Kommentare - ARD-DeutschlandTrend: Testpflicht ja - Kostenübernahme nein

06. August 2020 - 18:00 Uhr

Wer aus einem Corona-Risikogebiet zurückkehrt, soll sich verpflichtend einem Test unterziehen. Eine große Mehrheit der Befragten im ARD-DeutschlandTrend findet das richtig. Nicht aber die Lösung der Kostenfrage. Von Friederike Hofmann.

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Kommentare

... keine Rolle spielen!"

17:03 von gman:
"Es ist nicht in Ordnung, mit den entstehenden Kosten die Allgemeinheit zu belasten, schon gar nicht bei diesen Fakten."
-
Sie wollen nach dem Ort der Ansteckung entscheiden, wer seinen Test selbst zu zahlen hat? Solche Willkürmaßnahmen würden unweigerlich zu Testverweigerungen führen. Da es aber im Interesse der Gesellschaft ist, dass alle Infizierte schnellstmöglich isoliert werden, muss diese auch für die Kosten aufkommen.

@Nachfragerin, wo haben Sie denn das gelesen?
... und "die Gesellschaft" muss nicht für die Kosten aufkommen.

Manoman, wenn Sie einen Hund haben und mit dem verreisen, ist in allen EU-Ländern eine gültige Tollwutimpfung des Tieres erforderlich und nachzuweisen.
Die Impfung zahlt nicht "die Gesellschaft" und auch das ist keine Willkürmaßnahme!

@Nachfragerin 17:55

"Diese Zahl ist nicht besonders hoch, weil das Verhältnis von Urlaubern zu Daheimgebliebenen sehr viel kleiner ist als das Verhältnis der Ansteckungschancen zwischen Urlaubs- und Heimatland."

Ich muss zugeben, dass ich das nicht wirklich verstehe.

"Man könnte also auch einfach zufällige Personen von der Straße testen - der Effekt wäre etwa gleich."

Wäre ich mir nicht so sicher.
Wichtig soll ja zielgenaues Testen sein. Und falls die Reisenden ein erhöhtes Risiko haben, infiziert zu sein (was mir, insbesondere bei Risikogebieten, plausibel erscheint), kann es mehr bringen, zielgenau die Gruppe der Reiserückkehrer als völlig wahllos Leute von der Straße zu testen.

Und was den Zindeszinseffekt angeht, wollte ich damit nur zum Ausdruck bringen, dass es wegen der Kontaktnachverfolgung in absoluten Zahlen eben nicht nur 100 Leute pro Tag, sondern vielleicht sogar noch ein paar mehr sind, die man findet.

Wir alle sind gefordert

Ich pflichte der Mehrheitsmeinung bei. Die Politik darf nichts unversucht lassen, um eine zweite Corona Welle abzuwenden. Aber Politik kann nicht alles regeln und überwachen, letztlich auch nicht alles finanzieren, vor allem wenn es in den persönlichen Verantwortungsbereich des Einzelnen fällt. Deutschland hat die Corona Krise bislang gut gemeistert. Wenn wir alle mitwirken, kann dies auch weiterhin gelingen.

Staat ist nicht für alles zuständig

Wer in ein Risikogebieten reist, gefährdet nicht nur sich, sondern auch die Gemeinschaft. Anders allenfalls, wenn eine berufliche Notwendigkeit die Ursache ist. Auch dann aber sollte nicht die Gemeinschaft, sondern der Auftraggeber bzw. Arbeitgeber für die Folgekosten aufkommen.

Staat ist nicht für alles zuständig

Wer in ein Risikogebieten reist, gefährdet nicht nur sich, sondern auch die Gemeinschaft. Anders allenfalls, wenn eine berufliche Notwendigkeit die Ursache ist. Auch dann aber sollte nicht die Gemeinschaft, sondern der Auftraggeber bzw. Arbeitgeber für die Folgekosten aufkommen.

Gestiegene Zustimmung zu Herrn Spahn verwundert

Herr Spahn hat die Corona-Krise von Anfang an mit einer Reihe von Fehleinschätzungen und Versäumnissen begleitet.

Er hat sich nicht als krisentauglich erwiesen.

Auch jetzt ist er wieder zu spät dran. Obwohl das Thema Reise-Rückkehrer seit Monaten auf dem Tisch liegt, musste er jetzt erst einmal die rechtlichen Voraussetzungen für einen solchen Eingriff prüfen lassen und hat damit wieder wertvolle Zeit nutzlos und gefahrerhöhend verstreichen lassen.

Herr Spahn hat das Überschwappen auf Europa und Deutschland zu spät erkannt und viel zu spät reagiert.

Seine Krisenvorsorge und sein Krisenmanagement hat sich als völlig unzulänglich herausgestellt.

Diese Versäumnisse hat vermutlich vielen Menschen das Leben gekostet. Das müsste Folgen für Herrn Spahn haben.

Die Tagesschau hat bereits einmal die Fehleinschätzungen und Versäumnisse des Herrn Spahn zusammengetragen. Diese Darstellung sollte die TS auf dem Laufenden halten.

wer macht schon Urlaub

in Risikogebieten ? Das dürfte nicht die Mehrheit der Urlauber sein. Von mir aus sollen die Urlauber den Test selbst bezahlen. Ich mache ohnehin keinen Urlaub in Risikogebieten. Das einzige was noch geklärt werden müßte, gilt das auch für die, wo das Urlaubsgebiet während des Urlaubs zum Risikogebiet worden ist ? Wahrscheinlich ja. Aber selbst da ist die Anzahl der Urlauber eher überschaubar, die es betrifft.

Mir tuen die Kinder leid,

Mir tuen die Kinder leid, ganzen Tag mit der Maske ist ein Alptraum!

Is doch egal. Der

Is doch egal. Der Steuerzahler hat noch genug Geld, um das auch noch zu begleichen. Da kommt es auf ein paar egoistische Urlauber auch nicht mehr an.

Ja, zur Testpflicht. Auch wenn dies keine 100%...

...Sicherheit dafür sein wird, ob einer infiziert ist oder nicht.

---

Trotzdem finde ich es richtig, da man bestimmt dadurch auch einige Infizierte herausfiltern kann.
-
Was die Kostenübernahme angeht habe ich bis jetzt eine klare Meinung dazu,
auch zu denen die vehement dagegen sind.
-
Eine Kostenübernahme sollte vom Staat erfolgen,
da ein Urlaub, so sinnig er auch nun erscheinen mag,
eben zum Arbeitsleben dazu gehört.
Auch im Urlaub innerhalb Deutschlands kann man sich anstecken.
Aber da würden die meisten Gegner behaupten,
daß das nicht so schlimm wäre (Kostenfrage) weil man ja quasi Heimaturlaub macht.
-
Was ist denn mit den Kosten z.B. für Unfälle im Winterurlaub?
Sollten die etwa auch von dem Verunfalltem gezahlt werden?
-
Für mich ist die Frage der Kostenübernahme eigentlich eine Neiddebatte,
da es bestimmt auch viele Leute geben wird,
die gegen die Übernahme sind, weil sie sich keinen Urlaub leisten können.
-
Nein, die Übernahme ist richtig!

Sozialstaat

Es ist schon unglaublich. Für jeden sozialstaatlichen Blödsinn ist der Bürger bereit zu zahlen, aber wenn der Staat dem Bürger eine Last aufbürdet und Ausgleich dafür schaffen möchte, dann ist es auch nicht recht.

@gman - Ausreise ist keine Rückkehr

18:17 von gman:
"@Nachfragerin, wo haben Sie denn das gelesen?"
> Was genau meinen Sie - das Testkosten zu Testverweigerung führen oder dass die Tests im Interesse der Gesellschaft sind?

"Manoman, wenn Sie einen Hund haben und mit dem verreisen, ist in allen EU-Ländern eine gültige Tollwutimpfung des Tieres erforderlich und nachzuweisen.
Die Impfung zahlt nicht 'die Gesellschaft' und auch das ist keine Willkürmaßnahme!"

> Richtig. Das sind Einreisebestimmungen, die man mit dem Urlaubsland auswählt. Nur hat das nichts mit den geplanten Zwangstest für heimkehrende Urlauber zu tun.

Da Reisende im Infektionsgeschehen eh keine große Rolle spielen, gibt es auch keinen sinnvollen Grund, warum diese Gruppe über die Testpflicht hinaus auch noch mit der Kostenübernahme bestraft werden sollte.

RE: Erdnuss um 18:29

***Nicht so zimperlich, an den paar Euros wird es wohl nicht liegen. ***

Nun, die Preise liegen zwischen weniger als € 130 und mehr als € 230 . Bei einer vierköpfigen Familie kommt da schon was zusammen.
.

***Wer reist denn schon ohne triftigen Grund in ein Risikogebiet?***

Wer sagt Ihnen eigentlich, dass der Urlaub in ein Risikogebiet gebucht wurde und nicht während dem Urlaub dazu erklärt wurde ?

Gruß Hador

Zu 18:39 von Nachfragerin "@gman-Ausreise ist keine Rückkehr"

Nicht zu bestreiten - Argumentum ad infinitum!

"Manoman, wenn Sie einen Hund haben und mit dem verreisen, ist in allen EU-Ländern eine gültige Tollwutimpfung des Tieres erforderlich und nachzuweisen.
Die Impfung zahlt nicht 'die Gesellschaft' und auch das ist keine Willkürmaßnahme!"
-
> Richtig. Das sind Einreisebestimmungen, die man mit dem Urlaubsland auswählt. Nur hat das nichts mit den geplanten Zwangstest für heimkehrende Urlauber zu tun.
Da Reisende im Infektionsgeschehen eh keine große Rolle spielen, gibt es auch keinen sinnvollen Grund, warum diese Gruppe über die Testpflicht hinaus auch noch mit der Kostenübernahme bestraft werden sollte.

Wer reist, "wählt" alle Bedingungen -Aus- und Einreise-. Die Pflicht zum Coronatest bei der Rückkehr gehört ebenso dazu!

Falsch, was die "Rolle" z.B.*) betrifft. Der Test und das Tragen der Kosten sind keine Bestrafung!
*)
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/
schueler-nach-abifahrt-infiziert-kroatien-donzdorf-100.html

RE: Biocreature um 18:35

Eigentlich wollte ich zu Ihrem Kommentar einen Contrapunkt setzen.

Aber je länger ich über Ihre Argumente grübelte, desto mhr haben Sie mich überzeugt.

Wenn ich mir anschaue wie sich die Menschen hier über die Coronaauflagen hinwegsetzen, dann spricht nun absolut nichts gegen einen Urlaub im Ausland, wo entsprechende Maßnahmen getroffen wurden.

Nur in diesem Zusammenhang den Begriff Neiddebatte zu verwenden finde ich fehl am Platze.

Gruß Hador

Am 06. August 2020 um 18:35 von Biocreature

Stimme Ihnen in allen Punkten zu. Trotzdem braucht/sollte man keinen Urlaub in einem Risikogebiet machen. Ausnahme wäre hier evtl. wenn das Zielgebiet während des Urlaubes zum Risikogebiet wurde oder wenn die Buchung zu einem Zeitpunkt erfolgte, wo das Zielgebiet noch kein Risikogebiet war.

Am 06. August 2020 um 19:30 von Hador Goldscheitel

...........Wer sagt Ihnen eigentlich, dass der Urlaub in ein Risikogebiet gebucht wurde und nicht während dem Urlaub dazu erklärt wurde ?..................

Oder die Buchung erfolgte zu einem Zeitpunkt, wo das Zielgebiet kein Risikogebiet war. Das kommt noch dazu.

Zu 18:35 von Biocreature ✎Unterstellung und mehr

"Auch im Urlaub innerhalb Deutschlands kann man sich anstecken.
Aber da würden die meisten Gegner behaupten, daß das nicht so schlimm wäre (Kostenfrage) weil man ja quasi Heimaturlaub macht."

@Biocreature, schlimm ist wie Sie Foristen mit anderer Meinung böswillig "Behauptungen" unterstellen.

Bemerkenswert dazu, dass Sie Andersdenkende als Gegner bezeichnen.

Glückwunsch!

Dieser "Deutschlandtrend" ist wie eine gelungene Mischung aus "Milgram"- und "Stanford-Prison-Experiment" und kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Gehorsame Menschen lieben es, zu strafen.

Die „Freiheit des Einzelnen"

endet genau da, wo die des (bzw. der) anderen anfängt. Das ist ja nun wirklich nichts Neues, hat sich aber offenbar immer noch nicht überall herumgesprochen.

Wieso etwas, was im Interesse der Allgemeinheit unbedingt notwendig ist (schon weil dessen Unterlassung ungleich höhere (Folge-)“Kosten“ nach sich ziehen würde) überhaupt irgendjemanden Geld kosten sollte, erschließt sich mir allerdings nicht. Geld ist ein Steuerungsinstrument für die Wirtschaft, das in einer Demokratie allen zur Verfügung stehen sollte, und kein Machtinstrument in den Händen mit „Verteilungsbefugnissen“ ausgestatteter Einzelner (die i.d.R. alles tun, sich ihre „Sonderrechte“ zu erhalten; insbesondere indem sie - getreu der Devise „Wissen ist Macht“ - auf „gesetzlich geregelte“ Geheimhaltungspflichten, also Staats-, Geschäfts-, Dienst-, militärische und was der Geheimnisse vor der Öffentlichkeit bzw. den Bürgern mehr sind und sonstige Verschleierungstaktiken setzen, wenn es um „finanzielle Angelegenheiten“ geht.

@Nachfragerin um 18:39 Uhr

"Richtig. Das sind Einreisebestimmungen, die man mit dem Urlaubsland auswählt. Nur hat das nichts mit den geplanten Zwangstest für heimkehrende Urlauber zu tun."

Das sehe ich begründet anders: Wer in ein Risikogebiet einreist, während dieses bereits als Risikogebiet ausgewiesen ust, wählt die Bestimmungen zur Testpflicht damit auch aus. Genauso wie die Impflicht für Tiere, um die es im Beispiel geht.
Also soll derjenige auch die Kosten tragen. Das kann für eine mehrköpfige Familie zwar teuer werden, dafür ist die Wahrscheinlichkeit bei 4 Personen aber auch 4x so hoch, andere zu infizieren.
Da muss man dann eben die Kosten selbst aufbringen.

Übergangene Jugend

Bei der "Grundgesamtheit" sind fast keine der betroffenen Schüler befragt worden! Im Kleingedruckten werden die Befragten dann als Wahlberechtigte definiert - unklar ist dabei, ob das erst ab 18 zu verstehen ist, wobei es ja bereits auch ein Wählen ab 16 gibt, was, wie Corona zeigt, wohl auch generell und auf Bundesebene überfällig ist!
Das zeigt obendrein, woran es krankt: Schülern werden Masken vor allem von denen verordnet, die davon nicht einmal als Eltern betroffen sind. "Schulhof" bleibt auch unspezifisch - es geht schließlich um den Pausenaufenthalt der Schüler, wo sie sich bewegen können und (wie jeder Beschäftigte) erholen sollen!
Jugendschutz zugunsten der Kinder und Jugendlichen, worum es ja bei besonderen Anordnungen zumal an Schulen gehen sollte? Bei Corona weiterhin schlichtweg nicht vorgesehen.
Die Wahrscheinlichkeit für einen Schüler, auf dem Fahrrad von einem Lkw tot gefahren zu werden, dürfte um einiges höher liegen, als an Corona zu sterben (Durchschnittsalter ü80)!

Zur Kostentragungspflicht

Wieso wird diesbezüglich nur über alles oder nichts diskutiert?

Wie wäre es mit einer "Selbstbeteiligung" der Reiserückkehrer von beispielsweise 15 € oder 20 € pro Test?

Für den einzelnen Urlauber nicht viel, aber in der Summe für den Staat und damit den Steuerzahler eine große Entlastung.

Jedes Gebiet kann während des Urlaubs zum Risikogebiet werden.

Zu Hause ist es auch nicht anders.

Von daher ist es OK, dass die Tests für die Urlauber bezahlt werden.
Es wird ja schließlich zur Pflicht, um andere zu schützen, und nicht die Urlauber selbst.
Und absolut jeder, der Corona hat hatte Kontakt mit anderen Menschen und muss den Test nicht zahlen. Ist halt so und ist normal.

Mich wundert nur, dass Personen in Risikoberufen nicht genauso getestet werden. (PolizistInnen, VerkäuferInnen, Schlachthofmitarbeiter usw.)

Bei Urlaubern sehe ich kein höheres Risiko. Wer im Heimatort aufpasst, der wird es woanders auch tun.

Bei Hotspots wird auch hier mehr und gezielt getestet. Daher wäre auch Testen bei allen Einreisenden aus Risikogebieten vernünftig - aber nur bei Urlaubern wäre es einfach nur albern. Corona fragt doch nicht, ob einer gerade Urlaub macht oder arbeitet.

Ich habe nichts gegen eine

Ich habe nichts gegen eine Kostenübernahme für Urlauber. Aber sollten daheim Gebliebene dann nicht auch kostenlos getestet werden können?
Wer weiß, wem ich im Supermarkt so alles über den Weg laufe?

RE: gman um 19:41

***Bemerkenswert dazu, dass Sie Andersdenkende als Gegner bezeichnen.***

Erstaunlich, dass Sie Biocreature die Worte im Munde herumdrehen. Aus dem Kontext seines Kommentars ist eindeutig zu erkennen, dass er die Gegner der Kostenübernahme meint. Daraus lässt sich sicher nicht herleiten, dass Biocreature Andersdenkende als Gegner sieht !

Gruß Hador

Maskenpflicht an Schulen

"Die Mehrheit der Deutschen steht einer Maskenpflicht an Schulen positiv gegenüber."

*

Sollte man da nicht die Betroffenen selbst befragen?

Wie viel Ahnung hat "die Mehrheit der Deutschen" vom Unterricht?

Werden auch alle befragt, wenn es um Masken in Büros oder bei den Verkäuferinnen geht? Bei uns tragen Verkäufer-innen keine Masken, für Kunden ist es aber Pflicht.
Ich finde das ausreichend, denn wenn die Verkäufer-innen nicht den ganzen Arbeitstag eine Maske tragen, dann werden sie schon gravirende Probleme damit haben.

19:41 von gman

hier ist jeder gegner der anderen. nur der forist fatha ist ein liebenswerter, der nur disktieren will und auch friedfertig bleibt, solange seine meinung die lufthoheit hat

- 2% für die Grünen

Wer sich nur noch als schöne Braut der CDU sieht, gehört abgestraft.

@gman - Wie viele Urlauber stecken sich im Urlaub an?

19:32 von gman:
"Wer reist, 'wählt' alle Bedingungen -Aus- und Einreise-."
> Bei der Heimkehr gibt es keine Wahlmöglichkeit. (Außer eben nicht heimzukehren.)

"Falsch, was die 'Rolle' [von Reisenden am Infektionsgeschehen] betrifft."
> Kennen Sie irgendwelche Zahlen, die Ihnen diese Feststellung erlauben?

Schätzen Sie doch mal, wie viele der zuletzt festgestellten 1000 Neuinfektionen ihren Ursprung im Ausland haben. Und dann ziehen Sie all jene ab, die sich bei einer Reise innerhalb Deutschlands genauso angesteckt hätten, weil sie das Virus schon bei der Abreise im Gepäck hatten. (Die von Ihnen erwähnte Abifahrt dürfte so ein Fall sein.)

"Der Test und das Tragen der Kosten sind keine Bestrafung!"
> Erklären Sie das mal einem Urlauber...

(Wobei es hier ja eh nur um die relativ willkürlich definierten "Risikogebiete" geht - die kann man natürlich meiden.)

Schon komisch das alles.

Luxemburg = Risikogebiet. Da kann ich mich 3 Tage rumtreiben,in Deutschland kein Test verpflichtend.
Spanien/Festland = Risiko. Reisewarnung keine. Die Schweizer machen hingegen dicht.
Türkei = 4 Regionen zum Urlaub freigegeben, 1 Stunde später über den Ticker: Infektionen nehmen zu.
Unser Bundespräsident fabuliert über Masken. Am 22.Juli wird er abgelichtet mit dem südtiroler Landeshauptmann und drei Damen von der Musi.Alle ohne Abstand und Maske. Der südtiroler Landeshauptmann entschuldigt sich. Steinmeier?Nicht ein Wort dazu in unseren Medien geschweige einer Entschuldigung.
Wer soll diese Maßnahmen noch ernst nehmen? Gestern Abend bei Maischberger ist man schon mal auf 23 000 Teilnehmer in Berlin gekommen. Fehlt wohl mindestens immer noch eine Null wenn man sich das Bild bei der Deutschen Welle ansieht. Ist ein ganz anderes als im Faktenfinder.

@18:35 von Biocreature

//Was ist denn mit den Kosten z.B. für Unfälle im Winterurlaub?//

Gebrochene Knochen sind nicht ansteckend, deshalb finde ich den Vergleich nicht passend.

//Nein, die Übernahme ist richtig!//

Einerseits finde ich, dass der geschätzte @Adeo recht hat, andererseits aber auch der ebenso geschätzte @Hador Goldscheitel.
Wenn Kostenübernahme, dann nur aus Steuermitteln und nicht - auch nicht auf Umwegen - zu Lasten GKV. Oder ist das für Sie schon wieder eine Neiddebatte?

Solidarität

Das Wort Solidargemeinschaft sollte wenigstens in diesen Zeiten unter der Normalbevölkerung möglich sein . Also sollte auch die Allgemeinheit für die Test aufkommen . Von den Reichen in Deutschland ist weder von der Politik noch von den Reichen selbst irgendein Solidarpakt in gang gesetzt worden . Skandalös das Ganze . Aber repräsentativ ist diese Politik schon lange nicht mehr war sie vielleicht auch nie . Wo ist der Anteil der Arbeiter im Bundestag geblieben Lafontane war wohl sein letzter Vertreter . Aber sonst gibt es keinen mehr im Bundestag , und die Verblendeten lass ich jetzt mal außen vor . Paar linke Gibt es auch noch aber leider wählen die zu wenige soll mal einer verstehen . Schade das Arbeiter nicht die wählen die ihnen wirklich helfen würden . Ich finde Sarah gut , es soll ja mal eine Zeit gegeben haben da fanden richtig viele Rosa Luxemburg gut und das waren Arbeiter wo sind die nur geblieben .

Es bringt ja Deutschland nichts ...

... wenn jemand im Risikogebiet Türkei Urlaub macht.

Die Entscheidung, die Türkei von der Liste der Risiko Gebiete zu streichen ist völlig unverständlich- auch wenn Istanbul nicht freigegeben wurde.

Grundsätzlich habe ich keine Einwände,

wenn die Kosten bei der Einreise übernommen werde. Problematisch ist, daß nur die gesetzlich Versicherten für alle die Kosten tragen sollen. Die Beamten sind fein raus - und ich unterstelle, daß genau diese Bevölkerungsgruppe viel reist, da sie überdurchschnittlich (einschließlich Pensionisten) verdient und keinerlei Arbeitsplatzrisiko hat.

Maske und Schule

ich kann ja durchaus verstehen wenn die Gerichte die Maskenpflicht als verhältnismäßige Einschränkung z.B. während eines Einkaufs durchwinken.
Aber wenn jetzt die Maskenpflicht auf Kinder während der gesamten Schulzeit verordnet wird sollte man sich ernsthaft fragen ob hier nicht bereits eine Körperverletzung vorliegt.
Statt zu verordnen sollte dies vorrangig geklärt werden, meiner Meinung nach ist hier der Straftatbestand gegeben.

RE: Wilhelm Schwebe um 20:05

Mitforist fathaland slim hat sich zu diesem Thema bisher noch gar nicht geäußert. Also warum rempeln Sie ihn so völlig sinnfrei an ohne sich zum Thema zu äußern ?

Gruß Hador

Wenn mann jetzt reisen möchte

Soll doch auch corona test kosten einbeziehen. Es kann doch nicht sein, das Steuergelder für corona Zeiten noch für Reisende Zahlen. Das Geld soll doch lieber die Familie mit niedrigeren Einkommen oder Senioren sowie hilfsbedürftigen zugute kommen. Oder die sollen sich bei Flugreisen auf, dem Ticket Preise drauf rechnen lassen. Wie sind überhaupt die Preise für tests eigentlich? Gibt es da nicht Mengen Rabatt, am Anfang soll es ja an die 200euro liegen, wie ist es jetzt?

@Köbes4711

die "Risikogebiete" werden ja über Nacht zu solchen. Heute gehen Sie mit gutem Gefühl in Urlaub, morgen sitzen Sie in einem erklärten Risikogebiet. Dann gibt's da noch die Leute, die Verwandtschaft besuchen. Die können es nicht aussuchen, wo die Familie sitzt.
Aber auch nach meiner Ansicht wird grad ein Riesenfass aufgemacht mit den Urlaubern und ein trügerischer Aktionismus mit einmaligen Tests soll "Sicherheit" vorgaukeln. Das bindet viele Ressourcen und kostet viel Geld. So lange lässt man die Arzthelferinnen und das Pflegepersonal , die weit höhere Ansteckungsrisiken haben ungetestet. Da stimmen doch die Prioritäten nicht

Nun ja

"Das Virus wird harmloser und die ursprünglichen gefährlicheren Stämme verschwinden, genau so wie angenommen“.
Prof. Dr. Med. Beda Stadler. Wäre nett, wenn das RKI etwas darüber den Bürgern erzählen würde.

@Wilhelm Schwebe, um 20:05

re 1941 von gman

Vielleicht, nein: sicher hat die Meinung des Foristen fathaland slim in den meisten Fällen deshalb die "Lufthoheit", weil er weniger spontan und aus dem Bauch heraus, als vielmehr basiert und durch vorheriges "Schlaumachen" sachlich fundiert antwortet und auch dann noch sachlich bleibt, wo es bei anderen schon längst platt und polemisch zugeht.

Das mag diejenigen nerven - ich find das gut.

leider kann man den Zahlen

auch nicht immer trauen. Zum Beispiel der Iran - einwohnermäßig etwa wie Deutschland - hat offiziell 17600 Corona-Todesfälle. Der Tagesspiegel berichtet :
Der britischen BBC zufolge zeigen iranische Regierungsunterlagen, dass bis Ende Juli rund 42.000 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 starben, fast drei mal so viel wie in den amtlichen Statistiken angegeben. Auch Amnesty International und die Exilopposition schlagen Alarm.

Besser Vorsicht als Nachsicht

Die Mehrheiten stimmen durchweg in allen Bereichen auch mit meiner Meinung überein.
Selbstverständlich ist ein Testpflicht unbedingt geboten. Besser Vorsicht als Nachsicht. (Sie hätten etwas früher kommen sollen, in vielen Bundesländern sind nächste Woche die Sommerferien bereits vorbei und die Schulen beginnen). Und ich schließe mich ebenfalls der mehrheitlichen Ansicht an, dass die Personen, die in ein Risikogebiet verreisen, auch die Konsequenzen tragen, sprich die Tests selber bezahlen sollten (wie es für die Türkei ja ebenfalls vorgesehen ist).
Etwas widersprüchlich sind die Aussagen zur wirtschaftlichen Lage. Fast 60% der Bevölkerung machen sich Sorgen um eine Verschlechterung, aber nur sehr wenige fühlen sich selbst betroffen oder haben Angst um ihre persönliche Lage.
Alles in allem: Wieder mal ein erfreuliches Ergebnis vom Deutschland-Trend, ebenso wie regelmäßig polit-barometer.

@20:11 von Köbes4711

//Am 06. August 2020 um 19:54 von foren
Auch eine Idee. Sollte man ernsthaft in Erwägung ziehen.//

In der Tat eine gute Idee. Man muss inzwischen bei viel zu vielen notwendigen Behandlungen dazuzahlen, da wär hier eine Selbstbeteiligung sicher zumutbar.

Am 06. August 2020 um 19:55 von Bender Rodriguez

Ich habe nichts gegen eine Kostenübernahme für Urlauber. Aber sollten daheim Gebliebene dann nicht auch kostenlos getestet werden können?
Wer weiß, wem ich im Supermarkt so alles über den Weg laufe?///

Wie oft gehen Sie in einen Supermarkt? Wollen Sie sich jedes Mal testen lassen? Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel? Wollen Sie sich dann auch immer testen lassen? Wer weiß wen Sie dort so begegnen.

Meine Enkel gehen (Dresden) zur Schule.
Meine Tochter arbeitet im Supermarkt.
Meine Frau arbeitet in einer Kinder und Jugendeinrichtung.
Die 2 erstgenannten treffe ich mindestens 2 mal die Woche.
Wie oft soll ich mich testen lassen? Ich fahre mit der Straßenbahn zum Supermarkt. Also. Wie oft?

Maskenpflicht für Schüler

Auf den Umfrage-Tafeln sieht man, dass auch Eltern mit Kindern befragt wurden.

Die Schüler sollten in Klassenverbänden auf dem Schulhof ohne Maske richtig frische Luft schnappen können,
mit entsprechend großem Abstand -
vor allem wenn die Maske im Unterricht getragen werden soll.

Bisher habe ich auch noch nichts über Regelungen bei der Schulspeisung gelesen.

Gruß
Leipzigerin59

Unsaubere Darstellung

der Kostenübernahme, auch jetzt im Brennpunkt wieder. Da spricht die Journalistin von Kostenübernahme "durch die Allgemeinheit", dabei sind's aktuell nur die GKV, die Gutverdiener, Beamten, Selbständigen in der PKV zahlen nicht mit. Da sollten Journalisten schon genau bleiben können oder ist die verfälschte Darstellung Absicht?

@harry_up 20:19

unterschreibe ich durchaus alles, bis auf diesen kleinen part:

" und auch dann noch sachlich bleibt,"

ein weniger arrogant und herablassend dürfte er gerne sein. denn auch wenn er in den meisten fällen richtig liegen mag, aber die wissenshoheit hat auch er nicht.

Wie viele wurden denn aus Urlaubsgebieten

schon positiv getestet?

Für mich wird da wieder eine Sau durchs Dorf getrieben, um vor Problemen im eigenen Land abzulenken. Immer wieder fallen verscheidene Unternehmen auf, die plötzlich einen Brennpunkt darstellen. Die Unterstellung, jeder würde im Urlaub nur Party machen, sich zuschütten, und Abstandsregeln vernachlässigen, ist eine Frechheit. Jeder macht nicht so Urlaub, wie am Ballermann. Und anderen Ländern mehr oder minder die Fähigkeit mit Corona umzugehen abzusprechen, halte ich genauso für eine Frechheit. Das Problem steigender Zahlen ins Ausland zu schieben, und eigene Probleme zu ignorieren, halte ich für höchstgefährlich. Bisher waren die Hotspots mehrheitlich problematische Unterbringung und Arbeitsbedingungen von Billigarbeitern. Daß sich die Leute nicht mehr an AHA halten würden, kann ich in meiner Stadt nicht bestätigen. Man sollte die ganzen möglichen Gründe für den Anstieg im Auge behalten, und nicht die, die wieder die Auslandsphobie zementieren.

@Köbes 4711 um 19:40

Wenn ich im Mai buche für den Juli und vor meiner Abreise wird das Zielland zum Risikogebiet erklärt, kann ich zurückt treten von der Reise (Pech für die Schnäppchenjäger). Mache ich das nicht, oder habe ich nicht pauschal gebucht - PP (persönliches Pech).

@Adeo60 18:28

Zitat: "Staat ist nicht für alles zuständig

Wer in ein Risikogebieten reist, gefährdet nicht nur sich, sondern auch die Gemeinschaft. Anders allenfalls, wenn eine berufliche Notwendigkeit die Ursache ist. Auch dann aber sollte nicht die Gemeinschaft, sondern der Auftraggeber bzw. Arbeitgeber für die Folgekosten aufkommen."

Und was verbrechen die, bei denen im Urlaub ihr Urlaubsgebiet urplötzlich zum Risikogebiet erklärt wird?

@ traurigerdemokrat

Mir tuen die Kinder leid, ganzen Tag mit der Maske ist ein Alptraum!

Das kommt mir bekannt vor. War es nicht damals bei der Helmpflicht genau so? Dachte man nicht, es sei völlig unmöglich, mehr als eine Viertelstunde den Motoradhelm auf dem Kopf zu haben?

Ist doch ganz einfach.

Stichtag ist der Tag der Buchung. Ist das Urlaubsland zu diesem Zeitpunkt kein Risikogebiet,trägt der Staat die Kosten,sollte sich das während der Urlaubsdauer ändern.Entscheide ich mich bewusst für eine Buchung in ein Risikogebiet,zahle ich den Test.Ich zahle meinen Test auch selbst.In einem Sozialstaat soll mir die Allgemeinheit helfen wenn ich in Not bin. Nicht mein privates Vergnügen unterstützen.

Nur gut, dass ich in Sachen

Nur gut, dass ich in Sachen Corona keine Entscheidungen treffen muss. Kaum einem, der hier seine Meinung kundtut, würde ich grundsätzlich widersprechen. Nur denen, die nach Logik in dem ganzen Wirrwarr suchen, möchte ich nahelegen: Gebt es einfach auf, ihr werdet nicht fündig werden.
Ich selbst werde einfach weiterhin vorsichtig sein.

@ deutlich

Da spricht die Journalistin von Kostenübernahme "durch die Allgemeinheit", dabei sind's aktuell nur die GKV, die Gutverdiener, Beamten, Selbständigen in der PKV zahlen nicht mit.

Selbstverständlich zahlen sie mit. Nämlich genau dann, wenn der Patient privat versichert ist (wie ich z.B.).

@Klaus.Guggenberger 18:31

Zitat: "Gestiegene Zustimmung zu Herrn Spahn verwundert

Herr Spahn hat die Corona-Krise von Anfang an mit einer Reihe von Fehleinschätzungen und Versäumnissen begleitet.

Er hat sich nicht als krisentauglich erwiesen."

Am schlimmsten finde ich, daß fast jeder Vorschlag Spahns massiv mit dem Recht kollidiert. Ich wünsche mir von einem Poltiker, daß seine Vorhaben gesetzeskonform sind. Daß ist bei Spahn nicht gegeben. Politik ist kein Wunschkonzert, auch nicht für einen Minister.

Leipzigerin59 20.24

Bisher habe ich auch noch nichts über Regelungen bei der Schulspeisung gelesen."
Da bleibt natürlich die Maske auf;-) werden ja schon die sonstigen Hygieneregeln verletzt;-)
aber vielleicht haben die besonders umsichtigen Rektoren ja für Papierservietten gesorgt?
Gibt ja mittlerweile sogar Seife an den Schulen.

Am 06. August 2020 um 20:18 von deutlich

.............die "Risikogebiete" werden ja über Nacht zu solchen.........

Dazu hatte ich mich auch geäußert, das es da Unterschiede geben sollte. Problematisch ist das zwischen Buchung und Urlaubsbeginn oft eine sehr große Zeitspanne ist. Das ist schon richtig. Das kann man vorher gar nicht abschätzen und wissen.

Wer jetzt einen Urlaub in Brasilien für nächsten Monat bucht, hätte ich dann kein Verständnis mehr. Aber wer macht sowas.

Rainer 4528

Sobald ich den begründeten Verdacht habe, etwas war nicht in Ordnung. Da wird aber abgewiegelt. Was ist aber in Palma anders, als in Paderborn? In beiden Orten komme ich nur zufällig vorbei. War ich in Palma, werde ich beschenkt. War ich beruflich in Paderborn, nicht.
Und warum muss das die GKV bezahlen, während ich meine Kontaktlinsen selber zahlen muss, zahnartzrechnungen wegen 30€ absegnen lassen soll und für alle Medikamente einen Selbstbehalt berappen muss? Ist es für die Allgemeinheit nicht wichtig, dass ich beiden und sehen kann, andere dafür aber Urlaub machen können?
Nichts gegen Urlaub, aber über diverse Regelungen muss man nachdenken.

Wer....

In ein Risikogebiet mit Absicht reist der muss damit rechnen für zwei Wochen in Quarantäne geschickt werden. Diese Menschen müssen wenn diese zurück kommen und nicht in Quarantäne möchten. Dann müssen diese Menschen einen Test machen. Dieser mus er selbst bezahlen.
Die Menschen die zu Hause geblieben sind und sich auf Sars Covid zwei testen möchten der muss den Test selber zahlen.

@freier Welthandel 20.42

wenn die GKV die Kosten trägt, wo zahlen dann die Privatversicherten mit???

20:41 von Anna-Elisabeth

Ohne ihnen Honig um die Wangen schmieren zu wollen, aber an ihren Kommentaren gibt es einfach keine Schwachstellen. Meine Hochachtung.

Am 06. August 2020 um 20:34 von Hirschauer

Da muss ich nochmal nachfragen, ich blicke wohl da noch nicht ganz durch. Ein Risikogebiet ist ja nicht ein ganzes Land, sondern nur ein Gebiet. Zurücktreten kann ich aber doch nur, wenn es Reisewarnung besteht. Und eine Reisewarnung ist doch etwas anderes als ein Risikogebiet. Oder meinten Sie jetzt, auf eigene Kosten zurücktreten ? Das kann ich ja immer, auch ohne das es ein Risikogebiet ist.

18:31 von Klaus.Guggenberger

>>Herr Spahn hat die Corona-Krise von Anfang an mit einer Reihe von Fehleinschätzungen und Versäumnissen begleitet.<<

Unser Gesundheitsminister und ein Expertenteam haben die Corona-Krise, nicht einwandfrei, aber nach bestem Wissen gemanagt. Nennen Sie mir bitte ein Staat, wo es von Anfang an alles perfekt gelaufen ist, mit einem völlig unbekannten Virus, den man erst einmal erforschen musste (und immer noch muss).

Was die Versäumnisse der Schule betreffen: da stimme ich Ihnen bei, das hätte etwas schneller und besser gehandhabt werden können.

@20:43 von Köbes4711

"Wer jetzt einen Urlaub in Brasilien für nächsten Monat bucht, hätte ich dann kein Verständnis mehr. Aber wer macht sowas."

Mal angenommen, meine Eltern (oder Kinder) würden in Brasilien leben und einer von denen läge im Sterben und hätte den Wunsch geäußert, mich noch einmal zu sehen, würde ich das wohl tun. Andernfalls könnte ich mit meinem schlechten Gewissen nicht leben.

@20:31 von deutlich

"...oder ist die verfälschte Darstellung Absicht?"

Da bin ich ganz sicher.

@marvin

"Dieser "Deutschlandtrend" ist wie eine gelungene Mischung aus "Milgram"- und "Stanford-Prison-Experiment" und kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Gehorsame Menschen lieben es, zu strafen."

Was für ein unglaublicher Unsinn, den Sie hier posten.
Es sind Menschen, die aufgrund einer freien Entscheidung unter Abwägen aller positiven oder negativen Einflüsse auf eine Maßnahme zu einer eigenen Entscheidung gekommen sind. Es sind keine Untertanen.
Ich finde es zunehmend unerträglich, dass mir hier z.B. andauernd vorgehalten wird, ich könne nicht selbst denken, sondern würde mich nur einer aufoktroierten, vorgegebenen Meinung beugen.
Ich bin klaren Geistes, ich kann mir meine Auffassung zu den anstehenden Themen sehr wohl selbst bilden ohne mich der angeblichen Mainstream oder political correctness zu unterwerfen.
Machen Sie mal das milgram-Experiment mit afd-Wählern, dann werden Sie fündig.
Und zwar das Original, nicht die Frage nach ein paar Euro, die jemand bezahlen soll

@Bender Rodriguez 19:55

Zitat: "Ich habe nichts gegen eine

Ich habe nichts gegen eine Kostenübernahme für Urlauber. Aber sollten daheim Gebliebene dann nicht auch kostenlos getestet werden können?"

Tja, fragen Sie mal Herrn Spahn und Herrn Söder, die medienträchtig einen Schnelltest der Firma Roche ankündigten. Wo ist der Tester? Hat ihn jemand gesehen?

Zitat: "Wer weiß, wem ich im Supermarkt so alles über den Weg laufe?"

Da man sich doch recht selten mit Wildfremden im Supermarkt unterhält, die Decke idR ca. 7m hoch ist, halte ich die Gefahr, sich im Supermarkt anzustecken, für höchst gering. Also ruhig Blut.

@ 20:05 von Wilhelm Schwebe

Verehrter Karl, Ihre oberlehrerhaften Meta-Kommentare, in denen Sie absolut nichts inhaltlich zur Diskussion beitragen, aber von oben herab meinen, Foristen "einordnen" zu müssen, sind so überflüssig wie nervig. Versuchen Sie es mal respektvoll inhaltlich. Das geht.

Testkosten und Verstoßgebühr

Die Testkosten für alle Rückkehrer sollten verhältnismäßig sein, d. h. in Abhängigkeit vom Reisegrund selbst getragen oder als Vorsorge zum Schutz der Allgemeinheit von der Kasse übernommen werden.
Strafen für sogenannte "Maskenmuffel" sind m. E. kontraproduktiv. Ich halte eine kostendeckende Verwaltungsgebühr je Verstoß i. H. v. 50 € für sinnvoll, die den konkreten Kontroll- und Einsatzaufwand widerspiegelt.

Und genau deshalb ist es gut, dass wir keine direkte Demokratie

... haben.

Denn hier ist wieder ein typischer Fall einer Mehrheit, die über eine Minderheit entscheiden will. Der Großteil der Deutschen will aktuell aus Angst vor Corona nicht in den Urlaub fliegen, also ist's auch so schön einfach, zu fordern, dass die Minderheit, die in Urlaub fliegen will, Test selbst zahlen sollte.

Fakt ist: Diese Tests dienen der Allgemeinheit. Und wer Sonntags in die Kirche geht setzt sich auch einem erhöhten Corona-Risiko aus, trotzdem würde ich auch diesen Menschen nicht aufzwingen wollen, auf eigene Kosten Corona-Tests machen zu müssen.

Solidarität bedeutet, dass etwas, dass der Allgemeinheit dient, auch von der Allgemeinheit unterstützt werden sollte. Corona-Tests fallen grundsätzlich in absolut allen Fällen darunter. Wenn ein Test sinnvoll ist, hat der auch von der Allgemeinheit gezahlt zu werden.

Ich bin raus. 21:00

Ich bin raus. 21:00 langt.
Dem Virus ist das egal aber im Bett kriegt er mich nicht. Maskenloser Gruß. Bender.

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