Ihre Meinung zu: Corona-Warn-App steht ab sofort zum Download bereit

16. Juni 2020 - 7:42 Uhr

Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Coronavirus ist nun verfügbar. Sie soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern. Das Herunterladen ist freiwillig.

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Kommentare

Gefühl falscher Sicherheit

"Mit der App bin ich sicher und kann mich ins Getümmel stürzen".... Falsch!, und sehr gefährlich! Einer, der wissentlich infiziert ist, hat draußen nichts zu suchen, einer, der unwissentlich infiziert ist, kann das seinem Handy auch nicht mitteilen und steckt damit munter andere an, egal, ob Warnapp oder nicht. Abstand und Maske sind das Gebot der Stunde. Der Handyglaube ist erschütternd!

Toll, aber...

...in der Urlaubssaison begegnen die meisten Menschen eben auch anderen Nationalitäten als der eigenen. Und dann?

fail app

Wie will man denn damit überhaupt sichern, dass die Menschen, die als infiziert angegeben werden, tatsächlich auch Coronavirus haben?

Selbst der PCR Test ist 80 % falsch positiv. So ein app bringt nur ein Chaos und unnötige Ängste. Außerdem ist Coronavirus schon abgeklungen. Das hätte man bei der Welle in Winter einsetzen müssen und nicht nachdem es abgeklungen ist.

20 Millionen EU aus dem Fenster raus geschmissene Steuergelder. Mehr kann man zu dieser App nicht sagen.

lange Zeit war mir das völlig egal

weil ich kein Smartphone besitze und mir wegen dieser App auch sicher keines anschaffen werde. Und solange ich die App nicht nutze, muss ich mir auch keine Sorgen über Datenschutz oder verborgenes Tracking machen.
Aber die Diskussionen der letzten Wochen haben mich schon nachdenklich gemacht. Einige Foristen fragten, ob es nicht möglich wäre, dass ich in naher Zukunft ohne diesen "Gesundheitsnachweis" per App nicht mehr in jedes Geschäft oder Restaurant eingelassen werde. Ich halte diese Zweifel für absolut angebracht. Womöglich könnten sogar Arztpraxen oder Behörden betroffen sein. Das wäre schon ein massiver Eingriff.

Von wegen nur Bluetooth - ohne Standortfreigabe läuft sie nicht!

Und mit der Standortfreigabe gebe ich allen anderen Apps auch die Berechtigung, meinen Standort zu nutzen. Tja, dann nutze ich die Corona-App wohl nicht.

Sorry

Ich habe mich entschlossen diese nicht zu installieren. Zu viele Drohungen über Benachteiligungen beim Nichteinsatz der App sind schon über den Äther gegangen.
Zitat: Der jüngste Vorschlag in der Debatte um die Corona-App kommt von Axel Voss, rechtspolitischer Sprecher der christlich-demokratischen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament: "Wer eine solche App hat, sollte auch zuerst wieder ins Restaurant, ins Kino, ins Theater und ins Freibad dürfen", so Voss in der FAZ.
Ich war gewillt das einzusetzen, gerade auch weil der Quellcode veröffentlicht wird, aber die Art und Weise wie einige Äußerungen einiger Politiker mein Vertrauen verspielt haben, entscheiden jetzt über mein Handeln. Hier nehme ich H. Lauterbach und H. Spahn explizit aus. Die haben die Gegenspieler in den eigenen Reihen.

Geldverschwendung

Alle Länder, in denen Warn-Apps zu Corona laufen, können keinerlei Nutzen nachweisen. Und mir als Informatiker steht es zu, eine Aussage treffen zu dürfen. Und ich erteile dieser Technologie eine klare Absage mit scharfen Worten: Pure Geldverschwendung ohne jeden Mehrwert, da niemals genug Menschen sich auf so einen Wahnsinn einlassen. Bei uns in der Firma (IT-Entwickler) herrscht über die APP nur Kopfschütteln.

es kann losgehen

der erste Schritt zur Überwachung ist getan. Mal gucken, wie lange es dauert, bis man ohne die App nicht mehr in Supermärkte, Restaurants usw. kommt.

Vllt kann die App ja noch für die Millionen anderen Viren variiert werden; wir müssen ja jetzt alle paar Monate ein Lockdown machen. Grippe kommt auch wieder

Und was mach ich damit?

Nehmen wir mal an ich bekomme eine Warnmeldung dass ich infiziert sein könnte.
Ohne Info über wann und wo kann ich mit dieser Info nichts anfangen. Bin ich nur zu lange an einer Kasse gestanden und es war aber Plexiglas dazwischen dann ist das genauso falsch positiv wie wenn ich mit der fraglichen Person gar keinen Sprachkontakt hatte sondern vielleicht Rücken an Rücken stand.
Hab ich in solch einem Fall überhaupt Anspruch auf einen Test?

Serverüberlastung oder Ladenhüter...

Eieiei..., Jens Spahn, Horst Seehofer und Helge Braun platzieren mit Staatlichem Hintergrund ein Start Up Produkt für den Markt...

Oh weih oh weih oh weih..., die Ahnungslosesten Start Uppies seit es Bytes gibt...;-()

Na ja, wenn es tatsächlich helfen könnte habe ich kein Recht etwas dagegen zu haben..., aber ob diese Datenströme dauerhaft tabu bleiben???

Danke

Finde die App und die Funktion klasse.

Die ganzen Nörgler kann ich nicht verstehen -will ich auch nicht.

Sie nörgeln sich von einer Debatte zur nächsten.

Datensicherheit geht vor, daher lieber jetzt, als eine unsichere Version die früher gekommen wäre.

Im übrigen nun dieses App ja auch für alle kommenden Epidemien eingesetzt werden.

Ich hoffe sie wird viel genutzt. Jeder hat jetzt die Chance ein kleines Rad des Gesamterfolges zu sein.

Kommentare über „Akku schnell leer“ etc.. sind Blödsinn.

Unsinnige Diskussion über die Gefahren der App

Natürlich ist die App freiwillig - wie sollte es sonst gehen. Man kann sie jederzeit installieren und deinstallieren. Man kann sie sogar, installiert, deaktivieren, ohne dass man das der App ansieht. Funktionieren tut sie nur, wenn sie dauerhaft installiert und aktiviert bleibt. Wenn also, wie die absurden Überlegungen der ewigen Bedenkenträger lauten, ein Kino die App als Voraussetzung für den Eintritt verlangen würde, installiert man sie kurz vorher, natürlich deaktiviert, und deinstalliert sie danach wieder. Hat das Kino nichts, aber auch gar nichts mit gewonnen. Relevant ist nämlich hier etwas ganz anderes: Dass ein Infizierter mit App, der, falls überhaupt, von seiner Infektion erfährt, dies auch in der App meldet. Und das kann niemand kontrollieren. Daher hat diese App keinerlei Potential irgendwo Menschen zu "knechten". Aber es wird hier mit wirklichen (nicht Trump'schen) Fake News ein Klima gegen die App geschaffen, um von vornherein deren Erfolg zu begrenzen.

Zwei Meter?

Wenn die meisten Ansteckungen in geschlossenen Räumen stattfinden, sollte die App nicht auf den Abstand, sondern auf die Verweildauer an einem Ort achten.

Re Lesegerne 2020

Uups da haben sie schon die erste Falle entdeckt...die Standortfreigabe. Darauf zielt die App ab.

Sicher ist sicher

aber leider gehört BlueTooth nicht dazu.
Ende letzten Jahres von Daniele Antonioli, Nils Ole Tippenhauer und Kasper Rasmussen eine Angriffsmethode beschrieben, die auf eine Sicherheitslücke im Bluetooth Protokoll BR/EDR abzielt.
Mit der Bluetooth Impersonation AttackS (BIAS) konnte erfolgreich 31 Bluetoothgeräte mit 28 verschiedenen BT Chips angegriffen werden, darunter Iphone 8.

Der Rat der Experten - Bluetooth wenn nötig und im öffentlichen Bereich abschalten. Schade eigentlich, dass die Journalisten der Qualitätsmedien nicht darüber berichten.

@Auslandsdeutscher - Die Nationalität spielt keine Rolle.

09:02 von Auslandsdeutscher:
"Toll, aber in der Urlaubssaison begegnen die meisten Menschen eben auch anderen Nationalitäten als der eigenen. Und dann?"

Nichts und dann. Die App meldet Infizierte, die sich für mindestens 15 Minuten innerhalb des nach wie vor gebotenen Mindestabstands aufgehalten haben.

Selbst wenn Sie engen Kontakt zu Fremden haben, werden die meisten davon Deutsche App-Vergweigerer sein und keine Touristen. Die Nationalität spielt wieder einmal keine Rolle.

Datenschutz

Die Daten sollen ja nun nicht mehr zentral gespeichert werden. Wie aber wird man nun benachrichtigt? Wenn ich positiv getestet werde, muss ich dies so oder so einer ztralen Stelle mitteilen. Dabei können natürlich die identifilkationsnumemrn der anderen "getroffenen" Kandidation mit übermittelt werden. So, nun muss aber der zentrale Server diese anderen Kandidaten benachrichtigen, komisch da dieser Teil nirgendwo erklärt wird. Mit Bluetooth geht da nichts, weil maximal 10 Meter. Will ich es per Mobilfunk machen, muss ich die Telefonummer nutzen (z.B. per SMS), oder die App auf meinen Handy muss in Intervallen ständig bei einem zentralen Server abfragen, ab ein Fall vorliegt. Egal, wie, nichts davon ist wirklich sicher. Und auch so ein Flop, wenn man unter 5000 infizierteMenschen in Deutschland aktuell hat, bei 83 Millionen Einwohnern. In manchen Großstädten gibt es schon seit Wochen keine neuen Fälle mehr, was nutzt da so eine App?

Spürt Ihr das Rütteln?

Das sind Orwell und Huxley, die in ihren Gräbern rotieren.

Ist es unter diesen Umständen noch Paranoia zu fragen, wann jeder einen Chip implantiert bekommt, mit dem dann permanent alle Körperwerte, der Aufenthaltsort und wer weiß was noch überwacht wird?

Rausgeschmissenes Geld!

1. haben 50% der Infizierten keine Symptome, wissen also gar nicht, das sie Corona haben. 2. Grundvoraussetzung ist, das ich getestet wurde. Ich wurde noch nie getestet und kenne auch keinen Getesteten.
3. Wenn ich heute getestet wurde, kann ich schon Morgen infiziert sein. Es müßte also täglich getestet werden.
4. Die Wenigsten werden sich aus den verschiedensten Gründen diese App runterladen (Sicherheit, Stromverbrauch etc.).
5. Die Gefährdetsten besitzen meist gar kein Smartphone bzw. ein älteres Modell.

Scheinfreiwilligkeit

"Der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Klaus Müller, passend zum Release der neuen Warn-App Alarm: Es bestünde die realistische Gefahr, dass Geschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe sowie öffentliche Einrichtungen nur noch Kunden, die die App installiert haben, Einlass gewähren könnten."

Ohne App keine Freiheit. Was passiert, wenn man ein altes handy hat und die app erst gar nicht installieren kann oder man überhaupt kein handy hat?
Gibt es auch bald Smartphone- oder Handyzwang?

Datenschutz?

da wird viel über Datenschutz geredet, aber die App ist nur über die Google- oder Apple-Stores zu beziehen?
Das ist widersprüchlich!

Ich arbeite mit einem Google-freien Android (LineageOS) und möchte mir auch keinen Google-Account zulegen, genau aus Gründen des Datenschutzes.

Warum wird die App nicht direkt zum Download zur Verfügung gestellt?
(Apple-Benutzer haben hier leider keine Chance)

Datenschutz ist das geringere Problem

Ich habe in diesem Fall weniger Angst um den Datenschutz (der Quellcode ist ja immerhin offen zugänglich).
Was mir mehr Sorge bereitet ist dass man vielleicht sehr bald ohne die App nirgendwo mehr hingehen kann (von nicht mehr zum Einkaufen über nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zu nicht mehr an den Arbeitsplatz). Die Regierung weigert sich ein entsprechendes Begleitgesetz gegen Diskriminierung zu erlassen (was z.B. die Schweiz gemacht hat). Wieso wehrt sie sich gegen ein Gesetz? Will sie sich die Hände in Unschuld waschen mit den Worten dass ein Zwang ja nicht ihre Idee war sondern dass dafür dann Einkaufsmärkte, Transportgewerbe, Arbeitgeber dass ja nur über ihr Hausrecht machen würden. Ein entsprechendes Gesetz würde Vertrauen schaffen - diese Untätigkeit macht alles zunichte.

@ 09:10 von Orfee

Wie hoch ist momentan der volkswirtschaftliche Schaden durch SARS-CoV-2? Sagen wir mal konservativ eine halbe Billionen €? Allein in Deutschland. Wenn es gelingt den Schaden auch nur um ein Zehntel Prozent zu begrenzen, haben sich die 20 Millionen € schon fett gelohnt. Wir reden über den schwersten weltweiten volkswirtschaftlichen Schaden seit dem II. WK - und hier reden Leute über 20 Millionen € ... Es geht nicht darum, jeden Infizierten zu erwischen. Es geht darum, die Wahrscheinlichkeit (Mathe-Unterricht, 8. Klasse) zu senken, dass die Infektion weiter verbreitet wird. Es nur um die Senkung der Wahrscheinlichkeit. Wenn die unter eine bestimmte Größe fällt (R-Faktor 1), läuft sich der Virus tot. Vielleicht liegt es wirklich am Mathematikunterricht in Deutschland. Statt Bohnen auf Kästen zu verteilen, sollte man lieber über die Aufteilung von Pizzen und die Ausbreitung von Viren sprechen - das wäre mal hilfreich. Auch in nicht-Coronazeiten.

09:19 von Chriz1968

>>Die ganzen Nörgler kann ich nicht verstehen -will ich auch nicht.
Sie nörgeln sich von einer Debatte zur nächsten.
....
Ich hoffe sie wird viel genutzt. Jeder hat jetzt die Chance ein kleines Rad des Gesamterfolges zu sein.<<

Sehr guter Beitrag. Danke.

@ autograf

Ich finde eine Unverschämtheit, dass Sie Menschen, die etwas kritisch sehen und somit nicht Blind alles akzeptieren, was gesagt wird, sofort als Verbreiter von Fake News denunzieren.

Da hört die Freiheit andersdenkender bereits auf. Und genau das ist es, was viele kritisieren.

Teilhabe an der Gesellschaft

Was ist wenn ich ein altes handy habe und die app erst gar nicht installieren kann?
Was ist wenn ich überhaupt kein handy habe?
Habe ich dann keine Möglichkeit mehr an der Gesellschaft teilzuhaben? Muss ich auswandern?

...und wo ist sie?

Wenn ich im Google Play Store nach Corona oder Covid suche, bekomme ich einiges angeboten, nur die deutsche Corona-App sehe ich nicht.

@ 09:19 von Nachfragerin

Lesen hilft. Die App achtet auch auf die Verweildauer. Es kommt dabei weniger auf den Raum an, sondern dass man mit dem Infizierten in der Zeit zusammen in dem Raum ist. Denn die Viren werden schon nach etwa 10 Minuten in der Luft inaktiv. Aber wenn der Infizierte laufend neu infizierte Aerosole in die Luft pustet, können die sich bis zur Inaktivität kritisch in der Raumluft ansammeln und andere infizieren. Ein paar Minuten, nachdem der Infizierte den Raum verlassen hat, ist die Gefahr sehr gering, infiziert zu werden, egal wielange man dann noch im Raum bleibt. Daher macht das Desinfizieren von Oberflächen nach ein paar Stunden nach der potentiellen Kontamination bzgl. Corona überhaupt keinen Sinn mehr.

Coronavirus App

Ist doch gut, dass es jetzt so eine App gibt! Klar, es ist kein Impfstoff, aber es kann etwas mehr Sicherheit im Umgang zwischen den Menschen bringen... kann, wenn man sie denn nutzt.
Beim Urlaub in Ausland, mit Menschen aus anderen Ländern, nutzt sie zwar nicht so viel, aber dann muss man halt weiterhin genau die Hygieneregeln (die man auch weiterhin hier einhalten sollte!) einhalten.
Dass so viele schon wieder das „Haar in der Suppe“ finden, ist bedauerlich... aber so scheinen halt einige zu ticken.

Endlich

Jedes einzelne Mosaiksteinchen hilft: Abstand, Mundschutz, Desinfektion, Hände waschen, etc. und natürlich auch die App. Alle Komponenten helfen, aber das heutige leider weitverbreitete Schwarz/Weiß, 100/0 Denken verhindert in manchen Köpfen wohl ein komplexeres Denken und Verstehen.
Nicht eine Komponente bringt die Lösung sondern alle zusammen bringen uns einem einigermaßen normalen Leben wieder näher. So wird auch die App ihren positiven Beitrag leisten, wenn viele mitmachen - genauso, wie in den letzten Wochen alle anderen Regeln ihren Beitrag geleistet haben.
Eben ein weiteres Mosaiksteinchen.

Bleibt zu hoffen, daß viele mitmachen - bei allen Komponenten zur Eindämmung der Pandemie.

Komplizierte Anmeldung

Direkt im Google Play Store findet man die App noch nicht. Über den Link auf der Tagesschau App musste ich mich zweimal bei Google (?) anmelden. Sehr seltsam. Die App erschlägt einen dann mit ellenlangen Texten in einem deutsch, dass selbst Leute mit Abitur nicht verstehen. Ich werde sie jetzt trotzdem nutzen, weil ich meinen Teil zur schnellen Kontaktverfolgung beitragen will. Hoffe dass sich viele nicht durch die Texte abschrecken lassen.

ios 13.5

Großartig! Jetzt gehöre ich zu der Minderheit, die diese App installieren würde und kann es nicht, da IPhone 6 nicht unterstütz wird.

Die App kommt nicht nur viel zu spät - infolge des unsäglich langen Festhaltens von Herr Spahn an einer zentralen Datenspeicherung und der Vergabe an Telekom und SAP, die keine Expertise in der Entwicklung von Apps haben - sie wird für viele User nicht mal nutzbar sein!

Diese App wird niemals eine Verbreitung von mehr als 60% in der Bevölkerung erreichen. Dies ist aber die Voraussetzung für einen sinnvollen Einsatz im Zusammenspiel der Contact Tracing Aktivitäten...

Das einzig Gute: Die Entwicklung der App war deutlich günstiger als vergangene Glanzstücke der Union wie beispielsweise die "Einführung" der Ausländermaut.

von Amelia

Auch ich setze lieber auf Maske und Sicherheit Abstand.Von der App halte ich garnichts.

09:11 von frosthorn

"Einige Foristen fragten, ob es nicht möglich wäre, dass ich in naher Zukunft ohne diesen "Gesundheitsnachweis" per App nicht mehr in jedes Geschäft oder Restaurant eingelassen werde. Ich halte diese Zweifel für absolut angebracht."

,.,.,.

Ja, der Populismus-Virus frisst offenbar auch die an, bei denen man das nicht erwartet hat.

Denn die von diesem Virus Angefressenen glauben grundsätzlich - beziehungsweise unterstellen grundsätzlich -, dass die Regierung eigentlich uns alle nur einer Diktatur unterwerfen will.
Und zwar einer linken, wenn ich das richtig verstehe.

Denn es sind ja die Ganz-Rechten, die das unserer Regierung unterstellen.

09:10 von Orfee

"Selbst der PCR Test ist 80 % falsch positiv. "

Zu DIESER Behauptung hätte ich von Ihnen gerne Ihre wissenschaftlich anerkannten Quellen, welche diese Ihre Behauptung belegen.

Warum muss alles

von vorn herein mies gemacht? Ich hoffe die Schreiber hier im Forum sind nicht repräsentativ, sonst sage ich nur armes Deutschland.

Nö. Jeder IT Fachman rät

Nö. Jeder IT Fachman rät dazu, Bluetooth auszuschalten. Und jetzt raten ein paar Spezialisten dazu, das sogar sichtbar anzuschalten? So blöd bin ich aber nicht. Zumal ich es nicht eintragen würde, hätte ich corona. Und hätte ich corona, wäre ich irgendwo zu Hause in Quarantäne. Sinnbefreiter Aktionismus, mehr nicht. Alles wird per Apple geregelt. Vielleicht kombiniert man das mit dem letzten Hype, den Globuli. Die Globuli-App muss doppelt gut wirken.
Herr schmeiss Hirn vom Himmel

Autograf 09:19

"Daher hat diese App keinerlei Potential irgendwo Menschen zu "knechten". Aber es wird hier mit wirklichen (nicht Trump'schen) Fake News ein Klima gegen die App geschaffen, um von vornherein deren Erfolg zu begrenzen."

Ich stimme ihnen zu. Frustrierend, dass die, die das "Volk" propagieren, überhaupt nicht geneigt sind, etwas für dieses zu tun... Trösten Sie sich damit, dass dieses Forum nicht gerade den querschnitt der Gesellschaft repräsentiert

@ 09:10 von Orfee

"Selbst der PCR Test ist 80 % falsch positiv."

Haben Sie dazu auch eine valide Literaturquelle?

@ Am 16. Juni 2020 um 09:13 von Lesegerne2020

"Und mit der Standortfreigabe gebe ich allen anderen Apps auch die Berechtigung, meinen Standort zu nutzen. Tja, dann nutze ich die Corona-App wohl nicht."

Man kann fuer jede App einzeln einstellen welche Dienste genutzt werden. Insofern ist ihr Einwand volkommen nichtig.

@ 09:21 von AtominoII

"Dabei können natürlich die identifilkationsnumemrn der anderen "getroffenen" Kandidation mit übermittelt werden." Es sind keine Identifikationsnummern, sondern von Ihrem Handy generierte Zufallscodes. Nur Ihr Handy weiß, dass Sie den Code generiert haben. Ihr Handy fragt regelmäßig die zentrale Liste der Codes mit Kontakt zu einer infizierten Person ab. Ist ein von Ihrem Handy generierter Code dabei, gibt Ihr Handy Ihnen und nur Ihnen eine Nachricht. Ich bin ja ein Anhänger von Murphy's Law - aber wenn irgendwo nichts schief gehen kann, dann hier. Verglichen damit sind all Ihre Daten auf Ihrem Handy, Adressen, Termine, Bilder usw. äußerst gefährdet.

Sausevind 09:34

"Ja, der Populismus-Virus frisst offenbar auch die an, bei denen man das nicht erwartet hat.

Denn die von diesem Virus Angefressenen glauben grundsätzlich - beziehungsweise unterstellen grundsätzlich -, dass die Regierung eigentlich uns alle nur einer Diktatur unterwerfen will.
Und zwar einer linken, wenn ich das richtig verstehe.

Denn es sind ja die Ganz-Rechten, die das unserer Regierung unterstellen."

Fehlerfrei analysiert

Corona-Warn-App

Toll, dass sie da ist - hoffentlich wird sie auch für Benutzer*innen von < IOS 13.5 nutzbar. Mir gelang der Download heute aus diesem Grund nicht - leider!

@ meinungisterlaubt

"Ich finde eine Unverschämtheit, dass Sie Menschen, die etwas kritisch sehen und somit nicht Blind alles akzeptieren, was gesagt wird, sofort als Verbreiter von Fake News denunzieren.

Da hört die Freiheit andersdenkender bereits auf. Und genau das ist es, was viele kritisieren."

Da haben sie aber etwas falsch verstanden. Jeder darf anders denken, aber jeder darf auch fuer seine andersdenkende Meinung kritisiert werden. Das ist kein Gegensatz.

Wenn aber jemand bei jeder, und vor allem berechtigter, Kritik schreit dass er in seinen Grundrechten verletzt wird, dann ist das eine billige Masche ala Trump.

@Autograf

"Wenn es gelingt den Schaden auch nur um ein Zehntel Prozent zu begrenzen, haben sich die 20 Millionen € schon fett gelohnt. Wir reden über den schwersten weltweiten volkswirtschaftlichen Schaden seit dem II. WK - und hier reden Leute über 20 Millionen € "

Der Schaden kommt aber nicht von dem Virus sondern von Lockdown. Um den Schaden zu begrenzen, muss man den Lockdown wieder aufheben und dafür braucht man kein smartphone Corona-App.
Ich verstehe Ihre Argumentation nicht wie man mit einem handy App den Lockdown aufheben möchte und die Verbindung mit Mathematikunterricht auch nicht. Im Gegenteil wird diese App noch mehr Einschränkungen bringen und den wirtschaftlichen Schaden vermehren.

09:23 von Tinkotis

"Das sind Orwell und Huxley, die in ihren Gräbern rotieren.

Ist es unter diesen Umständen noch Paranoia zu fragen, wann jeder einen Chip implantiert bekommt, mit dem dann permanent alle Körperwerte, der Aufenthaltsort und wer weiß was noch überwacht wird?"

,.,.,

Ja, es ist Paranoia.

Obwohl es durchaus Bürger gibt, die eine Regierung wünschen, die "ideologisch falsch denkende Bürger" umpolen möchte.

Da wir in Deutschland dafür aber keine Mehrheit haben, und man eine Menge dafür tun kann, dass diese Fanatiker sich nicht durchsetzen werden, sollte man einen klaren Kopf bewahren und nicht da Gefahren wittern, wo sie garantiert nicht sind.

An alle Schwarzseher

Was habt ihr denn zu verbergen?
Ihr solltet ein T-Shirt mit "Ich bin gegen alles" tragen.

09:33 von schiebaer45

>>Auch ich setze lieber auf Maske und Sicherheit Abstand.Von der App halte ich garnichts.<<

Das Eine hat ja mit dem Anderen nicht das Geringste zu tun.
Natürlich muss man nach wie vor Abstand halten.

09:25 von Orfee

"Was passiert, wenn man ein altes handy hat und die app erst gar nicht installieren kann oder man überhaupt kein handy hat?
Gibt es auch bald Smartphone- oder Handyzwang?"

,.,.,

Nein, gibt es nicht.

Und die, die eine Diktatur wünschen, sind unter 10 Prozent.
Sie müssen die ja nicht wählen.

Re Gartenfreundin

Auf meinem Nokia 3210 funktioniert die App auch nicht.

09:11 von frosthorn

«Einige Foristen fragten, ob es nicht möglich wäre, dass ich in naher Zukunft ohne diesen "Gesundheitsnachweis" per App nicht mehr in jedes Geschäft oder Restaurant eingelassen werde. Ich halte diese Zweifel für absolut angebracht.»

Sollte es sich tatsächlich so entwickeln.
Bei einigen Geschäften / Restaurants / oder so.

Entwickelte es sich als allerbeste Selbst-Disqualifikation der Lokalitäten, die ohne App keinen mehr rein lassen wollen. Wer will so'nen Schuppen dann noch von innen sehen? Aktuell ist es sehr viel eher so, dass Geschäfte / Restaurants "froh" sind um die Besucher / Kunden / Gäste, die überhaupt kommen.

Was zu kaufen / zu essen gibt's ja nicht nur bei den App-Lokalitäten.

«Womöglich könnten sogar Arztpraxen oder Behörden betroffen sein.»

Halte ich für juristisch mehr als fragwürdig, wenn Ärzte Patienten abweisen dürften, die kein Corona-App-Phone haben. Schon gar bei akut bedenklichen Krankheitssymptomen.

Kein neuer Perso weil keine App?
Hmm … eher nicht.

Orfee.. 9:10 Uhr

soso...Corona ist schon abgeklungen...komisch..in vielen Ländern kommen immer neue Ausbrüche... auch in Deutschland hier mal 100, da mal 50 usw. - dann installieren sie die app doch einfach nicht und werden evtl. nicht gewarnt. Das ist alles freiwillig. Es ist kein Allheilmittel. Das hat niemand behauptet. Warum soll die APP Ängste verursachen ? Im Winter hätte man die APP einsetzen sollen - sehr hochwertiger Kommentar (das war ironisch gemeint). Wissen Sie wieviel Arbeit in so einer APP steckt ? Garantiert nicht, nach Ihrem Kommentar hier. Das geht nicht in 4 Wochen so was auf die Beine zu stellen.

09:34 von Bender Rodriguez

Ihrem letzten Satz stimme ich uneingeschränkt zu.

Amelia 09:01

Ich muss da leider widersprechen. Jemand der infiziert ist und das der APP dann meldet, sollte sich natürlich nicht mehr draussen aufhalten und sich lustig mit vielen Menschen treffen. Er kann aber dann mit der APP die Kontakte der letzten Tage warnen. Es ist kein Allheilmittel diese APP. Klar kann man der APP nicht mitteilen, dass man infiziert ist, wenn man es gar nicht weiss. Das ist aber ohne APP genauso. Leute ohne Symptome werden weiter rumlaufen und andere anstecken.

Man könnte es auch anders sagen

Experten, die dazu raten bluetooth in öffentlichen Bereichen angeschaltet zu lassen, sind sehr wahrscheinlich keine IT-Experten aber mit Sicherheit keine IT-Sicherheitsexperten.

Der Sinn ist ein ganz anderer

Es kommt gar nicht darauf an, ob man sich mit Covid_19 infiziert hat oder nicht oder einer infizierten Person (unbewusst) begegnet ist oder nicht. Es ist der Beginn der Totalüberwachung durch den Staat auf Schritt und Tritt. Natürlich unter dem schönen Vorsatz des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung. Und natürlich wird sich bald herausstellen, wie toll die App ist und wie sehr sie die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindert. Also wird die allgemeine Pflicht zur Anschaffung eines Smartphone und zur Installation der App die Folge sein.

Am 16. Juni 2020 um 09:15 von

Am 16. Juni 2020 um 09:15 von planetearth
Geldverschwendung

In einem Bericht über die App hat ein Herr Neubauer ( oder
Neugebauer ?) vom Chaos Computerclub gestern was anderes erzählt , die haben da mitgewirkt. Ich habe immer gedacht das sind auch Fachleute - nach Ihren Ausführungen haben die wohl keine Ahnung.
Und zu den Nachweisen : das kann doch nach so kurzer Zeit noch keiner sagen. Es liegt in der Natur der Sache das die Erfahrung erst mit der Zeit kommt.
Aber ich werde die App trotzdem nicht nutzen, zum Einen weil ich mich strikt von anderen fern halte und zum Anderen wegen der Bluetoothverwendung.

Niemand kennt den Königsweg.

zur Bewältigung der jetzigen Krise gibt es kein Drehbuch.** hat Olaf Scholz im März diesen Jahres gesagt. Und so ist es auch. NIEMAND VON UNS kennt den Königsweg heraus aus dieser Situation.

Deshalb halte Zweifel am Nutzen (noch vor der praktischen Erprobung) und Klein-klein-Kritik an einem Werkzeug, das die Entwickler sehr gut durchdacht zu haben scheinen, für unangebracht.

Ich möchte denjenigen/diejenige von uns sehen, die in dieser Situation auf verantwortungs-vollem Posten überzeugender reagieren würde.

** Quelle: Bundesministerium der Finanzen. Olaf Scholz im Bundestag - Bewältigung der Corona-Krise. 25.03.20

@ 09:37 von Gartenfreundin

"hoffentlich wird sie auch für Benutzer*innen von < IOS 13.5 nutzbar." Leider nicht. Auf den alten Handys geht das hard- und softwaremäßig nicht. Auch seien Sie dankbar, dass Apple nicht ihre iOS-Version aufbohrt. So wie Apple derzeit drauf ist, würde danach gar nichts mehr funktionieren. Never touch a running system, insbesondere nicht von Apple. Freuen Sie sich über jeden Tag, wo ihr altes Handy noch läuft (von der Sicherheit ganz zu schweigen, die alten iOS-Versionen sind doch löchriger als jeder Schweizer Käse).

@ 09:33 von Mar K-G

"Diese App wird niemals eine Verbreitung von mehr als 60% in der Bevölkerung erreichen. Dies ist aber die Voraussetzung für einen sinnvollen Einsatz im Zusammenspiel der Contact Tracing Aktivitäten..."
Kann sie per Definition auch nicht da 20% der Bevölkerung kein Smartphone haben und von denen 80% die ein Smartphone haben, bei 20% wiederum die App darauf nicht läuft. Wenn dann alle die App installieren würden, wären das 60 % - was man dann mittels Statistik auf 100% Akzeptanz schönrechnen könnte.

09:40 von cede-mt

Auf diesen Kommentar, würde ich gerne mit einem Zitat von Dieter Nuhr antworten mit dem Rat versehen, sich wenigstens ein kleines bisschen zu informieren bevor man sich zu Themen äußert.

@Chriz1968 um 09:19

"Jeder hat jetzt die Chance ein kleines Rad des Gesamterfolges zu sein."

Jeder sollte sich seiner Rolle im Gesamtgefüge realistisch bewusst sein, aber niemand sollte gezwungen werden, sich damit abzufinden.

09:11 frosthorn

Das wird niemals passieren. Es gibt viele vor allem ältere Menschen die gar kein Smartphone haben. Glauben sie wirklich, dass sich der Einzelhandel und die Restaurants diese Kunden entgehen lassen würden, wenn die aktuell um jeden Kunden kämpfen ? Nur weil man keine APP hat ? Die Installation der APP ist absolut freiwillig. In China machen die sowas, aber die kontrollieren Ihr Volk eh von morgens bis abends und überall. Deutschland hat ein extrem hohes Datenschutzniveau.

09:35 von Die Echse

"Autograf 09:19

Frustrierend, dass die, die das "Volk" propagieren, überhaupt nicht geneigt sind, etwas für dieses zu tun... Trösten Sie sich damit, dass dieses Forum nicht gerade den querschnitt der Gesellschaft repräsentiert"

.-.-.

Das tut es in der Tat nicht.
Es sind auch dieselben, die sofort "Diktatur Diktatur" gerufen haben, als man nicht mehr überall hinreisen konnte.

Jetzt KANN man wieder reisen, und nun sucht man woanders diktatorische Maßnahmen, weil die erstgenannten sich als nicht-diktatorisch erwiesen haben.

Das ist alles nicht ernst zu nehmen.
Die Partei, die das anschürt, IST nicht repräsentativ für die Bürger.

Funktioniert nicht

Im Gegensatz zu einigen Foristen möchte ich die App installieren, das funktioniert aber nicht. Man kann die "Risiko-Ermittlung" keinesfalls "aktvieren" und die Benachrichtigungen zu möglicher Begegnung mit COVID-19-Infizierten" finde ich auch nicht bei Google, nur irgendwelche Hinweise zu Bluetooth.
Ist das Absicht?. Also: es funktioniert nicht, ich bekomme das jedenfalls nicht hin. Es sollte doch einfach und unkompliziert sein - das Gegenteil ist der Fall!

@ 09:39 von Orfee

Die App ist statistisch geignet, die Infektionszahlen dauerhaft zu senken, je mehr, je mehr Menschen sie verwenden. Es ist ein Baustein zu dem Ziel, die Infektionszahlen niedrig zu halten. Nur bei niedrigen Infektionszahlen kommen wir ohne Lockdown aus. Ohne Lockdown kein Schaden für die Wirtschaft. Eine ganz einfache Kausalitätenkette. Die Kausalitätenkette, die nachweist, dass die App volkswirtschaftlichen Schaden anrichtet, würde ich gerne sehen. Dass Problem mit dem Schulunterricht ist, dass schon da die Wahrscheinlichkeitsrechnung sehr unbeliebt ist. Und die Wissenschaft von der Ausbreitung von Epidemien, die Epidemiologie, ist ein Teilgebiet der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Leider versteht kaum ein Mensch, wie gefährlich exponentielles Wachstum ist. Daher fehlt einem großen Teil der Bevölkerung einfach das Verständnis dafür, wie groß die Gefahr durch das Virus war und immer noch ist. Wir befinden uns heute etwa in der Situation vom 10. März. Ohne Maßnahmen ginge es weiter wie da.

09:49 albatros_498

sie werden doch nicht gezwungen diese APP zu installieren, oder ? Sie müssen sich auch kein Smartphone kaufen, oder ?
Also ist alles was sie da von sich geben, reinste Spekulation und anheizen von Verschwörungstheorien.

@HappyGeoCacher um 09:32

Ich halte eine kritische Auseinandersetzung mit einem Thema nicht für schwarz/weiß-Denken.
Eher schon die Einschätzung, man müsse alles mitmachen, damit etwas funktioniert.

09:31 von ObelX

die APP finden sie unter Corona-Warn-App - ist vom Robert Koch Institut. Das ist die richtige.

um 09:49 von ich1961

Die Analyse der Fachleute, die zum Schluss kommen, dass die App sicher ist, bezieht sich auf die App. Der SChwachpunkt liegt jedoch im Bluetooth Protokoll.
Das ist so, als würde Ihnen jemand einen Safe für zu Hause verkaufen und behaupten der Safe ist nich knackbar, was vielleicht sogar stimmt, aber um den Safe zu nutzen müssen Sie die Haustüre geöffnet lassen.

@09:34 von Sausevind

"Ja, der Populismus-Virus frisst offenbar auch die an, bei denen man das nicht erwartet hat.
Denn die von diesem Virus Angefressenen glauben grundsätzlich - beziehungsweise unterstellen grundsätzlich -, dass die Regierung eigentlich uns alle nur einer Diktatur unterwerfen will."

Ich halte solche Aussagen bzgl. der Corona-App zwar auch für übertrieben, doch die allgemeine Tendenz zur wilden Erhebung und Sammlung von persönlichen Daten ist nicht zu übersehen.
Spahn fordert das Recht auf eine digitale Identität. Klingt nett aber er sieht darin nichts anderes als die Zukunft der digitalen Medizin, wo die eindeutig einer realen Person zugeordneten Daten dem gesamten Gesundheitswirtschaft zur Verfügung stehen, und dann eben genau nicht mehr anonymisiert.
Datenschützer warnen an allen Ecken. Es geht nicht um Diktatur sondern mal wieder um sowas wie marktkonforme Demokratie.

@Orfee - Schutz- bzw. Vorsichtsmaßnahmen müssen sein.

09:10 von Orfee:
"Außerdem ist Coronavirus schon abgeklungen."

Und wenn es dabei bleiben soll, muss man geeignete Schutz- bzw. Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Dazu zählt auch die schnelle Identifikation von Infizierten und deren Kontaktpersonen.

Es wird sich zeigen, ob die App das leisten kann. (Vermutlich scheitert es schon an der zu geringen Nutzerzahl.)

um 09:15 von planetearth

Ich bin kein IT Mensch und schätze Ihren Rat sehr. Vielen Dank.

Ich werde auf diese App verzichten.

ich danke den Usern @schabernack und @sausevind

dem / der ersteren für die erklärenden Worte, die ich sehr gerne zur Kenntnis nehme. Ich habe ja lediglich über meine Verunsicherung geschrieben, danke, dass Sie versuchen, mir diese zu nehmen.

Und dem / der letzteren, dass ich jetzt endlich als einer geoutet wurde, der ebenfalls den rechten Verschwörungstheorien vom Überwachungsstaat anhängt. Ich bin verblüfft, wie schnell ich durchschaut worden bin.

Ich habe sie installiert und aktiviert

Das Geschreibsel der professionellen Bedenkenträger und gegen alles Protestierenden hat mich nicht davon abhalten können, die App zu installieren und zu aktivieren und damit einen Beitrag zur Solidarität gegenüber der Gesellschaft zu leisten.

Die Meckerer hier haben nur ihre eigenen Befindlichkeiten im Visier.

09:49 von albatros_498

«Also wird die allgemeine Pflicht zur Anschaffung eines Smartphone und zur Installation der App die Folge sein.»

Und ganz kurz danach muss man sich so'ne Alexa-Dose in die Küche stellen, ein selbst fahrendes Auto mit Geo-Tracking kaufen … und 'nen trichterförmigen Hut aus Leichtmetall aufsetzen … wenn man das Bett verlässt.

@ Albatros_498

Kann man Ihren Beitrag schon in den Bereich von Verschwörungstheorien rücken oder wäre ich dann ein Antidemokrat?

Und das Google unser aller Leben komplett durchleuchtet und uns auf Schritt und Tritt verfolgt, ist natürlich voll okay?

Ich habe da ehrlicherweise wesentlich mehr Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat, der immerhin dem Wohl der Allgemeinheit verpflichtet ist, während Google ein auf Profit maximiertes Monster ist, dass nur sich selbst gegenüber Rechenschaft schuldig ist, und dass sich in jeden noch so kleinsten Winkel meines Privatlebens einnistet und mich 24/7 ausspioniert, ob ich will oder nicht.

Wie immer...

Hier in Deutschland wird sofort gemeckert und alles negativ gemacht. Die meisten, die hier über eine App meckern, die sie nicht mal einige Tage ausprobiert haben, sind sofort negativ eingestellt und picken sich alles schlechte heraus. Probiert doch erstmal einige Tage die App aus. Und das Thema Datenschutz wird bei solchen Dingen ganz oben aufgehängt. Aber mal ehrlich: ihr nutzt facebook, twitter etc. ohne Argwohn, stellt rein, wenn ihr in den Urlaub fahrt, postet fröhlich alles mögliche an Bildern. Wen interessiert es, dass ihr zum Frühstück welche Marmelade auf dem Brötchen hattet. Da habt ihr kein Problem mit Datenschutz. Aber wenn etwas unter dem gesundheitlichen Aspekt gemacht wird, schreit die Bevölkerung sofort auf. Erstmal abwarten, gebt der App eine Chance. Nicht immer gleich dagegen sein.

Am Anfang

einer jeden Diskussionen hier im Forum sind erstmal die Nörgler und Miesmacher deutlich in der Überzahl. Später kommen dann die sachlicheren Beiträge. Weiss jemand warum das so ist?

Re Schutzbefohlener

Gut erkannt. Die Falle ist das Bluetooth und die Standortfreigabe. Dann bist überwacht.

Am 16. Juni 2020 um 10:02 von

Am 16. Juni 2020 um 10:02 von schutzbefohlener
um 09:49 von ich1961

Lesen Sie mal den Rest von meinem Text. Ich werde die App wegen Bluetooth nicht nutzen.

Ältere Menschen mit älteren Handys

Ich halte die App für sinnvoll und wollte sie mir heute morgen runterladen. Das Problem ist allerdings, dass sie für die Generation „hipp“ gemacht ist, die sich die neuesten technischen Spielereien leisten kann und will. Sie ist nicht für oft ältere Menschen oder sozial schwächere Menschen gemacht die entweder aus Nachhaltigkeitsgründen oder schlicht aus finanzieller Notwendigkeit ihr Handy benutzen bis es nicht mehr geht.
Ich habe z.B. ein iPhone 6 das ansonsten tadellos seinen Dienst tut und bin damit von der App ausgeschlossen.
Nachdem aktuelle Studien die Tendenz zeigen, dass insbesondere sozial schwächere und ärmere Menschen besonders gefährdet sind sich anzustecken, Ältere sowieso, genau diese Gruppen aber vielleicht nicht die neueste Generation Smartphones besitzen, halte ich es für sinnfrei eine App zu konstruieren, die explizit diese Gruppen ausschließt.
Das hätte man vielleicht bedenke sollen.
Ich setze weiterhin auf Vorsicht, Abstand und Mundschutz. Das muss reichen.

@ Auslandsdeutscher

"Toll, aber in der Urlaubssaison begegnen die meisten Menschen eben auch anderen Nationalitäten als der eigenen. Und dann?"

Wer angesichts der derzeitigen Umstände immer noch auf sein "Naturrecht" beharrt, Fernreisen antreten zu müssen, der hat den Knall nicht gehört und soll sich dann gerne auch anderswo anstecken dürfen. Aber dieses Mal sollte es definitiv keine Rückholaktion auf Kosten der Steuerzahler geben! Sollen doch die Leute dann am Pool in der Sonne eine mögliche Infektion überstehen!

@Das sind Orwell und Huxley, die 9:40 von Sausewind

"die in ihren Gräbern rotieren."

Das tun sie sicherlich.
Und lieber Sausevind, es ist keine Paranoia,
zumindest wenn man etwas in die Zukunft blickt,
- ich weiss, dass ist schwer, aber machbar.

Denn unabhängig von der 'technischen Fehlkalkulation der App'
es gibt da durchaus eine Befürchtung vieler IT-Spezialisten weltweit,
die ich teile:
www.heise.de/tp/features/Covid-19-und-die-neuen-Ueberwachungstechniken-4...
kurz: https://is.gd/yaG5Dr

Kürzlich wurde der Vertrag mit Palantir geleakt - liegt mir vor
der jederzeit einen 'chinesischen Weg' ebnen kann,
man braucht nur die passende Regierungsmehrheit.

Also manches ist heute noch Paranoia,
aber vieles, was vor kurzem noch undenkbar war, wird heute bereits geheim getestet.

Digitales Mittelalter!

Wieso sollt ich mich an den Pranger stellen?

Re Wolfgang E.S

Wunderbar. Wir gratulieren.

10:00 von jayzero99

09:31 von ObelX
die APP finden sie unter Corona-Warn-App - ist vom Robert Koch Institut. Das ist die richtige.
------------------------------------------------------------
Bitte nicht verwechseln mit der Corona Warm Up App..., die is für Leute die gerne schnell an ihr Lieblings Bier kommen möchten...;-()

09:58 von Autograf

"Wir befinden uns heute etwa in der Situation vom 10. März. Ohne Maßnahmen ginge es weiter wie da."

Betrachtet man die Zahlen in D. ab dem 1.4, also dem Datum an dem die Maßnahmen gegriffen haben, so hat sich die Zahl der Toten seitdem verzehntfacht. In Schweden hat sich die Zahl im gleichen Zeitraum ohne solche drastischen Maßnahmen verelffacht.
So gesehen könnte man sagen, es wurden durch die Maßnahmen in Deutschland täglich sechs Menschen gerettet. Im Verkehr sterben täglich ca. acht Menschen.

Am 16. Juni 2020 um 10:06 von frosthorn

"ich danke den Usern @schabernack und @sausevind
dem / der ersteren für die erklärenden Worte, die ich sehr gerne zur Kenntnis nehme. Ich habe ja lediglich über meine Verunsicherung geschrieben, danke, dass Sie versuchen, mir diese zu nehmen.

Und dem / der letzteren, dass ich jetzt endlich als einer geoutet wurde, der ebenfalls den rechten Verschwörungstheorien vom Überwachungsstaat anhängt. Ich bin verblüfft, wie schnell ich durchschaut worden bin."

,.,.,.

Freut mich, wenn ich helfen konnte. ;-)

Man sollte auf jeden Fall hier auf die Nörgeler hören, denn die sind meistens gut informiert durch Quellen, die ich zum Beispiel gar nicht kenne.

09:59 von Tinkotis

Ich halte eine kritische Auseinandersetzung mit einem Thema nicht für schwarz/weiß-Denken.
Eher schon die Einschätzung, man müsse alles mitmachen, damit etwas funktioniert.///
Manchmal ist das so. Warum funktioniert dieses Forum? Weil fast alle Rundfunkgebühren bezahlen müssen.

um 10:08 von mechanischerMeister

Am Anfang
einer jeden Diskussionen hier im Forum sind erstmal die Nörgler und Miesmacher deutlich in der Überzahl. Später kommen dann die sachlicheren Beiträge. Weiss jemand warum das so ist?
------------------------------------------------------------
Man ist motivierter und steht auch früher auf...;-)

Datenschutz

Dies liegt daran, dass die Implementierung der Funktion durch Google direkt verteilt wurde und nicht per Update wie bei Apples IOS um eine möglichst hohe Reichweite zu erreichen. Die App ohne die GooglePlayServices ist leider daher nutzlos, da der App dann die Grundlage, also die Schnittstelle im System fehlt um die Daten überhaupt erheben zu können. Ich kenn mich jetzt mit LineageOS nicht sonderlich gut aus, aber ich habe auf der Website der App gelesen dass es Entwicklern frei steht für andere Systeme die Implementierung selber vorzunehmen.

@ frosthorn

"Einige Foristen fragten, ob es nicht möglich wäre, dass ich in naher Zukunft ohne diesen "Gesundheitsnachweis" per App nicht mehr in jedes Geschäft oder Restaurant eingelassen werde."

Das wird meines Wissens in China an vielen Orten bereits so gehandhabt und funktioniert dort problemlos: Eintritt nur mit einem entsprechenden Handynachweis. Das mag uns allen zwar nicht behagen, aber die Wahrheit ist auch: es ist tatsächlich unter anderem eine Möglichkeit, wie man einer Infektion Herr werden könnte. Ich würde mir allerdings sehr wünschen, dass man erst andere Register zieht, bevor man bei der Bekämpfung der Infektion auf die soziale Ausgrenzung von Infizierten bzw. Menschen setzt, die keine entsprechenden Handynachweise haben, und drücke Ihnen von daher die Daumen, dass es nicht dazu kommen wird.

@ Auslandsdeutscher um 9.02 Uhr "In anderen Ländern ..."

"Und dann?" Tja, was dann? Zur Abstimmung mit anderen Ländern hätten sicherlich jahrelange langwierige Verhandlungen angestanden. Dann hätten wir die Warn-App in zehn Jahren noch nicht.

"Unsere" App steht einer umfangreicheren weltweiten App nicht im Wege - kann ja noch kommen.

Gibt es Aussagen ...

... von anderen? Dass Telekom, SAP, Bundesreg "ihre" App über den grünen Klee loben ist dem Eigeninteresse geschuldet. Die Superlativen werden ja nur so rausgehauen - gleich so wie in der Werbung. Hat der CCC den Code analysiert? Sonstige Aussagen?

@Autograf um 09:27

"Wenn es gelingt den Schaden auch nur um ein Zehntel Prozent zu begrenzen, haben sich die 20 Millionen € schon fett gelohnt."

Für eine 6wöchige Entwicklungszeit 20 Mio € zu verlangen ist m.E. nicht unbedingt zu rechtfertigen. Die Bundesregierung hatte im Vorfeld mit zweistelligen Mio-Kosten gerechnet - und genau das ist dabei herausgekommen. Mir scheint, dass SAP und Telekom das Bestreben Spahns, unbedingt eine Corona-App haben zu wollen, ausgenutzt haben, um die Kosten gewaltig in die Höhe zu treiben.
SAP und Telekom sind m.E. eine Art "Kriegsgewinnler", die die Not an der medizinischen Front ausgenutzt haben.

Selbst der PCR Test ist 80 % falsch positiv.

Solche Aussagen, auch wenn es vielleicht nur ein unbedachter Fehler war, sind kontraproduktiv. Womöglich gibt es ja welche, die das glauben.

Ich nehme an, es sollte heißen „ Selbst der PCR Test ist 20% falsch positiv.“

Wobei ich tatsächlich nicht weiß, wie hoch der Anteil an falsch positiven Ergebnissen ist. Zumal es auch nicht „DEN“ PCR- Test gibt sondern unterschiedliche Hersteller unterschiedliche Tests mit unterschiedlichen Primern anbieten die sicher unterschiedliche Ergebnisse liefern. Hier wäre mir eine etwas differenzierte Angabe lieber gewesen und im Sinne der Diskussion auch sicher konstruktiver.

Mein Telefon ist zu alt

Ich, Student, habe leider ein zu altes Telefon... wie viele andere Studenten kaufe ich mir "Refurbished" alte Handys - zu alt für diese App...

um 10:08 von mechanischerMeister

Schade, dass Sie nicht damit anfangen "sachliche Beiträge" zu schreiben.
Erklären Sie mir doch bitte ganz sachlich, wie ich mein bluetooth vor einem BIAS Angriff schützen kann.
Apple hat es leider bisher versäumt dies zu tun.

@ planetearth

"Alle Länder, in denen Warn-Apps zu Corona laufen, können keinerlei Nutzen nachweisen. Und mir als Informatiker steht es zu, eine Aussage treffen zu dürfen."

Und ich sage Ihnen als Logiker, dass Ihre Aussage kompletter Unsinn ist, weil diese Apps erst seit kurzem Laufen und sich in der Praxis noch gar nicht haben bewähren können. Ob diese daher einen Nutzen haben oder nicht, lässt sich so früh noch gar nicht sagen. Erst müssen einige Monate vergehen und das Infektionsgeschehen parallel dazu beobachtet werden, bevor man so eine Aussage einigermaßen faktenbasiert von sich geben kann!

@Autograf - Abstand und Verweildauer.

09:31 von Autograf:
"Lesen hilft. Die App achtet auch auf die Verweildauer."

Na dann lassen Sie uns gemeinsam lesen:
"[...] ob sich Anwender über einen Zeitraum von 15 Minuten oder länger näher als ungefähr zwei Meter gekommen sind."

Die App schlägt also keinen Alarm, wenn ich unter Einhaltung des Abstands beliebig lange mit einem Coronainfizierten in einem schlecht belüfteten Konferenzraum saß.

"Denn die Viren werden schon nach etwa 10 Minuten in der Luft inaktiv."
> Draußen bei Sonnenschein (UV-Licht) mag das stimmen. Für geschlossenen Räume habe ich andere Zahlen in Erinnerung.

"Daher macht das Desinfizieren von Oberflächen nach ein paar Stunden nach der potentiellen Kontamination bzgl. Corona überhaupt keinen Sinn mehr."
> Hier stimme ich Ihnen voll zu. Die Desinfektionsorgien sind sinnloser Aktionismus.

Ich will auch!!!

Aber dafür müsste man mir und anderen Studenten neue Handys dazugeben.... :(

@Lesegerne2020 "Von wegen ..."

Standortzugriff und Bluetooth können Sie jederzeit abschalten, wenn Sie sich auf "sicherem Terrain" bewegen, das ist mit 2 Klicks erledigt.

Zuhause, in meinem eigenen Kfz, im Freien ohne nähere Kontakte zu unbekannten Mitmenschen schalte ich den Zugriff auf Standort und Bluetooth ab. Ist ganz unproblematisch.

Sicherlich kein Meisterstück

Maximal drei Monate erstes Lehrjahr.
Angefangen mit dem Versuch Datenschutz "zu vermeiden", so als vertrauensbildende Maßnahme. Da ist jemandem eine allgemeine Sensibilisierung völlig entgangen.
Bleibt zu hoffen, dass Erkenntnisse per Update/Patch eingepflegt werden können und ein hoffentliches Verwendungspotential bei zukünftigen Virusversionen.
Bis zum Gesellenstück ist noch Luft nach oben!

Wenn es sich herausstellt,

Wenn es sich herausstellt, dass diese App im realen Einsatz das bringt, was sie bringen soll, dann ist mir wirklich ein vollkommenes Rätsel wie man "dagegen" sein kann.
In anderen Gegenden der Welt erleben Menschen diese Krankheit als reale Katastrophe.

Es geht nicht um Fiktion, sondern um eine Antwort auf eine existentielle Bedrohung - gesundheitlich und wirtschaftlich.

@ Tinkotis

Zitat: "Ist es unter diesen Umständen noch Paranoia zu fragen, wann jeder einen Chip implantiert bekommt, mit dem dann permanent alle Körperwerte, der Aufenthaltsort und wer weiß was noch überwacht wird?"

Ja ...

@ 10:10 von Sternenkind

Die Corona-Warn-App nutzt die Standortfreigabe gar nicht. Sie funktioniert gleichermaßen, wenn GPS komplett abgeschaltet ist. Im Source-Code, der ja offen zugänglich ist, steht keinerlei Zugriff auf den GPS-Standort. Es wird nur eine relative Entfernung zu anderen Handys erfasst. Vielleicht sollten alle, die sich erst gar nicht mit der App beschäftigen wollen, hier aufhören, Gerüchte über die App zu verbreiten. TS hat vorbildlich über die Funktionsweise der App informiert.

@ Advocatus Diabo...

"Nehmen wir mal an ich bekomme eine Warnmeldung dass ich infiziert sein könnte."

Die App warnt Sie nicht davor, dass Sie infiziert sein könnten, sondern vermeldet Ihnen, ob Sie sich länger als 15 Minuten in unmittelbarer Nähe zu jemanden aufgehalten haben, der an Covid19 erkrankt war oder aktuell sogar ist (obwohl diese Leute ja eigentlich zu Hause sein sollten). Und natürlich ist Ihr eigener Verstand gefragt, die Situation auch einzuschätzen, in der Ihnen diese Warnmeldung auf dem Handydisplay erscheint, wie Sie z.B. zu dieser Person gestanden haben oder ob diese Person etwa hinter einer Plexiglasscheibe sitzt. Das selbstständige Denken kann Ihnen diese App nicht abnehmen.

Malen sie mal nicht alles schwarz:

Ich und andere würden uns die App runterladen: Nur das unsere Endgeräte so alt sind wie Methusalem...
Mich und andere Studenten dafür den Zutritt verwehren.... ich glaube nicht...

um 10:10 von Sternenkind

>>
Gut erkannt. Die Falle ist das Bluetooth und die Standortfreigabe. Dann bist überwacht.
<<

Was soll Bluetooth denn mit der Standortfreigabe zu tun haben. Oder glauben Sie, dass der Standort über Bluetooth weitergegeben wird ???

10:10 von Jambalaya

man kann es nicht allen Recht machen. Wenn das Iphone6 anscheinend nicht die Rechenpower oder andere benötigte Funktionen hat, dann läuft es darauf einfach nicht. Es gibt zigtausende User in Deutschland die noch Windows XP o.ä auf Ihrem Heim-PC nutzen. Das unterstützt auch niemand mehr. Aber sie machen das ja schon richtig. Abstand, Mundschutz etc. Ich habe auch ein älteres Android Handy (ca. 5 Jahre alt) und da läuft es einwandfrei. Übrigens zum Thema Kosten. Meine Söhne haben 90 Euro-Android-Handys. Läuft einwandfrei da drauf. Also nicht jede technische Spielerei muss extrem teuer sein. Apple ist da leider immer etwas viel teurer.

App Nutzung

Ich habe die App für Android heruntergeladen und werde sie auch nutzen. ( Zumindestens solange wie sie die Akkulaufzeit nicht über Gebühr belastet, und das wird die Zeit zeigen).

Es werden tagtäglich in Deutschland nahezu kritiklos Apps installiert und genutzt, bei denen der Handynutzer selbiger App deutlich weitreichendere Rechte und Befugnisse im Bezug auf seine Daten und deren Weitergabe und Nutzung einräumt.

Der Quellcode wurde auf Github veröffentlicht und ist einsehbar. Damit wurde bei der Entwicklung bereits MEHR Transparenz geschaffen als bei vielen anderen Apps, die heutzutage bereits nahezu kritiklos auf Millionen Handys in Deutschland laufen.

Echtheit der APP?

Woran erkennt man, dass die Downloadseite 'echt' ist? Ich meine, zu fast jeder APP gibt es gefälschte Versionen die es darauf abgesehen haben Daten abzugraben oder Schlimmeres.

BTW.: Warum geht man davon aus, dass es für alles eine technische Lösung gibt - meiden von Menschenmengen, Abstand halten, MuNaSch tragen muss reichen.

Habe sie jetzt geladen

Ich verstehe die Vorbehalte, meine aber wurden im Zuge der monatelangen Diskussion ausgeräumt. Eine Überwachung, wie sie hier befürchtet wird, würde einer Verschwörung verschiedenster Akteure bedürfen, Datenschutzbeauftragte und Chaos Computer Club inbegriffen, und eine solche halte ich für absurd.
Also habe ich die App soeben auf mein Iphone geladen (auf dem ich die Weitergabe meines Standortes an Apple und manches Andere inaktiviert habe). Ich wurde während des Installationsvorganges übrigens NICHT dazu aufgefordert, meine Standortdaten mit jemandem zu teilen.

Erfordert iOS 13.5 - schade

Ich finde die App sinnvoll und wollte sie eben herunterladen. Leider erfordert sie iOS 13.5. Da ich ein älteres iPhone habe, kann ich sie leider nicht verwenden. Schade!

Digitale Nebelkerzen

Die wenigsten infizierten Menschen mit schweren Verläufen haben sich im öffentlichen Raum angesteckt.
Laufen ja eh alle mit Maske rum.
Da wo alte, vorerkrankte Meschen sind gilt der Fokus.
Leider am Problem vorbei jongliert.
Aber tolle PR.

Theorie und Praxis ...

Theoretisch ist eine solche App ja eine gute Idee. Ich frag mich allerdings, wie der praktische Nutzen aussehen soll, wenn man davon ausgeht, dass sich infizierte Personen doch eigentlich in Quarantäne begeben sollen !! Praktisch kann ich infektiösen Personen, die sich in der App geoutet haben, gar nicht wirklich begegnen, sondern erst dann, wenn sie nicht mehr infektiös sind. Hmmm ...

@ Tinkotis

"Ist es unter diesen Umständen noch Paranoia zu fragen, wann jeder einen Chip implantiert bekommt, mit dem dann permanent alle Körperwerte, der Aufenthaltsort und wer weiß was noch überwacht wird?"

Ich kann Sie beruhigen: Sie werden bereits von allen möglichen Chips und Tools kontrolliert und überwacht. Da tut diese eine App mehr nun wirklich keinen Unterschied mehr machen! Übrigens: haben Sie schon die Feuermelder an den Decken Ihrer Wohnung kontrolliert? Okay, okay... nur ein kleiner Scherz unter Berufs-Paranoikern...

@Sausevind

Wenn ich Ihre Kommentare richtig verstehe, sind Sie der Meinung, dass die negativen Anmerkungen hier hauptsächlich von rechts kommen. Das Potential, Kontrollmechanismen zu missbrauchen, besteht aber unabhängig von der ideologischen Ausrichtung der Machthabenden. Man sehe sich nur Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus an.

Gerade da wir in Deutschland eine Partei haben, der ich bei einem weiteren Ausbau ihres Einflusses den Missbrauch solcher technischer Mittel problemlos zutraue, bin ich lieber vorsichtig. Solange die Regierungsverantwortung in den Händen von CDU, SPD, Linkspartei oder Grünen liegt (so, wie sich diese Parteien heute präsentieren), können die gerne wissen, was ich so treibe. Aber es gibt keine Garantie, dass dies so bleibt...

um 10:10 von ich1961

Dann verstehe ich Ihren Hinweis auf die Sicherheit der App nicht. Die wenigsten meiner Mitbürger verstehen die Problematik und noch weniger wissen auf welcher Schicht das Bluetooth Protokoll eine Rolle spielt und dass die SIcherheit der darüber liegenden Schichten völlig uninteressant sind, wenn das Protokoll die Schwachstelle ist.
Niemand mit krimineller Energie will die CoronaApp hacken. Daher spielt die Sicherheit der App nur eine sekundäre Rolle. Aber jeder der die App nutzt, läd Hacker dazu ein andere, wesentlich interessantere Daten von seinem Handy abzugreifen oder Schadsoftware zu installieren.

@ 10:05 von Nachfragerin

"Schutz bzw. Vorsichtsmaßnahmen müssen sein: Und wenn es dabei bleiben soll, muss man geeignete Schutz- bzw. Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Dazu zählt auch die schnelle Identifikation von Infizierten und deren Kontaktpersonen."
Genau! Und um mögliche Infizierte identifizieren zu können muss man testen, testen und nochmal testen. Am besten auch ohne Anlass.
Aber um mögliche Kontaktpersonen identifizieren zu können wird man um die Mitarbeiter der Gesundheitsämter nicht umhin kommen - dort muss personell aufgestockt werden. Befragungen haben sich dort als effektiver als jede App erwiesen. Die australische App hatte angeblich innerhalb von 4 Wochen gerade mal 1 Treffer erbracht.

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Liebe User,

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Sicherheit ade, Prohylaxeparadoxon ...

Nach Jahren der Vorsicht mit der Bluetooth-Verbindung bei Smartphones, da diese Verbindung sehr leicht für einen unerlaubten Zugriff auf das Smartphone missbraucht werden kann, empfielt die Leitpresse munter in allen Kanälen dass nun das Bluetooth immer an bleiben muss um eben in der Nähe nach Infizierten zu tracken.
Das ist wiklich fahrlässig! Kein Wort davon in den Empfehlungen!
Falls nun jemand seine Bankdaten oder andere Daten auf dem Handy hat und danach das Konto ausgräumt wird dann wird dies sicher wieder als Phophylaxeparadoxon verkauft. Im "Krieg" gegen das Virus sollte es eher der Wahrheit entsprechend Kollateralschaden genannt werden.
Wäre es nicht illegal sollten nun alle, die wegen der Massnahmen ihre Lebensgrundlage verloren haben (Gastronomen, veranstaltungsabhängige Gewerke,...), einen kleinen Hackerkurs erhalten und dann solange S-Bahnfahren und Konten hacken, bis der entstandene Schaden wieder gut gemacht ist. Das Ganze wäre dann auch ein Phophylaxeparadoxon ...

@ 10:25 von RoyalTramp

"Und natürlich ist Ihr eigener Verstand gefragt, die Situation auch einzuschätzen, in der Ihnen diese Warnmeldung auf dem Handydisplay erscheint, wie Sie z.B. zu dieser Person gestanden haben oder ob diese Person etwa hinter einer Plexiglasscheibe sitzt."
Genau darin liegt das Problem. Die App meldet nur dass ich mit irgendwann und irgendwo mit jemanden Kontakt hatte - aber sie teilt mir nicht mit wo und wann - d.h. es ist unmöglich die Situation einzuschätzen!

@frosthorn 09:11

Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass es in Deutschland doch eine große Anzahl derer gibt, die sich dagegen sträuben werden. So wie viele Deutsche immer noch gerne mit Bargeld bezahlen. Evtl. ändert sich letzteres gerade. :(

Ein Forist schlug vor einiger Zeit so ’ne Art Smartwatch vor, wenn ich das richtig erinnere, die dann einzig zu diesem Zweck zur Verfügung stehen könnte.
Finde ich zwar prinzipiell die sympathischere Variante, aber ich sehe diese ganze Gesundheitsüberwachungsmöglichkeiten sehr sehr kritisch. Haben Vorteile, können aber missbraucht werden.

In Schweden gibt oder gab es bereits einen unter die Haut implantierten Chip um Bahnfahren zu nutzen. Also Dystopie ist das leider nicht. Haben wir Menschen aber in der Hand. Wollen wir Bequemlichkeit und opfern dafür allerhand Daten, die wir dann mehr oder weniger freiwillig zur Verfügung stellen?

Sorry, jetzt habe ich gleichzeitig versucht Sie zu beruhigen sowie meine eigenen Bedenken und Befürchtungen beschrieben...

albatros_498 09:49

"Es ist der Beginn der Totalüberwachung durch den Staat auf Schritt und Tritt. (...) Also wird die allgemeine Pflicht zur Anschaffung eines Smartphone und zur Installation der App die Folge sein."

Natürlich. Natürlich. Da ist Ihre Paranoia aber einer ganz großen Sache auf der Spur. Bitte melden Sie sich ganz unregelmässig mit weiteren Erkenntnissen

@09:34 von Bender Rodriguez

"Und hätte ich corona, wäre ich irgendwo zu Hause in Quarantäne."

Es geht ja darum, dass Sie in der Zeit, in der Sie bereits infiziert waren, aber es noch nicht wussten, jemanden angesteckt haben könnten. In dieser Zeitspanne waren Sie möglicherweise noch im öffentlichen Raum unterwegs. Darum geht es. Natürlich sollten Sie bei Bemerken einer Erkrankung das Haus möglichst nicht mehr verlassen – außer zum Test.

@11:32 von Wutmigrant

"Bluetooth" ..ist nicht sicher und war bei der Einführung auch nie für solche Anwendungen gedacht. Ich fürchte Blutooth ist zu komplex um es wirklich irgendwann mal abzusichern.
Bankdaten auf einem Handy sind zwar bequem (gebe ich zu) aber haben ebenfalls nichts mit Sicherheit zu tun.

@ draufguckerin

"Standortzugriff und Bluetooth können Sie jederzeit abschalten, wenn Sie sich auf "sicherem Terrain" bewegen, das ist mit 2 Klicks erledigt."

Und Sie sind sich wirklich absolut sicher, dass der Standortzugriff dann auch wirklich ausgeschaltet ist, wenn Sie den Regler nach Links schieben und die Taskanzeige für den Standortzugriff "ergraut"? Worauf basiert Ihr Gottvertrauen? Weil Ihnen das die App sagt?

Am 16. Juni 2020 um 10:31 von

Am 16. Juni 2020 um 10:31 von schutzbefohlener
um 10:10 von ich1961

ich habe auf einen Post geantwortet indem der User die Sicherheit beanstandet hat und darauf hin bemerkt das der Chaoscomputerclub an der App mitgewirkt hat und die ja Fachleute sind ; - )

10:10 von Jambalaya

«Ich habe z.B. ein iPhone 6 das ansonsten tadellos seinen Dienst tut und bin damit von der App ausgeschlossen.»

Dann muss ich ja gar nicht weiter darüber nachsinnen, ob mein Berufs-Smart-Kumpan i-Phone 4 mit der App was anfangen kann.

Wie soll denn jemals in (x) Jahren ein Nutzungsgrad von ± 60% erreicht werden, wenn die App jeweils nur mit den (fast) letzten Versionen der Smartphone-Betriebssysteme von Apple oder Android zu verwenden ist …?

Hier gehts doch nicht um Top oder Flop...

Leute, diese App muss nicht perfekt sein, um einen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten zu können!
Die anderen Maßnahmen sollen ERGÄNZT werden, nicht ersetzt!
Das was wir auf jeden Fall verhindern wollen ist ein zweiter Lockdown, dafür haben wir nun ein Werkzeug mehr an der Hand.

Es gab diese englische Studie die mit einer theoretischen App herumgerechnet hatte:

-wenn 60% der Bevölkerung sie nutzen
-und davon 60% sich an die mögliche Warnung halten
-könnte ein R-Wert von 2 auf unter 1 gesenkt werden

Nicht mehr und auch nicht weniger!

@11:34 von Advocatus Diaboli

>>"Und natürlich ist Ihr eigener Verstand gefragt, die Situation auch einzuschätzen, in der Ihnen diese Warnmeldung auf dem Handydisplay erscheint, wie Sie z.B. zu dieser Person gestanden haben oder ob diese Person etwa hinter einer Plexiglasscheibe sitzt."
Genau darin liegt das Problem. Die App meldet nur dass ich mit irgendwann und irgendwo mit jemanden Kontakt hatte - aber sie teilt mir nicht mit wo und wann - d.h. es ist unmöglich die Situation einzuschätzen!<<

Die App teilt Ihnen mit, dass Sie sich länger in der Nähe eines höchstwahrscheinlich Covid-Sars-2-Infizierten befanden und deswegen im Risiko stehen, selbst infiziert worden zu sein. Wenn Sie das überprüfen möchten, müssen Sie sich einem Test unterziehen, der nicht genauer, aber auch nicht weniger genau ist, als andere diagnostische Tests. Eigentlich ganz einfach.

Corona-App bringt nix, bitte dafür Corona-Massentests

Die Einstellung "positiv" kann erst ab dem Zeitpunkt eingestellt werden, wenn ein Verdacht auf Corona besteht, also am Tag des Arztbesuchs / Test.
In der Ansteckungszeit davor werden offensichtlich - ALLE - Kontakte erfasst, - allerdings mittels mittels Zahlencode - .
Diese Daten finden sich auf einem zentralen Server wieder.
- ALLE - Kontakte werden mittels Zahlencode auf dem Corona-App-Smartphone gespeichert (z.B. 2 Wochen rückwirkend erstellte Datenbank, werden dann gelöscht). Das gibt eine riesen Menge von Kontakt-Daten innerhalb von 14 Tagen (Vorratsdatenspeicherung sei verfassungswidrig). Das betrifft insbesondere die Bereiche im ÖPNV, Einkauf, Demo, usw.
Die Frage stellt sich da, welches Smartphone hat so viel Speicherkapazität, um andere User-Apps, Fotos, Videos, usw. zu speichern.
Ich fürchte, so manches "Positiv"-Corona-App-Smartphone wird da wohl "Memory-Overflow" melden ...
Und wie viele Fehlalarme sind dann dabei ?
Wie werden Fehlalarme herausgefiltert ?

@Wutmigrant - Bluetooth aus?

„Bluetooth aus“ war der Rat früher. Für das einzig (mir bekannte) Angriffsszenario müsste sich ihr Gerät mir anderen Bluetooth-Geräten pairen. Der Angreifer müsste den Schlüsselaustausch mitschneiden können.

Die Corona App koppelt aber keine Geräte miteinander. Ihr Smartphone schneidet nur anonymisiert mit, welche Geräte sich in der Nähe aufhalten, nicht wann, nicht wo, nur dass sie sich aufhalten.

Ein Angriff ist nach derzeitigem Stand nicht möglich. Also, „Bluetooth an“ und „Augen auf, mit wem man sich paart“.

11:39 von Kaneel

wenn er es noch nicht wusste, war er auch nicht getestet. und konnte, da keinen code vom amt, die app nicht freischalten. also mehr unsinn als praktisch. zumal gibt der betroffene wirklich seinen code ein, wenn er nichtmal zuhause bleibt? das gilt natürlich auch für sie und divers!

Corona App

Die Regierung sagt, die App sei sich... und das obwohl das Internet Neuland ist.....

Soviel dazu. Und natürlich ist es der Anfang der Überwachung. Nur ein oder zwei Updates und schon kann die App das, was sich Herr Spahn wünscht.

10:11 von artist22

"@Das sind Orwell und Huxley, die 9:40 von Sausewind
"die in ihren Gräbern rotieren."

Das tun sie sicherlich.
Und lieber Sausevind, es ist keine Paranoia,
zumindest wenn man etwas in die Zukunft blickt,
- ich weiss, dass ist schwer, aber machbar."

.-.-.

Es gibt konkrete Gefahren und es gibt ausgedachte Gefahren.

Konkret war die Gefahr bei der Volkszählung 1987. Die sollte durchgepeitscht werden, und uns Verweigerern drohte man sogar Gefängnis an.

Am Ende wurde sie zurückgepfiffen - der Protest hat gewirkt.

Die Gefahr, die von der neuen App ausgehen soll, ist ausgedacht.
Denn sie hat sich dem Datenschutz unterworfen.

In die "Zukunft blicken" tun sogar ein paar Gehirn-Wissenschaftler, die sich darauf freuen, die Gehirne in Zukunft operativ verändern zu können. DAS ist eine Gefahr - aber keine unserer derzeitigen Regierung.

Und sollte eine zukünftige Regierung ideologische Gehirnoperationen unterstützen: DANN sollte man kämpfen. Aber nicht gegen ausgedachte Schemen.

"So sicher, wie sie nur sein kann",

und so kein Schutz für die Bürger erstellt werden kann.

Die App ist nur das Symptom, nicht das Problem.

Das Problem ist nicht die App selbst. Sie ist wahrscheinlich tatsächlich datenschutzkonform, obwohl auch das keiner bestätigen kann, solange man sie nicht selbst kompilieren kann und dann die gleiche Binary herauskommt wie im Play Store.

Ich sehe es als gigantisches Problem, dass durch diese App ganz neue Türen geöffnet werden. Apple und Google haben für diese App das erste Mal Schnittstellen in ihre Betriebssysteme eingebaut, die alle Staaten weltweit nutzen können.

Dieser Sachverhalt wird in kurzer Zeit immer mehr Begehrlichkeiten wecken. Spätere Versionen der API, die wir auch nach Corona nicht mehr loswerden können, werden für die übelsten dystopischen Vorhaben genutzt werden. Dies wird sich über Jahre hinweg einschleichen, in manchen Staaten schneller, in manchen langsamer aber die Richtung ist klar. Ich bin gespannt wann die ersten Forderungen kommen werden und wie diese aussehen.

Wenn man sich die Erosion des Telekommunikationsgesetzes in den letzten 20 Jahren anschaut wäre e

@planetearth um 10.32 Uhr, "Geldverschwendung"

"Pure Geldverschwendung ohne jeden Mehrwert, da sich genug Menschen sich auf so einen Wahnsinn einlassen."
Ich glaube, die meisten Menschen sind klüger als Sie denken.
Aber worauf bezieht sich der "Wahnsinn"? Doch hoffentlich nicht auf die Standortfreigabe/Tracking oder Bluetooth. Die Datenfreigabe beider Technologien ist bei vielen Apps inkludiert, sei es, dass man etwas bestellt, den Wetterbericht abruft, per Navy fährt oder ein Bluetoothgerät zum Telefonieren im Kfz hat. Ich wundere mich, weshalb gerade Sie als IT-Arbeiter diese Neuerung ablehnen.

Chips, Implantate...

...und Paranoia: Den Chip haben bereits fast 60 Millionen Menschen in Deutschland - nennt sich Smartphone. Die Idee, ein solches Kommunikationsmittel in den Körper zu integrieren ist nicht mal neu. Und wenn es nicht mehr klappen sollte, den Leuten ständig eine weitere, bessere, neuere Handy-Version anzudrehen, wäre das körperintegrierte Smartphone durchaus eine denkbare Marketingstrategie.

Was die Möglichkeit zur Nutzung als Überwachungsmittel betrifft: China zeigt schon heute, was da alles geht.

Andererseits: Ich bin immer noch nicht übezeugt, dass Corona eine derart existenzielle Bedrohung ist, wie viele glauben. Da habe ich wohl kaum das Recht, andere dafür zu kritisieren, wenn sie mir Paranoia beim Thema Überwachung attestieren. Insofern: Sorry, my bad.

App nur für Smartphone-Nerds?

[09:19 von Chriz1968]
„Finde die App und die Funktion klasse. Die ganzen Nörgler kann ich nicht verstehen -will ich auch nicht. Sie nörgeln sich von einer Debatte zur nächsten.“

Da haben Sie in meinen Augen völlig Recht.

Und doch muss auch ich nörgeln, denn mein Hausstand ist von der Beteiligung ausgeschlossen. Denn bei uns gibt es nur iPhones des Typs 6S und 4S (unbenutzt/halblebig noch ältere). Und es bislang keinen Grund für uns, neuere iPhones anzuschaffen, denn die vorhandenen können alles, was wir brauchen.

Bestimmte Funktionen der App sind sicher nur mit den neueren iOS-Versionen machbar, aber für Leute, die nicht zur „ich muss alles haben, was neu ist“-Gruppe UND (da älter) obendrein zur Risikogruppe gehören, wäre vielleicht doch wenigstens eine Light-Version möglich gewesen?

Gerade die sog. Risikogruppe könnte die sein, die jetzt (mangels neuen iPhones) ausgeschlossen wird. Das scheint mir nicht durchdacht.

@ Kaneel

"Es geht ja darum, dass Sie in der Zeit, in der Sie bereits infiziert waren, aber es noch nicht wussten, jemanden angesteckt haben könnten."

Und wie soll da jetzt die APP helfen? Ich meine, wenn ich nicht weiß, ob ich angesteckt bin, dann weiß das die APP doch erst Recht nicht. Und wie sollen dann dadurch andere Menschen vor mir geschützt werden, falls ich den Virus trotzdem in mir haben sollte?

Bundesregierung muss Corona-Hotspots ermitteln

Die Corona-App wird nix dazu beitragen können, die Corona-Hotspots aufzutreiben. Das liegt daran, dass die App nur im Programm-Ablauf funktioniert, was aber kein Beweis ist, dass diese App auch sinnvolle Ergebnisse liefert. Vielmehr ist zu erwarten, dass die Corona-App in dieser "Test-Version" nur Corona-Daten-Chaos hinterlässt. Und an der Infektionskettenunterbrechung nur mehr Arbeit für die Gesundheitsämter hinterlässt.

Es ist derzeit nicht zu erwarten das die Infektionskettenunterbrechung mit der Corona-App zu einem sinnvollem Ergebnis führen wird.

IT-Experten warnen vor dieser App.

Und wer Bluetooth - und damit die Corona-App - sicher nutzen will, muss erst mal alle Apps / Funktionen von Googel, WhatsApp, Twitter, FaceBook, usw. löschen / deinstallieren.

Und dann mal schauen, ob Bluetooth überhaupt noch funktioniert.

Um Corona-Hotspots aufzutreiben, dazu bedarf es Massen-Tests (siehe Island).
Aber die werden seitens der Bundesregierung nicht in die Wege geleitet.

@10:07 von Wolfgang E S

"Das Geschreibsel der professionellen Bedenkenträger und gegen alles Protestierenden hat mich nicht davon abhalten können, die App zu installieren und zu aktivieren und damit einen Beitrag zur Solidarität gegenüber der Gesellschaft zu leisten.
Die Meckerer hier haben nur ihre eigenen Befindlichkeiten im Visier."

Ich gratuliere ihnen zu Ihrer moralischen Überlegenheit. Am egoistischen Teil ihres Altruismus, den Sie durch diesen Post kundtun lässt sich ja noch arbeiten.

Erinnert mich an meine Zeit als Jungpionierin... Tue was wir wollen, für die Gemeinschaft, sonst sorgen wir für deine soziale Ausgrenzung.

keine App für die sparsame Generation 70+

Wer die Tagesschau am 08.06.2020 (https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-37475.html) aufmerksam verfolgt hat, hat gelernt, dass Nachrichtendienste und Teile der Regierung ein Interesse daran haben, Verschlüsselungstechnik auf Handys und Computern zu hacken oder zu umgehen. Zwei Themen später ging es um die Corona-App, die heute vorgestellt wird. Chaos-Computer-Club und Datenschutzbeauftragte loben die App, so wie sie jetzt konzipiert wurde. Ein ungutes Gefühl, was ich alles bekomme, wenn ich die Corona-App installiere, bleibt insbesondere nach dieser Sendung trotzdem.

Aber ich halte den Ansatz der App durchaus für sinnvoll. Beim Versuch sie auf den Geräten meiner Eltern zu installieren fiel aber auf, dass ein 4 Jahre altes Handy zu alt ist.
Diese Risikogruppe wird man wohl in großen Teilen nicht erreichen, wenn als Mindestanforderung Android 6 erwartet wird.

10:31 von Tinkotis

"@Sausevind

Gerade da wir in Deutschland eine Partei haben, der ich bei einem weiteren Ausbau ihres Einflusses den Missbrauch solcher technischer Mittel problemlos zutraue, bin ich lieber vorsichtig. Solange die Regierungsverantwortung in den Händen von CDU, SPD, Linkspartei oder Grünen liegt (so, wie sich diese Parteien heute präsentieren), können die gerne wissen, was ich so treibe. Aber es gibt keine Garantie, dass dies so bleibt..."

,-,-,

Nein, es gibt keine Garantie.

Es gibt auch keine Garantie, dass die Ultralinken einst die Macht ergreifen und Gläubige in die Nervenheilanstalten einwweisen, wie es das Ziel vieler ultralinker Atheisten ist.

Wir müssen hellwach sein.
Wenn eine ideologische Regierung Daten an sich raffen und der Bevölkerung damit schaden will, braucht sie die Corona-App nicht dazu, das haben hier schon viele geschrieben.

Insofern ist das kein Argument gegen diese App.

Aber die Deutschen - insgesamt gesehen - sind heute demokratischer denn je, zum Glück.

@pulfri um 9.33 Uhr "Komplizierte Anmeldung" - eigentlich nicht

Hab mir die App gleich heute Morgen um 6.30 Uhr heruntergeladen. Ging problemlos. Alle Erläuterungen dazu finde ich gut verständlich. Viel zu Lesen gibt es immer, wenn man sich etwas neu installiert, das ist nun mal notwendig. Die meisten User machen das sowieso nicht und wundern sich später, dass sie „eine Waschmaschine gekauft“ haben. Standort/Bluetooth schalte ich nur ein, wenn ich das Haus verlasse. Infolgedessen bekomme ich Warnmeldungen auf dem Startbildschirm, aber das kann man ignorieren, wenn man weiß, um was es geht.

Unnötig

Jemand der wissentlich infiziert ist hat "draussen" nichts zu suchen und gehört in eine Zwangsquarantäne. Er soll vor allem nicht zwischen der uninfizierten Bevölkerung herumlaufen! Dann bräuchte man auch eine solche unnötige App nicht.

Also mal rein praktisch

Wenn ich im Play Store oder im App Store nach der App suche finde alle möglichen Apps aber nicht diese. Auch nicht wenn ich dezidiert "Corona-Warn-App" eintippe.

Wenn ich auf die Links im Artikel klicke klappt es.

Bei meinen beiden Apple-Geräten (Firmeneigentum, iOS 13.5.1) bekomme ich dann die Meldung "Diese App benötigt Funktionen, die auf diesem Gerät nicht verfügbar sind".

Also rein praktisch nervt mich das schon. Ich kann normalerweise schon Apps installieren, auch wenn ich nun wirklich kein ITler bin. Aber wenn man will, dass möglichst viele es benutzen, dann muss das System schon "DAU-kompatibel" sein.

Aber ich probiere es mal auf dem privaten Android-Gerät aus. Will ja nicht nur meckern. Wenn ich das Firmen-Handy dabei habe, geht es eben nicht.

11:34 von Advocatus Diaboli

«Genau darin liegt das Problem. Die App meldet nur dass ich mit irgendwann und irgendwo mit jemanden Kontakt hatte - aber sie teilt mir nicht mit wo und wann - d.h. es ist unmöglich die Situation einzuschätzen!»

Was soll die App Ihnen denn noch alles mitteilen?
Ob der Corona-Verdächtige, dem Sie offenbar begegneten, überdurchschnittlich heftig in Ihre Richtung geatmet hat …?

Bei der App in Südkorea. Die ja immer als "so wunderbar hilfreich" gepriesen wird. Da müssen Sie (wenn nach erfasster Begegnung in Häuslicher Quarantäne) jederzeit mit einem Anruf des Gesundheitsamts rechnen … in der Zeit, in der Sie in Quarantäne sein sollen.

Dann müssen Sie dem Gesundheitsamt innerhalb von 5 Minuten ein Foto Ihrer Küche (Wohnzimmer / Flur) als MMS schicken … um zu beweisen, dass Sie tatsächlich zuhause sind. Von dem CHN-App-Gedöne gar nicht zu reden.

"Überwachung" soll die App nicht sein. Aber Nanny-Allwissend, die ganz genau vorkaut, was man selbst zu tun habe. Muss sie dann schon sein !

freiwillig?

wer ins kino,konzert oder stadium will wird die app wohl brauchen.die ist genausofreiwillig wie die masernimpfung für kinder.klar es gibt kein zwang aber ohne können sie nicht in die schule/kita und dann kommt wegen der schulpflich das jugendamt.ähnlich wird das mit sder app laufen,sie ist freiwillig aber ohne kommste nirgens rein und mit der app wird der staat aus seiner fürsorgepflicht entlassen.

Meine sensiblen Daten teile

Meine sensiblen Daten teile ich nur mit Google, Amazon und Facebook.

@frosthorn 09.11

da bin ich mal ganz Ihrer Meinung! Es gibt ja bereits Politiker, die offen aussprechen, dass die Nutzer bei z.B. Kino- oder Freibadbesuchen bevorzugt werden können. Auf in die Zwei-Klassengesellschaft?

Das scheint mir nicht durchdacht?

von GDN @
Das glaube ich schon.
Vieleicht möchte man gleichzeit die Wirtschft durch die Motivierung zum Abschluss von neuen Mobilverträgen und Handys unterstützen.

Eine Bitte

an alle Bedenkenträger und Kritiker, informieren sie sich bitte über die Technik dieser App.
Erst wenn man die Bedeutung von Rolling Proximity Identifier Key (RPIK), Temporary Exposure Key, Kryptografische Einweg-Funktion, Associated Encrypted Metadata etc. etc. verstanden hat sollte man hier seine Bedenken äußern.
Es ist schon bemerkenswert, dass hier die wildesten Bedenken geäußert werden, aber ein großer Teil der Kommentierenden wahrscheinlich schon über Facebook diese Bedenken in alle Welt hinausposaunt hat.

@09:26 von Klapautius

Ich arbeite mit einem Google-freien Android (LineageOS) und möchte mir auch keinen Google-Account zulegen, genau aus Gründen des Datenschutzes.

Dann funktioniert die App sowieso nicht. Die wesentlichen Funktionen zum Austausch einer ID per Bluetooth sind nicht in der App, sondern im Betriebssystem (sonst könnte die App nicht im Hintergrund laufen).

Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, hängt vom Standpunkt ab.

Corona-Warn-App steht ab sofort zum Download.....

Und die Freiwilligkeit wird betont.
Was aber ist,wenn nach einigen Wochen oder Monaten Unternehmen sie für ihre Mitarbeiter verpflichtend machen ? Oder vielleicht manche Geschäfte für die Kundschaft ?
Welche rechtliche Lage es dann ? Kann es dann zu Entlassungen kommen ?

schauen wir mal ....

sind ja einige Bedingungen zu erfüllen
man braucht ein Handy neuerer Bauart eben so ein Smartphone für die App
dann muß man Vertrauen haben in den Datenschutz
schließlich teilt man seine Intimsphäre bestenfalls mit seriösen Partnern wie Twitter, Facebook
oder wenn man mal Punkte beim Einkaufen sammelt
das nächste Problem man muß wissen ob man Virenträger ist oder nicht
um das seinen Mitmenschen mitzuteilen zu können
... ja und dann frage ich mich schon, wenn ich weiß, ich stelle ne öffentliche Gefahr dar,
dass ich mich draußen rumtreibe und mich nicht in Quarantäne begebe
um andere nicht der Gefahr aussetze sich anzustecken

top

ich mag das app es kann los gehen!

@meinungisterlaubt

Ist es nicht eher so, dass Softwareentwickler und IT-Sicherheitsleute sich den offenen Quelltext heruntergeladen haben und „der Regierung“ bestätigten, dass der Quelltext sauber sei?

Gehen Sie doch zu Github und laden Sie den Quelltext und machen Sie sich selber ein Bild? Und wenn ein Update kommt, schauen Sie sich auch dieses an.

Glauben Sie nicht, dass einer der 60.000, die sich den Code heruntergeladen haben, dies mit der Intension getan hat, „der Regierung“ ans Beil zu pinkeln? Und, was gefunden?

So oder so, Sie werden erfahren, wenn daran etwas faul ist: The Magic Of Open Source.

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