Kommentare - Corona-Pandemie: Übersterblichkeit in Europa gewachsen

Kommentare

@um 16:35 von suchtTageskorrektur

In Ihrem Kommentar hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Seriös in Anführungszeichen oder durch tendenziös ersetzen, dann passt´s

Übersterblichkeit deutlich gewachsen

Übersterblichkeit deutlich gewachsen... sagt die Überschrift des Artikels... beim Lesen der Kommentare gewinne ich hin und wieder den Eindruck, daß der Artikel im Anschluß aber nicht unbedingt gelesen wurde.

Oder nicht verstanden.

Ein paar allgemeine Punkte:
- Der Virus SARS-CoV-2 ist noch kein Jahr aktiv, soweit bekannt
- Vergleichszeiträume zur Übersterblichkeit machen Sinn in Zeiträumen, wo SARS-CoV-2 dann auch aktiv war, sofern es um einen möglichen Einfluß geht
- Es wurden Gegenmaßnahmen getroffen, die es bisher nicht gab
- Gegenmaßnahmen helfen nicht nur bei Infektionsvermeidung bei SARS-CoV-2, sondern auch bei allen anderen Infektionskrankheiten

Usw.

Es liegt keine dramatische Übersterblichkeit vor!

Es liegt schlicht und ergreichend keine dramatische Übersterblichkeit vor! Die Spitze der Todeszahlen in der zweiten Kalenderwoche des Jahres 2017, dem damaligen Höhepunkt der Grippewelle in Europa, lag bei über 70.600, die Spitze dieser sog. Corona-"Pandemie" liegt in Europa bei 73.000, zufälligeweise etwas später. Aber diese Zahlen sind absolut vergleichbar. Die Übersterblichkeitsperiode im Jahr 2018 war insgesamt flacher verglichen mit 2020, aber dauerte wesentlich länger. Damit ist die zentrale Message des Artikels widerlegt.

@werner1955

Weil es bislang niemand interessiert hat, wenn Menschen ohne Angehörige oder Wohnsitz 1x wöchentlich in New York zentral von der Stadtregierung in ein "Gemeinschaftsgrab" verbracht wurden, was allerdings schon immer die Regel war.
Zitat"Auf der Insel Hart Island werden seit Jahrzehnten anonyme Bestattungen durchgeführt."
Ein Klick bei google mit dem Suchbegriff "Massengräber new York" hilft hier.
In Italien wird es sich ähnlich verhalten, heir hilft sicher auch eine genauere Recherche.

@Simfast

Sie sollte nicht die Zahlen aus ganz Italien berechnen. Das Virus wütet in Norditalien! Außerdem kommen jetzt kaum noch Verkehrstote hinzu. Arbeitsunfälle auch nicht.

@23. April 2020 um 16:13 von DFA

Es kann ja nicht unendlich so weiter gehen, dass Menschen immer älter werden.
Es ist gut, dass die Medizin hier an Ihre Grenzen stößt.
Menschen sollen nur so alt werden, wie von der Natur vorgegeben. Alles andere schafft nur Probleme.

Wie meinen?
Also lieber ein Maximalalter von ungefähr zwanzig bis maximal dreißig Jahren?
Weil Sie das so toll finden?
Erneuerung? (Filmzitat)

Das ist in der Corona Krise sichtbar geworden. Es wird Zeit, dass die Alten den Weg für die Jungen frei machen!

Achso, ja, nee, ist klar.

Hören Sie dann auch auf, hier zu kommentieren und gehen mit gutem Beispiel voran?

@um 16:45 von Möbius

Ich als (leider) begeisterter Raucher kenne die Aussage nur so, das gerade Raucher eine Risikogruppe darstellen, weil sich die Flimmerhärchen anlegen und so nicht mehr im Stande sind, die Viren vor dem Abstieg in die Lunge aufzuhalten. Ausser schnellerer Kalorienverbrennung ein zweiter positiver Effekt der Rauchens? Letztens sprach ein Lungenspezialist im TV, der sagte das COPD-Patienten, die regelmäßig kortisonhaltige Medikamente inhalieren auch unter Umständen besser geschützt sein könnten. Das ist auch paradox, da Kortison ja die Immunreaktion unterdrückt. Man lernt nie aus.

Sterblichkeit und Krankheitsverlauf

Ich glaube, sowohl H.Gensing wie auch die meisten Foristen hier sitzen einem fatalen Missverständnis auf. Die starre Fixierung auf Todeszahlen (und dann noch bei meist über 80jährigen Menschen) lenkt vom Hauptproblem ab, nämlich der möglichen Überlastung des Gesundheitssystems UND den Folgen für genesene, aber an der Lunge geschädigte Patienten. Es ist durchaus möglich, dass die "Übersterblichkeit" (furchtbares Wort) nur unbedeutend höher liegt als in anderen Jahren, aber wer die Bilder aus Italien, Frankreich, Spanien gesehen hat, müsste eigentlich verstanden haben, dass der Kollaps des Gesundheitssytems durch zu viele beatmungspflichtige Patienten die eigentliche Gefahr darstellt. Deshalb sterben dann auch mehr Menschen als bei einer "normalen Grippe", weil sie nicht behandelt werden können. Wir konnten das durch sinnvolle Maßnahmen bisher verhindern, aber die Langzeitfolgen für Menschen mit geschädigter Lunge werden uns auch noch einholen. Deshalb keine zu frühe Lockerung!

Jeder ist sich selbst der Nächste!

Hier einige Zahlen zum Thema:

Hungertote pro Tag = 24.000 → 8,64 Millionen im Jahr

HIV-Tote = ca. 1 Million im Jahr

CORONA-Tote = 186.500 in 3 Monaten →
746.000 im Jahr

Jeder ist sich selbst der Nächste, oder?

@23. April 2020 um 16:30 von KlausDieterPöschl

Natürlich gibt es JETZT eine Übersterblichkeit, ist doch logisch.

Das ist nur dann "logisch", wenn es "JETZT" etwas Außergewöhnliches gibt, welches die Übersterblichkeit bedingt. Beispielsweise eine SARS-Cov2-Pandemie, die Fälle von COVID-19 auslöst, die zu erhöhten Sterbezahlen führt...

... und das dann noch bei massiven Gegenmaßnahmen, mal am Rande erwähnt.

Man sollte sich wirklich ...

... die Kurven auf Euromomox anschauen und erkennt für die hart betroffenen Länder die Spitzen des z-scores.

Warum D jedoch nur mit Berlin und Hessen vertreten ist, weiß ich nicht.
Da wären die Kurven für BW, BY und NRW interessant.

Das fehlende Jahr 2018 ist ein Mangel des Artikels.

@ uhuznaa

Großartiger Kommentar!

Volle Zustimmung!

@15:58 von Duzfreund - Ihre Worte...

...es wird also schon nicht zu schlimm sein.

---

Na dann sprechen sie doch mal mit dem Klinikpersonal,
die Tag für Tag die Intensivpatienten versuch zu retten.

Und am besten fragen sie auch die Fachärzte dort,
ob die auch ihre Meinung teilen, daß das ja alles so easy ist.

Und bitte erzählen sie es dann auch ihren Eltern und Großeltern, sollten sie dazu noch die Möglichkeit haben.

@23. April 2020 um 16:33 von Jayray

Wie viele Influenzatote gibt es denn dieses Jahr? Oder gilt Corona nun schon als Influenza?

Warum wollen Sie das wissen?

Gegenmaßnahmen, die aufgrund "Corona" ergriffen wurden, wirken auch bei Influenza...

... demnach müßten die Zahlen bzgl. Influenza unterdurchschnittlich ausfallen.

16:13 von DFA

Zitat:"Es wird Zeit, dass die Alten den Weg für die Jungen frei machen!"

Brauchen Sie dringend einen Platz in einem Pflegeheim? Oder wie ist Ihr menschenverachtender Kommentar sonst zu verstehen? Nicht zu fassen...

@23. April 2020 um 16:35 von suchtTageskorrektur

1. "Für Deutschland ist aber bislang keine Übersterblichkeit festzustellen." Welchen Sinn macht dann eine Maskenpflicht und die Zerstörung ganzer Branchen und Existenzen?

Könnte es vielleicht sein, daß es an den getroffenen Gegenmaßnahmen liegt, daß bisher in D. keine Übersterblichkeit festzustellen ist?

Zweierlei Maß...

"Die meisten Experten halten wenig von solchen Vergleichen, da es gegen das neuartige Coronavirus weder Impfschutz noch eine Immunität in der Bevölkerung gibt."

Ja, aber das gleiche gilt auch immer, wenn eine Grippe 21.000 oder 25.000 Todesopfer fordert. Denn in diesen Fällen, wenn die Grippe-Sterblichkeit statistisch signifikant höher liegt als sonst, war auch immer ein neuer Influenza-Erreger im Spiel, gegen den es keine Impfungen und höchstens Kreuzimmunitäten gab (die es u.U. auch bei Corona gibt...).

Kurzum: Hier wird wieder mit zweierlei Maß gemessen und einige wichtige Informationen werden ausgelassen, es wird der falsche Eindruck erweckt, man hätte gegen jeden Grippeerreger stets Impfungen und Immunitäten.

Außerdem würde ich bei einem Bericht zur Übersterblichkeit darum bitten, die Zahl der Übersterblichkeit mit der Normalsterblichkeit in Korrelation zu setzen. 10.000 Fälle Übersterblichkeit wirken bei einer Normalsterblichkeit von 1.000.000 anders als bei 20.000....

@Frank von Bröckel - ohne Testen wäre alles normal?

"Hätte ich jedoch überhaupt NICHT gezielt MITTELS Testungen und Obduktionen nach dem Corona Virus gesucht, hätte sich meine NORMALE Sterberate von 10.000 Personen täglich überhaupt NICHT verändert!"

Der chinesische Arzt Li Wenliang, hat als erster vor einer neuartigen Lungenkrankheit nicht gewarnt, weil er getestet hat, sondern laut wiki: "Seine Wahrnehmung gründete sich allein auf der klinischen Beobachtung plausibler medizinischer Zusammenhänge ohne die Durchführung spezieller Labortests".

Da Zahlen und Statistiken nur begrenzt aussagefähig sind, lohnt es, sich mal nach dem Bericht von Clemens Wendtner (Chefarzt am Klinikum Schwabing) zu googeln; er hat die längste Erfahrung hierzulande mit COVID-19-Erkrankten.

„Wir müssen auch junge Menschen künstlich beatmen. Die sind in ihren Zwanzigern und Dreißigern und mussten nach wenigen Stunden in der Notaufnahme intubiert werden."
Und:
„Manche Patienten sind danach vielleicht sogar im Alltag auf Sauerstoff angewiesen.“

Alles normal?

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

Die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: