgesetzt haben will)
Das muss man ja heute dazu schreiben-stimmt’s?

Nein, das stimmt nicht.

Es nutzt ohnehin nichts, weil auch Freunde extremer Einstellungen das dazu schreiben.

Lesen Sie den Post weiter oben (10:39 von Robert Klammer), dann wissen Sie was ich meine.

10:54, karlheinzfaltermeier

>>Wie lange wären wohl die moralisierenden Politiker noch aktive Politiker, wenn sie solchen Angriffen ausgesetzt wären? Warum findet man keine Politiker- ohne Personenschutz- bei gewalttätigen Demos?<<

Weil sie dort in Lebensgefahr sind und nicht ihr eigener Personenschutz sein können.

Eigentlich ganz einfach zu verstehen.

Es gehört weder zur Berufsbeschreibung des Politikers, Polizeiaufgaben wahrzunehmen, noch gehört es zur Berufsbeschreibung des Polizisten, Politik zu machen.

Wer Polizist wird, weiß genau, was ihn erwartet. Tut er das nicht, so hat er seinen Beruf verfehlt und sollte vielleicht lieber Gärtner oder Investmentbanker werden.

Polizisten arbeiten da, wo die Menschen nicht unbedingt liebenswert sind, wo es nicht schön ist, nicht gut riecht und wo Hass, Bosheit, Kummer und Elend zu Hause sind. Das haben sie übrigens mit Sozialarbeitern gemeinsam.

Deswegen habe ich vor beiden Berufen allergrößten Respekt.

Welche Vorfälle - konkret?

Zitat: "Das sind Vorfälle, die das Vertrauen in die Polizei erheblich erschüttern", sagte Münch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland."

Welche Vorfälle - konkret?

Bevor ich mir eine Meinung zu diesen "Vorfällen" bilde, möchte ich erst einmal wissen, was genau und in welchem Kontext gesagt wurde, was jetzt mal wieder als "bubu-böse-rechtsextrem" gebrandmarkt werden soll.

Hat etwa der ein oder andere Polizist, der gewisse Entwicklungen in unserem Land tagtäglich erster Hand miterlebt, in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise seinen Frust von der Seele geschrieben?

Dann muss im Vordergrund stehen, dass man über diese Gründe und Entwicklungen spricht! Offen und ehrlich!

@Mira

"
Am 17. September 2020 um 10:56 von Mira
Die Polizei, Dein Freund und Helfer.

Das war einmal!
Zumal man ja gar nicht mehr so genau unterscheiden kann, ob nun ein "echter" Polizist
oder ein uniformierter Ordnungsmitarbeiter (spöttisch auch Hilfssheriff genannt)
vor einem steht.

Nach NSU 2.0, "Hannibal" und nun diesem Skandal schwindet mein Vertrauen
in die Polizei immer mehr!
Ruf ich die Polizei, kommen dann Nazis zu mir nach Haus?
Bekomme ich dann schon Probleme, weil ich auf deren Index stehe,
weil ich eine "Rote Socke", eine Linke bin?

Sorry, darauf kann ich gerne verzichten."

Wenn Sie lesen können, sind Ordnungsamtmitarbeiter und Polizisten klar und deutlich unterscheiden: Auf der einen Dienstkleidung steht Polizei, auf der anderen Ordnungsamt. Aber nicht mal lesen können muß man. Polizisten sind an ihren Dienstmützen zu erkennen.
Ich wehre mich hier äußerst vehement gegen Rechtsradikalismus und Rassismus. Darum: Nein, die meisten Polizisten versehen ihren Dienst tadellos.

re skydiver-sr

"In DE darf man Polizisten verletzen und beschimpfen-nichts passiert."

Das stimmt schlichtweg nicht. Wer andere angreift und dessen überführt wird, wird bestraft - Ganz egal ob man Polizisten, Müllmänner oder Krankenpfleger angreift.

"Wenn die Pol. wenigstens
Rückhalt hätten und nicht der Gesetzesbrecher den sie verhafteten nach 30min wieder frei ist"

Wenn es Beweise gegen den Verdächtigen gibt, wird dieser angeklagt und zuvor (falls Fluchtgefahr besteht) in U-Haft genommen.
Falls es keine Beweise gibt, weird er natürlich freigelassen. Das nennt sich Rechtsstaat.
Natürlich gibt es Ausnahmen und auch Fehlentwicklungen in Form von Personalengpässen und Überforderungen bei Gericht. Doch das als Regel darzustellen und DE quasi als rechtsfreien Raum zu eklarieren, ist völlig daneben...

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