Corona-Pandemie: Weniger gefährlich als die Grippe?

Kommentare

Falsche Maßnahmen

In Südkorea und Japan gibt es nicht annähernd solche Einschränkungen wie wir sie über uns ergehen lassen. Dennoch ist das Gesundheitssystem dort nicht überlastet und es sterben weniger Menschen. Die bei uns getroffenen Maßnahmen sind ganz offensichtlich in dieser Form nicht erforderlich, da es mildere, besser geeignete Maßnahmen gibt.

Selten so einen Unsinn gelesen.

Es müssen umgehend Gesetze gemacht werden, die dafür sorgen, das Personen, die wie Frau Lengsfeld einen derartigen kontraproduktiven Unsinn verbreiten wollen, von vorne herein ihren Mund halten oder wenigstens so isoliert werden können, daß sie diesen unsäglichen Mist nicht mehr verbreiten können. Die Meinungsfreiheit darf dies nicht abdecken, sie gefährdet Menschenleben.

Frau Lengsfeld hat es entweder nicht begriffen oder sie will sich schlichtweg profilieren und nimmt dafür den Tod Tausender in Kauf, indem sie den Konsens in der Bevölkerung spaltet.

Frau Lengsfeld kann ihre Thesen ja gerne im Selbstversuch belegen und sich kontrolliert infizieren. Aber sie soll vorher eine Erklärung unterschreiben, daß sie freiwillig auf intensivmedizinische Behandlung verzichtet, sollte sie in der Folge eine solche benötigen.

Meine Güte

Die meisten Menschen verstehen die Gründe für die Maßnahmen und akzeptieren diese.

Niemand will Zustände wie in Italien oder Spanien.

China und Südkorea zeigen, dass strenge Vorschriften helfen können, solch einen Ausnahme zustande kurz zu halten.

Es wird immer einige geben, die das anders sehen.

ziemlich...

diese Widerlegung...z.B. ist es völlig egal wie ich eine Krankheit nenne..und auch bei SARS-Cov2 ist nicht klar ob Virus oder Lungenentzündung...man muß schon tiefer recherchieren...plump und billig überzeugt nicht...

nur...

das bei der Grippe auch Junge sterben...mein Hausarzt erzählte mir von 2 30-Jährigen Frauen in unserer Stadt ...ohne Vorerkrankung...

nach dem Grundgesetz...

müssen diese ganzen Maßnahmen dann bei jeder Grippewelle angewendet werden...denn jedes Leben ist gleich viel wert...oder etwa nicht...

Vergleiche hinken

Es spielt doch gar keine Rolle ob gefährlicher oder nicht. Fakt ist: Corona überfordert in vielen Ländern das Gesundheitssystem, einige Regeln machen Sinn.
Dass Merkel aber das Spazierenfahren am Wochenende verbieten will, macht keinen Sinn.
Dass Restaurants pauschal nicht an Tischen servieren dürfen macht auch keinen Sinn, ausreichender Abstand zwischen den Tischen dagegen schon.
Saisonarbeiter nicht ins Land zu lassen weil einige Dutzend infiziert sein könnten ist angesichts Zehntausender infizierter die bereits da sind auch nicht richtig.
Auch kann ich den Sinn der Hotelschließungen nicht verstehen, ausreichender Abstand am Frühstückstisch wäre ausreichend.
Und last not least: Entweder Stillstand für alle, oder für keinen. Miete, Gehalt , Versicherung zahlen, aber staatlich verordnet keine Einnahmen? Diese Regelung ist nicht gut. Wer nichts verdient, kann nicht voll zahlen.

rer Truman Welt

Dieser Artikel beweist für mich sehr schön, wie Kritiker versucht werden mit allen Mitteln anzugreifen. Diese Dame ist nicht alleine mit ihrer Kritik, sondern auch Experten, die auf diverse Fakten hinweisen.
Niemand, weder Prof. Drosten oder Dr. Wieler erklären eine unbestreitbare Tatsache ->
Die EuroMoMo Statisktik (www.euromomo.) zeigt seit Mitte Januar ein starkes Abfallen der Mortalitätsrate (Sterberate) in allen EU Ländern und damit in der EU. Sie fällt weiter und liegt mittlerweile auf den niedrigsten Stand seit Jahren. Das ist einer der Hauptangriffspunkte bspw. von Dr. Wodarg. Niemand, weder Prof. Drosten, noch Dr. Wieler vom RKI oder sonst einer der sog. Experten sind jemals nach meinem Wissen auf diese Tatsache eingegangen. NIEMAND!
Ist doch merkwürdig, wenn hier non-stop über das Sterben in Massen berichtet wird, oder? Wie erkärt sich denn das?
Niemand kennt die Anzahl der Infizierten in Deutschland! Niemand kennt deshalb die Sterblichkeitsrate bedingt durch das Virus !

"Die ehemalige

"Die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld rief am Samstag auf Twitter dazu auf, eine Petition zu unterzeichnen. Darin wird gefordert, dass alle Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie sofort aufgehoben werden müssen."

Sie sollte als gutes Beispiel vorangehen und erst mal öffentlich und vertraglich versichern keinerlei intensivmedizinische Behandlung in Anspruch zu nehmen, falls sie doch krank wird.

Danach kann der angesprochene Wählerkreis ihr das volle Vertrauen aussprechen.

Nun ja

...der Grund ist oft dass nicht klar ist ob an der Grippe verstorben oder an einer Lungenentzündung... a ja und bei Corona sind alle der nun bereits zu beklagenden Toten nur an dem Virus gestorben. Welch unglaubliches Verbiegen der Tatsachen damit die Hysterie nur weiter geht.

Unverantwortlich!

Frau Lengsfeld darf ja denken und sagen was sie will.
Aber sie sollte das zuerst im Kreise ihrer Parteikollegen tun und auch andere Meinungen anhören und die Empehlungen der Fachleute.
Wenn jemand solche Falschinformationen ungefiltert herausgibt macht er sich mitschuldig an der Erkrankung und dem Tode von sehr vielen Bürgern.
Hier ist die CDU aufgerufen diese Dame auf eine sachliche Diskussion herunter zu holen.

Hirngespinste sind der Todfeind des Menschen

An einem einzigen Tag, im Grippejahr 2018, am 28. Februar 2018, starben in Deutschland 3136 Menschen die 65 Jahre und älter waren. Zum Vergleich starben im Jahr 2016, einem "Nichtvielgrippejahr" am 28. Februar 2016 nur 2100 Menschen, die 65 oder älter waren.
So schrieb das Statistische Bundesamt Wiesbaden am 26.3.2020!

Danke für die Klarstellung

Sachlicher und guter Artikel, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Es gibt auch weitere Indizien

Der Artikel ist gut geschrieben und zeigt den „worst case“. Es gibt aber schon auch wissenschaftlich fundierte Meinungen und Indizien, die darauf hindeuten, dass es nicht so schlimm kommen wird. Einige Epidemiologen sind der Meinung, dass der Virus bereits (durch eine unterschätzte Dunkelziffer) sehr viel weiter in der Bevölkerung verbreitet ist, als zunächst angenommen. Dadurch werden wir vielleicht in Deutschland wirklich nicht so viele Opfer zu beklagen haben. Die Situation in Italien lässt sich demnach auch durch andere Faktoren erklären. Es fehlt mir in der Berichterstattung der Medien dieser Aspekt! Fakt ist auch, dass es durch die extremen Maßnahmen in der Wirtschaft zu extremen Schäden gekommen ist und kommen wird, die sicher auch viele Menschenleben kosten wird. Es ist nicht einfach Leben gegen Leben abzuwägen, das ist klar. Aber man muss es zumindest mehr diskutieren. Auch die Corona-Toten sind übrigens nur Schätzungen, hier wird jeder gezählt, der Corona-Viren hatte.

rer Truman Welt

Die übliche Sterblichkeit in Deutschland liegt bei etwas über 1% und macht deshalb ca. 1 Million Versterbender oder über 2.700 Tote täglich. In 14 Tagen sind das knapp 40.000 Tote. Wir zählen 400 Tote in Deutschland, die durch das Coronavirus verstorben sind, also ca. 1% der üblichen Todesfälle.
Seit Mitte Januar fällt die Sterblichkeitsrate stark ab auf momentan einen der tiefsten Stände seit Jahren!
In Italien werden (wurden phasenweise jedenfalls - so nach Angaben offizieller Stellen) alle Toten gezählt, nicht nur die durch das Virus gestorbenen.
Ein Mensch stirbt nicht an einem Virus, sondern an dem Versagen eines lebenswichtigen Organes oder Funktionen, die durch das Virus angegriffen wurden. Es darf gesagt werden, dass das so gut wie ausschließlich nur bei Vorerkrankungen besagter Organe oder Funktionen passieren kann, weil das Abwehrsystem eines Menschen stark genug ist zur Abwehr des Virus. Deshalb liegt das Durchschnittsalter der Verstorbenen bei 80 Jahren! Nur 1% ist unter 50

Unsicher

Danke für den guten Artikel! Ich grübel auch nach längerem studieren der Statistik über die Corona Krise über die Relevanz im Vergleich zur Influenza nach. Das Argument, dass die Dunkelziffer der Erkrankten sehr hoch liegen soll ist hierbei aber meiner Meinung nach nicht eskalativ sondern mildernd, also deeskalativ zu sehen. Die verstorbenen haben sicherlich heftige Symptome und wurden sicher getestet. Auf diese Zahl kann man sich relativ verlassen. Virologen sprechen da von einer Rate von entdeckt/unentdeckt mit dem Faktor 10. Dann müssten aktuell nahezu 500.000 Personen erkrankt sein und ca 300 daran sind verstorben. Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Allein eine Person die Corona erliegt ist zuviel. Aber im Vergleich zur Grippe könnte Corona relativ mild verlaufen. Da diese Werte anscheinend erstmal nur für Deutschland gelten, sollte das Ganze noch weiter beobachtet werden. Eine Tendenz zeichnet sich für mich aber ab.

Zweifel

Auch ich habe zunächst den Vergleich zu Grippeepedemien der vergangenen Jahre gesucht und bin nun überzeugt, das der neuartige Coronavirus weitaus gefährlicher ist. Die Sicherheitsmaßnahmen der Bundesregierung sind erfolgreich. Fatal wäre jetzt, leichtsinnig zu werden und zu früh Entwarnung zu geben. Ja es ist unwirklich und für viele viele Menschen unsagbar schwer mit diesen Einschränkungen zu leben. Schlimmer wären italienische, spanische oder amerikanische Verhältnisse.

Oh je

Was war auf der Seite der Tagesschau im Januar noch alles über Corona zu lesen?
Eine normal Grippe.
Die Gefährdung ist minimal.
Masken bringen nichts.

Mal sehen was noch alles kommt.

Meine Güte. Ich hatte von dem

Meine Güte.
Ich hatte von dem Vergleich auch schon gehört, aber gar nicht gewusst, dass dabei Monatsergebnisse mit Tagesdaten verglichen werden... was für ein hanebüchener Unsinn.

Anmerkung

Grippetote 2017/2018 in Deutschland ca. 25000. Trotz Grippeschutzimpfung!

Bitte Beitrag korrigieren

Vereherter Hr. Gensing,

ich begrüße sehr, dass es die großen Medien endlich einmal wenigstens andeutungsweise aufgreifen, dass die Zahlen von 25.000 Grippetoten in vergangenen Jahren eine möglicherweise um den Faktor 50 zu hoch geschätzte Zahl ist.

Grund dieses Kommentars ist jedoch ein journalistischer Fehler, den Sie bitte korrigieren sollten. Sie behaupten, dass die Initiatoren der Petition die Zahlen eines Tages mit den Zahlen der großen Grippewellen vergleichen. Dies ist nicht korrekt. Die Zahl vom 25.3.2020 ist eine kumulierte Zahl, wenn auch nur von wenigen Wochen Corona-Infektionen.

Den Grundgedanken stimme ich zu, dass die derzeitige Virusinfektion beispiellos zu denen der letzten Jahrzehnte ist. Dennoch sind die gleichfalls beispiellosen Einschränkungen der Bürgerechte und die Auswirkungen auf die Wirtschaft vorsichtig formuliert besorgniserregend um nicht zu sagen demokratiegefährdend. Kritische Stimmen sind daher völlig normal und sogar notwendig.

Gibt es immer noch unbelehrbare Politiker

Zunaechst laesst man ohne Grund das Boot vollaufen, bevor man die Schotten halbwegs schliesst.

Jetzt kommen halbgelehrte Politiker daher und sabotieren die Massnahmen der eigenen Bundesregierung mit Milchmaedchenrechnungen. Ist wie wenn Lungenkrebs diagnostiziert wurde und der Patient mit dem Arzt ueber die Gefahren des Rauchens diskutiert.

In China, USA, DE, Oesterreich, Spanien, Italien usw stossen die Gesundheitssysteme an die Grenzen ihrer Kapazitaeten. Ueber Nacht muessen neue Krankenstationen, Intensivstationen, Leichenhallen errichtet werden. Das Militaer muss helfen. Das innerhalb von 2 Monaten. Und das bei "NUR" 600.000 Infizierten weltweit. Das gabs bei Grippe seit der spanischen Grippe nicht mehr.

Das muss doch auch dem einfaeltigsten Politiker einleuchten, wie aggressiv die Seuche ist. Klar den Virus kannst du nicht sehen! Ist trotzdem da!

leider..

überwiegt im "Faktencheck" der Konjunktiv. Könnte.., möglicherweise..
Man kennt weder die Dunkelziffer der bisher Infizierten, noch weiß man, ob es nicht in der Vergangenheit schon zum Kontakt mit dem Virus kam. Auch die Tatsache, dass jeder Verstorbener, bei dem das Virus nachgewiesen wurde, automatisch als "Corona-Opfer" aufgeführt wird ist wenig Aussagekräftig. Wie würde sich denn die Statistik verändern, wenn auch gleichzeitig Influenza-Viren nachgewiesen würden? Wären das dann "Grippe-Opfer"?
Dies hat also wenig mit Faktencheck sondern eher mit einer subjektiven Betrachtung zu tun, weil man gar keine Fakten kennt, sondern planlos panisch im Nebel stochert.

Unseriös ???

Zitat:
"Die Zahl von 25.000 Grippetoten ist geschätzt. Sie ergibt sich aus der Berechnung der sogenannten Übersterblichkeit. Der Grund ist, dass oft nicht klar ist, ob jemand an einer Grippe oder beispielsweise einer Lungenentzündung gestorben ist. Das gilt insbesondere für Menschen mit Vorerkrankungen und ältere Personen".

Das wird in Italien seit Ausbruch der aktuellen Corona-Welle aber GENAU SO gehandhabt.

Es finden KEINE Obduktionen in Italien statt und es wird auch nicht untersucht, ob das Corona-Virus bzw. Covid-19 URSÄCHLICH für den Tod der betreffenden Person war. Das viele bzw. die meisten Patienten wohl vermutlich doch an anderen schweren Grunderkrankungen (Krebs, Herz, Organversagen etc.) verstorben sind,...wird nicht überprüft.
Dies wurde bereits vom Chef des italienischen Katastrophenschutzes zugegeben !!!

Und dennoch wird jeden Tag und immer reißerischer von den "Italienischen Corona-Toten" berichtet.

Wie seriös ist das denn, ohne BELASTBARE Fakten ???

Sinn und Unsinn

Ja, es stimmt, dass die Ansteckung hoch ist. Allerdings ist es nicht bewiesen, dass alle von Italien gemeldeten Corona-Fälle auch tatsächlich aufgrund der Corona-Infektion gestorben sind. Das Gesundheitssystem ist überlastet und ich gehe davon aus, dass bei den 10.000 Toten keine Obduktion grundsätzlich gemacht wurde. Dazu kommt, dass auf den regulären Statistik-Seiten kein signifikanter Anstieg der Toten herauszulesen ist - das müsste sich aber abzeichenen, wenn 10.000 Menschen innerhalb eines kurzen Zeitraums sterben. Das RKI hat dazu auch keine validen Aussagen. Das kann nachgelesen werden in einer offiziellen Frage/Antwort auf "Frag den Staat". Ich halte alle Ermächtigungen, die sich die Politik mit Rechtfertigung auf Corona einverleibt für gefährlich. Ebenso die Panikmache, da der Virus ja jetzt mal da ist und wir damit umgehen müssen.

@08:29 von Mark_78

"In Südkorea und Japan gibt es nicht annähernd solche Einschränkungen wie wir sie über uns ergehen lassen"

Ist ja unrichtig. In Suedkorea/Japan hat man sofort Regionen und Ausbruchskluster abgeschottet, viel strenger als in Europa. Positive wurden streng isoliert. Von Anfang an.

Schulschliessungen und Notstand haben die Japaner nach ein paar einzelnen Erkrankungen ausgerufen. Dazu kommt, dass Haendeschuetteln in Japan nicht verbreitet ist. Jetzt hat man die Krankheit diszipliniert unter Kontrolle.

In Europa hat man das Boot vollaufen lassen, befor man reagierte, im Prinzip mit den gleichen Massnahmen , dauert jeetzt nur laenger.

Stochern im Nebel ...

... oder bewusste Panikmache ?
Fragen darf man sich das schon.

'Zudem: Die Zahl von 25.000 Grippetoten ist geschätzt. Sie ergibt sich aus der Berechnung der sogenannten Übersterblichkeit. Der Grund ist, dass oft nicht klar ist, ob jemand an einer Grippe oder beispielsweise einer Lungenentzündung gestorben ist.'

So verhält es sich doch jetzt genauso.
Auch bereits Verstorbene werden auf Sars-CoV-2 getestet und - unabhängig davon, ob Corona der todbringende Faktor war - in die 'Todesstatistik' für Corona aufgenommen.

politiker, medien oder wissenschaftler

die solche petitionen unterstuetzen, sollte man dazu verpflichten in den krankenhaeusern in italien, spanien und frankreich zu arbeiten, damit sie sich selbst ein Bild machen koennen.
solche Petitionen sind menschenverachtend.

Auch in diesem Artikel der TS gibt es falsche Informationen

Dass es einen Impfstoff gegen die Grippe gibt ist eine Falschaussage! Es handelt sich bei der Impfung lediglich um einen TendenzImpfstoff! Das heißt nicht, dass dieser gegen die aktuellen Grippevieren hilft! Die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese Impfung keinen 100%igen Schutz bietet. Auch mussten im Nachgang die Impfstoffe nochmal angepasst werden! (s. Diverse Quellen).
Zu dem ist verwunderlich, dass keine Zahlen zu den Grippetoten im vergleichbaren zu Corona veröffentlicht / gegenübergestellt werden. Warum eigentlich nicht?!

rer Truman Welt

Der springende Punkt bei den Maßnahmen ist doch welcher Schaden damit angerichtet wird, wenn wir das noch einige Monate so treiben. Eine Demokratie wird nicht von einer Handvoll Experten regiert. Politiker können sich nicht so wie Kretchmann das tut, auf zwei Experten berufen bei ihren Entscheidungen. Demokratie heißt alle Aspekte einer Gesellschaft bei einer Entscheidungsfindung einzubeziehen und nicht nur einer. Millionen Leben werden ökonomisch ruiniert, Infrastruktur der Gesellschaft zerstört. Unternehmen in den Konkurs geschickt. Millionen in die Arbeitslosigkeit und noch mehr in die Kurzarbeit. Die Überschuldung der Staaten führt zum Kippen des Euro - nur nicht heute, aber mittelfristig rollt das auf uns zu, etc. p.p.
Das wird einfach alles ausgeblendet und Kritiker der Maßnahmen, die vielleicht nur ein bisschen weitsichtiger sind, gleich und z. T. primitiv angegriffen. Deutschland umfasst 82 Millionen Menschen und Schicksale. Alle und alles ist deshalb zu berücksichtigen!

Warum statistische Methoden zur Bestimmung der Grippetoten?

Tod durch Grippe ist oft ganz unspektakulär: Ein alter Mensch stirbt einfach im Schlaf, ohne vorher schwere Symptome gehabt zu haben. Das Immunsystem war so schwach. Da es in Deutschland keine systematische Autopsie gibt, wird einfach Herzversagen oder irgendeine andere Krankheit, an der der Alte litt, aufgeschrieben. Ein großer Teil der Grippetoten wird also gar nicht identifiziert. Nun sind die Todesfallstatistiken, wegen der großen Zahlen, aber sehr genau. Man weiß etwa, wieviele Leute welcher Gruppen sterben müssten. Ergibt sich über eine gewisse Zeit, in der bekannterweise die Grippe grassiert, eine sonst nicht erklärliche Übersterblichkeit, wars die Grippe. Covid-19 ist da anders, und das ist das Problem: Diese Erkrankung führt eher nicht unauffällig innerhalb von Stunden zum Tod, sondern zeigt schwere, behandlungsbedürftige Symptome. Und diese Symptome überfordern bei einer Pandemie jedes Krankenhaussystem. Covid-19-Kranke sind heilbar - aber unter hohem Aufwand.

Es gibt in Asien andere Massnahmen

Selbst hier in China gab es nur in Wuhan eine strikte Ausgangssperre, aber in den anderen Regionen konnte man sich mit Schutzmaske relativ frei bewegen, es gab keine Schlangen vor Supermärkten, es wurde nur quasi im Vorbeigehen Fieber gemessen und man musste eine Schutzmaske tragen. Vermutlich wäre es wirkungsvoller, wenn alle Bürger auch nur eine einfache Schutzmaske tragen würden, das scheint mehr zu helfen als ohne Schutzmaske in der Öffentlichkeit rumzulaufen. Man sieht ja deutlich, dass in allen asiatischen Ländern, seitdem dort Masken getragen werden, die Ausbreitung gestoppt wurde, bzw. sehr moderat abläuft. Man hat in Europa zu spät reagiert, das rächt sich schon. Auch sind die zur Zeit vergleichsweise niedrigen Opferzahlen in Deutschland vermutlich darauf zurückzuführen, dass sich Deutschland noch in einem frühen Stadium befindet, dann offensichtlich ist eine lange künstliche Beatmung erforderlich, die 10 Tage biz zu 3 Wochen dauert.

29. März 2020 um 08:29 von Mark_78

Mit Verlaub, aber die Südkoreanische Regierung hat, und zwar deutlich früher als bspw Deutschland das öffentliche Leben quasi auf ein Minimum heruntergefahren, Schulen geschlossen etc. Desweiteren hat sie mit flächendeckenden Tests genau ermitteln können, wer alles infiziert ist und Mithilfe von Apps auf den Handys der infizierten Menschen deren Verpflichtung zur 14tägigen Quarantäne überwacht. Viele der dortigen Maßnahmen sind in Deutschland teilweise nicht mit dem Datenschutz vereinbar.

Schade

Schade das es so viele immer noch nicht begreifen. Was hat das Vertrauen in die Wissenschaft und unseren Staat so zerstört?
Man müsste völlig Wahnsinnig sein wenn man diesen Ökonomischen Selbstmord grundlos macht. Stellt euch die Antwort nicht so einfach vor!
Wir schaffen es sogar mit diesen Maßnahmen kaum den Virus unter Kontrolle zu halten. Was ist nur wenn die ganze leichtgläubigen Amok laufen.

Falschdarlegung

In dem Artikel steht, dass es unseriös sei die Zahlen von einem einzigen Tag mit denen von mehreren Monaten zu vergleichen, das wurde jedoch gar nicht gemacht: Frau Lengsfeld nennt die Infizierten und Toten bis zum 25.03., nicht nur die vom 25.03.
Diese Falschdarlegung vom ARD-faktenfinder ist unseriös

Warum sind Ärzte, Pfleger, etc. in ..

Krankenhäusern an ihrer Belastungsgrenze?
Warum werden neue Intensivplätze eingerichtet und Firmen wie General Motors gezwungen, Beatmungsgeräte zu produzieren?
Usw., usw.
Es ist mir nicht bekannt, dass bei der letzten Grippe-Welle genauso chaotische Zustände in den Gesundheitssystemen herrschten wie zurzeit!
Die getroffenen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und somit auch die Anzahl der Menschen die klinische und intensivmedizinische Behandlung benötigen zu verkleinern, sind weiter aufrecht zu erhalten bzw. zu verschärfen!

deutlich schlimmer.. ich würde sagen min. 4,5% tödlich

Machen Sie sich ein eigenes Bild:
Datum | Fälle -> 4,50% -> | 11d später | Tote
04.03.2020 |_ 262 |_ 12 | 15.03.2020 | 13
05.03.2020 |_ 545 |_ 25 | 16.03.2020 | 17
06.03.2020 |_ 670 |_ 30 | 17.03.2020 | 26
07.03.2020 | _ 800 |_ 36 | 18.03.2020 | 28
08.03.2020 | 1040 | _47 | 19.03.2020 | 44
09.03.2020 | 1224 | _55 | 20.03.2020 | 68
10.03.2020 | 1565 | _70 | 21.03.2020 | 84
11.03.2020 | 1966 | _88 | 22.03.2020 | 94
12.03.2020 | 2745 | 124 | 23.03.2020 | 123
13.03.2020 | 3675 | 165 | 24.03.2020 | 159
14.03.2020 | 4599 | 207 | 25.03.2020 | 206
(Fallzahlen/Tote von WorldoMeters.info)
Bei heute ca. 50000 Fällen können Sie sich ausrechnen, wieviele Tote wir in 11 Tagen haben..
Das an sich ist schlimm genug.. Es gehen zudem min. 15% ins Krankenhaus.

Die Anzahl der Toten in Deutschland (433)

ist sehr ähnlich wie in Italien (463) und China (490) im Zeitraum von 2 Wochen nachdem die ersten 10 Corona Toten in den Ländern zu beklagen waren. Nur hat in Italien alles ca 2.5 Wochen früher angefangen als in Deutschland. Der Trend ist sehr besorgniserregend, aber vielleicht gibt die Zeitversetzung noch eine Chance, so schlimme Zahlen wie in Italien zu vermeiden. Was in Italien und Spanien abläuft, kann man doch nun wirklich nicht mit Grippe vergleichen.

Seufz...

Frau Lengsfeld steht Ideologisch dort, wo sehr konverative, extrem wirtschaftshörige CDU‘ler verortet sind.

Der in Teilen nun in der AfD ist.
Die gleichfalls sehr wirtschaftsfreundliche Ansichten hat.

Auch „liberale“ „Demokraten“ blasen neuerdings in Sachen Corona für die Wirtschaft :
https://www.deutschlandfunk.de/lindner-fdp-zu-ausstieg-aus-corona-besch…
Es ist zwar richtig, für die Zeit danach zu planen.
Aber bei einer ausschliesslich wirtschaftsliberal definierten Partei wie der fdp vermute ich doch eher Lobbytätigkeit.

Tausende von Toten in Ländern, die zu spät rigide Kontrollen einführten, sprechen gegen Frau Lengsfeld und andere Wirtschaftsliberale.

Ebenso die extreme Dynamik bei der Ausbreitung des Virus - da symptomlose infizierte ansteckend sind.

Streng genommen können erst dann Regeln entschärft werden, wenn wirksame Medikamente und/oder Impfstoffe zur Verfügung stehen.

Ziel: Zeit gewinnen

Dass am Ende eine weitgehende Durchseuchung stattfinden wird, ist zu erwarten. Würden sich die Infektionen im gleichen Tempo verdoppeln, würde das Gesundheitssystem an seine Grenzen kommen. Virus- und Antikörpertests und Impfstoffe müssen entwickelt, verbessert und in genügender Zahl hergestellt werden. Schutzkleidung und Masken für das Medizinpersonal müssen ausreichend bereitgestellt werden. Genug Beatmungsgeräte müssen verfügbar sein.
Noch kann Deutschland Patienten aus den überforderten Nachbarländern aufnehmen. Die Einschränkungen sollen erreichen, dass die Infektionskurve so niedrig bleibt, dass der Medizinbetrieb reagieren kann. Mehr ist ohnehin nicht möglich. Ich bin 81 J. alt. Mein Tod wäre für die Allgemeinheit keine Katastrophe, aber für meine Familie sehr traurig. Auf einem Krankenhausflur möchte ich jedenfalls nicht sterben. Alles klar?

Ich hoffe, dass sich die

Ich hoffe, dass sich die seriöse Forscher dann auch daran halten und sich mit Prognosen und Vergleichen zurückhalten.

Warum haben jene das Recht gepachtet, dass ihre Prognosen stimmen? Im Artikel wird auch von
“es KÖNNTE mutmaßlich Hunderttausende Todesopfer geben”.

Wurden 2017/2018 bei ALLEN Sterbefällen im Grippezeitraum in Deutschland auf den damaligen Influenza Virus getetestet?

Zur besseren Nachvollziehbarkeit könnte beitragen:

Wieviele Tote gab es jeweils allgemein weltweit in den einzelnen Ländern in den letzten zehn Jahren jew. von Januar bis Dezember? Welche Haupt- / Ersterkrankungen hatten die Menschen? Welche außergewöhnlichen (z.B. Witterungs)-Belastungen in den einzelnen Monaten gab es landesweit?
Erst dann würde klarer, was tatsächlich hinter der „geschätzten“ Anzahl von Grippe-Toten pro Saison im (kurz) „Grippebericht 18/19 des RKIs“ steckt – die Tabelle auf S. 47 nennt für 17/18 „1.647 Laborbestätigte Todesfälle“ – und 25.100 geschätzte Grippe-Tote; letztere Zahl wird aber allgemein „benutzt“.
Es ist weder seriös noch hilfreich, wenn alle Verstorbenen, denen „Grippe“ oder „Corona“ attestiert wurde, lediglich als „Grippe-/ Corona-Tote“ in die Statistiken eingehen und die evtl. langjährigen, chronischen Organ-, Krebs-, …, -Erkrankungen „vergessen“ werden.
Viren verändern sich fortlaufend, daher gibt es jedes Jahr „neue“ Viren – Geht es nur um: Mit Vollgas blind in eine Impfpflicht?! Bitter!

Unsinn?

In D sterben täglich etwas über 2500 Menschen. Viele Ursachen.
Das macht monatlich um 75T. Die sterben IMMER!
Sind seit "Corona" die Zahlen jetzt deutlich höher? Hat das der Faktenfinder mal überprüft?

Zur Wahrheit gehört aber

... auch, dass selbst die etablierten Medien - auch die Tagesschau - diese Aussage (" Corona ist weniger gefährlich als Grippe") gestreut haben. Das war zu Anfang der Corona Epedemie in China, also ungefähr zwei Monate zurück. ...

Somit dürfte es nun um so schwerer fallen, der Verbreitung von Fake-News zu begegnen. Im Grunde hilft nur, sich permanent an folgendes zu erinnern: ... "Vieles ist noch unklar!" ... In diesem Punkt stimme ich dem Artikel zu.

Vergleich inkorrekt

Frau Lengsfeld führt die kumulierten Infiziertenzahlen und Totesfälle zum 25.03.2020 an...es handelt sich also NICHT um eine Ein-Tag-Betrachtung, wie behauptet wird...die spätere Hochrechnung von etwa 100000 ist somit obsolet und einfach nur reißerisch zu verstehen...
...aber ich gebe dem Autoren in einer Hinsicht Recht...es ist unseriös, Durchschnittswerte mit einer Ein-Tages-Betrachtung zu vergleichen...mal ein unverfängliches Beispiel dazu: die Durchschnittstemperatur betrug in Deutschland im letzten Jahr knapp 10 Grad (übers ganze Jahr betrachtet)...aber keinem würde es in den Sinn kommen zu sagen: " Ich finde es sehr mysteriös, dass es Mitte Juli Tage gibt, an denen Temperaturen über 25 oder sogar 30 Grad gemessen werden."

Im Corona-Kontext finden solche Aussagen in den letzten Wochen aber immer wieder statt...

Soweit ich weiß, sind dort

@Mark_78

Soweit ich weiß, sind dort aber die Grundvoraussetzungen völlig andere, da man z. B. aufgrund der vergangenen SARS Epidemie dort viel besser für solche Epidemien vorbereitet war, sowohl sozial als auch materiell. Wir stoppen doch momentan alles verzichtbare damit wir uns einigermaßen auf das selbe Level bringen können ohne weiter neu infizierte in das Gesundheitssystem zu schwemmen.

Mal genauer hinsehen?

"Hier finden sich gleich zwei Ungenauigkeiten: Das neuartige Virus heißt nicht Covid19, sondern trägt den Namen Sars-CoV-2. Die dadurch ausgelöste Krankheit wird Covid19 genannt."

Wenn ich wegen derartiger Ungenauigkeiten alle journalistischen Produkte, z.B. der Tagesschau, in Zweifel zöge, bliebe wahrlich nicht mehr viel Substanz.

Zum Inhalt Ihres Artikels. Viele neuere Beiträge im Netz beziehen sich auf die von Ihnen heran gezogene Übersterblichkeit. Diese ist offensichtlich nicht höher als bei vorangegangenen Grippewellen. Die Übersterblichkeit ist das, "was hinten 'rauskommt", da sind fehlende Herdenimmunität und andere Einflüsse bereits enthalten. Andererseits argumentieren Sie genau damit, dass es keine Impfung gebe. (gegen "Covid19", der Erreger heißt "Sars-CoV-2", s.o.)

Ich habe es bisher nicht wahr haben wollen, aber je umfangreicher ich mich informiere, desto mehr Zweifel kommen mir an der vorherrschenden Berichterstattung.

Nicht fundiert genug

Einen faktenfinder kann nicht jeder über jedes Thema schreiben. Es ist ehrenwert, dass sich Herr Gensing nun auch an diesem Thema versucht. Aber wenn es dann um das "worst case" Szenario geht, sollte man als Laie spätestens vorsichtig sein. Denn hier gibt es eine Reihe von Experten-Stimmen, die diese riesigen theoretischen Zahlen so nicht ermitteln.

Es geht nicht nur um die Sterblichkeit

Was in allen Beiträgen zu kurz kommt, ist das eine große Anzahl Kranker aller Altersgruppen schwer krank werden ( K. Lauterbach bei M. Lanz ) und über Wochen auf der Intensivstation liegen und bleibende Schäden davon tragen. Davon wird i.d.R. nicht gesprochen und es gibt wenig Statistik hierüber. Das sind ebenfalls Beeinträchtigungen der heute noch gesunden Menschen und langfristig für die gesamte Gesellschaft.

Vergleich inkorrekt

Frau Lengsfeld führt die kumulierten Infiziertenzahlen und Totesfälle zum 25.03.2020 an...es handelt sich also NICHT um eine Ein-Tag-Betrachtung, wie behauptet wird...die spätere Hochrechnung von etwa 100000 ist somit obsolet und einfach nur reißerisch zu verstehen...
...aber ich gebe dem Autoren in einer Hinsicht Recht...es ist unseriös, Durchschnittswerte mit einer Ein-Tages-Betrachtung zu vergleichen...mal ein unverfängliches Beispiel dazu: die Durchschnittstemperatur betrug in Deutschland im letzten Jahr knapp 10 Grad (übers ganze Jahr betrachtet)...aber keinem würde es in den Sinn kommen zu sagen: " Ich finde es sehr mysteriös, dass es Mitte Juli Tage gibt, an denen Temperaturen über 25 oder sogar 30 Grad gemessen werden."

Im Corona-Kontext finden solche Aussagen in den letzten Wochen aber immer wieder statt...

Darstellung: