Interview: "Mehr als die Wut über den Fall George Floyd"

01. Juni 2020 - 08:11 Uhr

Die Proteste in den USA eskalieren. Viele Demonstranten fühlen sich systematisch diskriminiert und halten Gewalt für ein Mittel, sich Gehör zu verschaffen, berichtet ARD-Korrespondent Jan Philipp Burgard im Interview mit tagesschau.de.

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Kommentare

Nach Ansicht einiger TS Kommentare ist natürlich Trump schuld oder trägt zumindest eine Mitschuld.
Viele Vergessen dabei eines: Trump ist Amerika! Zumindest für einen großen Teil der Amerikaner!
Und er ist nicht die Inkarnation des Bösen!
Womit viele nicht klar kommen ist meiner Meinung nach, dass er das ausspricht was schon immer so war:“ America First!“
Auch unter Obama gab es, wie bei anderen Präsidenten zuvor, schon Rassenunruhen.
Aber hier hetzt man nur gegen Trump.
Und schon schaut keiner mehr nach "goot germany."

Obama und Ferguson-Unruhen
Der geplatzte Traum des Barack Obama..
Die USA machen die schwerste Rassenkrise seit Generationen durch.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/barack-obama-und-die-unruhen-in-
ferguson-der-gehemmte-us-praesident-a-987043.html

Schauen wir uns den (Oberschichtbewohner) Trump an und sehen beizeiten einen schlichten Wüterich.
Sehen wir uns die US Mittelschicht an, die garstigen weißen Männer, die den Trump in den Sattel gehoben haben mit all ihren Waffen und Ressentiments und ihre Gefolgsleute aus dem (weißen) Unterschicht Milljöh - lauter seltsam bigotte Erscheinungen, die sich gleichzeitig für die Schutzpatrone des Abendlandes halten und gleichzeitig alles was Artfremd ist von ihrer Insel verdammen möchten.
Was sollte man mit einigem Fug von der übrigen Unterschicht halten, sollte man glauben, das deren Zusammensetzung deutlich anders (weiser) ist als die schon benannten? Sollen wir glauben, das die US Crime-Statistik nur auf Rassismus beruht, oder darf die (auch) einen wahren Kern haben?

"White silence is compliance"
Black silence is not?

Diese Paradoxon fast eigentlich alles zusammen.... Rassismus ist den USA auf allen Seiten verbreitet... links, rechts, oben unten, schwarz, grün, weiss.

Die Demonstrationsteilnehmer scheinen jedoch hauptsächlich jüngere anzuziehen, daher ist es schwer abzuschätzen, ob es wirklich ein Einfluss auf die Wahl haben wird.

Die Wirtschaftskrise wird alles entscheiden und es ist zu befürchten das in den nächsten 10 Jahren außenpolitisch eine Ablenkung gesucht wird... Zimbabwe (?), weit genug weg. Da kann man dann mit den britischen Freunden doch wieder mal irgendjemand demokratisch befreien, und Rohstoffe gibt es zufälligerweise auch!

>>Auch unter Obama gab es, wie bei anderen Präsidenten zuvor, schon Rassenunruhen<<.
Oh ja, ganz gewiss, wenn man nur einmal an den US-Wahlkampf von 1968 erinnert mit dem rassistischen Kandidaten Nr. 3 neben Nixon und Humphrey erinnert.
Gestern sind in den deutschen Medien Bilder von rassistischen Verbrechen aus den Jahren von George Bush senior gezeigt worden. Seltsamerweise mischten sich die deutschen Breaking News nicht so in seine Innenpolitik ein, wie heute bei Trump. Dies war auch kein Wunder, da 1990 noch das Ja der USA zur Deutschen Einheit benötigt wurde und daher Kommentare über die USA verboten waren.
Trumps Vorgänger Obama, der selber rassistische Gewalt in seiner Amtszeit mitbekommen hat und seit Januar 2017 sich immer wieder mal eingemischt hat in dessen Politik, hält sich nun absichtlich zurück und tut nun lieber gar nichts, da es ja Joe Biden helfen und Trump schaden soll.
So etwas nennt man eben Wahlkampf, in dem offensichtlich auch Gewalt erlaubt ist.

In den USA gibt es sehr viele Rassisten unter den Weißen und diese am ehesten bei den Republikanern (die Trump wählten). Schon seitdem es Afroamerikaner dort im Land gibt, gibt es diesen Rassismus.
Dass die Afroamerikaner, die tagtäglich rassistisch beleidigt werden, bei diesem Mord durch einen Polizisten (!) demonstrieren, dass sie auch gewalttätig werden, ist für mich eine logische Reaktion.

Nun haben wir das Glück in D, dass bei uns die Rassisten noch in einer Minderheit sind und dass die Verhältnisse hier noch nicht ganz vergleichbar sind (wenngleich es Ähnlichkeiten durchaus gibt, da auch bei uns die Polizei von Rechtsextremen unterwandert ist).
Wie wäre es aber bei uns, wenn Deutschland durch Rassisten regiert würde und die MInderheit der Demokraten ständig von den Rassisten gedemütigt und ggf. auch tot geschlagen würden?
Was wäre dann hier los?
Sicher dasselbe.

Rassismus ist nicht "links" oder "rechts" oder "was ganz anderes!"
Rassismus ensteht und ist Bestandteil von nationalistischen und rechtsradikalen Ideologien.

Es gibt keine linke politische Ideologie welche Rassismus beinhaltet.
Es gibt keine rechte politische Ideologie welche Rassimus nicht zumindest toleriert.

Burgard: "Präsident Trump hat immer wieder rhetorisches Öl ins Feuer gegossen..."

Das machte Trump seit 3 1/2 Jahren.
Er sieht etwas auf FoxNews&Friends und twittert Halbwahrheiten und Luegen. Oftmals verkuendet er ohne Ruecksprache mit seiner administration politische Entscheidungen. Entstanden durch gut feeling .
Wir haben jetzt die groesste Krise in den USA, und wie ich hier in den Kommentare lesen kann ist das Mitleid sehr beschraenkt, dank Trump. Wahrscheinlich auf der ganzen Welt

>>Und schon schaut keiner mehr nach "goot germany."<<

Könnten sie den Begriff "goot germany erklären? Ich habe den noch nie gehört.

goot = niederländisch = gegossen?

Der Innenpolitische Druck ist durch das Corona Versagen der Regierung auf ein unerträgliches Maß angestiegen.
Make Amerika "great again" hat mehr Druck als Entlastung für die Menschen zur folge.
Das ganze suggeriert doch das sich alle mehr Anstrengen müssen mehr leisten sollen usw.
Nur das die Zahl der "Abgehängten" ständig gestiegen ist, besonders haben die Afro Amerikaner darunter zu leiden. Das diese nicht Sozial aufgefangen werden das sie trotz aller Propaganda keinen Sinn mehr sehen.
Trump und seine Elite sitzen im Elfenbeinturm und schauen auf die Menschen herab, anstatt zu ihnen auf. Das ist das Problem.
Corona hat auch eine Soziologische Komponente es ist ein Unterschied ob Mensch im Weißen Haus oder im Penthouse in NY die Ausgangssperre erlebt oder in Brooklyn in einer überfüllten Wohnung.
"Make Amerika great again" funktioniert nur
und ausschließlich sozial aber nicht mit Vampiren.

>>Womit viele nicht klar kommen ist meiner Meinung nach, dass er das ausspricht was schon immer so war:“ America First!“<<

Damit kommt jeder klar. allerdings versteht nicht jeder dass Mr. Trump damit "me first" meint.
Darf ich fragen ob Sie der legitime Nachfolger von Schlaule, Marktschreier, Liepziger usw. sind?

Sie vertreten die Meinung: "Trump ist Amerika".
Wenn also Trump Vertreter der Rassisten in den USA ist, sieht es schlecht aus für das Land. Das würde heißen, dass die Rassisten die Mehrheit haben.
Das wäre dann vergleichbar mit der Zeit zwischen 1933 bis 1945 bei uns. Wir wurden damals auch von Rassisten regiert.

Ich denke nicht, dass alle, die Trump wählten, rassistisch denken. Denn es wählten ihn sogar Afroamerikaner. Offenbar wußten diese Afroamerikaner nicht, wie rassistisch Trump tatsächlich ist.
Wenn Trump nun vernünftig handeln würde, würde er bei den Staatsorganen "Säuberungen" vornehmen, in dem er alle Rassisten entlässt. Natürlich ist das nicht immer einfach, denn es steht keinem ins Gesicht geschrieben, wenn er Rassist ist.

So wie Trump sich aber verhält, wird er die Unruhen nur noch verstärken.
Eines verspreche ich mir davon aber:
Dass er nicht wieder gewählt wird.

nach meiner Meinung nach sehen wir hier de Früchte die über Jahrzehnte hinweg gewachsen sind weil man sich nach dem Bürgerkrieg nie damit befasst hat weswegen es zum Krieg kam . es war die Sklaven im Süden und der Norden der es nicht mehr wollte und bis heute hat die USA das alles nie aufgearbeitet wirklich sondern weiter vor sich hin kochen lassen und nun wurde ein Mord zum Auslöser für die Krawalle. so sehe ich das oder man könnte auch sagen die USA war nie eine Demokratie und Rechtsstaat , ansonsten hätte man jeden gleichbehandelt vor Gericht.

"Trump versucht gar nicht erst, die Gesellschaft zu einen. Wie kein Präsident vor ihm setzt er nicht auf Versöhnung, sondern auf Spaltung."

Prinzipiell mag diese Aussage richtig sein. An dieser Stelle ist sie aber deplatziert.

Es wird nicht zur Versöhnung beitragen, wenn Trump auf Plünderer schießen lassen will. Aber eine weitere Spaltung der Gesellschaft wäre nur zu befürchten, wenn sich ein wesentlicher Teil der US-Bevölkerung mit den brandschatzenden Randalierern verbunden fühlt.

Aus Verzweiflung erwächst Hass.
Aus Hoffnungslosigkeit entsteht Gewalt.
Seit den 60er Jahren hatten die Coloured People in den USA - besonders Schwarze, Latinos und Indigene - gehofft, die Weißen würden die Versprechungen einhalten, mit denen man sie immer wieder beruhigte. Gehofft, sie würden endlich als gleichwertige Menschen behandelt.
Diese Hoffnung starb mit jeder Diskriminierung (bspw. Bildungswesen und Arbeitsmarkt), mit jedem unnötigen Todesopfer ein Stückchen mehr, bis Trump ihr mit seiner offenen Sympathie für nationalistische und rassistische Gruppierungen (bspw. in Charlottesville) den Todesstoß versetzte.
Diese Menschen wurden zu oft enttäuscht und belogen, als dass man sie jetzt mit leeren Versprechungen (die Trump & Co. ohnehin verhindern würden) wieder beruhigen könnte.
Ich fürchte, das könnte jetzt der Beginn des "Racial War" sein, den sich ultrarechte Kreise schon so lange wünschen.

Selbst hier in Deutschland, wo bei allen sicher bestehenden Unzulänglichkeiten, recht viel für Integration getan wird, sehen viele Fachleute eben diese Unzulänglichkeiten als Hauptgrund für die bei Teilen der Zuwanderer und deren Nachkommen festzustellende Kriminalität. In den USA sind die Integrationsbemühung sehr marginal und ganz besonders die schwarze Bevölkerung wird deutlich zuwenig unterstützt, eher gebremst. Ungleich schwerer ist es, wenn man als armer, Schwarzer geboren wird. Da lernt man sehr schnell, dass man nur überleben kann, wenn man sich selber -im wahrsten Sinne des Wortes- durchkämpft. Betrachtet man das genauer, muss man eigentlich enormen Respekt vor der großen Mehrheit der Schwarzen haben, die NICHT kriminell ist. Sollte man bei seiner Einschätzung bedenken.

09:08 von Robert Wypchlo:
"Die Gouverneuer sämtlicher US-Bundesstaaten haben kläglich versagt und sollten noch am heutigen Tage alle zurücktreten. Das ist das Sauberste, was es gibt."

Das wäre sicherlich eine beeindruckende Geste, aber eben auch nicht mehr. Der Rassismus lässt sich nicht durch den Austausch von Gouverneuren abschaffen.

Der Roman des profilierten (und unangepassten) Journalisten Tom Wolfe aus den 1980ern ist in all seinen Facetten auch heute noch aktuell. "Die Fegefeuer der Eitelkeiten " wurde übrigens kürzlich auch von einer ard-Rundfunkanstalt zur Lektüre empfohlen.

Man zählt schon fast die Tage bis zur Präsidentenwahl in den USA. Denn wiedergewählt wird Trump sicher nicht. So viel Schläue traue ich den US-Amerikanern zu, wenngleich ich schon nach der Wahl Trumps daran Zweifel hatte.

Und es kann nicht schlechter werden durch einen anderen Präsidenten. Jeder andere, der gewählt wird, wird ein Segen für das Land und für die Welt sein.

Man sollte nie vergessen, daß Trump ausschließlich Trump gut findet.
Leider entsteht aus dieser Tatsache eben keine sinnvolle Politik, seine gesamte Administration muss ja zuerst der Person Trump dienlich sein, bevor sinnvoll agiert werden kann.
Das ist ja kein politisches Handeln an sich, sondern entspricht eher einem organisierten Personenkult.

Schade nur, daß komplexe politische Aufgaben so nicht bewältigt werden können. Das zeigt sich ja in allen Politikfeldern, Lähmung statt Entwicklung.

Da Sie ja viel auf political correctness geben, hier ein Hinweis:

Der Ausdruck "afroamerikanisch" ist NICHT politisch korrekt!

Die politisch korrekte Bezeichnung lautet "african american". Das deutsche Pendant ist "afrikanisch-amerikanisch".

Ein "Afro" ist dagegen eine bestimmte Frisur.

war selbst in der Zeit in Miami / Florida unterwegs. Damals wurde ein Mensch von der Polizei zu Tode geprügelt.
Die Verbrechen scheinen bis heute immer noch nach dem gleichen Muster abzulaufen. Auch nach 50 Jahren sind immer noch Rassisten im Staatsdienst unterwegs. Diese Erkenntnis macht mich im Bezug auf die USA etwas ratlos.

Der Kurs des amerikanischen Präsidenten Donald Trump läuft während seiner Amtszeit darauf hinaus, sein Land als Weltmacht zu erhalten.
Strafzölle gegen China, wirtschaftliche Interventionen zum Erhalt des Status Quo, ohne die in ca. 10 Jahren anstelle der USA die VR China mit der Kommunistischen Partei wirtschaftliche und geopolitische Weltmacht sein könnte.
Dies wäre der Untergang des kapitalistischen Systems, in dem wir alle leben.
Eine Destabilisierung durch innere Unruhen in den USA kommt vor allem denen recht, die dieses System bekämpfen und/oder abschaffen wollen.
Der wissenschaftlichen Datenbank "The Counted" kann man entnehmen, dass in den USA 1.146 Menschen durch Polizeigewalt ihr Leben verlieren, das Durchschnittsalter bei 35 Jahren liegt, 52 Prozent der Opfer Weiße, 25,5 Prozent Schwarze und weniger als 17 Prozent Latinos. Der Anteil von Asiaten, Indianer und Araber lag jeweils unter 2 Prozent.
Man stelle sich nun die Frage, wem die inneren Unruhen nutzen.

>>Denn wiedergewählt wird Trump sicher nicht.<<
Durchaus möglich, wenn Biden über 270 Wahlmänner erhält. Wir wissen alle Biden ist nicht jung. Älter als Trump jedenfalls.

Was Sie schreiben ist reine linke Ideologie.

Auch im Kommunismus gibt es Rassismus. In Ihrer Echokammer blenden Sie völlig aus, dass sich Afrikaner auch in China über Rassismus beschweren.

... einen Brandbeschleuniger im Weißen Haus.

Trump hat bei jedem einzelnen politischen Zug den er macht nur die Wirkung auf seine Wiederwahlchanchen im Auge. Infolgedessen feuert er die sozialen und politischen Brände an durch das was er am besten kann - mit einer aggressiven Katastrophen-Rhetorik, welche die Gewalt anstachelt.

Das größte Problem der "Divided States of America" sitzt heute im Weißen Haus. Es wird Zeit für einen Einiger, das das "United" wieder zur Geltung bringt.

Wenn man sich heute früh die Nachrichtenlage aus den USA ansieht, der Präsident wohnt in FL dem Start der SpaceX-Rakete bei und in diversen Landesteilen der USA grassieren Rassenunruhen, hat man wahrhaftig den Eindruck eines Déjà Vus an das Frühjahr 1968 - am 04. April wurde Martin Luther King ermordert und am gleichen Tag startete eine Saturn V-Rakete mit der Mission Apollo 6.
Ein halbes Jahrhundert später also alles beim Alten?!?

Am 01. Juni 2020 um 08:47 von sonnenbogen
"Unwort" des Jahres

eine Ablenkung gesucht wird... Zimbabwe (?), weit genug weg. Da kann man dann mit den britischen Freunden doch wieder mal irgendjemand demokratisch befreien, und Rohstoffe gibt es zufälligerweise auch!

nnnn

War denn die Machtübernahme und die Behandlung der Weißen in diesem Land so demokratisch ? Wie war denn Mugabe so ?
War der etwa ein blütenreiner Demokrat ?
Und was hat das alles mit den Unruhen in den US zu tun ?

Wenn man ehrlich ist, müsste man zugeben, dass Gruppen IMMER die Tendenz haben eigene Gruppenmitglieder zu bevorzugen.

Dies ist eine soziologische Binsenweisheit, die eine Grundeigenschaft aller Lebewesen zu sein scheint

Daher muss man die Frage stellen, ob Homogenität in Bevölkerungen nicht ein friedliches Zusammenleben wahrscheinlich macht.

gab es in den USA schon immer seit Ankunft der Sklaven aus Afrika, die Wut und den Zorn der Schwarzen über die ungerechte Behandlung auch.
Die Unruhen gab es auch schon lange, aber noch nie hat ein US-Präsident diese Unruhen so sehr angeheizt wie der derzeitige Amtsin-haber.
Wer mit Hunden und Waffen gegen Demonstranten droht, die ihrem Unmut Luft verschaffen, braucht sich über diesen Trend nicht wundern.
Das ganze Spiel heisst nur Wahlkampf für DT, der durch Hilfe seiner republikanischen Gesinnungsgenossen in den Sattel gehievt und dort gehalten wird.

Wenn Sie von "Säuberungen" sprechen, wird mir ganz schlecht.

Die kommunistischen "Säuberungen"/Morde an Abweichlern sind nicht vergessen.

Und er (Trump) ist nicht die Inkarnation des Bösen!

Ja, er ist eher die Inkarnation des Unfähigen. Er wurde von einer Minderheit gewählt und auch das nur, weil die Gegenkandidatin genauso polarisiert hat. Seitdem hat er sich immer wieder als Kleingeist, Verbreiter von Falschinformationen und Spalter in Szene gesetzt, der den Anforderungen seines Amtes in keiner Weise gewachsen ist. Trump verhält sich wie ein egozentrisches kleines Kind, das unbedingt Anführer im Sandkasten sein will.

In dieser Situation, wo es dringend versöhnende Worte braucht, um die Situation zu deeskalieren, versagt Trump natürlich wieder auf ganzer Linie.

wenn man sich die Beiträge so anschaut
was da alles unter Rassismus abläuft
in Schulen ist ne US Fahne am Lehrerpult
der Unterricht beginnt mit dem Fahneneid
trällern der Nationalhymne
(übrigens wie in Asien auch)
wäre es nicht mal nötig unsere Verhaltensweise zu überdenken ?
Bevor man den Normalzustand anzuprangern versucht
ob wir da nicht mit unserer Ablehnung allem Nationalen gegenüber,
komplett außerhalb der Norm bewegen
Vor jeder Privathütte ist ne Flagge, nach dem 9/11 trug jeder ne Flagge am Revier
als Zeichen seiner Loyalität der Nation gegenüber
Es geht hier nicht darum ob so ein Nationalbewußtsein sinnvoll ist oder nicht
es geht darum dass es hierzulande ganz einfach nicht akzeptiert wird
wie es in, man kann sagen, allen Ländern der Welt gehandhabt wird !

ich weiß nicht ob in Frankreich Demos stattfinden mit Transparenten wie
"Frankreich du Stück Scheiße" !
vielleicht sollte man auch das mal überdenken
bevor man sich nur von Rassisten / Faschisten umgeben fühlt

"Schade, dass diese Gewalt von den friedlichen Protesten ablenkt, die nach dem Tod von George Floyd auf Rassismus und Polizeigewalt aufmerksam machen wollen."

Wieviele Jahrhunderte soll denn noch nett und friedlich auf den systematischen Missbrauch des Gewaltmonopols des Staates aufmerksam gemacht werden?
Wenn nur friedlich demonstriert werden würde könnten sich alle wieder hinlegen und weiterschlafen. Offensichtlich haben Wahlen und Demonstrationen das Problem des Rassismus in den USA nach jahrhundertelanger Tradition noch immer nicht in den Griff bekommen.
"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."

... Institutionen, die das Regierungsversagen von Trump in der täglichen Arbeit vor Ort in ihren Staaten abfangen können.

Sei es
• in der Covid-19 Krise
• beim Gegensteuern in der Wirtschaft
• jetzt auch bei diesen Rassenunruhen

So sehen das auch die Mehrheiten der US-Bürger in den Bundesstaaten.

Die Rücktrittsforderung an die Gouverneure geht am Hauptadressaten des Krisenversagens vorbei. Der sitzt in der Pennsylvania Avenue 1600, wenn er nicht gerade Golf im Mar-a-lago spielt.

Schon bei früheren berechtigten(?) Rassenunruhen habe ich mir gewünscht, daß endlich die Gründe in der Geschichte der USA gesucht werden. Bis heute geschieht das nicht, sondern jeder Medienvertreter schwelgt in Phrasen, beginnend ab Lincoln. Was aus Europa in America eingewandert ist, gehörte nicht zum Besten. Eine Kombination mit rechts- und regelfreien Räumen führte dann eben zum ersten Rassismus hinsichtlich der Ureinwohner und später gegen die importierten Afrikaner. Der Rassismus war also schon immer vorhanden, auch unter dem Lügner Lincoln, der selber afrikanische Sklaven hielt. Nachdem Sie in Ihrem Kommentar das Wort "Mord" verwenden, würde ich Ihnen dringend empfehlen, das deutsche oder amerikanische Strafgesetzbuch zu lesen! "Mord" ist ein Begriff, der genau definiert ist und glücklicherweise nicht den Emotionen unterworfen ist.

>>...Ist NICHT politisch korrekt!<<
Das Thema Political correctness geben wir am besten sofort unten an der Garderobe im Schrank ab, denn in einem Land, über das bisher noch als das Land mit den meisten Corona-Infizierte berichtet wurde und das heute überall nur noch auf Gewalt, Verletzung und Lust an Zerstörung setzt, kann alles, nur nicht solch ein Begriff helfen.
Angst vor Corona hat es offensichtlich nie gegeben!

Trump erzählt seine Märchen, weiß immer wer Schuld hat, weil er ebenso weiß, daß er nie an etwas Schuld hat. Er ist nur immer zur Stelle wenn es darum geht, Fakes in die Welt zu setzen, wobei ich im sogar glaube, daß er das seiner Meinung nach nie tut, sondern immer nur die anderen.
Ich traue ihm ebenfalls zu, aus den momentanen Unruhen einen länger andauernden bürgerkriegsählichen Zustand zu fabrizieren. Vielleicht ist seine neue Strategie, so die Mehrheit im November unter den Weissen zu bekommen, denen er dann verspricht, sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Terroristen zu verteidigen. Ja, in Donnys Welt halte ich alles für möglich. Die ganz bösen Hunde im Garten des Weissen Hauses hat er ja schon angedroht. Hoffentlich läuft er dann nicht mal aus Verwirrung selbs in den Vorgarten.

wenn Trump auf Plünderer schießen lassen will.
.
was würden sie tun ?
weiter plündern lassen
vielleicht auch das Morden und Vergewaltigen erlauben
sollte man nicht auch bis zu Ende denken
wie ein Staat / Gesellschaft existieren kann wenn das Gewaltmonopol nicht geklärt ist
gehen sie nach Somalia ... da herrscht Rechtlosigkeit
bzw. wir sind in den USA
nach Wild West Manier, wer den schnelleren Colt hat ist im Recht
ist das erstrebenswert ?

Trump und „America First„ müssen die Reissleine ziehen und andere Strategien etablieren. Die Eskalation muss zurückgefahren werden.

Vermutlich nur durch den Nachfolger Trumps möglich, dessen Wahl ebenso leider noch nicht sicher ist. Biden erscheint nicht der Idealfall zu sein und Trump wenig entgegenzusetzen zu haben. Desweiteren wird Trump auch hier vor nichts zurückschrecken, um im Spiel zu bleiben.

Trump ist auf der Stufe der höchsten Beachtung aller und der weltweiten Medien.
Nach Hochmut kommt (ein Glück) immer der Fall.

...Krawall zu machen, sollten sich die Menschen regestrieren lassen und am 3. November mit einen Proteststurm Trump aus dem Amt fegen.
Die Krawalle schaden den schwarzen und deren Anliegen und könnten Trump im Amt halten. Denn wie die meisten, wollen auch die Amerikaner in Ruhe leben und nicht jeden Tag Krawalle erleben.

Die fieiedlichen Demonstranten haben meine volle Unterstützung, die Krawallbrüder machen aber alles zunichte.

ich halte den Aufruhr in den Staaten letztlich für einen Ausdruck einer verfehlten Politik beziehungsweise eines völlig aus dem Ruder gelaufenen liberalen Kapitalismus: seit über 40 Jahren (siehe dazu Arbeitsmarktforscher wie David Autor) sinkt der Reallohn in den unteren Bevölkerungsschichten in den USA und in Teilen des wegbrechenden Mittelstandes. Gleichzeitig nehmen die Löhne in hochqualifizierten Berufen zu, was ein insgesamt scheinbar unbedenkliches Bild zeichnet. Tatsächlich gibt es - wie übrigens auch in Deutschland und anderen Industrienationen kaum anders - eine klare Spaltung der Bevölkerung. Über Bodenpreise/also überhöhte Mietpreise, kreditpflichtige Ausbildungsgebühren, hohlen Hochprofit-Konsumismus, Drogen, Gesundheitsdeprivation, Fehlernährung etc. werden weitere Teile der Bevölkerung in den USA und der westlichen Welt überhaupt in zunehmendes intellektuelles und körperliches Elend gestürzt. Der Krug geht aber nur solange zum Brunnen, bis er bricht.

Dem muss ich wiedersprechen:

-Stalin war antisemit
-Pol Pot ist gegen die Vietnamnesiche Minderheit und andere Minderheiten in Kambodscha vorgegangen
-Ethnische Minderheiten wurden in ALLEN kommunistischen Ländern zwangsassimiliert
-Die KP in China ist sehr nationalistisch und es wird derzeit offen gegen Schwarze gehetzt, die tragen Corona aus Afrika zurück zu uns.
-In der DDR mussten Austauschstudenten aus Kuba grundsätzlich 2 Wochen in Quarantäne nach der Einreise, 4 Wochen wenn sie schwarz waren. Es wurde auch offen gewarnt, die schwarzen bringen HIV...
-Gastarbeiterinnen aus Simbabwe wurden von der DDR sofort abgeschoben wenn sie schwanger wurden, da die DDR Staatsbürgerschaft durch Geburtsort hatte.

„Präsident Trump glaubt, dass die gewaltsamen Proteste von linksradikalen Gruppen angeführt werden. Er will die Antifa jetzt als Terrororganisation einstufen. Der Gouverneur von Minnesota hingegen glaubt, dass die Gewalt auch von weißen Rassisten angeheizt wird“

Wer hier was glaubt - naturgemäß jeder etwas anderes - ist hier völlig irrelevant. Das Grundproblem, das es hier zu lösen gilt (da es sich um ein grundlegendes gesellschaftliches Problem handelt, logischerweise: gemeinsam) ist dieses: „Viele Demonstranten fühlen sich systematisch diskriminiert“ (und das werden sie offensichtlich)
>> und halten Gewalt für ein Mittel, sich Gehör zu verschaffen“

Diese Demonstranten stellen sich, indem sie sich selbst des maßgeblichen (und in jedem Fall illegitimen) Instruments ihres Gegners - nämlich Gewalt - bedienen, auf eine Stufe mit diesen - der ihnen in puncto „Schlagkraft“ hoffnungslos überlegenen „Staatsmacht“.
Deren „Repräsentant“ im Falle der USA derzeit bekanntlich Donald Trump ist.

dann ist es also als Asiate leichter,
oder warum hört man von denen nichts ?
seit 400 Jahren leben "Schwarze" in den USA
und mit der Integration klappts immer noch nicht

warum wird eigentlich nicht von "Euro Amerikanern" gesprochen, sie waren es doch die vor bald 500 Jahren etwas Neues (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) schaffen wollten, selbst Verfolgt, verfolgten sie die zuerst die "Nativ Americans" dann brauchten sie billige Arbeitskräfte zum Aufbau und ließen sich "Sklaven" aus Afrika "liefern"...
Der Geist des Kolonialismus und Imperialismus hat den "Weißen" leider nie verlassen...
Das neue System von dem sie Träumten wurde zur "Hölle" für alle die nicht einer "Euro" Ethnie angehörten....
MLK hatte die Hoffnung das das Versprechen der Ideale eingelöst würde, wie wir wissen wurde er Hingerichtet. Solange die USA sich ihrer eigenen Geschichte nicht erinnern wollen, werden sie sie wohl ein weiteres mal durchleben müssen...

Prinzipiell mag diese Aussage richtig sein. An dieser Stelle ist sie aber deplatziert.

Die Aussage ist nicht deplaziert. Niemand hat verlangt, sich mit den Randalierern zu verbrüdern, aber es wäre wichtig gewesen zu deeskalieren. Hätte Trump gesagt, dass er die Wut der Schwarzen versteht und konsequent gegen Rassismus vorgehen wird, damit sich was ändert, so hätte das dem Protest Wind aus den Segeln genommen.
Stattdessen hat er nur ein hartes Vorgehen gegen Randalierer in Aussicht gestellt, was dann bei den Betroffenen als "Euer Protest interessiert mich nicht, aber Wehe ihr randaliert!" ankommt und nicht nur die Randalierer unter den Antirassisten und Linksextremen weiter anheizt, sondern auch noch false Flag Randale von Rechtsextremisten gefördert hat.

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