In einem Seniorenheim betreut ein junger Mann im Rahmen seines Bundesfreiwilligendienstes (BFD) einen Pflegebedürftigen

Ihre Meinung zu Corona und Ältere: "Monatelange Isolierung unzumutbar"

Gerade ältere Menschen in Pflegeheimen treffen die Corona-Maßnahmen besonders hart. Für sie brauche es Wege, wie Besuche wieder stattfinden könnten, sagt VdK-Präsidentin Bentele im Interview mit tagesschau.de.

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155 Kommentare

Kommentare

Reginald
So geht es nicht

Wir verlieren alles was Menschen ausmacht.Und auch der Tod gehört zum menschlichen dasein.Das sollte sich Mal alle hinter die Ohren schreiben.Unser gesamtes bisheriges Leben muss neu gedacht werden.Der Quatsch mit dem Geld und Wirtschaftswachstum über alles muss aufhören.So will doch keiner mehr arbeiten gehen.

mibeh122
Corona und Ältere: "Monatelange Isolierung unzumutbar"

Kennt noch jemand den Film ,Jahr 2022,die überleben wollen?Im Oiginal hiess der wohl SoylentGreen.
Mein Vorschlag also:Altersbegrenzung bis 67,dann ab in die Sterbeklinik (natürlich privat und Gewinnorientiert betrieben),
ein leckeres Säftchen trinken,
einen Clip anschauen,wie die Erde mal war und nach einer halben Stunde ist alles vorbei.
Das hätte nur Vorteile:
1. Auch die Jüngeren ,die fordern,die ältere Generation zu isolieren,hätten Planungssicherheit.
2. bis 67 kann jeder ,egal in welchem Job auch immer, noch arbeiten.
3. Wir brauchen keine Rentenvorsorge mehr.
4. Aus den Leichen können wir ja Kekse machen,aber nur echt mit 53 Zähnen.
(mein Gott,da hab ich ja noch 11 Jahre.Was soll ich mit der ganzen Zeit nur anfangen?IRONIE AUS)
Ich hab auch schon Kommentare gelesen(hier in Deutschland),wer nicht arbeitet,soll auch nicht essen.Aber mit welchen Menschen fangen wir da an?

IckeDette
Hausgemachte Probleme

Mit einem ordentlichen Ausbau der Internetinfrastruktur würde ein großer Teil der Probleme lösbar sein, aber bis vor kurzem galt ja noch, dass wir "kein Internet an jedem Milchkännchen brauchen". Jetzt sitzen viele Leute grundlos isoliert zu Hause, weil es schwer ist sinnvolle Maßnahmen zu finden, die sich breitflächig anwenden lassen.
Die Isolation ist nicht nur für Ältere schädlich. Sie ist schädlich für alle, die andere Menschen zur Orientierung brauchen. Deswegen sind unsere Jüngsten anders, aber auch hart, betroffen.
Viele aktuelle Probleme hätten minimiert oder verhindert werden können, wenn die Sparsamkeit nicht den Weg unseres Landes seit Jahrzehnten vorgeben würde.

Logik statt Panik

Hmm, also dürfen unsere beiden kleinen Kinder ihre Grosseltern jetzt bis zur Durchimpfung ( immer beachten der Impfstoff kommt vllt 2021 aber die Durchimpfung nicht) erstmal 2 Jahre nicht mehr sehen? Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber zumindest die einen Grosseltern werden dann vllt nicht mehr leben (über 80) .
So wie die meisten potentiellen Coronaopfer bis zum Ende der Durchimpfung nicht mehr leben würden, da Sie aufgrund ihres Alters und/oder der Vorerkrankungen bis dahin versterben werden...
Ich denke nicht dass ein solcher Zustand über Jahre aufrecht erhalten werden kann, auch nicht über viele Monate. In unserer. Familie sind wir uns einig- wir geben den Regierenden nochmal 2 Wochen, wenn Sie es bis dahin immer noch nicht geschafft haben Schutzkleidung und Intensivbetten in ausreichenden Maß zu besorgen, fällt für uns das Kontaktverbot.

Kopiena
Lockerung des Besuchsverbot

Das Besuchsverbot in Altenheimen muss gelockert werden für schwer demente Personen. Meine 99-jährige hochdemente und schwerhörige Oma sitzt in völliger Isolation. Sie braucht ihre Bezugsperson! Man kann ihr nicht erklären, warum kein Besuch mehr kommt. Auch wenn die Pfleger sich die größte Mühe geben. Die soziale Isolation verschlechtert den Allgemeinzustand schwerwiegend und das führt auch zu Komplikationen wie Aggressionen gegenüber den Pflegern oder Depressionen.
Bitte schaffen Sie das Besuchsverbot ab oder schwächen Sie es zumindest soweit ab, dass zumindest schwer demente Menschen von Ihren Bezugspersonen besucht werden können. Dazu sind ja auch Auflagen denkbar bspw., dass der Besuch auf eine Person beschränkt wird, er nur im Zimmer bleiben darf mit der besuchten Person, zeitlich beschränkt wird im Hinblick auf die Aufenthaltszeit und auch die Häufigkeit der Besuche kann eingeschränkt werden. Es gibt weniger einschränkende Mittel als ein komplettes Besuchsverbot!

Ganzbaf
Rücksicht nehmen

Gerade die Bedürftigen, die Alten, die Kranken haben schon Sorgen, Nöte und Einschränkungen genug.

Wir müssen uns als Gesellschaft (und damit jeder Einzelne) darum bemühen, dass diese Menschen jetzt nicht noch mehr zu leiden haben. Sie einfach zu isolieren ist nicht nur nicht praktikabel, sondern auch egoistisch und kaltherzig.
Vielen Dank an @wissanich und @fraka, dass Sie Ihre persönlichen Erfahrungen hier teilen. Alles Gute für Sie und Ihre Familien!

Peter Kock
Theorie und Praxis...

.... sind oft sehr unterschiedlich ! Die Theorie besagt ,Besuche in Altenheimen sollen erfolgen, aber die Praxis sagt ganz was anderes aus! Mal nachfragen im Altenheim bringt die ganze Wahrheit ! Haben Sie Mut ....

EUR-Beobachter
ältere Menschen leiden unter der Isolation

Das kann ich dort gut nachvollziehen, wo ältere Menschen aus gesundheitlichen Gründen das Haus oder das Heim wirklich nicht verlassen KÖNNEN.
Andererseits bin ich immer wieder erstaunt, wenn ich die wenigen Male für dringende Besorgungen mein Haus verlasse, wie viele Seniorinnen / Senioren draußen herumlaufen, ein Schwätzchen halten und Dir beim Anstehen auch noch mit dem Rollator in die Hacken fahren.
In der Schlange vor einem Geschäft bat eine wartende Mutter mit ihrer kleinen Tochter ein älteres Ehepaar doch mehr Abstand zu halten. Als Antwort kam dann: "Dann nähen Sie Ihrem Kind doch einen Mundschutz, wenn Ihnen das so wichtig ist!"
Liebe "Risikogruppe" bitte nicht nur von anderen angemessenes Verhalten verlangen! Danke.

Gong23

>> Aktuell haben nicht mal 1% Corona durchgemacht und das hat mehr als einen Monat gedauert, wir bräuchten 60% für eine Herdenimmunität, mit anderen Worten 60 Monate.<<

Das ist quantitativ falsch. 1) Der Anstieg ist exponentiell und nicht linear, 2) die 1% sind mit großer Sicherheit unterschätzt weil viele leichte Verläufe nicht erfasst werden. Gehen Sie von ca. 10% aus. Qualitativ aber haben Sie recht und es läuft auf das hinaus was ich auch sage: Wir tun uns mit den Kontaktbeschränkungen für alle keinen Gefallen. Und zwar niemandem von uns, nicht den Alten, nicht den Kranken, niemandem. Wenn wir nur die Risikogruppen schützen würden könnten wir de Sache in einigen Monaten hinter uns haben, wenn wir uns weiterhin nur mit Isolationsmaßnahmen für alle überbieten wie Herr Söder das will, werden wir über Jahre nicht aus der Situation herauskommen. Die Holländer haben's kapiert, und die Schweden auch.

leider geil
Isolation ist unmöglich

Meine Mutter lebt bei uns im Haushalt und ist pflegebedürftig. Wie sollte ich sie isolieren? Ich muss außerdem arbeiten.

Sisyphos3
15:05 von mibeh122

Ich hab auch schon Kommentare gelesen(hier in Deutschland),wer nicht arbeitet,soll auch nicht essen.
.
also ich kenne einige Staaten da gibt's keine Sozialhilfe
wie leben/überleben da die Menschen
und kannte bis zur Änderung der Sozialgesetze einen Staat sehr gut,
da musste man, wenn man behandelt werden wollte, im Krankenhaus vorab bezahlen
wie sich das in der Praxis darstellt ?
ganz einfach wenn man ein Bett dort findet schön
Behandlung ? mit Glück schaut ne Schwester oder ein Arzt
wenn er was dafür kriegt,
dann gibt's ein Rezept für Medikamente, die können die Angehörigen in der Apotheke holen
- oder auch nicht, die Klinik hat das nicht
da leben wir doch eigentlich im Paradies

Account gelöscht

In der medizinischen Elite des Landes ist man sich wohl sicher, dass es viel besser ist an Vereinsamung zu sterben als MIT Corona.

eine_anmerkung
Ein schwieriges Thema

Ältere Menschen sind am meisten in Bezug auf Corona gefährdet und statistisch die größte Risikogruppe. Hier gilt es, meiner Meinung nach, die höchsten Schutzmaßnahmen zu ergreifen und dazu gehört nunmal die Isolation. Ich denke dieser Maxime hat sich alles unterzuordnen und es sollte versucht werden, den älteren Menschen unter diesen Rahmenbedingungen ein schönstmögliches Leben zu ermöglichen? Mache ich im übrigens mit meinen Eltern (beide 80) in Absprache genauso, d.h. Besorgungen etc. führe ich selbst durch.

Zwicke
Selbstentscheidung...

In Corona-Zeiten scheint der Umgang = Sozialkontakte mit Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen eine ethisch schwierige Frage zu sein... die ich allerdings für einfach beantwortbar halte: Solange solche Angehörige einer speziellen Risikogruppe noch selbstbestimmt denken und entscheiden können, sollte man die auch selbst entscheiden lassen... ob sie die Risikovermeidung aushalten wollen, oder doch lieber Besuchskontakte zu Angehörigen (mit Masken) haben möchten. Zumal ja auch längst nicht sichergestellt werden kann, daß das Pflegepersional Corona-clean ist...

Sebastian15
@ Am 16. April 2020 um 14:24 von Sisyphos3

> kann man nicht einfach mal den Zustand akzeptieren, statt immer zu jammern

Nein, kann man nicht, da langsam ersichtlich wird dass die Kollateralschäden - um sie mal so zu nennen - der ganzen Maßnahmen Überhand zu nehmen drohen.

deralteösi
Art 1 GG: Die Würde des Menschen ist unantastbar

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es nicht nur im deutschen GG, sondern auch in der Menschenrechtskonvention der UN und der Grundrechtecharta der EU. Angst ist übrigens kein Menschenrecht. Angst ist ansteckender und Gefährlicher als jeder Virus. Menschen über längeren Zeitraum zu isolieren gilt sogar als Folter. Wir haben viel mehr eine Angst Pandemie, als eine Corona Pandemie.

Auch alte Menschen haben ein Recht auf Selbstbestimmung und das Recht selbst zu entscheiden. Ein Staat, der seine Bürger wie ein Glucke bevormundet erinnert mich an die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte.

Hier in sehr interessantes Interview mit dem Staatsrechtler Prof. Uwe Volkmann im Deutschlandfunk. Link: https://t1p.de/Grundrechte-Interview

wissanich
Danke an Ganzbaf

Vielen lieben Dank für Ihre positive Reaktion(das ist ja leider nicht oft der Fall). Ich musste einfach mal meinen Kummer los werden. Derzeit haben wir wenig Kontakt zu anderen Menschen.

Struwwelpeter
Monatelange Isolierung unzumutbar

Einerseits spricht man von möglicher Isolierung, andererseits sind Pflegekräfte und Ärzte, weder mit Mundschutz, geschweige den Schutzbekleidung ausgestattet!
Wer findet den Fehler.

Anton2
Internierungslager darf es in Deutschland nicht geben

Ich hoffe darüber sind sich alle einig.

Eine häusliche Quarantäne von älteren Menschen die sich selber versorgen ist ebenfalls problematisch.Ein Verweisen auf Angehörige oder Freunde, die es vielleicht gar nicht gibt, ist nicht ausreichend und abzulehnen.

Wenn es durch eine Dauerisolation auch nur einen einzigen Todesfall durch Verhungern,fehlende Medikamente,Bewegungsmangel und ähnlichem mehr gibt müssen die Verantwortlichen juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.

Sanli
Isolation für wenige ist keine Option, aber für 80 Millionen?

Sie sagen, eine Isolation ist für Ältere unzumutbar. Aber für alle anderen ist sie zumutbar? Für alle Kinder beispielsweise? Kinder dürfen momentan gar nichts und an sie wird gar nicht gedacht. Sie dürfen über Wochen und Monate der Schule und den Freunden, der Kita, den Vereinen fernbleiben? Das ist alles in Ordnung? Denkt doch mal an die Zukunft! Es geht hier meiner Meinung nach immer nur um die Alten. Die wollen aber teilweise gar nicht isoliert werden - verständlich. Wir Jüngeren aber auch nicht! Was für eine rückwärtsgewandte Diskussion.

Zwicke
@15:03 von Reginald

>> So geht es nicht > Wir verlieren alles was Menschen ausmacht.Und auch der Tod gehört zum menschlichen dasein. Das sollte sich Mal alle hinter die Ohren schreiben. Unser gesamtes bisheriges Leben muss neu gedacht werden. Der Quatsch mit dem Geld und Wirtschaftswachstum über alles muss aufhören. So will doch keiner mehr arbeiten gehen. <<
_
Gut gebrüllt, Löwe ... und das meine ich positiv.! Irgendwie ist es wie gegen Ende des WK-2... viele wussten, daß eine gesellschaftliche Umorientierung nötig wäre, aber unter dem Eindruck des Bombenhagels zog jeder fürs Überleben erstmal den Kopf ein... Ähnlich erscheint es mir heute unter dem Corona-Infohagel. Gesellschaftliche Systemdiskussionen werden abgewürgt oder erst gar nicht befördert. Obwohl - wie damals im WK-2 - auch heute viele ahnen, daß gesellschaftlich einiges dringend reformiert werden muß...

Sisyphos3
15:40 von Sebastian15

Kollateralschäden ?
ich sehe aktuell nicht mal das die Vorgaben konsequent eingehalten werden

Maria 90Cristina
Ich werde nicht sterben

Ich bin jung ich bin nicht alt. Also ich kann nicht so einfach sterben. Also, die älteren Leute oder die kranken Leute müssen Quarantäne machen, und nicht die junge und gesunde Leute. Wenn die älteren Leute haben Angst, sollen die Quarantäne machen. Ich will in Urlaub gehen, das heißt, Freiheit was ich will. Ich will bei meine Mama in Spanien gehen. Ich habe eine familie, und ich WILL KEINE ABSTAND BEHALTEN VON MEINE FAMILIE weil ich bin nicht so wie euch. Die anderen Leute sind mir egal ich behalte die Abstand, aber nicht und NIE ich werde behalten Abstand von meine Mutter. Sie kann machen was sie wollen. Wie gesagt, die anderen Leute ich behalte Abstand. *-meine Familie ist meine Leben-.

systemrelevant
@ Am 16. April 2020 um 15:33 von Gong23

"1) Der Anstieg ist exponentiell und nicht linear, 2) die 1% sind mit großer Sicherheit unterschätzt weil viele leichte Verläufe nicht erfasst werden. Gehen Sie von ca. 10% aus."

Entschuldigung, das ist Unsin. Natürlich gibt es eine Dunkeziffer. Die ergibt sich aber nicht mit dem Faktor 60!!!

"Wenn wir nur die Risikogruppen schützen würden könnten wir de Sache in einigen Monaten hinter uns haben..."

Definieren Sie doch einmal bitte, was Sie mit "schützen" meinen!

Kessl
@Am 16. April 2020 um 15:33 von Gong23

"Das ist quantitativ falsch. 1) Der Anstieg ist exponentiell und nicht linear, 2) die 1% sind mit großer Sicherheit unterschätzt weil viele leichte Verläufe nicht erfasst werden"
Den Anstieg versuchen unsere Politiker aber gerade zu verlangsamen.
Und was die Zahlen angeht, in Bayern haben wir pro Einwohner am meisten Infizierte und zwar ca. 0,3%. Mit 1% habe ich hier also schon 300% Dunkelziffer eingerechnet. Zudem tobt Corona seit 3 Monaten, ich habe einen Monat angenommen.
Meine Rechnung, dass wir in 5 Jahren Herdenimmunität haben werden wenn wir mit Merkels "Plan" weiter machen, ist also schon um Faktor 10 geschönt. Wenn ich die Offiziellen Zahlen annehme, und keine Impfung gefunden wird, dann reden wir von mehreren Jahrzehnten bis zur Herdenimmunität.

Zwicke
@14:50 von HalloErstmal2

>> Nehmen wir zum Beispiel ein Dorf. Darf niemand hinein und hinaus und ist das Dorf definitiv coronafrei (testen), kann man innerhalb des Dorfes alle Schutzmaßnahmen beenden. Auf diese Weise kann man sich von Bereich zu Bereich hangeln. >
Das ist eine riesige Herausforderung, gewiß, aber auch nicht schwieriger als der erste Flug zum Mond. <<
_
Ihr Dorfbeispiel wäre schon konterkariert durch den ersten externen Besucher (Lieferant, Polizist, Ambulanz...). Es sei denn, das Dorf befände sich auf dem Mond...

Tada
@ karwandler

"Dann verlinken Sie mal bitte den Beleg, dass Inhalation gegen Corona-Ansteckung hilft. Ist ja ganz neu." Am 16. April 2020 um 15:35 von karwandler

*
Na ja, Ihr Tonfall ist jedenfalls gar nicht neu.

Ich habe doch geschrieben, dass überlegt werden sollte was hilft. Und es geht um ältere Menschen, die nicht womöglich den Rest ihres Lebens ohne jeglichen Besuch ihrer Lieben verbringen sollen.
Ist das so schwer zu verstehen? Haben Sie niemanden, den Sie bei sich haben wollen?

Inhalation von Kochsalzlösung hilft jedenfalls bei allen Atemwegserkrankungen, auch prophylaktisch - zumindest schadet das nicht.
Aber 100%-ige Sicherheit hat man nie und eine Medizin gegen Corona ist das definitiv nicht.

Allerdings vielleicht eine Alternative zu kompletten Isolation. Wer will schon im Hausarrest sterben.

harpdart

Ich möchte Mal dafür plädieren, den Begriff "Risikogruppen" nicht mehr zu verwenden.
Für mich klingt er mehr nach "durch diese geht ein besonderes Risiko aus".
Es sind die am meisten Gefährdeten, bzw drastischer die potentiellen Opfer.

Tada
@Ganzbaf

Kinder brauchen beides: Familie und andere Kinder zum Spielen.

Sisyphos3
15:18 von Ganzbaf

Sie einfach zu isolieren ist nicht nur nicht praktikabel, sondern auch egoistisch und kaltherzig
.
sie einer erhöhten Ansteckungsgefahr auszusetzen
wie schätzen sie das ein ?
also ich weiß nicht was richtig ist !
nur italienische Zustände wünsche ich mir hierzulande nicht
und Kranke die in Kliniken abgewiesen werden, weil überfüllt
wie "egoistisch und kaltherzig" ist das wohl erst

Klaus.Guggenberger
Bitte weniger psych Zwangsbewirtschaftung und elitäre Diskussion

Spricht man mit den Betroffenen, stellt sich schnell heraus, dass die vielen Diskussionen über wie schrecklich das alles ist, nichts mit der Realität zu tun hat.

Die einfachen und insbesondere betroffenen Menschen kommen viel besser mit der Situation zurecht, als dies die vielen Diskutanten - aus welchen Gründen auch immer - wahr haben wollen.

Wir brauchen endlich weniger psychische Zwangsbewirtschaftung durch Kirchen, Medien und andere selbsternannte Wisser/innen und statt dessen mehr sachliche Informationen und Daten.

Lyn
@14:54 von Sisyphos3

Ach, wie Recht Sie haben!

Meine Mutter erlebte den letzten Krieg als Kind in einer Stadt, die praktisch täglich bombardiert wurde.
Hieß, nachts raus aus dem Bett nur mit Nachthemd Puschen in den Keller und mit Mutter und Geschwistern hoffen, dass das Haus nicht über ihnen zusammenbricht.
Und tagsüber der Gang zur Schule, 1/2 Std durch Trümmer. Wer in der Klasse fehlte, da wussten alle, hat es nicht geschafft.

Und jetzt?
Jetzt faselt man von Grundrechten, Freiheiten, das Allerschlimmste ist der Ausfall des Urlaubs in der Sonne im Luxushotel. Eine furchtbare Katastrophe.

Wer keine echten Probleme hat, der redet sich welche ein.

Sisyphos3
15:59 von Maria 90Cristina

Ich werde nicht sterben
.
was oder wer gibt ihnen die Sicherheit ?
"niemand steht so gut mit den Göttern als dass er sich den nächsten Tag versprechen kann"
aber ich werde ihnen die Daumen drücken :-)

Tremiro
15:54 von Anton2

>>Wenn es durch eine Dauerisolation auch nur einen einzigen Todesfall durch Verhungern,fehlende Medikamente,Bewegungsmangel und ähnlichem mehr gibt müssen die Verantwortlichen juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.<<

Und wer wird zur Verantwortung gezogen wenn es 1.000 oder mehr Tote durch eine sofortige Aufhebung der Kontaktsperre gibt?

Marmolada
Am 16. April 2020 um 15:05 von mibeh122

Da kann ich Ihnen nur antworten:

Kennen Sie den Film "Flucht ins 23.Jahrhundert" mit Michael York von 1976? Da wurde man mit 30 Jahren bei der sogenannten Erneuerung ausgelöscht.

Fühlen Sie sich also nicht alzu sicher.

warumnichtgleichso
um 15:37 von Shuusui

ach ja, in der Medizin gibt es jetzt auch einen Klassenkampf?
Wie sieht der aus?

Medizinische Elite, Ärzte, Virologen etc. die jahrelang ihren Fachbereich studiert haben?

Und medizinisches Proletariat, dass auf der Couch sitzt mit Wikipedia geöffnet und meint es besser zu wissen?

weiß nicht, wenn ich mehr vertrauen soll

Lyn
Das Besuchsverbot für die Senioren

Ist allerdings eine Katastrophe.

Wenn man die Leute fragt...."was soll mir denn passieren? Sterben? Werde ich demnächst sowieso "

Sinnvoller wäre m.E. Mundschutz und Handschuhe für die Besucher, denke höchstens 2 auf einmal, und den Abstand halten.

Viel wichtiger ist doch der Schutz des medizinischen und Pflegepersonals. Wenn diese Leute ausfallen wird es, nun, interessant.

Auch ich als Risikopatientin müsste isoliert werden....ich habe Mundschutz kaufen können, aber für mich mit Asthma und COPD ist es fast unmöglich darunter zu atmen. Von daher bin ich froh dass es keine Verpflichtung gibt. Und nicht mehr raus können? Nicht mal ein Stück spazieren gehen im Grünen über die Wiesen? Hallo?

Gong23
@systemrelevant: Sorry, Sie reden Unsinn! (Mit zwei n)

>>
Entschuldigung, das ist Unsin. Natürlich gibt es eine Dunkeziffer. Die ergibt sich aber nicht mit dem Faktor 60!!!
<<

Ich habe nicht von einem Faktor 60 geredet, sondern von einem Faktor 10. Der wird auch unter Virologen diskutiert, selbst das RKI betont immer wieder dass die Fallzahlen erheblich überschätzt wird. Erheblich, in der Wissenschaft, meint nicht 10 oder 20%, sondern immer einen Faktor. Wenn der Faktor am Ende 5 statt 10 ist, habe ich in der Größenordnung immer noch recht.

>>
Definieren Sie doch einmal bitte, was Sie mit "schützen" meinen!
<<

Da habe ich Vorschläge gemacht, ohne Behauptung der Vollständigkeit. Andere dürfen auch mal denken.

DFA
Künstliche Gesellschaft

Wenn ich mir das alles anhöre, wird mir schlecht.
Ein Virus zu benutzen um vom Dilemma unserer Gesellschaft abzulenken.
Das Problem sind nicht die Viren. Es ist der Mensch! Es sind vor allem die Volkskrankheiten: Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, etc. Das führt dazu, dass das Immunsystem geschwächt ist. Diese Menschen haben ein höheres Sterbe-Risiko. Zum Teil ist es durch falsche Lebens- und Ernährungsweise selbst verschuldet. Ob mit/ ohne Virus, sterben werden diese Menschen früher oder später. Der Tod ist natürlicher Prozess. Aber viele wollen das nicht akzeptieren.
Die Medizin kann eine Generation überalterter Menschen mit Vorerkrankungen "heranzüchten". Das hat überhaupt nichts mehr mit der Würde eines Menschen zu tun. Mal sehen, wie lange das Gesundheitssystem das aushält.
Viele Kommentare lassen den Schluss zu, dass viele hier Selbstschutz betreiben.
Viren mutieren leider, da kann Medizin tun was sie will! Impfstoff wirkt nur kurzzeitig

systemrelevant
@ Am 16. April 2020 um 15:56 von Sanli

"Sie sagen, eine Isolation ist für Ältere unzumutbar. Aber für alle anderen ist sie zumutbar? Für alle Kinder beispielsweise?"

Es sind keine 80 Mio. in Isolation. Wir alle haben eine Kontaktbeschränkung und dürfen (in den meisten Regionen Deutschlands) spazieren gehen, Fahrad fahren oder ähnliches. Ich sehe (beinahe) täglich Familien mit Kind(ern) in Parks und auf Spazierwegen. Das ist keine Isolation! Habe ich eben schon einmal geschrieben. Das ist der Vergleich von Äpeln mit Birnen.

IckeDette
16. April 2020 um 15:59 von Maria 90Cristina

"
Ich werde nicht sterben
Ich bin jung ich bin nicht alt. Also ich kann nicht so einfach sterben.
...
"
Wir werden alle sterben, da es noch keine Unsterblichkeit gibt.
Es ist verständlich, dass man gerade innerhalb der Familie noch gemeinsam sein will, aber seien sie bitte vorsichtig, denn mit Ihrer Entscheidung könnten (wichtig Imperativ) sie ihre liebe Mutter auch gefährden.
Sofern sie selbst allerdings jede Gefahr der Infektion meiden (was wirklich nicht leicht ist), dann sollte auch keine Gefahr bestehen.
Ich bin mir übrigens recht sicher, dass ein Großteil der Forenteilnehmer ihre Familie lieben. Wäre schön, wenn ihnen nichts anderes unterstellt wird.
Den Besuch bei meiner schwer kranken Großmutter habe ich auf unbestimmte Zeit verschoben weil ich in einem dicht besiedelten Gebiet wohne und nicht das Risiko eingehen wollte sie zu infizieren. Ich hoffe dass es bei einer Verschiebung bleibt und ich nicht ein paar Blumen die über ihr wachsen anschauen muss.
ToiToiToi für alle.

harpdart

Die besonders Gefährdeten sind mitten unter uns, oder besser gesagt unter euch.
Sie leben nicht nur in Altenheimen!

Erst Mal, Frau Bentele kann ich nur zustimmen.

Und was ist aber mit all den anderen Gefährdeten und Vorerkrankten. Die, die in ihrer Familie betreut/gepflegt werden, die, die noch arbeiten müssen? Hieß es nicht, diese müssten besser geschützt werden? Habe ich nur übersehen, welche Maßnahmen beschlossen würden oder gibt es keine außer "ihr müsst euch selbst besser schützen"?

Geht bei mir und vielen anderen nicht.
Zwei Jahre habe ich noch bis zur Rente "mit 65 + 8 Monaten. Warum kann man denn zB in solchen Fällen Vorruhestand mit voller Lohnfortzahlung bis zum Renteneintritt gewähren, bezahlt vom Staat? Die Milliarden für die Wirtschaft scheinen da zu sein, warum nicht auch für uns?
Wann wird ja Mal noch träumen dürfen.

Jedenfalls könnte ich dann selbst entscheiden können, welches Risiko ich eingehen möchte, wenn jetzt nach und nach alles wieder hochgefahren werden soll

dilbert_66
@15:09 von fathaland slim

"Ich sehe vor allem einen schon wirklich erstaunlichen Mangel an Empathie, also der Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzufühlen."

Wenn wir schon bei der Küchentisch-Psychologie angekommen sind... ich halte es eher für Unwillen, als für Unfähigkeit. Der fragliche Forist lehnt Empathie als Konzept bewußt ab, aus "politischen Gründen" - bzw., weil die sich ergebenden Konsequenzen für ihn unüberschaubar und damit potientiell "unbequem" wären. Der Forist liebt aber nicht nur seine (gefühlte) Unabhängigkeit, sondern auch den (irrigen) Glauben, er habe ohne diese lästige Erfindung der Zivilisation sein Leben "besser" unter Kontrolle.

Sie und ich, wir mögen wissen, dass das Quatsch an der labilen Grenze zur Misanthropie ist, für den Foristen allerdings scheint das ein wesentlicher Bezugspunkt seiner Existenz zu sein. In dieser finsteren Burg fühlt er sich sicher.

Ich reite in sicherer Entfernung daran vorbei in einen strahlenden Morgen. ;-)

R. Schmid
Blick über fachliche Scheuklappen hinaus

Wir nähern uns längst ziemlich zielgerichtet einem Punkt, ab dem die Folgen der Maßnahmen gegen Corona, die zunächst sinnvoll und vernünftig erschienen, am Ende viel schlimmer sein könnten als die Auswirkungen des Virus selbst. Ich drücke es mal etwas drastisch aus: Altenheime könnten zu Internierungslagern mutieren, in denen manche Bewohner im Extremfall zu Tode geschützt werden könnten. Und es häufen sich auch andere Absurditäten. Manche Krankenhausgesellschaften tragen sich bereits mit dem Gedanken, Kurzarbeit zu beantragen, weil sie zu wenig Einkünfte aus Operationen und ärztlichen Wahlleistungen haben, während offenbar viele leere Betten nach wie vor auf die große Welle von Covid19-Kranken warten, die - Gott sei Dank - bisher nicht kommt. Ist es wirklich sicher, dass nur Behandlungen verschoben werden, wo das keine Folgen hat? Der Blick muss dringend noch deutlicher als bisher über die fachlichen Scheuklappen der Virologen hinaus gehen, um im Gesamten vernünftig zu handeln.

friedrich peter peeters
Maßnahmen sind zu treffen.

Selbstverständlich ist Quarantäne, Isolierung oder totale Einschränkung zur Allgemeinheit für einen bestimmten Teil der Bevölkerung, in diesem Fall die ältere Bevölkerung, unerträglich und gesetzlich nicht durchführbar. Dies bedeutet aber nicht das bestimmte Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden können. Dies bedeutet aber auch das die `technische Voraussetzungen ´ hierfür getroffen werden müssen so dass Kommunikation und Zusammenhalt zur übrigen Bevölkerung gewährleistet ist. Dies ist auch durch gesetzliche Vorgaben zu gewährleisten.
Hier ist zu wenig getan worden.
Es kann nicht angehen das ältere Menschen sich nicht mehr zum Einkaufen trauen, oder nicht mehr geholfen werden, oder nicht mehr zur Bank können, oder blöd angemacht werden . Ich spreche aus persönliche Erfahrung.

avshalom
Jetzt geht es um den Schutz der Alten - Ist das so?

Sind Menschen mit Behinderung und ältere mit Vorerkrankungen systemrelevant?

Aber ja doch, hinter der angeblichen Fürsorge steckt nichts anderes, als uns im Eventualfall von den Intensivstationen und Beatmungsgeräten fernzuhalten, die für den wichtigen und gesellschaftlich relevanten Anteil vorbehalten bleiben sollen.

Wir waren auch schon vor der Pandemie Infektionsgefahren ausgesetzt - hat da jemand von besonderem Schutzbedürfnis geredet?

Ich bin 68 Jahre alt und kann mich dieserhalb nicht erinnern.

Dass Isolation sich kontraproduktiv auf einen Gesundungsprozeß bzw. einen Gesundheitszustand auswirkt, dürfte einem durchschnittlich begabten Menschen einleuchten, oder?

Su15
Genauso blöd für die Kinder

Irgendwie wird gerade vergessen, dass es eine weitere Gruppe gibt, die ebenfalls gerade alleine ist: Während wir Erwachsenen uns mit einer anderen Person draussen treffen dürfen, ist es Kleinkindern offensichtlich verboten, ihre Freunde zu treffen, weil sie noch nicht ohne Aufsicht sein können (man also mind. zu dritt wäre).
Ein Unding, zumal kleine Kinder Freundschaften schlecht per Skype pflegen können!

Karl Napf
15:39 von eine_anmerkung

ich hätte mich vorhin gerne zu euch an den stammtisch gesetzt. aber leider bin ich unter qurantäne

Gong23
>> in Bayern haben wir pro

>>
in Bayern haben wir pro Einwohner am meisten Infizierte und zwar ca. 0,3%. Mit 1% habe ich hier also schon 300% Dunkelziffer eingerechnet.
<<
Ok, sorry, das habe ich nicht berücksichtigt, hätte mal selbst kurz rechnen sollen. Dann korrigiere ich meinen Ansatz auf ca. 3%, ich halte eine Faktor 3 als Dunkelziffer für eher wenig. Und Ihre lineare Extrapolation wäre auch richtig wenn man, wie z.B. mit den derzeitigen Maßnahmen, die Ausbreitung künstlich verlangsamt.

Und im Grunde gebe ich Ihnen ja recht. Nur was folgern Sie daraus? Ich habe ja geschrieben was ich denke: Wenn man unter den 70% Niedrig-Risiko Menschen (Null-Risiko gibt es nicht) die Maßnahmen zurückfährt, geht es in die exponentielle Ausbreitung. Nehmen wir 3 Tage als Verdopplungszahl, dann haben wir in 15 Tagen Herdenimmunität. Ganz so schnell wird man es nicht machen können weil sonst unsere Intensivbetten ausgehen (auch junge Menschen werden krank), deshalb sagte ich "einige Monate". Schauen Sie nach NL!

systemrelevant
@ Am 16. April 2020 um 16:30 von Gong23

"Ich habe nicht von einem Faktor 60 geredet, sondern von einem Faktor 10"

Nein haben Sie nicht. Sie sprechen von 10 % Infizierten. Das wären 8,3 Mio, also 60 mal mehr als aktuell mitgeteilt!

Ganzbaf
@sanli, 15:56

Sie schreiben, dass es „hier immer nur um die Alten“ gehe. Ja. Das ist nämlich das Forum zu einem Artikel über die Situation der Alten.
In den Foren zur Schulöffnung geht es um die Kinder. So ist es ja auch sinnvoll.

Sie schreiben auch, dass „Kinder nichts dürfen“ und dass „an sie gar nicht gedacht“ würde. Zweiteres ist schon mal gar nicht richtig und auch ersteres ist übertrieben.

Ja, sie dürfen vieles nicht. Aber selbst hier im restriktiven Bayern sind zwar die Spielplätze zu, aber die Parks offen. Inklusive Tischtennisplatten und Basketballkörben. Ich habe meinem Sohn einen Parcours durch die ganze Wohnung gebaut, wir nutzen den tollen Online-Sport von Alba Berlin, und wir spielen viele viele Brettspiele. Rumjammern, dass man nichts darf, macht die Situation nicht besser.

fathaland slim
15:37, Shuusui

>>In der medizinischen Elite des Landes ist man sich wohl sicher, dass es viel besser ist an Vereinsamung zu sterben als MIT Corona.<<

Ja sicher.

Die Elite.

Die böse, böse Elite.

Die Weltverschwörung eben...

Skywalker
@Kessl

"Aktuell haben nicht mal 1% Corona durchgemacht und das hat mehr als einen Monat gedauert, wir bräuchten 60% für eine Herdenimmunität, mit anderen Worten 60 Monate. Ich würde das nicht mehr Monate nennen, sondern über jahrelange Isolierung reden.
Wir können unsere Hoffnung auch an die Impfstoff hängen, bei HIV, HCV, Malaria, Borelliose usw. suchen wir seit Jahrzehnten und haben keinen gefunden.
Warum erzählt man uns nicht die Wahrheit, sondern spricht von mehreren Monaten?"

Die zahl der Infizierten kennt keiner. Die Heinsberg Studie ergab 14%...

Und Sie müssen ja nicht so lange völlig isolieren. Die Ansteckungswahrscheinlichkeit sinkt bereits deutlich vor dieser 60% Marke dramatisch. Zudem sind ja genesene Personen konkret bekannt. DIE können dann ja die Isolation durchbrechen.

Ihre genannten Impfversuche sind nicht vergleichbar. Mit Corona Viren gibt es Erfahrungen. Es gibt auch schon Impfstoffe- nur das Verfahren für die Zulassung läuft und dauert noch.

Anton2
@16:24 von Tremiro

Ich stehe hinter allen bisher erlassenen Maßnahmen und bin bestimmt nicht für eine sofortige Aufhebung der Kontaktsperre.

Es ging mir in meinem Kommentar nur um die Selbstversorger unter den älteren Menschen.
Und das sind nicht wenige.

Wenn diese Selbstversorgung durch Quarantäne oder Isolierung wegfällt muss die weitere Versorgung von offizieller Stelle gewährleistet werden.

GDN
Einseitigkeit

16:52 von FritzJ
„Die dabei angerichtete seelische Grausamkeit wird ausgeblendet, geht ja nicht anders, ist ja alternativlos. [...] Diese kinderfeindliche Einstellung macht mich unsagbar wütend“

Die Ursache für solche Wut ist nicht Alternativ- sondern Phantasielosigkeit.

Meinen Enkeln geht es bei ihnen zu Hause zum Beispiel bestens.

Fortschrittliche Hilfsmittel der Kommunikation ermöglichen neue Arten der Kontaktpflege (mit anderen „Eingesperrten“).
Neues ausprobieren macht Spaß und bringt Abwechslung. Übrigens – ganz allgemein – wird Intelligenz auch definiert als „die Fähigkeit, sich veränderten Gegebenheiten anzupassen“. Das bringt in der gegenwärtigen (und vorläufig bleibenden) Situation einen großen Vorteil.

Wie gesagt: Phantasie ist gefragt – und Empathie, Zuneigung, Geduld ...

IckeDette
16. April 2020 um 16:30 von DFA

Nach ihren Ausführungen klingt das so, als ob das Recht auf Leben eingeschränkt werden darf. Nehme ich das richtig wahr?
Wo ist denn die Grenze?
Ab wann ist ein Mensch unverschuldet in der Risikogruppe und wann verschuldet?
Wird den selbst Verschuldeten gesagt, dass sie kein Anrecht auf Lebenserhaltung haben?
Ab welchem Punkt ist bei Ihnen ein Mensch so wertlos, dass sie der Meinung sind, dass sein Leben nichts wert ist und er sterben darf, egal was er selbst davon hält?

"
...
Das Problem sind nicht die Viren. Es ist der Mensch!
...
"
Der Virus ist unser Gegner und nicht Menschen die davon in Lebensgefahr gebracht werden. Die Menschen sind nur eine Gefahr, weil sie das Virus unbemerkt verteilen.
Die Schwachen sollen geschützt werden und da sind sich die meisten Menschen einig (und auf diese Einigkeit bin ich sogar etwas stolz).

Silverfuxx
16:52 von FritzJ

Ja, das sehe ich ziemlich genauso.
Das ist dem Zeter und Mordio schreien ist natürlich bei den Alten so, für die Kinder und Jugendliche ohnehin nur dumme leere Hüllen sind (fff), aber überraschender Weise auch bei einigen Vernünftigen. Seltsam, finde ich.

Zumal es ja nicht um Isolation im Sinne von Einsperren geht, sondern um gewisse Vorsichtsmaßnahmen, die sinnvoll sein können. Feste Zeiten in Supermärkten z.B.
Klar ist, dass niemand auf Dauer isoliert sein kann. Und das soll und darf auch nicht das Ziel sein. Es muss aber möglich sein, von diesem `das gilt für alle´ weg zu kommen. Hin zu auf die Gefährdungslage angepassten Maßnahmen.
Und das Totschlagargument `aber die stecken ja dann die Risikogruppe an´ sollte man bald auch mal wieder wegpacken. Denn die Risikogruppe kann dafür sorgen, dass das nicht passiert und das wohl selber einschätzen.

Tada
16:35 von schabernack

Die Wirkung der Inhalation ist diese, dass der schützende Schleim der Atemwege verflüssigt wird und besser nach Außen transportiert und rausgeworfen werden kann.

Wenn die Haut spröde ist, dann cremt man sie ein, damit sie keine Risse und Ekzeme entstehen.

Wenn die Lungen zu trocken sind, dann kann man mit Kochsalzlösung inhalieren. Es wirkt unterstützend, ist jedoch keine Medizin. Man kann aber besser atmen, weil die natürliche Reinging besser funktioniert.
(Wenn man fit und gesund ist, funktioniert alles auch ohne Inhalation.)

rasenheizung
Aber bitte keine Lösung zu Lasten der Kinder!

Solange die Schulen nicht wieder wie gewohnt funktionieren, sollte über alle anderen Lockerungen gar nicht erst nachgedacht werden. Und ich meine Schule und nicht Kindergarten!

Möbius
Zur Risikogruppe gehören nicht nur ältere

Allein die über 65jährigen machen aber schon 20% der Bevölkerung aus. Und dann haben Sie noch die 8 Millionen Asthmatiker, Millionen Raucher und dann jeder mit Bluthochdruck usw usw. Da kommt man schnell auf 30 und mehr Prozent der Bevölkerung. Und wo sollen die dann bitte alle hin-isoliert werden? Und wie werden die versorgt ?

Das sind alles Vorschläge, die überhaupt nicht durchdacht sind, wie so vieles was aktuell vorgeschlagen wird (am schlimmsten war die „Herdenimmunität“).

falsa demonstratio
14:54 von Sisyphos3 + 16:21 von Lyn

Am 16. April 2020 um 14:54 von Sisyphos3,

Zitat: unsere Groß/Urgroßeltern […] saßen wochenlang in Kellern, weil sie den Bombenkrieg überleben wollten […] haben die auch so gejammert ?
über Menschenrechte gefaselt, Reisefreiheit angemahnt

Am 16. April 2020 um 16:21 von Lyn,

Zitat: Meine Mutter erlebte den letzten Krieg als Kind in einer Stadt, die praktisch täglich bombardiert wurde. […] Und jetzt?
Jetzt faselt man von Grundrechten, Freiheiten,

Corona ,macht mir Sorgen, solche Aussagen machen mir Angst.

Gong23
@Skywalker von 17:22

Im Prinzip sagen Sie doch das Gleiche was ich sage. Sie haben mit allem völlig recht. Warum widersprechen Sie mir an anderer Stelle?

Gaga2.0
Alle Kommentare von Sisiphos

Empathie Fehlanzeige, Zeit viel, schließe ich aus ihrer Forenaktivität. Über den Tellerrand schauen auch Fehlanzeige. War ja nach dem Krieg oberflächlich auch alles wieder toll, weil die Leute einfach gemacht haben. Es gab keine Traumata die sich dann auf die nächste Generation soziologisch auf die Gesellschaft ausgewirkt haben. Ich bin eben, wie auch andere in diesem Forum lösungsorientiert unterwegs. Vielleicht weil ich nicht den autoritären Erziehungsstil „genossen“ habe wie Sie, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall will ich nicht jede Pille einfach ohne weiteres schlucken. Mit Augenmaß bitte. Ich hab hier in Ba-Wü Fälle, da habe ich kein Verständnis. Der Mann arbeitet in 3Schicht, Frau Krankenschwester, aber keine Notbetreuung, da beide strukturrelevant sein müssen. Sehr tolle Situation für die besagte Dame, die in diesen Zeiten besonders gefordert wird. Gleiches gilt bei mir und meinem Mann. Mann strukturrelevant (fertigen unter anderem Schläuche für medizinische Zwecke ), ich nicht

Werner Krausss
Am 16. April 2020 um 16:44 von harpdart

„Erst Mal, Frau Bentele kann ich nur zustimmen.
Zwei Jahre habe ich noch bis zur Rente "mit 65 + 8 Monaten. Warum kann man denn zB in solchen Fällen Vorruhestand mit voller Lohnfortzahlung bis zum Renteneintritt gewähren, bezahlt vom Staat? Die Milliarden für die Wirtschaft scheinen da zu sein, warum nicht auch für uns?
Wann wird ja Mal noch träumen dürfen.“

Da brauchen Sie nicht zu träumen.

Wenn Sie mehrere relevante Vorerkrankungen haben, dann sollten Sie sich mal beim VDK erkundigen, ob Sie nicht als schwerbehindert gelten.

Als VDK Mitglied, arbeiten die VDK Anwälte meist kostenlos für Sie.
Außerdem kennen die sich aus, was zu machen ist

dilbert_66
@14:42 von Gong23

Schauen Sie sich mal die Zahlen in den Niederlanden an, dort sind Fallzahlen und auch Todeszahlen seit zwei Wochen rückläufig"

Die "Fallzahlen" haben sich in den Niederlanden in den letzten zwei Wochen verdoppelt, die "Todeszahlen" sind sogar um das Zweieinhalbfache gestiegen.

Machen Sie sich mal klar, dass wir hier alle dieses "Internet" haben und Lügen noch nie so schnell und umfassend entlarvt werden konnten.

Tada
@ avshalom

"hinter der angeblichen Fürsorge steckt nichts anderes, als uns im Eventualfall von den Intensivstationen und Beatmungsgeräten fernzuhalten, die für den wichtigen und gesellschaftlich relevanten Anteil vorbehalten bleiben sollen." Am 16. April 2020 um 16:52 von avshalom

*

Was???

Ich finde bei manchen Leuten das Anspruchsdenken unmöglich.
Da tut die ganze Gesellschaft alles mögliche, um möglichst viele Menschen zu retten (was auch aktuell gelingt), und die werfen einem vor, man wolle sie nur von den Beatmungsgeräten fernhalten. Aber der Paketbote darf noch zu Ihnen kommen? Und das Dach darf noch repariert werden, falls es reinregnet? Essen darf auch auf den Tisch?

Keine Sorge: Wen die Geräte knapp werden, dann kommt es zu Triage, wie in Italien.
Da geht es nicht um "Relevanz" der Person, sondern um die Wahrscheinlichkeit, ob sie mit Beatmung überhaupt überlebt und gesund wird oder sogar dann dauerhafte Beatmung braucht.

Glücklich, wer nie an so ein Gerät muss.

Anna-Elisabeth

"Wir haben beispielsweise die Zuschrift eines Ehepaars bekommen, da ist die Frau dement und nimmt nur Essen zu sich, wenn ihr Mann bei ihr ist. In solchen Fällen, müsste der Kontakt ermöglicht werden."

Wer hier trotzdem den Kontakt verbietet, macht sich aus meiner Sicht des Mordes schuldig.

Tada
@Palas

"Das derzeitige Kontaktverbot in Pflegeheimen als schlimmer als in einem Gefängnis zu bezeichnen, zeigt von mangelnder Sachlichkeit. Da wird keiner in seinem Zimmer eingesperrt und Handy, Internet oder Telefon entzogen." Am 16. April 2020 um 17:25 von Palas

*

Sehr witzig.
Gewichte stemmen gegen Langeweile dürfen die Senioren vermutlich auch noch.

Meinen Sie nicht, dass Leute, die alleine klar kommen auch noch alleine leben, also nicht im Altersheim? Im Altersheim müssen die Menschen teilweise gewaschen und gefüttert werden, weil sie es nicht alleine schaffen, und Sie meinen, die könnten doch übers Internet...

Nein.

Es ist nicht umsonst so, dass Isolation als die schlimmste Strafe unter Menschen gilt und es dafür Gefängnisse gibt. Da sind die Gefangenen auch nicht glücklich darüber, dass es auch andere Insassen gibt. Die sind kein Ersatz für Familien.

deutlich
Die Älteren vereinsamen total

das ist ein schrecklicher Effekt der Epidemie. Meine Mutter ist 85, krank und gehbehindert. Ich trau mich kaum, sie mal kurz zu besuchen. Und ihre Freundinnen im gleichen Alter vereinsamen ebenso. Das geht mit dem Verlust der letzten Lebensfreude einher. Das Essen auf Rädern wird vor der Tür abgelegt, kein Gruß, kein freundliches Wort. Die alte Nachbarin im Pflegeheim kann überhaupt nicht mehr besucht werden. Das ist alles tieftraurig. Die Depressionen unter den einsamen Alten werden so jedenfalls nicht weniger

Sisyphos3
17:54 von falsa demonstratio

mal ein paar Wochen nicht in die Kneipe gehen, bisschen sozialen Abstand halten
da Angst, ihrer Grundrechte wegen
Angst ist was, das nicht rational erklärbar ist

sosprach
@Strandläufer

ein wenig dick aufgetragen..Diejenigen die für eine schnellere Öffnung sind als inhuman gar unmenschlich bezeichnen. Geht's noch?
Wie lange sollte die Isolation gehen ? Null Infizierte oder Todesfälle? Warten bis ein Impfstoff auf dem Markt ist? Das ist wirklich unrealistisch.

Sisyphos3
17:53 von Möbius

95 % der Verstorbenen in Italien waren über 60
da bleibt eigentlich nicht viel Raum für "Asthmatiker, Raucher, Bluthochdruckpatienten"

und was Vorschläge anbelangt ...
ich bin Laie der sich wie jeder hier seine Gedanken macht
wenn der Fachmann 1 seine These verständlich darlegt nicke ich überzeugt
wenn Fachmann 2 seine gegenteilige These verständlich darlegt nicke wiederum überzeugt

deutlich
@rasenheizung 17.53

wenn man die Alten nicht ganz vergisst und ihnen am Ende ihres Lebens etwas Zeit und Empathie widmet geht das doch nicht zu Lasten der Kinder. Das sind die Großeltern und Urgroßeltern, die so viel für die Kinder getan haben und jetzt in Heimen ihre oft freudlosen letzten Tage verbringen.

Anna-Elisabeth
@16:33 von systemrelevant @15:56 von Sanli

"Es sind keine 80 Mio. in Isolation. Wir alle haben eine Kontaktbeschränkung und dürfen (in den meisten Regionen Deutschlands) spazieren gehen, Fahrad fahren oder ähnliches. Ich sehe (beinahe) täglich Familien mit Kind(ern) in Parks und auf Spazierwegen. Das ist keine Isolation! Habe ich eben schon einmal geschrieben. Das ist der Vergleich von Äpeln mit Birnen."

In der Wohnung unter mir blüht schönstes Familienleben.
Ein junges Ehepaar (IT-Spezialist+Igenieurin) mit einem dreieinhalb-jährigen Jungen.
Ostereiersuche im Garten war ebenfalls ein unüberhörbares Vergnügen (auch für mich). Die fühlen sich auch nicht isoliert.
Die Quarantäne der Nachbarn im Erdgeschoss (Jurist+Altenpflegerin) wurde auch mit Humor und ohne Ehekrach ertragen.

Gong23
@dilbert66: Probleme mit Zahlen?

So, wenn Sie dieses sogenannte Internet haben, schauen Sie doch mal auf:

https://en.wikipedia.org/wiki/2020_coronavirus_pandemic_in_the_Netherla…

Ich rede vom täglichen Neuzuwachs, und ich muss mich korrigieren, nicht die Fallzahlen, soldern die Krankenhauseinweisungen habe ich gemeint, denn darum geht es ja. Die Kurve ist eindeutig.

Das Kumulative Fallkurven immer steigen ist eine Binsenweisheit, wie sollte das auch anders sein.

So scheint es also, dass nicht ich ein Problem mit der Wahrheit, sondern Sie ein Problem mit der Verarbeitung von Zahlen haben. Waren wohl nicht so gut in Mathe in der Schule, kann das sein?